Ajoure Blog Seite 225

Street-Style: Dandy

Der Dandy-Style ist angesagter denn je! Kein Wunder, denn mit Klassikern wie Weste, Fliege und Co. wirkt man(n) gepflegt und stilsicher, vor allem, wenn man seinem Outfit eine ganz individuelle Note verleiht und mit gewollten Stilbrüchen oder Eye-Catchern spielt. Probiere es aus!
 

Dandy Style Street Look
 

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  • Noose & Monkey ELLROY – Anzugweste – black 69,95 €
  • KIOMI SUPER SLIM – Businesshemd – white 27,95 €
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  • Selected Homme SHDJOE – Fliege mit Einstecktuch – monument 24,95 €
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Du bist kein Dandy, du lebts den Dandy

Der neue Dandy-Style: Selbstbewusst und stilsicher

 

Fotos: Zalando

Wie du deine Faust ballst, verrät deinen Charakter


Du spürst es oft in dir aufsteigen: Sei es Wut, Stress oder Frustration. Nur wenige Sekunden später ballt sich schon deine Faust zusammen. Deine Finger drücken angespannt gegen die Handfläche. Aber wenn du nicht regelmäßig zum Schattenboxen gehst oder Mitglied in einem Underground-Fight-Club bist, ballst du deine Faust reflexartig, ohne großartig darüber nachzudenken.

Aber in Wirklichkeit verrät es ziemlich viel über dich und deinen Charakter, wie du deine Faust ballst. Probiere es nun gleich aus: Denke an etwas, das dich emotional mitnimmt. Spürst du, wie sich deine Hand anspannt? Ja, nun präge dir das Bild deiner geballten Faust gut ein und lies weiter, um mehr über dich zu erfahren.
 

Du umfasst deinen Daumen mit den Fingern, so dass sich dieser innerhalb der Faust befindet

Faust mit Daumen innen
 

Du bist ein kreativer Mensch, der in vielen Situationen durch seine Redegewandtheit und Eloquenz besticht. Egal ob es die Erderwärmung oder der Jahresbericht der Aktiengesellschaft ist, jeder Auftritt wird vom Publikum dankbar aufgenommen. Vor allem deine emotionale Anteilnahme macht deine Reden zu etwas besonderem. Gewappnet mit einem starken Gerechtigkeitssinn ziehst du Menschen schnell in deinen Bann.

Du bist pragmatisch, rational und verlierst selbst im größten Chaos das große Ganze nicht aus den Augen. Diese Eigenschaften schätzen viele Menschen an dir, da sie die Sicherheit haben, sich auf dich verlassen zu können.

Deine sensible Seite verleitet dich jedoch oft dazu, dich in Kleinigkeiten und Sorgen um andere zu verlieren. Dabei kommt es vor, dass du dich selbst irgendwo dazwischen vergisst und deine Bedürfnisse außer Acht lässt. Deine wenigen, wirklich guten Freunde verstehen dich und lassen dir genug Raum zum Träumen den du benötigst, um Ordnung in dein spannendes und reiches Innenleben zu bringen.

Durch ein ruhiges Temperament vermeidest du lieber Konflikte, als auf direkte Konfrontation zu gehen und jemanden dabei zu verletzen. Dies gilt auch für Beziehungen, in denen du trotz besseren Wissens oft bereit bist zu vergeben und zu vergessen. Du magst es harmonisch und kannst dich gut an andere Menschen anpassen. Diese Eigenschaft macht dich zu einem begehrenswerten Partner, kann dir jedoch teuer zu stehen kommen.
 

Der Daumen liegt über den geballten Fingern

Faust mit Daumen über den Fingern
 

Du sprühst wahre Funken, wenn du einen Raum betrittst. Dein blendender Charme, dein ausgeprägtes Selbstbewusstsein und dein grenzenloses Talent öffnen dir sämtliche Türen und das ohne die geringste Anstrengung. Du bist großzügig und scharst oft zahlreiche Freunde um dich, die deine Kreativität und Intelligenz zu schätzen wissen. Auch deine Flexibilität und die Gabe ein aufmerksamer Zuhörer zu sein, machen dich zu dem Mittelpunkt vieler Partys und Meetings. Diese Macht genießt du in vollen Zügen und bist auch bereit hart zu arbeiten, um dir deine angesehene gesellschaftliche Stellung zu bewahren.

Doch unter der glanzvollen Schale schlummert ein sensibler, verletzlicher Mensch. Deine hohen Erwartungen an dich selbst und Versagensängste verstellen dir oft die Möglichkeit neues zu wagen. Mit etwas Ermunterung von deinen Freunden, die dich und dein tiefstes Inneres in- und auswendig kennen, kannst du alles schaffen, was du dir vornimmst.

In Beziehungen hat deine rationale Seite die Oberhand. Du denkst viel nach und hinterfragst vieles. Diese Gedanken führen dich oft in deine Vergangenheit, in der es einiges gibt, das du nicht loslassen kannst. Die Angst die Person zu verlieren lässt dich oft eine Maske aufsetzen, mit der du cool und unnahbar erscheinen möchtest, um deine Verletzlichkeit zu überdecken.
 

Der Daumen liegt seitlich neben dem Zeigefinger

Faust mit Daumen seitlich
 

Menschen, die ihre Faust so ballen, sind oft introvertiert. Ihre sensible Seite wird durch die starke Vorstellungskraft und eine laute Stimme der Intuition verstärkt.

Der Wille zu helfen ist dir angeboren – du bist stets für deine Freunde da, jederzeit gehst du an das Telefon und hörst dir, selbst um halb vier Uhr morgens, das betrunkene Lallen deines besten Freundes verständnisvoll an. Es gefällt dir gebraucht zu werden, was allerdings die große Gefahr in sich birgt, dass du ausgenutzt wirst. Auch hier ist dir deine Intuition behilflich, die dir fehlerfrei zeigt, wer sich dir gegenüber ehrlich und aufrichtig verhält.

In Beziehungen nimmst du eher den passiven Part ein. Es fällt dir schwer deinen Gefühlen Ausdruck zu verleihen. Diese geringe Anteilnahme wird oft als Gleichgültigkeit gedeutet, was sie in den seltensten Fällen ist. Auch die Neigung Emotionen klein zu machen, und diesen keine allzu große Bedeutung nach außen hin zu verleihen, unterstützt diesen Eindruck.

Du lässt dich schnell mitreißen – egal ob ein Spontantrip nach Barcelona oder die Partnerschaft mit deinem Freund, der eine besondere Bio-Brauerei eröffnen möchte, du bist dabei. Du bist von Natur aus neugierig, lernst gerne neue Dinge und bist immer für ein Abenteuer zu haben. Allerdings bricht schon sehr bald deine Ungeduld durch, da trotz aller Freundschaft die eigenen Interessen und Lebensträume dominieren.

