Ajoure Blog Seite 162

APRIL APRIL! – Die 6 Top-Pranks für Erwachsene.

Nicht, dass diesen Tag irgendjemand vermissen würde, wenn es ihn von heute auf morgen nicht mehr gebe. Das gleiche gilt wohl auch für den Valentinstag, der irgendwie nur eine Erfindung amerikanischer Blumengroßhändler gewesen sein wird. Aber hier sind wir nun. Der Erste April steht vor der Tür und wenn wir um diesem Tag schon nicht drum herumkommen, dann sollten wir wenigstens ordentlich reinhauen, damit wir richtig was zu lachen haben.

Immer wieder wundern wir uns, weshalb ständig nur die selben dämlichen „Pranks“ gemacht werden, dabei gibt es doch so viele verschiedene Möglichkeiten unser Gegenüber reinzulegen. Zugegeben, hin und wieder erfordert es etwas Bastelarbeit und Kreativität, dafür sind die Pranks aber umso besser. Und aus Zeiten, in denen wir Zahnpasta in Oreo-Keksen versteckten oder dumme Geschichten über belanglose Dinge erfanden, sind längst vorbei. Jackass hat es uns allen vorgemacht wie es geht. Doch wahrscheinlich wäre Jackass auch eine kleine Nummer zu hart für die eigene Familie, die engsten Freunde oder unsere mehr oder weniger geliebten Kolleginnen und Kollegen auf der Arbeit.

Wir haben uns auf die Suche nach tatsächlich lustigen Aprilscherzen gemacht und sind natürlich fündig geworden. Die Top sechs haben wir hier:

Wenn die Polizei vor der Tür steht:

APRIL APRIL!

Nein, du brauchst dafür natürlich keine richtigen Polizisten. Wir bezweifeln auch, dass die extra für einen Aprilscherz vorbeikämen. Alles was du benötigst ist ein Drucker, ein Bild von einem Polizei-Einsatzteam, eine Schere und etwas Tesafilm. Und dein Opfer muss zwingend über einen Spion in der Haustür verfügen.

APRIL APRIL!

Du druckst also dein Bild aus, schneidest alles aus, so dass nur noch die Polizisten ohne Hintergrund zu sehen sind und dann klebst du es vor den Spion. Du klingelst und sobald dein „Freund“ durch den Spion schaut, wir er einen mächtigen Schreck bekommen. Wie das in etwa aussehen könnte, siehst du hier.

Die Explosion auf dem Klo:

APRIL APRIL!

Ein All-Time-Favorit, den man nicht oft genug bringen kann. Du brauchst lediglich Knallerbsen, die sich überall online bestellen lassen können. Dann klappst du beide Klodeckel nach oben und legst auf den Rand der Toilette einige der Knallerbsen aus und legst beide Klodeckel wieder vorsichtig ab. Sobald sich jemand auf die Toilette setzt, wird dieser Person wohl oder übel der Arsch um die Ohren fliegen. Zu schade, dass man an dieser Stelle nie das dumme Gesicht dieser Person zu Gesicht bekommen kann.

Eine dezente Überschwemmung:

APRIL APRIL!

Utensilien: Ein großes Glas. Wasser, Milch oder sonst eine Flüssigkeit, sowie ein Blatt Papier. Und jetzt wird es etwas heikel. Du füllst das Glas bis zum Rand mit der von dir gewählten Flüssigkeit. Es muss richtig voll sein. Dann drückst du das Papier eine Zeit lang auf das Glas, so dass es sich festsaugen kann.

APRIL APRIL!

Vorsichtig drehst du dann das Glas auf den Kopf, hältst sicherheitshalber das Papier noch von unten fest und stellst das Glas kopfüber auf einen Tisch. Jetzt ziehst du vorsichtig das Papier weg und fertig ist dein Prank. Ein kleiner Zettel vor dem Glas mit der Aufschrift „Viel Spaß beim Putzen“ bringt hier den letzten Schliff.

Die Duftbombe:

APRIL APRIL!

Was du brauchst? Eine Dose Febreze (oder ähnlich), sowie einen Kabelbinder. Am besten machst du diesen Scherz nicht zuhause, denn das käme einer Selbstzerstörung gleich. Geh zu einem Freund, warte bis er die Tür öffnet und ziehe kräftig an dem Kabelbinder, den du vorher um den Druckknopf der Febreze-Dose gelegt hast, sobald sich die Tür öffnet. Wirf die Dose soweit es geht in den Raum und sieh zu, dass du Land gewinnst. Dein „Freund“ wird das Austreten des Sprays nicht aufhalten können, denn der Kabelbinder wird halten. Und bis er oder sie eine Schere geholt hat, ist die Dose leer. TIPP: Wer hier richtig Gas geben will, der besorgt sich vorher noch einen Kabelbinder und befestigt den an der Schere in der Küche. Und zwar so, dass er die Schere nicht mehr öffnen kann, um den Kabelbinder an der Febreze-Dose zu durchtrennen.

Der Knall am Morgen:

APRIL APRIL!

Hol dir einen möglichst großen Luftballon, blase ihn auf bis er kurz vorm Platzen steht und befestige ihn an der Wand, die sich hinter der Haus- oder Zimmertür befindet. An die Rückseite der Tür befestigst du auf Höhe des Ballons mit Hilfe von Panzertape zwei bis drei sehr spitze Nadeln. Sobald die Tür nun geöffnet wird, wirst du jemanden sehen, der sich unfassbar erschreckt.

Raketentechnik in der Cola-Flasche:

APRIL APRIL!

Zugegeben, hierbei handelt es sich um unseren Favorit. Viele haben die Reaktion von einem Mentos, welches in eine Cola-Flasche plumpst, schon einmal in einem YouTube Video gesehen und sich gedacht: Das muss ich auch einmal machen. Und jetzt ist es soweit. Wir sagen dir, wie du es am besten anstellst.

Was du brauchst, versteht sich beinahe von selbst. Eine Flasche Cola, ein Mentos, eine sehr spitze Nadel und eine Schnur. Die Schnur fädelst du durch die Nadel und die Nadel drückst du vorsichtig (!) durch die lange Seite des Mentos. Gesagt, getan? Gut. Die Nadel kannst du jetzt entfernen, aber lass noch ausreichend Schnur links und rechts aus dem Mentos schauen. Jetzt öffnest du die Flasche und legst das Mentos in den Deckel. Du musst an dieser Stelle sicherstellen, dass du das Mentos mit den Fäden gut festhältst, denn ansonsten hast du dir sozusagen selbst ins Knie geschossen. Mit den Fäden, die links und rechts an Deckel raushängen, kannst du das Mentos festhalten. Während du das tust, schraubst du den Deckel wieder zu. Wenn dieser richtig fest verschlossen ist, schneidest du die sichtbare Schnur von außen ab. Sobald der Deckel jetzt bewegt wird, kann sich der oder die Durstige auf eine riesige Sauerei gefasst machen. Wann, wo und mit wem du dieses Spektakel abziehst, solltest du dir vorher allerdings gut überlegen, denn die Cola-Fontaine wird mächtig sein. So wie der Arschtritt, den du dafür wohl bekommen wirst.

 

Fotos: xefstock; siraanamwong; rez-art; RomoloTavani / Getty Images; Ajouré Men Redaktion

Saftgepresste Detox Kur – Gefährlich oder gut?

Vom 14. Februar bis zum 29. März steht uns die Fastenzeit ins Haus und die meisten von uns wissen weder den Grund, warum man fastet, noch wissen sie, wann man fastet. Ob es zu religiös ist oder zu wenig Marketing dahinter steckt? Wer weiß! Was aber groß im Trend steht, ist das Thema Detox Kur. Überall lesen wir von Detox-Kuren aus Saft hier, Aloe-Vera-Detox-Drinks da, bis hin zu ganzheitlichen Ayurveda Detox-Kuren. Zu jeder Kampagne, über die wir in den Medien lesen, kommt hinzu, dass es angeblich das Beste ist, was man sich antun kann. Endlich mal wieder seinen Körper reinigen, plus natürlich, dass man dabei abnimmt.

Es muss wohl eine Art Zaubermittel sein…

Detox Kur

Wir von der AJOURE´ haben uns gedacht, wir testen das für dich und schauen, was mit uns passiert bzw. wie das Zaubermittel DETOX-KUR so wirkt. Entschieden haben wir uns für einen Hersteller aus Hamburg, der kaltgepresste Säfte für unterschiedliche Kur-Dauern anbietet, für die man sich vorab entscheiden muss. Es gibt hier 1 Tag, 3 Tage oder 5 Tage Kuren zur Auswahl. Wir wählen die 5 Tages-Kur und bestellen für 130 Euro 5 x 6 Säfte.

Unsere Testpersonen sind:
Mel 39 Jahre alt
Celina 23 Jahre alt
Tobias 38 Jahre alt

Wenn schon Detox, dann richtig!

Detox Kur

Zum Entgiften gehört, dass man alles nach Empfehlung macht und das bedeutet auch, sobald man die Kur beginnt, auf Kaffee, Zigaretten und eben alles an Nahrung zu verzichten. Was man außer den Säften zu sich nehmen darf, ist Wasser und ungesüßten Tee, und wenn man es überhaupt nicht mehr aushält, eine Gemüsebrühe, Hühnerbrühe oder eine Banane.

