Die fiktiven Charaktere bestimmen den Look von heute und machen dich zum Style-Giganten. Wer das hier „kindisch“ schimpft, an dem ist der letzte Schrei wohl gnadenlos vorbeigezischt. Denn die bedruckten Superhelden T-Shirts sind derzeit der absolute Renner und das nicht nur für Kids. Batman, Superman und all die anderen Lebensretter machen dich auch zum Helden und ziehen dich mit in den Bann der modischen Superlative! Superhelden im Supertrend.
Vom Hero zum Trendsetter
Mach dich mit deinem Hero selbst zum Hero. Und da es die gigantischen Teile in jeder Farbe gibt, passen sie sich auch deiner Lieblingshose an. Also rein in die Klamotte und der Welt zeigen, wie ein Mann mit Power und Starappeal heutzutage auszusehen hat.
Und hier bekommst du die superstarken Teile:
Hulk
Ironman
Silver Surfer
Thor
Wolverine
Superman
Captain America
Green Lantern
Der rote Blitz
Batman
In New York treibt eine mysteriöse Bande ihr Unwesen die sich „Foot Clan“ nennt. Die junge Reporterin April O’Neil (Megan Fox), die selten mehr als amüsante News für zwischendurch produzieren darf, wittert darin eine große Story. Ihr Kameramann Vern (Will Arnett) versucht sie davon abzubringen, aber April hat es sich in den Kopf gesetzt mehr herauszufinden.
Als sie eines Abends am Hafen recherchiert, entdeckt sie eine Gruppe des Foot Clans, der gerade Container aufbricht. Plötzlich, aus dem Nichts, taucht eine Gestalt auf und fertigt den Clan ab, ist aber genauso schnell wieder verschwunden. April heftet sich an seine Versen und traut ihren Augen nicht, sie steht auf einmal vor Schildkröten. Jedoch keinen gewöhnlichen, sondern 2-Meter Schildkröten mit Waffen und Masken. Die Teenage Mutant Ninja Turtles!
Doch noch ist ihr nicht klar, dass sie sich und die Turtles in große Gefahr gebracht hat, denn kein Geringerer als Shredder persönlich, hat die Turtles auf seiner Abschussliste. Sind die vier chaotischen Pizzafresser in der Lage dem Shredder Einhalt zu gebieten?
Hilfe, die Grünen kommen!
„Teenage Mutant Ninja Turtles“ könnte es schwer haben. Fans der alten Filme und Zeichentrickserie dürften so manches vermissen, der Nachwuchs, dem die vier Helden aus den 90ern fremd sind, könnte Probleme haben den Kult um die kämpfenden Kröten nachzuvollziehen.
Dennoch macht der Film keinen schlechten Eindruck. Jonathan Liebesman, der Regisseur, schafft es ganz gut die aufgedrehten bepanzerten Teenager und ihren Meister in die Neuzeit zu bringen. Mit schicker Optik, tollen Effekten und gut gemachter Action, kann der Film dann auch direkt punkten. Und auch wenn Michael Bay den Produzentenstuhl inne hat, was man dem Film unschwer ansieht, verkommt dieser nicht zu einer einzigen Zerstörungsorgie ohne Sinn und Zweck.
Der Schwachpunkt des Films ist dann dennoch die Geschichte und ihre Darsteller, zumindest ein Teil davon. Denn während Megan Fox als April und die vier Ninja Turtles noch ganz cool daherkommen, können Bösewicht Shredder und die anderen Nebendarsteller wie Will Arnett und William Fichtner nicht so recht mithalten. Und wo manch anderer Film sich zuviel Zeit für die Einführung und Entstehung seiner Charaktere lässt (z.B. im Reboot von Robocop), geht hier alles Schlag auf Schlag und so verliert die Geschichte um die Turtles an Tiefe die ihr gut getan hätte.
Trotz dieser Negativpunkte bleibt „Teenage Mutant Ninja Turtles“ ein Film der gut unterhalten kann und Spaß macht.
