Ajoure Blog Seite 188

Das Pubertier – der Film: Filmkritik & Trailer

Das Pubertier – der Film: Worum geht’s?

Journalist Hannes Wenger (Jan Josef Liefers) beschließt sich eine Auszeit zu nehmen, um seine Kinder beim Aufwachsen zu erleben. Dafür geht seine Frau Sara (Heike Makatsch) in der Zwischenzeit die Brötchen verdienen, während Hannes versucht, ein Buch zu schreiben.

Was der hochmotivierte Vater dabei jedoch nicht beachtet hat, Töchterchen Clara (Harriet Herbig-Matten) hat bald ihren 14. Geburtstag und steckt seit kurzem mitten in der furchtbarsten Lebenskrise, die es geben kann: der Pubertät.

Und so gestaltet sich der Alltag (nicht nur) für den frisch gebackenen Hausmann zu einem einzigen Chaos, das, neben Unfällen, Beziehungsdramen und Panikattacken, noch so viel mehr Wahnsinn zu bieten hat.

 

 

Chaos-Komödie mit deutscher Starbesetzung

Mit der Verfilmung „Das Pubertier – Der Film“ wagt sich Regisseur und Drehbuchschreiber Leander Haußmann (Sonnenalle, Hotel Lux) an den Stoff von Jan Weilers (Maria, ihm schmeckt’s nicht!) Erfolgsroman „Das Pubertier“.

Herausgekommen ist dabei eine abge- und überdrehte Komödie, die klassische deutsche Komik mit amerikanischen Komödienelementen vermengt und fast durchgängig am Ereignisanschlag ist. Hier werden typische Klischees bedient, aber auch gebrochen. Realistische Ansätze mit absoluten Absurditäten überhöht und auch schon mal, in der direkten Ansprache an den Zuschauer, die „vierte Wand“ durchbrochen.

Dass Jan Josef Liefers und Co. dabei eine gute Performance abliefern und als Ensemble super funktionieren, geht bei der ganzen Action, den Schlag auf Schlag folgenden Absurditäten, leider etwas unter. Denn, so sehr der Film von dem Wirbel an Ereignissen lebt, so sehr braucht es die gute Schauspielleistung, um sie dem Publikum näherzubringen und dem Film wenigstens einen kleinen Hauch von Bodenhaftung und Tiefe zu geben.

 

Ungefilterter Wahnsinn für Groß und Klein

Die ganze Art und Weise des Films bringt mit sich, dass er einige Zuschauer ungemein anstrengen dürfte, während andere total begeistert sein werden, ob des Wahnsinns, der sich ihnen hier bietet.

Wer Lust auf eine abgedrehte Familien-Pubertätsproblematik Erzählung hat, die gut gespielt, oft sinnfrei und maßlos überhöht ist, der wird sich von „Das Pubertier“ bestens unterhalten fühlen.

 

Das Pubertier Kinoplakat
Kinostart: 6. Juli 2017
Filmlänge: 1 Std. 31 Min.

 

Fotos: Constantin Film Verleih

Die meist gegoogelten Wie-Fragen im Internet

Jeder kennt diesen Moment, wenn du Google eine Frage stellst und dich bei den Angeboten von möglichen Fragen vor Lachen nicht mehr einkriegst. Wer sind diese Menschen, geplagt von Ängsten, Ahnungslosigkeit oder offensichtlicher sozialer Isolation? Wir haben die besten Wie-Fragen für dich rausgesucht. Mal sehen, ob du dich darin wiedererkennst.
 

Wie a ____?

  • alt bin ich/bist du
  • asozial bin ich
  •  

    Wie b ____?

  • baut man einen Joint
  • benutzt man ein Kondom
  • baue ich eine Bombe
  • baut man einen Joint
  •  

    Wie c ____?

  • craftet man einen Sattel/Schild/Buch in Minecraft
  • cool bin ich
  •  

    Wie d ____?

  • dumm bin ich
  • denken Frauen/Männer
  •  

    Wie e ___?

  • erkennt man das Geschlecht bei Kaninchen
  • entsteht Wind/Regenbögen
  •  

    Wie f ____?

  • funktioniert eine Atombombe
  • finde ich Freunde
  •  

    Wie g ____?

  • geht Snapchat
  • gut kennst du mich/dich
  •  

    Wie h ____?

  • heißen Bibi und Tina in echt
  • heißen die Teletubbies
  • hackt man
  •  

    Wie i ____?

  • isst man Papaya
  • ist Paul Walker gestorben
  • illegal ist Streaming
  • Wie j ____?

  • Jesus wirklich aussah
  • jodelt man
  •  

    Wie k ____?

  • kifft man
  • kann man sterben
  • klein ist der kleinste Mensch der Welt
  •  

    Wie l ____?

  • lang sind die längsten Fingernägel der Welt
  • Lotto spielen
  •  

    Wie m ____?

  • macht der Fuchs
  • man einen Idioten beschäftigt
  •  

    Wie n ____?

  • nennt man die Kosmetiktasche für unterwegs noch
  • nennt man eine Gruppe von Wölfen
  • nennt man ein Kaninchen, das ins Fitnessstudio geht
  • nimmt man ab/zu
  •  

    Wie o ____?

  • oft kann ein Herz brechen
  • ortet man ein Handy
  •  

    Wie p ____?

  • paaren sich Schnecken
  • pinkelt man im Stehen
  • pflanzt man Kartoffeln
  •  

    Wie q ____?

  • Quinoa waschen
  • quaken Frösche
  •  

    Wie r ____?

  • ritzt man tief / richtig / am besten / ihr euch
  • rechnet man geteilt
  •  

    Wie s ____?

  • sage ich Danke?
  • sagt man „Ich liebe dich“
  • schreibt man Liebe
  • sage ich meinem Freund, dass ich ihn nicht mehr liebe
  • sage ich meinem Freund, dass ich ungewollt schwanger bin
  • sage ich meinem Arbeitgeber, dass ich schwanger bin
  • sah Nicki Minaj früher aus
  •  

    Wie t ____?

