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    Ajoure Blog Seite 232

    Zoolander 2 – Filmkritik & Trailer

    Zoolander 2 – Die Story

    15 Jahre sind seit der letzten großen Schlagzeile um Derek Zoolander (Ben Stiller) vergangen. Damals stürzte sein „Derek Zoolander Center für Kinder, die nicht so gut lesen können und die auch lernen wollen, andere Sachen gut zu machen“ auf Grund von Mängeln im Baumaterial ein. Dabei verlor Derek in den Trümmern seine Frau Matilda (Christine Taylor) und sein ehemaliger härtester Konkurrent Hansel (Owen Wilson) wurde das Gesicht entstellt und damit die Karriere zerstört.

    Als Derek kurze Zeit danach als unfähiger Vater die Sorgerechte für seinen Sohn Derek Jr. (Cyrus Arnold) entzogen werden, kehrt er der Welt den Rücken und zieht sich als Einsiedler zurück.

    Doch nun ruft ihn die Modewelt wieder und obwohl Derek zuerst zögert, stürzt er erneut Hals über Kopf in eine neue große Verschwörungsgeschichte der Modeindustrie. Zum Glück hat er, neben Hansel, auch die attraktive und kompetente Agentin Valentina Valencia (Penélope Cruz) von Interpols Fashion Division, an seiner Seite. Und so machen sie sich auf, das Rätsel zu knacken und einmal mehr die Modewelt vom Bösen zu befreien.

     

     

    Noch verrückter als Teil 1

    Was Ben Stiller mit Zoolander 2 kreiert, ist ein irrer Trip aneinandergereihter Gags und solche die es gerne wären. Die Jahre, die seit dem Vorgänger ins Land gegangen sind, sieht man der Geschichte allerdings deutlich an.

    Mit Derek Zoolander hat Ben Stiller 2001 eine Kultfigur geschaffen. Das bekannteste männliche Model der Welt, dumm wie Brot, dafür irgendwie doch mit dem Herz am rechten Fleck. Die Persiflage auf die Mode- und Popstar-Welt war damals neu und kam, neben abgedrehten Figuren, auch mit einer interessanten, durchaus in den Zwischentönen sozialkritischen, Geschichte daher.

    Im nun angelaufenen Nachfolger, der 15 Jahre danach spielt, setzt Stiller auf altbewährte Gags und weitere Cameo- & Starauftritte, aber vernachlässigt über dies dabei leider die Geschichte. Zudem wirkt der Film an vielen Stellen wie eine direkte Fortsetzung die unmittelbar im Anschluss im Jahre 2001 gedreht wurde, denn vieles ist nicht mehr so richtig up to date und im ganzen Look & Feel eben in den 2000er Jahren stecken geblieben. Für neues Publikum (besonders wenn man Teil 1 nicht gesehen hat) dürfte das an einigen Stellen recht ermüdend werden.

    Dabei ist Zoolander nicht grundsätzlich schlecht. Er braucht lediglich das richtige Publikum, das allerdings nicht aus der großen Mehrzahl der Kinogänger, sondern lediglich aus einer Handvoll Hardcore-Fans besteht, die, ähnlich wie bei der Fortsetzung von Dumm & Dümmer, Jahre lang nur darauf gewartet haben. Diese lieben die Figuren, die Gags, ob für den Durchschnittszuschauer witzig oder nicht und freuen sich einfach darüber, wenn Hansel und Derek Zoolander wieder über die Leinwand blödeln.

     

    Für echte Fans

    Zoolander 2 ist lustig, wenn man krasser Fan von Teil 1 ist und einfach nur Ben Stiller und Owen Wilson wieder das tun sehen will, das sie schon im Vorgänger gemacht haben, dumm aus der Wäsche schauen. Wer das nicht als oberstes Ziel hat, der könnte (zu Recht) enttäuscht werden.

     
    Zoolander 2 Kinoplakat
    Kinostart: 18. Februar 2016
     

    Fotos: Paramount Pictures

    5 Dinge, die du bei der Junggesellenabschied-Organisation auf jeden Fall beachten solltest

    Früher oder später trifft es jeden von uns: Ein enger Freund plant zu heiraten und neben der eigentlichen Hochzeit darf selbstverständlich der Junggesellenabschied nicht fehlen. Ursprünglich aus Griechenland kommend, ist der Junggesellenabschied seit der Antike ein Abend vor der Hochzeit, an dem die Eheleute noch einmal richtig feiern sollen. Das geschieht in der Regel getrennt voneinander, ohne an den Partner zu denken. Heutzutage ist dieser Brauch vor allem in den USA und England sehr beliebt, wie man in vielen Filmen wie zum Beispiel „Hangover“ sehen kann. Was man bei Organisation beachten sollte und wie du den Abend zu einem unvergesslichen Erlebnis machst, erfährst du hier:

    Gästeliste

    Als Erstes ist es wichtig, sich zu überlegen, wen man überhaupt dabei haben möchte. Dabei gilt auch hier das Sprichwort „Weniger ist mehr“. Es ist viel sinnvoller und macht auch deutlich mehr Spaß, wenn man anstatt aller möglichen Bekannten und Arbeitskollegen, nur die engsten Freunde des Bräutigams einlädt. Besonders wenn noch peinliche Spiele gespielt werden, werdet ihr diese Entscheidung auf jeden Fall begrüßen. Normalerweise ist es nicht üblich Familienmitglieder dabei zu haben, aber das ist natürlich dir überlassen. Wenn du nun weißt, wen du bei dem Junggesellenabschied dabei haben willst, steht die nächste Frage im Raum: Wann wird gefeiert?

    Den richtigen Termin finden

    In den USA ist es üblich, diesen Abend direkt einen Tag vor der Hochzeit gemeinsam zu verbringen. Da es aber besonders nach einer exzessiven Partynacht nicht selten ist, dass alle total verkatert am liebsten den ganzen Tag im Bett verbringen würden, ist es durchaus empfehlenswert, den Junggesellenabschied auf einen anderen Tag zu legen. Nehme dir dazu am besten die Gästeliste, die du möglichst ein paar Monate vor der Hochzeit erstellst und frage jeden einzelnen vorerst an, wann es ihm passen würde. Wochenenden sind meistens optimal, da es von Vorteil ist, wenn niemand am nächsten Tag arbeiten muss.

