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King Arthur: Legend of the Sword – Filmkritik & Trailer

King Arthur: Legend of the Sword – Die Story

Nach furchtbaren Ereignissen auf Schloss Camelot wächst der Sohn des verstorbenen Königs Uther Pendragon (Eric Bana), Arthur (Charlie Hunnam) in einem Bordell auf, ohne zu wissen, wer er wirklich ist. Im Heranwachsen fängt er an, nach und nach das Leben auf seine eigene Weise zu organisieren.

In der Zwischenzeit herrscht sein Onkel Vortigern (Jude Law) mit eiserner Hand über England und strebt danach, mit Hilfe eines magischen Turms seine Macht noch zu vergrößern.

Als eines Tages ein großer Stein aus dem Wasser auftaucht, in dem das legendäre Schwert Excalibur, das einst Arthurs Vater gehörte, steckt, erfüllen sich die Prophezeiungen und Arthur stolpert aus seinem alten Leben in eine völlig neue Welt, mit der er zunächst nichts zu tun haben möchte. Doch er steckt längst mittendrin und eine große Aufgabe steht ihm bevor.

 

 

Action-Ritter und Fantasy-Bombast

Was passiert, wenn Regisseur Guy Ritchie den Stoff um die Sage von König Arthur in die Finger bekommt? Richtig, es wird pompös und abgedreht. Denn den Film, den Ritchie daraus gemacht hat, kann man im Look & Feel gerne als Herr der Ringe meets Superhelden-Film bezeichnen.

Neben beeindruckenden Effekten und Schauwerten wird die ziemlich frei interpretierte Geschichte rund um den legendären König, oder viel mehr, seinen Weg dorthin, inszeniert. Dabei greift der Regisseur auf so ziemlich alles zurück, für das er bekannt ist. Abgedrehte Schnitte, interessante Kameraeinstellungen, coole Sprüche und heftige Action.

Das führt dazu, dass wenig Platz für tiefgründige Charakterstudien bleiben und wir hier in erster Linie einen Action-Arthur sehen, trotzdem schafft es der Film, wenn auch stellenweise stark gerafft, die Geschichte zu erzählen, die er erzählen möchte. Dass trotz der vielen Action und beeindruckenden Bilder mit der Zeit ein wenig das Gefühl von Länge aufkommt, mag an der Erzählweise und daran, dass einfach viel in den Film gepackt wurde liegen.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Geschichte, neben Arthur, ist dabei das Schwert Excalibur, dem der Film seinen Untertitel verdankt und um das es in weiten Teilen des Films geht. Dass dieses etwas Besonderes ist, dürfte jedem, der die Artus Sage kennt, klar sein. Seit diesem Film könnte man nun vermuten, dass es aus der gleichen Schmiede kommen muss wie Thors Hammer, denn so einen Wumms besitzt das gute Stück in der Neuinterpretation. Im Gamer-Jargon würde man vermutlich sagen, das Teil ist etwas OP*.

 

Der etwas andere König Arthur

Bei King Arthur: Legend of the Sword geht es weniger um die ritterliche Tugendhaftigkeit und die Wiedergabe der originalen Geschichte. Vielmehr ist der Film als eine einzige große Actionunterhaltung angelegt.

Wer sich dessen bewusst ist und an den stellenweise auftretenden Längen nicht stört, der bekommt eine optisch starke Geschichte geliefert und dürfte sich damit gut unterhalten fühlen.

(*overpowered/übermächtig)

 

King Arthur Kinoposter
Kinostart: 11. Mai 2017

Der Kong zum King!

Kong: Skull Island – Filmkritik & Trailer

 

Fotos: Warner Bros. GmbH

Dein Gesicht zeigt deine Gesundheit

Du hast sicher schon davon gehört, dass bei der traditionell chinesischen Akupunktur feine Nadeln in bestimmte Körperregionen gestochen werden, um an einer anderen Stelle Schmerzen zu lindern. Dies ist nur möglich, da unser Körper in sich vernetzt ist. Und genau nach diesem Schema kann dein Gesicht verraten, ob es deinem Körper gut oder schlecht geht.
 

Stirn

An deiner Stirn kannst du erkennen, wie gut dein Stoffwechsel arbeitet. Spanne deine Stirn nach dem Aufstehen leicht und achte auf Rötungen oder Blässe. Sollte dies der Fall sein, so hat deine Leber Probleme mit dem Abbau von Giftstoffen oder es liegt eine Störung der Gallenblasenfunktion vor.
 

