Wohnen leicht gemacht – Starke Tipps und Tricks für die Eigenheimgestaltung

Eine Couch, ein großer Fernseher, um das nächste große Sportevent oder die aktuellsten Blockbuster zu genießen und einen Beistelltisch, der zur Not auch als Fußablage fungiert. Mehr brauchen die meisten Männer nicht, wenn sie an die Inneneinrichtung des Wohnzimmers in den eigenen vier Wänden denken. Dabei ist das Hobby der Innengestaltung schon längst keine Frauendomäne mehr und definitiv nicht so simpel wie es im ersten Moment wirkt.

Ganz im Gegenteil: Mit dem nötigen Interesse und unseren Tipps und Tricks lässt sich die muffige Männerhöhle in ein imposantes Vorzeigedomizil verwandeln, das die Lebensqualität immens verbessert, zur Selbstverwirklichung einlädt und zusätzlich jeden Besucher oder Besucherin im Eigenheim schwer beeindruckt. Doch bevor es ans Eingemachte geht, gibt es einiges zu beachten.

Mit Farbästhetik für die richtige Stimmung sorgen

Mit Farbästhetik für die richtige Stimmung sorgen

Bevor es an die Auswahl der passenden Möbelstücke und Einrichtungsgegenstände geht, solltest du dir erstmal überlegen, welches Farbbild du dir im Eigenheim wünschst. Hier sind die wildesten Kombinationen möglich, jedoch solltest du im Hinterkopf behalten, dass Farbenlehre nicht so einfach ist wie es klingt und es schwieriger wird, ein stimmiges Gesamtbild aufrecht zu erhalten, je bunter es wird.

Vielen fällt es schwer, die richtigen Farbverhältnisse zuzuordnen und dann kann es sehr schnell hektisch und chaotisch wirken. Die farbliche Gestaltung der Inneneinrichtung kann die Stimmung in den eigenen vier Wänden erheblich beeinflussen. Prinzipiell lässt sich mit dunkleren Tönen nicht viel falsch machen. Außerdem haben diese oft einen maskulineren und reiferen Touch.

Wenn die Wohnung jedoch nicht viel natürliches Sonnenlicht genießt, kann sich mit vielen schwarzen Möbelstücken schnell eine bedrückende Atmosphäre breitmachen. Hier kannst du dir dann mit weißen Deko-Artikeln wie einem Teppich oder Kissen behelfen. Pflanzen sind eine weitere Möglichkeit, um etwas farbliche Abwechslung ins Spiel zu bringen. Um diese musst du dich jedoch dann auch kümmern. Vertrocknetes Gestrüpp, das den Kopf hängen lässt, empfindet niemand als ästhetisch.

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Die bestmögliche Platzierung im Raum

Die bestmögliche Platzierung im Raum

Neben der farblichen Gestaltung ist dies der zweite Punkt, der in die Kategorie der frühen und sorgfältigen Planung fällt. Du möchtest die Gegebenheiten des eigenen Wohnraums natürlich bestmöglich nutzen und dafür sollte keinerlei Fläche ungenutzt bleiben. Hierbei ist die Anordnung das A und O.

Nicht alle haben den Luxus eines Hauses oder eines riesigen Lofts, jedoch stellt eine kleinere Wohnung definitiv keinen Nachteil dar. Gemütlichkeit ist das Stichwort. Wenn der Ess- und Wohnbereich in dasselbe Zimmer fallen, dann setzt du eben mit diversen Gegenständen gekonnte Akzente, um so für eine optisch ansprechende Raumtrennung zu sorgen. Die einfachsten Methoden sind hier geschickt platzierte Teppiche oder Regale, welche dann oftmals im wahrsten Sinne des Wortes einen Raum trennen. Außerdem schaffst du dir so auch noch nützlichen Stauraum.

Du kannst jedoch auch ausgefallenere Dinge ausprobieren und zum Beispiel die Couch mitten im Raum platzieren. Der Esstisch wird dann an der Rückseite der zentralen Sitzgelegenheit platziert. So schaffst du eine klare Trennung der Räume, hast bei hohem Gästeaufkommen jedoch immer noch genügend Offenheit, um die Gespräche in einer großen Runde aufrecht zu erhalten.

Selbst ist der Mann: DIY Charme in den eigenen vier Wänden

Selbst ist der Mann: DIY Charme in den eigenen vier Wänden

Der Do It Yourself-Trend ist schon längst keine Neuheit mehr. Gegenstände wie alte Holzpaletten wirken auf den ersten Blick nicht sonderlich gemütlich. Sie lassen sich mit einigen Handgriffen jedoch super zu einem Regal oder einer Couch bzw. Terrassen Möbel Ausstattung umfunktionieren. In Kombination mit ein paar Sitzpolstern und gemütlicher Beleuchtung entsteht so ein einladender Rückzugsort für Grillabende in lauen Sommernächten. Das dunkle Holz bringt einen angenehmen rustikalen Charme mit sich, kann jedoch nach Belieben auch in den verschiedensten Farben bepinselt werden.

