Ajoure Blog Seite 203

Kraft & Ausdauer: Training mit dem Medizinball

Ob zuhause oder im Fitnesscenter – das Training mit dem Medizinball ist ein fester Bestandteil für ein gutes und gesundes Training. Alles was du dazu brauchst ist eine Matte, einen Medizinball und einen Intervall-Timer. Bevor wir dir zeigen, wie du dein Workout sauber und ordentlich trainieren kannst, wollen wir dir ein paar grundlegende Infos nicht vorenthalten.
 

Welcher Medizinball?

Da es Medizinbälle in vielen Ausführungen, Gewichten und Materialen gibt, ist es wichtig, dass du deinen persönlichen Medizinball findest, bevor du mit dem Workout startest. Hast du in deinen zukünftigen Workouts eher Übungen, in denen du deinen Ball viel auf den Boden oder an die Wand prellen musst, dann wähle einen Kunststoff-Medizinball. Solltest du eher Stützübungen haben, dann wähle einen Leder-Medizinball. Wichtig ist, dass du dich zu Beginn mit dem richtigen Gewicht ins Training begibst. In der Regel fangen Männer mit einem 3 kg- bis 5 kg-Ball an. Bitte erhöhe das Gewicht erst, wenn du deine Übungen sauber und korrekt ausführen kannst. Weniger ist oft mehr! Du musst niemandem etwas beweisen. Für die folgenden Übungen stellen wir dir eine kleine Einkaufsliste zusammen, damit du perfekt starten kannst.

 

 

Der Intervall-Timer:

Dein Timer sorgt dafür, dass du dich in Ruhe auf dein Training und die Übungen konzentrieren kannst und nicht noch dabei an die Sekunden denken musst. Hier gibt es unzählige Apps, die du kostenlos nutzen kannst. Unser Favorit ist folgende App, mit der du verschiedene Intervalle einprogrammieren kannst, inklusive Pausen.
 

Interval Timer App für Android im Google Play Store downloaden

Interval Timer App für iOS im Apple App Store downloaden

 

Welche Matte?

Bei den Matten ist es wie bei den Bällen: Es gibt eine große Auswahl und nicht jede Matte ist gleich Matte. Wir empfehlen dir eine Gymnastikmatte die zwischen 0,5 cm und 2 cm dick ist, rutschfest ist und aus Schaumstoff besteht. Da du die meisten Übungen zuhause und auf dem Boden ausführst, kannst du ohne Bedenken eine dieser Matten in deiner Lieblingsfarbe kaufen. Diese schont eure Gelenke und ist gemütlich.

 

Ab geht es ins Training!
 

Dein 15-Minuten-Workout für zuhause:

Zuerst stellst du deinen Intervall-Timer auf 50 Sek / 10 Sekunden Pause.
 

1. Liegestütz mit Ball (Schulter- und Brustmuskulatur)

Du gehst in die Liegestütz-Position und nimmst dir den Medizinball an eine Hand. Eine Hand ist wie gewohnt am Boden und die andere Hand setzt du auf den Medizinball auf. Wichtig: Der Körper muss eine Gerade bilden. Den Rücken nicht ins Hohlkreuz drücken und Spannung im Bauch halten. Intervall-Timer geht auf 50 Sek / 10 Sekunden Pause. Nun gehst du tief in den ersten Liegestütz und wieder hoch. Dabei atmest du ein, wenn du tief gehst und atmest aus beim Hochdrücken. Nun rollst du schnell den Ball vor dir zur anderen Hand und wiederholst den Vorgang. Achte immer auf die Spannung im Bauch und darauf, dass du gerade bleibst.

Liegestütz mit Ball
 

2. Ball-Werfen (Bauch)

In den zehn Sekunden der Pause drehst du dich um, setzt dich auf den Hintern und hebst die Füße von der Matte ab. Den Medizinball hältst du vor deiner Brust in beiden Händen und beim Signal deines Timers beginnst du, den Ball nach oben zu werfen und fängst ihn danach wieder auf. Du brauchst den Ball nicht weit nach oben zu werfen, sondern achte eher darauf, dass du die Übung sauber ausführst. Balance halten, Bauchnabel nach innen ziehen und Wurf für Wurf kontrolliert ausführen.

Ball-Werfen
 

3. Trizeps Power (Trizeps)

Du setzt dich zu Beginn auf den Ball und stützt dich hinter deinem Rücken mit beiden Händen auf dem Ball ab. Danach schiebst du deinen Po ein wenig vor den Ball und stellst deine Beine parallel und im rechten Winkel vor dich ab. Sobald der Intervall-Timer ertönt, springst du abwechselnd mit einem Bein nach vorne. Durch das Nach-vorne-schleudern deines Beins knickst du automatisch ein klein wenig mit deinen Ellenbogen ein und drückst dich dabei wieder raus. Wichtig ist, dass du dabei nicht mit deinen Schultern drückst, sondern die Übung konzertiert nur für den Trizeps machst. Dein Po schwingt dabei vor dem Ball auf und ab. Achte auch hier auf deinen Bauch und zieh deinen Bauchnabel immer schön nach innen.

Trizeps Power
 

4. Kniebeuge mit Fronthub Medizinball (Beine)

Du stellst dich aufrecht hin und hältst den Ball mit gestreckten Armen nach vorne. Der Ball bleibt auf Schulterhöhe und wird nicht fallen gelassen. Jetzt machst du einen Ausfallschritt nach hinten und ziehst den Ball einmal nach rechts und wieder nach vorne. Das Gleiche auf der anderen Seite mit dem anderen Bein wiederholen. Der Ball rotiert dabei immer zu der Seite, auf der das Bein stehen bleibt. Jetzt trainierst du deine Tiefen-Muskulatur und dein Gleichgewicht.

Kniebeuge mit Fronthub Medizinball

 

5. Bauch intensiv Rotation (Bauch)

Die letzte Übung geht nochmal schön in die Tiefe. Du setzt dich auf die Matte, die Beine werden geschlossen und mit leicht gebeugten Knien ca. 5 cm vom Boden abgehoben. Den Ball hältst du vor dir mit beiden Armen fest und tippst ihn nun mit einer Rotation nach links und rechts auf den Boden neben dich. Jetzt hast du alle Bauchmuskel-Partien schön trainiert.

Bauch intensiv Rotation

 

 

Fotos: PeopleImages/Getty Images; AJOURE´ Redaktion; PR/Amazon

Die richtige Fußpflege für den Mann

Damit man(n) seine Füße auch herzeigen kann

Fußpflege ist schon lange nicht nur mehr Frauensache, denn auch bei uns Männern dürfen die Füße gepflegt und gesund aussehen. Männer-Füße haben es oft gar nicht so leicht. Tagelang werden atmungsinaktive Stahlkappenschuhe oder Arbeitsstiefel getragen. Immer auf der Stelle stehen oder ständig auf Achse sein – unschöne Hornhaut oder schmerzhafte Risse können die Folge sein. Wir erklären dir in drei kurzen Schritten, wie du deine Füße einfach pflegen kannst.
 

