Ajoure Blog Seite 264

Who Am I – Kein System ist sicher

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Who Am I – Kein System ist sicher

Benjamin (Tom Schilling) ist ein Niemand. Seine Umwelt nimmt ihn nicht wahr und so verwundert es auch nicht, dass er sich zuhause im Zimmer verkriecht und alles in sich aufsaugt was es an Programmiersprachen und Hackertools gibt, ermöglicht der Cyberspace ihm doch von einem Niemand zu einem Jemand zu werden.

Als ein erster Versuch, das Gelernte im echten Leben anzuwenden, schief läuft, trifft er auf Max (Elyas M’Barek) der ihn auch gleich mit Stephan (Wotan Wilke Möhring) und Paul (Antoine Monot jr.) bekannt macht. Alle drei sind ebenso wie er Freaks und mit dem Hacken vertraut. Gemeinsam schließen sie sich zusammen, um Internet und reale Welt unsicher zu machen und alles zu hacken was ihnen unter die Finger kommt. Als sie nach ein paar harmlosen Aktionen eine erste große Sache starten geht diese nach hinten los. Und plötzlich haben die Vier nicht nur die Polizei sondern auch die Mafia im Nacken. Benjamin, der an allem Schuld ist, sieht keinen anderen Ausweg als sich zu stellen. Doch kommt die Entscheidung für seine drei Freunde möglicherweise zu spät?

Genrefilm made in Germany

Mit „Who Am I“ zeigt das deutsche Kino einmal mehr Mut zum Genre Film, der, nach „Stereo“, ein weiterer Beweis dafür ist, dass unsere Filmszene aus mehr als Schweighöfer und Schweiger, Teeniekomödien und Historienfilmen besteht.

Nachdem „Stereo“, mit Moritz Bleibtreu und Jürgen Vogel in den Hauptrollen, die große Aufmerksamkeit des Massenpublikums verwehrt blieb, kommt „Who Am I“ gleich mit vier bekannten Gesichtern und deutlich offensiveren Werbemaßnahmen daher. So ist es auch nicht verwunderlich, dass der Film auf Facebook, twitter und Co. im Gespräch ist, ist er doch auch thematisch dort gut verortet.

Mit Schilling, M’Barek und Möhring finden sich dann auch drei Schauspieler in ihren typischen Rollen wieder. So spielt Schilling einmal mehr den unsicheren, unscheinbaren Sonderling, M’Barek den smarten Draufgänger und Möhring den durchgeknallten Freak. Lediglich Antoine Monot jr. hat nichts mit seiner Werberolle Tech-Nick gemein, auf die er leider all zu oft reduziert wird. Mit seinem Charakter und dessen Look trifft er den Nerd vermutlich auch am besten im Film. Ein ganz kleiner Hauch von Oceans Eleven kommt auf, wenn sich das Quartett mit den jeweiligen Stärken und Schwächen zusammentut und entsprechend ergänzt. Dennoch oder gerade deshalb stimmt die Chemie zwischen den Darstellern. Lediglich die Computernerds will man den Jungs nicht immer zu 100% abnehmen.

Der Film selbst kommt zu Beginn nur langsam in Gang und lässt sich Zeit mit dem Drumherum und erzeugt so manchen zähen Erzählmoment. Was jedoch zu Anfang noch unnötig erscheint, erhält nach und nach seine Berechtigung. So freut man sich spätestens zum Ende hin auch über die, zu Beginn zum Teil störende, Langatmigkeit der Handlung. Insgesamt schafft es der Streifen, dank gutem Schauspiel, einigen feinen Drehungen und Wendungen und gutem Soundtrack (u.a. Boys Noize) sich nicht verstecken zu müssen.

Unterhaltsame Hackerfiction

„Who Am I“ erfindet das Erzähl-Rad nicht neu und dürfte den ein oder anderen Hacker nur mit dem Kopf schütteln lassen. Wer sich jedoch von der Hollywood’isierung der Codebastler und der etwas zähen ersten halben Stunde der Geschichte nicht abschrecken lässt, der erhält ein starkes, unterhaltsames Kinoerlebnis.

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Foto: Sony Picture PR

CLUESO STADTRANDLICHTER

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CLUESO STADTRANDLICHTER


Irgendwann
kam jedoch ein Song.
Einfach so, ohne dass er darauf geachtet hatte, was die anderen gerade so machen, welche Styles da draußen gerade angesagt sind. Der Song war ganz einfach da, ohne Konzept und ohne Plan. “Wir saßen im zweiten oder dritten Bandcamp zusammen. Auf einmal spielte unser Gitarrist Christoph ein paar Akkorde, die Band legte los, alles ging sehr schnell”, erzählt Clueso. “Sogar den Text haben wir gemeinsam geschrieben. Der Song ‘Stadtrandlichter’ war geboren.” Ein Befreiungsschlag. Drama raus, Tür auf. Rock, Electro, Blues, Pop, HipHop, alles rein in die Musik. Ausmisten, über den Tellerrand schauen, tradierte Modelle in Frage stellen. Sich Filme fahren. Alte Seile kappen. Alles neu. Und plötzlich war sie wieder da, die Leidenschaft. Das bisschen Schlampige und Rumpelige, aber auch das Zerbrechliche, Echte und Schöne, das diese Musik so ausmacht.
Wir spüren genau was Clueso sagt: Es ist einfach ein Ton, den man spüren sollte, wenn Clueso im seinem Refrain von Freidrehen singt: “Freidrehen, die Dinge nicht benennen, einfach die Luft anbrennen, kommt lasst uns freidrehen, lass den Gedanken zu, es gibt
nichts zu tun, außer freidrehen, wir hab’n die Zeit gezählt, das hat uns so gefehlt, kommt lasst uns, kommt lasst uns.”

