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    Ajoure Blog Seite 242

    Man lernt nie aus – Filmkritik & Trailer

    Man lernt nie aus – Die Story

    Der 70-Jährige Ben Whittaker (Robert De Niro) ist nun schon eine ganze Weile Rentner und Witwer. Doch da er sich noch nicht bereit fühlt seine Hände in den Schoß zu legen, war er die letzten Jahre immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen. Von Weltreisen bis hin zu Sprachkursen und diversen Hobbys war bereits alles dabei. Jedoch konnte ihn nichts so recht auf Dauer begeistern.

    Als ihm eines Tages ein Flyer in die Hände fällt, der ein Senioren-Praktikum in einem neuen Online-Unternehmen anbietet, sieht Ben seine Chance, wieder einem geregelten Job nachzugehen, gekommen. Selbst die Anforderung, die Bewerbung in Form eines Videos auf Youtube zu laden, kann den hochmotivierten Rentner nicht abschrecken.

    Als Ben voller Tatendrang beginnt und direkt der Firmengründerin Jules Ostin (Anne Hathaway) unterstellt wird, muss er erst einmal erfahren, dass diese wenig Interesse an einem Senioren Praktikanten zeigt, da das Konzept, ein soziales Projekt, angeregt durch einen ihrer Mitarbeiter, Jules wenig begeistern konnte.

    Doch je länger Ben in der Modefirma ist, umso mehr nimmt auch Jules Notiz von ihm und erfährt, wie gut es sein kann einen erfahrenen Rentner im Betrieb zu haben. Denn Ben hat nicht nur für den Arbeitsalltag, sondern auch für das Leben im Allgemeinen einiges zu sagen.

     

     

    De Niro in seinem Element

    Man lernt ja bekanntlich nie aus. Und so zeigt uns der Film mit dem Titel „Man lernt nie aus“, dass eine Story, so liebevoll und gut sie inszeniert ist, trotzdem immer wieder in typische Kitschszenen abrutschen kann, dabei, trotz manch unnötiger Szene, zu begeistern vermag und mit einer guten Besetzung einiges zu bieten hat.

    Was Robert De Niro als Rentner Ben, der immernoch voller Elan steckt, an Schauspiel an den Tag legt, ist gerade in der ersten Hälfte des Films grandios. Auch Anne Hathaway vermag zu überzeugen und die (rein beruflichen) Annäherungsversuche der beiden Hauptdarsteller sind mehr als gelungen.

    Wenn in der zweiten Hälfte der Film dann die Kurve ins Privatleben von Firmenchefin Jules Ostin nimmt, eingeleitet durch eine, zugegeben recht unnötige, Actionszene, wird es zunehmend ernster und manchmal auch zäher, immer wieder durchbrochen von schönen Momenten, die dafür dann allzu schnell ins Kitschige abrutschen.

    Doch auch wenn der Film im hinteren Teil etwas von seiner anfänglichen Stärke verliert, Robert De Niro zeigt sich als Fels in der Brandung und bietet von Anfang bis Ende eine grandiose Vorstellung die es lohnenswert macht den Film zu sehen.

     

    Lachen, weinen, Kopfschütteln

    Mit „Man lernt nie aus“ läuft derzeit ein Film in den Kinos, der eine gelungene Mischung aus guter Laune, Kitsch und traurigen Momenten bietet. So kann man das Kino durchaus gut gelaunt und nachdenklich zugleich verlassen.

     
    Unterhaltsame und emotionale Komödie mit Robert De Niro als Rentner-Praktikant bei einem Online-Modemagazin.
    Kinostart: 24. September 2015
     

    Kinoposter: Warner Bros. GmbH

    Celina Bostic gibt private Unplugged-Session vor Prominenten

    Vor Promis wie Max Herre, Joy Denalane, Anna Loos, Angelina Heger, Jan Sosniok, Salomon Kalou, Thimon von Berlepsch, Manuel Cortez, Rolf Scheider, Werner Daehn, Milos Vukovic etc. gab Ausnahmekünstlerin Celina Bostic am Sonntag, den 13. September eine private Unplugged-Session in der Berliner In-Location “GRACE”.

    Bei Kerzenschein genossen rund 120 geladene Gäste im GRACE das wohl außergewöhnlichste Konzert der letzen Monate. Celina hat rund anderthalb Stunden vollkommen alleine performt und dabei stets ihr Publikum mitgerissen. Am Ende verabschiedeten sie Musikgrößen wie Max Herre, Anna Loos oder Joy Denalane mit Standing-Ovations. Celina brach gleich zu Anfang das Eis und hatte schon nach dem ersten Song die Sympathien des vorrangig aus dem Musikbusiness kommenden Publikums auf ihrer Seite. Ihre natürliche und unterhaltsame Art fesselten jeden der Zuhörer. “Unfassbar beeindruckend, wie jemand alleine eine solche Bühne für anderthalb Stunden füllen kann. Eine so anspruchsvolle Crowd muss man erst mal so lange alleine in seinen Bann ziehen. Richtig geiles Erlebnis.”, so Angelina Heger.
     


     

    Das Konzert fand im Rahmen der „Timezone Real People Live Sessions“ statt. Das Event wurde durch das Fashionlabel “Timezone” und das Headphone-Label “House of Marley” ermöglicht. Den sensationell schönen Rahmen bot das “GRACE” im frisch kernsanierten Hotel Zoo, die momentan wohl angesagteste Location Berlins. Veranstaltet wurde das Event „Timezone Real People Live Session mit Celina Bostic“ von der Berliner Agentur „Think Out of the Box“. thinkOOTB erarbeitet mit Partnern aus diversen Bereichen Konzepte, die die Strahlkraft und Reichweite von zur Marke passenden Prominenten nutzen und eine „Win-Win“-Situation für alle Beteiligten schaffen.