  • tief ist der Marianengraben
  • taped man ein Knie
  •  

    Wie u ____?

  • unterscheidet man Asiaten
  • umarmt man einen jungen
  •  

    Wie v ____?

  • viel kostet ein Sattel
  • viel kostet ein Lamborghini
  • viele Bundesländer hat Deutschland
  •  

    Wie w ____?

  • wird man schwanger
  • werden Ostereier gemacht
  • wachsen Mandeln
  •  

    Wie x ____?

  • Xbox live anmelden
  • Xing löschen/kündigen
  •  

    Wie y ___?

  • YouTube Video runterladen
  • YouTube Geld verdienen
  •  

    Wie z ____?

  • zeichnet man ein Einhorn / Auge / Haare
  • zunehmen
  •  

    Wie ä____?

  • äußert sich eine Blutvergiftung
  • ändert sich der Narzisst im Alter
  • ändere ich mein Passwort
  •  

    Wie ö ____?

  • öffnet man bei GTA 5 den Fallschirm
  • öffnet man einen BH
  •  

    Wie ü ____?

  • überrede ich meine Eltern
  • überlebt man eine Zombie Apokalypse
  •  

    Offensichtlich stammen die meisten Google-Nutzer aus der so genannten YouTube-Generation und interessieren sich für Wissen, welches niemand wirklich braucht. Dennoch gibt es auch die ein oder andere intelligente, wirklich interessante oder witzig-ironische Frage. Welche der Fragen hast du schon gestellt?

     

    Foto: Barry Lewis / Kontributor / Getty Images

    90ies Revival: Die Odeur Studios Männer-Kollektion S/S 2018

    Die Spring/Summer 2018 Kollektion von Odeur Studios im Kaufhaus Jandorf startete mit dunklen Beats. Passend dazu war auch die gezeigte Mode. Die Sommer-Kollektion umfasst lange schwarze Mäntel, Raver-Hosen mit Schlitz, dicke Bomberjacken mit Cut-Outs und überlangen Ärmeln, Nylon-Kniestrümpfe und Netzoberteile. Hingucker waren außerdem die 90er-Frisuren mit gegeltem Scheitel und Neon-Haarklammern. Farblich beschränkt sich die Linie des schwedischen Designer-Duos auf Schwarz, Weiß und viel Neon-Gelb.

    Mit ihrer gezeigten Kollektion stellen Petter Hollström and Gorjan Lauseger erneut ihr Können in Sachen Unisex-Mode unter Beweis.
     

     

    Unsere Highlights der Männer-Kollektion:

    Odeur Studios

    Odeur Studios

    Odeur Studios

    Odeur Studios

    Odeur Studios

    Odeur Studios

    Odeur Studios

    Odeur Studios

    Odeur Studios

     

    Fotos: Mercedes-Benz Fashion Week Berlin

    Individualität pur: Die SADAK Kollektion Spring/Summer 2018

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    Head Designer Sasa Kovacev ist stolz auf Individualität und lässt sich modisch daher auch in keine Schublade stecken. Der Designer, der auch schon für Jennifer Lawrence Kostüme für „Die Tribute von Panem“ entwerfen durfte, zeigte in seiner Sommerkollektion 2018 keine klare Linie. Von schweren Lackgewändern über Nadelstreifenanzüge mit Aussparungen bis hin zu transparenten Stoffen war alles dabei – wie z.B. Tops aus Netzstoff, Samt-Trainingsanzüge und Mäntel aus Funktionsstoff.

    Farblich gaben Beige-Nuancen, Schwarz und Weiß den Ton an; Neongelb und -grün setzen hier und da Akzente. Die Vielzahl an verwendeten Materialien lässt die Kollektion sehr abwechslungsreich, exzentrisch und erfrischend wirken.

     

     

    Hier die Highlights der Männer-Kollektion:

    SADAK Kollektion Spring/Summer 2018

    SADAK Kollektion Spring/Summer 2018

    SADAK Kollektion Spring/Summer 2018

    SADAK Kollektion Spring/Summer 2018

    SADAK Kollektion Spring/Summer 2018

    SADAK Kollektion Spring/Summer 2018

    SADAK Kollektion Spring/Summer 2018

    SADAK Kollektion Spring/Summer 2018

     

    Fotos: Merdedes-Benz Fashion Week Berlin

    Aviator: Die BRACHMANN Kollektion Spring/Summer 2018

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    Das Label BRACHMANN, das 2013 von Jennifer Brachmann, Olaf Kranz und Thies Streifinger gegründet wurde, präsentierte zum ersten Mal im „Der Berliner Modesalon“ seine Frauen- und Männerkollektion „Aviator“.

    Cleane Schnitte mit innovativen Details, monochrome Entwürfe, architektonisch angehaucht – so lässt sich die Spring/Summer 2018-Kollektion in wenigen Worten zusammenfassen. Die Stoffe aus Naturfasern, wie Baumwolle, Leinen und Wolle, werden für die Hemden, Hosen, Anzüge und Westen verwendet, feine Merinowolle hingegen für die Polos und Pullover, sowie Gabardine und beschichtete Baumwolle für Jacken und leichte Mäntel. Gedecktes Weiß, Grau-Nuancen und Schwarz prägen farblich den nächsten Sommer bei BRACHMANN.

    Besonders neu an der Kollektion war aber vor allem, dass das Berliner Label zum ersten Mal eine Frauen-Capsule-Kollektion entworfen hat, die von Amelia Earhart, Flugpionierin und Frauenrechtlerin, aber auch von der eigenen Herren-Linie inspiriert war.
     