 

Grafik: evtushenko_ira/iStock.com; Fotos: AJOURE´ Redaktion

The First Avenger: Civil War – Filmkritik & Trailer

The First Avenger: Civil War – Die Story

Die vielen Kämpfe der Avengers gegen das Böse dieser Welt, haben nicht nur Frieden und Freiheit, sondern auch jede Menge Zerstörung gebracht und unschuldige Opfer gefordert. Nach einem erneut schweren Zwischenfall in Lagos, präsentiert Außenminister Thaddeus Ross (William Hurt) den Superhelden um Captain America (Chris Evans) und Ironman (Robert Downey junior) ein Dokument namens „Sokovia Abkommen“ das eine Reglementierung von Superhelden vorsieht, so dass diese nur noch unter der Überwachung der UN agieren dürften.

Während Ironman nach den vielen schlimmen Ereignissen für das Abkommen ist, kann Captain America darin nichts Gutes sehen und widersetzt sich entschieden. Die anderen Avengers sehen sich gezwungen ebenfalls Position zu beziehen und sich für ein der beiden Seiten entscheiden zu müssen. So bilden sich alsbald zwei Lager, die sich eher unfreiwillig einander gegenüber stehen.

Als kurz darauf Captain Americas ehemals bester Freund Bucky (Sebastian Stan), der als Winter Soldier zweifelhaften Ruhm erlangte, aufgestöbert wird und als Verbrecher verfolgt und beseitig werden soll, greift der Captain ein um Bucky zu retten und stellt sich damit gegen die Regierung. Und so bleibt nicht aus, dass eine Konfrontation, zwischen Team Captain America und Team Ironman, immer wahrscheinlicher wird.

Zur selben Zeit tritt aber auch der mysteriöse Zemo (Daniel Brühl) auf den Plan und scheint sein eigenes Spiel in mitten des großen Superhelden-Spielfeldes zu spielen. Doch wie hängt das alles mit den jüngsten Ereignissen zusammen? Und welche Sichtweise auf die Dinge ist die Richtige? Die von Team Captain America oder die von Team Ironman?

 

 

Tolle Teamleistung

Nachdem bereits in „The Return Of The First Avenger“, dem zweiten Captain America Film, ernstere Töne angeschlagen wurden, entzweit der dritte Film um den charismatischen Kopf der Truppe die Gemeinschaft der Superhelden erstmals ganz.

Diese Handlung glaubhaft und tiefgründig zu inszenieren und dabei auch noch das immer größer werdende Aufgebot an Superhelden sinnvoll zu integrieren, war die eigentliche Mammutaufgabe der Regie, neben den vielen großen Actionsequenzen.

Doch wider aller skeptischer Gegenrufe gelingt dem Regieduo Anthony und Joe Russo eben genau dies. Mit überzeugenden und schön inszenierten Motiven der einzelnen Figuren, warum sich diese für eine Seite entscheiden, tollen Schauspielleistungen (besonders unterhaltsam dabei der neue Spiderman) und einer durchgängig stimmig erzählten Geschichte, kann das Duo eine deutliche Schippe auf die gute Umsetzung des zweiten Films draufpacken.

Dabei funktioniert die Mischung aus vertrauten Gesichtern und frischem Wind durch neues Personal besonders gut. Gepaart mit dem nötigen Tiefgang, der besonders in der Hauptauseinandersetzung zwischen Captain America Chris Evans und Ironman Robert Downey Jr. gelingt, der aber auch alle anderen Figuren ob neu oder alt gut mit der Handlung verwebt, entsteht hier ein Sog, dem sich der interessierte Zuschauer nur schwer entziehen kann. Selten war ein Superhelden Film so nervenaufreibend, besonders, da die Filmmacher genügend Argumente im Laufe des Films liefern, um sich als Betrachter nie entgültig für eine Seite entscheiden zu können und man somit immer wieder von neuem mal mit dem einen, mal mit dem anderen Team mitfiebert.

Neben den dialoglastigen Szenen kommen die Actionparts dann auch fast schon erholsam unterhaltsam daher und sorgen für das nötige Yeah-Gefühl und den ein oder anderen lustigen Spruch während der Kämpfe. Dabei zeigt sich die Kamera von ihrer besten Seite und schafft gute Abwechslung zwischen totalen und sehr nahen Aufnahmen, die einen immer sehr dicht ins Geschehen hinein werfen und dann wieder eine gute Übersicht verschaffen. So werden auch hektische Ereignisse nie unübersichtlich.

Eine ordentlich gemachte musikalische Untermalung und der typische Marvel Look runden das Ergebnis ab. Einzig die 3D Version des Films erscheint, auch wenn nicht umbedingt störend, doch nicht zwingend notwendig und dürfte die Mehrkosten an der Kinokasse nicht wert sein.

 

Superheld mit Punktlandung

„The First Avenger: Civil War“ ist ein weiterer Meilenstein in der großen Marvelgeschichte, der, dank einem guten Mix aus Handlung, Charakterbeleuchtung und Action, überzeugen kann. Wer bisher noch nicht in Superheldenstimmung war, könnte es nach diesem Film sein.

 
The First Avenger: Civil War  Kinoposter
Kinostart: 28. April 2016

Auch ganz nett:

The Nice Guys – Filmkritik & Trailer

 

Fotos: Walt Disney Company

Das Duell der Tablets – 4 Flagschiffe im Vergleich


Alle Jahre wieder: Der Kampf um die Krone des besten Mobile-Devices – er endet wohl nie. Vor allem in der Tablet-Sparte lässt der Fortschritt nicht lange auf sich warten. Höhere Auflösung und Pixeldichte, mehr PS unter der Motorhaube, neue Funktionen, Zubehör sowie aktuellere Versionen der Betriebssysteme. Neue Kaufgründe schießen förmlich wie Pilze aus dem Boden. Was gestern noch Spitzenklasse schien, bekommt heute schon die ersten grauen Haare. Logisch, dass es schwerfällt, da noch mitzukommen.

Eine kleine Momentaufnahme bringt dich wieder auf den aktuellsten Stand. Was ist Top, was hat ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis? Wir stellen vier heiße Kandidaten vor und verschaffen dir den nötigen Überblick.

