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    Ajoure Blog Seite 245

    Codename U.N.C.L.E. – Filmkritik & Trailer

    Codename U.N.C.L.E. – Die Story

    Als eine Verbrecherorganisation mit Naziverbindungen, während des Kalten Krieges in Besitz einer Atombombe gelangt, müssen CIA-Agent Napoleon Solo (Henry Cavill) und KGB-Spion Illya Kuryakin (Armie Hammer), auf Wunsch ihrer Vorgesetzten, die Feindseeligkeiten zwischen USA und Sowjetunion ausblenden und zusammen gegen den gemeinsamen Feind vorgehen.

    Dabei erhalten sie Unterstützung von Gaby Teller (Alicia Vikander), deren Vater Udo (Christian Berkel), ein Atomwissenschaftler, von der Organisation gefangen gehalten wird. Gemeinsam versucht das Trio sich unerkannt einzuschleusen, doch der Gegner ist raffinierter als erwartet. Wird es dem ungewöhnlichen Team gelingen die Pläne des Feindes zu vereiteln?

     

     

    60er Jahre Streifen in aktuellem Kinogewand

    „Codename U.N.C.L.E.“ trägt unverkennbar die Handschrift von Regisseur Guy Ritchie. Splitscreens, Texteinblendungen, Schnitt und die Inszenierung der Figuren, alles unverkennbar seine Sprache. Und das ist gut so. Beherrscht Ritchie, der sein Können schon erfolgreich bei „Bube, Dame, König, grAS“, oder „Snatch – Schweine und Diamanten“, „Sherlock Holmes“ u.a. unter Beweis gestellt hat, diese Sprache doch wie kaum ein Zweiter. Und so ist es eine Freude zuzusehen, wie Charaktere in Szene gesetzt, Dialoge geführt und Action präsentiert wird.

    Dabei sind mit Armie Hammer, Henry Cavill und Alicia Vikander, drei Schauspieler die tragenden Figuren, die wie die Faust aufs Auge in ihre Rollen passen. Sie spielen sich gekonnt die Bälle zu, jeder hat seine großen Momente und zusammen entfachen sie ein kleines Feuerwerk der Leinwandunterhaltung. Das Gesamtbild runden die gut besetzte Nebenrollen ab. In einer davon, unter anderem, Hugh Grant, mit starkem Auftritt.

    Dass man im Fall von „Codename U.N.C.L.E.“ keine zu hohen Erwartungen an die Handlung stellen darf, sollte hier aber nicht unerwähnt bleiben. So gut der Film aussieht, so gelungen die Charaktere sind, so klassisch und einfach ist die Entwicklung der Agentenstory. Neben der simplen Geschichte ist auch das Erzähltempo (für unsere Zeit) ungewohnt gemütlich und erinnert an alte James Bond Filme in überarbeitetem, modernem Filmlook. Aber auch wenn das für den ein oder anderen Zuschauer ungewohnt erscheint, dranbleiben lohnt sich.

     

    Codename U.N.C.L.E.
    Kinostart: 13. August 2015

    Mein neuer Lieblingsonkel

    Wer die Inszenierung von Guy Ritchie Filmen mag, aber auch bei einem alten James Bond nicht umschaltet, der ist bei „Codename U.N.C.L.E.“ genau richtig. Mit viel Liebe zu den Figuren und stilistischer und erzählerischer Hommage an die alte Serie „The Man from U.N.C.L.E.“, wird ein simpler Plot zu einem gelungenen Kino-Abenteuer.
     

    Schon geschaut?

    Chappie – Filmkritik & Trailer

     
    Fotos: Warner Bros. GmbH

    Was tun gegen Muskelkater?

    Der Morgen nach dem Training kann oftmals dafür sorgen, dass du fast nicht aus dem Bett kommst. Schmerzen, die nach Trainingseinheiten entstehen, werden als Muskelkater bezeichnet. Doch woher kommt der Muskelkater und welche Tipps bzw. Tricks gibt es, damit dieser so schnell (wie er auch gekommen ist) wieder verschwindet? Mitunter sind nämlich nicht alle Ratschläge, die in den letzten Jahren propagiert wurden, heute noch aktuell.
     

    Die Entstehung des Muskelkaters – warum die Theorie der Übersäuerung widerlegt wurde

    Nach einem intensiven Training kann es schon einmal vorkommen, dass am nächsten Tag der Muskelkater eintritt. Die Hauptursache des Muskelkaters ist die exzentrische Belastung. Jene kommt etwa beim Bizeps-Training vor. Du hebst das Gewicht, lässt es bremsend nach unten und erzeugst damit eine Dehnung der kontrahierten Muskeln. Jener Reiz wirkt jedoch stärker als die konzentrische Bewegung. Die Tatsache, dass angeblich eine Übersäuerung durch Laktat den Muskelkater erzeugt, ist unrichtig. Neueste Studien haben belegt, dass kleine Mikrotraumen für die Schmerzen verantwortlich sind und keine Übersäuerung durch Laktat. Der Muskelkater ist das Ergebnis zerstörter Strukturen, die direkt im Muskel vorhanden sind. Der Körper entscheidet, ob er die Muskelfasern repariert oder wechselt. Entscheidet der Körper, dass die sogenannte Z-Scheibe repariert wird, kann er die ursprüngliche Zelle erhalten. Ist die Z-Scheibe jedoch derart verletzt, dass eine Reparatur nicht möglich ist, wird sie aus dem Körper entfernt. In weiterer Folge entsteht eine Lücke, welche durch neue Muskelfasern gefüllt wird.

