Das erste Date in Zeiten von Corona: So kann es zum Erfolg werden

Du bist noch immer auf der Suche nach deiner Traumfrau, doch gerade in Zeiten von Corona ist es superschwierig neue Menschen kennenzulernen. Nicht nur fällt es durch das Abstandhalten wirklich sehr schwer, sondern auch durch das Tragen der Maske. Du verstehst die anderen Menschen nicht richtig und ein Lächeln, bei dem niemand den Mund sehen kann, ist eben kein richtiges Lächeln. Dennoch ist es nicht unmöglich, ein Date in Corona-Zeiten zu haben. Wir zeigen dir, wie dein Corona-Date dennoch zu einem vollen Erfolg werden kann.

Möglichkeiten des Kennenlernens

Die Corona-Pandemie hat die Digitalisierung sprungartig weiter vorangetrieben. Die Welt ist dank des Virus innerhalb kürzester Zeit immer digitaler geworden. Diese Entwicklung macht natürlich auch vor den Möglichkeiten des Kennenlernens und des Datings nicht Halt.

Der einfachste Weg, um neue Menschen kennenzulernen, ist wohl heute über das Online-Dating. Plattformen wie  Tinder erfreuen sich einer immer größer werdenden Beliebtheit. Das geht zumindest aus einer aktuellen Umfrage von Statista hervor.

Bei den klassischen Wegen des Kennenlernens solltest du vorsichtig sein. Das Ansprechen in einer Bar oder beim Feiern oder im Alltag ist durch die Sicherheitsmaßnahmen deutlich schwieriger geworden. Dennoch ist es weiterhin wichtig, dass du dich und andere mit einer Maske schützt. Fürs Dating darf die natürlich gut aussehen, wie etwa eine farbige Maske von Virshields.

Beim Kennenlernen, egal auf welchem Weg, tauscht ihr Handynummern aus und dann wird ohnehin erst einmal geschrieben, um euch grob kennenzulernen. Zumindest das unterscheidet sich nicht vom herkömmlichen Dating.

Digitales erstes Date

Sehr Corona-konform ist ein erstes Date auf digitalem Wege. Dabei trefft ihr euch über eine der vielen verschiedenen Videoplattformen. Wenn ihr bislang beispielsweise über WhatsApp immer miteinander geschrieben habt, könnt ihr hier mit Video telefonieren. Weitere Möglichkeiten sind Skype, Zoom, Google Hangout oder Facebook. Selbst bei Tinder lässt sich dein Schwarm mittlerweile mittels Videochat kontaktieren.

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Der Vorteil dabei ist, dass ihr euch in eurer gewohnten Umgebung befindet und ihr euch ohne Maske in Ruhe unterhalten könnt. Perfekt also, um sich erst einmal ein bisschen näher kennenzulernen.

Der Nachteil ist, dass ihr euch nicht näherkommen könnt. Denn irgendwie gehören Berührungen und vor allem Gerüche doch zu einem ersten Date dazu. Doch vielleicht könnt ihr das bei eurer zweiten Verabredung nachholen.

Vor echtem Treffen: Risiken abwägen

Wenn du oder sie vorschlägt, dass ihr euch zu einem ersten Treffen draußen in der echten Welt treffen solltet, gilt es für euch beide natürlich etwaige Risiken bezüglich der Pandemie abzuwägen. Dazu solltet ihr die Fragen klären, ob ihr beispielsweise beide geimpft oder genesen seid.

Etwaige Bedenken solltet ihr einfach frei heraus ansprechen. Immerhin handelt es sich aktuell bei der Pandemie um eine ganz besondere Situation, in der andere Regeln herrschen. Es wird dir bestimmt niemand übelnehmen, wenn es dir dabei nicht wohl ist. Umgekehrt solltest du ebenfalls mögliche Bedenken respektieren.

Vor dem Treffen könnt ihr außerdem vereinbaren euch testen zu lassen, um wirklich auf der sicheren Seite zu sein.

Spazierdate an der frischen Luft

Für ein erstes persönliches Kennenlernen ist ein Spazierdate an der frischen Luft perfekt. Hier könnt ihr euch Face-to-Face unterhalten und außerdem ist draußen keine Maske nötig. Wenn ihr geimpft seid und euch vorher getestet habt, besteht die Möglichkeit, dass ihr euch bestimmt gefahrlos etwas annähern könnt.

Das Spazierdate bietet eine tolle Gelegenheit für ein intensives Gespräch. Wenn ihr mal nichts zu bereden habt, kommt es nicht zu peinlichen Pausen, da ihr immerhin etwas zu tun habt. Allerdings gibt es draußen immer etwas zu reden, sei es über die Natur, die Umgebung oder das Wetter. Für Gesprächsstoff ist also gesorgt.

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Candlelight-Dinner mit Sicherheitsvorkehrungen

Mittlerweile ist selbst der Besuch im Restaurant wieder möglich, wenn du geimpft oder genesen bist oder du dich testen hast lassen. Es kommt jedoch auf die jeweilig geltende Verordnung und die Regelungen vor Ort an, wie es gehandhabt wird.

Also ist eine Verabredung im Restaurant für euch beide kein Problem. Bei einem leckeren Essen und ein paar Drinks redet es sich doch besser und die Stimmung kann durchaus etwas lockerer werden.

Natürlich könnt ihr bei entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen auch auf ein Date bei dir oder ihr zu Hause ausweichen. Hier bestellt ihr euch etwas, kocht gemeinsam und verbringt einen tollen Abend auf der Couch.

Respekt und Verständnis auf beiden Seiten

Gerade in Zeiten von Corona ist es sehr wichtig, dass du beim Dating verständnisvoll bist. Es ist eine Zeit voller Unsicherheiten und wenn du dir mehr von deiner Verabredung erhoffst, solltet ihr euch und eure Entscheidungen bezüglich Corona stets respektieren.

Es ist nicht einfach heutzutage andere Menschen kennenzulernen und zu daten. Vor allem wenn du nur auf schnelle Abenteuer aus bist, kann es schwierig werden.

Wenn du jedoch auf der Suche nach DER einen bist und eine Beziehung anstrebst, kann die Corona-Pandemie sogar ziemlich hilfreich sein. Denn du lernst die Person erst aus der Entfernung kennen und schätzen. Erst in einem zweiten oder sogar dritten Schritt folgt der körperliche Kontakt. Wir wünschen dir dennoch viel Erfolg bei deinem nächsten Date.

 

Foto: unsplash.com, © Daniel Tafjord