Ajoure Blog Seite 271

7. Trainingswoche zur perfekten Sommerfigur

7. Trainingswoche zur perfekten Sommerfigur:

Wir haben Kraft und Ausdauer schon öfter angesprochen und die Medizinball Wallballs haben einen gewissen Grad an Koordination gefordert, aber heute wird dieser Aspekt noch ein ganzes Stück wichtiger. Seilspringen sieht bei kleinen Mädchen auf dem Schulhof und auch beim Jump Rope Weltmeister Buddy Lee, immer so unglaublich einfach aus und ist dennoch so anspruchsvoll für unser zentrales Nervensystem. Beim Seilspringen wird die Beinmuskulatur stark beansprucht, das Herz rast vor Anstrengung, denn auch das kardiovaskuläre System muss bei hohen Wiederholungszahlen gut arbeiten und gleichzeitig muss die Hand-Fuß Koordination mit dem Seil abgestimmt werden, um den richtigen Moment abzupassen in dem das Seil problemlos unter dem Körper durchschwingen kann. So richtig fies wird es aber erst bei Doppelseilsprüngen, den so genannten Double Unders. Dabei passiert das Seil die Füße zweimal während einem Sprung. Solltest du das nicht schaffen, dann kannst du statt der unten angegebenen Anzahl an Double Unders auch die dreifache Anzahl an Single Unders, als einfachen Seilsprüngen durchführen. Ja, richtig gelesen! Die dreifache Menge – wir wollen die Double Unders schon durch eine äquivalente Anstrengung ersetzen.

Und hier ist das Workout:
50-40-30-20-10
Medizinball Sit-Up Toss
Double Unders

Das heißt du machst erst 50 Medizinball Sit-Ups und dann 50 Double Unders (oder eben 150 Single Unders), bevor du in die 40er Runde startest. Die gute Nachricht: es werden immer weniger Wiederholungen. Die schlechte Nachricht: es ist verdammt anstrengend – Das Workout ist der Inbegriff von HEARTCORE.
Während ich Double Unders überhaupt nicht mag sind Medizinball Sit-Ups eine meiner Lieblingsübungen. Deswegen findest du sie auch in dem Repertoire meiner Tutorials. Das Video zu den Sit-Ups findest du direkt unter diesem Artikel. Viel Spaß beim Spielen ;-)


 

Foto: #59278323 © patrimonio designs – Fotolia.com

Wer hat mich auf Facebook gelöscht

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Update: Der Service von „Who deleted me“ ist nicht mehr verfügbar. Im Nachfolgenden könnt ihr aber trotzdem noch den Artikel lesen.

who-deleted-me

Die Frage der Fragen, was man eigentlich auf Facebook nicht so mitbekommt, aber dennoch hochinteressant ist? Wem bin ich zu sehr auf die Nerven gegangen oder besser gesagt, wer kann es nicht mehr ertragen, meine Beiträge zu lesen?
Das sind Informationen, die mal nicht schlecht sind, aber genauso gut auch wieder neue Rachepläne schmieden lässt.

Die Jungs von „Who deleted me“ haben eine sehr einfach gehaltene Webseite erstellt, mit der man sich ganz einfach anzeigen lassen kann, wer mich denn bei Facebook „entfreundet“ hat. Das Ganze sogar aufgeführt auf Tag/Woche/Monat. Also wer in Zukunft wissen will, wer seine Haters sind, kann sich einfach kurz einloggen und seinen Facebook Account auslesen lassen. Und schon habt ihr eine schnelle Übersicht, wer euch nicht mehr mag.

