Ajoure Blog Seite 205

Der AJOURE´ Men Festival-Guide Deutschland 2017

Schnapp’ dir deine Freunde und geh’ zu einem dieser Festivals!

Ich packe meine Sachen und nehme mit…

Grenzenlose Freiheit, Gefühle und jede Menge gute Musik!

Bei jedem Musikliebhaber sollte mindestens ein Festival in 2017 auf der Jahres-To-Do stehen. Nichts kann gute Live-Musik ersetzen und jemals dieses Gefühl widerspiegeln. Kein Streaming-Dienst, keine MP3 oder irgendein YouTube-Video kann diese Gefühle transportieren, wie eine Live-Band auf einem Festival. Und da für uns in der AJOURE´ echte Emotionen hoch im Kurs stehen, zeigen wir euch die besten Festivals in Deutschland und wollen euch animieren, mit Freunden gemeinsam diese Emotion zu leben.

Hier unsere Auswahl fürs Jahr 2017 – von House/Elektro über Hardrock bis hin zu guten R&B-Festivals ist alles mit dabei!

Denkt immer daran:

Have a fucking New Year and don’t forget to rock ’n’ roll…

Wir hören uns auf dem nächsten Festival!

26.05. – 27.05. Immergut Neustrelitz
02.06. – 04.06. Rock im Park Nürnberg
02.06. – 04.06. Rock am Ring
16.06. – 18.06 Maifeld Derby Mannheim
23.06. – 25.06 Hurricane Scheeßel
23.06. – 25.06 Southside Neuhausen ob Eck
30.06. – 02.07 Summerjam Köln
01.07. – 01.07 Ruhr-in-Love Oberhausen
07.07. – 09.07. Splash! Gräfenhainchen
20.07. – 23.07. Deichbrand Wurster Nordeseeküste
03.08. – 05.08. Wacken Wacken
04.08. – 06.08 Nature One Kastellaum
11.08. – 13.08 Sonne Mond Sterne Saalburg
09.09. – 10.09 Lollapalooza Berlin
20.09. – 23.09. Reeperbahn-Festival Hamburg
29.09. – 01.10. Euroblast Köln

Erinnert Ihr euch noch hier dran?

Die Holi Gaudy Tour 2014 ist in Berlin gestartet

 

Foto: Christopher Furlong / Getty Images

Hidden Figures – Unerkannte Heldinnen – Filmkritik & Trailer

Hidden Figures – Die Story

Zu Beginn der 60er Jahre haben es Frauen, noch dazu mit dunkler Hautfarbe, schwer, sich in Berufen zu behaupten. Das müssen auch Dorothy Vaughan (Octavia Spencer), Mary Jackson (Janelle Monáe) und Katherine Johnson (Taraji P. Henson) erfahren, die für die NASA in einer Gruppe mit weiteren dunkelhäutigen Frauen Berechnungen anstellen, obwohl sie von ihren Qualifikationen her zu weit mehr in der Lage wären.

Als die Sowjetunion allerdings einen Spionagesatelliten ins All schießt und sich daran macht, bemannte Raketen ins All zu schicken, versuchen die USA mit allen Mitteln den Vorsprung des Gegners einzuholen und schneller zu sein als die Sowjets. Al Harrison (Kevin Costner), der Leiter der extra gegründeten Space Task Group, sucht deshalb händeringend nach fähigen Mitarbeitern. Die große Chance für Dorothy, Mary und Katherine.

Aber aufgrund von Hautfarbe und Geschlecht bekommen die drei fähigen Frauen immer wieder Steine in den Weg gelegt, kaum einer im von weißen Männern dominierten Weltraumprogramm nimmt die Frauen ernst. Doch keine der Drei ist bereit, so einfach aufzugeben, und so kämpfen sie für ihre Chancen und die gleichen Rechte.

 

 

So geht Geschichte

Hidden Figures erzählt nach wahren Begebenheiten die Geschichte dreier außergewöhlicher Frauen. Untrennbar gehen hier Raumfahrtgeschichte und das Thema Gleichberechtigung Hand in Hand und bieten eine spannende und unterhaltsame Art des Geschichtsunterrichts.

Mit Octavia Spencer, Janelle Moná und Taraji P. Henson, Kevin Costner, Jim Parsons und Kirsten Dunst in den wichtigsten Rollen besitzt der Film zudem eine tolle Besetzung, die in jedem Moment funktioniert. Besonders die drei Titelheldinnen lassen es spielerisch so richtig krachen und legen eine oscarreife Performance hin.

