Ajoure Blog Seite 215

Patrick Mölleken bei uns exklusiv im Interview

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Im Interview mit dem Schauspieler verriet er uns, auf welches Rollenangebot er noch wartet, mit wem er gerne gemeinsam vor der Kamera stehen würde und welche Pläne er für die Zukunft hat.
 

Ajouré: Im Alter von zehn Jahren hattest du bereits dein Schauspiel-Debüt. Wusstest du schon damals, dass die Schauspielerei genau das Richtige für dich sein wird?

Im Alter von fünf Jahren stand ich im Rahmen einer Gala-Veranstaltung das erste Mal auf der Bühne. Als Zehnjähriger hat dann neben meiner allgemeinen Filmaffinität vor allem „Der Pate“ dafür gesorgt, dass irgendetwas in mir sagte: „Schauspieler werden und Filme drehen. Das willst du auch!“ Diese innere Stimme war dieselbe wie damals auf der Gala-Bühne. Von da an war völlig klar, wo die Reise hingehen sollte. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

Ajouré: Wenn es mit der Schauspielerei dann doch nicht geklappt hätte, was wäre dein Plan B gewesen? Hast du noch andere Talente oder Leidenschaften, die du gern zum Beruf gemacht hättest?

In der Filmbranche gibt es leider keine Garantie für eine dauerhaft erfolgreiche Karriere. Also sollte man realistisch sein und sich alle Wege offen halten. Das Abitur ist der Schlüssel zum Studium. Daher hatte ein erfolgreicher Abschluss für mich während meiner Schulzeit immer oberste Priorität.

Mein Berufsweg hat sich nicht ergeben, weil ich einfach nur gerne vor einer Kamera stehe, sondern aus der Liebe zum Film. Weil es kaum etwas gibt, was eine solche Magie ausstrahlen kann. Daher könnte ich mir auch gut eine Arbeit hinter der Kamera vorstellen. Mit dem Projekt „Die Mauer“ habe ich kürzlich zusammen mit meinem guten Freund und Kompagnon Adi Wojaczek meinen ersten Kurzfilm produziert.

Ajouré: Auf welches Rollenangebot wartest du noch sehnsüchtig?

Wenn ich mir jetzt eine Traumrolle aussuchen dürfte, dann die eines Gangsters in einem Mafiastreifen wie „The Godfather“. Diese Thematik mit all ihren Werten und Idealen fasziniert mich einfach. Spannend ist vor allem die Rolle von Michael Corleone (Al Pacino). Ein junger Mann, der sich anfangs noch gegen die mafiösen Strukturen und Machenschaften seiner Familie wehrt, wird durch die gegebenen Umstände und familiären Ereignisse vom Unschuldigen zum Mitläufer – und schließlich zum Gefährlichsten aller Beteiligten.

Ajouré: Hast du Vorbilder oder Kollegen, mit denen du unbedingt noch zusammenarbeiten möchtest?

Ich bin ja erst 22 Jahre alt und hoffe natürlich, dass ich zukünftig noch mit vielen tollen Kollegen zusammenarbeiten darf (lacht).
Ich finde es bewundernswert, was Schauspieler und Filmemacher wie Matthias Schweighöfer und Til Schweiger auf die Beine stellen. Sie treffen den Zahn der Zeit und wissen ganz genau, was die Menschen sehen wollen.

Vorbilder gibt es einige. Marlon Brando, wegen seiner Darstellung des Paten Don Vito Corleone – leider lebt er ja nicht mehr. Jean-Paul Belmondo mit seinen Charakter-Darstellungen und den selbstgedrehten Stunt-Szenen. Und natürlich Leonardo DiCaprio mit seiner undurchschaubaren, facettenreichen Wirkungsweise. Seine Filme sind so unglaublich komplex und faszinierend. Alles in allem großartige Schauspieler, die alleine schon durch ihre Aura und Präsenz jedem ihrer Filme einen hochklassigen Stempel aufdrücken.
 

Patrick Mölleken Interview
 

Ajouré: Was würdest du jüngeren Schauspielern oder denen, die es noch werden wollen, als Rat mit auf den Weg geben?

Jungen Menschen, die sich für den Beruf interessieren, aber noch keine Erfahrungen gesammelt haben, kann ich nur ans Herz legen: Sucht euch Gleichgesinnte, schnappt euch eine Kamera, denkt euch eine Story aus und dreht einfach mal drauf los. Zumindest um ein Gefühl für die Materie zu bekommen.

Zu empfehlen sind zudem seriöse Schauspielschulen, die einen nicht nur ausbilden, sondern im besten Fall auch über Verbindungen in die Branche verfügen. Dann rate ich dazu, sich an studentischen Kurzfilmen der Filmhochschulen zu beteiligen, um Erfahrungen zu sammeln und auch dort neue Kontakte zu knüpfen.

Der Weg ist gewiss nicht leicht. Aber wenn Wille und Leidenschaft für den Beruf und die Branche wirklich da sind, wenn man bereit ist, absolut Vollgas zu geben, dann kann man seinen Träumen näher kommen, als man glaubt. Davon bin ich fest überzeugt.

Ajouré: Hat man es als Schauspieler eigentlich leichter bei den Frauen?

Ein Gentleman genießt und schweigt (lacht). Spaß beiseite, das kann ich nicht wirklich beurteilen, weil ich meinen Beruf gegenüber Frauen ungern in den Mittelpunkt stelle. Viel lieber lerne ich sie kennen, ohne dass meine Arbeit die Ursache dafür ist. Beruflich und privat muss man einfach klar trennen. Das lässt sich natürlich nicht immer vermeiden, mittlerweile habe ich aber ein gutes Gespür dafür.

Ajouré: Welcher Anmachspruch zieht immer?

Keine Ahnung, sag du es mir (lacht)! Anmachsprüche kommen selten gut. Die Trefferquote ist schätzungsweise ziemlich gering. Für eine solche Situation gibt es keine Bedienungsanleitung. Wenn mir eine Frau gefällt, habe ich in der Regel spontan eine Idee, wie man auf charmante Art und Weise ins Gespräch kommt. Auf jeden Fall gehört immer ein bisschen Mut dazu, den ersten Schritt zu machen. Und wenn es dann doch mal schlecht läuft und einen Korb gibt – dann weiß man wenigstens, woran man ist (lacht).

Ajouré: Gibt es jemanden, der dein Leben stark beeinflusst hat?

