Ajoure Blog Seite 276

Quiz Duell – Einfach, Schnell, Suchtfaktor!

Seit nun mehr schon über 2 Monaten auf der TOP 5 der Deutschen Download Charts.
19 Millionen Nutzer die es weltweit spielen.
Täglich tausende weitere Downloads im Store.

Ajoure MEN nimmt für euch das App „Quiz Duell“ unter die Lupe, dessen Idee von den zwei schwedischen Brüdern Willstedt stammt.

Zum Spiel:
Das Spiel und das Konzept ist mehr als einfach. Deswegen hat es unserer Meinung nach absolutes Sucht-Potenzial. Es gibt immer jemanden der zum spielen da ist. Oft sogar jemand den man kennt. Selbst mitten in der Nacht, haben wir die App getestet und mehr als genug Spieler gefunden mit denen wir spielen konnten.

Kritikpunkt der uns nach 7 Tagen Dauerspielen aufgefallen ist, ist dass sich schon bald die Fragen wiederholen. Wir haben inzwischen weit über 40 Fragen eingereicht, aber bisher noch keine davon gesehen. Ansonsten gibt es wirklich Nichts daran zu kritisieren und wir haben selbst ein wahnsinniges Suchtpotenzial entdeckt. Man kann schnell und einfach ein Duell mit seinem Schreibtischnachbarn via Facebook aufmachen oder sich einfach online gegen andere fremde Spieler duellieren.

Vom Ablauf her ist es super einfach. Man startet die App. Loggt sich via Facebook ein und wählt seinen Benutzernamen aus. Und schon ist man mitten im Spiel. Man klickt auf den „Neues Spiel starten“ Button und kann dann ganz schnell wählen, ob man einen Spieler suchen will, sich einen beliebigen Spieler zuweisen lässt oder ob man gegen Facebook Freunde spielen will. Wenn man diese Frage beantwortet, ist man schon im Duell und klickt auf „Spielen“ für die letzte Auswahl der Kategorie: TV-Serien, Zeugen der Zeit oder Sport & Freizeit.

Was natürlich ein absoluter Pluspunkt ist, ist dass man seinen Bildungshorizont durchaus erweitern kann.

Kritik:
– Nervige Werbung ( bei der Free Version )
– Fragen wiederholen sich
– Design ist nicht zeitgemäß

Positiv:
– Suchtfaktor!
– Horizonterweiterung
– Toller Zeitvertreib

Am 22. Februar ist mittlerweile schon ein Buch zum Spiel erschienen. Angeblich sollen schon Gespräche über eine Fernsehshow geben. Ihre Firma FEO Media hat inzwischen zehn Angestellte. Henrik Willstedt erzählte, dass das keiner von ihnen erwarten konnte und dass sie zwar gehofft haben, dass es erfolgreich wird, aber sie hatten keine Ahnung, dass es so erfolgreich wird. Neben dem schwedischen Original und der deutschen Version arbeiten sie nun an einem Ableger für Großbritannien.

Quiz Duell hat unserer Meinung nach seine 19 Millionen Nutzer verdient. Es ist so simple und einfach gehalten. Und einem die Werbung stört, kann man für 2,69 Euro auf die werbefreie Premium Version wechseln. Aber auch mit Werbung hat man ein tolles kostenloses Spiel mit Bildungsfaktor und Suchtpotenzial. Kurz und knapp macht Quiz Duell jede Menge Spaß.

Erhält von der Ajoure MEN Redaktion einem Daumen nach oben!

RoboCop Filmkritik zum Kinostart

Im Jahr 2028 besitzt der OmniCorp Konzern die globale Vormachtstellung auf dem Markt der Robotertechnologie. Auf der ganzen Welt werden OmniCorp Drohnen zur Sicherung des Friedens und für Polizei- und Aufklärarbeiten eingesetzt, außer in den USA. Dort gilt ein, von Senator Dreyfus verfasstes Gesetzt, das den Einsatz von bewaffneten Robotern verbietet.

Um dieses Gesetzt zu umgehen, und die Amerikaner für Roboter zu begeistern, zieht der Omnicorp-Vorsitzende Raymond Sellars (Michael Keaton), einen Spezialisten für kybernetische Prothesen, Dr. Dennett Norton (Gary Oldman), zu dem Projekt hinzu. Dieser soll aus einem Polizisten und einer Maschine einen Roboter-Polizisten machen. Ein Roboter der dennoch denken und fühlen kann, effektiv und menschlich zugleich.