Auch sehr stark fällt die Art und Weise aus, wie durch den Film geführt wird. Mit einem gelungenen Erzähltempo, das der Geschichte gerecht wird, ohne Langeweile aufkommen zu lassen und einer sehr durchdachten Auswahl an Szenen, gerät der Film in sich zu einem runden Werk.

 

Für jeden etwas

Sowohl Raumfahrtinteressierte, als auch Menschenrechtler und ebenso reine Kinoliebhaber, die einfach an einer gut erzählten Geschichte Interesse haben, kommen bei Hidden Figures auf ihre Kosten. Hier bietet sich geschichtlich Relevantes in schön erzähltem Gewand und starkem Schauspiel. Große Empfehlung!

 

Hidden Figures Kinoposter
Kinostart: 2. Februar 2017

Wenn’s mal doch mit den Kids losgeht.

Ice Age – Kollision voraus! – Filmkritik & Trailer

 

Fotos: 20th Century Fox Deutschland

Von Kopf bis Fuß im Februar: Shades of Grey

Bei unserem Von-Kopf-bis-Fuß-Style-Tipp für einen weißen Februar 2017 gibt es vielleicht einige, die bei der Farbauswahl eine Augenbraue hochziehen. Bei einem zweiten Blick sollte man seinen ersten Eindruck jedoch überdenken und sich auf eine minimalistische und stilvolle Kombination von Farbe und Auftritt einlassen. Unser Februar-Outfit ist ein perfektes Beispiel für einen unaufdringlichen Look, der nicht wie ein bunter Hund dahergelaufen kommt und erst bei längerem Betrachten auf ganzer Linie gewinnt.

Mit seinem qualitativ hochwertigen Schnitt und einem harmonierenden Farbkontrast von unterschiedlichen Tönen, macht unser Style einen wirklich besonderen Eindruck auf der Straße, der aber auf den ersten Blick unscheinbar daherkommt. Wir finden, der Effekt, erst ein zweites Mal hingucken zu müssen, macht unseren Dresscode umso besser.
 

 
Fotos: PR/Tracdelight/Zalando; Christian Engnath / EyeEm / Getty Images

Das tun erfolgreiche Menschen in ihrer Mittagspause

Im Alltag stehen wir alle häufig unter Stress, heutzutage mehr denn je. Der Druck wird immer höher und unsere Chefs verlangen mehr von uns ab, als je zuvor. Das geht nicht nur auf die Gesundheit, sondern mindert Konzentration, Ausdauer und auch die Lebensfreude. Menschen wie Mark Zuckerberg, Elon Musk oder Bill Gates haben zum Ausgleich das gleiche Muster, indem sie sich an folgenden Grundsatz halten: „Arbeite niemals in deiner Mittagspause.“

Diesen Ratschlag solltest du beherzigen und in der Mittagspause nur etwas für dich tun. Sorge dafür, dass du dir in deiner Mittagspause DEINE Zeit nimmst. Schaffe dir wieder eine Waage des Ausgleichs, indem du dir aus den folgenden fünf Tipps ein paar Anregungen holst.
 

Powernapping

Ziehe dich an einen ruhigen Ort zurück und gönne dir ein Powernapping. Wenn möglich sogar jeden Tag zur gleichen Zeit. Studien zufolge stärkt dies das Immunsystem und fördert deinen Stressabbau.
 

Es ist deine Zeit

Komme nur nicht auf den Gedanken, in deiner Mittagspause irgendwohin zu hetzen, um Alltagsaufgaben zu bewältigen, sindern sorge dafür, dass die Mittagspause dafür da ist, für was sie auch steht: nämlich für MittagsPAUSE! Setz dich beispielsweise an einen ruhigen Platz oder in ein schönes Restaurant oder Café, um nur für dich zu sein. Ob du dort einfach ein wenig Musik hörst oder die Zeitung liest, ist ganz egal. Wichtig ist, dass du etwas tust, das dir Spaß macht.
 

Dein Essen

Tu dir einen Gefallen und renne nicht zu einer Fast-Food-Kette, um dir schnell etwas reinzuwürgen. Achte gut auf deine Ernährung, da sie deine Produktivität und deine Leistung fördert. Vielleicht kannst du am Vorabend dein Essen vorbereiten und mit zur Arbeit nehmen. Das spart dir auch in der Mittagspause enorm Zeit, weil du nicht quer durch die Stadt rennen musst, um dir was zum Essen zu organisieren.
 