    Was wollt ihr machen?

    Das ist wohl die wichtigste Frage für den Junggesellenabschied, was wollt ihr überhaupt machen? Die Frage lässt sich am einfachsten beantworten, indem du einfach den Bräutigam fragst. Aber auch, wenn das nicht möglich ist, weil es zum Beispiel eine Überraschung wird, ist das gar kein Problem. Überlege einfach am besten mit anderen engen Freunden von ihm, was ihm gefallen würde. Ist er ein leidenschaftlicher Partygänger? Dann verbringt doch Teil des Abends in seinem Lieblingsclub. Oder ist er doch eher ein Autofreak? Dann mietet euch doch die teuersten Sportwagen und fahrt durch die Stadt. Von feiern auf einem Festival bis hin zu einem Hubschrauberflug oder einer Panzerfahrt, eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

    Junggesellenabschied-Spiele

    Ein Junggesellenabschied wäre kein Junggesellenabschied ohne die richtigen Spiele. Selbstverständlich ist es auch hier empfehlenswert, vorher einmal zu überlegen, woran der Bräutigam denn Spaß hätte. Sehr gängig ist zum Beispiel, Kleinigkeiten wie Sekt oder Gummibärchen an Passanten zu verkaufen. Bei den Spielen bei einem Junggesellenabschied kann es ruhig etwas peinlicher für den Bräutigam werden, du könntest beispielsweise davor Sorgen, dass er den ganzen Abend mit Frauenkleidern herumläuft. Auch hier sind deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt. Am besten haltet ihr das Erlebnis auch noch mit vielen Fotos und Videos fest. So habt ihr alle später noch schöne Erinnerungen an den Abend. Stellt sich nur noch eine wichtige Frage für den Junggesellenabschied: Wer bezahlt den Abend?

    Budget

    Bei der Planung für Junggesellenabschied darf man auf keinen Fall vergessen, dass der ganze Abend auch bezahlt werden muss. An dem Tag ist es üblich, dass der zukünftige Bräutigam eingeladen wird, da er und seine zukünftige Frau schon die Hochzeit bezahlen. Generell ist es empfehlenswert, sich die Kosten unter den Gästen zu teilen und schon einmal im Vorhinein zu planen, welche Kosten für jeden Gast anfallen. So vermeidet man böse Überraschungen. Alternativ ist es auch möglich durch Spiele, zumindest einen Teil des Geldes zurückzuverdienen. Hier eignen sich zum Beispiel künstlerische Beiträge auf der Straße oder auch das Verkaufen von Kleinigkeiten an Passanten.
     

    Foto: IS_ImageSource/iStock.com

    So vermeidest du eingewachsene Barthaare

    Das ist oft schmerzhaft, und folgerichtig lässt auch eine Entzündung möglicherweise nicht lange auf sich warten. Im Gepäck haben eingewachsene Barthaare zudem unansehnliche Pickel, die das Gesicht und damit den ganzen Mann ungepflegt erscheinen lassen. Es handelt sich übrigens um ein Phänomen, das in der Tat alle Körperstellen betreffen kann, nicht nur ein bärtiges Gesicht.

    Die nächsten paar Abschnitte werden dir zeigen, wie du dem Einwachsen von Haaren vorbeugen kannst, was sich eigentlich dahinter verbirgt, und wie du dir gegebenenfalls selbst helfen kannst, wenn es dann doch mal passiert ist.

    Rasierpickel und eingewachsene Barthaare bedingen sich gegenseitig

    Barthaare sind in aller Regel etwas stärker als Kopfhaare. Die männliche Gesichtshaut ist meistens fest und dick, bei richtigen Kerlen z. T. sogar etwas verhornt. In solchen Fällen gelingt es einigen frisch rasierten Haaren nicht so recht, die obere Hautschicht ordnungsgemäß zu durchstoßen, aber irgendwohin müssen sie ja wachsen. In dieser Situation reagiert die Gesichtshaut mit den berühmt-berüchtigten Rasierpickeln, die unangenehm sind und zugleich eine Art Teufelskreis einläuten.

    Denn gerade die Rasierpickel sind ganz ursächlich mitbeteiligt an der weiteren Verhornung der Haut. Wenn dann die verhornte Haut bei der nächsten Rasur erneut verletzt wird, was selbstverständlich weitere Verhornung nach sich zieht, wirkt das alles für die zukünftigen Barthaare wieder wie ein undurchdringlicher Deckel. Noch mehr Rasierpickel sind dann vorprogrammiert. Dort, wo man sich beim Rasieren verletzt, dringen auch noch Schmutz und Bakterien ein, Entzündungen in der Gesichtshaut werden Tür und Tor geöffnet. Vor diesem Hintergrund ist jeder Vollbart nur allzu verständlich, denn damit hat man seine Ruhe, jedenfalls in dieser Hinsicht.

    Wer dann allerdings nicht aussehen will wie Rasputin, ist bestrebt, eine saubere Konturlinie zu ziehen, bei inhomogenem Bartwuchs möchte man vielleicht doch bestimmte Partien lieber glatt rasieren. Insofern kommst du im Grunde nicht darum herum, diesen Teufelskreis konsequent zu unterbrechen. Die Zauberformel besteht in der richtigen Rasiertechnik und Bartpflege.
    eingewachsene Haare vermeiden & entfernen

     

    Wie du eingewachsenen Haaren wirklich vorbeugen kannst

    Ist doch ganz klar, dass vorbeugen besser als heilen ist. Daher solltest du jede Rasur sehr  gut vorbereiten. Der erste wichtige Schritt ist die gründliche Gesichtsreinigung. Das machst du mit lauwarmem, klaren Wasser, und danach wird dein Gesicht mit einem feuchtwarmen Handtuch leicht abgerubbelt. Schon durch diesen Prozess werden abgestorbene Hautzellen und Fett bzw. Talg weitgehend entfernt. Gleichzeitig werden die Hautporen etwas geöffnet und die Gesichtshaut sowie Barthaare werden weicher. Das gleiche erreichst du ganz automatisch nach längerem Duschen oder nach einem ausgiebigen Bad in der Badewanne. Du siehst schon, worauf gute Pflege hinausläuft: „Nimm dir Zeit und nicht das Leben“.