Dieser Sound geht tief in uns, und ja –
auch wir wollen Freidrehen.

Foto: Christoph Koestlin / PR

Clueso – Stadtrandlichter
(Album, VÖ 19.09.2014)
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Hercules – unsere Filmkritik, Trailer & alle Infos

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Hercules – Um was geht’s?

Seitdem Hercules (Dwayne Johnson) seine 12 Prüfungen überstanden hat und zur Legende wurde, ist einige Zeit vergangen. In der Zwischenzeit zieht er, als Anführer einer kleinen Söldnertruppe, durch die Lande und verdient sich bei Königen und anderen Herrschern sein Gold zum Leben. Als er von König Cotys (John Hurt) das Angebot erhält, sein Gewicht in Gold aufgewogen zu bekommen, für den Fall, dass er dessen Land vom bösen Rhesus (Tobias Santelmann) befreit, denkt dieser nicht lange nach und sagt zu.

Doch bald muss sich er fragen, ob hier alles mit rechten Dingen zugeht und ob er für die richtige Sache kämpft. Und auch mit der Tochter des Königs scheint etwas nicht zu stimmen. Doch Hercules wäre nicht Hercules, würde er der Gefahr nicht direkt ins Auge sehen und den Kampf aufnehmen.

Sympathischer Held – halbgare Geschichte

Mit „Hercules“ kommt eine Erzählung auf die Leinwand, die den Versuch unternimmt, die Geschichte nach den großen Prüfungen des Hercules weiterzuspinnen.

Mit Dwayne Johnson erhält dieser dann auch den zur Zeit wohl am besten geeigneten Darsteller. Johnson widmet sich mit viel Charisma und sichtlicher Spielfreude seiner Filmfigur und vermag, zumindest in weiten Teilen, zu überzeugen. Seine Stärken liegen dabei aber definitiv in seinen Actionszenen, die leider viel zu selten im Film Verwendung finden. Der übrige Cast schwankt zwischen solide und ertragbar. So fehlt den Hercules Gegenspielern leider das gewisse Etwas, um wirklich beeindrucken zu können. Seine Mitstreiter hingegen machen ihre Sache weitestgehend ordentlich.

Was mit dem Hauptdarsteller bestens gelingt, funktioniert mit der Geschichte selbst leider nicht. So richtig rund und stimmig will die Handlung um den Söldner Hercules, der für Gold Aufträge erledigt, nicht werden. Dazu ist die Geschichte zu losgelöst und könnte auch als eigenständige Erzählung ohne Hercules-Bezug funktionieren. Dazu kommt der Versuch Hercules‘ Übermenschlichkeit zu hinterfragen, was wiederum eine zusätzliche Thematik aufwirft, die es so nicht benötigt hätte.

Mit entsprechend anderem Ansatz, wie etwa einem wirklich übermenschlichen Hercules, mächtigen Göttern und Monstern, unter Verwendung des gegebenen Plots, wäre vermutlich ein wesentlich runderer Film entstanden. Alternativ hätte man auch die originale Hercules-Geschichte um seine 12 Prüfungen neu verfilmen und die Idee, seine besonderen Fähigkeiten und Kräfte als raffiniertes Teamwork zu enttarnen, schön inszenieren können. Die Kombination aus beidem sorgt aber dafür, dass der Film weder ein guter eigenständiger Ationstreifen noch ein guter Hercules-Film ist.

Solides Popcorn-Kino

„Hercules“ ist ein Film für Dwayne Johnson Fans und Leute die generell auf ordentlich gemachte Schlacht-, Abenteurer- und Kampfszenen stehen. Kein wirklicher Hit, aber auch keine komplette Enttäuschung. Unterhaltsames Popcorn-Kino mit Luft nach oben.

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Fotos: © Paramount Pictures

Das neue IOS 8-Betriebssystem, und was es zu bieten hat

Das neue IOS 8-Betriebssystem, und was es zu bieten hat

Auf der WWDC 2014 hat Apple mal wieder gezeigt, dass die Entwickler des Konzerns immer für eine Überrasch-ung offen sind. Auf der Entwicklungskonferenz wurde das IOS 8, das mobile Betriebssystem für iPhone- und iPad-Geräte vorgestellt. Betrachtet man als Nutzer das neue Betriebssystem IOS 8 das erste Mal, wird man feststellen, dass es keine großen Neuerungen gegeben hat. Den Sprung, den einst das Betriebssystem IOS 7 zum Vorgänger gemacht hat, gibt es beim IOS 8 nicht. Nutzer des IOS 8 werden feststellen können, dass sich das Design nur in ganz minimalen Teilen vom Vorgänger unterscheidet. Anfäng-lich wurden viele Spekulationen über das das neue IOS 8 angestellt, jedoch scheinen diese alle auszubleiben.