Schritt 1 – Waschen

Da Männer wegen ihrer vielen Schweißdrüsen auch viel schwitzen, bekommen sie oft schon nach zwei Tagen Käsefüße. Tägliches Duschen sollte da schon drin sein, wobei es darauf zu achten gilt, dass dreieinhalb Minuten die maximal verträgliche Zeit für unsere Haut im heißen Nass ist. Bei der Fußpflege empfiehlt sich ein Fußbad mit ätherischen Ölen, Kräutern oder Salzen. Nicht nur, weil deine Füße gereinigt werden und die zusätzlichen Stoffe die Pflege erleichtern, sondern Fußbäder wirken auch sehr beruhigend, helfen gegen Durchblutungsstörungen, regen den Stoffwechsel an und stärken deinen Geist. Wer als Mann also noch nicht die Erfahrung eines Fußbades gemacht hat, sollte das vielleicht mal nachholen.

 

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Schritt 2 – Nagel- & Hautpflege

Sind deine Füße erstmal nass, ist es viel leichter sie zu bearbeiten, da sich die Hornhaut mit Wasser vollsaugt und somit einfacher abzutragen ist. Ein Nagelknipser eignet für besonders harte Nägel. Sinnvoller und leichter schneidest du deine Nägel aber mit einer Nagelschere. Du solltest dir etwa einmal in der Woche die Fußnägel schneiden. Dabei ist darauf zu achten, dass du immer erst gerade abschneidest und dann die Ecken abfeilst. Bei unsauberer Arbeit kann der Nagel unbemerkt ins Fleisch wachsen, was ziemlich unangenehme Folgen haben kann. Die überflüssige Hornhaut an den Druckstellen entfernst du einfach mit einer Hornhautfeile. Zuletzt kannst du die Oberfläche mit einer besonderen Feile auch noch polieren, sodass der Nagel nicht mehr splittern kann und nebenbei auch noch gut aussieht.

 

Schritt 3 – Schutz

Der Zweck einer Fußmassage, einem Fußbad oder dem Auftragen einer Creme ist immer auch, die Haut an den Füßen mit genügend Feuchtigkeit zu versorgen. Die Aufgabe unserer Haut ist der Schutz vor Bakterien, Viren und Schmutz. Dieser Aufgabe kann die Haut nur mit genügend Feuchtigkeit nachgehen. Deshalb solltest du in den kalten Jahreszeiten eine reichhaltige und in den Sommermonaten eine eher wasserhaltige Fußcreme verwenden.

 

 

Fotos: spooh; bubaone / Getty Images; PR/Amazon

Vital den Kater bekämpfen – so geht’s

Mit diesem Wissen kannst du getrost feiern bis zum Abwinken

Es gibt kaum Schlimmeres als einen brummenden Schädel am Tag danach. Die Augen schmerzen, die Schädeldecke brummt und jede Erschütterung dringt tief bis ins Kleinhirn. Einen Kater zu haben ätzt, aber wem soll man einen Vorwurf machen? Wer zu tief ins Glas schaut, der muss auch mit den Folgen leben. Das ist falsch, sagen wir! Viele Menschen wissen schon, wie viel sie vertragen und beugen den Kopfschmerzen vor. Wir zeigen dir, wie du einen Kater vorbeugen kannst und was du, wenn du ihn schon hast, dagegen machen kannst.
 

Woher kommt der Kater?

Ein Kater entsteht durch Vergiftung und Dehydration des Körpers, aber auch wichtige Mineralien und Elektrolyte wurden entzogen. Außerdem wird die Leistung des Herzens gestört, was zu einer Unterversorgung von Sauerstoff im Gehirn führt. Dadurch entstehen auch Herzstolpern und Herzrhythmusstörungen. Außerdem stört der Alkohol die Förderung von Eiweißen im Blut, was zu weiteren Kopfschmerzen führt. Restalkohol im Magen und Blut führen zu Übelkeit und Unwohlsein, da die Gifte die Magenschleimhaut stark belasten.

Fun Fact: Das Wort Kater stammt vom Wort Katarr. Dies bezeichnet eine Schleimhautentzündung der Atemorgane und wurde im Laufe der Zeit vor allem durch die sächsische Aussprache zu Kater.
 

Das 1×1 des gesunden Umgangs mit Alkohol

Vor dem Ausgehen:

Genug essen. Fettige- und eiweißreiche Lebensmittel sind schwer zu verdauen, der Alkohol wird langsamer aufgenommen und ein voller Magen lässt zu viel Alkohol auf einmal nicht zu. Zwischendurch eignen sich salz- und fetthaltige Speisen wie Salzstangen, Oliven und Chips, um einen Mangel von Mineralien vorzubeugen. Süßigkeiten wie Gummibärchen und Schokolade sowie Kohlensäure verstärken den Alkoholeffekt, da diese die Durchblutung anregen und so zu einer schnelleren Aufnahme führen.
 

Im Laufe des Abends:

Wähle den richtigen Alkohol aus. Die Sorte der Spirituose ist sehr entscheidend für den Tag danach. Wer auf Whiskey schwört, der muss mit den Folgen leben. Bei Wein, Brandy, Rum, Gin und ein paar weiteren Getränken ist das Risiko des Versackens wegen des hohen Zuckergehalts ebenfalls höher. Außerdem sollte man nicht viel Verschiedenes trinken, da das ebenfalls ein Verursacher von Kopfschmerzen am nächsten Tag ist.

Auch hier gilt: Alkoholische Getränke mit viel Zucker machen schneller betrunken und verursachen Kopfschmerzen. Gerade Trinkspiele sind dabei besonders gefährlich.
Da Frauen ein kleines Körpervolumen haben, kann sich der Alkohol nicht so gut verteilen wie bei einem Mann. Außerdem haben Frauen durchschnittlich mehr Fettgewebe, welches nicht durchblutet wird und somit nicht zur gleichmäßigen Verteilung beiträgt. Wasser hilft bei der Verteilung und ist eines der besten Mittel, um Kopfschmerzen vorzubeugen.

Rauchen entzieht dem Körper Sauerstoff und Vitamine, was die Wirkung von Alkohol erheblich steigert, außerdem lässt es uns weniger betrunken fühlen, sodass man die Menge unterschätzt.
 

Vor dem Schlafen:

Auch vorm Schlafen gilt: viel Wasser trinken. Mit Wasser das Blut zu verdünnen hilft dem Körper, sich über Nacht zu entgiften. Eine Scheibe Brot mit deftigem Belag kann ebenfalls kleine Wunder bewirken. Auch Sauerstoff hilft beim Abbau, darum ist es empfehlenswert, vor oder während des Schlafens die Fester zu öffnen.

Bei einer Karussellfahrt vor dem Schlafen hilft es, den Fuß aus dem Bett hängen zu lassen, um das Karussell anzuhalten. Ein zusätzliches Kopfkissen hilft auch vielen Menschen, da durch das höhere Liegen das Schwindelgefühl unterdrückt wird.
 