    Im zweiten Schritt überprüft man sein Gesicht bezüglich bereits vorhandener Pickel. An diesen Stellen ist beim Rasieren Vorsicht geboten. Wir gehen jetzt davon aus, dass dir ein Rasierschaum zur Verfügung steht, den du mit kreisenden Bewegungen überall dort großzügig einmassierst, wo nachher rasiert werden soll.

    Um weitere eingewachsene Haare später zu vermeiden, sollst du „mit dem Strich“ rasieren. Viele Männer haben sich ja gerade das Gegenteil angewöhnt, wodurch die Barthaare zu tief greifend abgeschnitten werden. Genau das ist ein wesentlicher Grund für eine Hautreizung, die dann eingewachsene Haare befördern kann.

    Und Rasierer ist nicht gleich Rasierer. Schon bei der Anschaffung musst du sehr sensibel darauf achten, ob das Gerät und dein Gesicht miteinander harmonieren. Bevor man einen Sessel kauft, setzt man sich ja auch erst mal da rein. Bedenke auch, dass dir ein einfacher billiger Rasierhobel auf lange Sicht möglicherweise bessere Dienste leisten kann.

    Nach der Rasur, die ja grundsätzlich Stress für deine Haut bedeutet, drückst du dir ein nasskaltes Handtuch aufs Gesicht. Die Abkühlung bewirkt rein physikalisch ein leichtes Verschließen der Poren, die Haut beruhigt sich. Dann kannst du das Gesicht trocken abtupfen, bitte nicht mit Kraft (reizend) rubbeln. Sehr zu empfehlen ist zu diesem Zeitpunkt ein „Aftershave Balsam“, aber möglichst ohne Alkohol, denn Alkohol ist chemisch hydrophil, das bedeutet Wasser anziehend. Seine starke Affinität zu Wasser entzieht also deiner Haut die Feuchtigkeit, das lässt dich schnell älter wirken. Bartpflegeprodukte wie z. B. Bartöle, Bartconditioner oder Bart-Feuchtigkeits-Fluids sind in der Tat recht wirksam, wenn du deinen Bart geschmeidig halten möchtest.

    Du kannst eingewachsene Haare selbst entfernen

    Dazu bedeckst du dein Gesicht ein paar Minuten mit einem feuchtwarmen Handtuch. Du verstehst jetzt schon den Sinn der Sache. Richtig, das öffnet die Poren, und die Gesichtshaut kann sich entspannen. Dann kommt eine Pinzette zum Einsatz, die du vielleicht auch schon zum Entfernen von Metall- oder Holzsplitter verwendet hast. Bitte jetzt nicht den Helden spielen. Jedes Werkzeug solltest du unbedingt vor dem Einsatz am Körper gründlich desinfizieren. Aber das ist einfach. Die Pinzette (ggf. auch die Nadel) wird in puren Alkohol oder eben in ein anderes Desinfektionsmittel gelegt, beides kann man in der Apotheke für wenig Geld kaufen. Natürlich sollst du zuvor auch deine Hände sehr gründlich waschen.

    Das eingewachsene Haar steht meistens unter einer gewissen Bogenspannung, was gut ist. deine Chance, an der richtigen Seite zu ziehen ist jetzt „fifty / fifty“. Kleiner Tipp: Nimm die etwas dünnere Seite. Wenn deine Wahl richtig war, kannst du das Haar fast problemlos aus der Haut heraus ziehen (das merkst du kaum), und dann stellt es sich ganz allein und auch frohlockend so auf, wie es sich gehört. Falls du an der falschen Seite zerrst, merkst du das schon irgendwann, und probierst es eben dann noch mal auf der anderen Seite.

     

    Fotos: gilaxia/iStock.com

    Dirty Grandpa – Filmkritik & Trailer

    Dirty Grandpa – Die Story

    Dick Kelly (Robert De Niro), der Großvater von Jason Kelly (Zac Efron), hat gerade seine Frau zu Grabe getragen. Doch kaum erledigt, schon will er mit Vollgas in sein neues Leben starten und die Sau rauslassen. Jason, der eigentlich mitten in stressigen Hochzeitsvorbereitungen steckt, soll ihn dafür von Georgia nach Boca Raton fahren, „um einen alten Army-Kumpel zu besuchen“.

    Das eigentliche Ziel ist: Spring Break! Und ehe sich Jason versieht, ist er schon auf Chaostour mit seinem Großvater. Während ihm seine strenge Fast-Ehefrau Meredith (Julianne Hough) am Telefon Feuer unter dem Hintern macht, trifft er auf Shadia (Zoey Deutch), eine frühere Schulkameradin, mit der er den Fotografiekurs besuchte, als es noch Jasons großer Traum war Fotograf zu werden. Und irgendwie hat es Jason ihre Leichtigkeit angetan.

    Doch auch Dick ist noch lange nicht am Ende und kommt erst so richtig in Fahrt. Und so steht für die beiden ungleichen Männer ein irres Abenteuer an.

     

     

    Nichts für schwache Nerven

    Was passiert, wenn man Schönling Zac Efron & Hollywood Oldie Robert De Niro auf einen irren Roadtripp jenseits von jedem Niveau schickt? Richtig, es entsteht ein Chaosfilm, bei dem der durchschnittliche Kinogänger vermutlich nie so recht weiß, ob er weinen oder lachen soll.

    Während die Handlung größtenteils überschaubar und eigentlich immer simpel bleibt, inklusive aller erdenklicher Klischees, springen die Pointen der Gags zwischen Volltreffer und Totalausfall hin und her. Dabei finden sich die meisten Klopper auf Höhe der Gürtellinie oder darunter wieder.