Solider Reboot – trotz Macken
Wer nicht zu sehr an den alten Filmen und der Serie festhält und bereit ist sich auf den neuen Charme der grünen Jungs einzulassen, bekommt, trotz mancher Ungereimtheiten im Film, einen durch und durch unterhaltsamen Streifen geliefert. Die (alten) Turtles sind tot, es leben die Turtles!
Simplizität ist sein Erfolgsrezept – und zwar nicht nur bei seiner Musik. Auch bei seinen Looks weiß Milow: Weniger ist eben mehr.
2008 kam er wie aus dem Nichts und bescherrte uns einen der größten Ohrwürmer des Jahres: Mit einer Cover-Version von Justin Timberlakes Ayo Technolnogy stürmte Milow die Charts. Der belgische Singer-Songwriter setzt bei seinen Hits auf nicht mehr und nicht weniger als leise Gitarren-Klänge und seine samtweiche Stimme.
Heute ist er unser Look der Woche!
Sein Style ist wie seine Musik: Dezent, authentisch und gemütlich. Mit simplen T-Shirt und dunkler Jeans rockt Milow den Wohlfühl-Look.
Die Palette der Produkte, welche bei Google angeboten werden, ist unglaublich vielfältig. Seien es Tools für die Kommunikation – privat oder geschäftlich -, diverse Medienplattformen oder Werkzeuge. Der Großteil dieser Apps und Tools ist kostenlos und wird daher immer mehr auch auf mobilen Endgeräten genutzt. Das iPad ist eines dieser Geräte und es kann auf sehr viele Google Apps zugreifen. Wer nicht sowieso schon mit Google-Apps ausgestattet ist, braucht die grundlegenden Erleichterungen für unterwegs:
Hangouts
Bei Hangouts handelt es sich um eine Messanging-App. Hier können Nachrichten, Videos, Videoanrufe, Fotos und animierte Aufkleber gesendet und empfangen werden. Besonders beliebt bei dieser App ist, dass Gruppenvideoanrufe bis zu zehn Personen durchgeführt werden können. Gerade für Geschäftsleute ist dies ein entscheidender Vorteil. Je nach Mobilnetzbetreiber können für Telefonate Gebühren anfallen.
Google Hangouts App
Google-Suche
Einige denken, dass eine separate App für die Google-Suche nicht notwendig ist, da dies über den Browser funktioniert. Doch diese App kann wesentlich mehr, denn sie ist mit einer Sprachsuche ausgestattet. Es muss nichts eingetippt werden, sondern einfach sagen, was man sucht. Es wird sogar eine akustische Antwort gegeben. So kann sich jeder mit alltäglichen Informationen versorgen, was das Wetter, die Verkehrslage, die Nachrichten, Events, Filme oder den Sport betrifft.
Google-Suche App
Google Maps
Gerade in fremden Städten oder in entfernten Ländern möchte man nicht immer ein separates Navi mitnehmen. Auf dem iPad kann diese App geladen werden und sie ist voll mit allen Informationen, die man unterwegs braucht. Sehr genaue Karten für Länder und Gebiete sind vorhanden, ein sprachgesteuertes GPS-Navi für die Autofahrt, die Fahrradtour oder die Entdeckung zu Fuß. Selbst öffentliche Verkehrsmittel werden gefunden, visuelle Eindrücke von Restaurants, Cafés und Bars.
Google Maps App
Google+
Google+ als internes Netzwerk kann auch als App auf das iPad geladen werden. Es kann verfolgt werden, was Freunde oder Geschäftspartner gerade tun und bleibt über Neuigkeiten bestens informiert. Geteilte Inhalte, wie Videos oder Fotos, können gesehen und gespeichert werden. Eigene Beiträge lassen sich kinderleicht integrieren und auch Statusmeldungen wie bei Facebook sind denkbar.
