Ajoure Blog Seite 197

Höre auf zu jammern – Du wirst krank!

Eine Katastrophe jagt die andere: Das Wetter ist schlecht und dein Auto springt nicht an. Das Telefonat mit dem nervigen Geschäftspartner oder das anstehende Gespräch mit dem Chef bringen deine Motivation schon am Morgen in Richtung Nullpunkt. Die Zeiten sind schlecht und wir alle sitzen auf einem Pulverfass. Die Klausur, die nörgelnde Freundin, der gestiegene Benzinpreis, der doofe Nachbar, die schlechte wirtschaftliche Lage und überhaupt …

Gehörst du zu denen, die sich regelmäßig ihr eigenes Jammertal erschaffen, sich darin suhlen und in Selbstmitleid versinken? Dann wird es Zeit etwas zu ändern, denn:
 

Wer ständig nörgelt und die Welt nur schwarz sieht, zieht noch mehr Negatives in sein Leben!

Natürlich darfst du mal einen schlechten Tag haben und ihn dir auch zugestehen. Doch du solltest wissen: Nur weil du gerade schlecht von dir oder der Welt denkst, ist nicht alles so mies, wie es für dich aussieht. Deine Emotionen sind keine Tatsachen. Sie sind, was sie sind: Gefühle.

Der blöde Spruch des Kollegen oder ein Fehler, über den du dich momentan ärgerst, werden nicht dafür sorgen, dass die Welt untergeht. Aber es macht etwas mit dir, besser gesagt mit deinem Gehirn.
 

Schon mal von Neuroplastizität gehört?

Hirnforscher behaupten: Wer nur jammert, schadet sich selbst und ist bald nicht mehr in der Lage, Positives für sich zu erkennen. Das Gehirn macht nämlich keinen Unterschied zwischen dem, was du denkst und dem, was du tatsächlich erlebst. Es speichert einfach.

Deshalb denkst du nicht mehr darüber nach, dass du ein- und auszuatmen musst und auch beim Autofahren überlegst du sicherlich nicht mehr, ob du Gas geben oder die Kupplung treten, schalten oder bremsen musst. Es ist ganz selbstverständlich und zur Routine geworden. Wenn du täglich jammerst, passiert das auch. Es wird Routine und du kannst gar nicht mehr anders.

Das geschieht, weil im Gehirn ständig umgebaut wird. Nervenzellen sterben ab, neue bilden sich und damit auch die synaptischen Verbindungen. Je mehr diese Bahnen zwischen den Nervenzellen beansprucht werden, um so mehr werden es und um so schneller geht die Übertragung von Reizen.

Wenn wir etwas lernen oder uns auf etwas spezialisieren, Dinge immer wieder wiederholen, sind sie schnell abrufbereit – so wie beim Autofahren. Jammern programmiert auf Negativität. Und egal was nun um dich herum passiert, dein Gehirn benutzt die Datenautobahnen, die garantiert das berühmte Haar in der Suppe finden. Das passiert unbewusst und blitzschnell.

Die gute Nachricht ist: Was man dem Gehirn antrainiert, kann man im auch wieder abtrainieren. Werden nämlich die Bahnen zwischen den Nervenzellen nicht mehr gebraucht, verkümmern sie. Du hast bestimmt schon bemerkt, dass du dich an vieles, was du irgendwann einmal lernen musstest nicht mehr so gut erinnern kannst.
 

Die Sache mit den Hormonen

Sicherlich ist dir auch schon aufgefallen, dass sich Muskeln anspannen, der Blutdruck steigt und du vielleicht einen roten Kopf bekommst oder zitterst, wenn du dich aufregst oder Angst hast. Es tut deiner Gesundheit also auf Dauer nicht gut.

Das, was zu Urzeiten ein überlebensnotwendiger Schutz vor dem Säbelzahntiger war und den Körper auf Flucht oder Kampf vorbereitet hat, ist die Ausschüttung eines Hormoncocktails. Das Stresshormon Cortisol wird aktiviert und im Körper verteilt, wenn du dich bedroht und schlecht fühlst.

Doch mal ehrlich: Sind negative Gedanken und Jammern wirklich lebensbedrohlich? Nein? Dann gibt es einen einfachen Trick: Lächeln! Beim Lächeln werden im Gesicht Muskeln aktiviert, die dem Gehirn signalisieren: Glückshormone ausschütten!

Das Gehirn kann auch hier nicht unterscheiden, ob du tatsächlich glücklich bist oder nur eine willkürlich erzeugte Muskelaktivität vorliegt.
 

Meister im Jammern oder lieber glücklich sein?

Um es vorweg zu nehmen: Glücklich sein ist eine Entscheidung – und keine leichte! Denn: Überall wird gemeckert, gejammert und gemault, was das Zeug hält. Das verbindet.

Wer jammert ist nicht selbst schuld. Dafür sind die anderen verantwortlich: der Chef, die Freundin oder Frau, der blöde Kollege oder Nachbar. Und es tut gut, bemitleidet zu werden und die Aufmerksamkeit zu bekommen, die man sich wünscht. Kollektives Jammern scheint also „in“ zu sein „in solch schweren Zeiten wie heute“.

