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    Ajoure Blog Seite 211

    Deepwater Horizon – Filmkritik & Trailer

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    Deepwater Horizon – Die Story

    Auf der Ölplattform Deepwater Horizon herrscht ein rauer aber herzlicher Umgangston. Soeben ist die neue Truppe um Jimmy Harrell (Kurt Russell) und Mike Williams (Mark Wahlberg) eingetroffen. Das Team hat die Aufgabe, die Testbohrungen nach neuem Öl zu leiten. Mike, der Cheftechniker, zuständig für Wartung aller elektronischer Dinge an Bord, hat direkt eine lange Liste an Geräten, die dringend repariert werden müssten. Und auch an der Bohreinheit selbst und den Rohren scheint nicht alles so sauber zu laufen, wie gehofft.

    Jimmy, als Chef der Einheit, würde gerne genauere Untersuchungen machen, aber die Konzernchefs von BP, dem Besitzer der Plattform, sitzen ihm im Nacken, da die Bohrungen bereits 43 Tage hinter dem Termin liegen und es um jede Menge Geld geht. So einigt man sich schließlich auf einen einfachen Test, der bessere Erkenntnis liefern soll.

    Unter dem Druck der Geschäftsleitung wird der Test durchgeführt, bringt aber, aufgrund eines unbemerkten Fehlers, ein positives Ergebnis. Als der fehlerhafte Wert realisiert wird, ist es bereits schon zu spät. Die Katastrophe bahnt sich an und bald geht es nur noch ums nackte Überleben.

     

     

    Von ruhigem Start zum krachenden Finale

    Verfilmt auf der Grundlage des 2010 in der New York Times erschienenen Artikels Deepwater Horizon’s Final Hour, der die letzten Stunden der Arbeiter vor dem Unglück beschreibt, präsentiert sich „Deepwater Horizon“ als gut gemachter Katastrophenfilm, der sich viel Hollywood Zusatzdramatik erspart und sich Schritt für Schritt zum Höhepunkt aufbaut.

    Der Film startet gemütlich und lässt den Zuschauer erst einmal ins Leben der Ölbohr-Experten eintauchen. Freunde, Familie, Arbeitsbeginn. Mit vielen technischen Informationen, rund um das Geschehen auf der Bohrinsel und dem Miteinander der Arbeiter, erhält der Betrachter so ein Gefühl für die Bedingungen auf der Plattform.

    Überraschend ist dabei wenig. Jeder, der 2010 die Nachrichten verfolgt hat, kennt das Geschehene und weiß, was hier passieren wird. Das eigentlich Spannende ist, wie es passiert und was die Besatzung der Bohrinsel daraus macht. Hier präsentiert die Verfilmung ihre Stärke, indem sie nicht reißerisch und überdramatisiert von Unglück zu Unglück hetzt und immer noch einen drauf setzt, sondern fast schon realistisch die Geschehnisse wiedergibt. Sie legt den Fokus dabei auf die Menschen und die Fehler hinter dem Drama und zeigt das Unglück lediglich als unausweichliches Finale.

    Zwar ist der Film als Mark Wahlberg Streifen beworben und Mike, den er darstellt, wurde im Zuge der Berichterstattung nach der Katastrophe zum Gesicht der Ereignisse, dennoch bleibt der Film hier nahe der Realität. Es werden keine Überhelden kreiert, jeder der Mannschaft trägt seinen Teil zur Geschichte bei. Es ist, trotz Wahlbergs großem Namen, ein Teamfilm, in dem jede Figur ihre Momente hat und das Miteinander gut beleuchtet wird.

    Neben gutem Schauspiel, schönen technischen Details und guter Inszenierung, ist es der Soundtrack, der, nicht immer bewusst wahrgenommen, einen großen Teil der Stimmung transportiert und den Film gekonnt untermalt. Gerade bei einem Film, der sich auf die Stärken der Geschichte besinnt, die ihm zu Grunde liegt, ist eine gelungene musikalische Untermalung eines der besten Mittel, wenn nicht sogar das Beste, um deren Gefühle zu transportieren.

     

    Gut gemachte Nacherzählung

    Mit „Deepwater Horizon“ läuft nun ein Film in den Kinos, den man nicht in das typisch hollywoodsche Katastrophenfilm Szenario einordnen kann. Mit Zerstörungsorgien hat dieser Film recht wenig zu tun. Wer sich aber einen gut erzählten Film über eines der großen Unglücke unserer Zeit ansehen will, der weder trockenen Doku-Stil, noch übertriebene Hollywood Effekthascherei bietet, der ist mit „Deepwater Horizon“ bestens bedient.

     

    Deepwater Horizon Filmplakat
    Kinostart: 24. November 2016
     

    Fotos: StudioCanal Deutschland

    Tadhg Murphy: „Ich habe mich in Berlin verliebt.“

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    Im Alter von 13 Jahren traf ein Pfeil sein Auge, seitdem ist der Ire einseitig erblindet. Doch das hielt Tadhg Murphy nicht davon ab, an seinem Traum, Schauspieler zu werden, festzuhalten.

     

    Ajouré: Was hat Dich dazu inspiriert Schauspieler zu werden?

    Tadhg: Es gibt viele Gründe, weshalb ich Schauspieler wurde. Ich wuchs damit auf, Priestern bei ihrer Predigt zuzuhören und dachte mir, das muss spannender sein vor Menschen zu sprechen, als nur dazusitzen und ihnen zuzuhören. Ansonsten das Übliche: der Drang nach Aufmerksamkeit und um anderen zu gefallen… außerdem habe ich mit 13 Jahren mein eines Auge verloren – das hat mich schon irgendwie geprägt.

    Ajouré: Was waren deine ersten Schritte in die Richtung?

    Tadhg: Ich habe tatsächlich als kleiner Junge im Wohnzimmer damit angefangen. Das führte dann zu Schulaufführungen, die ihren Höhepunkt in der Mittelstufe fanden – und die wiederum führten mich zum Trinity College in Dublin. Dort habe ich mich dann für den Schauspielunterricht eingeschrieben, das führte dann zu einem Agenten – und so begann schließlich meine Karriere.
     

    Tadhg Murphy
    Foto: Paul Partyzimmer
     

    Ajouré: Was gefällt dir am besten an deinen Rollen in Vikings und Black Sails?

    Tadhg: Sowohl Arne als auch Ned Low haben nur ein Auge, so wie ich selbst. Beide Charaktere sind echte Kämpfernaturen und streben nach dem großen Abenteuer in der Ferne. Das kann ich nachempfinden.

    Ajouré: Was hat dich dein Beruf über das Leben gelehrt?

    Tadhg: Ich habe gelernt, dass man genau das bekommt, was man sich wünscht, wenngleich nicht auf die Art und Weise, wie man es sich gedacht hätte.

    Ajouré: Wenn es mit der Schauspielerei nicht geklappt hätte, was wäre dein Plan B im Leben gewesen?