Der geeignete Proband findet sich rasch in Cop Alex Murphy (Joel Kinnaman), der zur selben Zeit Opfer eines Anschlags wird und dessen Leben auf der Kippe steht. Doch getrieben von Gier und Macht hat Raymond Sellars andere Pläne als einfach einen besonders guten Polizisten mit übermenschlicher Stärke zu schaffen. Ihm geht es alleine um den Verkauf seiner Robotereinheiten. Deshalb kann er einen Roboter der zuviel denkt auf Dauer auch nicht gebrauchen. Doch RoboCop, wie der neue Alex Murphy nun genannt wird, hat da auch noch ein Wörtchen mitzureden.

Es ist nicht alles Gold was glänzt

Eines vorweg, man kann dem Film nicht vorwerfen, dass er nicht gut aussieht. Effekte, genau wie Kameraarbeit, sind toll gemacht. Leider will der Rest des Films nicht ganz so glanzvoll nachziehen. Nein, schlecht gemacht ist er bei weitem nicht. Gary Oldman spielt auch wieder gekonnt und die paar wenigen Momente in denen Robocop Darsteller Joel Kinnaman wirklich etwas zeigen darf sind auch von ihm gut dargeboten.

Der Streifen krankt jedoch daran, dass er zuviel auf einmal sein will. Die Familie, die unter dem Verlust von Alex Murphy leidet, mehrere Bösewichter und Nebencharaktere die sich quasi um Screentime streiten und ein RoboCop der wenig zum Einsatz kommt. Dazu mit Samuel Jackson ein paar Parts, die so gar nicht recht zum Rest des Films passen wollen. Wenn die Geschichte zwischen Familiendrama, Actionfilm und Gesellschaftskritik springt und dabei weder das eine noch das andere so richtig bedienen kann, wünscht man sich, die Macher hätten ein klein wenig die Konzentration auf einen der Bereiche gelegt. So verliert der Film in seiner Gesamtheit etwas und bleibt lediglich ein ordentlich gemachter Film, der darauf hoffen lässt, dass eine mögliche Fortsetzung sich auf einen Erzählkern konzentriert und RoboCop, in der schönen Optik des ersten Teils, einem besonders fiesen Bösewicht das Handwerk legen darf.

Der ganz große RoboCo(u)p ist nicht geglückt

RoboCop ist alles andere als schlecht, nur gesehen haben muss man den Film nicht zwingend, da es besser erzählte Filme aus dem Genre gibt. Außer man ist eingefleischter Robocop-Fan. Dann darf man sich im Kino entweder herzhaft darüber aufregen, dass der neue RoboCop ja nicht mehr so gut ist wie der alte oder ein Tränchen verdrücken, dass RoboCop endlich wieder da ist.
 

Foto: PR / Robocop (2014) Movie Poster, Distributed by José Padilha

LG G Flex – (K)ein krummes Ding

Wenn ein Handyhersteller mal zeigen will, was er technologisch alles kann, dann bringt er ein Gerät, das nicht für den Massenmarkt, sondern für die „early adopters“ (frühzeitige Anwender) bestimmt ist. Auf diese zielt auch das G Flex von LG, das als erstes Modell auf dem deutschen Markt über ein längs gebogenes Display verfügt. Das soll mehr sein als ein Design Gag und unter anderem eine bessere Ergonomie sowie eine bessere Qualität beim telefonieren bringen. Ersteres stimmt nur im Ansatz, da sich das 176 gramm schwere „Phablet“ schon aufgrund seiner Größe (161mm * 82mm * 9mm) nicht optimal zum telefonieren eignet.

Woran erkenne ich einen guten Trainer?

Trainer gibt es wie Sand am Meer. Am schlimmsten ist es ehrlich gesagt bei den Personal Trainern, denn dieser Begriff ist nicht geschützt. Theoretisch kann sich jeder so nennen und als ein solcher praktizieren. Aber wie unterscheidet man einen guten von einem nicht so guten Trainer?

