Apple WWDC 2019

Im Convention Center in Downtown San Jose wird bei Apple die hauseigene Zukunft besprochen. Vor dem Event erwarten wir nicht nur das neue iOS 13, sondern auch das neue MacOS 10.15. Außerdem kommt vielleicht ein Dark Mode für iOS, ein WatchOS Update und One More Thing … (((der Mac Pro, aber nicht weitersagen))). Diese Einleitung ist vor dem Event entstanden. Mal sehen, mit wie vielen unserer Vorhersagen wir recht hatten.

Zeremonielle Eröffnung

Apple kann einen guten Auftritt hinlegen. Die zeremoniell abgehaltene Präsentation ist auch in diesem Jahr wieder geil inszeniert. Tim Cook oder wie Trump sagen würde Tim Apple, zelebriert in altbekannter Manier die Eröffnung der viertägigen Messe. Ein bisschen Scientology-Feeling kommt bei uns an, das ist aber völlig normal.

tvOS

Die tvOS-Section der Präsentation nimmt nicht allzu viel Zeit ein. Zuerst wird Apple Originals vorgestellt. Das kannst du dir wie Netflix Originals vorstellen. Die Serie „For All Mankind“ hat sogar den eigenen Trailer zeigen dürfen.

Der Homescreen vom tvOS hat ein Redesign spendiert bekommen. Außerdem gibt es jetzt, wie bei Netflix, Multi-User-Support. Spaß für die ganze Familie. Innerhalb von tvOS ist auch Apple Music implementiert. Innerhalb der Apple Music App kannst du dir zu der Musik die Lyrics in Echtzeit anzeigen lassen.

Als letztes wird über Apple Arcade gesprochen. Den Game-Abo-Service wird es ab Release ebenfalls auf dem tvOS geben. Schock: Apple verkauft keine eigenen Controller, sondern lässt XBOX ONE X und PS4-Dualshock Controller zu. Unserer Meinung nach ist das ein Schritt, der in die richtige Richtung geht. Als nettes Extra sind dann noch Unterwasser-Wallpaper in 4k HDR vorgestellt worden.

WatchOS 6

WatchOS 6
Die Apple Watch ist mometan die beste Health Watch für den Fitness-interessierten Technik-Enthusiasten. Das ändert sich auch mit WatchOS 6 nicht. Apple baut seinen Vorsprung in diesem Bereich sogar noch aus. Es wird mehr Watch Faces geben, die allesamt Einstellungsmöglichkeiten bieten. Eine Option ermöglicht es, dir zu jeder vollen Stunde eine kleine Vibration der Uhr auszulösen. Diese netten kleinen Dinge sind Verbesserungen der generellen Lebensqualität mit der Uhr.

Wirklich interessant wird es aber bei den Apps. Davon sollen in Zukunft wesentlich mehr für die Apple Watch zur Verfügung stehen. AudioBooks, der Voice Rekorder und der Taschenrechner sind nur wenige, vorinstallierte Beispiele. Außerdem benötigst du bald kein iPhone mehr, um Apps auf deine Watch zu holen. Bei Apps wie AudioBooks wird das durch ein neu freigegebene Streaming-API ermöglicht. Der AppStore wird auf die Apple Watch gebracht. Die Entwickler können jetzt direkt für das WatchOS entwickeln und brauchen kein iPhone mehr, um ihre Apps zu veröffentlichen.

Der Health- und Fitness-Bereich steht natürlich im Vordergrund. Die Activity-App erstellt mit dem neuesten Update eine Langzeitanalyse deiner Stats. Bis zu neun Schlüssel-Werte können analysiert werden. Die Werte werden mit deinen Leistungen des gesamten Jahres gegenübergestellt. So hast du theoretisch immer den Überblick, ob du stagnierst oder aufbaust.

Die Gesundheit deines Gehörs ist auch wichtig. Die Watch erkennt nun, wenn die Lautstärke in deiner Umgebung eventuell schädlich für dein Gehör ist. Diese Messungen sind nur sporadisch und werden nicht gespeichert.