Google+ App
YouTube
Die große Plattform für Filme, Musik und Interessantes, ist auch für das iPad zu haben. Überall kann der Lieblingssong gehört werden. Während man sich ein Video anschaut, kann zudem gleich das nächste geladen werden. Die eigenen Playlists sind vorhanden und ein schneller Zugriff gewährleistet. Ist ein Konto vorhanden, ist das Anmelden schnell erledigt und beim Finden eines interessanten Beitrages, wird dieser einfach in die Liste zum späteren Ansehen eingefügt. Videos, die man teilen möchte auf Google+, Facebook & Co., teilt man einfach direkt aus der App heraus.
YouTube App
Gmail
Besonderer Vorteil der Gmail App ist, dass diese in Echtzeit funktioniert. Kommt eine E-Mail ins Postfach, dann erscheint diese auch sofort auf dem iPad. Es können zudem bis zu fünf Konten gleichzeitig verwendet werden. Die Profilbilder in E-Mails werden dargestellt, sodass eine schnelle und übersichtliche Zuordnung erfolgen kann. Mit der Autovervollständigung brauchen nur die ersten Buchstaben eines Namens oder eine Nachricht eingegeben werden und schon ist das Profil oder die Mitteilung zu sehen. Alles, was der große Postkasten kann, kann auch die App.
Gmail App
Chrome
Der Browser von Google als App ermöglicht ein enorm schnelles surfen im Internet. Diese App ist mit einer Synchronisierung ausgestattet, sodass auf Lesezeichen zugegriffen werden kann. Bei einer Suche und der Eingabe erscheinen bereits die ersten Ergebnisse. Es kann zudem auch die Sprachsuche verwendet werden und der Übersetzer ist auch mit dabei. Es können wie an einem Computer so viele Tabs geöffnet werden, wie man möchte oder braucht. Das Abspeichern von Webprotokollen entfällt bei dieser Chrome-App.
Chrome App
Google Drive
Das ist der Onlinespeicher, der jetzt auch vom iPad aus genutzt werden kann. Sämtliche Inhalte können kostenlos aufgerufen werden, seien es wichtige Dokumente, Fotos oder Videos. Selbst das Einladen anderer, die sich Dateien und Ordner ansehen können, ist mit dieser App möglich. Eine namentliche Suche ist möglich, das Freigeben von Ordnern, das Zugreifen auf Dateien sowie das Überprüfen von Aktivitäten.
Google Drive App
Google Play Books
Mit dieser App entscheidet man sich für einen eigenen E-Book-Reader für das iPad. In dem Google Play Store können Tausende von Büchern heruntergeladen werden. Überall ist der Lieblingsroman dabei. Es kann die Schriftgröße individuell eingestellt, eine Bibliothek verwaltet und eine Archivierung durchgeführt werden. Google Play Books ist zudem mit einem Nachtlesemodus ausgestattet und selbst im Offline-Modus ist das Lesen möglich.
Google Play Books App
Google Play Music
Mit dieser App können Musikliebhaber voll auf ihre Kosten kommen. Das Suchen, Anhören und Teilen von Songs ist unglaublich schnell erledigt. Es wird ein all-inklusive Dienst angeboten, denn das Abspielen von Musik ist denkbar und selbst Radiosender können mit Google Play Music personalisiert werden. Daneben steht die Standardversion zur Verfügung. Die Lieblingslieder werden einfach als Favoriten abgespeichert und können im Offline-Modus gehört werden – immer und überall.
The Equalizer – Die Story: Tag ein Tag aus arbeitet der Baumarktangestellte Robert McCall (Denzel Washington) im immer gleichen Trott. Sein Tagesablauf beginnt schon damit, dass er die Zeit stoppt, die er im Bad braucht. Immer gleiche Abläufe, jeden Tag. Und weil er in der Nacht nicht gut schlafen kann, sitzt er, wie so oft, in einem Cafe und liest Hemingway und Co. Dort wartet, wie jede Nacht um diese Zeit, auch die junge Prostituierte Teri (Chloë Grace Moretz), mit der er sich anfreundet und ein paar Worte wechselt.
