Ajoure Blog Seite 242

Arrinera Hussarya 33 – Die stärkste Kavallerie der Neuzeit

Ist das Polens Antwort auf den Weltmarkt der absoluten Supersport Automobile? Wenn ja, dann ist diese Antwort nicht nur gelungen, nein, der Hussarya 33 ist ein Statement, das seinesgleichen sucht. Ein moderner Husar der Neuzeit. Ein leichtfüßiger Krieger, der ohne Schilder und Schutzpanzer den Kampf um Platz eins antritt. Arrinera Hussarya – wahrhaftige Stromlinienform per excellence.

Bereits im August 2012 gab Arrinera den Namen des Supersport-Coupés bekannt. Die Ableitung des Hussarya stammt von niemand geringerem als der polnischen Husaren Kavallerie aus dem 16. Jahrhundert. Die Husaren waren damals für ihre Schönheit, Kraft und Wendigkeit bekannt. Genau diese Eigenschaften will Arrinera dem Hussarya einhauchen. Ein Ziel, dass so ohne Weiteres sicherlich nicht zu schaffen war. Ob es der polnischen Automobilmanufaktur Arrinera Automotive gelungen ist, sehen wir jetzt.
 

Arrinera Hussarya 33
 

Was treibt den Hussarya 33 an? Wo liegt sein Können und was hebt ihn von anderen Supersportlern ab? Und hat er das Zeug dazu, ein Männertraum zu sein? Das verraten und die folgenden Daten:

Der Arrinera Hussarya 33 ist ein typischer Hecktriebler, der seine Kraft aus einem 8,3 Liter V8 Mittelmotor zieht. Naja, was heißt „zieht“?! Der Saugmotor faucht und prügelt vehement und unnachgiebig 800 PS auf die Hinterachse, bis dieser keine andere Wahl bleibt, als unaufhaltsam mit 900 Newtonmetern in Richtung 300 km/h zu starten.

Neben einem muskulösen Körper sollen auch die dynamischen Linien die außergewöhnlichen Fähigkeiten dieses Fahrzeugs unterstreichen und hervorheben. Das Design wirkt, als wäre es ein mit Emotionen aufgeladener Traum auf vier Gummis. Und dennoch, trotz all der sportlichen Optik und der überragenden Fahrzeugdaten, soll der Hussarya 33 nicht nur Freude am Fahren bei hohen Drehzahlen bringen – nein, er versucht den schmalen Grat zwischen Rennwagen und Alltagstauglichkeit zu meistern. So heißt es, der Hussarya sei für den täglichen Fahrbetrieb durchaus eine adäquate Wahl.
 

Arrinera Hussarya 33 Front
 

Wie bereits verneigungswürdig erwähnt, besitzt der Arrinera Hussarya einen 8,3 Liter V8 Mittelmotor, der über 800 PS und 900 Newtonmeter Drehmoment verfügt.

Die 0 – 100 km/h schüttelt er in 3.0 Sekunden aus dem Ärmel und bereits nach 9 Sekunden fliegen die 200km/h am Tacho vorbei. Top-Speed: 350 km/h. Die sagenumwobene Viertelmeile absolviert der Hussarya in übermenschlichen 10.0 Sekunden. Seine außergewöhnlich aerodynamische Bauweise lässt bei hohen Geschwindigkeiten die entgegenkommende Luft beinahe widerstandslos durch die Luftöffnungen gleiten, welche dazu benutzt wird, das Fahrverhalten zu verbessern. Um die hohe Stabilität des Autos bei hohen Geschwindigkeiten aufrecht zu halten und im Falle des Falles den Bremsweg zu verkürzen, hat Arrinera dem Hussarya einen aktiven Spoiler verpasst, der zusätzlich als Bremse fungiert. So wird der Bremsweg bei 300 km/h und mehr um einige Meter reduziert. Als Beispiel: Der Bremsweg von 200 km/h liegt bei kurzen 133 Metern.

Der Einsatz von Kohlefaser und Kevlar für das Fahrgestell und den Aufbau ermöglicht eine deutliche Gewichtsreduzierung bei einer gleichzeitig hohen Steifigkeit. Da Kohlefaser ein typischer Bestandteil bei dieser Kategorie Fahrzeug ist, wäre dies ja keine wirklich bahnbrechende Errungenschaft. Um sich vom Markt abzuheben, hat Arrinera als erster Automobilhersteller überhaupt Graphen als Anteil in den Elementen verbaut. Graphen ist eine Modifikation des Kohlenstoffs mit zweidimensionaler Struktur, die ein bienenwabenförmiges Muster ausbildet. Diese innovative Carbon-Struktur wurde an den Body angebracht und verbessert die Widerstandsfähigkeit gegen Beschädigungen.

Für den passenden farblichen Außenauftritt hat Arrinera drei Auswahlmöglichkeiten bereitgestellt. Copper-Cherry mit einem Hauch von Lila. White-Silver mit einem Hauch von Lila und Black-Navy, ebenfalls mit einem Hauch von Lila.

Dieses Auto wird mit Sicherheit ein Hingucker. Vorausgesetzt wir gucken schnell genug, denn bei Tempo 350 wird es wohl nur ein kurzer Blick sein.
 

