Ajoure Blog Seite 206

La La Land – Filmkritik & Trailer

La La Land – Die Story

Schauspielerin Mia (Emma Stone) und Pianist Sebastian (Ryan Gosling) kämpfen sich durch den Lebensalltag in Los Angeles. Beide auf der Suche nach Möglichkeiten, ihren eigenen großen Traum zu verwirklichen. Doch weder ihre vielen Castings, noch seine vielen Versuche an Geld für eine eigene Kneipe zu kommen, sind von Erfolg gekrönt.

Als sie sich schließlich Hals über Kopf ineinander verlieben, beginnen sie neuen Mut zu schöpfen und schmieden große Pläne für die Zukunft und packen mit Zuversicht an. Doch der aufkommende Erfolg fordert auch immer Opfer und bald merken die Beiden, wie schwer es ist, Liebe und Erfolg unter einen Hut zu bekommen.

 

 

Der große Traum vom eigenen Traum – der Film

Mit La La Land spielt ein Film im Kino groß auf, der die Eigenheiten längst vergangener Kinoinszenierungen und moderne Sehgewohnheiten gekonnt vereint. Ein bisschen Märchen, ein bisschen Drama und alles mit viel Musik und Tanz.

Ganz im Stil von Fred Astair und Ginger Rogers, die sich einst ins Herz der Zuschauer tanzten, spielen und tanzen sich nun Ryan Gosling und Emma Stone in die Richtung des romantischen Organs der Zuschauer. Mit viel Anmut und jeder Menge echtem Gesang, bringt das neue Traumpaar der großen Leinwand die Story voran, die Regisseur Damien Chazelle, der bereits die Oscars 2016 mit dem Musik-Drama Whiplash ordentlich aufmischte, hier entfaltet.

Dabei greift Chazelle zum einen auf die guten Ansätze des alten Tanz- und Musical-Films zurück, mit tollen Kulissen und Szenen, die stark an die Auftritte von Astair und Co. erinnern, behält aber mit einer zeitgemäßen Erzählgeschwindigkeit und teilweise nonlinearer Erzählweise den Blick ebenso stark auf das Heute gerichtet.

So entsteht eine Kombination, die aktuell bleibt, dabei den alten Charme wiedererweckt und technisch wie inhaltlich begeistern kann.

 

Große Träume – großes Kino

Wer nicht auf Filme steht, in denen Musik, Tanz und Gesang eine große Rolle spielen, oder in dem eine (kitschige) Liebesgeschichte der Schwerpunkt ist, könnte enttäuscht werden. Wer sich für raffiniert inszeniertes Kino interessiert, sollte (trotzdem) einen Blick wagen.

 

La La Land Kinoposter
Kinostart: 12. Januar 2017
 

Fotos: StudioCanal Deutschland

Der Bauchspeck muss weg! Und so geht’s:

„Ein Mann ohne Bauch ist kein Mann!“ sagen viele Frauen oder „Ein Mann ohne Bauch ist nur ein halber Mann“! hört man auch nur allzu oft, aber der Speck am Bauch ist leider ziemlich ungesund. Abgesehen davon sieht es auch unschön aus, wenn es das T-Shirt oder den Pullover nach vorne drückt.

Im Gegensatz zum normalen Fettgewebe ist das Fett unterm Bauch das sogenannte viszerale Fettgewebe. Es verändert nicht nur den Bauchumfang, sondern umgibt auch unsere inneren Organe wie Leber und Bauchspeicheldrüse. Das viszerale Fettgewebe unter unserem Bauch gibt außerdem nicht nur Fettsäuren frei, sondern gibt auch entzündungsfördernde Botenstoffe ab und schüttet Hormone aus. Unser Blutdruck steigt, die Blutfettwerte werden negativ beeinflusst und unser Zuckerspiegel steigt.

Deshalb ist es, um gesund zu bleiben (und um gut auszusehen), zwingend notwendig, dass du darauf achtest, nicht zu viel Fett am Bauch anzusetzen.
 

Deine Zwei-Wege-Strategie für einen schönen Bauch

Grundsätzliches Wissen für den Alltag

Stress und Schlafmangel ist das Futter für Bauchfett. Du musst dein Stresslevel in den Griff bekommen und auf deine Schlafzeiten achten, damit dein Bauchumfang in die richtige Richtung wandert. Ein großer Mythos ist auch die Aussage, dass man durch Hungern abnehmen kann. Das ist ein fataler Fehler und geht komplett nach hinten los, weil du deinem Körper beibringst, dass die Fettspeicher, die er bereits hat, nicht für Notzeiten ausreichen, sodass er in Zukunft jede Kalorie viel extremer speichert. Das heißt, wenn du hungerst, dann wirst du in Zukunft einen noch dickeren Bauch haben.
 

Ernährung

Trinke viel Wasser oder Tee ohne Zucker. Mindestens zwei bis drei Liter pro Tag. Das regt den Stoffwechsel an und hilft dir, dein Bauchfett in den Griff zu bekommen. Achte auf ausreichend Mineralstoffe und Vitamine, wie zum Beispiel:

Mineralstoffe: Linsen, Fisch, Emmentaler Käse
Vitamine: Gemüse – wie Paprika, Möhren, Brokkoli

Regelmäßige Essenszeiten sind zum Fettabbau ebenfalls sehr effektiv. Studien haben ergeben, dass die Blutzuckerschwankungen dadurch verringert werden und das Bauchfett besser abgebaut werden kann.
 

Sport

Für alle Anti-Sportler: Keine Sorge, du musst jetzt kein Olympia-Training machen, sondern dich lediglich fit halten. Um deinen Bauchumfang zu reduzieren, musst du nichts weiter tun als ein bisschen Bewegung in deinen Alltag zu bringen. Zum Beispiel, indem du häufiger mal zu Fuß gehst oder Strecken mit dem Fahrrad zurück legst.Oder du stellst dich zwei bis dreimal in der Woche im Fitnesscenter auf den Stepper oder aufs Laufband und machst dich so mindestens 30 Minuten warm, um danach 30–40 Minuten ein kleines Krafttraining zu machen. Das Tolle am Krafttraining ist, dass du nicht nur während des Sports dein Bauchfett verbrennst, sondern auch in der Ruhephase danach verbrauchen die aufgebauten Muskeln mehr Kalorien und somit dein überschüssiges Fett.

