Ajoure Blog Seite 244

Desaster – Filmkritik & Trailer

Desaster – Die Story

Anwalt Dr. Würsch (Stefan Kurt) winkt scheinbar die große Kohle. Denn Gangsterboss Mischa (Milan Peschel) möchte von ihm den Aufenthaltsort eines Kronzeugen wissen, der gegen ihn aussagen soll. Dazu läd er Würsch zu sich ins noble Saint-Tropez ein.

Doch Würsch ist nicht ganz so blauäugig und rückversichert sich, indem er die beiden Gangster Ed (Justus von Dohnányi) und Mace (Jan Josef Liefers) anheuert, die während seinem Aufenthalt das Anwesen überwachen und bei Gefahr eingreifen sollen.

Allerdings hat auch Mischas Frau Lydia (Anna Loos) eigene Pläne und will an das Geld ihres Mannes. Um dieses Ziel zu erreichen umgarnt sie den Anwalt, plant aber mit ihrem Bodyguard Johann (Maximilian Simonischek) und dem Geld durchzubrennen. Doch Johann wiederum hat ebenfalls ganz eigene Pläne.

Als Ed dann auch noch den Fehler begeht sich auf dem Anwesen von Mischas Mutter (Angela Winkler) erwischen zu lassen und diese ausversehen die Klippe hinunter wirft, ist das Chaos vollkommen perfekt.

 

 

Auf den Spuren Tarantinos

Desaster, gleich vorweg, ist kein solches. Desaster ist, seit langer Zeit, einmal wieder eine gut gemachte Gangsterkomödie aus deutscher Hand.

Im Stil von Quentin Tarantino und Guy Ritchie geht Regisseur Justus von Dohnányi an den Film heran, wenn auch mit deutlich geringerem Budget und nicht ganz so ausgefeilt, wie es in den Filmen der beiden Regie-Verrückten aus Hollywood oft der Fall ist. Dennoch ist mit Desaster ein Streifen gelungen, der einfach anders und frischer daher kommt, als viele der „großen“ deutschen Produktionen.

Dazu trägt, neben der erzählten Geschichte, vor allem das kleine deutsche Starensemble bei, das frisch und gelungen aufspielt. Vorne weg die beiden Hauptpersonen, gespielt von Liefers und Dohnányi. Aber auch Milan Peschel, Stefan Kurt, Anna Loos und die restlichen Darsteller haben sichtlich Freude an ihren Rollen.

Desaster ist allerdings nicht dieser eine perfekte deutsche Film auf den man Jahre lang gewartet hat. Bis die Geschichte so richtig in Fahrt kommt vergeht etwas zuviel Zeit, etwas mehr Details und die ein oder andere überraschendere Wendung wäre schön gewesen. Dennoch ist der Film gut gemacht und vermag zu unterhalten.

 

Desaster, aber keine Katastrophe

Wer Snatch oder Pulp Fiction mochte und in der Lage ist, sich auf eine deutsche Version dieses Filmgenres einzulassen, der bekommt mit Desaster eine schräge und gut gemachte Gangsterkomödie.

 

Desaster Kinoplakat

Kinostart: 16. Juli 2015
 
Kinoposter: Studiocanal

Männer Haartrends 2015

Ausgefallen und sexy, elegant und fast schon traditionell oder mit einem angesagten Bart kombiniert: Bei den Männerfrisuren gibt es auch im Jahr 2015 wieder zahlreiche unterschiedliche Trends. Je nach Haartyp, Geschmack und zum Teil auch Menge an Mut zum Auffallen, ist für jeden Mann die passende Frisur und Stylingmöglichkeit dabei.

Undercut

Undercut Frisur Männer

Die Haare an den Seiten kurz und oben lang zu tragen, ist bereits seit einiger Zeit bei Männern und Frauen gleichermaßen angesagt. Vor allem junge Männer sehen mit diesem Schnitt stets hip, modern und modisch aus.

Neu in diesem Jahr
ist der Trend, dass die Haare an beiden Kopfhälften unterschiedlich geschnitten und frisiert werden. So kann beispielsweise auf der einen Seite ein Seitenscheitel herausstechen, während das Haar auf der anderen Seite besonders glatt anliegt. Passend zum Trend, Bärte in allen möglichen Längen und Formen zu tragen, kann ein Bart auch zum Undercut kombiniert werden. Sind die Haare nicht ganz so lang, sieht ein sanfter Übergang zu einem Dreitagebart sehr elegant aus. Bei längerem Haar ist ein Vollbart meist besser geeignet. Wer die Trendfrisur nicht nur mit Gel oder Haarspray in Form bringt, sondern das Haar auch noch (teilweise) färben lässt, sticht jetzt richtig aus der Menge heraus.

Tolle

Tolle Frisur Männer

Mit dem Grundschnitt des Undercuts kann die vordere Haarpartie gut als Tolle gestylt werden. Ob mit festigendem Haarspray nur eine leichte Tolle oder eine extrem große, auffällige Haartolle geformt wird, bleibt jedem selbst überlassen. Stark im Trend liegt die Version, bei der die Seiten sehr kurz geschnitten, und Geheimratsecken durch das Styling der vorderen Haare zur extremen Tolle absichtlich betont werden.

Locken

Männer Locken Frisur

Männer mit Naturlocken haben 2015 Glück: Der Lockenlook ist absolut angesagt – gerade wenn sie sehr natürlich wirken. Wenn du dein lockiges Haar nicht (immer) einfach nur herunterhängen lassen möchtest, ist ein Seitenscheitel mit schön ge-locktem Deckhaar die Alternative. Die Seiten sind in diesem Fall kurz rasiert, während das Deckhaar wellig bleibt und die Koteletten gerade geschnitten werden. Die Frisur kann mit einem Föhn und Schaumfestiger immer wieder in Form gebracht werden.

Starker Scheitel / Seitenscheitel

Seitenscheitel Frisuer Männer

Ob als Business-Look, im Dandy-Style oder mit rasiertem Scheitel und längerem Deckhaar: Der Seitenscheitel ist in vielen Variationen modern. Unauffälliger wirkt der Scheitel, wenn die Haare zur Seite oder nach hinten gekämmt und eventuell mit Stylingprodukten fixiert werden.
Viel extremer kommt ein Scheitel hingegen daher, wenn die Seiten sauber abrasiert sind. Gerade bei dunkelhaarigen Männern wirkt diese Version extrovertiert und cool.

Undone Look / Out of Bed Look

Undone Look Männer Frisuren

Lässig, verwegen und überaus sexy wirkt der sogenannte „Out of Bed Look“, bei dem die Frisur den Eindruck erweckt, als wäre Mann nach einer tollen Nacht gerade aufgestanden. Obwohl der entspannte „Undone Look“ aussehen soll, als hättest du gar nichts mit deinem Haar ange-stellt, gelingt das Styling meist mithilfe von Wachs besonders gut. Für diese unfrisiert er-scheinende Trendfrisur sollten die Haare am besten eine mitt-
lere Länge haben. Auch ein Dreitagebart passt perfekt dazu, um die entspannte Ge-samterscheinung noch weiter zu betonen.