    Zur Webseite: BRACHMANN-MENSWEAR.COM
     

    Unsere Highlights der Männer-Kollektion:

    Aviator: Die BRACHMANN Kollektion Spring/Summer 2018

    Aviator: Die BRACHMANN Kollektion Spring/Summer 2018

    Aviator: Die BRACHMANN Kollektion Spring/Summer 2018

    Aviator: Die BRACHMANN Kollektion Spring/Summer 2018

    Aviator: Die BRACHMANN Kollektion Spring/Summer 2018

    Aviator: Die BRACHMANN Kollektion Spring/Summer 2018

    Aviator: Die BRACHMANN Kollektion Spring/Summer 2018

    Aviator: Die BRACHMANN Kollektion Spring/Summer 2018
     

    Fotos: David Peace

    Der große AJOURE´ Men On-Ear Kopfhörer Test

    Die Welt der Musik ist für viele erst mit den richtigen Kopfhörern betretbar. Das Angebot dafür ist gigantisch, es gibt In-Ear-, Funk-, Noice Cancelling-, DJ- oder Studiokopfhörer, große, kleine, präzise, flexible, von Sennheiser, Beats, Philips, JBL usw. Um all diese Kopfhörer zu verstehen, müsste man fünf Jahre Physik studieren, tendenziell aber eher 15, um die ganzen Klinkenstecker, Frequenzbereiche, Akku-Typen und Nennimpedanzen verstehen zu können. Aber darum soll es doch letztlich gar nicht gehen und wir lassen uns von diesem riesigen Angebot und technischen Raffinessen nicht einschüchtern. Es ist belegt, dass die Hälfte, mindestens die Hälfte, wenn nicht sogar 50 Prozent aller Kopfhörer gleich sind und sich einfach noch niemand getraut hat, dies zu überprüfen!

    Doch wir taten dies und haben aus der „besseren Hälfte“ unsere Favoriten entnommen, viel Spaß!

     

    Teufel – MUTE BT

    Der Teufel – Mute Bt ist zum Abschalten und für den Rückzug in die eigenen Sphären des Kopfes gedacht. Uns erwartet nüchterner Sound mit Noise Cancelling und ein ausgewogener Klang.
     

    Design/Gefühl

    Gehäuse/Typ:
    Es handelt sich um ein geschlossenes Over-Ear-Gehäuse. Die sehr weichen Polster umschließen bequem die Ohrmuscheln und sorgen für einen festen Halt.

    Bügel:
    Der Bügel ist sehr flexibel, besitzt durch den stylishen Lederbezug eine gute Haptik und macht designtechnisch einen wertigen Eindruck.

    Kabel:
    Das Kabel hat eine Länge von 1,30 m, ist verhältnismäßig dünn und besitzt eine Textilummantelung, die vor Kabelbruch schützt.

    Material/Gesamteindruck:
    Das Material setzt sich aus einem flexiblen Kunststoff und schwarzen Lederbezügen zusammen. Die Farbgebung ist mit Schwarz, Carbon-Grau und Rotnuancen sehr ausgewogen und sieht elegant aus. Der Lack weist aber schon nach wenigen Wochen Gebrauchspuren auf.
     

    Sound

    Höhen und Tiefen: ++
    Klarheit: ++
    Surround: +++
    Geräuschunterdrückung: +++
     

    Mobilität/Handling

    Verstellbarkeit/Flexibilität:
    Der MUTE BT lässt sich durch seinen sehr flexiblen Bügel und einer Drehung an den Gehäusen ohne Scharniere zusammenfalten. Die Schienen des Bügels besitzen keine Einrastfunktion, lassen sich aber auch nicht zu einfach verstellen.

    Größe: groß, 95 mm x 7,5 mm x 5,5 mm

    Gewicht: 240 g
     

    Funktion

    Steuerung:
    Mit den Bedienungsmöglichkeiten am Gehäuse kannst du Gespräche annehmen, die Lautstärke regulieren, Telefonnummern per Sprache eingeben, Songs pausieren oder skippen und dich sogar mit Siri und Ok Google verbinden.

    Akku:
    Mit der Laufzeit von 28 Stunden hat der MUTE BT die längste verfügbare Lärmreduktion. Der Akku muss zur vollen Kapazität zwei Stunden am USB-Port geladen werden. Das Tolle ist aber tatsächlich die Austauschbarkeit des Akkus. So ist man nicht gezwungen, jedes Jahr einen neuen Kopfhörer zu kaufen oder den Akku wie bei unseren Smartphones im Werk tauschen zu lassen.

    – Laufzeit ca. 28 Stunden beim Hören über Bluetooth und eingeschaltetem ANC
    – Laufzeit ca. 50 Stunden beim Hören über Bluetooth, aber mit abgeschaltetem ANC
    – Laufzeit ca. 60 Stunden bei kabelgebundener Nutzung und eingeschaltetem ANC
    – Laufzeit unendlich mit Kabel, ohne Bluetooth, ohne ANC

    Bluetooth:
    Reichweite bis zu 20 Meter auf CD-Qualität. Bis zu zwei Geräte können gekoppelt werden und bis zu 6 Geräte merkt sich der MUTE BT, wenn er schon mal mit diesen verbunden war. iOS-, Android-, Blackberry-, Mac-, Linux-, Windows- und Windows-Phone-Systeme sind zum Koppeln möglich.

    Noise Cancelling:
    Die Funktion des Noice Cancelling ermöglicht eine Schallfilterung der Umgebung auf Knopfdruck. Dies funktioniert auch beachtlich gut bei monotonen Geräuschen. Bei Gesprächen oder Quellen mit viel Höhenvariation fällt es dem Kopfhörer etwas schwerer.
    Die Empfindlichkeit der Active Noise Cancellation schaltet sich bei 89dB +/-3dB @ 1 kHz aus und reagiert ab einer Höhe von 93dB +/-3dB @ 1 kHz
     

    Technische Daten:

    – 40-mm-Linear-HD-Treiber & Neodym-Magnete
    – Frequenzbereich von/bis 20 – 20000 Hz
    – Bluetooth 4.0 aptX-Codec
    – Schalldruckpegel (SPL) 98,48 dB Nennimpedanz 48 Ohm
     


     

    Libratone Q ADAPT ON-EAR

    Der Libratone Q ADAPT ON-EAR ist für stilvolle junge Momente gemacht. Dynamisch, komfortabel, hervorragendes Noise Cancelling, ausgewogen und macht einfach Spaß.
     