Arrinera Hussarya 33 weiß

 

Fotos: Arrinera PR

Fantastic Four – Filmkritik & Trailer

Fantastic Four – Die Story

Das Genie Reed Richards (Miles Teller) baut seit er ein kleiner Junge ist an einem Teleporter. Doch seine Familie, Lehrer und Mitschüler können mit seinen „verrückten“ Ideen nichts anfangen. Einzig Klassenkamerad Ben (Jamie Bell) hilft Reed beim Bau der Maschine. Als ihm Dr. Franklin Storm (Reg E. Cathey) und dessen Tochter Sue (Kate Mara) über den Weg laufen, ändert sich Reeds Leben schlagartig. Denn Dr. Storm, sein Schüler Dr. Victor von Doom (Toby Kebbell) und ihr Team, zu dem, wenn auch nur widerwillig, auch Johnny (Michael B. Jordan), Storms Sohn gehört, arbeiten seit Jahren an einer ähnlichen Entwicklung und sind nun mit Reeds Hilfe in der Lage, Menschen in eine andere Dimension zu schicken.

Als das Forscherteam die Entwicklung beenden kann und die Maschine einsatzfähig ist, mischen sich die Geldgeber und die Regierung ein und wollen das Projekt der NASA übergeben, damit echte „Profis“ die Reise in die andere Dimension übernehmen. Doch das Forscherteam sieht sich damit um den Lohn ihrer jahrelangen Arbeit gebracht. Und so unternehmen sie auf eigene Faust eine Expedition in die andere Welt. Als dort jedoch einiges schief geht, Dr. Doom auf dem Planeten zurück bleibt und Reed, Sue, Ben und Johnny mit sonderbaren körperlichen Fähigkeiten wieder auf der Erde ankommen, ist das Militär zur Stelle um die Vier festzusetzen. Doch auf der anderen Seite des Dimensionstors wartet bereits eine gefährliche und viel größere Macht.

 

 

Nicht ganz fantastisch

Der Reboot der Fantastic Four Filmreihe hätte ein weiterer Meilenstein in der Geschichte der Marvelverfilmungen werden können. Leider scheitert der Film an einigen Dingen und bleibt so als solider Streifen zurück, der nur zu Beginn überzeugen kann.

So schlecht wie viele Kritiker schreien, ist der Film zwar nicht, die Besetzung ist gelungen und gerade die ersten Minuten um Reed, den Hauptcharakter, funktionieren und erzählen schön wie alles begann. Natürlich passiert hierbei wenig Aufregendes und Spannung ist auch nur selten geboten. Es ist schlichtweg die Erzählung um einen Jungen, der einen Traum hat und die Möglichkeit bekommt, diesen zu verwirklichen. Bis dahin ist der Film aber erzählerisch solide und kann, wenn man nicht mit der Erwartung ins Kino geht, ein Superhelden Feuerwerk zu erleben, doch gut unterhalten.

Leider wird der Film ab dem Punkt, an dem die angehenden fantastischen Vier das Dimensionstor nutzen können, nicht besser, sondern fällt deutlich ab. Die Action nimmt zwar zu, doch Erzählmaßnahmen mit unpassender „ein Jahr später“ Einblendung, teilweise nicht zeitgemäßen Spezial Effekten und die schnelle und chaotische Abhandlung des Finals, ziehen den Film deutlich runter und trüben das ansonsten solide Werk. Man merkt deutlich, dass versucht wurde, nach der langen Entwicklung noch unbedingt einen Showdown zu integrieren, der dann leider nur wie drangepappt wirkt.

 

Hoffnung auf eine Fortsetzung

Mit dem Reboot „Fantastic Four“ hat Marvel viel Potential verschenkt, dennoch kann das neu besetzte Superhelden-Team funktionieren. Sollte der nächste Teil besser erzählt sein und optisch mehr hermachen, bekommen wir endlich den Film, auf den die Fangemeinde der fantastischen Vier schon so lange wartet.

Den aktuellen Teil muss man nicht zwingend im Kino gesehen haben. Um die Entstehungsgeschichte der Vier mitzuerleben, ist er aber trotzdem interessant.

 
Kann der Reboot des Marvel-Franchise Fantastic Four überzeugen?
Kinostart: 13. August 2015

 

Filmplakat: Constantin Film

Streetstyles für jeden Anlass

Mach mal halblang

Wer glaubt, dass man im Sommer nicht ein kurzes Business-Outfit anziehen kann, der täuscht sich. Perfekt kombiniert wird das weiße gepunktete Hemd mit einer gut sitzenden kurzen Jeans und darauf ein feiner Sneaker. Wichtiger Punkt ist aber, dass man keine Socken aus den Schuhen schauen lässt. Das ganze kann natürlich mit Herren-Tasche und Sonnenbrille getragen werden. Der Sommer-Business-Style sitzt perfekt.
 

Streetstyle - Business Look
 

Topman ASTERIX Hemd 47,95 € • Pepe Jeans GROVE – Jeans Shorts 54,95 € • Lacoste ZIMRI – Sneaker 119,95 € • Even&Odd Weekender 49,95 € • Le Specs HEY MACARENA – Sonnenbrille 59,95 €

 

Casual-Style

Casual-Style im gleichen Farbton geht immer. Die Kurze Blue-Jeans kombiniert mit blauem Hemd und dunkelblauer Jacke. Einen blauen Sneaker finden wir hier zuviel und kombinieren das Outfit mit einem weißen Van. Der Sommerabend darf kommen.
 

