Ajoure Blog Seite 254

American Sniper – Filmkritik & Trailer

American Sniper – Die Story

Chris Kyle (Bradley Cooper) entscheidet sich, nachdem er einen Fernsehbeitrag, zu Anschlägen auf US-Botschaften, gesehen hat, dem Militär beizutreten und schreibt sich für die Navy SEALs ein.

Bald schon erlangt er, als Scharfschütze mit den meisten Abschüssen, einen besonderen Ruf, der ihn überall hin begleitet.Die US-Soldaten lieben und verehren ihn, der Feind fürchtet und hasst ihn. Selbst ein Kopfgeld wird auf ihn ausgesetzt. Und so ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass seine Frau (Sienna Miller) sich ständig Sorgen um sein Leben macht.

Doch auch eine andere Sache bereitet ihr Sorgen. Chris ist, wenn er zwischen den Einsätzen heim kommt, irgendwie nicht mehr er selbst. Er scheint nur noch für den Krieg zu leben und kommt nicht davon los, blockt jedoch immer ab wenn es darum geht. Der Krieg scheint ihn gefangen zu nehmen und nicht wieder loslassen zu wollen.

 

 

Zwischen Patriotismus und Verzweiflung

Mit „American Sniper“ hat Clint Eastwood den bisher erfolgreichsten Film seiner langen Filmkarriere abgeliefert.

Der Streifen beinhaltet alle Elemente die ihn zu einem sehenswerten Film machen, muss sich jedoch auch Kritik gefallen lassen. So überhöht er den dargestellten Chris Kyle und stilisiert ihn zum Volkshelden der für sein Land tötet. Und auch die Kritik am Kriegstil der amerikanischen Armee ist nur in leisen Tönen wahrnehmbar. Wer jedoch kritisch an den Film heran geht, bekommt einen interessanten Einblick in den Krieg und die Denkweisen einiger amerikanischer Soldaten und der Armee.

Besonders hervorheben muss man auch die Schauspielleistung von Bradley Cooper, der sich nicht nur körperlich in seinen Charakter verwandelt und deshalb eine starke Performance abliefert. Der Rest des Casts ist dabei oft Beiwerk, wenn auch gut funktionierendes. Lediglich die Szenen mit seiner Familie wollen nicht immer zünden, dafür sind die Einsatzszenarien im Irak oft beeindruckend bedrückend geraten.

Insgesamt wirkt der Film mit seinen großen, klaren Bildern oft besser und dramatischer als so mancher Film mit wackeliger Handkamera, der verzweifelt versucht Action zu transportieren. Die Bildsprache von Altmeister Eastwood und seinem Kameramann ist eine überaus gelungene.

 
American Sniper

 

Zum mit- und nachdenken

„American Sniper“ ist kein Film der jedem gefallen wird. Er erzählt anhand der Geschichte um Chris Kyle quasi die Sicht des amerikanischen Militärs mit leisen, kritischen Zwischentönen. Für Menschen, die in der Lage sind diese Filmform zu hinterfragen sehr zu empfehlen. Wen der Film nicht nachdenklich stimmt, der hat vermutlich im Kino geschlafen.

 
Fotos: Warner Bros. GmbH

TomTom RIDER – Das Navi fürs Motorrad

Du willst selbst entscheiden, wohin Du fährst und wie Du dorthin kommst? Du suchst ein Navigationsgerät, das Dir wirklich dabei hilft, die Art von Tour zu planen, die Dir am meisten Spaß macht?

 

Gegen langweiliges Geradeausfahren

Mit dem neuen TomTom RIDER entdeckst du neue, spannende Routen für deine Touren. Du legst fest, wie viele Kehren und Kurven du fahren möchtest und ob du lieber eine Flachlandtour machst oder über Bergpässe cruist. Im neuen und erstmals für den RIDER verfügbaren Hochformat siehst du noch weiter im Voraus, wie deine Route verläuft, damit du dich rechtzeitig in die nächste Kurve legen kannst.
 

Mit dem TomTom RIDER zum Kurvenkönig
Mit dem TomTom RIDER zum Kurvenkönig

 

Planen und Teilen

Mit der neuen Planungssoftware von TomTom stellst du deine Tour schon bequem vorab am Computer zusammen und teilst sie anschließend ganz einfach mit deinen Freunden. Damit du dich ganz auf deine Fahrt konzentrieren kannst, sobald du auf dem Motorrad sitzt!

Und falls du unterwegs doch mal etwas suchst: Die neue und intuitive Schnellsuche auf dem RIDER hilft Dir dabei!

 

TomTom RIDER mit Anti-Theft-Solution
TomTom RIDER mit Anti-Theft-Solution

 

Nach der Fahrt

Zeichne deine Fahrt auf und erlebe dein persönliches Abenteuer so jederzeit einfach noch einmal.

 

TomTom RIDER lässt sich im Quer- und Hochformat nutzen.
TomTom RIDER lässt sich im Quer- und Hochformat nutzen.

 

Speziell für Motorradfahrer

Damit nichts den Fahrspaß trübt, hat TomTom den RIDER speziell auf die Bedürfnisse von Motorradfahrern angepasst. Sprachanweisungen kommen via Bluetooth auf das Headset, Anrufe können per Freisprechfunktion angenommen werden – wenn man möchte, auch während der Fahrt. Das Display lässt sich natürlich auch mit Handschuhen bedienen, egal bei welchem Wetter. Denn der RIDER ist wetterfest nach IPX7-Norm.

 

TomTom Rider Bedienung auch mit Motorradhandschuhen
TomTom Rider Bedienung auch mit Motorradhandschuhen

 

Rundum sorglos

Damit du dir keine Gedanken mehr über die Aktualität der Verkehrsinfos, Karten und Radarwarner auf deinem TomTom RIDER machen musst, hat TomTom seinem neuen Motorrad-Navi sowohl Free-Lifetime-Maps als auch Lifetime TomTom Traffic und Radarkameras spendiert. Damit nichts dein ganz persönliches Motorradabenteuer trüben kann!

 

TomTom RIDER lässt sich natürlich auch im Auto befestigen und nutzen.
TomTom RIDER lässt sich natürlich auch im Auto befestigen und nutzen.

 

Fotos: TomTom PR

Ex-Bachelor & Unternehmer Christian Tews im Interview

Hallo Christian, vielen Dank, dass du dir für uns Zeit nimmst. Deine Bachelor-Tage liegen nun schon ein ganzes Jahr zurück. Wie geht es dir jetzt nach all dem Medienrummel um deine Person?

Mir geht es besser als je zuvor. Ich bin froh, dass ich das vorherige Leben mit meinem neuen in Einklang bringen konnte. Tyme Out ist immer noch die Firma, die ich gemeinsam mit meinem Bruder leite. Diesbezüglich hat sich glücklicherweise wenig geändert, da ich die geschäftliche Herausforderung nie hinter mir lassen wollte. Doch das aller Wichtigste ist, dass trotz des Medienrummels die Frau an meiner Seite ist, nach der ich immer gesucht habe.
 

Würdest du mit dem Wissen, das du jetzt hast, das Ganze noch mal genau so machen? Was würdest du anders machen bzw. würdest du überhaupt an solch einem Format teilnehmen?