Jeder Moment und jede Begegnung im Leben ist eine Erfahrung, die das weitere Denken und Handeln beeinflusst. Ein ständiger Lernprozess, der den weiteren Verlauf prägt. Es gibt einige Menschen, die einen positiven Einfluss auf mich hatten, die mich inspiriert und motiviert haben.

Aus beruflicher Sicht sind das z.B. Schauspielkollegen, wie Uwe Friedrichsen, Uli Tukur oder Michael Degen, mit denen ich zusammenarbeiten durfte. Projekte haben eine unglaubliche Wirkung auf mich, so wie es aktuell mit „König Laurin“ und unserem Regisseur Matthias Lang der Fall ist.

Doch niemand hatte einen größeren, positiven Einfluss auf mich, als meine Eltern. Seit ich denken kann, haben sie alles dafür getan, mir die Welt zu zeigen und näher zu bringen. Mir jede erdenkliche Möglichkeit zu geben. Meine Familie steht immer hinter mir und ist mein größter Rückhalt. Dafür bin ich ihnen unendlich dankbar.

Ajouré: Montag Morgen, 9 Uhr: Wie startest du perfekt in die Woche?

Das ist ganz unterschiedlich. Da es sich bei mir nicht um eine „eingefahrene“ Tätigkeit handelt, sondern um individuelle Projekte, die sich von ihrer Art, dem Inhalt und der Dauer stark unterscheiden, gibt es keinen klar definierten Rhythmus. Kein Tag ist wie der andere – und das macht das Ganze so spannend und abwechslungsreich. Aber wenn ich frei habe und das Wochenende gut war, liege ich um die Uhrzeit vermutlich noch in der Koje (lacht).
 

Schauspieler Patrick Mölleken
 

Ajouré: Wenn du nicht gerade vor der Kamera oder hinter dem Mikro stehst, wie sieht dann deine Freizeit aus?

Die meiste freie Zeit verbringe ich mit meiner Familie und meinen Freunden, beides gibt mir viel Kraft. Ich mache gerne Sport – mehrmalige Trainingseinheiten pro Woche bieten das perfekte Ausgleichsventil zum Alltag. Musik ist ein wichtiger Ruhepol. Beim Musik hören, aber auch beim Klavier und Gitarre spielen kann ich gut entspannen.

Außerdem liebe ich das Wasser, das ist einfach mein Element. Gerade mache ich meinen zweiten Sportbootführerschein. Wasser bedeutet für mich absolute Freiheit. Wenn ich manchmal in meiner Heimat Düsseldorf am Rhein oder in München an der Isar sitze, ist das so, als wäre ich ganz weit weg an irgendeinem Strand. Ein schönes Gefühl.

Ajouré: Verrate uns deine Fitness-Routine!

Für einen gesunden Körper und Geist trainiere ich im Idealfall drei- bis viermal die Woche im Fitnessstudio. Unsere Gesundheit ist unser wichtigstes Gut. Wenn man dafür keine Zeit hat, sollte man sie sich nehmen. Außerdem schadet es nie, „spontan sportlich“ unterwegs zu sein. Fahrrad statt Auto, Treppe statt Aufzug. So bleibt man fit. Eine qualitative und ausgewogene Ernährung ist ebenso entscheidend. Auch beim Mineralwasser schadet es nicht, mal einen Blick auf die Nährwerte zu werfen.

Ajouré: Was werden wir als nächstes von dir sehen?

Ganz aktuell ist unser Fantasy-Abenteuer „König Laurin“ in den Kinos gestartet – mit mir in der Rolle des Bösewichts „Wittich“. Wir haben lange auf diesen Moment hingearbeitet. Ein echtes Herzensprojekt, das die berühmte Südtiroler Sage um den legendären Zwergenkönig Laurin und seinen Rosengarten nacherzählt.

Die Geschichte über Freundschaft, Leidenschaft und Individualismus steht eins zu eins für die Entstehung unseres Films. Mit Herzblut und unbeschreiblichem Teamgeist ist zum Erstaunen einer ganzen Branche aus einem ursprünglichen Abschlussfilm der HFF München im Laufe der letzten zwölf Monate ein großes und vielfach prämiertes Werk entstanden. Ein Film, der ohne die Menschen, die daran beteiligt gewesen sind, niemals möglich gewesen wäre.

Kürzlich habe ich unter der Regie von Thomas Jauch und Michael Karen drei Folgen der erfolgreichen ZDF-Herzkino-Reihe „Frühling“, mit Simone Thomalla als Katja Baumann, abgedreht. Hier spiele ich die Rolle des querschnittsgelähmten Astrophysik-Studenten Peet Hagen.

Aktuell laufen die Dreharbeiten für „Der Staatsanwalt: Hass“ unter der Regie von Uli Zrenner, ein weiteres Projekt ist gerade in der Pipeline. Der Film „Das letzte Mahl“, mit meiner jüdischen Film-Familie, u.a. bestehend aus Bruno Eyron, Michael Degen, Bela B und Adrian Topol, steht kurz vor der Fertigstellung.

Im Winter dürfen wir dann im ZDF mit der TV-Premiere von „Das Traumschiff: Kuba“, sowie Anfang 2017 mit den Ausstrahlungen von „Eltern allein zu Haus“ rechnen. Parallel arbeite ich außerdem durchgehend an zahlreichen neuen Audio-Produktionen, sowie an meinen eigenen Projekten.

 

Foto: Andreas Kuschner / ALIMONIE.DE

Von Kopf bis Fuß: Herbst-Outfit

Willkommen zum ersten „Von Kopf bis Fuß“. Hier zeigen wir dir ein komplettes Outfit, angepasst an die Jahreszeit und verschiedene Stilgruppen, denn zum Glück sind wir alle individuell. Heute werfen wir einen Blick auf einen eleganten Herbst-Street-Style. Angefangen wird mit einem paar schwarzen Budapestern, die unter anderem für den eleganten Touch sorgen. Die graue Slim Fit Jeans sorgt für einen passenden Übergang zum blauen Sweater. Abgerundet wird das Outfit mit derbordeauxfarbenen Bomberjacke, die der Star des Outfits ist. Sie zieht die Aufmerksamkeit auf sich und wird durch die eher schlichten, anderen Kleidungsstücke nur noch hervorgehoben.
 

Von Kopf bis Fuß: Herbst-Outfit

 

Fotos: Zalando; zbruch / Getty Images

Fakten, die dein Vorhaben mit dem Rauchen aufzuhören positiv beeinflussen

Wir haben interessante Facts über das Rauchen gesammelt, die dir vielleicht helfen werden, aufzuhören.

