Jeden Tag dasselbe Spiel. Der Farmer und Hund Bitzer starten den Tag mit der Checkliste und jeder Tag läuft im immer gleichen Trott. Shaun beschließt das zu ändern und heckt, zusammen mit den anderen Tieren, einen raffinierten Plan aus um endlich mal einen freien Tag zu bekommen.
Doch der Plan geht nach hinten los, als der Wohnwagen, in den die Schafe den schlafenden Farmer gesteckt hatten, sich selbständig macht und den Tieren auf und davon fährt und in der großen Stadt verschwindet.
Shaun beschließt den Farmer zu suchen und ihn wieder zurück zu bringen. Doch seine Schaf-Freunde lassen ihn auch dieses Mal nicht im Stich. Und so zieht die schräge Truppe los, durch die Stadt, die vor Gefahren und Menschen nur so wimmelt.
Tierisch gut gemacht
Shaun, das wohl witzigste und coolste Schaf der Welt, hat nun (zu recht!) einen Kinofilm bekommen.
Wer das gewitzte Schaf und seine Freunde aus der Serie kennt, weiß was ihn hier erwartet. Wer die Serie noch nicht kennt, sollte dies unbedingt nachholen. Denn mit Shaun und der restlichen Truppe um den Farmer und seinen Hund Bitzer hat das britische Studio „Aardman Animation“, neben Wallace & Gromit, eine weitere tolle Erzählwelt geschaffen. Und wo die Serie mit kurzen Episoden doch immer so schnell wieder vorbei ist, kann der Film auf 85 Minuten einfach viel ausführlicher sein und eine etwas größere Geschichte erzählen.
Der Film schafft es dabei, neben der schön erzählten Geschichte, immer wieder augenzwinkernd satirische Elemente einzubauen, die so nur die Erwachsenen verstehen werden, aber die die Kinder nicht überfordern oder stören. Auch verzichtet der Streifen gekonnt zu überdreht und hektisch zu werden. Hält aber sein Erzähltempo relativ konstant und wird somit zu keiner Zeit langweilig.
Neben den liebevoll angelegten und animierten Charakteren und den tollen Kulissen, ist es vorallem die Musik, die zum einen unzählige Varianten des bekannten Shaun-Thema bereit hält, aber auch einige andere schöne Musikstücke gekonnt und passen in die Geschichte einbindet. Die gelungene Kombination dieser Elemente schafft es dann auch, den Film von Anfang bis Ende rund und aus einem Guss wirken zu lassen.
Unbedingt an-shaun
„Shaun das Schaf – Der Film“ ist ein lustiges Abenteuer für die ganze Familie und nicht nur für Kinder. Denn, auch wenn alles recht kindgerecht daher kommt, wer ein klein wenig das Kind in sich bewahrt hat, wird seine helle Freude an Shaun und seinen Freunden haben.
Die Wearables * werden immer populärer. Nach Smartphones und Tablets erscheint auf dem Horizont ein neuer Vertreter der mobilen Endgeräte: Die Armbanduhr mit integriertem Betriebssystem und Internetanschluss (Smartwatch).
Smartwatches auf dem Vormarsch
Als den Smartwatch-Vorreiter kann man das Projekt „Pebble“ bezeichnen. Seit dieser Zeit wurde der Smartwatch-Markt regelrecht revolutioniert. Fast jeder bekannte Hardware-Hersteller wie Apple, Samsung, LG oder Motorola, entwickelt seine eigene intelligente Uhr. Die Kundenerwartungen für das neue Gadget sind groß, denn die Uhren bieten einige nützliche Vorteile an: Sie haben ein geringes Gewicht, die Hände bleiben frei und die Nähe zum Träger ist noch größer als bei den Smartphones. Des Weiteren spielt für die Anwendungsentwickler die Körpernähe eine große Rolle, denn so können verschiedene Sensoren für die Körpertemperatur, Pulsfrequenz und andere physische Faktoren leicht eingesetzt werden (siehe Apple Health-Kit).
Die Hersteller sehen in dieser Technologie auch eine gute Chance, eine Smartwatch speziell für Kinder zu entwickeln. Dies haben die Apple-Techniker früh erkannt und eine solche Uhr für Kids – „Cubi“ – herausgebracht. Weil ein iPhone aufgrund der aufwändigen Technik für kleine Kinder zu früh kommt, ist der „Cubi“ eine sehr gute Alternative. Kids wollen ja auch schon miteinander kommunizieren und „Cubi” erfüllt ihnen diesen Wunsch.