    Tadhg: Das kann ich wirklich nicht sagen. Ich wollte schon immer Schauspieler werden. Mit vier dachte ich allerdings noch, ich würde mal Papst werden. Ich glaube, ich werde ihn eines Tages zumindest auch einmal spielen. Eine Zeit lang arbeitete ich mal als Buchmacher und als Pfleger. Beide Jobs waren interessant – aber ich hätte wahrscheinlich letzteren davon gewählt.

    Ajouré: Was ist das Schwierigste und was das Schönste an deinem Job?

    Tadhg: Das Schwierigste am Schauspielern ist darüber zu reden – das Schönste, es einfach zu tun.

    Ajouré: Welche Rolle hat dir bisher am meisten Spaß gemacht?

    Tadhg: Mir haben alle bisherigen Rollen Freude bereitet. Ich glaube, das ist wichtig. Das Leben ist viel zu kurz um sich selber zu quälen. Ich drehe zur Zeit eine TV-Serie namens „Will“. Colm Meany ist ein Schauspieler, den ich sehr bewundere. Er spielt ebenfalls mit und ich habe es gründlich genossen, ihn zu nerven.

    Ajouré: Was war das Verrückteste, was du bisher am Set erlebt hast?

    Tadhg: Ich hatte eine klasse Zeit am Set von „Boy Eats Girl“ – das ist ein Zombie-Film. Jeder Tag dieses Projekts war eine verrückte Erfahrung. Ich wüsste nicht, wo ich da anfangen sollte zu erzählen.
     

    Tadhg Murphy
    Foto: Paul Partyzimmer
     

    Ajouré: Du lebst in Berlin – wie kam es dazu?

    Tadhg: Ich habe hier einen Film gedreht und mich in die Stadt verliebt. Berlin hat eine Menge zu bieten. Außerdem ist es nah genug an meiner Heimat, sodass ich hin und her fliegen kann. Momentan lerne ich sogar Deutsch.

    Ajouré: Was gefällt dir am besten an der Stadt?

    Tadhg: So allgemein: die Menschen! Wie jede große Stadt ist Berlin eben auch kosmopolitisch und hat für jeden, egal wer oder was du bist, einen Platz.

    Ajouré: Wo werden wir dich als nächstes sehen?

    Tadhg: Im nächsten Jahr erscheinen ein paar Projekte von mir. Zum einem die eben bereits erwähnte TV-Serie „Will“ und zum anderen eine weitere namens „Guerilla“ von dem Regisseur John Ridley. Und vielleicht wird es auch noch ein paar weitere Überraschungen geben.

    Ajouré: Hast du Pläne für die Zukunft?

    Tadhg: Ich lege nicht meinen Schwerpunkt darauf, was in Zukunft sein könnte. Soweit so gut. Ich werde weiterleben. Augenblicklich ist alles Bestens, danke!

    Ajouré: Auch dir vielen Dank, Tadhg.

     

    Fotos: Paul Partyzimmer

    Kette, Armband oder Uhr? Was dein Handgelenk über dich verrät

    Das Handgelenk eines Mannes – oft ist es durch Hemd- oder Sakkoärmel bedeckt. Doch was häufig nur kurz hervorblitzt, lässt einige Schlussfolgerungen über den Typ Mann zu, der gerade vor einem steht. Uhr, Goldkettchen oder das ausgewaschene Eintrittsband vom letzten Festivalbesuch geben einen ungewollten Einblick in das Privatleben und den Charakter des Trägers. Findest du dich in einer der Kategorien wieder?
     

    1: Manschettenknöpfe

    ManschettenknöpfeTräger von Manschettenknöpfen sind meist eher konservative Typen, die sich über ihre Karriere im Berufsleben definieren und großen Wert darauf legen, dass andere diesen Karriereerfolg auch wahrnehmen. Häufig gelten diese Männer als schnöselig und eher langweilig. Je nachdem zu welcher Anzug-Hemd-Kombination die Manschettenknöpfe allerdings getragen werden, können diese den Mann auch als Hipster identifizieren. Ein ausgefallender Anzug mit Hochwasserhosen und stylishen Lederschuhen definiert diesen extravaganten Zeitgenossen, der alles andere als langweilig ist und eine gewisse Gleichgültigkeit dem Mainstream gegenüber pflegt.
     

    2: Freundschafts- oder Festivaleintrittsbändchen

    FestivaleintrittsbändchenMänner, die diese Art von Handgelenkschmuck tragen, legen großen Wert auf ihr Privatleben. Sie haben einen großen Freundeskreis und verbinden tolle Erlebnisse mit jedem der getragenen Bänder. Erinnerungen an den schönsten Sonnenaufgang des Jahres, der beste Auftritt seiner Lieblingsband, gemeinsame Urlaube mit dem besten Freund – diesen Mann hat man nie für sich alleine und trotzdem gibt er jedem der Menschen, die für ihn wichtig sind, das Gefühl geliebt und geachtet zu werden. Mit diesem Typ Mann kann man über alles reden und Pferde stehlen.
     

    3: Uhren

    UhrBei Uhren muss unterschieden werden, ob es sich um ein teures Luxusmodell handelt oder um eine schlichte No-Name-Uhr. Eine weitere aussagekräftige Uhrenart ist die bunte, auffällige Uhr, die nicht so recht zum Stil des restlichen Outfits passt.

    Der Luxusuhrenträger ist markenaffin und braucht Statussymbole. Neben der Uhr fährt er auch gerne schnelle Autos und wohnt in einem Loft. Könnte er eine Yacht kaufen, würde er es sofort tun. Er lebt stark im Außen und muss aufpassen, dass der Fokus auf die inneren Werte seines Gegenübers nicht gänzlich verschwindet.

    Träger einer schlichten No-Name-Uhr dagegen legen mehr Wert auf die inneren Werte. Das bedeutet nicht, dass die Uhr nicht trotzdem schön und elegant ist. Im Gegenteil, dieser Mann sucht sich sein Schmuckstück nicht nach der Firma, sondern nach der Qualität, seinem individuellen Geschmack und seinen persönlichen Bedürfnissen aus. Er bleibt er selbst, egal in welcher Lebenssituation. Authentizität und Ehrlichkeit sind ihm besonders wichtig.

    Die ausgeflippte, bunte Uhrenvariante tragen oftmals Männer höheren Alters, die dadurch extra jünger wirken wollen. Oft ist die Uhr im gleichen Design der ebenso ausgefallenen Brille zu finden. Dieser Typ Mann steht im Leben, aber sehnt sich nach den wilden Jahren seiner Jugend zurück.
     

    4: Goldarmband

    GoldarmbandDem Goldarmbandträger geht das Image eines südländischen Machos voraus, was allerdings nicht der Wahrheit entspricht. Typische Träger sind Fitnesstrainer, Taxifahrer oder Musikproduzenten. Meist versteckt sich hinter dem Träger ein Mann mit harter Schale aber umso weicherem Kern. Er ist sensibel, liebenswert und macht sich nichts aus modischen Trends.