Streetstyle Casual Look
 

Revolution Parka 129,95 € • Kaporal CIME REGULAR FIT – Hemd 44,95 € • Tom Tailor MAX – Jeans Shorts 49,95 € • Vans CLASSIC SLIP-ON – Slipper 79,95 € • Komono WINSTON – Uhr 89,95 €
 

Streetwear

Edel ist IN! Aufgepimpt wirkt ein Jackett gar nicht mehr so streng! Versuche es doch mal mit einer farbigen engen Röhrenjeans und einem Basic T-Shirt unter Weste und Jackett. Das hat mega Stil und beweist deinen Modegeschmack. Dazu noch schöne Business Schnürer und dein Outfit ist perfekt.
 

Streetwear Männer Look
 

Topman ALEX – Leichte Jacke 49,95 € • Brooklyn’s Own by Rocawear T-Shirt print 14,95 € • Jack & Jones JJORRICK – Jeans Shorts 39,95 € • Nike SB ZOOM STEFAN JANOSKI – Sneaker 99,95 €
 

Was wir lieben

Keine Lust auf eine Jeans? Kein Problem! Auch mit cooler Jogger kannst du deinen guten Geschmack unter Beweis stellen. Eine graue Oversize-Jo ger zu schönen Boots und Shirt, lassen dich sehr stilvoll ausehen. Dazu noch eine coole Jacke und du wirst definitiv auf dein Outfit angesprochen. Jogginghosen edel zu kombinieren ist unser Geheimtipp. Trage jetzt schon neue Styles vor allen anderen!
 

Männer Streetstyle Schwarz-Weiß Look
 

Be Edgy Lederjacke 349,95 € • Selected Homme SHPIMANEWDAVE – T-Shirt basic 17,95 € • Pier One Stoffhose 27,95 € • H by Hudson HOUGHTON 2 – Schnürer 124,95 €

 

Fotos: Zalando

PeerAce – Finde deinen Sportpartner per App

Die Sport-App PeerAce gibt dir die Möglichkeit, dich mit Sportbegeisterten aus deiner Umgebung zum Training zu treffen. Somit entdeckst du ein persönliches Training jenseits anonymer Fitnessstudios und monatlicher Beiträge.
 

Das Konzept

Die Sport-App stellt die Gemeinschaft in den Mittelpunkt: Sportliche Betätigung mit anderen Menschen zusammen macht mehr Spaß, als einsame Kilometer auf einem Laufband zu laufen oder an immer neuen Maschinen zu trainieren. Gleichzeitig bietet dir die Sport-App zeitgemäße Flexibilität ohne Verpflichtung. Du probierst einfach unterschiedliche Workouts aus und lernst dabei andere Menschen aus deiner Nachbarschaft kennen.
 

Die Funktionsweise und das Angebot

Die Sport-App PeerAce zeigt dir an, welche Trainingsprogramme in den nächsten sieben Tagen in deiner Umgebung stattfinden. Mit nur einem “Klick” buchst du dein Wunschangebot. Yogakurs, Lauftraining, Schwimmen oder Ernährungsberatung: PeerAce bietet dir ein facettenreiches Angebot im Bereich Gesundheit und Fitness. Du buchst grundsätzlich nur eine Trainingseinheit und verpflichtest dich nicht für einen bestimmten Zeitraum wie bei der Mitgliedschaft in einem Fitnessstudio oder Verein. Wenn du noch nicht genau weist, welche Art des Trainings am besten zu dir passt, bietet sich PeerAce an, um ganz unterschiedliche Angebote unverbindlich auszuprobieren. Auf der Suche nach deinem idealen Training lernst du andere Menschen in der Nähe deines Wohnortes kennen. Mit dem Einchecken in einen Kurs bezahlst du unkompliziert bargeldlos.
 

Die Zielgruppen

Die Sport-App richtet sich auf der einen Seite an Menschen, die eine Fitnesstrainerin oder einen Fitnesstrainer suchen, wobei weder Alter noch Fitnesszustand oder Körpergewicht eine Rolle spielen. Auf der anderen Seite stellt die Sport-App Fitnesstrainerinnen und -trainern eine Plattform zur Verfügung, ihr Wissen und ihre Motivationsfähigkeit zahlreichen potenziellen Neukundinnen und -kunden anzubieten. Zudem unterstützt das Hamburger Unternehmen angehende Trainerinnen oder Trainer, bei der Erstellung eines Trainingsangebots. Für die Anbieterin oder den Anbieter eines Trainings entstehen bei der Nutzung der Sport-App keine Kosten.
 

Ausprobieren, fit werden und andere Menschen treffen

Du erhältst die Sport-App PeerAce als kostenlosen Download im App-Store von Apple und bei Google Play. In beiden App-Stores vermitteln dir verschiedene Screenshots einen Eindruck der übersichtlichen Struktur und einfachen Handhabung der Sport-ΩApp.
 

Vielversprechende Zukunft

Mit der Sport-App PeerAce setzte sich das junge Hamburger Unternehmen gegen zahlreiche andere Startups beim Wettbewerb Betapitch 2015 in Hamburg durch. Nun tritt das Unternehmen beim Finale in Berlin gegen die Gewinner aus Wien, Sofia, Barcelona und Sao Paulo an. Somit schauen Daniel Dreier, Heiner-Martin Wacks und Thorben Schröder, die drei Unternehmensgründer, voller Zuversicht in die Zukunft.
 