Lesen ist Balsam

Nimm immer dein Lieblingsbuch mit zur Arbeit. Wichtig beim Lesen ist es, dass du einfach den Kopf von der Arbeit frei bekommst und für dich abschalten kannst. Es soll dich einfach nur berieseln und auf andere Gedanken bringen. Deswegen muss es kein Fachbuch sein, um dich weiter zu bilden, sondern ruhig leichte Kost. Du kannst dir auch jeden Tag die aktuelle Tageszeitung nehmen, wobei du dich hier wahrscheinlich nur mit negativen Artikeln zumüllst.
 

Geh spazieren

Nach deiner Mahlzeit solltest du 15 Minuten spazieren gehen. Große Köpfe, wie Steve Jobs einst, schwören darauf, jeden Tag die Mittagspause sinnvoll zu nutzen, damit der Körper und Geist wieder fit ist. Acht Stunden nur zu sitzen und womöglich noch kreativ zu sein ist unmöglich und schadet unserer Gesundheit.
 

Foto: Tom Merton / Getty Images

Die Top 10 Passwörter: Theoretisch wissen wir alle Passwörter von Schalke04-Fans…

Jeder von uns hat sie, jeder von uns vergisst sie und jeder von uns hasst sie. Passwörter!

Die meisten technischen Geräte, die wir benutzen, haben heute ein Passwort: Der Sperrbildschirm im Laptop, die E-Mail-Adressen, unsere Social-Media-Kanäle usw.!
Passwort oben, unten, vorne und hinten! Einige von uns haben für die meisten Zugänge jeweils ein anderes Passwort, aber viele benutzen auch für alle Zugänge das ein und dasselbe Passwort. Fataler Fehler?

Wissenschaftler des HPI (Hasso-Plattner-Institut) haben eine Passwort–Studie durchgeführt und Informatiker drangesetzt, um frei verfügbare oder gestohlenen Daten, die im Internet unterwegs waren, zu analysieren und auszuwerten. Dabei reden wir von rund einer Milliarde Nutzerkonten, die untersucht worden sind.

Was wir erschreckend finden, ist, dass an Platz 4 das Passwort: „schalke04“ steht! Die Frage, die sich uns hier stellt war: „Hat jeder Schalke04-Fan auch als Passwort „schalke04“? Wir werden es nicht herausfinden, aber ihr könnt ja mal die Schalke-Fans in eurem Bekanntenkreis testen, ob da was dran ist.

Hier die Auswertung des Hasso-Plattner-Instituts:

Die Top Ten der deutschen Passwörter ohne Zahlenkombinationen

① hallo

② passwort

③ hallo123

④ schalke04

⑤ passwort1

⑥ qwertz

⑦ arschloch

⑧ schatz

⑨ hallo1

⑩ ficken

 

Und die meist genutzten Passwörter Deutschlands mit Zahlenkombinationen

① 123456

② 123456789

③ 12345

④ hallo

⑤ 1234

⑥ passwort

⑦ 12345678

⑧ hallo123

⑨ schalke04

⑩ 1234567

Sollte dein Passwort hier mit dabeistehen, dann empfiehlt Christoph Meinel (HPI-Direktor), dass du dein Passwort schnellstens ändern solltest, da du damit ein leichtes Opfer für Hacker bist und ziemlich einfach und schnell deine Daten ausspioniert werden können. Wenn du möchtest, kannst du ein Tool von der HPI verwenden, um deine E-Mail-Adresse überprüfen zu lassen. Der sogenannte Identity-Leak-Checker gleicht deine Adresse mit mehr als zwei Milliarden gestohlener Identitätsdaten ab und sagt dir schnell, ob du davon betroffen bist!

Auf der Seite von Identity Leak Checker kannst du dein Passwort checken lassen.

 

Fotos: Oliver Hardt / Freier Fotograf; Dan Thornberg / EyeEm / Getty Images

Der Videohype im Internet – Filme produzieren & streamen ist so einfach, wie nie zuvor!