    Im Endeffekt ist der Muskelkater nichts anderes als ein kleiner Riss; vergleichbar mit kleinen Kratzern oder Rissen in der Haut. Auch hier zeigt die Haut – in der Umgebung der Verletzung – eine deutliche Rötung.
     

    Dem Muskelkater kann sehr wohl vorgebeugt werden

    Auch wenn die menschlichen Muskeln eine enorme Kraft aushalten, so überschätzt sich der Mensch gerne selbst. Du bist sicher, dass du die Gewichte heben kannst, vergisst aber, dass deine Muskeln vielleicht noch untrainiert sind und eine derartige Belastung gar nicht kennen. Wer einen Muskelkater auf längere Zeit vorbeugen möchte, sollte daher mit einem regelmäßigen sportlichen Ausdauertraining starten. Des Weiteren ist es ratsam, dass das Training nicht sofort 100 Prozent von dir abverlangt, sondern langsam gesteigert wird. Außerdem ist es ratsam, die Durchblutung zu fördern. Hier helfen etwa Lotionen oder auch Muskelöle. Sie beugen nicht nur einen Muskelkater vor, sondern sorgen auch dafür, dass das Verletzungsrisiko minimiert wird. Vor allem eignen sich Produkte mit Arnika und Rosmarin.

    Ein wichtiger Faktor, der nicht aus den Augen gelassen werden darf, ist das Aufwärmen. Nur wenn du dich vor deinen Übungen aufwärmst, kannst du die Funktionsfähigkeit deiner Muskeln fördern. Beim Aufwärmen sollte auch nicht auf etwaige Dehnungsübungen vergessen werden. Dabei sorgst du nicht nur gegen den Muskelkater vor, sondern kannst ebenfalls das Verletzungsrisiko senken. Wenn du „walkst“ oder langsam läufst, ist ein Aufwärmen nicht notwendig. Für alle anderen sportlichen Aktivitäten ist es jedoch ratsam, dass die Muskeln im Vorfeld „warm werden“.
     

    Der Mythos der Dehnübungen

    Wenn du nach dem Training Dehnübungen machst, hilft das jedoch nicht gegen den Muskelkater. Im Gegenteil – durch Dehnübungen nach dem Workout ist es möglich, dass der Muskelkater verschlimmert wird. Dies deshalb, da die Strukturen bereits während des Trainings verletzt wurden und durch die Dehnübungen weiter verletzt werden.

    Nur wenn im Vorfeld Aufwärmübungen durchgeführt werden und das Training auch auf die eigene Fitness und Kondition angepasst wird, kann der Muskelkater vermieden werden. Natürlich müssen auch die Gegebenheiten angepasst werden. Wenn du etwa immer im Flachland läufst, im Urlaub jedoch steile Wege vor dir hast, ist dein Körper diese Umstellung nicht gewohnt. Auch hier gilt, dass weniger manchmal mehr ist.
     

    Warum Massagen doch kein guter Ratschlag waren

    Doch welche Tipps und Tricks gibt es, wenn trotzdem der Muskelkater eintritt? Viele Leute sind der Ansicht, dass Muskelkater „ausmassiert“ werden müssen. Diese Erkenntnis ist jedoch falsch. Bei starken Massagen erleidet der geschädigte Muskel eine Irritation, die mechanisch durch die Massage herbeigeführt wird. Das Ergebnis ist eine Verzögerung des Heilungsprozesses. Vernünftiger ist dagegen die Entspannung. Genieße einen Saunabesuch oder nimm ein heißes Bad. Empfehlenswert sind Bäder mit Eukalyptus, Arnika oder Rosmarin sowie Fichtennadeln. Die Wärme und die Kombination der verschiedenen Badezusätze sorgen dafür, dass die Durchblutung angeregt wird. Leidest du – neben dem Muskelkater – auch unter Krämpfen, können Magnesium-Tabletten für eine Linderung der Beschwerden sorgen.
     

    Lass dem Körper die Zeit, die er braucht

    Auch wenn du der Meinung bist, dass nach dem Sport automatisch vor dem Sport ist, solltest du – sofern du einen Muskelkater hast – eine Pause einlegen oder das Training reduzieren. Bislang gibt es noch keine Belege dafür, dass der Muskelkater eine dauerhafte Schädigung der Struktur verursacht, jedoch „schreit“ der Muskel nach Erholung. Aus diesem Grund sollten leichte Einheiten durchgeführt werden. Dazu zählen etwa Spazierengehen, Schwimmen oder mitunter auch Gymnastik.

     

    Foto © Jan-Otto/iStock.com

    1 Lederjacke – 2 Styles

    Das It-Piece Lederjacke ist ein Must-Have für die modebewussten Männer unter uns.
    Wer aber denkt, dass eine Lederjacke nur zum rockigen Tageslook passt, der irrt sich. Wir zeigen euch, wie sich eine coole Lederjacke für den Tageslook und für schickere Anlässe kombinieren lässt.
     