    Design/Gefühl

    Gehäuse/Typ:
    Wie der Name schon verrät ist der Q ADAPT ON-EAR ein On-Ear-Kopfhörer und besitzt sehr kleine Lautsprecher. Durch die Drehbarkeit der Schalen kann man den Druck verteilen, sodass nach langem Gebrauch die Ohrmuschel nicht anfängt wehzutun.

    Bügel:
    Das Design des Bügels geht minimalistisch mit dem Gehäuse einher. Der Stoffbezug ist gut verarbeitet und macht einen eleganten Eindruck.

    Kabel:
    Das Kabel hat eine Länge von 120 cm, und besitzt eine schützende Textilummantelung.

    Material /Gesamteindruck:
    Der angenehm weiche Kunststoff inkl. Bügel sind in den matten Farben Beige, Silber und Blau zu haben und tragen mit dem stählernen silbrigen Gelenk zu einem ansprechenden minimalistischen Gesamteindruck bei.
     

    Sound

    Höhen und Tiefen: +++
    Klarheit: ++
    Surround: ++
    Geräuschunterdrückung: +++
     

    Mobilität/Handling

    Verstellbarkeit/Flexibilität:
    Da der Q ADAPT ON-EAR nicht gerade ein großes Kopfhörermodell ist, kann man ihn zwar nicht zusammenklappen, aber bekommt ihn trotzdem in fast jede Tasche. Der Bügel ist sehr flexibel, besitzt aber keine Einrastfunktion.

    Größe: klein, Höhe: 190mm, Muschel-Durchmesser: 60mm

    Gewicht: 200 g
     

    Funktion

    Steuerung:
    Die Kopfhörer lassen sich auf der rechten Seite der Lautsprecher durch ein Touchpad steuern. Zum einen lässt sich die Lautstärke durch das Sliden des Fingers regulieren. Bei einem Doppeltipp stoppt und startet die Ausgabe oder lassen sich Anrufe annehmen. Tippt man mit zwei Fingern doppelt kann man einen Song skippen, tippt man zweimal etwas länger, wird Siri gestartet. Zusätzlich ist neben dem Klinkenanschluss die Taste zum Noice Cancelling. In der App lässt sich das Noice Cancelling genauer einstellen und außerdem kann man dort den Sound mit Features wie Extrabass oder Höhen optimieren.

    Akku:
    Der Akku ist auf 20 Stunden ausgelegt, die Aufladung erfolgt über das mitgelieferte Micro USB und die Ladezeit beträgt 3 Stunden.

    Bluetooth:
    Das Bluetooth lässt sich natürlich leicht verbinden, hierbei haben aber Apple-Nutzer mehr Funktionen zur Auswahl. Mit der Plus-Eins-Funktion lassen sich zwei Kopfhörer koppeln.

    Noise Cancelling:
    Das Noice Cancelling besitzt vier Stufen, die sich mit der Taste oder der App steuern lassen. Es funktioniert optimal und filtert alle monotonen Geräusche aus der Umgebung. Selbst Gespräche und unregelmäßige Geräusche werden auf ein absolutes Minimum unterdrückt.

    Pausieren:
    Werden die Kopfhörer abgesetzt wird der Song automatisch pausiert.
     

    Technische Daten:

    – Zwei 40mm-Treiber mit Neodym-Magneten
    – Frequenzbereich von/bis 20 – 20000 Hz
    – Bluetooth 4.1 AptX
    – Akku-Typ Lithium-Ionen 660 mAh
     


     

    Sennheiser URBANITE XL WIRELESS

    Als die bassstarken Beatkopfhörer ihren Höhepunkt feierten, wollte Sennheiser in diesem Bereich Kopfhörer nachlegen. Diese schlugen Beats auch fast in allen Belangen und sind außerdem wesentlich stilvoller.
     

    Design/Gefühl

    Gehäuse/Typ:
    Der URBANITE XL WIRELESS ist ein Over-Ear-Kopfhörer mit angenehm weichen, samtigen Polstern und einem technisch aussehenden Design. Er fühlt sich sehr komfortabel an und macht optisch einen schönen Eindruck.

    Bügel:
    Der Bügel ist mit Jeansstoff überzogen und hat eine coole Gummibänderfunktion, um die Größe zu verstellen. Allerdings kann diese nicht einrasten und lässt sich versehentlich leicht verstellen.

    Kabel:
    Das Flachbandkabel hat eine Länge von 1,15 m.

    Material /Gesamteindruck:
    Der URBANITE XL WIRELESS ist ein zwei Jahre altes Modell und überzeugt in ganzer Linie mit seinem Design. Wenn man einen Laien fragen würde, wie ein Highclass-Kopfhörer auszusehen hat, würde URBANITE XL WIRELESS seine Vorstellungen übertreffen.
     

    Sound

    Höhen und Tiefen: ++
    Klarheit: +++
    Surround: +++
    Geräuschunterdrückung: +++
     

    Mobilität/Handling

    Verstellbarkeit/Flexibilität:
    Der äußerst flexible Bügel besitzt neben dem bequemen Gummikissenpolster Scharniere, um die Lautsprecher nach innen zu klappen. Die Lautsprecher lassen sich durch die Scharniere auf ein Minimum zusammenklappen. Ein fester Halt ist leider nicht garantiert, sodass der Kopfhörer beim Headbangen vom Kopf rutschen kann.

    Größe: sehr groß, 20 x 23 x 10 cm

    Gewicht: 299 g
     

    Funktion

    Steuerung:
    Die Steuerung kann einerseits über das USB-Kabel erfolgen oder eben auch direkt am Lautsprecher. Auf der linken Seite befindet sich ein Touchpad, um die Lautstärke zu regulieren. Einmaliges Tippen skippt die Musik, nimmt ein Gespräch an oder legt es auf, dreifaches Tippen springt einen Song zurück. Auf der anderen Seite befindet sich der Powerbutton inkl. des Bluetooth-Koppelknopfes. Leider muss man sich sehr an die Empfindlichkeit des Touchpads gewöhnen, da sonst schnell ungewollte Anrufe rausgehen.

    Akku:
    Die Betriebslaufzeit beträgt bis zu 25 Stunden.