Passend dazu kannst du alte Weinkisten aus Holz als optisch ansprechenden Stauraum für kleinere Gegenstände nutzen. Dabei getrunkene Weinflaschen eignen sich dann auch prima als Kerzenständer. Die zuvor erwähnten Pflanzen harmonieren auch sehr gut mit den dunklen Tönen dieser DIY-Möbel und aus kleineren Holzresten lassen sich sehr schicke Blumenkästen zusammenbauen.

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Generell sind der handwerklichen Fantasie keine Grenzen gesetzt und mutige Hobbyhandwerker können sich aus ein paar Paletten sogar ein ausgefallenes Bett basteln. Du solltest aber bei jeder Umsetzung die eingangs erwähnten Faktoren der Farbharmonie und geschickten Platzierung im Raum immer im Hinterkopf haben.

Technikmanagement: Stilvolle Einbindung für ein aufgeräumtes Gesamtbild

Technikmanagement: Stilvolle Einbindung für ein aufgeräumtes Gesamtbild

Wir lieben unseren riesigen Fernseher im Wohnzimmer als Zentrum der multimedialen Station. Um ihn scharen sich im besten Fall eine Surround-Sound-Anlage für das optimale Sounderlebnis und diverse Gaming-Konsolen für die nötige Unterhaltung, um jeglicher Form der Langeweile den Kampf anzusagen.

Doch die meisten kennen ein damit einhergehendes Problem: Kabelsalat, der optisch alles andere als ansprechend ist. Deshalb solltest du unbedingt darauf achten, dass du das Management der Verkabelung im Griff hast.

Im besten Fall ist der TV mit der passenden Halterung an der Wand angebracht und die unschönen Drähte verschwinden in der Wand oder in einer Leiste, die die selbe Farbe wie die Wand trägt. Außerdem bietet es sich an, bei der Platzierung des Bildschirms stets die Lichtverhältnisse zu beachten. Direkter Sonneneinfall stört nicht nur das Sehvergnügen, sondern offenbart bei ausgeschaltetem Zustand auch unschöne Schlieren und Staubansammlungen. Für die Konsolen solltest du ein geeignetes Sideboard mit Türchen verwenden. So kannst du die Technik-Sammlung gekonnt verstecken, wenn sie gerade nicht in Gebrauch ist.

Bei der Soundanlage wird es da schon schwieriger. Wer Wert auf den vollen Raumklang setzt, kommt nicht drum herum, mindestens zwei der Lautsprecher mittig im Raum zu positionieren. Die dafür benötigten Kabel müssen dann trotzdem irgendwie quer durch das Zimmer zu dem Subwoofer gelangen, der in Nähe des Fernsehgeräts positioniert ist. Mit ausreichend Budget lässt sich dieses Problem sehr einfach umgehen.

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Kabellose Anlagen sind zwar im Schnitt immer teurer, sorgen jedoch für ein wesentlich besseres Gesamtbild im Wohnzimmer. Wer nicht unbedingt auf den extremen Surround Sound wert legt, kann es auch mit einer Soundbar für den TV versuchen, die mittlerweile auch überragende Tonqualität abliefern und dazu meist auch noch sehr schick aussehen.

Kleinigkeiten für den nötigen Feinschliff

Kleinigkeiten für den nötigen Feinschliff

Wenn die gröbste Einrichtung mit den Möbeln steht, geht es ins Detail. Mit der nötigen Dekoration schaffst du es, deinem Eigenheim Leben einzuhauchen. Dieser Punkt ist auch komplexer als einfach ein paar Blümchen und Bilder zu platzieren. Hier kannst du deine eigene Persönlichkeit nutzen, um der Wohnung oder dem Haus den nötigen Charakter zu verleihen.

Wenn du dich für Fotografie interessierst, bietet es sich an, die eigenen Aufnahmen gerahmt ins Wohnzimmer zu hängen, um den Gästen damit gleich von den spannenden Reiseerlebnissen erzählen zu können. Whisky-Feinschmecker präsentieren ihre Spirituosensammlung auf einer kleinen Minibar, um mit ihrem Wissen prahlen zu können. Wer den nötigen Platz hat, baut sich mit einer Theke einfach gleich das Barfeeling zu Hause nach, um den Besuchern direkt leckere Cocktails mixen zu können. Die musikalischen Naturen haben das Instrument der Wahl stets griffbereit im Wohnzimmer. Das sieht schick aus und kann schnell für die nötige Unterhaltung sorgen.

Abschließend sollten wir noch sagen, dass wir hier nur einige Beispiele genannt haben. Der Kreativität sind hier keinerlei Grenzen gesetzt und je mehr du deine individuellen Vorlieben in die Gestaltung der eigenen vier Wände einfließen lässt, desto besser. In Kombination mit unseren Tipps und Tricks entsteht hier ein Wohnbereich, auf den jeder Besucher neidisch wird und in dem du dich selbst am allerwohlsten fühlst.

 

Fotos: Alexandra Gorn, Sidekix Media, Misuto Kazo, Lucas Santos, Jens Kreuter, Manja Vitolic on Unsplash