Ajoure Blog Seite 252

Love Parade ist zurück in Berlin?

Nach knapp 5 Jahren kommt die Love Parade zurück in die Hauptstadt. Nicht mehr ganz so bunt und schrill, viel eher mit politischen und unkommerziellen Themen. Sprecher Jens Hohmann (42) erklärt, dass alles sehr an die Love Parade erinnern wird, aber distanziert von dem ehemaligen quietschbunten Spektakel.

 

ZUG DER LIEBE

Am 18. Juli werden insgesamt zehn Lkw von der Karl-Marx-Allee (Friedrichshain) über die Köpenicker Straße (Mitte/Kreuzberg) bis zum Treptower Park ziehen. Auf der Strecke von knapp 10km werden bis jetzt rund 20.000 Musik-Fans erwartet, die sich dem Thema von Jens Hohmann und seinem Team – ein Zusammenschluss von Musikbegeisterten aus Berliner Clubs und Veranstaltern – anschließen.

Die geplante Strecke für den "Zug der Liebe" durch Berlin
Die geplante Strecke für den „Zug der Liebe“ durch Berlin
Das Thema in diesem Jahr dreht sich um den Erhalt von Grünflächen in der Stadt, mehr Jugendschutz sowie eine kulturorientierte Senatspolitik. Jens Hohmann erklärt weiter, dass im Gegensatz zur einst schillernden Love-Parade die „Zug der Liebe“-Macher einfach nur demonstrieren wollen. Es wird auch keine Start-Gebühr und kein Verkauf von Getränken – geschweige Werbung – geben.

Was einst die Love-Parade war, die 1989 mit knapp 150 Leuten und dem Motto: „Friede, Freude, Eierkuchen“ startete, soll in Zukunft der „Zug der Liebe“ werden.

Wir sind gespannt, wie sich die „neue“ Love-Parade entwickelt.

Zug der Liebe
Mehr Infos zur Veranstaltung gibt es auf der Seite von Zugderliebe
Die Facebook-Seite

Foto: Getty Images, Zug der Liebe, Google Maps

Im Interview mit Mark Forster

AJOURE´ Men im Interview mit Sänger und Songwriter Mark Forster – bekannt durch seine Hits „Au Revoir” und „Auf dem Weg”.
 

Hallo Mark, danke, dass du dir ein bisschen Zeit für uns nimmst. Erstmal herzlichen Glückwunsch zu deinem neuen Job bei „The Voice Kids”. In der aktuellen Staffel wirst du als Juror mit an Bord sein. Freust du dich schon? Was hast du gedacht, als das Angebot kam? Musstest du lange überlegen?

Vielen Dank! Nein, ich musste nicht lange überlegen. TVK ist ein tolles Format und ich liebe das Ehrliche daran. Hier geht es tatsächlich um den einen Moment, sich vor einem großen Publikum zu zeigen und sich als Talent weiter zu entwickeln.

Wie bereitest du dich auf den Jury-Job vor? Bereitest du dich überhaupt vor? Das Ganze ist schließlich auch Neuland für dich.

Du hast recht: vorbereiten kann man sich eigentlich nicht. Ich habe mir ein paar frühere Folgen mit geschlossenen Augen angeschaut und überlegt wie ich entscheiden würde. Letzten Endes muss mich eine Stimme berühren, da kann auch mal ein Nötchen zwischendurch daneben liegen.

Hast du „The Voice” vorher schon verfolgt? Was macht für dich den Unterschied zu anderen Casting Shows?

Ich hab’s am Rande verfolgt. „The Voice” steht für Qualität. Zum einen bewerben sich die besten Sänger nur hier, die Coaches sind tolle Künstler und das gesamte Team meint es ernst und kümmert sich hingebungsvoll um die Talente. Viele Dinge, die man gar nicht im Fernsehen sieht, sind hier wirklich liebevoll! Ich glaube, unterm Strich spürt man das als Zuschauer.

Noch vor gar nicht so langer Zeit warst du selbst noch recht unbekannt. Deinen endgültigen Durchbruch hattest du 2014 mit der Single „Au Revoir”. Ganz ohne Casting-Show und Fernsehen. Wäre ein Weg à la „DSDS” oder „The Voice” für dich denkbar gewesen?

Ich sehe mich ja noch mehr als Songwriter und Produzent, als klassisch als Sänger. Bei solchen Formaten geht es ja schon um den Aspekt des reinen Singens, was mir persönlich nicht reicht. Das schmälert allerdings nicht meinen Respekt vor den Talenten! Es gibt unzählige Weltstars, die sich aufs großartig Singen „beschränken”.
 