    Bluetooth:
    Da die URBANITE XL WIRELESS hauptsächlich für Appleprodukte ausgelegt sind, hat Sennheiser an der rechten Muschel eine manuelle Koppelung für NFC und andere Bluetooth-Nutzungsvarianten eingebaut. Das Smartphone muss einfach für ein paar Sekunden drangehalten werden und schon steht die Verbindung.
     

    Technische Daten:

    – Frequenzbereich von/bis16 – 22000 Hz
    – Bluetooth 4.0, NFC
     


     

    Marshall Monitor Bluetooth

    Der Marshall Monitor Bluetooth Kopfhörer definiert Klarheit schon fast neu. Ein nüchterner, wacher, starker und glasklarer Ton erschafft dieses Gefühl, als sei man gerade in seinem Film.
     

    Design/Gefühl

    Gehäuse/Typ:
    Bei den Marshall Monitor Bluetooth handelt es sich um ein Over-Ear-Modell. Die Polster umschließen die Ohrmuscheln allerdings nicht, sondern liegen ein Stück weit darauf. Empfindlichen Benutzern wird darum der Druck auf den Ohren wohl auf Dauer stören. Die Polster sind mit einem Magnet befestigt und lassen sich leicht abnehmen. So kommt man an das F.T.F.-System (Felt Treble Filter System; englisch felt = Filz), welches für die klaren Höhen und Tiefen verantwortlich ist. Dieses lässt sich durch das Herausdrehen von vier Schauben auch einfach abnehmen.

    Bügel:
    Der Bügel besitzt einen Lederbezug mit kleinen metallischen Highlights. Er ist sehr flexibel und fühlt sich angenehm auf dem Kopf an. Alleinstehend würde er etwas langweilig aussehen, aber in Kombination mit den Ohrmuscheln sieht er Marshall-typisch einfach klasse aus.

    Kabel:
    Das Kabel ist 130 cm lang, besitzt aber keine Textilummantelung und ist somit für Kabelbruch anfälliger. Dafür ist aber einer der Klinkenanschlüsse mit einer Feder vor Kabelbruch geschützt. Das Kabel an sich lässt sich durch die Spiralform wie ein altes Telefonkabel flexibel dehnen und die Klinkenanschlüsse machen mit ihrem goldenen Design einen äußerst coolen Eindruck.

    Material /Gesamteindruck:
    Die Gravur auf dem Gehäuse, der Marshall Velours Look, die goldenen Elemente inkl. der schwarzen Farbgebung lassen die Marshall Monitor wie professionelle und sehr edle Studiokopfhörer aussehen.
     

    Sound

    Höhen und Tiefen: ++
    Klarheit: +++
    Surround: +++
    Geräuschunterdrückung: ++
     

    Mobilität/Handling

    Verstellbarkeit/Flexibilität:
    Der Marshall Monitor Bluetooth lässt sich durch seine Gelenke auf ein Minimum zusammenklappen, zusätzlich gewinnt man Platz, wenn man den verstellbaren und elastischen Bügel etwas zusammendrückt. Wie fest der Kopfhörer sitzt, hängt somit also auch mit der eingestellten Größe zusammen. Die Länge des Bügels lässt sich durch Ausfahren der Schienen verstellen, welche durch ein Einrastsystem die gewählte Länge immer beibehalten und sich nicht versehentlich verstellen können.

    Größe: groß, 185 x 160 x 125 mm

    Gewicht: 340 g
     

    Funktion

    Steuerung:
    Viele steuerbare technische Features hat der Marshall Monitor Bluetooth bis auf das F.T.F.-System nicht unbedingt. Man kann ihn selber, bis auf das Bluetooth, nicht ein- oder ausschalten.

    Akku:
    Die Laufzeit des Akkus beträgt +/- 30 Stunden.

    Bluetooth:
    Unser Praxistest zeigte, dass kleine Hindernisse bei einer Distanz von gerade mal drei Metern ein Empfangsproblem darstellen können.
     

    Technische Daten:

    – dynamischer 40 mm Treiber
    – Frequenzbereich von/bis 20 – 10000 Hz
     


     

    Sony mdr-xb95on1

    Sony mdr-xb95on1

    Klarer und sehr qualitativer Clubsound dröhnt aus den bassverstärkten Sony mdr-xb95on1. Das sauber integrierte Noise Cancelling lässt die Party nur in deinem Kopf stattfinden.
     

    Design/Gefühl

    Gehäuse/Typ:
    Bei den Sony mdr-xb95on1 handelt es sich um Over-Ear Kopfhörer mit sehr genau anliegenden Muschelpolstern, die mit dem Rest des Headphones ein sehr konvertibles und bequemes Aufsetzen ermöglichen. Sehr interessant sind auch die Luftschleusen am Bügelansatz, die der Funktion, den Bass zu verstärken als Luftfilter dient, um diesen klarer auszudefinieren.

    Bügel:
    Das Design der Bügel besteht teils aus Kunststoff mit einer angenehmen Haptik und teils aus dem Metallbügel, der zum Anpassen der Größe dient. Das kopfanliegende Lederpolster auf der Unterseite macht einen sehr robusten Eindruck und liegt angenehm auf dem Kopf.

    Kabel:
    Das Kabel hat eine Länge von 1,20 Meter, besitzt ein schlichtes Design und ist mit einem leicht verstärkten Kunststoff ummantelt.

    Material/Gesamteindruck:
    Den Sony mdr-xb95on1 gibt es in Schwarz und einem Olivgrün und macht mit seinem riesigen Gehäuse schon einen sehr massiven Eindruck. Da die Bügel allerdings nahe dem Kopf anliegen, stört dies beim Tragen des Kopfhörers nicht.
     

    Sound

    Höhen und Tiefen: +++
    Klarheit: ++
    Surround: +++
    Geräuschunterdrückung: +++
     

    Mobilität/Handling

    Verstellbarkeit/Flexibilität:
    Der Sony mdr-xb95on1 lässt sich nicht durch die Bügel zusammenklappen, ist aber trotzdem sehr flexibel und lässt sich auf die kleinstmögliche Größe zusammendrücken. Die Länge lässt sich durch leicht einrastbare Schienen verstellen und die Hörmuscheln können sich etwa um 50 Grad drehen.