Was ich witzig finde ist, dass Facebook diese Seite überhaupt nicht mag und schnell böse wird, wenn man als Statusmeldung die URL postet.

facebook-meldung

Schnell taucht ein Fenster auf, in dem steht: „Der Inhalt, den du teilen willst, enthält einen Link, der von unserem Sicherheitssystem als unsicher eingestuft wird.“ Bitte entferne den Link, um fortzufahren. Gleich danach poppt schon das nächste Fenster auf, mit der Meldung: „Die Durchführung dieser Handlung wurde vorübergehend für dich gesperrt.“

die-durchfuehrung-facebook

Ups, da haben die Macher von „Who deleted me“ wohl einen wunden Punkt getroffen. Wir finden die Seite sehr informativ und sehen das Ganze eher als lustige Unterhaltung.

 

Bilder: Facebook/META; who.deleted.me

Transcendence – Das Sci-Fi Drama mit Johnny Depp

Transcendence

Dr. Will Caster (Johnny Depp), einer der führenden Forscher im Bereich künstlicher Intelligenz, gelingt es die Gedanken und Emotionen von Lebewesen zu digitalisieren und in einen Computer zu übertragen. Doch eine radikale Anti-Technologie Gruppe namens R.I.F.T. hat es auf ihn abgesehen und will eben dies verhindern.

Nach einem Vortrag bei einer Veranstaltung gelingt es R.I.F.T., Will tödlich zu verwunden. Seine Frau Evelyn (Rebecca Hall) und Kollege Max Waters (Paul Bettany) setzen alles daran ihn zu retten. Schließlich gelingt es Evelyn, Wills Geist zu digitalisieren und auf Festplatte zu sichern, bevor er stirbt. In dem festen Glauben, den Geist ihres Mannes gerettet zu haben, verbindet sie die Intelligenz mit dem Internet.

Zu transzendent für den Zuschauer?

Mit Transcendence erschuf Wally Pfister einen Film, der nicht bei allen Kritikern und Zuschauern gut ankam. Es seinen zu viele Schauplätze und Darsteller die sich gegenseitig den Rang abspielen würden. Zu wenig überraschendes im Handlungsverlauf, zu wenig Charaktertiefe. Das alles und mehr bekommt Transcendence vorgeworfen. Dennoch lohnt es sich einen Blick auf den Film zu werfen.

Auch wenn Pfister sich vielleicht mit der Thematik übernommen hat und die Umsetzung nicht annähernd perfekt ist, so ist die Grundidee eines Menschen, dessen Wesen digitalisiert wird und der durch die Online-Vernetzung unglaublich mächtig wird, ja geradezu gottgleich, eine interessante Idee. Das Spiel mit Symbolik und Religionsparallelen ist dabei ein durchaus gelungenes Stilmittel und wirft unzählige interessante Fragen auf.

Dass, bei der Stardichte um Johnny Depp und Co., wenig Platz für die Charaktertiefe der einzelnen Protagonisten bleibt, ist leider ein Phänomen, unter dem schon viele große Filme leiden mussten. Manchmal ist weniger eindeutig mehr. Ebenso fehlt es der Geschichte meist an raffinierten, unerwarteten Momenten, die die Handlung etwas weniger vorhersehbar machen. Lediglich das Ende kommt mit einer nicht ganz erwarteten Wendung daher.

Immerhin technisch ist der Film ordentlich gemacht. Bild und Ton sind solide und ansprechend. Die Handschrift von Vorzeigekameramann Pfister wird hier deutlich und zeig worin seine eigentliche Stärke liegt.

Mehr Diskussion als Unterhaltung

Wenn man in der Lage ist, über die holprige Machart des Films hinweg zu sehen, erhält man eine Geschichte, die, nach dem Ende des Films, mehr Fragen als Antworten aufwirft und ein unglaubliches Potential an Diskussionsmöglichkeiten bietet.

Wer einfach gut unterhalten werden will und einen runden Film erwartet, sollte auf den Besuch von Transcendence verzichten.
 