Doch in Wirklichkeit bietet das neue Betriebssystem von Apple so einiges. Wir haben einen Blick darauf geworfen und möchten die Neuerungen euch nun gerne
vorstellen.

IOS 8 wurde vereinfacht
Auch wenn anfänglich behauptet wurde, dass Apple an dem IOS 8 Betriebssystem nichts verändert hat, so entspricht das nach der Vorstellung auf der WWDC 2014 nicht mehr ganz der Wahrheit. Das IOS 8 soll für den Nutzer wesentlich vereinfacht worden sein. Die Nutzung des iPhone und des iPod wird dadurch wesentlich einfacher und Nutzerfreundlicher. Vor allem die effektive Verfeinerung der Usability wird für Nutzer besonders interessant sein. Die angezeigten Notifikationen im oberen Bildschirm, beispielsweise das Eintreffen einer Nachricht, lassen sich ab sofort einfach durch das Herunterziehen beantworten und bearbeiten. Nutzer können so auf Nachrichten antworten, ohne dabei die Nachrichten-App öffnen zu müssen.

Aber nicht nur diese Funktion hat sich verändert, auch im Bereich der E-Mail hat sich etwas getan. Nutzer können nun mit nur einem „Wisch“ Nachrichten markieren, löschen oder beantworten. Ein Doppelklick auf dem Bildschirm ermöglicht sogar die Ansicht auf die meist genutzten Adressen. Ebenfalls unter den Verbesserungen ist die Spotlight-Suche.

Das Tippen von Nachrichten wurde von Apple ebenfalls mit der QuickType verbessert. Während des Tippens von Nachrichten macht IOS 8 Vorschläge für Wörter und Wortgruppen. Damit wurde das Erstellen von Nachrichten für den Nutzer wesentlich vereinfacht.

iPhone5

Neue Funktionen für Messages
Auch hier hat Apple sich einige einfallen lassen, um Kunden und Nutzern eine bessere und einfachere Nutzung zu ermöglichen. Dabei handelt es sich um Verbesserungen in den Nachrichten- und Gruppenchat-App-Messages. Neue Wege beschreitet Apple jedoch mit diesen Neuerungen nicht, da es sich bei anderen Diensten bereits um Standardfunktionen handelt. Wir wollen dir schnell einige Beispiele für die Verbesserungen in diesem Bereich auflisten.

• Gruppendiskussionen
• Nicht-stören-Funktion
• eigenen Ort teilen
• Sprachnachrichten an Gesprächsteilnehmer

Mit einigen dieser Funktionen will Apple mit seinem Messenger-Dienst an den Dienst WhatsApp anknüpfen. Die Gesundheitsschnittstelle ist mit dabei. Lange wurde bereits über die Gesundheitsschnittstelle diskutiert und es wurde bezweifelt, dass Apple diesen Schritt wirklich wagt. Doch Apple enttäuscht seine Kunden in diesem Bereich nicht.

Die Fitness- und Gesundheitsfunktionen kommen wirklich mit dem neuen IOS 8. Jedoch wird der Name der Funktionen nicht wie vermutet “HealthBook” lauten. Hier hat sich Apple etwas anders einfallen lassen, HealthKit oder einfach nur Health sind stattdessen die Namen für die neuen Gesundheitsfunktionen.

Bei diesen Funktionen handelt es sich darum, dass mit dem iPhone oder einem andern Apple-Gerät mit IOS 8 körperbezogene Daten von einem Drittgerät gesammelt werden können. Diese Daten können dann beispielsweise bei einem Arztbesuch gleich übertragen werden. Apple hat hier etwas eingeführt, was die Beziehung zwischen Arzt und Patient revolutionieren dürfte.

Was IOS 8 noch zu bieten hat

Unter dem Namen “Continuity” bietet Apple noch weitere Neuerungen. Mit dem Begriff “Continuity” ist das nahtlose Arbeiten auf unterschiedlichen Apple-Geräten gemeint. Das soll dem Nutzer nicht nur Zeit schenken, sondern auch Arbeit erleichtern. Handoff heißt die neue Funktion. Sie befindet sich am linken unteren Bildschirm.

In der Praxis soll Handoff dem Nutzer die Möglichkeit geben, angefangene Nachrichten, die beispielsweise auf dem iPhone begonnen wurden, auf dem iPad fertigzustellen. Ebenfalls ermöglicht die Funktion die Annahme von Telefonaten auf dem Computer. Bereits verwendete Dokumente können mit der Wisch-Geste von einem Gerät auf ein anderes übertragen werden.

Änderungen im App-Store
Hier gibt es besonders viele Veränderungen, die Einführung von App-Bundles und den Vorschauvideos wurde besonders gelobt und ist sehnlichst von den Nutzern erwartet worden. Außerdem wurde die “Editors Choice”-Auszeichnung eingeführt, die eine schnellere Suche der Lieblingsapps ermög- licht. Die bereits eingeführte Fingerabdruck-Schnittstelle Touch ID vom iPhone 5s gibt es nun auch für den App-Store. Damit wurde eine weitere Sicherheitsstufe eingeführt. Mit der neuen Funktion HomeKit hat Apple den Schritt in den Smart-Home-Markt gewagt. Mit dieser Funktion kann das Homenetz nun mit dem iPhone gesteuert werden.