    Größe: sehr groß, 20 x 15 x 3,5 cm

    Gewicht: 281 g
     

    Funktion

    Steuerung:
    Der Sony mdr-xb95on1 besitzt am linken Gehäuse einen akkubetriebenen E-Bass-Verstärker für einen besseren Sound im Niedrigfrequenzbereich. Außerdem an dieser Seite: der USB-Slot, der Klinken-Input, das Mikrofon zum Telefonieren und der Power-Button. An der linken Ohrmuschel befindet sich die Tastenfunktion zum Lieder skippen und der Lautstärken-Regulation.

    Akku:
    Bis zu 22 Stunden Akkulaufzeit.

    Bluetooth:
    Das Bluetooth hat eine Reichweite von ca. zehn Metern. Außerdem ist auch eine NFC-Kopplung für Nicht-Apple-Geräte möglich.

    Noise Cancelling:
    Der Sony mdr-xb95on1 besitzt ein nicht verstellbares und vergleichbar mittelmäßig starkes Noise Cancelling.
     

    Technische Daten:

    – 40mm Kalotte-Treiber
    – Frequenzbereich von/bis 20 – 20000 Hz
    – Bluetooth® aptX / 3.5mm plug
    – Lithium-Ionen-Batterien

     

    Wir hoffen dir hat dieser Vergleich geholfen, um deinen Favoriten zu finden. Das AJOURE´ Team konnte keine Platzierung festlegen, da es sich bei allen Kopfhörern um High Quality-Geräte handelt und jeder seine Schwächen und Stärken hat. Und weil jeder beim Kauf von Kopfhörern andere Prioritäten hat. Unser Redaktionsliebling war jedoch der Q ADAPT ON-EAR.

     

    Fotos: ViewStock/Getty Images; PR/Amazon

    Sommer-Trend 2017 – So kombinierst du stylish deine Weste

    Eine Weste bietet dir viel mehr, als nur ein Teil deines Anzuges zu sein. Sie kann deinem Outfit einen klassisch-eleganten Look verleihen, du kannst sie jedoch auch lässig in Szene setzen. Die Kombinationsmöglichkeiten sind beinahe endlos, solange du sie stilvoll mit anderen Dingen kombinierst. Nicht alle Kleidungsstücke müssen dabei steif sein. Wie du siehst, kann es auch ein Leinenhemd mit einer hervorstechenden Seidenjacke sein.

    Ein Sakko und eine Destroyed-Jeans lassen dich stilvoll und locker wirken. Natürlich wirkt die Weste auch mit klassischeren Stücken wie der Anzugshose. Egal ob lässig oder festlich, mit der passenden Weste kannst du alles ausdrücken, was du willst – also viel Spaß beim Kombinieren.
     

    Look 1

    Street Style Weste Outfit 1

     

     

    Look 2

    Street Style Weste Outfit 2

     

     

    Look 3

    Street Style Weste Outfit 3

     

     

    Fotos: Christian Vierig / Kontributor / Getty Images; PR / Tracdelight

    Ludwig Trepte: „Ruhig auch mal auf die Fresse fliegen, dann aber auch wieder aufstehen…“

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    Im Rahmen der Markteinführung des neuen Opel Insignia Grand Sport trafen wir uns mit dem Star aus „Deutschland 83“ und „Unsere Mütter, unsere Väter“ – für den Dreiteiler gab es übrigens auch internationale Aufmerksamkeit – in Frankfurt. Er erzählte uns im Gespräch, dass er privat auch einen Opel Insignia fährt, welche Ziele er im Leben hat und wie er zu den neuen Medien steht. Dass auch in ihm musikalisches Talent steckt, könnte an seinem Vater, Rocksänger Stephan Trepte liegen. Ob er selbst auch musikalische Pläne hat, verriet er uns im Interview.

     

    Ajouré: Du stehst ja schon dein halbes Leben vor der Kamera – was hat dich in all der Zeit am meisten geprägt?

    Ludwig: Oft dreht man ja mit einem Team über lange Zeit und wächst zusammen, man wird dann wie zu einer Familie. Wenn man sich dann nach den Dreharbeiten wieder trennt, ist das manchmal gar nicht so leicht. Das ist oft sehr schade und kann auch schon mal weh tun. Vor allem, wenn man über Monate hinweg Mehrteiler dreht, entstehen oft auch Freundschaften am Set. Man dreht von früh bis spät, da wächst man schon zusammen und wenn das dann vorbei ist, ist es manchmal richtig schade.

    Ajouré: Du hast ja ein ziemlich gutes Händchen bei deiner Filmauswahl. Wonach gehst du?

    Ludwig: Das ist eine Bauchentscheidung – ich muss einen Zugang zu den Rollen haben, mich mit ihnen identifizieren können. Sie müssen eine Haltung haben und eine Entwicklung durchmachen. Das reizt mich am meisten.

    Ajouré: Gibt es eine Rolle, die du unglaublich gerne mal spielen wollen würdest?

    Ludwig: Das kann ich so pauschal gar nicht sagen. Da gibt es viele Rollen, die ich gerne noch spielen wollen würde. Hamlet wäre z.B. ganz interessant, aber da ich nicht am Theater spiele, ist das wahrscheinlich eher schwierig. Aber das ist natürlich eine spannende Figur.

    Ajouré: Wir leben ja jetzt in einer Zeit, in der man viel mehr Möglichkeiten hat, was natürlich auch anstrengend sein kann, um das Richtige für sich zu finden. Weißt du immer ganz genau, was du willst?

    Ludwig: Ja, ich habe schon ziemlich konkrete Ziele und das ist auch ein Motor für mich. Das ist mir extrem wichtig, weil mir das eine gewisse Struktur gibt. Aber natürlich verändern sich die Ziele auch durch den Weg. Daher kommt ja auch das Sprichwort „Der Weg ist das Ziel“, weil sich häufig Haltung und Entscheidungen mit der Zeit nochmal verändern. Ansonsten bin ich aber schon sehr klar geplant.

