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    Ajoure Blog Seite 217

    Apple Keynote 2016: Alle Infos zum neuen iOS 10

    Das neue iOS kommt und Apple spricht von dem größten iOS-Release jemals. Zum Aussehen wurde nicht viel bekannt gegeben, bei diesem Aspekt müssen wir uns also noch ein bisschen gedulden. Natürlich haben sie aber schon einige neue Features verraten, die das neue Betriebssystem ermöglicht.

    Hebt man sein iPhone mit dem neuen iOS 10 an geht der Bildschirm automatisch an. Darüberhinaus wir das iPhone etwas schlauer, denn Siris Intelligenz wurde vergrößert. Die Spracheingabe ist ab iOS 10 übrigens möglich ohne die Apps zu verlassen. Dieser Aspekt wird bei iOS 10 öfters wiederkehren, denn wie wir wissen, möchte Apple die Bedienung so einfach und effizient wie möglich gestalten.
     

    iOS 10 Apple
     

    Mit dem neuen Betriebssystem sehen auch die Apple-Karten besser aus. Genauso hat auch iMessage ein virtuelles Facelifting erhalten. Mit kleineren Features soll die Kommunikation über iMessage eine komplett neue Erfahrung sein. So gibt es neue Möglichkeiten Nachrichten zu markieren beziehungsweise zu senden. Außerdem gibt es neue Sticker und Animationen, die über den gesamten Bildschirm gehen. Da wird plumpes Schreiben doch gleich zum farbenfrohen Spektakel.

    Letzte große Änderung bei iOS 10 ist das Apple Home Kit. Dies ist Apples intelligente Haussteuerung über das Smartphone. In Zusammenarbeit mit zahllosen anderen Firmen hat Apple mit dem Home Kit sein eigenes System erschaffen, das es dir erlaubt, Heizungen, Fenster, Klimaanlagen, Lampen und vieles mehr bequem von deinem Smartphone aus zu steuern. Natürlich müssen dafür die kompatiblen Teile bei dir zu Hause eingebaut sein.
     

    iOS 10 Neuerungen
     

    Wir sind auf jeden Fall gespannt was das neue iOS noch so mit sich bringen wird und vor allem wie es schließlich final aussehen wird. Erscheinungsdatum: 13. September 2016.

     

    Fotos: Apple

    Apple Keynote 2016: Alle Infos zum neuen iPhone 7

    Das iPhone 7 ist da und wir können nur eins sagen: JET BLACK!
    Jet Black ist eine neue Farbe in der das iPhone 7 erhältlich sein wird, doch neben dem Aussehen gibt es noch neun weitere immense Neuerungen mit denen das neue iPhone daherkommt.

    Wie schon gesagt: Punkt Nummer eins ist das Design. Das neue iPhone hat einen unglaublich dünnen Rand und sieht schlicht und makellos aus. Vor allem in der neuen Farbe Jet Black überzeugt es auf ganzer Linie. Unserer Meinung nach ist das iPhone 7 das am besten aussehende iPhone, das bis jetzt entwickelt wurde.

    Nächster Punkt auf Apples Liste der Neuerungen ist der Home Button. Wie bei dem Touchpad der neuen Macbooks handelt es sich um einen soliden Home Button, der einen Klick eher vorgaukelt als ihn wirklich auszuführen. Durch Sensoren funktioniert dennoch alles so wie früher, es wurden bloß mögliche Störfaktoren, wie etwaige Staubablagerungen an den offenen Stellen am Home Button, behoben. Diese Veränderung ist ebenfalls ein großer Punkt im Design, das so makellos wirkt.

    Egal was Apple bisher veröffentlicht hat: Samsung erfindet etwas Leistungsstärkeres, mit dem großen Unterschied der Wasserfestigkeit. So war es zumindest die letzten Jahre. Dieses Jahr ist damit all für alle mal Schluss. Denn das neue iPhone 7 ist nicht nur sicher vor Wasser, sondern auch vor Staub und Schmutz. Eine lang erwartete Neuerung, die Apple nun endlich in die Tat umgesetzt hat. Apple spricht hier von „IP67 protection standart“, was nichts anderes heißt, als der Schutz vor Wasser und Staub.
     

    Das neue iPhone 7 ist wasserfest
    Das neue iPhone 7 ist wasserfest
     

    Die nächste und wohl größte Änderung finden wir bei der Kamera des iPhone 7 und des iPhone 7 Plus, wobei sich die Kamera in beiden Handys unterscheidet. Zu aller erst besitzen beide Kameras 12 Megapixel, einen optischen Stabilisator und eine 1.8 Blende mit sechs Elementen. Hinzu kommt ein 30 Prozent schnellerer High-Speed-Sensor und ein verbesserter Blitz. Weiterhin gibt es einen so genannten „Image Signal Processor“, welcher Fotos nach Personen durchsucht, aktiv Störgeräusche bei Live-Bildern minimiert und dich sofort Filter anwenden lässt, bevor du das Foto überhaupt aufnimmst.
     

    Die Neuerungen des iPhne 7 Plus im Überblick
    Die Neuerungen des iPhne 7 Plus im Überblick
     

    Apple spricht außerdem von der besten Bildqualität bei niedrigem Lichteinfall. Man kann Fotos nun direkt nach der Aufnahme problemlos bearbeiten und nimmt im Raw-Format auf. Die Frontkamera im neuen iPhone hat sieben Megapixel und soll die beste Frontkamera sein, die momentan in einem Smartphone verbaut ist. Ein weiteres Versprechen von Apple: Alle Kameras sollen in der Lage sein, Farben extrem gut aufzunehmen und mit einem speziellen Filter sogar noch mehr hervorzuheben.
     

    Der immense Unterschied zwischen iPhone 7 und iPhone 7 Plus?

    Das 7 Plus besitzt zwei Kameras mit 12 Megapixeln, eine normale weit Winkel Kamera und eine so genannte „Telephoto“-Kamera. Die Techniker von Apple haben es geschafft, dass durch diese beiden Kameras ein bis zu zehnfacher Zoom möglich ist, ohne die Bildqualität auch nur im Geringsten zu verschlechtern. Mit den beiden Kameras im
    iPhone 7 Plus kommt auch ein neuer Modus hinzu, der Portraits aufnimmt und den Hintergrund verschwimmen lässt. Apple spricht hier nicht ohne Grund von der besten Kamera, die ein Smartphone zu bieten hat.

    Eine weitere Änderung wurde am Retina-Display vorgenommen. Dieses ist nun 25 Prozent heller, hat eine Auflösung im Kino-Standard und löst die Farben noch intensiver auf. Da es sich bei dem Retina-Display schon um das bestmögliche Display handelt, sind wir mit diesen Änderungen vollkommen zufrieden.
     