Die Funktionen der Cubi Smartwatch für Kinder
„Star Trek Communicator“ am Handgelenk
Kunterbunte Farben der Apple Smartwatch, sowie sein futuristisches Design, lassen eine Ähnlichkeit an Science-Fiction und Star Trek zu. „Cubi” ist zwar kein Telefon, Kinder können jedoch damit Sprachnachrichten an ihre Eltern und Freunde verschicken, empfangen, oder, – was auch sehr wichtig ist – per Knopfdruck einen Notfall-Alarm auslösen. Die Sprachnachrichten werden von dem eingebauten Mikrofon aufgenommen und Dank dem 3-G-Modul versendet. Da die Nachrichten versenden und empfangen werden, muss man sie auch abspielen können. Diese Funktion ermöglicht ein eingebauter Lautsprecher. Für die Kids ist es umso attraktiver, denn sie fühlen sich dadurch wie stolze Besitzer eines vollwertigen „Communicators”. Ein weiteres Feature ist die Möglichkeit, sich dank NFC-Technik mit anderen Kindern zu vernetzen, sofern diese den „Cubi” auch ihr Eigen nennen können. Werden zwei Geräte aneinander gehalten, so ist man mit seinem Freund/-in vernetzt und kann miteinander Nachrichten austauschen.
Kontakte können mit Fotos angelegt und kinderleicht angerufen werden.
Kindersicherheit
Neben den spielerischen Funktionen, mit denen die Smartwatch ausgestattet ist, spielen die Sicherheitsaspekte beim Erwerb dieser Uhr eine wichtige Rolle. Dank eingebautem GPS-Chip können Eltern ihre Kinder orten. Außerdem kann man Zonen definieren, aus denen sich die Kids nicht entfernen dürfen – ansonsten werden die Eltern sofort benachrichtigt (ähnlich wie bei anderen Smartwatches wie LGs KizOn oder Flip). Ob man seine Kinder unter Beobachtung haben will oder nicht, bleibt natürlich immer eine persönliche Entscheidung. „Cubi” hat auch eine eingebaute Taschenlampe an Bord. Der Akku soll bei normaler Verwendung bis zu 24 Stunden halten. Bei intensiver Nutzung ist jedoch nach etwa fünf Stunden Schluss. Der Preis liegt derzeit bei rund 85 Euro (100 US-Dollar). Weitere Details auf Heycubi.com
Die Cubi Smartwatch hat einen Alarm-Knopf, um bei Gefahr sofort die Eltern informieren zu können.
* Als Wearables werden alle technischen und elektronischen Geräte bezeichnet, die man am eigenen Körper trägt. Der Begriff kommt vom Englischen „to wear something”, was im Klartext „etwas tragen” bedeutet.
Hallo Dan, vielen Dank zuerst einmal für deine Zeit. Wir bewundern schon eine ganze Weile deine Werke und wissen, dass du in der Schweiz ein sehr angesehener und bekannter Fotograf im Bereich „künstlerischer Akt“, nackte Kunst, Erotik, Dessous, Beauty- und Portrait bist. Du fotografierst für große Magazine wie das Penthouse, oder für die METART. Uns hat vor allem die erotische Kunst sehr fasziniert, die deine Bilder zeigen. Es gibt zahllose Fotografen, die Akt fotografieren. Aber deine Bilder haben etwas ganz Besonderes.
Kannst du uns darüber etwas mehr erzählen? Woher nimmst du diesen Zauber?
Die Leidenschaft, Bilder von weiblichen Schönheiten zu erschaffen, begleitet mich schon sehr lange. In meiner Jugendzeit begann ich, Aktbilder mit Pinsel und Bleistift aufs Papier zu bringen. Diese Passion begleitete mich viele Jahre. Auch das Umsetzen von Landschafts- und Street-Fotografie zählte zu meinen damaligen Kunstausrichtungen. Vor gut acht Jahren kaufte ich mir meine erste digitale Spiegelreflexkamera. Zeitgleich war es der Startschuss, meinen langersehnten Wunsch zu erfüllen, Akt- und Erotikfotografien von weiblichen Schönheiten darzustellen.
Fotograf Dani Fehr
Würdest du behaupten, dass du diese erotische Kunst mit jeder Frau erreichen könntest?
Ich denke nicht, dass die Art, wie ich Bilder umsetze, mit jeder Frau möglich ist. Mal abgesehen vom Äußerlichen, was sowieso eine Frage des unterschiedlichen Geschmacks ist, gehört für gewisse Bildwelten, im Bereich Erotik, ein große Portion Talent und Leidenschaft seitens des Models dazu, sodass die letztendlichen Arbeiten zu etwas Besonderem werden und sich von der breiten Masse abheben. Somit sind dann die entstandenen Bilder das Resultat von einem Teamwork und harmonischem Zusammenspiel zwischen Model und Fotograf.
Weißt du schon vorher, ob es DAS Bild wird, was du dir vorstellst?
Für sehr viele Bildumsetzungen habe ich im Vorfeld klare Vorstellungen und bin oftmals überrascht von den Resultaten. Viele Arbeiten entstehen jedoch auch spontan während des Shootings. Einige Bilder, welche unter letzteren Voraussetzungen entstanden, zählen zu meinen besten und erfolgreichsten Werken.
Hattest du von Anfang an in deiner Fotografie-Karriere diesen Kunstfaktor mit in deinen Bildern? Oder hat sich dieser erst mit den Jahren entwickelt?
Ideen und Visionen hatte ich schon viele Jahre zuvor – noch bevor ich überhaupt mit der Akt- und Erotikfotografie angefangen habe. Seit meinem ersten Shooting war und ist es mir immer wichtig, dass meine Arbeiten stets mit Stil und einem besonderen Charakter umhüllt sind. Es ist für mich entscheidend, dass meine Bildsprache und persönliche Note in meinen Werken erkennbar ist.