Tag 1:

Wir haben uns alle drei auf dieses Projekt gefreut und starten gemeinsam mit Drink eins. Der Drink kommt eiskalt aus dem Kühlschrank und schmeckt recht lecker. Saft 1 beinhaltet Apfel, Ananas, Gurke, Zitrone und Minze. In der Regel gehen wir gegen 12 Uhr gemeinsam zur Mittagspause mit den Kollegen, aber ab heute bleiben wir zu dritt in der Redaktion, während alle anderen zur Pause gehen. Nachdem wir die 320 ml getrunken haben, sind wir kurzzeitig tatsächlich satt. Zumindest glaubt das unser Magen. Im Zwei-Stunden-Takt trinken wir die weiteren Getränke und schlagen uns bis 18 Uhr recht wacker.
Abends stellt sich dann bei uns allen Kopfweh ein, der uns noch richtig zu schaffen machen wird. Trotzdem ziehen wir durch und gehen am Abend mit unserem letzten Mandel-Dattel-Saft ins Bett.

Tag 2:

Mit Kopfweh und leerem Magen aufzuwachen ist wirklich kein schönes Gefühl und wir alle hoffen, dass sich das nach dem ersten Saft legt. Heute starten wir etwas früher mit dem ersten Drink, da der Hunger inzwischen wirklich hässlich geworden ist. Also sitzen wir um 10 Uhr in der Redaktion und beginnen mit Saft eins. Was uns allen auffällt, ist, dass unsere Konzentration sehr stark beeinträchtigt ist. Ob es am Hunger liegt oder an den Kopfschmerzen oder gar durch die wenigen Kalorien, die wir zu uns nehmen, wer weiß. Fakt ist, dass die Kopfschmerzen von gestern Abend bis jetzt zum Dauerbrenner wurden und die Laune extrem in den Keller fällt. Wir reden viel über unser Wohlempfinden und lassen auch das Gespött der Kollegen über uns ergehen, die mit guter Laune zur Mittagspause laufen. Der Tag vergeht inzwischen echt langsam und wir bekommen immer mehr das Gefühl, dass wir am liebsten alles essen wollen. Selbst Gerichte werden interessant, die wir eigentlich nicht gerne essen. Trotzdem ziehen wir durch und gehen wie am Abend zuvor mit Saft Nr. 6 ins Bett.

Tag 3:

Schlaflos in Berlin… Ob es das laute Magenknurren ist oder einfach der Drang zur Toilette durch die vielen Säfte, wir können es nicht zuordnen. Fakt ist, dass wir die halbe Nacht wachliegen und uns mit einer Gemüsebrühe durch die Nacht gequält haben. Nachts einen Drink nehmen geht nicht, da wir sonst unter Tag nicht mehr genug hätten. Inzwischen ist es bei mir auch so, dass mir die Säfte extrem widerstehen und ich muss sie mir schon fast reinwürgen. Mein Kopfweh habe ich nun auf Champions League -Niveau und ich bin völlig antriebslos. Was aber meine Kollegin Celina nicht behaupten kann. Bei ihr hat sich das Hungergefühl etwas eingestellt und sie kommt recht gut über Tag drei. Meine Kollegin Melanie ist von Natur aus sehr hart im Nehmen und zieht Tag drei mit Kopfweh aber weiterem Eifer durch.

Tag 4:

Ich habe mich in der Nacht dazu entschieden, nur eine Drei-Tages-Kur zu machen und gehe wieder dem normalen Alltag entgegen. Ich habe das Hungern und die Kopfschmerzen so satt, dass ich aufgebe. Shame on me oder Gott sei Dank für mein Umfeld, die meine Laune extrem abbekommen haben. Celina entgegen ist zwar konzentrationslos und dauermüde, aber kommt trotzdem mit ihren Säften gut über den Tag. Melanie wird inzwischen auch schwach und gönnt sich eine Minestrone am Mittag. Aber sie macht den Rest vom Tag mit den Säften weiter. Dafür ist ihre Laune im Keller und sie hat Kopf- und Rückenschmerzen zum Umfallen.

Tag 5:

Meine Kopfschmerzen sind weg, meine Laune besser aber meine Lymphknoten haben sich schmerzhaft entzündet. Ob es etwas mit der Kur zu tun hat, kann ich mir nicht vorstellen und nehme einfach mal eine Ibuprofen. Celina zieht den letzten Tag mit Bravour durch und schafft die Kur mit den kleinen Begleitern Antriebslosigkeit und Schwächegefühl. Melanie hat heute wieder ihren gewohnten Kaffee vor sich stehen, aber man merkt ihr an, dass sie nicht die ist, die sie sonst immer ist. Die Fröhlichkeit fehlt und sie wirkt immer noch recht down.

Tag 6:

Ja stimmt, die Kur war gestern fertig und eigentlich sollte es kein Tag 6 geben, aber da ich beim Arzt im Wartezimmer sitze und meine Lymphknoten rebellieren, wird es anscheinend weitere Tage geben. Melanie hingegen ist wohlauf und sitzt wieder in der Redaktion. Celina hingegen liegt zuhause im Bett mit Gliederschmerzen. Die Diagnose vom Arzt in meinem Fall ist, dass die entzündeten Lymphknoten wohl klar von der Kur ausgelöst wurden, da ich mein ganzes Stoffwechsel- und Immunsystem aus der Bahn geworfen habe und deswegen der Körper so stark darauf reagiert. Glückwunsch, dachte ich mir. Die Kur hat es richtig gebracht!

Fazit:

Detox Kur

Machen wir mal ein Strich darunter und ziehen Resümee.
• Kopfschmerzen
• Schwächegefühl
• Konzentrationsstörungen
• Kälteempfinden
• Schwindelgefühl
• trockene Haut
• schlechter Atem

Das sind die Nebenwirkungen, die wir alle hatten und auch während der kompletten Kur nicht losbekommen bzw. eingestellt haben. Den Körper entgiften in allen Ehren, aber ob sich das aufwiegt und Sinn macht bezweifeln wir tatsächlich ernsthaft. Selbst mein Hausarzt meint, dass solche Detox-Kuren eher nachteilig sind, als Vorteile mit sich bringen. Das ist natürlich keine richtige Ärzte-Diagnose, da er die Kur nicht über die Tage betreut hat, aber sicherlich hat er so einen Satz nicht einfach so rausgehauen. Wir von der AJOURE´ wissen, dass es eine Erfahrung war, die wir definitiv nicht mehr brauchen.


Fotos: Ajouré Men Redaktion

So verhinderst du sicherlich keine Schwangerschaft – Skurrile Verhütungsmethoden von früher und heute

Das ganze Jahr freuen sich Millionen Menschen auf die „Fünfte Jahreszeit“. Fasching. Fasnacht. Karneval. Es heißt überall anders, doch eine Gemeinsamkeit gibt es: Die Anzahl der Schwangerschaften steigt exponentiell ins Unermessliche, denn an Fasching ist „alles erlaubt“. Die beliebtesten Produkte in Apotheken rund um die Faschingszeit sind, nach dem wir in einer Berliner Apotheke nachgefragt haben, die Pille danach, Vaginalreinigungsmittel, Pilz- und Herpescreme. Allen voran aber die Pille danach, denn nur 37% der Deutschen nutzen Kondome zur Verhütung, während rund 56% zur Pille greifen. Nun gibt es aber das ganze Jahr Grund zu vögeln und deshalb wollen wir dir mal die skurrilsten Verhütungsmittel aufzeigen, mit denen du sicherlich keine Schwangerschaft verhindern wirst. Doch genau diese Mittel wurden damals benutzt und finden teilweise Weise noch bis heute hier und da einen Platz beim Sex, obwohl sie dort sicherlich nichts mehr zu suchen haben. Was die alten Griechen, Ägypter und viele andere sich haben einfallen lassen, um dem Weib vor ihnen keinen Braten in die Röhre zu setzen, zeigen wir dir hier, damit du nicht auf komische Ideen kommst, wenn du mal wieder googelst: „Verhütungsmethoden zum selber machen.“

Check mal kurz die Mondphasen

Verhütungsmethoden

Diese Methode praktizieren Menschen teilweise bis heute. Gut, wahrscheinlich nicht in der modernen Welt, aber irgendwo wir es wohl ein paar Einsiedler, Waldläufer oder Hippies geben, die denken, dass der Einfluss des Mondes auf die Empfangsbereitschaft der Frau ein ähnlicher ist, wie der des Mondes auf Ebbe und Flut. Warum das so sein soll? Bei dieser kosmobiologischen Eisprungplanung wird der 29,5-tägige Mondphasenzyklus als Basis genommen. Dieser sagt dir genau, wann die Frau schwanger wird. Oder halt auch nicht. Hier ist der Winkel von der Sonne zum Mond ausschlaggebend, der bei der Geburt der Frau herrschte. Und genau zu diesem Zeitpunkt wird sie wieder und wieder schwanger. Theoretisch jedenfalls. Ist sie also an einem Tag geboren, an dem Neumond war, dann werden ihre Eizellen jeden Monat zur selben Zeit La Paloma tanzen. Für dich heißt das dann: Männerabend. Und vor allem, was wenn sich der Mond irrt? Dein Gemotze wird er da oben kaum hören und selbst wenn, dann zieht er einfach weiter und kommt jeden Abend erneut vorbei, um dich daran zu erinnern, was für ein Einfallspinsel du gewesen bist.

