Ajoure Blog Seite 280

Escape Plan – Sly und Arnie auf der Flucht

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Ray Breslin (Sylvester Stallone) hat einen der ungewöhnlichsten Berufe der Welt, er ist Ausbrecher. Darauf spezialisiert aus Hochsicherheitseinrichtungen zu entkommen und deren Schwachstellen zu offenbaren.

Immer und überall?! Die Wahrheit über ein Gerät, das unser Leben veränderte!

Es ist einige Zentimeter lang, genau richtig für uns, fühlt sich hart und glatt in der Hand an, vibriert und wir können nie genug von ihm bekommen:
Unser Handy! (Oder habt ihr an dieser Stelle an etwas anderes gedacht? Ich muss euch enttäuschen, heute geht es wirklich nur um die Technik).

Megatrend Crossfit erobert Deutschland

Der Megatrend Crossfit ist mittlerweile auch in Deutschland in aller Munde und wir werden euch ab jetzt wöchentlich in unserer Sport-Kolumne die wichtigsten Tipps, Tricks und Neuigkeiten aus dem Sport of Fitness und dem Fitnesstraining ganz allgemein geben.

Lediglich heute wird es etwas länger, denn wer wären wir ohne eine grundlegende Definition des Ganzen anzufangen? Also, lasst die Spiele beginnen! Heute: „Was ist Crossfit überhaupt?“

Crossfit – umfassend, funktionell, variierend – der Versuch einer Definition

Art Claas van der Heide
Art Claas van der Heide

Crossfit ist ein umfassendes Trainingssystem das darauf abzielt die zehn physischen Grundfertigkeiten kardiovaskuläre Ausdauer, Durchhaltevermögen, Kraft, Geschwindigkeit, Agilität, Flexibilität, Power, Balance, Präzision und Koordination in gleichem Maße zu trainieren, um so „Allround-Athleten“ hervorzubringen, die in keiner Weise spezialisiert sind. Fitness ist im Crossfit-Sinn daher immer auch ein Kompromiss, denn wer sowohl stark als auch ausdauernd sein möchte, der wird niemals so stark werden wie ein reiner Powerlifter und auch niemals so ausdauernd wie ein reiner Triathlet.

Dieser Sport ist eigentlich so umfassend, das man ihn nur schwer in eine kurze und prägnante Definition fassen kann. Crossfit, das seine Athleten auf Grundlage seines umfassenden Systems als „The Fittest on Earth“ bezeichnet definiert sich selbst als „constantly varied, high intensity functional movement“. Klingt kompliziert, ist es aber nicht, denn das bedeutet im Endeffekt nur, dass die Übungen ständig variieren. Selten wird ein und dasselbe trainiert, um den Körper vor immer neue Herausforderungen zu stellen. Das Training findet, unter der Prämisse technisch korrekter Übungsausführung, unter hoher bis sehr hoher Intensität statt. Diese Intensität kann durch verschiedene Stellschrauben erhöht werden, wie zum Beispiel über schwereres Gewicht, eine erhöhte Wiederholungszahl oder einen längeren Zeitraum in dem die Übungen durchgeführt werden. Trainiert werden dabei Übungen aus dem Powerlifting und dem klassischen olympischen Gewichtheben, dem Kettlebell-Training, dem Turnen wie auch aus dem Ausdauersport. Die absolut wichtigste Grundlage ist jedoch eine ergonomisch korrekte Bewegungsausführung! Erst wenn diese sitzt sollte die Intensität gesteigert werden, um das Verletzungsrisiko auf das absolute Minimum zu reduzieren.

Das WOD

Crossfit’s Workout of the Day (WOD) kann sehr viele unterschiedliche Gesichter haben. Schließlich soll es ja auch „constantly varied“ sein, nicht wahr? Es könnte beispielsweise das Ziel sein in einer festgelegten Zeit eine möglichst hohe Anzahl an Wiederholungen oder Runden von vorgegebenen Übungen auszuführen, das so genannte AMRAP (As Many Rounds/Reps as Possible), es könnte aber der Versuch sein ein maximales Gewicht zu heben und einen neuen Persönlichen Rekord (PR) aufzustellen, oder eine bereits festgelegte Anzahl an Wiederholungen in kürzest möglicher Zeit zu absolvieren. Vor dem WOD wird in der Regel ein Technikteil absolviert, um die korrekte Bewegungsausführung zu erlernen und gerne auch ein Kraftteil, um die Maximalkraft zu steigern.