 

1. Samsung Galaxy Tab S 2 8.0: Android-Athlet in AMOLED-Gewand

Samsung Galaxy Tab S 2 8.0

Das AMOLED-Touch-Display mit 2.048 x 1.536 Pixel in 8 Zoll (4 : 3) ist ohne Frage ein wahrer Genuss für deine Augen: Natürliche Farben, exzellente Schärfe und hohe Blickwinkelstabilität. Doch nicht nur für diese Eigenschaften erntet das Samsung Galaxy Tab S2 8.0 verdientermaßen Lorbeeren. Auch die Performance der Eigenkreation TouchWiz auf Basis von Android 5.02 läuft im Betrieb sagenhaft geschmeidig. Schuld daran trägt der Samsung Exynos 5443, ein Octa-Core mit 4 x 1,9 GHz und 4 x 1,3 GHz Takt, der dem Tablet ordentlich Schwung verleiht. Für die artgerechte Haltung der beiden Rennpferde hat Hersteller Samsung mit 3 GB RAM Arbeitsspeicher vorgesorgt. Zusätzlich mit der Grafikeinheit ARM Mali-T760 MP6 ist jederzeit ausreichend Potential selbst für anspruchsvolle Anwendungen und 3D-Spiele vorhanden. Dank WLAN, Bluetooth, LTE 300 Mbit/s, Telefonoption und einem Fingerabdrucksensor ist das Tablet technisch sehr gut ausgerüstet.

Auf Schnapsschussjagd geht es mit der aus dem Gehäuse leicht herausstehenden 8-Megapixel-Kamera, die im Format 4 : 3 Bilder knipst – leider ohne LED-Blitzlicht. Im identischen Seitenverhältnis kannst du auch Filmszenen mit eindrucksvollen 2560p einfangen. Für Selbstaufnahmen bietet dir die Frontkamera immerhin noch 2,1 Megapixel (16 : 9) an. Zwar beläuft der interne Speicher sich nur auf 32 GB, kann aber von dir jederzeit per microSD-Karte um bis zu 128 GB erweitert werden. Schade, dass beim mobilen Surf-Betriebt der 4000-mAH-Akku bereits nach 5 Stunden einer Verschnaufpause bedarf. Hier fällt das Samsung Galasy Tab S2 8.0 deutlich hinter die 11 Stunden maximaler Videowiedergabe. Obwohl die Verkleidung eine gewisse Flexibilität besitzt, erweckt diese zur gleichen Zeit einen sehr stabilen Eindruck. Dank seiner Kompaktheit und des zarten Gewichts von 300 Gramm passt das Mobile Device in jede größere Jackentasche.

2. Apple iPad Pro 12.9 Zoll: Kreativ-Tablet mit pfeilschnellem Unterbau

Apple iPad Pro

Der schlanke Riese aus dem Hause Apple bietet ein regelrecht gigantisches 12,9-Zoll-Display in gewohnter Retina-Qualität und einer derzeit unschlagbaren Auflösung von 2732 × 2048 Bildpunkten. Gute Sicht auch bei sonnigem Wetter verspricht dir außerdem die maximale Helligkeit von 400 cd/m² und effektive Entspiegelung des Multi-Touch-Displays. Zur Grundausstattung gehört Bluetooth, Wi-Fi und die Fingersensortechnik Touch ID. Das etwas handlichere 9,7-Zoll-Modell mit 2048 × 1536 Pixel und LTE-Varianten stehen alternativ zur Auswahl.

Trotz des dünnen Profils bringt es aufgrund seiner Maße stattliche 723 Gramm auf die Waage und wirkt daher in unseren Händen etwas schwer und unhandlich. Für ordentlichen Dampf im Kessel sorgt der derzeit noch exklusiv verwendete Apple A9X-Chip (2,2 GHz Takt), der auf nicht weniger staatliche 4 GB RAM zurückgreifen kann und derzeit zu den schnellsten seiner Art gehört. Während die 12,9-Zoll-Version mit 8 Megapixel und Full-HD-Videos bereits schöne Details in der Umgebung einfängt, erweist sich der kleinere Bruder in 9,7 Zoll dank 12-Megapixel-Kamera und 4K-Video bei dieser Disziplin als der wahre Kraftprotz. Apple unterbindet weiterhin die Erweiterung des internen Speichers und stellt dafür Angebote mit 32 GB, 128 GB oder sogar 256 GB bereit. Zum Import von externen Daten von SD-Karten kann der Lightning-Port via Adapter genutzt werden.

Apple bringt zeitgleich interessantes Zubehör mit auf den Markt. Ein neues Smart Cover schützt das Tablet beim Transport und fungiert gleichzeitig als Halterung und Tastatur. Mit dem neuen Apple Pencil hat der Hersteller einen druckempfindlichen, praktischen Stift für Textverarbeitungsprogramme und kreative Grafiker in petto. Berechtigtes Lob kassiert auch das neue iOS 9 mit butterweicher Performance und der Fähigkeit, den Bildschirm zwischen Apps aufzuteilen – was dir vor allem auf der großen 12,9 Zoll Version interessante Anwendungsmöglichkeiten verspricht. Sogar die Stereo-Akustik legt intelligentes Verhalten an den Tag und richtet je nach Haltung des iPad Pro die Ausgabe auf zusätzliche Lautsprecher um. Einziger Wermutstropfen: Wenn du auf einen möglichst großen Wert auf Mobilität legst, zeigt sich das iPad Pro zusätzlich zu dem großen Design doch recht kurzatmig. Der Gebrauch von fünf bis sechs Stunden für Internetaktivitäten liegt noch auf gutem Niveau. Eine Ladung frische Energie beansprucht jedoch knappe 4,5 Stunden.

3. HP Pro Slate 8: Business-Profi mit magischem Stift

HP Pro Slate 8

HP zielt mit dem HP Pro Slate 8 auf Kundschaft des Geschäftslebens ab. Zum Launch arbeitete es noch mit dem alten Android 4.4 (Kitkat), darf aber inzwischen auch mit Android 5.02 nachgerüstet werden. Das Display misst 7,9 Zoll und besitzt mit 2048 x 1536 Pixeln im Format 4 : 3 sowie IPS-Technik ein hochauflösende, brillante Farbwiedergabe. Der etwas betagte aber immer noch gute Qualcomm Snapdragon 800 bildet mit 2 GB RAM das Rückgrat im laufenden Betrieb. Mit einer separat erhältlichen Dockingstation funktionierst du außerdem das Tablet in einen kleinen Miniatur-Laptop um. Der Akku verspricht eine Laufzeit von 10 Stunden beim Surfen. Mit dabei sind noch WLAN, Bluetooth, NFC sowie eine Full-HD-Kamera und ein 8-Megapixel-Chip auf der Rückseite. Der per microSD-Karte erweiterbare, interne Speicher beträgt 12 GB, eine 32-GB-Variante bietet zusätzlich noch WLAN für 200 € Aufpreis.

Große Besonderheit ist die Kompatibilität zu Android for Work, das Tablets mit dem Google-Betriebssystem fit für den Einsatz in sensiblen Bereichen machen soll. Die Software trennt private und geschäftliche Inhalte und unterstützt in Zusammenarbeit mit Drittanbietern auch Hardware-Verschlüsselung.