Dein Krafttraining für eine gute Bauchmuskulatur sollte eine gesunde Mischung aus Situps, Crunches und Liegestütze beinhalten. Gerade bei den Bauchübungen aktivierst du regelmäßig deine Muskeln, die Druck auf Magen und Darm ausüben, und somit die Reduktion des Bauchfettes begünstigen.

 

Foto: hulya-erkisi / Getty Images

Die Top 5 Fashion Week Berlin Highlights Herbst/Winter 17/18

Das sind unsere fünf Lieblingskollektionen von der Berliner Fashion Week Herbst/Winter 17/18:
 

BRACHMANN

Als Inspiration für die A/W 2017-Kollektion „Explorer“ diente dem Berliner Label BRACHMANN Menswear die Expedition des britischen Polarforschers Sir John Franklin und dessen 133 Seemänner aus dem Jahr 1845. Zu sehen bekamen wir eine facettenreiche Kollektion mit u.a. enganliegenden Bundfalten-Hosen und weitgeschnittenen Palazzo-Hosen. Eyecatcher: Hemden mit Stehkragen und verdeckter Knopfleiste!
 
Herbst/Winter 17/18

Herbst/Winter 17/18

Herbst/Winter 17/18

 
 

Esther Perbandt

Die Berlinerin inszenierte aufwendig ihre Unisex-Kollektion „Dreizehn“, die sie in der Berliner Volksbühne vor großem Publikum präsentierte. Mit Geschlechterrollen zu kokettieren, so wie sie es mit ihren Designs macht, ist zu einer Art Lebenseinstellung geworden. Neben der Mode standen eindeutig auch die Models „mit Charakter“ im Fokus der Show.
 
Herbst/Winter 17/18

Herbst/Winter 17/18

Herbst/Winter 17/18

 

 

HAUS OF YOSHI X BOM.B UND Gear3

Die drei koreanischen Designer ließen sich für ihre Kollektion vom Spirit der ukrainischen Jugend-Underground-Bewegung „CXEMA“ inspirieren. Heraus kam dabei eine Kollektion mit zwölf urbanen Street Style-Outfits, die trotz vieler Details eher clean gehalten ist. Die dominierenden Farben der Looks sind Dunkelblau, Schwarz und Dunkelgrün.
 
Herbst/Winter 17/18

Herbst/Winter 17/18

Herbst/Winter 17/18

 

 

IVANMAN

Am zweiten Tag der Berlin Fashion Week präsentierte Ivan Mandzukic die Autumn-Winter 2017-Kollektion seines Menswear-Labels IVANMAN. Gezeigt wurden Oversized-Stücke mit klaren, geraden Schnitten in pastelligen Lilatönen, die sich farblich mit Weiß, Creme und Schwarz abwechselten.
 
Herbst/Winter 17/18

Herbst/Winter 17/18

Herbst/Winter 17/18

 

 

Leonie Mergen

Für ihre A/W 2017-Männer-und Frauenkollektion „Karabakh“ ließ sich die Designerin von der aserbaidjanischen Kultur, insbesondere von deren berühmten Wandteppichen, inspirieren. Heraus kam dabei eine powervolle, zweite Kollektion – mit viel Leder und Seide.
 
Herbst/Winter 17/18

Herbst/Winter 17/18

Herbst/Winter 17/18

 

Fotos: Mercedes Benz Fashion Week Berlin

Die 5 größten Anti-Aging Fehler

Jung bleiben und gut aussehen wollen wir alle, doch viel zu oft machen wir durch unsere Unwissenheit mehr kaputt als gut. Jeden Tag bekommen wir suggeriert, dass wir Cremes und Tübchen auf unsere Haut schmieren sollen, damit wir jung und fit aussehen.

Viele von uns stehen jeden Tag mit dem Gedanken, unter der Dusche, dass siejetzt frisch sind und gut riechend in den Tag starten können. Aber wie sehr wir uns damit schaden, wissen die wenigsten. Deswegen haben wir für dich ein paar Tipps, damit du in Zukunft gesünder und frischer durch den Tag kommst.
 

Zu heißes Wasser

1. Zu heißes Wasser

Ob du morgens unter der Dusche stehst oder dich einfach am Waschbecken frisch machst, du solltest darauf achten, dass du nicht zu heißes Wasser auf deine Haut lässt. Die Haut trocknet viel schneller aus und es können sich in einzelnen Fällen Ekzeme auf deiner Haut bilden.
 

Zu oft duschen

2. Zu oft duschen

Ein Irrglaube ist es auch, jeden Tag duschen oder baden zu müssen. Dermatologen warnen dringend davor, da du dir deinen Säureschutzmantel auf der Hautoberfläche zerstörst und du deine Kitt-Substanz zwischen den Hornzellen schädigst. So verlierst du Feuchtigkeit auf deiner Haut und lässt Schadstoffe ungehindert durch.
 

Handtuch

3. Handtuch und Behandlung

Verwende nach dem Duschen am besten zwei Handtücher. Eins für dein Gesicht und eins für deine Haare. Des Weiteren solltest du dein Gesicht nicht trocken rubbeln, da dadurch die Elastizität der Haut leidet und schneller altert. Teile dir auch kein Handtuch mit einer anderen Person im Badezimmer, da sonst Bakterien auf deine Gesichtshaut kommen können und es hierdurch Infektionen geben könnte.
 

Cremes

4. Folge nicht jedem Trend

Nur weil uns in jeder Werbung gesagt wird, wie toll doch diese und jene Creme sei und wie sehr wir diese in Zukunft brauchen, ist das noch lange nicht wahr. Vertraue auf biologische Produkte und auf Produkte die wissenschaftlich als effektiv bewiesen sind. Zum Beispiel Produkte mit AHAs (Alphahydroxysäuren) als Peeling oder Retinol gegen Falten.
 

zu wenig Schlaf

5. Zu wenig Schlaf

Tatsächlich fährt abends unsere Haut ihren Schutzfaktor runter und produziert neue Hautzellen, die die abgestorbenen ersetzen. Das klappt natürlich am besten, wenn die Haut ihre abendliche Ruhe bekommt, um richtig zu arbeiten. Wenn du deinem Körper diesen Prozess nicht gönnst und du nachts viel und oft wach bist, dann bringst du den natürlichen Rhythmus durcheinander und deine Haut kann sich nicht mehr so gut gegen Reize schützen. Als Resultat reagiert deine Haut in Zukunft empfindlicher und Unreinheiten können auftreten.
 

