9 skurrile Film-Fakten zu Hollywoodstreifen

        skurrile Film-Fakten    

Immer wieder schauen wir Filme. Sei es im Kino der neuste Blockbuster oder zuhause, wenn einst große Filme auf privaten oder öffentlich-rechtlichen ausgestrahlt werden. Die Auswahl, gerade bei Diensten wie Sky, Netflix und iTunes ist schier grenzenlos. Doch kaum einer macht sich beim Anschauen Gedanken darüber, ob etwas tatsächlich schon einmal so passierte. Ob eine Szene einen realen Hintergrund hat oder wie es überhaupt zu diversen Geräuschen, Bildsequenzen oder Unfällen gekommen ist. Wir haben einige Filme durchleuchtet und hier die skurrilsten Fakten gefunden. Mit Sicherheit wirst du jeden der Filme kennen und dir gleich denken, wie zum Geier dir das nicht auffallen konnte oder weshalb du dir diese Frage noch nicht früher gestellt hast.

 

Neun skurrile Film-Fakten

Der Matrix – Code:

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Eines der wichtigsten Merkmale dieser Trilogie sind die grünen Hieroglyphen auf dem Bildschirm, die immer und immer wieder zu sehen sind. Worum handelt es sich hierbei? Wahllos zusammengefügte Buchstaben oder Zeichen? Weit gefehlt. Ware Sushi-Freunde kommen jetzt gleich auf ihre Kosten. Denn bei dem grünen „Fachsalat“ handelt es sich um nichts Unkomplizierteres als Sushi-Rezepte. Richtig gehört. Roher Fisch. Nichts weiter, als wahllos zusammengewürfelte Sushi-Rezepte. Grandioser Schachzug.

 

Der Terminator:

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Arnold Schwarzenegger in einer seiner größten Rollen. Heute zählt die Terminator-Reihe viele Episoden, doch der Ur-Terminator ist und bleibt der Echte. Der Beste. Seiner Zeit damals weit voraus und bis heute Beweis dafür, dass gewisse Filme für immer in unseren TVs laufen werden. Jedoch hat sich von uns nie jemand die Frage gestellt, ob Arni die erste Wahl für die Besetzung des Terminators war. Die Antwort ist: Nein. War er nicht. Niemand geringeres als O.J. Simpson hätte beinahe die Rolle gespielt. Allerdings empfand James Cameron die Ausstrahlung von O.J. als „too friendly“.

 

Jurassic Park:

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Ein Wort mit „G“: Grandios! Was ein Film. Überragend zur Zeit seiner Erscheinung. Überfüllte Kinos mit Zuschauern, die dieses Spektakel teilweise mehrfach im Kino sehen wollten, da es damals kaum etwas Besseres gegeben hat. Eine der bekanntesten Szenen ist die, als gegen Ende die Velociraptoren in das Hauptgebäude eindringen und Jagd auf die Menschen machen. Sichtlich erheitert scheinen sich die Tierchen miteinander zu unterhalten und abzusprechen. „Du gehst nach links, ich springe nach oben.“ Doch wie entstanden diese Stimme und das Geräusch, welches die Raptoren von sich gaben? Hierbei handelt es sich skurrilerweise um das Paarungsgeräusch von Schildkröten. Und schlagartig verlieren die Velociraptoren gefühlsmäßig an Gefährlichkeit.

 

Django Unchained:

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Ein weiteres von Quentin Tarantinos Meisterwerken. Eine der Hauptrollen, der Oskar-Jäger Leonardo DiCaprio. Dass Leo ein überragender Schauspieler ist, steht zweifelsohne fest. Oskar hin oder her. Mittlerweile hat er ja wenigstens auch mal einen bekommen. Es wurde auch Zeit. Wie gut und professionell er tatsächlich ist, zeigt folgende Szene in Django: Leonardo DiCaprio zerschmettert in einer Szene im Haus ein Glas, natürlich von Zorn erfüllt. Man sieht es ihm förmlich an. Seine Hand blutet und überragender kann man einen Gesichtsausdruck in diesem Moment auch nicht spielen. Tatsache ist aber, dass er das nicht gespielt hat. Er empfand es tatsächlich so, denn die Verletzung an der Hand war nicht geplant und geschah tatsächlich. Trotz blutender Hand spielte er die Szene fertig und der Regisseur war der Meinung, diese nicht rauszuschneiden.