    Rockig & Lässig

    Lederjacke Style rockig & lässig

    Rote Lederjacke von Jofama PARKER – 349,95 €
    Print T-Shirt von Diesel – 39,95 €
    Hightop-Sneaker von Cayler & Sons – 129,95 €
    Jeans Slim Fit von GUESS – 129,95 €
    Ring von Baldessarini – 149,00 €
    CROSS Halskette von OXXO 49,95 €
    Sonnenbrille Champion von Carrera – 189,95 €

     

    Elegant & Schick

    Lederjacke Look elegant schick

    Rote Lederjacke von Jofama PARKER 349,95 €
    Jeans von LAGERFELD – 189,95 €
    Hemd Slim-Fit von POLO RALPH LAUREN – 99,95 €
    Hightop-Sneaker URBAN NOMAD x MCM von MICHALSKY 429,95 €
    Fliege von Tiger of Sweden – 79,95 €
    Ring von Baldessarini 99,00 €
    BOSS IKON Chronograph 299,95 €

     

    Fotos: Zalando; Clemens Bilan/Getty Images; Vektor © ezepov/iStock.com

    Mission: Impossible – Rogue Nation

    Mission: Impossible – Rogue Nation – Die Story

    Das IMF gibt es nicht mehr. Schuld daran ist CIA-Direktor Alan Hunley (Alec Baldwin), der die Auflösung beantragte, da ihm die Alleingänge der Einheit zu weit gingen.

    Gleichzeitig ist IMFs Top-Agent Ethan Hunt (Tom Cruise) auf der Spur einer Terrororganisation die sich „Das Syndikat“ nennt. Eine Einheit, geschult wie Hunts Terrorbekämpfungseinheit, nur mit dem Ziel, eine eigene Weltordnung durch Anschläge herzustellen.

    Doch mit der IMF Auflösung steht Hunt, nun ohne offiziellen Auftrag und ohne Rückendeckung, einem mächtigen Gegner gegenüber. Gleichzeitig bringt ihn sein eigenmächtiges Handeln auch auf die CIA Abschussliste. Doch Benji (Simon Pegg), Brandt (Jeremy Renner) und Luther (Ving Rhames) lassen ihren ehemaligen Teamkollegen nicht im Stich.

    Als Hunt auf die geheimnisvolle Ilsa Faust (Rebecca Ferguson) trifft, scheint sich eine Möglichkeit aufzutun, an den Mann hinter der verbrecherischen Organisation zu kommen. Aber mit Solomon Lane (Sean Harris), dem Kopf des Syndikats, steht ihnen ein ebenbürtiger Gegner gegenüber, der scheinbar immer einen Schritt weiter ist als die Ex-IMF-Agenten. Ethan Hunt und seine Freunde müssen weiter gehen als je zuvor, wenn sie in diesem Kampf als Sieger hervorgehen wollen.

     

     

    Neuer Wind in altbekanntem Gewand

    Mit Rouge Nation hauchen Regisseur Christopher McQuarrie und Tom Cruise der Mission Impossible Serie neue Frische ein, indem sie die klassischen Stärken der ersten beiden Teile mit modernem Kino verbinden.

    Nach Jack Reacher (Regie/Drehbuch) und Edge of Tomorrow (Drehbuch) hat McQuarrie wieder einmal eine gelungene Zusammenarbeit mit Tom Cruise ins Kino gebracht. Einmal mehr hat der Allrounder Drehbuch und Regie übernommen und seinen Star Cruise gekonnt in Szene gesetzt. Cruise dankt es mit hoch motiviertem Spiel und präsentiert sich im Alter von 53 Jahren ungemein fit und spielfreudig.

    Aber auch die übrigen Rollen sind passend besetzt. Denn neben den aus den letzten Teilen bekannten Charakteren, gespielt von Jeremy Renner, Simon Pegg, Ving Rhames, finden sich in Rouge Nation mit Alec Baldwin und Rebecca Ferguson zwei neue Filmfiguren, die dem Film enorm gut tun. Ebenso Sean Harris, der mit seinem Part als Bösewicht gekonnt abliefert.

    Zur starken Besetzung gesellen sich ein gelungener Spannungsaufbau, gut inszenierte Action, die einen immer am Ball bleiben lässt ohne zu überfordern, Humor der treffsicher aber nie zu albern ist und einige schön geschriebene Dialoge, etwas, mit dem sich auch nicht jeder Actionfilm brüsten kann.

    Gelungene Fortsetzung

    Mission: Impossible – Rogue Nation funktioniert als Sommerblockbuster hervorragend. Wer Filme im Stil von Jack Reacher, Edge of Tomorrow und den ersten beiden Mission Impossible Teilen mag, kommt hier voll auf seine Kosten.

     
    Mission: Impossible – Rogue Nation
    Kinostart: 6. August 2015

     

    Kinoposter: Paramount Pictures Germany

    Die neuen Streetstyle Looks für den Sommer

    Streetstyle ganz in Weiß

    Wer glaubt, dass Sandalen bei Männern out sind, hat sich mächtig getäuscht! Sommerlich schick kombiniert, sieht der luftige Schuh mehr als cool aus. Eine lässige weiße Röhrenjeans zu einem cremeweißen Jackett, verleihen dem Outfit die nötige Eleganz und machen es zum ultimativen Sommer-Style.