Am nächsten Tag:

Sauerstoff am nächsten Morgen vertreibt Kummer und Sorgen. Kalte Luft tut sehr gut, da sich durch die Kälte die Adern im Gehirn zusammenziehen und der Kopf gekühlt wird. Mann kann auch mit einem kalten Lappen oder Eiswürfel den gewünschten Effekt erzielen.

Tee, der die Magensäureproduktion anregt, wie z.B. Ingwer- oder Kamillentee, hilft gegen Schwindelgefühl und Übelkeit und wirkt zudem beruhigend auf das Nervensystem. Auch Tigerbalsam und Pfefferminzöl helfen gegen Kopfschmerzen, einfach kreisförmig und langsam an den Schläfen auftragen. Gegen Sodbrennen hilft ein Esslöffel mit Haferflocken oder ein Glas Milch. Kaffee ist weniger gut, da er den Herzschlag beschleunigt.

Und wer hätte es gedacht, wie so oft liegt in der Ruhe die Kraft. Bei viel Ruhe hat der Körper die Energie, sich selbst zu regenerieren.

 

Foto: Caiaimage/Paul Bradbury / Getty Images

Von Kopf bis Fuß im März: #1940

Oder diesmal von Hut bis Pantoffel ganz im Stil der 1940er Jahre

Dieses Mal ließen wir uns von der amerikanischen Mode um 1940 inspirieren. Ein wahnsinnig stylisher Look, der heutzutage gerne wieder in den Vordergrund treten darf. Von Kopf bis Fuß macht das Outfit von Hut bis zu den Schuhen einen lockeren und adretten Eindruck. American History Style 2017.
 

Von Kopf bis Fuß im März: #1940
 

 

Fotos: PR/Tracdelight/Zalando

Logan – Filmkritik & Trailer

Logan – Die Story

2029, Mutanten gibt es so gut wie keine mehr. Die großen Namen sind verblasst und verstorben, keine nachkommenden Mutantengenerationen. Als hätte die Natur entschieden, ihre Existenz zu beenden.

Logan (Hugh Jackman), der einst scheinbar unzerstörbare Wolverine, ist gealtert, heilt nicht mehr so schnell. Seine einzige Aufgabe scheint darin zu bestehen, den an Alzheimer schwer erkrankten Charles Xavier (Patrick Stewart) zu umsorgen und mit Tabletten ruhig zu stellen. Hoffnung gibt es keine mehr.

Doch auch diese Ruhe wird ihnen nicht gegönnt, denn eines Tages taucht ein Mädchen (Dafne Keen) auf, das über Fähigkeiten verfügt, die nur ein Mutant haben kann. Gejagt von einer Organisation, die vor nichts Halt macht, um die Kleine zu bekommen. Als sie Zuflucht bei Charls und Logan sucht, geraten die Beiden ebenso auf die Abschussliste der Jäger. Letztlich bleibt ihnen nur die Flucht.

Doch gejagte Mutanten sind gefährliche Mutanten. Und auch ein alternder Wolverine ist immer noch Wolverine.

 

 

Showdown in dreckigem Gewand

Logan ist der Film, auf den Wolverine Fans vermutlich seit Hugh Jackmans erstem Auftritt als Krallen tragender X-Men gewartet haben.

Nachdem der Deadpool-Film mit hoher Altersfreigabe ein großer Erfolg wurde, trauen sich die Verantwortlichen endlich, die Handbremse etwas zu lockern. Waren die voran gegangenen Wolverine-Verfilmungen noch sehr darauf bedacht, eine niedrigere Altersfreigabe zu erhalten und für ein breites Publikum ausgelegt zu sein, mit der Konsequenz, dass man der Figur des Logan einfach nie gerecht wurde, durften sich nun Regisseur James Mangold und Hauptdarsteller Hugh Jackman so richtig austoben.

Herausgekommen ist ein dreckiger, in der Gesamtgeschwindigkeit sogar eher gemächlicher Film, der mit deutlicher Gewaltdarstellung und einer realistischer anmutenden Welt daher kommt, als es die bisherigen X-Men- oder Wolverine-Filme waren. Dabei werden auf Superheldenkostüme und andere Elemente, die uns einen solchen Film schneller der Fiktion zuordnen lassen, verzichtet.

Dafür liegt der Fokus nun auf einem gealterten, gebrochenen Wolverine, einem schwer erkrankten Professor Charles Xavier und der jungen Mutantin Laura Kinney. Denn endlich, in seinem letzten Film in der Paraderolle, die ihn berühmt gemacht hat, darf Jackman zeigen, dass er Wolverine verstanden hat, und dass er – zumindest auf der Leinwand – Wolverine ist! Mit einer nie dagewesenen Grimmigkeit und gleichzeitig so am Ende seiner Kräfte, spielt er den brutalen Mutanten so echt wie nie.

Aber auch Patrick Stewart, als extrem gealterter Professor und die junge Nachwuchsschauspielerin Dafne Keen als junges Mutantenkind bekommen hier Wesenszüge und Handlungen auf den Leib geschrieben, die sie in ihrem Spiel brillieren lassen. Die fast durchgängige Kompromisslosigkeit, die sich in der Situation, in der sich ihre Charaktere befinden, einfach richtig anfühlt, wirkt sich ungemein auf die Glaubwürdigkeit der Geschichte aus.

Lediglich gegen Ende verliert der Film – so toll der Gesamtaufbau und Look and Feel des Films sind – etwas an seiner Rundheit. Vermutlich, weil die Studiobosse sich doch noch mit ein paar Wünschen durchsetzen konnten und Angst hatten, dass am Ende ein zu harter Eindruck beim Betrachter bleibt. Aber genau dieser harte Eindruck ist es, der den Charakter Wolverine auf den Punkt trifft: kompromisslos, ohne Wenn und Aber.

 

(Fast) eine Punktlandung

Wenn man beim kleinen Ausrutscher am Ende des Films ein Auge zudrückt und sich in die (brutale) Welt des Wolverine entführen lässt, erhält man ein Kinofilmerlebnis, im Bereich der Superheldenfilme, das Seinesgleichen sucht. So dazugehörend und doch so anders. Western und doch Science-Fiction, Drama statt Effektorgie und Charaktere die beeindrucken.

 

Logan Kinoposter
Kinostart: 2. März 2017

Mehr Kino für dich!

London has fallen – Filmkritik & Trailer

 

Fotos: Fox Deutschland

Frühjahrsputz: So wird die Wohnung richtig sauber – auch bei Single-Männern

Woher die Tradition des Frühjahrsputzes kommt ist nicht sicher. Man vermutet, dass sie aus einer Zeit stammt, in der die Winter mit der Hitze von Kohleöfen überstanden wurden. Im Laufe der kalten Jahreszeit hat sich Ruß und Staub in den Wohnungen gesammelt, welcher im Frühling mit den ersten Sonnenstrahlen deutlich zu sehen war.

Doch der Frühjahrsputz ist nicht nur wichtig, um die eigenen vier Wände sauber zu halten. Es hilft auch dir selbst, denn du fühlst dich in einer sauberen Wohnung einfach wohler und machst Schluss mit diesem beklemmten Gefühl, welches durch eine schmutzige Wohnung hervorgerufen werden kann.