Wenn du dich also ab jetzt wieder einmal ertappst beim Jammern oder Dich-selbst-bemitleiden, dann hast du schon einen wichtigen Schritt getan. Du hast das Muster deiner Negativschleife erkannt. Tief durchatmen und Lächeln hilft dann beim Entspannen und dem Abbau der Stresshormone.

Nun kannst du entspannter deinen Blickwinkel auf die Situation ändern und dich fragen:

• „Was kann ich tun?“
• „Wie könnte eine Lösung aussehen?“

Du bist den Umständen nicht hilflos ausgeliefert. Die Entscheidung liegt bei dir.
 

Raus aus der Opferrolle, denn es gibt keine erfolgreichen Opfer!

Es gibt viele Tricks um das Jammertal endgültig zu verlassen. Wir verraten dir, was du außer Lächeln noch tun kannst:

Beginne deinen Tag positiv! Frage dich ab sofort nach dem Aufwachen: Was tue ich heute, damit mein Tag erfolgreich wird?

Egal wie dein Tag war, schreibe jeden Abend mindestens drei Dinge auf, die super gelaufen sind oder über die du dich gefreut hast. Das müssen nicht immer die ganz großen sein. Vielleicht ist es nur das Lächeln einer hübschen Frau im Straßen-
café oder ein anerkennendes „Gut gemacht!“ eines Kollegen oder Kunden.

Genieße die schönen Momente des Tages! Auch das können ganz kleine Begebenheiten sein, wie der „Coffee to go“ in der Sonne oder Song im Autoradio, der dich an eine schöne Begegnung erinnert.

Lass dich nicht beirren, wenn die anderen deine „Verwandlung“ nicht verstehen. Stecke sie einfach an und freue dich mit ihnen gemeinsam darüber, dass deine/eure Welt ein klein wenig schöner wird.

 

Foto: Stewart Cohen / Getty Images

Der Beginn der Zukunft: Autonom fahrendes Taxi

Wenn man die Wörter Harry und London hört, denkt man wohl zuerst an den Zauberer aus Harry Potter, der mit seinem Besen durch die Lüfte Londons fliegt und gegen mehrere Luftverkehrsgesetze verstößt. Dass es sich hierbei allerdings um das erste öffentlich getestete autonom fahrende Taxi handelt, würde wohl niemand erwarten. Das Testen hat also begonnen und mit ihm ein neues Zeitalter des Transports und der Fortbewegung.

Natürlich gibt es schon viele Firmen, die sich mit autonom fahrenden Autos auseinandersetzen und testen, allerdings handelt es sich bei diesem Taxi von der Firma Oxbotica um das erste selbstfahrende Fahrzeug, welches auf öffentlichen Straßen getestet wird. Dass es schon so schnell zu solchen Tests kommt, ist wahrlich unglaublich.

Bei dem Testobjekt handelt es sich um das Taxi mit dem Namen Harry, welches für drei Wochen Testfahrten im Londoner Stadtteil Grenwich anbietet. Insgesamt sollen rund 100 Personen die Möglichkeit haben, das Fahrzeug zu testen. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 16 km/h ist es zwar noch sehr langsam, doch es ist ein aufregender Schritt in Richtung Zukunft.
 


 

Um selbständig zu fahren tastet das Auto seine Umgebung mit Kameras und Sensoren ab und kann somit auf bis zu 100 Meter Entfernung erkennen, ob etwas im Weg ist. Zur Sicherheit befindet sich während der Testfahrten noch jemand im Auto, der eine Notbremsung durchführen kann. Sollten diese Tests erfolgreich verlaufen, stehen wir vor einem sehr großen Wandel, der für den einen ein Segen und für den anderen ein Fluch sein mag.

Wir sind gespannt, ob die Tests erfolgreich verlaufen und sind in Gedanken bei allen Taxifahrern, die sich wohl das Gegenteil wünschen.

 

Fotos: GATEway project.

Darum brauchst du Cannabis

Schwerkranke können nun Cannabis auf Rezept erhalten. Es ist offiziell bestätigt, dass der Bundestag alle Krankenkassen zur Kostenübernahme verpflichtet. Dennoch ist es nicht erlaubt die Pflanzen selbst anzubauen.

Die weibliche Blüte birgt zwei wichtige Wirkstoffe in sich. Delta-9-Tetrahydrocannabinol, auch THC genannt, trägt den berauschenden Wirkstoff in sich, während Cannabidilol (CBD) entzündungshemmend und schmerzlindernd wirkt.

Doch welche Symptome muss der Junkie von nebenan vorgeben, um an verschreibungspflichtiges Cannabis heranzukommen? Wir stellen euch die Krankheiten vor, bei denen Cannabis eine nachgewiesene Wirkung erzielt.


Auch interessant für dich: Psychosen durch kiffen: Macht Cannabis verrückt?


Asthma

Cannabis hat die Eigenschaft, die Bronchien zu erweitern. Somit verbessert sich die Atmung eines Asthma-Patienten deutlich. Dieses Cannabis wird natürlich nicht durch einen Joint mit Tabakzusätzen eingenommen. Das Gras wird ohne eine Verbrennung vaporisiert und als Dampf eingeatmet.