Für die Frauen gibt es eine sehr interessante neue App. Cycle-Tracking nennt sich die Neuerung. Sie ist ein diskreter Weg, um den Zyklus zu überwachen. Die Nutzerin wird im Voraus informiert. Diese Funktion gibt es im Übrigen auch für das neue iOS auf dem iPhone. Die Health-App hat neben dem Cycle-Tracking auch andere neue Features bekommen.

Den angesprochenen Dezibel-Messer gibt es auch für das Watch Face als Widget. Weitere Farbeinstellungen lassen dich die Uhr besser auf dich selbst zuschneiden. Mit der neuen Streaming-API kannst du Sport-Events, wie ein NBA-Spiel, live mithören. Zu den neuen Apps, die auf der Watch verfügbar sein werden, gehört auch Shazam. Alle aufzuzählen hat aber sogar für eine Apple Präsentation zu lange gedauert.

Das mit Abstand Beste an der gesamten WatchOS-Vorstellung war natürlich das Pride-Armband mit Pride Watch Face. #Ironie

iOS 13

Der Juggernaut der WWDC ist natürlich iOS 13. Zu Beginn bekommen wir gleich mal einige Zahlen. 30 % schnellere FaceID, die Apps werden anders komprimiert und sind somit 50 % kleiner, die Updates zu den Apps sogar 60 % kleiner und die Startgeschwindigkeit für Apps soll angeblich verdoppelt sein. In Sachen Geschwindigkeits-Optimierung war es das aber auch schon. Kommen dir zu den wichtigen Dingen im Leben. Dem Dark Mode.

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Dark Mode

Die komplette Oberfläche und alle Apps, die von Apple selbst entwickelt werden, bekommen einen schicken neuen Modus. Apple hat es endlich geschafft, das Feature Type Swipe neu zu erfinden. Und die Menge gibt tosenden Applaus. Come On Leute, das gibt es schon lange. Das Feature der Live-Lyrics von der Apple Watch ist auch im neuen iOS 13 verfügbar.

Safari, Mails und Notes wurden aufpoliert und etwas intelligenter angerichtet. Das eigentlich Interessante an den neu gestalteten Apps ist die Reminder App. Keine Sorge, du bist aller Wahrscheinlichkeit nach nicht der Einzige, der diese App noch nie benutzt hat. Das könnte sich in Zukunft aber ändern. Reminders ist von Grund auf neu geschrieben worden. Die App soll dadurch angeblich intelligenter sein. Es gibt nun Top- und Sublevel Reminder und du kannst sogenannte Tags auf deine Reminder setzen. Ein Beispiel: Du erstellst dir eine Erinnerung für nächste Woche Dienstag um 15 Uhr, dich mit Jessy zu treffen. Solltest du jetzt in der Zwischenzeit mit Jessy über iMessage chatten, wird die Erinnerung am oberen Bildschirmrand angezeigt.

Apple Maps bekommt ebenfalls eine komplett neue Oberfläche. Vorerst natürlich nur in den USA. Mehr als 4 Millionen Meilen wurden mit dem Auto und Flugzeugen zurückgelegt, um die neue Erscheinung perfekt zu machen. Auf der Karte erkennst du viel mehr Details in den Strukturen der Umgebung. Häuser sind zwar nicht das wichtigste auf eine Navigationskarte, sie können aber Anhaltspunkte zum Aufenthaltsort geben. Bis Ende 2019 sollen die Vereinigten Staaten komplett abgedeckt sein.

Es gibt „neue“ Look-Around-Windows, die buchstäblich einfach nur Google Street View sind. Die generelle Qualität der Aufnahmen ließ sich aus dem kurzen Beispiel nicht erkennen.

Der Datenschutz bei Apple wurde als nächstes angesprochen. Hier kommen einige coole neue Features. Apps, die deinen Standort tracken, sind bei Apple anscheinend verständlicherweise nicht gerne gesehen. Mit iOS 13 kannst du Apps darauf abrichten, deinen Standort nur einmalig zu verwenden. Solltest du einer App das permanente Tracking erlauben, wirst du benachrichtigt, sobald dein Standort abgerufen wird. Eventuelle Hintertüren über WiFi und Bluetooth sind übrigens verschlossen.