     

    Rolf Scheider & Celina Bostic
    Rolf Scheider & Celina Bostic
     

    Max Herre
    Max Herre
     

    Milos Vukovic
    Milos Vukovic
     

    Celina Bostic
    Celina Bostic
     

    Johnny Strange (Culcha Candela)
    Johnny Strange (Culcha Candela)
     

    Manuel Cortez
    Manuel Cortez
     

    Jahn Hahn & Matthias Killing
    Jahn Hahn & Matthias Killing
     

    Matthias Killing & Jan Hahn
    Matthias Killing & Jan Hahn
     

    Gedeon Burkhardt
    Gedeon Burkhardt
     

    Joy Denalane & Max Herre
    Joy Denalane & Max Herre
     

    Angelina Heger-& Rolf Scheider
    Angelina Heger-& Rolf Scheider
     

    Sven Schlager (Head of Marketing Timezone) & Jan Sosniok
    Sven Schlager (Head of Marketing Timezone) & Jan Sosniok
     

    Thimon von Berlepsch & Hadnet Tesfai Elif
    Thimon von Berlepsch & Hadnet Tesfai Elif
     

    Think Out Of The Box Privatkonzert
    Timezone / Think Out Of The Box Privatkonzert

     

    Fotos: thinkOOTB

    10 Dating-Apps, die du bisher noch nicht kanntest

    Logisch, echte Männer wie du sind auch in der freien Wildbahn begehrt. Aber wenn du mal keine Lust auf die große Pirsch in der Stadt hast, ist es doch ganz schön, wenn du auch vom eigenen Sofa aus nette Mädels kennen lernen kannst, oder? Die folgenden Dating-Apps wollen es dir dabei etwas einfacher machen. Lust auf einen kleinen Anbieter-Überblick?

    1. Twoo

    Twoo Appist eine weltweit agierende Singlebörse mit ungefähr elf Millionen Mitgliedern. Bei einem gut gemischten Verhältnis aus Männern (52%) und Frauen (48%) ist für dich bestimmt die Richtige dabei. Die meisten Nutzer(innen) sind zwischen 25 und 35 Jahre alt und freuen sich neben Dates auch auf Flirts oder einfach nur Freunde für reine Freizeitaktivitäten. Es ist also nicht so, dass Treffen sofort unter der Gürtellinie oder vor dem Traualtar enden – wenn du explizit auf Partnerinnensuche bist, solltest du das deutlich ins Profil schreiben und explizit nach entsprechenden Mädels suchen. Netter Nebeneffekt: Der Großteil der angebotenen App-Funktionen ist ebenso kostenlos wie die gut strukturierte App selbst – sogar Nachrichten können kostenlos verschickt werden. Wenn du aber alle Dienste bis ins kleinste Detail nutzen willst, ist die Premium-Mitgliedschaft „Twoo Unlimited“ für 5,83 € pro Monat die richtige Wahl.

    UPDATE: Twoo ist nicht mehr verfügbar.

    2. VOO

    VOO Appda war doch mal was? Richtig, denn diese App kommt vom Dating-Portal LOVOO, dass dich mit mehr als vier Millionen deutscher Mitglieder in Kontakt bringt. Auch diese App ist kostenlos; das Männer- (53%) und Frauen- (47%) -Verhältnis sowie das Durchschnittsalter von 22 bis 32 Jahren entsprechen in etwa dem des Anbieters Twoo. Im Gegensatz zu diesem hast du jedoch freien Zugang zu allen Diensten. Besonders gelungen ist dabei das Match-Spiel: Ein Mitgliedervorschlag für dich, du als Mitgliedervorschlag für die Frau – und wenn es passt, breitet euch die App den roten Teppich der Anschreibemöglichkeit aus.

    Derzeit leider nicht verfügbar.

     

    3. Zoosk

    Zoosk Appist mit gut einer Million deutscher Nutzer eine noch relativ überschaubare Singlebörse mit einer leichten Tendenz zum Männer-Überschuss (54%, Frauen 46%) und einem Durchschnittsalter von 22 bis 32 Jahren. Die kostenlose App von Zoosk.com ist eine der Ersten bei Google und Apple erhältlichen Apps und recht übersichtlich, also auch dann für dich geeignet, wenn deine mobilen Flirt-Versuche noch in den Kinderschuhen stecken. Anfangs kannst du zwar einige Mails kostenlos versenden – aber irgendwann kommt sie doch, die kostenpflichtige Mitgliedschaft. Und leider schlägt sie mit 15,- € pro Monat ein ordentliches Loch ins Portemonnaie…

    App Store
    Google Play Store

    4. flirten.de

    Flirten.de AppEin eher regional agierender Dating-App-Anbieter ist www.flirten.de: Er steht für gut 100.000 norddeutsche 20- bis 30-Jahre alte Mitglieder und entspricht vom Männer-Frauen-Verhältnis den anderen Dating-Portalen (53 zu 46). Wirklich gelungene Ideen dieser Community sind der Fame-Compass, mit dessen Hilfe du eine deiner Laune entsprechende Date- oder Flirt-Partnerin findest und die Slot-Maschine, an der du die Universal-Währung erhältst: Diamanten sind im Normalfall kostenpflichtig, aber wenn du sie geschenkt bekommen kannst? Die App an sich ist, ebenso wie die meisten Funktionen, gratis – für bestimmte Boni musst du jedoch einen Premium-Zuschlag von mindestens 4,99 € pro Woche einplanen.