Viele glauben leider viel zu oft, dass man solche Bilder einfach aus der Hüfte schießt. Hast du vielleicht einen Tipp für Fotografen bzw. diese, die es noch werden wollen, was das A und O ist, um so eine Arbeit abzuliefern?
Viele Bilder sehen oft einfacher aus, als diese es letztendlich wirklich sind. Da ich nur mit natürlichem Licht arbeite und somit niemals Blitz, Scheinwerfer, oder Aufheller verwende, ist meine Arbeitsweise oftmals nicht ganz einfach, zumal man von den gegebenen Lichtverhältnissen abhängig ist und diese nicht per Knopfdruck beeinflussen kann. Die Art meiner Bilder ist von sehr vielen Faktoren geprägt.
So zum Beispiel das Wissen, was die Ausrüstung kann, die Beurteilung der Lichtverhältnisse und die Standortwahl der Bildumsetzungen. Auch ist die Auswahl des Models und die Harmonie ein wichtiger Faktor für erstklassige Arbeiten. Letztendlich trägt heutzutage der Feinschliff mit Photoshop sehr viel dazu bei, dass die entstandenen Werke einen persönlichen Stil beinhalten. Bestimmt ist einer der wichtigsten Punkte in meiner Art der Fotografie, dass das Model von der Arbeit und meinen Visionen überzeugt ist und entsprechend vor der Kamera, mit voller Überzeugung und Leidenschaft, agieren kann.
Du arbeitest überwiegend ohne Visagistin. Hat das ein bestimmten Grund?
Ich hatte sozusagen noch nie eine Visagistin dabei und meine Models schminken sich alle selbst. Auch dies meistens eher dezent, da ich die Natürlichkeit der Frauen mag. Selbstverständlich versuche ich auch bei meiner Modelwahl entsprechende Frauen zu finden, welche zu meiner Arbeit passen.
Sind durch Programme wie Photoshop Make-Up Artists und Visagistinnen überflüssig geworden?
Für meine Arbeitsweise ist natürlich Photoshop sehr hilfreich, sodass die entsprechende Bildauswahl mit Nachbearbeitung noch perfektioniert werden kann. Ich denke jedoch, dass für viele Sparten der Peoplefotografie, wie beispielsweise im Bereich „Glamour & Beauty“, Make-up Artisten und Visagistinnen von großer Wichtigkeit sind.
Gibt es ein Model, das du für dein Leben gerne mal vor der Linse haben möchtest?
Ich muss ehrlich gestehen, dass ich keine favorisierten Models habe. Schon gar nicht irgendwelche Berühmtheiten. Es gibt immer wieder Momente, bei denen ich spontan auf der Straße, oder beim Einkaufen, eine hübsche Frau sehe und ich mir dabei denke, dass diese gerade mein Wunschmodel wäre. Oftmals war ich auch schon spontan und überreichte, verbunden mit einem kurzen Gespräch, meine Visitenkarte. Leider ist es im Bereich, in welchem ich fotografisch tätig bin, nicht ganz einfach, dass spontan Menschen für eine Zusammenarbeit gefunden werden können.
Eine unserer Lieblingsfragen, die wir gerne stellen: Gab es denn schon extrem verrückte Sachen an deinen Sets?
Nun, für mich ist immer noch mein erstes Shooting eine meiner besonderen Geschichten. Das Model, mit welchem ich mich damals für das Shooting in einer alten Fabrik verabredete, meldete sich sehr kurzfristig krank. Da ich mir für Tests erstmals eine digitale Spiegelreflexkamera von einem Freund ausgeliehen hatte und auch die Location reserviert war, wollte ich das Shooting unbedingt umsetzen. Mir kam die spontane Idee, einen Escort-Service anzurufen, um abzuchecken, ob sich eine Dame auch für fotografische Zwecke anbieten würde. Dies mit Erfolg und einige Stunden später durfte ich auf etwas ungewöhnliche Weise mein erstes Shooting absolvieren – ich war von den Resultaten mehr als überwältigt – im Übrigen auch mein erstes „spontanes“ Fotomodel.
Dan, Hand aufs Herz, hat man bei so extrem hübschen Frauen nicht auch mal Kopf-Kino?
Ich denke, dass ich als Fotograf, welcher vorwiegend erotische Bildwelten realisiert, auch zu einer gewissen Weise meine eigenen sexuellen Visionen und Fantasien in meine Bildumsetzungen miteinbringe. Jedoch sehen die Bilder immer um ein Vielfaches erotischer aus, als es dann am Set effektiv war. Es wird hart gearbeitet und oftmals fehlt da die Zeit, dass zu sehr „Kopf-Kino“ mit ins Spiel kommen könnte.
Wo präsentierst Du Deine Arbeiten?