Asymmetrische Frisuren

Asymmetrischer Haarschnitt Männer

Ob mit kurzen oder schulterlangen Haaren: Asymmetrische Frisuren liegen voll im Trend. Bei der Art, wie genau das Haar geschnitten und gestylt wird, gibt es im Grunde keine festen Regeln. Hauptsache, beide Seiten sind unterschiedlich. So tragen im Jahr 2015 viele Männer einen asymmetrischen Pony in der Stirn oder wählen bei kurzem Haar ein asymmetrisches Igel-Styling, das mit viel Wachs in Form gebracht wird. Besonders mutige Männer kombinieren die „schräge“ Frisur mit einer außergewöhnlichen Haarfarbe. Die Haare mit einem Augenzwinkern grau zu färben, und damit das eigene Alter aufs Korn zu nehmen, ist nicht nur bei vielen Promis derzeit sehr beliebt.

Männer mit Dutt

Mann Frisur mit Dutt

Wie asiatische Kämpfer wirken gerade dunkelhaarige Männer mit einem Dutt. Blonde Jungs kommen hingegen eher entspannt rüber und erinnern ein wenig an lässige Surfer-Boys. Zugegeben, als Mann einen Dutt zu tragen, ist erst mal ungewöhnlich und erfordert schon etwas Mut. Doch wer gern auffällt und neue Dinge ausprobiert, liegt mit diesem Styling im Jahr 2015 richtig.

Vor allem wenn du dein Haar bereits als lässigen Untercut hast schneiden lassen, kannst du die obere, längere Haarpartie gut zu einem stylishen Dutt zusammenbinden. Stylingprodukte sind eigentlich nicht nötig. Auch ist es reine Geschmackssache, ob die Frisur ordentlich und eher streng wirkt oder ob du bewusst einzelne Strähnen heraushängen lässt, um sie ungestylter aussehen zu lassen. Ein Bart – vom Dreitagebart bis zum Vollbart – passt vor allem zur lässigen Version sehr gut.

Kurzhaarschnitt

Männer Kurzhaarschnitt

Der Kurzhaarschnitt kommt nie aus der Mode. In diesem Jahr werden gern blonde Highlights dazu getragen. Ist die Haarlänge auf die Bartlänge abgestimmt, wirkt der Schnitt besonders trendy. Die Länge variiert von radikal kurz bis zu mehreren Zentimetern, bei denen die Haare noch mit Gel oder Wachs gestylt werden können. Auch Geheimratsecken werden in dieser Saison keinesfalls versteckt, sondern zusammen mit einem etwa länger gelassenen Kurzhaarschnitt perfekt in Szene gesetzt. Mit Pomade gestylt und gemeinsam mit einem Dreitagebart ist der Style im Retro-Look sehr cool.

 

Fotos © PeopleImages, feedough, Pinkypills, egorr, Double, VladimirFLoyd/iStock

Falk-Willy Wild im Gespräch

Abseits des Glamours und der Roten Teppiche ist die Schauspielerei ein hartes Gewerbe. Oft dominieren Castings und Vorsprechen den Alltag. Warum die Schauspielerei trotzdem immer sein Traum war, wie viel eine Ausbildung wert ist und wie man seine Träume trotz allem verwirklichen kann, verrät uns Falk-Willy Wild. Der Schauspieler, bekannt aus TV-Instanzen wie „Unser Charly“ und „Rote Rosen“, hat gelernt, dass die Dinge sich oft dann erst zum Positiven wenden, wenn man gelernt hat, sie loszulassen.
 

Wie kam dein Künstlername Falk-Willy Wild zustande?

Mein Großvater Willy prägte mich sehr in meiner Kindheit. Sein Wunsch war immer, Schauspieler zu werden. Dieser Traum ist für ihn leider nie in Erfüllung gegangen. Während meiner Schauspielausbildung habe ich dann seinen Vornamen, Willy, in meinen Namen aufgenommen. Jetzt sind wir beide Schauspieler, sozusagen.

Sind Schauspieler heutzutage noch immer verpönt, wenn sie Werbefilme drehen?

Ich habe mich nie zu „gut“ dafür gefühlt, Werbung zu machen. In einer Zeit, in der die meisten meiner Kollegen dem noch abschätzig gegenüber standen, habe ich mir meinen Lebensunterhalt mit Werbung verdienen können. Natürlich habe ich mich darüber geärgert, wenn Kollegen, die mich in einem Werbefilm wiedererkannt hatten, spöttische Bemerkungen darüber machten. Irgendwann habe ich den Spieß einfach umgedreht und geantwortet: „Schau mal – das ist mein neues Auto“, oder „Schau mal – das ist mein neues Grundstück: werbefinanziert!“ Das hat mir den Ruf eingebracht, oberflächlich zu sein. Aber was bedeutet das schon für einen Schauspieler. Oberflächlich zu sein, gehört ja irgendwie zu meinem Beruf: Ich biete eine Oberfläche an, damit etwas projiziert werden kann. Überhaupt sehe ich das alles sehr amerikanisch. Dort ist es völlig normal, zu zeigen, was man sich leisten kann. Anders herum geht man dort aber auch nicht automatisch davon aus, es sich morgen auch noch leisten zu können. Einen Porsche fahre ich gern mal für ein Wochenende, aber am Montag steige ich dann aufs Rad. Natürlich macht das Spaß, aber nach dem Wochenende reicht es dann auch erst mal wieder. So komme ich mit der sogenannten „Glamour-Welt“ ganz gut zurecht.

Das heißt, du bereust auch nichts?

Nein! Werbefilme gedreht zu haben, bereue ich absolut nicht. Wie gesagt – auch das gehört zu meinem Beruf. Früher konnte man mit drei bis vier Werbespots pro Jahr ganz gut über die Runden kommen. Es gibt keine schlechte Arbeit, nur schlechte Arbeitgeber.

Ist das heute auch noch so?

Nein, heute geht das nicht mehr. Irgendwann sind die Werber auf die Idee gekommen, sogenannte Streetcastings zu machen. Heute soll ja alles authentisch sein. Da fasse ich mir an den Kopf! Wir sind Schauspieler: Wir können authentisch! Wir liefern genau das, was verlangt wird. Ich glaube, die Werber wissen einfach nicht, was sie wollen und sind daher ständig auf der Suche nach Inspiration.

 

Falk-Willy Wild - Nathalie Endstation Babystrich
 

Hast du Träume, seitdem du Schauspieler bist?

Früher war ich total versessen darauf, meinen Traum von der Schauspielerei zu verwirklichen. Ich bin ihm buchstäblich hinterher gerannt. Ich dachte immer, ich muss durch gute Leistung auffallen. Allerdings gibt es so viele gute Leute da draußen, dass Leistung alleine leider nicht ausreicht. Also habe ich überlegt, wie ich sonst ins Gespräch kommen könnte. Manche Kollegen versuchen, mit Publicity in gewissen Boulevard-Blättchen auf sich aufmerksam zu machen. Für mich kam es aber nie in Frage, mein Privatleben dafür zu nutzen. Ich wollte weiterhin mit meiner beruflichen Leistung auffallen. Also habe ich lernen müssen, dass man seinen Träumen nicht immer nachjagen kann. Manchmal muss man es einfach auf sich zukommen lassen. Man gibt etwas, und ich bin überzeugt, dass man dafür auch irgendwas zurück bekommt. Oft habe ich die besten Angebote bekommen, wenn ich mir eigentlich gesagt habe: „Das war’s. Da machst Du nicht mehr mit.“

Was war immer dein Traum, der tief in deinem Herzen war?