    Stereo Speaker im iPhone 7
    Stereo Speaker im iPhone 7
     

    Kommen wir nun zum wohl umstrittensten Punkt der iPhone 7-Revolutionen:

    Der herkömmliche Klinken-Anschluss für die Kopfhörer wurde von Apple entfernt und nur der Lightning-Port ist uns geblieben. Dies lässt sich zum einen mit den neuen Kopfhörern lösen, die natürlich wie üblich mit dem neuen iPhone 7 geliefert werden. Zum anderen gibt es einen Adapter, welcher den Lighning-Port zum Klinken-Port macht. Eine weitere sehr elegante Lösung sind die von Apple entwickelten Airpods. Das sind kabellose Kopfhörer, mit einem revolutionären W1-Chip, der perfekte Soundübertragung trotz W-Lan-Übertragung verspricht. Die Kopfhörer haben einen Sensor, der dafür sorgt, dass die Musik nur abgespielt wird, wenn du die Kopfhörer im Ohr hast. Die Airpods kommen mit einer Auflade- und Aufbewahrungsstation, die für 24 Stunden Batterieleben sorgt. Voll aufgeladen und ohne Ladestation reicht die Batterie in etwa fünf Stunden. Öffnest du die Box, öffnet sich ein Fenster bei deinem Apple-Gerät und du kannst die Kopfhörer mit deinem Gerät verbinden -egal ob Computer, Tablet oder Smartphone. Solltest du das Gerät wechseln und die Musik ändern, verspricht Apple übergangsloses Musikstreaming. Wenn du doppelt auf die Kopfhörer tippst öffnet sich übrigens Siri.
     

    Apple Airpods
    Die neuen Apple Airpods

     

    Doch was hat das neue iPhone eigentlich so in sich?

    Zum ersten Mal wurde der A10 Fusion Core in einem iPhone eingebaut, der das gesamte System um 40 Prozent schneller als den Vorgänger machen soll. Guckt man sich die Geschwindigkeit des aller ersten iPhones an, so haben wir eine 120-fache Steigerung. Ebenfalls verbaut wurden zwei „High Efficiency Cores“ auf denen bestimmte Operationen durchgeführt werden können, um so an Energie und Aufwand zu sparen, was natürlich nochmal ein Plus für die Geschwindigkeit darstellt. Durch die unterschiedlichen Kerne, die verschiedene Aufgaben erfüllen können, hat man das Batterieleben des iPhones zusätzlich verlängern können. In Punkto Grafik gibt es auch so einige markante Neuerungen. Spiele, die die neue Grafik ausnutzen, sehen fast schon aus wie auf dem PC, die üblichen Kanten und Ungereimtheiten bei Smartphone-Spielen wurden eliminiert und selbst Partikeleffekte können mit der neuen Grafik schön umgesetzt werden.

    Die Batterie soll zwei Stunden länger halten als beim iPhone 6S, wobei die Batterie unserer Meinung nach ein Ding für sich ist. Sollte es sich bei dem iPhone 7 um eine Batterie handeln, die nicht im Laufe der Zeit schwächer wird, hätte
    Apple es sicherlich erwähnt.

    Alles in allem hat uns das iPhone von den Socken gehauen – vor allem das iPhone 7 Plus in Jet Black geht uns nicht mehr aus dem Sinn. Während der Vorstellung haben wir Gänsehaut bekommen, denn Apple schafft es nach wie vor Emotionen zu verkaufen.

    Ab dem 9. September kann man das neue iPhone vorbestellen, ab dem 16. September beginnt die Verschiffung. Preislich startet das iPhone bei 649 Dollar für 32 Gigabyte, das iPhone 7 Plus kostet 749 Dollar, sollten dir 32 Gigabyte zu wenig sein, kannst du auch auf 128 und 256 Gigabyte ausweichen.

    Wir wünschen dir viel Spaß mit dem neuen iPhone und sagen: JET BLACK!

     

    Fotos: Apple Keynote

    Apple Keynote 2016: Alle Infos zur neuen Apple Watch

    Apple Watch

    Die neue Apple Watch kommt und wir sind von Apples Arbeit mal wieder beeindruckt.
    Es fängt schon beim Aussehen an. Unter anderem ist eine neue Uhr aus Keramik mit ins Team gekommen. Sie ist teurer als die Edelstahl-Variante, allerdings auch stabiler und sieht einfach nur gut aus! Doch hier hört es nicht auf. Eine weitere besondere Edition sind die Apple Watches mit Armbändern von Hermès, die vor allem uns als Lifestyle- und Mode-Magazin sehr ansprechen. Hier trifft die geniale Technologie von Apple auf den Stil einer Modehaus-Größe wie Hermès – da schlägt unser Herz gleich ein bisschen schneller.

     

    Hermès Edition
    Apple Watch Hermès Edition
     

    Die letzte spezielle Version ist die Apple Watch Nike+, die sich auf den sportlichen Aspekt der Apple Watch fokussiert. Auch wenn die Apple Watch selber schon viel Fokus auf sportliche Aspekte legt, hat man mit dieser etwas günstigeren Variante eine Smartwatch, die geschaffen ist um seine sportlichen Aktivitäten zu unterstützen. Solltest du einige Zeit keinen Sport mehr gemacht haben, fragt dich die Uhr sogar ob es nicht mal wieder Zeit dafür wäre.

    Auch die technischen Daten der Uhr haben sich um einiges verbessert. Deshalb kommen wir gleich zum Wesentlichen: Die neue Apple Watch ist bis zu einer Tiefe von 50 Metern wasserdicht und übersteht sogar Extrembelastungen wie tägliches schwimmen. Es wurde ein Dual Core Prozessor eingebaut, der kurzerhand die Geschwindigkeit um 50 Prozent erhöht. Der Grafikprozessor hat doppelt so viel Leistung wie der Vorgänger, was für eine zweimal bessere Auflösung sorgt und 60 Frames pro Sekunde mit sich bringt. Darüberhinaus ist der Bildschirm nun zweimal heller als beim Vorgänger, was die Apple Watch zu Apples hellstem Produkt macht. Dies ist für den Gebrauch im Tageslicht und vor allem beim Sport natürlich unglaublich nützlich. Letzte technische Neuerung ist das eingebaute GPS, welches nun die Nutzung von Navigations-Apps mit der Apple Watch ermöglicht.

     

    Die neue Apple Watch in Keramik
    Die neue Apple Watch in Keramik
     

    Doch auch das Betriebssystem hat sich geändert und mit ihm kommen viele nützliche neue Features. Das neue WatchOS 3 ermöglicht es nun auf der Uhr mit dem Finger zu schreiben, um Nachrichten schnell und problemlos zu beantworten. Des Weiteren ist es möglich das Layout der Uhr an sich mit einem einfachen Wisch nach rechts oder links zu ändern. Wie bei dem neuen iOS 10 kommen auch bei der Apple Watch neue Sticker und Bildschirmanimationen hinzu, die einem die Kommunikation versüßen sollen.

    Können wir mit all den Neuerungen auch neue Apps für die Apple Watch erwarten?

