Ajoure Blog Seite 239

Die neue TomTom Spark

Wir haben sie für euch auf Herz und Puls getestet mit dem perfekt Sound im Ohr

Wir alle kennen das: An manchen Tagen ist es selbst für Fitness-Enthusiasten schwer, sich zum Workout zu motivieren. Nach einem langen, anstrengenden und energieraubenden Arbeitstag braucht es vor allem motivierende Musik, um im Training an seine Grenzen gehen zu können.
Das hat auch TomTom erkannt und auf Ibiza im Rahmen von einem Beat Camp, die neue GPS Fitness Uhr, mit integriertem Musik-Player, vorgestellt. Die Anwesenden überzeugten sich selbst davon, dass die richtigen Songs helfen, härter, besser, stärker und schneller zu trainieren. Die Fitness-Uhr ist jedoch viel mehr als der perfekte Begleiter beim Workout.
 

Workout mit Musik, nicht mit dem Phone

Workout mit Musik, ohne unnötiges Gewicht durch das Smartphone samt Kabelgewirr, das verspricht TomTom Spark. Dank Bluetooth-Kopfhörern ist der richtige Sound nun bei allen Sportarten von Laufen bis Yoga nahezu schwerelos mit dabei. Die Fitness-Uhr bietet mit einem 3 GB großen Speicher nicht nur genügend Platz für die passenden Songs je nach Sportart, sondern auch bereits auf der Uhr vorinstalliert ist ein 30-Minuten-Mix von Ministry of Sound, der als Lauf-Soundtrack dient.
 

TomTom Spark Cardio
Musik GPS-Fitnessuhr schwarz, Größe S

 

Begleiter im Alltag – immer mit dabei

Darüber hinaus ist die TomTom Spark der ideale Begleiter im Alltag. Der integrierte Fitness-Tracker misst 24/7die aktiven Minuten des Nutzers ebenso wie zurückgelegte Schritte und die daraus ermittelten verbrannten Kalorien. Auch die Schlafdauer wird mittels Automatic Sleep Tracking-Funktion erfasst. Individuelle Fitnessziele können in Form von Tages- und Wochenzielen erfasst und sowohl direkt auf der Uhr selbst oder über die TomTom My Sports Plattfor, als auch auf der dazugehörigen App getrackt werden. Darüber hinaus ist es möglich RunKeeper, Nike und zahlreiche weitere Plattformen zu nutzen.
 

Präzises Tracking aller Aktivitäten

Unterschiedlichste In- und Outdoor-Aktivtäten können dank des Multi-Sport-Moduses ausgewählt und getrackt werden, wie beispielsweise Laufen, Laufbandaktivitäten, Radfahren oder Schwimmen, aber auch Fitnessaktivitäten wie Yoga oder Tanz. Der GPS-Empfänger in der Uhr trackt dabei die Dauer, Entfernung, sowie die Geschwindigkeit der Aktivität präzise. Der integrierte Herzfrequenzmesser macht zudem einen separaten Brustgurt überflüssig, da der Puls über die TomTom Spark selbst sehr genau gemessen werden kann. Um Benachrichtigungen, wie eingehende Kurznachrichten und verpasste Anrufe anzuzeigen, kann die Uhr auch mit dem Smartphone verbunden werden.
Die TomTom Spark Funktionsuhr ist in verschiedensten Ausführungen erhältlich. Zu den stylischen Fitness Uhren benötigt der Nutzer zusätzlich bluetoothfähige Kopfhörer, welche von unterschiedlichsten Herstellern erhältlich sind.

Für alle, die Spaß an den unterschiedlichsten sportlichen Aktivitäten haben, aus dem Training noch mehr herausholen und ihren allgemeinen Fitness-Level verbessern wollen, ist die TomTom Spark der ideale Begleiter, der abends sogar mit ins Bett darf.


Folgende Modelle der TomTom Spark Fitness GPS Uhr sind erhältlich:

• TomTom Spark GPS Fitness Uhr
• TomTom Spark Cardio GPS Fitness Uhr
• TomTom Spark Music GPS Fitness Uhr
• TomTom Spark Cardio + Music GPS Fitness Uhr
• TomTom Spark Music GPS Fitness Uhr + Bt-Kopfhörer
• TomTom Spark Cardio + Music GPS Fitness Uhr + Bt-Kopfhörer

 
TomTom Spark
 

Fotos: TomTomPR

Lollapalooza Review – Berlin 2015

Die erste Frage, die sich vermutlich den meisten Musikfans am Anfang stellt, ist: Was bedeutet Lollapalooza? Eine exakte Bedeutung gibt es nicht. Der Begriff soll auf ein Zitat aus einem Film der drei Stooges zurückgehen und soll so etwas bedeuten wie “Etwas sehr Außergewöhnliches”. Beim Blick auf das Festival wird schnell klar, dass es einige außergewöhnliche Merkmale besitzt, sich aber sonst kaum von anderen Festivals unterscheidet.
 

Das Gelände

Die Musikfans können zwischen vier Bühnen wählen. Neben den zwei Main Stages gibt es die Alternative Stage und die Perry’s Stage. Der größte Vorteil ist, dass die Bühnen im Vergleich zum früheren Berlin Festival nun nicht mehr in den Hangars am Berlin Tempelhof stehen, sondern deutlich weiter vorne auf dem Rollfeld. Wer statt Live-Musik gerade Lust auf eine andere Art der Unterhaltung hat, konnte gemütlich über den “Grünen Kiez” mit seinen zahlreichen Ständen schlendern. Dort gab es Infos zum Thema Umwelt und diverse Workshops. Die Modefans fanden ihr Zentrum beim “Fashionpalooza” und auch für die Kids war enorm viel geboten beim “Kidspalooza” mit Skateboard-Halfpipe, diversen Sportplätzen, sowie einem Zirkuszelt. Der Zirkus auf dem Festivalgelände war dagegen eine Mischung aus Luftakrobatik und einer verrückten Mad Max Show mit Buggys, die quer über das Gelände fahren.
 