Fotos: PeopleImages; DNY59; bkindler; Bill Diodato; Johner Images; Andreas Naumann / EyeEm / Getty Images

Jasager? Nein!! So lernst du, ohne schlechtes Gewissen auch mal „Nein“ zu sagen

„Du bist meine letzte Hoffnung!“
„Sei doch bitte so nett und…“
„In zwei Tagen, selbe Stelle selbe Welle, okay?“
„Ohne dich macht es doch gar keinen Spaß.“

 

Bedeutet im Klartext:

▷ Wenn du mir nicht hilfst, hat es nur an dir gehangen.
▷ Wenn du es nicht tust, ist das gar nicht nett von dir!
▷ Es wäre echt enttäuschend von dir, wenn es nicht wieder so gut klappt.
▷ Wenn du nicht mitmachst, wärst du ein ziemlicher Spielverderber.

Freizeit wird weniger und stattdessen werden Verabredungen, Meetings und Erledigungen immer mehr. Problematisch wird es, wenn die wichtigen Dinge unter dem Wahn der vielen Gefallen und Versprechen zu kurz kommen und man sich damit Probleme einhandelt. Ja, Nein zu sagen kann manchmal wirklich schwerfallen. In den besten Fällen bekommt man zum Dank ja auch ein Stück von dem Kuchen und eigentlich ist die Dankbarkeit eines Freundes Geschenk genug.
 

Dennoch, Nein sagen ist wichtig!

Nein – ein Wort, das wir vor allem von unseren Eltern schon oft gehört haben. Wieso? Natürlich weil sie uns damit geschützt und erzogen haben. Solange wir als Kind abhängig von unseren Eltern waren, entschieden sie, was wir mit einem Ja oder einem Nein bewerteten. Zumindest im entferntesten Sinne, da wir automatisch die gleichen Dinge wie unsere Eltern ablehnten oder mochten. Wir kannten es ja auch schließlich nicht anders.

In der Pubertät lernten wir dann auch selber einmal Nein zu sagen. Wir fingen an, unsere eigenen Interessen zu verfolgen und uns selbständig zu machen. Es war also nur natürlich, irgendwann etwas von unseren Eltern auch mal abzulehnen.

Nur wer erklärt das unseren lieben Eltern? Die Armen lernen auch erst dazu und wissen häufig nicht damit umzugehen. Daraus folgt, dass wir schnell merkten, dass ein Nein Differenzen und Stress bedeuten kann. Und wer will das schon, wenn ein nachgebendes Ja die Sache doch viel einfacher macht. Dies ist allerdings auch nur ein Stereotyp und es gibt viele andere Faktoren im Sozialwesen die uns zu einem Jasager gemacht haben. Doch de facto sagen wir lieber Ja statt Nein.
 

Das Jetzt

Inzwischen hat sich dein Charakter komplett selbständig und individuell geformt. Das Verständnis von Ja und Nein ist dennoch in deinem Gewissen verankert. Die Gründe, warum wir immerzu Ja sagen, können nun wie folgt sein:

Das Bedürfnis gebraucht zu werden – steckt in vielen von uns und gibt uns innige Befriedigung.

Den Anschluss verpassen – ist eine tiefsitzende Angst alleine zu sein, da wir auch nur Rudeltiere sind.

Druck durch Selbstreflektion – erinnert uns immer wieder daran, dass man um jeden Preis sympathisch und nicht herzlos auf andere wirken will.

Angst vor Konsequenzen – ist die Angst vor äußerst unangenehmen und noch unbekannten Folgen.

Ablehnung – empfinden wir ebenfalls als eine gravierende Strafe.

Menschen, die gut überzeugen, können dich weitestgehend sogar damit manipulieren. Nicht jeder Mensch macht es bewusst, jedoch ist es relativ einfach, die oben genannten Gefühle auszulösen.
 

Diese Auslöser können so aussehen:

Man…

…löst Schuldgefühle aus,
…setzt unter Druck,
…fördert den Leichtsinn,
…erpresst z. B. mit einem Ultimatum,
…fällt mit der Tür ins Haus,
…spielt die Mitleidskarte aus,
…schmeichelt und bringt in Verlegenheit,
…verspricht das Blaue vom Himmel,
…verunsichert und bekräftigt Misstrauen,
…appelliert an die Vernunft

Soweit die Theorie.

Um dies zu erkennen, haben wir für dich drei Situationen vorbereitet, bei denen du eigentlich lieber Nein gesagt hättest, es aber dennoch nicht getan hast. Ordne zu jeder Situation einen der oben genannten Gründe und einen Auslöser, der dich ansprechen würde aus. Wie du dich entscheidest, unterliegt deiner subjektiven Wahrnehmung.
 

Situation 1.

Ein Freund zieht um und braucht Hilfe beim Umzug. Er würde es schon ohne dich schaffen, dennoch wärst du ihm eine gute Hilfe. Danach gibt es einen Kasten Bier für alle, die dabei waren. Obwohl du dich von einem anstrengenden Tag erholen wolltest, hast du trotzdem zu gesagt.
 

Situation 2.

Du triffst dich das erste Mal nach drei Monaten mit deiner Ex-Freundin zum Kaffee. Du konntest einfach nicht Nein sagen, als sie sogar extra zu dir gefahren ist, um dich danach zu fragen. Dabei bist du eigentlich schon glücklich neu verliebt.
 

Situation 3.

Das Projekt auf der Arbeit steht kurz vom Abschluss. Du hast gefühlte drei Tage von Zuhause aus durchgearbeitet und bist immer noch vollmotiviert, dir keine unnötige Pause zu erlauben. Die Freundin eines Kumpels hat Geburtstag und statt dich zu erklären, konntest du es nicht fertigbringen abzusagen.

Zu welchen Gefühlen passen die Situationen und wie wurden sie ausgelöst?