Natürlich ist es nicht einfach mit dem Rauchen aufzuhören und schließlich ist es jedermanns eigene Entscheidung, ob er sich das Laster bald abgewöhnen wird, oder nicht. Wir möchten dir deshalb auch nicht mit erhobenem Finger vor Augen führen, wie schädlich es ist zu rauchen, sondern einige interessante Tatsachen nennen, die wir für dich recherchiert haben und die du über das Qualmen wahrscheinlich noch nicht gewusst hast. Vielleicht hast du schon länger mit dem Gedanken gespielt rauchfrei zu leben – diese kleinen Fakten & Tipps werden deine Einstellung positiv beeinflussen.
 

#Schlank & Fit
22 Minuten Radfahren…
… und du hast 200 kcal verbraucht. Genau die Menge an Kalorien, die dein Körper weniger verbrennt, wenn du mit dem Rauchen aufgehört hast.
 

#Hygiene
Stinkt
Raucher haben viermal häufiger Mundgeruch als Nichtraucher. Oder anders herum: Deine Mundgeruch-Wahrscheinlichkeit sinkt um 80 %, wenn du aufhörst zu rauchen!
 

#Schlank & fit
Sport hilft beim Rauchfrei sein
Britische Forscher haben herausgefunden: Schon zehn Minuten Joggen oder Radfahren verringern das Verlangen nach einer Zigarette.
 

#Hautpflege
Hallo Collagen!
Deine Haut freut sich, wenn du aufhörst! Denn Rauchen führt zu Collagenabbau in der Haut. Somit ist auch die Elastizität und Spannkraft der Haut in Gefahr.
 

#Stressfrei
Weniger Stress
Forscher haben herausgefunden, dass Ex-Raucher weniger unter Stress leiden, seit sie nicht mehr zur Zigarette greifen.
 

#Schwangerschaft
Schwanger durch Rauchen
Ein Teil der Pillenhormone wird bei Raucherinnen ungenutzt wieder ausgeschieden. Das macht die Pille unsicher.
 

#Ernährung
Süßes oder Saures?
Kakao, Zucker, Honig, Lakritze, Vanillin, Menthol und Soda. Diese Zusatzstoffe erhöhen das Suchtpotenzial von Zigaretten, im Körper kommt mehr Nikotin an.

 

Fotos: Hong Li / Getty Images

Die glorreichen Sieben – Filmkritik & Trailer

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Die glorreichen Sieben – Die Story

Rose Creek, eine kleine, unscheinbare Stadt im Wilden Westen, wird vom brutalen Banditen und skrupellosen Geschäftsmann Bartholomew Bogue (Peter Sarsgaard) heimgesucht, der mit seiner brutalen Bande von gekauften Söldnern auch vor Mord nicht zurückschreckt, um die Leute zu zwingen, ihm ihr Land zu überlassen. Als Bogue Emma Cullens (Hayley Bennett) Mann Matthew (Matt Bomer) und weitere Bewohner eiskalt umbringt, macht sich die junge Frau auf, um Hilfe gegen den übermächtigen Feind zu suchen.

Fündig wird sie schließlich im staatlichen Kopfgeldjäger Sam Chisolm (Denzel Washington). Da das wenige Geld der Einwohner von Rose Creek jedoch für keine Armee reicht, heuert Chisolm eine wild zusammengewürfelte Truppe von kampferprobten Sonderlingen an. Neben dem Spieler Farraday (Chris Pratt) finden sich mit Fährtenleser Jack Horne (Vincent D’Onofrio), dem Gesetzlosen Vasquez (Manuel Garcia-Rulfo), Scharfschütze Goodnight Robicheaux (Ethan Hawke), dessen Partner Auftragskiller Billy Rocks (Byung-hun Lee) und dem indianischen Krieger Red Harvest (Martin Sensmeier) ein paar Männer zusammen, die bereit sind ihr Leben für die Leute aufs Spiel zu setzen.

Und so machen sich die sieben ungleichen Gefährten auf, der Stadt zu Hilfe zu eilen und es mit der Übermacht des Bartholomew Bogue aufzunehmen.

 

 

Ganz neu und doch wie gewohnt

Mit der neuen Verfilmung der glorreichen Sieben steht nun das Remake eines Remakes in den Kinos. Ursprünglich unter dem Titel „Die sieben Samurai“ im Jahre 1954 erschienen, lehnt sich die 2016er Version doch deutlich mehr an das einstige, gleichnamige Western-Remake von 1960 an. Dennoch vermag die neueste Umsetzung mit eigenem Charm zu überzeugen.

Der wohl deutlichste Unterschied zum Vorgänger ist die Wahl der Hauptcharaktere. Denn anders als in der Version von 1960, in der diese aus einer Gruppe weißer Revolverhelden bestand, besteht der bunt zusammengewürfelte Haufen dieses Mal aus einem schwarzen Kopfgeldjäger, einem irischen Glücksspieler, einem Indianer, einem messerschwingende Chinesen, einem französisch-stämmigen Scharfschützen, einem gesuchten mexikanischen Banditen und einem alternden Fährtenleser. Das ist, davon abgesehen, dass es auch
zeitgemäß und damit kein schlechter Regie-Kniff ist, auch dem Unterhaltungwert des Films ganz zuträglich und passt zudem in die Zeit und die Gegend, in der der Film verortet ist.

Bei der Gewichtung der Rollen bekommen dabei definitiv die beiden angesagtesten Schauspieler der Runde, Denzel Washington und Chris Pratt, den meisten Fokus und sind damit das Grundgerüst des Films. Während Washington, souverän und unaufgeregt wie meist daher kommt und dem Film eine gewisse Ernsthaftigkeit verleiht, lockert Pratt mit seinem augenzwinkernden Spieler und Frauenhelden das Ganze wieder gekonnt auf. Daneben sticht besonders Vincent D’Onofrio als alter Fährtenleser hervor, dessen Figur wunderbar angelegt und gespielt ist. Die restlichen Darsteller machen ihre Sache gut, fallen damit jedoch nur gelegentlich so richtig auf. Besonders schade dabei, dass die Figuren von Ethan Hawke und Bösewicht-Darsteller Peter Sarsgaard, die viele Ansätze bieten und deutlich interessanter sein könnten, leider mangels Screentime nicht ihr volles Potential ausspielen dürfen.