Die Organisation

Beim Blick auf die Gesamtorganisation des Lollapalooza fällt das Urteil zweigeteilt aus. Die Festivalplaner haben sich in mehrfacher Hinsicht völlig verschätzt und so den Samstag zu einem Chaostag werden lassen. Die Anzahl der Toiletten hätte schon ohne Probleme mit der Abwasserkanalisation und teils überlaufenden Toiletten nicht gereicht. So wurde aus der Not heraus der hintere Zaun zur längsten Freipinkelzone der Stadt. Erst am Sonntag war die Situation durch ausreichend Toiletten, die über Nacht aufgestellt wurden, deutlich entspannter.
Ähnlich verhielt es sich bei den Essensständen. Das Angebot war breit – von klassischer Bratwurst und Pizza bis hin zu vegetarischem und veganem Trendfood. Aber auch hier hatten die Veranstalter viel zu wenige Stände aufgebaut. Einmal anstehen für etwas zu Essen dauerte so lange, wie ein komplettes Konzert. Jedoch zeigten sich die Organisatoren vom Lollapalooza lernfähig und bauten für den Sonntag Zusatzstände auf, um diese Situation zu entlasten. Das bargeldlose Bezahlen ist zwar bequem, man verliert aber schnell den finanziellen Überblick und ohne ausreichende Essensstände hilft das auch nicht. Lediglich bei den Getränken gab es durchweg keine Probleme, egal ob Softdrinks, Bier oder Cocktails. Man kann nur hoffen, dass die Organisatoren aus dem Desaster am Samstag für das Lollapalooza 2016 die richtigen Schlüsse ziehen.
 
Lollapalooza Beleuchtung

 

Die Konzerte am Samstag

Der erste Act, der eine größere Anzahl von Fans vor sich versammeln konnte, war James Bay. Der Singer-Songwriter mit dem schwarzen Hut und dem Ghostbusters T-Shirt performte mit kraftvoller Stimme und Gitarre zahlreiche Folkballaden wie “Hold Back The River”. Wem diese Musik zu langweilig und uninspirierend war, wurde wahrscheinlich auch von den Mighty Oaks enttäuscht. Das Trio aus Berlin spielte ebenfalls melancholischen Folk, erreichte damit aber nur wenige Fans. Mit ihrer Musik störten sie dagegen unfreiwillig den Auftritt von MS MR auf der benachbarten Alternative Stage. Das allerdings war die Schuld der Organisatoren. Denn die Soundabgrenzung zwischen der Main Stage 2 und der Alternative Stage war grottenschlecht. So wurde der oft zu leise Sound auf der Alternative Stage mehrfach von der benachbarten Main Stage 2 überlagert. Darunter hatte nicht nur MS MR am Samstag zu leiden, sondern auch Clean Bandit am Sonntag.

Neben bekannten Stars taucht auch der Gründer des Lollapalooza Festivals auf der Bühne in Berlin auf. Perry Farrell performt live, wie könnte es anders sein, auf der Perry’s Stage. Gemeinsam mit Ehefrau Etty Lau Farrell singt und trommelt der US-Rockmusiker, während die Beats vom französischen DJ Joachim Garraud kommen. So füllen sie schon kurz nach Beginn ihres Sets den anfangs noch fast leeren Bereich vor der Bühne und bringen die Area in kürzester Zeit zum Kochen. Da war es schwer, sich zu entscheiden, weil zeitgleich auch die Parov Stelar Band mit ihrem Songmix aus Jazz, Swing und Elektrosound performten, ebenso wie die Synthiepopper Hot Chip aus London.

Das Kultkonzert des ganzen Festivals war dann eindeutig die neugebildete Formation FFS. Der Zusammenschluss der schottischen Indierocker Franz Ferdinand mit den Sparks war eine großartige Glamshow, vollgepackt mit Selbst-ironie, wie etwa “Collaborations Don’t Work”. Trotz neuer Songs performten beide auch alte Hits wie den Rockklassiker “Take Me Out” von Franz Ferdinand oder “When Do I Get To Sing My Way” von den Sparks.

Abgerundet wird der Samstag zunächst von Deichkind, die mit rollendem Fass durchs Publikum fahren und mit “Bück Dich Hoch” das Publikum zum Ausrasten bringen. An den Libertines wiederum scheiden sich die Geister. Von vielen Kritikern geliebt, sind sie dennoch nicht massenkompatibel. Da kann Carl Barat noch so viel Rockcharme versprühen. Vor ihrer Bühne versammeln sich nicht annähernd so viele Zuschauer wie bei Headliner Macklemore & Ryan Lewis. Dort stört jedoch das viele Gequatsche, ein typisches Zeichen für einen Act mit nur einem Album, der als Headliner eine 90-Minuten-Show mit zu wenig SongMaterial spielen soll.
 
Lollapalooza Berlin 2015

 

Der Sonntag

Nach den erwähnten organisatorischen Verbesserungen am Sonntag wurde es zunächst ein eher chilliger Konzerttag. Nach Clean Bandit, die ohne ansprechende Akustik nicht auf Topniveau performten, waren zunächst die DJs auf der Perry’s Stage der große Anlaufpunkt. Dort ballerte Kygo eine fette Party ab, während die anderen Bühnen mit Acts wie Belle & Sebastian oder den Stereophonics nur schwer in die Gänge kamen. Nach den Beatsteaks mit ihrem rauen Berliner Kiezcharme und dem geschmeidigen Sam Smith mit seiner angenehmen Schmalzstimme begann das große Festivalhighlight, die Party von Seeed. Keine andere Band zog so viele Zuschauer an, performte mit so viel Power und erntete so viel Applaus wie die Berliner Dancehallformation.