Meistens fällt es gar nicht auf, wenn du langsam anfängst nein zu sagen. Du kannst aber auch deinen Freunden und Kollegen davon erzählen, um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen. Achte nur darauf, dass du sensibel bleibst und du nicht im falschen Moment ein fettes Nein raushaust. Nun gibt es aber auch Menschen, die es einfach nicht schaffen, diese vier Buchstaben mangels Selbstbewusstseins auszusprechen. Für diese Patienten haben wir auch ein paar Tipps, um sich dieser Hürde zu stellen.
 

Selbstwertgefühl

Wer ein unterdurchschnittliches Selbstwertgefühl besitzt, ist von der Meinung anderer meist sehr abhängig. Möglicherweise möchte so eine Person viel mehr beachtet und gebraucht werden, den Anschluss nicht verlieren und nicht mit Ablehnung gestraft werden. Deshalb sagt dieser Mensch zu allem Ja und Amen. Solltest du so jemand sein, dann musst du an deinem Selbstwertgefühl arbeiten. Das ist jedenfalls machbar und passiert häufig auch ganz von alleine. Sobald du neue Menschen von deiner guten Art überzeugen konntest und sie deine Freunde werden, pusht das dein Ego enorm. Das Nein sagen kannst du step by step an dir schon vertrauten Personen üben.

 

Bedenkzeit

Wenn es nicht an deinem Selbstwertgefühl liegt und du einfach ein herzenzguter Mensch bist, so richte dir wenigstens Bedenkzeit ein. Fragen fordern schnell beantwortet zu werden, aber das muss nicht immer so sein und das ist es auch nicht. Du kannst der fragestellenden Person ruhig sagen, dass du dir das erst überlegen musst. Dies ist dann allerdings nur ein Vorwand, um sich noch einmal zu sammeln oder um sich eine passende Antwort zurechtzulegen, da man die Frage ja mit einem Nein beantworten möchte. Das kann auf Dauer einen etwas unentschlossenen Eindruck hinterlassen, aber es ist ja nur für den Übergang gedacht und soll dich daran gewöhnen, auch nein sagen zu können. Diese Anwendung gilt logischerweise für Bedenkzeit-Längen aller Art. Ob es sich um Minuten, über Nächte bis zu Tage oder Wochen handelt, kommt dann immer auf die Situation an.
 

Körperhaltung

Deine Körperhaltung, sowie Mimik und Gestik sind in der Regel wie ein offenes Buch. Nicht jeder macht sich die Mühe es zu lesen, doch kommunizieren wir permanent unterbewusst miteinander. Wenn du an deiner eigenen Entscheidung zweifelst und am liebsten mit einem Ja nachgeben möchtest, dann gibt dir einen Egopush mit folgenden Dingen:

Eine gerade Haltung – steht für Standhaftigkeit. Wer krümmt, der verliert.

Arme verschränken – Sie schützen dich und machen dich größer.

Gestikulieren – Gestikulation mit den Armen unterstreicht visuell deine Meinung und hilft sogar beim Verständnis.

Muskeln anspannen – balle deine Fäuste und lasse deinen Körper von Energie durchströmen.

Lächeln – Ob echt oder unecht, ein Lächeln schüttet Endorphine aus und verbessert deine Laune. Deinem gegenüber wirst du dann auch gleichzeitig sympathischer.
 

Sei dir deiner bewusst

Jeder Mensch ist egoistisch. Wären wir nicht so, dann wären wir wohl kaum lebensfähig. Wie reagierst du auf ein Nein? Stell dir mal vor, dass du umziehst. Jede Hilfe ist Gold wert, darum spendierst du deinen Freunden später einen Kasten Bier. Es tut einem deiner Freunde sehr leid absagen zu müssen, da er nicht in der körperlichen oder mentalen Verfassung ist. Wie wäre das für dich?

Anderes Beispiel: Du bist noch nicht ganz über deine Ex-Freundin hinweg. Sie hingegen hat quasi schon einen neuen Freund. Würdest du dieser Person, der du mal ganz viel Verständnis geschenkt hast, es übelnehmen, dass ihr Leben gerade wieder positiv verläuft und sie darum einem verfrühten Treffen nicht einwilligt?
 

Wie sagt man also Nein?

Arabisch: laa
Armenisch: votch
Aserbaidschanisch: xeyir
Baskisch: ez
Weißrussisch: Не
Bengalisch: na
Bosnisch: ne
Bretonisch (keltisch): nann
Bulgarisch: né
Burmesisch: ma hoke phu / hmar te
Katalanisch: no
Chinesisch: pù shi
Korsisch: nò
Kroatisch: ne
Tschechisch: ne
Dänisch: nej
Persisch: kheyr / na
Niederländisch: Nee

 

 

Foto: Westend61 / Getty Images

Die Highlights der Consumer Electronics Show 2017

Vor 50 Jahren fand die erste CES als ein Ableger der Chicago Music Show in New York statt. Inzwischen zählt sie zu den weltweit größten Fachmessen für Unterhaltungselektronik und hat sich in Las Vegas ein Heim geschaffen. Wir zeigen euch einige der interessantesten Highlights dieses Jahres. Dabei stellen wir den flachsten und buntesten Fernseher der Welt vor, lernen Yui, einen personalisierten Fahrassistenten kennen und machen einen Abstecher in die Gaming-Welt.
 

Die brillantesten Farben
Samsung Q9 und QC8

Samsung Q9 und QC8
 

Die neue QLED-Technologie (Quantum-Dot-Leuchtdioden) macht bei Samsung die Runde und sorgt für eine vorher noch nicht dagewesene Farbbrillanz. Technisch gesehen hat QLED nichts mit der OLED-Technologie (Organische Leuchtdioden) zu tun, sondern mit einem LCD-Fernseher, der mit Hintergrundbeleuchtung ausgestattet ist. Verbaute Quantenpunkte in Nanogröße sollen das Geheimnis einer absolut natürlichen Farbwiedergabe sein. Wir haben uns einen Direktvergleich zu einem OLED-Fernseher angesehen und waren von beiden Fernsehern sehr beindruckt. Für uns wirkten die Farben des QLED fast schon übersättigt, was aber auch daran liegen könnte, dass der OLED im Vergleich ein wirklich matteres Bild hatte.
 