Ich präsentiere einen Querschnitt meiner Arbeiten auf meiner Website (www.artofdan.com) und ich bin mit Portfolios auf verschiedenen Online Plattformen aktiv, wie beispielsweise model-kartei.de, view-stern.de, oder deviantart.com. Unter anderem arbeite ich für METART und das VOLO Magazin. Meine Arbeiten sind Bestandteil von erotischen Jahreskalendern, Online-Magazinen und Büchern. Mein aktuelles Buch „Naked Dream Girls“, herausgegeben vom Verlag „Edition Reuss“, ist seit dem letzten Herbst im Handel erhältlich. In der Vergangenheit erreichten einige meiner Arbeiten auch diverse Erfolge an internationalen Wettbewerben, wie zum Beispiel am „Trierenberg Super Circuit“ oder „The Spider Award“.
Bietest Du auch Workshops an?
Immer wieder biete ich Akt- und Erotikworkshops an. Diese finden in der kühleren Jahreszeit in meinem Studio, in der Ostschweiz, statt. In den Sommermonaten realisiere ich Workshops an unterschiedlichen Outdoor-Locations in meiner Region. Neben dem Umgang mit dem vorhandenen Licht, wird das Arbeiten und die Bildgestaltung mit dem Model geübt und entsprechende Bildsets kreiert. Die Teil-nehmerzahl ist meistens auf vier Personen beschränkt. Ebenfalls besteht die Möglichkeit, Einzelcoachings zu buchen.
Vielen Dank für das tolle Interview und dass du uns einen kleinen Einblick hinter die Kulissen gestattet hast. Wir hoffen, in Zukunft noch viele weitere Bilder von dir sehen zu können.
Langsam aber sicher ist es vorbei, dass man sich vor ein TV-Gerät setzt und Konsolen-Games spielt, oder einfach nur einen Film schaut. Billige 3D-Brillen, die auf der Nase irgendwann unangenehm werden und der Effekt eher schlecht als recht ist, sind so langsam aber sicher passé, denn die Oculus Rift ist hier!
Die Zukunft heißt:
Oculus Rift bzw. Oculus Rift DK2
Eine “Rift-Brille” von Oculus ist die absolute Zukunft. Das heißt, du hast nicht mehr irgendwelche umständlichen Helme mit Stellschräubchen auf, die letztendlich für ein scharfes, oder besser gesagt, nicht scharfes Bild sorgen. Nein – bei der “Oculus Rift” handelt es sich um eine Art Ski-Brille, die einem tatsächlich den Atem raubt.
Technisch ist die “Oculus Rift DK2” wirklich gut abgestimmt. Man hat zwar noch ein ganz leichtes Raster vor Augen, wodurch man erkennt, dass man sich in einem Game oder Film befindet, aber die Qualität und Bildschärfe sind sagenhaft.
Anfang 2014 hat man schon via Youtube einige Game-Videos bestaunen können. Von Horror-Games bis hin zu “COD” war wirklich alles dabei. Und schon da waren wir von der Brille sehr angetan. Mittlerweile kannst du aber nicht nur spielen, sondern dir auch den puren Realismus via TV anschauen. Inzwischen nutzen sie auch einige große Hotels und Kreuzfahrtschiffe für Präsentationen ihrer Umgebung. Auch Möbelhäuser
bieten sie ihren Kunden an, um zum Beispiel Einbauküchen präsentieren zu können.
Ein ganz großer Abnehmer bzw. Befürworter ist die Pornoindustrie
Pornos nicht nur schauen, sondern fast schon mit dabei sein, klingt natürlich sehr verlockend. Das amerikanische Magazin “Complex” hat dazu mit einigen Probanden Tests durchgeführt und ihnen Pornoszenen mit der “Oculus Rift” gezeigt. Und die Kandidaten waren sichtlich erstaunt:
Natürlich wollen wir den ursprünglichen Einsatz der Brille nicht vergessen: GAMES!
Inzwischen gibt es jede Menge Spiele, die mit “Oculus Rift DK2” kompatibel sind und zu denen du dich mit einer einfachen “Plug & Play-Funktion” connecten kannst. Welche Games dir aktuell zur Verfügung stehen, kannst du auf dieser Wiki-Seite ganz einfach heraus finden:
Wer dem Ganzen noch nicht richtig traut, ob kompatibel oder nicht, der kann natürlich auch auf die Konkurrenz warten. Sony hat bereits angekündigt, für die Playstation 4 ein ebenbürtiges Produkt auf den Markt zu bringen. Die “Virtual-Reality-Brille” soll unter dem (Codenamen) “Morpheus” an den Markt kommen. Was die Brille allerdings kosten wird, steht aktuell noch in den Sternen.
Wie sich die Zukunft hier weiter entwickeln wird und welcher Hersteller sich letztendlich mit seinem Produkt durchsetzen wird, werden wir sehen. Fakt ist: Was die “Oculus Rift DK2” aktuell alles kann, ist sehenswert!
Die Brille ist aktuell nur als Demogerät in den USA erhältlich und liegt preislich bei 350 Euro. Das finden wir im Preis-LeistungsVerhältnis wirklich fair. Das Erscheinungsdatum der ersten Brillen für den Endbenutzer dürfte in Kürze bekannt gegeben werden.