    App Store

     

    5. Yocutie

    YocutieBei Yocutie hast du die Möglichkeit, mit Frauen und Männern zwischen 25 und 35 Jahren in Kontakt zu kommen – und die Wahl aus circa 100.000 deutschen Usern. Auffällig ist hier jedoch ein Männer-Frauen-Verhältnis von 80 zu 20, weshalb Frauen schon zu den selteneren Schätzen zählen. Wenn du dich also für das weibliche Geschlecht interessant machen willst, solltest du die Video-Funktion in deinem Profil ernsthaft in Erwägung ziehen. Charmanter Nebeneffekt bei soviel Einsatzwillen: Die App ist komplett kostenlos; allerdings gibt es auch keine Möglichkeit für dich, dein Profil mit außergewöhnlicheren Dingen aufzumotzen. Mach’ also das Beste aus den Funktionen, die da sind.

    Im Apple App Store derzeit nicht verfügbar
    Im Google Play Store derzeit nicht verfübar

    6. Plenty of Fish

    Plenty of Fish POF APP(kurz POF) nennt sich eine ebenfalls lockere Flirt- und Dating-Community, in der deutschlandweit gut 200.000 Männer (55%) und Frauen (45%) im Mittzwanziger- bis Mittdreißiger-Alter angemeldet sind. Die meisten Funktionen sind genauso gratis wie die App, der Nutzerstamm recht kurzweilig (wenn auch nicht unbedingt rechtschreibungsfetischistisch). Langweilig wird es dir hier sicherlich nicht werden. Für noch mehr Spaß und Platz auf der Bühne lohnt sich das 12-Monatsabo der Premium-Mitgliedschaft (6,67 € monatlich). Bis zu 16 Profilbilder helfen dir dann, dich ins rechte Licht zu rücken und ein wenig mehr optischen Eindruck zu machen.

    App Store
    Google Play Store

    7. Jappy

    Jappy AppAugen auf bei jappy – denn hier sind mehr als 1 Million Menschen unterwegs. Und nicht alle sind Singles, die auf Beutejagd sind. Das sollte dich aber nicht unbedingt stören, wenn du neben der Partnerinnenwahl über Zeit und Muße zum generellen Kontakte knüpfen und pflegen verfügst. Ein offener, verspielter Umgang miteinander ist in diesem komplett kostenlosen Forum aber Ehrensache – und alle Credits, die du für das Forenleben brauchst, kannst du dir ganz einfach durch eine Beteiligung an Gesprächen und Aktionen innerhalb der Community verdienen. Die meisten Nutzer sind zwischen 24 und 34 Jahren alt, die Mischung der Geschlechter (52% Männer und 48% Frauen) ist recht ausgeglichen.

    Derzeit nicht verfügbar.

    8. Kwick

    Kwick AppNicht nur jappy ist keine reine Partner- und Date-Vermittlung – auch bei kwick sind viele der eine Million Mitglieder an rein freundschaftlichen Kontakten interessiert. Was aber nicht heißen soll, dass du hier keine Chancen auf einen Flirt hättest… Die Altersspanne der Mitglieder liegt zwischen 20 und 35 Jahren, die meisten von ihnen sind männlich (57%). Angenehm an der App dürfte für dich vor allem der Kostenfaktor mit 0,00 € sein. Ähnlich übersichtlich gestaltet sich die Bedienung der App – jedoch erst dann, wenn du ein wenig geübt hast. Denn gerade am Anfang brauchst du etwas Zeit, um dich bei der etwas verschachtelten Navigation zurechtzufinden.

     

    9. Twixxi

    Twixxi Apphinter dieser verspielt klingenden App versteckt sich eine noch recht überschaubare Single-Community, die knapp 10.000 norddeutsche Mitglieder von 18 bis 30 Jahren in ihre Reihen lockt. Als Mann gehörst du in die zahlenmäßig deutlich überlegene Gruppe (70% Männer, 30% Frauen). Trotzdem ist bestimmt die eine oder andere holde Maid für dich dabei, denn die hiesigen Mädels haben Spaß an Kommunikation und dem Kennenlernen neuer Menschen. Obwohl die App kostenlos ist und mit guten Ideen wie kostenlosen Freundschaftsfragen und Video-Teilmöglichkeiten punktet, hat sie einen Haken: Sie wurde nicht für Smartphones programmiert und braucht lange zum Laden. Damit ist sie leider definitiv nichts für dich, wenn du ein Mann der schnellen Technik bist…

    Derzeit nicht verfügbar.

    10. Fischkopf

    Fischkopf Appab an die Küste! 300.000 Nord-deutsche tummeln sich in einem Aquarium, das vielleicht nicht das Allerneueste ist, aber trotzdem die eine oder andere Überraschung bereit hält. Wenn du zwischen 23 und 33 Jahren alt bist und dich über ein vergleichsweise ausgeglichenes Geschlechterverhältnis (57% Männer zu 43% Frauen) freust, bezie-hungsweise Spaß an Chats, Gästebüchern und spannenden Flirts hast, bist du hier genau richtig. Positiv dabei: Wenn du den ersten Schritt selbst machen und eine nette Deern ansprechen möchtest – kein Problem! Das Versenden, Emfangen und Lesen von Mails ist, wie die App an sich, kostenlos. Der Goldfisch-Status für 4,49 € die Woche aufwärts verleiht dir allerdings weitere Möglichkeiten wie das anonyme Surfen oder das Hinzufügen von Smileys. Schau einfach selbst, welche Funktionen du brauchst.

    App Store
    Google Play Store

     

    Fotos: Apple iTunes Store, Google Play Store; iMrSquid/iStock.com

    Voll auf Print – Der Herbst wird knallig

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    Die neuen Print-Muster auf Shirts, Jacken und Hemden sorgen für gute Laune!