Du könntest den Frühjahrsputz also als eine Gelegenheit sehen, das Alte, Geschehene zu vergessen und wieder neu zu starten, neu anzufangen. Damit du deinen Frühjahrsputz erfolgreich meisterst, haben wir ein paar Tipps für dich.
 

Vorbereitung

Zuerst solltest du die benötigten Reinigungsutensilien besorgen, wie Mikrofasertücher, Küchenrollen, Allzweck- und Glasreiniger und was du für dein Zuhause eben noch so benötigst, die meisten Hilfsmittel solltest du ja eh schon zu Hause haben. Gehe, bevor du anfängst, am besten einmal durch deine Wohnung und überlege, was du für welche Stellen und Räume benötigst. Danach geht es ans Putzen. Wir haben die Räume aufgeteilt und zeigen dir, wie du dort am besten vorgehst.
 

Küche

Wenn du schon in der Küche bist, hast du die perfekte Gelegenheit deinen Kühlschrank auf Vordermann zu bringen. Suche nach abgelaufenen Lebensmitteln und taue das Gefrierfach ab, außerdem lohnt es sich, den gesamten Kühlschrank einmal gründlich zu putzen. Die Schränke solltest du leer räumen, damit du nicht nur die direkt zu erreichenden Oberflächen putzt. Backofen und Herd müssen von verbrannten Überresten entfernt und am besten mit einem Backofenreiniger eingeweicht und abgeputzt werden. Du wirst staunen, wie deine Küchengeräte danach aussehen. Geräte, die mit Kalk in Berührung kommen, wie Kaffeemaschine und Wasserkocher, lassen sich leicht mit Essig entkalken. Wenn du diese Schritte befolgst, sollte deine Küche in Handumdrehen wie neu aussehen.
 

Badezimmer

Im Bad ist Kalkreiniger von enormer Wichtigkeit, denn fast alles kommt täglich mit Wasser in Berührung. Sei damit nicht zu sparsam und du wirst sehen, dass auch große Kalkflecken die Fliege machen. Die Toilette solltest du mit einem extra Lappen einmal sehr gründlich reinigen und zum Schluss WC-Reiniger hineingeben. Den Spiegel bekommst du mit ein wenig Allzweck-Reiniger oder nur Wasser und Küchenpapier blitzblank, so, dass kein Streifen mehr zu sehen ist. Außerdem solltest du im Bad noch ein besonderes Augenmerk auf die Ecken werfen, die bei der wöchentlichen Reinigung gerne mal übersehen werden. Schon hast du ein Bad, bei dem du von jeder Oberfläche essen könntest, außer vielleicht von der Toilette.
 

Frühjahrsputz

 

Wohn- & Schlafzimmer

Auch hier solltest du, wie schon in der Küche, jede Oberfläche gründlich vom Staub befreien, auch jene, die du nicht auf Anhieb erreichst. Wichtig ist, dass du wirklich jede Ecke säuberst, es ist also das Herumräumen von Möbeln angesagt. Wer weiß, was du unter deinem Sofa und deinem Bett so alles findest. Nachdem du mit diesen Schritten fertig bist, solltest du die gesamte Wohnung staubsaugen. Danach musst du nur noch zum Mopp greifen, um den Fußboden zu wischen. Hierzu reicht warmes Wasser und ein wenig Allzweckreiniger. Solltest du besondere Fußböden haben, lohnt sich der Griff zu einem Spezial-Reiniger.
 

Der Frühjahrsputz kann einige Zeit in Anspruch nehmen und es ist nicht wirklich die Lieblingsbeschäftigung von uns Männern. Doch es führt kein Weg daran vorbei, deine Wohnung zumindest einmal im Jahr von Grund auf zu säubern. Und nachdem du fertig bist, wirst du dich um so einiges wohler fühlen. Es geht übrigens wesentlich leichter, wenn du dir laute Musik anmachst und einfach mit dem Flow gehst.

 

Fotos: Digital Vision; Compassionate Eye Foundation/Katie Huisman / Getty Images

Benjamin Sadler: „Such dir deine Probleme aus!“

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Wir treffen uns mit Schauspieler und Opel-Markenliebhaber Benjamin Sadler zum Shooting und Interview in Berlin. Die Sonne lacht an dem kalten Januar-Tag, die Stimmung ist gut und das Gespräch mit dem gebürtigen Kanadier äußerst interessant.
 

Ajouré: Was war denn deine erste Erfahrung mit Opel?

Benjamin: Ein Freund hatte so einen ganz tollen 70er Jahre Opel, der war sehr amerikanisch anmutend. Und ich weiß noch, wie ich es gar nicht fassen konnte, dass das ein in Deutschland gebautes Modell war. Das ist meine erste Erinnerung an Opel – da war ich so 17 oder 18 Jahre alt.

Ajouré: In Kürze erscheint ja der neue Opel Insignia – freust du dich schon darauf?

Benjamin: Ja, sehr! Das ist ein gutes Auto. Ich mag den wirklich sehr gerne und habe ja selber einen Kombi – das ist echt praktisch, weil ich mir dann auf Reisen, oder wenn ich auch mal beruflich mit dem Auto unterwegs bin, keine Gedanken machen muss, wie viel ich einpacke, weil da wirklich viel hineinpasst. Das Schöne an dem Modell ist, dass er mit einem Understatement daherkommt. Viele, die sich dann reinsetzen, sind verwundert, wie gut er sich fährt und was mittlerweile technisch so alles in ihm steckt. Ich mag das ganz gerne und finde, das passt auch in die jetzige Zeit.

Ajouré: Reisen ist eine große Leidenschaft von dir. Planst du deinen Ruhestand irgendwann einmal fernab von Deutschland?

Benjamin: Ich glaube, ganz unabhängig davon, ob ich einmal aufhören sollte zu arbeiten, was ich mir aber gar nicht vorstellen kann, dann ist das bei mir eh so der Lebensrhythmus, dass ich versuche, möglichst viel Zeit an unterschiedlichen Orten zu verbringen. Ich glaube nicht, dass sich im Alter grundlegend viel verändern wird. Es kann aber natürlich sein, dass die Zeiträume dann länger sind, in denen ich an einem Ort verweile. Aber wer weiß. Jetzt habe ich hier ja noch ein Kind und Familienanbindungen. Ich hoffe einfach, dass ich die Möglichkeit des Pendelns und des Reisens nie aufgeben muss.

Ajouré: Welches Ziel ist immer eine Reise wert?

Benjamin: Das Dilemma ist ja, dass so viele Städte so viel zu bieten haben, dass es echt schwerfällt, sich da festzulegen. London und New York sind definitiv immer eine Reise wert und dort finde ich auch immer das, was ich brauche oder von einer Stadt verlange. Ansonsten ist jeder Ort, der am Meer liegt für mich immer eine Verführung.

Ajouré: Hattest du mal ein ganz chaotisches Reiseerlebnis?