Schläfen

Sind deine Schläfen gereizt, angeschwollen und gerötet, liegt das meistens an einer Überlastung deiner Nieren. Deine Nieren sind ebenfalls für die Entgiftung deines Körpers zuständig. Häufig tritt dieser Effekt auf, wenn du über einen längeren Zeitraum ungesunde und stark künstliche Lebensmittel zu dir genommen hast.
 

Augen

Augenringe entstehen durch Schlafmangel und können innerhalb eines Schlafzyklus auch wieder verschwinden. Werden sie allerdings zu deinem täglichen Begleiter und bleiben auch bei ausreichendem Schlaf, kann dies auf Probleme mit deinen Nieren hindeuten. Die Augenringe sehen dann meist gräulich oder blass aus.

Tränensäcke hingegen sind ein Zeichen von übermäßig psychischem Stress oder entstehen durch eine zu geringe oder übermäßige Essgewohnheit.

Krähenfüße, die kleinen Falten ums Auge, treten meist erst im Alter auf, wenn deine Leberfunktionen schwinden oder dich häufig traurige und negative Gefühle überkommen. Darum gilt bei Krähenfüßen besser mal zum Hausarzt gehen.

Jochbein

Wer gräuliche Verfärbungen oder eingefallene Wangen hat, beansprucht seine Lungen übermäßig. Dies ist gerade bei Rauchern häufig der Fall.
 

Wangen

Verfärbungen der unteren Wangen deuten oft auf eine sehr fetthaltige und falsche Ernährung hin. Hier meldet sich der Magen. Schwellungen und Pickel sind weitere Symptome für übermäßigen Konsum unverträglicher Lebensmittel. Erschlafft die Haut zusätzlich, ist deine Stoffwechsel im Eimer und zeigt somit die Probleme deiner Leber mit der falschen Ernährung.
 

Nase

Ist deine Nasenwurzel angeschwollen oder hat sich eine tiefe Querfalte gebildet, bedeutet das eine gestörte Schilddrüsenfunktion. Deine Schilddrüse ist im Übrigen für die Produktion einiger Hormone zuständig.

Rote Nasenflügel hingegen können auf eine Entzündung an den Bronchen hindeuten. Das Bronchialsystem ist dafür da, einen Teil der ein- und ausgeatmeten Luft zu transportieren und mit den Lungenbläschen den Gasaustausch zu wuppen.

Die rote Nasenspitze bei Rudolf zeigt genau genommen, dass der Typ ein Problem mit dem Herzen hat. Zumindest ist das bei uns Menschen so. Wer mit einer roten Nase gezeichnet ist, sollte mal zum Arzt gehen. Im Winter liegt es natürlich an der Kälte und nicht daran, dass jeder zweite Passant Herzprobleme hat.

Fun Fakt: Meist haben mehr oder weniger stolze Asthmatiker dicke Nasenflügel.
 

Philtrum

Bilden sich Falten um dein Philtrum, bist du psychischer Belastung ausgesetzt. Eine derartige Störung wirkt sich auf deinen Hormonhaushalt aus. Das Philtrum ist natürlich nichts anderes als die Mulde zwischen Oberlippe und Nase, welche in Griechenland als extrem erogene Stelle angesehen wurde. Philtrum ist übrigens griechisch und heißt Liebeszauber. Die Bogenform der Oberlippe wurde auch Amorbogen genannt.
 

Lippen

Herpesbläschen, Geschwüre & Verfärbungen sind ein Zeichen von Problemen im Dünndarm. Ist deine Unterlippe geschwollen, hast du letzte Nacht eine dicke Lippe riskiert oder Probleme mit dem Dickdarm. Blasse Lippen deuten auf eine schlechte Durchblutung hin und generell können Leber-, Milz- & Gallenprobleme deine Lippen anders als sonst aussehen lassen.
 

Kinn

Fun Fakt: Haben Männer ein hervorstehendes Kinn, so haben sie meistens auch eine größere Prostata als andere. Bekommen Frauen Pickel am Kinn liegt das meistens an ihrer zweiten Zyklushälfte. Falten und Unreinheiten deuten auf eine Funktionsstörung in den unteren Gedärmen hin.
 

Wie du sehen kannst, lässt sich viel über Körper und Gesundheit anhand deines Gesichts ablesen. Logisch, dass ein besonderes reines Gesicht seit Menschengedenken als attraktiv gilt. Denn nur mit gesunden Partnern möchte sich der Mensch schließlich fortpflanzen.

Es zeigt sich außerdem, dass unsere Leber sich mit vielen Mitteln versucht zu melden und wir diese typischen Symptome in vielen Gesichtern jeden Tag sehen können. Vielleicht sollten wir dieses wichtige Organ nicht immer mit abgepackter Massenware zerstören.