HP setzt dabei auf ARM Zone, um diskrete Arbeitsprozesse gesichert abzuwickeln. Fernzugriffe via VPN-Netzwerke durch die mitgebrachte Software sind ebenfalls durch einen physikalisch verbauten 256-bit-Schlüssel abgeschirmt. Zusätzlich dienen die installierten Softwarepakete Avast Mobile Security und Rescue zum Schutz vor Datenverlust oder Befall durch virtuelle Schädlinge. Als interessantes Extra entpuppt sich der Einsatz des virtuellen Füllfederhalters dual Pen. Notizen auf dem Tablet gelingen dir damit zwar wie mit anderen vergleichbaren Schreibgehilfen auch, allerdings unterstützt der smarte Stift mehrere Druckstufen und erlaubt auch Schriftzüge auf gewöhnlichem Papier. Diese erscheinen ohne Verzögerung direkt auf dem Tablet und können von dir auf Wunsch in verschiedene Schriftarten umgesetzt werden.
 

4. Huawei MediaPad X2 7.0: mobiler Zwerg und Alleskönner

Huawei MediaPad X2 7.0

Der Kleine packt den Großen? Zumindest scheint das Huawei MediaPad X2 7.0 ausreichend gerüstet, um sich gegenüber namhaften Mitbewerbern Gehör zu verschaffen. Huawei setzt auf ein winziges, 7 Zoll großes LTPS-Display mit 1920 x 1200 Pixeln (323 ppi, 16 : 10), das über etwa 480 cd/m² an Luminanz verfügt und so auch für helle Außenbereiche geeignet ist. Aber auch durch das niedrige Gewicht (255 Gramm) und die potente Laufzeit des 5.000-mAh-Akkus von über 8 Stunden im dauerhaften Surf-Betrieb empfiehlt das MediaPad X2 7.0 als starker, mobiler Begleiter.

Dank vielseitiger Kommunikationsschnittstellen ist das Gerät zudem bestens ausgestattet. LTE, Bluetooth LE und WLAN – wenn auch nur mit dem älteren 802.11n-Standard – beherrscht das Tablet tadellos. Dual-SIM (1x Micro-SIM, 1x Nano-SIM) mit Telefonfunktion für SMS und MMS steigert nochmals deutlich deine Flexibilität. Dank der 13-Megapixel-Kamera schießt du mit LED-Unterstützung auch in dunklen Räumen akzeptable Bilder. Selfies erhalten über die Front eine Auflösung von 5 Megapixel. Huawei zieht Android 5.0 kurzerhand seine eigene Benutzeroberfläche EMUI über und verleiht dem smarten Gerät dadurch einen zusätzlichen Hauch an Individualität. Aufgaben und Navigation meistert das Tablet übrigens mit Bravour. Die Octa-Core-CPU Hisilicon Kirin 930 und eine Mali-T628 arbeiten Hand in Hand und sorgen für stets flüssige Wiedergabe von Inhalten.

Dabei steht mit 3 GB RAM Arbeitsspeicher das Huawei MediaPad X2 voll im grünen Bereich und gestattet zudem eine Erweiterung des internen 32-GB-Flash-Speichers per microSD-Karte. Vorsicht sei jedoch beim Einkauf angeraten, denn es existiert auch noch eine Basis-Version mit 2 GB RAM und 16 GB großem Speicher. In optischer Hinsicht weiß Huawei ebenso seinen Preis-Leistungs-Schlager in Szene zu setzen. Die Verarbeitung wirkt hochwertig und das Design in goldenem Gehäuse ansprechend elegant. Leider spiegelt das Display deutlich und so können Reflexionen durch die Sonne oder Lampenlicht dir das Lesen beträchtlich erschweren.
 

Fazit


Geschmäcker sind wohl verschieden? Prinzipiell hängt der reine Nutzwert stark von dem persönlichen Anwendungsgebiet ab. Konkret wird es jedoch, wenn ganz bestimmte Anforderungen für dich im Vordergrund stehen. Allgemein bleibt zunächst von unserer Seite festzuhalten, dass die Kandidaten durch ein hohes Niveau an Bildqualität, Leistung und Ausstattung überzeugen.

Das gigantische iPad Pro in 12.9 Zoll darf mit der höchsten Auflösung und brandneuem Prozessor in der Aufstellung die Performance-Krone für sich beanspruchen. Allerdings hat das Technik-Schwergewicht mit einer Spanne zwischen 900€ und 1400€ einen beachtlichen Preis und taugt weniger für unterwegs. Deutlich leichtfüßiger und damit mobiler präsentieren sich die Tablets der anderen Hersteller. Als kleinster Tipp im Felde entpuppt sich das Huawei MediaPad X2 (360€), das aber seine Konkurrenten, im Bezug auf Ausstattung, nicht scheuen muss. Nur 50€ mehr kostet das gelungene und noch flottere Samsung Galaxy Tab S2 8.0 AMOLED in der reinen Wi-Fi-Version. Das HP Slater Pro 8 für 450€ (650€ mit WWAN) richtet sich trotz praktischer Hybrid-Möglichkeiten in erster Linie an Geschäftsleute, die ein sicheres Tablet mit äußerst praktischer Stylus-Funktion wünschen.

 

Bilder: PR; Amazon; igorshi/iStock.com

Dein Wille geschehe – BRABUS B63S – 700 6×6

„…und ob ich schon wanderte im finsteren Tal…“ – Moment! Wandern? Wieso wandern? Was dachte man sich dabei, als man dieses Monstrum entworfen hat? Sicherlich nicht an die nächste Wanderroute oder gar den Jakobsweg. Und wenn schon, dann bitte nicht zu Fuß, sondern mit dem Auto.

Zugegeben, die Premiere feierte der BRABUS B63S auf der IAA im Jahre 2013, aber wen juckt das bei diesem Anblick? Der B63S – 700 6×6 ist an Endgültigkeit wohl nicht zu überbieten. Ein Koloss, welches die Griechen vor Neid erblassen lassen dürfte. Eine High-End Walze auf sechs Rädern mit nur einem Ziel: Vorwärts – egal was im Weg steht, egal an welchem Ort dieser Erde und völlig egal wie unmöglich es zuvor schien. Der B63S lächelt über unwegsames Gelände nur kurz, holt tief Luft und stellt dann alle Hebel von „Frieden“ auf „Mach Platz da vorne“. Gekonnt in Szene gesetzt wurde der G 63 AMG 6×6 zuletzt im Blockbuster „The Reach – In der Schusslinie“ mit Michael Douglas, der den AMG durch die Prärie Amerikas jagt. Schön zu sehen, dass das Fahrzeug den kompletten Film über ein Stuttgarter Nummernschild trägt.
 