Die Geschichte selbst ist in der grundsätzlichen Handlung kaum anders als in der Vorlage und auch ebenso simpel, in den Details wiederum stark verändert und ganz eigen. Lediglich die Entwicklung der Charaktere hätte für heutige Verhältnisse stärker ausgearbeitet sein können. Dennoch verändert und stört das den Film und das, was er erzählt nur wenig und der Zuschauer bekommt das geboten, was der Trailer angibt. Einen klassischen, einfachen Western im zeitgemäßen Gewand.

Das macht sich auch besonders in Musik und Bildsprache bemerkbar. Während die Musik zu größten Teilen vom, leider bereits verstorbenen, Altmeister James Horner (Musik zu Braveheart, Titanic uvm.) kommt und eine sehr klassische Westernstimmung anschlägt, kommt die Bildsprache sehr frisch und modern daher, ohne dabei den alten Westerncharm zu brechen. Dazu trägt auch zu großen Teilen das tolle Set- und Kostümdesign bei. So sind Bild und Ton eine in sich runde Sache, die das alte Westerngefühl gekonnt in die heutige Zeit transportieren.

 

Ein wirklich echter Western

Die Geschichte der glorreichen Sieben ist quasi eine der Urgeschichten des Films überhaupt und damit oft in andere Settings kopiert oder in abgewandelter Form erzählt. Mit der neuen Version des Klassikers läuft ein „Beinahe-Original“ in den Kinos, das zwar nicht ganz an den zugrunde liegenden Vorgänger heran reicht, aber dennoch bestens unterhalten kann und sowohl für Kenner des ersten Remakes, als auch für Neu-Westernfans einen Besuch im Kino des Vertrauens sinnvoll macht.

 
Die glorreichen Sieben Filmplakat
Kinostart: 22. September 2016
 

Fotos: Sony Pictures Germany

Interview mit Regisseur Dennis Gansel: „Die Dreharbeiten zu ‚The Mechanic: Resurrection‘ haben uns einiges abverlangt.“

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Mit „Die Welle“ und „Napola“ feierte der Regisseur hierzulande bereits große Erfolge. Für „The Mechanic: Resurrection“ zog es Dennis Gansel jetzt nach Hollywood, wo er für den Film mit Superstars wie Jason Statham, Tommy Lee Jones und Jessica Alba zusammenarbeitete.
 

Ajouré: „The Mechanic: Resurrection“ ist dein Hollywood-Debüt. Wie kam es dazu, dass du für diesen Film Regie geführt hast?

Ich hatte mit der Produktionsfirma Millenium Film ein anderes Projekt in Entwicklung, als sie mir das Drehbuch von Mechanic anboten. Ich las es, sah das enorme Potential, was darin steckte, und präsentierte ihnen meine Ideen dazu. Sie mochten sie und meinten, ich solle als nächstes in die USA fliegen, um den Star des Films – Jason Statham – zu treffen. Ich flog ein und wartete fünf Tage in einem Hotelzimmer auf seinen Anruf. Da dachte ich schon: „Na Servus, das geht ja gut los in Hollywood!“ Er meldete sich schließlich, entschuldigte sich für die Verspätung und lud mich in sein Strandhaus nach Malibu ein, wo wir die Ideen durchsprachen. Wir hatten dieselben Ansichten und haben uns gut verstanden. Am Abend sagte er mir dann, dass er den Film gern mit mir machen wolle.

Ajouré: Wie war es mit Jason Statham zu arbeiten?

Sehr angenehm. Er ist schon so lange im Actiongeschäft, sodass er Lust auf neue Regisseure und neuen Input hat. Zudem hat er so große Erfahrung, dass es einfach Spaß macht sich mit ihm auszutauschen. Viele Stunts kann er selber machen. Für einen Filmemacher ist das ein großes Plus, denn man muss den Stuntman nicht im Schnitt verstecken – es ist der Hauptdarsteller, der viele schwierige Szenen selbst ausführt. Außerdem ist er wie ich Europäer, man hat dann doch noch mal eine ganz andere Ebene.

Ajouré: Der Film ist geballte Action pur. Wie waren die Dreharbeiten und was waren die größten Herausforderungen?

Die Dreharbeiten haben uns einiges abverlangt, da wir oft draußen in sengender Sonne bei hoher Luftfeuchtigkeit drehten – oder in überhitzten Innensets mit zusätzlichen Scheinwerfern. Anspruchsvoll waren auch die Drehtage auf hoher See auf einem zum Luxusschiff umgebauten ehemaligen Eisbrecher. 100 Mann Team auf und unter Deck und zwei Units gleichzeitig – eine drehte Drama-Szenen, die andere Action-Szenen unter der Benutzung von SFX, Explosionen und MG-Salven. Zudem standen wir unter Zeitdruck und es musste viel Pensum geschafft werden, da das Schiff wieder an US-Musikstars vermietet wurde. Vor uns waren auf dem Schiff Jay Z und Beyoncé Urlaubsgäste. Ein Poker-Online-Millionär hat nach uns den Pool, in den Jessica Alba mit einem Stuntman fiel, mit Crystal Champagner auffüllen lassen. Einfach so. Und wir dachten schon, wir seien verrückt …
 

Dennis Gansel
Foto: Paul Partyzimmer
 

Ajouré: Worin machten sich die Unterschiede zu deutschen Produktionen besonders bemerkbar?

An der Größe der Teams und am Budget. Aber auch an der Macht der Stars im amerikanischen System – die ist noch größer als die der Produzenten, weil oft nur der Cast einer Produktion das letztendliche Greenlight verschafft.

Ajouré: Bei welchem Genre würdest du noch gerne Regie führen?

Bei einem Liebesfilm.

Ajouré: Was fehlt dir im deutschen Filmgeschäft am meisten?

Der schwierige Umgang und Angang mit Genre außerhalb von Komödie und all ihrer Spielarten. Das ist im Hinblick auf unsere reichhaltige Filmgeschichte etwas schade. Horror, Science-Fiction, Kriminalfilm – sogar eine Frühform der James Bond-Filme – wurden mit „Nosferatu“, „Metropolis“, „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“ sowie „Spione“ alle wesentlich in Deutschland mitgeprägt oder sogar erfunden. Wo ist diese Themenvielfalt heute im deutschen Kino zu finden? Das skandinavische Kino führt uns seit Jahren vor, wie es gehen kann. Zeit aufzuschließen!

Ajouré: Musstest du dich streng an das Drehbuch halten oder konntest du deine Ideen und Erfahrungen als Regisseur noch miteinbringen?