Der dünnste Monitor der Welt
Dell S2718D

Dell S2718D
 

Der Dell S2718D hat stolze 27 Zoll und eine 2.560 x 1.440 Pixel-Auflösung. Ironischerweise rückte der Hersteller zum Zeitpunkt der Messe noch nicht mit der Tiefe des Monitors raus. Doch wir wissen, dass es weniger als ein Zentimeter sein wird. Für die Alten, die sich schon seit dem ersten Flachbildfernseher fragen, wohin die Technik verwunden ist, sei gesagt, dass der Monitor auf seinen Fuß angewiesen ist, da dieser die meiste Technik beinhaltet. Bis jetzt gilt der Fuß als etwas unpraktisch, da er sich keineswegs irgendwie verstellen lässt. Er hat jedoch eine Audioklinke, HDMI 2.0, USB C und zwei USB A-Anschlüsse mit Displayport-Unterstützung. 99 Prozent des sRGB-Farbraums werden mit einem 8 Bit-Monitor und 16,7 Millionen Farben dargestellt. Der nominelle Blickwinkel beträgt 178 Grad mit einem Kontrastverhältnis von 1.000:1. Somit ist qualitativ hochwertiges Fernsehen also in jedem Fall gewährleistet. Spannend bleibt die Frage, wie dünn der dünnste Monitor der Welt dann wirklich ist.
 

Fahrassistent Yui
Toyota Concept-i

Toyota Concept-i
 

Toyota Concept-i legt einen kleinen Sprung in Richtung Zukunft hin. Nicht nur, dass dieses Model autonom fahren soll, es besitzt auch einen Bordcomputer, der dich unterhält und sich deinen Vorzügen anpasst. Yui ist wie eine persönliche Siri, spezialisiert auf automatische Abläufe beim Autofahren. Yui verständigt sich viel mit Displays und Lichtern und kann zum Beispiel jederzeit über Displays mit den Mitfahrern auf der Rückbank kommunizieren. Innovativ fanden wir, dass es die zahlreichen Displays möglich machen, die von Türen verdeckte Umgebung außerhalb des Autos darzustellen, fast so, als würde man in einem durchsichtigem Auto sitzen. Nähert man sich seinem Auto, so kann es dich sogar auf eine nette Art begrüßen, indem es deine kinetische Wärme erfasst und darauf reagiert. Soweit klingt das Konzept ja ganz gut. Wir sind gespannt, wie lange es dauern wird, bis man Yui auf der Straße antreffen kann.
 

Gaming-Router
Linksys WRT32X

Linksys WRT32X
 

Linksys hatte offensichtlich genug von den WLAN-Partys auf der Arbeit; immer mit High Ping zocken zu müssen, ist echt gemein. Was nützt auch „The Witcher“ auf High-End-Grafik, wenn das Internet einfach nicht mitspielt? Darum hat Linksys auf der CES 2017 ihren neu entwickelten Gaming-Router vorgestellt. Ihre Partner bei diesem Projekt sind Rivet Networks, die unter anderem dafür bekannt sind High-End-Hardware für Alienware, Razer und MSI herzustellen. Das Interessante an dem WRT32X ist ein spezieller Modus, der je nach Situation Prioritäten im Heimnetz setzt. Spiele-Patches werden beispielsweise untergeordnet, sodass andere Geräte weiter problemlos surfen können. Spiele erhalten natürlich die höchste Priorität, gefolgt von Audio- und Video-Streaming, sowie Telefonie.
 

Prozessor
Snapdragon 835

Snapdragon 835
 

Wenn es um technischen Vorschritt geht, wird in den meisten Fällen auf Bewährtes gesetzt, wie zum Beispiel auf Intel. So sind Software, Prozessoren und Grafiktreiber in Windows-Computern in der Regel von Intel. Das könnte sich aber demnächst, zumindest bei der CPU, ändern. Die Snapdragon 835 vom US-Chipkonzern Qualcomm kommt mit handfesten Zahlen stark um die Ecke und wird sogar auf Mobilgeräten einsetzbar sein. Das wohl Spannenste ist die Funktion, Muster zu erkennen, um so einzelne Bauteile des Systems effizienter arbeiten zu lassen. Die Snapdagon 835 unterstützt außerdem DirectX 12 und 4K-Displays. Man bereitet sich auch auf die Zukunft vor, indem man mit einem 2,45 Gigaherz Octa-Care-Prozessor mit der GPU Adreno 540 den hochauflösenden Spielen und VR-Programmen entgegenkommt. Die 835 bietet außerdem drei Milliarden Transistoren, was die Leistung zum Vorgänger um 27 Prozent überbietet und dabei noch 40 Prozent Energie spart.
 

 

Fotos: Dell Press; Linksys Press; Samsung Press; Snapdragon Press; Toyota Press; Alex Wong/Getty Images

Das perfekte Hemd – Im Test: ETERNA

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Ein perfektes Hemd zu finden ist gar nicht so einfach, weil der modebewusste und aktive Mann von heute viel zu viele Anforderungen daran hat. Es sollte eng anliegen, weil es uns der aktuelle Style so vorlebt, ein optischer Eyecatcher und qualitativ hochwertig sein – schließlich will man nicht schon nach zwei Stunden unangenehm riechen. Darüber hinaus sollte es einen angenehmen Tragekomfort haben, denn wer kennt es nicht, wenn es zwickt und zwackt und man permanent am ziehen und reinstecken ist, damit das Hemd gut sitzt? Es sollte außerdem leicht zu pflegen sein – gerade wenn der Single-Mann es zu waschen und bügeln hat – und es soll bitteschön nicht knittern.

Das sind also ganz schön viele Kriterien, die so ein Hemd im Idealfall zu erfüllen hat. Hinzu kommt das scheinbar unendliche Angebot an Herstellern und Marken, die uns mit einer Auswahl an Hemden überschüttet, was die Suche nach dem perfekten Hemd für uns Männer umso schwieriger gestalten lässt. Schließlich werben alle mit der perfekten Passform und einem tollen Tragekomfort, doch leider sieht die Realität, die meistens erst nach dem Kauf und dem ersten Tragen eintritt, anders aus. Wir Männer von der Ajouré kennen diese Probleme nur viel zu gut und haben uns deshalb einmal intensiver mit der Thematik befasst und uns auf die Suche nach dem perfekten Hemd gemacht – und sind fündig geworden!

