Ajoure Blog Seite 194

Diese 5 Frauen-Workouts machen einen Mann aus dir!

Egal, wo man hinsieht: Es gibt stets Dinge für Frauen und welche für Männer. Dies ist zwar meist keine strikte Aufteilung, allerdings gibt es immer Bereiche, die das jeweilige Geschlecht präferiert. Beim Thema Sport macht diese Aufteilung aufgrund des unterschiedlichen Körperbaus natürlich auch Sinn, allerdings sollten wir vorsichtig sein, manche Sportarten einfach als Mädchenkram abzutun. Denn diese Trainingsmethoden bringen dich nicht nur zum Schwitzen, sie beschleunigen auch den Weg zu deinem Traumkörper. Deswegen zeigen wir dir heute die fünf besten „Frauen-Workouts“.
 

Yoga

Yoga Workout

Für Männer, die im Fitnessstudio gerne dem Bankdrücken nachgehen, ist Yoga fast schon ein Muss. Die Muskelgruppen, welche du im Fitnessstudio aufbaust, neigen dazu, angespannt und durch die Kontraktion etwas kürzer zu sein, was deine Bewegungen einschränkt. Beispielsweise kann eine Bewegungseinschränkung an den Schultergelenken dich daran hindern, deine Brustmuskulatur komplett zu strecken, was dir letztendlich schlechtere Ergebnisse beim Muskelaufbau beschert.

Doch beim Yoga lernst du nicht nur, wie du dich richtig bewegst, sondern auch, wie du korrekt atmest. Du lernst, dein Lungenvolumen zu kontrollieren und mehr Sauerstoff mit weniger Atemzügen aufzunehmen. Zusätzlich bietet sich Yoga noch für die sportfreien Tage an. Die Yoga-Übungen sind zwar anstrengend, doch du erholst dich schnell wieder und löst angespannte Muskeln.
 

Zumba

Zumba Workout

Zumba kombiniert Salsa mit Übungen aus dem Aerobic und verbessert somit nicht nur dein Rhythmusgefühl, sondern auch deine Ausdauer. Diese beiden Eigenschaften sind nicht nur für das Fitnessstudio sehr geeignet, denn sie sind auch beispielsweise für guten Sex sehr wichtig. Es ist eine gute Abwechslung zu den sonstigen Cardio-Übungen, da du währenddessen auch dein Gehirn beanspruchst, um die Bewegungen zu koordinieren. Außerdem werden beim Zumba Muskelgruppen angesprochen, die sonst leicht in Vergessenheit geraten. Falls du Krafttraining machst, lohnt es sich, ab und zu Zumba dazwischen zu schieben, da du so deine Flexibilität verbesserst und eine gute Grund-Muskulatur aufbaust.
 

Pilates

Pilates

Beim Pilates geht alles um den sogenannten Kern und das Trainieren der inneren Muskulatur. Pilates sorgt für einen trainierten Hintern, auch wenn das eher für Frauen vorbehalten ist, ein trainiertes Hinterteil gehört zum Kern. Umso stärker eben dieser Kern trainiert ist, umso mehr Power kannst du hervorbringen. Die von Pilates angesprochenen Muskelgruppen werden bei den herkömmlichen Fitness-Übungen vernachlässigt. Daher sorgt das Training für eine bessere Flexibilität, eine starke innere Muskulatur und eine gezieltere Atmung. Da du auch den Beckenboden trainierst, kann auch dieses Workout dein Sex-Leben verändern.
 

Wasser-Aerobic

Wasser-Aerobic

Das Training unter Wasser ist super um Kalorien zu verbrennen, ohne dabei deinen Körper zu belasten, denn die Bewegungen im und unter Wasser schaden deinen Gelenken nicht. Dazu kommt noch der Widerstand des Wassers, welcher für eine gewisse Intensität der Übungen sorgt. Durch das Trainieren im Wasser werden ebenfalls viele Muskelgruppen, wie zum Beispiel die innere Muskulatur, beansprucht. Es ist ein perfektes Workout für sportfreie Tage oder Aufbautraining während einer Verletzung.
 

Barrecore Ballett

Barrecore Ballett

Bei dieser Trainingsmethode geht es vor allem um Halteübungen, die mit Hilfe einer Ballettstange realisiert werden. Von unserer Liste hat diese Sportart die wenigsten männlichen Teilnehmer, dabei muss man gar kein Tutu tragen. Beim Bankdrücken werden die Muskeln stets verkürzt und wieder verlängert, beim Barrecore hält man die Muskeln in einer Position. Somit wird Kraft aufgebaut, allerdings sorgen die Übungen nicht für starkes Muskelwachstum. Dieses Workout ist trotzdem eine perfekte Ergänzung zum Pumpen, da es der Verkürzung der Muskeln entgegenwirkt und somit einen stärkeren Effekt beim Muskelaufbau im Fitnessstudio bewirkt.
 

Wir hoffen, du bist mittlerweile auch von diesen Übungen angetan und probierst sie mal aus. Doch nimm sie nicht auf die leichte Schulter, manche dieser Workouts haben es in sich.

 

Fotos: Henrik Sorensen; Andersen Ross; Hulton Archive; Westend61; Zena Holloway; RunPhoto; andresr / Getty Images

So vermeidest du Risse auf den Fingerkuppen

Deine Finger sind ähnlich wie deine Lippen ein sehr sensibler Bereich deines Körpers, da diese die Hauptverantwortung deines Tastsinns tragen. Aus diesem Grund werden sie auch besonders stark durchblutet und sind sehr empfindlich gegenüber Schmerzen. Eine kleine Wunde reicht schon aus, um dich vor Berührungen wegschrecken zu lassen und trotzdem sind viele Hände schwer am Arbeiten, hacken täglich auf Tastaturen, heben Lasten an und betätigen schwere Maschinen. Bei der ganzen Arbeit, die unsere Finger verrichten, vergessen wir oftmals sie zu pflegen. Sie trocknen aus und bekommen Risse.
 

Nicht nur im Winter

Der Fachbegriff für die Risse in deinen Fingern lautet Pulpitis sicca und wird durch Kälte, Dehydration, Vitaminmangel und Wasch- oder Reinigungsmittel verursacht. Doch mit folgenden Techniken lassen sich diese, zum Teil schmerzhaften Schäden in Zukunft verhindern.
 