Benjamin: Immer wieder! Die Koffer sind nicht rechtzeitig mit angekommen oder ich habe auch schon Flüge verpasst, wegen des Umsteigens. Da gibt es viele Geschichten! Ich glaube, man ist beim Reisen gut beraten, gewisse Sachen einfach entspannt hinzunehmen und immer genug zu lesen dabei zu haben.

Ajoué: Welchen Bezug hast du noch zu Kanada?

Benjamin: Da bin ich geboren, habe dort auch noch Familie und ich arbeite hin und wieder auch noch in Kanada. Außerdem habe ich auch einen kanadischen Pass. Hinsichtlich meiner unterschiedlichen Herkunft fühle ich mich in Kanada auch sehr wohl, denn das ist, neben der unglaublichen Kultur, das, was Kanada ausmacht: diese Mischung aus vielen verschiedenen Kulturen, die in einer sehr liberalen Gesellschaft sehr offen miteinander umgehen.

Ajouré: Was bedeutet Heimat für dich und wo fühlst du dich zuhause?

Benjamin: Ich fühle mich da zuhause, wo meine Familie und meine Freunde sind. Für mich geht das über Menschen. Es gibt sicher auch Orte, die bei mir Erinnerungen auslösen – z.B. an die Kindheit oder weil sie mir bekannt sind. Primär könnte ich es aber, glaube ich, überall aushalten, wenn ich meine Leute um mich habe.
 

Benjamin Sadler Interview

 

Ajouré: Du hast einmal gesagt, dass Selbstauskunft der uninteressanteste Teil deines Berufs sei. Wie gehst du mit dem Interesse an deiner Person um?

Benjamin: Ich glaube, das hat auch immer etwas damit zu tun, eine gewisse Form von Neutralität oder eine Art Mysterium beizubehalten, damit man in verschiedene Figuren schlüpfen kann und nicht, dass die Persönlichkeit oder Sachen aus dem Privatleben eine Figur oder Geschichte überstrahlen. Ich finde, dass man in dem Kontext „privat“ auch nicht immer unbedingt das Interessanteste zu erzählen hat, was nicht heißen soll, dass ich mich aus irgendwelchen Meinungen herausnehmen oder nicht politisch sein möchte oder mich kulturell nicht engagiere. Denn gerade in Zeiten wie diesen muss man seinen Mund aufmachen und das äußern, woran man glaubt. Wie wir mitbekommen, ist das ja leider keine Selbstverständlichkeit.

Aber manchmal wird man, nur weil man durch den Beruf etwas mehr in der Öffentlichkeit steht, zu einem Pseudo-Experten und zu jedem Scheiß befragt. Was ich dann manchmal verwundert betrachte. Das ist aber die heutige Zeit, diese hochpolierten Oberflächen. Hauptsache jemand ist irgendwie bekannt, dann kann man das damit verkaufen. Ob der nun absoluten Blödsinn erzählt ist dabei erstmal egal – für irgendeine Headline wird das vielleicht schon gut sein.

Ajouré: Du wirst schon so als eine Art deutscher George Clooney bezeichnet. Wie wirkt sich das auf die Rollen, die dir angeboten werden, aus?

Benjamin: Ein kluger Mensch hat einmal gesagt: „Such dir deine Probleme aus!“ Ich glaube, jeder, bedingt wie er ist, aussieht oder was er kann, hat halt so seine Hürden, an denen er sich vielleicht auch ein Leben lang abarbeitet. Ich versuche aus meiner immer wieder mal entstehenden Irritation, warum man gerne mich wohin setzen möchte, etwas Produktives zu tun, indem ich den Beweis antrete, dass es so mit mir oder eben anders geht. Ansonsten frustriert das einen auch nur.

Aber das ist nichts, womit ich nur alleine dastehe – das können ganz viele Leute von sich sagen, und ich glaube der Wunsch, der einem innewohnt, sich immer wieder neu auszuprobieren, ist letztlich auch das lodernde Feuer. Wenn das nicht mehr da ist, sollte man auch den Beruf sein lassen. Das hat auch ganz viel mit meiner Vorstellung von dem Beruf zu tun – wachsen zu wollen, an Grenzen zu stoßen und diese zu überwinden. Wenn mir die von außen nicht angedient werden, muss ich sie mir ein Stück weit selber erarbeiten und gucken, dass man weiterkommt. Ich versuche es, vor allem an den Tagen an denen es mir gut geht, produktiv zu nehmen.

Ajouré: Bist du eigentlich eines Morgens aufgewacht und hast dir gedacht: „Jetzt werde ich Schauspieler!“ oder wie hat sich das bei dir gefügt?

Benjamin: Das war eine schrittweise Entwicklung. Ich habe schon früh in der Schule Theater gespielt und das war lange Zeit für mich wie Sport machen, wie etwas Selbstverständliches. Das war ganz spielerisch und hatte nur etwas damit zu tun, sich im Raum zu bewegen, eine Geschichte zu erzählen und natürlich die Reaktionen zu spüren und auch anders mit der Öffentlichkeit zu kommunizieren. Erst am Ende meiner Schulzeit kam mir dann eigentlich der Gedanke, dass ich mir nicht vorstellen konnte, dass mir in dem Moment etwas anderes mehr Spaß bereiten könnte. Zwar gab es auch andere Dinge, die ich sehr spannend fand, aber dann hatte ich Glück und es funktionierte mit der Schauspielschule und dann auch im eigentlichen Beruf.

Ajouré: Braucht man einen Plan B im Leben und wenn ja, hast du einen?

Benjamin: Ich weiß nicht, ob man das braucht. Ich hatte das lange Zeit gar nicht – heute habe ich lediglich starke Sehnsüchte.

Mittlerweile bin ich aber auch etwas älter und weiß, dass sich ein Plan B nicht einfach so aus der Tasche ziehen lässt. Sicher gibt es vieles, was mich auch noch interessieren würde, aber im Optimalfall fände ich es eher interessant, und daran versuche ich stückweise zu arbeiten, dass man auf mehreren Säulen steht, weil der Perspektivenwechsel das Spannende ist. Im Zentrum steht für mich die Schauspielerei, und das kann ich mir im Moment auch nicht anders vorstellen. Wenn sich mir aber andere Möglichkeiten, im weitesten Sinne des Kontexts des Berufes, ergeben, z.B. Dinge auszuprobieren, dann nehme ich das sehr gerne an. Ich glaube, das ist immer nur ein Zugewinn – auch für den Beruf des Schauspielers.
 

Benjamin Sadler Opel Liebhaber
 

Ajouré: Hat dich dein Beruf etwas gelehrt?

Benjamin: Sehr vieles! Man muss Ausdauer haben und es ist hilfreich, geduldig zu sein und am allerwichtigsten ist es, sich nicht zu ernst zu nehmen.

Ajouré: Was würdest du jungen Schauspielern, oder denen, die es werden wollen, mit auf den Weg geben?

Benjamin: Viel Glück vor allem!

Ajouré: Hast du noch unerfüllte Wünsche oder Projekte, die du gerne noch angehen möchtest?