Mark Forster
 

Was viele oft vergessen: Du hattest schon vor „Au Revoir” mit „Auf dem Weg” eine Single, die sich über 100.000 Mal verkauft hat und 2013 warst du im Sido-Song „Einer dieser Steine” immerhin auf Platz 4 zu hören. Was hat sich aber 2014 dennoch für dich verändert? Wird man öfter angesprochen? Ist der Terminkalender voller?

Jup, Terminkalender ist jetzt voll! Ansonsten ändert sich gar nicht so viel. Ich stehe irgendwie im Auge des Sturms, da ist es meistens gar nicht so windig…

Apropos voller Terminkalender. Wie oft bist du unterwegs und wie oft hast du mal frei und darfst zu Hause die Beine hochlegen?

Haha. Im Moment eher selten. Aber mir macht mein Job sehr großen Spaß und die meisten Termine empfinde ich nicht unbedingt als Arbeit.

Ist es heute noch komisch oder aufregend, sich selbst im Radio zu hören oder im Fernsehen zu sehen? Oder auf Magazinen?

Ja, das ist immer noch fantastisch! Sich selber im Radio zu hören fühlt sich immer ein bisschen an, als würde ich bei irgendwas erwischt werden. So wie früher, wenn die Mutti von deiner 5 in Mathe erfährt. Nur halt in schön…

Stand es für dich schon immer fest, Musik auf Deutsch zu machen?

Ja. Ich versuche so unmittelbar wie möglich zu texten, mit so wenig Distanz und Attitüde wie möglich. Das bedeutet, dass ich in der Sprache schreiben muss, in der ich auch denke. Und das ist nicht Englisch oder Chinesisch, das ist Deutsch.

Was sind deine persönlichen musikalischen Einflüsse?

Irgendwie eine Mischung aus den großen Songwritern wie den Beatles oder Queen und dem frühen deutschen HipHop, wie zum Beispiel Freundeskreis.

Dein Album heißt „Bauch und Kopf”. Fällt es dir schwer, Entscheidungen zu treffen? Bist du eher Bauch- oder Kopfmensch? Oder ein Mix?

Ich bin beides, deswegen heißt mein Album so. Ich habe allerdings gelernt, dass ich die besten Entscheidungen meines Lebens meistens mit dem Bauch und ganz schnell treffe.

Vielen Dank für deine Zeit und das nette Interview. Wir wünschen dir viel Spaß bei „The Voice Kids” und natürlich weiterhin viel Erfolg mit deiner Musik.

Danke.
 

Mark Forster

 

Fotos: Robert Winter

Die angesagten Streetstyles für den Frühling

Neuste Trends, coole Kombis und unverwechselbare Looks gibt es ganz weit entfernt von Laufstegen und Fashion Weeks. Auf den Straßen zeigen sich Mode-Fans und Trendsetter von ihrer besten Seite und präsentieren Looks, die im Kopf bleiben.

Das A & O für den angesagten Streetstyle: Die Kombination aus Trend und Authentizität. Ob nun elegant mit gedeckten Farben und geraden Schnitten, rockig mit viel Leder und Metalleinsatz oder ausgeflippt und ganz in bunt – getragen wird, was gefällt. Die persönliche Note macht den Stil aus und ist für einen einzigartigen Look elementar. Viel gespielt werden kann dabei mit Accessoires: Hüte, Taschen und Schmuck geben dem Outfit den letzten Schliff und das gewisse Etwas.

 

Streetstyle Outfit 1

Streetstyle Ouftift 1

 

Gipsy STEAN – Lederjacke – schwarz56 299,95 €

Hype T-Shirt print – black/white 29,95 €

DOCKERS Alpha Khaki – Chino – dockers navy 99,95 €

Ray-Ban AVIATOR – Sonnenbrille – braun/goldfarben 149,95 €

Nike Performance ZOOM STRUCTURE 18 – Laufschuh Stabilität – volt/hyper crimson/black/electric green 129,95 €

 


 

Streetstyle Outfit 2

Streetstyle Outfit 2
 

Gipsy MARLON4 – Lederjacke – schwarz 199,95 €

Diesel ADOG – Halskette – black 54,95 €

Lee LUKE DART – Jeans Slim Fit – black top 105,95 €

YOUR TURN Cowboy-/ Bikerstiefelette – black/grey 59,95 €

Eterna SLIM FIT – Businesshemd – gelb 49,95 €

 


 

Streetstyle Outfit 3

Streetstyle Outfit 3

 

Versus Versace Jeans Slim Fit – black – 189,95 €

Tommy Hilfiger Tailored GLENNY – Wollmantel / klassischer Mantel – grey – 379,95 €

Scotch & Soda TWISTED – Strickpullover – rot – 119,95 €

Brixton WESLEY – Hut – black – 59,95 €

Tiger of Sweden MANTEGNA – Notebooktasche – black – 299,95 €

Floris van Bommel Stiefelette – cognac – 279,95 €

G-Star COMBO BREAKDALL – Sonnenbrille – blonde havana – 119,95 €

 