Wundschutz

Sollte sich deine Haut oberhalb oder seitlich deines Nagels lösen, so ziehe sie nicht mit zusammengebissenen Zähnen ab, sondern trenne das Stückchen Haut mit einer Nagelschere sauber ab, bevor es dir versehentlich abreißt und eine Wunde entsteht. So eine Wunde solltest du immer behandeln, auch wenn sie noch so klein sind. Am besten mit einer antibakteriellen Salbe bearbeiten und mit einem Pflaster anhaltend schützen.
 

 

Vorbeugen

Handschuhe – Bist du eine sehr anfällige Person, solltest du an kalten Tagen immer Handschuhe bei dir haben. Dies verhindert, dass deine Haut zu schnell austrocknet. Arbeitest du viel mit Wasser, solltest du Gummihandschuhe benutzen.

Eincremen – Es mag hochkomplex klingen, aber es gibt bereits Feuchtigkeitscremes, die für trockene Haut entwickelt wurde. Verzichte aber am besten auf Produkte mit zu viel Parfümzusatz.

Nächtliche Pflege – Bei sehr trockenen Händen kannst du sie vor dem Schlafengehen großzügig mit einer reichhaltigen Creme, wie zum Beispiel Nivea Hautpflegecreme, einreiben und darüber einen Paar Baumwollhandschuhe ziehen. Diese verhindern, dass die Creme ausdünstet und sorgen dafür, dass all die Feuchtigkeit von unseren Händen aufgenommen wird.

Händewaschen – Es ist nicht nur hygienischer, sondern verhindert, dass deine Hände austrocknen. Doch nun kommt es auf die Seife an. Diese sollte nicht zu stark konzentriert sein und einen neutralen pH-Wert haben. Danach solltest du, statt das Handtuch mit Reibung zu erhitzen, deine Hände sanft darin abtupfen.

Feuchte Luft – Vermeide zu trockene Luft. Vermeide also elektrische Handföner in öffentlichen Toiletten nach dem Waschen und achte drauf, dass die Luft in deinem Zimmer nicht zu trocken ist.

 

Foto: Daniel Boavida / EyeEm / Getty Images; PR / Tracdelight

1 Mann – 3 Styles: Experimentiere auch du mit diesen drei coolen Street Styles

Seinen persönlichen Stil gefunden zu haben ist ziemlich super. Es erleichtert das Shoppen und irgendwie ist ein gewisser Look auch ein Widererkennungsmerkmal. Doch das heißt nicht, dass man nicht auch mal experimentierfreudig sein darf und neue Styles ausprobieren kann. Nur Mut! Mode soll schließlich Spaß machen – auch uns Männern. Und genau deshalb zeigen wir dir diesen coolen Typen und seine drei unterschiedlichen Street Styles. Lass dich inspirieren!

 

Look 1

Experimentiere auch du mit diesen drei coolen Street Styles

 

Look 2

Experimentiere auch du mit diesen drei coolen Street Styles

 


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Look 3

Experimentiere auch du mit diesen drei coolen Street Styles

 

Fotos: Christian Vierig / Kontributor / Getty Images; PR / Tracdelight

Die 7 größten Rechtsirrtümer aus dem Alltag

Der Ottonormalverbraucher gerät häufig in Irrtümer und weiß es selber oft nicht besser. Da sollte man erwarten, dass sich wenigstens Juristen in ihrem Fach auskennen, doch selbst das ist nicht immer der Fall. Wir präsentieren dir die meistgedachten und -gemachten Fehler im Rechtswesen.
 

Sexpflicht in der Ehe

Genaugenommen ist dies sogar der Fall. Im Bürgerlichen Gesetzbuch ist festgehalten, dass sich Ehepartner einer ehelichen Lebensgemeinschaft und damit auch zu einer Geschlechtsgemeinschaft verpflichtet haben. Auch wenn das für den einen oder anderen einen Schock oder gar Freude auslöst, kann der Partner dafür nicht vor Gericht belangt werden. Ebenso ist es unmöglich, dies in einem Ehevertrag festzuhalten. Diese Regelung gilt allerdings in Deutschland und kann in anderen Ländern oder Staaten anderes geregelt sein.
 

Der Letzte muss zahlen

Sobald du in einer Gaststätte mit Freunden Speisen und Getränke zu dir nimmst und der Kellner diese auf einen gemeinsamen Block schreibt, muss jeder das zahlen, was er konsumierte. Auch wenn diese Person schon das Lokal verlassen hat und zu wenig Geld daließ, kann der Kellner nicht den verbliebenen Stammtisch dafür belangen. Denn dieser steht unter Beweispflicht, auch wenn er nicht immer jedem Einzelnen zuordnen kann, was dieser an dem Abend alles getrunken hat. Prinzipiell muss man also nichts zahlen, was man auch nicht verbraucht hat.
 

Eltern haften für ihre Kinder

Das stimmt zwar in vielen aber nicht in allen Fällen. Auf Eltern lastet die gesetzliche Aufsichtspflicht. Diese besagt, dass sie ihre minderjährigen Kinder von Schäden aller Art durch sie selbst an Dritten schützen müssen. Im Gegenzug müssen sich auch außenstehende Dritte von den Schäden der Kinder schützen. Die Aufsichtspflicht ist abhängig von dem Alter des Kindes und der Umstände. Betreten Kinder beispielsweise eine Baustelle trotz der Vorsichtsmaßnahmen ihrer Eltern, liegt die Beweislast beim Baustellenbetreiber, der da vielleicht mehr Sperrungen oder Zäune aufstellen hätte müssen.

Hier gelten folgende Altersbeschränkungen:

0-7 Jahre: nicht deliktfähig
0-10 Jahre: keine eigene Haftung im motorisierten / fließenden Straßenverkehr
ab 7/10 bis 18 Jahre: bedingt deliktfähig
 

Beleidigung eines Polizisten ist Beamtenbeleidigung

Ein Polizist ist im Rechtssystem nicht besser gestellt als ein anderer Staatsbürger. Darum handelt es sich bei einer Beleidigung eines Polizeibeamten um eine „normale“ Beleidigung. Eine normale Beleidigung kann mit bis zu einem Jahr Freiheitsstrafe oder einer Geldstrafe bestraft werden.
 

