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    Ajoure Blog Seite 215

    Warum Aufgeben keine Lösung ist!

    Jeder von uns kommt im Leben einmal in die Situation, einfach aufgeben zu wollen, weil man denkt, dass man den falschen Weg eingeschlagen hat. War es denn richtig, alles auf eine Karte zu setzen, war es denn richtig so viel Risiko einzugehen?

    Ein Gefühlschaos und bestimmt viele schlaflose Nächte stellen uns vor die Frage, wie es denn in Zukunft weitergehen soll. Wenn du das nächste Mal in so einer Situation stecken solltest, dann habe immer eines im Hinterkopf: Erfolgreiche Menschen zeichnet genau das aus, dass sie einfach weitergehen und das Risiko komplett durchfahren.

    „Aufgeben ist keine Lösung“, haben auch prominente Menschen gedacht, die du bestimmt kennst. Hier unsere Top 7:

     

    Oprah Winfrey

    …wurde mit 23 Jahren als Reporterin in ihrem Job gefeuert.

    Oprah Winfrey

     

    Til Schweiger

    …brach mit 23 sein zweites Studium ab und sprach vor seiner heutigen Karriere Pornofilme synchron!

    Til Schweiger

     

    J.K. Rowling

    …war im Alter von 28 Jahren stark depressiv, alleinerziehend und lebte von Sozialhilfe.

    J.K. Rowling

     

    Stephen King

    …arbeitete als 24-Jähriger als Hausmeister und lebte in einem Wohnwagen!

    Stephen King

    Vincent van Gogh

    …scheiterte im Alter von 27 Jahren an seinem Missionarsjob und entschied sich dann Kunst zu studieren!

    Vincent van Gogh

    Harrison Ford

    …war mit 30 Jahren noch Tischler.

    Harrison Ford

    Verliere dein Ziel nicht aus den Augen und gib nicht auf!

     

    Titelfoto: Aaron Preuß

    Oprah Winfrey: By vargas2040, Cropped by OsamaK – Cropped from Image:Michelle, Oprah Winfrey and Barack Obama.jpg. The original from Flickr, CC BY-SA 2.0, Link

    Til Schweiger: Copyright Warner Bros. Entertainment

    J.K. Rowling: By Daniel Ogren, CC BY 2.0, Link

    Stephen King: By Pinguino Kolb – „Pinguino’s“ flickr account, CC BY 2.0, Link

    Vincent van Gogh: By Vincent van Gogh [1], see too Musée d’Orsay, Public Domain, Link

    Harrison Ford: By Gage Skidmore from Peoria, AZ, United States of America – Harrison Ford, CC BY-SA 2.0, Link

    War Dogs – Filmkritik & Trailer

    War Dogs – Die Story

    David Packouz (Miles Teller) ist Masseur mit dürftigem Einkommen, der zu allem Übel seine gesamten Ersparnisse in den Verkauf von Bettlaken investiert hat. Ein Geschäft, das sich als absolute Fehlinvestition herausstellt.

    Als eines Tages sein ehemals bester Freund Efraim (Johna Hill) wieder auftaucht und ihm vom lukrativen Waffenhandel vorschwärmt, ist David nur zu Beginn zögerlich. Alsbald lässt er sich von der Aussicht aufs große Geld überreden und organisiert zusammen mit Efraim die Waffendeals, die den großen Unternehmen durch das Raster fallen.

    Doch es bleibt nicht lange bei den kleinen Deals. Und als schließlich der ganz große Deal ansteht, spitzt sich die Lage für das erfolgreiche Duo merklich zu. Denn nicht alles was bisher lief ging mit rechten Dingen zu. Und nun müssen die Beiden ihr absolut größtes Ding durchziehen.

     

     

    Unglaublich, aber Wa(h)r

    War Dogs basiert auf der tatsächlichen Geschichte von David Packouz und Efraim Diveroli, die trotz ihres jungen Alters einen Millionen-Deal mit der amerikanischen Regierung über eine enorme Waffenlieferung aushandeln konnte. Dabei setzt der Film das ganze Geschehen in einen stark komödiantischen Ton, der dem Ernst der Sache nicht unbedingt gerecht wird, aber dem Unterhaltungswert durchaus gut tut.