Mir war eigentlich von Anfang an klar, was mich erwarten würde. Man wird von heute auf morgen auf den Präsentierteller der Medien gestellt. Da braucht man ein breites Kreuz. Teilweise gibt es auch mal weniger schöne Meinungen, die glücklicherweise im Verhältnis zu den Positiven die Seltenheit waren. Da ich das aber sehr gut hinbekomme, bereue ich die Teilnahme am „Bachelor“ definitiv nicht.
 

Während und auch nach der Sendung musstest du mit teilweise sehr frechen Unterstellungen klarkommen. Unter anderem gab es Vorwürfe, „Der Bachelor” wäre nur eine Marketingplattform für dein Getränk und die große Liebe würdest du gar nicht suchen oder dass die Beziehung zu Bachelor-Gewinnerin Katja nur PR war. Was sagst du dazu?

Genau das meine ich mit „breitem Kreuz“. Wenn man in der Öffentlichkeit steht, muss einem klar sein, dass man es niemals allen recht machen kann. Wer das versucht, macht sich kaputt. In meinen Augen war die Teilnahme am „Bachelor“ immer mit einem Risiko verbunden. Wie geht man tatsächlich aus dieser Geschichte raus? Bleibt man der seriöse Unternehmer oder will die Medienwelt dich zu etwas anderem machen?

Diese Gefahr bestand immer, daher kann ich mit gutem Gewissen behaupten, dass es mir tatsächlich darum ging, die Frau meines Lebens zu finden und ein tolles Abenteuer zu erleben. Beides ist eingetroffen … auch wenn ich Claudia, die Frau an meiner Seite, erst über Umwege kennengelernt habe. Ohne den „Bachelor“ wäre es dazu wahrscheinlich nicht gekommen.
 

Inwiefern hat sich die Sendung auf dein jetziges Leben ausgewirkt? Einen ganz normalen Alltag wie vorher kannst du nicht mehr führen, oder?

Ganz wie vorher wird es wohl nicht mehr sein, aber es hängt immer von einem selbst ab. Ich wohne mittlerweile nicht mehr in Berlin, sondern viel ländlicher in der Pfalz. Wenn man sich normal verhält, wird man auch wieder als „Normalo“ akzeptiert. Hoffe ich zumindest. Das ein oder andere Foto oder Autogramm gehört wohl auch in Zukunft zu meinem Leben dazu … aber eins steht fest, es gibt sicherlich Schlimmeres.
 

Patric Heizmann – Vom Fitnesstrainer zum Showmaster

Patric Heizmann – Vom Fitnesstrainer zum Showmaster

Momentan läuft die neue Staffel. Schaust du dir das an? Wie findest du deinen Nachfolger?

Ich habe Olli zufälligerweise schon einmal bei einer Modenschau von Harald Glööckler kennengelernt. Wir wurden zusammen gebucht und ich konnte mir einen ersten Eindruck von ihm machen. Damals stand es aber noch nicht fest, dass er der neue Bachelor sein wird … glaube ich zumindest … müsste ich ihn eigentlich mal fragen. Er ist ein netter Kerl.

Jede Folge habe ich zwar nicht gesehen, aber er schlägt sich glaube ich ganz gut … oder? Aber es sollte ihm ja nicht danach gehen, dass alle Frauen dieser Welt ihm zu Füßen liegen, sondern nur eine und zwar die Richtige!
 

Angelina Heger, die ja bei dir unter die letzten Zwei gekommen ist, war vor kurzem im Dschungel und musste da mächtig viel Kritik einstecken. Hast du das Ganze verfolgt? Wie hast du Angelinas Gewinnchancen im Dschungel eingeschätzt?

Ich habe mir einige Folgen angeschaut. Angelina war ja diesmal nicht so im Mittelpunkt, wie es vielleicht bei dem „Bachelor“ eher der Fall war. Sie ist sicherlich in der Situation, in der sie alles ausprobieren möchte. Ob das immer der richtige Weg ist, zeigt sich oft erst danach.
 

Jetzt aber mal genug vom Fernsehen. Die Liebe hast du ja auch ganz ohne TV gefunden. Wie geht es Claudia und dir?

Uns geht es super und wir genießen jeden einzelnen Tag. Sie ist die Frau, nach der ich immer gesucht habe. Manchmal ist es wirklich erschreckend, wie gut wir zusammen passen. Ihre ganze Familie ist toll und wer damals meine Staffel verfolgt hat, weiß, dass mir das Familienleben sehr wichtig ist.

Wenn wir bei Familienessen mit meiner und ihrer Familie zusammensitzen, ich in die Runde schaue und sehe, wie gut sich alle verstehen, denke ich mir sehr oft, dass es irgendjemand sehr, sehr gut mit uns meint.
 

Wie schwierig ist es, eine Beziehung in der Öffentlichkeit zu führen?

Man braucht eine Ausgewogenheit. Wenn man in der Lage ist, sich zurückzuziehen, genießt man es auf der anderen Seite umso mehr, ab und an gemeinsam in der Öffentlichkeit zu stehen. Das bekommen wir ganz gut hin.
 

Mit “Tyme Out” hast du dein eigenes Getränk auf dem Markt, und das schon mehrere Jahre. Wie hat sich der ganze Medienhype um dich auf die Marke ausgewirkt?

Der Bekanntheitsgrad von Tyme Out ist sicherlich stark gestiegen. Doch jeder Unternehmer weiß auch, dass das nicht alles ist. Man muss auch in der Lage sein, die PS auf die Straße zu bringen. Das benötigt Man-Power. Da mein Bruder und ich Tyme Out nicht ausschließlich hauptberuflich machen, gibt es immer wieder Hürden, die wir aber ganz gut meistern.
 

Was sind deine Ziele und Pläne für 2015?

Meine privaten Ziele sind relativ schnell definiert. Das gemeinsame Glück mit Claudia weiterhin zu genießen und auszubauen und den Spagat zwischen dem privaten und dem öffentlichen Leben zu meistern. Geschäftlich werde ich neben „Tyme Out“ Claudias Familien-Schmuckunternehmen “Burkhard Müller Schmuck” und die dazugehörige Marke „Diamonfire“ unterstützen. Eine neue berufliche Herausforderung, über die ich mich sehr freue. Zudem sind wir momentan auf der Suche nach dem OK-Model 2015. Ein Model-Contest, der in verschiedenen Clubs bis Mai 2015 ausgetragen und von mir moderiert wird.

 

Christian Tews mit seinem Bruder Daniel Tews auf dem Raffaelo Sommer Tag 2014
Christian Tews mit seinem Bruder Daniel Tews auf dem Raffaelo Sommer Tag 2014

 

Fotos: Titelbild: Mathis Wienand/Getty Images; Christian und Daniel Tews: Franziska Krug/Getty Images

Nie wieder aufschieben

Die besten Tipps, um wirklich voranzukommen

Das Aufschieben ist wohl eine der schlechtesten Eigenschaften, die wir haben. Die Devise lautet (fast) immer: wenn du es jetzt tun kannst, dann tue es jetzt. Denn mit dem Aufschieben verlieren wir nicht nur Zeit, sondern auch viel Kraft. Andauernd sind wir in Gedanken dabei, was unbedingt noch erledigt werden muss. Das „Ich muss noch…“ im Hinterkopf ist ein Zustand, dem wir uns nicht aussetzen sollten. Vorwurfsvoll stapeln sich die Aufgaben in unserem Hirn und werden durch das permanente Nachdenken nicht weniger. Hier einige Tipps, mit denen du das Aufschieben endlich in den Griff bekommst.