Grüner Star

Menschen, die unter Grünem Star leiden, laufen Gefahr zu erblinden, da ihr Sehnerv dauerhaft beschädigt wird. Auch der Druck im Augeninneren stellt ein großes Risiko dar. Das Cannabidiol soll aber auch hier Linderung verschaffen können.

Krebs

Genau gesagt hilft das Cannabis, indem es den geschwächten Körper nach der Strahlen- und Chemotherapie unterstützt. Viele Patienten leiden vor allem unter Appetitslosigkeit. Dies schwächt den Körper zusätzlich, da er ohne Nahrung keine Energie erzeugen kann. Außerdem hilft Cannabis auch bei Übelkeit und Brechreiz.

Aids

Da die Behandlung von Aids in einigen Anwendungen der von Krebserkrankungen ähnelt, hilft Cannabis auch hier gegen Symptome des körperlichen Unbehagens und der Appetitslosigkeit.
Aber nicht nur solch schwere Krankheiten werden mit Marihuana behandelt. Es gibt auch spezielle Fälle, in denen es gegen Tinitus, Morbus Crohn, chronischem Schluckauf, Allergien, Menstruationsschmerzen, Arthritis, Depression, Darmreizung und Juckreiz eingesetzt werden kann.

Green peace!

 

Foto: Casarsa / Getty Images

7 Ideen für das persönlichste Vatertagsgeschenk

Denke gut darüber nach, was dein Vater gerne mag.

Es geht nicht um Geschenke, die du cool findest, sondern um das, was dein Vater schon immer gerne mag und macht. Wenn dir dein alter Herr am Herzen liegt, dann fallen Geschenke wie Socken, Krawatten oder langweilige Tassen raus. Die schönste Freude ist es, wenn du dir Gedanken machst um die Person, die du beschenkst. Wir wollen dir ein paar Ideen geben, um deine grauen Zellen ein wenig zu fördern, um das persönlichste Geschenk für deinen Vater zu finden.
 

Vielleicht mag er:

Grill-Zubehör

 
Auto-Zubehör

Vatertagsgeschenk
Venkon isolierter Autobecher in Teleobjektiv-Design | ideal für Coffee to go | 350 ml | weiß | € 22,95
 

 
Angel-Zubehör


 

 
Polaroid-Kamera


 

 

Bierweltreise


 

 
Koch-Zubehör für den Hobbykoch

 

Fotos: PR/Amazon

Diese Top 7 Hollywood-Mythen darfst du nicht glauben!

1. Schockierender Mythos des Defibrillators

Mit einem Defibrillator einen Patienten, dessen Herz nicht mehr schlägt, zu reanimieren, ist schlicht unmöglich. Der Name des Gerätes setzt sich aus De = weg und fibrillation = Flimmern zusammen und ist für Herzkammerflimmern oder pulseless ventrikuläre Tachykardie-Leiden gemacht. Ventrikuläre Tachykardie ist eine Herzrhythmusstörung die zu einem Herzflimmern und somit zum Tod führen kann.
 

2. Entschuldigung, riecht dieses Taschentuch nach Chloroform?

Drücke einer Geisel ein in Chloroform getränktes Taschentuch auf die Nase und sie ist innerhalb von Sekunden betäubt. Ist leider zu schön um wahr zu sein. Tatsächlich ist es schon möglich, allerdings auch sehr gefährlich. Bei einer geringen Dosis kann es bis zu fünf Minuten dauern, das Opfer zu betäuben. Bei einer hohen Dosis sieht das schon wesentlich einfacher aus, ist allerdings lebensgefährlich, da das Opfer ersticken kann und Chloroform giftig für den menschlichen Organismus ist.

Heißt dein Opfer zufällig Heisenberg, solltest du sehr vorsichtig mit Chloroform sein, da bei Reaktionen mit Aluminium- und Eisenpulver, starken Laugen und Stickstoffdioxid Explosionsgefahr besteht.
 

3. Ertrinken

„Ich habe Ihnen einmal von einem Seemann erzählt, der mir das Gefühl des Ertrinkens beschrieben hat.“ „Ja, er sagt es sei wie nach Hause zu kommen.“ „Ich habe gelogen. Er sagte es wäre die Hölle.“ Zitat: Prestige – Meister der Magie

Häufig sieht man in Zauberer-Filmen wie „Prestige“ eine ertrinkende Person, die zu schreien versucht und gegen die Scheibe ihres gläsernen, nassen Sarges schlägt. Dies ist allerdings kaum möglich, da der Prozess des Ertrinkens nicht länger als einige Augenblicke dauert. Es ist zwar möglich die Luft für ein bis zwei Minuten anzuhalten, aber wer um sich schlägt verkürzt die Zeit enorm.
 