Ich bin mit den Abba-Filmen groß geworden. Damals wollte ich „Schlagersänger“ werden. Der Traum endete dann mit dem Stimmbruch. Die Schauspielerei war auch immer ein Traum und das Reisen. Den einen Traum habe ich mir erfüllen können. An dem anderen arbeite ich unentwegt – auf Reisen bin ich so häufig wie möglich, eigentlich ununterbrochen. Wann immer Zeit und Geld es erlauben, bin ich weg. Als ich im letzten Jahr für N-Tv ein Reisemagazin drehen durfte, konnte ich beide Träume zusammenführen. Der Sender produziert eine Serie, in der Prominente Reiseziele vorstellen dürfen. Ich habe „mein Zypern“ gezeigt.

Du bist ja ein sehr positiver Mensch und zelebrierst das auch. Was machst du, wenn du heute ein Angebot für eine sehr negative Rolle bekommst. Zum Beispiel: Kinderschänder. Lehnst du ab?

Nein, ich würde es machen. Auf der Schauspielschule lernst du, jede Rolle mit vollem Einsatz zu spielen. Du musst für dich einen Zugang zur Rolle finden, ein Verständnis und eine Erklärung. Dann kannst du sie spielen. Das gilt natürlich für alle Rollen, wobei negative Figuren oft die größere Herausforderung darstellen.

In wie weit nimmt dich so etwas mit?

Sehr! Je länger ich im Beruf bin, desto mehr nehmen mich solche Rollen mit. Angefangen habe ich mit „Natalie – Endstation Babystrich“. Dort habe ich einen Zuhälter gespielt. Ich habe die Figur als netten Jungen von nebenan auftreten lassen, Schwiegermutters Liebling sozusagen. Viele fanden das großartig, manche haben es allerdings falsch verstanden: „Wie, so stellt der sich einen Zuhälter vor?“Das kränkt natürlich. Zumal die Anforderung ja auch nicht war, einen Fiesling zu spielen. Das war ja das eigentlich Schockierende an der Rolle.

Wenn heute ein 16-jähriger Junge auf dich zukommt und sagt, er will Schauspieler werden. Was rätst du ihm?

Ich würde ihm raten, eine richtige Ausbildung zu machen. Wenn man die Schauspielerei von Grund auf lernt, hat man einfach bessere Chancen. Natürlich gibt es Quereinsteiger, die es zu etwas bringen. Zum Beispiel Herr Vogel, der wirklich verdammt gut ist. Natürlich ist eine Ausbildung keine Garantie, aber sie bietet mehr Sicherheit. Und oft weiß man einfach nicht, was die nächsten Wochen und Monate vor einem liegt. Daran muss man sich auch erst mal gewöhnen. Auch der Drehalltag ist hart, da muss einfach alles sitzen. Und das klappt besser, wenn man das richtige Handwerkszeug dazu hat.
 

Falk-Willy Wild
 

Heute haben wir YouTuber am Start. Die bekommen große Werberollen und haben nichts mit Schauspielerei zu tun. Was hältst du davon?

Ich nehme das zur Kenntnis. Es gab schon immer Laien, die sich als Schauspieler verstanden haben. Mit Sicherheit wird auch das ein oder andere große Talent entdeckt werden. Ich schaue es mir auch an, aber als Kollegen werde ich sie nicht bezeichnen. Ich glaube aber auch nicht, dass sie das sein wollen. Für mich sind sie Selbstdarsteller. Aber jeder Hype vergeht irgendwann.

Glaubst du, das Fernsehen bleibt bestehen, wie es ist?

Nein, das glaube ich nicht. Das habe ich bei der Produktion des Films „Komasaufen“ gemerkt. Keiner der unter 20-Jährigen setzt sich abends mit seinen Eltern vor den Fernseher. Das hat die ARD auch gemerkt und die Premiere des Films vorab im Internet gezeigt. Ich könnte mir durchaus vorstellen, mal in einer Internetproduktion mitzuspielen.

Was hast denn Neues auf dem Programm? Was sehen wir in Zukunft von dir?

Ich werde mit Alexandra Neldel zusammen „Rosa – die Hochzeitsplanerin“ für die ARD drehen. Produziert wird der Film von Wiedemann & Berg, die gerade für eine andere Produktion den Bayerischen Fernsehpreis bekommen haben. In Planung ist außerdem der zweite Teil von „Mein Zypern“ auf n-tv. Ich freue mich darauf und auf alles, was noch kommt.

 
Falk-Willy Wild - Unter Uns
 

Foto: AJOURE´ Redaktion

Uhrenvergleich – Auf die Zeit kommt es an!

Ryan Gosling macht es vor! Uhren sind ein absolutes Must-have für jeden Mann. Der US-amerikanische Schauspieler trägt zum schlichten Sakko eine goldfarbene Uhr, die das gesamte Outfit aufpimpt. Uhren sind das Statussymbol jedes Mannes, sie strahlen Männlichkeit und Stil aus. Egal ob sportlich, elegant oder schlicht, für jeden gibt es das passende Schmuckstück für‘s Handgelenk.
 

Ryan Gosling mit Uhr
 

Fast jede Kleidungsmarke entwirft mittlerweile Uhren. Besonders beliebt sind die der Modehäuser Emporio Armani, Hugo Boss und Tommy Hilfiger. Das Preis-Leistungsverhältnis liegt meist im Rahmen. Luxusuhrenmarken, bei denen der Stückpreis schnell mal in die Zehntausende geht, sind Rolex, Cartier oder Audemars Piguet. Doch egal ob es sich um eine preiswerte oder teure Variante handelt, wenn die Uhr Stil hat, wertet sie jedes Outfit auf! Also nicht vergessen: Uhr umlegen!
 

Hier unsere Lieblingsstücke:

Trend Uhren Männer

Links: BOSS Orange Herrenuhr – 150 € // Mitte: Bruno Söhnle Rondo Herrenuhr – 340,00 € // Rechts: Emporio Armani Herrenchronograph – 369 €

 

Trend Herren Uhren

Links: THOMAS SABO Chronograph – 398 € // Mitte: Tommy Hilfiger Herrenuhr – 179 € // Rechts: Tissot T-Sport – 510 €

 

 

Fotos: Kevin Winter/Getty Images; © kieferpix/iStock.com, Christ

Top 15 Facebook Tipps & Tricks

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Um bei den vielen Möglichkeiten und Funktionen die Facebook dir bietet, nicht den Überblick zu verlieren, haben wir dir hier unsere 10 besten Facebook Tipps und Tricks zusammengestellt, die dir den Umgang mit dem sozialen Netzwerk erleichtern und beschleunigen können.
 