    Im Großen und Ganzen wird der Film von seinen beiden Hauptdarstellern Johna Hill und Miles Teller getragen, die ihre Charaktere grundverschieden darstellen und somit einen schönen Kontrast im ungleichen Paar herausarbeiten. Dabei kann, obwohl Teller die größere Screentime hat, Johna Hill mit seinem Efraim die besten Szenen bieten. Auch die Nebendarsteller wie Bradley Cooper, Ana de Armas oder Kevin Pollak sind schön eingebunden und setzen Akzente, bleiben aber dennoch nur am Rand der Geschichte, da die Erzählung auf die beiden im Zentrum der Ereignisse stehenden Figuren fokussiert ist.

    Musikalisch und in seiner Bildsprache ist der Film gelungen, die Sets sind abwechslungsreich und interessant. Einzig die Geschichte selbst ist in sich so klassisch erzählt, dass abgesehen von manch schrägen Szenen wenig passiert, das man nicht erwartet. Das tut der Unterhaltung jedoch keinen Abbruch, ist der klassische Ablauf doch durch Voice-Over und andere Stilmittel durchaus kurzweilig.

     

    Unterhaltsame, schräge Komödie

    Mit War Dogs bekommt der Kinobesucher eine solide Komödie, die durch gute Darsteller und auf einer verrückten (echten) Story beruhenden Geschichte guten Unterhaltungswert bietet.

     
    War Dogs Kinoposter
    Kinostart: 29. September 2016

    MEHR ACTION!

    Warcraft: The Beginning – Filmkritik & Trailer

     

    Fotos: Warner Bros. GmbH

    Die Gamescom Top 5: Diese Spiele haben haben uns voll und ganz überzeugt

    Titanfall 2

    Titanfall 2

    Titanfall 2 war ein absoluter Geheimtipp auf der Gamescom. Der Vorgänger, der 2014 erschien, wurde aufgrund des originellen Konzepts zunächst sehr gut von der Spiele-Community aufgenommen, doch als das Spiel dann schon eine gewisse Zeit auf dem Markt war spielte es niemand mehr, denn vieles hatte einfach nicht gestimmt. Für Titanfall 2 hat EA die Kritik der Spieler genutzt und somit ein Spiel entwickelt, welches das gute Konzept der ersten Version beibehält und das Schlechte drumherum verändert. Es wurden neue Fähigkeiten für die Piloten der Titanen hinzugefügt und die Titanen haben eine künstliche Intelligenz bekommen, was das Spielerlebnis wohl erheblich verändern wird. Wir freuen uns sehr, dass EA das Konzept nicht einfach aufgegeben hat und nach den Reaktionen auf der Gamescom können wir sagen, dass wir an Titanfall 2 glauben.

    Battlefield 1

    Battlefield 1
     

    Battlefield 1 – die Wiedergutmachung nach dem Flop? Das Spiel, welches im 1. Weltkrieg stattfindet, überrumpelt uns mit seiner atemberaubenden Grafik und den möglichen Interaktionen mit der Spielwelt. Fast alles soll im neuen Battlefield zerstörbar sein. Mit dem Setting kommen neue, spannende Waffen, Klassen und vor allem Fahrzeuge. Man hat die Möglichkeit im Behemoth mitzufahren, einem Zug mit sechs Geschütztürmen, es gibt auch kleine Panzer, Flugzeuge, Autos und sogar Pferde, die dich in der Schlacht begleiten. Die Karten sind Orten der realen Welt nachempfunden, so gibt es zum Beispiel die Wüste Sinai und die Narbe von St. Quentin. Das Spiel kam auf der Gamescom extrem gut an, im Gegensatz zum Langzeit-Konkurrenten Call of Duty. Wir sind sicher, dass Battlefield 1 den Flop von Battlefield 4 wieder gut macht.

