Auf diese Spiele freuen wir uns im November

Hideo Kojima veröffentlicht im November sein neuestes Meisterwerk. Death Stranding ist aber nur der Anfang vom Tripple-A-November. EA plant mit einem neuen Star Wars-Ableger, der hoffentlich nicht schon wieder eine Glücksspieldebatte auslöst. Für einen entspannten Abend kannst du dann noch in Doom Eternal einigen Dämonen den Weg zurück in die Hölle weisen.

Death Stranding

Death Stranding

Hideo Kojima bringt mit Death Stranding das erste Spiel seit seiner Verbannung von Konami heraus. Death Stranding ist ein Action-Adventure-Spiel, welches aber so viel mehr ist als nur das. Es ist theoretisch die Begründung eines völlig neuen Genres, das bereits auf der letzten E3 für Aufsehen sorgte.

Story

Vieles ist noch nicht bekannt. Der YouTube-Beschreibung des offiziellen Trailers nach, ist das Death Stranding ein Event, welches irgendwann in der Zukunft stattfinden wird. Sam Bridges hat die „Überreste der Zukunft“ in seinen Händen und muss die zersplitterte Welt wiedervereinigen.

Das Kampfsystem hat einige coole Gimmicks. Du wirst teilweise die Luft anhalten müssen, um Feinden zu entkommen. Es gibt unsichtbare Gegner, die dich nur hören, aber nicht sehen können. Der „Timefall“ ist Regen, der dich schneller altern lässt. Kaum nass geworden, bist du auf einmal 90 Jahre alt.

Es gibt aber auch ganz normale Kampfsequenzen, in denen du Schuss- und Nahkampfwaffen benutzen kannst. Death Stranding ist übrigens auch spielbar, ohne zu kämpfen. Ein pazifistischer Spieldurchlauf ist also definitiv möglich.

Wie in fast jedem anderen Videospiel kannst du auch hier sterben. Death Stranding hat aber eine andere Lösung gefunden, als dich einfach respawnen zu lassen: Mit deinem Tod entsteht ein großer Krater in der Landschaft. Nach deiner Wiederauferstehung kannst du den Schauplatz deines Ablebens sogar noch einmal besuchen gehen.

Multiplayer

Einen Multiplayer-Modus wird es nach jetzigem Stand wohl auch geben. Für diesen brauchst du nicht einmal eine PlayStation Plus-Mitgliedschaft. Es ist allerdings kein klassischer Multiplayer, sondern die ganz normale Einzelspielerwelt wird durch andere Spieler beeinflusst. Du wirst sie nie treffen, dafür aber einige ihrer Spuren finden. Fußspuren oder aufgestellte Objekte erscheinen dann in deiner Welt. Genauso wirst du selbst Spuren in den Welten der anderen Spieler hinterlassen.

Sonstiges

Der Herausgeber ist Sony Interactive Entertainment. Death Stranding wird also wohl nur auf der Playstation 4 erscheinen. Vielleicht sogar auf der Playstation 5? Am 8. November ist es soweit und du wirst in die komplett neue Welt von einem der größten Videospielentwickler, die es je gab, eintauchen.

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Stolze 70 € kostet der Top-Titel aus Kojimas Entwicklerstudio in der Standard Edition. Zudem wird eine limitierte Death Stranding Edition der PS4 Pro auf den Markt kommen. Hardcore-Kojima-Fans kommen also auf ihre Kosten. Der Controller ist vom Look her einer BB-Kapsel nachempfunden. Diese benutzt der Protagonist Sam Bridges, um Babys zu transportieren.

Den Goldstatus hat das Spiel bereits erreichen können. Ein Spiel, welches diesen Status erreicht, ist komplett in der Entwicklung abgeschlossen. Eine Verzögerung in letzter Minute wird es also nicht geben.