Nein, ich konnte viele Ideen einfließen lassen. Einige haben es aber auch nicht ins Buch geschafft oder wurden im Schnitt doch noch rausgenommen. Insgesamt war der Einfluss aber recht groß, den ich hatte. Man wollte ja auch dieses frische Blut haben. Wegen der Ideen wurde ich engagiert.
 

Dennis Gansel
Foto: Paul Partyzimmer
 

Ajouré: Bei welchem Film hättest du gerne lieber die Regie geführt und was hättest du vielleicht anders gemacht?

Ich hätte gerne bei „The Imitation Game“ Regie geführt. Ich habe mich mein Leben lang sehr mit dem Zweiten Weltkrieg beschäftigt und seit „Napola“ eine große Affinität zu diesen Themen. Ich fand das Script fantastisch, den Film super besetzt, aber emotional nicht ganz stimmig. Schwer zu sagen, was ich anders gemacht hätte, aber ich hätte mich sehr bemüht, das intensive Gefühl, das ich beim Lesen hatte, möglichst so auf die Leinwand zu bringen. Aber das ist immer leicht gesagt. Jedes Buch, jede Umsetzung hat ihre eigenen Tücken.

Ajouré: Mit wem würdest du gerne einmal zusammenarbeiten?

Oh, das sind so viele. In Deutschland stehen annähernd 30 Schauspieler und Schauspielerinnen auf meiner Liste. International sehr gerne mal mit Mel Gibson.

Ajouré: Stehen schon neue Projekte in den Startlöchern?

Ja, ich drehe ab Herbst „Jim Knopf“ in Babelsberg, der Bavaria und in Südafrika. Dies ist ein Traumprojekt, seitdem ich als 7-Jähriger das Hörspiel gehört habe. Für mich DER große Fantasy- und Abenteuerstoff in der deutschsprachigen Kinderliteratur. Wir bauen gerade Lummerland und die Drachenstadt. Schöner kann Arbeit nicht sein!
 

Fotos: Paul Partyzimmer

Porsche Panamera: Die neue Generation ist da!

Seit 2009 gibt es den Porsche Panamera, die erste viertürige Luxus-Limousine des schwäbischen Sportwagenherstellers. Das intern unter dem Kürzel Porsche 970 entwickelte Fahrzeug ist vor allem zu den Oberklassefahrzeugen der anderen deutschen Hersteller, wie beispielsweise dem konzerninternen Audi A8 sowie der 7er-Reihe von BMW und natürlich der Mercedes S-Klasse, als Konkurrenz konzipiert. Im Gegensatz zu diesen Modellen steht beim Panamera jedoch die Sportlichkeit und damit verbunden auch die Motorleistung im Vordergrund.

Die erste Generation des Panamera wurde jedoch häufig kritisiert, primär wegen des Designs, das Kritiker gerne auch als „Buckelwal“ bezeichneten. Schuld daran war die unelegant abfallende Hecklinie und der damit verbundene „Buckel“ der Karosserie. Dieses Jahr präsentiert Porsche nun die zweite Generation des Porsche Panamera, die sich im Hinblick auf das Design ganz deutlich von ihrem Vorgänger unterscheidet. Wir möchten den neuen Panamera daher nun genauer unter die Lupe nehmen.
 

Design

Betrachtet man die offiziellen Bilder des neuen Panamera, so wird deutlich, dass er optisch mit dem Vorgängermodell nicht viel gemeinsam hat. Sein neues Design orientiert sich deutlich stärker an DEM Porsche überhaupt, dem Porsche 911. Vor allem im Heck ist die Verwandtschaft aufgrund der Heckleuchten und des durchgezogenen Leuchtenbands klar erkennbar. Aber auch die Front erinnert deutlich an den sportlichen Bruder.
 

Porsche Panamera Design
 

Der ausfahrbare Heckspoiler des Panamera ist in seiner Größe deutlich angewachsen und erinnert im ausgefahrenen Zustand nun an den Heckspoiler eines Porsche 911 GT3. Diese Weiterentwicklung sorgt nicht nur für eine sportliche Optik des Panamera sondern vor allem auch für einen deutlich verbesserten Abtrieb an der Hinterachse.
 

Motoren

Zunächst wird die neue Generation des Panamera in drei Varianten erhältlich sein:

* Als Panamera 4S, der von einem V6 Motor mit 2,9 Litern Hubraum angetrieben wird und damit eine Leistung von 440 PS sowie ein Drehmoment von 550 Newtonmeter erreicht.

* Als Panamera 4S Diesel, dessen vier Liter großer V8 Dieselmotor eine maximale Leistung von 422 PS erzeugt. Er ist damit der stärkste Dieselmotor der Welt, der in einem Serienfahrzeug standardmäßig von Werk aus verbaut wird. Beeindruckend am Dieselmotor ist vor allem jedoch das maximale Drehmoment von 850 Newtonmeter, das das Drehmoment des Panamera Turbo sogar noch übertrifft.

* In der Topversion als Panamera Turbo, der von einem V8 Motor mit 4,0 Litern Hubraum angetrieben wird und es damit auf eine Leistung von 550 PS sowie auf ein Drehmoment von 770 Newtonmeter bringt.

Für die Produktion dieses V8-Turbomotors baut Porsche aktuell das Stammwerk in Stuttgart-Zuffenhausen aus, da man diesen Motor zukünftig auch in anderen Modellen des VW-Konzerns verbauen möchte. Denkbar ist beispielsweise ein Einbau in den neuen Audi RS6 oder leicht abgewandelt auch in ein zukünftiges Modell von Lamborghini. Trotz seiner atemberaubenden Leistung hält sich der Durst des Panamera Turbo in Grenzen: Auf dem Prüfstand verbraucht der von Porsche in Eigenregie entwickelte Motor lediglich 9,3 Liter Super Plus auf 100 Kilometern.

Geplant ist darüber hinaus in Zukunft ein Plug-In-Antrieb als besonders umweltfreundliche Variante. Außerdem ist davon auszugehen, dass Porsche den Panamera in Zukunft auch noch als leistungsschwächere Basisversion anbietet.

In der Topversion, die von zwei Turboladern zwangsbeatmet wird, umrundet der Panamera die berühmte Nürburgring-Nordschleife in einer Rundenzeit von 7:38 Minuten. Damit ist er nicht nur die schnellste Luxus-Limousine der Welt auf der Nordschleife sondern gleichzeitig auch in etwa gleichschnell wie ein Porsche 911 GT3 der Generation 997, was uns bereits jetzt die Freudentränen in die Augen treibt.
 