    Virtual Reality / Oculus Rift

    Virtual Reality Brille
     

    Auf der Gamescom konnte man mal wieder sehen, dass Virtual Reality die Zukunft ist. Vertreten war die Brille an Ständen wie Ocolus Rift, Playstation und Samsung, die uns allesamt mit neuen Virtual Reality-Spielen anlocken wollten. Hineingezogen in die virtuelle Welt konnten wir Spiele wie Batman Arkham VR, The Climb und Minecraft zocken und das mit einem komplett neuen Spielerlebnis. Die Zukunft der virtuellen Realität lässt sich gut an einem Spiel wie The Climb ablesen. In diesem Spiel, das mit schierer Bildgewalt auftrumpft, geht es darum, mit Hilfe der beiden Controller, die deine Hände simulieren, Berge zu erklimmen und die Umgebung einfach nur zu genießen. Zwar ist die Steuerung, wie üblich für die heutige Virtual Reality, noch etwas holprig, aber die Umsetzung wird immer besser und die Möglichkeiten steigen ebenfalls. Wir freuen uns schon auf die nächsten großen Entwicklungen im Virtual Reality-Business.

    For Honor

    For Honor
     

    Ein lang erwartetes Spiel von Ubisoft fühlt sich endlich zum Greifen nah an. In dem Schlacht-Epos kämpft man als Wikinger, Samurai oder Ritter online gegen echte Gegner oder gegen computergesteuerte Gegner. In diesem Spiel gilt es auf weitläufigen Karten mit einer Gruppe von Spielern gegen die Gegner zu gewinnen. Dies tut man zum Beispiel, indem man Punkte auf der Karte einnimmt. Es gibt allerdings noch wesentlich mehr Spielmodi. Erste Gameplay-Videos und der Trailer zeigen, dass in dieses Spiel viel Zeit investiert wurde und auch das Konzept scheint relativ neu zu sein. Ob Ubisoft mit For Honor einen Riesenhit landen wird, können wir noch nicht sagen, doch wir finden es sehr wahrscheinlich. For Honor sieht nach einer Menge Spielspaß aus.

    The Legend of Zelda – Breath of the Wild

    The Legend of Zelda – Breath of the Wild
     

    Das neue Zelda, welches für die Wii U und die neue Nintendo-Konsole Nintendo NX erscheint, ist ein wahrer Erfolg. In Breath of the Wild wurde vieles erneuert, doch man kann immer noch die Zelda-typischen Elemente finden, was bei einer Erfolgsreihe mit dem Ausmaß von Zelda wohl ein sehr gutes Zeichen ist. Die Welt wirkt riesig und man hat die Möglichkeit die Story zu ignorieren und Zelda somit zu einem Open World Game zu transformieren. Von der Story kann man bisher erahnen, dass es wieder heißt Hyrule vor einer bösen Macht zu retten. Die Grafik ist im comicartigen Stil, die Interaktion mit der Umwelt und der weite Blick in die Ferne, der die Welt riesig wirken lässt, sorgen für einen wahren Augenschmaus. Auch das Spielen selbst fühlt sich gut an. Wir sind sehr gespannt, was aus diesem Spiel in Kombination mit der neuen Nintendo NX alles werden kann.

     

    Bilder: PR / Amazon; Electronic Arts Inc.; romaset / stock.adobe.com

    Albumtipp: Casper – Lang lebe der Tod

    Bist du auch so verliebt? Meine Lust will, dass es uns ewig gibt…

    … sind die ersten Zeilen vom neuen Casper-Album „Lang Lebe der Tod“ aus dem gleichnamigen Track.

    Durch und durch klingt der Sound nach Casper, die Zeilen sind wie gewohnt rau und direkt.
    Es klingt zwar nach Casper, aber ist doch neu: Der Songaufbau, die Gesangsparts sind einfach genial, die Beats ein Brett und der Text ist einfach Casper.
     


     

    Wir freuen uns, dass wir das neue Album vorstellen dürfen, das du jetzt schon vorbestellen kannst.

    Alles schon gesehen, alles schon gewohnt, alles schon erlebt, Unterhaltung LOS!

    Casper – Lang lebe der Tod auf Amazon hören  
     

    Foto: Amazon

    Patrick Mölleken bei uns exklusiv im Interview

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    Im Interview mit dem Schauspieler verriet er uns, auf welches Rollenangebot er noch wartet, mit wem er gerne gemeinsam vor der Kamera stehen würde und welche Pläne er für die Zukunft hat.
     

    Ajouré: Im Alter von zehn Jahren hattest du bereits dein Schauspiel-Debüt. Wusstest du schon damals, dass die Schauspielerei genau das Richtige für dich sein wird?

