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Der neue 2+2 Sitzer Evora Sport 410: Ein Lotus bleibt ein Lotus

Sicherlich, der Markt ist voll von Sport- und Supersportwagen von denen auch noch einer geiler ist als der andere. Einer schneller, leichter oder teurer ist als der andere. Wo einer dem anderen sogar manchmal optisch ähnlicher ist als er es vielleicht sein sollte. Aber nichts ähnelt einem Sportwagen des britischen Kleinserienherstellers Lotus. Und auch bei Lotus’ neuem Vorzeige-Sportler, der eine Hommage an den Lotus Esprit 1 ist, bleibt optisch alles einzigartig.

Apropos „einzigartig“: Der neue Lotus Evora Sport 410 wird auch auf den Straßen ziemlich einzigartig sein, denn die Taschenrakete kommt zwar im Frühjahr 2017 auf den Markt, wird aber auf nur 150 Exemplare pro Jahr beschränkt. Somit dürfte es in der Tat recht schwierig werden einen Evora Sport 410 zu ergattern. Wenigstens vorerst.
 

Lotus Evora Sport 410 Heck
 

Der Evora Sport 410 ist ganze 70 Kilogramm leichter und 5 mm tiefer geworden als der Evora Sport 400, der sein Debut 2015 feierte. Auch leistungstechnisch wurden dem 410er ganze 10 PS mehr verliehen, was zusammengerechnet für mehr Spaß und Agilität steht. Zugegeben, der Evora Sport 410 ist bei weitem kein Leichtgewicht. Immerhin bringt dieser noch stattliche 1.280 Kilogramm auf die Waage. Dennoch wurden die Vorgaben, die Lotus den Ingenieuren gegeben hat, umgesetzt – nämlich den Bau eines noch kompromissloseren Sportwagens, der optisch ohne viel Gedöns auskommen muss. Kurz gesagt: Das Aussehen des Lotus Evora Sport 410 wurde clean gehalten. Handgefertigte Carbon-Faser-Komponenten sind der Schlüssel für die Aufrechterhaltung der Masse auf ein Minimum. Allerdings reduzieren die leichten Kohlenstoff-Komponenten nicht nur das Leergewicht, sondern helfen dabei den Schwerpunkt zu senken. Somit wurde eine Neukalibrierung der Aufhängung möglich. Das Resultat: Mehr Kontrolle ohne Einbußen bei Komfort und Gelassenheit.
 

Lotus Evora Sport 410 Front
 

Erstmals hat man im Evora Sport 410 einen 2+2-Sitzer. Sowas hat es im Hause Lotus vorher noch nicht gegeben. Wer jetzt aber an einen ausgedehnten Familienausflug zum Strand mit Mutti und den Kleinen denkt, dem sei an dieser Stelle bitte trotzdem klar, dass es sich immer noch um einen sehr kleinen Lotus handelt.

Angetrieben wird der Evora Sport 410 von einem 3.5 Liter großen 6 Zylinder Motor mit Kompressor-Aufladung. Wie der Name schon sagt, verfügt er über 410 PS und ebenfalls über 410 Nm-Drehmoment, die in Zusammenarbeit den kleinen in nur 4,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h schicken. Die Höchstgeschwindigkeit des neuen Lotus liegt jenseits der 300er-Marke.

Weiterhin erfreut sich der Lotus Evora Sport 410 über ein überholtes Schaltgetriebe mit erleichtertem Schwungrad. Alternativ stellt Lotus optional ein Automatikgetriebe mit Schaltpaddels zur Verfügung. Doch eigentlich sollte ein Lotus per Hand geschaltet werden. Warum? Ist eben so!
 

Lotus Evora Sport 410 Innenraum
 

Der CEO der Gruppe Lotus plc Jean-Marc Gales wörtlich: „So viele von uns erinnern sich noch an die Auswirkungen des Lotus Esprit, als dieser auf der Leinwand im Bond-Film „Der Spion der mich liebte“ zu sehen war und wir wollten genau dies mit dem Evora Sport 410 ehren. Er ist die perfekte Hommage an einen so einflussreichen Lotus (…). Äußerst schnell und agil, rivalisierende Autos sehen im Vergleich übergewichtig und untermotorisiert aus. Lotus wurde auf dem Prinzip der Leichtbautechnik gegründet und selbst heute macht das niemand besser.“ („als Lotus“ Anm. d. Red.)

Wie bereits erwähnt gibt es den Lotus Evora Sport 410 ab diesem Frühjahr. Preislich startet der kleine Brite bei 108.500 Euro. Wir wünschen eine gute Fahrt!

 

Fotos: Lotus Media

Die besten Ganzjahresdüfte für den Mann

Egal ob teuer oder günstig, würzig oder mild – jeder Mann trägt nach Belieben seinen Duft. Das Parfum eines Mannes ist unheimlich wichtig – es unterstreicht sein Reden, sein Tun und auch sein Denken.

Doch muss man es so häufig, z.B. je nach Jahreszeit wechseln, so wie es viele Frauen handhaben? Nein! Denn wir haben dazu einen Kompromiss gefunden. Du kannst aufatmen, denn du wirst nicht für jede Jahreszeit ein anderes Parfum brauchen. Du brauchst einzig allein das Richtige. Aha, und jetzt? Na, hast du schon mal das Yves Saint Laurent La Nuit De L’Homme im Sommer getragen? Hoffentlich nicht.

Das La Nuit De L’Homme hat einen wirklich tollen Duft, allerdings ist es viel zu schwer für heiße, sonnige Sommertage. Im Sommer trägt man erfrischende, vielleicht etwas Zitrus-haltige oder auf Niaouli basierende Noten. Im Winter beschränkt sich die Kopfnote eines Duftes eher aus Wacholder, Zypresse oder Zimt.

Wir haben die unserer Meinung nach sieben besten Ganzjahresdüfte rausgesucht, die auf diese speziellen Kopfnoten verzichten und somit zu jeder Jahreszeit passend sind. Einfach, unkompliziert und vor allem gutriechend, präsentieren wir die Düfte für den smarten Mann.