Finderlohn beträgt 10 Prozent des Wertes

Ein Finderlohn darf verlangt werden. Bei Dingen, die dem Wert von über 800 Euro entsprechen, müssen drei Euro pro 100 Euro gezahlt werden. Bei Objekten von einem Wert bis 500 Euro können fünf Euro pro 100 Euro verlangt werden. Bei Tieren oder dem Wert von 300 Euro sind es wieder drei Euro pro 100 Euro. Der Anspruch am Finderlohn ist nicht möglich, wenn der Finder die Nachfrage verheimlicht oder seinen Fund nicht angegeben hat.
 

Der angegebene Preis ist Pflicht

Die Preisschilder an unseren Lebensmitteln dienen nur dazu, einen rechtlichen Kauf stattfinden zu lassen. Genaugenommen sind diese ein Preisvorschlag und werden im Kaufprozess vom Verkäufer angenommen. Theoretisch kann man also versuchen, um jeden Preis zu feilschen, denn letzten Endes ist der Kaufpreis, der an der Kasse genannt wird, das Entscheidende.
 

Reklamation nur für den Hersteller

Ist dein Produkt defekt und der Verkäufer weist dich zum Hersteller, ist dies nicht rechtens. Der Kassenbon ist die zwingende Voraussetzung als Nachweis für den Kauf-Ort. Der Verkäufer ist verpflichtet, sich für seine defekt verkaufte Ware zu verantworten.

 

Foto: izusek / Getty Images

Verhütungsgel für Männer im Vormarsch

2016 erfolgreich getestet –
2018 soll es kommen

Vasalgel ist die Pille für den Mann.

Es gibt hormonelle, mechanische, operativ- und chemische Verhütungsmethoden für die Frau. Beim Mann beschränkt sich das Angebot nur auf das Kondom, künstliche Sterilisation oder zu Gott beten. Vasalgel wird dies aber künftig ändern können. Es handelt sich hierbei um ein synthetisches Gel, das in einem 15-minutigen Eingriff in die Samenleiter injiziert wird und wie ein Filter funktioniert. Da im Ejakulat nur 0,5% Spermien enthalten sind und der Rest nur Samenflüssigkeit ist, werden eben diese Anteile voneinander getrennt. Das bedeutet also, dass der Gelfilter nur den fruchtbaren Spermienanteil rausnimmt und der Mann weiterhin ejakulieren kann.

Zehn Jahre hält sich das Gel im Samenleiter und filtert ununterbrochen. Hat sich der Mann nach beispielsweise drei Jahren umentschieden und möchte Nachwuchs zu bekommen, bedarf es einer weiteren Injektion, und das Gel wird innerhalb weniger Tage wieder abgebaut.
 

Wie kam es zum Durchbruch?

Affen haben es uns vorgemacht. Man injizierte das Gel Affen und ließ während der Paarungssaison wieder ihren Nationalpark beziehen. Einige blieben sogar 2 Jahre lang zusammen und es passierte rein gar nichts. Frühlingsgefühle kamen und gingen, die Affen amüsieren sich und keine der Affendamen erwartete Nachwuchs. Nur bei einem Affen wurde unglücklicherweise der Samenleiter beim Einsetzen verletzt.
 

Verhütungsgel
Grafik: Parsemus Foundation

 

Und wer noch?

Zuvor wurde das Gel in unterschiedlichen Dosen zwölf Kaninchen eingesetzt. Bei elf von ihnen wurde nach kurzer Zeit der Erfolg des Gels gemessen. Lediglich bei einem hat es länger gedauert. Kein Weibchen wurde befruchtet und es traten ebenso keine Nebenwirkungen auf.

Schon 1970 wurde ein sehr ähnliches Verfahren in Indien entwickelt. Die Forschung wurde allerdings nicht weiterverfolgt und so wurde das ursprünglich namentliche RISUG (Reversible Inhibition of Sperm Under Guidance) Patent für 90.000 Euro gekauft und in einer leicht abgeänderten Version nun als Vasalgel weiterentwickelt. Jährlich entstehen weltweit mindestens 85 Millionen ungewollte Schwangerschaften. Die Nachfrage für Verhütung und Verhütungsalternativen ist enorm angestiegen und obwohl die Antibabypille schon seit 57 Jahren existiert, könnte das Vasalgel nun ein neuer Schritt zur Verhütung auf der ganz Welt werden.

 
Foto: Adam Weiss / Getty Images

AMG-Renn-Kombi: Der neue Mercedes AMG E63 & E63 S 4MATIC+ T-Modell

Ja, bei den drei Buchstaben AMG fängt das Männerherz ohne Vorwarnung und ohne Verzögerung direkt an zu pochen. Der Blutdruck steigt und in unseren Gedanken stellen wir uns vor, wie wir am Steuer eines dieser Boliden sitzen und uns über den typischen AMG-Sound freuen, während die Tachonadel die 290 Stundenkilometer erreicht. Heeeeerrlich!

So, genug geträumt. Kommen wir zurück in die Realität. Ihr sucht ein neues Auto und wisst nicht, was für eines eventuell in Frage käme? Ihr wisst nur, ihr braucht Platz und ein bisschen schnell darf er dann auch sein? Dann haben wir die Lösung für euer kleines Luxusproblemchen. Mercedes hat die Bestellungen freigegeben. Die ersten Mercedes AMG E63 & E63 S 4MATIC+ T-Modelle kommen ab Juni dieses Jahres zu den Händlern und erwarten kaufkräftige Interessenten.

Wer bereit ist, für einen AMG E63 112.907 Euro hinzulegen, der darf das schöne Stück dann demnächst sein Eigen nennen. Wem das nicht reicht, oder bei wem die Schmerzgrenze noch nicht erreicht ist, der kann noch eine kleine Schippe drauflegen. Der AMG E63 S startet bei 124.688 Euro und hat dafür auch etwas mehr Leistung. Nicht, dass man die beim Sprint auf 100 km/h merken würde, aber wer hat der hat.
 

Mercedes AMG E63 & E63 S 4MATIC+ T-Modell Front
 

Schauen wir uns die Details an.