Foto: PR; Copyright Tobis Film

Melanie Müller – Das hat Deutschland noch gefehlt

Melanie Müller – Das hat Deutschland noch gefehlt

Die WM steht dieses Jahr wieder an. Die letzten Weltmeisterschaften waren für die Deutschen voller Hoffnung und Enttäuschung. Im Jahr 2014 werden die Karten neu gemischt! Die Leistung der Fußballspieler ist sekundär, denn wir haben Angst, dass wir schon vor Beginn der WM zur Lachnummer werden. Grund dafür ist der diesjährige WM-Song, gesungen von Melanie Müller. Wer?! Ja genau.

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Aufgepasst! Das erste Mal kam Sie auf die Bildfläche mit der RTL Fernsehshow „Der Bachelor“. Hier verzaubert sie den dauergrinsenden Paul Jahnke mit ihrem sächsischen Akzent und nackten Tatsachen. Seltsamerweise hat dieser Auftritt ihre Weltkarriere nicht voran bringen können. Um uns weiter zu belustigen, flog sie deshalb Anfang des Jahres mit weiteren „Stars“ ins Dschungelcamp. Auch hier ließ sie uns an ihrem Intimsten teilhaben. Wir konnten sehen, wie gut Sie sogar mit tierischen Genitalien umgehen kann. Natürlich ist Melanie hier auch einer der Menschen, der hilft das Niveau der Sendung zu halten und manchmal auch flexibel zu senken. Das war auch noch ganz lustig für uns, denn das ist wie mit den Affen im Zoo:

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Unterhaltsam, ein bisschen doof aber eben absolut ungefährlich. Nun geht es aber um ein traditionelles Ereignis: Die Fußball Weltmeisterschaft 2014! Stadien werden sich füllen und Fernseher warm laufen. Wir werden gespannt auf die Leinwände schauen und dann wird es passieren. Melanie Müller singt „Deutschland schießt ein Tor!“ und alle Welt wird das mitbekommen. Nebenher tummelt sich Melanie eifrig auf Erotikmessen und verkauft Vibratoren. Es bleibt uns also zumindest ein Trost: Von Bällen und Tore schießen hat sie Ahnung!

Bild: Youtube

Die wohl beste Werbung von Nike #RISKIERALLES

Nike hat es einfach drauf gute Werbespots zu produzieren.
Mach dir einen Namen und #RISKIERALLES heißt die Kampagne von Nike, die damit aufruft, dass man alles riskieren soll um sich einen Namen zu machen.

MACH DIR EINEN NAMEN #RISKIERALLES – Riskier Alles auf dem Platz. Nimm ein Video auf. Tagge und teile es mit #RiskierAlles. Mach dir einen Namen.

Mit: Cristiano Ronaldo, Neymar Jr., Wayne Rooney, Zlatan Ibrahimović, Gerard Piqué, Gonzalo Higuaín, Mario Götze, Eden Hazard, Thiago Silva, Andrea Pirlo, David Luiz, Andrés Iniesta, Thibaut Courtois, und Tim Howard.

Robbie Williams – Chatroulette

Robbie Williams – Chatroulette

In der Damenwelt wird er schon ewig als Übermann und Sexsymbol gefeiert. Jetzt sind auch wir Männer überzeugt: Der britische Musiker und Entertainer Robbie Williams ist und bleibt ein cooler Typ.

Die Karriere des Superstars beginnt zunächst bei der Boygroup Take That. Als Robbie die Band 1995 verlässt, müssen teilweise Seelsorge- Hotlines eingerichtet werden, um weibliche Fans zu trösten. Das Allround Talent startet seine Solo- Karriere und verzeichnet grandiose Erfolge. 2010 kommt es zum Comeback mit Take That. Robbie ist nicht nur durch seine Erfolge in den Medien vertreten, auch sein Lifestyle á la Sex, Drugs and Rock `n´Roll rückt ihn immer wieder ins Rampenlicht. 2012 wird er ruhiger, heiratet und wird Vater. Seine Coolness ist jedoch nach wie vor unantastbar, was er während einer „Chatroulette“ Session wieder einmal beweist.