    Auf jeden Fall – und was für welche! Apple hat unter anderem eine Safety-App entwickelt, die automatisch die Polizei kontaktiert, solltest du länger auf den kleinen Knopf an der Seite drücken – egal in welchem Land du dich gerade befindest. Außerdem schreibt sie noch eine Nachricht an eine von dir ausgesuchte Person. Doch auch viele Fitness-, Zeitungs- und Gaming-Apps sind nun mit der Uhr kompatibel. Eine sehr bekannte Gaming-App, die nun auf die Uhr kommt, ist zum Beispiel Pokémon Go. Die Umsetzung sieht sehr gelungen aus, da du jede Aktion von der Uhr ausführen kannst, außer Pokémon zu fangen oder in Arenen zu kämpfen – die Pokémon in deiner Nähe kannst du natürlich sehen.
     

    Pokémon Go auf der Apple Watch
    Pokémon Go auf der Apple Watch
     

    Wenn dich diese Neuigkeiten zur Apple Watch genauso fasziniert haben wie uns, kannst du sie dir seit dem 9. September vorbestellen, ab dem 16. September soll das Verschiffen dann beginnen. Der Preis startet bei 269 Dollar, mit wertvollerem Gehäuse und Hermès-Armband kann man den Preis aber natürlich noch in die Höhe treiben.

     

    Fotos: Apple Keynote

    Star Style: Frederick Lau

    Frederick Lau ist unser Star Style des Monats, weil er mit seinem Look zeigt, dass es nicht viel bedarf, um stylish zu sein. Viel mehr kommt es auf die Attitude und ein cooles Auftreten an. Die Kombination aus einem locker sitzendem Hemd und der dazu passenden Hose wird durch Converse abgerundet. Unter dem Hemd trägt der charismatische Schauspieler noch ein weißes Shirt – fertig ist auch schon der nonchalante Look.

     

    Frederick Lau Star Style

     

    Hose: HUGO Anzughose – anthracite € 139,95

    Chucks: Converse CHUCK TAYLOR ALL STAR SUNSET WASH – Sneaker low – street sage/herbal/egret € 74,95

    Hemd: Pier One SLIM FIT – Businesshemd – black € 29,95

    Shirt: Hilfiger Denim T-Shirt basic – white € 24,95

     

    Fotos: Christian Marquardt / Getty Images; Zalando

    Datenmetropole Berlin – 5G, wir kommen!

    Die Metropole Berlin hat sich in den letzten Jahren zur deutschen Hauptstadt für technische Innovation und Start-ups entwickelt. Junge und aufstrebende Unternehmen sind hier ebenso zu finden wie das deutsche Äquivalent zum amerikanischen Silicon Valley. Passend dazu gibt es nun Überlegungen, wie die Hauptstadt auch technisch diesen Anspruch sichern kann. Ein wichtiger Schritt wäre mit Sicherheit die Aufrüstung im Bereich Internet. Daher wird das Thema 5G für Berlin immer heißer diskutiert. Nun gibt es konkrete Pläne, wie das schnelle mobile Internet möglichst flächendeckend in die Hauptstadt gebracht werden kann.
     

    Der Stand des mobilen Internets in Berlin und Deutschland

    Auch wenn Deutschland eine der wichtigsten Nationen Europas ist und zu den führenden Ländern im Bereich der Industrie gehört, ist man im Bereich Internet und Ausbau der Netze eher im unteren Bereich angesiedelt. Selbst Länder wie Estland bieten eine bessere Versorgung mit schnellem Internet an. Das liegt vor allem daran, dass der Ausbau in den letzten Jahren nicht konsequent genug vorangetrieben wurde. Angesichts der technischen Entwicklungen könnte sich das nun als ein Problem erweisen. Immer mehr moderne Technologien setzen auf die Zusammenarbeit mit dem Internet. Das gilt nicht nur für GPS-basierte Dienste oder die Nutzer von Smartphones. Entwicklungen im Bereich der Kühltechnik, Smart Homes und sogar der Automobil-Industrie erfordern eine gute Infrastruktur für das mobile Internet.

    Mit dem derzeitigen Standard wird es bei diesen Diensten langfristig Probleme geben. Momentan steht zwar LTE zur Verfügung, dieses wird durch die gestiegene Nutzung von mobilen Diensten aber besonders in den Metropolen belastet. Abhilfe soll nun ein neuer Standard bringen. Unter dem Begriff „5G“ wird vor allem in der Hauptstadt am nächsten Schritt für die Infrastruktur des mobilen Internets gearbeitet.
     

    Was ist 5G und was soll es bringen?

    Der Begriff 5G umfasst eigentlich nur eine neue Generation von Technik, die aber bisher noch nicht genau definiert worden ist. Bekannt sind den meisten Nutzern bereits die Standards 3G und 4G bzw. LTE, die auch auf den Smartphones genutzt werden können. Da diese Standards für die Übertragung von Internet über Funk aber stark begrenzt sind und keine hohen Geschwindigkeiten bringen, wird nun intensiv an einem weiteren Schritt für das Internet geforscht. Überall auf der Welt arbeiten die Konzerne daran, mit den neuen Leitungen Geschwindigkeiten über das mobile Netz zu ermöglichen, die mit der Glasfaser in den normalen Internet-Leitungen vergleichbar sind. So soll die bisherige Grenze von bis zu 300 Mbit/s für das mobile Netz deutlich gesteigert werden. Zudem ist es ein wichtiges Ziel, dass die Leitungen vor allem den hohen Belastungen besser entgegentreten können. Das ist wichtig, da nicht nur immer mehr Menschen über Smartphone und Tablet surfen. Vor allem ist es wichtig für die technischen Innovationen. Daher wird eines der Testzentren auch direkt in Berlin stattfinden.
     

    Warum gerade Berlin für die Einführung von 5G?

    Berlin bietet sich als Metropole mit einer hohen Bevölkerung schon aufgrund der möglichen Tests für die Belastung an. Das Land bzw. die Hauptstadt arbeitet bereits seit einigen Monaten an einer Lösung und hat nun mit der Deutschen Telekom einen Partner gefunden, der bei der Erforschung und der stadtweiten Einführung von 5G helfen soll. Ein wichtiger Punkt für diesen Standort ist natürlich auch mit den Unternehmen verbunden, die in Berlin zu finden sind. Bereits seit Jahren gilt die Metropole als der Standort schlechthin für die Start-ups und jungen Unternehmen, deren Lösungen und Leistungen in erster Linie von der Einführung von 5G profitieren sollen. Daher hat man sich für die Einführung der ersten Testgebiete in bestimmten Bereichen rund um die Universität und im Stadtviertel Charlottenburg entschieden. Hier sollen in den nächsten Monaten Masten aufgestellt werden, mit deren Hilfe der neue Standard getestet wird. Allerdings ist derzeit noch nicht abzusehen, wann es wirklich zu einer beständigen Einführung kommen wird.
     

    Wie wahrscheinlich ist eine baldige Einführung von 5G?

    Zwar gibt es in Amerika bereits einige Lösungen, die über die Geschwindigkeiten und Leistungen von LTE hinausgehen. Allerdings ist es bisher noch niemandem gelungen, eine wirklich umfangreiche Lösung für den Bereich 5G zu schaffen. Erstmals scheinen die Anbieter an ihre Grenzen zu stoßen, was auch mit der nicht dauerhaften Verfügbarkeit von Funkfrequenzen zu tun hat. Für diesen Zweck und für eine Einführung im gesamten Bundesgebiet wird es daher wichtig werden, dass die verschiedenen Lizenzen von der Bundesnetzagentur zur Verfügung gestellt und an die Anbieter übergeben werden. Bis auch die Endkunden mit Geschwindigkeiten von bis zu 1 Gbit/s auf den mobilen Geräten surfen können, wird es daher mit Sicherheit noch einige Monate, wenn nicht sogar Jahre dauern. Bis dahin wird LTE der Standard für mobiles Internet bleiben.