Der Mercedes AMG E63 & E63 S 4MATIC+ T-Modell sind mit einem 4,0-Liter-V8-Biturbomotor ausgerüstet. Beim AMG E63 leistet das Aggregat 571 Pferdestärken. Der AMG E63 S verfügt zwar über die gleiche Maschine, leistet allerdings satte 612 Pferdchen. Für die Beschleunigung von Tempo 0 auf 100 bedeutet dies allerdings nur einen Zeitunterschied von 0,1 Sekunden. Der „kleine“ erledigt den Sprint über die 100 km/h in 3,6 Sekunden und verfügt hierbei über 750 Newtonmeter Drehmoment, während der „große“ 3,5 Sekunden benötigt und grandiose 850 Newtonmeter Drehmoment erreicht. Der Aufpreis für die Mehrleistung liegt bei rund 12.000 Euro. Beide haben allerdings das 9-Gang-Sportgetriebe AMG SPEEDSHIFT MCT an Bord.

Dass Mercedes die neuen AMG E-Klassen werksmäßig erst einmal bei 250 km/h abregelt macht finanziell durchaus Sinn. Denn wem diese Höchstgeschwindigkeit nicht reicht, der kann sich beim Kauf für das AMG Driver’s Package entscheiden. Dann fliegen die beiden Kombis mit 290 Kilometern pro Stunde über den Asphalt.

Ein permanenter Allradantrieb sorgt dafür, dass die ganze Energie auch zu jeder Zeit und bei jedem Wetter passend zur Verfügung gestellt werden kann. Doch wer jetzt glaubt, es handle sich um einen Null-Acht-Fünfzehn-Allradantrieb, der liegt hier schwer daneben. Vielmehr ist es so, dass genau dieser Allradantrieb ein neues Highlight aus dem Hause AMG ist und auf den Namen AMG Performance 4MATIC+ hört. Was das bedeutet? Genau dieser Antrieb verbindet die Vorteile verschiedener Antriebskonzepte miteinander. Erstmals verfügt der Antrieb über eine vollvariable Momentenverteilung auf der Vorderachse, sowie auf der Hinterachse. Dies bedeutet, dass sich die neuen AMG E-Klassen über eine optimale Traktion auf allen erdenklichen Untergründen und Fahrbahnzuständen erfreuen.
 

Mercedes AMG E63 & E63 S 4MATIC+ T-Modell vorne
 

Der Verbrauch bleibt hier unterhalb der 10 Liter-Marke. Genauer gesagt, bei einem kombinierten Verbrauch von 9,1 – 9,4 Liter auf 100 Kilometer. Nicht zuletzt wird dieser Wert dank serienmäßiger Zylinderabschaltung erreicht. Sobald das Gaspedal allerdings von „dahinsegeln“ auf „wir haben keine Zeit“ gestellt wird, war’s das mit den 9,1 Liter Verbrauch. Doch sein wir ehrlich. Ein bisschen Spaß muss eben auch manchmal sein.
 


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Doch warum ein T-Modell?

Richtig, weil es Menschen gibt, die im Auto Platz brauchen. Hund, Katze, Maus, Frau und Kinder. Alles muss reinpassen und will transportiert werden. Und wenn die Liebste noch einen neuen Kaktus möchte, dann sollte auch dieser hier ein wenig Platz finden. Und genau das hat Mercedes bei den neuen AMG E63 & E63 S 4MATIC+ T-Modellen geschafft. Mit 640 bis 1.820 Liter Volumen haben diese den größten Laderaum im Segment der Performance T-Modelle.

Wer schnell ist, hat innerhalb eines Jahres das Privileg, eine exklusiv ausgestattete Edition 1 zu bekommen. Die Lackierungen hierfür wären designo selenitgrau magno oder optional designo nachtschwarz magno. Ebenfalls mit von der Partie ist dann das AMG Night-Paket, sowie dynamische Streifen über den Seitenschwellerverkleidungen. Stehen wird die Edition 1 dann auf mattschwarz lackierten 20“ AMG-Schmiederädern mit hochglanzpoliertem Felgenhorn.
 

Mercedes AMG E63 & E63 S 4MATIC+ T-Modell Innenraum
 

Im Innenraum erwarten den Besitzer dann AMG-Performance-Sitze in schwarzem Nappaleder, dekoriert mit gelben Ziernähten, die das sportliche Ambiente noch weiter unterstreichen sollen. Damit hier auch alles optisch und farblich zusammenpasst, kommt passend zu den eben genannten Ausstattungen noch ein AMG Performance Sportlenkrad (natürlich mit einem „Edition 1“ Schriftzug), die Türverkleidung, die Instrumenten-Obertafel, die Fußmatten, die Mittelkonsole und die analoge Uhr im IWC Design.

Der Preis für das Mercedes AMG E63 S 4MATIC+ T-Modell Edition 1 liegt bei 139.980 Euro. Natürlich inklusive Mehrwertsteuer.

Und jetzt ab zum nächsten Mercedes-Händler.

 

Fotos: Merdedes AMG Presse

Der AJOURE´ Men Fotoguide 2017: So machst du geilere Fotos

Das Trend-Hobby seit 2015 ist wohl die Fotografie. Zu Zeiten in denen jeder Hans Peter Wurst eine halbwegs vernünftige Kamera bedienen kann, gilt es natürlich besonders gute Fotos zu schießen. Wir präsentieren die sieben goldenen Regeln der Fotografie und die fünf Attribute, die ein Bild aus rein technischer Sicht 100% perfekt machen können.
 

Die 7 goldenen Regeln

1. So nah wie möglich an das Motiv

So nah wie möglich an das Motiv

Viele schöne Schnappschüsse gehen verloren, wenn der Fotograf zu weit vom Motiv entfernt ist. Dies bezieht sich nun nicht nur auf den Zoom, sondern auch auf die Perspektive. Wer das Motiv aus der Nähe betrachtet erkennt Einzelheiten, die sonst verloren gegangen wären. Nur aus der Nähe kann man beurteilen, ob dass Foto aus einem anderem Winkel besser funktioniert hätte und außerdem verliert sich das Objekt im Bild, wenn es von zu viel Raum umgeben ist. Es entstehen harte Größen- oder Farbkontraste und lassen das Auge nicht auf der eigentlich wichtigen Stelle ruhen. Darum solltest du immer besser noch mal ein paar Schritte darauf zugehen.
 