    Looks für den Sommer Streetstyle für Männer in weiß

    Zign Sandale – marrone – 69,95 €
    BOSS Orange SCHINO – Chino – off-white – 99,95 €
    G-Star BASE – Langarmshirt – white – 29,95 €
    Sartorial Leisure by Oscar Jacobson ELOF – Sakko – off-white – 469,95 €
    Ray-Ban CLUBMASTER – Sonnenbrille – brown – 149,95 €

     


     

    Blumen Streetstyle

    Blumen machen die Welt schöner und das nicht nur auf der Wiese, sondern auch auf lässigen Sweatpants. Der zurzeit angesagteste Print-Look ist das Blumenmuster. Es lässt sich großartig zu weichen Braun- und Erdtönen tragen. Wer besonders mutig ist, kann zu dem auffälligen Muster auch ein Hemd kombinieren. Ansonsten passt dazu ein weißes T-Shirt. Ein spezieller Look, der aber sehr gut ankommt. Besonders bei den Damen.

    Looks für den Sommer Streetstyle Blumen-Look für den Mann

    YOUR TURN Jogginghose – 29,95 €
    Pier One Langarmshirt – 14,95 €
    Esprit Sakko – 99,95 €
    Nike SB STEFAN JANOSKI MAX Sneaker – 124,95 €
    Enter Rucksack – 119,95 €
    Ray-Ban ERIKA – Sonnenbrille – 129,95 €

     


     

    Edel Streetstyle

    Edel ist IN! Aufgepimpt wirkt ein Jackett gar nicht mehr so streng! Versuche es doch mal mit einer farbigen engen Röhrenjeans und einem Basic T-Shirt unter Weste und Jackett. Das hat mega Stil und beweist deinen Modegeschmack. Dazu noch schöne Business Schnürer und dein Outfit ist perfekt.

    Looks für den Sommer Edel Streetstyle Look Mann

    BOSS Orange BODGES RW Weste 139,95 €
    Tom Tailor Denim LOOSE FIT T-Shirt 15,95 €
    BOSS Orange Chino 99,95 €
    Pier One Business-Schnürer 69,95 €
    Royal RepubliQ Armband 24,95 €

     


     

    Streetstyle mit Jogger

    Keine Lust auf eine Jeans? Kein Problem! Auch mit cooler Jogger kannst du deinen guten Geschmack unter Beweis stellen. Eine graue Oversize-Jogger zu schönen Boots und Shirt, lassen dich sehr stilvoll aussehen. Dazu noch eine coole Jacke und du wirst definitiv auf dein Outfit angesprochen. Jogginghosen edel zu kombinieren ist unser Geheimtipp. Trage jetzt schon neue Styles vor allen anderen!

    Looks für den Sommer Streetstyle mit Jogginghose für Männer

    G-Star VALDO ADMIRAL Sakko 179,95 €
    Pier One Langarmshirt 14,95 €
    Topman Jogginghose 39,95 €
    Timberland 6 INCH PREMIUM – Schnürstiefelette 199,95 €

     

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    Fotos: Zalando

    Ian Anthony Dale im Gespräch

    Ian Anthony Dale ist vielleicht ein Name, der einem nicht sofort geläufig ist. Und doch
    kennt ihn eigentlich jeder. Denn der US-amerikanische Schauspieler mit japanischer, englischer und französischer Abstammung, ist ein absoluter Serien-Held. Er spielte bereits in „Charmed – zauberhafte Hexen“, „Criminal Minds“, „Bones“, „Cold Case“ und diversen CSI-Serien mit. Demnächst sorgt er wieder in San Francisco als Mordkommissar Jim Koto für Recht und Ordnung, in der neuen Staffel von „Murder In The First“, die in Deutschland auf TNT zu sehen ist. Wir haben mit ihm über seinen Job als TV-Detective, die Bedeutung von Mode und vieles mehr gesprochen.

    Ian, in “Murder In The First” spielst du Lieutenant Jim Koto. Gemeinsam mit deinem Team vom San Francisco Police Department bist du ständig unterwegs, um Beweisspuren sicher zu stellen, Zeugen und Verdächtige zu befragen, in der Hoffnung die Verbrecher hinter Gitter zu bringen. Wie würdest du Jim Koto beschreiben?

    Wie ein schwelendes Feuer…

    Nein, nur Spaß, diese Art von Serie ist es nicht.

    Obwohl er das jüngste Mitglied der Mordkommission ist, ist Koto wie ein Vater für die Brut an Detectives in “Murder In The First”. Er leitet sein Team mit einer ruhigen und besonnenen Art, aber er hat auch keine Angst davor hart durchzugreifen, wenn es darauf ankommt. Koto ist extrem getrieben und macht sich selbst und seinem Umfeld wahnsinnigen Druck, sich immer auf die eigentliche Aufgabe zu konzentrieren. Loyalität und Verantwortung zu übernehmen bedeuten ihm alles.

    In Krimiserien bist du schon ein alter Hase. Aber wie hast du dich darauf vorbereitet, Jimi Koto zu spielen und was waren hier die größten Herausforderungen?

    Wie bei jedem anderen Charakter auch, ist mir umfassende Recherche sehr wichtig. Um Jim wirklich erfassen zu können, musste ich erst verstehen, was es psychisch bedeutet für die Gerichtsbarkeit zu arbeiten. Glücklicherweise konnte ich meinen Bruder hier um Rat fragen. Er ist Kommissar bei der Mordkommission am Minneapolis Police Department und viele meiner Charaktere habe ich an ihm ausgerichtet und was er mir über den Job erzählt. Die größte Herausforderung einen Cop zu spielen, war für mich, dass ich so glaubhaft und authentisch wie möglich rüberkommen will, wie ich mit der Waffe umgehe, die Anweisungen, die ich meinem Team gebe. Mit einem Kommissar als Bruder gibt es nur wenig Raum für Fehler.