„Taste The Feeling“ and „Refresh Yourself” mit Coca Cola

Verhütungsmethoden

Richtig, beides sind Slogans von Coca-Cola. Und irgendwie passen diese wie die Faust aufs Auge. Worum es geht? Um die Cola-Dusche. Wir wissen, dass du jetzt kopfschüttelnd und neugierig zugleich hier sitzt und wissen willst, wie es weiter geht. In den 50er und 60er Jahren feierte diese Methode ihren Höhepunkt, als überall Festivals aus dem Boden sprießten. Vor allem in den USA. Es wurde nachgewiesen, dass Cola in der Tat eine spermizide Wirkung hat. Warum man sowas tatsächlich testet, fragen wir uns auch. Mediziner raten heute von dieser sprudelnden, eisgekühlten, amerikanischen Zucker-Verhütungsmethode ab, denn es besteht ein hohes Infektionsrisiko für Krankheiten infolge der Cola-Dusche.

Massier ihr doch mal die Brüste mit Vorsatz

Verhütungsmethoden

Kollege, aufgepasst. Frag deine Freundin/Frau folgendes: „Schatz, willst du jetzt wirklich schon ein Kind?“ Die Antwort ist dann hoffentlich „nein“, denn sonst brauchst du ja keine Verhütung. Du erklärst ihr dann also, dass es erwiesen ist, dass du ihr zweimal täglich die Brüste massieren musst. Und ausschlaggebend ist, dass du ebenfalls an ihren Nippeln saugst und zwar zweimal mit dreißig Wiederholungen. Geil? Ja, aber das hat einen anderen Grund und dient nicht zwangsläufig deiner Geilheit. Indem du so oft an ihren Nippeln saugst, wird ihrem Körper vorgemacht, dass sie ein Kind zu stillen hat (blende diesen Gedanken einfach aus). Somit soll ein Eisprung und ebenfalls ihre Periode verhindert werden. Klappt halt nur selten und bewirkt, dass ihr die Milch in die Möpse schießt. Gut, manch einer steht vielleicht drauf. Halten wir fest: Es ist in der Medizin bekannt, dass nach einer Schwangerschaft weniger Frauen direkt wieder schwanger werden, selbst wenn sie nicht verhüten. Aber auf diese Theorie ist kein Verlass. Massier ihr die Brüste, aber bitte aus einem anderen Grund, als damit zu bezwecken, sie nicht schwängern zu wollen.

Spirituelle Empfängnisverhütung wie Mister Miyagi

Verhütungsmethoden

Während die ein oder andere Frau wenigstens noch den Mond oder provozierte Brustmassagen als Ausrede hat, haben anderen schlichtweg nichts mehr als sich selbst. Es gibt diese Methode tatsächlich und ihr erfolgsversprechender Background beläuft sich auf die Tatsache, dass jeder Kraft seiner Gedanken seinen Körper steuern kann. Und mit steuern meinen wir nicht laufen oder ähnliches. Nein, im Gegenteil. Frauen, die diese Verhütung bevorzugen sind der festen Überzeugung, dass sie eine Schwangerschaft nur mittels eigener Gedanken abblocken. Sie werden natürlich auch nur schwanger, wenn sie es wirklich wollen und ihren abspringenden Eiern sagen, dass sie jetzt mal bitte mit Vollgas in Richtung Spermium flitzen, um dort dann dem schnellsten Samen die Ehre zu erweisen. Liebe Männer, glaubt bitte nicht alles, was eure Frau so ausprobiert. Der einzige Mensch, der so eine atemberaubende Selbstkontrolle hat, ist neben Juck Norris nur Mister Miyagi.

Schick deine Hoden auf einen heißen Tauchgang

Verhütungsmethoden

Eins gleich zu Anfang: Niemand empfiehlt so eine schmerzhafte Prozedur und auch die Wirksamkeit stellen Wissenschaftler schwer in Frage. So, worum geht’s präzise? Du schnappst dir eine Schüssel (und ja, es ist völlig egal, was für eine und auch die Farbe ist Wurst!), füllst diese mit ca. 45° heißem Wasser und schickst die Eier auf eine Unterwasser-Odyssee. Ähnlich wie Kapitän Nemo in seiner Nautilus. Schnell stellt ihr folgende beiden Probleme fest. Erstens, es ist einfach unfassbar unbequem, sich hockend 45 Minuten (FÜNFUNDVIERZIG MINUTEN) über eine Schüssel zu knien. Zweitens tut der ganze Spaß natürlich weh, denn 45° gilt es erst einmal auf Dauer auszuhalten. Du denkst jetzt „einmal geht schon“. Ja von wegen! Du musst das mindestens drei Wochen täglich durchziehen. Während du also deine Hoden teebeutelgleich in heißem Wasser versenkst, kannst du darüber nachdenken, ob du zu denen gehörst, die vielleicht vier Wochen lang unfruchtbar sind, oder doch zu denen die drei bis sechs Monate ihre Ruhe haben. Oder du bist einer von wohl 99%, bei denen diese Methode außer Schmerzen nichts gebracht hat. Dafür haben deine Eier dann allerdings einen Tauchschein und mit viel Glück ein paar Kiemen.

 

Fotos: vadimguzhva; pecaphoto77; wombatzaa; kdshutterman; GelatoPlus; burwellphotography / Getty Images

„Du kommst nicht vorbei!“ – Der Sport SUV Lamborghini Urus

Schon bei dem weltbekannten Zeichentrickfilm „Das letzte Einhorn“ war der rote Stier von König Haggard das mystischste Wesen, an dem es kein Vorbei gab, kein Entkommen und eine Flucht war zwecklos. Wo er wie aus dem Nichts auftauchte, war Vorsicht geboten, denn niemand war schneller, lauter und endgültiger, als eben dieser Stier aus den Katakomben des Königs. Lamborghini ist jetzt ebenfalls im Besitz eines Ungetüms, welches in seiner Endgültigkeit unvorstellbar zu sein scheint. Zwar brennt nicht seine Karosserie, dafür aber die Emotionen, sobald wir den neuen Lamborghini Urus erblicken. Wegschauen ist unmöglich, überhören ebenso wenig. Alles was bleibt ist andachtsvolle Stille in uns, wenn wir versuchen den Augenblick einzufangen, in dem ein Urus an uns vorbeistampft.

Sport SUV Lamborghini Urus

Es ist kurz gesagt „sagenhaft“, was Automobili Lamborghini da entworfen hat. Lange haben Lambo-Begeisterte auf diesen Augenblick gewartet, da die ersten Urus ausgeliefert und vielleicht in freier Wildbahn gesehen werden können. Zugegeben, so oft werden wir ihn nicht zu Gesicht bekommen, doch dafür ist es umso besonderer, wenn wir dann doch mal einen sehen – wenn auch wahrscheinlich nur von hinten.

Der Lamborghini Urus gehört zweifelsohne zu den wenigen Fahrzeugen, denen man die übertriebene Kraft ansieht, auch ohne alle Einzelheiten zu kennen. Der weltweit erste Super Sport Utility Vehicle (SSUV) kommt geduckt, sehr breit und mit Lufteinlassen überströmt vom Band und wartet nur darauf, freigelassen zu werden. Schnell wird beim Anblick klar, dass Lamborghini hier ganze Arbeit geleistet hat und nichts, aber auch gar nichts ihm optisch die Stirn bieten könnte. Ebenso wie es nur wenige Fahrzeuge gibt, die optisch über einem Aventador stehen. Die unverfälschte Lamborghini-DNA steht dem Urus ins Gesicht geschrieben. Wohin man blickt wird klar, dass es sich hier um puren Fahrspaß handelt, um Leistung ohne Grenzen, einzigartigem Design und fantastischer Agilität.

 
Chairman und CEO von Automobili Lamborghini Stefano Domenicali wörtlich: „Der Lamborghini Urus ist ein visionärer Ansatz, bei dem die Lamborghini DNA im vielseitigsten Fahrzeugkonzept, dem SUV, zum Tragen kommt. Der Urus hebt den SUV auf eine bisher unbekannte Ebene, die des Super SUV. Es handelt sich um einen waschechten Lamborghini in Bezug auf Design, Leistung, Fahrdynamik und Emotionen und ist gleichzeitig alltagstauglich in jeder Situation… Er ist das Ergebnis intensiver Entwicklung und hoher technischer Kompetenz…“

Und damit hat Domenicali durchaus recht. Der Lamborghini Urus wird von einem 4.0 Liter V8 Biturbo-Triebwerk angetrieben, welches 650 PS (478 kW) leistet und über eine maximale Drehzahl von 6.800 U/min verfügt. Bereits bei 2.250 Umdrehungen entwickelt der Super SUV 850 Newtonmeter Drehmoment. Er verfügt über eine der höchsten spezifischen Leistungen in seiner Klasse. Dies soll bedeutet, dass 162,7 PS pro Liter anfallen, oder anders gesagt: das beste Leistungsgewicht von 3,38 Kilogramm pro PS. Somit ist der Urus in der Lage, in nur 3,6 Sekunden von Null auf die 100 km/h zu sprinten. Die 200 km/h-Marke knackt er nach nur 12,8 Sekunden und der Vortrieb endet erst bei 305 Stundenkilometern. Und das alles in dem wohl alltagstauglichsten Fahrzeug aus dem Hause Lamborghini.