     

    Foto: sdecoret / stock.adobe.com

    Selbstwertgefühl stärken: Mit 10 einfachen Schritten zu einem zufriedenen Leben

    Ein gesundes Selbstwertgefühl ist eine wichtige Basis für ein zufriedenes Leben. Wer an seine eigenen Möglichkeiten und Fähigkeiten glaubt, geht leichter durchs Leben und verfügt damit quasi über ein inneres Schutzschild, welches dabei hilft, das Leben besser zu bewältigen. Aber was macht ein gesundes Selbstwertgefühl aus?

    Der kalifornische Psychotherapeut Nathaniel Branden beschreibt die Welt als einen kalten und furchterregenden Ort, wenn wir nicht in der Lage sind, an unsere eigenen Fähigkeiten zu glauben und uns nicht als liebenswert ansehen.

    Eine große Rolle spielt dabei auch die Anerkennung und Wertschätzung durch andere Menschen. Wer diese Anerkennung bekommt, fühlt sich innerlich sicherer und besser Anforderungen gewappnet. Umgekehrt führt ein schlechtes Selbstwertgefühl dazu, dass wir uns leichter in Frage stellen und uns den Anforderungen des Lebens nicht so gut gewachsen fühlen. Den Grundstein legen dabei die Erfahrungen mit den eigenen Eltern. Ein schlechtes Selbstwertgefühl hat oft seine Wurzeln schon in der Kindheit. Eltern sind die ersten Bezugspersonen, die uns ein positives Gefühl für den eigenen Wert geben und uns damit Sicherheit und eine innere Stärke vermitteln. Wenn Eltern nicht respektvoll mit ihrem Kind umgehen, es womöglich bloßstellen und sich lustig machen, kann es kein gesundes Selbstwertgefühl entwickeln. Wir tendieren dann dazu, dem inneren Kritiker mehr Raum zu geben. So entsteht das Gefühl, so wie man ist, nicht richtig und liebenswert zu sein, und die Tendenz, sich leichter in Frage zu stellen.

    Der innere Kritiker und das Selbstwertgefühl

    Menschen mit einem geschwächten Selbstwertgefühl haben negative Erfahrungen mit ihren Bezugspersonen verinnerlicht und neigen stärker zu Selbstzweifeln. Der inneren Stimme kommt dann die Rolle eines überstrengen Elternteils zu, der das Kind abwertet. Dadurch richten Menschen mit einem schwachen Selbstwertgefühl ihren Blick besonders auf eigene Schwächen und Fehler, können schlecht Komplimente annehmen und positive Erfahrungen genießen. Sie stehen ungern im Mittelpunkt und erwarten von ihrer Umwelt schon von vornherein Ablehnung. Wenn die Umwelt nicht positiv reagiert, haben sie das Gefühl, etwas falsch gemacht zu haben, auch wenn das objektiv gar nicht der Fall ist. Stets wird unbewusst nach Beweisen für die eigene Unzulänglichkeit gesucht.

    Diese überkritische innere Einstellung hat gravierende Folgen für das Selbstwertgefühl und führt in einen Teufelskreis. Man traut sich aufgrund des schlechten Selbstwertgefühls nur wenig zu und weil man sich so wenig zutraut, erreicht man schlechter Ziele. Wer nicht an den eigenen Wert glaubt, macht seinen Selbstwert umso stärker von der Anerkennung anderer Menschen abhängig und tut aus Angst vor Ablehnung eine Menge, um anderen zu gefallen und sie nicht zu enttäuschen. Die Folge ist eine erhöhte Kränkbarkeit, wenn die Anerkennung von außen ausbleibt. Zu einem gesunden Selbstwertgefühl gehört aber auch eine positive innere Selbstwahrnehmung. Und die kann durch zehn einfache Schritte gestärkt werden.


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    10 einfache Schritte, wie du deine Selbstzweifel überwindest und dein Selbstwertgefühl steigern kannst

     

    1. Freue dich über Komplimente.

    Wer Selbstwertprobleme hat, tut sich schwer mit Komplimenten und fühlt sich oft nicht gemeint, wenn er gelobt wird, weil er es gewohnt ist, sich in Frage zu stellen. Ein Kompliment mit Freude anzunehmen und zu genießen ist daher ein wichtiger Schritt zu einem positiveren Selbstwertgefühl.

    2. Vergleiche dich nicht ständig mit anderen.

    Wer sich permanent mit anderen Menschen vergleicht, begünstigt Selbstzweifel und macht sich dadurch unglücklich. Vergleiche mit anderen führen meistens zu dem Gefühl etwas falsch zu machen oder Erfolg nicht verdient zu haben und andere Menschen auf ein Podest zu stellen. Es ist besser, wenn dein Selbstwertgefühl von innen kommt und nicht davon abhängig ist, besser als andere sein zu müssen.

    3. Richte den Blick auf das, was du kannst.

    Jeder Mensch hat bestimmte Fähigkeiten und Talente. Richte den Blick mehr auf deine Stärken und positive Erlebnisse. Du sollst dir dabei nicht einreden, dass du toll bist, sondern deine Wahrnehmung auf konkrete positive Erlebnisse richten. Fallen dir keine ein, weil du innerlich eher auf Abwehr gepolt bist, kannst du deine Familie oder deine Freunde bitten, dir Rückmeldungen zu geben.

    4. Schaffe kleine Erfolgserlebnisse.

    Konzentriere dich auf Ziele, die für dich erreichbar sind und mache dir Fortschritte bewusst. Das Bewusstmachen von Erfolgen trägt wesentlich dazu bei, dass der Glaube an deine Fähigkeiten gestärkt wird. Du könntest dich z. B. im Beruf bei Mitarbeiterversammlungen beteiligen und Vorschläge einbringen. Eine positive Anerkennung motiviert dich zu weiteren positiven Erfahrungen.

    5. Zügele den inneren Kritiker.

    Immer, wenn du mit dir selbst zu unerbittlich bist und dich vorschnell als Versager siehst, betrachte die Situation einmal als Außenstehender. Wie hättest du reagiert, wenn dein Freund diese Situation erlebt hätte? Die meisten Menschen gehen mit anderen Menschen empathischer um als mit sich selbst. Probiere aus, mit dir selbst so zu umzugehen, wie du mit einem Freund umgehen würdest.

    6. Helfe anderen Menschen.

    Psychologische Experimente zeigen, dass bei Menschen, die andere ermutigen und ihnen helfen, das eigene Selbstwertgefühl gestärkt wird. Anderen etwas zu geben und ihnen Gutes zu tun trägt dazu bei, dass man sich selbst auch gut fühlt.