     

    Ian Anthony Dale
    Was hat dich an diesem Script am meisten fasziniert?

    Mich hat das Talent von Steven Bochco’s als Geschichtenerzähler fasziniert und wie er schwierige Themen sehr real aufzeigt. Mir gefällt, dass “Murder In The First” sich nicht vor sensiblen Themen drückt.

    Was können die Fans von der nächsten Staffel erwarten?

    Es ist eine ganz neue Staffel, mit neuen Verbrechen und neuen Wendungen, die den Zuschauer im Ungewissen lassen. Zu Beginn der zweiten Staffel geraten Koto und der Rest des Teams mitten in eines der schrecklichsten Verbrechen in der Geschichte von San Francisco, als ein High School Bus in eine große Schießerei gerät, gefolgt von Schusswechseln mit dem San Francisco Police Department und einer wilden Verfolgungsjagd nach einem der Täter. Mysteriös wird es, nachdem plötzlich Polizisten tot aufgefunden werden – die Cops verdächtigen sich nun untereinander.

    Du hast in vielen TV-Serien mitgespielt wie „Hawaii Five-O“ oder auch „Murder In The First“. Welcher deiner Rollen ist dir am ähnlichsten?

    In jedem Charakter steckt auch etwas von mir. Der hoffnungslose Romantiker zeigt sich definitiv in der Liebesgeschichte zwischen Adam und Kono in Hawaii Five-O, während meine kopflastige Seite oft bei Jim Koto durchkommt. Adam ist allerdings der mysteriöseste Charakter, den ich zuletzt gespielt habe. Er ist ein bisschen gefährlich. Du weißt nie, was er im Schilde führt. Wenn ich recht darüber nachdenke, haben aber alle Charaktere die ich spiele einen mysteriösen Zug an sich.

    Neben der Schauspielerei engagierst du dich stark dafür, Gelder für die Dokumentation “Bulbul: Song of the Nightingale” zu sammeln. Was motiviert dich zu diesem Engagement?

    Mir ist soviel Gutes widerfahren. Ich möchte davon etwas weitergeben, indem ich denjenigen helfe, die verzweifelt versuchen Gehör zu finden. “Bulbul: Song Of The Nightingale” ist eine Dokumentation, die aufmerksam macht auf die sozialen Missstände des Banchara Stammes in Indien. Die Banchara existieren seit Jahren am Rande der indischen Gesellschaft. Da ihnen die Prostitution als einzige Möglichkeit zu überleben erscheint, verkaufen sie schon junge Mädchen in den Sexhandel. Indem wir die Geschichte der Banchara erzählen, wollen wir Aufmerksamkeit schaffen und durch Erziehung einen Wandel in der Gesellschaft, ein besseres Gesundheitssystem und vor allem andere wirtschaftliche Möglichkeiten fördern.
    Ian Anthony Dale
    Du warst das erste Mal auf der London Fashion Week. Wie würdest du deinen eigenen Style beschreiben und was bedeuten dir Mode und Design?

    Das war mein erstes Mal in London und ich hatete mich sehr darauf gefreut. Ich liebe Fashion und konnte es kaum erwarten, all die Designer zu treffen und die neuen Kollektionen zu bewundern. Was meinen eigenen Stil angeht, sieht man mich die meiste Zeit in Schaeffer Jeans, einem Henley-Shirt und meinen Lieblingsboots. Aber je nach Anlass, muss der Anzug her mit einem coolen Paar Sneaker, damit ist man gut gestylt, aber es macht noch Spaß. Für mich geht es bei Fashion weniger um das was man trägt, als um das Selbstvertrauen, das du dir damit überziehst.

    Hast du einen Lieblingsdesigner?

    In Sachen Männer-Mode gibt es nichts, dass sexier ist als ein perfekter, maßgeschneiderter Tom Ford Anzug.

    Um als Lieutenant Jim Koto täglich böse Jungs zu schnappen, musst du ziemlich fit sein. Aber vermutlich bist du in deinem Job sehr beschäftigt. Was machst du also, um in Form zu bleiben?

    Als Kind war ich richtig mollig. Und ich habe überhaupt keine Lust, diese Tage meiner Kindheit noch mal durchzumachen, hoffnungslos geplagt von Unsicherheit. Das ist eine Wahnsinns-Motivation. Ich bin ein totaler Outdoor-Typ, also laufe oder wandere ich zwei bis dreimal die Woche. Wenn ich auf Hawaii bin, surfe ich sooft ich Zeit finde. Es gibt kein besseres Gefühl, als nach zwei Stunden zurück zu paddeln, völlig fertig, aber voller Freude.
    Ian Anthony Dale

    In der Vergangenheit hast du auch einige Kinofilme gemacht, wie z.B. „Hangover“ oder „Das beste kommt zum Schluss“. Werden wir dich noch öfter im Kino sehen? Hast du in der Richtung Pläne?

    Ich freue mich sehr darauf, meine Karriere weiterzuentwickeln und bin sehr optimistisch, was die Zukunft angeht. Aber ganz ehrlich, ich bin schon glücklich damit einfach zu arbeiten. Wir haben ein neues Zeitalter in der Geschichte des Fernsehens erreicht. Niemals zuvor gab es so viele hochwertige Shows auf einmal im Fernsehen, besonders im Kabel-Fernsehen. Es werden mehr Risiken mit dramatischeren Formaten eigegangen und der Eindruck ist viel cineastischer geworden. Der Unterschied zwischen Film und Fernsehen wird kleiner. Ich freue mich sehr, Teil dieser Entwicklung zu sein.