4. Verfolgungsjagd in Asteroiden-Feldern

Den Erzfeind in einem Asteroiden-Feld abzuschütteln ist jedes Mal ein cooles Schauspiel. Dies ist aber leider auch nicht möglich, beziehungsweise haben die Asteroiden einen so großen Abstand zueinander, dass eine Verfolgungsjagd problemlos auf einer geraden Strecke von duzenden Kilometern stattfinden könnte. Das deutsche Kampfflugzeug Eurofighter hat je nach Geschwindigkeit einen Wenderadius von unter 4,8 Kilometern, was ihn für ein modernes Kampfflugzeug sehr agil und beweglich macht. Nehme man einen hochmodernen X-Wing Fighter oder den Millenium Falken, so geht man von einer noch größeren Flexibilität und Beweglichkeit aus. Für diese futuristischen Kampfflugzeuge dürfe es also kein Problem sein in einem Asteroiden-Feld zu agieren.
 

5. Der Flug ins Paradies

Hast du dich schon einmal gefragt was passiert, wenn die defekte Tür eines Flugzeugs mitten im Flug aufreißt? Im Film werden die Passagiere unter Todesangst einer nach dem anderen rausgesaugt. Hilflos ziehst du deine Freundin an dich ran und schwupp gerät auch sie ins Triebwerk. Aber weder ein Loch in der Wand, noch ein kaputtes Triefwerk müssen zu einem Absturz führen. Es stimmt schon, dass bei einem Loch auf 8500 Metern dein Handy aus der Kabine gesogen werden kann, aber dafür gibt es ja den Flugzeugmodus. Ein Mensch, geschweige denn ein festgegurteter, ist in solch einer Situation relativ sicher.
 

6. Wer braucht einen Schlüssel? Das Herz einer Frau wird ausgeschossen!

Schlösser mit einer Handfeuerwaffe zu zerschießen ist leider ebensowenig möglich. Mit einer Shotgun wäre das allerdings schaffbar. Doch ohne diese Fähigkeiten seitens Hollywoods hätte man einige Geiseln wohl nicht retten können. Genau so verhält es sich mit dem Mythos des Schalldämpfers, offiziell auch Mündungssignaturreduzierer genannt. Diese ist nämlich um einiges lauter als die in Filmen. Sie sind jedoch die Lieblinge eines jeden Action-
Regisseurs und halten bei Laune.
 

7. Lucys 10 Prozent

Wir Menschen nutzen nur 10 Prozent unseres Gehirns. Wenn dem wirklich so wäre, wären wir wohl alle Triebtäter oder Nazis. Dieser Mythos ist nicht nur im Film sehr verbreitet, sondern wurde erstmals 1910 im US-amerikanischen Dental Register behauptet. Inzwischen ist bewiesen, dass der Mensch 100 Prozent und somit jeden Teil seines Gehirns ausnutzt. Wäre ja auch etwas merkwürdig, wenn sich unser Gehirn stätig weiterentwickelt, wir aber davon nichts mitbekommen würden.

 

Foto: Ben Welsh / Getty Images

Happy Burnout – Filmkritik & Trailer

Happy Burnout – Die Story

Andreas alias Fussel (Wotan Wilke Möhring) ist stadtbekannter Punk und finanziert sich seit Jahren durch Hartz 4. Damit lebt er relativ sorgenfrei in den Tag hinein.

Doch damit ist von einem auf den anderen Tag Schluss, als ihm Frau Linde (Victoria Trauttmansdorff), seine Betreuerin beim Arbeitsamt, mitteilt, dass ihm als Langzeitarbeitslosem alle Bezüge gestrichen werden sollen. Der einzige Ausweg ist ein vorgetäuschter Burnout mit stationärer Behandlung, der ihm offiziell die Arbeitsunfähigkeit bescheinigt.

Also begibt dich Fussel in eine Klinik, in der es von Menschen mit den unterschiedlichsten Problemen nur so wimmelt. Und während er, mit seiner ganz eigenen Art, frischen Wind in den Laden bringt, beginnt er sich selbst und sein Leben zu hinterfragen.

 

 

Braver Burnout

Mit Wotan Wilke Möhring, Anke Engelke, Kostja Ullmann und Michael Wittenborn setzt der Film auf einige bekannte Gesichter, die den Zuschauer durchaus abzuholen vermögen. Leider bieten die meisten der Figuren im Verlauf der Geschichte nicht mehr, so dass das ganz große Können der Darsteller nicht ausgereizt werden kann.

Viel zu selten setzt der Film auf wirklich dramatische Situationen oder echte Überraschung. Dennoch gibt es immer wieder einige hervorragende Szenen, in denen das Talent der Schauspieler kurz zu sehen ist. Insgesamt kommt Happy Burnot jedoch recht brav daher und verfällt des öfteren in typische Klischees.

Davon abgesehen bietet der Film aber kurzweilige Unterhaltung, einen interessanten Soundtrack und solide Handwerksarbeit in der Umsetzung.

 

Guter Ansatz mit viel Luft nach oben

Happy Burnout ist eine Dramödie, bei der das Drama im Lauf des Films die Komik überwiegt, dennoch aber nur an der Oberfläche kratzt und somit leichte Kost bleibt. Das reicht nicht aus, um der Thematik vollauf gerecht zu werden, unterhält aber kurzweilig und dürfte den ein oder anderen dabei sogar zum Nachdenken anregen.
 