Oculus Rift Daten im Überblick:
Hersteller: www.oculus.com Preis: 350 Euro Erforderlich: Ein Windows 7 oder höher, Mac OS 10.8 oder höher, oder Ubuntu 12.04 LTS operating system, 2 USB ports, und ein DVI-D or HDMI Grafik Ausgang.
Vorteile:
– einzigartige 3D-Welt-Darstellung
– besonders großes Sichtfeld
– schnelle Reaktionszeit
– Unterstützung vieler bekannter Entwicklerstudios wie Valve, Epic Games oder id Software
Nachteile:
– unterstützt nicht alle Spiele
– geringe Auflösung
– manche User klagen über Übelkeit
Die Kingsmen sind eine unabhängige, sehr geheime Agenteneinheit. Als bei einem Einsatz ein Mitglied ums Leben kommt, wird ein Nachfolger gesucht. Harry Hart (Colin Firth), einer der Topagenten der Einheit, schlägt den wenig passend erscheinenden „Eggsy“ (Taron Egerton) vor, den Sohn eines ehemaligen Agenten der Kingsmen, der Harry einst das Leben rettete und dafür mit dem eigenen bezahlte.
Doch Harry sieht in dem Jungen nicht nur den Sohn, sondern auch viel Potential. Und so begibt sich Eggsy ins Ausbildungsprogramm der Kingsmen. Das zugleich ein Auswahlverfahren ist, um aus mehreren Kandidaten den Geeigneten auszuwählen.
Während Eggsy zum Agenten herangezogen wird, geht Harry der Spur des getöteten Kingsman nach und stößt dabei immer wieder auf Milliardär Richmond Valentine (Samuel L. Jackson), der, vordergründig ein wahrer Wohltäter, scheinbar jede Menge Dreck am Stecken hat.
Als die Gefahr erkannt wird, ist es fast schon zu spät. Die Kingsmen sind gefragt um die Welt zu retten.
Von Agenten und anderen Irren
Mit starker Besetzung, toll inszenierten Actionszenen und einer gelungenen Comicverfilmung, mit vielen Anleihen aus (Agenten-) Filmklassikern, ist „Kingsman: The Secret Service“ ein gelungener Wurf von „Kick-Ass“ Regisseur Matthew Vaughn.
Dabei schafft es das Zusammenspiel aus Handlung, Action und Schauspielensemble eine so dichte Erzählatmosphere zu erschaffen, dass sie den Betrachter zu fast jeder Zeit bei der Stange hält. Die im Film erzählten drei Handlungsstränge um die Hauptfiguren, gespielt von Colin Firth, Samuel L. Jackson und Taron Egerton, wechseln gelungen hin und her und bleiben dabei immer miteinander verwoben.
Auch wenn der Film ein erkennbar (verrückt erzähltes) klassisches Ende anstrebt und nie mit den krassesten Wendungen und Überraschungen daher kommt, ist er ein tolles Beispiel dafür, dass man mit Leidenschaft und einer Vision (und der nötigen Freiheit) tolle Filme erschaffen kann.
Ebenso brilliant und neben Filmbösewicht Samuel L. Jackson am meisten hervorstechende Person, Colin Firth. Als knallharter, aber zugleich gentlemanliker, Superagenten Galahad, hat er hier die perfekte Rolle inne, die seine, bereits bei „The King’s Speech“ perfektionierte, Edelmann Attitüde, um die Seite des actiongeladenen Spions à la James Bond erweitert. Dabei merkt man, wie Firth unheimlich Spaß hat diesen Charakter zu geben.
In Ton und Bild ist der Film ebenso stimmig und rund wie in der Erzählung selbst. Besonders die Actionsequenzen, mit gelegentlichen Zeitlupen Momenten und tollen Kamerafahrten, sind ganz großes Kino. Und wieder einmal ein Film, der beweist, dass übertriebenes Kameragewackel für Actionszenen nicht von Nöten ist.
Spiel, Spaß und Action
„Kingsman: The Secret Service“ ist stark gemachtes Actionkino, mit gut erzählter Geschichte, die sich aber nicht zu ernst nimmt und immer noch ein Augenzwinkern parat hat. Wer diese Mischung mag, der wird „Kingsmen: The Secret Service“ lieben!
Nach knapp 5 Jahren kommt die Love Parade zurück in die Hauptstadt. Nicht mehr ganz so bunt und schrill, viel eher mit politischen und unkommerziellen Themen. Sprecher Jens Hohmann (42) erklärt, dass alles sehr an die Love Parade erinnern wird, aber distanziert von dem ehemaligen quietschbunten Spektakel.
ZUG DER LIEBE
Am 18. Juli werden insgesamt zehn Lkw von der Karl-Marx-Allee (Friedrichshain) über die Köpenicker Straße (Mitte/Kreuzberg) bis zum Treptower Park ziehen. Auf der Strecke von knapp 10km werden bis jetzt rund 20.000 Musik-Fans erwartet, die sich dem Thema von Jens Hohmann und seinem Team – ein Zusammenschluss von Musikbegeisterten aus Berliner Clubs und Veranstaltern – anschließen.
