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Warum du öfter mal das Telefon benutzen solltest

Wir befinden uns im Zeitalter der Technologisierung, der Kommunikation und der Globalisierung. Durch diese drei Faktoren sind wir mittlerweile mit vielen Teilen dieser Welt verknüpft und der Mensch entwickelt sich so schnell wie nie zuvor. Wir besitzen inzwischen ein so enormes Tempo, dass sogar neue Erfindungen schnell veraltet sind. Dies kann man vor allem beim Handy beziehungsweise dem Smartphone beobachten. Die SMS wurde schon länger durch Messenger Apps verdrängt, doch aus irgendeinem Grund gibt es außer Facetime und Co. keine wirklichen Alternativen zum Telefonieren. Das ist auch gut so! Heute erklären wir dir, warum telefonieren in der heutigen Zeit wichtiger ist, als je zuvor.
 

1: Text ist langsam

E-Mails und SMS funktionieren im Prinzip gleich. Man schreibt eine Nachricht an die gewünschte Person. Diese liest die Nachricht macht sich Gedanken darüber und formuliert sehr bedacht seine Antwort, man hat ja auch unendlich viel Zeit, um dies zu tun. Wenn man nun eine Antwort erhält geht der Prozess wieder von vorne los. Es ist also leichter eine sehr gute Antwort über Textnachrichten zu geben, man kann sich zur Ausarbeitung dieser sogar Hilfe von außerhalb holen. Problematisch an diesem Verfahren ist allerdings, dass es sehr langsam ist. Des Weiteren kannst du dir nicht sicher sein, ob deine Nachricht überhaupt jemanden erreicht. Sollte sie ankommen, ist die Geschwindigkeit aber wieder von sehr vielen Faktoren abhängig, wie zum Beispiel die Häufigkeit, wie oft dein Gegenüber seine E-Mails checkt. Vor allem in der heutigen Berufswelt ist Geschwindigkeit ein wichtiger Faktor.
 

2: Das Telefon wird wichtiger

In der Arbeitswelt wird man irgendwann auf Grenzen stoßen, wenn man Telefonate meidet. Das fängt schon bei Einstellungsgesprächen an. Immer häufiger ist das telefonische Gespräch ein wichtiger Teil des Bewerbungsgespräches, der in einigen Fällen sogar das Gespräch ersetzt. Warum auch nicht! Die Bewerbung und bei einer Initiativbewerbung auch das Anschreiben, sind bis aufs Letzte perfektioniert, zumindest sollte es so sein. Wie schon beim 1. Punkt hast du ja kein Zeitlimit, um deine Bewerbung anzufertigen. Der Arbeitgeber hat aber ein großes Interesse daran, den Menschen hinter der Bewerbung kennenzulernen, so wie er wirklich ist.
 

3: Globalisierung

In der Berufswelt arbeiten die Menschen über immer größer werdende Distanzen zusammen, was ein Nebeneffekt der Globalisierung ist. Dadurch wird das Arbeiten effektiver und viele Menschen lösen gemeinsam Problemstellungen, die früher nicht gelöst werden konnten. So ist es gerade bei international agierenden Unternehmen nicht unüblich, Meetings per Videokonferenz mit Menschen aus der ganzen Welt zu führen, was dem Telefonieren sehr stark ähnelt. Bei so wichtigen Besprechungen würde bei der Kommunikation über E-Mails einiges an Daten verloren gehen.

Das liegt auch daran, dass der Mensch viele Informationen aus der Mimik und den direkten Handlungen des Gegenübers schließt. Wichtige Elemente der Berufswelt setzen die oben genannten Kommunikationsfähigkeiten also voraus.
 

4: Unterschiede zwischen Generationen

Generationen treffen alltäglich aufeinander, die Arbeitswelt ist allerdings eine Besonderheit, da hier auch Generationen zusammenarbeiten müssen. Ältere Generationen, wie die Baby Boomer und Generation X, greifen gerne mal zum Telefon, die Generation Y, welche momentan den Arbeitsmarkt flutet, tendiert aber dazu, das Telefon zu meiden. Da viele Führungspositionen mit erfahrenen Mitarbeitern besetzt sind, ist es wichtig, die Gewohnheiten der anderen zu respektieren und sich diese auch anzugewöhnen. Es wird dir in deiner Berufslaufbahn hilfreich sein.
 

5: Professionell und persönlich

Aus den oberen Punkten geht hervor, dass das Telefon das beliebteste Hilfsmittel in der Berufswelt ist, vor allem wenn es dabei um Wichtiges geht. Wirft man einen Blick auf den Alltag, fällt es besonders auf: Handelt es sich um ein wichtiges Anliegen, vor allem unter Zeitdruck, so greifen wir zum Telefon. Nur so kann man sichergehen, dass das Gegenüber die Nachricht erhalten hat. Zusätzlich hört man sofort die Reaktion des anderen und man hat die Möglichkeit, zwischen den Zeilen zu lesen, was bei Nachrichten wesentlich komplizierter ist.
 

Das Telefonat ist die einzige Möglichkeit schnelle, direkte Antworten zu bekommen. Außerdem ist es die Form der Kommunikation, die dem realen Gespräch am nächsten kommt, abgesehen von Videotelefonaten wie bei Skype. Wir neigen dazu, unangenehme Dinge nicht über das Telefon zu klären, doch es ist die schnellste Variante, das Problem zu lösen. Also nimm dein Handy in die Hand und hör nie wieder auf zu telefonieren!