Beispiele für das Aufschieben kennen wir alle. Faszinierend finde ich die Problematik, der sich ein Studienfreund von mir gegenübersieht. Denn Patrick muss in der Bibliothek lernen. Versucht Patrick, sich zu Hause auf eine wichtige Prüfung vorzubereiten, fängt er an zu putzen. Dann wird die WG-Küche in einer verfahrenen und aufwendigen Reinigungsaktion mit viel Leidenschaft und Liebe fürs Detail auf Vordermann gebracht. Die Mitbewohner freut es, Patrick ist von seiner Art des Aufschiebens nicht allzu begeistert.
 

1. Motivation als Schlüssel zum Erfolg

Wie entscheidend positive Motivation ist, zeigt sich im Leben immer wieder. Viele Dinge lassen sich nur durch Motivation erreichen, sie ist fundamental. Positives Motivieren ist eigentlich gar nicht so schwer. Stelle dir vor, welche positiven Ergebnisse es hat, wenn du etwas einfach tust. Und mache dir klar, dass der Weg dorthin mindestens die halbe Miete ist. Hast du deinen Schweinehund überwunden, so fühlst du dich stolz. Das solltest du nutzen. Positive Konsequenzen deines Handels können deine Unlust dazu schnell aufwiegen. Wenn du abends beispielsweise noch wichtige Unterlagen zu bearbeiten hast, dann mache dir bewusst, dass, je schneller du sie erledigst, desto früher du nach Hause gehen kannst. Und das mit einem durchaus guten und positiven Gefühl.
 

2. Ist es wirklich notwendig?

Es ist wohl die einfachste Art des Aufschiebens. Doch nur die wenigsten von uns denken daran, weil wir in unserer Fixierung auf die Erledigung der Aufgabe viel zu abgelenkt sind. Müssen wir eine Aufgabe überhaupt erledigen? Auch hier sollte ein kleines Umdenken im Kopf stattfinden. Die Situation aus einer anderen Perspektive zu betrachten, kann helfen festzustellen, wie dringend oder wichtig es tatsächlich ist. Es kann auch sein, dass du für etwas gar nicht zuständig bist. Gerade im Büro kommt so etwas häufig vor. Das Einfachste ist es dann, die Angelegenheit stillschweigend an Kollegen weiterzureichen. Auch, wenn diese darüber genauso wenig erfreut sind.
 

3. Wichtiges muss auch dringend sein

Es gibt wichtige Dinge, die getan werden müssen, aber noch Zeit haben. Zumindest theoretisch. Denn Dinge, die dir innerlich wichtig sind, müssen auch relativ zeitig erledigt werden. Ansonsten fressen sie dich womöglich auf. Mache deshalb wichtige Dinge für dich dringend. Am besten funktioniert dieses Prinzip wenn du Dritte an deinen Plänen teilhaben lässt. Erzähle beispielsweise Freunden, dass du unbedingt die Dachrinne säubern musst. Am besten noch vor einem bestimmten Zeitpunkt. Auch, wenn andere diese Erzählung vergessen, stehst du dennoch unter dem innerlichen Druck, die Aufgabe endlich abzuarbeiten. Sie wird dringender.

Eine weitere Möglichkeit, etwas „dringend“ zu machen, ist, einen Teil der Aufgaben an jemand anderen abzugeben und dazu einen Termin festzulegen. Bis dahin musst du dann deine Arbeiten verbindlich erledigt haben.
 

Füge wichtigen Dingen eine Dringlichkeit hinzu.
Füge wichtigen Dingen eine Dringlichkeit hinzu.

 

4. Umdenken

Du hast keine Lust und keine Motivation zu einer Aufgabe? Dann musst du etwas im Kopf umschalten. Gehe die Dinge anders an. Arbeite dich beispielsweise vom Rand einer Aufgabe zum Kern vor und steigere so die Komplexität, je mehr du in der Aufgabe steckst. Alternativ kannst du je nach zu erledigender Aufgabe auch im Zentrum anfangen und dich zu den Rändern arbeiten. Dadurch hast du das Schwierigste am Anfang abgearbeitet.

Das Umdenken kann auch auf andere Art stattfinden. Wenn du beispielsweise Abläufe kennst, mit welchen eine Aufgabe funktioniert und bearbeitet werden kann, dann orientiere dich einfach daran. Wenn Vorbilder dir dabei helfen, mit der Arbeit zu beginnen, dann nutze sie. Das kann beispielsweise beim Schreiben eines Textes der Fall sein. Sieh dir einen anderen Text an und übernehme zumin-dest die grobe Struktur. Anpassungen, die vielleicht mehr zu deinem Text passen, können später noch vorgenommen werden.
 

5. Dringlichkeit und Wichtigkeit der Aufgaben

Wie wichtig sind Dinge? Sehr wichtig. Und deshalb müssen sie sofort erledigt werden. Egal, was du gerade aufschieben möchtest, führe dir die Konsequenzen dieser Aufschieberei vor Augen. Setze dich in Ruhe hin und sinne darüber nach, wie wichtig eine Angelegenheit tatsächlich ist. Allerdings nicht rational, sondern lenke deine Gedanken bewusst in eine Richtung: Das Wichtige ist wichtig und dringend. Also muss es sofort erledigt werden.

Hilfreich kann es sein, wenn du an die gesamte Energie und Zeit denkst, die du für eine Tätigkeit bereits aufgebracht hast, ohne sie überhaupt fertigzustellen oder anzufangen. Lohnt es sich? In den meisten Fällen definitiv nicht. Denke an den Stillstand, der durch das Aufschieben in deinem Leben einkehrt. Wir alle haben nur eine bestimmte Zeit auf diesem Planeten. Sie solltest du so sinnvoll wie möglich einsetzen und investieren. Auch, wenn du dazu deinen inneren Schweinehund überwinden musst – es lohnt sich immer. Denn Stillstand ist Rückschritt. Und Rückschritt muss immer vermieden werden.
 

6. Der schnellste und effektivste Weg

Konstruieren wir ein sehr simples Beispiel: Du musst eine Excel-Tabelle mit 1.496 Rechnungsstellern auswerten und die Anzahl der Rechnungen zählen, die pro Unternehmen erhalten worden sind. Vielleicht erscheint es dir auf den ersten Blick logisch, per Hand zu zählen. Die einfachste Variante wäre jedoch, die Auswertung vom Programm übernehmen zu lassen. Es wäre in diesem besonderen Fall wohl sogar schneller, eine kurze Internetrecherche anzustellen und in Erfahrung zu bringen, wie so etwas geht.

Dein erster Ansatz muss nicht unbedingt der effektivste und effizienteste sein. Denke darüber nach, ob es vielleicht noch andere Möglichkeiten zur Aufgabenlösung gibt. Achte außerdem nicht weiter auf Ästhetik, wenn du eine einfache Aufgabe übernimmst. Für Dinge, wie die Ausfertigung eines Vertrages, gilt dies natürlich nicht. Wo aber kein optischer Anspruch erfordert ist, muss er auch nicht zwangsläufig eingebaut werden.
 