    Aber darum geht es ja auch in diesem Film. Um Sex, Freundschaft und Freiheit. Denn zwischen all dem irren Gehampel von Efron und De Niro, versteckt sich dann auch eine Mini-Moral und eine Lovestory, die jedoch, wie fast die komplette Handlung, reine Pflichtaufgaben bleiben. Im Mittelpunkt steht De Niro und eine Flut anzüglicher Gags. Und während der altgediente Kultdarsteller wie eine Dampframme durch den Film marschiert, gibt Efron einmal mehr die Parodie auf sein High School Musical-Image und wird zum Prügelknaben degradiert.

     

    Wer’s mag

    Letzlich ist der Film, technisch und inhaltlich, weder richtig genial, noch total schlecht geraten. So bleibt es dem Betrachter alleine zu entscheiden, ob er diese Art von Humor mag, oder eben nicht. Freunde von abgedrehtem Humor und niveaufreien Werken werden sicher große Freude an dem Mix aus American Pie, Rosamunde Pilcher und Hangover haben. Wer sich gehobenerer Kost verschrieben hat, sollte sich besser nicht in Dirty Grandpa verirren.

     

    Dirty Grandpa Kinoposter
    Kinostart: 11. Februar 2016
     

    Fotos: © 2016 Constantin Film Verleih GmbH

    Ferrari California T – Der Maßstab im Grand Turismo Supersportwagen-Bereich

    Maranello! Ein Wort, welches besonders uns Männern so weich von der Zunge geht wie ein Jahrzehnte alter Rotwein. Gemeint ist natürlich das kleine italienische Städtchen in der Provinz Modena. Man könnte kaum glauben, dass ein kleines Fleckchen Erde, welches gerade einmal 17.000 Einwohner aufweisen kann, so ein besonderes Gefühl in diversen Gehirn-Regionen auslösen kann – besonders bei den Herren der Schöpfung. Die Rede ist von Ferrari. Gegründet 1947 von niemand geringerem als Enzo Ferrari und seitdem ein Kindheitstraum vieler Männer, der in den meisten Fällen leider auch ein unerreichbarer Traum bleiben wird. Doch genau das macht wohl den Mythos Ferrari aus.

    Es ist noch keine Woche her, als uns die neuen Informationen aus dem Hause Ferrari auf den Tisch flatterten. In großen Buchstaben steht ganz oben nur:

    „CALIFORNIA T – MIT NEUER, OPTIONALER HS-AUSSTATTUNG FÜR EIN NOCH SPORTLICHERES FAHRERLEBNIS.“
     

    Ferrari California T Front
     

    Das lassen wir uns natürlich nicht entgehen und checken, was sich im neuen Ferrari California T getan hat. Fakt ist, dass der California T zu Ferraris äußerst erfolgreichen V-8 Modellen gehört. Faltbares Hardtop, Frontmotor, 2+ Sitzkonzept und jetzt noch Handling Speciale (HS) Option.

    Doch was genau hat es mit der Handling Speciale Option auf sich?

    Im Prinzip beinhaltet die Handling Speciale eine Reihe von spezifischen Kalibrierungen und Konfigurationen. Zusammen verleihen sie dem California T weitere Fahrvorteile – insbesondere wenn das Manettino im Sport-Modus steht. Dass Ferrari nicht einfach mal irgendetwas konfiguriert, frei nach dem Prinzip „Wir machen mal was Neues“, können wir uns denken. Die Neuerungen sind dem California T sozusagen auf den Leib geschneidert. Sei es die neue Dämpferabstimmung mit modifizierten Federn, die dafür Sorgen, dass das Fahrwerk steifer ist als zuvor. Laut Ferrari verliert der Pilot so gut wie keinen Fahrkomfort durch die Änderungen, dafür allerdings kann dieser sich über ein noch sportlicheres Feedback freuen. Auch der Klang des Motors wurde optimiert. Je höher die Drehzahlen, desto satter wird der Klang, was letztendlich zu einem noch sportlicheren Fahrerlebnis führt.

    Auch an der sogenannten Schaltlogik hat Ferrari gearbeitet. Gangwechsel beim Hoch- und Herunterschalten sollen nun noch schneller von statten gehen.
     

    Ferrari California T  Seitenansicht
     

    Supersportwagen sind ja nicht zwingend dafür bekannt Bodenwellen und Unebenheiten zu schlucken. Im Gegenteil. Sie leiten diese direkt, gut merkbar und unzensiert an den Fahrer weiter, der mit den „Straßen-Informationen“ dann hoffentlich auch etwas anzufangen weiß. Um das Ganze noch spürbarer zu machen, hat Ferrari die Federn beim neuen California T ein wenig gestrafft. Vorne werden die Fahrwerksfedern um 16% härter, hinten um 19%. Ein plus für die Fahrzeugkontrolle dank reduziertem Rollen, Wanken und Eintauchverhalten. Für eine noch bessere Beschleunigung, besonders am Kurvenausgang und auf unebenen Fahrbahnen, sorgt die modifizierte F1-Trac-Logik.
     

    Ferrari California T grau
     

    Für Ferraris California T Handling Speciale ist hier allerdings immer noch nicht Schluss. Im Gegenteil. Es geht noch weiter! Das HS-Paket kommt mit einer neu entwickelten Auspuffanlage um die Ecke. Die Geometrie der Abgasrohre wurde verändert und so erhöht sich der Motorsound mit steigenden Drehzahlen schrittweise. Der Fahrer kann allerdings beruhigt sein: diese Veränderungen passen nach wie vor zum sportlichen Charakter des Supersportlers und schießen nicht über das Ziel hinaus. Der Auspuff wurde gemeinsam mit der Motor- und Getriebesoftware entwickelt. Der Grund ist ein Gewinn an Performance und eine schnellere Reaktion. Doch auch ein satterer, reicherer und verbesserter Klang, sobald das Fahrzeug sportlich gefahren wird gehört zu den neuen Vorteilen. Was hat sich noch getan? Auch in Sachen Ästhetik hat Ferrari am California T Hand angelegt. So bekommt er einen neuen Kühlergrill in mattem Grigio Ferro Met. Der Heckdiffusor erfreut sich über die gleiche Farbe, sowie auch die hinteren Einfassungen und Endrohre.
     