     

    Männer Print Shirts Jacken Pullover

     

    1. Hype BRANCH – Leichte Jacke – multi – 79,95 €

    2. Jaded London Sweatshirt – black – 64,95 €

    3. WeSC HAWAII ROMAN – Sweatshirt – white – 89,95 €

    4. YOUR TURN Leichte Jacke – black/white – 39,95 €

    5. Versace Jeans Hemd – bordeaux – 189,95 €

    6. Versace Jeans Leichte Jacke – nero – 239,95 €
     

    Fotos: Ian Gavan, Anthony Harvey, Tristan Fewings/GettyImages; Zalando

    Der neue 7er Bmw – mit Diamanten an die Spitze

    Leuchtend, innovativ und luxuriös: Das neue Flaggschiff auf dem Hause BMW geht in die sechste Runde und hört auf den Namen 7er. Mit der sechsten Generation will BMW die Führung im Luxussegment übernehmen. Eine Limousine, die ihresgleichen sucht. Zumindest momentan.

    Zugegeben, man wird schon hin und wieder schief angeschaut, wenn wir auf Fragen „Was verbraucht dein Auto so?“ mit Zahlen jenseits der, sagen wir mal 9 Liter antworten. Die Welt versucht sich in Downsizing – und das beinahe überall. Weniger Leistung, weniger Hubraum, weniger PS und vor allem weniger Verbrauch. Unterm Strich steht hierbei immer das selbe Ergebnis: Weniger Fahrspaß.
     

    BMW 7er Außenansicht
     

    Sicherlich – nicht jeder definiert Fahrspaß gleicht, doch genau hier kommt der neue BMW 7er ins Spiel. Ein Luxusobjekt mit der Tendenz den Piloten zum Grinsen zu animieren. Bequemlichkeit und Überlegenheit definieren die neue Limousine, doch auch die Sportlichkeit kommt nicht zu kurz.

    Wollen wir Sicherheit mal an erster Stelle stehen lassen, so trumpft BMW mit einem Feature, was Vielfahrer beruhigter auf Langstrecken unterwegs sein lassen dürfte. BMW haucht dem 7er eine Reihe neuer Assistenzsysteme ein. Angefangen bei bekannten Spurwechselwarnungen, warnt der neue 7er jetzt auch vor drohendem Querverkehr. Teilautomatisiertes Fahren wird wohl besonders in Baustellen schwer geschätzt werden, denn von den besagten Baustellen haben wir hier in Deutschland ja ausreichend. Was aber in der Tat ein großartiges Feature ist, ist ein System, welches bei drohenden Heck-Kollisionen automatisch die Gurte strafft und Bremsen und Warnblinker aktiviert. Wer kennt den Blick bei scharfen Bremsungen in den Rückspiegel nicht und hofft jedes Mal, dass von hinten keiner angerauscht kommt. Für Vielfahrer ein Must-Have.

    Die stundenlange Suche nach einem geeigneten, ausreichend langen und vor allem breiten Parkplatz wird ebenfalls vereinfacht, denn mittels Fernbedienung lässt sich der BMW 7er von Außen in enge Parklücken und Garagen einparken. Lästiges Ein- oder Aussteigen entfällt somit. Fazit: Beste Idee für diese Kategorie Auto!
     

    BMW 7er mit Fernbedienung einparken
     

    Was treibt die neue Generation 7er an?

    Die bekannten Sechs- und Achtzylinder bleiben – kommen allerdings in modifizierter Variante während ein Acht-Gang-Automatikgetriebe die Gänge heimlich und unspürbar wechselt. Beginnen wir mit dem Diesel. Einziger Diesel wird vorerst der 730d sein. Mit seinem 3L 6-Zylinder-Motor bringt er es auf angenehme 265PS. Sein größerer Bruder, der 740i, kommt als aufgeladener 3L 6-Zylinder daher und verfügt über erfreuliche 326PS, die für die Dimensionen eines 7er wohl auch notwendig sein werden, um nicht ständig hinterher fahren zu müssen. Der Größte der 7er hört auf den Namen 750i. Mit einem 4.4L V8 Biturbo Aggregat bollern unter der Haube satte 450PS. Eine Leistung, die uns glücklich machen wird! Das Schlusslicht macht der 740e. Mit seinem 2L 4-Zylinder bringt es der Turbobenziner mit 258 PS plus 70KW Motorunterstützung auf eine Systemleitung von 326 PS. Für einen Hybrid eine durchaus sehr gute Leistung. Rein elektrisch schafft er es auf 120km/h und glänzt mit einer Reichweite von 40km. Und bei einem Normverbrauch von gerade einmal 2 Liter auf 100 Kilometer fällt selbst uns nicht mehr ein.

    Die 7er Langversionen sind für alle Motorisierungen verfügbar und stretchen die Limousine um weitere 14 Zentimeter. Auch Allrad ist für den Diesel, den V8 und den Hybrid verfügbar.

    Doch nicht nur beim Verbrauch heißt es beim 7er „weniger ist mehr“. Durch Leichtbaumaßnahmen speckt er 130 Kilogramm ab. Von Leichtfüßigkeit ist zwar dennoch keine Rede, aber spätestens beim beherzten Kurvenfahren weiß man die Reduzierung zu schätzen. Apropos Kurvenfahren: „Executive Drive Pro“ nennt sich das System. Dahinter verbergen sich elektromechanisch angetriebene Stabilisatoren, die merkbar die Wankbewegungen reduzieren. Serienmäßig strahlt der neue 7er mit Voll-LED-Scheinwerfern. Optional flutet das Fernlicht mit Laser-Licht-Technologie.
     

    BMW 7er Innenansicht
     

    Der 7er soll vor allem durch Luxus und Bequemlichkeit überzeugen. Die Luftfederung mit Niveauregulierung und adaptiven Dämpfern erkennen bereits vorab diverse Fahrbahnunebenheiten und lassen den Fahrer sänftengleich dahingleiten.