7. Triff Entscheidungen und halte dich daran

Ein guter Tipp, den du sowieso in deinen Charakter integrieren solltest: triff Entscheidungen. Und halte dich an diese. Werde solide und stabil – innerlich. Männer denken nach, sagen etwas und halten sich daran, was sie sagen. Sie verlieren nie ihr Ziel aus den Augen und zeigen ihre Entschlossenheit nach außen. Genau das gilt auch beim Aufschieben: wer zu seinen Entscheidungen steht und sie so durchzieht, der schiebt weniger auf. Konsequenz und Selbstdisziplin sind dazu besonders wichtig.
 

8. Routine in der Planung

Fehlerhaft ist beim Thema Aufschieben oftmals die Planung. Zu wenig Routine kann dabei genauso fehlerhaft sein wie zu viel Planung. Kommst du morgens ins Büro und erledigst deine Aufgaben einfach wie dir gerade danach ist, wird genau das liegen bleiben was du am wenigsten machen möchtest. Weil es aber praktisch immer etwas zu tun gibt werden einige Dinge nie erledigt. Im Prinzip ist es ein Aufschieben, das du nicht als solches wahrnimmst. Du musst dir eine Planungsroutine schaffen. Diese hilft dir, nicht immer innerlich überlegen zu müssen, was als nächstes zu tun ist. Aufgaben werden so nicht mehr hinten angestellt. Es gilt: die unangenehmste Aufgabe gehört auf den ersten Rang. Hast du diese erledigt, fühlst du dich direkt besser und bist motivierter, deine anderen Arbeiten zu erledigen.

 

Ein paar Minuten in die Planung zu investieren spart auch hinterher bei der Ausführung viel mehr Zeit.
Ein paar Minuten in die Planung zu investieren spart auch hinterher bei der Ausführung viel mehr Zeit.

 

Fotos: CC0 Public Domain

Die 10 besten Foto-Apps fürs iPhone

Heute wollen wir dir unsere besten Apps für das Fotografieren vorstellen. Mittlerweile gibt es eine große Auswahl an Angeboten zum Fotografieren, die Bildbearbeitung und zum Teilen der optimierten Fotos. Doch welche der vielen Apps eignet sich am besten für welchen Zweck? Hier findest du die Top 10 der besten Foto-Apps für das iPhone oder das iPad, die du dir unbedingt herunterladen solltest.

1. Camera+

Camera+ App iPhoneDie Camera+ App ist eine klassische Kamera-App, die zahlreiche Funktionen wie Serienbilder, Verwacklungsschutz und Rasterlinien bietet. Weitere Extras sind ein Sechsfach-Digital-Zoom und ein Selbstauslöser mit fünf Sekunden. Zudem lassen sich Fotos einfach und mit vielen interessanten Effekten bearbeiten. Die Fotos kannst du aus deinem normalen Fotostream zum Bearbeiten auf die Camera+ App hochladen und anschließend einfach über die sozialen Netzwerke teilen.

Preis: Gratis / In-App-Käufe möglich

Camera+ App im Apple App Store downloaden

Camera+ App iPhoneCamera+ App iPhone

 


 

2. Hipstamatic

hipstamatic-iconMit der Grundausstattung von Hipstamatic kannst du digitale Fotos mit Vintage- und Retro-Effekten erstellen. Wie damals mit Analogkameras gibt es hier zahlreiche Effekte wie verschiedene Objektive, Blitze und Filme, lass deiner Kreativität freien Lauf. Gegen einen Aufpreis gibt es eine erweiterte Version mit mehr Möglichkeiten. Die fertigen Fotos kannst du ganz einfach auf Facebook oder flickr hochladen.

Preis: 1,99 €
App Store

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3. Filterstorm

Filterstorm-IconMit der iPhone-App Filterstorm bearbeitest du Fotos zuverlässig und mit vielen Funktionen. Die Bilder kannst du beispielsweise bezüglich Kontrast, Farbton und Farbtemperatur und der Schärfe anpassen. Weiterhin kannst du einzelne Bereiche des Fotos markieren und nur diese bearbeiten. Die App gibt es für das iPhone und auch das iPad und bietet dir verschiedene Werkzeuge wie Pinsel-, Farbbereich- und Farbverlauf-Werkzeuge.

Preis: 3,99 €
Nicht mehr verfügbar

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4. Colorsplash

Colorsplash AppMit der App Colorsplash kannst du ganz einfach Wow-Effekte für deine Fotos erzielen. Die App ermöglicht es dir, einen Teil des Bildes in Schwarz-Weiß zu halten und einzelne Elemente mit Farben hervorzuheben. Die Fotos fotografierst du entweder direkt oder lädst sie aus deinen vorhandenen Fotos hoch. Bei den Farben wählst du zwischen dem Original-Ton oder einer Farbe über das integrierte Farbmenü aus. Fertige Fotos teilst du einfach mit deinen Freunden oder speicherst sie in deinem Foto-Stream.

Preis: 0,99 €
App Store

Colorsplash AppColorsplash App

 


 

5. Everyday

Everyday AppMit Everyday kannst du dich selbst im Laufe der Zeit beobachten. Aus einem Selbstporträt, das du täglich schießt, macht die App ein Video, indem sie die Bilder nacheinander abspielt. Die App hilft dir mit einem Gitter, immer die gleiche Position einzunehmen. Eine schöne Spielerei und auch bestens geeignet, um die Entwicklung seiner Kinder festzuhalten. Erstelle ganz einfach dein eigenes 365-Tage-Projekt und teile es mit deinen Freunden.

UPDATE: Die App Everyday ist mittlerweile nicht mehr verfügbar.

Everyday AppEveryday App

 


 

6. Instagram

Instagram AppInstragram, die beliebte Foto-Community, gibt es jetzt auch als Anwendung auf deinem iPhone oder iPod touch. Nachdem du dein Profil angelegt hast, kannst du loslegen und die Neuigkeiten deiner Freunde oder anderer User abonnieren, liken und kommentieren. Zusätzlich kannst du Freunde, die noch kein eigenes Profil auf Instagram haben, einladen, deine Fotos bearbeiten und hochladen.

Preis: gratis
App Store

Instagram AppInstagram App

 


 

7. Facetune

Facetune AppFacetune ist die App für alle Selfie-Liebhaber. Mit der Facetune-App bearbeitest du dein Gesicht und optimierst das Bild. Die Gesichts-App beseitigt beispielsweise Falten, Pickel oder Hautunreinheiten und lässt die Haut so jünger und straffer aussehen. Weiterhin kannst du Schönheitskorrekturen vornehmen, wie deine Zähne erstrahlen zu lassen. Mit den Möglichkeiten der Facetune-App verbesserst du dein Selfie selbsterklärend.

Preis: 3,99 €
App Store

Facetune AppFacetune App

 


 

8. Photoshop Touch

Photoshop Touch AppPhotoshop Touch gibt es für das iPad und eine an Smartphone angepasste Version für das iPhone. Wie in der Photoshop-Software für den Computer kannst du mit der App Bilder auf verschiedenen Ebenen, mit diversen Filtern und Auswahlwerkzeugen bearbeiten. Mit der App gleichst du Mängel im Foto wie eine falsche Belichtung, die Sättigung oder den Kontrast einfach aus. Weitere Funktionen, die die App bietet, sind eine Veränderung der Graustufen, Rahmen oder die Anpassung einzelner Farben. Photoshop Touch hat zudem enthaltenen Tutorials die alle Funktionen auch für Neulinge erklären. Mit einem In-App-Kauf kannst du die Funktionen einfach erweitern.