Auch in Sachen Grafikleistung hat es einen Sprung nach vorne gegeben. Was natürlich für Nutzer besonders vorteilhaft ist.

Fazit zum IOS 8
Apple hat sich beim IOS 8 mehr einfallen lassen als erwartet wurde, was natürlich für Nutzer Vorteile bringt und später auch den Preis rechtfertigen wird. Besonders interessant sind die neuen Funktionen, die wir hier vorgestellt haben, da sie dem Nutzer eine wirkliche Entwicklung aufzeigen und Vorteile in der Nutzung bringen. Im Herbst 2014 ist das IOS 8-Betriebssystem dann für alle erhältlich.

iPhone6

Fotos: PR Apple

Guardians Of The Galaxy Kinokritik & Filmtrailer

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Der kleine Peter Quill wird, kurz nach dem Tod seiner Mutter, von Außerirdischen entführt. 20 Jahre später ist Peter (Chris Pratt) ein mittelmäßig erfolgreicher Dieb und Outlaw in den Weiten des Weltalls. Bei einer seiner Auftragsarbeiten bekommt er den Orb in die Hände. Eine runde Metallkugel, mit der er zwar nicht viel anzufangen weiß, der aber scheinbar die halbe Galaxis hinterher jagt.

Als sich heraus stellt, dass selbst Weltall Superschurke Thanos (Josh Brolin) und sein Handlanger Ronan (Lee Pace) hinter dem Orb her sind, muss sich Peter gezwungenermaßen mit dem durchgeknallten Waschbären Rocket (Bradley Cooper), Baum Groot (Vin Diesel) und Mörderin Gamora (Zoe Saldana) zusammenschließen um seine Haut und nebenbei vielleicht auch noch die Galaxy zu retten.

 

 

Wenn Humor, Drama und Action charmant aufeinander treffen

Mit „Guardians Of The Galaxy“ beweist James Gunn, dass er absolut Blockbuster tauglich ist. Der Regisseur, der auch am Drehbuch mitschrieb, kreiert hier eine beeindruckende Welt zwischen 80er Jahre Homage, ernsthaften, dramatischen Momenten und unglaublich witzigen Charakteren und Situationen. Kurz gesagt, ein rundum gelungenes Paket.

Wenn nämlich ein Baumwesen, ein sprechender Waschbär, eine grünhäutige Killerin und ein großmäuliger Dieb sich zusammen tun (müssen), um die Welt zu retten, kann das schnell in eine Nummer abdriften die nicht funktioniert. So aber wird dem Zuschauer ein Mix geboten den er so schnell nicht vergessen wird.

Mit Chris Pratt nimmt dann auch ein sympathischer Darsteller die Rolle des Titelhelden ein der, ebenso wie Zoe Saldana als Killerin Gamora, in seiner Charakterdarstellung bestens überzeugen kann. Getoppt werden die Beiden dann lediglich (dafür aber um Längen) von Waschbär Rocket und Baumwesen Groot. Hierbei profitiert, vor allem im englischen Original, das schräge Duo von der perfekten Symbiose aus realistisch animierten Charakteren und dem Voiceacting der beiden Superstars Bradley Cooper und Vin Diesel. Das funktioniert so gut, dass bereits von einem neuen Traum-Duo in der aktuellen Filmgeschichte die Rede ist.

Die Geschichte als solche ist zwar keine Neuerfindung und bietet wenig Überraschungen, funktioniert aber in ihrer Erzählweise trotzdem gut, kann sie doch permanent unterhalten. Der Wechsel von Schauplätzen und die hochfrequentig eingesetzten One-Liner sorgen zudem dafür, dass keine Langeweile aufkommt.

Neben der Inszenierung der Hauptfiguren ist die Einbindung der Filmmusik das wohl beste Kunststück des Films. Hier wird auf den Walkman von Star-Lord Chris Pratt zurück gegriffen und die darauf befindliche Musik bildet den Soundtrack der Geschichte. Selten wurde Musik so gut und dabei so amüsant in einen Film integriert wie in „Guardians Of The Galaxy“.

 
Guardians Of The Galaxy

 

Grandios gelungene Comicverfilmung

Filmfans und Comicfreunde dieser Welt, lasst euch dieses Machwerk nicht entgehen! Wer nicht gerade selbst damit beschäftigt ist die Welt zu retten oder eine Filmallergie vorzuweisen hat, dürfte über keine Argumente verfügen diesen Film zu verpassen.

 
GODZILLA!

GODZILLA – Kinokritik & Filmtrailer

 

Foto: Walt Disney Germany

Endlich Namen behalten: 9 leichte Tricks

„Sorry, Namen kann ich einfach nicht.“ – Diesen oder einen ähnlichen Satz nutzen wohl die meisten von uns regelmäßig.
Zumindest gehört haben wir ihn alle schon einmal.
Allerdings ist es nicht der beste Weg, neue Freunde zu finden und Kontakte zu knüpfen
Jemandes Namen zu vergessen, besonders wenn es öfter als ein Mal passiert, wirkt unsympathisch.
Es macht den Eindruck, dass Du Dich nicht im Geringsten für die andere Person interessierst.