    Was für Pläne hast du neben der Schauspielerei?

    Nächstes Jahr um diese Zeit würde ich gerne als Regisseur arbeiten und bin gerade dabei, die notwendigen Schritte dafür zu gehen. Ich begleite die Regisseure von “Murder In The First” und später werde ich noch einem Freund in Miami über die Schulter schauen, der Regie bei “Graceland” führt. Das ist eine tolle Art zu lernen, wie die Mechanismen im TV arbeiten. Es gibt so viele Geschichten, die ich gerne erzählen würde. Keine Ahnung, ob ich das überhaupt kann, aber trotzdem möchte ich es unbedingt versuchen.

    Ian Anthony Dale
    Fotos: Benjo Arwas

    Ant-Man – Filmkritik & Trailer

    Ant-Man – Die Story

    Eigentlich will Scott Lang (Paul Rudd) nie wieder auf die schiefe Bahn geraten, hat er doch gerade einen längeren Aufenthalt im Gefängnis hinter sich, da er seine Qualitäten als meisterlicher Einbrecher bei seinem ehemaligen Arbeitgeber unter Beweis gestellt und dessen nahezu unumgehbares Sicherheitssystem ausgetrickst hat.

    Doch um seine Tochter Cassie (Abby Ryder Fortson), die bei ihrer Mutter lebt, sehen zu dürfen, braucht er einen Job und Geld. Ersteres scheint aussichtlos, trotz aller Bemühungen will keine Firma einen Ex-Knacki einstellen. Und so lässt sich Scott, nach etlichen Rückschlägen, von seinem besten Freund Luis (Michael Peña) dazu überreden, doch noch einen Einbruch zu begehen.

    Doch als Scott in das Haus einsteigt, findet er lediglich einen sonderbar aussehenden Anzug. Dieser gehört keinem geringeren als Dr. Hank Pym (Michael Douglas), dem ersten Ant-Man. Und der hat Scott bewusst an den Anzug kommen lassen, denn der soll nun seine Nachfolge antreten und verhindern, dass die Erfindung des Doktors durch Darren Cross (Corey Stoll), den ehemaligen Schüler Pyms und Chef von Pym Technologies, missbraucht wird.

     

     

    Kleiner Mann – ganz groß

    Passend zum Titelhelden präsentiert Marvel mit Ant-Men einen Film der deutlich „kleiner“ daher kommt. Doch kleiner ist nicht gleich weniger gut. Im Gegenteil, mit Ant-Man liefert das Comicstudio einen ihrer besten Filme ab.

    Dass einmal nicht komplette Häuserblocks zerstört werden und die ganze Welt gerettet werden muss, tut dem Film mehr als gut. So kann er sich auf seine Figuren und deren Geschichte konzentrieren, Dialoge, Humor und Dramatik schön timen und die komplette Erzählung zu einer runden Sache werden lassen.

    Neben Paul Rudd, der einen guten Ant-Man abgibt, stechen besonders Michael Douglas und Michael Peña hervor. Der eine, Douglas, indem er seiner Figur eine Tiefe verleiht, bei der man merkt, dass hier ein echter Charakterdasteller am Werk ist. Und der andere, Peña, durch ein starkes Timing seiner Gags und die gelungene Interpretation des Ant-Man Sidekicks.

    Optisch ist Ant-Man ebenso gelungen. Der Film ist bei weitem nicht so Effektüberladen, wie einige der anderen Superhelden Streifen, setzt aber jede Effektsequenz sehr zielgerichtet ein. So wird die riesenhafte Welt aus der Sicht des Ant-Man sehr gelungen dargestellt und auch die schnellen Wechsel zwischen vergrößern und verkleinern schön inszeniert.

     

    Auch für Nicht-Marvel-Fans geeignet

    Mit Ant-Man schafft es Marvel, einen in Deutschland am wenigsten bekannten Superhelden gekonnt einzuführen und in den großen Kanon ihres Marvel Cinematic Universe zu integrieren. Wer die anderen Superheldenfilme liebt wird Ant-Man ebenso mögen. Wer bisher dem Ganzen eher skeptisch gegenüber stand, könnte sich mit diesem Film vielleicht positiv überraschen lassen.

     

    Marvel-Held Ant-Man
    Kinostart: 23. Juli 2015
     

    Kinoposter: Walt Disney Germany

    Audi R8: The Next Generation

    Adios Downsizing – es leben die Zehn-Zylinder-Motoren! Bei Männer, die eine Affinität zu Hochleistungssportwagen haben, bleibt beim Anblick des Datenblatt des neuen R8 keine Auge trocken. Audis Speerspitze wurde komplett überarbeitet und wird ab dem Herbst diesen Jahres auf Deutschlands Autobahnen zu erspähen sein.
     