 

Foto: Jacky Simanzik / EyeEm / Getty Images

Studie beweist: Wer faul ist, ist intelligenter als andere

Laut einer Studie von Todd McElroy an der Fllorids Gulf Coast University sind faule Menschen intelligenter als ihre tüchtigen Artgenossen. Diese Aussage zieht nur leider bei Mama und Papa nicht und soll auch keineswegs faule Akademiker und diejenigen, die gerne welche wären, in dem bekräftigen, was sie tun (bzw. eben nicht tun). Ganz im Gegenteil, da faule Menschen eigentlich ein ungesünderes Leben führen. Außerdem kann es einem „intelligenteren“ Mensch doch Jacke wie Hose sein, dass er es ist. Also nicht gleich in die Luft springen (bzw. es eh nicht tun) oder den Kopf hängen lassen.

In der Studie wurden 60 Probanden einem klassischen Befragungstest unterzogen und anschließend in zwei Gruppen eingeteilt. Die „Denker“ und „Nicht-Denker“ wurden mit Sensoren an den Handgelenken ausgestattet und bewiesen unter langer Beobachtung, dass die Denker intressanterweise im Alltag weniger zu tun haben.

Dies hängt damit zusammen, dass Menschen mit weniger Intelligenz mehr Aktivitäten suchen, um ihre Gedanken darauf zu konzentrieren. Zudem sind sie schneller gelangweilt, weil sie sich weniger mit ihren eigenen Denkprozessen beschäftigen können. Denker hingen meiden die Arbeit, stellen sich überraschend gut darin an, ihre Prozesse schneller und intelligenter zu beenden, um dann faulenzen zu können und um sich ihren eigenen Gedanken hinzugeben.

Glücklicherweise braucht die Welt beide Arten von Menschen. Man stelle sich mal eine Welt ohne kreative Tüftler oder ohne tüchtige Arbeiter vor. Und egal wie intelligent du bist, dich fühlst oder ein IQ-Test von 136 dir vorgibt zu sein, was zählt, ist die letztendlich Menschlichkeit.

 

Foto: ridvan_celik / Getty Images

Rolf Scheider: „Pariser holen aus allem noch das gewisse Extra heraus“

Wir trafen den sympathischen Casting Director zum Interview in seiner Agentur und entlocktem ihm so manche Erinnerung an seine Zeit in Paris. Bei der Gelegenheit haben wir uns auch gleich noch ein paar Tipps von ihm geholt, was in keinem gut geführten Kleiderschrank fehlen darf.

 

¬ Ajouré: Seit bereits mehr als 40 Jahren bist du schon Casting Director. Was war das bisher spannendste Casting/Projekt?

¬ Rolf: Ich habe mittlerweile sicher schon an die 4.000 Castings gemacht und kann mich auch gar nicht mehr an alle so genau erinnern. Für eine Automarke habe ich einmal weltweit Zwillinge gecastet, die komplett unterschiedliche Charaktere haben sollten. Das war super interessant, hat zwar Monate lang gedauert, aber dafür ging es eben auch um die Welt.

Eine ganze Zeit lang habe ich auch die Models für die Dove-Werbung gecastet. Eigentlich ist jedes Casting super interessant, solange es abwechslungsreich ist. Interessant sind vor allem die Castings, die schon ein Story Board mit Tiefgang haben. Ansonsten ist jedes Casting auch immer wieder eine neue Challenge. Man muss die Models, Schauspieler, People an das Thema ranführen und mit ihnen die Rollen auch schon durchspielen, sie motivieren und das Beste aus ihnen herausholen. Das ist nicht nur ein einfaches „Hallo“ und „Stell dich mal kurz vor!“, sondern da steckt viel Arbeit dahinter. Das Tolle an dem Job ist, dass er super kreativ ist.
 

¬ Ajouré: Wie bist du eigentlich zu dem Beruf gekommen?

¬ Rolf: Eigentlich bin ich gelernter Großhandelskaufmann im Butter-Eier-Käse-Bereich. Ich habe dann auch noch einen Abschluss als Kosmetiker gemacht, wodurch ich Visagist geworden bin und nach Paris gegangen bin. Dort und in Mailand habe ich dann selber als Model gearbeitet. Vom Modeln ging es für mich dann beruflich in einer Model-Agentur weiter, wo ich Booker war und habe dann meine eigene Agentur aufgemacht. Ich habe ein gezieltes Auge dafür, wer Talent hat und es weit schaffen kann.
 