 

Streetstyle Outfit 4

Streetstyle Outfit 4

 

KIOMI Stiefelette – taupe – 69,95 €

7 for all mankind Jeans Slim Fit – black denim – 199,95 €

FAME ON YOU PARIS T-Shirt basic – black – 79,95 €

Esprit Hut – black – 39,95 €

KIOMI Trenchcoat – navy 79,95 €

Wood Fellas Halskette – hellbraun/dunkelbraun 29,95 €

Topman PURITAN – Hut – navy 25,95 €

 


 

Streetstyle Outfit 5

Streetstyle Outfit 5

 

Jeepers Peepers MILES – Sonnenbrille – silver – 24,95 €

D.GNAK Jogginghose – black – 159,95 €

Anerkjendt ABDI – Sweatshirt – caviar – 69,95 €

Selected Homme SHANTONIO – Stiefelette – black – 129,95 €

 

Fotos: Zalando, Getty Images

Roboter Hotel in Japan – Zukunft wird Realität

Roboter sind mittlerweile in der Lage, fließend zu kommunizieren und komplexe Bewegungsabläufe zu absolvieren. Das macht sich ein Hotel-Manager nun zunutze und eröffnet das erste Roboter-Hotel der Welt.
 

Roboterdamen an der Rezeption

Ein Hotel, ganz ohne menschliche Mitarbeiter? Ermöglichen möchte dies ein japanischer Hotel-Manager, der für sein neues Hotel ausschließlich Roboter anstellen will. Diese sollen die Gäste begrüßen, die Zimmer reinigen und als Gepäckträger dienen. Damit Menschen aus aller Welt die Roboterdamen bewundern und mit ihnen kommunizieren können, sollen diese 19 verschiedene Sprachen beherrschen. Mimik und Verhalten gleichen laut Hersteller Kokoro denen eines Menschen.

Roboter benötigen natürlich Strom. Die Lösung hierfür: Kleine Aufladestationen im ganzen Gebäude, zu denen sich die Roboter selbstständig bewegen.
Wieder voller Energie, können die Roboterdamen dann zurück an die Arbeit und die unterschiedlichsten Aufgaben erledigen.

Entstehen soll das futuristische Hotel im Freizeitpark „Huis Ten Bosch“. Das „Henna Hoteru“, so der Name des Hotels, ist dabei weniger eine Attraktion für die Besucher des Parks, als viel mehr eine Möglichkeit, Personalkosten zu sparen. Zudem haben die Roboter eine Reihe weiterer Vorteile.

Roboter Hotel

 

Vor- und Nachteile der Roboter

Die Gründe für den Einsatz von Robotern liegen auf der Hand. So entstehen kaum Personalkosten, denn die weiblichen Androiden bestehen am Ende des Monats nicht auf ihren Gehaltscheck. Sie benötigen lediglich Strom, welcher durch eine Photovoltaikanlage auf dem Dach ebenfalls kostengünstig produziert werden soll.

Ein weiterer Vorteil ist, dass Roboter nie krank werden. Zwar müssen auch die Androiden gewartet werden, doch dafür können sie Tag und Nacht durcharbeiten. Zudem spart sich der Hotel-Manager teure Fortbildungen und Kosten für Dolmetscher. Ein einfaches Update reicht aus und sämtliche Roboter beherrschen neue Sprachen und Gestiken.

Natürlich hat es auch Nachteile, wenn Roboter als Angestellte fungieren. Wird das Hotel beispielsweise überfallen, oder benehmen sich Gäste „daneben”, können die weiblichen Androiden womöglich nicht angemessen reagieren. Doch auch dafür hat der Betreiber des „Henna Hoteru“ eine Lösung: Gesichtserkennung an jeder Türe. Wer ein Zimmer buchen will, muss sich vorher ablichten lassen und wird sich somit hüten, den Hotel-Bademantel einzustecken.

Roboter-Hotel

 

Roboter-Hotel in Deutschland?

Sollte das Roboter-Hotel ein Erfolg werden, plant der Manager auch in anderen Ländern „Smart-Hotels” zu eröffnen. Die ersten Export-Ziele dürften dabei die USA und China sein, denn in beiden Ländern floriert die Entwicklung von Androiden ebenfalls. Danach könnte es auch in Deutschland das erste Roboter-Hotel geben. Auf viel Komfort dürfen wir uns jedoch nicht einstellen, denn die Zimmer gleichen kleinen Containern und kommen ohne viel Luxus aus.

Die Entwicklung von Androiden schreitet weiter voran. Ist das „Henna Hoteru“ erst einmal eröffnet, wird man sehen, zu was Roboter im alltäglichen Leben wirklich im Stande sind. Schließlich beherrschen diese zwar grundlegende Dinge, können jedoch noch nicht individuell auf bestimmte Situationen reagieren. Dennoch ist das japanische Roboter-Hotel, nach seiner Eröffnung Mitte diesen Jahres, einen weiteren Blick wert.