 

Die kraftvolle Komposition aus holzigem Aroma und der erfrischende Zitrus Klang versprüht einen so belebenden Geruch, dass man dich oft drauf ansprechen wird. In dieser Liste als Ganzjahresduft dennoch der schwerste. Wer Bleu de Chanel trägt, der setzt ein Statement. Ein Statement als freier, attraktiver und verführerisch gut riechender Mann.

 

Ein Aphrodisiakum, das eine Verbindung zwischen Mann und Frau, Stoff und Haut, Biene und Blüte schafft. Ein Juwel, eine Hommage an die Frische und Freiheit des Mannes. Bergamotte (kein Insekt), Zitrone, Hölzer und als Herznote die berüchtigte Weiße Blume. Süchtig machende Sinnlichkeit in der Flasche.

 

In Tom Fords Nori sind so viele hochwertige Inhaltsstoffe enthalten, dass wir nur ein paar Beispiele nennen möchten: ägyptische Geranie, Eisenkraut, bulgarische Rose, laotisches Benzoeharz, Vanille, Patschuli usw. All diese Stoffe formen die zwei Gesichter des Duftes. Eines verkörpert Stärke und Charme beim Arbeitsplatz, auf der Straße oder im Park. Das andere Gesicht ist sehr sinnlich und sprudelt vor Neugierde. Tom Ford schuf ein Parfüm, welches in einem Videospiel entweder den Endgegner oder den Protagonisten verkörpern würde. Die Entscheidung liegt ganz in deinem Ermessen.

 

War immer schon gut und wird es auch bleiben. Eine warme holzige Basis, kombiniert mit einer fruchtig-zitrischen Note aus Apfel, Zitrone und Pflaume, harmoniert wiederum mit einer würzig-blumigen Herznote. Klingt Kompliziert? Ist es aber ganz und gar nicht. Nicht umsonst ist es gefühlt das am meist getragene Herren Parfum ever. So sensibel wie zielstrebig verkörpert es das Parfum für den modernen Mann.

 

Die Zusammensetzung der verwendeten Aromen führt zu einer fast kolossalen Frische. Dies kommt sehr der Bergamotte aus Reggio Calabria zu schulden. Die Bergamotte ist allerdings keineswegs ein textilfressendes, nachtaktives Flügelungeheuer sondern eine Zitrusfrucht. Sie ist ein Hybrid aus Bitterorange und Süße Limette und für ihren wohlriechenden Duft bekannt.
 

 

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Fruchtig, holzig, Leidenschaft, Erfolg und Mut, sind die Eigenschaften des Creed Aventus Duftes – Liebe, Krieg, Friede und Ausdauer die Waffen. Der Creed Aventur Duft zeichnet sich mit einer langen Ausdauer und einer konzentrierter Intensität aus. Der Grundton setzt sich aus Moos, Moschus, Bernstein und Vanille zusammen. Die Herznote besteht aus Rose, Patchouli, Jasmin und Birke mit einer süßen Kopfnote aus Apfel, schwarzer Johannisbeere, Bergamotte und Ananas. Würde man das Creed Aventur mit einem Buch vergleichen, so wäre es ein Roman mit einer malerischen Abenteuergeschichte. Es ginge um einen Helden, der sein Glück in der weiten Welt zu machen versuche und am Ende ehrenvoll wieder heimkehren würde. Creed Aventur erzählt Geschichten, die schon von vielen Publisher mit der bestmöglichen Punktzahl ausgezeichnet wurden.

 

CK All ist DER Duft der neuen Zeit. Eine weiße Leinwand, eine kulturelle Bewegung, ein neuer Stil. Wie eine voll moderne Version eines Klassikers verhält es sich mit dem dominanten Aroma Ambar. Der gelbe Schmucksein Ambar (Bernstein) kann auch sinnbildlich dafür stehen – für einen natürlichen, jahrtausendalten Rohstoff, fossiles Harz, das mit dem Klang der Neuzeit geschliffen und veredelt wurde. Und da die Zukunft nicht altmodisch ist, können beide Geschlechter das CK All tragen.

 

Fotos: Dan Dalton / Getty Images; PR/Amazon

Trends der Zukunft: Das Hyundai IONIQ Scooter Concept

Wir alle kennen wohl den Moment, wenn uns unser Navigationssystem folgenden Satz sagt: „Ihr Ziel befindet sich auf einer eingeschränkt befahrbaren Straße.“ Das heißt dann für uns, wir dürfen irgendwo parken und den Rest laufen. Am besten noch mehrere hundert Meter durch eine Fußgängerzone. Im Sommer. Bei einer Affenhitze. Unter Zeitdruck. Doch was will man machen, wenn wir unser Auto einfach nicht näher ans Ziel heran bekommen können, da die Straßenverkehrsordnung dies einfach nicht zulässt und ein Abschleppen unseres Autos für uns natürlich nicht in Frage kommt? Die Antwort ist so einfach wie genial, kommt aus dem Hause Hyundai und wurde auf der diesjährigen CES (Consumer Electronics Show) in Las Vegas präsentiert.

Da hatte bei Hyundai aber mal jemand einen Geistesblitz, als er mit der Planung des Hyundai IONIQ Scooter begonnen hat. Was das ist? Kurz gesagt: Ein zusammenklappbarer, elektrisch betriebener Roller, der kaum größer als ein Rucksack oder eine Aktentasche ist.
 

Hyundai IONIQ Scooter
 

Der Hyundai IONIQ Scooter wurde konzipiert, um die letzte Lücke unserer Route zu schließen. Ein Transport bis vor die Türschwelle sozusagen. Damit dies nicht nur praktisch, sondern auch noch möglichst komfortabel geschieht, ist der IONIQ Scooter extrem leicht, kompakt und elektrisch.