Diese Partybombaststimmung konnte auch der vermeintliche Headliner Muse nicht annähernd toppen, auch wenn sie sich mit fetten Gitarrenriffs alle Mühe gaben. Nach rund einer Stunde war dort die Luft raus und hunderte Fans wollten schon das Gelände verlassen, wurden aber von Martin Garrix nochmal zur Perry’s Stage gezogen. Der DJ feuerte dort eine gigantische Lasershow, getoppt von heiß brennenden Feuersäulen, ab und hielt so viele Zuschauer bis zum Festivalende auf dem Gelände fest.
 

Fotos: Tobias Bojko, Stephan Flad

Expand your Playground – Winter, wir haben Lust nach dir!

Der Sommer ist vorbei und alles wird grau und trist. Aber sollen wir deshalb den Kopf in den Sand stecken und Trübsal blasen? Nein, wir sollten uns lieber auf den Winter freuen und das Beste daraus machen. Und was gibt es im Winter Besseres, als den ganzen Tag mit dem Board auf der Piste zu stehen, und es am Abend mit Freunden beim Après-Ski so richtig krachen zu lassen?

Endlich wieder die Snowboard- und Ski-Klamotten aus dem Schrank holen, das Board zum Wachsen bringen und im Internet nach den besten Schnäppchen und Pisten suchen.

Zwei Fliegen mit einer Klappe

Ob Kitzbühl, St.Anton, Sölden oder Saalbach Hinterglemm – es wird eisig und die richtige Kleidung ist das A und O, um wirklich Spaß zu haben. Deswegen lohnt es sich, gleich zum Saisonstart die Augen offenzuhalten.
Aktuell startet zum Beispiel der Wintersport-Ausrüster Salomon mit einem Top-Angebot in die Saison: Ist deine alte Jacke oder Hose nicht mehr das Gelbe vom Ei, dann erhältst du beim Kauf eines Salomon Motion Fit Artikels einen 1-Tages-Skipass für Sölden gratis mit dazu! Also nichts wie ab auf die Piste!

Dein erstes Mal?

Für alle Skipisten- oder Gletscherfahrten-Anfänger haben wir ein paar Punkte zusammengestellt, auf die ihr achten solltet.

Auch wenn wir Männer das vielleicht nicht gerne hören, aber die Skier oder das Snowboard ist auf den Pisten nicht das Wichtigste. Was oberste Priorität haben muss, ist die richtige Kleidung, damit du warm durch den Tag kommst. Und hier bitte genau aufpassen, denn zu guter Wintersport-Kleidung, gehört auch eine perfekte Funktionalität, um nicht ständig lästige und zeitraubende Abläufe auf der Piste haben zu müssen. Deshalb sollte eine gute Jacke auch über eine innenliegende Tasche mit Pull-Out System verfügen, um Smartphone & Co. immer gleich parat zu haben und trotzdem alles wassergeschützt zu halten. Oder auch ein gutes Belüftungssystem, um bei voller Action nicht schweißgebadet in der Skihütte anzukommen. Worauf du auf jedem Fall achten solltest, ist eine Skipasstasche am linken oder rechten Arm, um nicht ständig suchen oder womöglich noch ständig euren Handschuh am Lift an- und ausziehen zu müssen.

Wenn du dir noch unsicher bist, welches die beste Ausrüstung für dich ist, dann bist du mit der Ice Glory Jacke und Hose von Salomon aus der Motion Fit Kollektion auf der sicheren Seite:

Ice Glory Jacket  / Pant

Somit steht einem perfekten Wintertag nichts im Weg. Warme Kleidung, ein gutes Board, deine Freunde und eine gute Après-Ski-Party am Abend – Ja, Winter wir kommen!

 

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Fotos: Salomon PR

Maze Runner 2 – Filmkritik & Trailer

Maze Runner 2 – Die Auserwählten in der Brandwüste – Die Story

Kaum sind Thomas (Dylan O’Brien), Newt (Thomas Brodie-Sangster), Teresa (Kaya Scodelario) und die anderen von vermummten Personen aus den Fängen von WCKD (Welt-Chaos-Katastrophen-Department) befreit worden, stecken sie schon wieder in Schwierigkeiten.

Denn Janson (Aidan Gillen), der Anführer ihrer Befreier, sagt nicht wirklich die Wahrheit, wie sie durch Aris Jones (Jacob Lofland) erfahren, einen Jungen, der auch in die Anlage in „Sicherheit“ gebracht wurde. Als die Gruppe Jungs um Thomas herausfindet was in der Anlage vor sich geht und deshalb in die Wüste flüchtet, haben sie auf einmal nicht nur ihre ehemaligen Retter, die Jagd auf sie machen, sondern auch die Cranks, jene zombieartigen Menschen, die durch ein Virus nur noch wenig menschliches an sich haben, auf ihren Fersen.

Der einzige Ausweg scheint nach der Widerstandsorganisation „Rechter Arm“ zu suchen, die sich in den weit entfernten Bergen aufhalten soll. Doch die Bedrohung kommt von allen Seiten immer näher.

 

 

Ausgedünnt und actionlastiger

Nachdem der erste Teil der Maze Runner Trilogie Kritiken zwischen ganz ok und gut gemacht erhielt und man durchaus dafür ins Kino gehen konnte, bleibt die Fortsetzung in weiten Teilen dahinter zurück.