     

    5: Lederarmband

    LederarmbandTräger dieses Armschmucks gehen gerne auf Nummer sicher. Denn mit einem braunen oder schwarzen Lederarmband kann man ja nichts wirklich falsch machen. Selbst unter einem Anzug sieht es gut aus und ist unauffällig, ja fast nichtssagend. Dieser Mann ist oft leicht alternativ angehaucht. Er wirkt meist nachdenklich und geheimnisvoll. Häufig kann er Gitarre spielen und ist ein eher ruhiger, aber sehr angenehmer Begleiter.

     

    6: Tattoo

    Arm TattoosTrägt ein Mann ein Tattoo am Handgelenk ist dies meist hinter der sogenannten Ärmelgrenze. Im Beruf darf er es vielleicht nicht zeigen, aber sobald er das Büro verlassen hat, lebt er ein wildes, und geselliges Leben. Gleichzeitig ist er nachdenklich und tiefsinnig. Selbstbewusst wie er ist, ist es ihm egal, was andere von ihm denken.

     

    7: Fitnessarmband

    FitnessarmbandDas Gummiband, das alle Vitaldaten des Trägers dokumentiert, steht für einen sportlichen Mann. Er ist technikaffin, aber kein Freak, der alleine im Keller Videospiele zockt. Vielmehr ist er supersportlich und spornt sich mit diesem Spielzeug zu Höchstleistungen an. Weiter, schneller, höher ist seine Devise! Er ist ehrgeizig und in der Regel ein schlechter Verlierer, aber für jeden Spaß und jede Wette zu begeistern.

     

    Allgemein gilt: Am Handgelenk eines Mannes ist weniger oft mehr, so kann auch dein Lieblings-Accessoire richtig zur Geltung kommen!

     

    Hat dich dein Handgelenk verraten?

    Bad Boys – Warum Frauen auf Arschlöcher stehen

     

    Fotos: Baerbel Schmidt; Nikada; alvarez; Greg Smith / EyeEm; Holger Bechtold / EyeEm; Ladislav Zatko / EyeEm; Josephine Kathrine Pasaribu / EyeEm / Getty Images; Amazon

    Die besten & schlechtesten Neuverfilmungen

    Ein Regisseur der sich dafür entscheidet, eine Neuverfilmung zu produzieren, braucht vor allem eines: Mut. Heutzutage werden neu aufgesetzte Filme meist als einfallslos abgetan. Was daran liegen mag, dass die Filmindustrie zu offensichtliche Tricks benutzt, um noch mehr Geld aus unseren Taschen zu holen. Wenn der letzte Part einer Filmreihe kurzerhand in vier weitere Teile aufgeteilt wird, fragt man sich doch, ob man überhaupt einen einzigen Teil davon sehen muss. Dass die Kinobesucher der heutigen Zeit hohe Ansprüche haben, kann ihnen also kaum verübelt werden. Somit erhält man als Regisseur, der eine Neuverfilmung angeht, zwei mögliche Ergebnisse: Der Film wird von Kritikern und dem Publikum hoch gelobt oder er wird von den Kritiken zerrissen. Heute zeigen wir dir die besten und schlechtesten Neuverfilmungen!
     

    Top Neuverfilmungen

    Top 1: Ben Hur (1925 & 1959)

    Ben Hur

    Der Monumentalfilm mit der Regie von Fred Niblo aus dem Jahre 1925 gilt heutzutage als Klassiker des amerikanischen Stummfilms. Der Film thematisiert das Leben des jüdischen Prinzen Judah Ben Hur im, von den Römern besetzten, Jerusalem. William Wyler hat im Jahre 1959 die richtige Entscheidung getroffen, als er entschloss, Ben Hur neu zu verfilmen. Wyler hat es geschafft, der Handlung und den Charakteren noch mehr Tiefe zu verleihen. Nicht ohne Grund teilt sich Wylers Meisterwerk mit „Titanic“ und „Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs“ die unübertroffene Marke von elf gewonnen Oscars.
     

    Top 2: Die sieben Samurai & die glorreichen Sieben (1954 & 1960)

    Die sieben Samurai & die glorreichen Sieben

    „Die sieben Samurai“ gilt als einer der einflussreichsten japanischen Filme. Akira Kurosawa produzierte eine unglaubliche Geschichte, die mittlerweile schon fünfmal neu verfilmt wurde. In dem Film geht es um ein armes Bauerndorf, welches nach der Ernte stets von Räubern überfallen wird. Zum Schutz suchen sich die Bauern sieben herrenlose Samurai, die nun gegen die Banditen kämpfen müssen. Anders als bei vielen Filmen dieser Art gibt es neben Blut und Schweiß auch tiefsinnige Gedanken und Fragen, die selbst die Zuschauer zum Denken anregen. Mit „Die glorreichen Sieben“ schaffte es John Sturges, die packende Story von Kurosawa als Western darzustellen. Der Film überzeugt mit einer starken Besetzung und einer der besten Filmmusiken. Die Story ist ebenso packend wie die der sieben Samurai, selbst wenn man diese Geschichte schon kennt.
     

    Top 3: Django & Django Unchained (1966 & 2012)

    Django

    „Django“ ist ein Italowestern, der damalige Grenzen überschritt und viele Regisseure inspirierte. Vor allem die Brutalität und der schwarze Humor sind so noch nicht ausgereizt worden. Zur Story ist zu sagen, dass Django, der Held, auf Rache aus ist, da Major Jackson, der Anführer einer skrupellosen Bande, seine Frau getötet hat. Sergio Carbucci erschuf einen Klassiker und eine Inspiration für andere Regisseure, wie zum Beispiel Quentin Tarantino, der 2012 seine neue Interpretation „Django Unchained“ veröffentlichte. Mit diesem Film hat Tarantino mal wieder bewiesen, warum er der Meisterregisseur ist. Ähnlich wie bei der alten „Django“-Version gibt es auch in „Django Unchained“ enorm viele Tote, die im Tarantino-Style mit vielen Effekten und der passenden Musik zu Grunde gehen.
     

    Top 4: Yojimbo – der Leibwächter & Für eine Handvoll Dollar (1961 & 1964)

    Yojimbo – der Leibwächter & Für eine Handvoll Dollar

    Akira Kurosawa scheint etwas Inspiratives an sich zu haben. Denn nicht nur „Die sieben Samurai“ wurde neu verfilmt, sein Film „Yojimbo – der Leibwächter“ wurde ebenfalls sehr erfolgreich neuverfilmt und das nur drei Jahre nachdem „Yojimbo“ erschienen ist. Es geht um einen Fremden, der in ein Dorf kommt, welches von zwei rivalisierenden Banden kontrolliert wird. Der Held bleibt in der Stadt und fängt an, die Clans gegeneinander auszuspielen, indem er für sie arbeitet und ihnen Fallen stellt. Man sagt, dass Kurosawas „Yojimbo“ zur Entstehung des Italowesterns beigetragen hat. „Für eine Handvoll Dollar“ von Sergio Leone wurde er vor allem von den amerikanischen Kritikern zerrissen, die wohl Angst hatten, ihre Westernfilme an Italien zu verlieren. Denn nach einiger Zeit wurde der Film von den Kritikern geliebt und der Italowestern war geboren.
     