Sign in with Apple ist eine neue Möglichkeit, dich auf Drittanbieter Portalen anzumelden. Du kennst sicherlich die Buttons „Mit Facebook anmelden“. Das gibt es jetzt auch mit einer Apple-Schnittstelle. Diese Schnittstelle verbirgt deine eigene E-Mail und ersetzt sie mit einer einzigartigen Random-Mailadresse, die sich von Portal zu Portal ändert. Diese Random-Adressen leiten auf deine richtige E-Mail weiter.

Sofern du Sicherheitskameras mit Home Kit-Unterstützung bei dir zu Hause installiert hast, werden die Videoclipps ab sofort nicht mehr auf der Cloud, sondern im eigenen Heim analysiert. Erst danach werden sie encrypted auf deine Cloud geladen. Zehn Tage lang werden sie gespeichert und danach sicher gelöscht. Außerdem rechnen sie nicht auf deinen persönlichen Speicherplatz drauf. Bestimmte Hersteller von Routern integrieren Home Kit sogar in ihren Geräten. Dadurch ist das Haus komplett gegen Angriffe von außen geschützt.

Es gibt ein paar kleine neue Features in der Messages App. Wenn du einen neuen Kontakt anschreibst, dann kannst du jetzt sofort deinen Namen und dein Profilbild teilen. Außerdem kannst du Memojis jetzt mit mehr Möglichkeiten auf dich anpassen. AirPods inklusive. Für dich und dein Memoji gibt es nun ein Memoji Sticker Pack, welches viele unterschiedliche Sticker aus deinem Memoji generiert. Alle Geräte, die mindestens den A9 Chip von Apple verbaut haben, unterstützen dieses Feature. Ok, das sind alles Spielereien. Trotzdem nett.

Die Kamera wird durch Software verbessert. Das Licht im Portrait-Modus erhält einen neuen High Key Mono-Filter. Die Bearbeitung von Fotos direkt auf deinem iPhone ist mit neuen Einstellungsmöglichkeiten ausgeweitet worden. Innerhalb deiner Kamera-App kannst du etwas mehr Zeit verbringen. Das Gleiche klappt ab sofort übrigens auch mit Videos.

High Key Mono-Filter

Durch maschinelles Lernen wird die Ansicht der Galerie optimiert. Fotoduplikate werden herausgefiltert und nur noch einzeln angezeigt. Der gesamte Tab hat mehr Möglichkeiten zum Sortieren bekommen. Du kannst deine Fotos nun nach Tagen, Monaten und Jahren sortieren lassen. Das Coole daran ist, dass die Galerie erkennt, welche Ereignisse wichtig sind. Wenn du jedes Jahr am Geburtstag deiner Tochter Fotos machst und nach Jahr sortierst, werden dir nur Bilder von den vergangenen Geburtstagen deiner Tochter angezeigt.

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Die AirPods haben ebenfalls etwas Liebe abbekommen. Über die kleinen Wireless-Kopfhörer kannst du dir Nachrichten vorlesen lassen und auch antworten. Das funktioniert mit dem neuen Siri Kit. Wenn ein Freund von dir auch mit seinen AirPods Musik hört, kannst du deine Mukke mit ihm teilen. Um sofort zu Hause weiter Musik zu hören, hältst du ein iPhone kurz an deinen HomePod und die Musik wird weiter über die Box abgespielt. Über den HomePod kannst du außerdem über 100.000 Radiosender auf der ganzen Welt empfangen.

CarPlay hat ein optimiertes Car Dashboard spendiert bekommen, das nun sogar mit Drittanbieter-Map-Apps funktioniert.

In der neuen iOS 13 Version gibt es auch neue Funktionen bezüglich Siri, nämlich Siri Shortcuts. Diese Funktion ist direkt im OS installiert und kann ab dem Update genutzt werden. Siris Stimme wird in Zukunft nicht mehr so abgehackt klingen. Durch maschinelles Lernen mit neuraler TTS-Technologie werden die Sätze nur noch durch Software generiert. Besonders bei längeren Antworten ist das ganz klar hörbar.