2. Der Horizont und die 1/3 – 2/3 Regel

Der Horizont und die 1/3 – 2/3 Regel

Das menschliche Auge empfindet einige Bildaufteilungen als harmonischer als andere. So verhält es sich auch mit der Horizontlinie. Man stelle sich vor, das Bild wird in drei gleichgroße, waagerechte Teile getrennt. Viele (Smartphone-)Kameras besitzen diese Funktion. Der Horizont – das lange Ding am Ende der Welt – wird immer am Schnittpunkt des ersten und zweiten Drittels oder des zweiten und dritten Drittels gesetzt. Also wird 2/3 des Bildes von der Erde oder Himmel eingenommen. Fotos auf denen 2/3 des Bodens zu sehen sind, wirken geerdet und sicher, während 2/3 des Himmel ein Gefühl von Größe oder Leichtigkeit auslösen. Bei Fotos mit einer Mittelachsen-Aufteilung wird der Himmel häufig vom Boden erdrückt und das Bild macht so oder so keinen besonders guten Eindruck.
Und: Bitte mache deinen Horizont gerade und orientiere dich nicht am Steigungsgrad auf dem du dich befindest.
 

3. Harmonischer Hintergrund

Harmonischer Hintergrund

Es gibt natürlich auch Fotos bei denen der Fokus auf dem Motiv liegt, der Hintergrund aber auch wichtig ist oder er sich nicht vermeiden lässt. Wenn wir davon ausgehen, dass du ohne Tiefenschärfe arbeitest (Hintergrund ist unscharf), darf der Hintergrund nicht zu sehr vom eigentlichen Motiv ablenken. Du musst versuchen eine passende Perspektive mit so wenig Bildinformationen im Hintergrund wie möglich zu finden oder arbeitest mit Farbkontrasten*. Also immer daran denken, dass ein unaufgeräumter Hintergrund das ganze Bild zerstören kann.

*Es gibt 7 relevante Farbkontraste in der Fotografie. Diese erläutern wir jetzt nicht, dennoch zählen wir sie kurz auf:

1. Hell-Dunkel-Kontrast
2. Kalt-Warm-Kontrast
3. Qualitätskontrast
4. Quantitätskontrast
5. Komplementärkontrast
6. Simultankontrast
7. Sukzessivkontrast

 

4. Ebenen erschaffen mit Vorder-, Mittel- & Hintergrund

Ebenen erschaffen mit Vorder-, Mittel- & Hintergrund

Für Landschaftsaufnahmen eignen sich Bildkompositionen mit mehreren Ebenen. Ebenen sind so etwas wie stufenweise Abschnitte. Man zeigt im Vordergrund häufig eine Nahaufnahme, auf der mittleren Ebene eine Totale und auf der hintersten Ebene hält man meistens den Horizont fest. Ebenen schaffen einen räumlichen Eindruck und werden vom menschlichen Auge gerne gesehen.

Bei mehr als zwei Ebenen stellt man den Vordergrund häufig unscharf oder setzt einfach nicht so viel Priorität auf das sich dort befindende Objekt, da sonst Mittel- und Hintergrund weniger zur Geltung kommen. In diesem Fall setzt man ein Hauptmotiv in den Mittelgrund oder lässt Mittel- und Hintergrund zusammen wirken. Anders bei zwei Ebenen, wo man Vorder- oder Hintergrund die Priorität zuspricht. Entweder setzt du eine unscharfes Objekt in den Vordergrund und lässt den Hintergrund somit noch stärker wirken oder umgekehrt. So lassen sich schöne Geschichten erzählen.
 

5. Sinnvolle Platzierung

Fototipp Platzierung

Wir alle neigen dazu die Horizontlinie in die Mitte des Fotos zu setzten. Genauso verhält es sich auch mit Motiven, die wir am liebsten in das totale Zentrum des Bildes bringen wollen. Und das ist falsch. Ein Bild, dem wir eine vermeintliche Symmetrieachse geben, wirkt langweilig und kraftlos. Ausnahmen bestätigen natürlich in all diesen Punkten die Regel und es kann durchaus spannende Bilder mit einem zentralen Mittelpunkt geben. Dennoch werden diese eher bewusst in künstlerischer Absicht gemacht und keineswegs bei der Street-, Urlaubs- oder Hobbyfotografie. Genau wie bei der waagerechten Aufteilung kannst du nun dein Bild dieses Mal senkrecht dritteln und das Hauptmotiv auf einer der Schnittstellen platzieren. Blende die Gitter-Funktion deiner Kamera ein und orientiere dich an der vorgebenden Aufteilung. Solltest du eine grobe Vorstellung haben was der Goldene Schnitt ist, so sei dir gesagt, dass dieser mit einem Motiv im zentralen Mittelpunkt des Bildes nicht möglich ist. Teilst du dein Bild richtig auf, wird es spannend und dynamisch.
 

6. Schärfe

Schärfe

Wie auch schon bei Vorder-, Mittel- und Hintergrund beschrieben, setzt du, wenn du mit Schärfe arbeitest, die Priorität auf die vordere oder hintere Ebene. Die meisten Smartphones setzten automatische Tiefenschärfe, indem du mit deinem Finger das Objekt auswählst, das scharf sein soll. Doch anders als bei der Landschaftsaufnahmen konzentrierst du dich explizit auf das scharf gestellte Objekt, wobei der unscharfe Hintergrund nur noch dazu dient um dies zu unterstreichen. Da das menschliche Auge genau so funktioniert und nur Vorder- oder Hintergrund scharf stellt, machen deine Bilder einen sehr ästhetischen und realistischen Eindruck. Dies kommt aber erst bei Nahaufnahmen gut zur Geltung und wird glatt dein Weltbild auf den Kopf stellen, wenn du dies zum ersten Mal in deinen Bildern anwendest.
 