Preis: 9,99 €
Derzeit nicht im deutschen Store verfügbar.

Photoshop Touch App

Photoshop Touch App

 


 

9. Snapseed

Snapseed AppSnapseed ist eine weitere App zur Bildbearbeitung und optimiert deine Fotos mit nur einem Klick auf die integrierte Autokorrektur. Die Fotos kannst du natürlich auch manuell mit verschiedenen Rahmen und Effekten wie Drama, Vintage, Tilt-Shift oder Grunge anpassen. Die fertig bearbeiteten Fotos postest du direkt von der App aus auf Facebook, Flickr, Instagram oder Twitter.

Preis: gratis
App Store

Snapseed App
Snapseed App

 


 

10. Pixlr

Pixlr AppEine Vielfalt an Bildbearbeitungseffekten bietet dir Pixlr. Mit über 600 Effekten bearbeitest du deine Lieblingsfotos direkt auf dem Smartphone. Mit dieser App passt du die Größe oder Farbe deiner Fotos an, korrigierst rote Augen und veränderst Helligkeit und Kontrast. Weitere Extras sind schöne Rahmen und die doppelte Belichtung.

Preis: gratis
App Store

Pixlr AppPixlr App

 

 

Fotos: Apple iTunes Store

Birdman – Filmkritik & Trailer

Birdman oder (Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit) – Die Story

Vor vielen Jahren war Riggan Thomson (Michael Keaton) ein Star. Durch seine Darstellung des Superhelden Birdman lag ihm Hollywood und die Welt zu Füßen. Doch die Zeiten sind längst vorbei.

Um wieder relevant zu sein und seine Karriere aufleben zu lassen, startet er als Bühnendarsteller, Autor und Regisseur das Projekt, eine Bühnenadaption von Raymond Carvers Kurzgeschichte „What We Talk About When We Talk About Love“ zu inszenieren. Mit Hilfe von Kumpel Jake (Zach Galifianakis), der das Ganze produziert, will Thomson wieder zurück in die Köpfe der Menschen und auf die Titelblätter der Zeitungen.

Mit Mike Shiner (Edward Norton), einem erfolgreichen Broadway-Schauspieler und den anderen Darstellern, gibt es jedoch immer wieder Probleme. Und ständig taucht sein alter Ego Birdman in seinem Kopf auf und quatscht ihm dazwischen. Oder ist das etwa doch real?

Zwischen unfreundlichen Theaterkritikern, verrückten Schauspielern, der Familie und unzähligen weiteren Schwierigkeiten muss sich Riggan durchkämpfen, um am Ende hoffentlich doch die erlösende Premiere seines Stücks feiern zu können.

 

 

Wenn anders gleichbedeutend ist mit gut

Mit „Birdman oder (Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit)“ liefert der mexikanische Regisseur Alejandro González Iñárritu einen Film ab, der sich, mit einer bunten Mischung aus Dramatik und schwarzhumoriger Komödie, absolut sehen lassen kann.

Zu recht hat die Erzählung rund um Michael Keatons Charakter Riggan Thomson, bei den Oscars vier der begehrten Trophäen abgeräumt. Unter anderem in der wohl wichtigsten Kategorie „bester Film“. Sind doch sowohl Figuren als auch Kameraarbeit, Sets, Geschichte und Schauspieler auf allerhöchstem Niveau.

Neben den schauspielerischen Leistungen, die durch die Bank weg stark sind, sind vor allem Erzählstil und Kameraführung zu erwähnen, die fest Hand in Hand einhergehen, da der Film keinen (sichtbaren) Schnitt hat und die Kamera permanent eine der Figuren begleitet. So wird der Zuschauer ganz praktisch überall hin mitgenommen und trifft mit dem jeweiligen Charakter auf die vielen anderen Figuren um die es sich in Birdman dreht.

Das macht den Film alleine schon zu einem Erlebnis. In Kombination mit der interessant geschriebenen Geschichte um die anstehende Premierenaufführung eines Theaterstücks und die Probleme der einzelnen Personen mit sich selbst, aber auch miteinander, entsteht hier ein Leinwanderlebnis das den Betrachter in seinen Bann zu ziehen vermag. Selten war eine Geschichte so erlebbar und dichter dran als 3D es könnte.

Der Soundtrack hingegen dürfte für den ein oder anderen etwas gewöhnungsbedürftig oder gar störend wirken, passt jedoch in seiner Andersartigkeit wiederum super zum Film. Ein weiteres Element, das den Film abhebt von allen anderen.

 

Lass dir ruhig den Vogel(mann) zeigen

„Birdman oder (Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit)“ ist einer der Filme, die bewusst versuchen alles irgendwie anders zu machen und anders zu sein als der Rest. Was oft aufgesetzt wirkt, funktioniert hier hervorragend und sollte von vielen Leuten auf der großen Leinwand bewundert werden.

Wem die gewohnte Erzählweise des klassischen Hollywood Kinos allerdings nicht fehlen darf, der kann hier gerne einen Bogen drumherum machen, auf die Gefahr hin, einen der stärksten Filme dieses Kino Jahrzehnts zu verpassen.

Birdman oder (Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit)
Kinostart: 29. Januar 2015

 

Kinoposter: 20th Century Fox

Die 8 besten Tipps, wie du deinen inneren Schweinehund überwindest

Kennst du das? Du kommst aus dem Geschäft nach Hause. Der Tag war schwer, viel Stress im Büro gehabt, der Chef hat wieder mal genervt, die Kunden waren unverschämt und jemand hat den Außenspiegel an deinem Wagen draußen auf dem Firmenparkplatz beschädigt, ohne sich zu melden. Wie fühlt man sich in solch einem Moment? Lässt du dich dann erschöpft und völlig fertig auf das Sofa fallen und verbringst den Abend mit einer Packung Chips vor dem Fernseher, oder ziehst du dein geplantes Vorhaben durch, indem du eine Runde joggen oder in das Fitnessstudio gehst?

Es ist immer eine Frage der Willensstärke: Ist man mental schwach und zögert nur eine Sekunde lang, hat der innere Schweinehund die Oberhand gewonnen und wir lassen unsere Pläne sausen. Der innere Schweinehund. Mit anderen Worten – die Willensschwäche, obwohl das niemand gerne zugeben wird. Egal, wie man es nennt, ob Willensschwäche oder „Komfortzone“, wir werden immer verlieren, wenn wir den inneren Schweinehund weiterhin „füttern“ oder ihm erlauben stark zu sein. Befindet man sich innerhalb der Komfortzone, will man sie nur äußerst ungern verlassen. Auch wenn man weiß, dass es die persönliche Weiterentwicklung zum Erliegen bringt.

Der innere Schweinehund hindert uns zum Beispiel daran, unangenehme Tätigkeiten – wie der Versuch, sich einem Problem zu stellen – anzugehen. Dadurch verlieren wir neue Erfahrungen und Erkenntnisse, die unser Leben bereichern. Der innere Schweinehund ist auf seine Art klug und schlau und bietet uns immer verlockende Alternativen an: Statt nach draußen in die Kälte und Nässe zu gehen, um einige Kilometer zu laufen, kannst du vielleicht eine Flasche deines Lieblingsbiers aufmachen und sich ein Fußballspiel anschauen. Was würdest du wählen, wie würdest du dich entscheiden? Wie stark bist du mental und wie kämpfst du gegen deinen inneren Schweinehund?
 