Die letzte angesprochene Neuerung für iOS 13 ist, dass du unbekannte Anrufe direkt auf deine Mailbox leiten kannst. Alle neuen Features werden auch auf dem iPad zur Verfügung stehen.

iPadOS

Wo wir schon beim iPad sind. Für das Tablet aus dem Hause Apple gibt es bald ein eigenes OS, das speziell für das iPad konfiguriert wurde. Unter anderem kannst du deine Widgets ab sofort auf dem Homescreen anpinnen. Die Funktion „Slide Over“ hat ihre eigene App-Übersicht erhalten. Bedeutet, dass du im Slide Over-Bereich Apps im Hintergrund laufen lassen kannst.

Eine Split Screen Funktion schafft es auch endlich in das Ökosystem. Mit dem App-Exposé, dass es mit iPadOS auch auf dem iPad geben wird, kannst du nicht nur Apps von Apple, sondern auch Drittanbieter-Apps darstellen.

In Dokumenten gibt es eine Link-Preview. Dazu hältst du den Link einfach gedrückt. Multitasking ist ebenfalls möglich, weil die iPads schließlich auch Multitouch unterstützen. Einfaches Drag & Drop von allen möglichen Elementen erleichtert den schnellen Workflow. Von der Kamera aus ist es möglich, direkt Bilder in Lightroom zu importieren.

iPadOS

Safari wird auf dem iPad nicht mehr die mobile Ansicht von Websites darstellen, sondern nur noch die Desktop-Variante. Das ist besonders hilfreich für Webentwickler und Designer. Page Builder wie WordPress funktionieren dadurch ebenfalls viel besser auf dem iPad.

Fonts sind ein großer Teil jedes Arbeitsprojekts. Apple kooperiert mit den führenden Lizenzhaltern wie Adobe.

Die neue Gestensteuerung wird die Bedienung unterwegs mit Sicherheit erleichtern. Mit einem Drei-Finger-Pinch kopierst du ein Element, mit dem Drei-Finger-Spread fügst du ihn wieder ein und mit dem Drei-Finger-Swipe nach links löschst du Elemente.

Wer will eigentlich einen Stylus? Der Apple Pen wird auf 9ms Latenz heruntergeschraubt. Die neue Tool-Palette funktioniert unabhängig vom Programm, das du benutzt. Zu guter Letzt die beste Neuerung im iPadOS. Die Tastatur kann auf eine Smartphonegröße am rechten Bildschirmrand verkleinert werden. Auf dem Tablet zu texten war schon immer die Hölle. Also bis jetzt.

Mac Pro – ONE MORE THING!

Erblicket! Der Mac Pro ist zurück. Er hat ein abnehmbares Gehäuse mit Stahlrahmen, Griffe zum Umhertragen und Specs, die uns das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Fangen wir aber von vorne an. Das tragende Element der Komponenten liegt auf der Innenseite des Towers. Das heißt, dass du einen 360° Winkel an Erreichbarkeit hast, wenn du das Gehäuse nach oben hin abziehst. Diesen PC zu modden wird Spaß machen.

Mac Pro

Der Prozessor legt bei mickrigen acht Kernen los und geht bis zur 28 hoch. Es ist ein Intel XEON mit 300 Watt Leistung. Es gibt theoretisch genug Platz für 1.5 Terrabyte RAM. Nicht Festplattenspeicher … Arbeitsspeicher! Zwölf DIMM-Slots müssen ja auch für irgendwas gut sein. Eine Radeon Pro 580X ist die reguläre Speicherkarte des Mac Pros. Die höchstmögliche Konfiguration sind V I E R Radeon Pro Vega II GPUs.

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Vier große und vier kleine PCI-Slots stehen dir ebenfalls zur Verfügung. Es gibt gleich zwei 10 Gigabyte Ethernet Ports und ein 500 Watt MPX Modul zur Kühlung ohne Ventilatoren. Diese sind nämlich am Gehäuse verbaut. Um den ganzen Rechner am Laufen zu halten, sorgt ein 1400 Watt Netzteil für stattliche Stromkosten. Laut Apple soll das Gerät aber leise genug sein, um in der Nähe deines Arbeitsplatzes zu stehen.

Mit dem verbauten Afterburner schafft es diese Rakete, sechs Milliarden Pixel die Sekunde zu rendern. Drei Streams in 8K gleichzeitig? Kein Problem! Zwölf Streams in 4K zur selben Zeit? Easy! Durch dieses Powerhouse lassen sich Proxy-Workflows verhindern, wie noch nie zuvor.