    Im Alter von fünf Jahren stand ich im Rahmen einer Gala-Veranstaltung das erste Mal auf der Bühne. Als Zehnjähriger hat dann neben meiner allgemeinen Filmaffinität vor allem „Der Pate“ dafür gesorgt, dass irgendetwas in mir sagte: „Schauspieler werden und Filme drehen. Das willst du auch!“ Diese innere Stimme war dieselbe wie damals auf der Gala-Bühne. Von da an war völlig klar, wo die Reise hingehen sollte. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

    Ajouré: Wenn es mit der Schauspielerei dann doch nicht geklappt hätte, was wäre dein Plan B gewesen? Hast du noch andere Talente oder Leidenschaften, die du gern zum Beruf gemacht hättest?

    In der Filmbranche gibt es leider keine Garantie für eine dauerhaft erfolgreiche Karriere. Also sollte man realistisch sein und sich alle Wege offen halten. Das Abitur ist der Schlüssel zum Studium. Daher hatte ein erfolgreicher Abschluss für mich während meiner Schulzeit immer oberste Priorität.

    Mein Berufsweg hat sich nicht ergeben, weil ich einfach nur gerne vor einer Kamera stehe, sondern aus der Liebe zum Film. Weil es kaum etwas gibt, was eine solche Magie ausstrahlen kann. Daher könnte ich mir auch gut eine Arbeit hinter der Kamera vorstellen. Mit dem Projekt „Die Mauer“ habe ich kürzlich zusammen mit meinem guten Freund und Kompagnon Adi Wojaczek meinen ersten Kurzfilm produziert.

    Ajouré: Auf welches Rollenangebot wartest du noch sehnsüchtig?

    Wenn ich mir jetzt eine Traumrolle aussuchen dürfte, dann die eines Gangsters in einem Mafiastreifen wie „The Godfather“. Diese Thematik mit all ihren Werten und Idealen fasziniert mich einfach. Spannend ist vor allem die Rolle von Michael Corleone (Al Pacino). Ein junger Mann, der sich anfangs noch gegen die mafiösen Strukturen und Machenschaften seiner Familie wehrt, wird durch die gegebenen Umstände und familiären Ereignisse vom Unschuldigen zum Mitläufer – und schließlich zum Gefährlichsten aller Beteiligten.

    Ajouré: Hast du Vorbilder oder Kollegen, mit denen du unbedingt noch zusammenarbeiten möchtest?

    Ich bin ja erst 22 Jahre alt und hoffe natürlich, dass ich zukünftig noch mit vielen tollen Kollegen zusammenarbeiten darf (lacht).
    Ich finde es bewundernswert, was Schauspieler und Filmemacher wie Matthias Schweighöfer und Til Schweiger auf die Beine stellen. Sie treffen den Zahn der Zeit und wissen ganz genau, was die Menschen sehen wollen.

    Vorbilder gibt es einige. Marlon Brando, wegen seiner Darstellung des Paten Don Vito Corleone – leider lebt er ja nicht mehr. Jean-Paul Belmondo mit seinen Charakter-Darstellungen und den selbstgedrehten Stunt-Szenen. Und natürlich Leonardo DiCaprio mit seiner undurchschaubaren, facettenreichen Wirkungsweise. Seine Filme sind so unglaublich komplex und faszinierend. Alles in allem großartige Schauspieler, die alleine schon durch ihre Aura und Präsenz jedem ihrer Filme einen hochklassigen Stempel aufdrücken.
     

    Patrick Mölleken Interview
     

    Ajouré: Was würdest du jüngeren Schauspielern oder denen, die es noch werden wollen, als Rat mit auf den Weg geben?

    Jungen Menschen, die sich für den Beruf interessieren, aber noch keine Erfahrungen gesammelt haben, kann ich nur ans Herz legen: Sucht euch Gleichgesinnte, schnappt euch eine Kamera, denkt euch eine Story aus und dreht einfach mal drauf los. Zumindest um ein Gefühl für die Materie zu bekommen.

    Zu empfehlen sind zudem seriöse Schauspielschulen, die einen nicht nur ausbilden, sondern im besten Fall auch über Verbindungen in die Branche verfügen. Dann rate ich dazu, sich an studentischen Kurzfilmen der Filmhochschulen zu beteiligen, um Erfahrungen zu sammeln und auch dort neue Kontakte zu knüpfen.