BRABUS B63S – 700 6x6
 

Viel zu selten, und selten scheint hier noch zu häufig, sehen wir in unseren Breitengraden einen BRABUS B63S in freier Wildbahn. Genau genommen gar nicht, denn wo will man diesen in Kleinserie produzierten Mythos hier bewegen? In einer unserer Einbahnstraßen, Wendehämmer, Kreisel oder vielleicht in unsere Tiefgaragen? Wohl kaum. Wer im B63S Platz nehmen darf, der hat die Endstation alles Machbaren in Sachen „Wahnsinn“ erreicht. Genau das richtige Auto für uns, die AJOURE´. Rufen wir den BRABUS B63S 6×6 noch einmal für uns alle in Erinnerung und genießen die unfassbaren Daten, ehe wir andächtig die Augen schließen und hoffen, dass Autos dieser Kategorie niemals ein Ende finden werden.

Eigentlich, so dachten wir, reicht es völlig, wenn wir ein Bild in höchster Auflösung zeigen, denn alles Weitere erklärt sich beim Anblick theoretisch von selbst. Aber das war uns nicht genug, also her mit den Fakten. Wir wollen verschwenderisch träumen.

Gut, dass der Power Off-Roader so breit ist, denn sonst würde kaum die komplette Typen-Bezeichnung auf das Heck passen. BRABUS B63S – 700 6×6. Wofür die einzelnen Komponenten stehen dürfte klar sein. BRABUS schnappte sich das damals neu erschienene und exklusivste G-Modell aller Zeiten, den Mercedes G 63 AMG 6×6, und modifizierte diesen BRABUSgerecht, ganz nach dem Motto „Warum kleckern, wenn wir auch klotzen können!“ Und beim Thema „Klotz“ war man mit diesem Fahrzeug ja an der richtigen Stelle.
 

BRABUS B63S – 700 6x6
 

Der sechsradgetriebene Viertonner verfügt über einen 700 PS starken 5,5 Liter V8 Biturbo, der das Schwergewicht in sage und schreibe 7,4 Sekunden über die 100 km/h Marke brüllt.
Bei 160 km/h ist dann lustigerweise auch schon wieder Feierabend, denn die Elektronik beendet den Vortrieb auf Grund der unfassbaren 37 Zoll HeavyDuty-Off-Road- Geländebereifung. Damit BRABUS die 156 PS Zusatzleistung im Vergleich zum Mercedes G 63 AMG realisieren konnte, wurde die Peripherie des V8 grundlegend überholt. Die Serienlader wichen zwei BRABUS Spezial-Turboladern, die für den höheren Ladedruck verantwortlich sind. Gleichzeitig senkt die Gold Hear Reflection die Ladelufttemperatur weiter ab. Ergebnis: Mehr Leistung und sagenhafte Standfestigkeit. High Performance Metallkatalysatoren mit 75mm starken Down Pipes senken den Staudruck. Apropos Druck! Ordentlich Druck gibt’s auf die Ohren, denn der B63S ist kein Leisetreter. Daher kann der Fahrer die speziell entwickelte Edelstahl-Sportauspuffanlage mit Klappensteuerung in eine Art „Winterschlaf“ versetzen. Nennt sich dann „Coming Home“-Modus. Eine Funktion, die man wohl nicht all zu häufig nutzen wird, denn unsere Nachbarn sollen doch auch etwas von unserm Sound miterleben dürfen.
Trotz zwei Endrohren auf jeder Seite bewegt sich der BRABUS B63S 6×6 innerhalb der EURO 5 Norm. Machbar gemacht wurde dies durch die perfekte Abstimmung der Hochleistungskomponenten. Wenn wir schon beim Thema Hochleistung wären – 960 Nm werden durch die AMG Speedshift Plus 7G-Tronic Automatik entfesselt.

Die Serienschürze dient als Halterung für den neuen BRABUS Frontspoiler und auf der Motorhaube macht sich eine Carbon-Hutze Platz. Trotz der enormen Höhe des Fahrzeugs darf ein hochglanzpolierter Unterfahrschutz natürlich nicht fehlen. Wo wir dann beim Punkt „Optik“ angekommen wären. In die Front verbaut werden dunkel getönte LED-Leuchten, schwarze Xenon Scheinwerfer und Tagfahrleuchten mit Blinkerfunktion. Die serienmäßigen Blinker an der Oberseite verlieren hiermit ihren Sinn und bekommen an deren Stelle Sicht-Carbon-Blenden. Ein Zusammenspiel mit der Motorhaube, die seinesgleichen sucht.
 

BRABUS B63S – 700 6x6
 

Exklusivität hört außen allerdings nicht auf. Im Gegenteil. Innen geht es direkt so weiter. BRABUS’ hauseigene Sattlerei verbaut in Handarbeit eine „fine-leather“-Kombination aus feuerrotem und schwarzem Leder, sowie selbstverständlich Alcantara. Beleuchtete Edelstahleinstiegsleisten mit BRABUS Logo runden den sonst so kantigen B63S 6×6 700 gekonnt ab.

Gekonnt abgerundet wird allerdings auch das Bankkonto, denn der massive Hüne erleichtert den Käufer um gute 480.000 Euro. Da fällt der Verbrauch von 50 Litern und mehr auf 100 Kilometer dann aber auch kaum weiter ins Gewicht!

 

Fotos: Brabus Presse

Der große Men Roll-On-Deo Test

Kennst du das Problem, wenn du im Office sitzt und du merkst wie dein Deo versagt? Bei jeder Bewegung die du machst, hoffst du, dass es kein anderer merkt? Wir von der AJOURE´ haben für euch die gängigsten MEN Roll-On-Deo Produkte getestet, damit ihr hoffentlich nie in so eine Situation kommt.

Unsere Ansprüche waren der Alltag. Das heißt, morgens unter die Dusche und ab ins Office. 9 Stunden arbeiten und danach, je nach Tag, mit Freunden etwas unternehmen oder einfach den Abend gemütlich auf der Couch verbringen.

Wir hatten an diesen sieben Tagen extra keine Sporttage eingelegt, da sie die Testergebnisse verzerren würden.
 

L’Oréal Men Expert Deodorant Invincible Man / 1,55 €

L'Oréal Men Expert Deo Roll-On
Invincible Man 96H Schutz, Sport Deo für Männer kontrolliert Trockenheit und Körpergeruch

+ Geringer Geruch
+ Hält was es verspricht! Wobei wir es nicht 96 Stunden im Einsatz hatten (Wer macht denn so etwas – 4 Tage lang nicht duschen?
+ Hinterlässt keine Flecken auf dem Oberteil
+ Leicht aufzutragen, durch den großen Roller
 


 

Rexona Cobalt Deostick Men / 1,65 €

Rexona Men MotionSense
Deo Stick Cobalt Dry Anti-Transpirant mit 48 Stunden Schutz gegen Körpergeruch und Achselnässe

+ Angenehmer Geruch
+ Es verspricht 48 Stunden Schutz – wir hatten es 24 Stunden ohne Probleme im Einsatz
+ Es hinterlässt keine Flecken auf dem Oberteil
+ Leicht aufzutragen, durch den großen Roller
– Einziger Minuspunkt: Es ist schwer in der Drogerie zu bekommen
 


 

Dove Men+Care Clean Comfort Deo / 1,45 €

Keine Produkte gefunden.