 

 

Fotos: Bernhard Lang; Logovski / Getty Images

Dirty Cops – War on Everyone | Filmkritik & Trailer

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Dirty Cops – War on Everyone | Die Story

Terry Monroe (Alexander Skarsgård) und Bob Bolano (Michael Peña) sind Cops. Aber genau die Art Cops, die sich keiner wirklich wünscht. Weder Verbrecher noch Bevölkerung. Das Polizistenduo schert sich nämlich einen Dreck um das Gesetz. Rauchend, saufend und koksend legen sie das Gesetz auf ihre eigene Weise aus. Wer dumm kommt, bekommt eine verpasst oder auch mal Drogen untergeschoben.

Als die Beiden Wind von einer „Eine Million Dollar Sache“ bekommen, wollen sie natürlich nicht nur ein Stück ab, sondern gleich den ganzen Kuchen. Doch mit James Mangan (Theo James), einem britischen Adeligen und Verbrecherboss, haben sich die Beiden einen unbequemen Typen zum Feind gemacht. Und spätestens als es zwischen den Cops und der Mangan Verbrecherbande persönlich wird, ist klar, aus dieser Sache werden nicht alle Beteiligten lebend heraus kommen.

 

 

So asozial wie liebenswürdig

Wenn eine simple Handlung auf schräge Figuren und verrückte Einfälle trifft, dabei alles etwas salopp und wild präsentiert wird, dann kommt so etwas wie Dirty Cops heraus, ein Buddy-Movie der ganz speziellen Art.

Der komplette Film lebt von seiner überdrehten, alles nicht so genau nehmenden Art und den vielen sonderbaren Charakteren um die beiden Darsteller Skarsgård und Peña. Dabei bilden die zwei Cops das Herzstück des Films. Die Nebencharaktere sind lediglich da, um dem irren Treiben der zwei durchgeknallten Typen einen Rahmen zu verleihen. So bleibt Gegenspieler Theo James auch relativ blass in seiner Rolle als der große Bösewicht, was allerdings wenig stört, da Dirty Cops von vorne bis hinten eine Zwei-Mann-Show ist und gar nicht mehr sein will.

Die vielen Nonsens-Dialoge und coolen Sprüche, die unrealistische Grundhaltung, gut gewählte Musik und eine tolle Optik runden das Gesamterlebnis der dreckigen Polizisten ab. Hier greift alles ineinander, auch wenn, wie bereits erwähnt, Handlung und Anspruch nicht die höchste Priorität haben. Dirty Cops ist ein wenig wie der asoziale aber nicht zwingend boshafte Bruder vom großartigen Film „The Nice Guys“ mit Ryan Gosling und Russell Crowe. Er kommt nie ganz an dessen Größe und Qualität heran, aber ist irgendwie doch auf seine eigene schräge Art liebenswert.

 

Für Buddies

„Dirty Cops – War on Everyone“ ist der Streifen, den man mit seinen besten Kumpels spät abends, bei einem Drink, im Kino ansehen kann und sollte. Mit der Erwartung, zwei durchgeknallte Typen durchgeknallte Dinge tun zu sehen. Für wen sich das gut anhört, der sollte seine Freunde schnappen und ab ins Kino.

 

Dirty Cops - War on Everyone Filmposter
Kinostart: 17. November 2016
 

Ebenfalls unfassbar spannend:

Die Unfassbaren 2 – Filmkritik & Trailer

 

Fotos: Constantin Film Verleih

Wer braucht denn schon einen Neujahrsvorsatz? Starte jetzt!

Es geht dem Jahresende zu und das große Weihnachtsessen steht vor der Tür. Aber so lecker es auch ist, wissen wir alle, dass in dieser Zeit die Waage unser größter Feind wird. So sehr wir uns in diesem Jahr auch vornehmen, nicht so viele Plätzchen, Schokolade oder weniger vom Braten zu essen, wissen wir insgeheim alle: das ist und bleibt ein Mythos.

Und dann war da noch diese Sache mit dem: „Nach Weihnachten fange ich an, zum Sport zu gehen und die Kilos kommen wieder runter“. Wobei, zwischen den Jahren ist ja irgendwie auch blöd und deshalb bleibt nur das neue Jahr. Ach so, im neuen Jahr wissen wir ja, wie viele den gleichen Vorsatz haben und die Fitnesscenter sind dann immer so unglaublich überfüllt. Ne, dann lieber im erst Frühling… So oder so ungefähr läuft es doch oftmals ab und deswegen glauben wir, dass wir umdenken sollten. Warum fangen wir nicht schon vor Weihnachten an und schauen uns mal um, welches Fitnesscenter auch so tickt? Die Gier nach Muskelkater ist es ja wohl nicht, das uns zwingend in ein Fitnesscenter lockt, aber vielleicht ein gutes Angebot, womit wir Geld sparen können?
 

Die Qual der Wahl:

Wir haben uns auf den Weg gemacht und Fitnesscenter-Ketten unter die Lupe genommen. Welche gibt es bundesweit, ist es vom Niveau her gut und gibt es womöglich im Moment ein Top-Angebot, das uns den Einstieg erleichtert? Wir sind auf die Kette Fitness First gestoßen und haben uns das Center genau angeschaut. Mit über 380 Clubs in 16 Ländern hat man keine Ausrede mehr, nicht zum Training zu kommen, selbst wenn man in der Welt unterwegs ist. Man kann sich frei entscheiden in welcher Clubkategorie man sich am wohlsten fühlt und hat dabei einen hochwertigen Gerätepark, unzählige Kurse und große Flächen für Freunde des freien Trainings. Je nach Studio kommt noch eine adäquate Saunalandschaft mit hinzu. Somit hätten wir alles, um jede Ausrede im Keim zu ersticken.
 

Fitness First Aktion

 

Das Angebot:

Viele Fitnesscenter bieten natürlich ein kostenloses Probetraining an. Aktuell findet ihr im Fitness First eine Aktion die uns beeindruckt hat: 3 Tage kostenloses Probetraining und die Chance, eine von 10 Jahresmitgliedschaften zu gewinnen. Jetzt mitmachen!
 