Verstaut wird der Scooter in der Fahrertür des Hyundai IONIQ Elektro. Und genau hier wird er praktischerweise auch aufgeladen. Dass dieser auch an herkömmlichen Steckdosen geladen werden kann, scheint beinahe selbstverständlich.

Bedenken wegen der Nutzun im Straßenverkehr muss man hier nicht haben, denn der IONIQ Scooter verfügt über Front- und Heckleuchten. Durch eine intelligente Programmierung erkennt der Scooter, ab wann sein Fahrer sicher steht und startet erst dann. Beschleunigt wird ähnlich wie bei einem Jet-Ski. Ein kleiner Daumenschalter am rechten Griff lässt sich sowohl nach oben zum Beschleunigen, als auch nach unten zum Bremsen bewegen. Auch eine Bremse über dem Hinterrad sorgt für ein Verlangsamen der Geschwindigkeit bis zum Stillstand.
 

Keine Ahnung was IONIQ ist?

Hyundai IONIQ
 

Der IONIQ Scooter erfreut sich, Teil des Hyundai Projekts IONIQ zu sein. Hierbei handelt es sich um ein langjähriges Forschungsprojekt, welches das Leben der Hyundai-Kunden vereinfachen und verbessern soll. Mittelpunkt des Ganzen ist die Mobilität von morgen. Immer ein Schritt in Richtung Zukunft.

Den ersten Schritt hat Hyundai bereits geschafft. Die Rede ist vom neuen Hyundai IONIQ, welches das erste Fahrzeug auf diesem Planeten ist, das konsequent für drei elektrische Antriebsarten entwickelt wurde. Nämlich IONIQ Hybrid und IONIQ Elektro (beide seit 2016 im Handel), sowie der IONIQ Plug-In-Hybrid, der dieses Jahr auf den Markt kommen wird.

 

Fotos: Hyundai Press

Ghost in the Shell – Filmkritik & Trailer

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Ghost in the Shell bedient sich einer japanischen Manga-Vorlage und erzählt die Geschichte von Major Mira Killian.

Ghost in the Shell – Die Story

Major Mira Killian (Scarlett Johansson) ist der erste Mensch, dessen Gehirn in einen Roboterkörper versetzt wurde. Als hoch entwickelte Superwaffe leitet sie nun die Eliteeinheit der Sektion 9 des Innenministeriums.

Als ein höchst gefährlicher Hacker auftaucht und Mitarbeiter tötet, die zu Hanka Robotics gehören, dem Konzern, der Mira Killian quasi erschuf, macht diese sich gemeinsam mit ihrem Team auf die Jagd nach dem Mörder.

Doch hinter der ganzen Sache steckt mehr als sie ahnt. Und alles hängt mit ihr zusammen.


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Neuauflage eines Klassikers

Remakes erfolgreicher Stoffe, seien es Hollywood Klassiker der letzten 60 Jahre oder Filme, die im Ausland funktioniert haben, erfreuen sich in diesen Tagen in Hollywood höchster Beliebtheit.

Dieses Mal bedient sich die amerikanische Filmindustrie am Manga Ghost in the Shell und dessen Anime-Verfilmung und transportiert es in hollywoodsche Erzähl- und Sehgewohnheiten.

Und genau hier liegen Stärken und Schwächen des Films vereint, denn die Realfilm-Variante kommt optisch unglaublich stark daher und gelangt gleichzeitig inhaltlich nicht an das Original heran. Zu simpel die Erzählweise der Geschichte, wenig Überraschendes, man entwickelt zudem wenig Verbindung zu den Figuren, dafür ein Augenschmaus mit guter Action und tollen Sets.

Die Schauspielleistungen sind unterdessen fast durchgängig auf hohem Niveau und die Rollen gut besetzt, auch wenn mit Scarlett Johansson, deren Figur im Manga ganz klar asiatisch ist, oben erwähnte Hollywood’isierung greift und Hardcore-Fans der Vorlage nicht unbedingt glücklich damit sind. Ebenso fehlt es den Figuren an Tiefe aufgrund mangelnder Szenen, die mehr Hintergrund vermitteln. Pilou Asbæk als Batou funktioniert im ganzen Film dank weniger kleiner Szenen dabei noch am besten und hebt sich damit ein wenig ab.

Eine weitere Stärke des Films wiederum ist der Soundtrack, der von Hans Zimmer „Ziehsohn“ Lorne Balfe und Clint Mansell komponiert wurde und sich, ohne zu aufdringlich zu sein, schön in den Film einfügt und ihn gekonnt untermalt. So wirkt der Film, zumindest optisch und musikalisch, in sich rund.


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Ordentliche Umsetzung mit Luft nach oben

Ghost in the Shell bleibt leider etwas hinter seinen Möglichkeiten, lässt sich aber dennoch gut ansehen. Gerade optisch und akustisch verlangt der Film dann auch nach einer großen Leinwand und gutem Soundsystem. Wer also nicht zu hohe Erwartungen an die Geschichte hat, darf sich über ein interessantes Remake im Kino freuen.

Ghost in the Shell - Filmplakat
Kinostart: 30. März 2017
Laufzeit: 1 Std. 47 Min.

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Bilder: Paramount Pictures Germany

Hilfe, ich werde nicht mehr richtig wach! Tipps gegen anhaltende Müdigkeit

Kennst du das, wenn du irgendwie nicht mehr richtig wach wirst und ständig das Gefühl hast, du bist hundemüde? Da bist du kein Einzelfall und es leiden sehr viele Menschen darunter. Gerade jetzt in den trüben und verregneten Tagen schiebt man es gerne aufs April-Wetter, aber oftmals steckt viel mehr dahinter als Mutter Natur.
 

1. Bewegung

In Studien wird aufgezeigt, dass es ein großes Manko ist, wenn man sich kaum bewegt. Zum Beispiel gibt es viele Menschen, die morgens aufstehen, zur Bahn oder zum Auto laufen, aussteigen und dann direkt zur Uni oder ins Office gehen und dort nur sitzen. Das Ganze bis zum späten Nachmittag und danach den Weg direkt wieder zurück nach Hause auf die Couch. Was passiert ist: zu wenig Blutzirkulation und zu wenig Sauerstoff erreichen das Gehirn. Resultat: Du wirst total müde.