Als Teri jedoch eines Tages nicht auftaucht und Robert erfährt, dass sie schwer misshandelt im Krankenhaus liegt, erwacht in ihm eine alte lange nicht gesehene Seite, denn Robert ist weit mehr als nur der unscheinbare Baumarktmitarbeiter, er ist „The Equalizer“.
Doch der Kampf, den er nun eröffnet, bleibt nicht ohne Konsequenzen und alsbald steht er einem Mann gegenüber, dessen harmlos klingender Name Teddy (Marton Csokas) ihn nicht darüber hinwegtäuschen kann, dass er es hier mit einem ungemein gefährlichen Gegner zu tun hat. Ist McCall der Herausforderung gewachsen, oder hat sich der selbstlose Rächer letzlich zuviel zugemutet?
Der Trailer:
Oldschool-Konzept trifft zeitgemäße Aufmachung
Dass „The Equalizer“ eine Adaption aus den 80er Jahren ist, merkt man dem Film an, jedoch nicht im Erscheinungsbild, sondern vielmehr in der Geschichte selbst. So wird hier die klassische „Einer gegen Alle“ Geschichte gespielt, die in den 80er und 90er Jahren im Actiongenre vorherrschte. Diese Version jedoch,in flottem, zeitgemäßem Actiongewand, von Regisseur Antoine Fuqua inszeniert, hat alles was ein unterhaltsamer, solider Actionstreifen im Jahre 2014 braucht. Dabei verzichtet der Film auf unnötige Ballerorgien und setzt lieber die einzelnen Kämpfe brutal und in Zeitlupenoptik in Szene.
Auch wenn manche Füllszene den Film gelegentlich in die Länge zieht und der ein oder andere Nebencharakter recht blass bleibt, sind die meisten Szenen mit Denzel Washington oder seinem Widersacher Marton Csokas auf den Punkt. Beide Darsteller geben ihre Figur sogar so gut, dass man sich wünscht, statt einiger belangloser Zwischensequenzen, mehr Leinwandminuten der beiden Figuren erleben zu dürfen. Und so schafft es der Film in seiner Gesamtheit den Zuschauer bei der Stange zu halten und gut zu entertainen. Lediglich etwas mehr Kompaktheit hätte dem Streifen gut getan.
Simple Raffinesse
Um an „The Equalizer“ Gefallen zu finden muss man die schnörkellose, geradlinige Art alter Actionfilme mögen. Auch Fans von Liam Neeson Filmen dürften hier ihre Freude daran haben. Wer jedoch auf Geballer und One-liner hofft sollte lieber zu Stallone und Co. wechseln.
Auf unserem Cover war er bereits, heute stellen wir seine Garderobe vor: Sänger Maxim ist unser Look der Woche.
Mit seinen beeindruckenden Live-Performances, seinen gefühlvollen Songs und den tiefgründigen Lyrics hat er uns beeindruckt, sein Album Staub steht nach wie vor auf Dauer-Replay. Kein Wunder, dass wir auch gleich die Chance zu einem exklusiven Interview an uns gerissen haben.
Nachdem wir Maxim letztes Jahr vor seinem Konzert in Heidelberg persönlich kennenlernen durften (das Interview gibt’s bei uns), haben wir heute ein genaueres Auge auf seinen Look geworfen.
Auffällig stilvoll, aber nie zu steif: Mit klassischem Hemd, Krawatte und Hut zeigt Maxim seine elegante Seite. Für einen coolen Stilbruch kombiniert man das Outfit zur Used-Look Jeans.
Claude Verneuil (Christian Clavier) und seine Frau Marie (Chantal Lauby) sind ein konservatives französisches Ehepaar. Mit vier schönen Töchtern gesegnet, mit denen sie die guten Familientraditionen hochhalten.
Die Gewohnheiten werden jedoch erschüttert, als zuerst eine Tochter einen Muslim, die Nächste einen Juden und Tochter Nr. 3 einen Chinesen zum Mann nimmt. Für Claude und Marie bricht eine Welt zusammen und es dauert einige Zeit, bis sich die beiden mit der Situation arrangieren können. Nun ruht ihre letzte Hoffnung auf ihrer jüngsten Tochter.