    Erstmals gibt es für die 7er das bekannte M-Badge. Allerdings nur in Verbindung mit dem M-Sportpaket. Was ist alles „M“? Neue Schürze an Front und Heck, sowie Seitenschweller, 19“ M Leichtmetallfelgen, mattschwarze Bremssättel und eine beleuchtete Einstiegsleiste. Am Motor wird jedoch nichts verändert.
     

    Das Interieur – gelungen gelungen gelungen!

    Hier glänzt der neue BMW 7er in alle Richtungen. Mit anderen Worten: Das bequemste Wohnzimmer, welches man sich auf einer Autobahn vorstellen kann. Sämtliche Beleuchtungseinstellungen sind frei wählbar, das Panoramadach kommt mit einer Lichtinszenierung daher und auch hier stehen sechs verschiedene Farben zur Verfügung. Sprach- und Gestensteuerung sind ebenfalls mit an Bord. Die Sprachsteuerung ist die gleiche wie bei Google. Auf einen Befehl hin zieht sich diese unter anderem die Navigationisdaten auf dem Internet und bringt den Fahrer geradewegs ans Ziel. Beheizbare Mittelarmlehne, hochwertige Materialien, herausnehmbares Pad in der Mittelkonsole… es ist einfach alles vorhanden.

    Ein Highlight zum Schluss: Bowers & Wilkins hat eine High-End-Anlage in den 7er gezimmert, deren Namen bereits ein Statement darstellt: Diamond Surround Sound System. Warum Diamond? Die Hochtöner benutzen Diamanten, da diese keinerlei Eigenfrequenz haben und lästiges „klingeln“ der Hochtöner somit unterbunden wird. Na gut, die Diamanten sind künstlich hergestellt – aber wen interessiert das, mit dem Wissen, dass Diamanten uns während der Fahrt beschallen?
     

    BMW 7er Bedienung

     

    Fotos: BMW PR

    Culcha Candela im Interview über ihr neues Video zu „La Bomba“

    Im Oktober geht die Tour zu Eurem neuen Album „Candelistan“ los. 19 Konzerte in Deutschland, Österreich und der Schweiz sind geplant. Da habt ihr euch einiges vorgenommen…

    Mateo: Ja, stimmt. Aber es ist bei den meisten so gewesen, dass wir einen knappen Monat unterwegs waren. Live spielen macht uns am meisten Spaß! Dazu muss uns niemand zu überreden. Wir bereiten uns knapp zwei Monate auf diese Tour vor, die meiste Zeit im Proberaum. Die Tour selbst ist dann nur Fun! Da wird dann geerntet.

    Euer neuester Song „La Bomba“ ist mal wieder ein richtiger Partykracher. Die Szenerie erinnert an ein südamerikanisch angehauchtes Berlin der Goldenen 20er-Jahre. Soll das Video die unterschiedlichen Einflüsse von Culcha Candela widerspiegeln?

    Mateo: Ja, perfekt ausgedrückt! Genau so ist es, wie eine Salsa Party im Berlin der “Roaring 20’s”! Wir haben da mit viel Liebe und vielen freiwilligen Helfern einen kleinen Film gedreht. Ich glaube, es ist unser bisher bestes Video! Unser liebstes ist es auf jeden Fall. :)

    Mit Roldán González Rivero habt ihr Euch die Stimme der berühmten kubanischen Band Orishas geholt. Wie kam die Zusammenarbeit zustande?

    Mateo: Die Orishas waren eine der Bands, die uns am Anfang unserer Karriere inspiriert haben. Bei diesem Album war klar: wenn wir Features machen, dann mit Leuten, die uns viel bedeuten und am Herzen liegen. Roldan ist für uns die Latin Stimme schlechthin! Toller Sänger, ganz klassisch Kubanisch.

    Manuel Cortez hat die Regie beim Musikvideo zu „La Bomba“ geführt. Nach „Scheiße, aber happy“ schon das zweite Mal. Die Zusammenarbeit scheint also beiden Seiten gut zu gefallen. Was macht den Erfolg aus?

    Mateo: Manuel kennen wir schon seit einer halben Ewigkeit! Er hatte sogar mal mit unserem Johnny eine Band!! ;) Das tolle an ihm ist, dass er am Set ein sehr aktiver Regisseur ist. Er sagt Dir die ganze Zeit genau, was er von Dir wie gespielt haben möchte. Dadurch, dass er selber Schauspieler war, kann er das sehr gut. Er ist nicht nur unser Kumpel, sondern bisher der beste Regisseur, mit dem wir gearbeitet haben. Die Ergebnisse lassen sich sehen. ;)

    Wie läuft die Planung für so ein Video ab. Setzt ihr Euch zusammen und überlegt gemeinsam, was zum Song passen würde?

    Mateo: Meistens kommen die Ideen schon grob von uns…und dann kommen der Regisseur und die Produktionsfirma und setzt den Rotstift an! (lacht) Im Ernst: Der Regisseur formuliert dann aus, was wir ihm als Brainstorm anliefern. Es gibt aber auch solche, die einfach Skripts schreiben und dann Videos pitchen. Aber die direkte Zusammenarbeit und der Austausch basierend auf unseren Ideen, das gefällt uns deutlich besser.

    So ein Dreh ist oft zeitintensiv und anstrengend. Wie lang habt ihr diesmal gedreht, bis alles im Kasten war?

    Mateo: Zwei Tage. Das ist heutzutage, wo man eigentlich mit kleinen Budgets und “nur” für’s Internet dreht schon verdammt viel!

    Nicht nur in Euren Videos, sondern auch auf der Bühne seid ihr wahre Entertainer. Spielt ihr eigentlich lieber live als im Studio aufzunehmen, oder kann man das nicht vergleichen?