1) Er kennt die Grundlagen und legt hierauf einen hohen Wert
Ein guter Trainer sollte sich darüber im Klaren sein, dass super krasse fancy Übungen zwar im Marketing gut rüberkommen, aber die Basis jedes Einzelnen das Entscheidende ist. Wer keinen sauberen Air Squat hinlegen kann, der sollte bei bestem Willen nicht mit schwerem Gewicht Backsquats trainieren.

2) Er beschäftigt sich mit dir individuell
Es kommt so oft vor: du engagierst einen Personal Trainer oder auch einen Fitnesstrainer in deinem Studio und möchtest einen neuen Trainingsplan. Und schon bevor du überhaupt ankommst steht das Ding schon. Komisch, ne? Da kennt der Typ dich noch gar nicht und hat schon einen Plan zusammengeschustert, der dich fitter machen soll. Kann das gutgehen? Anfangs vielleicht, aber auf Dauer ganz sicher nicht! Gegenfrage: Trainierst du mit diesem „Universalplan“ deine individuellen Schwächen? Wirst du selbst besser oder verbessert sich nur die finanziell Bilanz deines engagierten „Trainers“?

Erst wenn er dir zuhört, deine Schwächen analysiert und darauf die geeigneten Antworten hat in Form von speziellen Übungen, Haltungskorrekturen oder auch nur individuellen Skalierungen diverser Übungen kannst du dich über einen guten Coach freuen.

3) Er ist bescheiden
Nein, nicht finanziell! Der Typ vor dir ist hoffentlich ein guter Trainer und das hat nun mal seinen Preis. Vollkommen okay so, denn er verdient so ja auch seinen Lebensunterhalt. Bescheiden sollte er aber dennoch sein. Trainer, die in den Satzpausen ihrer Klienten ihre eigenen Wiederholungen einschieben, nur um zu zeigen, dass sie die Übung ohne Skalierung oder mit mehr Gewicht oder sonst wie viel krasser ausführen können kannst du direkt auf den Mond schießen. Und das ganz ohne schlechtes Gewissen! Wer sich selbst profilieren möchte soll das tun aber bezahl‘ ihn nicht auch noch dafür – so wird sein Ego nämlich nur noch größer und sein Gemächt noch kleiner! Ein Teufelskreis!

4) Sein Ziel: dein Fortschritt
Dieser Punkt knüpft direkt an Nummer drei an und ist mit der Wichtigste: wenn der Trainer deinen Fortschritt behindert, um selbst besser zu bleiben ist das nur gut für ihn. Ein guter Trainer hingegen wird sich mit dir freuen, wenn du mehr Klimmzüge schaffst als er! Wenn du besser wirst macht er seinen Job gut. Wenn du stagnierst macht er was falsch.

Also Augen auf beim Eierkauf! Trainer gibt’s es unglaublich viele, aber gute Trainer gibt’s nur wenige.
 

Foto: „deadlift“ von adrian valenzuela auf Flickr, CC BY 2.0

Die Abenteuer von Mr. Peabody & Sherman

Beim 4up-Check mutmaßen wir, was das Zeug hält, denn noch haben wir den Film nicht gesehen, aber schon vieles gehört. Anhand von vier Bereichen des Films schauen wir genauer hin und wagen eine erste Prognose.

The Good, the Bad and the Ugly – 10 Jahre Facebook

10 Jahre Facebook: Kann sich eigentlich noch jemand an die Anfänge erinnern? Die Plattform, auf der mittlerweile ein Siebtel der gesamten Weltbevölkerung tägliche Tagebucheinträge, Fotos vom Schlafzimmer, Abendessen und sich selbst, sowie Videos und Candy-Crush-Anfragen postet. Ja wer hätte damals gedacht, dass Mark Zuckerberg ein Medium geschaffen hat, das mit Hilfe von Likes und Teilen sogar den Hunger in Afrika stillt und krebskranke Kinder vor den Tod rettet.

Der Squat: Ass to Grass!

Squatten kann doch jeder! Der Squat aka die Kniebeuge ist ja schließlich nichts Schwieriges! Oder doch?

Fakt ist, dass jeder von uns einmal richtig schöne und saubere Kniebeugen durchführen konnte – und das im vollen Bewegungsumfang also „Ass to Grass“ – und zwar als (Klein-)Kind! Leider verlieren wir durch die gängige Lebensweise in unserer Gesellschaft, beispielsweise durch sehr vieles Sitzen in Schule, Ausbildung, Büro, Auto und auf dem Sofa beim Zocken oder Fernsehen, ab dem 7. Lebensjahr unsere grundlegenden Bewegungsfähigkeiten.