 
Du vergisst den Namen meistens nur, weil er Dir kurzfristig egal ist.
Wenn Du Dir aber einen kurzen Moment Zeit nimmst, um darüber nachzudenken, schaffst Du es, ihn in Deinem Gedächtnis einzuspeichern.
So steigen die Chancen, eine echte Konversation und anschließend eine Verbindung aufzubauen.

Aber wie kannst Du Dir Namen direkt besser merken?
Wir haben das World Wide Web durchsucht und die besten Tipps und Tricks herausgesucht.

Hier sind die neun leichtesten Wege, sich Namen permanent einzuprägen.

 

Konzentriere Dich

Begrüßung
Ein für alle Mal: Mache das Behalten von Namen zu einer Priorität von besonderem Interesse.

Machst Du keine bewussten Anstrengungen, einen Namen zu behalten, dann wirst Du es auch nie tun.
Um Dir den Namen aber zu merken, gebe der Person, die Du triffst, Deine volle und ungeteilte Aufmerksamkeit.
Fokussiere Dich im Geiste auf den Dir gegenüber. Mache aber auch Anstrengungen,
Deinen gesamten Körper nach der Person auszurichten.

Deine Fußspitzen müssen der Person zugerichtet sein, drehe Deine Schultern zu Deinem Gegenüber.
Sieh ihm oder ihr direkt in die Augen, schüttle Hände, lächle mit Deinen Augen und höre sehr aufmerksam zu.

 

Spreche den Namen aus

Namenschild
Je öfter Du einen Namen hörst, desto einfacher wird er sich in Deinem Gedächtnis festsetzen.

Wiederhole einen Namen direkt nachdem Du ihn zum ersten Mal gehört hast und sich die Person bei Dir vorgestellt hat.
Stelle dadurch außerdem sicher, dass Du den Namen richtig aussprichst.
Baue ihn anschließend so oft in die Unterhaltung ein wie möglich.
 

Schreibe ihn auf

notieren
Ebenfalls ein probates Mittel zum Behalten von Namen ist das Aufschreiben.
Wenn Du auf einer Veranstaltung bist, auf der Du viele Menschen kennenlernst, nehme Dir nach jeder Unterhaltung kurz Zeit, eine kleine Notiz anzulegen.

Versuche Dich aktiv an den Namen Deines Gesprächspartners zu erinnern und halte zudem kurze Stichworte zu den Gesprächsinhalten fest.
Das wird Dir später dabei helfen, der Geschichte einen Namen zuordnen zu können.

 

Frage Freunde

ins Ohr sprechen
Angenommen, Du befindest Dich auf einer Party oder einer Happy Hour und lernst einen Haufen neuer Menschen kennen.
Es ist meistens unmöglich, alle Namen zu behalten.

Frage einen sehr guten Freund nach den Namen, die Du vergessen hast und versuche, Dein Hirn zu füllen.
Das Gespräch mit einem Freund im Kopf Revue passieren zu lassen hilft außerdem,
einen Namen besser zu behalten und assoziiert ein Ereignis zu der Person.

 

Frage nach einer Visitenkarte

Visitenkarte
Gerade in Business-Situationen innerhalb eines Netzwerkes ist es wichtig, die Namen der Menschen zu kennen und zu behalten.
Du wirst eventuell viele dutzend Menschen innerhalb kürzester Zeit kennenlernen.

Eigentlich zu viel, um sich all das zu merken. Frage deshalb immer nach einer Visitenkarte nach jedem Gespräch.
Auf der Rückseite kannst Du Dir Vermerke machen und beispielsweise Gesprächsinhalte notieren.
Sieh Dir alle Visitenkarten nach dem Event noch einmal an und versuche Dir zu den Namen Gesichter einzuprägen.

 

Denke an etwas Lächerliches

lächerlich
Visualisiere einen Namen im Kopf und baue eine Verbindung zu etwas auf, das Dir lächerlich oder witzig erscheint.
Das kann ein komisches Hobby oder ein kindischer Reim des Namens sein.

„Walter ist in hohem Alter“ kann Dir beispielsweise helfen, wenn Walter bereits vom Leben gezeichnet ist. Zu Deiner Assoziation macht es Sinn, Dir noch ein optisches Bild vor Augen zu führen. Gebe Walter beispielsweise einen Krückstock und einen Hut.

 

Visualisiere den Namen

visualisierung
Assoziiere ein bestimmtes Objekt, einen Ort oder eine andere Person mit dem Namen, um ihn schnell aufrufen zu können.
Denke beispielsweise beim Namen Steffen an Steffen Seibert, den aktuellen Regierungssprecher.
Das klingt auf den ersten Blick vielleicht lächerlich, hat sich in der Praxis aber bereits bewährt.

Denke an ihre Hobbies

Hobby
In einem Gespräch, das nicht unbedingt auf Business-Ebene gehalten wird kann es sich thematisch schnell um Hobbies und Freizeitaktivitäten drehen.
Sie sind perfekt geeignet, um sich Namen zu merken. Denn Hobbies lassen sich für gewöhnlich leichter merken als andere Einzelheiten.

Versuche, Dich nach dem Gespräch an die Freizeitgestaltungen zu erinnern und speichere sie zu dem Namen in Deinem Gedächtnis ab.
Eine sehr effektive Möglichkeit, Namen aktiv zu behalten.