Lamborghini Urus

Der permanente Allradantrieb mit aktivem Torque Vectoring und Allradlenkung sorgen für perfektes Handling in allen erdenklichen Fahrsituationen. Um den Urus von seiner Geschwindigkeit runterzuholen, stehen Carbon-Keramik Bremsen zur Verfügung, die punktgenau greifen. Für noch mehr Sicherheit verfügt er ebenfalls über eine adaptive Luftfederung und eine aktive Wankstabilisierung. So schnell zwingt einen Urus also nichts in die Knie.

Wer den Urus nicht ständig am Limit bewegen möchte, der hat auch hier die Möglichkeit, sich zwischen sechs verschiedenen Fahrmodi zu entscheiden. Diese reichen von Strada, über Sport, Corsa, Sabbia, Terra zu Neve und bieten somit alles, was das Lamborghini-Sportler-Herz begehrt. Der Innenraum ist, wie bei Lamborghini üblich, sportlich. Allerdings mit dem notwendigen Platz und den kleinen aber wichtigen Annehmlichkeiten, die ein Super SUV sonst so mitbringen muss. Leder, Carbon und Touchscreen runden das ansonsten high-tech-lastige Interieur perfekt ab. Was ebenfalls abgerundet wird, ist das Konto des stolzen Piloten eines Urus, denn dieser schlägt mit 204.000 Euro zu Gute und ist somit kein Schnäppchen, dafür aber jeden Cent wert.


 
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Fotos: media.lamborghini

Diese 10 Abnehm-Fehler machen fett

Abnehmen ist des einen Freud, des anderen Leid – während manche Männer nach radikaler Diät stolz ihr antrainiertes Sixpack zeigen, tun sich andere sichtlich schwer damit, ein paar Kilos zu verlieren. Es lauern Fallen wie Heißhunger, der berühmte Jo-Jo-Effekt oder schlichtweg Zeitmangel, der dich daran hindert, dich tagsüber im Arbeitsstress mit gesunder Ernährung auseinanderzusetzen. Dabei ist Abnehmen gar nicht schwer – wenn du die nachfolgenden 10 Abnehm-Fehler berücksichtigst, die man(n) dabei oft begeht.

Mahlzeiten ausfallen lassen

Um abzunehmen, müssen Kalorien reduziert werden – dieser Glaube hält sich hartnäckig und treibt manchen dazu, einfach ganze Mahlzeiten ausfallen zu lassen. So verzichtest du z. B. auf das Mittagessen in dem Glauben, nun gut Kalorien eingespart zu haben. Oder geht abends hungrig ins Bett, aus Angst, durch das Abendessen über Nacht zuzunehmen. Das ist jedoch fatal – der Körper antwortet mit einer Heißhungerattacke, verringerter Konzentrationsfähigkeit und fährt den Stoffwechsel herunter. Um den Heißhunger zu stillen, isst du hinterher mehr als gewollt, und schon hast du den gegenteiligen Effekt erreicht: mehr Kalorien statt weniger!

Fettige Salate

Abnehm-Fehler

Salate können fettig sein? Nein, du hast nichts verpasst in der Schule – es ist schlichtweg Fakt, dass Salate oft mit viel Dressing und Topping angeboten werden. Parmesankäse und Mayonnaise im Dressing sorgen jedoch nicht dafür, dass du abnimmst, sondern erhöhen den Fettgehalt der ursprünglich fettarmen Mahlzeit. Wer oft und viel Salatgerichte isst, schießt sich also irrtümlicherweise ein Eigentor. Natürlich ist Salat erlaubt, jedoch nur, wenn er nicht in Dressing ertrinkt. Am besten isst du ihn ohne Lachs, Parmesan, Mozzarella und ähnlich übliche Toppings.

Mit den Kollegen essen gehen

Kollegialität ist schön, doch wenn du jeden Tag mit den Kollegen essen gehst, schlägt das definitiv auf die Hüften. Nicht zuletzt liegt dieser Effekt daran, dass dabei oft gehaltvolle Speisen konsumiert werden. Pasta im Restaurant, Pommes in der Imbissbude, mit dem Chef ein Eis in der Mittagssonne – besser wäre es, sich öfter etwas von Zuhause mitzubringen und den Kollegen auch mal abzusagen. „Meal Prep“ heißt dieser Trend und bedeutet, sich gesunde Gerichte zuhause vorzukochen. Wetten, dass die Kollegen staunen werden?

Im Gehen essen

Der Arbeitsalltag bedeutet für viele, wenig Zeit zu haben und dazu gezwungen zu sein, das Mittagessen im Vorbeigehen zu sich zu nehmen. Im Gehen zu essen trägt jedoch dazu bei, dass du schlingst und das Essen nur halb zerkaut im Magen ankommt. Daher ist es sinnvoller, sich kurz eine Viertelstunde Zeit zu nehmen, um in Ruhe essen zu können. Wer bedacht isst, isst zudem weniger bzw. langsamer, was besser für die Hüften ist.

Das Essen noch ein paar Stunden aufschieben

Es wäre eigentlich Zeit, eine Mahlzeit zu sich zu nehmen, aber der Chef ruft zum dringenden Meeting? Ein Kunde hat gerade angerufen und verhindert, dass du ins Brötchen beißt? Freiwillig zu hungern ist entgegen dem allgemeinen Volksglauben überhaupt nicht gut, wenn es ums Abnehmen geht. Denn es bewirkt, dass Heißhunger geschürt wird, der dann urplötzlich zuschlägt, wenn Nahrung in Sicht ist. Du nimmst dann wieder mehr Essen zu dir, als eigentlich nötig ist. Und das Sixpack rückt in weite Ferne.

Extrem-Sport

Abnehm-Fehler

Regelmäßiger Sport lässt die Pfunde purzeln. Übertriebener Sport ist jedoch ein Diät-Killer! Extremes Workout ist sogar gesundheitsschädlich. Der Fettstoffwechsel wird eher ausgebremst statt angekurbelt, und oxidativer Stress für die Muskeln wirkt sich schädlich auf den gesamten Kreislauf aus. Außerdem kann der übertriebene Gang ins Fitnessstudio in eine Essstörung führen – nach einer Mahlzeit unterliegt man dem Drang, die zugenommenen Kalorien wieder abtrainieren zu wollen oder gar ganz wegzulassen. Von daher gilt: Sport ist gut, allerdings nur in Maßen. Anstatt der ultimativen Trainingseinheit auf dem Laufband kann es auch hilfreich sein, einfach eine Stunde an der frischen Luft spazieren zu gehen.

Diät-Pillen

Abnehmen dank Pille? Besser nicht! Die Diät Industrie ist knallhart und verschweigt arglosen Konsumenten gerne, was darin an Inhaltsstoffen alles enthalten ist. Nicht umsonst raten Ärzte, unbedingt die Finger davon zu lassen. Nebenwirkungen werden verschwiegen, es ist bekannt, dass viele Diät-Pillen ungesunde Stoffe enthalten und manche davon extrem schädliche Auswirkungen haben können. So sind Fälle bekannt, wo die Einnahme nicht annähernd zu einem Gewichtsverlust, dafür aber zu einer Depression geführt hat. Auch gefährliche Auswirkungen wie Bluthochdruck oder Herzkrankheiten können dadurch ausgelöst werden.

Wenig Schlaf

Am Wochenende die Clubs unsicher machen, mit den Kumpels bis spät in die Nacht feiern und auch unter der Woche spät ins Bett? Manch einer mag diesen Lifestyle lieben, allerdings trägt er leider nicht dazu bei, dass du gesund abnimmst. Im Gegenteil: Schlafmangel führt dazu, dass die Fettverbrennung verlangsamt wird und du den Tag über dazu neigst, mehr zu essen, um den Energiehaushalt auszugleichen. Besser ist es, wenn du deinem Körper Energie durch ausreichend Schlaf zuführst. Denn sich schlank zu schlafen geht wirklich. Probiere es aus!

Zu viel Obst

Abnehm-Fehler

Wer als Snack für zwischendurch Obst dabei hat, tut gut daran, nicht zu viel davon zu essen. Denn Obst ist zwar lecker und gesund, doch auch Früchte enthalten Fruchtzucker und können in übermäßiger Menge dazu führen, dass du zunimmst. Früchte wie Bananen enthalten zudem viele Kalorien, so dass es besser ist, als Snack Reiswaffeln oder ein belegtes Brötchen zu sich zu nehmen. Letztendlich soll Obst zwischendurch ja nur dazu dienen, eine vorübergehende Sättigung hervorzurufen und Heißhunger zu bremsen – das schaffst du jedoch auch auf andere Art und Weise.

Abgepackte Snacks

Ein Sandwich hier, ein Fertigsalat da – und zack, hast du eine Unmenge Kalorien zu dir genommen, ohne sich Gedanken darüber zu machen. Zugegeben, abgepackte Snacks sind ideal für vor dem Fitnessstudio oder während der Arbeit, allerdings enthalten sie häufig Inhaltsstoffe wie Butter, Mayonnaise oder Remoulade, welche für eine Gewichtszunahme sorgen. Fett wird leider immer noch als Geschmacksträger Nummer eins verwendet und schummelt sich gerne in deine täglichen Snacks, die es beim Bäcker oder der Imbissbude zu kaufen gibt. Auch hier besteht die Alternative in Meal Prep – bringe dir etwas Leckeres und Gesundes von Zuhause mit. Abgepackt darf es dann natürlich trotzdem sein!