6. Trainingswoche zur perfekten Sommerfigur

Woche 6 Trainingswoche zur perfekten Sommerfigur:

Bergfest! Wir haben Halbzeit für das 12-Wochen Programm von HEARTCORE Athletics und der Ajoure Men in dem wir dir jede Woche ein neues Workout vorstellen. Und was würde sich zur Halbzeit besser eignen als eine Überprüfung deiner Fitness anhand des ersten Workouts? Ja, ich weiß du hast es gehasst, aber es liegt jetzt 6 Wochen zurück. Du hast fleißig trainiert, gelernt dich auch durch unangenehme Workouts durchzubeißen und im Idealfall die neuen Übungen auch in dein anderes Training eingebaut und das Ganze so etwas aufgepeppt und funktioneller gestaltet. Zeit sich anzuschauen wie es so um die potentielle Ernte der Erfolge steht.


Und hier ist dein Workout:

Mini-Cindy
10 Minuten AMRAP (As Many Rounds As Possible in 10 Minuten) von:
5 Pull-Ups
10 Push-Ups
15 Air Squats

Die Übungsbeschreibung und mögliche Progressionen findest du im Artikel der ersten Woche, sofern du sie noch nicht verinnerlicht hast.

Du solltest in diesem Durchgang eine etwas größere Wiederholungs- bzw. Rundenzahl geschafft haben als in der ersten Woche. Das kann mit vielem zusammenhängen. Einerseits hast du sicherlich deine Kraftwerte und deine Technik der Übungsausführungen verbessert. Eine bessere Technik führt immer dazu, dass dein Körper sich effizienter bewegt und somit mehr Leistung bringen kann. Andererseits hast du auch auf der mentalen Ebene dazugelernt und kannst dich jetzt besser durch Phasen höherer physischer Anstrengung quälen, denn du kennst jetzt den Geschmack von hoher Intensität und das Glücksgefühl, mit dem die Endorphine deinen Körper nach dem durchgestandenen Workout überschwemmen. Und das ist es dir wert richtig durchzubeißen. „Wer schön sein will muss leiden“ kommt ja nicht von ungefähr.

 

Foto: #59278323 © patrimonio designs – Fotolia.com

A long way down – Bond feat. Pinkman

Martin (Pierce Brosnan), Ex-Morgenshow-Moderator, dessen Leben durch die Boulevard-Presse zerstört wurde, steht an Silvester auf dem Dach des Topper‘s Tower in London. Er ist kurz davor zu springen, als ihn Maureen (Toni Collette) anspricht ob er denn noch lange bräuchte, da sie sich auch gerne in den Tod stürzen würde.

Als kurze Zeit später J.J. (Aaron Paul) und Jess (Imogen Poots) dazustoßen, die den selben Freitot geplant hatten, ist es Martin eindeutig zuviel. Er packt seine Sachen, um sich ein ruhigeres Plätzchen für seinen Selbstmord zu suchen. Doch nur wenige Meter weiter treffen die Vier wieder aufeinander. Nach einer ereignisreichen Nacht entscheiden sie einen Pakt zu schließen und sich in den kommenden sechs Wochen bis Valentinstag nicht umzubringen. Doch als auf einmal die Presse Wind von der Geschichte bekommt, beginnt das Chaos erst richtig.

Was lange wegt wird endlich gut

Bei einem Film zum Thema Selbstmord, erwartet man zumeist, ein ernstes Drama das die Tränen in die Augen treibt oder aber eine vollkommen übertriebene, schräg schwarze Komödie. Dass es auch als wunderbar funktionierender Mix aus beidem geht, beweist Nick Hornby in seinem herrlich gelungenen Roman „A long way down“, der es nun auf die Leinwand geschafft hat.