 

Frage nach ihrer Nummer


Bitte Menschen nach einem ersten Gespräch, ihre Telefonnummer in Dein Smartphone einzutragen.
Für gewöhnlich werden sie auch ihren Namen hinzufügen – meistens sogar mit Nachnamen.

Anschließend hast Du die Möglichkeit, sie bei Facebook zu suchen und Dir zu dem Namen ein Gesicht vor Augen zu führen.
Das macht es sehr einfach, Dich an die Namen zu erinnern.

 
Foto: stock.adobe.com / Africa Studio / Allistair F/peopleimages.com / psdgraphicscom / Faber Visum / Robert Kneschke / Yuri Kravchenko /sdecoret / Xavier Lorenzo

REEBOK – Die Ikone der Sportschuhe ist zurück

Ein Comeback mit imposanter Extravaganz

Der REEBOK Classic – wiederbelebt vom deutschen Modedesigner Patrick Mohr.
Der Freestyle Hi im neuen Stil.

Patrick Mohr schafft aus dem konventionellen Sportschuh einen High-Fashion Sneaker. Ein Eyecatcher im exotischen Streetstyle. Leder vom Strauß, der Kuh und dem Lachs mixen den Schuh zu einem absoluten Highlight. Die futuristische Optik und abstrakte Details, nämlich die mit Nieten besetzten Strukturen, unterstreichen die außergewöhnliche Fasson Mohrs. Wie es für den Designer typisch ist, sind die flotten Treter Unisex-Modelle.

Für die Females gibt es den Freestyle Hi allerdings nur in schwarz.
Der Ex-O-Fit Hi, für die Males, ist zusätzlich noch in violett zu ergattern, womit Patrick Mohr farblich einen neuen Trend setzt. Schnürsenkel-Tags in den Farben Schwarz und Weiß schenken dem Design einen zusätzlichen Reiz. Innovativ aufgepeppt erhalten die Reeboks einen Charakter, welcher an Extravaganz kaum zu übertreffen ist. Und wenn Männer bisher nie verstanden haben, wie Frauen Liebe für ihre Schuhe hegen können, werden sie es spätestens jetzt verstehen. Denn in diese abgefahrenen Teile kann man sich nur verlieben.
 

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Was High-Heels über die Wirtschaftslage aussagen:

Mythos High Heels – Fashion, Sex, Wirtschaft & Crime

 
Fotos: BOLD PR / REEBOK / Joachim Baldauf

Can A Song Save Your Life? Kinokritik & Filmtrailer

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Can A Song Save Your Life?

Dan (Mark Ruffalo) ist ein heruntergekommener Platten-Produzent der mehr an der Flasche hängt als irgendetwas in seinem Leben auf die Reihe zu bekommen. Als er auch noch seinen Job verliert scheint er entgültig erledigt zu sein.

Doch dann entdeckt er in einer kleinen Kneipe, in der er sich eigentlich nur zuschütten will, die Hobbymusikerin Gretta (Keira Knightley). Von ihrem Freund, dem angehenden Rockstar Dave (Adam Levine), verlassen, spielt sie auf Drängen des Publikums einen selbstgeschriebenen Song.

Dan erkennt das Potential in ihrer Musik und möchte unbedingt mit ihr aufnehmen. Doch die Anfänge sind schwer. Aber Dan, der auf einmal wieder voller Tatendrang ist, und Gretta geben so schnell nicht auf. Und so machen sich die beiden daran, mit Hilfe einiger Freunde, die Songs aufzunehmen.

 

 

Die Magie der (musikalischen) Momente

„Can A Song Save Your Life?“ ist die gelungene Verquickung von Musikfilm und romantischer Komödie.

Dabei sind sowohl die musikalischen Einlagen, als auch der Cast mehr als gelungen und schaffen es, die extremen Klischees, die einer typischen Romantik-Komödie entsprechen, so aufzuwerten und darzustellen, dass sie kein bisschen billig und ausgelutscht daher kommen. Im Gegenteil, die musikalischen Momente versprühen eine Magie die ergreift und die Darsteller lassen auch die übertriebensten Situationen echt wirken.

Der Cast ist es dann auch der den Film trägt und zu dem macht was er ist, ein musikalisches Märchen das die Bodenhaftung nicht verliert. Das Spiel von Mark Ruffalo und Keira Knightley kommt super authentisch daher, so als könnte das was im Film passiert auch Wirklichkeit sein. Auch die Mischung aus Musikern und Schauspielern tut dem Film mehr als gut und bereichert ihn ungemein. So unterstützen Adam Levine (Maroon5), Cee-Lo Green und Mos Def in den Nebenrollen und tragen schauspielerisch und musikalisch zum Gelingen des Films bei.

 
Can A Song Save Your Life?

 

Ein gelungener Mix

Mit „Can A Song Save Your Life?“ bekommt der Kinobesucher eine gelungene musikalische Romantik-Komödie serviert. Hier stimmt die Mischung aus Songs, Herzschmerz-Kitsch, Spaß und ernsten Momenten.

Wer sich für romantische Komödien interessiert sollte diese auf keinen Fall verpassen.