Zuviel wurde im Vergleich zur Buchvorlage gestrichen oder geändert. Und so fehlen dem Film die wirklich raffinierten Elemente, die die originale Geschichte ausmachten. Dadurch vermisst man auch die Parts, die einem den Kreis an Hauptpersonen hätten näher bringen können. So fehlt, im Vergleich zum Vorgänger, die tolle Herausstellung und Präsentation der einzelnen Charaktere. Dies hätte Maze Runner 2 weiter voran treiben und stärkere Verbindung zwischen Zuschauer und Protagonisten schaffen können.

Das Szenario in der Wüste und die Machart der Sets hingegen, können sich sehen lassen. In diesem Punkt ist der Film durchaus stimmig und gelungen. Der Wechsel zwischen den Schauplätzen, die damit verbundene Action und einige dramatische Momente sind durchaus sehenswert. Dennoch täuscht dies eben nicht über die ausgedünnte, weniger raffinierte Story hinweg.

 

Alle Hoffnung ruhen auf der Fortsetzung (der Fortsetzung)

Mit Maze Runner 2 schießen sich die Macher mit der (zu starken) Abwandlung des Originals ins eigene Bein und können nicht so recht überzeugen. Sollte Teil 3 wieder an die gute Darbietung des ersten Teil anknüpfen, erhält man trotzdem eine ordentlich gemachte Trilogie. Hoffen wir das Beste!

 

Maze Runner 2 Kinoposter
Kinostart: 24. September 2015
 

Fotos: 20th Century Fox

Männer-Handtaschen – Evolution wir kommen

In Berlin und Köln schon lange angekommen: Die Handtasche für den Mann. In allen anderen Städten belächelt man nach wie vor noch Männer mit Handtasche. Manche Männer brauchen einfach etwas länger, bis der Style alltagstauglich wird.

Wer sich von den Vorurteilen frei machen kann, findet in der Männertasche nicht nur ein stylisches Accessoire, das sich mit allen Looks kombinieren lässt. Die Tasche für den Mann bietet auch noch handfeste Vorteile: endlich ist Schluss mit ausgebeulten Gesäß- oder Brusttaschen. Geldbörse, Schlüssel und auch die Zigarettenschachtel finden reichlich Platz neben dem MacBook und Smartphone. Und wen das alles noch nicht überzeugt, vielleicht hilft dieses Argument: Mit der Tasche in der Hand, hat Frau den Blick frei auf euren gestählten Allerwertesten!

 
Trend Männer-Handtaschen
 

1: Michael Kors BRYANT – Notebooktasche – baltic blue – 349,95 €

2: KIOMI Notebooktasche – classic brown – 99,95 €

3: Matt & Nat TOM – Aktentasche – black – 179,95 €

4: Sandqvist PONTUS – Notebooktasche – black – 169,95 €

5: Spikes & Sparrow Aktentasche – dark brown – 189,95 €

6: Tommy Hilfiger GERRARD – Notebooktasche – black – 139,95 €

 

Fotos: -Robbie-/iStock.com; Zalando

Christiane Schleicher hält gegen alle Klischees

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Christiane, Du hast lange als Model gearbeitet, bis Du Dich mit Deiner Agentur selbstständig gemacht hast. Nun bietest Du Deinen Kunden ein ziemlich interessantes Portfolio. Erzähl uns doch einmal, was man bei Dir alles so buchen kann.

Richtig! Ich habe damals eine Model & Promotion Agentur gegründet. Weil ich durch meinen Job viele Kontakte hatte, denen ich jetzt Personal vermittle. Vermitteln tue ich Promotion Personal, Models und Messehostessen. Unter anderen biete ich noch noch etwas ausgefallenes an, das nennt sich living ad (lebendige Werbefläche). Da wird eine hübsche Dame mit einen Bodypainting angemalt, auf ihren Körper wird dann das Firmenlogo oder Aktionen abgebildet. Und damit wird dann Werbung für das jeweilige Unternehmen gemacht.

Das Spannende kommt zum Schluss…. Treue-Test biete ich auch noch mit an…. Dazu später mehr!

Du hast schon vor Agenturgründung als Treuetesterin gearbeitet. Wie kommt man zu so einem Job?

Ich habe als Treuetesterin damals bei einer Düsseldorfer Agentur gearbeitet, weil ich ja selber vor hatte eine Treue-Test Agentur zu gründen. Deswegen wollte ich Erfahrungen sammeln, wie das andere Agenturen so machen. Denen ihre Preiskalkulationen kennen lernen und zu wissen ob das denn überhaupt was für mich ist.

Es gibt sicherlich viele Leute, die gerade das Testen von Mensch ziemlich negativ finden und Dir vielleicht sogar vorwerfen, Beziehungen zu zerstören. Warum hast Du Dich dazu entschlossen, den Treuetest auch in Dein eigenes Agentur-Portfolio aufzunehmen und bietest ihn bis heute an?

Weil ich eben genau nicht der Meinung bin, dass ich Beziehungen zerstöre. Bei mir melden sich nur Leute die schon einen Verdacht haben, niemand würde sich bei mir aus Langeweile melden. Und um diesen Menschen zu helfen, seine Ungewissheit gegenüber seinem Partner zu bereinigen, komme ich ins Spiel. Diese Menschen die sich bei mir melden, denen geht es schlecht und sie plagen sich mit Ungewissheit rum, die auf Dauer echt belastend sein kann. Natürlich, werden dann getrennte Wege gegangen…. Nur man betrügt und belügt seinen Partner nicht und fügt ihm leid zu, nur weil man keinen Arsch in der Hose hat sich von demjenigen zu trennen. Somit „zerstöre“ ich keine Beziehungen. Klar bringe ich Partnerschaften auseinander, aber nicht grundlos. Wenn ich Beziehungen GRUNDLOS auseinander bringen würde, dann wäre das Wort „zerstören“ berechtigt.
 