Happy Burnout Kinoposter
Kinostart: 27. April 2017

Du willst es doch härter?

Hardcore – Filmkritik & Trailer

 

Fotos: Warner Bros. GmbH

DNA – Der Datenspeicher der Zukunft

Die Digitalisierung schreitet mit einer großen exponentiellen Geschwindigkeit voran. Es wird nicht mehr lange dauern, bis selbst die profansten Alltagsgegenstände mit Technik ausgestattet werden. Doch diese Digitalisierung bringt enorme Daten mit sich, die es zu speichern gilt. Generell sind wir in unserem Alltag mittlerweile so oft mit Technologie im Kontakt, sodass wir eine enorme Menge an Daten produzieren – doch wohin mit all den Informationen?

Wirft man einen Blick in die Vergangenheit wird klar, dass wir uns schon sehr weit entwickelt haben, wenn es um Datenspeicher geht. Vor mehr als 20 Jahren galt eine Diskette mit 1,4 MB Speicherplatz als das Nonplusultra, heutzutage haben wir kleine USB-Sticks mit bis zu zwei Terrabyte an Speicher. Doch auch die Technik hat ihre Grenzen, man wird USB-Sticks nicht bis zur Unendlichkeit verkleinern können, genauso wenig wie man den Speicherplatz ins Unermessliche treiben kann. Wissenschaftler haben nun eine neue Herangehensweise ergründet. Sie wollen DNA benutzen, um Daten zu speichern, denn der Speicherplatz darin ist gigantisch. Ein Gramm DNA besitzt einen Speicher von 215 Petabyte – ein Petabyte entsprechen übrigens 1000 Terabyte.

Das mag wie Science-Fiction klingen, hat allerdings, abgesehen von dem enormen Speicherplatz, den die DNA liefern kann, noch andere Vorteile. Denn in der DNA eines Lebewesens werden alle Daten von ihm gespeichert. In der Theorie ließe sich ein komplettes Lebewesen nur durch eine einzige Zelle mit intakter DNA wiederherstellen. Außerdem wird ein DNA-Speicher mit der Zeit nicht abgenutzt.

Getestet wurde die neue Technologie von zwei Wissenschaftlern, diese speicherten einige Daten in 70.000 DNA-Strängen, welche jeweils aus 200 Basenpaaren bestehen. Diese Basen sind übrigens der Schlüssel für die Datenspeicherung, da ihre Anordnung Informationen genau darstellen kann, welche dann mit einem speziellen Programm entschlüsselt werden können. In der DNA speicherten die Wissenschaftler ein Computer-Betriebssystem, einen französischen Film, einen Geschenkgutschein von Amazon, einen Virus für den Computer, eine Pioneer-Plakette und eine wissenschaftliche Studie. Nachdem diese Daten abgespeichert, kodiert, dekodiert und wieder abgelesen wurden, war nicht ein Fehler festzustellen.

In etwa zehn Jahren könnte diese Technologie Wirklichkeit werden – warum auch nicht? Die Vorteile sind undenkbar groß, man hat einen viel größeren Speicherplatz und das mit weniger Masse. Zusätzlich kann man Daten hunderte Jahre lagern, ohne dass sich Fehler einschleichen.

Wer weiß, vielleicht haben wir in ein paar Jahrzehnten unseren USB-Stick immer bei uns, in Form unseres linken Zeigefingers.

 

Foto: poba / Getty Images

Vorsicht, du bist im Übertraining!

Je mehr Training, desto besser? Egal ob Kraftsportler, Marathonläufer oder Wochenendwettkämpfer – immer mehr Menschen trainieren regelmäßig, getreu dem Motto: Viel hilft viel. Aber stimmt das auch wirklich? Oder gibt es auch ein zu viel? Hier erfährst du was Übertraining ist, was die Ursachen sind und ob es auch für dich heißt: „Ich bin im Übertraining“.
 

Was ist Übertraining?

Die meisten wünschen sich beim Training schnelle Erfolge. Und viele sind bereit, dafür über ihre Grenzen hinwegzugehen. Aber erreichen wir dadurch wirklich das was wir wollen? Immer häufiger entdecken Sportler was unter Experten schon lange bekannt ist: Übertraining ist nicht nur kontraproduktiv, sondern auch schädlich.

Aber was genau ist Übertraining? Um zu verstehen, wann viel zu viel ist, lohnt es sich, einen Blick auf den eigenen Körper zu werfen. Bei jedem Training geben wir dem Körper einen Anreiz, auf die Belastung zu reagieren. Dies tut er, indem er die Muskelfasern, aus denen unsere Muskeln bestehen, „wachsen“ lässt. Der Wachstumsreiz wird also während des Trainings gegeben, das Wachstum an sich findet aber in den Ruhephasen danach statt.