+ Angenehmer Geruch
+ 48 Stunden verspricht es, wir hatten es 24 Stunden ohne Probleme im Einsatz
+ Es hinterlässt keine Spuren auf dem Oberteil
+ Preis-Leistung stimmt
 


 

Alverde MEN Deo Roll-on / 2,95 €

alverde MEN Deo Roll-On
alverde MEN Deo Roll-On Active Nature, 1 x 50 ml

+ Angenehmer Geruch
+ Es hinterlässt keine Flecken auf dem Oberteil

– Nach 6 Stunden ist die Wirkung vorbei

 


 

Nivea Men Deo Fresh Active Stick, ohne Aluminium / 1,75 €

NIVEA MEN Fresh Ocean Deo Roll-On
Deo ohne Aluminium (ACH) mit 48h Schutz, Deodorant mit NIVEA MEN Pflegekomplex und antibakteriellen Wirkstoffen

+ Es hinterlässt keine Rückstände
+ Guter Preis

– Auch ohne Aluminium – hier war die Wirkung daher schon nach vier Stunden vorbei
– Es riecht stark nach Zitrusöl und erinnert daher ein wenig an Toilettenstein
– Es fühlt sich auf der Haut klebrig an

 


 

Fazit: Wir sind positiv überrascht, dass fast alle MEN Deos über den Tag durchhalten. Letztendlich entscheidet der Geruch und der Preis beim Kauf eines Deos. In unserem Test entscheiden wir uns daher für die Top 3 auf Grund folgender Ansprüche: Preis, Gesundheit, Wirkung, Flecken.
 

Platz 3: Rexona Cobalt Deostick
Platz 2: Dove Men+Care Clean Comfort
Platz 1: L’Oréal Men Expert

 

Fotos: AJOURE´ Redaktion; Amazon

Schauspieler Roman Knizka im Interview

Film-, Fernseh- und Theaterschauspieler, sowie Ehemann, Papa und ein Herz aus Gold das ist Roman, wie wir ihn kennen! In einer sehr freundschaftlichen Runde in Portugal, erzählte uns Roman vieles über sein privates Leben, seine Erfahrungen in der Filmwelt und was er anders machen würde, wenn er die Zeit zurückdrehen könnte!

Wir haben den Opelbefürworter Roman Knizka in Porto bei einem Shooting für den Automobilhersteller begleitet und haben diesen Moment genutzt den renommierten Schauspieler genauer kennenzulernen.

 

Ajouré: Du bist seit mehr als 2 Jahrzehnten in der Filmbranche. Bist du ein alter Hase?

Roman: Also manchmal merke ich das in der Tat, besonders wenn ich mit sehr jungen Kollegen zusammenarbeite. Am Anfang von Dreharbeiten versuche ich immer so etwas wie tabula rasa herzustellen – im Sinne davon, dass ich mich sowohl auf das neue Set frisch einlasse, die neuen Menschen, die neue Geschichte und natürlich auch auf die neue Rolle die ich spiele. Ich möchte mich in meinem Schaffen ungern wiederholen, was auch der Grund eben dafür ist. Im Laufe der Arbeit merke ich natürlich, wie die gesammelte Erfahrung aus mir heraus will und muss! Dank ihr weiß ich auch, wie man häufig etwas besser machen kann. Meine Erfahrung gebe ich mittlerweile gerne weiter. Das mache ich aber allerdings eher bei Kollegen, bei denen ich spüre, dass sie das auch wirklich wollen oder brauchen. Bei denen, die nicht begreifen möchten, dass Schauspiel Teamarbeit ist, ist es besser, sie sich selbst zu überlassen. Kollegen, die ich schätze, sage ich auch, dass sie es mich wissen lassen können, wenn sie Verbesserungsvorschläge haben. Schließlich habe ich nur meine Perspektive, sie allerdings können meine Rolle aus einem anderen Blickwinkel betrachten.

Ajouré: Was war der prägnanteste Eindruck in deiner bisherigen Karriere?

Roman: Mir fallen da 24 Stunden ein, die extrem anstrengend waren. Ich drehte eine ganze Nacht für „Anatomie 2“ auf dem eisigen Dach einer Berliner Klinik. Unsere blaugefrorenen Lippen lohnten sich, denn es kam eine großartige Horror-Szene heraus. Wir arbeiteten bis in die Morgenstunden und ich flog im Anschluss sofort nach Luxemburg, um dort am Set von „Twin Sisters“ eine Abschiedsszene an einem Bahnhof zu spielen. Nach dem Abschiedskuss sollte ich auf das Trittbrett des losfahrenden Zuges aufspringen, hatte mich vertan und stolperte. Schon wurde „Cut! Cut!“ geschrien. Es war ein riesiger Aufwand, hunderte Komparsen und die nostalgische Eisenbahn wieder auf Anfang zu bringen – und das alles nur, weil ich so übermüdet war. Sowas prägt und ich überlege seitdem zweimal, ob ich mehrere Projekte parallel übernehme.

 

Roman Knizka

 
Ajouré: Gab es auch einen Punkt, an dem du überlegt hattest, mit der Schauspielerei aufzuhören?

Roman: Ein Regisseur wollte einmal, dass ich dem Drehbuch nach, eine Frau vergewaltige. Er meinte „Lass uns mal nicht proben, leg los und wir halten die Kamera drauf!“ Da habe ich mich mit ihm angelegt und wollte alles hinschmeißen, bevor mir klar wurde, dass es an der respektlosen Arbeitsweise dieses Typen lag. Es war widerlich. Ansonsten kann ich fast behaupten, lebe ich seit 20 Jahren im Glück. Und ich bin froh, dass ich in den 90er-Jahren mit der Schauspielerei begonnen habe, denn die Branche hat sich sehr verändert. Heute wirst du mehr genötigt, so viel wie möglich von dir zu verkaufen, als schauspielerisches Können unter Beweis zu stellen.

Ajouré: Was ist für dich die interessantere Rolle – der weiche, nette Typ oder der Bösewicht?

Roman: Der Bösewicht! Er ist meist facettenreicher. Der nette Kerl braucht dem Zuschauer gegenüber immer etwas vertrautes, lineares. Ein gewisser Bösewicht schlummert in uns allen – nur dürfen wir ihn nicht ausleben. Vor der Kamera darf ich das. Ich war als Kind schon lieber der Räuber, nicht der Gendarm.