Das heißt bei Weitem nicht, dass wir uns nicht mehr bewegen könnten. Nein, klar komm ich noch unfallfrei vom Sofa zum Kühlschrank und wieder zurück. Aber wer kommt denn noch in eine tiefe Kniebeuge, bei welcher der Rücken gerade bleibt, die Füße parallel stehen, die Knie nach außen gedrückt werden und die Fersen auf dem Boden bleiben? Kannst du das? Das will ich sehen! Leider können es nämlich rund 90 oder mehr Prozent der Bevölkerung in der westlichen Welt nicht mehr. Wenn du es kannst, dann mach weiter so! „Use it or loose it“, wie Ido Portal immer sagt. Für uns ist das sogar eine anstrengende Position während sie in anderen Ländern, wie beispielsweise in Afrika oder Asien als Entspannungsposition gilt. Wer ist hier nochmal entwickelt? Wir sind – in diesem Kontext zumindest – zurückentwickelt!

Okay, genug der Predigt. Die Kniebeuge ist eine absolute Basis unserer menschlichen Bewegung. Nichts anderes tun wir, wenn wir uns auf einen Stuhl setzen oder wieder aufstehen. Das ist zwar keine tiefe Kniebeuge im vollen Bewegungsumfang, aber geht mal auf französischen Autobahnen eurer Notdurft nach: Voilà, die Kniebeuge in vollem Bewegungsumfang ist mir nichts dir nichts eine überlebenswichtige Grundfähigkeit! Vor allem für deine Hose!

Aber was tun, wenn du das einfach noch nicht schaffst? Deine Knie kollabieren nach innen (X-Beine), die Fersen heben ständig ab, oder der Rücken kann einfach nicht gerade bleiben? Naja, wie bei allem musst du auch bei der Kniebeuge mit Progressionen arbeiten. Dabei gibt es viele Möglichkeiten. Eine davon ist der Box Squat.

Taste dich langsam an die Tiefe heran, indem du zunächst Box Squats ausführst. Und hier sind wir wieder beim Stuhl und nicht mehr beim Stuhlgang. Nimm dir eine Sitzgelegenheit – beispielsweise einen Stuhl, eine Plyobox, einen Kasten, etc. – und stell dich mit dem Rücken dazu. Jetzt streckst du erst langsam das Gesäß nach hinten wie eine Ente und setzt dich dann langsam ab. Gehe nur so weit runter, bis du die Oberfläche deines Stuhls berührst und dann sofort wieder hoch: langsam und kontrolliert. Im Idealfall kannst du, bei einem Squat ohne Zusatzgewicht, deine Arme in der Abwärtsbewegung gleichzeitig als Ausgleichsgewicht nach vorne und oben strecken. Ein super Beispielvideo von CrossFit Legende Chris Spealler zu diesem so genannten Air Squat gibt’s in diesem Video, allerdings ohne Plyobox:

 

 

Eine andere super geniale Idee ist es, einfach ein bisschen Zeit in der tiefen Squat-Position zu verbringen, um deinen Bewegungsapparat an die Position zu gewöhnen. Für Könner gibt’s die 30/30 Challenge von Ido Portal. Für alle, die sich erst hier ranarbeiten möchten, empfehle ich die Squat Challenge vom Outdoor Fitness Bus und dem Kraftwerk München. Dabei haltet ihr einen Monat lang jeden Tag eine Minute länger im Squat – die Gesamtzeit könnt ihr über den Tag verteilen. Wie gesagt, Progressionen sind der Schlüssel zu allem und das Projekt ist einfach eine spitzen Idee!

Wenn du dich allerdings schon zu den kompletten Freaks zählst und mit Gewicht arbeiten willst, dann check meinen Erfahrungsbericht zum Smolov Squat Cycle: „Squats are like sex…“

In diesem Sinne,
Ass to Grass, Bitches!

 

Foto: © iko / Fotolia.com

Homefront – Filmkritik & Trailer

Nachdem ein Undercover-Einsatz in einer Katastrophe endet und beinahe misslingt, zieht sich DEA-Agent Phil Broker (Jason Statham) aus dem aktiven Geschäft zurück. Zusammen mit seiner kleinen Tochter Maddy (Izabela Vidovic) zieht er nun in eine Kleinstadt in Louisiana, aus der seine verstorbene Frau, die Mutter von Maddy, stammte.