Übertraining ist also ein Zustand, in dem die Balance zwischen Wachstumsanreizen und der Zeit, die der Körper benötigt, um die Zellen wachsen zu lassen, nicht gegeben ist. Eine prima Ausrede also, sich entspannt zurückzulehnen und nach dem Training seinen Körper die Arbeit machen zu lassen. Aber wie erkennst du, ob du von Übertraining betroffen bist?
 

Wir haben für dich sieben Punkte zusammengestellt, an denen du erkennt, dass du vermutlich übertrainiert bist:
 

1
Antriebslosigkeit

Dir hat das Training anfangs Spaß gemacht, aber in letzter Zeit hat nichts so eine große Anziehungskraft wie dein Sofa? Motivationsmangel kann viele Gründe haben. Über- und Unterforderung, Erkrankungen oder auch andauernder Stress führen leicht zu Antriebslosigkeit. Stress, wer hat den nicht? Dennoch lohnt es sich, genau auf den eigenen Körper zu achten. Gelegentliche Lustlosigkeit kennt sicherlich jeder. Hält diese aber dauerhaft an, kann das ein Warnsignal deines Körpers sein, der sagt: „Ich brauche eine Pause“.
 

2
Schmerzen

Wir alle kennen Muskelkater. Wenn deine Gelenke und Glieder jedoch schmerzen, als wärst du von einem Bus überrollt worden oder der Muskelkater über mehrere Tage anhält, hast du es definitiv übertrieben. In diesem Fall solltest du direkt gegensteuern und deine Trainingseinheiten bzw. die Trainingsintensität verringern. Und immer dran denken: Übertraining bedeutet nicht, schneller zum Erfolg zu kommen, sondern im Zweifelsfall gar nicht. Was uns zu Punkt drei führt.
 

3
Keine Leistungssteigerung

Ganz im Gegenteil: Übertraining kann sogar zu einem Leistungsabfall führen. Wenn du dich also seit Tagen und Wochen darüber ärgerst, dass du einfach keine Fortschritte machst, kann dies, so seltsam es auch klingen mag, an einem „zu viel“ liegen.

Die meisten denken allerdings, sie tun einfach noch nicht genug. Viele steigern dann noch einmal die Trainingseinheiten oder intensivieren sie, um endlich eine Leistungssteigerung zu spüren. Bleibt auch dann der Erfolg aus, ist klar, es handelt sich um Übertraining. Auch hier gilt: Trainingseinheiten verringern! Nebenbei gilt dies auch für alle, die durch das Training gern zu einer schlankeren Figur kommen würden. Aufgrund eines durch Übertraining ausgelösten hormonellen Ungleichgewichts reagieren die Fettzellen empfindlicher auf Insulin. Die Muskelzellen hingegen werden unempfindlicher. Insulin ist aber das Hormon, was unseren Körperzellen sagt: Speichern. Wenn die Fettzellen auf das Insulin reagieren, bedeutet das, dass die Kalorien, die du aufnimmst, an die Fett- und nicht an die Muskelzellen gehen. Das führt dazu, dass trotz Training die Erfolge beim Abnehmen ausbleiben.
 

4
Unruhe und Unkonzentriertheit

Besonders Kraftsportler, die mit hochintensiven Intervallen ihre Ausdauer trainieren, „strapazieren“ dadurch ihr sympathisches Nervensystem. Eigentlich besteht die Hauptaufgabe des sogenannten Sympathikus darin, in „Notsituationen“ unseren Körper einsatzfähig zu machen, sprich: ihn auf Kampf oder Flucht vorzubereiten. Eine zu häufige Stimulation des Sympathikus bedeutet Stress für den Körper und somit auch für uns. Das kann unter anderem zu Rastlosigkeit und Unkonzentriertheit führen.
 

5
Anhaltende Müdigkeit

Auch für anhaltende Übermüdung kann der Grund ein überreiztes sympathisches Nervensystem sein. Anders als bei Kraftsportlern führt es vor allem bei Ausdauersportlern dazu, dass der Körper nachts nicht richtig regenerieren kann. Die Folge ist Ermüdung, die sich nicht nur im Training zeigt, sondern auch im normalen Alltag. Solltest du also eine bleierne Müdigkeit verspüren, könnte dies ein Anzeichen für Übertraining sein.
 

6
Erhöhte Infektionsanfälligkeit

Nicht jeder Infekt lässt gleich auf ein Übertraining schließen. Häufig schwächen Stress, Schlafmangel oder Mangelernährung das Immunsystem. Wenn du aber wenig Stress hast, du ausreichend schläfst und trotzdem häufig krank bist, kann das darauf hindeuten, dass du dein Immunsystem mit zu viel Training überfordert hast. Hier können natürlich auch ernsthafte Erkrankungen zugrunde liegen, deshalb solltest du, wie bei den anderen Symptomen auch, im Zweifelsfall immer Rücksprache mit deinem behandelnden Arzt halten.
 

7
Libido-Verlust

Unter Punkt drei haben wir auf das hormonelle Ungleichgewicht hingewiesen, welches durch zu viel Training ausgelöst wird. Zwei Hormone spielen dabei eine entscheidende Rolle: Cortisol und Testosteron. Normalerweise profitieren Sportler durch ihre Aktivität von einer höheren Produktion des männlichen Geschlechtshormones. Übertraining allerdings bedeutet Stress für den Körper. Er reagiert mit der vermehrten Produktion des Stresshormons Cortisol. Überwiegt jedoch das Cortisol im Körper, wird die Produktion des Geschlechtshormons eingestellt. Das führt zu einer Leistungsminderung und zu einem Verlust der Libido.
 