    Ferrari California T grau
     

    Bevor wir es vergessen – wie sieht es mit den Zahlen aus? Auch hier kann der California T sich sehen lassen. Ein 560 PS starker V8 mit 755 Nm sorgt für mächtig Spaß auf der Autobahn und Serpentinen. In 3,6 Sekunden geht es von 0 auf Tempo 100 und erst bei 316 km/h ist Feierabend. Ferrari gibt den Durchschnittsverbrauch mit 10,5 Liter auf 100 Kilometer an: Wir glauben, dass dieser Wert wohl zu unrealistisch ist, denn ein Ferrari im Sport-Modus wird in erster Linie eines machen: Spaß. Und Spaß kommt nicht bei Tempo 100 auf.

    Wer den California T mit dem neuen HS-Paket persönlich anschauen möchte, der hat hierfür die Möglichkeit sobald der Genfer Autosalon die Türen öffnet.

     

    Fotos: Ferrari PR

    Bart Styling – So sieht’s gepflegt aus

    Den Unterschied zwischen einem gepflegten und einem ungepflegten Bart erkennt jede Frau innerhalb einer Sekunde. Vor allem der Vollbart stellt einige Ansprüche an seinen Träger. Für seine Pflege sollte man jeden Tag einiges an Zeit investieren. Doch auch Kinnbärte, Schnauzer oder Knebelbärte mit Goatee verlangen einiges an Pflege.
     

    Bartträger zu werden verpflichtet

    Barthaare sind nicht von Natur aus weich und glänzend. Ohne Pflegemaßnahmen wirken sie stumpf, kräuselig und widerborstig. Spätesten beim Küssen stören Frauen sich am zunehmend stacheligen Wildwuchs, der am Kinn des Freundes sprießt. Was bei manchen Männern ein wunderbar dichter Vollbart ist, ist bei anderen nur der klägliche Versuch, wie ein Bartträger zu wirken. Dafür sorgt die genetische Disposition. Der männliche Bart benötigt regelmäßige Pflege – beispielsweise mit einem Bartöl oder mit einem Bartwachs – und regelmäßiges Trimmen, um gut auszusehen. Soll der verlängerte Schnauzer nicht seehundsgleich herabhängen, stärkt man seine Standfestigkeit mit Bienenwachs. Alternativ kann man sich einen gezwirbelten Viktor-Emanuel-Bart zulegen. Er besteht aus einem gezwirbelten Moustache und einem Ziegenbart bzw. Goatee. Gerade solche extravaganten Bärte benötigen tägliche Pflegemaßnahmen, um wirkungsvoll zu sein.
     

    Einmal waschen und legen, bitte!

    Was gehört unabdingbar zur täglichen Bartpflege? Auf jeden Fall die tägliche Bartwäsche. Niemand möchte Essensreste, Nikotingerüche oder Schweißgeruch wahrnehmen, wenn er einem Barträger begegnet. Ein Bart, der mehrere Tage nicht gewaschen wird, riecht nicht gut. Im schlimmsten Fall duftet er nach ranzigem Fett. Auch die Haut unter dem Vollbart benötigt regelmäßige Pflege. Sie kann jucken oder mit Haarwurzelentzündungen auf sich aufmerksam machen. Wer täglich unter die Dusche geht und den Bart mit einer pH-neutralen Bartseife einschäumt, macht es richtig. Die Bartwäsche lässt den Vollbart geschmeidig werden. Sie laugt den Bart aber auch aus. Bevor er trocknet, sollte er mit etwas Bart-Conditioner gepflegt werden. Auch Barthaare benötigen Feuchtigkeit, genau wie die Haut darunter. Als Fehler erweist es sich, einen nassen Vollbart zu föhnen. Das trägt zur Austrocknung von Haut und Barthaaren bei. Die beste Methode ist es, den noch feuchten Bart mit einem weichen Frotteehandtuch abzutupfen.
     

    Der Bart auf dem Trimmpfad

    Ein gepflegter Vollbart, ein Drei-Tage-Bart oder ein Schnauzer wirken gepflegt, wenn sie regelmäßig getrimmt oder nachgestutzt werden. Haare wachsen schneller nach, als man denkt. Sie stehen dann in alle Richtungen ab oder hängen über die Oberlippe. Das kann einen ungepflegten Oberlippenbart schnell zum Besen verkommen lassen, in dem Essensreste und Bierschaum hängen bleiben. Bei mangelnder Pflege mit der Schere oder dem Rasierapparat sieht ein eben noch gepflegter Vollbart bald aus, als habe er einen Wirbelsturm über sich ergehen lassen müssen. Die Anschaffung einer Bartschere rentiert sich durch gepflegtes Aussehen. Mit der Bartschere korrigiert man Ausreißer-Haare. Sie bringt den Bartwuchs wieder in Form.
     

    Bart Pflege & Styling
     

    Wichtig ist, dass man die Konturen des Bartes klar erkennen kann. Es kann zwar sehr männlich aussehen, einen verlängerten Schnauzer zu haben und sich zusätzlich einen Drei-Tage-Bart stehen zu lassen. Es kann aber auch ungepflegt aussehen. Dies gilt vor allem, wenn sich die wuchernden Barthaare am Hals hinunter bis zum Brusthaar ausdehnen. Auch im Bereich der Koteletten macht sich oft Wildwuchs breit. Ein Backenbart oder ein „Fu Man Chu“-Bart sehen nicht gut aus, wenn man seine Konturen nicht mehr erkennen kann. Nur einer wie Frank Zappa konnte sich erlauben, dem Bartwuchs nicht immer dieselbe Aufmerksamkeit zu widmen. Unter Managern eines Großkonzerns ist Bartwuchs nur in begrenztem Umfang erwünscht.
    Bürste und Kamm gehören zum Bart-Pflegeset