Die Firma ETERNA hat sich auf Damenblusen und – in unserem Fall interessant – auf Herrenhemden spezialisiert. Das hat uns neugierig gemacht und wir haben uns aus dem aktuellen Sortiment zwei extrem schicke Herrenhemden zur Brust genommen.
 

Unsere Kriterien:

1. Passform & Tragekomfort*
2. Optik
3. Stoffqualität
4. Pflegeeigenschaften
5. Knittereigenschaften

(*mit dem Fokus auf Bequemlichkeit/Bewegungsfreiheit trotz körpernaher Schnittführung)
 

Optik & Tragegefühl:

Keine zweite Chance beim ersten Eindruck! Was uns hier sehr wichtig war, ist, dass das Hemd wirklich „slim“ ist und gut sitzt. Wir haben uns bewusst kein schwarzes oder weißes Basic-Hemd ausgesucht, sondern zwei Eye-Catcher: Ein dunkelblaues Hemd mit kleinen grauen Punkten aus der ETERNA SUPER SLIM-Serie und ein bedrucktes, blaues Hemd aus der gleichen Serie. Beide Hemden sitzen beim ersten Tragen perfekt am Körper und der geringe Elastan-Anteil von drei Prozent ist ausreichend, damit es nicht zwickt und man genügend Bewegungsfreiheit hat, ohne dass es gleich aus der Hose rutscht. Gerade die Rückseite des Hemdes sollte immer lang genug sein, damit es beim Sitzen nicht aus der Hose rutscht. Hier überzeugt uns schon einmal der erste Eindruck, da unsere Hemden genau diese Merkmale beachten.
 

ETERNA Hemd Test
„Slim“, gut sitzend und hat die perfekte Länge

 

Qualität, Pflege- & Knittereigenschaften:

Hinsichtlich des Waschens unterscheiden sich die ETERNA-Hemden nicht wirklich von den vielen anderen Hemden: Man kann sie bei 40° C waschen und sie dürfen nicht in den Trockner. Das Bügeln allerdings ist ein Traum: Es geht sehr leicht von der Hand und alles wird schön faltenfrei. Hier trennt sich daher die Spreu vom Weizen, denn bei vielen Hemden muss man mehrfach über die Falten bügeln, bis sie verschwinden. In unserem Fall haben wir bei beiden Hemden das gleiche Ergebnis erzielt: Einmal mit dem Bügeleisen drüber und die Hemden waren geglättet.
 

ETERNA Hemd Test
Rutscht nicht aus der Hose und bietet genügend Bewegungsfreiheit
 

Unser Fazit & Sternevergabe:

Unsere beiden Hemden lassen sich problemlos den ganzen Tag über tragen. Die Bequemlichkeit ist trotz des figurbetonten Schnitts nicht eingeschränkt und man fühlt sich rundum wohl. Durch den schönen Schnitt auf die Taille macht man auch als Mann mit Standard-Figur einen optisch muskulöseren Eindruck. Die Stoffqualität spricht für die ETERNA-Hemden, da sie sich nicht nur beim Tragen sehr gut anfühlen, sondern auch nach dem Waschen leicht bügeln lassen.

Auch wenn wir von der Ajouré sonst immer sehr kritisch sind, können wir hier tatsächlich keine Nachteile entdecken und vergeben daher überall fünf von möglichen fünf Sternen. Außer bei den Pflegeeigenschaften vergeben wir nur vier Sterne, da wir unsere beiden Hemden nicht in den Trockner werfen dürfen. Das liegt aber ausschließlich an unserer Modell-Auswahl, da ETERNA auch viele Hemden im Sortiment hat, die man problemlos in den Trockner werfen darf.

Sternevergabe:

1. Passform & Tragekomfort *****
2. Optik *****
3. Tragegefühl & Stoffqualität *****
4. Pflegeeigenschaften *****
5.  Knittereigenschaften *****

 

 

Fotos: AJOURE´ Redaktion; ETERNA PR

Smartphone-Sucht: Kannst du noch ohne?

Weshalb dich deine Hormone süchtig nach deinem Smartphone machen

Smartphones sind heutzutage nicht mehr wegzudenken. Viele benutzen sie für die einfachen Aufgaben eines Handys, andere kleben mit dem Gesicht förmlich an den kleinen Supercomputern und lassen diese kaum noch aus den Augen. Es ist natürlich jedem selbst überlassen, ob er Briefmarken oder Dungeon Karten sammelt. Wer die Zeit auf Instagram, beim Snappen oder mit Super Mario Run genießt, der macht alles richtig. Wer allerdings das Gefühl hat, er müsse das Handy immer bei sich haben, um nichts zu verpassen, der sollte jetzt genau mitlesen.

Laut einem Test von GIGI ANDROID greifst du ca. 63 Mal nach deinem Handy, mit einer durchschnittlichen Dauer von 2:49 Minuten. Das sind in einer Woche 22 Stunden, die du mit telefonieren, Messengern, surfen und zocken am Handy verbringst. Wer desweilen keinen Sport macht und auch sonst viel Zeit vor dem Computer verbringt, der muss sich weder über körperliche noch geistige Beschwerden wundern.
 

Wie entsteht die Sucht?

Das Glückshormon Dopamin spielt eine wichtige Rolle. Bei einem Glücksspiel wird Spannung aufgebaut und gewinnen wir, so freuen wir uns. Wir belohnen uns mit Freude, mit Glückshormonen wie Dopamin. Ob uns jetzt ein hübsches Mädchen geschrieben hat oder die neue Dungeon Karte verfügbar ist, bei jedem neuen Entsperren des Smartphones wollen wir uns mit einer positiven Überraschung belohnen. Also gucken wir im Schnitt alle 15 Minuten auf unser Handy, weil wir süchtig nach Glücksgefühlen sind.
 

Wann ist es zu viel?

Wann der Aufenthalt in der digitalen Welt anfängt Probleme zu bereiten ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Logisch, dass sich der Dalai Lama weniger in den Social Media aufhält, als Youtuber Lefloid. Doch Lefloid könnte aus diesem Grund seinen Smartphone-Gebrauch auf ein Minimum reduziert haben und der Dalai Lama befindet sich möglicherweise auf Platz eins weltweit in der Candy Crash Jelly Saga. Doch Spaß beiseite.