Auch, wenn du jetzt ungläubig den Kopf schüttelst: Übertraining sollte vorsorglich jeder im Hinterkopf behalten, wenn er seine Trainingseinheiten plant. Wenn auf dich mehrere der genannten Symptome zutreffen, solltest du dir erst einmal guten Gewissens eine Trainingspause gönnen. Keine Angst! Deine Muskeln bauen sich nicht innerhalb von ein paar Tagen ab. Im Gegenteil: Erst durch diese Regenerationsphase gelangen sie wieder zu voller Leistungsfähigkeit.

Danach solltest du in reduziertem Trainingsumfang wieder einsteigen und deinem Körper, auch im weiteren Verlauf, ausreichend Pausen zur Regeneration gönnen. Wie viel Ruhe deine Muskeln nach einem intensiven Workout brauchen, ist von ihrer Größe abhängig. Bei kleineren Muskeln, wie Wade oder Trizeps, solltest du zwei Tage Trainingspause einlegen. Bei einer großen Muskelpartie wie dem Rücken sollten es schon drei Tage sein. Manchmal ist eben doch weniger mehr.

 

Foto: BJI / Blue Jean Images / Getty Images

5 vergessene Rasiertricks, die dein Leben vereinfachen

Früher war die Rasur eine ganz andere Sache als heute. Anfangs wurde man noch von einem Barbier mit einem echten Rasiermesser rasiert. Doch heutzutage, mit dem Überangebot an Rasierern und den Werbungen, die immer erzählen wie einfach rasieren doch ist, ist auch einiges an Tradition verloren gegangen.

Das Rasieren an sich ist auch nicht mehr so kompliziert, wie es früher mal war. Allerdings war es früher Tradition, dass der Vater dem Sohn seine Tricks verrät. Wäre es nicht schade, wenn diese Sitte nun ausstirbt? Falls dein Vater dir keine Rasiertipps gegeben hat, brauchst du keine Angst zu haben, denn du hast ja uns. Deswegen zeigen wir dir fünf Rasiertricks, die dir dein Vater vielleicht nicht beigebracht hat.
 

– 1 –
Vorbereitung

Die richtige Vorbereitung ist, wie bei so vielen Dingen, auch für die Rasur von großer Wichtigkeit. Wir bevorzugen eine gründliche Reinigung mit viel warmem Wasser und einem milden Reinigungswasser für das Gesicht. Durch das lauwarme Wasser werden Haut und Haare weicher, was für ein angenehmeres Rasiererlebnis sorgt. Manche Seifen können die Haut austrocknen, wähle deine also mit bedacht. Lass dir mit der Vorbereitung ruhig etwas Zeit und mache sie vor allem gründlich.
 

– 2 –
Der richtige Rasierer

Bei einem Rasierer gibt es drei Dinge, die du beachten solltest. Zum einen geht es um die Schärfe der Klingen. Denn auch wenn alle Rasierklingen scharf sind, gibt es bei der Herstellung noch so einige Unterschiede und du wirst Rasierklingen finden, die wesentlich schärfer sind als andere. Weiterhin solltest du noch auf die Beschichtung des Rasierers achten. Hierbei solltest du danach gehen, was du am liebsten magst. Es gibt Rasierer die dickere Flüssigkeitsschichten hinterlassen, außerdem sind die Beschichtungen bei verschiedenen Rasierern auch für andere Dinge gemacht. Du solltest dich also ein bisschen durchtesten und entscheiden, welche Beschichtung dir am meisten zuspricht. Zu guter Letzt gibt es auch noch einen kleinen aber feinen Unterschied zwischen den Rasierern, je nachdem was für ein Metall für die Klingen verwendet wurde. Auch hier heißt es wieder: ausprobieren.
 

– 3 –
Haare reduzieren, nicht töten!

Wenn du zwanghaft versuchst jedes einzelne Haar aus seinem natürlichen Lebensraum herauszureißen und von seiner Familie zu trennen denkst du falsch über den Vorgang der Rasur nach. Lass dir Zeit und eliminiere mit jedem Zug einige Haare. Rasiere dich mit System und Geduld und du wirst dich wesentlich seltener schneiden.
 

– 4 –
Die Rasierrichtung

Von diesem Tipp sind Rasierer mit einer Klinge ausgeschlossen, da sie nicht das gleiche Funktionsprinzip haben wie ihre Brüder mit mehreren Klingen. Um rauszufinden in welche Richtung dein Haar wächst, kannst du einfach in mehrere Richtungen darüberstreichen. Wenn dein Haar sich nicht aufstellt und es leicht ist über das Haar zu fahren, hast du die richtige Richtung gefunden. Möchtest du wenig Haare entfernen, rasierst du mit der Wuchsrichtung. Möchtest du ein paar mehr Haare entfernen, musst du über die Haarrichtung rasieren und wenn du sehr viel Haar entfernen willst, dann gegen die Haarrichtung – allerdings entstehen so eher Schnitte und Irritationen. Bei Rasierern mit mehreren Klingen ist die erste Klinge dafür verantwortlich das Haar aufzustellen und die zweite dafür, es zu schneiden. Deswegen solltest du öfter in Wuchsrichtung rasieren.
 