Der neue Bildschirm ist auch nicht von schlechten Eltern. Ein 32 Zoll LCD Panel mit 20 Millionen Pixel und 6K Retina Auflösung. Mit einer Kontrastrate von 1.000.000: 1 und 1600 nits Maximalleuchtkraft kannst du hochauflösende Bilder stundenlang bearbeiten. HDR reicht hier als Bezeichnung nicht mehr aus. Die neue Technologie heiß deshalb XDR für Extreme Dynamic Range.

Der neue Mac Pro kann übrigens bis zu sechs von diesen Bildschirmen gleichzeitig versorgen. Pi mal Daumen sind das 120 Millionen Pixel. Der Ständer für den Bildschirm lässt sich für den Transport entfernen und lässt das Display bei Positionskorrekturen angeblich sehr leicht wirken. Außerdem ist es dir möglich, den Bildschirm in einem Portrait-Modus auszurichten. Das ist allerdings keine neue Technologie, sondern geht schon sehr lange mit anderen Bildschirmen.

Der Mac Pro alleine fängt bei $ 5999 an. Das ist der niedrigste Preis, den es geben wird. Das Diplay kostet ohne Pro Ständer $ 4999 und mit ebenfalls $ 5999.

MacOS

Die neue MacOS-Version wird sich Catalina nennen. Hier gibt es nicht allzu viel zu berichten. iTunes wird wohl tatsächlich still und leise um die Ecke gebracht. Die Zukunft von Medien auf dem MacOS soll von drei separaten Apps weitergeführt werden. Apple Music, Podcasts und TV. Alle drei Apps wurden aufpoliert und bieten Wiedergabequalität der Oberklasse. Mit der neuen Version kannst du dein iPad auch als zweiten Bildschirm verwenden.

Ein sehr cooles neues Feature ist die Sprachsteuerung für den Mac und iOS-Geräte. Menschen mit körperlichen Einschränkungen können somit diese Geräte in vollem Umfang nutzen. Die Stimme wird direkt auf dem Gerät verarbeitet und nicht an eine Cloud geschickt.

Mit der FindMy App ist es nun möglich, Apple Geräte zu finden, die sich im Ruhemodus befinden. Ein sicheres Bluetooth Signal kann durch die Applikation geortet werden. Diese Signale sind Ende zu Ende encrypted und somit nicht für Außenstehende eindsehbar. Alle Mac, iPhones und iPads, die mindestens den T2 Chip verbaut haben können, diese Funktion nutzen.

Mit Project Catalyst wird allen Programmierern ein großer Gefallen getan. Entwickler können ihre Apps nun direkt vom iPad auf den Mac importieren. Außerdem ist xCode am Tag der Messe gestartet.

Für die Entwickler

Mit den Apps Reality Kit, Reality Composer und AR Kit 3 können Developer extrem viele neue Möglichkeiten der virtuellen Realität ausschöpfen. Anhand von Minecraft wurde das auf der Bühne demonstriert. Allerdings sind die meisten Wohnzimmer zu klein dafür und im Freien könnte es zu Problemen mit der Optik kommen.

Die Swift App hat ein neues Framework bekommen. Die Preview im Programm aktualisiert sich jetzt in Echtzeit. Außerdem lässt dich der Baukasten quasi per Drag & Drop neue App erstellen. Mit dieser Preview kannst du auch direkt interagieren, um die Funktionalität der App zu testen. Damit deine App auch auf allen Geräten funktioniert, gibt es per Knopfdruck eine Integrierung in alle anderen OSs von Apple.

Swift Code App

Fazit

Jung, Junge … die WWDC war in diesem Jahr nicht schlecht. Viele neue Softwarelösungen, die dir das Leben im Apple-Versum erleichtern werden, kommen dieses Jahr mit hinzu. Der Mac Pro hat natürlich einen astronomischen Preis und ist nicht für Jedermann gedacht. Besonders gefallen haben uns zwei Dinge: Zum einen die erweiterten Health-Features auf der Apple Watch und die Sprachsteuerung für körperlich eingeschränkte Menschen.

 

Fotos: Screenshots WWDC