    Ungekämmte Haare sehen nur bei einem superkurzen Haarschnitt gut aus. Je länger die Haare und der Bart werden dürfen, desto eher bedarf es eines Kamms und einer Bürste. Durch regelmäßiges Kämmen und Bürsten sorgt ein Bartträger dafür, dass keine Verfilzungen im Barthaar entstehen. Die Bürste kann man nach dem Duschen und dem Abtupfen des Bartes anwenden. Schwierig wird es, wenn man einen längeren Kinnbart zu einem Zöpfchen geflochten hat. Beim Durchkämmen und Bürsten bemerkt man, ob der Bart nach unten hin dünn und ausgefranst wirkt. Ist das der Fall, sollte man ihn etwas trimmen. Das Kämmen und Bürsten legt die Barthaare in dieselbe Richtung. Im Handel finden sich spezielle Bartkämme. Als Bartbürste eignet sich eine weiche Echthaarbürste, die den Bart nicht elektrisch auflädt. Männer mit Stil verzichten nicht auf die passenden Accessoires, die für gutes Aussehen sorgen. Ein formschöner Bart entsteht dadurch, dass man sich täglich Mühe in Sachen Bartpflege gibt.
     

    Kein Bart ist von alleine schön

    Um durch einen gepflegten Bartwuchs zu beeindrucken, muss man schon einige Zeit für die Pflege investieren. Das gilt unabhängig von der Bartform. Mit Bartölen, Bart-Wachs oder Bart-Tonics kann man seiner Gesichtsbehaarung einen feinen Glanz und einen männlichen Duft verleihen. Wenig männlich ist es, wenn der Bart nach abgestandenen Zigaretten riecht und Nikotinflecken aufweist. Auch die Formschönheit eines Bartes muss erarbeitet werden. Manche Männer nehmen sogar ein handliches Bartpflege-Set für unterwegs mit. Wer auf kosmetische Produkte verzichten möchte, kann seinen Vollbart auch mit etwas Olivenöl geschmeidig halten.

     

    Fotos: Pinkypills; JiriPerina/iStock.com

    Top Smartphone Games – Die 5 besten Spiele zum Mitnehmen

    Dass Mobiltelefone heutzutage weitaus mehr können, als simsen und telefonieren sollte jedem bekannt sein. Dennoch bekommen im Gamingbereich durch hochauflösende Displays und schnelle Prozessoren, kombiniert mit der nötigen Mobilität, die ein Smartphone eben mit sich bringt, mittlerweile sogar Computer und Konsole Konkurrenz. Welche aktuellen Spiele dabei im AppStore besonders durch ihre Grafik, ihren Preis und ihren Unterhaltungswert herausstechen, erfährst du hier:
     

    Marvel – Sturm der Superhelden:

    Marvel – Sturm der Superhelden

    Wer Spiele wie Streetfighter mag, wird bei „Marvel – Sturm der Superhelden“ eine interessante Variante aus dem Marvel-Universum finden. Neben Spiderman, Captain America oder Hulk sind viele andere Marvelcharaktere spielbar – jeder mit seinen eigenen Fähigkeiten. Das Spiel besitzt eine top Grafik, die die Schauplätze für die Kämpfe optimal in Szene setzt.

    Marvel – Sturm der Superhelden im iTunes Store >>

     

    Minecraft Pocket Edition:

    Minecraft Pocket Edition

    Das beliebte Computerspiel nun auch zum Mitnehmen. Neben einer beeindruckenden Grafik überzeugt das Spiel auch mit vielfältigen Spielmodi und nahezu unbegrenzten Möglichkeiten, seiner Kreativi-tät in der Minecraftwelt freien Lauf zu lassen.

    Minecraft Pocket Edition im iTunes Store >>

     

    Modern Combat 5:

    Modern Combat 5

    Das beliebteste Ego-Shooter im App Store überzeugt mit einer beeindruckenden Grafik, einem langen und spannenden Singleplayermode und zusätzlich im Multiplayermode mit der Möglichkeit, sein Können mit und gegen Spieler aus der ganzen Welt zu testen. Es gibt zahlreiche Anpassungsmöglichkeiten, die dem Spieler erlauben neben seiner Waffe auch seinen Charakter nach seinen Vorstellungen zu gestalten und diesen sogar mit eigenen Fähigkeiten auszustatten. Einziger Nachteil: Das Spiel ist nur mit laufender Internetverbindung spielbar.

    Modern Combat 5 im iTunes Store >>

     

    Asphalt 8:

    Asphalt 8

    Das beste Arcade-Rennspiel für iOS kommt mit einer tollen Grafik, realistischen Soundeffekten und einem unglaublichen Unterhaltungswert. Neben insgesamt 95 auswählbaren Hochleistungsfahrzeugen bietet Asphalt 8 dem Spieler 9 Saisons mit 300 Events, 13 verschiedene Orte, wie die Wüste von Nevada oder Venedig und eine beliebig anpassbare Steuerung. Ein Must-Have für jeden Arcaderacer-Fan.

    Asphalt 8 im iTunes Store >>

     

    Infinity Blade III:

    Infinity Blade III

    Schon 2010 gewann der erste der Infinity Blade-Reihe zahlreiche Auszeichnungen als Spiel des Jahres. Nun erreicht die Spieltriologie mit Infinity Blade III ihren Höhepunkt. Das Spiel besitzt eine unglaubliche Grafik mit einer 3D-Welt, die sich dynamisch verändert. Es gibt einen Singleplayermode, der dem Spieler mit zahlreichen Gegnern, Haupt- und Nebenmissionen ein extrem abwechslungsreiches Spielerlebnis bietet. Darüber hinaus gibt es online die Möglichkeit mit Spielern aus aller Welt gemeinsam Missionen zu bestreiten.

    Infinity Blade III im iTunes Store derzeit nicht verfügbar.

     

    Bilder: Apple iTunes Store; AJOURE´ Redaktion

    Deadpool – Filmkritik & Trailer

    Deadpool – Die Story

    Wade Wilson (Ryan Reynolds), Ex-Special Forces, Söldner und Großmaul, verdient sein Geld damit anderen Leuten das Maul zu stopfen. Das Geschäft läuft gut und als er obendrein mit Vanessa (Morena Baccarin) eine wunderschöne Freundin findet, die ebenso verrückt drauf ist wie er, scheint sein Glück perfekt.