Roboter Hotel

 

Fotos: Henna Hoteru PR

Chappie – Filmkritik & Trailer

Chappie – Die Story

Deon Wilson (Dev Patel) ist der Entwickler der „Scouts“, Roboter-Droiden, die von der Johannesburger Polizei erfolgreich im Kampf gegen die ständig steigende Kriminalität eingesetzt werden. Er selbst arbeitet jedoch seit Jahren an der Entwicklung einer künstlichen Intelligenz, die den Robotern ein eigenes Bewusstsein geben soll, um selbst Gefühle entwickeln zu können, Bilder zu malen und eigenständig die Welt zu entdecken.

Da sein Arbeitgeber, der Waffenhersteller Tetravaal, mit Chefin Michelle (Sigourney Weaver), kein Interesse an solch einem fühlenden Wesen hat, bleibt ihm nichts übrig, als einen der ausgemusterten Scouts zu entwenden, um so sein Experiment weiter zu führen. Jedoch wird er ausgerechnet in diesem Moment von Ninja (Watkin Tudor Jones), Yolandi (Yolandi Visser) und Amerika (Jose Pablo Cantillo) entführt und mit ihm der Roboter. Denn die Gangster wollen den Entwickler der Scouts zwingen, ihnen den Zugang zu den Robotern zu verschaffen um diese abzuschalten oder umprogrammieren zu können. Doch durch Deons neues Programm erhalten sie nicht die Kontrolle über einen knallharten Kampfroboter, sondern ein verängstigtes, selbst denkendes Roboterbaby. Chappie ist geboren!

Doch auch Deons Tetravaal Arbeitskollege Vincent Moore (Hugh Jackman) ist Deon mit seinen Scouts ein Dorn im Auge. Skeptisch gegenüber selbst denkenden Robotern, hat Moore den MOOSE, einen viel größeren und weitaus teureren Kampfroboter entwickelt, der jedoch von einem Menschen gesteuert wird. Durch den Erfolg der Scouts interessiert sich jedoch niemand mehr dafür und so werden ihm ständig Entwicklungsgelder gestrichen. Als dieser von Chappie erfährt, beginnt er Jagd auf ihn zu machen und sieht in ihm den Schlüssel, die Scouts zu vernichten, um doch noch mit seinem MOOSE auftrumpfen zu können.

 

 

Heranwachsender Roboter sucht Eltern

Ein Roboter mit eigenem, echtem Bewusstsein, Hugh Jackman als Antiheld mit Vokuhila und das verrückte Rap Duo Die Antwoord als (Robo-)Babysitter. Mit „Chappie“ hat „District 9“ Regisseur Neill Blomkamp wieder eine ausgefallene Geschichte parat.

Und wieder einmal geht es um Blomkamps Lieblingsthema – die Anderen. Auch Chappie thematisiert, wie Menschen Andersartige gerne in erster Linie als Bedrohung sehen, aber auch wie es gehen kann, wenn man sich auf die Anderen einlässt.

Anders als es der Trailer jedoch vermuten lässt, handelt es sich weniger um einen stark actionhaltigen Streifen mit viel Wumms, sondern mehr um eine Sci-Fi Story die sowohl dramatische als auch komödiantische Elemente verwendet und nur an einigen wenigen Stellen so richtig auf Action setzt. Was dem Film selbst jedoch nicht unbedingt schadet.

Die eigentliche, richtig große Leistung des Films, besteht jedoch darin, dass man Chappie sein Echtsein oft abkauft und sich immer wieder erwischt mit der „Maschine“ mitzuleiden. Chappie ist in seinem Aussehen, seinen Bewegungen, Gesten und im Zusammenspiel mit den Darstellern so gut, dass man ihn als vollwertiges Mitglied des Casts annimmt.

Leider hat der Film ein paar Mankos. So passen Verhaltensweisen und Reaktionen einiger Filmfiguren nicht immer zur Situation. Und Hugh Jackman als Gegenspieler kann sein Potential bei weitem nicht ausschöpfen. Ebenso Sigourney Waver, die als Firmenchefin nur wenig Akzente setzen kann. Einzig und allein Chappie und das Die Antwoord Duo können dem Film ihren Stempel aufdrücken, und kreieren damit einige herrlich, komische, aber auch herzzerreißende Momente.

 

Chappie Kinostart: 05. März 2015
Kinostart: 05. März 2015

Sci-Fi Abenteuer zum nachdenken

Wer „Chappie“ sieht, sollte den Film nicht unbedingt als reine Unterhaltung ansehen, dann könnte man unter Umständen etwas enttäuscht sein, fehlt doch der ganz große Bäng und das noch dramatischer inszenierte Finale, das möglichst die ganze Welt in Schutt und Asche legt.