Fazit:

Ein Neujahrsvorsatz brauchen wir in diesem Jahr nicht. Wir wollen uns lieber bis zum großen Weihnachtsessen fit machen und dann mit gutem Gefühl abends am Weihnachtstisch einen großen Teller mehr essen können, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Fürs Neujahr suchen wir uns dann lieber einen anderen Vorsatz aus und gehen lieber direkt fit ins neue Jahr.
 

 

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Fotos: Fitness First/PR

Der beste Frostschutz: *** Winterschuhe ***

Die Tage werden immer kürzer, es wird deutlich kälter und wohlmöglich ist der erste Schnee nicht mehr weit. Kein Grund zur Sorge! Mit dem richtigen Schuhwerk trotzt du jedem Wetter. Wir haben für dich ein paar Modelle herausgesucht, mit denen du stylish und warm durch den Winter kommst.
 

 

Expand your Playground

Expand your Playground – Winter, wir haben Lust nach dir!

 
Fotos: PR/Tracdelight; PeopleImages/Getty Images

Der neue Lamborghini Centenario (2016): Nur Fliegen ist schöner!

Wir freuen uns immer wieder auf Automobile, die in puncto Extravaganz und Faszination weit über dem Durchschnitt liegen. Auch jetzt dürfen wir dir ein ganz besonderes Auto vorstellen – den neuen Lamborghini Centenario. Der italienische Hersteller Lamborghini steht für Sportlichkeit und Exklusivität, denn es gibt nicht viele Autos, die derart dynamisch wirken, wie die Fahrzeuge von dieser Marke. Für Lamborghini gab es einen ganz besonderen Anlass, dieses imposante Automobil zu entwickeln. Ferruccio Lamborghini, der als Vater der Automarke bezeichnet werden kann, würde im Jahr 2016 seinen 100. Geburtstag feiern. Schon beim ersten Blick auf den rasanten Centenario wird schnell deutlich, dass dieses Debüt voll und ganz gelungen ist.
 

Zum Hintergrund des Centenario aus dem Hause Lamborghini

Der Lamborghini Centenario zeigt der automobilen Welt wirkungsvoll auf, welche Ingenieurskompetenz hinter der Marke steckt. Darüber hinaus kann der Supersportwagen in Anbetracht des Designs wieder mal als ein echter Meilenstein in der Geschichte von Lamborghini betrachtet werden.

Ferruccio Lamborghini, der ehrenwerte Mann, dem dieses Automobil sozusagen gewidmet wurde, kam im Jahr 1916 auf die Welt. Die Geschichte von Lamborghini Automobili startete in den frühen Sechzigerjahren – zuvor machte sich Ferruccio Lamborghini als Traktorenfabrikant einen Namen. Sein Ziel lautete, den perfekten Sportwagen zu bauen. Schaut man auf die Zeitleiste der Modelle längst vergangener Tage und auf die heutigen Fahrzeuge aus dem Hause Lamborghini, wird dir bestimmt schnell klar, wie nahe Ferruccio Lamborghini seinem Traum gekommen ist.

Der Lamborghini Centenario strotzt regelrecht vor Einzigartigkeit, Visionen und natürlich vor Leistung. Das italienische Wort „Centenario“ kann im Übrigen mit „Hundertjahrfeier“ ins Deutsche übersetzt werden. Es handelt sich hier um ein sogenanntes Limited-Edition-Modell, von dem nur sehr wenige Fahrzeuge ausgeliefert werden. Es soll von gerade mal 40 Exemplaren die Rede sein. Den Sammlerstatus hat der Centenario somit auf jeden Fall inne.
 

Lamborghini Centenario Seitenansicht

 

Das Design des Lamborghini Centenario – schon alleine das Äußere imponiert

Flach wie eine Flunder – so könnte das Design-Motto lauten. Es sind allerdings nicht nur die Abmessungen, sondern auch die Details, die diesen Supersportwagen aus dem Hause Lamborghini so derartig spannend erscheinen lassen. Wie auch beim Aventador prägen bei diesem Modell eine fast schon martialisch gestaltete Front, eine sehr flach gehaltene Frontscheibe, kurze Karosserieüberhänge, markante Scherentüren und ein fließend designtes Heck den sportlichen Auftritt. Große Lufteinlässe vor den Hinterrädern, extravagant geformte Diffusoren an der Front, an den Seiten und am Heck sowie y-förmige Heckleuchten setzen hier außergewöhnliche Akzente – der Wagen wirkt noch sportlicher und vor allem noch exklusiver als diverse andere Fahrzeuge von Lamborghini.

Jeder, der vor diesem Wagen steht, wird sofort erkennen, dass es sich hier um ein ganz besonderes Automobil handelt. Schon vor dem Anlassen des Motors ist der potente Charakter des Centenario zu spüren. Den Sportwagen gibt es sowohl als Coupé als auch als Roadster. Welche Variante am meisten fasziniert, bleibt wohl dem persönlichen Geschmack überlassen. Bei der offenen ist allerdings die Wahrscheinlichkeit hoch, das Fahren noch intensiver zu erleben als bei dem geschlossenen Auto.

Aufregend geht es auch im Innenraum zu. Jede Menge Carbon, gesteppte Nähte, Alcantara, die obligatorische rote Klappe am Startknopf und markant konturierte Sportsitze prägen das Interieur des Centenario. Ein innovatives Infotainmentsystem und hochmoderne Anzeigen, die in vielerlei Hinsicht an ein Flugzeugcockpit erinnern, komplettieren den extravaganten Innenraum-Look. Sogar ein Internetzugang soll geboten werden. Hier steht also nicht nur die reine Performance, sondern auch die Funktionalität im Vordergrund.
 