Christiane Schleicher
 

Du warst schon vor Agenturgründung ein selbstständiger Mensch, hast Dich als Model auch selbst gemanaged. Wann und warum hast Du die Entscheidung getroffen, Dich mit einer Agentur selbstständig zu machen?

Ich bin bis heute noch als Model tätig und da ich weiß das Schönheit nun mal leider vergänglich ist und man nicht bis in die Ewigkeit davon leben kann. Dachte ich mir du brauchst noch ein 2. Standbein. Mir könnte auch jeden Tag ein Unfall passieren und ich bin entstellt. Was mache ich dann? So hart wie es klingt… Nur ich bin dahingehend realistisch, als naiv!

Woher nimmst Du Dein Selbstvertrauen und Deine Energie? Auf Deiner Website sprichst Du von einem besonderen Menschen, der Dich dazu motiviert hat, besser zu werden. Wer war dieser Mensch? Wie hat er Dich verändert?

Ich bin glücklich und mir geht es gut. Daher nehme ich meine Energie und vor allem auch mein Selbstvertrauen. Ich lerne viele tolle Leute kennen unter anderen auch anderen denen es tausend mal schlechter geht als mir. Wenn es mir gut geht, warum soll ich anderen nicht dabei helfen das es ihnen auch gut geht.
Ich setze mich auch stark für Tiere ein, weil ich einfach nicht einsehe das jemand auf dieser Welt leiden sollte…. schon gar nicht grundlos. Ich mache das gern und ich liebe es sei es Mensch oder Tier dabei zu zuschauen wie er/es glücklich wird! Dieser Mensch den ich damals kennen gelernt habe, hat genau das selbe getan. Und hat mich damit angesteckt. Und das hoffe ich auch zu erreichen. Andere damit anzustecken!
 

Christiane Schleicher
 

Was erwiderst Du, wenn Dir jemand vorwirft, dass Dir die notwendigen Qualifikationen fehlen?

Interessante Frage ;)
Ich hätte eine Kritik immer gern begründet, denn nur dann ist für mich plausibel. Dann kann ich damit auch sehr gut umgehen.

Neben den Treuetests bietest Du auch Coaching an. Man versuchst, Menschen zu helfen, die selber vielleicht nicht mehr weiter wissen. Wie würdest Du Deine Kunden beschreiben?

Richtig, ich biete Persönlichkeitscoaching an. Meine Kunden sind unglückliche Menschen, die vor lauter Stress oder Ereignissen selber nicht mehr richtig weiter wissen, die aber ungern zum Psychologen gehen würden. Mein Coaching ist individuell und steht auch nicht in einer Krankenakte drin. Ich packe es gemeinsam mit meinen Kunden an, ich zeige meine Kunden wie schön das Leben auch mit Problemen sein kann. Parallel beseitigen wir die Probleme gemeinsam.

Gab es schon mal eine brenzlige oder unangenehme Situation mit einem Kunden?

Nein, Gott sei dank nicht!

Du bist sehr attraktiv und zeigst Dich auch gern mal etwas freizügiger. Hast Du das Gefühl, dass manche Kunden Deine Dienstleistungen ausnutzen, um Dir näher zu kommen?

Leider ja! Nur damit muss man umgehen können. Und ich denke das kann ich nach jahrelangen Berufserfahrungen. Überall gibt es schwarze Schafe.
Wenn ich mich auf all das verlassen würde, was mir versprochen wird… Ach… aber dann…

Bald kann man bei Dir auch einen Glücklichkeitstest machen. Wie soll das denn funktionieren?

Dieser ist nun endlich online. Der Test besteht aus ganz simplen Fragen, über die man einfach ernsthaft nachdenken soll und sie natürlich auch ehrlich beantworten sollte. Das Ergebnis soll demjenigen einfach klar und deutlich machen, das es etwas in seinem Leben gibt, was ihn stört, was er mit meiner Hilfe beseitigen kann. Diesen Test bzw. das Ergebnis kann man gern auf Facebook teilen um anderen zu zeigen wie es einem geht. Was denke ich sehr wichtig ist, dass Freunde und Verwandte wissen sollten wie es um einen steht. Und so wird vielleicht mal jemand auf das Wohlbefinden von demjenigen aufmerksam.

Dieser Test ist im übrigen komplett anonym. Probiert ihn aus, schadet nicht ;)
 
Christiane Schleicher

 
Fotos: Christiane Schleicher

Kraft oder Ausdauer – was zuerst trainieren?

Eine gewichtige Frage, wenn du die Sache mit dem Body formen richtig angehen möchtest. Mehr Power beim Training und schnellere Ergebnisse erzielst du mit der richtigen Reihenfolge auf jeden Fall.

Ob du dem Ausdauertraining vor oder nach dem Krafttraining den Vorzug gibt, hängt davon ab, welches Trainingsziel Du verfolgst. Die erste Frage zur richtigen Reihenfolge lautet also:
 

Was ist Dein Trainingsziel?
 

Trainingsziel Muskelaufbau und Fettabbau

Möchtest du deinen Körper mit Muskeln konturieren und bewundernde Blicke in Badeshorts auf dich ziehen, dann ist dein Trainingsziel Muskelaufbau und Fettabbau. Mit Muskeln formst du deinen Körper, außerdem verbrennen Muskeln auch im Ruhezustand mehr Energie. Damit verbrennst du während des Trainings dein überflüssiges Körperfett und erarbeitest dir gleichzeitig Schutz vor neuem Übergewicht. Für einen muskelbepackten Body solltest du dem Krafttraining immer den Vorrang geben. Große Muskelgruppen werden dabei immer vor kleinen Muskelgruppen trainiert.

Ein kleines warm up zum Schutz vor Verletzungen, solltest du dir aber in jedem Falle gönnen. Mit zehn Minuten Cardiotraining auf Laufband, Fahrrad oder Stepper bist du gut dabei und deine Muskeln werden es dir danken.