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Star Wars Jedi: Fallen Order

Star Wars Jedi: Fallen Order

Star Wars-Spiele und EA waren schon in der Vergangenheit eine schwierige Kombination. Die Lootbox-Debatte, die durch Battlefront 2 ausgelöst wurde, hat auch nicht geholfen. Mit Star Wars Jedi: Fallen Order kommt nun endlich wieder ein Soloabenteuer neben dem Mulitplayer.

Story

In der Zeitlinie des Star Wars-Universums findet dieser Ableger nach Episode 3 statt. Die Order 66 des Imperiums ist in Kraft getreten und als Padawan hast du genauso gelitten. Die Hauptfigur ist besagter Padawan Cal Kestis.

Der Jedi-Orden ist zerschlagen und du bist untergetaucht, um nicht sofort den Inquisitoren des Imperiums zum Opfer zu fallen. Trotzdem entscheidet sich Cal dazu, das Leben eines Jedis anzunehmen und den Orden wieder aufzubauen.

Das ist leichter gesagt als getan. Du wirst dir Lichtschwert-Techniken antrainieren müssen, um überhaupt eine Chance gegen das Imperium zu haben. Die Macht-Fähigkeiten entwickeln sich nicht von alleine und sind überlebenswichtig im Nah- sowie Fernkampf gegen die Sturmtruppen.

Beim Missionsdesign hat Uncharted eine klare Inspiration geliefert. Das Gelände sieht nicht nur schick aus, sondern öffnet neue Wege in deinem Missionsverlauf. Es gibt aber auch mehr Gegnertypen als nur die Soldaten des Imperiums. Riesige Fledermäuse und andere Fauna, die dir nach dem Leben trachtet, wird sich in deinen Weg stellen.

Der neueste Trailer hat sogar schon verraten, dass Darth Vader im Spiel vorkommen wird. Du siehst ihn zwar nicht, kannst aber sein Atmen im Hintergrund hören. Die Antagonistin ist „Second Sister“, die dir das Leben schwer macht. Während deiner Reise triffst du Cere Junda, die deine Mentorin wird.

Multiplayer

Nach aktuellen Informationen soll es keinen Multiplayer zu Star Wars Jedi: Fallen Order geben. Das ist seit langem mal wieder ein EA-Spiel, welches sich auf die Story fokussiert. Eigentlich ist es sogar ein bisschen schade, dass es keine epischen Schlachten gibt, die aus den Filmen nachempfunden werden. Das war bei Battlefront II noch das Beste, mal abgesehen von der Lootbox-Debatte.

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Mikrotransaktionen wird es in diesem Jahr gar keine geben. Sämtliche Inhalte sind nach dem Kauf verfügbar und müssen nicht noch einmal durch Lootboxen gewürfelt werden.

Durch den nicht vorhandenen Multiplayer-Modus kann sich das Entwicklerteam mehr auf die Qualität der Story konzentrieren. Wir bekommen also mit hoher Wahrscheinlichkeit keine halbgebackene Geschichte, sondern ein voll ausgefleischtes Mini-Universum vorgesetzt.

Sonstiges

Alle drei großen Plattformen bekommen den neuen Star Wars-Ableger. Auf dem PC benötigst du allerdings den Origin Launcher, um es spielen zu können. Am 15. November wird das Spiel freigeschaltet. Die Deluxe-Variante zum Vorbestellen kostet 69,99 € im offiziellen Origin Store. Für die Standard-Edition musst du 10 € weniger bezahlen.

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Doom Eternal

Doom Eternal

Dämonen zu schlachten gehört wohl für jeden alten Zocker zu den besten Erinnerungen aus der Kindheit und Jugend. Der Doomguy hat bereits 2016 mit neuer Grafik, aber gleichem Spielprinzip ein Comeback hingelegt. Nun erscheint mit Doom Eternal der zweite Teil der neuen Saga.

Story

Die Dämonen haben ihren Weg auf die Erde gefunden und du als der Doomguy bist zur Stelle, um zu schlachten. Die Story wird bestimmt kein erzählerisches Meisterwerk sein. Bei Doom kommt es eher auf das Gameplay an.