 

Fotos: mel-nik; fcafotodigital; aluxum; supernitram / Getty Images

Hit der Woche: Vitamin D – Ludacris

Das schlechteste CGI seit dem unglaublichen Hulk, Ärsche, Geld und jede Menge Vitamin D sind alles, was ein gutes Musikvideo braucht. Ludacris ist mit Vitamin D im Hit der Woche Mix gelandet und gibt uns eines der „anschaulichsten“ Videos unserer Liste.

Er sorgt sich um die Damen

Vitamin D

Ach ja, der gute alte Luda… sorgt sich immer um die weibliche Bevölkerung. Er kann es einfach nicht übers Herz bringen, die Damen der Schöpfung ohne genug Vitamin D aus dem Bett steigen zu lassen. Ja ok, der Text ist nicht der vorzeige-britische Gentleman, aber das hat Dirty Rap schließlich so an sich.

Vor fast genau einem Jahr war es dann soweit. Am 10. April 2017 haben wir das erste Mal das Musikvideo zu Vitamin D erblicken dürfen. Laut der Erzählung sind sämtliche Zimmertüren aller Zehnjährigen der Welt für drei Tage verschlossen geblieben. Schon bei Fade von Kanye West haben wir über das Video geschwärmt. Hier wird dem Ganzen aber noch eins draufgesetzt.

Ärsche, Hintern und 4 Buchstaben

Vitamin D

Schöne Frauen haben schon immer zur Musikvideokultur von Ludacris gehört. Ganz nach dem Motto: “Oh Luda… please never change“. Damit ist er zwar nicht der einzige Rapper, dennoch einer unserer Lieblinge. Ty Dolla $ign, der ja schon im oben erwähnten Fade ein Feature hatte, ist auch hier wieder mit von der Partie.

Geschrieben wurde Vitamin D von Ludacris und Ty Dolla $ign, produziert haben das Duo „Da Internz“ und gesampelt wurde der Track vom „Thong Song“ von Sisqo, welcher ähnlich viel Dirty Rap beinhaltet. Der Text ist der selbstlose Beweis von Ludacris, dass er sich nur um die Frauen sorgt und ihnen mit einer Vitamin D-Spritze helfen will.

Das offizielle Musikvideo zu Vitamin D!

 
Genre: Dirty Rap
Länge: 4:21 Minuten
Album: Ludaversatile
Label: Disturbing tha Peace

 

Fotos: Ludacris / YouTube

Ludwig Blochberger – „Zwei Seelen wohnen, ach! In meiner Brust.“

Seit 2015 ist Ludwig Blochberger als Kommissar Tom Kupfer bei „Der Alte“ im Abendprogramm des ZDF. Neben seinem Hauptberuf als Schauspieler, ist er leidenschaftlicher Musiker mit seiner eigenen Band „GENIEßEN & LEIDEN“ und arbeitet hier an den Aufnahmen der ersten LP. Dass sowohl ein Musiker-, als auch ein Schauspielertalent in ihm schlummern, wurde bereits in jungen Jahren klar. Von den Wiener Sängerknaben ins Theater und von dort aus weiter ins Fernsehen – eine Karriere, wie sie besser kaum hätte laufen können. Wir haben uns mit Ludwig getroffen und waren von den Geschichten rund um sein Leben fasziniert.

Ajouré: Dein Vater ist Schauspieler und deine Mutter war Puppenspielerin – ist dir also eine Schauspielkarriere bereits in die Wiege gelegt worden?

Ludwig: Ich sag mal so, ich hatte nicht die Eltern, die ihren „kleinen Rotzlöffel“ irgendwo reindrücken wollen. Ich bin ganz organisch in diesem Umfeld groß geworden und war irgendwann selbst ein Teil davon. Ich habe schon im Kinderwagen auf dem Gang der Schauspielschule rumgestanden und dort lauthals die Proben gestört. Auch bei meiner Mutter war ich hin und wieder im Puppentheater, habe mir Vorstellungen angeschaut und war auch bei Theaterproben dabei – ich fand das immer spannend und toll! Zu meinem ersten Theaterauftritt kam es dann durch einen Kontakt meines Vaters und dem Umstand, dass ich auf eigenen Wunsch noch vor meinem Stimmbruch gerade die „Wiener Sängerknaben“ verlassen hatte. Für eine Sommertheater-Inszenierung in der Schweiz wurde damals ein Junge gesucht, welcher singen kann – ich war sozusagen zur richtigen Zeit am passenden Ort. Da ich meine dortige Aufgabe ganz gut gemeistert hatte, kamen schließlich weitere Rollen und Angebote hinzu. Mit ungefähr 15 Jahren war mir bereits klar, dass ich professioneller Schauspieler werden möchte und so bewarb ich mich noch vor einem möglichen Abitur an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin – dieselbe Schule, an der auch meine Eltern studiert haben.

Ajouré: Nun bist du ja nicht nur Schauspieler, sondern auch Musiker mit einer eigenen Band namens „GENIEßEN & LEIDEN“. Wofür schlägt dein Herz denn mehr?

Ludwig: Um Goethe zu zitieren: „Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust.“ Ich denke, da muss ich immer ein bisschen aufpassen. Ich könnte mich hier jetzt zu einer Aussage hinreißen lassen, die ich allerdings gleichzeitig wieder relativieren muss. Ich bin gelernter Schauspieler und dieser Beruf bestimmt die meiste Zeit meines Lebens. Musik hat eine unwahrscheinliche Kraft und ist eine große Leidenschaft von mir – so etwas wie ein „Sehnsuchtsort“. Das Musik-Business ist glaube ich noch härter, als das der Schauspielerei und jeder muss ja irgendwie seine Brötchen verdienen. Wenn ich mit meiner Band musiziere, genieße ich die Freiheit und Unabhängigkeit – es gibt keinen Erfolgsdruck oder aktuellen Mainstream einer Plattenfirma zu bedienen. Für uns drei Schauspieler ist die Musik ein kreativer Ausgleich, eine Bereicherung, es macht Spaß die Seiten zu wechseln. Wir machen das alles in Eigenregie, Schauspielermucke handgemacht.

Ajouré: Dass du musikalisch bist, stellte man anscheinend schon sehr früh fest, denn du bist nach euerm Umzug nach Wien damals direkt bei den Wiener Sängerknaben gelandet, mit denen du unter anderem durch die halbe Welt getourt bist. Unter anderem auch Japan, Australien und Amerika. Wie war das für dich, bereits in so jungen Jahren längere Zeit ohne Eltern zu sein?

Ludwig: Bei dieser Japan-Tournee 1994 war es zum Beispiel so, dass wir dreieinhalb Monate am Stück von zuhause weg waren. Da war ich so ungefähr elf Jahre alt. Es gab noch kein WhatsApp und Skype und so haben wir uns Briefe geschrieben und alle zwei Wochen vielleicht mal kurz mit der Familie telefoniert. Komischerweise war es so, dass es an den Orten, die am weitesten von zuhause weg waren, gefühlt am einfachsten war. Denn wir hatten ein unglaublich straffes Programm. Auf der Japan-Australien Tour hatten wir an die Einhundert Konzerte und haben dort große Hallen gefüllt. Da kam auch schon mal der japanische Prinz vorbei und hat uns die Hand gegeben. Man kann sich das immer schwer vorstellen. Uns wurde damals gesagt, wir würden dort wie die Beatles empfangen und ich dachte mir „was erzählt ihr da für einen Quatsch“. Doch Asiaten sind tatsächlich immer etwas extremer, was das angeht. Und so hatten wir haufenweise weibliche Fans in Japan, die unseren Bus belagert haben. Die haben geschrien, am Bus gewackelt und es gab sogar Heiratsanträge per Brief. Völlig verrückt. Wir waren im gleichen Hotel wie Tennis-Star Pete Sampras und man könnte meinen, die Fans waren alle wegen ihm dort, doch es stellte sich heraus, dass die meisten Leute wegen uns da waren und das war schon ein komisches Gefühl aber auch eine beeindruckende Zeit.

Ludwig Blochberger

Ajouré: Würdest du sagen, dass dich diese frühe „Abnabelung“ von zuhause auch früher hat erwachsen werden lassen, als es ohne diese lange Zeit ohne Eltern im Ausland der Fall gewesen wäre?

Ludwig: Bestimmt irgendwie. Man war auf einer Art und Weise seinen Altersgenossen voraus, aber man hatte gleichzeitig sicher auch Defizite. Gerade am Anfang hatte ich da Probleme, mich wieder in einem normalen Schulalltag zurechtzufinden. Da war ich anfangs irgendwie der Nerd, denn nur weil die Erwachsenen das cool fanden, was ich da so gemacht habe, heißt das nicht, dass die Jugendlichen ebenso begeistert davon waren. Im Gegenteil. Das hat sie herzlich wenig interessiert. Besonders wenn es hieß, ich sei mit den „Sängerknaben“ unterwegs gewesen. Meine Mitschüler haben mich da auch schon mal auflaufen lassen. Zum Beispiel ganz am Anfang. Sie zeigten auf ein Mädchen in der Schule und sagten, sie würde auf mich stehen und ich soll mal hingehen. Das habe ich dann auch getan, denn ich wollte ja nicht uncool sein und dann habe ich sie gefragt „willst du mit mir gehen“. Und da bin ich natürlich kläglich gescheitert. Allerdings hat sich das nach circa einem Jahr gewandelt, denn dann ging die Theaterspielerei los und meine Mitschüler merkten, dass das, was ich da mache, doch ganz cool ist.