1. Setze deinen Status für ausgewählte Freunde auf offline

Wenn du davon genervt bist, dass dich manche Leute jedes Mal anchatten, sobald du online bist, kannst du sie auf deine persönliche Blacklist setzen.

Hierzu klickst du in der rechten Chat Leiste unten auf das „Einstellungen“ Zahnrad neben der Suche und wählst „Erweiterte Einstellungen…“ aus. Es öffnet sich ein Fenster, wo du den Punkt „Chat für alle Freunde aktivieren, außer…“ auswählen und die Namen der betreffenden Personen in das Feld darunter eintragen kannst.

Genauso kannst du in diesem Einstellungen-Fenster deinen Chat auch nur für ganz bestimmte Personen freigeben oder den Chat komplett deaktivieren.

Erweiterte Chateinstellungen
Erweiterte Chateinstellungen

 

2. Starte einen Gruppen-Chat

Du kannst auf Facebook nicht nur mit einem deiner Freunde chatten, sondern weitere Freunde dem Chat hinzufügen und somit einen Gruppen-Chat starten. Hierzu klickst du bei einem gerade offenen Chat auf das Freunde-Symbol mit dem Pluszeichen. Es öffnet sich eine Leiste, in die du weitere Freunde eintragen und zum Chat hinzufügen kannst. Dieser Gruppen-Chat bleibt so lange bestehen, bis die einzelnen Personen den Chat wieder verlassen.

Gruppen-Chat erstellen
Gruppen-Chat erstellen

 

3. Verberge deine Statusmeldung vor bestimmten Freunden

Manche deiner Mitteilungen sind vielleicht nicht für jeden deiner Freunde gedacht. Gerade wenn es sich um deine Arbeitskollegen/Chef/Lehrer/Eltern etc. handelt, möchtest du eventuell nicht jede Statusmeldung mit ihnen teilen.

Hierzu kannst du bei deiner Statusmeldung vor dem Posten auf den Pfeil neben „Öffentlich“ klicken und auswählen, wer deine Meldung zu sehen bekommt. Unter „Benutzerdefiniert“ kannst du auch ganz konkret bestimmte Personen ausschließen oder einzelne Listen auswählen, wenn du vorab deine Freunde in Listen gegliedert hast.

Individuelle Privatsphäre
Meldungen verbergen mit Einstellung der individuellen Privatsphäre

 

4. Füge Symbole in deinen Statusmeldungen, Kommentaren und Chats ein

Wenn deine Beiträge mehr Beachtung bekommen sollen oder dein Kommentar aus der Masse herausstechen soll, versuche es doch einfach mal mit ein paar (dezent eingesetzten) Symbolen wie ♥ , ♫ oder ☼.

Diese Sonderzeichen können über Tastenkombinationen mit der ALT-Taste eingefügt werden. Hierzu drückst du zuerst die ALT-Taste, dann dazu gleichzeitig die gewünschte Zahl und erst dann die ALT-Taste wieder loslassen.

Oder du kopierst dir die Symbole aus unserer Liste heraus und fügst sie auf Facebook ein:

ALT+1 =
ALT+2 =
ALT+3 =
ALT+4 =
ALT+5 =
ALT+6 =
ALT+7 =
ALT+8 =
ALT+9 =
ALT+10 =
ALT+11 =
ALT+12 =
ALT+13 =
ALT+14 =
ALT+15 =
ALT+16 =
ALT+17 =
ALT+18 =
ALT+19 =
ALT+20 =
ALT+21 =
ALT+22 =
ALT+23 =
ALT+24 =
ALT+25 =
ALT+26 =
ALT+27 =
ALT+28 =
ALT+29 =
ALT+30 =
ALT+31 =

 

5. Lade komplette Fotoalben deiner Freunde herunter

Wenn einer deiner Freunde ein Fotoalbum veröffentlicht hat, das du dir gerne komplett speichern möchtest, dann brauchst du nicht jedes Bild einzeln herunterladen.

Mit dem Tool Photo Grabber (leider nicht mehr verfügbar) kannst du dir ganz einfach das komplette Album inklusive aller Kommentare dazu speichern.
Das klappt übrigens auch mit sämtlichen Fanseiten, die du gelikt hast.

Tipp für Mac User: Falls sich das Programm nicht öffnen lassen will, einfach mit rechter Maustaste „öffnen“ auswählen und bestätigen.

Photo Grabber
Komplette Facebook Alben herunterladen mit Photo Grabber
 

6. Vergrößere Bilder automatisch ohne darauf zu klicken

Du kannst alle Bilder bei Facebook viel schneller ansehen, wenn sie sich schon vergrößern, wenn du mit der Maus darüberfährst, ohne dass du sie immer extra anklicken musst. Das funktioniert mit Firefox Add-On Thumbnail Zoom. Diese Browser Erweiterungen werden dir jede Menge Klicks und somit auch viel Zeit sparen.

Hover Zoom & Thumbnail Zoom
Die Browser Erweiterungen Hover Zoom und Thumbnail Zoom für die Auto-Zoom Funktion bei Mouse Over
 

7. Lies deine nicht angezeigten Meldungen

Es ist inzwischen kein Geheimnis mehr, dass dir Facebook nicht alle Meldungen deiner Freunde oder Seiten, von denen du Fan bist, anzeigt. Stattdessen versucht Facebook dir nur die für dich relevanten Beiträge anzuzeigen.

UPDATE: Diese Funktion wurde inzwischen von Facebook deaktiviert.

 ungelesene Meldungen anzeigen
Verborgene ungelesene Meldungen anzeigen
 

8. Entferne „falsche“ Freunde

Du kannst die Facebook Graph Search nicht nur dazu nutzen, um Leute zu finden, die beispielsweise die gleichen Interessen haben wie du. Verwende sie doch einfach mal anders herum, um Freunde zu entfernen, die Fans von Seiten sind, die so gar nicht nach deinem Geschmack sind.

Beispielsweise kannst du über den Link https://www.facebook.com/browse/friended_fans_of/?page_id=268232929583 feststellen, wer deiner Freunde Fan der Partei NPD ist.

Du kannst so jede Fanseite abfragen, indem du einfach die jeweilige page_id der Seite am Ende einsetzt. Wenn die Page Id nicht in der URL der Fanseite angezeigt wird, kannst du sie auch hier auslesen lassen: („ajouremen“ durch gewünschte Fanseite ersetzen).

Achtung! Facebook hat seine Richtlinien und Funktionen hierzu geändert. Diese Abfrage ist ohne Authentifizierung nicht mehr möglich.

Sind deine Freunde Fan der Seite NPD?
Sind deine Freunde Fan der Seite NPD?
 

9. Stelle die Autoplay Funktion der Videos ab

Die kürzlich eingeführte Autoplay Funktion für Videos auf Facebook trifft nicht nur auf Begeisterung. Sie lenkt oft beim Lesen ab und drängt das Ansehen der Videos förmlich auf. Gravierender ist das Problem jedoch bei mobilen Geräten, da die laufenden Videos so auch automatisch dein Datenvolumen verbrauchen. Auch wenn sich die Funktion nicht komplett abschalten lässt, kannst du sie zumindest einschränken.