Mit einem intensiven Cardiotraining bevor du zu den Eisen greifst, verpulverst du unter Umständen schon deine ganze Energie und deine Kraft zum Muskeln stählen ist erheblich geschwächt. Ausgepowert kannst du dich auch nicht mehr ausreichend konzentrieren, das kann richtig böse Verletzungen zur Folge haben. Der ultimative Fatburner ist sowieso immer das Cardiotraining nach dem Krafttraing. Die Zuckerspeicher sind dann nämlich schon durch das Gewichte stemmen aufgebraucht und es geht so richtig ans Eingemachte. Fettzellen schmelzen wie Butter in der Sonne, weil die Energie jetzt aus den Fettspeichern gewonnen wird.

Süße Sünden während deiner LowCarb-Diät, die den Blick auf wohldefinierte Muskeln trüben könnten, kannst du mit etwas intensiverem Cardiotraining auch wieder wettmachen.
 

Trainingsziel Ausdauer

Ausdauertraining heißt ja nicht gleich für einen Marathon zu trainieren, sportliche Ausdauer kann dir auch im Alltag ausgesprochen nützlich sein. Für Ausdauer auf bestimmtem Gebiet, sei hier mal schelmisch mit dem Auge gezwinkert.Ausdauer baust du logischerweise mit Ausdauer auf. Deshalb solltest du deine Trainingseinheit auf jeden Fall mit Cardio- bzw. Ausdauertraining beginnen, dann bist du noch frisch und kannst umso länger und härter trainieren. Zwei Mal oder drei Mal in der Woche solltest du dein Ausdauertraining mit einem Krafttraining ergänzen, um das Verletzungsrisiko zu senken. Die Muskelmasse die du damit aufbaust, unterstützt die Kraft, die du für dein Ausdauertraining brauchst. Das ergänzende Krafttraining solltest du aber niemals vor einem intensiven Ausdauertraining absolvieren, du riskierst sonst Überlastungsverletzungen. Die beste Lösung deine wertvolle Trainingszeit optimal für mehr Ausdauer zu nutzen, ist Krafttraining und Ausdauertraining auf verschiedene Tage zu legen oder deinem Körper zumindest acht Stunden zur Regeneration zwischen Ausdauer- und Krafttraining zu geben.
 

Stretching – Das solltest du auf gar keinen Fall übergehen

Egal welches Workout du gerade wie intensiv absolviert hast, beendet wird jedes, wirklich jedes Workout mit einem Stretching, um zu verhindern, dass sich die Muskeln verkürzen. Auch wenn mache Übungen dir unmännlich erscheinen mögen, Stretching entspannt deine beanspruchte Muskulatur und unterstützt die schnellere Regeneration. Schließlich soll das nächste Workout nicht in allzu ferner Zukunft liegen und ein von schmerzendem Muskelkater verzerrtes Gesicht unterstreicht auch nicht gerade die strotzende Manneskraft.

Auf Dauer stärkt Stretching Sehnen und Bänder und macht dich auch ungemein beweglicher. Bewundernd blickende Augen der Damenwelt, wenn du geschmeidig die gefallenen Schlüssel aufhebst, sind dir damit schon mal sicher.

Falls du mal gehört hast, dehnen wäre vor dem Training wichtig, dann ist das nur insofern richtig, als dass du dich vor dem Training mal eben streckst. Intensives Stretching vor dem Training würde deine Leistung wegen der dann fehlenden Vorspannung der Muskeln nur mindern.

Die Grundregel fürs Stretching:

Nicht nur den beanspruchten Muskel, sondern auch seinen Antagonisten (Gegenspieler) dehnen. Wenn du den gerade trainierten Bizeps dehnst, solltest du auch den Trizeps dehnen, auch wenn du den gar nicht explizit trainiert hast.
 

Fazit

Für Ausdauertraining an der frischen Luft, auf dem Laufband oder dem Stepper, sprechen außerdem die Stärkung des Herz- Kreislauf-Systems, die Versorgung von Gehirn und Körperzellen mit Sauerstoff und das Verbrennen überflüssigen Fetts. Wer von allem etwas möchte und Kraft- und Ausdauertraining kombinieren möchte, der achte auf diese allgemein gültige Grundregel:

„Intensiv vor extensiv“

Du beginnst deine Trainingseinheit also immer mit dem Workout, das du an diesem Tag intensiv betreiben möchtest. Wenn es dir deine Zeit erlaubt, verlege Kraft- und Ausdauertraining auf verschiedene Tage.

…und zu guter Letzt wird immer gestretcht.
 

Foto: BraunS/iStock.com

Der Marsianer – Filmkritik & Trailer

Der Marsianer – Rettet Mark Watney

Als auf dem Mars ein gewaltiger Sturm losbricht, bedeutet das für die Crew der Ares-3 Mission, sofortigen Missionsabbruch. Bei dem Versuch mitten im Sturm ins Shuttle zu gelangen, wird Botaniker Mark Watney (Matt Damon) von einem umherfliegenden Trümmerteil getroffen und in den Sturm katapultiert. Als sein Team ihn weder finden, noch ein Lebenszeichen vom Biossystem seines Anzuges erhält, gehen sie davon aus, dass Watney umgekommen ist und treten die Rückreise zur Erde an.

Doch Mark Watney lebt und setzt alles daran um dies auch zu bleiben. Doch ohne den Kontakt zur Erde ist sein Kampf aussichtslos. Dennoch läst er sich nicht unterkriegen und setzt alles daran sich in der misslichen Lage zu behaupten. Und dann, endlich, eine Verbindung zur Erde.