¬ Ajouré: Heutzutage lösen Celebrities und Influencer ja oftmals das klassische Model ab …

¬ Rolf: Ja, das stimmt. Die großen Werbungen werden tatsächlich in erster Linie mit Celebrities besetzt und mittlerweile auch mit Influencern. Heutzutage werden Models beim Casting auch direkt nach ihrer Anzahl an Follower gefragt. Durch das Internet hat sich das alles geändert. Von diesen zehntausenden Models, die es auf der Welt gibt, können vielleicht gerade einmal nur maximal 20 % davon leben.
 

Rolf Scheider

 

¬ Ajouré: Du hast lange Zeit in Paris gelebt und mit vielen Mode-Größen zusammengearbeitet. Wie war diese Zeit für dich?

¬ Rolf: 1975 bin ich in Paris angekommen – da lebten auch noch all die großen Modeschöpfer und sie alle hatten ihr eigenes Modehaus, wie beispielsweise Ungaro, Yves Saint Laurent und Sonia Rykiel. Während der Zeit habe ich auch als Modekorrespondent gearbeitet und habe für die Fashion-Produktionen die Kollektionen in den Häusern ausgesucht. Ich habe Yves Saint Laurent zwar nicht persönlich gekannt, aber wenn man sein Modehaus betrat, konnte man ihn vor Ort auch antreffen. Dort gab es für die wohlhabenden Kundinnen jeden Nachmittag auch noch Haute Couture-Shows mit richtigen Kabinen-Models. Das war schon eine tolle Zeit und ich habe noch all diese Erinnerungen daran – z.B. wie ich mit Gianni Versace bei einer Show Backstage stand und mir Gisele Bündchen dann ihren kleinen Hund in die Hand drückte, damit ich mit ihm Gassi gehe. Ich habe aber auch viele andere unvergessliche Backstage-Momente mit Topmodels wie Claudia Schiffer, Linda Evangelista, Nadja Auermann, Naomi Campbell oder Kirsten McMenany gehabt.
 

¬ Ajouré: Was kann man sich von französischen Männern abschauen?

¬ Rolf: Man kann natürlich nicht alle über einen Kamm scheren. Es gibt auch modische deutsche Männer und nicht jeder Pariser Mann ist automatisch auch immer gut gekleidet. Generell kann man aber sagen, dass Mode ein französisches Kulturgut ist, genauso wie Charme und diese gewisse Finesse. Paris hat auch einfach einen ganz eigenen Flair, der sich auf die Menschen überträgt. Dort sind irgendwie alle auch ein wenig mehr an Kultur interessiert. Pariser holen aus allem noch das gewisse Extra heraus und ihnen geht es stark darum, sich wohl zu fühlen.
 

¬ Ajouré: In einer Zeit, in der modisch scheinbar alles erlaubt ist: Was gehört dennoch in jeden gut geführten Kleiderschrank eines Mannes?

¬ Rolf: Unbedingt zeitlose Klassiker! Cashmere-Pullover, V-Ausschnitt, Polo-Shirts, blaue und schwarze Hosen, ein gut geschnittener Trenchcoat – damit kann man nie etwas verkehrt machen, das sollte die Basis sein. Saisonal kann man dann natürlich auch immer nach den aktuellen Trends gucken und wenn man sich darin dann selber auch wohlfühlt, dann kann man das ruhig auch kaufen, aber man sollte sich nie etwas aufschwatzen lassen. Wichtig ist es, ein Gespür für Mode zu entwickeln und nicht alles nachzumachen. Und man sollte auch darauf achten, dass die Kleidung den eigenen Proportionen schmeichelt.

Was mir auffällt ist, dass es immer weniger Individualität und Kreativität gibt. In den Läden hängt überall das Gleiche und das sieht man dann natürlich auch auf den Straßen. Besondere Stücke findet man eigentlich fast nur in ausgewählten Concept Stores, aber das ist dann oft kaum bezahlbar. Deshalb rate ich immer dazu, auf den Sale zu warten und dann zuzuschlagen. Denn so ein Total-Look von Gucci, Prada, YSL, Dolce&Gabbana und Konsorten kostet mal eben 3000 € und ich frage mich, wer hierzulande tatsächlich so viel Geld für nur einen einzigen Look ausgibt.

 

Foto: Artists & Casting Management GmbH

Stylishe Fan-Shirts sind das Must-have!

Sheldon Cooper trägt sie schon lange: Shirts mit seinen Vorbildern!