Broadcast Yourself

Da Streaming-Anbieter wie Netflix und Amazon Prime heute einen großen Teil der Fernseh-Unterhaltung sogar besser als das Vorbild abdecken, entwickelt sich alles in Richtung des schnelllebigen Internets. Das haben wir größtenteils einem uns allen bekannten Video-Stream-Anbieter zu verdanken: YouTube.

YouTube wurde 2005 gegründet und ist seit 2006 eine Tochtergesellschaft von Google. Ein Videoportal in 76 Sprachen, auf dem täglich mehrere hundert Millionen Stunden Videomaterial wiedergegeben werden. Mehr als eine Milliarde Menschen nutzen es, was fast dem Drittel aller Internet-User entspricht. YouTube deckt alle denkbaren Angebote von Content-Formaten ab. Die populärsten Kategorien hierzulande sind dabei Vlogger, Let’s plays, News, getarnte Product-Placements und Tutorials.

Doch was ist YouTubes Geheimnis? Was hat diese Welle von Internetstreaming ausgelöst? YouTube beantwortet uns das in seinem Slogan: Broadcast Youself.

 

Filme produzieren so einfach wie nie

Inzwischen gibt es die unterschiedlichste Arten, um etwas im Videoformat zu veröffentlichen. Da die Hemmschwelle auch nur sehr gering ist, hat es auch fast jeder von uns schon einmal auf einer Social-Media-Plattform gemacht. Nach selbst gemachten Videos auf YouTube und MyVideo folgten schnell Videos auf Facebook, Twitter und Co. Dann wurde u.a. durch 9gag das Gif-Format sehr populär. Auf Twitch, YouTube und Periscope konnte man nun auch Leuten live bei ihren Tätigkeiten zuschauen und sogar über die Kommentarfunktion direkt interagieren. Zuletzt haben Snapchat und Instagram uns die schnellste und kurzweiligste Möglichkeit gezeigt, bei der man innerhalb von Sekunden einen Filter auswählt und ein Video sofort online stellt. Dieses löscht sich dann nach 24 Stunden von selbst und ist damit aus den Augen und aus dem Sinn. So stieg die Kommunikation per Video gen Himmel.

Auch im Bereich Spielfilme ist es leichter geworden. Heutzutage kann sich fast jeder eine Kamera kaufen und draufhalten. Amateurfilme, Low Budget-Produktionen und Kurzfilme werden wie Sand am Meer von vermeintlichen Experten zu Tage gebracht, unter denen sich natürlich auch hin und wieder eine Perle finden lässt.

Ein positiver Aspekt ist das nicht vorhandene Konkurrenzverhalten. Wem eine Serie nicht gefällt, der sucht sich eine neue aus. Zum Glück sind die eigenen Ansprüche der Produzenten meist hoch genug, sodass es eine große Bandbreite an qualitativen Serien und Vlog-Produktionen gibt. Wer gerne Zugang zu einem großen (und professionell produzierten) Content von Serien hätte, dem empfehlen wir Amazon Prime, Netflix, Sky Online oder Maxdome.
 

Videohype im Internet
 

„Facebook is a social utility that connects you with the people around you“

Das zumindest sagt Facebook über sich selbst. Stimmt ja auch. Um es aber mal wie YouTube etwas zu verkürzen, könnte man auch „Sell yourself“ oder „We sell you“ nehmen. Gut, das mit „Sell yourself „ist wieder eine andere Geschichte, aber „We sell you“ passt schon irgendwie.

Live-Streaming wird immer populärer und bietet auch noch viel Potential nach oben, nur leider läuft es für Facebook nicht so wie gewünscht und so hat sich der 100 Milliarden Euro-Konzern ein bisschen u.a. bei der Bild, BuzzFeed, Vox Media und sogar der New York Times eingekauft. 50 Millionen Dollar gehen allein in den USA für Medienunternehmen über die Theke, nur damit diese Firmen Live-Streaming vorantreiben. Allerdings ist das normales Unternehmensmarketing und macht Mark Zuckerberg nicht gleich zu einem schlechten Menschen.
 

Die Zukunft

In naher Zukunft werden sicher noch weitere Streaming-Portale dazukommen. YouTube, Netflix und Co. werden immer hochwertigeren Content produzieren und vielleicht wird YouTube auch selbst anfangen zu produzieren. Snapchat und ähnliche Social-Media-Apps bleiben auf gewohntem Niveau, da diese aber auch ein ganz anderes Konzept verfolgen, dennoch werden auch hier in Zukunft immer fortschrittlichere Applikationen hinzukommen.