Lösung:
Vom Spaziergang, zum regelmäßigen Sport bis hin zu morgens mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren ist alles erlaubt. Nimm deinen Hintern hoch und bewege dich auf deine Lieblingsart mehr.
 

2. Trinken

Ein weiterer Grund für deine Müdigkeit kann Wassermangel sein. Zu wenig Wasser trinken ist hier ein großer Faktor und ist auf Dauer auch richtig schädlich. Anzeichen für zu weniges Trinken am Tag können sein: Kopfschmerzen, Konzentrationsprobleme, sehr dunkler Urin und natürlich Müdigkeit.

Lösung:
Ein hilfreicher Tipp ist es, wenn du dir kleine nachfüllbare Wasserflaschen kaufst und immer eine mit in der Hand oder Tasche trägst. Sie stört sicherlich auch auf keinem Tisch, ob in der Uni oder im Office. Du wirst sehen, sobald du ständig eine Wasserflasche mit dir rumträgst, trinkst du automatisch viel mehr.
 

3. Essen

Um der Müdigkeit vorzubeugen, hilft es, jeden Tag ein gesundes Frühstück zu sich zu nehmen. Gib deinem Motor Treibstoff mit gesunden Lebensmitteln. Das treibt deinen Stoffwechsel an und gibt dir Power für den ganzen Tag, damit du effizient arbeiten kannst.

Lösung:
Fange morgens mit einem guten Frühstück an, am besten mit einer Mischung aus Kohlenhydraten, Eiweiß und gesunden Fetten. Auch für deinen Tag kannst du dir immer frisches Obst mitnehmen oder es beim Händler um die Ecke besorgen. Lass deine Finger von Fast Food und nimm dir die Zeit für ein gesundes Essen. Egal ob morgens, mittags oder abends.
 

4. Vitaminmangel

Wenn du Vitaminmangel hast, dann wirst du nicht nur müde, sondern bist auch extrem gereizt und unkonzentriert. Vitamin B und Vitamin C sorgen für deinen Antrieb und schaffen gleichzeitig eine gute Magen-Darm-Versorgung.

Lösung:
Wenn du den Punkt mit dem ausgewogenem Essen einhältst, dann bist du eigentlich schon gut mit Vitaminen versorgt. Um das Ganze zu verstärken, kannst du dich auch zusätzlich im Drogeriemarkt mit Nahrungsergänzungspräparaten versorgen. Hole dir eine Packung Vitamin B, C und Vitamin D und nimm morgens, mit einem vollen Glas Wasser, deine Tagesration ein.
 

5. Organe

Das kommt seltener vor, ist aber trotzdem ein Punkt, auf den du achten solltest, wenn du bereits alle anderen Dinge berücksichtigt hast. Die Rede ist von deiner Schilddrüse. Wenn diese nicht mehr richtig arbeitet, dann läuft der gesamte Stoffwechsel auf Sparflamme und du bist ständig müde.Das merkst du allerdings recht schnell mit Symptomen wie: Müdigkeit, Gewichtszunahme, schuppige Haut und extreme Kälteempfindlichkeit.

Lösung:
Solltest du die genannten Symptome verspüren, dann ist der Weg zum Arzt ein Muss. Lass dir Blut abnehmen und du weißt ziemlich schnell Bescheid, wie es um dich aussieht. Lieber einmal zu oft zum Arzt, als zu lange gewartet.
 

 

Ständig müde zu sein nervt nicht nur dich, sondern auch dein Umfeld. Es ist einfach lästig und versaut einem jeden Tag, da man auf nichts mehr Lust hat. Deswegen sollte es dir extrem wichtig sein, auf dich und deinen Körper zu hören und ihm das zu geben, was er braucht. Deinem Auto kippst du auch regelmäßig Öl in den Motor, sobald die rote Anzeige leuchtet. Also achte auch auf dich!

 

Foto: PeopleImages / Getty Images

Patch it! Nichts geht mehr ohne die bunten Aufnäher

Um Patches kommt der modebewusste Mann von heute einfach nicht umhin. Wer dachte, der Trend würde schnell wieder abklingen, hat sich geirrt. Denn die bunten Sticker halten sich nach wie vor hartnäckig an unseren Lieblingsteilen. Das Tolle daran: Der Fantasie sind dabei einfach keine Grenzen gesetzt! Du kannst sie nach Lust und Laune kombinieren. Aber keine Sorge: Solltest du nicht zu den Kreativsten gehören, kannst du dir die Mühe auch sparen und dir stattdessen zum Beispiel bereits fertige Bomberjacken mit Patches zulegen.
 

Best of Patches Bomberjacken

 

 

Fotos: PR/Tracdelight

Hangover-Alarm! Was bei Kater wirklich hilft

Weihnachtsfeiertage, Fasching und jetzt Ostern. Eskalierende Wochenenden im Club oder einfach nur ein Abendessen mit der Liebsten – die Gründe, um zum ein oder anderen Gläschen zu greifen, reißen einfach nicht ab. Dumm nur, wenn wir uns am nächsten Tag schon wieder so fühlen, als hätte ein Baukran eine Abrissbirne durch unsere Schädel transportiert und wir uns mal wieder denken „Nie wieder Alkohol!“. Doch was tun, wenn man so überhaupt keinen Bock hat, den ganzen Tag leichenähnlich auf der Couch dahin zu vegetieren? Wir haben dir die Essenz der Kater-Konter-Möglichkeiten zusammengetragen.

„Alkohol ist keine Lösung. Sondern ein Destillat.“ „Alkohol ist nicht die Antwort, aber man vergisst die Frage.“ „Nüchtern betrachtet, war’s betrunken besser.“ Die Sprüche über Alkohol nehmen kein Ende und hier und da steckt sogar ein bisschen Wahrheit dahinter. Doch so lustig es während der Trinkphase ist, so schlecht ist es für unseren Körper.