Die geplante Strecke für den „Zug der Liebe“ durch Berlin
Das Thema in diesem Jahr dreht sich um den Erhalt von Grünflächen in der Stadt, mehr Jugendschutz sowie eine kulturorientierte Senatspolitik. Jens Hohmann erklärt weiter, dass im Gegensatz zur einst schillernden Love-Parade die „Zug der Liebe“-Macher einfach nur demonstrieren wollen. Es wird auch keine Start-Gebühr und kein Verkauf von Getränken – geschweige Werbung – geben.
Was einst die Love-Parade war, die 1989 mit knapp 150 Leuten und dem Motto: „Friede, Freude, Eierkuchen“ startete, soll in Zukunft der „Zug der Liebe“ werden.
Wir sind gespannt, wie sich die „neue“ Love-Parade entwickelt.
AJOURE´ Men im Interview mit Sänger und Songwriter Mark Forster – bekannt durch seine Hits „Au Revoir” und „Auf dem Weg”.
Hallo Mark, danke, dass du dir ein bisschen Zeit für uns nimmst. Erstmal herzlichen Glückwunsch zu deinem neuen Job bei „The Voice Kids”. In der aktuellen Staffel wirst du als Juror mit an Bord sein. Freust du dich schon? Was hast du gedacht, als das Angebot kam? Musstest du lange überlegen?
Vielen Dank! Nein, ich musste nicht lange überlegen. TVK ist ein tolles Format und ich liebe das Ehrliche daran. Hier geht es tatsächlich um den einen Moment, sich vor einem großen Publikum zu zeigen und sich als Talent weiter zu entwickeln.
Wie bereitest du dich auf den Jury-Job vor? Bereitest du dich überhaupt vor? Das Ganze ist schließlich auch Neuland für dich.
Du hast recht: vorbereiten kann man sich eigentlich nicht. Ich habe mir ein paar frühere Folgen mit geschlossenen Augen angeschaut und überlegt wie ich entscheiden würde. Letzten Endes muss mich eine Stimme berühren, da kann auch mal ein Nötchen zwischendurch daneben liegen.
Hast du „The Voice” vorher schon verfolgt? Was macht für dich den Unterschied zu anderen Casting Shows?
Ich hab’s am Rande verfolgt. „The Voice” steht für Qualität. Zum einen bewerben sich die besten Sänger nur hier, die Coaches sind tolle Künstler und das gesamte Team meint es ernst und kümmert sich hingebungsvoll um die Talente. Viele Dinge, die man gar nicht im Fernsehen sieht, sind hier wirklich liebevoll! Ich glaube, unterm Strich spürt man das als Zuschauer.
Noch vor gar nicht so langer Zeit warst du selbst noch recht unbekannt. Deinen endgültigen Durchbruch hattest du 2014 mit der Single „Au Revoir”. Ganz ohne Casting-Show und Fernsehen. Wäre ein Weg à la „DSDS” oder „The Voice” für dich denkbar gewesen?
Ich sehe mich ja noch mehr als Songwriter und Produzent, als klassisch als Sänger. Bei solchen Formaten geht es ja schon um den Aspekt des reinen Singens, was mir persönlich nicht reicht. Das schmälert allerdings nicht meinen Respekt vor den Talenten! Es gibt unzählige Weltstars, die sich aufs großartig Singen „beschränken”.
Was viele oft vergessen: Du hattest schon vor „Au Revoir” mit „Auf dem Weg” eine Single, die sich über 100.000 Mal verkauft hat und 2013 warst du im Sido-Song „Einer dieser Steine” immerhin auf Platz 4 zu hören. Was hat sich aber 2014 dennoch für dich verändert? Wird man öfter angesprochen? Ist der Terminkalender voller?
Jup, Terminkalender ist jetzt voll! Ansonsten ändert sich gar nicht so viel. Ich stehe irgendwie im Auge des Sturms, da ist es meistens gar nicht so windig…
Apropos voller Terminkalender. Wie oft bist du unterwegs und wie oft hast du mal frei und darfst zu Hause die Beine hochlegen?
Haha. Im Moment eher selten. Aber mir macht mein Job sehr großen Spaß und die meisten Termine empfinde ich nicht unbedingt als Arbeit.
Ist es heute noch komisch oder aufregend, sich selbst im Radio zu hören oder im Fernsehen zu sehen? Oder auf Magazinen?
Ja, das ist immer noch fantastisch! Sich selber im Radio zu hören fühlt sich immer ein bisschen an, als würde ich bei irgendwas erwischt werden. So wie früher, wenn die Mutti von deiner 5 in Mathe erfährt. Nur halt in schön…
Stand es für dich schon immer fest, Musik auf Deutsch zu machen?
Ja. Ich versuche so unmittelbar wie möglich zu texten, mit so wenig Distanz und Attitüde wie möglich. Das bedeutet, dass ich in der Sprache schreiben muss, in der ich auch denke. Und das ist nicht Englisch oder Chinesisch, das ist Deutsch.
Was sind deine persönlichen musikalischen Einflüsse?