Benjamin: Ganz viele! Die Liste ist unendlich lang. Aber ich möchte noch nicht darüber sprechen, da bin ich immer etwas vorsichtig.

Die Liste ist mit der Zeit aber auch nicht kürzer geworden. Vielleicht ist das auch ein kleiner Wechsel, wenn man ein bisschen älter wird, dass man Zeit dann anders zu schätzen weiß und demnach auch das, was auf der Liste steht, was einem wirklich etwas bedeutet, auch an Wichtigkeit und Dringlichkeit dazu gewinnt. Natürlich mit der Hoffnung, dass man dadurch in nicht so einen Abhake-Modus gerät. Das wäre schade. Im Optimalfall wäre das etwas, das man aus sich und einer tiefen Sehnsucht heraus, einmal stattfinden lassen möchte.

Ajouré: Wo werden wir dich demnächst zu sehen bekommen?

Benjamin: Für Familien, vor allem mit kleineren Mädchen, läuft aktuell „Wendy“ in den Kinos. Darin spiele ich den Papa. Und dann gibt es noch zwei weitere Projekte. Zum einen der Film „Tödliche Geheimnisse“, den ich mit der Regisseurin Sherry Hormann und Nina Kunzendorf, Katja Riemann, Anke Engelke uvm. gedreht habe. Das ist ein Polit-Thriller, der wahrscheinlich im Herbst im Fernsehen zu sehen sein wird. Dann habe ich auch noch „Der Gutachter“ abgedreht, darin spiele ich einen forensischen Psychiater, der ziemlich in die Scheiße gerät. Ich nehme mal an, unter Vorbehalt, dass der Sendetermin dazu auch im Herbst sein wird. Dann habe ich noch so einen Low-Budget-Kinofilm gedreht, da gilt es die Daumen zu drücken, dass der auf Festivals läuft und so seinen Weg in die Kinos findet.

Ajouré: Was hast du sonst noch für 2017 geplant?

Benjamin: So viel Zeit wie möglich, vor allem gute Zeit, mit meinen Freunden und meiner Tochter, und allgemein mit lieben Menschen, zu verbringen. Beruflich gibt es so einiges was jetzt ansteht, von dem ich sehr hoffe, dass das mit der Finanzierung dann auch so klappt.

Ajouré: Vielen Dank, Benjamin.

 

Fotos: Bernd Jaworek

Die Stars der Detroit Auto Show 2017

Im Januar dieses Jahres war es wieder soweit: Die NAIAS (North American International Auto Show) ließ Autoherzen höher schlagen. Bei der größten amerikanischen Automobilmesse strömten mehr als 800.000 Besucher das Cabo Center Detroit und durchkämmten mehr als 70 Aussteller auf rund 55.000 Quadratmeter Nettoausstellungsfläche. Ein gelungener Auftakt zu den Automessen, die weltweit 2017 noch folgen werden.

Es ist natürlich etwas schwierig bei diesem Überangebot die drei besten oder tollsten oder einfach krassesten Autos heraus zu filtern. Dennoch haben wir uns entschieden und die Wahl fiel auf den ultimativsten Bentley aller Zeiten, den Continental Supersports, den Mercedes AMG GT C, sowie den Audi SQ5. Fahrzeuge, die einen zusammengerechneten Wert von knapp einer halben Millionen Euro haben.
 

Bentley Continental Supersports

Bentley Continental Supersports
 

Wir wollen uns hier auf keine Seite schlagen und natürlich auch keinerlei Partei ergreifen, aber was Bentley sich mit dem neuen Continental Supersports hat einfallen lassen ist kurz gesagt „überwältigend“ und bringt den britischen Automobilhersteller in zumindest einer Kategorie an Platz eins der Welt.

Bereit für eine offene Kinnlade und fassungsloses Kopfschütteln?

TOP 3 Facts:

#1 Die neuen Turbolader des Bentley Continental Supersports drehen sich mit mehr als 2500 Umdrehungen PRO SEKUNDE, wobei die Turbinen Spitzentemperaturen von beinahe 1000 Grad Celsius erreichen.

#2 Bei vollem Leistungsabruf der 710 PS atmet der Continental Supersports 500 Liter Luft pro Sekunde ein, was in etwa der Menge eingeatmeter Luft von 1000 Menschen auf einmal entspricht.

#3 Bei seiner Höchstgeschwindigkeit von 336 km/h fließen 3.800 Liter Luft pro Sekunde durch den Kühler. Genug um einen Schiffskontainer binnen 10 Sekunden mit Luft zu befüllen. Während dieser Höchstgeschwindigkeitsphase legt der Supersports die Entfernung eines kompletten Footballfeldes zurück – PRO SEKUNDE.
 

 

Genug gestaunt?
Von wegen! Weiter geht’s.

Der Bentley Continental Supersports verfügt über 710 PS sowie Drehmoment-Spitzenwerte von 1017 Nm. In Kombination mit dem 40:60 ausgelegten Allrad und der ZF 8-Speed Automatik mit Quickshift bedeutet dies, dass das Fahrzeug in 3,5 Sekunden von 0 auf Tempo 100 sprintet. Der W12 Motor treibt ihn bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von 336 km/h voran. Und genau diese Tatsache bringt Bentley auf Platz eins der Weltrangliste. Der Continental Supersports ist nicht nur der schnellste Bentley, der je gebaut wurde, er ist zeitgleich der stärkste und schnellste Viersitzer weltweit. Ebenso übrigens auch das Cabrio des Continental Supersports.

Möglich machen die Spitzenwerte unter anderem die neuen Hochleistungsturbolader des W12, neue Ladeluftkühlung für mehr Auftrieb sowie neue Motorhardware.
Bentley verbaut im neuen Supersport hochleistungsfähige Carbon-Keramik-Bremsen mit verbesserter Kühlung. Gleichzeitig sind es die größten Bremsen dieser Art weltweit.

Für ein noch gesteigerteres Fahrerlebnis wurde das Abgassystem umgestaltet. Bei Down-Shifts wird jetzt ein Rifle-Fire-Knistern ausgelöst. Für noch mehr Sound sorgt die optionale Titanauspuffanlage.

Neu geformte Stoßfängerentwürfe vorne und hinten, Motorhaubenlüftungsöffnungen, Seitenschwellerverlängerungen, Heckspoiler und dunkel getönte Scheinwerfer und Heckleuchten verleihen dem Bentley Continental Supersports ein geschärftes und gleichzeitig athletisches Erscheinungsbild.
 
Bentley Continental Supersports Heck

 

Kommen wir kurz zum Verbrauch. Kerosin? Nein. Obwohl es bei den Leistungsdaten nicht ganz abwegig wäre. Der Tank fasst 90 Liter. Bei einem innerstädtischen Verbrauch reicht dieser immerhin für knapp 400 Kilometer. Andersrum gesagt, der Continental Supersports schnorchelt 24,3 Liter in der Stadt, 10,7 außerhalb der Stadt und in Kombination 15,7 Liter auf 100 Kilometer. Wer schon mal einen Continental W12 gefahren ist, der weiß an dieser Stelle, dass die genannten Verbrauchszahlen bei entsprechend viel Spaß beim Fahren nicht ansatzweise realistisch sind. Aber wen kümmert der Verbrauch bei einem Startpreis von knapp 265.000 Euro, wenn man danach dieses Prachtexemplar sein Eigen nennen darf.