Betrachtet man ihn aber unter Neill Blomkamps Gedanken, dem Umgang mit den Anderen, erhält man eine unterhaltsame Geschichte zum nachdenken.

Auch mal interessant:

Codename U.N.C.L.E. – Filmkritik & Trailer

 
Fotos: Sony Pictures Germany

Bye-bye Jugendsünde? Diese Creme soll Tattoos entfernen

Tattoos sind für die Ewigkeit, oder müssen unter Schmerzen entfernt werden. Das war bislang zumindest so, könnte sich jetzt jedoch ändern. Eine einfache Creme soll Tattoos nach und nach verblassen lassen.
 

Tattoos verschwinden lassen

Wer sich für ein Tattoo entscheidet, muss damit sein ganzes Leben herumlaufen. Es sei denn, er entscheidet sich für eine Laser-Behandlung, welche jedoch extrem teuer, aufwendig und mitunter auch schmerzhaft ist. Zudem sieht die Haut nach der langen Prozedur meist vernarbt und verbraucht aus. Das ist einer der Gründe, warum die ominöse Creme, welche Tattoos entfernen kann, ein echter Verkaufsschlager werden könnte. Schließlich gibt es weltweit unzählige Menschen, die ihre Jugendsünden am Steißbein, oder auf den Armen gerne wieder loswerden möchten.
 

Creme gegen Tinte – So funktioniert es:

Alec Falkenham heißt der Mann, der die Rettung für Millionen Tätowierte sein könnte. Der Kanadier ist Medizin-Doktorand an der „Dalhousie University“ und hat eine Creme entwickelt, die Tattoos nach und nach verschwinden lässt. Der Vorgang ist dabei ganz einfach: Die Creme säubert die weißen Blutkörperchen, die so genannten Makrophagen, welche die Tattoo-Tinte beinhalten. Nach mehrmaliger Anwendung soll das Tattoo dann komplett verschwunden sein.

Die Idee hinter der Creme klingt faszinierend. Ob sie Menschen tatsächlich von ihren Tattoos befreit, lässt sich bislang jedoch noch nicht sagen, denn die Neuentwicklung wurde bisher nur an tätowierten Schweineohren getestet. Es bleibt also abzuwarten, ob die Creme auch bei menschlicher Haut wirkt. Falls ja, können Tätowierungen bald schon günstig und schmerzfrei entfernt werden.
 

Alec Falkenham von der Dalhousie University
Forscher Alec Falkenham von der Dalhousie University

 

Hautsäuberung für 4,50 Dollar

4,50 Dollar soll eine Behandlung mit der Creme von Alec Falkenham kosten. Je nachdem, wie groß das Tattoo ist und wie tief die Tinte in der Haut sitzt, müssen mehrere Behandlungen durchgeführt werden. Wesentlich günstiger als der Einsatz eines Lasers ist die Creme dennoch und auch der Zeitaufwand ist geringer. Anstatt in die Klinik zu fahren, muss künftig vielleicht nur noch zur Cremetube gegriffen werden.

Wann genau Alec Falkenham seine Neuentwicklung auf den Markt bringt, ist nicht bekannt. Momentan feilt der Kanadier zusammen mit seiner „Dalhousie University“ noch an der Creme und ihren Inhaltsstoffen. Feststeht jedenfalls eines: Sollte das Produkt auf den Markt kommen, atmen unglücklich Tätowierte weltweit auf. Falls die Creme doch nicht den gewünschten Effekt erzielt, könnte sie zumindest in Kombination mit einer Laserbehandlung eingesetzt werden, um die Prozedur zu erleichtern.

Bleibt abzuwarten, ob und wann Alec Falkenham seine „Tattoo-Weg-Salbe” zur Marktreife führen kann.
 

Fotos: CC0 Public Domain, Bruce Bottomley/Dalhousie University

Im Gespräch mit Jürgen Milski

Er ist einer der großen Gewinner des Reality-TV in Deutschland – und der einzige „Big Brother” Teilnehmer, der sich langfristig erfolgreich im Medien-Business halten konnte. Jürgen Milski erzählt uns im Interview, wie er das Sprungbrett „Big Brother” nutzen konnte und warum er etwas geschafft hat, an dem so viele andere gescheitert sind.
 

Du bist einer der Wenigen, die durch das Reality-TV berühmt geworden sind und langfristig im Showbiz Fuß fassen konnten. Angefangen hat alles mit „Big Brother”. Wie bewertest du im Nachhinein die Sendung? Gutes Sprungbrett, oder eher nicht empfehlenswert?