7. Erzähle eine Geschichte

Erzähle eine Geschichte

Geschichten in Bildern zu transportieren kann leicht fallen aber auch zur einer Herausforderung werden. Fotos, die dies schaffen, regen den Betrachter dazu an, sich Gedanken über das Bild zu machen. Man nehme zum Beispiel einen ausgesteckten Arm auf dessen Hand ein Greifvogel landet. Da es sich um eine Nahaufnahme handelt, können wir weder den Hintergrund noch die Person erkennen. Der Betrachter fragt sich im ersten Moment sicher, ob es ein Falke oder ein Bussard sei und danach wer diesen Handschuh trägt. Ist es ein Mann oder eine Frau? Wo sind wir hier und handelt es sich um eine Flugshow und wie geht es dem Tier jetzt? Alles Fragen, die eine Geschichte im Kopf des Betrachters erzählen, was ihn in den meisten Fällen, insofern das Bild gut aussieht, sehr fasziniert.

 

Wenn du diese Techniken in deine Erfahrungen miteinbeziehst, wirst du sicher noch bessere Bilder machen können. Wenn du dies verinnerlicht hast, kannst du dir im nächsten Schritt weiteres Wissen aneignen. Es gibt noch viele weitere Möglichkeiten deine Bilder faszinierender zu machen. Zum Beispiel kannst du mit Fluchtlinien, Vogel-, Frosch,- und Bedeutungsperspektive arbeiten oder lernst wie man statische Objekte mit vertikaler und horizontaler Anordnung natürlicher aussehen lässt.

 

5 Attribute, um ein technisch perfektes Foto zu schießen

Jeder Fotograf weiß darum und jeder Fotograf setzt gerne mal einen Punkt dazu oder zieht einen ab. Dennoch kannst du anhand der folgenden Attribute jedes Foto bis zum Maximum ausreizen wenn du so viele wie möglich in einem Bild vereinst.
 

#1: Ausschnitt

Um den besten Bildausschnitt zu wählen hilft das Können, den Horizont und die Anordnung des Motivs richtig zu setzen. Es kommt auch oft vor, dass eine zierliche Frau neben der dicken Betonwand aussieht als hätte sie keinen Platz innerhalb des Fotos. Wer weiß, wie er seine Motive intelligent anordnet, der findet meistens den passenden Ausschnitt.
 

#2: Belichtung

Belichtung ist das A und O in einem Bild. Zu viel oder zu wenig Licht lassen Bildinformationen verschwinden und vermitteln dazu noch eine falsche Stimmung.
 

#3: Schärfe

Ist das hübsche Gesicht deiner Freundin auf jedem Urlaubsbild unscharf, solltest du lieber die Kamera abgeben und wieder mit Haare flechten weitermachen. Schärfe ist eine Grundvoraussetzung und kann wie jedes dieser Attribute so übertrieben perfekt ausgeführt werden, dass es … ja, dein Weltbild auf den Kopf stellt.
 

#4: Kontrast

Der Kontrast ist nicht nur dazu da um die Muskeln im Spiel besser aussehen zu lassen. Es gibt auch einen perfekten Kontrast für dein Bild. Glücklicherweise lässt sich dieses Attribut noch am leichtesten in Lightroom bearbeiten. Trotzdem solltest du die richtigen Einstellungen in deiner Kamera haben und immer auf den Lichteinfall achten.
 

#5: Perspektive

Die Perspektive beschreibt in der Fotografie von welchem Standpunkt aus du dein Bild gemacht hast. Den perfekten Standpunkt auszumachen bedarf allerdings Erfahrung. Es gibt drei Hauptperspektiven, die da wären:

Normalperspektive – ist auf unmittelbarer Augenhöhe des Objekts und agiert auf demselben Level.

Vogelperspektive – ist von oben fotografiert und lässt das Objekt unbedeutend wirken.

Froschperspektive – ist unterhalb des Objektes und lässt es erhaben oder kolossal wirken.
 

Befolgst du die sieben „Goldenen Regeln“ und versuchst auf die technischen Aspekte der Bild-Komposition zu achten, sollten deine Fotos eine hohe Wertsteigerung erfahren. Du kannst uns gerne deine Fortschritte mit dem #Ajoure_Fotoguide auf Instagram und Facebook zeigen. Viel Spaß.
 

Fotos: SuperStock; joeyful; Jose A. Bernat Bacete; Hero Images; Michael M?ller / EyeEm; Michael Peichl / EyeEm; Maskot; Travel Ink; Buero Monaco; RapidEye; Guido Mieth; kuritafsheen / Getty Images

Hyperloop – Die Anfänge einer Musk-Prophezeiung

Wer sich mit Technik und Zukunftstrends auseinandersetzt, dem ist der Name Elon Musk wohl ein Begriff. Er ist ein Pionier der Neuzeit, der mit seinen Ideen immer richtig zu liegen scheint. Die neuste Idee ist nun der Hyperloop, ein Zug, welcher in einer Vakuum-Röhre wesentlich schneller fahren soll, als es herkömmliche Züge momentan tun. Eine Strecke von 1850 Kilometern, für die Autofahrer 17 Stunden brauchen, soll vom Hyperloop in 45 Minuten bewältigt werden.
 

Wie weit ist die Entwicklung?

Noch befindet sich das ganze Vorhaben in den Startlöchern, allerdings ist den Wissenschaftlern von Hyperloop One ein wichtiger Schritt gelungen. Sie haben erfolgreich die erste Teststrecke in Nevada, den sogenannten „Devloop“ fertiggestellt. Auf dieser 500 Meter langen kreisförmigen Teststrecke sollen nun die Technologien getestet werden, die für den Antrieb und die Schwebefunktion zuständig sind.
 


 

Noch ist es Zukunftsmusik

Natürlich müssen wir noch einige Zeit warten, bis wir die Science-Fiction Transportmethode benutzen können, doch sie wird vielleicht irgendwann unseren Alltag im Griff haben. Deutsche Firmen wie Lufthansa oder die Deutsche Bahn stehen der Zusammenarbeit sehr offen gegenüber. Wir sind sehr gespannt, wann wir uns mit Zügen durch die Vakuum-Röhren schießen lassen können.

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Foto: Hyperloop One PR

Wer putzt sich wie viel? Alles über das Klopapier

Eine Statistik zum Toilettenpapier – auch sowas muss es geben!