Aber was passiert eigentlich genau und woher kommen die Kopfschmerzen?
Kurz erklärt kann man sagen, dass Alkohol dem Körper Wasser und somit auch sehr schnell Stoffe aus dem Blut entzieht. Dazu kommt die Wirkung der strukturellen Veränderung und Stimulierung unserer körpereigenen Eiweiße durch Acetaldehyd. Letzteres ist unter anderem für unseren Kater verantwortlich. Wer dazu noch raucht, verstärkt den Schmerz nochmals.

Auf das Getränk kommt es an!
Die gute Nachricht ist, dass die Chance auf einen Kater von Getränk zu Getränk variiert. Pfeifst du dir beispielsweise abends gemütlich mit deinem Frauchen eine Flasche Rotwein rein, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass du dies am nächsten Tag bereut, ziemlich hoch. Das Gleiche gilt für Whiskeys, Brandys, Champagner und Prosecco.
Aber jetzt die gute Nachricht: WODKA! Wodka geht. Das heißt nicht, dass du von Wodka nicht auch am nächsten Tag flachliegen könntest, aber die Wahrscheinlichkeit auf einen Kater ist erst einmal geringer.

Was hilft während des Trinkens?
Da Alkohol dem Körper Wasser entzieht und dies der Hauptgrund für Kopfschmerzen ist, solltest du zwischendurch einfach ein kleines Glas Wasser trinken. Keine Angst, davon wist du nicht nüchtern und zerstörst auch nicht im Handumdrehen dein hart erarbeitetes, unbesiegbares Gefühl, sondern wirkst lediglich der Dehydration entgegen.

Doch was, wenn es zu spät ist und du mit dem Mega-Kater aufgewacht bist?
Wir haben dir mal eine Reihe Lebensmittel gesucht, die dich zurück in die Bahn werfen sollten:

Ideal für deine Leber, die am letzten Abend wohl schwer in Mittleidenschaft gezogen wurde, sind folgende kleinen Helfer: Brokkoli, Kohl, Zitrone, Kurkuma (auch gelber Ingwer genannt) und Rote Beete. Aber auch so exotische Lebensmittel wie Milchdistel, Löwenzahn, Klette oder Schisandra Beeren. Klingt nach dem scheußlichsten Smoothie ever, aber deine Leber wird es dir danken.

Leg dir zudem noch die altbekannten Produkte wie Bismarckheringe, Rührei mit Krabben und Oliven auf den Frühstückstisch, dann sollte es dir im Handumdrehen besser gehen. Warum? Diese Lebensmittel füllen deinen Eiweißspeicher wieder auf und verursachen gleichzeitig ein starkes Durstgefühl. Du wirst also zum Trinken verleitet – diesmal den Durst allerdings bitte mit Wasser löschen!

Wie du bereits vorab den Kater wirkungsvoll vermeiden kannst, verraten wir dir hier.

Entspannung aus Prinzip – So funktioniert die Work-Life-Balance

Wir werden unser gesamtes Leben auf die Arbeit vorbereitet, bis wir endlich anfangen können unser eigenes Geld zu verdienen. Endlich bei dieser Arbeit angelangt, fallen wir in einen ewigen Kreislauf aus Alltag und der kleinen Entspannung, welche uns das Wochenende liefert. Im Job wird täglich gefordert, dass man sein Bestes gibt. Dies ist einer der Gründe, warum viele Menschen heutzutage überarbeitet sind. Es endet darin, dass wir unsere gesamte Energie für die Arbeit aufbrauchen, um dann abends die letzten Stunden eins mit dem Sofa zu werden.

Alles in Allem kann man sagen, dass wir zu viel arbeiten. Du kannst sagen: „Man kann schlafen, wenn man tot ist“, doch mit dieser Einstellung wird dies früher eintreten als du denkst. Jeder Mensch braucht eine Auszeit! Wir zeigen dir, wie wichtig es wirklich ist, sich eine Auszeit zu nehmen und wie du sie richtig gestaltest.
 

Erholung ist ein Muss!

Die Erholung unseres Körpers steht im direkten Zusammenhang mit unserem Erfolg in der Arbeitswelt und dem Leben an sich. Mittlerweile hat das Wort allerdings eine andere Bedeutung, da sich unser Leben in den letzten Jahrzehnten extrem geändert hat.

Eine kleine Auszeit zu Hause hat öfters gar nichts mit Erholung zu tun, da man durch Handy und PC trotzdem ständig zu erreichen ist. Man ist quasi permanent auf Abruf und kann gar nicht mehr richtig abschalten. Ein weiterer Grund für die Erholung liegt in unserem Gehirn und in seiner Funktionsweise. Forschungen haben ergeben, dass unser Gehirn in Zeiten der Entspannung aktiver ist, als zum Beispiel bei der Erfüllung von Aufgaben auf der Arbeit.

Während wir entspannen geht unser Gehirn in eine Ausgangslage, in der wir Abstand von allem nehmen können um einfach zu verarbeiten, was uns gerade etwas angeht. Entspannung an sich sorgt also nicht nur für Energie und Gesundheit, sondern auch für die psychische Stärke und Sicherheit die wir brauchen, um unsere großen Aufgaben des Lebens zu bewältigen. Ein gut erholter Körper erlaubt dir, die beste Version von deinem Selbst aus dir herauszuholen.
 

Wieso schaffen wir es nicht uns zu erholen?

Eine Problematik ist, dass wir Stress und Erholung nicht wirklich verstehen. Wir gehen unter anderem davon aus, dass alles, was nicht Arbeit ist, Entspannung bedeutet, was schlichtweg nicht die Wahrheit ist. Das große Problem ist, dass wir nicht absichtlich entspannen. Bei großen oder unangenehmen Problematiken neigt der Mensch dazu, eher davonzulaufen, als sich dem Problem an sich zu stellen. Dieses Davonlaufen geschieht meist durch Ablenkungen jeglicher Art, wie ein Treffen mit Freunden oder Fernsehen. Diese Art von Entspannung sorgt zwar für Ablenkung und lädt die Batterien ein wenig auf, doch eine wirkliche Erholung ist es nicht. Wirkliche Erholung hat damit zu tun, Stress abzubauen und sich auf neue stressige Phasen vorzubereiten, zumindest im Geist.
 