Technik

Technisch basiert die zweite Generation des Porsche Panamera auf dem Modularen Standard-Baukasten (MSB) der Volkswagen Gruppe. Damit ist die Plattform des Panamera erstmals keine Eigenentwicklung von Porsche. Auf der gleichen Plattform basiert auch der Audi SQ7 sowie der Bentley Bentayga. Durch Anwendung der bewährten Plattformstrategie von Volkswagen konnten die Entwicklungskosten für die neue Generation des Panamera deutlich reduziert werden. Durch den Plattformwechsel ist der Radstand der neuen Generation des Panamera um 30 Millimeter angewachsen, was ihn eine ganze Ecke spurstabiler macht.
 

Interieur

Das Interieur der ersten Generation des Porsche Panamera gehörte zweifellos zu einem seiner großen Kritikpunkte: Es bestand aus einer schier unüberschaubaren Anzahl einzelner Knöpfe, die gerne auch als „Mäusekino“ oder „Bermuda-Dreieck“ bezeichnet wurden. Porsche hat sich diese Kritik jedoch offensichtlich zu Herzen genommen und das Interieur der neuen Generation des Panamera deutlich übersichtlicher und aufgeräumter gestaltet. Nur noch die wichtigsten Funktionen sind direkt über einzelne Knöpfe erreichbar, die anderen Funktionen hingegen lassen sich über das Menü ansprechen, das sehr bequem durch einen großen Touchscreen-Monitor in der Armaturentafel angesteuert werden kann.
 

Porsche Panamera Interieur
 

Wie es sich für eine Luxus-Limousine gehört sind als Aufpreis für den neuen Panamera sowohl ein Panorama-Schiebedach aus Glas, als auch sehr komfortable Massagesitze erhältlich. Da Panamera-Käufer im Allgemeinen jedoch deutlich sportlicher orientiert sind als beispielsweise Fahrer einer Mercedes S-Klasse, dürfte ein anderes Feature des neuen Panamera deutlich wichtiger sein: Durch das optionale Sport-Chrono-Paket lässt sich der Panamera durch einen Wahlhebel am Lenkrad innerhalb einer Sekunde von einer komfortablen Luxus-Limousine in einen emotionalen Sportwagen umwandeln.
 

Fazit

Betrachtet man die wesentlichen Änderungen zwischen der ersten und der nun folgenden, zweiten Generation des Porsche Panamera so fällt deutlich auf, dass Porsche es erfolgreich geschafft hat die wichtigsten Kritikpunkte am Panamera zu beseitigen und ihn damit deutlich attraktiver zu machen. Auch wurde das Profil des Panamera als Sportler unter den Luxus-Limousinen deutlich geschärft.

Die wichtigste Änderung betrifft aber definitiv die Optik des neuen Panamera, die dafür sorgt, dass aus dem „Buckelwal“ ein extrem geiler Sportwagen geworden ist. Wir sind uns daher sicher, dass die neue Generation des Panamera für Porsche ein klarer Erfolg werden wird und freuen uns bereits darauf den neuen Panamera nun regelmäßig im Straßenverkehr bewundern zu dürfen!

 

Foto: Porsche PR

Das IFA 2016 Special: 4×3 Produkte im Vergleich

Das sind unsere AJOURE´ Men Highlights der IFA 2016 in den Kategorien Fernsehen, Smartphone, Notebook und Drohne:
 

3 x Fernseher

IFA 2016 Fernseher

1 – Metz Novum OLED

Der neue Fernseher von OLED ist das Aufeinandertreffen von Ultra HD-Auflösung und OLED Technik. Metz garantiert eine atemberaubende Auflösung, doch auch neben der Bildqualität trotzt der Novum OLED mit Gadgets wie einem Zwei-Wege-Aktiv-Lautsprecher.

2 – Sony Bravia ZD9

Mit der neuen Bravia-Reihe hat Sony einen Fernseher erschaffen, der, was die Technik angeht, ganz oben mitspielt. Mit der UHD-Auflösung soll sich der Fernseher vor allem dafür eignen, Inhalte mit starkem Kontrastumfang makellos wiederzugeben.

3 – Samsung KS9590

Mit der einzigartigen „10-Bit Quantum Dot“-Technik kann der UHD-Fernseher bis zu einer Milliarde Farben anzeigen. Erhältlich ist der gebogene Fernseher mit Ultra HD Auflösung als 65- und 78 Zoll Modell.

 

3 x Notebook

IFA 2016 Notebooks

1 – Acer Predator 21 X

Dieser Laptop schlägt fast alle Gaming-PCs. Mit dem Predator 21 X hat Acer einen Laptop mit gebogenem Bildschirm erschaffen, der sich nur auf eines konzentriert: Gaming. Die Leistung ist, da Spiele mehr als flüssig laufen sollen, natürlich extrem gut. Er ist das Nonplusultra der Gaming-Laptops – nur der Preis wird entsprechend hoch ausfallen.

2 – Acer Switch Alpha 12

Auch diese 2-in-1-Variante von Acer bietet gute Leistung für einen tragbaren PC, der sich sogar als Tablet benutzen lässt. Die Auflösung ist mit 2160×1440 sehr hoch für ein Tablet / Laptop. Mit einer SSD kommt man auf bis zu 512 Gigabyte Datenspeicher.

3 – Toshiba Tecra A50-C-1QK

Mit diesem Notebook zielt Toshiba auf Business-Kunden ab. Neben der guten Leistung mit einem Intel i5 Chip, 16 GB Arbeitsspeicher und einer 500 GB Festplatte soll der Laptop relativ robust sein. Außerdem gibt es einen integrierten LTE-Funk, der spontanes Surfen leichter macht.

 

3 x Smartphone

IFA 2016 Smartphones

1 – Samsung Galaxy Note 7

Samsungs neues Galaxy Note 7 ist wieder ein Smartphone der obersten Klasse. Denn so groß wie es ist, so Leistungsstark ist es auch. Der Bildschirm ist nun noch heller und größer, das Arbeitstempo schneller, die Kamera verbessert. Ein nettes eingebautes Feature ist der Iris Scanner, auch wenn dieser nicht so gut funktioniert wie der ebenfalls eingebaute Fingerabdruck-Scan.

2 – ZTE Axon 7

Das Axon 7 ist das erste Smartphone von Axon, welches mit Top-Smartphones wie dem
Galaxy S7 mithalten kann. Es besitzt eine Kamera mit Helligkeitsautomatik bei Aufnahmen gegen das Licht, einen hochwertigen Bildschirm und einen sehr guten Klang. Ein großer Vorteil des Axon 7 ist, dass es wesentlich günstiger ist als die Markengeräte der Konkurrenten.