Lamborghini Centenario Heck

 

Leistung satt – das potente Herzstück des Centenario

Der Lamborghini Centenario verfügt über einen V12-Motor mit Multi Point Injection und sagenhaften 566 kW Leistung bei imposanten 8500 rpm. Das Aggregat, das mit einem maximalen Drehmoment von 690 Nm bei 5500 rpm aufwartet, hat 6498 cm³ Hubraum und eine Trockensumpfschmierung. Mit diesem schlichtweg beeindruckenden Zwölfzylinder soll der Sportler die 100 km/h in gerade mal 2,8 Sekunden erreichen. Die Höchstgeschwindigkeit soll bei über 350 km/h liegen.

Für die gute Traktion sorgt beim Centenario ein elektronisch gesteuertes Allradsystem vom Typ Haldex – letzten Endes soll die enorme Kraft, die das Aggregat produziert, auch auf die Straße übertragen werden. Hinten kommt ein mechanisches Sperrdifferenzial zum Einsatz. Geschaltet werden darf bei diesem Supersportler aus dem Hause Lamborghini mit einem 7-Gang-ISR-Getriebe. ISR steht im Übrigen für Independet Shiftig Rods. Die Gangwechsel sollen mit diesem Getriebe besonders schnell vonstattengehen. Das manuelle Hoch- und Runterschalten erfolgt mit den Schaltwippen am Lenkrad. Hier kommt zumindest bei uns sofort Rennwagen-Feeling auf.
 

Lamborghini Centenario Cockpit

 

Die technischen Gimmicks des exklusiven Supersportwagens

Zugunsten der Aerodynamik gibt es einen Heckspoiler, der elektronisch verstellbar ist. Des Weiteren verfügt der Bolide über einen komplett verkleideten Unterboden. Das Monocoque dieses Lamborghini besteht aus Carbonfaser. Doch nicht nur das Chassis, sondern auch die Außenverkleidung des potenten Sportlers ist aus Carbonfaser gefertigt. Die Größe der Felgen beträgt vorne 20 und hinten 21 Zoll. Als Radaufhängung kommt beim Centenario vorne ein Pushrod-System zum Einsatz.

Des Weiteren wartet dieses Automobil mit dem System Lamborghini Dynamic Steering auf. Gebremst werden darf mit innenbelüfteten Carbon-Keramik-Bremsscheiben. Schließlich muss dermaßen viel Power auch ordentlich heruntergebremst werden. Bei einem Supersportwagen sollte nicht nur auf das Beschleunigungsverhalten, sondern auch auf die Verzögerungswerte geachtet werden. So soll der Bremsweg von 100 km/h auf 0 km/h beim Centenario nur 30 Meter betragen.
 

Lamborghini Centenario vorne
 

Fazit:

Der Lamborghini Centenario ist wahrlich ein echter Traumwagen – er ist schön, er ist agil, er wartet mit der schieren Kraft auf und er ist natürlich unglaublich schnell. Die Fahrer, die zukünftig diese Fahrmaschine par excellence ihr Eigen nennen dürfen, bekommen neben hervorragenden Fahrleistungen ein Automobil, das schlichtweg einzigartig ist. Einziger Wermutstropfen ist der Preis dieses Modells, das zumindest in Anbetracht der Performance eher an einen waschechten Rennwagen als ein Fahrzeug für die normale Straße erinnert. Aber hinsichtlich der Stückzahlen war dieser Preis ja zu vermuten. Er liegt mehr als deutlich über dem des Aventador – aber Exklusivität darf eben auch ihren Preis haben.

 

Fotos: Lamborghini PR

Stylish durch den Winter…

… geht es mit diesen Street Styles – und deshalb haben wir für dich auch gleich die passenden Teile herausgesucht, um die Looks nachzushoppen! Wichtigstes Key-Piece der Outfits: lässige Mäntel, mit denen du einen großen Auftritt hinlegst! Dazu noch coole Jeans und Boots und fertig ist die Basis für deinen Winter-Look.
 

Winter Street Style Men

 

 

Street Style Herren Winter

 

 

 

Fotos: Peopleimages; Melodie Jeng / Kontributor / Getty Images; PR/Tracdelight

Das ist die beste Musik beim Arbeiten

Dass Musik unsere Stimmung positiv beeinflusst, kennen wir alle. Das Glückshormon Dopamin ist hierfür verantwortlich. Normalerweise wird es immer dann ausgeschüttet, wenn wir z.B. für etwas belohnt werden. Unsere Lieblingsmusik bewirkt eben das und führt dazu, dass wir motivierter und kreativer sind.

Allerdings hilft uns das nicht immer weiter. Es ist schon seit 30 Jahren bewiesen, dass Musik eine äußerst fördernde Wirkung bei monotonen Aufgaben hat, während sie bei anspruchsvoller Arbeit eher im Weg steht. Sortierst du gerade etwas in Regale, retuschierst du in Photoshop ein Bild oder schraubst du am Auto, so hat Musik eben diesen positiven Effekt.

Schreibst oder ließt du gerade einen anspruchsvollen Text, dann empfindet man Musik als störend. Das Gehirn muss zu viele Informationen verarbeiten und bricht die aufgebaute Konzentration irgendwann ab. Dies passiert noch schneller, wenn man das Musikstück nicht kennt. Ein unerwarteter Übergang von Strophe zum Refrain (Bridge), ein lautes Rufen oder ein Gitarrensolo ziehen schnell die Aufmerksamkeit auf sich, ohne dass man etwas dafür kann.

Andersherum werden wir von Songs, die wir in und auswendig kennen nicht mehr überrascht und können diese bis zu einem gewissen Grand auch bei schwieriger Arbeit hören.