    7. Suche den Kontakt zu Menschen, die ein positives Gefühl ausstrahlen.

    Wer sich häufig mit Menschen umgibt, die zum Nörgeln und Kritisieren neigen, lässt sich von deren Laune beeinflussen und konzentriert sich selbst auch eher auf das Negative einer Situation, statt die Gesamtsituation zu betrachten. So wird aus einer Mücke schnell ein Elefant. Suche deshalb den Kontakt zu positiv gestimmten Menschen.

    8. Genieße Erfolge und belohne dich.

    Vielfach werden Dinge, die man geleistet hat, nicht angemessen gewürdigt. Wer ein schlechtes Selbstwertgefühl hat, richtet meistens den Blick mehr auf negative Aspekte im eigenen Leben. Ändere das und genieße mehr die positiven Momente.

    9. Tue oft Dinge, die dir Spaß machen.

    Dinge, die wir gern tun, erfüllen uns und machen zufrieden, besonders wenn sie auch mit den eigenen Wertvorstellungen übereinstimmen. Wenn wir oft Dinge tun, die unserem Inneren zuwiderlaufen, macht uns das auf Dauer unzufrieden.

    10. Bereite dich innerlich auf kritische Situationen vor.

    Jeder Mensch erlebt Situationen, in denen das eigene Selbstwertgefühl eher geschwächt wird, z. B. durch Kränkungen oder Ablehnung durch andere Menschen. Suche dir die häufigsten Erlebnisse heraus und beleuchte sie noch einmal, wie du in diesen Situationen reagiert hast und wie du gern reagiert hättest. Setze für dich selbst eine Grenze fest, die niemand überschreiten darf und spiele in Gedanken diese Situation durch. Das macht dich innerlich sicherer.
    Foto: Westend61 / Getty Images

    Mit Schauspieler Ralf Moeller im Interview

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    Ajouré: Hallo Ralf, wir sitzen hier im gemütlichen Waldorf Astoria Hotel – bist du öfter hier, wenn du in Berlin bist?

    Ralf: Ja, das Hotel ist sehr zentral. Mir ist es wichtig, dass ich im Hotel trainieren kann – und das Waldorf Astoria bietet einen tollen Fitnessraum und ein Spa.

    Ajouré: Vom Schwimmer zum Bodybuilder und dann zum internationalen Schauspieler – hättest du dir diese Entwicklung und diesen Erfolg jemals erträumen lassen?

    Ralf: Als ich meine Schwimmmeisterausbildung gemacht habe, dachte ich noch nicht daran später mal nach Amerika zu gehen. Ich habe während meiner Zeit als Schwimmer bereits mit dem Bodybuilding angefangen, so mit 17 Jahren – und ab dem 18. Lebensjahr habe ich dann meine ersten Wettkämpfe im Bodybuilding gemacht. In den 1980er Jahren bin ich dann nach Amerika gegangen – zunächst aber immer nur wochenweise.

    Ajouré: Wie gelang dir dann der Durchbruch in Hollywood?

    Ralf: 1988 drehte ich meine erste Rolle im Tatort „Gebrochene Blüten“ mit dem leider kürzlich verstorbenen Götz George. Im Jahr darauf hatte ich dann in Amerika meinen ersten Film mit Jean-Claude Van Damme gedreht und zwei Jahre später dann mit Roland Emmerich den Film „Universal Soldier“. Ich war damals gerade erst ein paar Monate in L.A. und hatte die Chance darin mitzuwirken – das war dann auch mein erster Film, der weltweit erfolgreich war. Ich glaube, er hat damals 100 Millionen eingespielt.

    Ajouré: Was war das Verrückteste, was du bei Dreharbeiten am Set erlebt hast?

    Ralf: Das war schon bei „Universal Soldier“; ich musste als Roboter rohes Fleisch essen und es gab auch eine Szene, in der ich brennend aus einem Auto komme – das habe ich selber gedreht. Ich bin auch aus einem Helikopter gesprungen und habe später erfahren, dass ich dafür einen Stuntman gehabt hätte. Es war mein erster großer Film und ich dachte, ich müsse alles selber machen. Ich habe erst später gelernt, dass man als Schauspieler schon auf Grund der Verletzungsgefahr nicht alles selber machen kann. Sonst würde man schnell ausfallen – deshalb sind Stuntdouble auch sehr wichtig!

    Ajouré: Ist dir während der Dreharbeiten mal etwas passiert?

    Ralf: Mit Dwayne Johnson hatte ich bei „Scorpion King“ Kampfszenen auf einem Pferd, von dem ich runtergefallen bin. Bei „Gladiator“ gab es auch mal Hiebe auf die Finger. Bei Actionfilmen gibt es halt immer wieder Blessuren, auch wenn ich Stuntmänner habe, da ich auch vieles selbst drehe, was wohl an meiner Größe liegt.
     

    Ralf Moeller
    Foto: Paul Partyzimmer

     
    Ajouré: Du bist sowohl deutscher als auch amerikanischer Staatsbürger. Was ist an dir denn so typisch deutsch und was mittlerweile sehr amerikanisch?

    Ralf: Typisch deutsch ist wohl meine Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit. Das Schöne, was ich in meinen 25 Jahren in Amerika erlebt habe, ist, dass das Glas Wasser immer halb voll ist und nicht halb leer. Hier in Deutschland hat man oft Vorurteile, wenn man Leute nicht kennt. Ich glaube, man sollte Menschen aber erst kennenlernen, bevor man sich über sie äußert. In Amerika gönnt man dir den Erfolg, denn man muss dafür viel arbeiten. Man muss sich für seinen Erfolg auch nicht entschuldigen. Das Gefühl habe ich manchmal bei Stars in Deutschland. Sich auf einen Film vorzubereiten ist sehr anspruchsvoll, deswegen kann man stolz darauf sein, wenn man etwas präsentiert.

    Ajouré: Gibt es etwas, dass dir in Amerika fehlt?

    Ralf: Ich bin sehr oft in Europa, schon als Markenbotschafter für zum Beispiel Porsche. Ich reise auch durch meine Arbeit als Schauspieler viel und bin mindestens drei bis vier mal im Jahr wieder hier, deshalb kommt kein Heimweh auf.

    Ajouré: Lernt man seine Heimat mehr zu schätzen, wenn man eine Weile im Ausland ist?

    Ralf: Man sieht seine Heimat aus einem anderen Blickwinkel. Ich bin gerne hier in Deutschland, meine Eltern leben auch noch und sind immer mein erster Stopp wenn ich wieder hier bin.

    Ajouré: Dein Lebensmittelpunkt ist in Amerika – aber du engagierst dich auch hier für Projekte mit Jugendlichen wie „Starke Typen“. Erzähl uns etwas darüber!

    Ralf: Vor zehn Jahren habe ich mit „Starke Typen“ angefangen und hatte dabei Unterstützung von Ursula von der Leyen. Mir ging es darum, an Hauptschulen zu gehen, um Unternehmer an die Schule zu bringen, damit die Jugendlichen zeigen können, was in ihnen steckt. Mit dem Hintergrund, dass man sich persönlich kennenlernt. Viele, die Probleme hatten Praktika oder Ausbildungsplätze zu bekommen, haben danach einen erhalten.