So erholst du dich richtig:

Schlaf

Es ist wichtig, dass du ausreichend schläfst, dies ist der Grundstein für dein Wohlempfinden. Schlaf hängt direkt mit unserer Fähigkeit, gute Entscheidungen zu treffen, zusammen. Die Produktion von Testosteron lässt nach, wenn man nicht genügend schläft. Ein Testosteron-Mangel sorgt nicht nur für wenig Männlichkeit, sondern es kann zu einem schlechten Gedächtnis führen und dafür sorgen, dass man Probleme nicht mehr so schnell lösen kann. Zu wenig Schlaf kann weiterhin noch zu psychischen Krankheiten, weniger Belastbarkeit und Gewichtszunahme führen. Der Grundstein für eine richtige Erholung ist also die richtige Erholung im Schlaf. Nicht zu schlafen spart im Grunde genommen nicht viel Zeit, wenn es darum geht, etwas fertigzustellen.
 

Workout und Ernährung

Natürlich ist auch Essen ein wichtiger Energielieferant und Wohlfühlfaktor. Du solltest dich gesund und ausgewogen ernähren, um deinem Körper den Best möglichen Treibstoff zu liefern. Dass viel Wasser trinken auch extrem wichtig ist, sollte klar sein. Abgesehen von der Ernährung ist auch ein wenig Sport angebracht. Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass Sport nicht nur Müdigkeit vorbeugt, sondern auch deine Fähigkeit, Freude und Vergnügen zu empfinden, verbessert. Die Sporteinheit muss auch nicht lang sein, komplett fehlen sollte sie allerdings nicht.
 

Geh nach draußen!

Die Natur eignet sich sehr, wenn es darum geht den Körper und den Geist zu entspannen. Egal in welcher Form du die Natur auch in dich aufnehmen möchtest. Sei es ein Rucksack-Trip am Wochenende durch die Wälder oder ein simples, kleines Picknick in einem Park. Nicht nur die Natur, sondern auch die Sonne trägt dazu bei, dass wir gesünder sind.
 

Teile deine Zeit ein!

Hierbei geht es nicht nur um die Einteilung deiner Freizeit, deiner Erholungszeit, sondern auch um deine Arbeitszeit. Denn der wichtigste Punkt hierbei ist es, die Arbeit von dem Rest des Lebens zu trennen. Denn nur mit einer klaren Grenze kannst du auch eine komplette Erholung gewährleisten. Im Job ist es wichtig klarzustellen, wann man für die Arbeit bereitsteht und wann eben nicht. Damit man in einer fünfzehn minütigen Pause auch wirklich ein wenig Erholung bekommt und nicht da nochmal eine E-Mail checkt und hier nochmal über die Arbeit eines Kollegen drüber guckt. Dies klingt anfangs vielleicht ein wenig egoistisch, was es auch ist, doch es ist eine notwendige Maßnahme, um wirkliche Erholung genießen zu können.

Doch auch deine Freizeit solltest du einteilen. Da die Wochen relativ stressig sein können, neigen wir dazu, alle anderen anstehenden Termine aufs Wochenende zu verlagern, weswegen wir selbst an diesen Ruhetagen nicht wirklich zur Ruhe kommen. Es hat nichts mit Entspannung zu tun, wenn man wie besessen eine Serie guckt und den ganzen Tag nichts anderes macht. Außerdem sollten wir aufhören so extrem viele Sachen auf einmal zu machen. Wenn man sich vor dem Fernseher entspannen will und dies schon den ganzen Tag geplant hat dann kann man sich auch ohne Handy oder weiteres vor den Fernseher setzen, um einfach mal wirklich abzuschalten. Wenn du deine Freizeit planst brauchst du dich nicht schuldig fühlen, weil du mal nichts machst, denn du hast es mit deiner Arbeitszeit wohl verdient, auch einfach mal nichts zu tun.
 

Natürlich hat jeder Mensch andere Wege um sich zu erholen. Für den einen mag es Sport sein, für den anderen Meditation und für jemand anderen einfach nichts zu tun. Wichtig ist allerdings, dass man sich seine verdiente Erholung auch einfordert. Wir hoffen einige unser Tipps können dir dabei helfen, dich mal so richtig zu erholen und das auf deine Art.

 

Foto: Westend61 / Getty Images

Deine Problemzonen sagen mehr über dich, als du denkst

Es ist längst kein Geheimnis mehr und schon von vielen Fachärzten bewiesen, dass du an der Stelle deiner Fettpolster erkennen kannst, was in deinem Lebensalltag falsch läuft. Fakt ist, dass egal in welcher Körperregion Fett entsteht, du diese nur mit Sport und guter Ernährung verhindern bzw. wieder loswerden kannst. Dazu kommen aber noch dein Alltag und dein Lebensstil, der sich besonders auf die verschiedenen Regionen deines Körpers auswirkt.
 

1: Du nimmst am ganzen Körper gleichmäßig zu

Übergewicht durch Lebensmittel

Du achtest nicht auf deine Ernährung und isst mehr, als dein Stoffwechsel verarbeiten kann. Zu wenig Bewegung und zu viel Essen am Tag sorgen für dein ständig wachsendes Übergewicht.
 

2: Deine Problemzone ist vor allem dein unterer Bauch

Übergewicht durch Nervosität

Wenn dein Unterbauch wächst und wächst, dann liegt das ausschließlich an Ängsten, Depression und Stress. Wenn du diesen Kampf gewinnen willst, dann tu was für dich und was dir persönlich guttut.
 