So geht’s mit einem iPhone:

  • Öffne die iPhone Einstellungen
  • Wähle Facebook aus
  • Klicke unter dem Facebook Symbol auf Einstellungen
  • Aktiviere bei „Video“ den Punkt „Auto-Play nur über WLAN“

Autoplay auf dem iPhone nur über WLAN
Video Autoplay auf dem iPhone nur über WLAN aktivieren
 

Und mit einem Android Gerät:

  • Newsfeed nach rechts wegschieben
  • Einstellungen anklicken
  • AutoPlay nur über WLAN auswählen

Im Browser kannst du die Funktion komplett deaktivieren, indem du rechts oben auf den kleinen Pfeil klickst, „Einstellungen“ auswählst und unter dem Menüpunkt „Videos“ „Videos automatisch abspielen“ auf „Aus“ setzt.

Videos automatisch abspielen deaktivieren
Videos automatisch abspielen deaktivieren
 

10. Lösche deinen Facebook Account komplett

Wenn du von Facebook komplett die Nase voll hast und du deinen Facebook Account endgültig löschen willst, dann kannst du das über diesen Link tun. Mit einem Klick auf den Button „Mein Konto löschen“ wird nochmal dein Passwort abgefragt und anschließend erhältst du eine Bestätigungsmail von Facebook, die deine Löschung bestätigt.

Allerdings nur fast, weil dir Facebook 14 Tage lang die Möglichkeit gibt, dein Konto zu reaktivieren, erst danach wird dein Profil endgültig gelöscht.

Ob Facebook allerdings auch mit der Profillöschung alle deine Daten löscht, bleibt zu bezweifeln.

Facebook Account löschen
Facebook Account endgültig löschen


 


UPDATE:

11. Speichere Inhalte und lese sie später

Wenn du einen interessanten Inhalt bei Facebook entdeckst, aber keine Zeit hast, ihn sofort zu lesen, dann kannst du Links ganz bequem speichern und später lesen. Die Funktion nennt sich „Save“ bzw. „Speichern“ und ist sowohl im Browser, als auch auf dem Smartphone oder Tablet verfügbar. Egal ob es sich um einen Link, Musik, ein Video oder einen Ort handelt, du kannst dir den Inhalt ganz einfach für später merken. Dazu klickst du auf das kleine Pfeil-Symbol, das in jedem Beitrag zu finden ist und wählst „Link speichern“ oder „Ort speichern“ aus. Die gespeicherten Inhalte sind dann über die Schaltfläche „Gespeichert“ in der linken Menüspalte, den App-Optionen auf dem Smartphone oder direkt über den Link https://www.facebook.com/saved erreichbar und können angesehen werden, wenn du Zeit dafür hast. Besonders praktisch ist das natürlich innerhalb der Facebook App auf dem Smartphone oder Tablet. Entdeckst du unterwegs einen interessanten Inhalt, speicherst du ihn und kannst ihn zu Hause ganz einfach wiederfinden. Die gespeicherten Inhalte werden nämlich unter den verschiedenen Geräten synchron gehalten.

Facebook Link speichern
Link auf Facebook speichern

Gespeicherte Links aufrufen
Gespeicherte Links aufrufen

 

12. Lasse dir deine Gemeinsamkeiten mit Freunden anzeigen

Der Datenbestand von Facebook ist mächtig und jeder Nutzer des sozialen Netzwerkes hat im Durchschnitt mehr als 300 Freunde. Da liegt es nahe, die beiden Dinge miteinander zu verbinden. Facebook bietet dir die Möglichkeit, deine Gemeinsamkeiten mit Freunden anzeigen zu lassen. Dafür besuchst du einfach das Profil eines Freundes, klickst auf die „…“-Schaltfläche im Titelbild und anschließend auf „Freundschaft anzeigen“. Daraufhin öffnet sich eine Seite mit gemeinsamen Freunden, Fotos und Statusmeldungen aus der Vergangenheit.

Gemeinsamkeiten von Freunden anzeigen
Gemeinsamkeiten mit Freunden anzeigen

 

13. Lese versteckte Nachrichten im „Sonstiges“-Ordner

Wenn dir eine befreundete Person eine Nachricht schreibt, dann wirst du darüber mit einer Benachrichtigung informiert und kannst die Mitteilung bei Facebook im Posteingang abrufen. Schreibt dir aber eine Person, mit der du bei Facebook keine direkte Verbindung hast, dann kann es vorkommen, dass die Nachricht im „Sonstiges“-Ordner innerhalb des Posteingangs landet und du darüber nicht informiert wirst. Mitteilungen von alten Schulfreunden oder Arbeitskollegen können deshalb schnell unbemerkt bleiben. Von diesen versteckten Nachrichten erfährst du nur etwas, wenn du im Nachrichtenbereich gezielt am oberen Rand den Reiter „Sonstiges“ auswählst.

Nachrichten im "Sonstiges"-Ordner
Nachrichten im „Sonstiges“-Ordner lesen
 

14. Verbinde WhatsApp mit Facebook und importiere Daten

Anfang des Jahres 2014 hat Facebook den Instant Messenger WhatsApp gekauft, lässt die beiden Produkte aber weiterhin eigenständig ihren Dienst verrichten. Eine Verbindung der beiden Dienste wird aber jetzt im WhatsApp-Messenger sichtbar. Du kannst ganz einfach deine Daten von deinem Facebook-Profil importieren und in WhatsApp verwenden. In der WhatsApp-App tippst du dafür auf „Einstellungen“ und anschließend auf „Profil“. Dort findest du die Schaltfläche „Daten von Facebook übernehmen“ und kannst mit einer Displayberührung Inhalte von Facebook übernehmen. Dabei greift WhatsApp auf die auf dem Smartphone hinterlegten Anmeldeinformationen zurück. Importiert werden dein aktuelles Profilbild, dein Name und deine Kontakte, die ihre Handynummer bei dem sozialen Netzwerk hinterlegt haben.

Verbinde WhatsApp mit Facebook
Verbinde WhatsApp mit Facebook und importiere deine Kontakte
 

15. Füge ein Lebensereignis zu deiner Chronik hinzu

Eine Verlobung, eine Hochzeit oder sogar die Geburt des Nachwuchses, manche Lebensereignisse sind so schön, dass du sie gerne bei Facebook mit deinen Freunden und Bekannten teilen möchtest. Kein Problem, bei Facebook kannst du ganz einfach Lebensereignisse zu deiner Chronik hinzufügen und gleich die passende Geschichte dazu erzählen oder ein Foto hochladen, das den Moment zeigt. Um ein Lebensereignis hinzuzufügen, loggst du dich bei Facebook ein und besuchst dein eigenes Profil bzw. deine eigene Chronik. Dort findest du in der Box, mit der du Statusnachrichten teilen kannst, den Button „Lebensereignis“. Dort kannst du zunächst auswählen, welchem Bereich dein Lebensereignis zuzuordnen ist und bekommst die Möglichkeit, aus vielen verschiedenen vorgefertigten Lebensereignissen zu wählen. Klickst du eine der Möglichkeiten an, kannst du einen Titel vergeben, einen Ort hinzufügen und natürlich das Datum bestimmen. Außerdem hast du optional die Möglichkeit, ein paar Sätze zu dem Ereignis zu erzählen oder ein Foto hochzuladen, bevor du das Lebensereignis mit „Speichern“ zu deiner Chronik hinzufügst.