     

    Flop Neuverfilmungen

    Flop 1: Psycho & Psycho (1960 & 1998)

    Psycho

    Wer kennt „Psycho“ nicht? Es ist einer der bekanntesten Filme eines Regisseurs, den jeder kennt – Alfred Hitchcock. Der Film thematisiert mehrere Morde, die in einem Motel geschehen und die Suche nach dem Verdächtigen, sowie die Probleme des schizophrenen Motel-Besitzers. Der Film wurde zum besten amerikanischen Thriller gewählt. Er besitzt für viele Leute einen Status, der von anderen Filmen nicht überboten werden kann. Wenn man aus einer Vorlage wie dieser eine Neuverfilmung machen möchte, muss man sich bewusst sein, dass die Ansprüche enorm sind. Genau dessen war sich Gus Van Sant nicht bewusst, oder er hat sich gnadenlos selbst überschätzt. Viele Änderungen wurden nicht vorgenommen, die Stellen, die verändert wurden, sind schlechter als die Variante, die Hitchcock gewählt hat. Doch dies soll nicht heißen das Gus Van Sant ein schlechter Regisseur ist, Alfred Hitchcock ist allerdings ein begnadeter Regisseur gewesen.
     

    Flop 2: Conan der Barbar & Conan 3D (1982 & 2011)

    Conan Der Barbar

    „Conan der Barbar“ ist eine sehr bekannte Figur aus Comics und Serien, welcher der Sprung in die Filmwelt nie so ganz gelingen wollte. In der ersten Verfilmung von John Milius will sich Conan an dem Schlangenkult rächen, der für den Tod seiner Eltern verantwortlich ist. Es ist eine Geschichte voller Mythologie und Abenteuer, die Conan und seine Gefährten Stück für Stück zu seinem Ziel führen. Der Film erweckte gemischte Gefühle bei den Kritikern und brachte Arnold Schwarzenegger als Conan sogar eine Nominierung für die Goldene Himbeere ein. Die zweite Verfilmung von Marcus Nispel ist genau wie man sich einen derartigen Film in der heutigen Zeit vorstellt: einfallslos. Sie versucht mit Schlachten und Spezial-Effekten zu glänzen, doch es fehlt an Tiefe und man kann die typische Actionfilm-Handlung wiedererkennen: Der Held ist unbesiegbar, er verliebt sich, die Bösen entführen das Mädchen, der Held rettet es und das Böse stirbt.
     

    Flop 3: Ghostbusters – Die Geisterjäger & Ghostbusters (1984 & 2016)

    Ghostbusters

    Hattest du nicht auch schon mindestens einmal einen Ohrwurm vom „Ghostbusters“-Lied gehabt? Der Kultfilm von Ivan Reitman handelt von vier Geisterjägern, die versuchen, New York geister- und dämonenfrei zu halten. Im Gegensatz zu „Conan“ ist die Handlung der „Ghostbusters“ originell und einfallsreich. Es ist ein Film, der selbst in unserer heutigen Zeit noch einen Kultstatus besitzt. Er überzeugt mit einer tollen Besetzung, passendem Humor und einer innovativen Story. Die Neuverfilmung von Paul Feig, die erst vor kurzem in den Kinos zu sehen war, war eine Enttäuschung. Die Protagonisten zu Frauen zu machen wirkt eher einfallslos und sollte wohl für mehr Geld sorgen, da die Gender-Diskussion und die Gleichberechtigung gerade wichtiger werden. Wir sind für Gleichberechtigung, aber sehen das eher als Versuch an, die Einfallslosigkeit beim Drehbuch zu vertuschen.

     

    Fotos: YouTube / Screenshots

    Nass vs. Trocken – Welche Rasur passt zu dir?

    Jeder Mann macht es – früher oder später. Für die einen ist es ein angenehmes und beruhigendes tägliches Ritual, für die anderen eine lästige wöchentliche Pflicht: die Rasur. 

    Jahrhundertelang war es keine Frage wie man sich rasiert. Man schärfte sein Messer und zog es sich durchs Gesicht. Das wirkt sehr männlich, ist aber auch nicht besonders hautfreundlich. Bei Männern mit zwei linken Händen konnte das auch schon mal mit bösen Schnitten enden.

    Ein gewisser Jacob Schick, seines Zeichens Soldat und Hobbyerfinder, schenkte diesen Männern dann vor achtzig Jahren eine Alternative: den Elektrorasierer. Der Legende zufolge hatte es der im kalten Alaska stationierte Soldat satt, jeden Tag ein Loch ins Eis zu hauen, um sich Wasser für seine Rasur zu besorgen. Also erfand er den Rasierapparat. Ihm ist es also zu verdanken, dass Männer heute die Wahl haben zwischen einer Nass-Rasur mit der Klinge oder der Trockenrasur mit einem Rasierapparat.

    Doch worin liegen die Vor- und Nachteile dieser beiden Rasurarten?

    Nassrasur

    Die Nassrasur hat Tradition. Bis heute besucht man den Barbier, lässt sich entspannt und altmodisch mit Pinsel und Rasierseife einschäumen und dann mit einem Rasierklappmesser von den lästigen Stoppeln befreien. Aber die Zeit und das Geld für eine solche Behandlung ist nicht immer vorhanden, also muss man gelegentlich selber Hand anlegen. Die Technik der Nassrasur hat sich dabei über Jahrhunderte entwickelt und verfeinert. Der Rasiervorgang bei der Nassrasur unterteilt sich dabei in drei Phasen: Der Rasurvorbereitung, der eigentlichen Rasur und der Nachbehandlung.

    Bei der Rasurvorbereitung werden zunächst die Stoppeln aufgeweicht. Das kann durch warmes Duschen oder durch Auflegen eines warmen Lappens erfolgen. Der Sinn davon ist, dass die Bartstoppeln weicher werden und sich aufrichten, sodass sie leichter und tiefer von der Klinge erfasst und besser geschnitten werden können.

    Anschließend wird Rasierschaum aufgetragen, der die Barthaare noch einmal aufweicht und gleichzeitig Inhaltsstoffe enthält, die die Haut beruhigen, kühlen und durch rückfettende Substanzen pflegen. Außerdem gleitet die Klinge durch den Schaum besser über die Haut und beugt so Verletzungen und Hautirritationen vor. Auch sieht man durch den Schaum besser, welche Bereiche schon rasiert wurden und welche nicht.

    Egal ob klassisches Rasiermesser, Rasierhobel oder Systemrasierer – die Klinge muss scharf sein. Zum einen, um eine gründliche Rasur zu gewährleisten, zum anderen um Rötungen, Hautirritationen und Pickel zu vermeiden. Bei stumpfen Klingen wird nämlich das Barthaar nicht geschnitten, sondern aus der Haut gezerrt. Und das führt zu den erwähnten unangenehmen Folgen.