    Ajouré: Wie eben schon kurz erwähnt bist du Markenbotschafter für Porsche. Wann hast du denn deinen ersten Porsche gekauft und was war es für einer?

    Ralf: Mein erstes Auto war mit 18 Jahren ein VW, den ich gebraucht von meinem Vater bekommen habe. Meinen ersten Porsche habe ich mir 1984 gekauft, das war ein neuer 44er Porsche. Ein Jahr später habe ich mir dann einen Porsche Carrera Cabrio gekauft. Wir haben übrigens gerade die Vorstellung des neuen Panameras.

    Ajouré: Gab es einen Schlüsselmoment in deinem Leben, der dir in Erinnerung geblieben ist und dich geprägt hat?

    Ralf: Ich glaube, jeder hat eine Menge solcher Schlüsselerlebnisse. Ich engagiere mich häufig sozial, wie bei „Starke Typen“, habe aber auch beispielsweise Fitnessgeräte nach Afghanistan gebracht – nicht um den Krieg sondern um die Soldaten zu unterstützen. Im sozialen Bereich gibt es viele Erlebnisse, die einen prägen können, wenn man z.B. kranke Kinder sieht. So etwas erinnert einen daran das eigene Leben sinnvoll zu nutzen und seine Ziele zu verfolgen. Wenn man die Augen aufmacht, sieht man sehr viel Leid und dass alles nicht selbstverständlich ist. Wobei ich generell Sachen nie als selbstverständlich betrachte.

    Ajouré: Wie sieht dein Alltag aus, wenn du mal nicht drehst?

    Ralf: Ich fange in L.A. gegen sieben Uhr mit dem Training an, überwiegend mit meinem Freund Arnold. Dann laufen wir acht bis zehn Kilometer zum Gold’s Gym und wärmen uns so auf. Dann wird trainiert. Darauf folgt das Frühstück und danach hat man Zeit für seine Termine. Wie z.B. Produzenten oder Regisseure zu treffen, an Drehbüchern zu arbeiten oder als Marketingbotschafter zu arbeiten. Für mich sind die Tage oft nicht lang genug.

    Ajouré: Auf welches Rollenangebot wartest du noch?

    Ralf: Es muss ja nicht immer die harte Action sein. Komödien gefallen mir auch sehr gut. Es gab gerade grünes Licht für eine Komödie mit Hanna Schygulla, der deutschen Meryl Streep. Das Projekt heißt „Mama Universe“ und es kann gut sein, dass wir im nächsten Jahr anfangen zu drehen. Darauf würde ich mich sehr freuen!

    Ajouré: Danke, Ralf.
     

     

    Fotos: Paul Partyzimmer

    Die Unfassbaren 2 – Filmkritik & Trailer

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    Die Unfassbaren 2 – Die Story

    Nachdem die vier Reiter J. Daniel Atlas (Jesse Eisenberg), Merritt McKinney (Woody Harrelson), Jack Wilder (Dave Franco) und Neuling Lula (Lizzy Caplan) einige Monate untergetaucht waren und auf Anweisungen des Auges warteten, ist es nun soweit. FBI Mann und geheimer Kopf der Reiter, Dylan Rhodes (Mark Ruffalo), hat einen Auftrag für die Vier.

    Der Gründer von OCTA – einem Großunternehmen, im Bereich der sozialen Medien, soll auf seiner großen Ankündigungs-Show dank Zaubertricks vorgeführt werden. Doch anstatt den Menschen eine gigantische Show zu liefern und der Welt zu zeigen, wie OCTA mit deren Nutzerdaten umgeht, geht die Aktion der vier Reiter gründlich schief. Und als wäre das nicht schon genug, landen sie auf der Flucht, ohne es zu bemerken, in Macau und in den Händen des totgeglaubten Genies Walter Mabry (Daniel Radcliffe), der ganz eigene Pläne mit den vier Zauberern hat.

    Aber auch Thaddeus Bradley (Morgan Freeman), den Dylan Rhodes ins Gefängnis brachte, meldet sich wieder als Mitspieler. Und dieses Mal ist Dylan auf ihn angewiesen, denn die Gegner haben schon lange im Voraus Pläne gemacht, die scheinbar jede Aktion der Reiter vorhersehen und ihnen immer einen Schritt voraus sind. Doch wie gut kann man Bradley trauen? Das Rad dreht sich erneut und das Spiel beginnt von vorne.

     

     

    Der Zauber einer Fortsetzung

    Fortsetzungen haben es von jeher schwer, fehlt ihnen doch das Neue und damit meist der Überraschungseffekt. Auch der zweite Teil der (geplanten) Reihe um die vier Zauberer und ihren Mann beim FBI, hat damit zu kämpfen. Dennoch schlägt sich der Nachfolger gut und weiß zu unterhalten.

    Stand im ersten Teil noch das Verwirrspiel und die Überraschung klar im Vordergrund, setzt der Nachfolger darauf, alles etwas größer zu halten, sowohl Ereignisse als auch das Feld der Mitspieler, durch neue interessante Charaktere. Aber auch die Hintergrundgeschichte wird weiter ausgebaut und erhält etwas mehr Tiefe.

    Im Mittelpunkt stehen, noch mehr als im ersten Teil, die vier Hauptfiguren, deren Darsteller Jesse Eisenberg, Woody Harrelson, Dave Franco und Neuzugang Lizzy Caplan einen tollen Job machen. Lediglich Mark Ruffalo kann nicht ganz so glänzen wie im Vorgänger, was jedoch vor allem in der Entwicklung der Handlung liegt. Daneben ist die Palette der Gegenspieler mit Daniel Radcliffe, Morgan Freeman, Michael Caine und anderen etwas bunter geschmückt, als noch im Vorgänger und bringt dadurch zusätzliche Abwechslung, die zwar nicht immer so bedrohlich wirkt, aber unterhaltsam ausfällt.

    Und während Effekte, Sound und Bild erneut stimmig geraten, die Figuren bestens funktionieren, bleibt man bei der Nachbetrachtung der Geschichte an der ein oder anderen Ecke hängen und fragt sich, ob das noch Sinn ergibt. Denn während man im ersten Film um die Unfassbaren noch pausenlos am Mitfiebern war und alles hingenommen hat wie es kam, ist man nun mit allem etwas vertrauter, um auch mal genauer hinzusehen und zu hinterfragen. Vielleicht vermag ein weiterer Teil genau diese vermeintlichen Ungereimtheiten wieder raffiniert zusammenpuzzeln, vielleicht aber, wenn denn eine weitere Fortsetzung kommen sollte, erwartet uns nur noch ein Zaubertrick Feuerwerk ohne raffinierte Story und Logik à la Matrix Fortsetzungen.

     

    Gelungener Nachfolger

    Mit „Die Unfassbaren 2“ ist den Machern ein temporeicher, unterhaltsamer Film gelungen, dem etwas das Überraschungsmoment fehlt, das die Darsteller aber gut auzugleichen vermögen. Wer nicht erwartet, dass er ähnlich überrascht wird wie in Teil eins, sich aber für die Weiterführung der Geschichte interessiert, der sollte den Film im Kino nicht verpassen.