    Ajouré: Das heißt, du hast aktuell ein Ziel vor Augen?

    Ludwig: Ja genau, ich habe langfristige Ziele. Das geht dabei gar nicht so um ein finanzielles Ziel, sondern eher darum, mit sich im Reinen zu sein, eine gute Beziehung zu seiner Familie zu haben und ein guter Vater gewesen zu sein. Das sind so die Ziele, die ich habe.

    Ajouré: Du spielst Gitarre und Klavier – wäre eine Karriere als Musiker etwas für dich gewesen?

    Ludwig: Ja, absolut! Ich habe jetzt sogar Schlagzeug spielen für mich entdeckt. Das ist tatsächlich mein Lieblingsinstrument. Ich spiele das alles natürlich nicht perfekt, ich habe zwar Unterricht gehabt, das dann irgendwann aber auch wieder sein lassen. Irgendwann bin ich dann auch mal wieder autodidaktisch eingestiegen … aber ja, Rockmusiker wäre durchaus spannend gewesen, da mein Vater ja auch Rockmusiker war.

    Ajouré: Und parallel musikalisch was laufen zu lassen?

    Ludwig: Ja, es gibt Ideen, aber das macht ja momentan irgendwie jeder. Sich da jetzt noch mit ins Boot zu setzen … ich weiß nicht. Aber natürlich würde ich es nicht ausschließen.

    Ajouré: Mit deinen 28 Jahren zählst du bereits zur ersten Schauspiel-Liga und auch privat bist du glücklich verheiratet und Vater. Gibt es in der Hinsicht Wünsche für die Zukunft?

    Ludwig: Natürlich ist es der Wunsch, dass diese Beziehung ein Leben lang hält. Ich habe Bock auf viele Enkel und auf ein Haus auf dem Land, wo mich alle besuchen.
     

    Ludwig Trepte Interview
     

    Ajouré: Als Schauspieler bist du oft Wochen weg, das strapaziert sicher auch das Privatleben. Bekommt ihr das immer gut vereint oder gibt es auch Phasen, in denen du nach Hause zu deiner Frau und Tochter möchtest?

    Ludwig: Ja, vor allem seitens meiner Frau bekomme ich viel Rückendeckung. Ich versuche spätestens alle zwei Wochen die Familie zu sehen und das funktioniert auch in der Regel. Wir leben ja in einer Zeit, in der man sehr mobil ist. Und wenn man auch nur für einen Tag in den Flieger steigt, das muss einfach drin sein für die Familie, sie ist das Wichtigste – alles andere ist egal.

    Ajouré: Du bist demnächst auf „13th Street“ in der Mini-Serie „Culpa – Niemand ist ohne Schuld“ zu sehen. Was kannst du uns dazu schon verraten?

    Ludwig: Es ist eine Crime-Series für NBC Universal, in der ich eine Episoden-Hauptrolle habe. Ich spiele einen jungen Mann, der weiß, dass ein anderer umgebracht werden soll – dieser weiß das aber nicht. Dabei geht es um die große Schuldfrage. Das ist ein tolles Format von Jano Ben Chaabane, der die Regie geführt hat. Ich bin selber auch schon sehr gespannt.

    Ajouré: Welche Projekte stehen sonst noch bevor?

    Ludwig: Jetzt geht es erstmal mit „Deutschland 86“ für Amazon weiter. Das wird auch sehr spannend.

    Ajouré: Du hast schon als Kind mit der Schauspielerei begonnen. Heute sind die Möglichkeiten dank YouTube und Co. ganz andere. Wie stehst du dazu?

    Ludwig: Naja, man muss sich erst einmal daran gewöhnen. Auch daran, dass das schon wieder eine nächste Generation ist, obwohl ich selber ja noch recht jung bin. Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich mit meinen 28 Jahren dahingehend den Anschluss verpasst habe. Ich war auch nie so sehr involviert und kenne daher auch gar nicht so viele YouTube-Stars um ehrlich zu sein, weil ich das auch gar nicht verfolge. Das ist halt eine neue Plattform und besonders für Werbung eine sehr gute.

    Ajouré: Was würdest du jungen Leuten empfehlen, die Schauspieler werden wollen? Sollten sie eine Schauspielschule besuchen oder auf dieser YouTube-Welle mitreiten?

    Ludwig: Das muss jeder für sich selber herausfinden und ehrlich gesagt tu ich mich damit schwer, Tipps zu geben. Nachher bin ich schuld daran, wenn es nicht läuft. (lacht)

    Einfach ausprobieren und neugierig zu sein – ich glaube, das ist der beste Tipp. Jeder ist ja auch anders und zu jedem passt daher auch etwas Anderes. Man muss einfach auf sich hören, darf sich nicht verstellen, muss ehrlich zu sich sein und sollte alles mitnehmen. Ruhig auch mal auf die Fresse fliegen, dann aber auch wieder aufstehen – ich glaube das ist auch wichtig.

     

    Fotos: Harald Dawo/Adam Opel GmbH / Getty Images

    Die Autos fahren autonom, aber was ist mit den Straßen?

    In der Welt des Transports gab es schon so einige Meilensteine, da wäre beispielsweise die Dampflok oder das erste Auto. Vor genau so einem Meilenstein stehen wir aktuell wieder mit der Entwicklung der autonom fahrenden Autos. Auch Elektromotoren, welche nicht nur in Autos, sondern auch in Bussen verwendet werden, verbreiten sich immer weiter.

    Die neuen Autos fahren allerdings alle auf den alten Straßen, die noch aus der Zeit der ersten Autos stammen. Aber warum stagniert die Entwicklung der Straßen? Können wir sie nicht mehr verbessern? Falsch! Neue Straßen können viel mehr als nur eine Unterlage zum Fahren sein. Deswegen stellen wir dir Innovationen vor, mit denen wir unsere Straßen endlich an unsere modernen Autos anpassen können.