    Zu einer formvollendeten Rasur gehört die Nachbehandlung. Als erstes werden Stoppeln und Schaum mit kaltem Wasser aus dem Gesicht gewaschen. Das kalte Wasser sorgt dafür, dass sich die Poren schließen. Danach wird das Aftershave aufgetragen. Es desinfiziert, kühlt und pflegt die Haut.

    Vorteile der Nassrasur:

    – ein sauberes und gründliches Rasurergebnis
    – entspannender und erfrischender Rasurvorgang
    – besser geeignet für starken Bartwuchs
    – schonend zur Haut

    Nachteile der Nassrasur:

    – zeitintensiv
    – kostenintensiv durch häufiges Nachkaufen der Utensilien (Schaum, Klingen)
    – höhere Verletzungsgefahr durch Schnitte

    Trockenrasur

    Elektrische Trockenrasierer kommen in zwei Varianten vor. Unter einer Scherfolie, die als Schutzfolie dient, rotieren die Klingen entweder hin und her oder kreisförmig. Der Grundaufbau ist simpel: Das Schneideteil wird durch einen Elektromotor betrieben.

    Ebenso einfach wie der Aufbau des Gerätes ist der Rasurvorgang selber. Rasierapparat an, rasieren, fertig! Danach nur noch ein Aftershave auftragen.

    Neben der Schnelligkeit und Bequemlichkeit liegt ein weiterer Vorteil der Trockenrasur in seiner Hautfreundlichkeit. Das Risiko sich zu schneiden ist äußerst gering. Leidet man unter Akne oder anderen Hautunebenheiten, ist dieser Rasierer eine deutliche Erleichterung.

    Ein Trockenrasierer ist dabei allerdings nicht so gründlich wie eine Nassrasur, da der Apparat die Barthaare nur an der Hautoberfläche kappt und so ein minimaler Ansatz stehen bleibt. Somit bedarf es bei besonders starkem Bartwuchs eine Nachrasur im Laufe des Tages.

    Außerdem schneidet ein Rasierapparat die Haare nicht, sondern hobelt diese ab. Dabei werden auch immer kleinste Hautpartikel mit abgehobelt. Diese verstopfen dann Poren und verursachen so Hautirritationen. Verhindert werden kann das durch ein Pre-Shave. Es wird vor der Rasur aufgetragen, richtet die Haare auf und schützt so vor Entzündungen.

    Vorteile der Trockenrasur

    – schnell und bequem
    – geringe Verletzungsgefahr
    – gut geeignet bei Problemhaut
    – günstiger, da kein Nachkaufen von Utensilien nötig ist

    Nachteile der Trockenrasur

    – nicht so gründlich
    – weniger erfrischend
    – es kommt eher zu Hautirritationen

    Fazit

    Vor- und Nachteile haben beide Rasurarten. Während die Nassrasur gründlicher und entspannender ist, besteht bei der Trockenrasur eine geringere Schneidgefahr und sie ist besser geeignet für Problemhaut und spart außerdem Zeit. Wenn du dich immer noch nicht entscheiden kannst, ist das kein Problem. Inzwischen ist es mit möglich viele Trockenrasierer zu verwenden, obwohl man Schaum oder Gel benutzt. Mit dem richtigen Apparat kannst du beliebig zwischen Nass- und Trockenrasur wechseln, ohne das dabei deine Haut oder dein Bart zu Schaden kommen.

    Ausschlaggebend bei der Auswahl sind die eigenen persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse. Deswegen solltest du einfach beide Arten ausprobieren und dann entscheiden, was für dich die beste Rasurart ist.

     

    Fotos: kupicoo/Getty Images; Braun PR

    Was die Augenfarbe über deinen Charakter verrät

    Die Augen haben uns Menschen schon immer fasziniert. Sie können sprechen und manche Blicke sagen mehr, als es Worte zu tun vermögen. Mit unseren Augen drücken wir Gefühle aus, sowohl positive, als auch negative. Selten verschwenden wir allerdings unsere Gedanken daran, dass es unterschiedliche Augenfarben gibt, woran das liegt und was es zu bedeuten hat.
     

    Woher kommt die Augenfarbe?

    Zunächst ist die Farbe der Augen reine Vererbungsgenetik. Bei einem Neugeborenen setzt sie sich aus den Farben von Vater und Mutter zusammen. Hierbei wird die Farbe braun stets dominant vererbt, setzt sich also häufig gegen andere Farben durch. Dies erklärt unter anderem auch die Tatsache, dass ca. 90 Prozent der globalen Bevölkerung braune Auge besitzt.

    Helle Augen hingegen sind im eigentlichen Sinne eine Pigmentstörung, da sie nicht durch den dunklen Farbstoff Melanin eingefärbt sind, welcher die Augen vor zu heller Einstrahlung schützt. Da Babys zu Beginn ihres Lebens noch kaum etwas von diesem Farbstoff besitzen, sind ihre Augen meist blau und verfärben sich erst später.

    Doch nun endlich zum interessanten Teil dieses Artikels: Was verraten die verschiedenen Augenfarben über den jeweiligen Charakter eines Menschen? Kann man überhaupt Rückschlüsse auf die Persönlichkeit ziehen und wenn ja, welche?
     

    BRAUN:
    Süß wie Bambi, stark wie ein Bär

    braune Augen Typ
    Sie haben etwas Warmes und Sanftes an sich. Nicht umsonst benutzen wir für große dunkle Augen oftmals den Ausdruck „Rehaugen“. Rehe sind liebevolle, sanftmütige Tiere. Durch diesen Vergleich übertragen wir diese Attribute automatisch auch auf den Menschen – oftmals speziell auf Frauen. Neben ihrer Schönheit sind braune Augen jedoch ebenfalls ein Marker für Dominanz und können Macht und Überlegenheit demonstrieren. Menschen mit sehr dunklen Augen produzieren viel körpereigenes Melanin, welches eine hohe Leistung des Gehirns signalisiert. Das heißt: wenn du braune Augen hast, bist du wie geschaffen dafür, führende Positionen in der Arbeitswelt einzunehmen! Gleichzeitig gelten Menschen mit braunen Augen als selbstbewusst auf der einen Seite und milde und tiefgründig auf der anderen.
     

    BLAU:
    Blau wie die See

    blaue Augen Typ
    Blaue Augen verbindet man oftmals mit dem nordischen oder auch dem osteuropäischen Typ. Sie gelten als kühl und manchmal sogar distanziert, stehen andererseits jedoch auch für Gerechtigkeit, Loyalität und Zuverlässigkeit. Zusätzlich verbirgt sich hinter der kalt wirkenden Fassade oftmals ein Romantiker mit großem Herz. Blaue Augen können in allen möglichen Farb-Nuancen auftreten und haben somit auch eine große anziehende Wirkung auf das Gegenüber.
     