 

Fotos: Peter Beavis; Cultura RM Exclusive/Charles Knox / Getty Images

Porsche Panamera Sport Turismo – Der Kombi aus Zuffenhausen ist fast da

Ooooh, wie groß war das Genörgel, als Porsche den Cayenne auf den Markt geworfen hat. Doch siehe da: Verkaufsschlager. Damit nicht genug: Erinnern wir uns an die Markteinführung des Panamera. Und alle wieder: „Mimimimimimimimi“! Bestürzte Fassungslosigkeit, wohin man schaute. Aber auch hier ging die Rechnung auf.

Na gut, über die 4-Zylinder Boxter kann man nun wirklich geteilter Meinung sein, aber unterm Strich zeigt sich, dass Porsche durchaus weiß, wo der Hase lang läuft.
So wird es schätzungsweise auch dieses Mal sein, wenn Porsche den Panamera Sport Turismo auf dem Genfer Autosalon im März diesen Jahres präsentiert.

Die Hersteller der coupéartigen Luxuskombis dürften sich weniger freuen, denn mit dem Panamera Sport Turismo setzt Porsche einen Fuß in ein Segment, welches von Hochkarätern wie Mercedes Benz, mit deren CLS Shooting Brake, oder Bentley, mit deren Continental Flying Star, besetzt war. Doch Konkurrenz belebt bekanntermaßen das Geschäft.
 

Porsche Panamera Sport Turismo
 

Der neue Panamera kommt mit längerem und flacherem Dach daher und verfügt gleichzeitig über eine ausgeprägte C-Säule. Zwar ist die Aluminium-Karosserie etwas schwerer als die der Panamera Limousine, die Technik hingegen bleibt jedoch gleich. Neu abgestimmt wurde allerdings die Drei-Kammer-Luftfederung. So sorgt Porsche dafür, dass das Fahrzeug über beste Fahreigenschaften verfügt, selbst wenn dieses voll beladen ist. Apropos beladen! Das Kofferraumvolumen wächst im Vergleich zum Basis-Panamera nur leicht an. So bietet der Sport Turismo ein Volumen von 500 Litern. Bei umgeklappten Rücksitzen wächst dieses unter besten Voraussetzungen auf 1.550 Liter an. Zum Vergleich: Der Mercedes Benz CLS Shooting Brake verfügt inklusive Sitzbereich über ein Volumen von 550 Liter bis maximal 1.550 Liter.

Die optionale Hinterachslenkung sorgt für eine deutlich verbesserte Richtungsstabilität bei höheren Geschwindigkeiten. Das Interieur ist wie bei der neuen Panamera Limousine sehr aufgeräumt und der Zeit einen Schritt voraus. Neben optimierter Spracheingabe und der Möglichkeit, sein Smartphone auf dem Bildschirm zu spiegeln, verfügt der neue Panamera Sport Turismo über ein neues Bedienkonzept mit frei programmierbaren Displays. Sogenannte Hardkeys (womit die Knöpfe gemeint sind) weichen berührungssensitiven Panels. Neue Bedienkonzepte, neu entwickelte und leistungsfähigere Bordelektronik, sowie intelligente Assistenzsysteme machen den neuen Panamera zum am weitesten digitalisierte und vernetzte Auto der Porsche-Modellpalette.
 

Porsche Panamera Sport Turismo
 

Neben den altbewährten Assistenzsystemen verfügt der neue Panamera über gleichermaßen fortschrittlichste Technik. Dazu gehört unter anderem ein Nachtsichtassistent, dessen Wärmebildkamera Menschen und größere Tiere erkennt und diese im Cockpit markiert. Optional sind die LED-Matrix Hauptscheinwerfer, die über 84 Bildpunkte verfügen. Diese leuchten bei Dunkelheit Menschen kurz an, noch bevor der Wagen den Sichtbereich des Abblendlichtes erreicht hat und diese sich im vom Fahrzeug berechneten Fahrkorridor befinden.

Wer sich für das Porsche InnoDrive inklusive Abstandsregeltempostat entscheidet, hat zukunftsorientierte Technik mit an Bord. Porsche InnoDrive schaut voraus. Hierbei helfen hochauflösende 3D-Navigationsdaten dabei, die optimalen Beschleunigungs- und Verzögerungswerte für die nächsten drei Kilometer zu berechnen. Gang- und Segelvorgaben, Kurven, Steigungen und Geschwindigkeiten hat das Porsche Inno-Drive im Blick. Ebenfalls andere Fahrzeuge und aktuelle Tempolimits werden von Radar- und Video-Sensorik erfasst und laufen mit in die Berechnungen ein.
 