 


 

Mercedes AMG GT C Edition 50

Mercedes AMG GT C Edition 50
 

Nicht ganz so teuer, doch deshalb nicht weniger spaßbringend kommt der neue Mercedes AMG GT C Edition 50 daher.

Die Modell-Reihe Mercedes AMG GT bekommt Zuwachs. Zu dem bekannten AMG GT, GTS und dem Spitzenmodell GT R kommt jetzt der GT C, der sich zwischen dem GTS und dem GT R ansiedelt.

Der vier Liter V8 Biturbo des Mercedes AMG GT C leistet freudebringende 557 Pferde und ein Drehmoment von 680 Newtonmeter. Treten wir beim AMG GT C also voll aufs Gas, erreichen wir die Einhundertstundenkilometer nach nur 3,7 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 317 km/h. Dass hierbei der angegebene Verbrauch von 11,4 Liter (Effizienzklasse G) auf 100 Kilometer nicht mehr realisierbar ist, dürfte klar sein. Jedoch ist es schon immer so gewesen, dass unser Grinsen größer wird, je mehr wir das Gaspedal nutzen dürfen. Und beim Mercedes AMG GT C dürften wir ein recht breites Grinsen bekommen.

Bei den Fahrmodi handelt es sich um die bereits bekannten C, S, S+, I und RACE.
Der AMG GT C verfügt über ein Sportfahrwerk mit adaptiver Verstelldämpfung. Genannt: AMG Ride Control. Die Dämpfung an jedem Rad wird je nach Geschwindigkeit, Fahrbahnzustand und Fahrsituation automatisch elektronisch geregelt.
 


 

Wer den Mercedes AMG GT R kennt wird sich freuen, denn der AMG GT C erhält zahlreiche technische Highlights seines großen Bruders.

Ebenso wie den GT R erkennt man den GT C am breiten, muskulösen Heck und den großen Rädern. Die neuen hinteren Seitenwände verbreitern ihn um 57 mm im Vergleich zum GT und GT S. Weiterhin erfreut sich der GT C über eine aktive Hinterachslenkung. In Kombination mit der genannten Hinterachslenkung, der breiteren Spur und den großen Rädern resultiert eine höhere Kurvengeschwindigkeit, die das Gefühl von ohnehin bereits vorhandener Sportlichkeit noch weiter steigert.

Der Heckflügel ist wie beim GT und GT S in die Kofferraumklappe integriert und fährt, je nach Modi, automatisch ab einer bestimmten Geschwindigkeit aus und wieder ein.

Der AMG GT C wird zuerst als Edition 50 auf den Markt kommen und erhält eine Reihe exklusiver Ausstattungsmerkmale. Er wird in zwei Lackierungen zu haben sein. Zum einen in Designo Graphitgrau Magno, zum anderen in Designo Kaschmirweiß Magno. Sämtliche Applikationen sind in Chrome und Schwarz gehalten und passen sich somit hervorragend dem Exterieur an. Wie zum Beispiel der Aufsatzblende der Seitenschweller, Frontsplitter, den Zierleisten in den Lufteinlässen des Panamericana Grills, den Finnen auf den seitlichen Lufteinlässen der vorderen Kotflügel, dem Zierstab am Heckdiffusor und den Endrohrblenden. Dass die AMG Schmiederäder im Kreuzspeichendesign ebenfalls mit dem Exterieur abgestimmt sind, versteht sich von selbst.
 

Mercedes AMG GT C Edition 50 Cockpit
 

Im Inneren spielt eine Symphonie aus Schwarz und Silber. Vom schwarzen Performancelenkrad bis hin zu silbernen Sicherheitsgurten und Zierelementen in Chrom und Schwarz wurde an alles gedacht. Zudem tragen die AMG Performance-Sitze des neuen AMG GT C die Prägung „GT Edition 50“ in den Kopfstützen.

Preislich wird sich das AMG GT C Coupé wohl irgendwo bei 150.000 Euro ansiedeln. Der AMG GT C Roadster kommt nämlich auf rund 160.000 Euro.

 


 

Audi SQ5

Audi SQ5
 

Audi feiert auf der NAIAS 2017 eine Weltpremiere mit dem neuen SQ5. Dieser verfügt über einen 3,0 Liter V6 TFSI Turbomotor, der dem kleinen Bruder des Q7 354 PS verleiht. Dank neuster Technik entwickelt der SQ5 stattliche 500 Newtonmeter Drehmoment, was ihn unterm Strich in nur 5,4 Sekunden über die Tempo-100-Marke treibt und erst bei einer Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h elektrisch abregelt. Das Besondere ist, dass die 500 Nm Drehmoment bereits ab 1370 Umdrehungen entfaltet werden und diese konstant halten bis zu 4500 Umdrehungen pro Minute. Nebenbei gibt Audi den Durchschnittsverbrauch des SQ5 mit nur 8,3 Litern auf 100 Kilometer an.

Die schnell schaltende Achtstufen-Tiptronic übernimmt beim SQ5 die Kraftübertragung und sorgt für sportliches Feeling und gleichzeitig reduzierten Verbrauch. Wie? Ganz einfach: Die unteren Gänge sind sportlich kurz übersetzt, während die oberen Gänge lang übersetzt sind um Drehzahlen und Verbrauch zu reduzieren. Doch damit nicht genug! Hat man im Audi Drive Select das entsprechende Menü aktiviert, so wechselt das Getriebe zwischen einer Geschwindigkeit von 55 und 160 km/h in einen automatischen Freilauf, sobald der Fahrer den Fuß vom Gas nimmt. Dies sorgt für eine noch höhere Effizienz beim Fahren.

Der permanente Allradantrieb quattro ist beim neuen SQ5 leicht hecklastig ausgelegt, was der gefühlten Sportlichkeit zugute kommt. Sollte sich der Untergrund ändern wird die Kraft allerdings automatisch an die Achse mit der besseren Traktion übertragen. Für dynamische Kurvenfahrten auf Autobahn und Landstraßen werden die kurveninneren Räder seitens der Software automatisch abgebremst. Dadurch bleibt das Einlenkverhalten länger neutral und der SQ5 vor allem länger präzise und agil.

Der Audi SQ5 rollt serienmäßig mit 20 Zöllern vom Band. Diese können auf Wunsch allerdings auch gegen 21-Zoll-Aluminium-Gussräder eingetauscht werden. Hier stehen dann fünf exklusive 21-Zoll-Felgen zur Verfügung – gegen Aufpreis versteht sich.
 


 

Auch in Sachen Fahrerassistenzsysteme spielt der SQ5 in der oberen Liga mit. Mit an Bord sind unter anderem Querverkehrsassistent, Ausstiegswarnung, Ausweich- und Abbiegeassistent, Audi pre sense city, ein Parkassistent sowie die Audi adaptive cruise control inklusive Stauassistent, der eine teilweise Lenkung bei Staufahrten übernimmt.