Erstelle ein Lebensereignis
Erstelle ein Lebensereignis

 

Fotos: AJOURE´ Redaktion, Facebook/WhatsApp Screenshots

Terminator: Genisys – Filmkritik & Trailer

Terminator: Genisys – Die Story

Als Kyle Reese (Jai Cortney) ins Jahr 1984 zurück versetzt wird, um den Terminator zu stoppen, der Sarah Connor (Emilia Clarke) töten soll, ist plötzlich alles anders. Sarah ist nicht das hilflose Mädchen wie erwartet, sondern eine taffe junge Frau, die sich gegen die Maschinen zur Wehr setzen kann und einen eigenen Terminator (Arnold Schwarzenegger) als Beschützer hat.

Schnell wird klar, die Zeitreisen aus der Zukunft haben die Vergangenheit verändert und einen alternativen Zeitstrang aktiviert. Und Skynet, mit seinen Killer-Maschinen, denkt nicht daran aufzugeben und hat bereits Pläne, durch das Betriebssytem Genisys, im Jahre 2017 wieder die Kontrolle über die Welt zu erlangen.

Erneut stürzt sich Kyle Reese zusammen mit Sarah in eine Zeitreise, um Skynet zu stoppen. Doch Skynet hat, agierend aus der Zukunft, noch eine Überraschung parat.

 

 

Die große Arnie Show

Das große Plus des Films ist eindeutig Arnold Schwarzenegger, der einmal mehr den T-800 gibt und mit seiner Darstellung den Film an einigen Stellen aufwertet. Doch auch ein Arnie kann nicht immer einen kompletten Film retten und so verliert sich die Erzählung mit alternativem Zeitstrang, Zeitreisen und den Erklärungen, warum und weshalb in so viel Wirrwarr, dass am Ende nur ein halbgarer Film dabei heraus kommt und eben kein Meisterwerk, wie einst Teil Eins und Zwei.

Abgesehen von Schwarzenegger können die übrigen Darsteller wie zum Beispiel Jai Courtney als Kyle Reese, Jason Clarke, der den John Connor gibt und Emilia Clarke als Sarah Connor nie zu 100 Prozent überzeugen. Vieles an ihren Charakteren leidet auch einfach darunter, dass sie viel zu sehr mit Erklärungen und Zeitreise beschäftigt sind und wenig Zeit bleibt um ihnen „Leben“ einzuhauchen.

Aussehen tut der Film hingegen richtig gut und Arnie kann in fast allen Altersstadien überzeugen. Die Action ist, bis auf wenige Ausnahmen, gut inszeniert und kann unterhalten. Die Hommage an die ersten Teile funktioniert mit nachgestellten Filmszenen auch überraschend gut und sorgt neben Arnie selbst dafür, dass zumindest das erste Drittel des Films relativ gut gelingt.

Neben der guten Optik konnten mit Hans Zimmer und Lorne Balfe auch zwei der fähigsten Hollywood Komponisten gewonnen werden, was dem Film gut tut und bestens funktioniert.

 

Nicht richtig gut, nicht wirklich schlecht

So mancher Terminator Fan wird nicht glücklich sein mit „Terminator: Genisys“, reiht sich der Streifen doch eher zu Teil 3 und 4 ein, was die qualitative Umsetzung der Handlung angeht. Wer jedoch nicht viel erwartet und sich vom Zeitreisendurcheinander nicht verrückt machen lässt, bekommt einen ok’en Film, der durchaus seine guten Momente hat.

 
Terminator Genisys
Kinostart: 9. Juli 2015

 

Kinoposter: Paramount Pictures

Der neue Ford GT – Der wahrgewordene Traum auf Rädern

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Wie brachial kann man einen Sportwagen eigentlich bauen? Sind Optik und Leistung überhaupt noch Grenzen gesetzt? Und wieso feuert Ford jetzt überhaupt ein 600 PS Ungeheuer auf den Markt? Die Antworten sind einfach: Brachial ohne Ende. Grenzen: Was für Grenzen? Und: Weil Ford es halt kann! Punkt.

Na klar, den Ford GT gibt es in seiner Ursprungsform schon lange. Von 1964 bis 1968 gab es den Le Mans Rennwagen GT40 bereits. Dann folgte ein GT40 Concept Car 2002 und produziert wurde das Sportwagen-Coupé dann von 2004 bis 2006. Aber um nicht mit der Zeit zu gehen, ging Ford in Sachen GT mit der Zeit und verkauft ab 2016 den brandneuen GT. Leistung, Leidenschaft und Look im Überfluss!
 
Der neue Ford GT Heck
 
Ford setzt völlig neue Maßstäbe in Sachen Aerodynamik, EcoBoost und Leichtbau. Sozusagen handelt es sich beim neuen Ford GT um ein „Carbon Fiber Supercar“ der Extraklasse. Da wir dir Preise ja sonst immer am Ende der Beiträge bringen, möchten wir uns dieses Mal direkt zu Beginn kopfschüttelnde Leser schaffen: Der genaue Preis steht noch nicht fest, wird aber um die 200.000 EURO liegen. Die gute Nachricht: Ihr habt noch bis August 2016 Zeit zu sparen, denn vorher geht bzw. fliegt der GT nicht über die Theke.

Der neue GT wird über den leistungsstärksten EcoBoost-Serienmotor verfügen, denn der neue doppelaufgeladene Ford EcoBoos-Motor V6 produziert satte 600 PS. Dieser Ultrahochleistungssupersportwagen ist definitiv Fords extremstes Pferd im Stall.
 
Der neue Ford GT Seite
 
Bereits im Januar stellte Ford den neuen GT auf der US-Automobilmesse in Detroit vor. Es war einer der Hingucker überhaupt. Wer jetzt natürlich denkt: „Na super, die ganze Entwicklung in ein einziges Fahrzeug gesteckt und dann auch noch so teuer“, der irrt sich. Der neue GT ist nur einer von vielen, die bis 2020 auf den Markt kommen werden. Ebenfalls in Planung sind bereits der Focus RS, F-150 Raptor, Shelby GT350 und der Shelby GT350R.

Doch zurück zum Ford GT.
 
Der neue Ford GT Flügeltüren
 
Wer auf Allradantrieb hofft, wird jetzt enttäuscht sein, denn er verfügt über einen Heckantrieb. Umgeben wird der Mittelmotor von einer schlanken, aerodynamischen, zweitürigen Coupé Karosserie. Bestehen wird er aus den leichtesten Materialien wie Kohlefaser und Aluminium, was dem Handling und den Beschleunigungswerten zu Gute kommt und natürlich den Verbrauch nach unten korrigiert. Geschaltet wird durch ein Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe. Die Schaltvorgänge passieren sozusagen sofort. Keine spürbare Verzögerung – er treib einfach immer weiter nach vorne und überträgt dem Piloten außergewöhnliche Kontrolle über das Fahrzeug.
 