Raus aus der Komfortzone - rein ins Leben
Raus aus der Komfortzone – rein ins Leben

 

Den inneren Schweinehund richtig erkennen

Damit du im Kampf gegen den Schweinehund erfolgreich bist, musst du ihn erst mal identifizieren. Kennst du seine gemeinen Tricks, mit denen er verhindert, dass du deine Komfortzone verlässt, dann kannst du handeln. Die folgenden Punkte könnten dabei behilflich sein:
 

Bequemlichkeit:

Spürst du die Faulheit, die Bequemlichkeit aufkommen, dann wirst du plötzlich arbeitsscheu und wollst nichts tun und passiv bleiben, dann müssten die Alarmglocken klingeln, es ist die höchste Zeit zum Handeln. Wenn es bis jetzt nur ein oder zwei Mal vorgekommen ist, dann nehme dir erst eine Auszeit, und beruhige alle deine Sinne und tanke neue Kräfte auf. Sollte das ein Dauerzustand sein, frage dich, wie dein Leben weiter gehen soll. Dein Wille ist gebrochen und du musst jetzt handeln.
 

Trägheit:

Lustlosigkeit, Müdigkeit oder Trägheit ist das Wasser auf die Mühle des inneren Schweinehunds. Du lieferst dich ihm auf dem Präsentierteller und bist für ihn eine leichte Beute. Sobald du merkst, dass du träge wirst, gehe raus aus dem Haus, laufe eine Runde im Park oder packe deine Tasche und gehe in ein Fitnessstudio. Tu etwas und bleibe aktiv. Denn wer nicht handelt, der wird behandelt!
 

Pausenlosigkeit:

Ohne Rast rennst du von einer Aufgabe zu anderen, von einem Ort zum anderen, aber so wirklich nimmst du auf diese Weise nicht aktiv am Leben teil. Im Prinzip schleicht man nur von einer Ecke in die nächste und hat im Grunde genommen keinen vernünftigen Plan. Der innere Schweinehund funktioniert dabei wie eine Blockade, die es zunichtemacht, klare Gedanken fassen zu können und etwas Sinnvolles zu machen. Schalte einen Gang runter, suche dir einen ruhigen Ort, wo du nicht gestört werden kannst und sammel und fokussiere deine Gedanken und schaffe dir innere Klarheit.

 
Die wichtigsten Eigenschaften, um den Schweinehund zu besiegen und die Komfortzone zu verlassen, sind Selbstdisziplin und Motivation. Dafür ist nicht wirklich viel nötig – mit dem ersten Schritt aus der Komfortzone hast du schon gewonnen. Verlasse das Sofa und gehe an die frische Luft um dein Leben zu überdenken – wie kann ich etwas Sinnvolles machen? Die Antwort darauf findest du in den folgenden Punkten:

 

Ohne Selbstdiszplin und Motivation geht es nicht.
Ohne Selbstdiszplin und Motivation geht es nicht.

 

1. Mache dir einen Plan und setze dir neue Ziele

Wenn du keinen Plan und keine Ziele hast, hat der Schweinehund ein leichtes Spiel. Setzt man sich dagegen klare und vor allem realistische Ziele, entzieht man ihm seine Handlungsgrundlagen. Es ist wichtig, sich Ziele zu setzen, die einen zwar herausfordern, aber auch nicht überfordern, weil man dann ganz schnell seine Pläne aufgeben wird. Deine Ziele sollten dich anziehen und motivieren, statt dich zu deprimieren oder abzuschrecken, sie sollen aber vor allem erreichbar sein. Denke scharf nach, wozu du aktuell in der Lage bist, was kannst du mit der vorhandenen Motivation und Selbstdisziplin momentan erreichen. Es ist zudem vorteilhaft, die Ziele schriftlich zu formulieren und dann an einem Ort abzulegen, den man täglich vor Augen hat. Merke dir: Je größer das Ziel auf dich wirkt, umso mehr zweifelst du an der Realisierung und desto mehr Angriffsfläche bieten Sie dem Schweinehund an.
 

2. To-do-Listen für den Tag

Setze dir klare und überschaubare Aufgaben für den Tag, dann sind sie leichter zu bewältigen. Mit einem konkret formulierten Tagesplan in dem schriftlich steht, was du wann erledigen sollst, und wie viel Zeit du dafür brauchen wirst, trotzt du mit Erfolg dem Schweinehund entgegen. Um sich noch mehr zu motivieren, hakst du alle erledigten Aufgaben auf deiner To-do-Liste ab. Damit erkennst du, dass du überhaupt vorankommst.
 

3. Gib deinem Schweinehund einen Namen

Es ist leichter gegen etwas anzutreten, wenn es einen Namen hat. Deshalb gebe deinem Schweinehund einen Namen, um ihn besser zu visualisieren oder mit ihm zu kommunizieren. Höre dann innerlich seine Stimme und das, wie er versucht, dich in deine Komfortzone zu verweisen. Dann solltest du mit ihm klare Worte wechseln und ihn auf seine eigene Komfortzone hinweisen.
 

4. Verhandel mit dir selbst

Wie wäre es mit einem Vertrag mit sich selbst? Ein Vertrag ist verbindlich und deswegen wird es dann schwerer, die selbst gestellten Regeln zu brechen. Schreibe dir einfach alles zusammen, was du dir erlaubst und was nicht. Diese Methode ist insbesonders für die Vergesslichen unter uns gut geeignet.
 

5. Suche dir Unterstützung bei deinem Partner

Nichts motiviert besser als ein Partner. Vorausgesetzt, er will dir wirklich helfen und dich bei deinem Vorhaben unterstützen. Ist das der Fall, dann bleibt der Partner die treibende Kraft und kann dich sogar bei Aufgaben, die wenig lustig sind, zum Lachen bringen. Wenn du Glück hast, findest du einen Partner, der deine Leidenschaft teilt und der dich so liebt, wie du bist.
 

6. Motivationsspruch oder Motivationszeichen gibt mehr Kraft

„Gibt’s nicht – geht nicht!“ – mit solchen oder ähnlichen Sprüchen brichst du deine eigenen Grenzen durch. Wenn du dich an deinen persönlichen Motivationsspruch erinnerst, kannst du noch mehr aus dir herausholen. Das muss aber nicht unbedingt ein Spruch sein, ein Symbol oder ein Talisman, der einem frische Kräfte verleiht, tut das auch. Solche Symbole, an die man glaubt, haben eine Macht, die man nicht unterschätzen darf.
 

7. Sich selbst belohnen

Belohnung löst bei vielen Menschen neue Motivationsquelle aus. Probiere es aus: Kaufst du dir zum Beispiel ein Stück Designkleidung, das du schon immer haben wolltest, oder ein Paar neue Laufschuhe der neusten Generation mit allen technischen Schnickschnack, dann wirst du sehen, motivierend das sein kann und wie sich deine Stimmung aufhellt. Du hast es dir verdient!

Eigenlob stinkt nicht immer, besser noch, das kann sehr motivierend sein. Lobe dich vor allem dann, wenn du eine unangenehme oder schwere Aufgabe erledigt hast. Genieße deinen Erfolg und die Tatsache, mit etwas Schwierigen doch fertig geworden zu sein.
 