 

 

Mars macht mobil

Nachdem mit Interstellar ein Weltraumfilm mit viel fiktionaleren Ansätzen erfolgreich ins Rennen geschickt wurde, hat nun Regieprofie Ridley Scott mit „Der Marsianer – Rettet Mark Watney“, einen deutlich realistischeren Film abgeliefert, der dennoch Science-Fiction in Reinkultur ist.

Doch der realistischere Ansatz, der auch schon der Buchvorlage von Andy Weir zugrunde liegt, zahlt sich aus. Scott versteht es, mit klassischer Erzählstruktur, starken Bildern und einem unglaublich starken Haptdarsteller die moderne Robinson Crusoe Erzählung für den Zuschauer lebendig werden zu lassen. Dabei kürzt der Film das Buch an den richtigen Stellen und erweitert (leicht) dort wo es sinnvoll ist, den parallelen Handlungsstrang zu Watneys Überlebenskampf.

Neben der tollen optischen und didaktischen Arbeit des Filmteams, ist es aber vor allem einem Mann geschuldet, dass der Film so lebendig daher kommt. Matt Damon, zeigt als Mark Watney eine grandiose Einzelleistung und präsentiert den nicht aufgebenden, bastelfreudigen Botaniker-Astronauten mit einer unglaublichen Spielfreude, dass selbst die einfachsten Momente ein Hingucker sind.
Und auch wenn ihm mit Jeff Daniels, Chiwetel Ejofor, Jessica Chastain, Sean Bean und vielen weiteren starke Darsteller zur Seite stehen, so lebt und atmet der Film doch mit und durch Matt Damon.

Dass das so gut gelingt liegt allerdings auch an der Geschichte und der Rolle, die, untypisch für Weltallszenarien, viel Humor an den Tag legt, der einen schönen Kontrast zu den teilweise dramatischen Momenten einnimmt, dabei aber nie aufgesetzt wirkt, sondern sich schön ins Gesamtbild integriert. Ebenso die Wahl der Musik, die, das sei hier an dieser Stelle gesagt, etwas unerwartet kommt, dafür aber umso tollere Augenblicke beschert.

 

DER MARSIANER – RETTET MARK WATNEY
Kinostart: 8. Oktober 2015

 

Guter Film, dank guter Zutaten

Im Gesamten betrachtet ist „Der Marsianer – Rettet Mark Watney“ ein bisschen das, was sich so mancher, der mit Interstellar unzufrieden war, vermutlich erhofft hatte. Aber auch die Zuschauer, die Interstellar mochten, dürfte der Film gefallen. Wer Interesse an einer modernen, realistischen und auf dem Mars spielenden Sci-Fi Version von Robinson Crusoe hat, wird mit dieser Geschichte bestens bedient.

Brauchst du mehr Epos?

Der Hobbit: Die Schlacht der Fünf Heere – Kritik & Trailer

 

Fotos: Fox Deutschland

Hennessey Venom GT – Wo 1000PS nicht mehr ausreichen

Es gibt diese gewissen Morgen, an denen man aufwacht und sich denkt: Heute ist ein Tag um Helden zu zeugen! Diese Momente, an denen pure Kraft durch uns zu strömen scheint, Adrenalin als Zusatz in den Kaffeetank gekippt wird und wir uns unter der Dusche mit Schmirgelpapier waschen. So oder so ähnlich muss es auch John Hennessey ergangen sein – und das anscheinend mehr als nur einmal. Was er anfasst strotzt vor Kraft. Sieht zerstörerisch aus und macht auf Asphalt alles zunichte was im Wege steht.

Kurz gesagt: Ein „Fahrzeug“, vor dem sich sogar der Bugatti Veyron fürchtet – dem

HENNESSEY VENOM GT !

Die Geburt des Hennessey Venom GT war anders, als man es vielleicht sonst von Supersportlern kennt, denn er entstand aus der Leidenschaft, aus einer Venom 1000 Twin Turbo Viper noch etwas Schnelleres zu machen.
 

HENNESSEY VENOM GT Front
 

Also gut – von vorne…

Im Jahre 2007 lud das Magazin Road & Track zu einem „Shootout“ der weltweit schnellsten Supersport-Fahrzeuge ein. Das Ziel: Herauszufinden, wer als Schnellster die 0-200mph (321km/h) Marke passiert. Diverse Schwergewichte gingen an den Start. Darunter unter anderem Unterschallraketen wie der Mercedes McLaren SLR, der Lamborghini Murciellago, ein RUF Porsche 911 Twin Turbo und die 1001 PS Allrad-Legende Bugatti Veyron 16.4. Hennessey brachte deren Venom 1000 Twin Turbo Viper an den Start. Das Rennen fand an der amerikanischen Lemoore Naval Air Station in Kalifornien statt, wo eine 2.9 Meilen (ca 5 Kilometer) lange Strecke zur Verfügung stand. Jedes des Fahrzeuge absolvierte mehrere Rennen, doch am Ende des Tages hatte ein Auto die Nase vorn – die Hennessey Venom 1000 Viper. Zurecht gekrönt und bejubelt, denn sie passierte die 321km/h Grenze in atemberaubenden 20.3 Sekunden.