    Mateo: Kann man nicht vergleichen. Das eine ist die Pflicht, das andere die Kür. Wir sind am liebsten auf der Bühne, aber ins Studio muss man ja auch ab und zu! (lacht)

     

    Foto: Tobias Bojko/Manuel Cortez

    Smartwatches – nur ein Technikspielzeug für Nerds?

    Auch 2015 entpuppt sich die Internationale Funkausstellung als Smartwatch-Paradies. An fast jeder Ecke funkeln einem die multifunktionalen Computeruhren entgegen. Doch sprechen die Wearables überwiegend verschrobene Technikfreaks an oder haben sie bereits das Interesse der Normalverbraucher geweckt?

    Auch wenn die Technikbranche die Smartwatch als Revolution feiert, ist die Computeruhr an sich ein alter Hut. Schon 2003 stellte Microsoft mit der SPOT eine Armbanduhr vor, die ausgewählte Informationen aus dem Internet auf dem Display visualisieren konnte. Und bereits zwanzig Jahre zuvor waren Armbanduhren mit Taschenrechnerfunktion der letzte Schrei auf dem Schulhof. Den Weg aus der Nerd-Ecke hin zum Mainstream-Markt beschritt die Computeruhr jedoch erst in Verbindung mit dem Smartphone. In dieser Kombination lassen sich mit den kleinen technischen Wunderwerken nicht nur mathematische Aufgaben lösen oder Fitnessfunktionen wie Schrittzähler und Pulsmesser nutzen. Ist die Smartwatch über eine Bluetooth-Verbindung mit dem Smartphone verknüpft, können Nutzer zudem schnell und einfach Termine im Auge behalten, E-Mails und Kurznachrichten lesen, den Wetterbericht abrufen oder sich per GPS durch die Stadt navigieren lassen. Möglich machen das die hochauflösenden Touch-Displays, mit denen moderne Smartwatches ausgestattet sind. Doch wie alltagstauglich sind die schlauen Uhren wirklich?
     

    Ein hoher Preis für wenig Mehrwert

    Im Zeitalter der Smartwatch ist die Uhr längst kein reiner Zeitmesser mehr. Doch die Funktionsfülle erkaufen sich die stylishen Uhren durch Abhängigkeit. Zum einen funktionieren die internetgestützten Anwendungen nur, wenn auch ein entsprechendes Smartphone in der Nähe ist – in der Regel vom selben Hersteller wie die Smartwatch. Und zum anderen zwingt die geringe Akkuleistung die Computeruhren spätestens alle 24 Stunden an die Steckdose. Hinzu kommt der stattliche Preis von 200 bis 400 Euro, der für die Top-Geräte von Apple, Samsung, Sony und Co. verlangt wird. Abnehmer finden die Hersteller für ihre Computeruhren dennoch. Spätestens seit Apple in den Markt eingestiegen ist, hat sich die Smartwatch vom Technikspielzeug zum Business-Accessoire gewandelt. Dennoch krankt die Branche nach wie vor an einem begrenzten App-Angebot, sodass sich allen voran Apples Bestseller nachsagen lassen muss, nur wenig Mehrwert zu bieten.

    Dies soll sich Ende des Jahres jedoch mit einem Software-Update ändern. Mit watchOS 2.0 will der Hersteller aus Cupertino vor allem Entwicklern mehr Flexibilität einräumen – ein wichtiger Schritt. Denn ob sich die Smartwatch auf dem Massenmarkt halten kann, hängt auch damit zusammenhängen, inwieweit sich Programmierer auf den neuen Gerätetyp einstellen. Zudem will Apple das Defizit ausgleichen, dass Nutzer in Kauf nehmen, wenn sie ihre Apple Watch ohne iPhone verwenden. Die Smartwatch würde damit ihrem Status als bloße Erweiterung des Telefons entwachsen. Ob es Apple und den anderen Herstellern gelingen wird, die Smartwatch zum unverzichtbaren Begleiter am Handgelenk zu machen, bleibt jedoch abzuwarten.

     

    Foto: Flickr Ohne Titel TechStage CC BY-ND 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

    Fack ju Göhte 2 – Filmkritik & Trailer

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    Fack ju Göhte 2 – Die Story

    Auch wenn die Schüler ihn lieben, Zeki Müller (Elyas M’Barek) kann sich mit seinem (erschwindelten) Beruf als Lehrer nicht anfreunden. Als er jedoch Diamanten aus einem früheren Verbrechen in die Finger bekommt, wähnt er sich am Ziel. Endlich die eigene Bar aufmachen und nie wieder Lehrer sein.

    Doch als er auf Nummer sicher gehen will und die Diamanten in einem Kuscheltier versteckt, landet ausgerechnet dieses im Hilfs-Container der Konkurrenzschule des Schillergymnasium. Und reist mit deren Schülergruppe nach Thailand zur thailändische Partnerschule.

    Zeki bleibt keine andere Wahl, er muss handeln. Als Schulausflug getarnt fliegt er, zusammen mit den größten Schwachmaten seiner Klasse, ebenfalls nach Thailand, um die Diamanten zurück zu holen. Doch in Thailand erwartet die schräge Truppe noch einiges mehr.

     

     

    Das Hangover Prinzip

    Nach dem großen Erfolg des ersten Films war schnell klar, es wird eine Fortsetzung geben. Wieder mit Elyas M’Barek, der mit dem Film quasi den deutschen Filmstarstatus verliehen bekam.

    Dabei bedient man sich an den klassischen Stilmitteln einer Fortsetzung, indem man die Taktung der Ereignisse erhöht, die Gagdichte verstärkt und insgesamt alles etwas größer und abgedrehter macht. Und um eine komplett andere Kulisse zu bekommen, was bei relativ gleichem Handlungsaufbau nicht ganz unwichtig ist, geht man – genau – nach Thailand.

