Sex auf dem Festival

Wenn die Temperaturen langsam ansteigen und die Sonne sich länger am Himmel zeigt, können es viele Freiluft-Freunde gar nicht abwarten: die Festival-Saison steht vor der Tür. Die beste Zeit des Jahres! Denn dann heißt es: mit Freunden unterwegs sein, die Lieblingsbands live erleben und ausgelassen feiern. Auf Festivals kommt man schnell mit netten Menschen in Kontakt und schließt neue Freundschaften. Und natürlich triffst du hier das eine oder andere süße Hippie-Girl oder eine toughe Metal-Braut. Die Damen genießen den Sommer auf dem Festival genau wie du und sind häufig offen für kleine Flirts. Doch wie geht es danach weiter, wenn der Funke übergesprungen ist? Wie funktioniert Sex auf einem Festival? Hier geben wir dir nützliche Tipps und Tricks, wie es mit dem lustvollen Beisammensein beim Open Air etwas wird.

Experten wissen: auf Festivals knistert die Luft

Auf Festivals präsentiert jeder gerne seine ausgelassene Seite. Tanzen, Lachen und Feiern stehen auf der Tagesordnung – und natürlich darf es der eine oder andere Schluck mehr sein. Je mehr der Pegel ansteigt, desto mehr steigt das Interesse auf Abenteuer. Das bestätigt eine Umfrage der Daily Mail aus England: Etwa jeder vierte Festivalbesucher hatte auf einem Festival schon einmal einen One-Night-Stand mit einem Fremden.

1. Den richtigen Ort finden

Du hast ein heißes Girl entdeckt und die Dame ist auch ganz angetan von dir? Sehr gut. Damit ist der erste Schritt getan. Nun ist es wichtig, die passende Location für eurer lustvolles Zusammensein zu finden. Das Problem: Die großen Festivals haben meist mehrere tausend Besucher. Da gibt es überall neugierige Blicke.
Was sich anbietet, sind die eigenen Rückzugszonen. Zieht euch in dein oder in ihr Zelt zurück. Sie schläft mit ihren Freundinnen im Zelt? Dann wartet ab, bis sich die Mädels aufmachen zum Gig der Lieblingsband. Wer mit dem Camping-Bus anreist, hat den Vorteil, dass der Platz nicht nur trocken ist, sondern auch ein gewisses Maß an Diskretion verspricht. Soll heißen: Nicht jedes eurer Lustgeräusche dringt nach draußen. Echte Naturfreunde haben die Option, die Gegend zu erkunden. Vielleicht gibt es im näheren Umkreis einen kleinen Wald. Oder findest du sogar das legendäre Bett im Kornfeld? Nur für die ganz Hartgesottenen gibt es eine weitere Option: das Dixi-Klo.

2. Achte auf deinen Pegel

Eigentlich logisch, aber wir führen es trotzdem mal an: Pass auf, dass du nicht im Vorfeld zu viel tankst. Erstens führt das dazu, dass du eine ganz schön miese Performance ablieferst, zweitens wird man mitunter etwas nachlässig. Soll heißen: Man achtet nicht unbedingt auf die Verhütung. Und die darf bei einem Techtelmechtel mit einer Fremden nicht vergessen werden. Daher die Devise: Lieber ein bisschen weniger bechern, wenn du einen Flirt startest. So vermeidest du auch den Worst Case – so starke Übelkeit, dass dein kleiner Freund einfach nicht mitspielen will.

3. Hygiene ist das A und O – auch auf dem Festival

Klar, so ein Festival geht meist über mehrere Tage – häufig ein langes Wochenende – und die sanitären Anlagen haben einfach nicht die Klasse des heimischen Badezimmers. Dennoch solltest du auf deine Körperhygiene achten, wenn du es drauf anlegst, beim Open Air Sex zu haben. Starke Sonneneinstrahlung lässt dich schwitzen oder matschiger Boden versaut dir die Kleidung. Da ist ein Ausflug in die Duschkabinen angesagt, bevor es zur Sache geht. Sex im Waschbereich ist übrigens leider nicht möglich, da hier der Zugang oft streng überwacht wird. Keine Duschkabine in der Nähe? Dann helfen im Notfall auch die Reisezahnbürste und ein paar Feuchttücher aus.

4. Safety first!

Festival-Sex ist natürlich aufregender als der Akt im vertrauten Bett. Dennoch gilt auch hier: Denk an die Verhütung! Geschlechtskrankheiten übertragen sich schnell. Und Chlamydien, HIV und Syphilis sind wirklich keine schönen Festivalmitbringsel. Und ob sich die Dame als Mutter deiner Kinder eignet, sei auch mal mit einem Fragezeichen versehen. Daher führst du immer ein Kondom mit dir. Das ist schnell übergezogen und sorgt für Lust ohne Reue.

5. Heute mal kein Kamasutra

In deiner Heimatstadt bist du bei der Damenwelt als wahrer Künstler und Akrobat im Bett bekannt und kannst das Kamasutra rauf und runter deklinieren? Schön. Beim Festival-Sex bringt dir das aber eher wenig. Denn hier kommt es darauf an, das Beste aus einem beengten Raum zu machen. Ob Zelt, Reisebulli oder eben Dixi-Klo – waghalsige Stellungen für extatische Momente sind kaum durchführbar. Das führt nur zum Zusammenbrechen des Liebesnestes. Am gefragtesten sind die praktischen Stellungen. Doggy-Style geht immer – auch im Stehen. Oder ihr wählt die klassische Missionarstellung.

6. Ruhig bleiben!

Egal welche Stellung – bei Festival-Sex geht es wild zu. Und der eine oder andere mag darüber nachdenken, seine Lust laut herauszuschreiben. Aber das ist keine gute Idee. Nicht nur fühlen sich andere – vielleicht schon im Zelt nebenan schlafenden – Festivalbesucher gestört, manch falscher Freund macht sich eventuell sogar einen Spaß daraus, mal schnell die Handykamera ins Zelt zu halten und euer Liebesspiel zu filmen. Also ist Ruhe angesagt. Das gilt auch für die Dame. Tipp: Vielleicht versuchst du, sanft deine Hand auf ihren Mund zu legen – das kann ihre Lust eventuell noch steigern.

7. Mach dir keine Hoffnungen

Zuletzt noch dieser Ratschlag: So heiß es zwischen dir und deiner Eroberung auch hergegangen sein mag, für Festival-Sex gibt es eine feste Regel. Was an dem Open Air Wochenende passiert, bleibt auch da! Mach dir also lieber keine Hoffnungen auf ein späteres Wiedersehen oder eine feste Beziehung. Sieh es als das, was es war: verdammter heißer Sex – und eine Freude für euch beide!

 

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