Der neue Ford GT Rückseite
 
Das Herzstück des brandneuen Fotd GT ist seine aerodynamische Effizienz, die er durch seine optimale Tropfenform erhält, welche der eines Flugzeugrumpfs nachempfunden wurde.

AJOURE´ MEN schließt sich der Meinung des Ford Group Vize Präsidenten der globalen Produktentwicklung Herr Raj Nair an: „Der GT ist die ultimative Ausführung eines enthusiastischen Supersportwagens.“
 
Der neue Ford GT Rücklichter

 

Fotos: Ford PR

DIESEL: Be Stupid – Alles zum Kultlabel

Diesel ist ein führendes italienisches Modeunternehmen – Fashion, Uhren, Schmuck und Düfte von Diesel haben längst Kultstatus. Dabei steht Diesel für die Kombination von Coolness und Perfektion.
Ein Irokesenkopf ist das Symbol der Modemarke; sowohl der Cherokee-Indianer als auch der Treibstoff-Name transportiert das Image perfekt:

Diesel in einer Welt aus Freiheit, Unabhängigkeit, Wildnis, Stärke, Abenteuer und Treibstoff.

Die Diesel Homestory

Renzo Rosso war im September 1955 in tiefster italienischer Provinz geboren worden. Er sollte Interesse am bäuerlichen Betrieb der Eltern zeigen, aber schon früh kehrte er dem Dorf den Rücken, um ab 1971 in Padua Textilwirtschaft zu studieren.

Nach seinem Abschluss bewährte er sich als Produktionsmanager innerhalb der weltweit agierenden Genius Group mit mehreren erfolgreichen Jeansfirmen. Hier ist Rosso maßgeblich an der Kreation der neuen Marke Diesel beteiligt: So wie Diesel eine Alternative zum Benzin ist, sollte auch der neue Markenname einen augenfälligen Kontrast zu den anderen Jeansmarken darstellen. Rosso wollte dem Mainstream nicht folgen; vielmehr war Diesel einerseits ein Synonym für die Querdenkereigenschaften seines Erfinders und andererseits ein international überall geläufiges Wort mit gleicher Bedeutung.

Denn erfolgreiche Mode bewegt sich weder in engen geografischen noch politischen Schranken – sie will vielmehr den Lifestyle der Menschen widerspiegeln.

Mitte der 1980er Jahre hatte Renzo Rosso Diesel komplett übernommen. So konnte er seine Intentionen verwirklichen und zu einer Zeit, als der Begriff noch ein unbekanntes Synonym war, die ersten Vintage-Kollektionen herausbringen: Mithilfe grober Steine und Sandpapier alterte seine Jeanswear; anstelle brettharter Beinkleider verkaufte Diesel weiche und geschmeidige Jeanswear. Und auch heute ist das Trendlabel beliebter denn je.

 
Diesel Schriftzug
 

„Be stupid“

Heute ist Diesel eine der großen, international agierenden Modemarken. Neben verschiedenen Modelabels betreibt Diesel Hotels an der US-Ostküste und ein italienisches Weingut.

Renzo Rosso ist ein Querdenker, der es mit der Kultmarke mit dem Irokesenkopf zu echter internationale Bedeutung auf dem Modemarkt gebracht hat. Trotzdem befindet sich der Hauptsitz von Diesel nicht in den Fashionmetropolen dieser Welt und noch nicht einmal im schicken Milano, sondern in der kleinen italienischen Stadt Molvena.

Von hier aus Venetien vertritt Rosso seit 2010 seine geniale, simple und dennoch provozierende Strategie „Be stupid“. Damit verkündet Rosso nicht das Ende der Vernunft – allerdings sieht er die Aufforderung „Do not be stupid – sei nicht dumm“ als Zerstörer aller Freiheiten, neue Gedanken entwickeln zu können und Fehler machen zu dürfen, also als großes Hemmnis für Innovationen.

„Denkt quer, think stupid!“ „Lasst euch inspirieren und scheut euch nicht vor verrückten Gedanken und Ideen, auch wenn sie unmöglich erscheinen. Ohne die Freiheit, Ideen spinnen zu dürfen, werdet ihr keine Innovationen entwickeln, werdet ihr die Welt nicht verändern können. Und später wird deine verrückte Idee ganz normal werden und selbstverständlich erscheinen“, so Rosso.

Der Erfolg von Diesel ist der beste Beweis.

 

Foto: By Moi-même(Bledard92) (Photo prise par moi-même d’un de mes jeans Diesel) [GFDL, CC-BY-SA-3.0 or CC BY-SA 2.5-2.0-1.0], via Wikimedia Commons

Smartphone Display reparieren – Selbst ist der Mann oder doch lieber der Weg zum Profi?

Fast jeder von uns kennt es, eine hektische Bewegung und das geliebte Smartphone fällt unglücklich auf den Boden. Hat das Display dann einen Sprung, ist das für all diejenigen, die keine Versicherung für ihr Handy haben, eine teure Angelegenheit. Im Netz kursieren aber auch Methoden, mit denen man angeblich das Display selbst kostengünstig austauschen kann. Doch ist eine Selbstmontage qualitativ genauso hochwertig, wie die professionelle Anbringung eines neuen Displays?

Wir haben Herrn Kurnaz, den Geschäftsführer des „Phonedoctor“ in Berlin-Steglitz beauftragt, das Display eines iPhone 5s auszutauschen und haben ihm dabei über die Schulter geschaut.
Handy Display reparieren
Die Reparatur des Displays startet bei dem Fachmann mit einem Grundcheck der Vorder-und Rückkamera, des Displays, der Hörmuschel, des Lichtsensors, sowie des Homebuttons. Dieser Grundcheck ist grundlegend für die weiterführende Reparatur, da das Smartphone bereits so stark beschädigt sein kann, dass ein Displaytausch rausgeschmissenes Geld wäre.

Nun beginnt die eigentliche Reparatur des Displays. Falls du versuchen willst, das Display deines Handys selbst zu tauschen, benötigst du ein Display-Kit aus dem Internet. Die Preise eines Kits für ein iPhone 5s samt Anleitung und Werkzeug erhältst du ab 30 Euro. Die Preise variieren aber stark, es gibt auch Kits für ungefähr 100 Euro.

Die Schritte – egal ob Fachmann oder Laie – sind die selben. Jedoch überschätzt der ein oder andere beim Gedanken, Geld zu sparen, seine handwerklichen Fähigkeiten.

Der Fachmann sagt: „Viele Kunden kommen mit Geräten zu uns, die sie bereits versucht haben zu reparieren. In den meisten Fällen waren die Geräte durch den Amateur-Versuch so stark beschädigt, dass selbst wir nichts mehr retten konnten.“

Aus der billigen Alternative wurde also leider oft ein teures Trauerspiel: Das Smartphone irreparabel und für die meisten noch viel schlimmer – alle Daten weg!