– 5 –
Nachbereitung

Natürlich geht es nach der eigentlichen Rasur um die Wahl des Aftershaves. Auch hier kannst du wieder zwischen dickeren Balsamen oder dezenterer Feuchtigkeitscreme wählen. Natürlich hat das wieder mit dem persönlichen Vorlieben zu tun, doch der Aftershave Balsam wird fast immer mehr Zutaten beinhalten, die gut für deine Haut sind, als eine Feuchtigkeitscreme. Worauf du allerdings achten solltest ist, dass das Produkt deiner Wahl Alkohol nicht als primäre Zutat auflistet. Ein bisschen Alkohol ist zwar nötig für den antiseptischen Effekt, allerdings sorgt zu viel Alkohol dafür, dass deine Haut austrocknet. Bei einer Benutzung über einen längeren Zeitraum kann der Alkohol sogar für Falten sorgen.
 

Wenn du diese fünf Rasiertricks beachtest, kannst du dich auf ein Rasur-Erlebnis freuen, wie du es noch nie hattest. Außerdem kannst du sie später deinem Sohn mit auf den Weg geben, damit diese alte Tradition nicht ausstirbt.

 

Foto: Christopher Bissell / Getty Images

Guardians of the Galaxy Vol. 2 – Filmkritik & Trailer

Guardians of the Galaxy Vol. 2 – Die Story

Nur wenige Monate nach den ersten turbulenten Ereignissen im All sind Star Lord Peter Quill (Chris Pratt) und seine Freunde zu einer richtigen kleinen Familie geworden, die gemeinsam die entlegensten Winkel des Universums erkunden.

Gerade noch haben sie für das Volk der Sovereign ein riesiges Monster erlegt und sich dabei gleich noch mehr Ärger mit ihren Auftraggebern eingehandelt, da taucht plötzlich Ego (Kurt Russell) auf und gibt an, der lang vermisste Vater von Peter zu sein.

Gamora (Zoe Saldana) traut der ganzen Sache nicht, begleitet Peter aber, zusammen mit Drax (Dave Bautista), zu Egos Planeten, während Rocket (Bradley Cooper) und Groot (Vin Diesel) beim Schiff zurück bleiben.

Aber auch Yondu (Michael Rooker), der einst Peter von der Erde entführte, macht mit seinen Männern erneut Jagd auf die Guardians. Und ehe sich die fünf Freunde versehen, stecken sie schon wieder mitten im nächsten Abenteuer. Und es geht einmal mehr um nichts Geringeres, als die Galaxie zu retten.
 

 

Marvel Megahit Teil 2

Mit Guardians of the Galaxy Vol. 2 läuft nun der heiß ersehnte zweite Teil rund um das verrückte Weltenretter-Quintett in den Kinos. Regisseur James Gunn präsentiert uns dieses Mal einen der längsten und abgedrehtesten Marvel Superheldenfilm, der je den Weg in die Kinos gefunden hat.

Anspielungen, Easter Eggs und mehrere Post-Credit-Szenen beschreiben die Fülle des Films schon sehr gut. Deutlich mehr los, deutlich alberner und unglaubliche Schauwerte. Die Fortsetzung der Guardians Filmreihe kommt ein wenig daher, wie der kleine große Bruder von Teil eins auf LSD.

Die Figuren und Dialoge sind herrlich kurzweilig. Ironische, kitschige und ernste Momente geben sich die Hand und sorgen für eine abwechslungsreiche Unterhaltung. Lediglich die Handlung selbst muss, bei all dem was versucht wurde im Film unter zu bringen, etwas weichen und findet erst im hinteren Teil des Steifens mehr Beachtung.

Musikalisch ist der Film, ebenso wie sein Vorgänger, wohlgezielt mit passenden Songs aus den 80er Jahren unterlegt. Filmmusik, die eigentlich keine ist, hat selten so passend eine weitere Ebene für die unterlegten Szenen erzeugt.
 

Würdiger Nachfolger

Guardians of the Galaxy Vol. 2 erreicht in Sachen Storytelling zwar nicht ganz das Niveau des Vorgängers und dürfte so manchem Betrachter auch eine Spur zu albern geraten sein. Dafür macht der Film mit tollen Schauwerten und interessanten Charakteren, Easter Eggs und Überraschungsgästen wieder einiges wett. Für Fans auf jeden Fall ein Muss!
 

Guardians of the Galaxy Vol. 2 Kinoposter
Kinostart: 27. April 2017

 

Und hier geht’s zu unserer Filmkritik vom ersten Teil:

Guardians Of The Galaxy Kinokritik & Filmtrailer

 

Fotos: Walt Disney Germany