 

Hangover:

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Hangover ist wohl einer der wenigen Filme, in denen sich Männergruppen direkt nach dem Anschauen am liebsten sofort in den nächsten Flieger setzen möchten, um sofort mit den besten Freunden nach Las Vegas zu fliegen. Männer-Trip as its best! Jeder, der den Film gesehen hat (und wer hat ihn bitte nicht gesehen!) kennt die Szene, als Ed Helms, welcher den Zahnarzt Stu Price spielt, aufwacht und bemerkt, dass ihm ein Zahn fehlt. Auch wir dachten, dass der fehlende Zahn unfassbar echt aussieht. Naja, zumindest, dass die Lücke sehr echt aussieht. Und das ist sie auch, denn als Kind verlor Ed Helms diesen Zahn, der dann als Implantat eingesetzt wurde. Für den Film entfernte man ihm diesen Zahn, damit die Szenen ohne Zahn noch echter wirken.

 

Alien:

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Ein Schocker zur damaligen Zeit. Fantastisch gemacht und von der Spannung her kaum zu überbieten. Sigourney Weaver, die die stets gefasste und harte Ellen Louise Ripley (kurz immer Ripley genannt) spielt, hatte hier eine ihrer besten Rollen ever. Während der Szene, als das kleine Alien aus der Brust eines der mit an Bord befindenden Passagiere springt, waren alle entsetzten Gesichter echt. Denn niemand wusste, was gleich passieren würde. Grandiose Idee und unvergessen von wahren Film-Fans.

 

Star Wars – Episode 1:

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Liam Neeson als Qui-Gon Jinn. Master-Besetzung wie man sie besser nicht hätte machen können. Bei einem so hochkarätigen Film wie Star Wars sollte man ja eigentlich denken, dass ausreichend Geld für gewisses Equipment zur Verfügung stünde. Mag sein, dass die Beträge anderweitig verbraten wurden, jedenfalls hat es für ein richtiges Kommunikationsgerät für Mega-Schauspieler Liam Neeson nicht mehr gereicht. So kommunizierte er durch nichts Geringeres als einen klingenlosen Gillette Senson Excel for Women! Ein Lady-Shaver. Ein Damenrasierer. Was zur Hölle hat man sich denn bitte hierbei gedacht!?

 

District 9:

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OK, mag sein, dass District 9 nicht jeder gesehen hat, aber es handelt sich dennoch um einen sehenswerten Science-Fiction Film. Für diejenigen, die nicht wissen, worum es eigentlich geht, können wir kurz sagen: Außerirdische. Soweit so gut. Nichts Besonderes, gab es ja schon tausendfach zu sehen. Was allerdings einzigartig ist, ist die Tatsache, dass die Sprache der Aliens durch das Reiben von Kürbissen erzeugt wurde. Äh, bitte was?! Wir gehen jetzt los und kaufen einen Kürbis. Selten so schnell und einfach eine neue Sprache gelernt.

 

Fight Club:

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Mein Gott, was ein Film. Kaum jemand hat ihn verpasst. Ganz großes Kino mit Starbesetzung. Unter anderem auch Hauptcharaktere Brad Pitt als Tyler Durden. Pitt hat hier eine überragende Leistung hingelegt. Apropos hingelegt… Hingelegt hätte es ihn auch beinahe, als er während einer Szene Edward Nortons Charakter bittet, ihm eine reinzuhauen. Womit Pitt nicht rechnen konnte, denn Norton bekam eine kurzfristige und sehr vertrauliche Regieanweisung, dass Edward richtig zuschlagen würde. Der Gesichtsausdruck von Brad Pitt nach dem Brett: Unbezahlbar.


Fotos: Warner Bros. France; Universal Pictures; UFD; Twentieth Century Fox France; StudioCanal; Splendor Films; Sony Pictures Releasing France; Metropolitan FilmExport

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