Der Lieferheld

Der Lieferheld – Unverhofft kommt oft

 

Fotos: StudioCanal Deutschland

„Wenn man einem Künstler den Pinsel verbietet, wird er unausstehlich“ – David Dos Santos im Interview

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Er war der Paradiesvogel der RTL II Erfolgsserie Köln 50667: Als Friseur Guido eroberte er die Herzen der Fans. Umso trauriger war sein Ausstieg. Mehr dazu und was ihn, David Dos Santos, mit seinem Serien-Ego verbindet, verrät uns unser Coverstar im exklusiven Interview.

Wir kennen dich vor allem als Guido aus Köln 50667. Viele Fans sind immer noch traurig wegen deines Ausstiegs. Was kannst du uns zum Serien-Aus deiner Rolle sagen? Wurde es einfach Zeit für etwas Neues oder vermisst du Guido auch noch manchmal?

Guido war besonders; er war sehr lieb, ein bisschen naiv und ein absoluter Herzensmensch, der verstanden hat, seine Fans mit viel Freude zu unterhalten. Es war für mich allerdings an der Zeit etwas Neues zu wagen und neue Herausforderungen für mich zu entdecken. Es waren 1,5 Jahre, die ich Guido spielen durfte. Es war eine schöne und spannende Zeit, aber Guido vermisse ich nicht, denn wenn man als Darsteller arbeitet, muss man auch loslassen können, um sich in andere Rollen hinein versetzen zu können und zu spielen. Aber Guido wird immer eine schöne Erinnerung bleiben.

Was hast du mit Guido gemein? Und wo sind Unterschiede zwischen Guido und David?

Was mich mit Guido verbindet, ist der Job als Hair & Make-Up Artist, den Humor und das Herzlichkeit, die er natürlich von David hatte. Die Unterschiede zwischen Guido und mir sind zum einen die Sprechstimme, an die auch ich mich als Guido erst mal gewöhnen musste und zum anderen das Verhalten. Guido war eher zart, fast weich gespült und ich persönlich bin da eher maskuliner…worüber ich auch froh bin .

Hast du nach deinem Ausstieg noch Kontakt zu deinen ehemaligen Serien-Kollegen? Seid ihr privat auch befreundet wie vor der Kamera?

Die einzige Person zu der ich auch sporadisch einen privaten Kontakt habe ist meine Kollegin Diana, die die Rolle der Sam spielt. Aber sonst hatte ich keinen großen, privaten Kontakt mit meinen Kollegen, wobei wir uns alle soweit gut verstanden haben. Das hat sich einfach nie ergeben, was für mich aber auch nicht schlimm ist.

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Du bist ausgebildeter Friseur und Make-Up-Artist. Wie kam dann der Sprung ins Fernsehen?

Mein Traum ist es schon lange ein eigenes Unternehmen aufzubauen und deswegen nutze ich die mediale Präsenz, um meine Idee, die ich seit 14 Jahren habe, endlich umzusetzen und zu verwirklichen. Ich bin spontan in Berlin zum Casting gegangen, da ich vor der Sendung noch in der Hauptstadt lebte…Ich habe mich vorgestellt, ohne groß darüber nachzudenken, was auf mich zukommen könnte. Das ich dann wirklich die feste Rolle in einem bis dato neuen Projekt bekommen habe, hat mich sehr gefreut und ich bereue es auch nicht. Also der „Sprung ins Fernsehen“ war so nicht geplant. Ich probiere gerne neue Sachen aus und bin da ganz spontan, das Projekt hörte sich interessant an … und dann war der Schritt getan. :-)

Vor deiner Fernsehkarriere hast du durch deinen Job als Hair & Make-Up-Artist für verschiedene Designer für Shootings und Fashion Shows auf der ganzen Welt arbeiten können. Hat dir das während deiner Zeit bei Köln 50667 gefehlt?

Leider durfte ich aus vertragsrechtlichen Gründen während der Zeit bei „Köln 50667“, alles was den Bereich Styling (Hair, Make-up) angeht, nicht mehr ausüben ….und ihr könnt mir glauben, das war wirklich sehr schwer für mich. Wenn man einem Künstler den Pinsel verbietet, wird er unausstehlich. Um so mehr freue ich mich nun meiner Leidenschaft wieder nach gehen zu können. Deswegen werde ich jetzt versuchen alles gesund zu vereinen und umzusetzen, denn gerne möchte ich meine Faszination des Stylings weiter geben.

Bei beiden Berufen lernst du sehr viele interessante Persönlichkeiten kennen und erlebst immer etwas Neues. Welche Menschen und Erlebnisse sind dir besonders im Kopf hängen geblieben?

Klar hat es viele schöne Momente gegeben, die ich nie vergessen werde und für welche ich dankbar bin. Vor allem habe ich tolle, faszinierende Menschen kennen gelernt. Ich lasse mich von neuen Menschen, neuen Erfahrungen immer gerne inspirieren, daher sind viele Momente sehr viel wert.
Aber ehrlich gesagt, muss ich gestehen, dass mir meine Tätigkeit bei Udo Walz die meisten tollen und unvergesslichen Momente beschert haben. Frauen, die nach meinem Umstyling vor mir standen und vor Freude geweint haben, dass sind die Momente, die ich im Herzen trage…. und als Stylist wohl die schönsten Komplimente die man kriegen kann.

Und wo siehst du nun deine Berufung? Im Salon oder vor der Kamera?