Der Jubel ist dementsprechend groß, als Laure nun verkündet einen französischen Katholiken heiraten zu wollen. Doch der Jubel schlägt in Entsetzen um, stellt sich doch schnell heraus, dass Charls zwar französischer Katholik ist, aber auch dunkelhäutig und seine Familie von der Elfenbeinküste kommt. Das Haus Verneuil scheint unter dieser Kraftprobe zusammenzubrechen. Gibt es noch Hoffnung oder wird die vierte Hochzeit ein einziges Desaster?
Völkerverständigung auf schräge, humorvolle Art
Das Aufeinanderprallen verschiedenster Kulturen, Religionen, Denkweisen ist nicht immer leicht. „Monsieur Claude und seine Töchter“ treibt das Ganze auf die Spitze und hilft so mit einem Schmunzeln zum nachdenken anzuregen.
Wenn im Streifen von Regisseur Philippe de Chauveron aufgezeigt wird wie der Mensch an seine Grenzen stößt, weil er mit Unbekanntem konfrontiert wird, dann ist das irgendwie auch ein Spiegel der Gesellschaft. Nicht jeder ist direkt Rassist, wenn er erst einmal Berührungsängste und eine ablehnende Haltung Andersartigen gegenüber zeigt. Entscheidend ist, was man daraus macht.
Und so geht es in „Monsieur Claude und seine Töchter“ vor allem darum, sich aus verschiedenster Richtung anzunähern. Die Vorurteile abzulegen und zu erkennen, dass man, trotz aller Unterschiede, doch nicht ganz so verschieden ist.
Dabei kann sich besonders Christian Clavier, als Familienpatriarch Claude, austoben und mit konservativer Engstirnigkeit um sich werfen. Chantal Lauby, die seine Frau Marie gibt, bildet das perfekte Gegenstück. Während er am liebsten an die Decke gehen würde, ist sie den Tränen nahe. Die vier Töchter, abgesehen von Émilie Caen, die als depressive, malende Tochter Ségolène ein paar Akzente setzen kann, bleiben in weiten Strecken Beiwerk. Die Schwiegersöhne hingegen und Pascal N’Zonzi, als Vater von Schwiegersohn Charls, bringen immer wieder Zündstoff und damit Leben in den Film.
So entsteht eine immer wieder explosive Mischung, die ungemein gut unterhält und dabei zum nachdenken anregt. Selbst dass manches im Film dann doch etwas arg weit hergeholt und zu inszeniert wirkt, kann man der Geschichte verzeihen, geht es doch nicht um ein realistisches Familiendrama, sondern um eine Komödie für Herz und Hirn.
Zum mitdenken, umdenken und kräftig amüsieren
Für Menschen, die zugleich gut bespaßt werden wollen, aber auch nicht auf den Kopf verzichten mögen, ist Monsieur Claude und seine Töchter“ vielleicht genau der richtige Film. Lachend seine eigene Haltung gegenüber anderen Menschen hinterfragen kann nämlich durchaus zu positiven Ergebnissen führen. :)
Seine Musik ist so vielfältig wie seine Herkunft: Mit Reggae-Klängen verfeinert mit einem Mix aus Jazz, Soul und und Funk begeistert Patrice die Massen.
Dieser bunte Stilmix ist vor allem aus Patrices Jugend inspiriert: Aufgewachsen in Köln probierte er verschiedenste Kunstformen aus und entdeckte schließlich seine Leidenschaft für Reggae. Jimi Hendrix und Bob Marley sind seine größten musikalischen Einflüsse. Heute ist er unser Look der Woche.
Ein simples T-Shirt und eine schwarze Jeans werden durch Accessoires zu einem coolen Outfit: Mit auffälligem Gürtel und eins von Patrices Lieblingspieces, dem Cappy, wird der Look zum Hingucker.