    Selbstheilende Straßen

    Nicht nur, dass Schlaglöcher und Risse in der Fahrbahn nervig sind, vor allem hier in Deutschland sind es die nicht endenden Baustellen, um die Straßen zu reparieren, die den Autofahrern dabei gehörig auf die Nerven gehen. Straßen, die sich selbst reparieren können, würden diese Probleme zunichtemachen. Für diese Art von Straßen haben Forscher der TU München zwei Vorschläge. Zum einen wäre es möglich, kleine mit Bitumen gefüllte Kapseln in die Straßen zu implantieren, die durch die Belastung nach einer gewissen Zeit aufgehen und somit die Risse füllen. Man kann auch spezielle Bakterien ansiedeln, die nur aktiv werden, wenn sie von Wasser berührt werden. Dies passiert natürlich nur, wenn Risse in der Straße sind. Die Ausscheidungen der Bakterien helfen dann dem Beton dabei, sich wieder zu verkleben.


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    Schadstofffilter

    Bei dieser Technologie geht es nicht nur um die Straße, sondern auch um die Lärmschutzwände, die an der Seite von Autobahnen zu finden sind. Fügt man der Straße oder den Wänden Titanoxid hinzu, erhält man mit Hilfe der Sonne einen Katalysator für Stickoxide. Ein weiteres Problem ist der Feinstaub, der nach dem Regen auf der Straße liegenbleibt, bis er wieder trocken genug ist und aufgewirbelt wird. Offenporigere Straßen könnten dafür sorgen, dass der Feinstaub in tiefere Schichten gebracht wird. Somit könnten Straßen dazu beitragen, den Feinstaub in der Luft zu minimieren.


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    Intelligente Straßen

    Es wird unter anderem an Solarstraßen geforscht, die ein interessantes Energiekonzept der Zukunft darstellen könnten. Denn sie können effektiv zur Energiegewinnung beitragen. Man könnte allerdings auch Sensoren in den Asphalt einbauen, um mit den gesammelten Daten die Verkehrslagen zu regulieren. Dies würde vor allem den autonom fahrenden Autos extrem helfen. Außerdem könnte man Gefahren wie Glatteis schnell erkennen und vor ihnen warnen.

    Schwamm-Straßen

    Manche Wissenschaftler haben, wenn sie an die Straßen der Zukunft denken, einen Schwamm im Sinn. Die Straße soll bei starkem Regenfall Wasser aufsaugen und es bei Trockenheit wieder abgeben. Dies könnte Überschwemmungen vorbeugen, und an heißen Tagen wird die Umgebung durch das verdunstende Wasser ein wenig abgekühlt. Doch die Straßen können auch als Wärmespeicher dienen, der die gespeicherte Hitze an naheliegende Gebäude abgibt.
    Es gibt also extrem viele Möglichkeiten, wie man die zukünftigen Straßen gestalten kann. Man wird die Straßen an ihre Umgebung anpassen können, um ihre Funktionen effektiv auszunutzen. Die Möglichkeiten sind auf jeden Fall da, man muss sie nur noch anwenden. Wir freuen uns darauf, wenn unsere Straßen nicht mehr nur Platz wegnehmen.

     

    Fotos: James O’Neil / Getty Images

    Overdrive – Filmkritik & Trailer

    Overdrive – Die Story

    Andrew (Scott Eastwood) und Garrett Foster (Freddie Thorp) sind (Halb)Brüder, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Doch was sie gemein haben, ist die Leidenschaft für alte schnelle Autos, die ihnen ihr Vater mitgegeben hat.

    Dass sich die Beiden dadurch auf den Diebstahl besagter Nobelkarossen spezialisiert haben, bringt zwar viel Kohle und schicke Autos, doch beim neuesten Job geraten sie an einen Autofan der besonderen Art, der so gar nicht erfreut ist, dass die Foster Brüder sein Auto entwendet haben und das deutlich zu verstehen gibt.

    Um nicht ein paar Fuß unter der Erde zu landen, lassen sich Andrew und Garrett auf einen Deal ein, der sie direkt in den Machtkampf zweier mächtiger Rivalen verschlägt und droht, böse zu enden. Doch die Foster Brüder wären nicht so weit in ihrer Diebeskarriere gekommen, wenn sie sich nicht doch immer noch zu helfen gewusst hätten.

     

     

    Back to the Roots

    Mit Overdrive bekommt der Zuschauer einen kleinen Fast & Furious-Bruder serviert, der sich ein bisschen an den F&F-Erstlingswerken orientiert.

    Dabei gerät Overdrive deutlich reduzierter und hat, mit Bilderbuchmenschen und -Autos, wenig zu bieten, was den Film vom Vorbild bemerkenswert abhebt. Dialoge und Handlung sind zwischen ok und arg simpel zu verordnen, schauspielerisch nichts Weltbewegendes und vieles, was im Lauf der knapp 100 Minuten passiert, ist doch sehr vorhersehbar.

    Dennoch macht der Film Laune, wenn man denn auf die alten Fast & Furious-Filme, oder Filme wie The Italian Job, Transporter, Nur noch 60 Sekunden steht. Denn, neben wirklich interessanten Fahrzeugen, sind die Actionsequenzen mit den Oldtimern auch durchaus schön anzusehen.

    Neben der Action ist Scott Eastwood, dessen Augen immer wieder schön im Stil seines berühmten Vaters Clint in Szene gesetzt werden, der Aufhänger des Films. Auch wenn er hier schauspielerisch nicht übermäßig gefordert wird und auch in seiner kleinen Rolle in Fast & Furious 8 wenig überzeugen konnte, merkt man, dass Potential da ist. Hoffen wir darauf, dass Eastwood noch ein paar hochkarätigere Chancen bekommt.

     

    Simpel, solide, Scott

    Wer mit dem neuen Stil der Fast & Furious-Filme nichts mehr anfangen kann, aber gerne mal wieder einen solide gemachten Autoklau-Streifen mit ordentlichen Actionsequenzen sehen will, der darf sich an Overdrive probieren. Und für Scott Eastwood Fans ist der Film natürlich ein Muss.
     

    Overdrive Filmposter
    Kinostart: 29. Juni 2017
    Filmlänge: 1 Std. 36 Min.

     

     

    Fotos: Universum Film GmbH