    GRÜN:
    Die grüne Rarität

    grüne Augen Typ
    Grüne Augen treten sehr selten auf (nur etwa bei 4 Prozent der Weltbevölkerung) und erfreuen sich daher ganz besonderer Beliebtheit. Grüne Augen stehen für Sexiness, Zärtlichkeit und Attraktivität. Teilweise spricht man ihnen gar eine hypnotisierende Wirkung zu. Menschen mit grünen Augen sind sehr sensibel, romantisch, kreativ und charismatisch… manchmal neigen sie vielleicht auch etwas dazu, sich in ihren romantischen Träumen zu verlieren. Im Großen und Ganzen gelten sie jedoch als bodenständig.
     

    BUNT:
    Ein bunter Regenbogen

    bunte Augen Typ
    Was ist nun aber mit den Augen der Menschen, die sich nicht kategorisch einer der drei genannten Augenfarben zuordnen lassen, da sie sogenannte Mischfarben (wie zum Beispiel blau-grau, grün-blau, grün-braun) sind?
    Sie haben eben ein bisschen von allem und vereinen verschiedene Eigenschaften der anderen Farben. Insgesamt gelten Menschen mit mehrfarbigen Augen als fröhlich und vom Grunde her positiv. Man hält sich gerne in ihrer Gesellschaft auf, da sie ein gutes Gefühl und viel Energie versprühen, die ansteckend ist. Sie tun gerne alles für die Menschen, die ihnen am Herzen liegen und sind dabei manchmal vielleicht etwas zu selbstlos und naiv. Außerdem sind sie sehr treu, romantisch und glauben an die große Liebe im Leben.

     

    Nun seid ihr gefragt. Findet ihr euch in den Beschreibungen wieder und kennt ihr auch andere, auf die das eine oder andere Attribut passen könnte?

    So bekommt dein WLAN mehr Power

    Langsames, beziehungsweise nicht funktionierendes WLAN kann sehr nervenaufreibend sein, auch wenn es sich hierbei eher um ein Luxusproblem der Erste-Welt-Länder handelt. Dennoch ist nichts nerviger als dieser sich langsam um die eigene Achse drehender Kreis, der anzeigt, dass für das Video mal wieder etwas Zeit benötigt wird, um den Inhalt vorzuladen. Wie du erfolgreich dein WLAN verbessern kannst zeigen wir dir heute.

    Tipps & Tricks für besseres Netz zu Hause

    1. Softwareaktualisierung

    Wie die Updates bei dem Betriebssystem des Smartphones, sind auch die Softwareupdates für WLAN-Router stets zu empfehlen. Denn die Entwickler bringen solche Updates nicht ohne Grund. Meistens werden mit ihnen Fehler behoben, neue Features eingebaut und Sicherheitslücken geschlossen. Weiterhin kann ein Update sogar für eine bessere Sendeleistung und Qualität sorgen. Wie genau man die Software aktualisiert kannst du auf der Website des Herstellers finden oder in der Anleitung des Routers. Ausgiebige IT-Kenntnisse sind jedenfalls nicht von Nöten, meistens muss man eine Datei runterladen und den Router über die eigene Website aktualisieren.

    2. Die richtige Position finden

    Es ist wichtig, dass der Router optimal platziert ist, vor allem, wenn man eine größere Fläche abdecken will. Um den besten Platz zu finden, lohnt es sich Ekahau Heatmapper zu installieren. Dieses Windows-Tool erstellt eine Karte des WLAN-Empfangs und zeigt dir somit genau, wo die Problemzonen sind und ob eine simple Positionsänderung schon die Lösung deiner Probleme darstellt. Weiterhin sollte man den Router auf einer Erhöhung positionieren. So verhindert man, dass die Signale des Routers von Möbeln und elektronischen Störgeräten verschluckt werden.

    Wenn du einen Router mit Antenne besitzt, lohnt es sich häufig, die Antenne senkrecht auszurichten, da die Signale in einem 90-Grad-Winkel von der Antenne abgestrahlt werden. Besitzt das Gerät keine Antenne, kann man noch probieren, ob das Signal sich ändert, wenn man den Router hinstellt oder hinlegt.

    Heatmap von Ekahau visualisiert die Stärke des WLAN-Signals in deiner Wohnung.
    Heatmap von Ekahau visualisiert die Stärke des WLAN-Signals in deiner Wohnung.
     

    3. Standard und Kanal

    Ein etwas aufwendiger Tipp, der allerdings große Effekte haben kann ist, den WLAN-Standard und den Kanal zu ändern. Die meisten WLAN-Router funken mit einem 802.11g-Standard, der 54 MBs Datenübertragung bereitstellt. Es gibt allerdings auch einen 802.11n- Standard, der fast die vierfache Geschwindigkeit bereitstellt. Den Standard des WLANs kannst du über den Router Login ändern, die meisten neuen Modelle sollten den n-Standard unterstützen.

    Zusätzlich lohnt es sich aber noch, einen Blick auf den Funkkanal zu werfen. Vor allem bei Mietshäusern kann es vorkommen, dass die verschiedenen Kanäle durch Netzwerke und andere Geräte schon voll ausgereizt sind. Auch diese Einstellung kannst du über den Router-Log-in ändern und dir einen freien Kanal suchen. Wenn du einen neueren Router besitzt, gibt es weiterhin die Möglichkeit von dem üblichen 2,4-GHz-Band auf das 5,0-GHZ-Band zu wechseln, da diese Frequenz nicht so häufig genutzt wird und die Kanäle somit nicht so ausgelastet sind.

    4. Ein Repeater für lau

    Alte Router kann man entweder als Repeater, oder als Access Point verwenden, solange der Router nicht zu veraltet ist. Ein Access Point ist per LAN-Kabel mit dem Haupt-Router verbunden und erzeugt ein zusätzliches WLAN. Hierzu musst du in den Router-Einstellungen den Access Point-Modus aktivieren, diese findest du meist bei den erweiterten Einstellungen. Man kann alte Router aber auch als Repeater verwenden, wobei man darauf achten muss, dass die Router nicht das WDS-Verfahren benutzen, um eine Verbindung untereinander aufzubauen, da es unsicher verschlüsselt ist. Etwas neuere Router nutzen WPA2, um die Daten zu verschlüsseln, was die ganze Sache wesentlich sicherer macht. Um den Router zum Repeater umzufunktionieren, muss man ihn in den Einstellungen lediglich als Repeater markieren und den Hauptrouter als Basisstation.

    Alte Router können zu Repeatern umfunktioniert werden und dein WLAN-Signal verstärken
    Alte Router können zu Repeatern umfunktioniert werden und dein WLAN-Signal verstärken.

    5. Unsere Produktempfehlungen

    Wir hoffen diese Tipps werden dir dabei helfen, alles aus deinem WLAN rauszuholen. Auch wenn dazu ein wenig Zeit nötig ist, um alles optimal einzustellen, sind dies unserer Meinung nach die besten und vor allem kostengünstigsten Tipps, um dein WLAN zu verbessern.