Erst der Anfang

Da das junge Unternehmen erst am Anfang steht, bietet die Sport-App PeerAce zurzeit nur Trainingsmöglichkeiten in Hamburg an. Allerdings arbeiten die Gründer an der Ausweitung des Angebots auf verschiedene andere Städte.

 
Derzeit leider nicht verfügbar.

 

Fotos: PeerAce/iTunes

Der Fehler liegt nicht am Auto – sondern sitzt meistens auf dem Beifahrersitz

Es gibt viele Dinge, die die Menschheit nicht braucht, aber es gibt eben auch diese netten kleinen, neuen Gadgets, die im Laufe der Zeit das Leben erleichtern. Das Miteinander einfacher machen und uns helfen, dass wir uns besser verstehen. Und zwar in allen Bereichen des Lebens, denn nichts ist nerviger, als ein schief hängender Haussegen. Naja, doch. Eine Sache gibt es da eventuell doch noch: Frauen und deren Verständnis zu Autos und deren Technik.

Wir Männer sind tolerant gegenüber Frauen und ihrem „Verständnis“ zu Autos und wie diese funktionieren. Aber es gibt da drei Sätze, die wollen wir nicht hören.

„Du Schatz, da blinkte vorhin kurz was im Auto. Hat geknackt und dann gequietscht. Aber das kann ja nichts Schlimmes sein – ist ja erst paar Jahre alt…“. Spätestens hier bekommen wir einen unterschwelligen Anfall malen uns die schlimmsten Möglichkeiten aus.

Was uns auch immer wieder wundert ist die Frage: „Du, hast du eine Idee, wo ich das Auto geparkt haben könnte. Ich habe mit den Mädels geschnattert und nicht darauf geachtet“.

Oder die Theorie, dass Frauen am langsamsten fahren sollen. Wäre das so, dann gebe es diesen Satz nicht: „Ich weiß auch nicht, wieso der Wagen so viel verbraucht. Ich fahre immer ganz normal und der vom Autohaus hat gesagt, dass ich unter 7l/100 km brauchen würde. Der lügt!“

Die schlechte Nachricht ist: Jetzt ist es zu spät und der Drops ist gelutscht. Es gibt allerdings auch eine gute Nachricht – zumindest für die Zukunft. Das Zauberwort aus dem Hause O2 nennt sich „O2 Car Connection“. Autos brauchen Liebe! Das wissen wir, denn wir wissen – sie leben! Und O2 weiß das auch. Darum entwickelte O2 ein System, welches das „Miteinander“ vereinfachen soll.

Um dies sinnbildlich zu verdeutlichen, drehte man diverse Videos mit „Carl – dem Autoversteher“. Hier werden tägliche Probleme behoben und auf eine sympathische Art und Weise gezeigt, was bei Problemen zwischen Gefährt und Fahrer(-in) hilft.

Doch was kann das neue „O2 Car Connection“ Gimmik und wie funktioniert es?

In sechs einfachen Schritten ist bereits alles erledigt. In Kürze bedeutet dies: O2 Car Connection kaufen, App herunterladen (iOS & Android), Benutzerkonto erstellen, Modul aktivieren, Modul installieren (easy!), losfahren!
Die App gibt uns diverse Informationen über die Position des Fahrzeugs, egal ob es fährt oder parkt. Ein Logbuch zeigt uns gefahrene Strecken auf, die genutzte Route, sowie das Fahrverhalten. Wir sehen, wo wir Benzin hätten sparen können, wann zu schnell Beschleunigt oder wie oft und wie lange über 130km/h gefahren wurde. Besonders praktisch allerdings ist die Fahrzeugdiagnose, die uns rechtzeig über Fehlermeldungen des Autos informiert um später teuren Reparaturen zu entgehen.

Das ganze System wird mit € 9 anbezahlt und dann ein Jahr lang monatlich mit € 10 berechnet. Wie man an das System kommt? Einfach online auf o2.de bestellen.

Zur Entspannung von der Autofahrt erstmal in dem Pool.

Der Billig-Pool für dein Zuhause – Top oder Flop?

Foto: Screenshot autosbrauchenliebe.de

Lollapalooza – Berlin steht Kopf

Das Lollapalooza ist ein internationales Musikfestival, das 2015 das erste Mal nach Deutschland kommt. Es findet am 12. und 13. September 2015 in Berlin auf dem Gelände des Flughafens Berlin Tempelhof statt.

Die erste Ausgabe in den USA gab es 1991 und bis 2004 wechselte das Lollapalooza mehrfach seinen Standort. Seit 2005 wird es fest in Chicago im Grant Park abgehalten. 2011 wurde das Festival um drei weitere Ausgaben in Südamerika in Chile, Brasilien und Argentinien erweitert. Nun kommt das Lollapalooza erstmals auch nach Europa und feiert seine Premiere in Berlin.
 


 

Das Festival bietet in erster Linie Musik. Genregrenzen gibt es nicht wirklich. Von Pop über Rock bis Elektro und Rap ist alles vertreten. Darüber hinaus wird es vor allem bunt, so bunt wie ein Lollipop. Du findest neben der Musik eine kindgerechte Show mit dem Kidzapalooza, eine Modenschau und diverse andere Dinge, die für ein buntes und vielfältiges Leben wichtig sind.