Ajouré: Was war generell die emotionalste Begegnung in deinem Leben?

Roman: Eigentlich fand das zweimal statt. Ganz klar: Als meine Söhne auf die Welt kamen – vor allem beim ersten. Genau ein Jahr vorher starb mein Vater in meinen Armen. Ich kann das so schlecht wiedergeben, aber als ich in seinen Augen erkannte, dass er jetzt sterben würde, sah und empfand ich das Gleiche, was ich in den Augen meines grad geborenen Jungen sah. Da verstand ich, dass ich ein echtes Bindeglied von Generationen bin.

Ajouré: Du siehst immer so frisch und top gestylt aus. Es scheint, als wuppst du alles im Leben, was so auf dich zukommt. Was ist dein Schlüssel zum Erfolg, den andere vielleicht nachmachen könnten?

Roman: Das klingt vielleicht abgedroschen, aber ich suche nach Wahrheit, vor allem in einem selbst. Ich mag das Sprichwort: Liebe die Kunst in dir, nicht dich in der Kunst. Du musst deine Talente erkennen, dich darauf besinnen, sie verfertigen und erst dann kannst du kreativ arbeiten und sogar loslassen. Sowas ist ein Prozess. Ich glaube viele verbeißen sich im Job, sehen sogar die Quantität von Arbeit im Vordergrund. So schwindet dann auch das Talent, der Flow, das richtige Gefühl im Bauch. Vor allem glaube ich an dieses Ying-Yang-Ding! Es braucht in allem auch das Gegenteilige. Ich kann emsig sein, muss aber auch mal abschalten können. Ich bin ein sehr sinnlicher Mensch, nehme mir Auszeiten und brauche auch andere solche Menschen um mich herum.

Ajouré: Gibt es einen Künstler, mit dem du gerne mal spielen wollen würdest?

Roman: Ich hatte mal als Kind so einen – den lange verstorbenen Charles Laughton. Er spielte damals den englischen König Henry, seine Performance hatte mich lange fasziniert. Vielleicht bin ich durch ihn sogar zu dem Entschluss gekommen, selber zu spielen. Ich hätte ihn gerne als Mentor gehabt. Wenn ihr mich so fragt, würde ich auch gerne mit Anthony Hopkins spielen – er fasziniert mich. Er spielt wahnsinnig intelligent und souverän, die Reife aus seinem Leben schwingt da permanent mit.

 

Roman Knizka

 

Ajouré: Heutzutage wird der YouTuber zum Schauspieler. Was hältst du davon?

Roman: Es läuft tatsächlich darauf hinaus, was der Medienwissenschaftler McLuhan sagte: 15 Minuten Ruhm! Eines Tages wird jeder für einen Moment berühmt sein. Das zeigt, wie egozentrisch die westliche Welt geworden ist. Jeder will sich bestmöglich verkaufen. Überspitzt gesagt, versucht sich fast jeder einmal für einen Moment in die Mitte der Welt zu stellen. Da es die Mittel dafür gibt, so wie das Smartphone, schafft er es vielleicht sogar. Es ist ein richtiger Wettbewerb geworden. Früher hat man sich geistig oder im Sport gemessen, heute nutzt man die multimedialen Mittel. Und das bringen sich die Kids heute zum Großteil gegenseitig bei.

Ajouré: Seit Jahren stehst du in der Öffentlichkeit, du trägst aber nie das Gleiche und bist immer top gestylt. Woher nimmst du deine Inspirationen? Hast du einen Stylisten?

Roman: Ich beobachte Leute, die sich nichts aus Mode machen, will es ihnen dann nicht gleich tun, sondern eben meinen eigenen Weg finden. Ich mag es zu kombinieren. Heutzutage muss ja glücklicherweise nicht mehr alles Ton in Ton sein und man kann Styles vermischen. Ich arbeite sehr gerne mit Stilbrüchen. Ich frage selten jemanden, wie etwas an mir aussieht – das mache ich mit mir selbst aus.

Ajouré: Wenn du die Zeit zurück drehen könntest, was würdest du, wenn überhaupt, anders machen?

Roman: Ich hätte gerne noch früher die DDR verlassen. Ich hätte gerne meine Teenager-Zeit liberal und in Demokratie erleben wollen. Sicher hätte ich mich dann anders entwickelt. So bin ich erst mit 19 abgehauen. Als Kind ist es dir egal wo du groß wirst, solange es in deiner Familie stimmt – ich habe da keinerlei Mankos verspürt. Es war mir auch egal, ob ich eine einzige Banane in der Woche bekommen habe oder 20.
Die 80er hätte ich dann gern in Westberlin verbracht, vielleicht als Nachbar von David Bowie.

 

Fotos: Harald Dawo

4 Lifehacks für ein besseres Männerleben

Kannst du dir vorstellen in Zukunft unproduktiv zu sein, eine Depression zu bekommen oder kein Sexleben mehr zu haben? Sind das Punkte, die dir nicht wichtig sind? Dann lebe so einfach weiter.

Auch wenn wir Männer es nicht wahr haben wollen, kommt in absehbarer Zeit ein Moment, in dem wir an uns arbeiten müssen. Dieser Prozess fängt schleichend an und kommt ab dem Alter von 30 Jahren auf einmal rasend schnell auf uns zu. Wir müssen an unserem Leben optimieren und justieren, sonst wird es schwere Konsequenzen haben.

Sollte dir doch etwas daran liegen, dass diese Eigenschaften nicht auf dich zu kommen, dann sind die nächsten Punkte für dich unumgänglich.

 

Punkt 1: Höre auf, Pornos zu schauen.

Inzwischen ist es tatsächlich wissenschaftlich belegt, dass zu viel Porno schauen eine sexuelle Dysfunktion (Impotenz) in dir auslöst. Du kannst zwar nach wie vor regelmäßig selbst Hand anlegen (was im Übrigen auch für deine Potenz vorteilhaft ist), allerdings ohne dabei Pornos zu schauen, sondern nur mit deiner eigenen Fantasie.
 

Punkt 2: Vermeide Facebook, Nachrichten und Co.

Unser Unterbewusstsein ist schlauer, als uns lieb ist. Wenn wir uns regelmäßig negative Schlagzeilen reinziehen, dann ist eine Depression unausweichlich. Gerade über Medien wie Facebook prügeln wir uns über das Rollen der Timeline unzählige negative Nachrichten rein: Von schlimmen Schicksalsschlägen anderer Menschen, bis hin zu negativen politischen Schlagzeilen und permanentem Angst schüren in den aktuellen Nachrichten in Form vom Verbrechen aller Art. Alle diese Informationen nimmt unser Unterbewusstsein in großen Mengen auf und diese werden sich auf kurz oder lang in unserem Bewusstsein durch eigene Ängste bemerkbar machen. Resultat: Depression!
 