Ajouré: Als nächstes sehen wir dich ab dem 16.03. wieder als Kommissar Tom Kupfer bei der neuen Staffel der ZDF Serie „Der Alte“. Auf was dürfen sich Fans bei der neuen Staffel freuen? Hat sich irgendetwas verändert?

Ludwig: Wir greifen bei „Der Alte“ wieder aktuelle Thematiken auf, wie in unserer Auftaktfolge der neuen Staffel „Wer bremst, hat verloren“, bei der es um illegale Autorennen geht. Ansonsten spielen unter anderem Dating-Apps, Drohnen, Schlagersternchen, Influencerinnen und die Geldgier bei der Talentsuche junger Fußballer eine Rolle. Mehr will ich hier nicht verraten.

Ajouré: Du bist seit 2015 bei dem ZDF-Krimi zu sehen an der Seite von Stephanie Stumph. Wächst man da ein Stück weit zusammen, wenn man so lange miteinander dreht und entwickelt eine Freundschaft, so dass man auch privat Zeit miteinander verbringt?

Ludwig: In unserem Fall ist es tatsächlich so. Wir kannten uns vorher nicht, haben uns aber gleich von Anfang an gut verstanden. Allerdings nicht nur mit Stephanie, sondern auch mit Jan-Gregor Kremp, der den Alten, also unseren Chef spielt. Das ist ein bisschen so wie eine Ersatzfamilie. Mit Stephie treffe ich mich auch mal in Berlin zum Essen, wenn sie zufällig in der Stadt ist oder wir gehen an einem drehfreien Wochenende zusammen in den Bergen wandern. Wir wissen diesen Umgang sehr zu schätzen, denn das ist nicht unbedingt Standard und erleichtert das Arbeiten mitunter. Ich denke auch, dass sich dies bemerkbar macht, wenn man unsere Serie schaut. Klar sind wir Schauspieler, aber ich bin der Meinung, dass man uns unsere gute Stimmung durchaus ansieht. Wir sind ein richtiges Dreamteam, haben nicht dieses Konkurrenzdenken, sondern arbeiten miteinander für ein bestmögliches Ergebnis.

Ludwig Blochberger

Ajouré: Die neuen Dreharbeiten beginnen bereits dieses Jahr im April und du bist natürlich wieder dabei. Hast du Wünsche bezüglich des Drehbuchs? Oder kannst du dich sogar ein Stück weit mit einbringen?

Ludwig: Natürlich kann ich meine Wünsche und Vorschläge äußern, ob diese dann berücksichtigt werden ist eine andere Sache. (lacht)

Ajouré: Du bist in sehr vielen Fernsehserien und auch diversen Fernsehfilmen mit dabei gewesen. Für den Kinofilm „Inglourious Basterds“ hat es beim Vorsprechen nur knapp nicht gereicht. Entmutigt dich so etwas oder greifst du bei der nächsten Chance wieder an?

Ludwig: Natürlich nehme ich die nächste Chance wieder wahr. Eine erfolgreiche Besetzung ist von vielen Faktoren abhängig, die ein Schauspieler zum Teil selbst gar nicht beeinflussen kann. Es ist toll die Möglichkeit zu haben, Persönlichkeiten wie Quentin Tarantino oder Kevin Costner kennenzulernen. Absage hin oder her. Klar nimmt man sich eine Absage zu Herzen, aber wie gesagt, es gehört eben dazu und ist ein völlig normaler Vorgang in diesem Beruf – man lernt damit umzugehen und dann geht’s weiter. Ich denke außerdem, dass Rückschläge zum Leben dazugehören – das erdet und umso mehr weiß man seine Erfolge einzuordnen und zu schätzen. Es ist keine besondere Leistung einen Berggipfel per Helikopter zu erreichen, wie es sinnbildlich bei so mancher Castingshow der Fall ist.

Ajouré: Hast du einen Wunsch bezüglich einer Rolle, in die du gerne einmal schlüpfen würdest? Oder einen Regisseur, mit dem du unbedingt mal zusammenarbeiten willst?

Ludwig: Ach da gibt es sicherlich vieles, was mir gefallen könnte. Zum Beispiel der Regisseur Jim Jarmusch. Er machte 1991 den Film „Night On Earth“ mit Armin Mueller-Stahl und Winona Ryder. Da geht es um fünf Geschichten, die in fünf verschiedenen Städten der Welt, in derselben Nacht, zur selben Zeit geschehen. Sehr lustig, berührend und sehenswert.

Ludwig Blochberger

Ajouré: Wie schaltest du zwischendurch mal ab, um dich von dem teilweise doch sehr anstrengenden Leben als Schauspieler zu erholen? Urlaub, Musik, Familie?

Ludwig: Da jogge ich gerne. Meistens ohne Musik, ich habe gemerkt, dass ich die Musik nicht unbedingt brauche und ohne am besten abschalten kann. Da kann ich nachdenken und habe Zeit für mich.

Ajouré: Auf was dürfen wir uns neben „Der Alte“ dieses Jahr noch von dir freuen? Gibt es schon irgendetwas, worüber du sprechen darfst – sei es in Sachen Musik oder Film?

Ludwig: Da wird es einen Kinofilm mit dem Titel „G`stätten“ geben, wo ich einen schwäbischen Bauern spiele. Dafür musste ich mir extra diesen Dialekt aneignen. Es hat viel Spaß gemacht, denn ich liebe Dialekte. Ansonsten hoffe ich noch in diesem Jahr zusammen mit der Band unsere erste EP aufzunehmen.

 

Fotos: Ruth Kappus; ©ZDF & Hendrik Heiden; ©ZDF Jacqueline Krause Burberg

Kampf der Internettitanen – Amazon und Google

Der Krieg um die Internetvorherrschaft ist in vollem Gange. Ganz vorne mit dabei sind die Urgesteine Amazon und Google. Im Wettstreit um die Consumer-Unterwürfigkeit stehen sich die beiden in nichts nach. Aber wer bietet dir den größeren Mehrwert in Sachen Smart-Home? Wir haben für dich die Pros und Kontras aufgelistet, um dir einen tieferen Einblick in die Materie zu gewähren.

Jeff Who?

Amazon und Google

Amazon hat schon seit einigen Jahren ihre virtuelle persönliche Assistentin Alexa auf dem Markt. Amazons Gründer Jeff Bezos scheut keine Kosten und Mühen, um Alexa an die Spitze des Smart-Home Markts zu bringen. Stelle einfach eine der Säulen in jeder deiner Räume und deine gesamte Wohnung ist vernetzt. Hier kannst du auch auf die Dot-Version zurückgreifen, wenn du nicht sechs Echos der zweiten Generation kaufen möchtest.

Skills

Amazon und Google

Alexa kann dir aber nicht nur zwischendurch einen Witz erzählen und auf Kommando das Radio anmachen, sondern dich auch durch die ganze Stadt leiten. Das wird durch ihre „Skills“ ermöglicht. Hast du z.B. den BVG Skill, kannst du Alexa folgendermaßen ansprechen: „Alexa, frage BVG, wie ich zum Alexanderplatz komme“

Ganz ausgereift sind die Skills aber leider auch noch nicht. Zum Beispiel immer wieder den Satz „Alexa, starte Hauptstadt Quiz“ sagen zu müssen, nur um eine einzige Frage pro Befehl zu erhalten, ist schon nervig. Das ist zwar sinnbildliches Kleinvieh, aber es produziert trotzdem Mist.

Das „smarte“ im Home

Amazon und Google

Der leichte Part hört hier leider auch schon auf, denn wenn du dein Phillips Hue Lichtsystem in Alexa integriert haben möchtest, musst du jede Lampe noch einmal neu zuweisen und in die Alexa Gruppen einteilen. Das mag für dich als technik-affinen User kein Problem sein, allerdings darfst du dieses System dann auch bei deiner ganzen Familie einrichten, weil die in Sachen Technik nämlich echte Höhlenmenschen sind.

Alexa kann ebenfalls deine Sonos-Anlage bedienen. Besonders praktisch ist, dass der Sonos ONE Alexa bereits integriert hat. Wer mit Alexa allerdings nicht ganz happy ist, der kann sich trotzdem über einen Sonos ONE freuen, denn via Software-Updates werden hier weitere Sprachassistenten folgen. Ein echter Vorteil bei dem Sonos ONE ist ebenfalls, dass sechs perfekt angepasste Mikrofone auch einen Sprachbefehl erkennen, wenn die Musik laut ist. Hier hat Alexa ohne Sonos schon ab und an mal zu kämpfen.

Ein Lichtblick

Ganz verkackt hat Amazon aber nicht. Der FireTV Stick ist nämlich eine erfrischende Abwechslung von den ganzen Streaming-Diensten. Dieser verbindet einfach alle in einem. Zugegeben, du brauchst, um einen Bezahlsender über den FireTV Stick zu empfangen, natürlich das Abo des Senders, aber die Tatsache, dass wir nicht mehr zwischen fünf Fernbedienungen wechseln müssen, hat schon so seine Vorteile.
Der Echo Look ist ebenfalls eine nennenswerte Gerätschaft aus dem Hause Amazon. Die Alexa-Kamera fungiert als Modeberaterin, ist aber aktuell in Deutschland noch nicht auf dem Markt.