     

    Fotos: PR/Amazon; Ekahau/Youtube; Rich Legg; Atomic Imagery/Getty Images

    Körperbehaarung: Darf sie bleiben oder muss sie gehen?

    Frauen haben es einfach, sie rasieren sich einfach glatt und machen es richtig. Bei deiner Körperbehaarung herrscht die große Verunsicherung. Bleibt sie dran oder muss sie ab? Wenn du ohnehin nur wenige, am besten noch blonde Haare am Körper hast, sind sie schnell entfernt oder man sieht sie gar nicht erst. Als dunkelhaariger Typ mit mehr Körperbehaarung machst du dir zwangsläufig mehr Gedanken. Ist das nicht also auch eine Frage des Typs? Wir bringen Licht ins (haarige) Dickicht…
     

    Wie sehen das die Frauen?

    Frauen ist es relativ egal, welche Haarfarbe du hast und wie dicht die natürliche Körperbehaarung ist. Eine Intimrasur erwarten die Damen eher nicht, auch wenn sie sicherlich nichts dagegen haben, wenn du das machst. Was sie aber wollen, sind folgende haarfreie Körperzonen:

    > Achseln
    > Rücken
    > Brust, wenn sie stark behaart ist

    Ein paar wenige Brusthaare stören die meisten Frauen nicht. Was gar nicht geht, sind Haare unter den Achseln und am Rücken. Da spielt es auch keine Rolle mehr, wie viele es sind. Du machst nichts verkehrt, wenn du diese beiden Bereiche regelmäßig und gründlich enthaarst.
     

    Haare verändern den Körper

    Die Körperbehaarung beeinflusst natürlich, wie du wahrgenommen wirst. Weniger Haare lassen dich grundsätzlich jünger wirken, mehr eher älter. Zu viele Haare, die wild wuchern, lassen dich ungepflegt erscheinen. Kämmst du sie dagegen in eine Richtung, wirkt das, als wärst du eitel. Du siehst – Haare kommen nur schwer gut weg und machen aus dem gleichen Mann einen völlig anderen Typ, je nachdem, ob er rasiert ist oder nicht. Diese Wirkung geht sogar noch viel tiefer. Ein trainierter Oberkörper kommt mit Brustbehaarung einfach nicht zur Geltung. All das Body Sculpting wäre fast umsonst gewesen, wenn du die Haare dranlässt. Dasselbe mit trainierten, definierten Oberarmen: Achselhaare ziehen die Aufmerksamkeit auf sich und passen einfach nicht ins Bild. Oder hast du schon mal einen behaarten Bodybuilder gesehen? Wenn du auch nur annähernd fit und trainiert bist, tu dir selbst den Gefallen und halte den Oberkörper haarfrei!
     

    Intimrasur: Wirklich nur „nett“?

    Frauen finden es nett von dir, wenn du dich im Intimbereich rasierst. Während Männer aber auf eine rasierte Frau bestehen, sehen viele Frauen es lockerer, wenn du ihnen nicht mit gutem Vorbild vorangehst. Bis die Hüllen fallen… denn dann haben Haare oder eben keine Haare natürlich Auswirkungen darauf, wie sie dein bestes Stück wahrnimmt. Mit weniger Schamhaar oder ganz ohne wirkt es nämlich einfach länger. Und jede erwachsene Frau mit Erfahrungen weiß, dass es eben doch ein bisschen auf die Länge ankommt! Denke bei der Rasur auch an Schaft und Hodensack – je haarfreier, desto besser. Lass am besten nur einzelne Haare stehen, sodass es natürlich wirkt, wenn du dich nicht ganz glattrasieren willst. Dadurch kann deine Eroberung ohne Hindernisse sehen, worauf sie sich freuen darf…
     

    Was ist mit der Beinbehaarung?

    An den Beinen darfst du sein, wie du bist. Scheinbar blicken die Damen an uns herab und bleiben genau auf der Höhe mit den Augen stehen, wo wir sie wollen. Beinahe jeder Mann läuft mit der natürlichen Beinbehaarung herum, also brauchst du es selbst nicht anders zu halten. Im Gegenteil – so manche Frau würde vermuten, du könntest vom anderen Ufer stammen, wenn du durch glatt rasierte Beine etwas zu viel Körperbewusstsein für einen Mann beweist.
     

    Ist die Körperbehaarung eine Typfrage?

    Bei manchen Männern ist die Körperbehaarung fast nicht zu sehen, sodass sie sich gar keine allzu großen Gedanken über sie machen brauchen. Bei anderen ist sie nicht nur dunkel, sondern auch noch reichlich – und das an Stellen, an denen sie definitiv nicht erwünscht ist. Gerade Frauen wissen, dass jeder anders ist, aber letztlich heißt das nur, dass du dich entsprechend ein wenig mehr um dein Äußeres kümmern solltest, wenn du der dunkelhaarige und stark behaarte Typ Mann bist.

     

     

    Fotop: Emanuele Ravecca / EyeEm / Getty Images

    Warum du öfter mal das Telefon benutzen solltest

    Wir befinden uns im Zeitalter der Technologisierung, der Kommunikation und der Globalisierung. Durch diese drei Faktoren sind wir mittlerweile mit vielen Teilen dieser Welt verknüpft und der Mensch entwickelt sich so schnell wie nie zuvor. Wir besitzen inzwischen ein so enormes Tempo, dass sogar neue Erfindungen schnell veraltet sind. Dies kann man vor allem beim Handy beziehungsweise dem Smartphone beobachten. Die SMS wurde schon länger durch Messenger Apps verdrängt, doch aus irgendeinem Grund gibt es außer Facetime und Co. keine wirklichen Alternativen zum Telefonieren. Das ist auch gut so! Heute erklären wir dir, warum telefonieren in der heutigen Zeit wichtiger ist, als je zuvor.
     

    1: Text ist langsam

    E-Mails und SMS funktionieren im Prinzip gleich. Man schreibt eine Nachricht an die gewünschte Person. Diese liest die Nachricht macht sich Gedanken darüber und formuliert sehr bedacht seine Antwort, man hat ja auch unendlich viel Zeit, um dies zu tun. Wenn man nun eine Antwort erhält geht der Prozess wieder von vorne los. Es ist also leichter eine sehr gute Antwort über Textnachrichten zu geben, man kann sich zur Ausarbeitung dieser sogar Hilfe von außerhalb holen. Problematisch an diesem Verfahren ist allerdings, dass es sehr langsam ist. Des Weiteren kannst du dir nicht sicher sein, ob deine Nachricht überhaupt jemanden erreicht. Sollte sie ankommen, ist die Geschwindigkeit aber wieder von sehr vielen Faktoren abhängig, wie zum Beispiel die Häufigkeit, wie oft dein Gegenüber seine E-Mails checkt. Vor allem in der heutigen Berufswelt ist Geschwindigkeit ein wichtiger Faktor.
     