Beim Lernen

Wenn wir etwas Neues lernen, muss das Gehirn auditive Informationen und den Lernstoff verarbeiten. Wer nicht Multitasking-geschult ist, bekommt vor allen bei Musik mit Text und dem Lernen von etwas Verbalem, wie etwa einer Fremdsprache, ganz große Probleme.

Im Chaos

Bei einem lauten Arbeitsplatz kann Musik sehr förderlich sein. Zu viele Hintergrundgeräusche sorgen dafür, dass die Cortisol-Produktion hochfährt und Stress entsteht. Musik drängt die Geräuschkulisse zurück und schaltet wieder die Dopamin-Produktion an.

Fließband

Bei sich ständig wiederholender Arbeit kann Musik den Workflow auf die Spitze treiben und zu einer maximal fehlerfreien und schnellen Arbeit führen.

Welches Genre eignet sich am besten zum Arbeiten?

Wir haben 50 Personen befragt, welche Musik sie ausschließlich beim Arbeiten am liebsten hören. Die 16 – 36-jährigen Personen durften so viele Genres nennen, wie sie wollten und wir kamen zu einem sehr interessanten Ergebnis:

 

Japanischer Pop & -Rock … 4%
Andere, Meditative, Punk, Country …8%
Klassisch, Orchester, Filmmusik … 8%

Indie … 10%
keine Musik … 14%
Black – Jazz, Funk, Blues, Gospel … 14%

Pop … 24%
Oldies, 90er, 80er, … 26%
Hip-Hop, Rap deu/eng, R&B … 28%

Radio, Charts, Balladen … 30%
Rock, Metal, Sub Genre … 34%
Elektronik – Techno, House … 34%

Wäre das hier was für dich?

Ferdinand Dreyssig & Marvin Hey – Coeur De La Nuit

 

Bei Musikgeschmack spalten sich bekanntlich die Geister. Wer von uns kennt nicht diese endlos langen Diskussionen, bei denen dein Gegenüber dich versucht davon zu überzeugen, dass sein Geschmack viel besser ist? Bei unserer Umfrage haben aber fast alle Befragten mindestens 2–3 Genres angegeben. Deshalb sind wir zuversichtlich, dass der folgende Absatz über den besten Musikmix beim Arbeiten auch angenommen wird.


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Der Mix gibt den Ton an!

Eine einzige Musikrichtung schafft es also nicht, einen Menschen dauerhaft zu motivieren. Vielmehr kann aber zu gewissen Tageszeiten eine bestimme Musik optimal sein.

Frühmorgens nach dem Aufstehen oder auf dem Weg zur Arbeit ist deine Lieblingsmusik die beste für dich. Du kennst sie und wirst du nicht von einem extrem lauten Gitarrensolo überrascht. So kann man entspannt in den Tag starten.

Wenn es vormittags darum geht, produktiv zu werden und das Gehirn hochzufahren, bietet dir House-Musik mit schnellen Beats das beste Programm. So wird dein Geist wach und leistungsfähig.

Um die Mittagszeit ist Konzentration und der nötige Biss erforderlich. Hierfür kann man den Streaming-Dienst ganz ausschalten oder komplett zu Klassik wechseln. Das hört sich für die meisten im ersten Moment vielleicht skurril an, aber das hat einen guten Grund. Laut einer Studie der Neurologin Frances Rauscher kann man nämlich nun vom Mozart-Effekt profitieren. Die Musikstücke des österreichischen Komponisten weisen häufig auf einen Laut-Leise-Zyklus von 30 Sekunden hin, welcher dem Muster unserer Gehirnwellen am nächsten kommt. Alle Probanden die unter Einfluss der Klassischen Musik standen, schnitten mit einem deutlich besseren IQ-Testergebnis ab.

Gegen Nachmittag widmest du dich dann schon vielleicht dem nächsten Projekt und benötigt Inspiration und Kreativität. Jazz und Blues bringen die Gedankengänge noch mal zum Brodeln und regen deinen Erfindergeist an.


 

Braut sich da etwa was zusammen?

Kostenlos Musik hören hat ein Ende: “Wir haben einen Fehler gemacht!”

 

Fotos: PR/Amazon; Caiaimage/Tom Merton/Getty Images

Achtung Sicherheitslücke! Die 3 größten Hardware-Gefahrenquellen

Sicherheit ist im Umgang mit Computern und dem Internet ein wichtiges Thema. Doch auf Grund der Anzahl an Viren, Hackern und Möglichkeiten, deinen PC zu zerschießen beziehungsweise Schadsoftware auf dem Computer zu installieren, scheint der Schutz ein bisschen wie Sisyphusarbeit. Mit einem guten Anti-Viren-Programm kann man sich im Internet weitestgehend absichern, dass auch die Hardware einen möglichen Angriffspunkt darstellt wissen allerdings die wenigsten. Wir zeigen dir heute drei Hardwareprodukte, die ohne den richtigen Schutz leicht zum Angriffsziel werden. Vor allem in der Business Welt und in größeren Büros sollte man diese Sicherheitslücken ernst nehmen.
 

Der USB-Stick

Sicherheitslücke USB-Stick
 

Auch wenn wir uns in der Zeit von Clouds und Online-Datenübertragungen befinden ist die Benutzung von USB-Sticks immer noch weit verbreitet, was nicht zuletzt auf die einfache Handhabung zurückzuführen ist. Diese Sticks können sehr leicht genutzt werden um Schadsoftware auf den Computer zu installieren. Es reicht meistens schon einen mit Viren verseuchten USB-Stick anzuschließen und eine Datei auf den PC zu ziehen.

Um sich vor so etwas zu schützen solltest du eine generelle Vorsicht gegenüber USB-Sticks walten lassen. Einem geschenkten USB-Stick sollte man also auf jeden Fall in das Maul schauen. Generell solltest du bei Quellen, denen du nicht traust, auf einen Datenaustausch über den USB-Port verzichten und die Cloud als mögliches Ausweichmedium vorschlagen.