    Dennoch ist Teil zwei der Fack ju Göthe Erzählungen nicht schlecht geworden. Das liegt in erster Linie an den Figuren wie Zeki, Chantal, Danger, die zwar nicht mehr neu und überraschend sind, wie sie es noch im ersten Film waren, die dennoch mit ihrer Art für reichlich Lacher sorgen. Und zum anderen daran, dass viele der Ereignisse nach wie vor, trotz extremer Übertreibung, viele Querverweise auf das echte Schulleben haben und mancher Schüler sich sicher wünscht, in Alltagssituationen mal etwas mehr Fack ju Göthe Feeling zu bekommen.

    Die Schwächen der Fortsetzung liegen hingegen eindeutig in der gesteigerten Anzahl an Handlungssträngen und Ereignissen, die sich im Film gegenseitig die Spielzeit abjagen. So merkt man, dass Regisseur Bora Dagtekin unbedingt noch mehr gesellschaftkritische Ansätze verfolgen wollte, dabei der Unterhaltungswert der Geschichte nicht leiden sollte und somit einfach bei beidem mehr gemacht wurde als dem Film gut tut.

     

    Solide Fortsetzung mit vielen Lachern

    Auch wenn Fack ju Göthe 2 den ersten Teil nie ganz erreicht, was Qualität, Originalität und Handlungsverlauf angeht, ist er dennoch ein sehr unterhalsames Abenteuer, bei dem man viel und oft lachen kann. Wer also mehr von Chantal und Co. sehen will, sollte das zweite Abenteuer der Chaotentruppe nicht verpassen.

     
    Fack ju Göhte 2
    Kinostart: 10. September 2015

     

    Kinoposter © Constantin Film

    Lässige Trenchcoat Streetstyles

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    Hintergrundwissen Trenchcoat

    Ein Kleidungsstück, das für den Krieg erschaffen worden ist. Ursprünglich sollte er ein Mantel für die britische Armee werden, er ist ein unsterbliches Symbol für die Männlichkeit. Seine Geschichte beginnt vor über 150 Jahren, als zwei britische Firmen, Burberry und Aquascutum, sowohl ein wasserdichtes als auch ein winddichtes Modell aus Ga-bardine Stoff für die Mäntel der Offiziere erschaffen haben.

    Die Details am Coat, die wir heute so gut kennen, sind immer noch an Ort und Stelle geblieben – Epauletten über die Schultern, die ursprünglich als Schulterschutz gegen Säbelhiebe stand und gegen das Abrutschen der Schulterriemen. Ein stark genähter Gürtel mit D-Ring zum Aufhängen von Granaten und anderen Geräten. Ärmelriegel und Sturmtaschen für zusätzlichen Schutz vor regen. Der Trenchcoat erwies sich zu Kriegszeiten als Mantel von unschätzbarem Wert, aber auch in Friedenszeiten schätzte man ihr sehr.

    Heute ist der Trenchcoat ein absolutes Must-Have im Schrank des Mannes. Alle Details sind geblieben und immer gut kombinierbar mit den aktuellen angesagten Mode-Highlights. Den Trenchcoat kann man ohne groß drüber nachzudenken mit allen seinen Street-Styles-Looks kombinieren.
     

    Trechcoat Style 1

    Trenchcoat Street-Style

    Pier One Trenchcoat beige 79,95 € • Wood Wood HARRISON Langarmshirt navy 94,95 € • Levi’s® 511 Jeans Slim Fit bear grass 79,95 € • Vans OLD SKOOL Sneaker true white 94,95 €
     

    Trechcoat Style 2

    Trenchcoat Street-Style

    KIOMI Trenchcoat olive 79,95 € • Jack & Jones JJCOTERME REGULAR FIT T-Shirt white 14,95 € • G-Star DAVIN JOG PANT Stoffhose dune 99,95 € • Zign Schnürstiefelette – cognac 79,95 €

     

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    Fotos: Zalando

    Wie erkenne ich, ob ich sexsüchtig bin?

    Jeder Mensch und jeder Mann hat ein unterschiedliches Bedürfnis nach Sex. Manchen reicht es, einmal die Woche Sex zu haben und masturbieren gar nicht. Anderen gelüstet es täglich oder gar mehrmals täglich nach Sex. Dann haben sie vielleicht häufiger Sex, masturbieren aber sicherlich auch häufiger. Alles kein Problem, alles normal soweit. Wer aber so oft an Sex denkt, so dass fast jeder Gedanke um Sex kreist, gelangt in eine kritische Situation. Sexsüchtig ist man dann, wenn die sexuellen Gedanken und die sexuelle Aktivität anfangen sich erheblich negativ auf sämtliche berufliche Tätigkeit, den Alltag oder zwischenmenschliche Beziehungen auszuweiten.

    Sexsüchtigen wird dies oftmals bewusst, sie sehen sich aber außer Stande ihr Verhalten zu ändern. Erst wenn negativen Folgen auftreten und nicht überwunden werden können, kann daher von Sexsucht gesprochen werden. Allein häufiger Sex oder häufige Masturbation ist kein Kriterium. Im Zusammenhang mit der Sexsucht stellt sich häufig auch eine großes Schamgefühl, eine Depression und mangelnde sowie sehr kurzlebige sexuelle Befriedigung ein.