Ich hatte das große Glück bei der ersten Staffel dabei gewesen zu sein, denn da war das Medieninteresse sehr groß und ich habe dadurch eine Chance bekommen, die ich mit sehr viel Fleiß, Bodenständigkeit und Disziplin genutzt habe… – als einziger mit so einem Erfolg und Beständigkeit. Darauf bin ich sogar ein wenig stolz!

Wieso, glaubst du, hast du es im Gegensatz zu vielen anderen geschafft, auch nach der Sendung im Gespräch zu bleiben und erfolgreich zu werden – und das ohne größere Skandale.

Ich hatte gute Leute um mich und das ist auch heute noch so! Es ist wichtig, gut aufgestellt zu sein, per Management und Booking. Aber die Grundlage ist auch hier wieder Fleiß, Bodenständigkeit und Disziplin. Ich glaube aber auch, dass die Menschen es mögen, dass ich authentisch und ehrlich bin, obwohl ich damit auch schon so manches Mal angeeckt bin.

Du bist heute als Moderator und Sänger tätig. Vorher hattest du einen ganz „normalen” Job bei Ford. Vermisst du manchmal das ganz gewöhnliche Leben ohne TV-Prominenz?

Ich bin jemand, der erst lernen musste, mit so einem Bekanntheitsgrad zurecht zu kommen. Das war für mich das Schwierigste nach „Big Brother”. Es ist heute noch so, dass ich auf der Straße nicht erkannt werden möchte, weil ich nicht an ADS leide, wie viele meiner Kollegen. Am Allerliebsten wäre es mir, das wie Cro zu handhaben! Den kann ich nur beneiden!

 
Jürgen Milski
 

Deine Single „Oh Helene” ist seit kurzem erhältlich, das neue Album kommt auch. Gibt es die typische Gute-Laune-Musik?

Ja natürlich! Es gibt doch alle Arten von Musik. Wobei ich wirklich die Musik mache, die ich liebe. Nämlich lebenslustige, fröhliche, lebensbejahende Musik. So wie es auch in mir aussieht. Meine Musik ist ein Spiegelbild meiner Seele.

Möchtest du musikalisch auch mal eine andere Richtung einschlagen, oder bleibst du deiner Linie treu?

Wenn ich jetzt auf einmal einen anderen Musikstil praktizieren würde, wäre das nicht mehr ich. Ich liebe, was ich mache und das ist auch ein Teil meines Erfolges.

Man sieht dich so oft im Fernsehen, dazu kommen die Auftritte als Sänger. Bleibt da noch Zeit für Privates?

Nur so viel: Ich führe das glücklichste Privatleben, was man sich vorstellen kann und das hat auch was damit zu tun, dass wir uns gemeinsam dazu entschieden haben, unser Privatleben komplett aus der Öffentlichkeit raus zu halten! Ich finde es oft sehr befremdlich, was ich so im TV sehe, oder in Zeitungen lese, über das Leben einiger Kollegen, die so etwas auch noch ganz berechnend forcieren! Das ist nicht unsere Welt.

Was machst du, wenn du nicht arbeitest?

Mir ist vom Herrgott ein intakter Körper geschenkt worden… dafür bin ich sehr dankbar und deswegen hege und pflege ich den sehr! Mit viel Sport, Saunagängen, Massagen, Radtouren.

Was möchtest du beruflich noch erreichen bzw. ausprobieren? Was können wir von dir in Zukunft noch erwarten?

In Köln sagt man „Et Kütt wie Et Kütt” (Es kommt, wie es kommt). Heißt, ich plane nie weit im Voraus. Bei mir sieht das in etwa so aus, dass ich auf dem Fahrrad, oder im Flieger sitze, eine Idee habe und diese dann auch kurze Zeit später umgesetzt wird. Mein Motto ist immer und in jeder Lebenslage „Geht nicht, gibts nicht”!

 

Fotos: Public-People PR

Das Ziel ist entscheidend

Jeden Tag ackern wir wie blöde, um unseren Lebensalltag bezahlen zu können. Aber all zu oft ist es so, dass wir ihn nicht mehr bezahlen können. Die Lebensunterhaltskosten werden immer mehr und unser Lohn bleibt gleich. Der Tag X, an dem wir ins Minus wirtschaften, ist absehbar. Die meisten merken es leider erst viel zu spät, oder manchmal überhaupt nicht. Was all zu oft passiert, sind Schulden in Form von Dispokrediten bis hin zu Schulden bei Konsumerbanken. Aber irgendwann zieht sich die Schlinge natürlich zu und es ist nahezu nicht mehr zu meistern. Unzählige Ausreden pflastern unseren Weg zu den Schulden und nie waren wir es wirklich selbst?! Leider ist es nicht so, denn für alles, was wir tun, sind wir selbst verantwortlich.