Die Erkennungsmerkmale einer Sucht können die Vernachlässigung von Pflichten auf der Arbeit, Zuhause oder in der Schule sein. Bei schlechtem Empfang oder leerem Akku kann bei „Süchtigen“ bereits nach kurzer Zeit Stress eintreten.

Jeder kennt es außerdem, wenn die dir gegenüber sitzende Person permanent aufs Display schaut und immer wieder zu schreiben beginnt. Doch so etwas passiert jedem mal und die Stimme im Inneren beruhigt dich, weil es sich ja nur um eine Ausnahme handelt. Zugegebenermaßen ist es aber auch einfacher, ein Gespräch mit stereotypischen Smileys zu führen…

Am besten werden deine Freunde in deiner unmittelbaren Umgebung wissen, ob dein Konsum schon negativ auffällt. Frage sie doch einfach mal. Aber verbal nicht durch Whatsapp!
 

–– Tipp 1/2–
Apps

Ironischerweise kann dir eine App namens (OFFTIME)–Ablenkungsfrei helfen. Sie blockiert SMS und Anrufe für eine bestimme Zeit, aber schreibt dem Anrufer eine Nachricht, in der du angegeben hast, wann man dich am besten erreichen kann. Andere Apps wie Break Free, Menthal oder Stay Focused geben dir eine gewisse Art von Selbstreflexion indem sie dir zeigen, wie viel Zeit du am Handy verbringst und welche Apps du am meisten nutzt.
 

–– Tipp 1 –
Möglichkeiten zur Vermeidung

Einfach das Handy aus machen, auf lautlos oder Vibration schalten wäre zu einfach gesagt. Stattdessen schalte die Push-Nachrichten aus, sodass nicht jede App dir Mitteilungen schicken kann. Gerade bei Spielen sollte man vorsichtig sein. Man sollte auch nicht auf jede E-Mail anspringen. Es ist viel effizienter, wenn du längere Zeitabstände lässt und dann alles systematisch abarbeitetest.

Eine weitere Methode ist es, Ersatz für Handyfunktionen zu finden. Eine Armbanduhr ersetzt das antrainierte nach-der-Uhrzeit-Schauen und Nachrichten-Checken. Das Gleiche gilt für einen klassischen Wecker, einen Taschenrechner, Bieröffner, Ziegelstein usw.
 

–– Tipp 2 –
Regelmäßiges Säubern

Natürlich solltest du dein Smartphone nicht zweimal die Woche aufräumen, aber du solltest schon einmal im Monat nachsehen, welche App du innerhalb der letzten sieben Tage nicht benutzt hast, überlegen, ob es sinnvoll wäre eine davon zu behalten und dann all die unnötigen Spiele-, Ratgeber- und pseudowichtigen Apps löschen. Außerdem solltest du dich auf maximal zwei Messenger beschränken.
 

–– Tipp 3 –
Kommunikation oder was?

Triff verbale und klare Abmachungen, halte dich daran und vermeide unnötiges Schreiben. Anwesenheit sollte dann aber auch Anwesenheit bedeuten und nicht passiv-in-der-Ecke-sitzen-und-anderen-schreiben. Übermäßiger Smartphone Konsum verleitet uns außerdem dazu, Projekte in viele kleine Schritte aufzuteilen. Das bedeutet, wir haben ständig die Möglichkeit zu revidieren, und das tun wir auch. Das führt dazu, dass wir Ziele nicht bis zum Ende verfolgen und uns mit zahlreichen Zwischenergebnissen zufrieden geben.
 

 

Foto: Westend61 / Getty Images

Vier gegen die Bank – Filmkritik & Trailer

Vier gegen die Bank – Die Story

Ein ehemals bekannter Seriendarsteller (Jan Josef Liefers), ein erblindender Boxer und Fitnesstrainer (Til Schweiger) und ein sich übergangen fühlender Werbefachmann (Matthias Schweighöfer) haben eine Sache gemeinsam. Alle hatten für ihre Zukunftspläne gutes Geld angelegt und hohe Erträge zu erwarten, die nun mit einem Schlag weg sind.

Denn Bankverwalter Schumacher (Thomas Heinze), der seinen Angestellten Tobias (Michael Bully Herbig) nicht ab kann, sabotiert dessen Kontoführung und sorgt damit dafür, dass Tobias seinen Arbeitsplatz räumen muss. Die Angeschmierten dabei sind Ex-Serienstar Peter, Boxer Chris und Werbemensch Max, die nun alle ihr Geld los sind.

Aber so leicht geben die drei nicht auf und mit Hilfe von Insider Tobias wird der ultimative Banküberfall geplant, der ihnen ihr verlorenes Geld und vielleicht noch ein wenig mehr wieder beschaffen soll.

 

 

Vier Superstars, eine Regielegende – (k)ein Hit?

Mit „Vier gegen die Bank“ verfilmt Regielegende Wolfgang Petersen einen seiner eigenen Filme nach 40 Jahren erneut. Zudem, zum ersten Mal, nach einigen Jahren Hollywood, wieder in Deutschland. Dazu hat er sich mit Liefers, Schweighöfer, Schweiger und Herbig vier der bekanntesten und erfolgreichsten Darsteller des aktuellen deutschen Films in die Hauptrollen geholt.

Dass dies bitter nötig ist, offenbart sich dem Betrachter auch alsbald, denn „Vier gegen die Bank“ ist ein harmloser, wenig raffinierter Aufguss eines alten Films, der ohne viel Überraschung daherkommt. Mit einem Konzept, das auf Nummer sicher geht, manövrieren sich die gut gelaunten Herren Schauspieler durch den Filmplot und bringen ihre Schäfchen ins Trockene. Echte Herausforderungen gibt es keine, dafür aber gute Darsteller und Publikumslieblinge, denen man bei so ziemlich allem gerne zusieht. Ihre Arbeit liefern diese dann auch durchaus souverän ab.

Die Handlung selbst und die viel zu oft gesehen Gags oder Albernheiten sind es dann jedoch, die verhindern, dass der Film so richtig in Fahrt kommt und begeistern kann. Sicher, es ist alles nett anzusehen und an einigen Stellen ist der ein oder andere Lacher dabei. Dennoch bleibt beim Abspann die Frage, ob das denn schon alles war und ein Abend füllender Spielfilm nicht mehr zu bieten haben sollte.