Porsche Panamera Sport Turismo
 

Porsche wird den Panamera Sport Turismo wohl mit den folgenden Motorisierungen anbieten:
Zum einen stehen zwei Achtzylinder mit 4-Liter-Hubraum zur Auswahl. Ein 550 PS starker Benziner, sowie ein 422 PS starker Diesel. In der Klasse der drei Liter-Modelle kommen ein 6-Zylinder-Benziner mit 440 PS und ein 320 PS starker Diesel.

Doch da wäre dann noch der PlugIn Hybrid. Dieser verfügt über einen V6 Benziner mit 330 PS und zudem über 136 PS die elektrisch generiert werden. Somit hat der PlugIn Hybrid eine Gesamtleistung von 466 PS.

Preislich dürfte der neue Porsche Sport Turismo wohl etwas über dem der Panamera Limousine liegen, doch das bleibt abzuwarten.

 

Fotos: Porsche PR

Split – Unsere Filmkritik & Trailer

Split – Die Story

Als Casey (Anya Taylor-Joy), Marcia (Jessica Sula) und Claire (Haley Lu Richardson) plötzlich in einem Kellerverschlag wieder erwachen, ist ihnen sofort klar, dass sie in größter Gefahr schweben. Und bald schon bietet sich den drei Mädchen ein weit bizarreres Schauspiel, als sie es je erwartet hätten, denn ihr Entführer trägt 23 verschiedene Persönlichkeiten in sich, die in unregelmäßigen Abständen zum Vorschein kommen.

Doch während die von panischer Angst erfüllten Mädchen verzweifelt alles versuchen, um die Flucht zu ergreifen, kämpft der Entführer einen eigenen Kampf, denn Persönlichkeit Nr. 24 ist auf dem Weg, düsterer und gefährlicher als jede andere zuvor.

 

 

Zwischen Realität und Wahnsinn

Mit Split erlangt Regisseur und Drehbuchschreiber M. Night Shyamalan nun entgültig wieder die Qualiät, die ihn einst bei Sixth Sense auszeichnete. Nachdem er für diverse Filme in den vergangenen Jahren wenig Lob erhielt und erst im Jahr 2015 mit The Visit wieder an alte Erfolge anknüpfen konnte, legt er mit Split nun die Messlatte erneut hoch an.

Der Psycho-Thriller Split ist ein auf wenige Schauplätze und Personen reduziertes Stück, das in erster Linie durch die Darstellung der Charaktere, allen voran Hauptdarsteller James McAvoy, lebt. Dazu eine raffinierte, wenn auch gar nicht so überraschende Geschichte, wie man zuerst vermuten könnte. Doch die Intensität der Ereignisse und die gut erzählte und optisch stark bebilderte Handlung tragen den Zuschauer durch den Film, der mit 118 Minuten eine gute Länge bietet und dabei nie langweilig wird.

Doch nicht nur gelungene Kameraarbeit und gut gewählte Schauplätze zeichnen den Film aus, auch seine Soundkulisse ist, ohne vordergründig aufzufallen, sehr durchdacht und auf den Punkt. Ebenso die wenigen, aber dafür gezielt eingesetzen Effekte, die dem Film noch den letzten Kick geben.

 

Irre Persönlichkeitsstudie

Alles in allem ist Split ein gut erzählter, gut gespielter Psycho-Thriller, der eine Krankheit als Ausgangsbasis nimmt, um darauf ein Shymalan typisches Fantasy-Horror-Gebilde zu errichten, das dieses Mal zwar nicht so stark horrorlastig ausfällt, aber ausgezeichnet unerhält und mehr zu bieten hat als reine Erschreckmomente. Hier wurde mit überraschend kleinem Budget ein in sich runder Film erzeugt, der alles hat, was so ein Streifen braucht.