3: Po und Oberschenke sind deine Problemzone

Windel-Übergewicht

Diese Art von Fettpolster sind nicht nur ein Frauenproblem, sondern entstehen auch bei Männern. Meistens ist das ein hormonelles Problem, kann aber auch an zu viel Alkohol, Zigaretten und schlechtem Sitzen liegen.
 

4: Deine Problemzone ist ein aufgeblähter Bauch

Übergewicht durch schlechten Stoffwechsel

Wenn du ständig einen aufgeblähten Bauch und Atemprobleme hast, dann musst du deinen Stoffwechsel ankurbeln. Mehr Bewegung und Ernährung umstellen können die Lösung schon ziemlich schnell herbeiführen. Diese Region könnte auch auf zu großen
Alkohol-Konsum hinweisen.
 

5: Deine Problemzone sind deine Beine

Venöses Übergewicht

Hier gibt es ein paar Ursachen. Bei Frauen taucht dies oft in der Schwangerschaft auf, kombiniert mit geschwollenen Füßen. Leider ist es aber auch genetisch bedingt und hier kannst du nur mit leichten sportlichen Aktivitäten gegenwirken. Ebenso solltest du die Körperteile nicht zu sehr belasten.

 

Fotos: AJOURE´ Redaktion

The BossHoss: „Unser Erfolgsrezept ist Authentizität, Leidenschaft und harte Arbeit!“

Wir trafen die coolen Kerle von The BossHoss in Berlin zur Präsentation der „Marshall Eyewear Spring/Summer 17“-Kollektion zusammen mit Brille24, für die die Jungs die Testimonials sind. Wie es dazu kam und welche Pläne Hoss Power und Boss Burns für 2017 haben, erfährst du im Interview.
 

Ajouré: Ihr habt als Werbegrafiker bei derselben Firma gearbeitet. Wann war für euch klar, eure Jobs an den Nagel zu hängen und stattdessen nur noch Musik zu machen?

Alec: Wir haben uns in der Firma kennengelernt und erst einmal nur so hobbymäßig zwei Jahre lang zusammen Musik gemacht. Das „BossHoss-Ding“ ist dann so langsam entstanden, peu à peu und just for fun. Als dann aber im Dezember 2004 der Plattenvertrag im Kasten war, haben wir beschlossen, 2005 auf Tour zu gehen und die Jobs sein zu lassen und uns nur darauf zu konzentrieren.

Sascha: Ein paar aus der Band haben zwar erst noch immer unbezahlten Urlaub genommen, solange der Chef eben noch mitgespielt hat, aber das war irgendwann auch einfach nicht mehr möglich. Im ersten Jahr haben wir 200 Gigs gespielt – irgendwann ging es dann nicht mehr, die Bookings wurden immer mehr und als das Album mit Platz elf nur knapp die Top 10 verpasst hat, war klar: alles oder nichts!

Ajouré: Wenn man The BossHoss hört, haben die meisten wahrscheinlich nur euch zwei vor Augen, dabei besteht eure Band aus sieben Männern – das klingt nach einer Menge Testosteron, da gehen die Meinungen doch sicher auch einmal auseinander, oder? ;-)

Alec: Natürlich ist es wie überall, dass man nicht immer zu einhundert Prozent der gleichen Meinung ist. Aber bei uns ist das so, dass wir beide, sozusagen als Gründer von BossHoss, schon ein wenig die Hosen anhaben – sei es musikalisch oder auch rein vom Styling und optischen Auftreten der Band und wie wir uns präsentieren. Nichtsdestotrotz sind wir schon seit Anbeginn, seit über zehn Jahren, zu siebt unterwegs. Wir sind uns schon sehr oft einig und bereden alle Dinge gemeinsam – z.B. wenn es darum geht, eine neue Tour zu machen, wie es auf der Bühne aussehen soll, welche Songs wir spielen, wie sie klingen sollen und wie wir uns inszenieren. Das alles entscheiden wir natürlich gemeinschaftlich.

Ajouré: Eure Band gib es schon seit über zehn Jahren! Was ist euer Erfolgsrezept?

Sascha: So genau lässt sich das gar nicht sagen – es gibt keine goldene Regel. Unterschiedliche Charaktere und Zufälle trafen in unserem Fall aufeinander. Wir waren ja keine Cover-Band, sondern haben die Songs neu arrangiert und neu aufbereitet. Das war damals nicht an jeder Ecke zu hören, dass man Pop-Songs oder Hip-Hop-Songs auf Country-Art macht. Das war so der erste Hinhörer für viele und dann war es so ein perfektes Rundum-Konzept, das wir eigentlich gar nicht so genau überlegt oder konstruiert hatten, sondern das ist ganz natürlich gewachsen und deshalb auch sehr glaubhaft. Es ist eine sehr runde Sache – von den Outfits, bis zu dem Band-Namen und die ganze Gang an sich. Wenn man jetzt so zurückblickt, hätte es kein Stratege besser planen können, was da zufällig aus Leidenschaft entstanden ist. Ich glaube, unser Erfolgsrezept ist daher tatsächlich Authentizität und Leidenschaft.

Alec: Und harte Arbeit! Wir überlassen seitdem nichts dem Zufall. Auch wenn es immer nach Leichtigkeit aussieht, steckt doch viel Hirnschmalz dahinter. Wir versuchen wirklich immer 100 Prozent zu geben. Wir überlegen uns immer alles sehr genau. Ich glaube, das ist sehr wichtig, dass wir niemanden haben, der für uns arbeitet – keine Plattenfirma, die ein Konzept entwickelt oder ein Artwork-Shooting initiiert – sondern dass wir alles über unseren Tisch laufen lassen. Ich glaube, das ist sehr wichtig, damit am Ende auch alles hundertprozentig echt ist.
 

The BossHoss live
 

Ajouré: Worauf kam – oder kommt – es euch bei den Cover-Songs an?