Die bunten Comic-Shirts sind zu seinem Markenzeichen geworden und absolut Kult! Und auch wir tragen jetzt unsere Idole, Superhelden und Lieblingsbands bedruckt auf T-Shirts. Besonders Band-Shirts, wie beispielsweise die von Nirvana oder Guns’n’Roses, sehen kombiniert zur Lederjacke super stylish aus. Fan-Liebe kann ja so modisch sein!

 

 

 

Fotos: Frazer Harrison / Staff; SGranitz / Kontributor; Johnny Nunez / Kontributor / Getty Images; PR / Tracdelight

Höre auf zu jammern – Du wirst krank!

Eine Katastrophe jagt die andere: Das Wetter ist schlecht und dein Auto springt nicht an. Das Telefonat mit dem nervigen Geschäftspartner oder das anstehende Gespräch mit dem Chef bringen deine Motivation schon am Morgen in Richtung Nullpunkt. Die Zeiten sind schlecht und wir alle sitzen auf einem Pulverfass. Die Klausur, die nörgelnde Freundin, der gestiegene Benzinpreis, der doofe Nachbar, die schlechte wirtschaftliche Lage und überhaupt …

Gehörst du zu denen, die sich regelmäßig ihr eigenes Jammertal erschaffen, sich darin suhlen und in Selbstmitleid versinken? Dann wird es Zeit etwas zu ändern, denn:
 

Wer ständig nörgelt und die Welt nur schwarz sieht, zieht noch mehr Negatives in sein Leben!

Natürlich darfst du mal einen schlechten Tag haben und ihn dir auch zugestehen. Doch du solltest wissen: Nur weil du gerade schlecht von dir oder der Welt denkst, ist nicht alles so mies, wie es für dich aussieht. Deine Emotionen sind keine Tatsachen. Sie sind, was sie sind: Gefühle.

Der blöde Spruch des Kollegen oder ein Fehler, über den du dich momentan ärgerst, werden nicht dafür sorgen, dass die Welt untergeht. Aber es macht etwas mit dir, besser gesagt mit deinem Gehirn.
 

Schon mal von Neuroplastizität gehört?

Hirnforscher behaupten: Wer nur jammert, schadet sich selbst und ist bald nicht mehr in der Lage, Positives für sich zu erkennen. Das Gehirn macht nämlich keinen Unterschied zwischen dem, was du denkst und dem, was du tatsächlich erlebst. Es speichert einfach.

Deshalb denkst du nicht mehr darüber nach, dass du ein- und auszuatmen musst und auch beim Autofahren überlegst du sicherlich nicht mehr, ob du Gas geben oder die Kupplung treten, schalten oder bremsen musst. Es ist ganz selbstverständlich und zur Routine geworden. Wenn du täglich jammerst, passiert das auch. Es wird Routine und du kannst gar nicht mehr anders.

Das geschieht, weil im Gehirn ständig umgebaut wird. Nervenzellen sterben ab, neue bilden sich und damit auch die synaptischen Verbindungen. Je mehr diese Bahnen zwischen den Nervenzellen beansprucht werden, um so mehr werden es und um so schneller geht die Übertragung von Reizen.

Wenn wir etwas lernen oder uns auf etwas spezialisieren, Dinge immer wieder wiederholen, sind sie schnell abrufbereit – so wie beim Autofahren. Jammern programmiert auf Negativität. Und egal was nun um dich herum passiert, dein Gehirn benutzt die Datenautobahnen, die garantiert das berühmte Haar in der Suppe finden. Das passiert unbewusst und blitzschnell.

Die gute Nachricht ist: Was man dem Gehirn antrainiert, kann man im auch wieder abtrainieren. Werden nämlich die Bahnen zwischen den Nervenzellen nicht mehr gebraucht, verkümmern sie. Du hast bestimmt schon bemerkt, dass du dich an vieles, was du irgendwann einmal lernen musstest nicht mehr so gut erinnern kannst.
 

Die Sache mit den Hormonen

Sicherlich ist dir auch schon aufgefallen, dass sich Muskeln anspannen, der Blutdruck steigt und du vielleicht einen roten Kopf bekommst oder zitterst, wenn du dich aufregst oder Angst hast. Es tut deiner Gesundheit also auf Dauer nicht gut.

Das, was zu Urzeiten ein überlebensnotwendiger Schutz vor dem Säbelzahntiger war und den Körper auf Flucht oder Kampf vorbereitet hat, ist die Ausschüttung eines Hormoncocktails. Das Stresshormon Cortisol wird aktiviert und im Körper verteilt, wenn du dich bedroht und schlecht fühlst.