Da sitzen wir in aller Ruhe auf der Toilette, beschäftigen uns mit irgendwas Unnötigem und gerade wir Männer lassen da durchaus viel Zeit ins Land gehen. Zumindest im Vergleich zu Frauen und deren Aufenthaltsdauer auf dem stillen Örtchen. Doch wie es nun einmal so ist, gibt es für alles eine Statistik – sogar bei der Benutzung von Klopapier. Wer hätte es gedacht.
 

FALTEN – WICKELN – KNÜLLEN

Die Welt putzt unterschiedlich ab. Aha. Die Frage nach dem „Wie“ und „Wieviel“ stellt sich wohl mehr Menschen, als zuvor geahnt. Die Amerikaner sind demnach dafür bekannt, das Toilettenpapier zu knüllen, während der gewissenhafte und ordentliche Deutsche das Papier eher faltet. In welcher Art und Weise ist hier allerdings dann doch jedem selbst überlassen, denn da hat ein jeder seine eigene Technik. Von korrekt aufeinander, über diagonal bis hin zu schrägen Formen – das kleine Origami des Badezimmers sozusagen. Dass es Menschen gibt, die die Reinigung lediglich mit der Hand und Wasser durchführen, scheint uns zumindest suspekt, doch auch diese Art ist auf unserem Globus vertreten. Es ist eben alles eine Frage des Landes, im dem wir leben.

Doch wie viel Toilettenpapier benutzen wir und wie oft am Tag brauchen wir es?

Dass Toilettenpapier bekannter Weise ein typisches Produkt ist, welches auch gerne mal zweckentfremdet wird, wissen wir. Vom Naseputzen, bis hin zum Abschminken oder dem Aufwischen kleiner Flecken ist alles möglich. Der Allzweckfreund auf der Rolle sozusagen.

Wer auf Statista.com nach einer Statistik über Klopapier sucht, der wird schnell fündig. Bei einer weltweiten Umfrage kam heraus, dass 40% der Befragten das Papier falten. Weitere 40% knüllen es und nur 20% sind der Auffassung, es wickeln zu müssen. Soweit so gut. Schön zu wissen, dass zumindest alle befragten besagtes Papier verwenden und von der Hand-Wasser-Methode ebenso wenig Gebrauch machen wie ein Tesla von Benzin.

Doch wie viel Seiten verbrauchen wir denn nun täglich beziehungsweise jährlich?

Laut Statista spülen wir pro Toilettengang 8,6 Seiten des „Weichen Freundes“ in die Kanalisation. Der Tagesdurchschnitt liegt bei sage und schreibe 57 Blatt, was – wenn man sich diese Zahl mal durch den Kopf gehen lässt – doch sehr viel erscheint. Anhand dieser Umfrage errechnet sich ein jährlicher Verbrauch von knapp 21.000 Blatt Klopapier.

Rechnen wir das einmal um. Eine Rolle Toilettenpapier hat normalerweise 200 Blatt. Es gibt zwar durchaus leicht verschiedene Maße der einzelnen Blätter, aber für unser Beispiel nehmen wir die Maße von 98x138mm. Somit hat eine Rolle eine Länge von 27,60m Papier. Auf das Jahr gerechnet verbrauchen wir pro Person also knapp 3 Kilometer Klopapier.

Wenn wir das Ganze jetzt auf die aktuelle Einwohnerzahl in Deutschland hochrechnen, welche im Januar 2017 bei 82,8 Millionen lag, kommen wir auf eine Klopapier-Gesamtlänge von 248.400.000 Kilometern. Das reicht immerhin für eine rund 6.000-fache Umrundung der Erde am Äquator.

 

Foto: Peter Cade / Getty Images

17 Dinge, die du als Kind gemacht hast

An der Kasse zurückgelassen werden

Du wartest mit deiner Mutter an der Supermarkt-Kasse und plötzlich fällt ihr ein, dass sie noch Milch kaufen wollte. Hastig geht sie noch einmal los und lässt dich weiter in der Schlage anstehen. Dann bricht Panik aus. Wo ist sie? Wie lange braucht sie noch? Ich habe doch gar kein Geld, was passiert, wenn ich an die Reihe komme? Du findest dich in einer postapokalyptischen Zukunft wieder, die Zeit rinnt im Sekundentakt davon, aber du musst um jeden Preis die Stellung halten. Nach 5 Minuten kommt deine Mutter lächelnd mit der Milch zurück und von einer auf die andere Sekunde ist alles wieder normal.
 

Das Ende des Regenbogens

Rothaarige irische Kobolde versprachen in Kinderserien, Filmen und Geschichten, es würde ein Topf Gold am Fuße eines Regenbogens stehen. Doch kilometerweites Laufen brachten nur träge Glieder und Enttäuschung. Jetzt wissen wir, dass es ein atmosphärisch-optisches Phänomen ist, das als kreisbogenförmiges farbiges Lichtband in einer von der Sonne beschienenen Regenwand oder -wolke wahrgenommen wird.
 

Das Monster unter dem Bett

Wissenschaftliche Studien belegen, dass sich unter jedem zweiten Bett mindestens ein bis zwei Monster mit meist grünen oder schwarzen dürren Armen und langen Krallen befinden. Dieser Tatsache ist natürlich zu schulden, dass du dein Bein nicht eine Sekunde außerhalb der Bettdecke haben darfst. Schließlich haben 90 Prozent aller Bettdecken eine Antimonsterdaunenschicht. Problematisch wurde es allerdings bei heißen Sommertagen. Denn da musste man schon mal entscheiden, ob man seine Gliedmaßen für einen akklimatisierenden Temperaturaustausch riskiert.
 

Schaumbart im Schaumbad

Ob Junge oder Mädchen, jung oder sehr jung, wir alle formten uns schaumige Bärte, während in epischen Kämpfen Spielzeugflugzeuge Schlachtschiffe angriffen oder Ken Barbie vom Ertrinken rettete. Ob Gemetzel oder romanischer Dialog, der Schaumbart saß immer!
 

Flaschendeckel Shots

Imaginäre Asche von Salzstangen schnipsen oder das Austeilen von Limo-Shots in Flaschendeckeln. Mit Bonbons dealen oder Brausepulver durch die Nase ziehen. Harte Zeiten erforderten harten Maßnahmen.
 