    Doch das Glück ist nicht von langer Dauer, denn als bei Wade Krebs im Endstadium diagnostiziert wird, ist für ihn klar, sein Leiden will er seiner Freundin nicht antuen. Vanessa hingegen zeigt sich kämpferisch und sucht nach allerlei Heilungsmöglichkeiten.

    Eines Tages, Wade stattet wieder mal seiner Stammkneipe und damit seinem Freundes Weasel (T.J. Miller) einen Besuch ab, wartet dort ein mysteriöser Typ (Jed Rees) auf ihn, der Wade erzählt, dass die Organisation für die er arbeitet, in der Lage ist ihn zu heilen. Doch allzu bald stellt sich heraus, dass man keineswegs die Absicht hat, dem „Patienten“ zu helfen.

    Und so findet sich Wade kurze Zeit später furchtbar entstellt und mutiert wieder. Einzig seine besonders starken Selbstheilungskräfte sind ein Bonus, der den Verlust seines Aussehens jedoch nur schwer aufzuwiegen vermag. Und so macht er sich in seiner neuen Rolle als Deadpool auf die Jagd nach der Organisation, deren Kopf Ajax (Ed Skrein) ihm das alles angetan hat.

     

     

    Totgeglaubte leben länger

    Nach 11 Jahren Hin und Her, mit geleaktem Material und mehrmaliger Überarbeitung, ist er nun im Kino zu bewundern, Deadpool, der durchgeknallteste (Anti-)Held aller Zeiten.

    Als Ryan Reynolds 2009 für X-Men Origins: Wolverine in die Rolle des Wade Wilson/Deadpool schlüpfte, war bereits von seiner Seite aus der Wunsch da, diesen abgedrehten Helden in einem eigenen Film zu spielen. Zuvor schon hatte er mit verschiedenen Personen an einer möglichen Umsetzung gearbeitet.

    Doch nach dem Wolverine Film kamen die Pläne erst einmal zum erliegen. Nun, 11 Jahre nach der ersten Deadpool Planung und verschiedenen Ansätzen später, ist es endlich soweit. Deadpool hat seinen eigenen Spielfilm im Kino. In der Hauptrolle, die treibende Kraft und Deadpool Fanboy, Ryan Reynolds.

    Und der Film zeigt was möglich ist, wenn man, trotz der Auflage einen Mainstream tauglichen Film zu produzieren, nicht mit angezogener Handbremse rangeht. So ätzt und kalauert, splattert und prügelt sich Deadpool durch den Verlauf der Handlung. Mal amüsant witzig, mal extrem vulgär und absurd, zeigt der Film die vielen Seiten des, nicht immer so ganz zurechnungsfähigen, Beinahe-Helden.

    Ryan Reynold selbst, so hat man das Gefühl, spielt Deadpool nicht, er IST Deadpool. So stülpt er sich den roten Anzug und die Maske wie eine zweite Haut über und verschmilzt mit dem Charakter. Neben Reynolds kommen sowohl Gegner als auch Verbündete zwar nicht so stark zum tragen, dennoch sind, mit Brianna Hildebrand und Andre Tricoteux, die die X-Men Negasonic Teenage Warhead und Colossus spielen, zwei Darsteller am Start, die für gute Action und amüsante Zwischeneinlagen sorgen. Außerdem darf T.J. Miller noch den ein oder anderen coolen Spruch klopfen, was er gekonnt absolviert. Ebenso Bösewicht Ed Skrein hat einige schöne Szenen, die besonders im direkten Kampf mit Deadpool Laune machen.

    Die Kameraarbeit, der Look, sowie der Sound vom in der Zwischenzeit in Hollywood sehr etablierten Junkie XL, ist auf dem Niveau der anderen Marvelfilme und damit durchaus sehenswert. Und auch die Actionsequenzen und Effekte gelingen gut, auch wenn sie, Budget bedingt, alle eine Nummer kleiner ausfallen. Die Handlung selbst ist solide inszeniert, kommt jedoch ohne größere Überraschungen oder Raffinessen daher. Die grundsätzliche Schrägheit des Hauptcharakters und viele Seitenhiebe, Anspielungen und Easter Eggs sorgen dennoch dafür, dass man bestens unterhalten wird.

     

    Pool is cool

    Mit Deadpool läuft nun ein Film in den Kinos, der es schafft, sowohl mainstreamig zu sein, als auch das absurde Phänomen Deadpool richtig darzustellen. So werden Deadpool-Fans und alle, die auf abgedrehte Superaction mit Anzüglichkeiten, Splatter und einfacher Handlung stehen, voll auf ihre Kosten kommen.

     

    Deadpool Filmposter
    Kinostart: 11. Februar 2016
     

    Fotos: Twentieth Century Fox Deutschland

    Macht Facebook abhängig?

    Immer mehr Menschen nutzen soziale Internetplattformen wie Facebook und sind auf diesen sogar täglich mehrere Male unterwegs. Hat Facebook vor einigen Jahren noch die Minderheit der Menschen genutzt, so ist es heute gar nicht mehr wegzudenken. Fast jedem ist der Name Facebook ein Begriff und viele Menschen aus unterschiedlichsten Gesellschaftsgruppen sind dort angemeldet. Waren es zu Beginn vor allem die jüngeren Altersklassen, sind es heute auch ältere Menschen und sogar Großeltern, die das Leben ihrer Enkel im Internet verfolgen möchten. Doch was ist es genau, was uns an Facebook so fasziniert und macht es eigentlich abhängig?
     