Zielsetzung

Das Ziel dieser Trainingsform ist die bereits angesprochenen physischen Grundfertigkeiten möglichst ausgeglichen zu trainieren und so die Arbeitskapazität des Sportlers über diverse Zeitspannen und Domänen, also von kurzen knackigen und sehr abwechslungsreichen Workouts mit relativ hohen Gewichten bis hin zu langen eher monotoneren Ausdauereinheiten wie beispielsweise einem Halbmarathon, der nicht zwingend gelaufen sondern auch gerudert werden kann, zu verbessern. Wir sollten allerdings stark differenzieren zwischen Crossfit als Sport und Crossfit als Training. Wer Crossfit als Training betreibt, der nutzt es in dem ursprünglich angedachten Sinn, nämlich um umfassend fit und gesund zu werden und auf alle möglichen Herausforderungen der realen Welt vorbereitet zu sein. Wer jedoch Crossfit als seinen Sport wählt, der setzt dem Ganzen die Krone des etwas Extremeren auf und wird wesentlich mehr Zeit und Opfer aufbringen müssen, um hier bestehen zu können. Das sind in der Regel aber die Elite-Athleten, die hiermit ihren Lebensunterhalt bestreiten und die wir auch bei den jährlichen CrossFit Games, also der Weltmeisterschaft, bestaunen dürfen.

Pat Sherwood, ebenfalls ein sehr bekanntes Gesicht aus der Crossfit-Szene bringt es allerdings für die meisten Crossfitter, nämlich diejenigen die es einsetzen um konstant fitter zu werden, perfekt auf den Punkt: „“The goal is just to get fit, make it the best hour of your day, stay safe, turn up the music, high five some people, and blow off some steam. So remember that. RELAX. HAVE FUN. WORKOUT.“ Und achtet auf die Technik, alles andere gibt Straf-Burpees!

Finish Strong,
Art

 

Foto: Chris Spealler

Die neuen Apple iPads sind da!

Bei der Vorstellung der neunen iPads konnte sich Apple Chef Tim Cook einen Seitenhieb auf die Konkurrenz nicht verkneifen: „Die Wettbewerber versuchen Tablets zu PCs zu machen und PCs zu Tablets. Keiner weiß, was sie als nächstes tun werden.“

Erinnerungen an unsere Kindheit – die 80´s und 90´s

Zu schön, um in Vergessenheit zu geraten!

„Weißt du noch im letzten Jahr, weißt du noch, weißt du noch…?“ Wir alles wissen, was gemeint ist, wenn wir diesen Song hören. Ein Lied, welches unser Unterbewusstsein auf Anhieb mit Sommer, Kindheit und Eis in Verbindung bringt.

Maxim mit Ajouré im Gespräch

Alexa Feser… berührt! Beim ersten Anschlag des Klaviers hört man noch ein paar Flaschen floppen und Gläser anstoßen. Aber schon beim zweiten Song, der „mehr als nur ein Lied“ heißt, erheben sich Emotionen schwebend durch die Halle 02 in Heidelberg. Arm in Arm stehen Paare und Freundinnen und lauschen still der emotionalen Stimme von Alexa. Eine kleine blonde Frau am Klavier verzaubert die Halle mit ihrer zarten und doch berührenden Stimme. Die komplette Bühne ist in blau lila gehalten und schimmert durch die ganze Location. Nach 4 Liedern geht Alexa mit großem Applaus von der Bühne.

Ender’s Game – Das große Spiel

Ender Wiggin (Asa Butterfield) ist ein, auf den ersten Blick unscheinbarer, dünner Junge, ohne Besonderheiten. Auf den zweiten Blick hingegen, offenbart er ein unglaubliches strategisches Geschick und eine schnelle Auffassungsgabe. Colonel Graff (Harrison Ford) sieht deshalb in ihm den Retter der Menschheit, denn die Welt steht kurz vor einem galaktischen Krieg gegen die ausserirdische Rasse der Fornics.

Rolex, Audemars Piguet & Co.

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Luxusuhren – gefragt wie nie

Frauen haben es gut, denn sie verfügen über zahllose Möglichkeiten, ihren Körper mit Schmuckstücken zu verzieren. Ob Ohrringe, Ketten, Armbänder, Ringe oder Uhren: Das schöne Geschlecht kann sich mit allerlei Glänzendem Firlefanz behängen. Bei Männern sieht es da schon anders aus. Denn meist tragen sie als einziges Schmuckstück eine Uhr um das Handgelenk. Und die muss dementsprechend beeindrucken.

Rush – Kinokritik & Filmtrailer

James Hunt (Chris Hemsworth) ist ein Draufgänger, der das Leben in vollen Zügen genießt und keine Party auslässt. Sein großer Traum jedoch ist es Formel 1 Weltmeister zu werden. Diesen Traum teilt er mit Niki Lauda (Daniel Brühl), der jedoch analytisch, diszipliniert seinen Weg geht. Immer wieder geraten die beiden Rivalen aneinander, so verschieden sind ihre Vorstellungen von dem was Formel 1 und das Leben ausmacht. Für die Medien ein gefundenes Fressen und Fans fiebern den erbitterten Zweikampf mit. Doch dann verunglückt Lauda auf dem Nürburgring schwer.

 

 

Der Grand Prix unter den Rennfilmen

Der Film lässt den Zuschauer eintauchen in das erbitterte Duell zweier Ausnahmefahrer die unterschiedlicher nicht sein könnten. Hunt, der Lebemann und Lauda, der verbissene Techniker. Überschattet wird das Ganze von Niki Laudas schwerem Unfall, der umso mehr Dramatik in diese eh schon spannende Situation bringt.