8. Achte bewusst auf deine Gedanken!

So wist du dem Schweinehund die Macht entziehen. Schon im babylonischen Talmud steht geschrieben:

„Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte.
Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen.
Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.
Achte auf Deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal.“

Kontrolliere und richte deine Gedanken auf das Wesentliche. So stoppst du etwaige Ausreden und bauest dein Selbstbewusstsein auf. Du kannst nur dann handeln, wenn du dich auf deinen Plan konzentrierest und positiv denkst.

 

Und falls es doch mal nicht weiter geht:

Es gibt Tage, an denen die Motivationstricks nicht funktionieren und man keine Chance hat, gegen die Unlust und Trägheit anzukommen. Bevor du dich an einem solchem Tag an einer scheinbar leichten Aufgabe die Zähne ausbeißt und trotz aller Bemühungen nicht vorankommst, widme dich besser anderen Tätigkeiten oder mache falls möglich früher Schluss. Komme auf andere Gedanken, indem du etwas anders tust. Und – hab kein schlechtes Gewissen dabei, morgen ist wieder ein Tag und du wirst ihn mit Bravour meistern und den Schweinehund in die Schranken verweisen!

 
Fotos: 71688903, 71688889, 77240135 © Photocreo Bednarek – Fotolia.com

Mercedes-AMG GT – Handcrafted by Racers

oder mit einem Wort: „Willenlos!“

Es ist ja nicht so, als gebe es nicht ausreichend Auswahl an Sportwagen beziehungsweise sportlichen Autos, die gerne ein Sportwagen wären, es aber letztendlich dann doch nicht geschafft haben. Muss dann einer der bekanntesten Automobilkonzerne der Welt den Sprung zur eigenständigen Sportwagenmarke wagen?
 

Wir sagen: Ja, bitte.

Sagen wir es mal so: Mercedes ist jetzt nicht zwingend bekannt für Sportlichkeit, oder außergewöhnliche Designs. Natürlich wissen wir, dass AMG das Ganze immer etwas ändert, aber letztendlich ist eine C-Klasse-AMG immer noch eine C-Klasse – nur halt teurer und mit grandiosem Sound.

Der erste Schritt in eine andere Liga war wohl der SLS-AMG, welcher mittlerweile nicht mehr hergestellt wird und vom Mercedes-AMG-GT abgelöst wird. Und dieser AMG GT hat es in sich!

Mercedes startet mit völlig neuem Kon-zept durch. Unter dem Claim „Handcrafted by Racers“ hat sich der Stuttgarter Automobilkonzern eine Kampagne ausgedacht, die unglaublich realistisch beim Kunden ankommen soll. Ein besonderes Highlight beschäftigt sich mit der Frage, wie die „atemberaubende Dynamik des AMG-GT hautnah erlebt werden kann“. Die Lösung ist ebenso einfach wie grandios!

Mercedes feuert in einem TV-Sonderformat drei Kurzspots auf die Zuschauer, die in Echtzeit die massive Beschleunigung des Mercedes-AMG GT zeigen.

 

 

Der erste Spot ist lediglich 3,8 Sekunden lang, denn genau so lange benötigt der AMG GT von 0-100 km/h. In den beiden anderen Spots, die jeweils von einem Fremdspot unterbrochen werden, katapultiert sich der Wagen auf 200 km/h beziehungsweise 310 km/h.

Doch warum der ganze Aufriss? Die Antwort ist einfach: Der Mercedes-AMG GT ist überragend. Es stimmt nahezu alles – Design, Charakteristik, Antrieb, Motor. Bereits auf der Berliner Fashion Week stand der gelbe AMG GT im Fashion-Zelt und zwar für die komplette Woche. Ein Hingucker, der seinesgleichen sucht. Da versagten zum Teil selbst die gutaussehenden Models, die hier und da neben dem Boliden posierten.

Der Mercedes-AMG-GT bietet Hightech auf höchstem Niveau. Ob hiermit der Sprung zur eigenständigen Sportwagenmarke geschafft wird, lässt sich wohl noch nicht beantworten, aber zumindest ist eines sicher: die Richtung stimmt schon einmal.

 

Macht auch optisch eine sehr gute Figur - der neue Mercedes-AMG GT
Macht auch optisch eine sehr gute Figur – der neue Mercedes-AMG GT

 

Die Daten des AMG GT in aller Kürze:

Käufer, die sich für diesen “Affalterbacher” entscheiden, können zwischen zwei Leistungsstufen entscheiden:

Beide kommen mit einem 4.0L V8 Biturbo-Aggregat daher, welches durch das AMG-Speedshift-DCT-7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe beherrscht wird. Der AMG GT bügelt mit 462 PS über unseren Asphalt, während sein großer Bruder, der AMG GT S, von einem 510 PS Aggregat angetrieben wird. Von 0-100 km/h schafft es der GT S in besagten 3,8 Sekunden und kommt somit beinahe an Werte eines Porsche- 911-Turbo S – aber eben nur beinahe. Die Frage ist allerdings, nimmt man „beinahe so schnell“ in Kauf, wenn man dafür rund 100.000 € sparen kann? Denn der Mercedes- AMG GT liegt mit einem Basispreis bei circa 115.000 € und der AMG GT S bei 135.000 €. Natürlich ist mit Sonderausstattungen noch gewaltig Platz nach oben.

Zum ersten Mal bringt Mercedes ein Coupé im klassischen Fastback-Design. Gestreckte Frontpartie kombiniert mit markanten Ausbuchtungen in der Motorhaube und einem weit nach hinten zurückgesetzten Cockpit, welches in ein abgerundetes Heck verläuft.

Eine optimale Gewichtsverteilung von 47% zu 53% zwischen Vorder- und Hinterachse wird durch das in Transaxle angeordnete AMG-Speedshift-DCT-7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe und einem Frontmittelmotor erreicht. Kombiniert mit der Tatsache, dass der Mercedes-AMG-GT mit nur 233kg Leergewicht daher kommt und somit einen Spitzenwert im Sportwagensegment erreicht, macht ihn das zu einem „Rising King“ auf unseren Straßen.

Wir sind gespannt, wie oft wir den GT auf der Straße sehen.

Mercedes-AMG GT Werbung

 
Fotos: Mercedes PR

Zurück in die Zukunft mit dem Nike Air Mag

Der Film „Zurück in die Zukunft“ (original: „Back to the future“) hat mit seinen beiden Teilen in dein Achtziger Jahren eine ganze Generation von Teenagern geprägt. Berühmt sind neben allerhand Sprüchen aus dem Film vor allem das Hover-Skateboard und eben die unverwechselbaren Zukunftstreter, auch „Mag“ genannt, von Hauptperson Marty McFly. Die grauen Stiefel im modernen Design waren mit einem Klick zugeschnürt. Futuristisch halt! Klar, dass sowohl das Hover-Board, als auch die Schuhe von Marty McFly begeisterte Fans gefunden haben, die sich schleunigst an Nachbauten versuchten.
 

Marty McFly mit seinen Nike Mags auf dem Hover-Board
Marty McFly mit seinen Nike Mags auf dem Hover-Board

 

Während das Hover-Skateboard zwar schon einige Prototypen hervorgebracht hat, die aber allesamt ungeeignet für den Markt waren, hat der Sportartikelhersteller Nike bereits im Jahr 2011 eine Replik des Originalschuhs entworfen. Nachdem das originale Schuhwerk im Film ausschließlich als Requisite für die Verwendung im Film entworfen wurde, verkaufte Nike im Jahr 2011 immerhin 1500 Exemplare über ebay.
 