Neben der Kidpalooza Bühne mit etwas eingeschränkterem Programm läuft die Musik auf vier Hauptbühnen an zwei Tagen von 12.00 bis 23.00 Uhr. Der erste große Act am Samstag, 12.9.15, ist der Leipziger DJ David K., der mit seinem Sommerhit “Like The Dawn” schon im Frühjahr die deutschen Charts aufgemischt hat. Der Remix der Band The Oh Hellos ist ein echter Ohrwurm. David K. ist ein anerkannter Produzent und stammt aus dem näheren Umfeld um DJ Robin Schulz. Er spielt vor allem Deep House.

Von 15.00 bis 16.00 Uhr steht dann James Bay auf der Main Stage 1. Der englische Singer und Songwriter hatte Anfang 2015 mit dem Song “Hold Back The River” seinen großen Durchbruch und auch sein erstes Album “Chaos And The Calm” schoß im April 2015 europaweit in die Top Ten.
Später rocken von 19.00 bis 20.00 Uhr die Jungs von Bastille ebenfalls die Main Stage 1. Die britische Rockband um Sänger Dan Smith hat ganz sicher auch ihre Hits wie “Pompeii” und “Of The Night” im Gepäck.

Auf der Main Stage 2 stehen von 20.00 bis 21.30 Uhr die Jungs von Deichkind. Die deutschen Rapper feiern aktuell riesige Erfolge mit den Songs ihres Nummer 1 Albums “Niveau Weshalb Warum”. Sie haben im Frühjahr eine gut besuchte Solotour absolviert und natürlich dürfen sich die Fans auch auf Hits wie “Leider Geil” freuen.
 

Lollapalooza Berlin
 

Der große Topact am Samstag sind Macklemore & Ryan Lewis. Das Hip-Hop Duo aus Seattle schoss 2011 wie ein Komet in die Charts. Allein ihr Welthit “Thrift Shop” verkaufte sich über 13 Millionen Mal und war damit noch erfolgreicher als ihr erster Hit “Can’t Hold Us”. Beide Songs stammen aus ihrem Debütalbum “The Heist”.

Sie sind der große Headliner am Samstag neben The Libertines. Beide spielen ihre Konzerte parallel von 21:30 bis 23.00 Uhr. Die englische Rockband The Libertines um ihren Sänger Pete Doherty, die weltbekannte Skandalnudel mit Hang zu Alkoholexzessen, ist inzwischen eine Kultband geworden und ihre Konzerte werden besonders gefeiert, denn man weiß nie, ob es der letzte Auftritt sein könnte.

Am Sonntag, 13.9.15, ist der erste große Topact im Mittagsprogramm des Lollapalooza die englische Band Clean Bandit. Ihr Auftritt ist zwar relativ kurz angelegt von 14.00 bis 14:40 Uhr, dürfte aber dennoch ein großer Anziehungspunkt werden. Die englische Elektropopband um ihr Mastermind Grace Chatto mischt mit Riesenerfolg den Sound der Klassik mit Elektrobeats. Ihr erster Hit “Rather Be” war 2014 einer der Radiohits weltweit und auch ein europaweiter Nummer 1 Song in den Singlecharts. 2015 veröffentlichten sie mit “Real Love” den nächsten Ohrwurm.

Direkt danach starten Klangkarussell auf der Perry’s Stage ihr Set. Das österreichische Produzenten-Duo aus Salzburg legt von 15.00 bis 16:45 Uhr auf. Mit dabei haben die DJs ganz sicher auch ihren Ohrwurm “Sonnentanz”, einen Hit, an dem seit 2012 wohl kein Partygänger vorbei kam.
Die nächsten beiden Acts haben beim Lollapalooza in Berlin ein echtes Heimspiel. Den Anfang machen die Beatsteaks. Die Rockband feiert 2015 ihr 20jähriges Bühnenjubiläum. Ihre letzten beiden Studioalben “Boombox” und “Beatsteaks” waren beide auf Platz 1 der Albumcharts. Sie spielen von 18.00 bis 19.00 Uhr auf der Main Stage 2.
 

Lollapalooza
 

Noch erfolgreicher und bekannter ist mit Seeed die zweite Berliner Band. Ihr Auftritt ist schon deshalb sehenswert, weil es 2015 ihr einziger Live-Gig in Deutschland sein wird. Jeder, der schon mal ein Seeed-Konzert live gesehen hat, weiß sofort, dass es in Deutschland keine andere Band aus dem Bereich Reggae und Dancehall gibt, die das Publikum derart mitreißt. Mit Songs wie “Aufstehn!”, “Ding” und “Augenbling” haben sie von 20.00 bis 21:30 Uhr satte 90 Minuten Zeit, das Publikum zu begeistern.

Der große Headliner zum Abschluss des Lollapalooza ist dann die britische Rockband Muse. Sie rocken von 21:30 bis zum Ende um 23 Uhr die Main Stage 1. Muse ist auch eine typische Albumband mit weltweiten Erfolgen ohne den absoluten Radiohit, mit dem man die Band verbindet.

 

Fotos: Lollapalooza PR

10 clevere Reisetipps für den perfekten Urlaub

1. Kleidung rollen

10 clevere Reisetipps Kleidung knitterfrei durch rollen

Für knitterfreie Kleidung kannst du deine Klamotten rollen und mit einem Gummi fixieren, damit beim Suchen im Koffer nichts auseinander fällt.