    AUDI R8 von hinten
     

    Auf dem Genfer Autosalon präsentierte Audi den neuen Hochleistungssportwagen der neuen Generation. Der R8 geht in die nächste Runde und löst das alte Modell nach acht Jahren ab. Bereits 2007 startete Audi eine legendäre R8-Erfolgsgeschichte. Seit dem wurden 27.000 Stück verkauft und wir können davon ausgehen, dass das neue Modell ebenfalls gut vom Markt angenommen wird. Wer jetzt noch am Rechnen ist, wie viel 27.000 verkaufte R8 mal ca 165.000 Euro im Durschnitt ergeben, dem können wir hier kurz behilflich sein. Die Lösung ist: ca 4.500.000.000 Euro (Viereinhalbmilliarden)! Ein Betrag, der sich, wie wir finden, sehen lassen kann.
     

    AUDI R8 Seitenansicht
     

    Der neue Audi R8 wird in zwei Varianten auf den Mark kommen. Zum einen als V10 und zum anderen als V10 plus. In beiden schlummert ein 5.2 Liter V10 FSI Motor, der von 540 PS bis hin zu 610 PS (V10 plus) reicht. All die Kraft bringt natürlich nichts, wenn sie nicht auf die Straße gedrückt werden kann, doch auch hiermit hat Audi natürlich kein Problem. Den 0 auf 100 km/h Sprint absolvieren die beiden R8 Dank 540 und 560 Newtonmetern in 3,5 beziehungsweise 3,2 Sekunden. Dass dabei durchaus Verbrauchswerte jenseits der 15 Liter-Marke erreicht werden ist selbstredend. Allerdings gibt Audi den Durchschnittsverbrauch mit 11,4 (V10) und 12,3 (V10 plus) an. Eine Zahl, die sich in diesem Segment großer Beliebtheit erfreuen dürfte. Erreicht der R8 jedoch seine Höchstgeschwindigkeit von 330 km/h ist es vorbei mit dem Spritsparen. Exponentiell steigen neben dem Verbrauch dann aber auch der Puls und die Fahrfreude. Es darf gegrinst werden! In der Topversion greift der R8 V10 plus auf 50 PS mehr zurück, als sein Konkurrent Porsche Turbo S (560 PS). Ein Grund mehr, sich für den Audi zu entscheiden.
     

    AUDI R8 Sitze
     

    Audi-Vorstand für technische Entwicklung Herr Prof. Dr. Ulrich Hackenberg sagte zum neuen R8: „Der neue Audi R8 verspricht genau das, was Kunden von einem Hochleistungssportwagen erwarten. Mit diesem Auto kommt die geballte Racing-Kompetenz von der Rennstrecke auf die Straße“. So zahlt sich die enge Zusammenarbeit zwischen den Entwicklern, den Motorsportlern und den Renningenieuren aus. Für den zu erwartenden Erfolg sorgt das komplett überarbeitete Fahrzeugkonzept. Ein hochdrehender und noch leistungsfähigerer V10-Saugmotor in Kombination mit einem neuartigen Leichtbaukonzept, plus einem verbesserten quattro-Antrieb mit völlig freier und variabler Momentensteuerung machen den R8 dynamischer als jemals zuvor. Ebenfalls neu ist der Performance-Modus im Fahrdynamiksystem Audi drive select. Hier können die Piloten die wichtigsten fahrdynamischen Parameter auf den Reibwert und die Beschaffenheit der Straße abstimmen.
     

    AUDI R8 Cockpit
     

    Der neue Audi R8 kann seit Mai bei den Händlern vorbestellt werden und wird ab Herbst diesen Jahres ausgeliefert. Preislich startet der V10 bei 165.000 Euro und der V10 plus bei 187.500 Euro.

    Wie Axel Stein schon zu PRO7-Grip-Legende Matthias Melmedie sagte: „Fahr schnell – aaaber vorsichtig!“

     

    Fotos: AUDI PR

    Editorial: Good For Nothing

    Good For Nothing Clothing gibt es exklusiv bei asos.com

    Good for Nothing Editorial
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    Model = Stephen James
    Photographer = Daniel Gaya

     

    Good for Nothing Editorial
    Leto Marl T-shirt – £30.00
    Model – Stephen James
    Photographer – Daniel Gaya

     

    Good for Nothing Editorial
    Icarus T-shirt – £30.00
    Model – Stephen James
    Photographer – Daniel Gaya

     

    Good for Nothing Editorial
    Navy Chevron T-Shirt – £30.00
    Model – Dudley O’Shaughnessy
    Photographer – Daniel Gaya

     

    Good for Nothing Editorial
    Postillon Vest White – £25.00
    Model – Stephen James
    Photographer – Daniel Gaya

     

    Good for Nothing Editorial
    Goliath White T-shirt – £30.00
    Model – Dudley O’Shaughnessy
    Photographer – Daniel Gaya

     

    Fotos: Good For Nothing PR

    Geldfalle Fitnesscenter – Das solltest du bei deiner Studiowahl beachten

    Du hast das Bedürfnis, etwas für deine Muskeln und/oder deine Kondition zu tun und deinem inneren Schweinehund den Kampf anzusagen? Dann denk’ doch mal über eine Anmeldung im Fitnesscenter nach: Dort gibt es eine Vielzahl an Trainingsmöglichkeiten, die Aussicht auf kompetente Trainer – und einen zusätzlichen guten Grund, regelmäßig hinzugehen: Es kostet Geld!
     