PHILIPP PLEIN Men’s Fall/Winter 2014 Show

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PHILIPP PLEIN zeigt in Mailand wie man gekonnt Liebe und Ästhetik in den wilden Westen bringt und wieder zurück in die Leidenschaft holt. Die Inszenierung mit seiner Saloon Show in seiner Herbst / Winter 2014/2015 Herrenkollektion ist schlicht und ergreifend atemberaubend.

Die Show beginnt und zwei Reiter kommen mit ihren Pferden auf den Catwalk. Ein Duell, ein Kampf und sie ringen im Kreis. Die Schüsse ihrer Pistolen leiten die Eröffnung der Show ein. Es erschallt Ennio Morricone mit II buono, il brutto, il Cattivo und die Reiter ziehen mit dem Start der Lichtshow von der Bühne. Das ist Gänsehaut pur und die Gäste sind sichtlich erstarrt vor Bewunderung!

Das erste Model kommt durch die Saloon Tür auf den Catwalk und präsentiert das erste Outfit von PHILIPP PLEIN.

Im Hintergrund rappt Live auf der Bühne keine andere als Raee’n Wahya von Angel Haze und die Bässe dröhnen in die Show.
Wir sehen ganz nach PHILIPP PLEIN Manier viel Leder und Totenköpfe. Eine irre Show mit großen Hüten im Cowboy Look und dazu passende Accessoires.
PLEIN kombiniert seine überwiegend schwarze Couture mit rot-schwarzen Stoff-Oberteilen. Dazu immer eine ganz klare Linie an Ketten und Gürtelschnallen.
Jedes mal wenn die Saloon Tür aufknallt kommt eine neues Wow Outfit.
PHILIPP PLEIN zeigt gekonnt, wie man Design mit Streetwear wunderbar mischt und gekonnt kombinieren kann.
Nicht zu vergessen sind die wirklich schönen und männlichen Taschen. Gestepptes Leder bis hin zu klaren Linien kommt eine Tasche nach der anderen zum Vorschein.

Diese Fall/Winter 2014 Kollektion ist in jedem Fall ein richtiger Hingucker.
Ganz schwer ins Gewicht fallen natürlich seine Jacken und Mäntel, die immer wieder mit Fell, viel Nieten und natürlich seinem Logo-Design besetzt sind.

Den Ausgang macht nochmal Raee’n Wahya mit ihrem Live Akt und dazu eine großartig inszenierte Show. Cowboys prügeln sich vor dem Saloon und Angel Haze rappt „A Tribe Called Red“.

Alle Models kommen nochmal aus der Saloon Tür und alle sind mächtig beeindruckt.

Vielen Dank PHILIPP PLEIN

Das gehört zum guten Ton

Sechs Kopfhörer von Philips im Vergleichstest

Philips, das ist für mich eine Marke, die Fernseher, Rasierer, Bügeleisen, Kaffeemaschinen, und LED Lampen, die man mit dem iPhone steuern kann, verkauft. Aber guten Sound habe ich bisher immer bei den üblichen Verdächtigen, meist deutschen Traditionsunternehmen, wie Beyerdynamic oder Sennheiser gesucht. Daher ging ich etwas skeptisch in den Test. Gute Kopfhörer von Philipps, natürlicher und satter Sound, ausgewogene Bässe, filigrane Höhen. Alles Augenwischerei aus der Marketing Abteilung?

Kommen wir erst einmal zu den Testkandidaten:

Philips hat vor kurzem eine komplette Produktpalette an Kopfhörern neu aufgelegt. Die Lifestyle Sparte heißt CitiScape. Bei vielen verschiedenen Farben und Modelle findet jeder schnell seinen passenden Kopfhörer als Modeaccessoire. Für die audiophilen Liebhaber gibt es darüber noch die Fidelio Serie, die durch hohe Verarbeitungsqualität, technische Highlights und besonders hochwertigen Klang bestechen soll.
 

Der Testaufbau:

Bei einem Lifestyle Produkt sollte der Nutzen im Vordergrund stehen. Uns interessiert also: Wie klingen die neuen Kopfhörer und rechtfertigt das den Preis? Getestet werden Klang, Detailwiedergabe, Ergonomie, Aussehen, Ausstattung und Verarbeitungsqualität.