    2: Das Telefon wird wichtiger

    In der Arbeitswelt wird man irgendwann auf Grenzen stoßen, wenn man Telefonate meidet. Das fängt schon bei Einstellungsgesprächen an. Immer häufiger ist das telefonische Gespräch ein wichtiger Teil des Bewerbungsgespräches, der in einigen Fällen sogar das Gespräch ersetzt. Warum auch nicht! Die Bewerbung und bei einer Initiativbewerbung auch das Anschreiben, sind bis aufs Letzte perfektioniert, zumindest sollte es so sein. Wie schon beim 1. Punkt hast du ja kein Zeitlimit, um deine Bewerbung anzufertigen. Der Arbeitgeber hat aber ein großes Interesse daran, den Menschen hinter der Bewerbung kennenzulernen, so wie er wirklich ist.
     

    3: Globalisierung

    In der Berufswelt arbeiten die Menschen über immer größer werdende Distanzen zusammen, was ein Nebeneffekt der Globalisierung ist. Dadurch wird das Arbeiten effektiver und viele Menschen lösen gemeinsam Problemstellungen, die früher nicht gelöst werden konnten. So ist es gerade bei international agierenden Unternehmen nicht unüblich, Meetings per Videokonferenz mit Menschen aus der ganzen Welt zu führen, was dem Telefonieren sehr stark ähnelt. Bei so wichtigen Besprechungen würde bei der Kommunikation über E-Mails einiges an Daten verloren gehen.

    Das liegt auch daran, dass der Mensch viele Informationen aus der Mimik und den direkten Handlungen des Gegenübers schließt. Wichtige Elemente der Berufswelt setzen die oben genannten Kommunikationsfähigkeiten also voraus.
     

    4: Unterschiede zwischen Generationen

    Generationen treffen alltäglich aufeinander, die Arbeitswelt ist allerdings eine Besonderheit, da hier auch Generationen zusammenarbeiten müssen. Ältere Generationen, wie die Baby Boomer und Generation X, greifen gerne mal zum Telefon, die Generation Y, welche momentan den Arbeitsmarkt flutet, tendiert aber dazu, das Telefon zu meiden. Da viele Führungspositionen mit erfahrenen Mitarbeitern besetzt sind, ist es wichtig, die Gewohnheiten der anderen zu respektieren und sich diese auch anzugewöhnen. Es wird dir in deiner Berufslaufbahn hilfreich sein.
     

    5: Professionell und persönlich

    Aus den oberen Punkten geht hervor, dass das Telefon das beliebteste Hilfsmittel in der Berufswelt ist, vor allem wenn es dabei um Wichtiges geht. Wirft man einen Blick auf den Alltag, fällt es besonders auf: Handelt es sich um ein wichtiges Anliegen, vor allem unter Zeitdruck, so greifen wir zum Telefon. Nur so kann man sichergehen, dass das Gegenüber die Nachricht erhalten hat. Zusätzlich hört man sofort die Reaktion des anderen und man hat die Möglichkeit, zwischen den Zeilen zu lesen, was bei Nachrichten wesentlich komplizierter ist.
     

    Das Telefonat ist die einzige Möglichkeit schnelle, direkte Antworten zu bekommen. Außerdem ist es die Form der Kommunikation, die dem realen Gespräch am nächsten kommt, abgesehen von Videotelefonaten wie bei Skype. Wir neigen dazu, unangenehme Dinge nicht über das Telefon zu klären, doch es ist die schnellste Variante, das Problem zu lösen. Also nimm dein Handy in die Hand und hör nie wieder auf zu telefonieren!

     

     

    Fotos: Bernhard Lang; Logovski / Getty Images

    Dirty Cops – War on Everyone | Filmkritik & Trailer

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    Dirty Cops – War on Everyone | Die Story

    Terry Monroe (Alexander Skarsgård) und Bob Bolano (Michael Peña) sind Cops. Aber genau die Art Cops, die sich keiner wirklich wünscht. Weder Verbrecher noch Bevölkerung. Das Polizistenduo schert sich nämlich einen Dreck um das Gesetz. Rauchend, saufend und koksend legen sie das Gesetz auf ihre eigene Weise aus. Wer dumm kommt, bekommt eine verpasst oder auch mal Drogen untergeschoben.

    Als die Beiden Wind von einer „Eine Million Dollar Sache“ bekommen, wollen sie natürlich nicht nur ein Stück ab, sondern gleich den ganzen Kuchen. Doch mit James Mangan (Theo James), einem britischen Adeligen und Verbrecherboss, haben sich die Beiden einen unbequemen Typen zum Feind gemacht. Und spätestens als es zwischen den Cops und der Mangan Verbrecherbande persönlich wird, ist klar, aus dieser Sache werden nicht alle Beteiligten lebend heraus kommen.

     

     

    So asozial wie liebenswürdig

    Wenn eine simple Handlung auf schräge Figuren und verrückte Einfälle trifft, dabei alles etwas salopp und wild präsentiert wird, dann kommt so etwas wie Dirty Cops heraus, ein Buddy-Movie der ganz speziellen Art.

    Der komplette Film lebt von seiner überdrehten, alles nicht so genau nehmenden Art und den vielen sonderbaren Charakteren um die beiden Darsteller Skarsgård und Peña. Dabei bilden die zwei Cops das Herzstück des Films. Die Nebencharaktere sind lediglich da, um dem irren Treiben der zwei durchgeknallten Typen einen Rahmen zu verleihen. So bleibt Gegenspieler Theo James auch relativ blass in seiner Rolle als der große Bösewicht, was allerdings wenig stört, da Dirty Cops von vorne bis hinten eine Zwei-Mann-Show ist und gar nicht mehr sein will.

    Die vielen Nonsens-Dialoge und coolen Sprüche, die unrealistische Grundhaltung, gut gewählte Musik und eine tolle Optik runden das Gesamterlebnis der dreckigen Polizisten ab. Hier greift alles ineinander, auch wenn, wie bereits erwähnt, Handlung und Anspruch nicht die höchste Priorität haben. Dirty Cops ist ein wenig wie der asoziale aber nicht zwingend boshafte Bruder vom großartigen Film „The Nice Guys“ mit Ryan Gosling und Russell Crowe. Er kommt nie ganz an dessen Größe und Qualität heran, aber ist irgendwie doch auf seine eigene schräge Art liebenswert.

     

    Für Buddies

    „Dirty Cops – War on Everyone“ ist der Streifen, den man mit seinen besten Kumpels spät abends, bei einem Drink, im Kino ansehen kann und sollte. Mit der Erwartung, zwei durchgeknallte Typen durchgeknallte Dinge tun zu sehen. Für wen sich das gut anhört, der sollte seine Freunde schnappen und ab ins Kino.

     

    Dirty Cops - War on Everyone Filmposter
    Kinostart: 17. November 2016
     

    Ebenfalls unfassbar spannend:

    Die Unfassbaren 2 – Filmkritik & Trailer

     

    Fotos: Constantin Film Verleih