Google ein…
…e echte Innovation

Amazon und Google

Aber auch Google will sich deinen Mehrwerts Gedanken sichern. Die Suchmaschine, welche wir jeden Tag benutzen, müssen wir an dieser Stelle wohl nicht mehr erklären. Die neueren Gerätschaften Googles sind aber auch so alltäglich und notwendig wie dein Kühlschrank. Nehmen wir den WLAN-Router als Beispiel. „Google WiFi“ bietet dir ein gepushtes Heimnetzwerk, ohne dabei deinen alten Router zu ersetzen. Vielmehr greift dir Google WiFi unter die Arme, was die Verwaltung und Auslastung deines Netzwerks betrifft.

Den Router selbst steuerst du dann über eine App, in der du Nachrichten erhältst, falls dein Netz abbricht oder du durch einen anderen Standort des Routers die Geschwindigkeit erhöhen kannst. Geschwindigkeitstests für deine Geräte sind ebenfalls keine Herausforderung. Wenn du Kinder hast, kannst du die Internetzeit auch pro Tag begrenzen.

Hey Google

Der perfekte Einstieg für dich, wenn du noch nichts mit Smart-Home am Hut hast. Der kleine Donut ohne Loch sieht in etwa aus wie ein abgerundeter Stein. Der hübscheste Stein der Industrie, um genau zu sein. Google Home Mini lässt selbst seinen großen Bruder in Sachen Design im Staub hinter sich zurück. Dafür steckt Mini in einigen anderen Belangen zurück, die den Smart-Home Enthusiasten etwas enttäuschen könnten. Du kannst z.B. keine Kopfhörer anschließen oder via Bluetooth koppeln. Und das Stummschalten per Spracheingabe funktioniert leider auch nicht.

Die KI hat aber zum Glück nicht nachgelassen. Diese weiß nämlich so einiges über dich, wie uns Demar Derozan im Unboxing mit Unbox Therapy verdeutlicht hat. #GoRaptors! Du kannst sie einfach mit „Hey Google“ ansprechen und dein Wille geschehe. Anders als mit den Kopfhörern sind Smart-TV und Lautsprecher koppelbar und auch vom weiteren Softwareumfang her steht Google Home Mini den anderen Geräten auf dem Markt in nichts nach.

 

Fotos: Amazon PR; SuwanPhoto / Getty Images

Der Unterschied zwischen Texas Hold’em und Omaha

Die Welt des Pokers umfasst noch viel mehr als einfach nur Texas Hold’em. Vor allem die Spielvariante Omaha gewinnt zunehmend an Beliebtheit. Wer einmal in eine etwas andere Version des beliebten Kartenspiels hineinschnuppern möchte, sollte allerdings auf ein paar Dinge achten. Viele Anfänger machen den Fehler, die gleichen Strategien wie in Texas Hold’em zu spielen, was keine gute Idee ist, wenn man Erfolg haben möchte.

Poker wird heute deutlich anders wahrgenommen als noch vor 30 Jahren. Während man das Wort damals primär mit dem klassischen Five Card Draw verband, denken die meisten Menschen heute bei dem Wort an Texas Hold’em. Die Variante ist heute weltberühmt und wird nicht nur in Casinos, sondern auch in Kneipen auf der ganzen Welt gespielt. Bei dem Hype rund um Texas Hold’em wird aber gern einmal vergessen, dass Poker noch viel mehr zu bieten hat. Besonders Omaha kann eine spannende Alternative sein, für alle, die etwas Abwechslung zum Texas-Hold’em-Überangebot brauchen.

Die Regelunterschiede

Texas Hold'em

Omaha unterscheidet sich auf den ersten Blick gar nicht so sehr von Texas Hold’em, wie immer liegen die großen Unterschiede aber im Detail. Ähnlich wie in der Texas-Version wird auch Omaha mit verdeckten und offenen Karten gespielt, aus denen man versucht, die bestmögliche Hand zu bilden. In Omaha bekommen die Spieler zu Beginn allerdings nicht zwei, sondern vier Karten auf die Hand. Anschließend folgt das Spiel den Regeln von Texas Hold’em. Es wird also zunächst ein Flop mit drei Karten aufgedeckt, dann folgt der River und zum Abschluss der Turn. Zwischen jeder Runde können die Spieler setzen, wobei auch hier die bekannten Limits aus Texas Hold’em typisch sind. Befinden sich mindestens zwei Spieler nach der letzten Setzrunde im Pott, wird aufgedeckt und der Spieler mit der besten Hand gewinnt.

Auch wenn in Omaha am Ende insgesamt neun Karten in Spiel sind, bleibt es dabei, dass man seine Hand aus den fünf besten Karten zusammenbaut. Wichtig ist, dass zwei Karten dabei aus der verdeckten Hand und drei Karten von den Gemeinschaftskarten kommen müssen. Liegen nach dem Turn beispielsweise vier Herzkarten auf dem Tisch, dann hat der Spieler nur einen Flush, wenn er auch mindestens zwei Herzkarten auf der Hand hält. Eine Herzkarte wäre nicht ausreichend, da er für sein Blatt zwei seiner Handkarten nutzen muss.

Die Starthand

Texas Hold'em

Die Tatsache, dass die Regeln von Omaha und Texas Hold’em sich nur aufgrund der Zahl der verdeckten Karten unterscheiden, sorgt meist dafür, dass neue Spieler in Omaha taktisch ähnlich vorgehen wie Texas Hold’em. Dies erweist sich jedoch schnell als Fehler. In Texas Hold’em sind am Anfang zwei hohe Karten, die im Idealfall ein Paar bilden, eine starke Starthand. Entsprechend denken viele Omaha-Neulinge, dass sie bei Omaha einfach nur zwei Starthände bekommen, wobei ihnen dann zwei gute Karten ausreichen. Die Folge ist, dass Paare überbewertet werden. Vor allem AA wird von Spielern oft zu stark eingeschätzt. Auch wenn zwei Asse in Omaha immer noch eine gute Starthand sind, sollte man immer auch die beiden anderen Karten berücksichtigen.

Starke Hände

Texas Hold'em

In Omaha sind starke Hände viel üblicher, weshalb man seltener mit einem Paar gewinnt. Daher ist es wichtig, dass alle vier Karten der Starthand in einem Zusammenhang miteinander stehen, wenn man gute Chancen nach dem Flop haben möchte. Zwei gute Karten sind oft nicht gut genug. Für einen Sieg nach dem River sollte man sich als Spieler auf Flushs, Straßen oder ein Full House konzentrieren. Wie schon erwähnt, sind Paar und Drillinge viel häufiger in einer Runde unterwegs und bringen daher selten den Sieg.

Dazu kommt, dass Spieler stärker an ihren Händen festhalten. Da man häufiger trifft und auch gute Hände bekommt, gibt es oft mehr Action am Tisch. Dies ist besonders dann der Fall, wenn viele Omaha-Neulinge unterwegs sind, welche die Stärke ihrer Hände nicht richtig einschätzen können

Was ist besser?

Texas Hold'em

Die Frage, welche Variante besser ist, hängt wie immer vom eigenen Geschmack ab. Omaha ist definitiv etwas komplexer, da man mit mehr Karten spielt und dadurch auch mehr Möglichkeiten am Tisch entstehen. Vor allem das Einschätzen der Handstärke will gelernt sein. Hier ist Hold’em etwas einsteigerfreundlicher. Will man eine von beiden Versionen meistern, muss man aber in jedem Fall viel trainieren und spielen. Den schnellen Weg zum Profi gibt es weder bei Texas Hold’em noch bei Omaha.


 
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Fotos: valentinrussanov; fotograv; dule12; powerofforever, ComicSans / Getty Images

Jens Koch – Er hatte sie alle! Der Star-Fotograf aus Berlin

Es ist saisontypisch kalt in Berlin, als wir uns mit Jens Koch im Sofitel auf dem Ku’damm treffen. Doch das stört nicht, denn was uns in der Hotel-Lobby erwartet, bringt uns zum Staunen und ist jede Strapaze und Temperatur wert. Jens hat dort eine große Auswahl seiner Fotografien der letzten Jahre ausgestellt. Majestätisch in Kreisform angeordnet hängen dort die schönsten seiner Meisterwerke. Riesen groß und in Hochglanz präsentiert er hier unter anderem Fotos von Willem Dafoe, Pamela Anderson, Bryan Cranston, Jared Leto und vielen mehr. Jens Koch hatte sie alle vor der Kamera. David Hasselhoff, Robert DeNiro, Chester Bennington, Bill Murray, Sly Stallone, Hugh Jackman, Joe Cocker, Mark Wahlberg, Drew Barrymore, Ian Mckellen, Irina Shayk, Samuel L. Jackson und dutzende mehr. Die Elite der internationalen Promiwelt ist bei ihm im Studio, sobald darum geht, fotografiert zu werden. Mehr als Grund genug, ihm einige Fragen zu seiner Arbeit zu stellen.

6 Lebensfragen:

Jens Koch

Ajouré: Wann war für dich klar, dass du Fotograf werden möchtest?