Ich werde versuchen TV und Beauty zu verbinden. Ich habe für beides eine Leidenschaft entwickelt und möchte mich da nicht entscheiden müssen. Es gibt so viele verschiedenen Möglichkeiten beide Bereiche zu verbinden… also warum eines aufgeben. ;-)

Wie sieht dein Alltag gerade aus?

Momentan ist meine Managementagentur in Verhandlungen und Gesprächen. Es geht um eigene TV – Formate, Mode und auch eine Schmuck-Kollektion sind geplant. Zudem mein eventueller Umzug zurück nach Berlin, obwohl ich sagen muss, dass ich nie weiß, wo mich mein Job hinziehen wird… da bin ich flexibel. Da wo ich es liebe, was ich tue, da bin ich Zuhaus.

Wo siehst du dich in 5 Jahren? Was sind deine Zukunftspläne?

Mein Traum ist es, wie erwähnt, mein eigenen Unternehmen zu gründen, da seh ich mich in 5 Jahren (ich bin Optimist). Ich wünsche mir, dass meine Fans mir weiterhin so toll beiseite stehen und ich ihnen weiterhin im TV präsent sein darf.

Wir bedanken und ganz herzlich für dieses tolle Interview. Wer mehr über David erfahren will, besucht am besten seine Facebook-Fanpage.

Foto: Oliver Wand

Was dein iPhone über dich weiß

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Ist dir eigentlich klar, was dein iPhone alles über dich speichert und wie sehr du von deinem eigenen iPhone überwacht wirst? Wir zeigen dir 2 Beispiele:

Alte und gelöschte iPhone Daten wieder herstellen

Vor kurzem sind mir auf meinem iPhone ein paar Bilder und alte WhatsApp Nachrichten verloren gegangen. Daraufhin, habe ich mich auf die Suche nach Tools gemacht, die mir vielleicht helfen können, die verlorenen Daten wieder herzustellen. Zu meiner Freude stellte ich fest, dass es tatsächlich Tools wie zum Beispiel „Wondershare Dr. Fone“ gibt, die einem gelöschte iPhone Daten wieder retten können.

Aber was ich nach der Installation zu sehen bekommen habe, war wirklich sehr erstaunlich. Ich konnte selbst Daten retten, die nie auf meinem iPhone 5S waren. Nein, dieses Tool konnte sogar Daten von meinem ersten iPhone 3GS wiederherstellen!

Wo kommen diese Daten her? Dieses Programm greift nicht nur direkt auf das iPhone zu, sondern auch auf dein auf dem Desktop Rechner installiertes iTunes. Genau dieses iTunes, das jeder iPhone Benutzer nutzen muss, um die erste Installation zu starten. Und jedes Mal wenn man Musik, Bilder oder andere Daten übertragen will, überträgt es automatisch weitere Daten in den Cache, die man jedoch überhaupt nicht angezeigt bekommt. Dein iTunes speichert also wesentlich mehr ab, als du vielleicht zu wissen glaubst.

Die Backups legt iTunes übrigens in folgenden Verzeichnissen ab:

Mac:
Library/Application Support/MobileSync/Backup/

Windows Vista und Windows 7:
\Users\(Benutzername)\AppData\Roaming\Apple Computer\MobileSync\Backup\

Du kannst hier allerdings die Daten nicht direkt anschauen, weil Apple sie verschlüsselt abspeichert. Hierzu brauchst du ein Programm wie eben Wondershare Dr.Fone für Mac oder Windows. Einen Überblick über deine gespeicherten Backups bekommst du auch im iTunes selbst unter „Einstellungen“ > „Geräte“.
 

iPhone 5 iphone backup dateien

 

Dein Bewegungsprofil auf dem iPhone

Aber nicht nur deine Daten werden gespeichert, sondern auch dein Bewegungsprofil. Wenn du dein iPhone mal genau unter die Lupe nimmst, dann wirst du nicht schlecht staunen! Du kannst unter:

Einstellungen > Datenschutz > Ortungsdienste > Systemdienste > Häufige Orte > Verlauf

nicht nur sehen, an welchem Ort du gewesen bist, nein, deine Besuche sind auch komplett mit Datum und Uhrzeit von/bis aufgezeichnet. Ich muss dir wohl jetzt nicht sagen, wo deine Freundin das nächste Mal dein Alibi als erstes überprüfen wird!

Zu meinem Erschrecken, musste ich auch noch feststellen, dass der Verlauf, auch wenn er vorher gelöscht wurde, nach Update komplett wieder hergestellt wird. Wer die Speicherung seiner Standorte also lieber nicht möchte, der kann sie unter „Häufige Orte“ direkt deaktivieren.
 

iPhone 5 haeufige-orte-iphoneiPhone 5 bewegungsprofil-iphone

 

Das iOS auf deinem iPhone ist aber nicht die einzige Software, die dein Bewegungsprofil aufzeichnen kann. Wer die Google App installiert hat und dabei Google Now aktiviert, wird ebenso bei Schritt und Tritt verfolgt.

Deaktivieren könnt ihr die Dauerüberwachung von Google unter:

Einstellungen (Zahnrad oben links) > Google Now
 

iPhone 5 google-now-verlauf-verwalteniPhone 5 google-now-standort-deaktivieren
 

Fotos: Apple.com, AJOURE, „iphone 4 apps“ auf Flickr.com von Sean MacEntee, CC BY 2.0