Zusätzlich gibt es noch Anti-Viren-Software, die bei richtiger Benutzung ausschlagen sollte, solltest du einen verseuchten USB-Stick anschließen. Im Internet findet man allerdings auch Programme, die auf das Untersuchen von USB-Sticks beim Anschluss spezialisiert sind, wie zum Beispiel USB-Immunizer.

Weiterhin kann es hilfreich sein darauf zu achten, dass keine neuen Fenster aufpoppen sobald man mit dem USB-Stick interagiert. Dies kannst du aber auch verhindern, indem du die sonst so nützliche Autorun-Funktion abschaltest. Autorun könnte im Notfall einer Schadenssoftware dabei helfen, sich selbst zu installieren.

Letztendlich solltest du im Umgang mit USB-Sticks wachsam sein, vor allem wenn du der Quelle nicht komplett vertraust, doch ein Anti-Viren-Programm kann dir unter die Arme greifen. Außerdem hilft es deinen Kollegen von dem Sicherheitsmangel zu berichten, damit auch sie sich schützen und dir somit ein Teil der Arbeit abgenommen wird.
 

Kabellose Tastatur

Sicherheitslücke kabellose Tastatur
 

Vor Allem im Büro sind kabellose Tastaturen beliebt, sie sind einfach flexibler und passen sich den verschiedenen Umständen in großen Büros besser an, als ihre verkabelten Verwandten. Das Problem entsteht, wenn die Tastaturen eingegeben Daten nicht wie üblich über Bluetooth senden, sondern ihren eigenen Funkstandard nutzen.
Bei Tastaturen für unter 50 Euro entdeckten Experten so einige Sicherheitslücken, doch auch bei renommierten Herstellern, wie HP oder Toshiba, gab es markante Sicherheitsmakel. Mit so genannten „KeySniffers“ kann man auf eine Entfernung von bis zu 70 Metern „abhören“ was mit der Tastatur eingegeben wird. Dies funktioniert auch durch Wände problemlos.

Es ist also durch diese Sicherheitslücke zum einen möglich, alle eingegebenen Daten abzufangen, doch hiermit hört es nicht auf. Man ist auch befugt, Daten an den PC zu senden. So könnte man den infizierten Computer kinderleicht nutzen, um den Virus auf weitere PCs zu schleusen.

Doch dies ist nicht die einzige Sicherheitslücke für Tastaturen, wobei sich die nächste Lücke auf alle Tastaturen bezieht und nicht nur auf Kabellose. Denn Wissenschaftler haben herausgefunden, dass man mit einem Smartphone, welches neben einer Tastatur liegt, auf den geschriebenen Text zurückschließen kann. Hierzu benutzt man die Beschleunigungssensoren und die Tipp-Vibrationen die entstehen, wenn man bei einer Tastatur etwas eingibt. Die Software erkennt also die Tastenanschläge, schätzt dann die ungefähre Position der Taste ab und misst die Zeit zwischen den einzelnen Anschlägen, um so auf die genaue Position zu schließen. Die resultierenden Wörter werden dann mit potentiellen Wörtern abgeglichen und zu einem Text zusammengefasst. Die Forscher erreichten eine Erfolgsrate von 80 Prozent, weswegen sie der Meinung sind, dass diese Technik auf einigen Smartphones sogar schon implementiert werden könnte. Dieses Prinzip funktioniert allerdings erst ab dem iPhone 4 – je besser das Smartphone ist, desto besser wird allerdings auch die Rekonstruktionsrate.

Vor dieser Technik schützt man sich am besten, indem man das Handy auf einer anderen Oberfläche als die der Tastatur liegen lässt. Der andere Sicherheitsmakel ist – was die Software angeht – schwer zu beheben, da Tastaturen eigentlich nicht geupdatet werden. Man kann sich allerdings vor dem Kauf informieren, welche kabellosen Tastaturen Bluetooth benutzen, oder man wählt einfach verkabelte „Oldschool“-Tastaturen.
 

Drucker

Sicherheitslücke Netzwerk-Drucker
 

Wie die Vorgänger stellt auch der Drucker eine eher weniger offensichtliche Sicherheitslücke dar. Diese resultiert aus eingebauten Festplatten und Flashspeichern, die die Aufgabe haben, Daten zwischenzuspeichern. Diese Daten werden bei den meisten Modellen nicht sofort gelöscht, sondern verweilen ein Weilchen auf den Festplatten. Dies macht auch die Entsorgung von Druckern bei möglichen heiklen Informationen zu einem Sicherheitsproblem. Vor der Entsorge ist es ratsam, den Drucker von einem Experten von Daten zu reinigen.

Ist der Drucker noch in Benutzung, gibt es viele Möglichkeiten, wie Hacker auf die Daten zugreifen können. Sie sollten in einem Großraumbüro die Kommunikation mit dem Drucker auf jeden Fall absichern, so lange er über das Netzwerk angeschlossen ist. Bei einem neuen Drucker heißt es: Standardpasswort sofort ändern und nach Firmware-Updates suchen.

Greifen mehrere Leute auf einen Drucker zu, sollte man den einzelnen Personen also spezielle Rechte zuordnen. Weiterhin solltest du sichergehen, dass der Datenverkehr verschlüsselt wird. Sollte das Netzwerk nicht nur mit dem Drucker, sondern auch mit dem Internet verbunden sein, benutzen Spezialisten zum Beispiel Sicherheitsmaßnahmen wie Firewalls, um den Angriffen vorzubeugen. Mit den oberen Tipps verhindert man übrigens ebenfalls, dass Daten bei kabelloser Übertragung von PC zu Drucker abgefangen werden.
 