Jens: Also ich bin ja ursprünglich ein Reporterkind vom Kölner Express und habe mich dann von dort aus in diese Promi-Schiene gearbeitet. Aber so richtig klar war mir das im Jahr 2000, denn da habe ich meine Hotelfachausbildung hingeschmissen. Da ich nebenbei schon immer gerne Portraits gemacht habe und versucht habe, auf Veranstaltungen von Leuten, die mich interessieren, auch Portraits zu machen, wurde ich praktisch über Nacht zum Fotoreporter. Da war ich damals 20 Jahre alt und jetzt kann ich sagen, dass ich zum einen etwas Glück gehabt habe, aber auf der anderen Seite hat es eben auch 16 Jahren gedauert, um dort anzukommen, wo ich jetzt bin. Ich war Nächte lang in Redaktionen gesessen und habe versucht Reporterjobs zu ergattern und diese Geduld hat nicht jeder. Aber du wirst nicht von heute auf morgen Star-Fotograf. Das ist ein sehr langer Weg.

Ajouré: Fotografen-Ausbildung: Hast du Fotografie oder Kunst gelernt/studiert?

Jens: Nein, ich habe mir das alles selber beigebracht. Ich war und bin geprägt von den Magazinen aus den Neunzigern, die ich da gelesen habe. Zum Beispiel Vanity Fair. Damals war die Print-Magazinlandschaft einfach auch besser, als sie heute ist. Und ich war von den Bildern beeindruckt und von der Art, wie man Menschen inszenieren kann. Dann habe ich mir die Kamera meiner Mutter geschnappt und einfach losgelegt. Und damals gab es ja noch Filme in der Kamera. Da musste alles sitzen.

Ajouré: Wenn du nicht im Studio stehst oder für ein Shooting irgendwo gebucht bist, läufst du dann trotzdem den ganzen Tag mit dem Fotoapparat oder Smartphone rum und willst jeden und alles um dich herum Freunde fotografieren, oder belässt du es tatsächlich bei Jobs?

Jens: Ich belasse es mittlerweile tatsächlich bei meinen Jobs. Früher war das anders. Da war das Hobby noch kein Beruf, aber sobald sich das ändert, geht einem so ein bisschen das Hobby flöten und man fotografiert weniger privat. Das müssen schon besondere Momente oder Impulse sein, dass ich ein Foto mit einem iPhone oder der Kamera einfach so machen möchte.

Jens Koch

Ajouré: Wenn man so einen Fotografen im Freundeskreis hat, wie oft wird man dann von seinen Freunden und Bekannten gefragt, ob du nicht „mal kurz“ ein Foto von ihnen machen könntest?

Jens: Das kommt vielleicht sogar seltener vor, als man denkt. Aber von Bekannten, oder Leuten, die man kennenlernt, siehst du schon in den Augen, dass sie ein Foto möchten, wenn sie erfahren, was mein Job ist. Alle finden Fotos toll und wir leben in einer digitalen Welt und darum möchten auch alle Fotos von sich selbst haben. Ich bekomme viele Anfragen, aber ich schaffe das zeitlich leider einfach nicht.

Ajouré: Kommen deine Kunden alle zu dir hier her nach Berlin ins Studio, oder fliegst du auch schon mal um die halbe Welt für einen Job?

Jens: Ich schätze, zu 96% gehe ich dort hin, wo die Leute sind. Die Schauspieler sind in irgendeinem Hotel und ich laufe voll-equipt dort auf. Meistens sind sie dann allerdings in Berlin. Es kommt aber auch schon mal vor, dass ich sie im Ausland fotografiere. Wie vor kurzem zum Beispiel, als ich mit meinen Eltern in Las Vegas Urlaub gemacht habe. Ich hatte gepostet, dass ich in Vegas bin und bekam dann über eine Fotoagentur einen Termin mit Bryan Cranston vorgeschlagen. Dann bin ich zu ihm nach Los Angeles gefahren und habe das noch eben kurz dazwischengeschoben. Ich war also acht Stunden im Auto unterwegs, habe zwei Minuten fotografiert und bin dann wieder zurückgefahren. Da ich allerdings ja privat im Urlaub war, hatte ich mein Equipment nicht dabei und musste mir das vor Ort dann mieten.

Ajouré: Im Berliner Sofitel Ku´damm Hotel hängen zurzeit einige deiner Fotografien aus. Wie kam es dazu und was bedeutet dir das?

Jens: Als Fotograf machst du die Fotos natürlich, um sie zu zeigen und um seine Freude zu teilen. Da ist eine große Leidenschaft drin, Leute zu fotografieren, die ich bewundere, die ich gerne in Serien sehe und wenn ich zum Beispiel Bryan Cranston fotografiere, macht mir das unendlich viel Spaß, da ich ihn in „Breaking Bad“ lieben gelernt habe. Und jemanden wie ihn dann zu zeigen und die Reaktion von Betrachtern zu sehen, die sich dann das Foto anschauen, ist dann schon etwas sehr Besonderes für mich. Denn so nah dran bist du an den Reaktionen von Leuten sonst eigentlich nie.

6 Fotografenfragen:

Jens Koch

Ajouré: Was macht ein perfektes Foto für dich aus?

Jens: Ich beschäftige mich im Vorfeld mit den Prominenten, die ich fotografieren werde. Ich versuche Dinge zu recherchieren, die vielleicht nicht jeder weiß oder kennt und wenn es dann soweit ist und der Promi vor meiner Kamera steht, dann versuche ich mit meinen gewonnen Informationen eine Emotion aus ihnen zu locken, die sie ohne diese Anekdote vielleicht nicht gezeigt hätten. Manchmal muss man das Model dann provozieren und ich provoziere generell sehr gerne und das hilft. Besonders dann, wenn du nur ein oder zwei Minuten Zeit hast. Und die Leute haben eigentlich keine Lust auf Fotos. Das ist einfach so. Sie müssen es machen, um sich weiterhin zu vermarkten, aber Lust hat kaum jemand. Und wenn das Bild dann was geworden ist, innerhalb von so kurzer Zeit, dann ist es für mich ein perfektes Foto.

Ajouré: Dein Lieblingsfotograf?

Jens: Martin Schöller und Art Streiber. Weil das grundsympathische Kerle sind und sie haben eine unglaubliche Frische in ihren Fotos. Sie sind zwar nicht mehr die Allerjüngsten, aber sie machen brandaktuelle Fotos, die auch immer einen gewissen Witz drin haben. Und das ist mir auch wichtig, denn ich würde mich selbst auch als witzigen Typen bezeichnen und auch ich versuche immer Witz in meine Fotos zu kriegen. Und das tun die beiden sehr gut und sind daher eine große Inspiration für mich.

Ajouré: Dein Lieblings-Promi-Foto, welches du selbst geschossen hast?

Jens: Eigentlich gibt es das nicht, denn es ist die Mischung aus den Begegnungen finde ich.

Jens Koch

Ajouré: Lieblingsblende, Zeit und ISO?

Jens: Ich bin ja so überhaupt kein Technik-Freak, was Kameras angeht. Aber in der Kürze der Zeit muss man schon auf Nummer-Sicher gehen, was die Technik angeht und da sage ich immer: Blende Acht – Sonne lacht.

Ajouré: Mit welcher Kamera fotografierst du am liebsten?

Jens: Mit Canon. Wobei die Kamera glaube ich tatsächlich egal ist. Mit Canon habe ich angefangen und habe das irgendwie bis heute so drin. Wenn ich unterwegs bin, kommt es schon mal vor, dass ich mit einer Leica fotografiere, aber im Prinzip alles mit der Canon.

Ajouré: Dein persönlich bester Tipp für angehende Fotografen?

Jens: Der Beruf des Fotografen besteht nur aus 5-10% fotografieren. Der Rest ist Kontakte knüpfen und akquirieren und was man hier braucht, ist definitiv Geduld, den richtigen Riecher und ein kleines bisschen Glück.

Erlebnisfragen bei Shootings

Jens Koch

Ajouré: Welche Persönlichkeit ist dein größter Wunsch vor der Linse zu haben?

Jens: Till Lindemann von Rammstein. Ich bin mit Rammstein aufgewachsen und bis heute ist es ein großer Wunsch von mir, Till einmal zu fotografieren. Mal sehen, ob es sich eines Tages ergibt.

Ajouré: Welches gehört zu deinem lustigsten Erlebnis, das dir während eines Jobs mit einem Promi passiert ist?

Jens: Das ist schwer zu sagen, denn richtig lustige Anekdoten habe ich so nicht. Es gab einige Shootings, die zum Teil den ganzen Tag gingen und da sind immer irgendwelche lustigen Dinge passiert.

Jens Koch

Ajouré: Welches zählt zu den bewegendsten oder ergreifendsten Erlebnissen bei einem deiner Jobs vor der Kamera?

Jens: Also bewegend war tatsächlich der frühe Tod von Chester Bennington, der ganz zauberhaft war und so ganz anders, als viele andere Musiker und Schauspieler. Ich habe ihn 2014 fotografiert und er hat sich sehr viel Zeit genommen und war einfach ein sehr bodenständiger Typ und angenehm. Es war ein herzensguter Typ und es ist sehr schade, dass er so früh von uns ging.

Ajouré: Hast du schon Aufträge für 2018, auf die du dich freust?

Jens: Das ist immer sehr spontan. Also diese Woche fotografiere ich kurz Alicia Vikander, die gerade hier ist. Aber die anderen Jobs kommen noch. Als Fotograf musst du da flexibel sein.

 

Mehr von Jens Koch findest du auf Instagram @jenskochphoto

 

Fotos: Jens Koch; Ajoure-Men Redaktion