“Warum fotografierst du meistens nur Frauen?’’ , fragte mich einmal eine Freundin. Dies zu beantworten, war gar nicht einfach und schon gar nicht in ein oder zwei Sätze zu packen. Ganz klar, ich hatte schon immer ein großes Faible für schöne Frauen. Doch für jemanden, der sich wirklich für das interessiert, was ich tue, reicht diese Antwort nicht aus.
Ich versuchte Worte in meinem Kopf zu verbinden und Sätze entstehen zu lassen, die eine Art Erklärung ergeben sollten. Doch in meinem Kopf tat sich nichts. Dafür reagierten Bauch, Herz und Puls umso intensiver.
Wie erkläre ich meinen Pulsschlag?
Fotografie war für mich immer ein Gefühl. Ich wollte erreichen, dass man durch die Augen des Models in das Model selbst schauen kann. Mir war wichtig, einen Moment entstehen zu lassen und nicht eine Situation. Etwas reales… etwas, was wirklich passiert und da ist.
Wenn sich z.B eine Frau im Wasser räkelt, ihre Brustwarzen auf das kalte Wasser reagieren und dies in ihr einen erotischen Gedanken auslöst, der ihren Blick verändert und sie unwiderstehlich macht, dann ist das real, das ist echt …. DAS IST DER MOMENT !
Als ich vor 7 Jahren mit der Fotografie anfing, merkte ich schnell, dass ich diesen ,,Moment”, den ich einfangen wollte, mit weiblichen Models erlebte. Und diese Momente schmücke ich mit der Eleganz und Schönheit dieser Frau. Das macht meine Bilder aus.
Natürlich hat jeder Fotograf, jede Fotografin auch eine Art Muse, die einem im Leben begegnet. Und so kam Dominika ins Spiel.
Überall erschienen ihre Bilder auf Facebook und mein erster Gedanke war: ,,DIE musst du knipsen.“
Kaum hatte ich diesen Gedanken fertig gedacht, hatte ich sie schon vor der Kamera. Ich wollte eine eher schlichte Location für das Shooting mit Dominika. Eine ,,leise’’ Kulisse, die sie voll und ganz in den Vordergrund stellt. Nichts, was eventuell von ihr ablenken könnte.
Und so passiert in meinem Kopf eine Art ,Brainstorming’. Somit stand ziemlich schnell fest: Nika muss ins Wasser. Mir fiel auf ihren Fotos ziemlich schnell auf, dass sie einen wirklich sehr tollen Körper hat. Und was betont einen Körper mehr als nasse Kleider oder nasse Haut ?!
… weil ihr Blick in meine Kamera mich vibrieren lies
An einem Freitagmorgen trafen wir uns erstmal auf einen Kaffee bei mir. Sie und ich .. wir waren sofort auf der gleichen Wellenlänge , sie und ich .. das konnte einfach nur verdammt gut werden.
Also machten wir uns ziemlich bald auf zur Location. Ich nahm in ihrem Auto Platz. Es war ein sehr warmer Tag. So blieb es nicht aus, dass am See viel los war . Doch das störte weder mich, noch Dominika. Sie posierte, als wären wir alleine . So sicher, so sexy … so verdammt gut.
Nach und nach gesellten sich ein paar Zuschauer zu uns. Die Frauen etwas verwirrt und neugierig zugleich. Die Männer natürlich sehr erfreut. Ihre Blicke in die Kamera liesen mich und die Umgebung regelrecht vibrieren . Und so entstand ein Bild nach dem anderen und am Ende war es eine ganze schwarz/weiss Teilakt-Serie von und mit ihr. Wir beide waren mit den Ergebnissen sehr zufrieden.
Ein toller Vormittag ging zu Ende und Nika fuhr zurück nach Österreich und ich nach Hause , zog meine Bilder rüber auf meinen PC und dachte mir: ,, Genau DESWEGEN fotografiere ich Frauen.’’