Du siehst also , dass Sicherheit am Computer wesentlich mehr als nur ein einfacher Virus-Scanner ist. Selbst bei der Software muss man achtsam sein. Doch mit den Tipps bist du nun vorbereitet und kannst dich optimal schützen.

 

Fotos: Daniel Zgombic; t_kimura; BarA Muratolu; lvcandy / Getty Images

Jack Reacher: Kein Weg zurück – Filmkritik & Trailer

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Jack Reacher: Kein Weg zurück – Die Story

Jack Reacher (Tom Cruise), ehemaliger Major der Militärpolizei, mischt sich immer wieder ein, wenn es darum geht, den Menschen zu Gerechtigkeit zu verhelfen. Dabei ist er auch der Militärpolizei selbst immer wieder eine große Hilfe.

Sein direkter Kontakt ist Major Susan Turner (Cobie Smulders), welche dort quasi seine Nachfolge angetreten hat, die er bislang aber lediglich durchs Telefon kennt. Allerdings ist man sich durchaus sympathisch und so beschließt der sonst eher einzelgängerische Reacher, ihr einen Besuch in Washington abzustatten.

Dort angekommen muss er jedoch erfahren, dass Major Turner vor kurzem ihres Postens enthoben und verhaftet wurde, da man sie der Spionage beschuldigt. Doch Reacher wäre nicht Reacher, wenn er nicht sofort falsches Spiel wittern und sich mit allen erdenklichen Mitteln an die Aufklärung machen würde.

Dabei stößt er auf eine weitere junge Frau, die ebenfalls in die Schusslinie der Gegenseite gerät, als diese Reachers Akten genauer in Augenschein nehmen und etwas über das Mädchen erfahren. Und so findet er sich alsbald, gemeinsam mit Susan Turner und der jungen Samantha (Danika Yarosh), auf einer wilden Jagd, um seine und Turners Unschuld zu beweisen.

 

 

Nicht neu, aber klassisch solide

An Tom Cruise‘ Jack Reacher scheiden sich die Geister. Der erste Teil der angestrebten Filmreihe konnte deshalb auch 2012 an den Kinokassen zuerst nicht überzeugen. Nun steht dennoch eine Fortsetzung im Kino.

Mit „Jack Reacher: Kein Weg zurück“ liefern Regisseur Edward Zwick und Hauptdarsteller Tom Cruise in erster Linie einen simplen und soliden Actionfilm ab. Dieser, sehr oldschoolig anmutende Streifen, sorgt jedoch bei Fans wie Kritikern für unterschiedliche Reaktionen. Denn, neu in der Fortsetzung Reacher: der Einzelgänger erhält Unterstützung von gleich zwei Frauen. Das damit gebrochene Einzelgängerimage sehen nun einige Fans und Kritiker als Verlust einer der wichtigsten Eigenschaften des ersten Teils. Andere Fans wie Kritiker sind sich indessen wiederum sicher, dass genau in diesem Einzelgängertum einer der Gründe des Misserfolgs des Erstlings lag. Ebenso uneinig sind sich Kritiker wie Fans bezüglich des Fitnesszustandes des in die Jahre gekommenen Tom Cruise. Für die einen wird er immer besser, die anderen meinen, ihm fehle langsam die nötige Power für diese Art Rollen.

Mit Teil 2 der Reacher Reihe läuft nun ein Film in den Kinosälen, der definitiv nicht zu den innovativsten oder überraschendsten seines Genres zählt. Auch die Handlung und die Figuren sind nichts, was herausfordert oder ungewohnt ist. Dennoch, wer sich den knallharten, für Gerechtigkeit auf eigene Faust kämpfenden Typen wünscht, der
einfach die Bösen zur Strecke bringt und das auf coole Art und Weise tut, der bekommt hier genau das geboten, was er möchte. Nicht alles dabei ergibt Sinn, die Hintergrundgeschichte bleibt dabei auch genau das, im Hintergrund und ja, manchmal sieht Cruise im Film echt alt aus. Doch das tut Liam Neeson schon lange.

Letztlich sind Filme Geschmacksache und müssen sich an der eigenen Erwartungshaltung messen. Liegt diese zu hoch, oder wo anders, kann ein Film, egal wie er sein mag, nicht gewinnen.

Deshalb gilt hier: Diese Art Film ist nicht gedacht, um etwas noch nie Dagewesenes zu erschaffen oder um Kinogeschichte zu schreiben. Diese Filme wollen auf simple Art und Weise die Menschen unterhalten, die keinen Bock auf verwinkelte Geschichten und Plottwists haben, die Figuren die innerlich zerrissen und böse sind, deren Motivation man ja ach so gut nachvollziehen kann, nicht mehr sehen wollen.

Ähnlich harter Typ:

96 Hours – Taken 3 – Kritik & Trailer

 

Mit der richtigen Erwartung genießen

„Jack Reacher: Kein Weg zurück“ wird sich vermutlich in keiner Bestenliste finden, wenn es um Filme geht, die man gesehen haben muss. Aber das macht nichts. Nicht jeder Film muss der Beste und Tollste sein den es gibt. Nicht jeder Film muss das Dagewesene toppen. Manche Filme müssen einfach gemacht werden, weil die Macher und ein paar Leute in den Kinos, oder daheim, Spaß daran haben. Wer Interesse an einem solide gemachten Actionstreifen hat, Tom Cruise auf der Leinwand mag und ohne zu hohe Erwartung in den Film geht, dürfte gut unterhalten werden. Für alle anderen: Finger weg!

 

Jack Reacher
Kinostart: 10. November 2016
 

Mehr Kino für dich!