Irgendwie eine Mischung aus den großen Songwritern wie den Beatles oder Queen und dem frühen deutschen HipHop, wie zum Beispiel Freundeskreis.
Dein Album heißt „Bauch und Kopf”. Fällt es dir schwer, Entscheidungen zu treffen? Bist du eher Bauch- oder Kopfmensch? Oder ein Mix?
Ich bin beides, deswegen heißt mein Album so. Ich habe allerdings gelernt, dass ich die besten Entscheidungen meines Lebens meistens mit dem Bauch und ganz schnell treffe.
Vielen Dank für deine Zeit und das nette Interview. Wir wünschen dir viel Spaß bei „The Voice Kids” und natürlich weiterhin viel Erfolg mit deiner Musik.
Neuste Trends, coole Kombis und unverwechselbare Looks gibt es ganz weit entfernt von Laufstegen und Fashion Weeks. Auf den Straßen zeigen sich Mode-Fans und Trendsetter von ihrer besten Seite und präsentieren Looks, die im Kopf bleiben.
Das A & O für den angesagten Streetstyle: Die Kombination aus Trend und Authentizität. Ob nun elegant mit gedeckten Farben und geraden Schnitten, rockig mit viel Leder und Metalleinsatz oder ausgeflippt und ganz in bunt – getragen wird, was gefällt. Die persönliche Note macht den Stil aus und ist für einen einzigartigen Look elementar. Viel gespielt werden kann dabei mit Accessoires: Hüte, Taschen und Schmuck geben dem Outfit den letzten Schliff und das gewisse Etwas.
Streetstyle Outfit 1
Gipsy STEAN – Lederjacke – schwarz56 299,95 €
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Roboter sind mittlerweile in der Lage, fließend zu kommunizieren und komplexe Bewegungsabläufe zu absolvieren. Das macht sich ein Hotel-Manager nun zunutze und eröffnet das erste Roboter-Hotel der Welt.
Roboterdamen an der Rezeption
Ein Hotel, ganz ohne menschliche Mitarbeiter? Ermöglichen möchte dies ein japanischer Hotel-Manager, der für sein neues Hotel ausschließlich Roboter anstellen will. Diese sollen die Gäste begrüßen, die Zimmer reinigen und als Gepäckträger dienen. Damit Menschen aus aller Welt die Roboterdamen bewundern und mit ihnen kommunizieren können, sollen diese 19 verschiedene Sprachen beherrschen. Mimik und Verhalten gleichen laut Hersteller Kokoro denen eines Menschen.
Roboter benötigen natürlich Strom. Die Lösung hierfür: Kleine Aufladestationen im ganzen Gebäude, zu denen sich die Roboter selbstständig bewegen.
Wieder voller Energie, können die Roboterdamen dann zurück an die Arbeit und die unterschiedlichsten Aufgaben erledigen.
Entstehen soll das futuristische Hotel im Freizeitpark „Huis Ten Bosch“. Das „Henna Hoteru“, so der Name des Hotels, ist dabei weniger eine Attraktion für die Besucher des Parks, als viel mehr eine Möglichkeit, Personalkosten zu sparen. Zudem haben die Roboter eine Reihe weiterer Vorteile.
Vor- und Nachteile der Roboter
Die Gründe für den Einsatz von Robotern liegen auf der Hand. So entstehen kaum Personalkosten, denn die weiblichen Androiden bestehen am Ende des Monats nicht auf ihren Gehaltscheck. Sie benötigen lediglich Strom, welcher durch eine Photovoltaikanlage auf dem Dach ebenfalls kostengünstig produziert werden soll.
Ein weiterer Vorteil ist, dass Roboter nie krank werden. Zwar müssen auch die Androiden gewartet werden, doch dafür können sie Tag und Nacht durcharbeiten. Zudem spart sich der Hotel-Manager teure Fortbildungen und Kosten für Dolmetscher. Ein einfaches Update reicht aus und sämtliche Roboter beherrschen neue Sprachen und Gestiken.
Natürlich hat es auch Nachteile, wenn Roboter als Angestellte fungieren. Wird das Hotel beispielsweise überfallen, oder benehmen sich Gäste „daneben”, können die weiblichen Androiden womöglich nicht angemessen reagieren. Doch auch dafür hat der Betreiber des „Henna Hoteru“ eine Lösung: Gesichtserkennung an jeder Türe. Wer ein Zimmer buchen will, muss sich vorher ablichten lassen und wird sich somit hüten, den Hotel-Bademantel einzustecken.
Roboter-Hotel in Deutschland?
Sollte das Roboter-Hotel ein Erfolg werden, plant der Manager auch in anderen Ländern „Smart-Hotels” zu eröffnen. Die ersten Export-Ziele dürften dabei die USA und China sein, denn in beiden Ländern floriert die Entwicklung von Androiden ebenfalls. Danach könnte es auch in Deutschland das erste Roboter-Hotel geben. Auf viel Komfort dürfen wir uns jedoch nicht einstellen, denn die Zimmer gleichen kleinen Containern und kommen ohne viel Luxus aus.