 

Die Wahrheit ist oft sehr grausam

Es gibt unzählige Studien über Reiche und erfolglose arme Menschen, die sich über Jahre immer wieder bestätigen und neu festsetzen. Stell dir vor, du kannst ab morgen in deinem Job und deinem Familienleben erfolgreich sein und du entscheidest über deine Gesundheit. Unrealistisch? Nein! Machbar! Und zwar für jeden Menschen auf dieser Welt. Wenn er nur etwas umstellen möchte.

Das Fazit aus vielen Langzeitstudien besagt, dass alle Religionen, Philosophien, metaphysische und psychologische Lehren, Grundlage des Erfolg sind: Es wird genau das aus dir, woran du am häufigsten denkst!

In den letzten 40 Jahren wurden tausende erfolgreiche Menschen befragt, worüber sie am meisten nachdenken. Die häufigste Antwort war: „Sie denken daran, was sie erreichen wollen und vor allem, wie sie es erreichen können.“

Des Weiteren hat man erfolglose Menschen befragt, worüber sie am meisten nachdenken. Und die Antwort war erschreckend. Sie denken die meiste Zeit über ihre Probleme und Sorgen nach. Die sowohl in der Vergangenheit liegen und passiert sind, als auch über Dinge, die in unmittelbarer Zukunft liegen.

 

Ziele sind wie Navigationssysteme!

Aber was bedeutet das nun genau?
Erfolgreiche Menschen haben Ziele. Diese Ziele beeinflussen ihr ganzes Bewusstsein und Unterbewusstsein! Es führt sie Schritt für Schritt weiter zu ihrem Erfolg und ihrem Ziel!

Erfolglose Menschen beschäftigen sich den ganzen Tag mit Sorgen und Problemen die anstehen könnten, oder vielleicht schon passiert sind. Des Weiteren suchen sie immer die Schuld bei anderen. Nie waren sie es selbst. Dagegen versucht ein erfolgreicher Mensch immer die Verantwortung selbst zu übernehmen und beschäftigt sich nicht lange mit Problemen.

 

Eine Entschuldigung für den Erfolg

Ist es sinnvoll, sich über Dinge, die passiert sind, stundenlang aufzuregen? Verbrennt man damit nicht viel zu viel Zeit? Wäre es nicht besser, einfach zu sagen: Tut mir Leid, der Fehler liegt bei mir. Und schließt mit dem Problem ab, um weiterhin seinem Ziel hinterher zu eilen.

Der Komiker Buddy Hacket bringt es auf den Punkt: „Ich bin niemals auf andere sauer. Wäre ja noch schöner – ich sitze da und ärge mich, während die sich womöglich einen netten Abend machen?“

Für die Freizeit gibt’s auch Ziele!

Crossfit-Training für Zuhause

 
Foto: CC0 Public Domain

Google plant neues Headquarter unter Glas

Der Internetkonzern Google plant in Kalifornien den Bau einer neuen, gigantischen Zentrale vorwiegend unter Glas. Das Konzept, das ab 2020 verwirklicht wird, sieht bewegliche Büroräume und einen kompletten Campus unter Glas vor.
 

Idee: frei gestaltbare Büroräume

Die Pläne, die Google im März 2015 vorstellte, basieren auf mehreren wichtigen Ideen für das neue Hauptquartier vorgestellt. Zunächst einmal werden am vorgesehenen Standort in Kalifornien gigantische Glaskuppeln errichtet, jedoch beziehen die Architekten auch sehr viel Natur mit ein und wollen – das ist die zentrale Idee dieses Projekts – einen Büroraum schaffen, den die Google-Mitarbeiter frei umgestalten können. Starre Gebäude aus Beton soll es nicht mehr geben, vielmehr werden die Büroräume inklusive aller Wände und des Interieurs sehr leicht und auf diese Weise beweglich sein. Teams, die sich für einzelne Projekte zusammenfinden, können auf diese Weise blitzschnell ihre Arbeitsplätze in einen Raum verlegen. Zudem bestehen die meisten Bürowände aus transparenten Materialien und bieten einen Blick auf Grünanlagen und Gartenlandschaften, sodass die MitarbeiterInnen während der Arbeit das Gefühl haben, sie befänden sich mitten in der Natur.

Noch müssen Einzelplanungen von der Kommunalverwaltung in Mountain View – dem gegenwärtigen Google-Sitz – bewilligt werden. Wenn das wie absehbar geschieht, dürften voraussichtlich im Jahr 2020 die ersten Gebäude fertiggestellt und bezogen werden. Das berichteten Google im Firmenblog und gleichzeitig das „Silicon Valley Business Journal“. Die Idee hat ein Vorbild im neuen Headquarter von Apple, das aktuell in Cupertino in Form eines riesigen Kreises entsteht und schon Ende 2016 bezugsfertig übergeben wird. Auch Facebook und Amazon haben sich neue Firmenzentralen in futuristischer Architektur gegönnt, Facebook will das Dach seiner Zentrale vollständig bepflanzen und beauftragte den Stararchitekten Frank Gehry mit der Planung.
 