 

Split Filmplakat
Kinostart: 26. Januar 2017
 

Fotos: Universal Pictures Germany

Street Styles: Gentleman First

 

 

 

Fotos: Vanni Bassetti / Kontributor; Kirstin Sinclair / Kontributor / Getty Images; PR/Zalando/Tracdelight

Flying Uwe: „Zum Sport gehört auch die Persönlichkeit, die es immer weiter zu entwickeln gilt.“

0

Im Interview mit dem Kampfsportler Uwe Schüder, dank YouTube besser bekannt als „Flying Uwe“, bekamen wir ein paar hilfreiche Tipps, wie man sportlich motiviert bleibt und seine Vorsätze am besten konsequent durchzieht.
 

Ajouré: Unter deinem Künstlernamen „Flying Uwe“ bist du berühmt geworden, indem du schon vor vielen Jahren angefangen hast, Videos von dir ins Internet zu stellen. Wie bist du damals auf die Idee gekommen?

Uwe: Mein Vater hat schon Kampfsport betrieben und sich dabei mit den technischen Mitteln, die es halt damals gab, gefilmt und seine eigenen Kurzfilme gedreht. Ich fand es schon früher cool und hatte es daher immer im Hinterkopf. Irgendwann kam dann das „Zeitalter Internet“ und ich habe mir dann gedacht, ich könne doch auch meine eigenen Videos machen und veröffentlichen.

Ajouré: Seit etwa fünfzehn Jahren betreibst du schon Kampfsport – Wun Hop Kuen Do Kung-Fu um genau zu sein. Was macht diese Kampfkunst für dich so besonders?

Uwe: Es ist nicht versteift, sondern man kann immer weiter kreativ daran arbeiten – sei es an seiner Persönlichkeit oder an seinem kampfsportartlichen Können. So wie sich deine eigene Persönlichkeit dabei entwickelt, so entwickelt sich auch dein eigener Stil. Mein Kung-Fu-Lehrer Sifu Jörn Tiedge hat mich viel gelehrt – nicht nur sportlich, sondern auch menschlich.

Ajouré: Woher nimmst du die Inspiration für deinen eigenen Kampf-Stil?

Uwe: Tradition muss sein – das gibt eine gewisse Festigkeit und Basis. Meiner Meinung nach sollte eine Kampfsportart aber nicht so traditionell sein, dass man daran nichts ändern darf. Es gibt alleine schon so viele verschiedene Kung-Fu-Arten. Man darf nicht versteifen, denn es gibt so viel zu entdecken. Mein Vater war großer Fan von Bruce Lee, daher wusste ich schon mit fünf Jahren, wer er war und fand ihn ziemlich cool. Durch ihn kam ich dann auch zu meinem eigenen Kampfsport. Ein Vorbild habe ich heute allerdings nicht mehr.

Ajouré: Neben der Kampfkunst spielt auch Fitness-Training eine wichtige Rolle in deinem Leben. Widmest du beidem gleich viel Zeit?

Uwe: Ja, schon. Aber immer, wenn ich mich entscheiden muss, wähle ich den Kampfsport – das macht mich einfach glücklicher.
 

Flying Uwe Interview
Foto: Paul Partyzimmer
 

Ajouré: Wie sieht eigentlich deine typische Trainingswoche aus?

Uwe: Je nachdem wie lange und intensiv der vorherige Arbeitstag war stehe ich zwischen sechs und acht Uhr auf, gehe dann zum Fitness, drehe anschließend meine Videos ab und abends geht es dann zum Kampfsport. Und das immer fünf Tage die Woche. Samstags gehe ich auch zum Fitness und meist auch zum Kampfsport, aber der Sonntag gehört dann ganz meiner Familie.

Ajouré: Was treibt dich Tag für Tag an?

Uwe: Wenn ich nicht zum Training gehe, bin ich unzufrieden, da ich ein sehr körperlicher Mensch bin und mich daher auch viel bewegen muss. Ohne Sport bin ich tatsächlich unglücklich.

Ajouré: Was sind deine sportlichen Ziele?

Uwe: Früher habe ich viele Turniere und Titel gewonnen. Zum Sport gehört aber auch die Persönlichkeit, die es immer weiter zu entwickeln gilt, um erfahrener zu werden. Das gilt natürlich auch für die körperliche Weiterentwicklung.

Ajouré: Das Jahr ist noch ganz frisch und viele haben den Vorsatz mit viel Sport und gesunder Ernährung voll durchzustarten. Doch oftmals lässt die Motivation schnell wieder nach. Welche Tipps hast du, damit man seine Vorhaben konsequent durchzieht?