Für den Test höre ich mir in ruhiger Umgebung Songs aus verschiedensten Genres an: Pop, Rock, House, Techno, Akustik, Singer / Songwriter und Klassische Musik. Insgesamt eine Auswahl an Lieblingssongs, die sich über die letzten Jahre so angesammelt haben und die ich alle sehr gut kenne. Darunter all time Favourites, wie Hotel California von den Eagles in der Live Version, chillige House Sounds von Marek Hemmann, bis hin zu aktuellen Charts.

Alle Kopfhörer wurden zunächst am iPhone getestet, da die größte Zielgruppe überwiegend mit Mobilgeräten Musik abspielt. An einer guten Vorstufe oder Soundkarte kann man allerdings nochmal deutlich mehr aus den Kopfhörern herausholen, was Pegel und Detailwiedergabe angeht.
 

Hier die Kopfhörer im direkten Vergleich:

Philips O’Neill „Stretch“
+ sehr angenehme Passform
+ ohrumschließend, gute Außengeräusch-Dämmung
+ insgesamt sehr guter Klang, wenn auch sehr basslastig
+ iPhone / iPod Steuerung
– Bass ist zu sehr im Vordergrund
– Materialanmutung könnte besser sein
– Kabel nicht abnehmbar (trennbar, aber kurzes Kabel sitzt fest im Gehäuse)

Philips CitiScape „Down Town“
+ sehr angenehmer Sitz (riesige, weiche Polster)
+ gute Außengeräusch-Dämmung
+ stylisch, Jeans Look am Bügel
+ sehr gute Ergonomie, Ohrmuscheln sehr flexibel aufgehängt
+ Flachkabel für weniger Kabelsalat
+ gute Bässe & Höhen, insgesamt sehr ausgewogen
+ iPhone / iPod Steuerung
– Mitten gehen leicht unter
– Kabel nicht abnehmbar

Philips CitiScape „Foldie“
+ Sitzt angenehm auf dem Kopf, leicht, klappbar
+ Ohraufliegend, nicht umschließend
+ Bässe sind für die Größe okay, allerdings etwas flach insgesamt
+ Tiefe Bässe wahrnehmbar, aber nicht zu aufdringlich
+ Kabel ist abnehmbar
+ allgemein guter Klang für unterwegs
– Höhen sind etwas spitz
– Mitten gehen leicht unter
– Ohrmuscheln nicht drehbar

Philips CitiScape 2 (Retro Look)
+ Sitzt angenehm und leicht auf dem Kopf
+ Ohraufliegend, nicht umschließend
+ Für die Größe sind die Bässe okay, auch tiefe Töne werden wiedergegeben
+ abnehmbares Kabel
+ guter Klang als „immer dabei“ Kopfhörer
– die Höhen sind recht aufdringlich, die Mitten gehen unter
– Ohrmuscheln nicht drehbar
– Ohrmuscheln lassen sich nicht weit ausziehen

Philips Fidelio M1
+ guter Tragekomfort, ohraufliegend, keine Ermüdung bei langem Hören
+ hochwertige Verarbeitung (Leder & Aluminium), solides Gewicht
+ sehr gute Ergonomie
+ Kabel Abnehmbar (allerdings nicht an der Ohrmuschel)
+ iPhone / iPod Steuerung
+ gute aktive Außengeräusch-Dämmung
+ sehr guter allgemeiner Klang, sehr ausgewogen
+ gute Stimmwiedergabe & Höhen, satte und tiefe Bässe
+ löst selbst feine Details räumlich gut auf
– verrutscht leicht auf dem Ohr
– braucht leistungsstarke Abspielgeräte (am iPhone recht leise)

Philips Fidelio M1WT
– wie M1, nur mit Bluetooth

Fazit:

Nach mehreren Stunden Hörvergnügen muss ich sagen, ich bin mehr als positiv überrascht! Die Konkurrenz kann sich gegen einige Produkte von Philips warm anziehen! Gerade der M1 hat es mir angetan. So viel Kopfhörer für so wenig Geld bekommt man selten. Die Lifestyle Serie CitiScape sieht nicht nur frisch und modern aus, sondern man bekommt auch richtig was auf die Ohren!
 

Foto top: Philips Kopfhörer Modell SHL3105WT