Doch mal ehrlich: Sind negative Gedanken und Jammern wirklich lebensbedrohlich? Nein? Dann gibt es einen einfachen Trick: Lächeln! Beim Lächeln werden im Gesicht Muskeln aktiviert, die dem Gehirn signalisieren: Glückshormone ausschütten!

Das Gehirn kann auch hier nicht unterscheiden, ob du tatsächlich glücklich bist oder nur eine willkürlich erzeugte Muskelaktivität vorliegt.
 

Meister im Jammern oder lieber glücklich sein?

Um es vorweg zu nehmen: Glücklich sein ist eine Entscheidung – und keine leichte! Denn: Überall wird gemeckert, gejammert und gemault, was das Zeug hält. Das verbindet.

Wer jammert ist nicht selbst schuld. Dafür sind die anderen verantwortlich: der Chef, die Freundin oder Frau, der blöde Kollege oder Nachbar. Und es tut gut, bemitleidet zu werden und die Aufmerksamkeit zu bekommen, die man sich wünscht. Kollektives Jammern scheint also „in“ zu sein „in solch schweren Zeiten wie heute“.

Wenn du dich also ab jetzt wieder einmal ertappst beim Jammern oder Dich-selbst-bemitleiden, dann hast du schon einen wichtigen Schritt getan. Du hast das Muster deiner Negativschleife erkannt. Tief durchatmen und Lächeln hilft dann beim Entspannen und dem Abbau der Stresshormone.

Nun kannst du entspannter deinen Blickwinkel auf die Situation ändern und dich fragen:

• „Was kann ich tun?“
• „Wie könnte eine Lösung aussehen?“

Du bist den Umständen nicht hilflos ausgeliefert. Die Entscheidung liegt bei dir.
 

Raus aus der Opferrolle, denn es gibt keine erfolgreichen Opfer!

Es gibt viele Tricks um das Jammertal endgültig zu verlassen. Wir verraten dir, was du außer Lächeln noch tun kannst:

Beginne deinen Tag positiv! Frage dich ab sofort nach dem Aufwachen: Was tue ich heute, damit mein Tag erfolgreich wird?

Egal wie dein Tag war, schreibe jeden Abend mindestens drei Dinge auf, die super gelaufen sind oder über die du dich gefreut hast. Das müssen nicht immer die ganz großen sein. Vielleicht ist es nur das Lächeln einer hübschen Frau im Straßen-
café oder ein anerkennendes „Gut gemacht!“ eines Kollegen oder Kunden.

Genieße die schönen Momente des Tages! Auch das können ganz kleine Begebenheiten sein, wie der „Coffee to go“ in der Sonne oder Song im Autoradio, der dich an eine schöne Begegnung erinnert.

Lass dich nicht beirren, wenn die anderen deine „Verwandlung“ nicht verstehen. Stecke sie einfach an und freue dich mit ihnen gemeinsam darüber, dass deine/eure Welt ein klein wenig schöner wird.

 

Foto: Stewart Cohen / Getty Images

Der Beginn der Zukunft: Autonom fahrendes Taxi

Wenn man die Wörter Harry und London hört, denkt man wohl zuerst an den Zauberer aus Harry Potter, der mit seinem Besen durch die Lüfte Londons fliegt und gegen mehrere Luftverkehrsgesetze verstößt. Dass es sich hierbei allerdings um das erste öffentlich getestete autonom fahrende Taxi handelt, würde wohl niemand erwarten. Das Testen hat also begonnen und mit ihm ein neues Zeitalter des Transports und der Fortbewegung.

Natürlich gibt es schon viele Firmen, die sich mit autonom fahrenden Autos auseinandersetzen und testen, allerdings handelt es sich bei diesem Taxi von der Firma Oxbotica um das erste selbstfahrende Fahrzeug, welches auf öffentlichen Straßen getestet wird. Dass es schon so schnell zu solchen Tests kommt, ist wahrlich unglaublich.

Bei dem Testobjekt handelt es sich um das Taxi mit dem Namen Harry, welches für drei Wochen Testfahrten im Londoner Stadtteil Grenwich anbietet. Insgesamt sollen rund 100 Personen die Möglichkeit haben, das Fahrzeug zu testen. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 16 km/h ist es zwar noch sehr langsam, doch es ist ein aufregender Schritt in Richtung Zukunft.
 


 

Um selbständig zu fahren tastet das Auto seine Umgebung mit Kameras und Sensoren ab und kann somit auf bis zu 100 Meter Entfernung erkennen, ob etwas im Weg ist. Zur Sicherheit befindet sich während der Testfahrten noch jemand im Auto, der eine Notbremsung durchführen kann. Sollten diese Tests erfolgreich verlaufen, stehen wir vor einem sehr großen Wandel, der für den einen ein Segen und für den anderen ein Fluch sein mag.