Uwe: Auch wenn man gerade keine Lust hat zum Sport zu gehen – ist genau das der Augenblick, in dem man dann auch wirklich hingehen sollte. Weil wenn man dann erst einmal losgegangen ist, merkt man schnell, dass es doch gar nicht so schlimm ist und man vielleicht sogar richtig Bock darauf hat. Diese Erfahrung muss man einfach machen – zu merken, dass es sich trotz Lustlosigkeit oder Müdigkeit gelohnt hat. Dann glaube ich, bleibt man auch motiviert! Die meisten, die dem inneren Schweinehund nachgeben, gelangen nämlich erst gar nicht an diesen Punkt, wo man merkt, dass es halb so schlimm ist, wenn man erst einmal dabei ist.
 

Flying Uwe Interview
Foto: Paul Partyzimmer
 

Ajouré: Welche Ernährungs- und Trainingstipps kannst du generell geben?

Uwe: Sowohl beim Fitness als auch beim Kampfsport geht man die ersten Monate nicht hin um zu trainieren, sondern erst einmal nur um die Übungen zu lernen, damit man diese zukünftig dann auch tatsächlich trainieren kann. Wenn ich einem Anfänger zum Beispiel einen Kick zeige, übt er im Grunde erst einmal nur den Ablauf, um später dann die Technik zu trainieren. Außerdem darf man sich nicht wundern, wenn man die ersten Tage körperlich platt ist. Man nimmt seinen Körper plötzlich viel mehr in Anspruch und holt ihn aus seinem Gleichgewicht, weil sich der Alltag ändert. Der Körper muss sich daraufhin erst einmal umstellen und das dauert etwas, bis er sich daran gewöhnt.

Bezüglich der Ernährung kann ich jedem nur ans Herz legen, ehrlich mit sich selbst zu sein und tatsächlich mal darauf zu achten, was und wie viel man so zu sich nimmt. Das beginnt schon bei zuckerhaltigen Getränken – man sollte stattdessen lieber zu Wasser greifen und viel davon trinken. So spart man schon eine Menge ungesunder Kalorien.

Viele denken immer, auch bei mir, dass Fitness gleichbedeutend mit Magerwahn ist. Das ist aber völliger Unsinn! Man braucht gute Kohlenhydrate und Proteine und sollte einfach mal unnötiges Fett weglassen. Wenn Fett, dann Omega-3 für die Gelenke. Ich persönlich nehme so 60 % – 70 % an Kohlenhydrate zu mir, den Rest an Proteinen und nur eine wirklich kleine Menge an Fett.

Wenn ich weiß, ich schaffe es am nächsten Tag nicht zum Training, dann esse ich dementsprechend den Tag vorher auch bewusster. Ich führe dabei aber keine Listen, sondern mache das rein nach Gefühl.

Ajouré: Du hast auch deine eigene Nahrungsergänzungsmittel-Linie – „Neosupps“. Verrate uns etwas über die Produkte!

Uwe: Vom Standart-Whey-Protein bis hin zur selbstgebackenen Protein-Pizza gibt es dort so ziemlich alles. Die Produkte sind für jeden Sportler geeignet, der zum Beispiel durch die Arbeit nicht so viel Zeit hat. Da eignen sich dann beispielsweise die Pre Workout Booster, um sich zu pushen – da stecken u.a. Koffein und Arginin drin, die den Kreislauf in Schwung bringen. Die Produkte sind aber wie gesagt nur eine Ergänzung und kein Ersatz für eine ausgewogene, gesunde Ernährung.

Ajouré: Was sind deine Pläne für 2017?

Uwe: Mein Privat- und Berufsleben verblenden miteinander, weil mir mein Business einfach wahnsinnig viel Spaß macht. Als Selbstständiger merkt man dann vielleicht auch gar nicht, dass man manchmal etwas zu viel arbeitet. Ende Januar geht es daher mit meiner Freundin und Tochter erst einmal für einen Monat nach Los Angeles. Ich will es ihnen schmackhaft machen, weil ich dort am liebsten leben wollen würde. Ich möchte mich nämlich in Amerika hinsichtlich Fitness und Kampsport weiterentwickeln. Außerdem möchte ich auch meinen YouTube-Channel weiter auszubauen und ihn in mein neues Vorhaben mit einbringen. Ein Traum ist es aber auch in der Film-
szene Fuß zu fassen – natürlich im Bereich Martial Arts und Action.

 
Fotos: Paul Partyzimmer