 

2. Kabel clever verstauen

10 clevere Reisetipps Kabel im Brillenetui verstauen

Verwende ein altes Brillenetui, um deine Ladekabel gut zu verstauen.
 

3. Laden im Hotelzimmer

10 clevere Reisetipps Handy laden per USB am TV

Die meisten TV-Geräte haben inzwischen einen USB-Anschluss hinten oder an der Seite des Gerätes. Falls du im Ausland deinen Adapter vergessen hast oder es zu wenig Steckdosen im Zimmer gibt, kannst du dein Smartphone über diesen USB-Anschluss laden.
 

4. Geld gut verstecken

10 clevere Reisetipps Geld in Kosmetik Verpackung verstecken

Benutze alte Kosmetik-Verpackungen, um dein Geld gegen Diebe zu verstecken. Einen leeren Lippenstift gut sauber machen oder am besten mit einer kleinen Zange das Innenteil herausziehen, um dein Geld einzurollen und darin zu verstecken.
 

5. Strom für unterwegs

10 clevere Reisetipps Handy bis zu viermal unterwegs aufladen

Ein guter Charger ist inzwischen nicht mehr teuer und schafft es, dein Smartphone bis zu viermal zu laden. Achte beim Kauf auf eine gute Qualität, damit du keine bösen Überraschungen erlebst.
 

6. Knitterfreie Kragen

10 clevere Reisetipps Knitterfreie Kragen durch Gürtel

Rolle deinen Gürtel einfach in die Hemdkragen. Somit hast du ein klein wenig Platz gespart und gleichzeitig knitterfreie Hemdkragen.
 

7. Personalien

10 clevere Reisetipps Personalien abfotografieren

Scanne oder fotografiere deine Personalien ab, damit du dich beim Verlust trotzdem ausweisen kannst. Das Ganze kannst du auch auf deine Dropbox legen oder dir einmal selbst per E-Mail schicken. So kannst du sie von überall abrufen, falls die Dokumente mal verloren gehen.
 

8. Alle Bücher dabei haben

10 clevere Reisetipps kindle eReader Bücher im Urlaub

Ein eReader ist für eine Leseratte heutzutage kaum noch wegzudenken. Der Akku hält ewig und du hast nahezu dein komplettes Bücherregal dabei.
 

9. Kamera ja oder nein?

10 clevere Reisetipps Urlaubsfotos mit dem iPhone

Eine gute Kamera wiegt mit Objektiv um die 1-2 kg. Überlege dir gut, ob nicht dein iPhone reicht, das inzwischen auch eine tolle Bildqualität hat. So sparst du Platz und Gewicht im Koffer!
 

10. Maps Offline nutzen

10 clevere Reisetipps Google Maps Offline Karten

Sobald du dich für ein Urlaubsziel entschieden hast, kannst du dir auf deinem iPhone unter „Google Maps“ deine Urlaubsstadt komplett downloaden. So musst du nicht online sein, um dich navigieren zu lassen und du kannst dir teure Auslands-Online Gebühren sparen.

Gehe dazu auf deinem iPhone unter:
Google Maps -> Urlaubsziel eingeben -> in die Suchleiste „OK MAPS“ eingeben.
Nun wirst du gefragt ob du die Karte speichern willst und du kannst rechts unten auf „speichern“ drücken.

Auf Taschendiebe aufpassen!

6 wirksame Tipps gegen Taschendiebe

 

Mehr Reisetipps für einen angenehmen Flug in den Urlaub findest du hier.
 

Fotos © FilippoBacci, elenabs/iStock.com; Tobias Bojko

Straßen aus Plastikmüll – die Zukunft?

Von Plastikmüll zu Straßen

Vielleicht hast du dich auch schon gefragt: Wohin mit dem ganzen Plastikmüll, den „wir“ so tagtäglich produzieren? Eine geniale Idee kommt nun aus den Niederlanden und heißt „Plastic Road“. Bauunternehmer Volker Wessels will den Müll zu Straßenbelägen verarbeiten. Straßen aus Platik seien einfacher zu bauen und das Rohmaterial stamme einfach aus dem Müll. Preiswerter geht es kaum. Auch die Haltbarkeit der Kunststoffstraßen soll gegenüber Asphalt verbessert sein.

Der angenehme Nebeneffekt: Das Projekt trägt zur Schonung der Umwelt bei.

Zu seiner Realisierung sollen kastenförmige Bauteile hergestellt und ausgelegt werden. Die Teile sind innen hohl, damit auch Rohre und Leitungen darunter verlegt werden können und Wasser ablaufen kann.

Die Bauteile sind leicht und brauchen kein aufwändiges Fundament. Das hat zur Folge, dass künftig Straßen schneller gebaut werden können und die Instandhaltungsarbeiten sich in Grenzen halten. Temperaturbeständig ist das Plastik von minus 40° C bis plus 80° C.

Doch die neuen Straßen aus Plastik bieten noch mehr Vorteile. Im Unterschied zum herkömmlichen Asphalt soll das Befahren von Plastik geräuschärmer sein. Außerdem kann durch den modernen Belag Strom erzeugt werden. Wie angenommen wird, funktioniert das durch Einbau von Sensoren, die die von Autos verursachten Vibrationen in elektrische Energie verwandeln.