Dass Infotainment bei Audi schon immer groß geschrieben wird liegt in der Natur der Sache. Seinen Mitbewerbern BMW und Mercedes war Audi eine Zeit lang immer zwei Nasenlängen voraus. Auch im SQ5 werden sich Technik-Freaks über das ein oder andere Gimmik freuen dürfen. Sei es wegen des neu entwickelten Head-Up-Displays, des Audi virtual cockpit, welches auf einem 12,3’’ Bildschirm alle wichtigen Informationen gestochen scharf darstellt oder der MMI connected App, über die der Wagen gestartet werden kann und sämtliche fahrzeugrelevanten Informationen abgerufen werden können – inklusive der Position wo der Wagen geparkt wurde.

Der Audi SQ5 hebt sich natürlich auch optisch vom Rest der Q5-Modellreihe ab. Markante Stoßfänger vorn und hinten werden durch stärker konturierte S-spezifische Lufteinlässe, sowie ein Diffusor mit Wabengitter ergänzt, Doppellamellen im Grill und Zierelemente in Twilightgrau matt runden den Außenauftritt des SQ5 sportlich ab. Mit von der Partie sind ebenfalls Außenspiegel in Aluminiumoptik, dynamische Blinker und LED-Technologie im kompletten Innenraum.

Apropos Innenraum: Auch hier hat Audi mehr geklotzt als gekleckert. Die beleuchteten Einstiegsleisten sind beim SQ5 serienmäßig mit an Bord sowie ebenfalls Kontrastnähte an den Sportsitzen und am Lenkrad. Hier und da glänzt gebürstetes Aluminium. Optional stehen natürlich auch verschiedene Holzapplikationen oder eine Carbon-Leiste zur Verfügung.

 

Audi SQ5 Cockpit
 

Bevor aber nun bei aller Sportlichkeit die Alltagstauglichkeit zu kurz kommt: Je nach Position der Rückbank verfügt der Audi SQ5 über ein Kofferraumvolumen von 500 bis 1.550 Liter.

Wer sich zum Marktstart Mitte 2017 einen neuen SQ5 zulegen möchte, der darf mit einem Preis ab circa 68.000 Euro rechnen.
 

Welcher dieser drei Wagen am Ende des Tages auch immer für dich in Frage kommt: Wir wünschen jetzt schon viel Spaß und eine gute Fahrt!

 

Fotos: Bentley Press; Mercedes Presse; AUDI AG

Street Styles im Deckmantel der Zeit

Street Styles inspiriert von den 1950er Jahren in London & New York

Die Reise in die Zukunft ist auch eine Reise in die eigene Vergangenheit. Trivialer Fakt hin oder her, interessant wäre es allemal. Den Street-Style des Monats könnte man sowohl in ein 1910er New York, als auch in ein 1950er London einordnen. Dennoch stammt er aus unserer Zeitepoche und würde 2070 wohl immer noch gut aussehen. Somit ist die Antwort auf all die nicht gestellten Fragen: Zeitlos.

Um eine vielleicht gerade entstehende Skepsis aufzuklären: Die uneingeschränkte Temporalität des zweiten Street-Style Looks entstand erst „vor Kurzem“, in der Gegenwart.
 

 

 

 

 

Fotos: PR/Tracdelight

The LEGO Batman Movie – Filmkritik & Trailer

The LEGO Batman Movie – Die Story

Batman (dt. Stimme David Nathan) hat einmal mehr Gotham City gerettet. Die Menge jubelt, nur der Joker (Erik „Gronkh“ Range) ist sauer. Batman zeigt keinerlei Interesse daran, ihn als seinen wahren Erzfeind anzuerkennen. Der so enttäuschte Bösewicht schmiedet daraufhin einen fiesen Plan, um Batman ein für alle Mal eins auszuwischen.

In der Zwischenzeit kehrt Batman in sein Zuhause zurück, wo ihn, abgesehen von Butler Alfred (Jürgen Thormann), niemand erwartet. Denn Batman hat nicht nur kein Interesse an einer Beziehung zu seinem Erzfeind, auch alle anderen Menschen scheinen ihm völlig egal zu sein.

Als jedoch die hübsche Barbara Gordon (Claudia Urbschat-Mingues) Polizeichefin von Gotham wird, der Waisenjunge Dick Grayson (Luke Mockridge) auftaucht und der Joker beginnt, seinen finsteren Plan in die Tat umzusetzen, hat Batman nicht nur alle Hände voll zu tun, er muss auch anfangen zu überlegen, was ihm wirklich wichtig im Leben ist.

 

 

Das Beste aus zwei Welten

Zwei ikonische Marken in einem Film vereint, LEGO und Batman. Nach dem überraschenden The LEGO Movie von 2014 wird nun mit neuen Ideen und dem dunklen Rächer als Titelfigur nachgelegt.

Abgedreht und mit viel Charme kommt er daher, der neue LEGO Film. Dazu eine kleine Portion Düsternis à la Batman Begins und unglaublich viele Referenzen zu aktuellen oder vergangenen popkulturellen Ereignissen. So schafft der Streifen dann auch den gut gelungenen Spagat zwischen lustigem, für alle Altersgruppen geeigneten, Humor und einer coolen Batman Action-Story, die einmal mehr auf den einsamen dunklen Ritter eingeht, dank Legogrundlage aber deutlich anders ausfällt als seine Realfilmvorgänger.

Dabei bilden Batman, seine Helfer und eine beinahe unzählbare Horde an berühmten Bösewichten, allen voran der Joker, das Herzstück des verrückten Spaßes. Hier genießen die Macher die Freiheit in einem kinderfreundlichen Universum, in dem, abgesehen von wirklich richtig bösen Dingen, alles möglich ist und der Fantasie keine Grenzen gesetzt sind, sich der Welt von Batman auf eine ganz andere und dennoch vertraute Art zu nähern.

Durch viel Liebe zum Detail, vielen Anspielungen und Referenzen in Bezug auf Batman, Filme und Popkultur finden sowohl ältere Batman- und Legofans viele Momente zum Schmunzeln oder herzhaft Lachen, als auch die jüngeren Generationen, die sich vielleicht zum ersten Mal mit der Welt von Lego oder Batman auseinandersetzen. Dazu eine einfache aber packende Geschichte, rund um Einsamkeit, Freundschaft und Wertschätzung, mit der Groß und Klein etwas anfangen können, fertig ist ein funktionierender All-Ager.

 

Toller Spaß für alle die es abgedreht mögen

Wer Lego und Animationsfilme mag, der sollte „The LEGO Batman Movie“ auf keinen Fall verpassen. Ebenso begeistert dürften Batman-Fans sein, die bereit sind, sich auf die etwas andere Welt der Legosteine einzulassen. Lediglich wer damit nichts am Hut und mit poppig bunt eh seine Probleme hat, sollte einen großen Bogen darum machen.

 
The LEGO Batman Movie - Kinoposter
Kinostart: 9. Februar 2017
 

Fotos: Warner Bros. GmbH