Mit Rush präsentiert uns Ron Howard endlich einen Formel 1 Film der Look, Erzählstil und gute Schauspieler vereint. Wobei der Schwerpunkt weniger auf dem Formel 1 Zirkus als vielmehr auf den beiden Hauptcharakteren Lauda und Hunt liegt. Seine Stärke, Geschichten erzählen, kann Howard auch hier wieder unter Beweis stellen. Ebenso liefern die Hauptdarsteller Daniel Brühl und Chris Hemsworth eine starke Leistung ab und sind optimal besetzt worden.

Kamera und Sound tragen ebenso ihren Teil dazu bei den Zuschauer noch stärker ins Geschehen hinein zu ziehen. So wurden viele Szenen, gerade in den Rennen, mit Handkameras festgehalten und vermitteln das Live Gefühl, ohne dabei zu unübersichtlich zu geraten.

Für den Sound zeichnet Musik-Allstar Hans Zimmer verantwortlich, und wenn auch hier wohl kein Oscar Soundtrack entstanden ist, so schafft es die Musik die Geschichte exzellent zu untermalen und die dramatischen Momente gekonnt heraus zu arbeiten.

 
Rush

 

Schau an, schau an

Sowohl Fans der Formel 1 als auch Freunde gut erzählter Geschichten kommen hier auf ihre Kosten. Kein oberflächliches 0815 Popcornkino-Erlebnis, das trotzdem im unterhaltsamen Hollywood Gewand daher kommt.

 

Foto: Universum Film GmbH

Wingsuit – Pures Adrenalin

Mit 130km/h Richtung Erde 

Wer ist als Kind nicht schon einmal von einer kleinen Mauer gesprungen, oder hat versucht, eine Schaukel mit einem Sprung zu verlassen und dabei so getan, als könne er fliegen? Mit weit ausgestreckten Armen so getan, also würden er der Schwerkraft trotzend entgegen flattern. Gebracht hat es uns nichts, bis auf ein paar blaue Flecken. Doch bis heute hält der Traum vom Fliegen an.

Bereits seit mehr als 100 Jahren versuchen Menschen mit Flügelkonstruktionen am Körper Distanzen in der Luft zu überwinden, indem sie wie Vögel durch die Luft zu geleiten probieren. Die ersten Versuche endeten, wie hätte es auch anders sein sollen, tödlich. Doch seitdem hat sich viel verändert. Flügelanzüge, sogenannte Wingsuits, haben eine lange Entwicklungszeit hinter sich und sind heute das Highlight am Himmel. Doch nicht jeder kann und darf diese Anzüge nutzen, solange er keine Ausbildung hierfür absolviert hat. In Deutschland müssen Anwärter für Wingsuits mindestens 200 Fallschirmsprünge in den letzten 18 Monaten nachweisen, um dann, unter Anleitung eines Instruktors, die Flügelanzüge nutzen zu können. Auf Grund der Unfallträchtigkeit und Lebensgefährlichkeit mit sogenannten Base-Fallschirm-Systemen, haben die Behörden in Deutschland reagiert und Auflagen erlegt. Jeder Wingsuit-Flieger muss vor seinem Absprung sowohl die Absprungstelle, als auch die Landezone freigeben lassen. Wem das Procedere zu viel Arbeit ist, der kann in die Schweiz fahren. Hier gibt es diese Vorlagen nämlich nicht. Einer der bekanntesten Absprungstellen dort ist „The Crack“. Diese bekannte Absprungstelle wurde 2008 von Schweizer Basejumpern entdeckt. Seit dem gibt es, wegen Unfällen und Toden, zwar zahlreiche Beschwerden seitens der Bevölkerung, dies scheint aber weiterhin niemanden zu beindrucken.
Wingsuit-Flieger springen unter anderem aus Flugzeugen, oder als Basejump von Felsvorsprüngen, Hochhäusern oder Klippen. Während Basejumps eine große Gefahr bergen, ist der Sprung auf einem Flugzeug nicht wesentlich gefährlicher als ein Sprung ohne Wingsuit-Anzug. Auch hier besteht die Gefahr, dass sich der Schirm beim Öffnen verdreht. Allerdings öffnen die Schirme früher, als ohne Wingsuit-System.

Ein Restrisiko haben wir heute bei fast allem was wir tun. Aber kaum etwas auf diesem Planeten dürfte extremer sein, als ein Sprung ins leere, mit ausgestreckten Armen und Beinen.
Für die, die sich einen Eindruck vom Wingsuitfliegen machen möchten, haben wir ein Video von Jeb Corliss auf Youtube entdeckt. Jeb hat über 12 Jahre Erfahrung und mehr als 1000 Basejumps hinter sich. Extremer geht es nicht.

Quellen: wikipedia.de, sonntagonline.de, gillout.com