Und auch hier bereitet der Stoff ungemein gute Unterhaltung. Die Geschichte selbst ist in tolle Bilder gefasst und großartig auf die Leinwand übertragen. Alle Anpassungen der Erzählweise machen Sinn und gelingen hervorragend. So werden dem Betrachter nach und nach die einzelnen Protagonisten näher gebracht, ohne dass dabei zuviel im Tagebuchstil erzählt und aus dem Off kommentiert werden muss.

Auch der Cast des Films kann sich mehr als sehen lassen. Angefangen von Pierce Brosnan über Toni Collette und Aaron Paul bis hin zu Imogen Poots, glänzen die Schauspieler mit gelungenen Darstellungen. Dabei sticht besonders Imogen Poots hervor, was besonders beeindruckend ist, da jeder der Darsteller seine Figur unglaublich gelungen gibt. Und so bereitet es eine wahre Freude zuzusehen wie die Geschichte ihren Lauf nimmt.

Gelungener Mix, kein Absturz

Eine Komödie mit ernsten Tönen oder ein Drama mit vielen komischen Situationen. Irgendwas dazwischen ist „A long way down“. Und so vielschichtig, weil gleichzeitig berührend, amüsant und herrlich schräg, der Film ist, so unterschiedlich dürfte die Wahrnehmung der Zuschauer sein.

Wer Gefallen an einem Film findet, der sich nicht gänzlich einordnen lässt und irgendwo zwischen Drama und Komödie steckt, dabei sowohl zum herzhaft lachen, als auch zum nachdenken anregt, der sollte sich „A long way down“ nicht entgehen lassen.

 

Foto: PR / Wikipedia

Collien Ulmen-Fernandes im exklusiven Interview

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Ehefrau, Mutter, Moderatorin, Schauspielerin und Model. Collien Ulmen-Fernandes im exklusiven Interview mit AJOURE. Ein privater Einblick in das Leben der schönen Medienfrau:

Collien Ulmen-Fernandes

Wie geht es dir gerade? Dein kleines Kind wird bald zwei. Laufen schon die Geburtstagsvorbereitungen?
Ich muss am Geburtstag meines Kindes für eine neue BR-Serie drehen. Die Produktion hat aber netterweise den Drehplan so umbauen können, dass ich an diesem Drehtag vor dem Mittagessen nicht dran bin. So können wir immerhin bis 12.00 Geburtstag feiern!

Was sind die größten Herausforderungen als junge Mama? Gibt es besonders stressige Tage?
Die besondere Herausforderung liegt darin, dass wir beide berufstätig sind und in unseren Berufen keine Kontinuität haben. Mal muss ich in Spanien drehen und Christian in der Ukraine, ich in England und er in der Türkei! Bei uns ist ständig Aufbruch. Keine Woche ist wie die andere. Ein Dreh von Christian wird plötzlich von Berlin nach Frankfurt verlegt, ich bin aber in München und dachte, er wäre beim Kind. Es muss ständig organisiert werden: Wer ist wann, wie, wo bei unserer Tochter! Dadurch kehrt nie Ruhe ein! Ich denke manchmal, es wäre alles leichter, wenn wir beide kontinuierliche Jobs mit festen Abläufen und Arbeitszeiten hätten.

Wie teilen dein Mann Christian und du Arbeit und Familienleben auf? Ihr seid beide sehr erfolgreich im Beruf und viel unterwegs, wie findet man da genug Zeit privat füreinander und für die Familie?
Wir versuchen irgendwie alles miteinander zu verbinden. Neulich haben wir beide in Köln gedreht. Danach musste ich eine Rolle für eine Produktion in Berlin vorbereiten, während mein Mann weiter in Köln drehte, also blieb ich einfach mit Kind und Kindermädchen in Köln und habe dort meinen Text gelernt.