    Vorab: Psychologen versuchen oftmals Sexsucht mit frühkindlichen Traumata oder fehlendem Kontakt zur Mutter oder ähnlichem zu erklären. Diese Erklärung ist vor allem bei Tiefenpsychologen beliebt, die sich allein darauf fokussieren, die Kindheit ihrer Patienten aufzuarbeiten. Das kann auch zutreffen, muss es aber bei weitem nicht. Sexsucht tritt in höherem Alter auf und kann genauso gut, wenn nicht sogar viel häufiger, in schlechten Angewohnheiten und Verhaltensweisen begründet sein. Ein Fokus auf die Kindheit versperrt dann oft die Sicht auf diese erlernten und einstudierten Verhaltensweisen, die für eine Überwindung der Sucht verändert werden müssen. Sexsüchtige werden so nicht in die Lage versetzt, ihrer gegenwärtigen Verantwortung nach zu kommen.

    Wie jede Sucht, kann auch Sexsucht therapiert oder durch geeignete Verhaltensänderungen überwunden werden. Dafür ist es aber zunächst einmal wichtig, sich seiner Sexsucht und Verhaltensweisen bewusst zu werden. Bist du sexsüchtig? Hier eine Checkliste mit den wichtigsten Fragen:
     

    Ist deine Sexualität zum alles bestimmenden Lebensbereich geworden?

    Wenn die Gedanken an und die Ausübung von Sex in deinem Leben die Hauptrolle spielen, dann kann es gut sein, dass du sexsüchtig bist. Oftmals schauen Sexsüchtige jeden Tag stundenlang im Internet Pornos und masturbieren, etwa gar bis die Intimregion wund wird – und verspüren trotzdem keine großartige sexuelle Befriedigung. Findest du vor lauter Pornos, Masturbation und Sex keine Zeit mehr zum Arbeiten oder Lernen? Vernachlässigst du zwischenmenschliche Beziehungen in extremer Weise für sexuelle Aktivitäten? Dann kann es sein, dass du sexsüchtig bist.

    Die Art, wie diese Zügellosigkeit ausgelebt wird, kann variieren. Häufiger Pornokonsum allein muss auch nicht zwingend auf eine Sexsucht hinweisen. Es ist die negative Beeinträchtigung anderer Lebensbereiche, die auf eine Sucht hinweist. Mancher gibt auch unvernünftig viel Geld für käuflichen Sex aus, ein anderer mag übertrieben häufig anonymen Sex suchen oder Swinger Clubs aufsuchen.
     

    Bist du sexsüchtig?
    Hast du das Gefühl, die Kontrolle über dein Sexleben zu verlieren?

     

    Macht dich Sex oder Masturbation glücklich? Bist du generell glücklich?

    Vermutlich viel häufiger als durch ein Kindheitstrauma tritt Sexsucht als Nebenerscheinung oder Folge eines Gefühls der inneren Leere, etwa im Kontext eines Burn-Outs oder einer Depression auf. Masturbation und Sex hilft dem Betroffenen, sich selbst gegenwärtiger zu fühlen. Erlebtes oder gespürtes Unglück wird strategisch versucht durch das vermeidliche Glück sexueller Erfüllung zu überspielen. Dies hilft meistens nur kurzfristig und auf Dauer sinkt der Effekt: Sex macht weniger glücklich. Als Folge versuchen Betroffene meist ihre sexuellen Aktivitäten zu intensivieren und vor allem zu erhöhen. Die negativen Auswirkungen der Sucht auf den Alltag verstärkt das dann leider nur weiter, sodass es zu einem Teufelskreis kommt.
     

    Fühlst du dich nach dem Sex schlecht? Leidest du unter Kontrollverlust?

    Der im Zuge einer Sexsucht auftretende Kontrollverlust wird von Betroffenen oft selbst bemerkt. Wer angesichts der negativen Auswirkungen unfähig ist, sein Verhalten selbstständig zu ändern, verliert ganz augenscheinlich die Kontrolle über sich selbst. Beziehungen scheitern, das Selbstbild verschlechtert sich weiter – und wird paradoxerweise wiederum versucht mit Sex aufzubessern.
     

    Versuchst du, dich in immer extremere Praktiken hineinzusteigern ohne dass sich ein Glücksgefühl einstellen will?

    Aufgrund des abnehmenden Glücksgefühls bei sexuellen Handlungen und Gedanken versuchen Betroffene dieses oftmals durch extremere Praktiken wieder zu erlangen. Dazu können etwa sehr häufig wechselnde Geschlechtspartner zählen, das Aufsuchen von Swinger Clubs, das Hineinsteigern in S&M-Fantasien und Praktiken oder gar kriminelle Handlungen wie Stalken oder Exhibitionismus. Um eines klar zu stellen: Abgesehen von zuletzt genannten kriminellen Handlungen, stellen erstere Vorlieben per se wieder kein Problem dar. Jeder Mensch hat andere Vorlieben, die alle vollkommen legitim sind. Einen Hinweis auf Sexsucht stellen diese nur da, wenn sich auch dann kein oder nur ein sehr kurzlebiges Glücksgefühl einstellt. Der Betroffene ist also auf der andauernden Jagd nach neuen Reizen, ohne Befriedigung zu empfinden.
     

    Ein Ausweg

    Je nach Art der Ursachen für eine Sexsucht, kommen verschiedene Behandlungs- und Therapiemöglichkeiten in Frage. Während manche ein Sexverbot auferlegen, empfehlen andere ein positives und inniges Sexualleben in Form einer Partnerschaft aufzubauen. Egal ob mit oder ohne Therapie: Angeeignetes schädliche Verhalten muss abgebaut und ein positives Verhältnis zur Sexualität aufgebaut werden. Sind etwa Depressionen oder andere Abhängigkeiten oder Süchte im Spiel und ursächlich für die Sexsucht, so müssen diese zuerst angegangen werden. Nur dann kann sich der Teufelskreis lösen und Sex wieder als das wahrgenommen werden, was er ist: Etwas Wunderschönes.

     

    Foto: erhui1979, SimmiSimons/iStock.com