Nike Air Mag kommt zur Ankunft von Marty McFly am 21. Oktober

Dieses Jahr kommt eine zweite Version des Mags in die Läden, voraussichtlich mit dem Namen „Nike Air Mag“ in Anlehnung an den kultigen „Air Max“. Nike kommt dabei ein günstiger Zeitpunkt bei der Vermarktung gelegen. Denn die Drehbuchautoren von Zurück in die Zukunft ließen die Hauptperson Marty McFly im zweiten Teil des Films ins Jahr 2015 reisen und eben dieses Jahr ist für die Fans ein ganz besonders und damit letztendlich auch für die Geschäftszahlen von Nike. Auf der Jordan Brand’s Flight Lab in New Orleans äußerten sich der damalige Designer des Schuhs Tinker Hatfield und der heutige CEO Mark Parker positiv über eine neue Replik des Mags und auch das Patent ist bereits angemeldet.

Vor dem 21. Oktober sollen die Schuhe in den Läden zu kaufen sein. Denn am 21. Oktober um 16:29 Uhr soll ja Marty McFly laut dem zweiten Teil von Zurück in die Zukunft aus der Vergangenheit gereist kommen. Spaßeshalber soll angeblich eine Willkommensfeier für den anreisenden Marty von Fans organisiert werden, zu der wohl der eine oder andere Teilnehmer gerne den neuesten Nike Air Mag präsentieren würde.
 

 

Die neue Version soll gegenüber der alten Version von 2011 endlich die originale automatische Schnürvorrichtung mit Powerlaces haben, die das Festschnüren des Schuhs wie in dem Film mit einem Handgriff ermöglichen soll. Originalgetreu werden auch die integrierten Leuchten unter der Ferse des Schuhs nicht fehlen.
 

Die Beleuchtung darf beim neuen Nike Air Mag natürlich nicht fehlen.
Die Beleuchtung darf beim neuen Nike Air Mag natürlich nicht fehlen.

 

Preislich wird Nike sich bei dem Nike Air Mag bestimmt nicht lumpen lassen. Ähnlich anspruchsvolle Modelle kosten schon mal um die 200 Dollar bei Nike und auch der Verkaufsschlager Nike Air Max ist mit einer Preisspanne von 100-200 Dollar je nach Modell kein Schnäppchen. Nur ist die letztendliche Nachfrage nach dem Schuh eine berechtigte Frage, denn um eine Rentabilität des Schuhs zu garantieren, müssten außer den Fans auch andere Kunden kaufwillig sein. Und ob der futuristische Look mit den Powerleuchten auf Interesse jenseits der Zurück in die Zukunft-Fangemeinde stößt, bleibt zumindest abzuwarten.

 
Fotos: Nike, Youtube Screenshots

The Imitation Game – Filmkritik & Trailer

The Imitation Game – Die Story

Als 1939 das britische Militär herausragende Köpfe sucht, die den deutschen Enigma Code entschlüsseln können der alle Botschaften der Nazis codiert, meldet sich auch Alan Turing (Benedict Cumberbatch). Der sonderbare, arrogant auftretende Turing eckt zunächst bei seinen Kollegen an und auch aufgrund der wenigen Erfolge der Entschlüsselungsversuche wird die Stimmung im Team nach und nach gereizter.

Als Alan auch noch eine Beschwerde bei Premierminister Winston Churchill einreicht und daraufhin die Leitung des Teams übertragen bekommt und eine, in den Augen seiner Mitarbeiter, völlig unnütze Maschine bauen lässt, droht das ganze Unterfangen zu kippen.

Doch dann stößt Joan Clarke (Keira Knightley) zum Team und schafft es das Vertrauen zu Turing zu gewinnen und zwischen ihm und seinen Kollegen zu vermitteln. Doch neben dem Wettlauf gegen den Code und die Zeit hütet Alan ein weiteres Geheimnis, das ihm noch zum Verhängnis werden könnte.

 

 

Cumberbatch überzeugt erneut

Im mehrfach nominierten Oscarkandidaten „The Imitation Game“ brilliert Benedict Cumberbatch als genialer aber arroganter und sozial inkompetenter Mathematiker Alan Turing.

Eine Geschichte die drei Handlungsstränge um ein und die selbe Person erzählen, kann schonmal schnell zu einem undurchschaubaren Durcheinander geraten. „The Imitation Game“ meistert dies jedoch gut und kreiert mit den aktuellsten Geschehnissen (im Jahr 1951) um Alan Turing die Rahmenhandlung, erzählt im Hauptteil (1939) die etwas weiter zurück liegende eigentlich aufsehenserregende Geschichte Turings und blendet zwischendurch Momente aus dessen Jugendjahren (1927) ein.

So entsteht ein komplexes Bild des Menschen Alan Turing, der fast sein ganzes Leben der Arbeit an einer raffinierten Maschine widmet, die Grundstein wird für spätere Entwicklungen im Bereich der Computertechnik.

Dass diese, vielleicht nicht immer 100 Prozent historisch korrekt gezeichnete Figur, den Betrachter in seinen Bann zieht, liegt vorallem an der beeindruckenden Darbietung Benedict Cumberbatchs. Denn das Faszinierende an Benedict Cumberbatch ist, egal welchen Charakter er spielt, er bringt den Zuschauer dazu zu glauben, dass diese Person genau so sein muss. Cumberbatch lässt mit Charisma und gutem Schauspiel Personen lebendig und (be)greifbar werden. So wäre es auch nicht verwunderlich, wenn er für diese Darstellung den Oscar bekäme.

Der Film an sich ist in seiner Erzählweise gut gemacht, fokussiert aber stark auf Turings Arbeit für die Regierung und behandelt den Menschen Alan Turing mit seinen weiteren Facetten nur in Nebenschauplätzen, die jedoch einige Einblicke geben. Diese Herangehensweise kommt allerdings der Dramatik um die spannende Entschlüsselung des Nazicodes zu gute und lässt den Film dadurch nie zu arg abschweift.

Die Nebendarsteller liefern durch die Bank weg einen guten Job ab und fügen sich schön ein in das Spiel mit Cumberbatch, der Dreh- und Angelpunkt des gesamten Films ist. Auch optisch und in seiner Stimmung mag der Film überzeugen, wenn gleich das eigentliche Kriegsgeschehen nur am Rande präsentiert wird und somit nur schemenhaft in der Geschichte vorkommt. Aufgrund der spannenden Entschlüsselungsgeschichte fällt dies jedoch nicht unbedingt störend auf.

The Imitation Game
 
Kinostart: 22. Januar 2015

Gut gelungenes Machwerk

Eine Geschichte, die weder zu abstrakt und nerdig noch zu mainstreamig weichgespült daher kommt, die gutes Schauspiel bietet und zum nachdenken anregt. Wer daran Interesse hat, sollte „The Imitation Game“ ganz klar auf der großen Leinwand sehen.

 
James Bond 007: Spectre – Filmkritik & Trailer
https://www.ajoure-men.de/lifestyle/james-bond-007-spectre-filmkritik-trailer/

 
Foto: SquareOne Entertainment