 

Nicht jedes Remake funktioniert

Irgendwo zwischen Tatort und deutscher Wohlfühlcomedy bewegt sich „Vier gegen die Bank“. Dabei ist das Ensemble nicht schlecht und rein technisch ein ordentlicher Film entstanden. Wenn jedoch Ideen und kreative Ansätze, in einer zu braven und auf Sicherheit bedachten Umsetzung nicht wirklich zünden können, dann wird auch mit den größten Publikumslieblingen kein großer Hit daraus.

 

Vier gegen die Bank  Kinoposter
Kinostart: 25. Dezember 2016
 

27!

Triple 9 – Filmkritik & Trailer

 

Fotos: Warner Bros. GmbH

Pickel adé! Endlich reine Haut durch die richtige Ernährung

Den Begriff schlechte oder ungesunde Ernährung möchten wir als allererstes als nicht existent erklären. Unser Körper braucht Nahrung, um Energie zur Selbsterhaltung zu produzieren. Alle Lebensmittel lassen sich in Energie umwandeln. Etwas Ungesundes würde ja bedeuten, dass es unserem Körper mehr schadet, als es ihm guttut. Besonders gesunde Ernährung gibt es aber schon und sie verhält sich wie ein Power-up für unseren Organismus. Vor allen Dingen die Haut kannst du relativ einfach durch Ernährung schön werden lassen.

Es kann viele Gründe für unreine Haut geben. Hierbei können zum Beispiel auch Salicylsäure-haltige Pflegeprodukte helfen. Doch wir möchten uns auf die Ernährung beschränken, die sogar fast komplett deine Hautunreinheiten verschwinden lassen kann.
 

Doch zunächst zählen wir ein paar Lebensmittel auf, die die Haut erschlaffen lassen:

Die zuckerhaltige Limonade Cola schadet mit ihren schwachen Säuren und dem vielen Zucker den Gewebefasern. Zucker, der nicht verstoffwechselt werden kann, verhärtet die Fasern und sorgt mit der dadurch entstehenden Plastizität für schnelle Faltenbildung.

Faltenbildung entsteht auch beim Alkoholkonsum, da der Alkohol die Haut dehydrieren lässt und dadurch Falten entstehen. Menschen mit einem Leberschaden bekommen eine fahle, blasse Haut mit großen Poren im Gesicht. Zucker- und salzhaltige, alkoholische Getränke wie Cocktails, Bier oder Weißwein fördern den Prozess. Klare und dunkle Schnäpse enthalten hingegen keinen Zucker.

Apropos salzhaltig: Da Hydrierung wichtig für eine weiche und elastische Haut ist, solltest du das Konsumieren von Salz im Auge behalten. Salz kann nämlich für geschwollene Augen, trockene Haut und ein aufgedunsenes Gesicht verantwortlich sein. Selbstverständlich gilt das auch für Speisen wie Pommes Frites, Rollmops, Popcorn oder ähnliches.

Kaffee, sowie andere harntreibende oder abführende Mittel führen ebenfalls zur Dehydrierung.
 

schlechte Haut durch Ernährung

 

Und was ist nun gut für die Haut?

Flüssigkeit ist die Basis für eine belebte Haut und kann auf viele Wege konsumiert werden. Am gesündesten ist klares Wasser, von dem du etwa 1,5 Liter am Tag trinken solltest. Ein halber bis ganzer Liter wird zusätzlich über die Nahrung aufgenommen.

Dazu eignet sich wasserreiches Gemüse und Obst, welches uns außerdem zusätzlich mit wichtigen Vitaminen für unsere Haut versorgt. Neben einem hohen Wassergehalt enthalten Salatgurken das Spurenelement Silicium, das für die Zusammensetzung des Bindegewebes zuständig ist.

Rettich und Radieschen enthalten Schwefelverbindungen wie z.B. die Aminosäuren Methionin und Cystein. Da die Haut nicht nur für den Schutz vor Kälte, Hitze, Strahlung, chemischer Schädigung, Mikroorganismen, Verlust von Wärme und Wasser, Druck, Stöße und Reibung zuständig ist, sondern auch für die Entgiftung durch Ausscheidung, entlastet sie durch die Schwefelverbindungen den Abbau von Giften innerhalb der Leber und der Galle.

Käse enthält zudem viel Zink, welches zur Kontrolle des Fetthaushaltes und der Bildung von Kollagen zuständig ist. Kollagen ist ein Protein, das für das Bindegewebe der Haut und somit für die Spannkraft unverzichtbar ist.
 

reine Haut durch Ernährung

 

Weitere Lebensmittel, die gut für die Haut sind:

Kiwis tragen mit ihrem Vitamin B zu Wundheilung der Haut bei und decken mit nur einer einzigen Frucht den Tagesbedarf ab.

Walnüsse haben viel wichtige Pantothensäure, sowie Calcium, Zink, Eisen, Magnesium, Vitamin-E und Kalium.

Dinkel beinhaltet viele Vitamine und Mineralstoffe, sowie auch Kieselsäure, die gut für Haut und Haar ist.

Sonnenblumenöl beugt mit Vitamin-E Hauterkrankungen vor und festigt das Bindegewebe.

Möhren speichern sehr viel Vitamin-A, das sowohl die Funktionen der Haut, als auch die der Schleimhaut unterstützt.

Buttermilch hat einen hohen Vitamin-B12- und Calcium-Anteil. Pflegetipp: Ein Buttermilchbad mit warmem Wasser, danach nicht duschen gehen, sondern im Bademantel entspannen. Das glättet die Haut ungemein.

Meerrettich trägt viel Senföl in sich und fördert damit die Durchblutung der Haut. Hiermit wird die Haut von unten nach oben desinfiziert.

Pumpernickel enthält Eisen, Kalium, Magnesium, Selen, viel Vitamin-B und wird aus gesundem Sauerteig hergestellt.

 

 

Fotos: ViewStock; Kai Schwabe; PLAINVIEW; posteriori; gremlin; EasyBuy4u; pixitive; xxmmxx; amphotora; paci77; Westend61; Jack Andersen; Pedro Mariscal EyeEm; Foodcollection; Isabelle Rozenbaum / Getty Images