    Wir erfinden uns neu

    Das gut aussehende Mittagessen posten, Berichte mit Freunden austauschen oder einfach die neusten Nachrichten auf der Startseite nachlesen – täglich besuchen wir mehrere Male Facebook, um dort verschiedenen Tätigkeiten nachzugehen. Dabei ist unser persönlich angelegtes Profil ein Abbild unserer selbst. Eine Studie der Universität von Texas aus dem Jahr 2004 kommt zu dem Ergebnis, dass unser Profil so aussagekräftig wie die Gestaltung unseres Wohn- oder Schlafzimmers ist. Genau, wie wenn du in dem Zimmer einer Person stehst, kannst du mithilfe des Profils innerhalb weniger Minuten die wichtigsten Charaktereigenschaften erfassen. Verwundern dürfte das nicht. Schließlich hat jeder die volle Kontrolle über eigene Inhalte. Diese können sorgfältig ausgewählt und konzipiert werden. Die Wörter für den nächsten Post werden genaustens gewählt, Fotos auf denen wir nicht so gut wegkommen gelöscht. Auf diese Weise lassen wir uns selbst in einem positiveren Licht dastehen, als es eigentlich der Fall ist. Wir erfinden uns selbst neu und nutzen die Plattform als Präsentation unseres Ich´s, wie wir es gerne hätten. So lässt sich die Fremdwahrnehmung unserer Freunde aktiv beeinflussen, indem wir das ein oder andere Detail aus unserem Leben zurechtrücken. Wir sind Regisseure in unserem eigenen Film. Gefällt uns eine Szene nicht, verändern wir sie einfach, bis sie uns gefällt. Indem wir unser digitales Erscheinungsbild verändern, können wir das Bild, welches wir von uns selbst haben verändern. Unbewusst haben wir so Einfluss auf unser Selbstbewusstsein und eine positive Grundstimmung.
     

    Selbsteinschätzung durch Vergleiche

    Obwohl die Inhalte von uns selbst selektiert werden, haben sie wiederum eine Wechselwirkung auf unsere Selbsteinschätzung. Zahlreiche Aspekte in unserem Profil wie Beruf, Bildung oder die Anzahl der Freunde zeigen uns, wo wir stehen. Gleichzeitig ist es für uns Material, um uns mit Anderen auf Facebook zu vergleichen und unsere Selbsteinschätzung gegebenenfalls anzupassen. Durch Facebook nehmen wir das Leben anderer Personen wahr und beurteilen dieses aufgrund der Informationen, die uns zur Verfügung stehen. Gleichzeitig vergleichen wir unser eigenes Leben mit dem der Anderen und erschließen somit unsere Selbsteinschätzung.
     

    Abhängigkeit von Facebook

    Doch kann Facebook uns tatsächlich abhängig machen und wenn ja, wie abhängig bist du? Facebook erfüllt täglich grundlegende psychische Bedürfnisse. Es verbindet uns mit Freunden und gibt uns die Möglichkeit uns selbst mitzuteilen. Dabei vernetzen sich Nutzer, die am meisten posten und in ihren Inhalten besonders positiv sind, stärker mit Freunden und ziehen eher neue Kontakte an, als Nutzer, die weniger preisgeben. Extrovertierte Menschen sind auch auf der Internetplattform mitteilungsbedürftiger, allerdings nicht immer ganz ehrlich. Der positive Effekt des Mitteilens liegt darin, dass wir immer wieder Feedback erhalten, wodurch wir auch mit schwierigen Situationen besser umgehen können. Eine Untersuchung der University of Akron macht deutlich, dass Menschen, die über Facebook neue Freunde finden, am abhängigsten von Social Media sind. Und auch Nutzer, die über Facebook wichtige Nachrichten erwarten, sind abhängiger. Eine Abhängigkeit bedeutet jedoch nicht gleichzeitig, dass man süchtig ist.
     

    Psychische Belohnungen

    Facebook teilt verschiedene Formen von Belohnungen aus, die Nutzer befriedigen und den regelmäßigen Gebrauch des Netzwerkes fördern. Das sind zum einen „Gefällt mir“-Angaben, die uns psychisch so positiv wie ein Lob oder eine Belohnung anregen. Auch die Nachrichten, die wir auf Facebook verfolgen können, sind eine Art Belohnung. Sie sorgen dafür, dass wir immer auf dem neusten Stand sind. Wenn wir die Nachrichten nicht immer wieder lesen und aktualisieren, haben wir das Gefühl, etwas zu verpassen. Du kennst doch sicher das Gefühl, wenn du aus dem Urlaub kommst oder einfach ein paar Tage offline warst und alle Berichte und Nachrichten durchgehen musst. Schließlich könnte ja etwas Wichtiges dazwischen sein. Wenn wir regelmäßig die News prüfen, haben wir das Gefühl up to date zu sein und dies gibt uns ein befriedigendes Gefühl. Diese psychischen Belohnungen sorgen dafür, dass wir immer wieder Facebook nutzen und es für uns unterbewusst zu einer Gewohnheit geworden ist. So gesehen entsteht tatsächlich eine Art Abhängigkeit, die uns unterbewusst mit der Plattform verbindet.

     

    Foto: Lightcome/iStock.com

    Editorial: Black Is Beautiful

    PHOTO: OLIVER RAUH
    GROOMING: HEIKO PALACH USING CHANEL
    HAIR: HEIKO PALACH USING SHU UEMURA
    STYLING: OLIVER RAUH
    MODEL: SYLWESTER PYRKOWSKI C/O www.embassymodels.net

    SPECIAL THANKS TO:
    KAMILA BRUDZYNSKA, MAGDALENA CHRISTOFI, MONIKA JELINSKA, KAMILA AUGUSCIK, FASHION WEEK POLAND

     

    Editorial von Oliver Rauh "Black Is Beautiful"
    T-Shirt & Coat: Milidiami // Pants: Esprit // Trainers: Cos

     

    Editorial von Oliver Rauh "Black Is Beautiful"
    Leather-Top: Nanko // Pants: Pal Zileri

     

    Editorial von Oliver Rauh "Black Is Beautiful"
    Coat: Y3 X Adidas // Pants: Jaroslaw Ewert // Trainers: Cos

     

    Editorial von Oliver Rauh "Black Is Beautiful"
    Top: Prada // Hat: Oktopus

     

    Editorial von Oliver Rauh "Black Is Beautiful"
    Top: Khailcat

     

    Editorial von Oliver Rauh "Black Is Beautiful"
    Veste: Porsche Design // Pants: Aleks Kurkowski // Shoes: Cos

     

    Editorial von Oliver Rauh "Black Is Beautiful"
    Jacket: Cos