Independence Day: Wiederkehr – Filmkritik & Trailer

 

Fotos: Paramount Pictures Germany

Apple vs. Google vs. Adobe – Wenn die Großen Krieg spielen

Dass der Markt für neue Entwicklungen im Internet stark umkämpft ist, ist keine Neuheit. Apple gegen Google, Google gegen Facebook, Microsoft gegen Apple und eigentlich jedes kleine Unternehmen gegen jeden dieser Riesen. Besonders spannend sind dabei die mitunter seltsam kindisch anmutenden Scharmützel, die die riesigen Konzerne miteinander austragen. Dabei nutzt jeder die für sich exklusiven Strategien und Plattformen, um dem anderen den einen oder anderen Anteil am umkämpften Werbemarkt abzunehmen. Zuletzt kam Adobes Flash unter die Räder, als sich Google und Apple einen Schlagabtausch geliefert haben.
 

Das Ende von Adobes Flash als Standard im Internet

Über viele Jahre war die Technik „Flash“, die vom Unternehmen Adobe vertrieben wird, der Standard wenn es um bewegte Inhalte im Internet geht. Eigentlich ist jeder damit in Kontakt gekommen: Werbung auf Webseiten, kleine Banner und auch die Videos bei YouTube wurden mit der Hilfe von Adobes Flash in den Browsern angezeigt. Beliebt war die Technik jedoch nie. Sie war sehr anfällig für Störungen, hat eine starke Auslastung auf den Rechnern verursacht und war nicht nur einmal das Ziel von Hackern und offenbarte dabei mitunter gravierende Sicherheitslücken. Spätestens mit der gestiegenen Bedeutung der mobilen Geräte war das Ende von Adobe eingeleitet. Einer der Gründe dafür war, dass Steve Jobs eigentlich Google treffen wollte.

Google hält die Mehrheit an der Plattform YouTube und hat viele seiner Dienste eine Weile mit Flash laufen lassen. Apple hat hingegen von Beginn an verhindert, dass Flash auf iPhones und iPads genutzt werden konnte. Steve Jobs hat sogar einmal sehr deutlich gegen die Technik und all ihre Mängel argumentiert. Der Grund war aber ein anderer: Die Apps für die mobilen Geräte von Apple waren weniger wert, da Flash solche Programme auch ohne eine App zur Verfügung stellen konnte. Allerdings hatte die Ikone von Apple damit einen direkten Treffer gelandet.

Nachdem mit Opera, Firefox und zuletzt auch Google Chrome auf die Nutzung von Flash verzichten, dürfte der Abgesang auf die unbeliebte Plattform für Entwicklung begonnen haben. Verschiedene Probleme bei der Sicherheit in den letzten Monaten haben diese Entwicklung nur noch weiter beschleunigt. Inzwischen hat selbst Adobe eingestanden, dass der neue Standard HTML5 wohl eher zu nutzen ist. Was auf den ersten Blick wie ein Punktsieg für Apple aussieht, ist allerdings nur ein kleines Kapitel in den verschiedenen Streitigkeiten zwischen Apple und Google.
 

Adobe Flash Plugin Absturz

 

Der kalte Krieg zwischen Apple und Google

Während man Facebook und Microsoft inzwischen aus der Rechnung herausnehmen muss, da sie sich noch nicht prominent auf dem Werbemarkt positionieren konnten, wird der Konflikt zwischen Apple und Google immer deutlicher. Am deutlichsten ist dieser mit Sicherheit auf dem Markt für mobile Plattformen. Apples iOS und Googles Android kämpfen um jeden Nutzer. Und derzeit scheint es so, als würde diese große Schlacht zugunsten von Google entschieden werden. Die Plattform Android hat mit prominenten Partnern wie Samsung, LG oder Sony in den letzten Jahren deutlich an Marktanteilen gewinnen können. Zwar konnte Apple einen großen Teil seiner Nutzer halten, durch die technische Stagnation beim Betriebssystem iOS und die mangelnde Innovation im Design entscheiden sich aber immer mehr überzeugte Apple Kunden für die quelloffene Lösung Android. Das liegt auch daran, dass die App-Entwicklung sich in den letzten Jahren in diese Richtung verschoben hat. Die mitunter sehr restriktiven Vorgaben, die für den iTunes Store für Apps vorgegeben werden, haben viele Entwickler zu Android getrieben.
 

Das Ende der kleinen Riesen im Internet

Das Ende von Flash und somit vermutlich auch das Ende von Adobe als Mitspieler in diesem Markt der technischen Entwicklungen im Internet dürfte nur das erste von noch vielen zu kommenden Beispielen sein. Die meisten Nutzer werden die Technik Flash an sich vermutlich nicht vermissen: Durch die oben aufgezeigten Probleme haben sich viele Nutzer schon lange auf den neuen Standard HTML5 gefreut. Und darüber, dass sie nicht mehr täglich eine Aufforderung zur Aktualisierung des Flash Players erhalten. Adobe wird sich dafür wohl auf die Entwicklung der eigenen Produkte spezialisieren. Zudem stehen mit einigen kleinen Plattformen für die Entwicklung im Internet immer noch Dienste zur Verfügung.

Die Entwicklung kann jedoch durchaus als bedenklich eingestuft werden. Immer mehr kleine Unternehmen und sogar bisherige kleine Riesen der Branche werden unter den Verteilungskämpfen der großen Konzerne zerquetscht. Das Ende von Flash hätte deutlich später kommen können, wenn sie nicht zu einem Ziel zwischen Google und Apple geworden wären. Ob dies auch in der Zukunft weiter passieren wird und irgendwann nur noch diese beiden, vielleicht ergänzt durch Facebook und Microsoft, eine Rolle spielen werden, bleibt sicher abzuwarten.

 

Fotos: CSA Images/ B&W Icon Collection / Getty Images; Apple; Google; Adobe; Mozilla Foundation / Wikipedia