Wir sind gespannt, ob die Tests erfolgreich verlaufen und sind in Gedanken bei allen Taxifahrern, die sich wohl das Gegenteil wünschen.

 

Fotos: GATEway project.

Darum brauchst du Cannabis

Schwerkranke können nun Cannabis auf Rezept erhalten. Es ist offiziell bestätigt, dass der Bundestag alle Krankenkassen zur Kostenübernahme verpflichtet. Dennoch ist es nicht erlaubt die Pflanzen selbst anzubauen.

Die weibliche Blüte birgt zwei wichtige Wirkstoffe in sich. Delta-9-Tetrahydrocannabinol, auch THC genannt, trägt den berauschenden Wirkstoff in sich, während Cannabidilol (CBD) entzündungshemmend und schmerzlindernd wirkt.

Doch welche Symptome muss der Junkie von nebenan vorgeben, um an verschreibungspflichtiges Cannabis heranzukommen? Wir stellen euch die Krankheiten vor, bei denen Cannabis eine nachgewiesene Wirkung erzielt.


Auch interessant für dich: Psychosen durch kiffen: Macht Cannabis verrückt?


Asthma

Cannabis hat die Eigenschaft, die Bronchien zu erweitern. Somit verbessert sich die Atmung eines Asthma-Patienten deutlich. Dieses Cannabis wird natürlich nicht durch einen Joint mit Tabakzusätzen eingenommen. Das Gras wird ohne eine Verbrennung vaporisiert und als Dampf eingeatmet.

Grüner Star

Menschen, die unter Grünem Star leiden, laufen Gefahr zu erblinden, da ihr Sehnerv dauerhaft beschädigt wird. Auch der Druck im Augeninneren stellt ein großes Risiko dar. Das Cannabidiol soll aber auch hier Linderung verschaffen können.

Krebs

Genau gesagt hilft das Cannabis, indem es den geschwächten Körper nach der Strahlen- und Chemotherapie unterstützt. Viele Patienten leiden vor allem unter Appetitslosigkeit. Dies schwächt den Körper zusätzlich, da er ohne Nahrung keine Energie erzeugen kann. Außerdem hilft Cannabis auch bei Übelkeit und Brechreiz.

Aids

Da die Behandlung von Aids in einigen Anwendungen der von Krebserkrankungen ähnelt, hilft Cannabis auch hier gegen Symptome des körperlichen Unbehagens und der Appetitslosigkeit.
Aber nicht nur solch schwere Krankheiten werden mit Marihuana behandelt. Es gibt auch spezielle Fälle, in denen es gegen Tinitus, Morbus Crohn, chronischem Schluckauf, Allergien, Menstruationsschmerzen, Arthritis, Depression, Darmreizung und Juckreiz eingesetzt werden kann.

Green peace!

 

Foto: Casarsa / Getty Images

7 Ideen für das persönlichste Vatertagsgeschenk

Denke gut darüber nach, was dein Vater gerne mag.

Es geht nicht um Geschenke, die du cool findest, sondern um das, was dein Vater schon immer gerne mag und macht. Wenn dir dein alter Herr am Herzen liegt, dann fallen Geschenke wie Socken, Krawatten oder langweilige Tassen raus. Die schönste Freude ist es, wenn du dir Gedanken machst um die Person, die du beschenkst. Wir wollen dir ein paar Ideen geben, um deine grauen Zellen ein wenig zu fördern, um das persönlichste Geschenk für deinen Vater zu finden.
 

Vielleicht mag er:

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Auto-Zubehör

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Diese Top 7 Hollywood-Mythen darfst du nicht glauben!

1. Schockierender Mythos des Defibrillators

Mit einem Defibrillator einen Patienten, dessen Herz nicht mehr schlägt, zu reanimieren, ist schlicht unmöglich. Der Name des Gerätes setzt sich aus De = weg und fibrillation = Flimmern zusammen und ist für Herzkammerflimmern oder pulseless ventrikuläre Tachykardie-Leiden gemacht. Ventrikuläre Tachykardie ist eine Herzrhythmusstörung die zu einem Herzflimmern und somit zum Tod führen kann.
 

2. Entschuldigung, riecht dieses Taschentuch nach Chloroform?

Drücke einer Geisel ein in Chloroform getränktes Taschentuch auf die Nase und sie ist innerhalb von Sekunden betäubt. Ist leider zu schön um wahr zu sein. Tatsächlich ist es schon möglich, allerdings auch sehr gefährlich. Bei einer geringen Dosis kann es bis zu fünf Minuten dauern, das Opfer zu betäuben. Bei einer hohen Dosis sieht das schon wesentlich einfacher aus, ist allerdings lebensgefährlich, da das Opfer ersticken kann und Chloroform giftig für den menschlichen Organismus ist.

Heißt dein Opfer zufällig Heisenberg, solltest du sehr vorsichtig mit Chloroform sein, da bei Reaktionen mit Aluminium- und Eisenpulver, starken Laugen und Stickstoffdioxid Explosionsgefahr besteht.
 

3. Ertrinken

„Ich habe Ihnen einmal von einem Seemann erzählt, der mir das Gefühl des Ertrinkens beschrieben hat.“ „Ja, er sagt es sei wie nach Hause zu kommen.“ „Ich habe gelogen. Er sagte es wäre die Hölle.“ Zitat: Prestige – Meister der Magie

Häufig sieht man in Zauberer-Filmen wie „Prestige“ eine ertrinkende Person, die zu schreien versucht und gegen die Scheibe ihres gläsernen, nassen Sarges schlägt. Dies ist allerdings kaum möglich, da der Prozess des Ertrinkens nicht länger als einige Augenblicke dauert. Es ist zwar möglich die Luft für ein bis zwei Minuten anzuhalten, aber wer um sich schlägt verkürzt die Zeit enorm.
 

4. Verfolgungsjagd in Asteroiden-Feldern

Den Erzfeind in einem Asteroiden-Feld abzuschütteln ist jedes Mal ein cooles Schauspiel. Dies ist aber leider auch nicht möglich, beziehungsweise haben die Asteroiden einen so großen Abstand zueinander, dass eine Verfolgungsjagd problemlos auf einer geraden Strecke von duzenden Kilometern stattfinden könnte. Das deutsche Kampfflugzeug Eurofighter hat je nach Geschwindigkeit einen Wenderadius von unter 4,8 Kilometern, was ihn für ein modernes Kampfflugzeug sehr agil und beweglich macht. Nehme man einen hochmodernen X-Wing Fighter oder den Millenium Falken, so geht man von einer noch größeren Flexibilität und Beweglichkeit aus. Für diese futuristischen Kampfflugzeuge dürfe es also kein Problem sein in einem Asteroiden-Feld zu agieren.
 

5. Der Flug ins Paradies

Hast du dich schon einmal gefragt was passiert, wenn die defekte Tür eines Flugzeugs mitten im Flug aufreißt? Im Film werden die Passagiere unter Todesangst einer nach dem anderen rausgesaugt. Hilflos ziehst du deine Freundin an dich ran und schwupp gerät auch sie ins Triebwerk. Aber weder ein Loch in der Wand, noch ein kaputtes Triefwerk müssen zu einem Absturz führen. Es stimmt schon, dass bei einem Loch auf 8500 Metern dein Handy aus der Kabine gesogen werden kann, aber dafür gibt es ja den Flugzeugmodus. Ein Mensch, geschweige denn ein festgegurteter, ist in solch einer Situation relativ sicher.
 

6. Wer braucht einen Schlüssel? Das Herz einer Frau wird ausgeschossen!

Schlösser mit einer Handfeuerwaffe zu zerschießen ist leider ebensowenig möglich. Mit einer Shotgun wäre das allerdings schaffbar. Doch ohne diese Fähigkeiten seitens Hollywoods hätte man einige Geiseln wohl nicht retten können. Genau so verhält es sich mit dem Mythos des Schalldämpfers, offiziell auch Mündungssignaturreduzierer genannt. Diese ist nämlich um einiges lauter als die in Filmen. Sie sind jedoch die Lieblinge eines jeden Action-
Regisseurs und halten bei Laune.
 

7. Lucys 10 Prozent

Wir Menschen nutzen nur 10 Prozent unseres Gehirns. Wenn dem wirklich so wäre, wären wir wohl alle Triebtäter oder Nazis. Dieser Mythos ist nicht nur im Film sehr verbreitet, sondern wurde erstmals 1910 im US-amerikanischen Dental Register behauptet. Inzwischen ist bewiesen, dass der Mensch 100 Prozent und somit jeden Teil seines Gehirns ausnutzt. Wäre ja auch etwas merkwürdig, wenn sich unser Gehirn stätig weiterentwickelt, wir aber davon nichts mitbekommen würden.

 

Foto: Ben Welsh / Getty Images