Die neuen Bauteile für die Straßen sollen aus reinem Plastikmüll gefertigt werden. Den wiederum will man aus dem Meer herausfischen. Zum Partnerunternehmen für das Projekt „Plastikstraßen“ soll die niederländische Firma „The Ocean Cleanup“ werden. Ziel von The Ocean Cleanup ist es, mittels eines Filters den Müll vom Meer abzufischen. Die Ausbeute wird auf viele Millionen Tonnen Plastik geschätzt.
In Rotterdamm soll die neue Idee nun auf einem Gelände auf Alltagstauglichkeit getestet werden.

Straßen produzieren Strom

 

Fotos: Volker Wessels

Codename U.N.C.L.E. – Filmkritik & Trailer

Codename U.N.C.L.E. – Die Story

Als eine Verbrecherorganisation mit Naziverbindungen, während des Kalten Krieges in Besitz einer Atombombe gelangt, müssen CIA-Agent Napoleon Solo (Henry Cavill) und KGB-Spion Illya Kuryakin (Armie Hammer), auf Wunsch ihrer Vorgesetzten, die Feindseeligkeiten zwischen USA und Sowjetunion ausblenden und zusammen gegen den gemeinsamen Feind vorgehen.

Dabei erhalten sie Unterstützung von Gaby Teller (Alicia Vikander), deren Vater Udo (Christian Berkel), ein Atomwissenschaftler, von der Organisation gefangen gehalten wird. Gemeinsam versucht das Trio sich unerkannt einzuschleusen, doch der Gegner ist raffinierter als erwartet. Wird es dem ungewöhnlichen Team gelingen die Pläne des Feindes zu vereiteln?

 

 

60er Jahre Streifen in aktuellem Kinogewand

„Codename U.N.C.L.E.“ trägt unverkennbar die Handschrift von Regisseur Guy Ritchie. Splitscreens, Texteinblendungen, Schnitt und die Inszenierung der Figuren, alles unverkennbar seine Sprache. Und das ist gut so. Beherrscht Ritchie, der sein Können schon erfolgreich bei „Bube, Dame, König, grAS“, oder „Snatch – Schweine und Diamanten“, „Sherlock Holmes“ u.a. unter Beweis gestellt hat, diese Sprache doch wie kaum ein Zweiter. Und so ist es eine Freude zuzusehen, wie Charaktere in Szene gesetzt, Dialoge geführt und Action präsentiert wird.

Dabei sind mit Armie Hammer, Henry Cavill und Alicia Vikander, drei Schauspieler die tragenden Figuren, die wie die Faust aufs Auge in ihre Rollen passen. Sie spielen sich gekonnt die Bälle zu, jeder hat seine großen Momente und zusammen entfachen sie ein kleines Feuerwerk der Leinwandunterhaltung. Das Gesamtbild runden die gut besetzte Nebenrollen ab. In einer davon, unter anderem, Hugh Grant, mit starkem Auftritt.

Dass man im Fall von „Codename U.N.C.L.E.“ keine zu hohen Erwartungen an die Handlung stellen darf, sollte hier aber nicht unerwähnt bleiben. So gut der Film aussieht, so gelungen die Charaktere sind, so klassisch und einfach ist die Entwicklung der Agentenstory. Neben der simplen Geschichte ist auch das Erzähltempo (für unsere Zeit) ungewohnt gemütlich und erinnert an alte James Bond Filme in überarbeitetem, modernem Filmlook. Aber auch wenn das für den ein oder anderen Zuschauer ungewohnt erscheint, dranbleiben lohnt sich.

 

Codename U.N.C.L.E.
Kinostart: 13. August 2015

Mein neuer Lieblingsonkel

Wer die Inszenierung von Guy Ritchie Filmen mag, aber auch bei einem alten James Bond nicht umschaltet, der ist bei „Codename U.N.C.L.E.“ genau richtig. Mit viel Liebe zu den Figuren und stilistischer und erzählerischer Hommage an die alte Serie „The Man from U.N.C.L.E.“, wird ein simpler Plot zu einem gelungenen Kino-Abenteuer.
 

Schon geschaut?

Chappie – Filmkritik & Trailer

 
Fotos: Warner Bros. GmbH

Was tun gegen Muskelkater?

Der Morgen nach dem Training kann oftmals dafür sorgen, dass du fast nicht aus dem Bett kommst. Schmerzen, die nach Trainingseinheiten entstehen, werden als Muskelkater bezeichnet. Doch woher kommt der Muskelkater und welche Tipps bzw. Tricks gibt es, damit dieser so schnell (wie er auch gekommen ist) wieder verschwindet? Mitunter sind nämlich nicht alle Ratschläge, die in den letzten Jahren propagiert wurden, heute noch aktuell.
 