3 – Archos 50 Saphir

Das 50 Saphir ist ein Smartphone, das den Outdoor-Aspekt ins Auge gefasst hat. Zum einen handelt es sich um ein robustes Smartphone, zum anderen hat es mit 5000 Milliamperstunden wohl den besten Akku, den ein Smartphone zurzeit besitzt.

 

3 x Drohne

IFA 2016 Drohnen

1 – Parrot Disco

Die neue Drohne von Parrot kommt mit einer neuen Bauweise daher. Dies soll sie schneller und ausdauernder machen. Auch sie ist mit einer VR-Brille koppelbar. Sie soll knapp 80 km/h erreichen und eine Reichweite von bis zu zwei Kilometern haben. Für etwa 1.300 Euro bringt uns Parrot eine Drohne der oberen Klasse.

2 – Archos Drone

Für 99,99 Euro überrascht uns Archos mit einer sehr günstigen Drohne für jedermann. Sie wiegt nur 135 Gramm und die Leistung lässt natürlich zu wünschen übrig, doch für diesen Preis ist diese Drohne perfekt für Einsteiger und Leute die erfahren wollen, ob so eine Drohne vielleicht was für sie ist.

3 – Ehang Ghostdrone 2.0

Die Ehang Ghostdrone lässt sich problemlos vom Smartphone aus steuern. Sie wird mit einer 4K-Kamera geliefert und wer möchte, kann noch eine Virtual Reality-Brille bestellen. Diese ermöglicht es die Drohne zu steuern, während man alles aus der Sicht der Kamera überblicken kann.

 

Fotos: Samsung Presse; Metz Presse; Sony Presse; Acer Presse, Toshiba Presse; Archos; ZTE; Presse IFA; Ehang; Parrot; rcfotostock / stock.adobe.com

Nerve – Filmkritik & Trailer

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Nerve – Die Story

Vee (Emma Roberts) ist alles andere als eine Draufgängerin. Während ihre beste Freundin Sydney (Emily Meade) das totale Gegenteil ist und beim neuen illegalen Online-Game „Nerve“ zum Star werden möchte, indem sie als Player verrückte Aufgaben der Zuschauer erledigt, traut sich Vee nicht mal, ihren Highschool Schwarm anzusprechen.

Doch eines Tages hat sie genug davon und möchte es Sydney und Co. zeigen. Sie meldet sich ebenfalls bei „Nerve“ als Player an und findet Gefallen daran. Besonders, als sie bei ihrer ersten Aufgabe auf den coolen Ian (Dave Franco) trifft, der ebenfalls „Nerve“ spielt und die ersten Aufgaben mit ihm gemeinsam meistert. Dabei ignoriert sie bewusst die Bedenken ihres besten Freundes Tommy (Miles Heizer) und macht sich mit Ian auf ins große Nerve-Abenteuer in die Stadt. Doch die Uhr tickt, denn Nerve ist mehr als einfach nur ein unterhaltsames Spiel, bei dem man mal eben schnelles Geld machen kann.

 

 

Interessantes Experiment

Nerve trifft den Nerv der Zeit. Und präsentiert Emma Roberts und Dave Franco in einem Film, der sich spielerisch mit den Möglichkeiten und den Gefahren der Generation „24/7 online“ auseinandersetzt. Dabei zeigt sich der Streifen in einem modernen, schicken Gewand und vermag gut zu unterhalten.

Eine der größten Stärken des Films sind die beiden Hauptprotagonisten, gespielt von Emma Roberts und Dave Franco. Mit viel Charme und Spielfreude kommen die beiden Darsteller daher und harmonieren als Duo perfekt. Dabei werden zwar die anderen Schauspieler schnell zu Randfiguren und man hätte den ein oder anderen Charakter durchaus noch mehr beleuchten können, aber das tut der Erzählung an sich keinen Abbruch, fokusiert man sich so doch auf das Wesentliche.

Die Geschichte selbst ist wenig komplex und damit sehr überschaubar gehalten, macht dies aber durch Geschwindigkeit und gut gewählten Rhythmus wieder wett. Die Mischung aus wackeligem Handykamera-Look und sauberen klassischen Kamerafahrten ist gelungen und hält den Film kurzweilig. Man merkt nur lediglich des öfteren, dass die Wackelkamera das Handy lediglich imitiert und der gewählte Handylook (mit eingeblendeten halbtransparten Menüelementen) nachträglich eingefügt
wurde. Das führt außerdem dazu, dass einige, für den technisch versierten Betrachter offensichtliche, Logikfehler Einzug halten, wie zum Beispiel Touchfunktionen auf Bildschirmen, die keine Touchfunktion besitzen.

Doch dies schmälert die Gesamtwirkung nur minimal. Denn neben der großartigen Darbietung der Hauptfiguren schafft es Nerve, einen gelungenen Spagat zwischen poppiger, moderner Unterhaltung und nachdenklich stimmender Untertöne hinzulegen. Dazu bekommt der Betrachter ein aussagekräftiges, gelungenes Finale und damit mehr als nur einen weiteren amüsanten Partyfilm.

 

Bist du Watcher?

Mit Nerve wurde ein zeitgemäßer Film rund um die Thematik von Handynutzung, Social-Media und Co. geschaffen, der auf mehreren Ebenen funktioniert, ohne dabei allzu komplex zu sein. Wer bereit ist, sich auf die bunte Mischung aus abgefahrener Action und kritischen Untertönen einzulassen, der bekommt beste Unterhaltung geboten.