 

Planung und Vorbilder für das neue Google-Headquarter

Die Planungen stammen vom Londoner Studio Heatherwick und dem dänischen Architekten Bjarke Ingels, Vorbilder gibt es durch weltweit verstreute Google-Offices. Man bezog Inspirationen auch von einer Garage im kalifornischen Menlo Park, einem dänischen Bauernhaus und einem New Yorker Wohnblock. Für Google ist dennoch ein eigener Architektur-Auftrag eine Premiere, die immerhin viel über das Selbstverständnis des Konzerns aussagt. Die geschwungenen Glasdächer werden die Seiten bedecken, zwischen den Gebäuden finden sich innerhalb einer Gartenlandschaft Fahrradwege und Cafés. Auch Restaurants sollen sich auf dem Google-Campus ansiedeln, seine Nachbarn will Google ausdrücklich mit einbeziehen. Ähnlich freundliche Büros gibt es schon in den Google-Dependancen in Zürich und Tel Aviv.

 
Google Headquarter

Google Headquarter

Google Headquarter

google-headquarter-Green-Loop_Exterior_03

Google Headquarter

Google Headquarter

Google Headquarter

Google Headquarter
 

Fotos: Google

Die Trauzeugen AG – Filmkritik & Trailer

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Die Trauzeugen AG – Die Story

Doug Harris (Josh Gad) hat ein echtes Problem. Er heiratet in zehn Tagen, hat aber noch immer keine Trauzeugen. Jedoch nicht weil er sich nicht entscheiden kann, nein, Doug hat einfach niemanden. Doch seine Zukünftige (Kaley Cuoco) denkt, er wäre beliebt und hätte viele Freunde. Wie nur aus dieser Nummer rauskommen?

Und hier kommt Jimmy Callahan (Kevin Hart) ins Spiel. Als Gründer und Hauptakteur der Trauzeugen AG, hat er sich darauf spezialisiert, Männern wie Doug zu helfen und den Part des Best Man, des Trauzeugen, zu übernehmen. Doch Doug braucht nicht einen, er braucht ganze acht Trauzeugen! Und so wird aus Jimmy Dougs (erfundener) bester Freund Bic und aus ein paar durchgeknallten Bekannten von Jimmy, die anderen sieben Trauzeugen. Doch um die ganze Geschicht glaubhaft zu inszenieren bleiben ihnen keine zwei Wochen mehr.

 

 

Irrer Trip – starkes Ensemble

Kevin Hart und Josh Gad versammeln eine Truppe Chaoten, um als Trauzeugen die Hochzeit von Joshs Filmcharakter Doug zu retten.

Hochzeitskomödien gibt es in der Zwischenzeit wie Sand am Meer. Und so könnte sich „Die Trauzeugen AG“ in die lange Schlange unbemerkt einreihen, wären da nicht die schrägen „Trauzeugen“-Darsteller. Denn während Kevin Hart und Josh Gad, als Bic und Doug, die Story vorantreiben und die Frontschweine der Erzählung geben, kristallisieren sich, mit den anderen skurrilen Figuren der falschen Trauzeugen, die eigentlichen, heimlichen Stars der Geschichte heraus.

Alan Ritchson, der auch schon im zweiten Tribute von Panem Teil mitspielte, Jorge García, vorallem aus der Serie Lost bekannt und der Rest der Truppe, bestehend aus Affion Crockett, Corey Holcomb, Aaron Takahashi, Dan Gill und Colin Kane, machen den Film, als bunte Truppe Sidekicks, erst zu dem wirklichen Erlebnis.

Dank Hauptdarstellern und Sidekicks ist der Film deshalb in weiten Teilen richtig gelungen und unterhaltsam. Er startet gut und nimmt den Zuschauer schön mit, bekommt dann im Mittelteil zwar ein paar Längen, nimmt aber zum Ende hin noch einmal an Fahrt auf, so dass man auch den etwas langatmigeren Zwischenteil gut in Kauf nehmen kann.

 
Die Trauzeugen AG

 

Kann sich sehen lassen

Mit „Die Trauzeugen AG“ bekommt der Kinobesucher einen Film geboten, der zwar nicht alles richtig macht und bei dem auch nicht jeder Gag zu 100% zündet, der aber dank seiner Filmfiguren und der nicht ganz zu erwartenden Handlung punkten kann. Auch wenn der Film sich im klassischen Hollywood Hochzeitskomödien Terrain bewegt, bietet er einige erfrischende Momente und gute Unterhaltung.

 

Fotos: Sony Pictures Germany