Die Entstehung des Muskelkaters – warum die Theorie der Übersäuerung widerlegt wurde

Nach einem intensiven Training kann es schon einmal vorkommen, dass am nächsten Tag der Muskelkater eintritt. Die Hauptursache des Muskelkaters ist die exzentrische Belastung. Jene kommt etwa beim Bizeps-Training vor. Du hebst das Gewicht, lässt es bremsend nach unten und erzeugst damit eine Dehnung der kontrahierten Muskeln. Jener Reiz wirkt jedoch stärker als die konzentrische Bewegung. Die Tatsache, dass angeblich eine Übersäuerung durch Laktat den Muskelkater erzeugt, ist unrichtig. Neueste Studien haben belegt, dass kleine Mikrotraumen für die Schmerzen verantwortlich sind und keine Übersäuerung durch Laktat. Der Muskelkater ist das Ergebnis zerstörter Strukturen, die direkt im Muskel vorhanden sind. Der Körper entscheidet, ob er die Muskelfasern repariert oder wechselt. Entscheidet der Körper, dass die sogenannte Z-Scheibe repariert wird, kann er die ursprüngliche Zelle erhalten. Ist die Z-Scheibe jedoch derart verletzt, dass eine Reparatur nicht möglich ist, wird sie aus dem Körper entfernt. In weiterer Folge entsteht eine Lücke, welche durch neue Muskelfasern gefüllt wird.

Im Endeffekt ist der Muskelkater nichts anderes als ein kleiner Riss; vergleichbar mit kleinen Kratzern oder Rissen in der Haut. Auch hier zeigt die Haut – in der Umgebung der Verletzung – eine deutliche Rötung.
 

Dem Muskelkater kann sehr wohl vorgebeugt werden

Auch wenn die menschlichen Muskeln eine enorme Kraft aushalten, so überschätzt sich der Mensch gerne selbst. Du bist sicher, dass du die Gewichte heben kannst, vergisst aber, dass deine Muskeln vielleicht noch untrainiert sind und eine derartige Belastung gar nicht kennen. Wer einen Muskelkater auf längere Zeit vorbeugen möchte, sollte daher mit einem regelmäßigen sportlichen Ausdauertraining starten. Des Weiteren ist es ratsam, dass das Training nicht sofort 100 Prozent von dir abverlangt, sondern langsam gesteigert wird. Außerdem ist es ratsam, die Durchblutung zu fördern. Hier helfen etwa Lotionen oder auch Muskelöle. Sie beugen nicht nur einen Muskelkater vor, sondern sorgen auch dafür, dass das Verletzungsrisiko minimiert wird. Vor allem eignen sich Produkte mit Arnika und Rosmarin.

Ein wichtiger Faktor, der nicht aus den Augen gelassen werden darf, ist das Aufwärmen. Nur wenn du dich vor deinen Übungen aufwärmst, kannst du die Funktionsfähigkeit deiner Muskeln fördern. Beim Aufwärmen sollte auch nicht auf etwaige Dehnungsübungen vergessen werden. Dabei sorgst du nicht nur gegen den Muskelkater vor, sondern kannst ebenfalls das Verletzungsrisiko senken. Wenn du „walkst“ oder langsam läufst, ist ein Aufwärmen nicht notwendig. Für alle anderen sportlichen Aktivitäten ist es jedoch ratsam, dass die Muskeln im Vorfeld „warm werden“.
 

Der Mythos der Dehnübungen

Wenn du nach dem Training Dehnübungen machst, hilft das jedoch nicht gegen den Muskelkater. Im Gegenteil – durch Dehnübungen nach dem Workout ist es möglich, dass der Muskelkater verschlimmert wird. Dies deshalb, da die Strukturen bereits während des Trainings verletzt wurden und durch die Dehnübungen weiter verletzt werden.

Nur wenn im Vorfeld Aufwärmübungen durchgeführt werden und das Training auch auf die eigene Fitness und Kondition angepasst wird, kann der Muskelkater vermieden werden. Natürlich müssen auch die Gegebenheiten angepasst werden. Wenn du etwa immer im Flachland läufst, im Urlaub jedoch steile Wege vor dir hast, ist dein Körper diese Umstellung nicht gewohnt. Auch hier gilt, dass weniger manchmal mehr ist.
 

Warum Massagen doch kein guter Ratschlag waren

Doch welche Tipps und Tricks gibt es, wenn trotzdem der Muskelkater eintritt? Viele Leute sind der Ansicht, dass Muskelkater „ausmassiert“ werden müssen. Diese Erkenntnis ist jedoch falsch. Bei starken Massagen erleidet der geschädigte Muskel eine Irritation, die mechanisch durch die Massage herbeigeführt wird. Das Ergebnis ist eine Verzögerung des Heilungsprozesses. Vernünftiger ist dagegen die Entspannung. Genieße einen Saunabesuch oder nimm ein heißes Bad. Empfehlenswert sind Bäder mit Eukalyptus, Arnika oder Rosmarin sowie Fichtennadeln. Die Wärme und die Kombination der verschiedenen Badezusätze sorgen dafür, dass die Durchblutung angeregt wird. Leidest du – neben dem Muskelkater – auch unter Krämpfen, können Magnesium-Tabletten für eine Linderung der Beschwerden sorgen.
 

Lass dem Körper die Zeit, die er braucht

Auch wenn du der Meinung bist, dass nach dem Sport automatisch vor dem Sport ist, solltest du – sofern du einen Muskelkater hast – eine Pause einlegen oder das Training reduzieren. Bislang gibt es noch keine Belege dafür, dass der Muskelkater eine dauerhafte Schädigung der Struktur verursacht, jedoch „schreit“ der Muskel nach Erholung. Aus diesem Grund sollten leichte Einheiten durchgeführt werden. Dazu zählen etwa Spazierengehen, Schwimmen oder mitunter auch Gymnastik.

 

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