Die Entwicklung von Androiden schreitet weiter voran. Ist das „Henna Hoteru“ erst einmal eröffnet, wird man sehen, zu was Roboter im alltäglichen Leben wirklich im Stande sind. Schließlich beherrschen diese zwar grundlegende Dinge, können jedoch noch nicht individuell auf bestimmte Situationen reagieren. Dennoch ist das japanische Roboter-Hotel, nach seiner Eröffnung Mitte diesen Jahres, einen weiteren Blick wert.
Deon Wilson (Dev Patel) ist der Entwickler der „Scouts“, Roboter-Droiden, die von der Johannesburger Polizei erfolgreich im Kampf gegen die ständig steigende Kriminalität eingesetzt werden. Er selbst arbeitet jedoch seit Jahren an der Entwicklung einer künstlichen Intelligenz, die den Robotern ein eigenes Bewusstsein geben soll, um selbst Gefühle entwickeln zu können, Bilder zu malen und eigenständig die Welt zu entdecken.
Da sein Arbeitgeber, der Waffenhersteller Tetravaal, mit Chefin Michelle (Sigourney Weaver), kein Interesse an solch einem fühlenden Wesen hat, bleibt ihm nichts übrig, als einen der ausgemusterten Scouts zu entwenden, um so sein Experiment weiter zu führen. Jedoch wird er ausgerechnet in diesem Moment von Ninja (Watkin Tudor Jones), Yolandi (Yolandi Visser) und Amerika (Jose Pablo Cantillo) entführt und mit ihm der Roboter. Denn die Gangster wollen den Entwickler der Scouts zwingen, ihnen den Zugang zu den Robotern zu verschaffen um diese abzuschalten oder umprogrammieren zu können. Doch durch Deons neues Programm erhalten sie nicht die Kontrolle über einen knallharten Kampfroboter, sondern ein verängstigtes, selbst denkendes Roboterbaby. Chappie ist geboren!
Doch auch Deons Tetravaal Arbeitskollege Vincent Moore (Hugh Jackman) ist Deon mit seinen Scouts ein Dorn im Auge. Skeptisch gegenüber selbst denkenden Robotern, hat Moore den MOOSE, einen viel größeren und weitaus teureren Kampfroboter entwickelt, der jedoch von einem Menschen gesteuert wird. Durch den Erfolg der Scouts interessiert sich jedoch niemand mehr dafür und so werden ihm ständig Entwicklungsgelder gestrichen. Als dieser von Chappie erfährt, beginnt er Jagd auf ihn zu machen und sieht in ihm den Schlüssel, die Scouts zu vernichten, um doch noch mit seinem MOOSE auftrumpfen zu können.
Heranwachsender Roboter sucht Eltern
Ein Roboter mit eigenem, echtem Bewusstsein, Hugh Jackman als Antiheld mit Vokuhila und das verrückte Rap Duo Die Antwoord als (Robo-)Babysitter. Mit „Chappie“ hat „District 9“ Regisseur Neill Blomkamp wieder eine ausgefallene Geschichte parat.
Und wieder einmal geht es um Blomkamps Lieblingsthema – die Anderen. Auch Chappie thematisiert, wie Menschen Andersartige gerne in erster Linie als Bedrohung sehen, aber auch wie es gehen kann, wenn man sich auf die Anderen einlässt.
Anders als es der Trailer jedoch vermuten lässt, handelt es sich weniger um einen stark actionhaltigen Streifen mit viel Wumms, sondern mehr um eine Sci-Fi Story die sowohl dramatische als auch komödiantische Elemente verwendet und nur an einigen wenigen Stellen so richtig auf Action setzt. Was dem Film selbst jedoch nicht unbedingt schadet.
Die eigentliche, richtig große Leistung des Films, besteht jedoch darin, dass man Chappie sein Echtsein oft abkauft und sich immer wieder erwischt mit der „Maschine“ mitzuleiden. Chappie ist in seinem Aussehen, seinen Bewegungen, Gesten und im Zusammenspiel mit den Darstellern so gut, dass man ihn als vollwertiges Mitglied des Casts annimmt.
Leider hat der Film ein paar Mankos. So passen Verhaltensweisen und Reaktionen einiger Filmfiguren nicht immer zur Situation. Und Hugh Jackman als Gegenspieler kann sein Potential bei weitem nicht ausschöpfen. Ebenso Sigourney Waver, die als Firmenchefin nur wenig Akzente setzen kann. Einzig und allein Chappie und das Die Antwoord Duo können dem Film ihren Stempel aufdrücken, und kreieren damit einige herrlich, komische, aber auch herzzerreißende Momente.
Kinostart: 05. März 2015
Sci-Fi Abenteuer zum nachdenken
Wer „Chappie“ sieht, sollte den Film nicht unbedingt als reine Unterhaltung ansehen, dann könnte man unter Umständen etwas enttäuscht sein, fehlt doch der ganz große Bäng und das noch dramatischer inszenierte Finale, das möglichst die ganze Welt in Schutt und Asche legt.
Betrachtet man ihn aber unter Neill Blomkamps Gedanken, dem Umgang mit den Anderen, erhält man eine unterhaltsame Geschichte zum nachdenken.