     

    Die Unfassbaren 2 Kinoposter
    Kinostart: 25. August 2016

    Die beiden hätte man vielleicht gebraucht:

    Dirty Cops – War on Everyone | Filmkritik & Trailer

     

    Fotos: Concorde Filmverleih GmbH

    So gut ist der neue Gamevice Controller!

    Handyspiele sind seit der Erfindung der Smartphones ein toller Zeitvertreib und mit dem richtigen Spiel kann es sogar manchmal etwas süchtig machen. Wer allerdings interessiert ist mal so richtig auf seinem iPhone oder iPad zu zocken, sollte seine Ohren spitzen: Denn wir stellen euch heute den Gamevice Controller vor.

     

    Der Controller erinnert vor allem bei der iPad Variante sehr an das Gamepad der Wii U. Es gibt zwei Controller-Elemente, die durch eine elastische Plastikbrücke verbunden sind. Bei der iPhone-Ausgabe kann man den Controller und die Brücke akkordeonartig zusammenklappen und somit einfach in der Tasche verstauen. Die iPad-Varianten besitzen dieses Feature leider nicht. Wie bei herkömmlichen Controllern befindet sich auf der linken Seite ein analoges 8-Wege-D-Pad, eine Standby-Taste für das Gerät und ein analoger Thumbstick, den es nochmal auf der rechten Seite gibt. Dort gibt es zusätzlich vier analoge Buttons, beschriftet mit A, B, Y, X und einen Knopf, um das Spielgeschehen zu pausieren. An der Rückseite des Controllers befinden sich die zwei Standard Schulter- und Auslösetasten.
     

    Gamevice Controller
     

    Zusätzlich zu den Knöpfen gibt es noch einen Micro-USB-Anschluss, um das Gerät während des Spielens zu laden. Ein Ausgang für Kopfhörer ist ebenfalls vorhanden.

    Für 100 Euro kann man das Gamevice kaufen, was verglichen mit anderen forwarding Controllern ein recht hoher Preis ist. Doch das Design und die Qualität wirken überzeugend und zu einem gewissen Grad rechtfertigend. Doch aufgepasst: Obwohl der Gamevice Controller momentan zwar mit den wichtigsten Geräten kompatibel ist, könnte es zukünftig sein, dass Geräte wie das iPhone 7 eine andere Art Controller benötigen. Es ist also durchaus möglich, dass die 100 Euro nicht sehr lange für ausgiebigen Spielspaß sorgen.
     

    Gamevice Controller
     

    Ist der Controller einmal da, kann man die App Gamevice Live benutzen, um so alle kompatiblen Spiele auf einen Blick zu haben. Hast du deine App gefunden, wirst du direkt in den App Store weitergeleitet.
     

    Doch kommen wir nun zur wichtigsten Frage: Wie zockt es sich eigentlich mit dem Gamevice Controller?

    Einfach gehaltene Spiele und kurze Zeitvertreiber wie zum Beispiel Traffic Racer oder Spiele der Rayman-Reihe überzeugen auf ganzer Länge. Durch den Controller erfährt man ein komplett anderes Spielerlebnis, welches Smartphone-Spiele wesentlich interessanter macht. Die vielen Eingabefehler, die sich bei einem Touchscreen Spiel oftmals öffnen, werden mit diesem Controller ausgemerzt. Bei größeren, anspruchsvollen Titeln wie Modern Combat oder Grand Theft Auto fanden wir die Steuerung allerdings teilweise schwerfällig, vor allem wenn es um das Zielen mit dem Gewehr ging. Man hat in vielen Spielen zwar die Möglichkeit die Controllersensibilität anzupassen, doch irgendwas fühlte sich beim Zielen stets falsch an.
     

    Gamevice Controller Rayman
     

    Das größte Problem des Produktes hat überraschenderweise nichts mit dem Produkt an sich zu tun. Es gibt schlichtweg zu wenig Spiele, die für einen Controller kompatibel sind. So gibt es viele Klassiker die fehlen und vorhandene Klassiker, die bei der Steuerung versagen. Dies ist ein Problem, was sich zwar ändern lässt, doch wir zweifeln an der Bereitschaft großer Firmen, die so ein Projekt vorantreiben könnten.

    Der Gamevice Controller überzeugt also mit Qualität und Design, wobei man bei dem Preis vor allem mit Blick auf die Zukunft erstmal nachdenken sollte. Leider verwandelt es das iPad/iPhone nicht in eine kleine PS4, da die Titel, die einen lange an das Gerät binden könnten, momentan noch fehlen oder nicht gut genug umgesetzt sind. Überzeugt haben allerdings die kleineren, einfacheren Spiele, die sich mit diesem Controller komplett anders und viel besser anfühlen und spielen lassen. Ob der Zweck des Controllers damit erfüllt ist liegt im Auge des Betrachters. Unsere Gefühle zum Gamevice sind gemischt, es kann viel Spielspaß bringen, doch für das Geld hätten wir uns mehr gewünscht, vor allem ein paar Spiele die uns aus den Socken hauen.

     

    Fotos: AJOURE´ Redaktion

    Weltpremiere: Der erste veredelte Bantley Bentayga!

    Startech schlägt wieder zu und veredelt als Erster den Bentley Bentayga

    Bekanntlich lassen sich auch große Autos noch großartiger machen – der Bottroper Brabus-Ableger Startech veredelt den Bentley Bentayga und spendiert dem starken Briten ein ordentliches Facelift samt passendem Sound. Dazu konzipierte Startech ein modulares Stylingsystem und ermöglicht so die Verschönerung in unzähligen Varianten mit Schwerpunkt auf Straßengängigkeit. Natürlich kann nicht nur außen mit veränderten Karosserielementen an der Optik geschraubt werden – der Kunde darf sich dank der firmeneigenen Sattlerei auch über ein drastisch aufgehübschtes und hochwertiges Interieur freuen und in naher Zukunft lockt gar ein Motortuning für den V12-Biturbo. Selbstverständlich erfüllt Startech auch bei der Lackierung alle Farbträume. Mit all diesen Optionen will Startech jedem ausgefallenen Wunsch enstprechen – hier findest du alle Fakten über Startechs Stylepaket für das Straßenschiff.
     