Um eine Relation zu bekommen: Der Bugatti Veyron 16.4 machte zwar den zweiten Platz, lag allerdings knapp vier Sekunden hinter der Viper und brauchte 24.2 Sekunden. John Hennessey sagte zu diesem Wahnsinns-Sieg: „Soweit ich weiß haben wir das einzige Auto, welches jemals einen Veyron in einem unabhängigen Kopf an Kopf Fahrzeug-Performance-Test besiegt hat. Während wir mit dieser Leistung glücklich gewesen sind hat es allerdings nicht lange gedauert, bis ich begonnen habe darüber nachzudenken, was wir an der Performance unseres Autos noch verbessern könnten. Ich dachte darüber nach, dass wir etwas mehr Leistung hinzufügen könnten, aber hatte Befürchtungen, dass diese Kraft nicht mit einer heckangetriebenen Viper, die den Motor vorne hat, auf die Straße gebracht werden könne. Mein nächster Gedanke war Gewichtsreduzierung…ein Versuch, die Viper von 3500lbs unter die 3000lbs zu bringen. Dies war allerdings unrealistisch, denn mehr als 200lbs kann sich nicht abnehmen, wenn sie weiterhin ein echtes Straßenauto bleiben möchte, mit Klimaanlage etc. .“

Er fuhr fort: „Eines Tages scherzte ich darüber einen Venom 1000 Twin Turbo Motor in das Heck eines Lotus Exige zu packen. Dann dachte ich „lasst uns eine Skizze machen und schauen wie das aussieht“. Als ich die Skizze sag hörte ich auf einmal auf zu lachen und begann ernsthaft darüber nachzudenken. … Als ich die Zeichnungen sah dachte ich für mich selbst, dass wir dieses Fahrzeug mit weit über 1000 PS bauen können und ziemlich unter der 3000lbs Marke bleiben werden. Ein Mittelmotordesign, ähnlich wie beim Ford GT, wird durch das Gewicht des Motors und des Getriebes im Heck die Bodenhaftung verbessern. Gleichzeitig hätten wir ein Auto mit dem besten Leistungsgewicht und unübertroffener Beschleunigung. Das war der Moment, in dem das Venom GT Concept geboren wurde.“
 

Hennessey Venom GT Seitenansicht
 

Der Hennessey Vernom GT hat eine Länge von 4,65m, bei einer Breite von 1,96m. Dass dieser unglaublich flach sein muss ist klar, somit wächst er auch nicht über eine Höhe von 1,13m hinaus.

Mit seiner Endgeschwindigkeit von 435,31km/h katapultierte sich der Venom GT ins Guinness Buch der Rekorde, vorbei am Bugatti Veyron.
Die 0-300 km/h knackt er lockerflockig in 13.63 Sekunden, wobei der erste Gang auch bis 154 km/h zieht. Die sagenumwobene Viertelmeile passiert es in 9.92 Sekunden. Wer „The Fast And The Furious“ gesehen hat, weiß an dieser Stelle, was das bedeutet.
Beinahe uninteressant zu wissen ist die Zeit von 0-100 km/h. Wir nennen sie trotzdem. 2.7 Sekunden (60 mph=97 km/h).

Doch was schlägt im Herzen des Hennessey Venom GT? Nichts Geringeres als ein 7 Liter V8 Doppelpräzisionskugellager Turbolader, der mit 1244 PS ein Drehmoment von 1155Nm erzeugt.

An dieser Stelle wollen wir einfach nur noch Stille walten lassen… RESPEKT!
 

Hennessey Venom GT Heck

 

Fotos: Hennessey PR

„Stop washing your jeans!“ – Levi’s-CEO gibt Pflegetipps für Denim-Fans

Sie gilt als pflegeleicht und strapazierfähig. Dabei sind Jeans sensibler als ihr rustikaler Ruf vermuten lässt. Speziell beim Waschen ist weniger eher mehr. Das behauptet zumindest Chip Bergh, CEO der Kultmarke Levi’s – und der muss es schließlich wissen. Dem Experten zufolge verliert eine Jeans beim Waschen nicht nur ihre ganz individuelle Färbung, auch die Passform ist schnell dahin. Jeder, der regelmäßig Jeans trägt, weiß, wie schwer es ist, unter den unzähligen Modellvarianten die eine perfekt sitzende Hose zu finden. Auf keinen Fall sollte man sich von der Waschmaschine einen Strich durch die Rechnung machen lassen. Chip Berg selbst verzichtet daher ganz auf die Reinigung in der Waschmaschine, wie er in einem Interview mit dem Fortune Magazin verriet. So manchem Mann mag dieser Pflegetipp entgegenkommen. Doch wie hält man das beliebteste aller Beinkleider ohne Waschgang frisch?
 

Reicht die punktuelle Reinigung mit Schwamm und Bürste?

Seine eigenen Jeans hält der Levi’s-Chef mit minimalinvasiven Eingriffen sauber. Ein Fleck wird kurzerhand rausgerieben und die Hose anschließend an der Luft getrocknet. Das Modell, in dem er zum Interview erschien, habe bereits seit einem Jahr keine Waschmaschine mehr gesehen. Da staunte selbst Moderator Andy Serwer. Dass sich auch Gerüche durch diese Prozedur beseitigen lassen, darf jedoch angezweifelt werden. Etwas konkretere Pflegetipps ließ daher der PR-Manager von Levi’s Germany, Christian Meister, verlauten: Braucht die Jeans ein Refreshment, hilft es, die Hose über Nacht nach draußen zu hängen. Reicht auch das nicht, ist das Eisfach gefragt. Eine Nacht bei frostigen Temperaturen beseitigt nämlich nicht nur lästige Gerüche, sondern tötet auch Keime und Bakterien. Auch Muttis Hausfrauentricks helfen: Wer seiner Jeans eine milde Dampfreinigung gönnen möchte, hängt diese während des Duschens ins Badezimmer. Wunder wirken soll zudem folgender Trick: die Jeans zusammen mit einem Erfrischungstuch zum Lüften in den Trockner legen.

Eklig oder unhygienisch ist der Verzicht aufs Waschprogramm übrigens nicht. Einem Langzeitexperiment an der kanadischen Universität Alberta zufolge macht es kaum einen Unterschied, ob man seine Jeans zwei Wochen oder 15 Monate lang ungewaschen trägt.

 

Foto: Flickr broken counterfeit jeans Ben CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten