Winterblues - So kannst du dagegenwirken

Sobald die Blätter von den Bäumen gefallen sind, ist der Winter in seinen vollen Zügen. Die Helligkeitsphasen sind kurz und die Witterungsverhältnisse ändern sich täglich. Nun heißt es für dich: rechtzeitig vorsorgen und den niedrigen Temperaturen trotzen. Mit Jacke, Schal und Mütze bewaffnet wirst du die kalte Jahreszeit problemlos überstehen.

Doch irgendwie legt sich der Winter auf dein Gemüt? Das Energielevel sinkt zusehends? Plötzlich kommen Kopf- und Gliederschmerzen sowie andere Wehwehchen hinzu? Erfahre jetzt, woher der Winterblues kommt und wie du dir die Motivation aus der Sommerzeit auch im Winter bewahren kannst.

Wie kommt der Winterblues zustande?

Die gedrückte Stimmung im Winter rührt von der veränderten Lichtausbeute. Während die Sonne im Sommer in ihrem Zenit steht und ihre völlige Kraft entfaltet, hat sie im Winter einen niedrigeren Stand erreicht. Ihre Intensität ist verringert und hinzukommend scheint sie – wenn sie nicht von Wolken verdeckt ist – nur wenige Stunden pro Tag. Das hat Auswirkungen auf deinen Körper.

Beim Auftreffen der Sonnenstrahlen auf der Haut produziert dein Körper das essenzielle Vitamin D3. Dieses unterstützt dein Gehirn bei der Herstellung von Serotonin. Bei dem Stoff handelt es sich um ein Hormon und Neurotransmitter. Es dient dabei vorwiegend der Beeinflussung deiner Emotionen. Als Glückshormon beliefert es uns ständig mit der nötigen Energie, um auch schwierige Aufgaben bewältigen zu können.

Während des Sommers stellt das aufgrund der hohen Lichtmenge kein Problem dar. Im Winter minimiert sich diese allerdings. Dadurch nimmt die Serotonin-Konzentration in deinem Körper ab und das Energielevel fährt herunter. In der Folge reagierst du mit anderen Emotionen. Kleine Herausforderungen nimmst du anders wahr. Einfache Alltagsaufgaben fallen dir deutlich schwerer. Der Winterblues stellt sich ein.

Welche Methoden gibt es, um entgegenzuwirken?

Die effektivste Methode besteht in der dauerhaften Lichtzufuhr. Bereits im Sommer solltest du dich so häufig wie möglich in der Sonne aufhalten. Auf diese Weise füllst du deinen D3- und damit den Serotonin-Spiegel auf. Wichtig: Die Sonnenstrahlen müssen so viele Körperteile erreichen wie nur möglich. Zwar nimmt der Spiegel im Winter dennoch ab. Doch im Vergleich zu Menschen, die sich im Sommer häufig im Innenbereich aufhalten, bleibt der Vitamin D3-Wert bei hoher Lichtzufuhr für eine längere Zeit konstant.

Du hast keine Zeit für ein regelmäßiges Sonnenbad? Dann bietet sich der Kauf einer sogenannten Tageslichtlampe an. Aufgepasst: Die Tageslichtlampe sollte einen Wert von mindestens 10.000 Lux erzielen, um als Medizinprodukt wirksam zu sein. Besonders praktisch: Die Tageslichtlampe ist unabhängig vom Wetter und zu jeder Zeit einsetzbar.

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Natürlich kannst du noch mehr für die Happyness im Winter tun. Mit der richtigen Ernährung holst du dir das Glück vom Teller in den Magen. Bestimmte Lebensmittel haben die Fähigkeit, die Serotonin-Produktion im Körper anzukurbeln. Möglich ist das durch die in ihnen enthaltene Aminosäure Tryptophan. Geeignete Lebensmittel für dein Wohlfühlempfinden: Nüsse, Sojabohnen, Eier und Haferflocken.

Abgesehen von der richtigen Ernährung und der Anschaffung einer Tageslichtlampe hilft Sport bei der Vorbeugung von Stress. Gleichzeitig kurbelst du Stoffkreislauf durch regelmäßige Bewegung an und schüttest vermehrt Glückshormone aus. Die gute Nachricht: Bereits kleine Trainingseinheiten sind absolut ausreichend.

Endlich dauerhaft vom Winterblues befreit – So geht es

Hast du während der kalten Jahreszeiten mit stärkeren Depressionen zu kämpfen? Dann hast du womöglich bereits beim Aufstehen Probleme und Schwierigkeiten dabei, deinem Arbeitsalltag nachzugehen. Viele Betroffene stellen zu dieser Zeit ihr ganzes Leben in Frage und alles gerät ins Wanken. Da der Vitamin D3-Mangel häufig ursächlich für diese Missstimmung ist, solltest du auf ein Vitamin D3-Präparat zurückgreifen. Entscheide dich für eine hohe Dosierung von 10.000 Einheiten pro Tag. Bereits nach kurzer Zeit wirst du eine Veränderung bemerken.

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Manche Menschen zählen auf Johanniskraut. Diese Naturheilpflanze ist in der Drogerie und in der Apotheke in Tablettenform erhältlich. Achtung: Die Einnahme muss täglich und mindestens sechs Wochen lang erfolgen, um eine Wirkung zu erzielen. Nach dieser Zeit zeichnet sich bei vielen Menschen Gelassenheit und das Gefühl eines gesteigerten Energieniveaus ab. Wichtig: Bitte entscheide dich nicht für den Kauf eines Johanniskraut-Tees, da dieser eine geringere Wirkung aufweist.

Andere Heilpflanzen haben ebenso das Potenzial dir durch das Wintertief zu helfen. Ob Ashwagandha oder Kurkuma: Mit der täglichen Zufuhr dieser beiden Naturheilmittel belieferst du deinen Körper mit wahren Wundermitteln. Neben depressiven Verstimmungen lösen sie Ängste, regulieren deinen Stoffkreislauf und in Hafer- oder Sojamilch aufgelöst schmecken sie richtig lecker.

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Last but not least: Halte dich so häufig wie möglich an der frischen Luft auf. Sauerstoff und der Anblick der Natur stärken deine Nerven und befreien deinen Kopf von belastenden Gedanken.

Sorge neben täglicher Abwechslung unbedingt für wohlige Momente im Kreis deiner Familie. Gemeinsames Kuscheln und tolle Spieleabende zaubern alle negativen Gedanken weg. Außerdem stärken solche Momente das Zusammengehörigkeitsgefühl, bringen schöne Erinnerungen mit sich und helfen dir dabei auch im Winter eine gewisse Routine aufrechtzuerhalten.

 

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