    Bantley Bentayga Brabus
     

    Die Außen-Upgrades – sportlicher, tiefer, breiter

    Schaut man dem Startech-Bentayga ins markante Gesicht, fällt mit der neu gestalteten Frontschürze schon die erste schnieke Veränderung auf. Startech spendiert dem Bentayga einen schicken Wing, der sich quer über die Front zieht, sowie Bentley-typisch wabenförmig, bewährte Lufteinlässe von größerem Ausmaß, um Maschine, Radhäuser und vordere Bremsen mit genügend Luft zu versorgen. Die Aerodynamikkomponenten sind Teil eines ausgefeilten Konzepts und sorgen gerade bei hohen Geschwindigkeiten – und der Bentayga macht die 300 km/h locker – für weitere Auftriebsreduktion und damit für mehr Fahrstabilität. Startech bietet sie auch in einer nochmal sportlicheren Sicht-Carbon-Version an. Auch die Luftauslässe der vorderen Kotflügel werden von Startech mit neuen Verkleidungen aus Carbon optisch aufgewertet. Natürlich bekommt auch die Heckschürze ein Tweaking und wird mit einer markanteren Luftführung und einem Diffusor ausgestattet. Letzterer erfreut mit einem zentral integrierten LED-Leuchtenmodul, das als Nebelschlussleuchte und Rückfahrscheinwerfer dient und lässt sich mit der optional erhältlichen Anhängerkupplung kombinieren. Gemeinsam ersetzen die beiden Schürzen die Serienstoßfänger komplett und sorgen in jeder Hinsicht für ein nettes Maß an erhöhter Sportlichkeit. Für Zeitgenossen, denen der Bentley in der Serienversion noch nicht breit genug ist, bietet Startech für beide Schürzen Kotflügelverbreiterungen, sowie kräftiger anmutende Verkleidungen für die Seitenschweller und Seitenpaneele für die Türen. Das ist dann zwar nicht mehr unbedingt ein klassisch britischer Auftritt, macht aber Eindruck – auch für diese Teile gibt es von Startech zudem schicke Carbon-Optionen.
     

    Bentley Bentayga getunt
     

    Doch was wäre ein dickes Auto ohne dicke Räder? Richtig, wie jemand, der beim Trainieren den Leg-day immer auslässt – und damit im Gesamtbild eher schwach. Das weiß auch Startech und so bieten die Bottroper für den Bentayga 23-Zoll High-Tech Schmiederäder an. Die Schmiedetechnologie bietet äußerst leichte, aber dabei dennoch enorm robuste, Konstruktionen und ist für einen Luxuswagen wie den Bentayga daher ein attraktives Feature. Startech gibt hier eine Gewichtsreduktion von bis zu 15% im Vergleich mit Gussfelgen an – dennoch gibt es bezüglich auf Stabilität und Geländegängigkeit keine Abstriche zu machen. Bestückt werden die exquisiten Riesenfelgen mit 295/35er-Schlappen von Startechs Partner Continental, die speziell für Hochleistungs-SUVs wie unseren Briten entwickelt wurden. Will man sein Schmuckstück noch ein wenig absenken, gönnt man sich am besten noch die Startech-Tieferlegung für die Serienluftfederung und kann so nochmal 25 mm weiter runter, als es der Serienwagen zulässt. Das sorgt bei schneller Kurvenfahrt für ein agileres und stabileres Handling und damit für zusätzlichen Fahrspaß.
     

    In allen Situationen gut klingen – die Auspuffanlage

    Startech bietet für den Bentayga eine Sportauspuffanlage aus Aluminium, die das Heck mit vier dicken Endrohren schmückt. Damit die aber nicht nur gut aussehen, sondern dem V12 auch die richtige Klangbühne bieten, wird ihnen ein smartes Soundmanagement vorgeschaltet. Der Fahrer kann im Cockpit wählen, ob er mittels „Coming-Home“-Modus einem Luxusauto gemäß leise und diskret durch den Verkehr gleiten will oder lieber in die Sportposition schaltet. Dann kann der Löwe nämlich angemessen brüllen und das Triebwerk des Bentayga bringt seine Power auch akustisch voll zum Ausdruck. Das ist dann wie schon die Tieferlegung und die dicken Schürzen und Pneus zwar nicht wirklich Bentley-like, klingt aber geil und ist spätestens fällig, wenn Startech künftig auch an den Leistungsdaten schraubt: Bereits angekündigt, jedoch noch nicht zu haben, ist ein Tuning für den 608 PS starken V12-Biturbo Motor. So dürfte das bereits sehr kräftige Gerät sogar noch eine Ecke böser geraten. Denn mit dem schon verfügbaren Auspuffpaket klingt der Bentayga ohnehin schon deutlich mächtiger, als es Bentley mit der Serienversion im Sinn hatte. Man darf also gespannt sein, was da andonnern wird…
     

    Bentley Bentayga
     

    Die inneren Werte: Startech-typisches, maßgeschneidertes Interieur auch für den Bentayga

    Als Besitzer eines so luxuriösen Autos möchte man aber nicht nur selbst eine gute Figur machen, sondern sich auch gerne rundum von Schönem umgeben fühlen. Daher bietet Startech dem Ästhetikgourmet auch eine breite Palette an Möglichkeiten, das Interieur seines Wagens aufzuwerten. Startech spricht hier von maximaler Farben- und Kombinationsvielfalt und das nicht zu Unrecht – Leder, Alcantara, Edelhölzer und Carbon zählen zu den hochwertigen zur Wahl stehenden Materialien und auch bei der Farbwahl stehen dem Kunden kaum Wünsche offen. Startechs hauseigene Sattlerei erfüllt hier vielfältigste Kundenwünsche, sei es exklusive Holzeinlage, hochglanzpolierter Klavierlack für die Konsole und wahrscheinlich dürften auch ausgefallenere Ideen wie beispielsweise Intarsien im Stil einer holländischen Fleute aus dem 17. Jahrhundert kein Problem sein, falls man den Begriff Straßenschiff gerne wörtlich nehmen will. Weiter personalisieren kann der Kunde sein Interieur schließlich mit Startechs-Palette aus Upgrades wie Alu-Pedalen und Fußstütze, beleuchteter Einstiegsleiste und Velours-Fußbodenschonern, um nur einige Möglichkeiten zu nennen. Einem Luxusauto gemäß wird dabei auf edle Handarbeit gesetzt, die das Premiumdesign in der entsprechenden Qualität zur Geltung bringt.
     

    Bentley Brabus

     

    Fazit

    Startechs Angebot richtet sich aus unserer Sicht an den betuchten Menschen, der gerne Bentley fahren möchte, die britische Diskretion und stilvolle Zurückhaltung aber besonders auf offener Strecke zugunsten der Fahrfreude gerne über Bord wirft und auch ansonsten Wert auf einen starken, individuellen Auftritt legt. Uns hat es die nicht nur optische Aufwertung des großen Briten angetan sondern auch die Kombination aus Sportauspuff und Soundmanagement macht eine Menge Spaß und wertet den Wagen kräftig auf. Wenn du also über das nötige Kleingeld dafür verfügst, kannst du deinen Bentayga mit Startechs Paketen um ein paar gute Ecken knackiger und nicht zuletzt besonderer machen. Denn eins beweisen die Upgrades: Auch ein bereits großartiges Auto lässt sich noch besser machen, wenn man es richtig anstellt. Das ist Startech mit seinen Personalisierungsmöglichkeiten für die oben genannte Zielgruppe gelungen und wir jedenfalls freuen uns schon auf das Motortuning für den Briten. Verdient hat der Wagen das bessere Aussehen jedenfalls – und wenn dann bald noch was unter der Haube dazukommt, ist Startechs Veredelung in Spitzenqualität endgültig ein rundes Ding. Wir bleiben gespannt.
     

    Fotos: Bentley PR; Brabus PR