Die Lehre der Einkaufswagen

Während sich Babys noch am Kingsize-Sitz des Einkaufswagens erfreuten, wurden Kleinkinder von ihren Sklaveneltern im Eisernen Thron chauffiert. Doch das Erwachsenwerden wartet nicht auf sich. Schnell wird klar, dass am Einkaufswagen eine Kette mit einer Art Schlüssel baumelt, der beim besten Willen nicht in den Schlitz des Wagens passt. Nach Jahren des Studiums lüftetest du schließlich das Geheimnis des Entsperrungsmechanismus und beendetest bereits mit zehn Jahren dein Lebenswerk.
 

Das mysteriöse Licht im Kühlschrank

Wir alle amüsieren uns über Hunde und Katzen, denen mit einem Laserpointer ein Streich gespielt wird. Doch eigentlich haben uns diese Primaten längst überholt und treiben ihren Schabernack mit uns. Woher sonst kommt dieses Licht im Kühlschrank, das immer wieder verschwindet, wenn man ihn schließt? Und reißt man ihn so schnell auf, dass man fast die Schallmauer durchbricht, so ist es plötzlich wieder da. Wo ist da bitte der Übergang und was hat Schrödingers Katze, verflixt noch mal, damit zu tun?
 

Bei Freunden übernachten

Okay, ich frage meine Mama und du deine. „Bitte Mama, nur noch dieses Mal. Sophie ist doch nur heute hier. Sie hat schon sooo lange nicht mehr hier übernachtet. Bitte, bitte, bitte! Ihre Mutter hat nichts dagegen und wir werden auch ganz leise sein. Och komm schon. MAMA!“
 

Teigreste naschen

Mit Teig verhält es sich ähnlich wie mit Zigaretten und Alkohol: Es werden keine Kompromisse eingegangen, Freundschaften zerbrechen, Mundraub führt zu Raserei und am Ende muss man sich übergeben. Teig sollte man auf den Index schreiben.
 

Dieser eine Freund,

der immer als Erstes vom Geburtstag abholt wurde. „Justin-Pascaaal, deine Mudda ist daaaa!“ Meist war er sogar richtig cool und alle fanden es schade, dass er gehen musste, doch einen musste der Fluch nun mal treffen.
 

Haribo und der Coladeckel

Cola ist ungesund, beinhaltet zu viel Zucker und ist ein Wachmacher. Wie bitte? Zwar haben Erkenntnisse bei Doktorspielen mit dem besten Freund das Gegenteil bewiesen, doch wird man gleich als ADHS-Kind abgestempelt, wenn man mit zehn Jahren gegen das System angeht. Um dies zu kompensieren, bissen wir alle die Deckel der Haribo Colaflaschen ab und taten so, als würden wir sie trinken. Inzwischen wissen wir es natürlich besser.
„Als Kind liebte ich Doktorspiele“ – Zitat: Karl-Theodor zu Guttenberg
 

Regentropen-Autoscheibe-Wettrennen

Mal ganz abgesehen von den horizonterweiternden Autowaschanlagentrips schauten wir alle bei einer regnerischen Autofahrt an die Front- oder Seitenscheibe und beobachteten, wie sich hunderte Regentropfen ein Rennen lieferten. In einem warmen Auto zu sitzen, während schemenhafte Scheinwerfer und eine in Nass getränkte Welt vorbeizog, war eines der beruhigendsten Erlebnisse, während einer schier endlosen Autofahrt ins Blaue.
 

Eiszapfen

Was haben Jack Frost, Elsa, Arktos und Freezer gemeinsam? Sie hatten als Kinder bestimmt alle eine taube Zunge vom zu vielen Eiszapfen lecken. Heute erscheint es für den ein oder anderen eklig, wenn man bedenkt, dass wir sie damals von Autos und Regenrinnen abbrachen, nur um an ihnen zu lutschen. Jeder, der es nicht tat, wusste nicht, was er verpasst. Später waren es dann gefrorene Laternen, die es mit der Zunge zu berühren galt. War das toll, wenn man einen kleinen Bruder hatte…
 

OKF mit dem Fahrrad

Ortskontrollfahrten waren ein Muss. Wie sollte deine Stadt auch ohne dich auskommen? Dich, der mit seiner Coolness Mädchenherzen zum Schmelzen brachte oder Jungs zu schüchternen Blicken zwang. Nach dem Mittagessen erwartete dich auch schon deine Biker-Gang vor der Tür. Schnell machte Mama Sonnencreme auf die Nase und dann ging es raus auf den glühenden Asphalt. Akribisch genau wurde durch Passanten, Autos und Hindernissen manövriert. Hin und wieder musste ein tollkühner Anhänger nach Hause gebracht werden, da er sich ein Knie aufschlug. Doch der Stolz ließ ihn auch morgen wieder mit einem Lächeln das Rad besteigen.
 

Samstagmorgens Zeichentrick

Kinder, deren Fernsehzeit streng limitiert war, entwickelten im Laufe der Zeit einen ausgeklügelten Selbstschutz-Mechanismus, um die fehlende Zeit vor dem Flimmerkasten nachzuholen. Sie nutzen Samstagfrüh die Schlaftrunkenheit ihrer Eltern und handelten Kompromisse aus, um Cartoon Network schauen zu können.
 

Die inneren Werte des Brötchens

Auch du hast schon mal den weichen Innenteil eines Brötchens rausgepult und den Rest vielleicht sogar so zurückgelassen. Warum hat eigentlich noch niemand Brötchen ohne Kruste erfunden? Wahrscheinlich wären nur Kinder dazu in der Lage, dies zu entwickeln.
 

Leben schenken

Ob es nun ein Erwachsener durch Konsum psychedelischer Substanzen oder durch das Durchschreiten der acht Pfade des Buddhismus versucht – nur Kinder können jeder Puppe und jeder Pflanze einen Namen und eine Sprache schenken. Natürlich war es uns schon als Kind bewusst, dass wir das alles nur erfinden, doch reichte es aus, um uns glücklich zu machen.

„Damals, als die Menschen und Bäume noch gute Freunde waren“ – Zitat: mein Nachbar Totoro

 

Foto: RichVintage / Getty Images