Sascha: Damals war es eben der Gag Songs zu singen, die in ihrer ursprünglichen Fassung weit weg von dem waren, was wir mit ihnen vorhatten. Heute ist die Herangehensweise, wenn wir so etwas nochmal machen, nicht mehr unbedingt die, einen Song zu wählen, der möglichst skurril ist, sondern einen, der geil ist und auf den wir Bock haben. „Jolene“ war auf unserem Jubiläums-Album mal wieder so einer. Der ist so ein „Über-Song“, den wir schon all die Jahre immer im Hinterkopf hatten, wo wir aber nie genau wussten, ob und wie, da er ja von Dolly Parton, einer Frauenstimme eben, gesungen wurde.

Alec: Zum Jubiläum hatten wir uns dazu entschieden, noch einmal eine Cover-Scheibe on top zu machen und dafür eben nur Songs gewählt, auf die wir so richtig Lust hatten.

Ajouré: Hattet ihr schon von Anfang an im Kopf, irgendwann auch einmal eigene Songs zu schreiben?

Alec: Wir beide waren ja vorher schon selbständig in Bands unterwegs, in denen auch immer eigene Songs geschrieben wurden. Das Covern mit BossHoss war eher so eine Tresen-Idee bei einem Bierchen.

Uns war dann schnell klar, dass, wenn wir langfristig Erfolg haben wollen, auch selber eigenständig schreiben müssen. Wir wussten wie der BossHoss–Sound klingen soll und haben das dann auch schnell in die Tat umgesetzt und Songs aus eigener Feder geschrieben.

Ajouré: In Kooperation mit Brille 24 und Marshall erscheint jetzt die „Marshall Eyewear Spring/Summer 17“-Kollektion, für die ihr die Testimonials seid. Wie kam es zu der Kooperation?

Sascha: Wir werden als Band sehr oft auf Kooperationen angesprochen. Die Anfrage kam über die Plattenfirma und Marshall ist natürlich perfekt für eine Band. Jeder, der Marshall liest oder hört, bringt es sofort mit Rock’n’Roll in Verbindung. Für uns war das natürlich ein tolles Angebot. Wir haben uns schließlich mit den Leuten von Marshall getroffen, woraus dann auch die Kooperation entstand, hinter der wir absolut stehen können – einerseits wegen der Sonnenbrillen, andererseits natürlich auch wegen der Marke.

Ajouré: Wie wichtig ist euch generell Fashion?

Alec: Fashion ist vielleicht ein zu großes Wort, das klingt immer so nach „up to date“ und „Trend“. Auf uns bezogen würde ich es eher Style nennen und der ist natürlich schon wichtig. Neben der Musik ist es für eine Band essentiell auch optisch eigenständig zu sein. Man muss sich abheben können und es muss stimmig sein. Uns war es von Anfang an wichtig, dass BossHoss auch etwas für das Auge sind und dass das, was wir musikalisch angefangen haben, auch optisch weitergeführt wird – sprich: Cowboy-Hut, Feinripp, Boots.

Für uns ist es bei jedem Album auch immer noch von Bedeutung, dass wir uns neue Outfits für die Tour und für die Shootings, Artworks und Auftritte zusammenstellen, die das Ganze abrunden.
 

The BossHoss
 

Ajouré: Ihr seid in diesem Jahr die neuen Gastgeber der vierten Staffel von „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert“ – worauf freut ihr euch schon am meisten?

Alec: Die Aufgabe zu bestehen! Wir haben schon einen großen Respekt vor dieser Herausforderung. Einerseits freuen wir uns schon tierisch darauf, andererseits haben wir aber auch ein bisschen Muffensausen.

Ajouré: Für die Dreharbeiten geht es nach Südafrika! Werdet ihr rund ums Lagerfeuer Musik machen?

Sascha: Ja, sicherlich auch. Aber das ist natürlich eine sehr professionelle, getaktete Produktion. Wir drehen die komplette Staffel in acht Tagen, das wird natürlich sehr arbeitsintensiv. Nichtsdestotrotz macht das auch viel Spaß. Jetzt im Vorfeld kann man schon sagen, dass es eine harmonierende Runde ist. Ich würde sagen, dass mich das am meisten freut – mit den Leuten, die wir in dieser Staffel begrüßen dürfen, jetzt endlich die Nummer durchzuziehen. Die sind alle cool und wir hatten bereits tolle Abende zusammen, in denen wir uns schon einmal beschnuppert haben.

Ajouré: Nach „The Voice of Germany“ ist das nun euer zweites Musik-Projekt im Fernsehen. Scheint, als bräuchtet ihr hin und wieder die Abwechslung zum „normalen“ Musiker-Alltag? ;-)

Alec: Es ist ein Feld, das für uns nicht unattraktiv ist. Heute muss man sich als Musiker im Musikgeschäft auch immer etwas umorientieren. TV ist natürlich eine super Promotion-Plattform, um unsere Musik nach draußen zu tragen. Radio ist, und wird, immer schwieriger, weshalb das Fernsehen ein adäquates Mittel ist, um den Leuten zu zeigen, dass es „The BossHoss“ gibt.

Ajouré: 2016 war ein sehr erfolgreiches Jahr für euch. Ihr wart auf Tour und „Dos Bros“ hat viele Auszeichnungen bekommen. Werdet ihr es 2017 musikalisch ruhiger angehen lassen oder können sich eure Fans schon auf etwas Neues freuen?

Alec: Wir haben unsere Fans für dieses Jahr etwas auf die Wartebank geschoben, eben weil das vergangene so busy war, sodass wir uns gesagt haben, wir nehmen uns mal ein wenig zurück. Außer „Sing meinen Song“ wollten wir ein bisschen in die Pause gehen.

Sascha: Aber wir machen noch ein „Best of“-Album, mit möglichst den besten und spannendsten Songs aus den vergangenen zwölf Jahren. Ich finde, nach so einer langen Zeit kann man das auch mal machen und ein Greatest-Hits-Album rausbringen. Darauf können sich die Fans also freuen.

Ajouré: Danke, Alec und Sascha.

 

Fotos: Julia Schoierer; PR Brille24