Punkt 3: Halte dich fit

Dass unser Schweinehund uns immer tolle Ausreden liefert andere Dinge zu tun, anstatt Sport zu treiben, das wissen und spüren wir Tag ein Tag aus. Dass es für uns nicht gut ist, kein Sport zu machen und uns nicht fit halten, das wissen wir auch alle. Aber trotzdem müssen wir uns sportlich betätigen, damit wir 2 – 3 Mal die Woche Endorphine ausschütten. Diese Endorphin-Produktion des Körpers ist eine weitere Möglichkeit, der Depression und Antriebslosigkeit entgegenzuwirken.
 

Punkt 4: Stopf keine Unmengen an ungesundem Essen in dich rein

Diabetes, Krebs und Schlaganfall sind Krankheiten, die immer andere Menschen haben. Bis man es selbst hat! Wusstest du eigentlich, dass das Essen eines großen Fastfood-Konzerns per Gerichtsurteil nicht mehr als Nahrung bezeichnet werden darf, weil das Burger-„Fleisch“ aus Fettpaste und Ammoniak besteht?

Noch viel schlimmer ist das Ergebnis einer Studie, die die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen in Aachen in Auftrag gegeben haben (Auszug bzw. Kern der Studie): Mittlerweile sind gut 6,4 Millionen Deutsche nichts ahnend multiresistent gegen eine Vielzahl unterschiedlicher Antibiotikagruppen, weil sie durch Kontakt mit Tieren in Tiermast oder durch Fleischkonsum von behandelten Tieren sogenannte antibiotika-resistente Keime aufgenommen haben. Erkranken resistente Menschen nun an starken Infektionen, wirken herkömmliche Antibiotika nicht mehr. Was diese Studie zum Ausdruck bringt, brauchen wir hier nicht mehr erläutern.

 

Unsere 10 Tipps für ein leichteres Leben geben dir noch mehr Inspiration für einen bessseren Lifestyle.

 

Foto: Olivier Le Moal/iStock.com

Ein Mann namens Ove – Filmkritik & Trailer

Ein Mann namens Ove – Die Story

Ove (Rolf Lassgård) ist das, was viele Menschen einen verbitterten alten Mann nennen würden. Er beanstandet jede Kleinigkeit in seiner Wohnsiedlung die von den Vorschriften abweicht, kontrolliert die Mülltrennung, schreibt Falschparker auf und meckert an allem und jedem herum.

Als er eines Tages den lange gehegten Entschluss, seinem Leben ein Ende zu setzen, um wieder bei seiner verstorbenen Frau zu sein, in die Tat umsetzen will, macht ihm die Ankunft der neuen Nachbarn einen dicken Strich durch die Rechnung. Das persisch-schwedische Paar mit ihren zwei Töchtern und kurz vor der Geburt des dritten Kindes, bringt ordentlich Wirbel in das Leben von Ove.

Obwohl seine Reaktionen zunächst mehr als abweisend sind, beginnt langsam die Schale zu bröckeln und darunter zeigt sich, was den alten Mann zu dem hat werden lassen, was er heute ist.

 

 

Wohnst du noch oder stirbst du schon?

Mit dem Film „Ein Mann namens Ove“ kommt ein weiterer schwedischer Film ins Kino, der sich ein bisschen dem Stil verschrieben hat, den auch schon „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ inne hatte. Lange Rückblenden in das vergangene Leben der Hauptfigur, skurrile Figuren und Situationen, gepaart mit viel Herz und unglaublich schönen Momenten und Dialogen.

Im Gegensatz zur Geschichte um den Hundertjährigen hat Ove eine deutlich größere Tiefe und etwas mehr Ernsthaftigkeit zu bieten, trifftet dabei aber nie so weit ins Drama ab, dass eine erdrückende Schwere entsteht. Rolf Lassgård als Ove und Filip Berg, der den jungen Ove spielt, sind die „Stars“ in diesem interessant aufgezogenen komödiantischen Drama. Als Betrachter kann man, durch die liebevolle Inszenierung des Charakters und dem gelungenen Spiel der beiden Darsteller, trotz der schroffen Art des alten Oves, schnell eine Bindung aufbauen und sich mit ihm freuen und mit ihm mitleiden. Auch die beiden wichtigsten Damen im Film, gespielt von Bahar Pars und Ida Engvoll, schließt man schnell ins Herz und erlebt erfrischendes Schauspiel.

Optisch ist der Film herrlich skandinavisch und zeigt schöne Bilder und liebevoll gestaltete Sets. Alles wirkt immer eine Ecke normaler und natürlicher als in amerikanischen vergleichbaren Produktionen. Das steht der Geschichte ausgesprochen gut. Lediglich die deutsche Synchronisation ist nur ok, aber nicht super, die Musik manchmal überbordend und sehr voll, die Soundkulisse aber trotzdem im Gesamteindruck durchaus harmonisch. So entsteht ein gelungener Gesamteindruck, der durch die wenigen Makel nicht gestört wird.

 

Alter Schwede!

Wer den Stil von Filmen wie „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ mag, oder sowieso ein Herz für schwedische dramatische Komödien hat, der sollte sich diesen Film nicht entgehen lassen. Wer in seinen Sehgewohnheiten schon zu amerikanisiert ist, könnte aber etwas enttäuscht werden, da der Stil ein vollkommen anderer ist.

 

Ein Mann namens Ove Kinoposter
Kinostart: 7. April 2016
 

Sonnenbrillen 2016 – Styling ohne Regeln

Back to The 60’s muss man sich merken.

WARUM?

US-Stars wie Chris Brown machen es auf dem Red Carpet bereits vor. Weg von der alten Fliegerbrille und hin zu der guten alten Roy Orbison.

Und hier sind die Sonnenbrillen-Trendmodelle im Roy Orbison Style:
 

 

Männer Sonnenbrillen 2016

 

1. YOUR TURN Sonnenbrille – black 12,95 €

2. Superdry REBEL – Sonnenbrille – rubberised black/purple revo 29,95 €

3. Le Specs BOJANGLES – Sonnenbrille – brown stripe 49,95 €

4. Komono RENEE – Sonnenbrille – black tortoise 49,95 €

5. Converse CHUCK TAYLOR – Sonnenbrille – matte black 39,95 €

6. Vans SQUARED OFF – Sonnenbrille – clear/gold 24,95 €

7. Ray-Ban Black 139,95 €

8. KIOMI Sonnenbrille – black 14,95 €

9. Converse CHUCK TAYLOR H011 – Sonnenbrille – tortoise/dark gun 39,95 €

10. Polaroid Sonnenbrille – shn black 49,95 €

 

Fotos: Jon Kopaloff; FilmMagic / Getty Images; Zalando