Was hast du 2014 beruflich vor? Man muss als Mutter sicherlich karrieretechnisch mehr zurückstecken als vorher. Suchst du dir deine Arbeiten nun genauer aus?
Ich suche mir meine Arbeiten mittlerweile akribisch genau aus, das liegt aber nicht an meinem Kind sondern in erster Linie an schlechten Erfahrungen, die ich in der Vergangenheit gemacht habe, bei denen mir Formate anders verkauft wurden, als sie letztendlich waren! Ich habe schon vor meinem Kind extrem viel abgelehnt: die Moderation von Vorher-Nachher-Shows, Teenie-Movies, Magazin-Formate, die Hauptrolle in einer Telenovela, etc. Da waren lukrative Angebote dabei! Bei Anfragen bin ich mittlerweile so vorsichtig geworden, dass ich mir oft hinterher denke: „Ach – das ist besser geworden als ich dachte, das hätte man eigentlich machen können!“

Wie gehst du heute mit deinem Image als deutsches Sexsymbol um? Du wurdest immerhin mehrfach zu einer der sexiesten Frauen des Landes gewählt.
Ich ignoriere das!

Was sagst du zu ständigen Gerüchten und dem Gerede in der Presse? Über deine Person wurde schließlich auch schon oft genug von Magersucht bis zu Beauty-OPs wild herumspekuliert. Lernt man auf Dauer, mit sowas umzugehen?
Von Magersucht habe ich erst einmal was gelesen. Das ist bestimmt sechs Jahre her. Da hat die BRAVO eine Titelgeschichte gemacht mit der Frage! Zu dieser Zeit war jede Woche irgendwas über mich in der BRAVO. Mein Management hat sich ständig bei denen beschwert! Irgendwann sagten die Verantwortlichen zu mir, ich wäre halt bei den Lesern so gut angekommen, dass man jede Woche eine Geschichte über mich bringen wollte. In so einem Fall wird sich dann auch gerne mal was aus den Fingern gesaugt. Ähnlich war es, als Christian und ich zusammenkamen. Da mussten wir ständig Interviews und Zitate von uns in der Presse lesen, die wir nie gegeben haben. Bei gravierenden Falschbehauptungen und gefälschten Zitaten schalten wir daher mittlerweile sofort unsere Anwälte ein.

Legst du viel Wert auf dein Äußeres? Machst du z.B Sport oder hältst dich an strenge Diätpläne?
Im Gegenteil. Ich mache manchmal Diäten in umgekehrt. Ich möchte nämlich eigentlich zunehmen, da ich bei zu viel Stress eher dazu tendiere zu viel Gewicht zu verlieren. Wenn ich also lese, man sollte möglichst dieses und jenes nicht zusammen essen, dann mache ich das erst recht.

Bist du rundum zufrieden mit deinem Leben? Was könnte es noch bereichern, was wünschst du dir für die Zukunft?
Ich wünsche mir etwas mehr Beständigkeit! Mich nervt am Schauspielerleben, dass man mal hier ist und mal dort, mal mit diesem dreht und mal mit jenem. Und sobald man das Team in sein Herz geschlossen hat, heißt es wieder: Sachen zusammen packen und auf zum nächsten Set! Auch das Leben als Mutter, ließe sich leichter mit dem Berufsleben koordinieren, wenn wir beide oder zumindest einer von uns beruflich wiederkehrende, feste Abläufe hätte.

Collien Ulmen-Fernandes

Fotos: Fotocredit Joyce Ilg

James Arthur Cover Version von Tulisa „Young“

James Arthur, der 1988 in Saltburn-by-the-Sea, England geboren ist, gewann die Castingshow The X Factor. James Arthur schafft es, mit der Cover von Version von Tulisa den Song „Young“ auf seine eigene gefühlvolle Art abzuändern, dass er zu Gänsehaut pur wird. James Arthur ist ein begnadeteter Künstler, der seine Songs nicht nur spielt sondern fühlt.

Jetzt hast du immerhin schon Musik zum Workout

Frank Medrano Calisthenics