Benjamin (Tom Schilling) ist ein Niemand. Seine Umwelt nimmt ihn nicht wahr und so verwundert es auch nicht, dass er sich zuhause im Zimmer verkriecht und alles in sich aufsaugt was es an Programmiersprachen und Hackertools gibt, ermöglicht der Cyberspace ihm doch von einem Niemand zu einem Jemand zu werden.
Als ein erster Versuch, das Gelernte im echten Leben anzuwenden, schief läuft, trifft er auf Max (Elyas M’Barek) der ihn auch gleich mit Stephan (Wotan Wilke Möhring) und Paul (Antoine Monot jr.) bekannt macht. Alle drei sind ebenso wie er Freaks und mit dem Hacken vertraut. Gemeinsam schließen sie sich zusammen, um Internet und reale Welt unsicher zu machen und alles zu hacken was ihnen unter die Finger kommt. Als sie nach ein paar harmlosen Aktionen eine erste große Sache starten geht diese nach hinten los. Und plötzlich haben die Vier nicht nur die Polizei sondern auch die Mafia im Nacken. Benjamin, der an allem Schuld ist, sieht keinen anderen Ausweg als sich zu stellen. Doch kommt die Entscheidung für seine drei Freunde möglicherweise zu spät?
Genrefilm made in Germany
Mit „Who Am I“ zeigt das deutsche Kino einmal mehr Mut zum Genre Film, der, nach „Stereo“, ein weiterer Beweis dafür ist, dass unsere Filmszene aus mehr als Schweighöfer und Schweiger, Teeniekomödien und Historienfilmen besteht.
Nachdem „Stereo“, mit Moritz Bleibtreu und Jürgen Vogel in den Hauptrollen, die große Aufmerksamkeit des Massenpublikums verwehrt blieb, kommt „Who Am I“ gleich mit vier bekannten Gesichtern und deutlich offensiveren Werbemaßnahmen daher. So ist es auch nicht verwunderlich, dass der Film auf Facebook, twitter und Co. im Gespräch ist, ist er doch auch thematisch dort gut verortet.
Mit Schilling, M’Barek und Möhring finden sich dann auch drei Schauspieler in ihren typischen Rollen wieder. So spielt Schilling einmal mehr den unsicheren, unscheinbaren Sonderling, M’Barek den smarten Draufgänger und Möhring den durchgeknallten Freak. Lediglich Antoine Monot jr. hat nichts mit seiner Werberolle Tech-Nick gemein, auf die er leider all zu oft reduziert wird. Mit seinem Charakter und dessen Look trifft er den Nerd vermutlich auch am besten im Film. Ein ganz kleiner Hauch von Oceans Eleven kommt auf, wenn sich das Quartett mit den jeweiligen Stärken und Schwächen zusammentut und entsprechend ergänzt. Dennoch oder gerade deshalb stimmt die Chemie zwischen den Darstellern. Lediglich die Computernerds will man den Jungs nicht immer zu 100% abnehmen.
Der Film selbst kommt zu Beginn nur langsam in Gang und lässt sich Zeit mit dem Drumherum und erzeugt so manchen zähen Erzählmoment. Was jedoch zu Anfang noch unnötig erscheint, erhält nach und nach seine Berechtigung. So freut man sich spätestens zum Ende hin auch über die, zu Beginn zum Teil störende, Langatmigkeit der Handlung. Insgesamt schafft es der Streifen, dank gutem Schauspiel, einigen feinen Drehungen und Wendungen und gutem Soundtrack (u.a. Boys Noize) sich nicht verstecken zu müssen.
Unterhaltsame Hackerfiction
„Who Am I“ erfindet das Erzähl-Rad nicht neu und dürfte den ein oder anderen Hacker nur mit dem Kopf schütteln lassen. Wer sich jedoch von der Hollywood’isierung der Codebastler und der etwas zähen ersten halben Stunde der Geschichte nicht abschrecken lässt, der erhält ein starkes, unterhaltsames Kinoerlebnis.