    Darin liegt unter Umständen aber auch ein Problem…

    Eins zur Beruhigung vorweg: Natürlich sind die meisten Studios bestrebt, ihren Kunden einen vernünftigen Service zu bieten, da nur zufriedene Kunden langfristig bleiben und eine Weiterempfehlung aussprechen.
    Das hält sie aber nicht unbedingt davon ab, auf recht spezielle Arten und mit nicht immer offensichtlichen Tricks an dein Geld zu wollen…

    Vorab solltest du auf jeden Fall darauf achten, dass das Studio deinen Ansprüchen gerecht wird: Entsprechen die Öffnungszeiten und Angebote deinen Ansprüchen? Ist es nicht zu weit von deinem Wohnort entfernt? Passen die hygienischen Bedingungen?
    Wenn alles auf den ersten und zweiten Blick gut aussieht, kannst du dich näher mit dem Vertrag befassen. Und einige Punkte genauer unter die Lupe nehmen.
     

    Die Gebühren, Vertragslaufzeiten und Kündigungsmöglichkeiten

    Sieht ja auf den ersten Blick günstig aus – aber ist es das auch? Vorsicht, denn viele Verträge mit längeren Laufzeiten entpuppen sich als echte Geldkiller, die umso fester zuschlagen, je seltener du ins Studio gehst. 20 Euro im Monat wirken zunächst nicht viel, schlagen auf das ganze Jahr gerechnet aber bereits mit 240 Euro zu Buche – und viele Studios haben noch höhere Gebühren.

    In puncto Vertragslaufzeit wirst du neben Sechs- bis Zwölfmonatsverträge auch längere Laufzeiten entdecken. Der BGH hat in einem Urteil jedoch bestätigt, dass nur die Erstgenannten definitiv erfüllt und bezahlt werden müssen; vertraglich vereinbarte Kündigungsverzichte für 24 beziehungsweise 36 Monate sind unwirksam.
    Häufig ist es jedoch schwierig, aus einem Vertrag wieder herauszukommen. Generell gilt: Nur einmal im Jahr kündigen dürfen, ist rechtlich nicht erlaubt.
    Dennoch musst du unbedingt auf die Kündigungsfristen achten, weil sich manche Verträge völlig unauffällig verlängern, wenn die Fristen nicht eingehalten werden.
    Ganz wichtig: Schicke die Kündigung unbedingt schriftlich und über den Postweg. Optimalerweise lässt du dir den Eingang der Kündigung ebenfalls schriftlich bestätigen, damit es nicht heißen kann, dass du gar nicht gekündigt hättest…

    Um vorzeitig aus einem Vertrag aussteigen zu können, müssen meist wichtige Gründe vorliegen. Dazu gehören eine plötzliche schwere Erkrankung oder eine Schwangerschaft. Gut, von der ist jetzt auf Männerseite weniger auszugehen, aber sie sei der Vollständigkeit halber mit erwähnt.
    Ein schlichtes Attest ohne Details reicht zum Nachweis bereits vollkommen aus, das Fitnesscenter hat kein Recht, auf genauere Angaben zu bestehen oder ein eigenes Gutachten diesbezüglich einzufordern.
    Etwas anders sieht es bei einer absehbaren Erkrankung innerhalb der Vertragslaufzeit aus; hier ist eine fristlose Kündigung nicht möglich. Du kannst in diesem Fall aber auf eine Aussetzung der Mitgliedsbeiträge oder eine Mitgliedschaftsverlängerung um die entsprechende Zeit bestehen.
     

    Die Öffnungszeiten oder das Vertragsangebot ändern sich zu deinen Ungunsten

    Das passiert, du musst es aber nicht klaglos hinnehmen. Wenn beispielsweise Geräte abgeschafft werden oder der Neuerwerb von neuen Geräten eine übermäßige Gebührenerhöhung nach sich zieht, darfst du das durchaus beanstanden.
    Bevor du jedoch aus diesem Grund fristlos kündigen kannst, musst du dem Anbieter drei Wochen Zeit zum Nachbessern geben.
     

    Die Trainerpauschale

    Sie wird manchmal explizit ausgeschrieben, ist teilweise aber auch bereits im Preis enthalten. Solange du die offizielle Wahl hast und einen Trainer nicht in Anspruch nimmst, musst du ihn auch nicht bezahlen. Immerhin wurde dann auch keine Leistung erbracht.
     

    Getränke, Mitgliedskarten und sonstige Extras

    Wenn du deine eigenen Getränke mitbringen willst, darf das Fitnessstudio das nicht grundsätzlich verbieten – im Gegensatz zu Glasflaschen, die aus Sicherheitsgründen nicht überall erlaubt sein müssen.

    Bei Sonderkosten für Handtücher und Sauna kommt drauf an, was abgemacht ist. Wenn aus einem ersten Besuch oder einem Vertrag diesbezüglich nichts herauszulesen ist, solltest du noch einmal gezielt nachfragen, bevor du unterschreibst.

    Zudem darf dir eine Mitgliedskarte nicht regelmäßig neu berechnet werden, auch dann nicht, wenn sie kaputt gegangen ist oder verloren wurde: Schließlich hat sich das Fitnesscenter für diesen Zugangsweg entschieden; ein Personalausweis würde bereits reichen. Insofern liegen sowohl Verantwortung als auch Kosten beim Betreiber.

    Fazit: Klingt nach Aufwand… Aber keine Angst, mit wachsamen Augen und Mut zur Nachfrage wirst du vielen Klippen ganz geschmeidig umgehen!

    Auf was du bei der Studio-Wahl sonst noch achten solltest, verrät dir unser Artikel: Wie finde ich ein gutes Fitnessstudio?.

     

    Foto © rilueda/iStock.com