 

Nerve Filmposter
Kinostart: 8. September 2016
 

Fotos: StudioCanal Deutschland

Street Styles: Longpullover

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Look 1

Longpullover

Hose: Won Hundred SHADY Jeans Slim Fit stay black € 134,95

Pulli: YOUR TURN Sweatshirt mottled light grey € 24,95

Socken: Falke RUN ERGO Sportsocken black € 11,95

Schuhe: Converse CHUCK TAYLOR ALL STAR II Sneaker low white/mouse € 79,95

Look 2

Longpullover

Jacke: Puma Laufjacke – puma black € 89,95

Brille: Emporio Armani brown € 159,95

Shirt: Jack & Jones JJCOSMASH T-Shirt basic / black € 14,95

Shirt: HYMN AGENT T-Shirt printblack/mustard € 39,95

Hose: G-Star VODAN TAPERED Cargohose / black € 199,95

Rucksack: Enter CITY HIKERmelange grey / black € 79,95

Schuhe: Nike Sportswear AIR HUARACHE RUN ULTRA Sneaker low / black € 129,95

Look 3

Longpullover

Pulli: Pier One Sweatshirt bordeaux melange € 24,95

Hose: Only & Sons ONSLOOM Jeans Slim Fit black denim € 49,95

Schuhe: Zign Schnürstiefelette sand € 79,95

Look 4

Longpullover

Brille Ray-Ban Sonnenbrille black € 109,95

Sweatshirt Jack & Jones JORGARDA Sweatshirt raven € 39,95

Jeans New Look Jeans Slim Fit black € 24,95

Schuhe Monderer CARNABY Schnürstiefelette black € 269,95

 

Fotos: Zalando

So ist das moderne Alphatier

So wie es Silberrücken bei Gorillas gibt und Alphawölfe in Wolfrudeln, wird bei uns Menschen vor allem vom Alphatier geredet, wenn man einen sehr dominanten Mann meint. Ein Alpha ist der Anführer des Rudels, was darauf zurückzuführen ist, dass die anderen seine Überlegenheit kennen und respektieren.

Im Tierreich wird man zum Alphatier, wenn man von den Schwächeren nimmt, seine Widersacher unterwirft und sich auf das eigene Wohlsein fokussiert. Einer der größten Fehler den wir Menschen machen, ist es anzunehmen, dass man mit dem gleichen Verhalten auch zu einem Alphatier unter den Menschen wird. Natürlich kennen wir Menschen, die zu Macht und Geld gelangen, indem sie rücksichtslos sind und sich Sachen krallen, weil sie einem Schwächeren gehören, doch diese Zeiten neigen sich dem Ende zu. Toleranz wird immer größer geschrieben und mit der modernen Gesellschaft ändert sich auch das moderne Alphatier.
 

Das frühere Alphatier

Die erste und wichtigste Eigenschaft des veralteten Alphatiers war Aggressivität. Sie hatte zwar Wirkung, sorgte aber nicht für eine gute Reputation, die das heutige Alphatier so zu schätzen weiß. Ein Alphatier von damals ließ sich von niemandem respektlos behandeln. Sein wichtigstes Mittel zum Zweck war Autorität, die durch Respektlosigkeit leicht angreifbar war. Es verstärkte seine Autorität jedoch, wenn es sich Respekt einforderte. Ein Alphatier war nicht ängstlich. Dies ließ es viele Widersacher ausstechen, da es mutiger war als sie. Wenn so etwas einmal schief ging, konnte es sich einfach einen Sündenbock suchen. Eine weitere Eigenschaft des früheren Alphatiers war es, andere zu dominieren. Dadurch hob es sich ab, indem es andere klein machte. Doch dieses Leben hatte viele Nachteile und man machte sich mit diesem Verhalten sehr viele Feinde.
 

Das heutige Alphatier

Es definiert sich dadurch, dass es so ziemlich das Gegenteil von dem tut, was das frühere Alphatier tat. Wichtigste Eigenschaft: Durchsetzungsfähigkeit, beziehungsweise Selbstbewusstsein, aber ohne Aggression. Selbstbewusste Alphas sagen was sie meinen und benutzen keinen Euphemismus, sie bleiben beim Thema und machen kurzen Prozess mit Ausreden und versuchten Manipulationen. Allerdings tun sie dies ohne die anderen dabei zu beleidigen, ihnen zu drohen oder Gewalt anzuwenden. Diese Eigenschaft ist der Grundstein für heutige Alphatiere, denn die anderen Eigenschaften bauen wiederum auf dem Selbstbewusstsein auf. Man könnte jetzt sagen, dass eine aggressivere Herangehensweise beim Dating erfolgreicher ist, doch das liegt an einem Fehler in der Betrachtung.

Es ist immer der nette Typ, der das Mädchen von einem Arschloch weggeschnappt bekommt, doch das liegt nicht daran, dass der andere Typ ein Arsch ist. Es liegt daran, dass er auf das Mädchen zugeht und sie anspricht – der nette Mann verliert das Mädchen also nicht, weil er nett ist, sondern weil er passiv ist.

Gegenseitiger Respekt ist wohl eine der Eigenschaften, die am meisten im Kontrast zum früheren Alphatier-Verhalten steht. Diesen baust du am besten auf, indem du dein Gegenüber respektvoll behandelst, egal wer dir gegenübersteht.
Auf diese Weise baust du dir eine gute Reputation auf, was dir, wenn du ein Alphatier bist, hilft, deine Position zu halten. Außerdem ist dein Weg zum Alpha nicht von Hass erfüllt, sondern von Leuten, die auf dich zählen und dich unterstützen.

Die dritte Eigenschaft des neuen Alphas ist es Risiken einschätzen zu können und diese zu verstehen. Erfolgreiche Menschen sind immer Risiken eingegangen und es hat sich gelohnt. Sei es das Investieren einer großen Summe in das erste Unternehmen oder jemanden im Club anzusprechen. Es ist wichtig zu lernen, wie man mit Risiken umgeht, denn dann wirst du besser darin und kannst sie gut abschätzen, was für die Zukunft essenziell sein kann.

Die letzte Eigenschaft ist es, andere zu stärken. Ein heutiges Alpha ist in der Lage Talent und Charakter zu erkennen und kann starke, zwischenmenschliche Bindungen knüpfen. Zum einen lohnt es sich den Rat von Leuten einzuholen, die sich in einem Gebiet besser auskennen und zum anderen sorgt es dafür, dass du viele Freunde gewinnst. Wo ein früheres Alphatier viele Feinde vorzeigen konnte, hat das heutige Alphatier eine große Anzahl an Freunden und Unterstützer, die ihn durch ihre Hilfe und ihr Wissen noch weiter nach vorne bringen.

 

Das neue Alphatier ist also genau wie das frühere Alphatier ein Anführer, das weiß was es will und sich das auch nimmt – mit dem großen Unterschied andere Menschen zu respektieren und diese zu unterstützen. Dies sorgt dafür, dass man schneller zum Alpha wird, da man Unterstützung von seinen Freunden bekommt. Weiterhin hilft es dir dabei diese Position zu halten und das für einen langen Zeitraum. Wo früher besiegte Feinde und neidische Kollegen versucht haben dich vom Platz zu stürzen, sorgen heute deine Kollegen dafür, dass du deine Position auch weiter behältst.
 

Fotos: Louise Murray / robertharding; franckreporter / Getty Images