Wo wir schon dabei sind: Es gibt mehr Waffen, neue Waffenmechaniken, neue Dämonen und ein verbessertes Leveldesign. Ein cooles Beispiel ist die Enterhaken-Schrotflinte. Sie zieht dich zu einem Gegner und noch im selben Atemzug kannst du ihn mit Schrot vollpumpen.

So wie es aussieht, ist ein großer Teil der Menschen zu Dämonen umgewandelt worden. Im Trailer heißt es nur „They are no longer your people to save.“ Wir können also davon ausgehen, dass wir einer Menge menschenähnlicher Dämonen begegnen.

Das Ziel ist es natürlich, die Erde vom Abschaum aus der Hölle zu befreien. In einem der Trailer wurde sogar ein Gott des Doom-Universums geleaked. Nicht zwingend DER Gott, aber EIN Gott. Sein Name ist Kahn Makyr. Seine Rolle ist aber noch ungeklärt.

Multiplayer

Der „Battlemode“ ist ein 2 vs 1 Multiplayer, der es zwei Spielern ermöglicht, in die Rollen von zwei Dämonen zu schlüpfen und den Goomguy auszuschalten. Du hast die Wahl zwischen fünf verschiedenen Dämonen, die du auf sechs Karten ausführen kannst.

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Als Dämon kannst du nicht nur selbst gegen den Slayer antreten, sondern auch andere KI-Dämonen beschwören. Diese greifen den Slayer wie in der Kampagne ganz normal an.

Als Doomguy allerdings hast du nicht weniger gute Chancen auf einen Sieg. Du bist nämlich voll ausgerüstet. Alle Mods, alle Waffen und jedes Equipment stehen dir zur Verfügung.

Um deine Ressourcen aufzufüllen, gibt es mehrere Möglichkeiten. Ein Glorykill gibt dir etwas Leben wieder, mit der Benutzung der Kettensäge sammelst du Munition und der Flammenwerfer regeneriert Rüstung. Diese Regenerationsmöglichkeiten können aber durch die Dämonen blockiert werden.

Solange einer der Dämonen den Slayer sehen kann, kann ihn der andere auch durch Wände entdecken. Jede Karte ist laut den Entwicklern so designt, dass du durch intelligente Positionierung den Dämonen entkommen und sie so flankieren kannst.

An den Enden jeder Karte sind Portale aufgestellt, die nur vom Doomguy benutzt werden können. Als Dämon kannst du ihm aber Fallen stellen. Außerdem solltest du mit deinem Teamkameraden zusammenarbeiten. Alleine hast du nur in den seltensten Fällen eine Chance gegen einen voll ausgestatteten Slayer. Sobald einer von euch stirbt, beginnt ein 20 Sekunden Timer, in dem der Slayer noch den anderen Dämon töten muss, um die Runde zu gewinnen.

Dieser Spielmodus wird als „Best of Five“ gespielt. Mit jeder gewonnenen Runde erhältst du Zugriff auf Upgrades, die dich, egal auf wessen Seite du kämpfst, signifikant stärker machen.

Sonstiges

Doom (2016) hat für etwas Verwirrung auf Grund des Namens gesorgt. Um diese Problematik in diesem Jahr zu vermeiden, hat sich Entwickler id Software ganz bewusst für „Eternal“ als Namensanhang entschieden.

Der Vorbestellpreis liegt aktuell bei 59,99 € für die Standard-Edition. Eine Deluxe-Edition wird ebenfalls zum Kauf angeboten, die für 89,99 € zu Buche schlägt. Stichtag ist der 22. November. Der Slayer in dir ist gefragt.

UPDATE: Der Release-Termin ist auf den 20. März 2020 verschoben worden, du musst dich also bis zum ultimativen Gemetzel noch etwas gedulden.

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Fotos: Kojima Production; Electronnic Arts Inc.; Bethesda Softworks