Egal ob Geschäftsleute, Mütter oder sogar Regierungsbeamte, die Kunden von Herrn Kurnaz legen extrem hohen Wert auf ihre Daten. Deshalb arbeitet das Team des „Phonedoctor“ direkt vor den Kunden. Der Fachmann braucht für einen professionellen Wechsel des Displays ungefähr 20 Minuten, solltest du es selbst probieren, lasse dir auf jeden Fall genug Zeit.
Handy Display selbst reparieren

Smartphone Display tauschen – so funktioniert’s:


Schritt 1:

Das Gerät wird ausgeschaltet und dann mit dem Werkzeug die Pentalobe Schrauben gelöst, die das Display befestigen.

Schritt 2:

Das Display wird aus dem Rahmen gelöst und vorsichtig aufgehebelt.

Schritt 3:
Alle Bauteile des Displays müssen vom alten Display abmontiert werden.Hierbei ist extremes Fingerspitzengefühl gefordert. Die winzige Elektronik ist sehr empfindlich. Es kann schnell passieren, dass man Kontakte beschädigt, die dann später zu einem kompletten Ausfall des Gerätes führen. Mittels einer speziellen Erwärmung werden bestimmte Teile extra gelöst um eine unkomplizierte Abmontage zu gewährleisten.

Schritt 4:
Alle Bauteile des alten Displays werden nun auf das neue Display aufmontiert. Hierbei muss besonders auf die Reihenfolge der Montage geachtet werden.

Schritt 5:
Das neue Display mit den aufgesetzten Einzelteilen des alten Displays wird nun auf das iPhone langsam aufgesetzt und festgedrückt.

Schritt 6:
Die Pentalobe Schrauben, die das Display stabilisieren und befestigen, werden nun wieder eingeschraubt.

Schritt 7:
Das reparierte Gerät wird angeschaltet und geprüft. Alle Funktionen die durch den Displaywechsel geschädigt sein könnten, werden ausgetestet. Wenn Hörmuschel, Kamera, Display und der Lichtsensor funktionstüchtig sind, ist der Displaytausch erfolgreich durchgeführt worden.

 

Smartphone Display reparieren
Laut Herrn Kurnaz braucht es einiges an Fingerspitzengefühl, um ein Display korrekt zu tauschen. Die einzelnen Schritte erscheinen unkompliziert, sind aber in der Praxis alles andere als einfach. So erzählt Herrn Kurnaz über einen Ingenieur, der sich ein Display-Kit bestellt hatte, um sein Gerät selbst zu reparieren. Kurnaz: „Der Kunde kam mit seinem Gerät zu uns, weil es nach dem selbst durchgeführten Displaytausch nicht mehr funktionierte. Wir haben alles versucht, das Gerät samt wichtiger Daten zu retten. Keine Chance, der Kunde hatte das Motherboard ausversehen zerstört und somit einen Schaden von über 900 Euro.“


Unser Fazit:

Eine Eigenreparatur ist zwar möglich, du solltest aber schon handwerkliches Geschick beweisen. Bevor du also dein Handy komplett ruinierst, ist der Weg zum Profi der sichere Weg. Das kostet zwar ein paar Euro mehr, dafür kannst du dir sicher sein, dass dein Telefon auf höchster Qualität repariert wurde. Die professionellen Anbieter wie der „Phonedoctor“ in Berlin arbeiten sehr sauber und schnell, sodass du nach rund 20 Minuten bereits dein repariertes Smartphone mitnehmen kannst. Und das nicht nur bei einer Displayreparatur, sondern auch bei einem Wasserschaden oder Batterietausch.

Übrigens gibt es den Phonedoctor dreimal in Berlin. Solltest du nicht aus Berlin kommen, kannst du auch einfach dein Handy einschicken und erhältst es zeitnah wieder zurück.

 

Fotos: AJOURE´ Redaktion

Biometrische Polizei-Kameras für Streifenwagen?

Ein Wagen wird im Rahmen einer Polizeikontrolle angehalten. Der Beamte steigt aus, nähert sich dem angehaltenen Fahrzeug und weiß nicht, dass die Person im Auto womöglich ein gesuchter Straftäter ist. Eine unberechenbare und äußerst gefährliche Situation entsteht. Die Gesundheit und das Leben des Gesetzeshüters stehen auf dem Spiel. Doch mit neuesten „High-Tech“-Erfindungen der Sonderklasse sollen jene drastischen Situationen demnächst deutlich reduziert werden.
 
Iris wird über den Außenspiegel gescannt
 

Neue Erfindung an der Carnegie Mellon University

Forscher an der Carnegie Mellon University haben einen sogenannten Distanz Iris Scanner erschaffen, der schon im Vorfeld erkennen kann, ob es sich um einen gesuchten Täter handelt und eine gefährliche Situation möglich wäre. Der Distanz-Scanner sieht bereits aus der Entfernung in den Seitenspiegel, erkennt die Iris, scannt diese und gibt die Informationen weiter an die Polizei. Mit dieser neuartigen Erfindung soll in weiterer Zukunft das Leben der Polizisten geschützt bzw. auch gerettet werden. Unberechenbare Situationen sollen so eingedämmt werden.
 

Das Prinzip des Distanz Iris Scanners

Das Prinzip ist einfach. Es handelt sich um eine hochauflösende Kamera, welche auf den Seitenspiegel gerichtet ist und gleichzeitig die Umgebung scannt. Der Scanner versucht die Person im Seitenspiegel zu finden, damit die Iris erkannt werden kann. Mit dieser neuartigen Technologie soll es möglich sein, dass gefährliche Situationen der Vergangenheit angehören. Denn der Polizist weiß bereits im Vorfeld, ob es sich um einen Straftäter handelt oder nicht. Die hochauflösenden Kameras werden jedoch noch verkleinert; bislang können sie – auf Grund ihrer Größe – noch nicht in die Polizeifahrzeuge eingebaut werden.

 

 

 

Nur noch eine Frage der Zeit

Natürlich benötigt es dafür „High-Tech“ der Sonderklasse. Ein Seitenspiegel ist klein; die Iris darin zu erkennen und zu scannen beinahe unmöglich. Jedoch hat die Carnegie Mellon University bereits Prototypen erbaut, mit welchem das System funktioniert. Natürlich benötigt es noch einen Feinschliff und eine deutliche Verkleinerung der Kamera, das Prinzip wird jedoch erhalten bleiben. Wann die Forscher so weit sein werden, damit die neue Polizei-Kamera eingebaut werden kann, ist noch nicht geklärt. Die Frage ist aber nicht, ob die Technologie eingesetzt wird, sondern wann sie das Leben der Polizisten erleichtern soll.
 

Eine deutliche Erleichterung

Die neue Polizei-Kamera entschärft bereits im Vorfeld unberechenbare Situationen. Somit kann das Risiko einer Gefahr deutlich reduziert werden. Eine Erleichterung für all jene, welche im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit dem Polizeidienst nachgehen.
 

biometrische Kamera für die Polizei

 

Fotos: Carnegie Mellon University / cmu-bitometrics.org / YouTube