    Der Weg ist gewiss nicht leicht. Aber wenn Wille und Leidenschaft für den Beruf und die Branche wirklich da sind, wenn man bereit ist, absolut Vollgas zu geben, dann kann man seinen Träumen näher kommen, als man glaubt. Davon bin ich fest überzeugt.

    Ajouré: Hat man es als Schauspieler eigentlich leichter bei den Frauen?

    Ein Gentleman genießt und schweigt (lacht). Spaß beiseite, das kann ich nicht wirklich beurteilen, weil ich meinen Beruf gegenüber Frauen ungern in den Mittelpunkt stelle. Viel lieber lerne ich sie kennen, ohne dass meine Arbeit die Ursache dafür ist. Beruflich und privat muss man einfach klar trennen. Das lässt sich natürlich nicht immer vermeiden, mittlerweile habe ich aber ein gutes Gespür dafür.

    Ajouré: Welcher Anmachspruch zieht immer?

    Keine Ahnung, sag du es mir (lacht)! Anmachsprüche kommen selten gut. Die Trefferquote ist schätzungsweise ziemlich gering. Für eine solche Situation gibt es keine Bedienungsanleitung. Wenn mir eine Frau gefällt, habe ich in der Regel spontan eine Idee, wie man auf charmante Art und Weise ins Gespräch kommt. Auf jeden Fall gehört immer ein bisschen Mut dazu, den ersten Schritt zu machen. Und wenn es dann doch mal schlecht läuft und einen Korb gibt – dann weiß man wenigstens, woran man ist (lacht).

    Ajouré: Gibt es jemanden, der dein Leben stark beeinflusst hat?

    Jeder Moment und jede Begegnung im Leben ist eine Erfahrung, die das weitere Denken und Handeln beeinflusst. Ein ständiger Lernprozess, der den weiteren Verlauf prägt. Es gibt einige Menschen, die einen positiven Einfluss auf mich hatten, die mich inspiriert und motiviert haben.

    Aus beruflicher Sicht sind das z.B. Schauspielkollegen, wie Uwe Friedrichsen, Uli Tukur oder Michael Degen, mit denen ich zusammenarbeiten durfte. Projekte haben eine unglaubliche Wirkung auf mich, so wie es aktuell mit „König Laurin“ und unserem Regisseur Matthias Lang der Fall ist.

    Doch niemand hatte einen größeren, positiven Einfluss auf mich, als meine Eltern. Seit ich denken kann, haben sie alles dafür getan, mir die Welt zu zeigen und näher zu bringen. Mir jede erdenkliche Möglichkeit zu geben. Meine Familie steht immer hinter mir und ist mein größter Rückhalt. Dafür bin ich ihnen unendlich dankbar.

    Ajouré: Montag Morgen, 9 Uhr: Wie startest du perfekt in die Woche?

    Das ist ganz unterschiedlich. Da es sich bei mir nicht um eine „eingefahrene“ Tätigkeit handelt, sondern um individuelle Projekte, die sich von ihrer Art, dem Inhalt und der Dauer stark unterscheiden, gibt es keinen klar definierten Rhythmus. Kein Tag ist wie der andere – und das macht das Ganze so spannend und abwechslungsreich. Aber wenn ich frei habe und das Wochenende gut war, liege ich um die Uhrzeit vermutlich noch in der Koje (lacht).
     

    Schauspieler Patrick Mölleken
     

    Ajouré: Wenn du nicht gerade vor der Kamera oder hinter dem Mikro stehst, wie sieht dann deine Freizeit aus?

    Die meiste freie Zeit verbringe ich mit meiner Familie und meinen Freunden, beides gibt mir viel Kraft. Ich mache gerne Sport – mehrmalige Trainingseinheiten pro Woche bieten das perfekte Ausgleichsventil zum Alltag. Musik ist ein wichtiger Ruhepol. Beim Musik hören, aber auch beim Klavier und Gitarre spielen kann ich gut entspannen.

    Außerdem liebe ich das Wasser, das ist einfach mein Element. Gerade mache ich meinen zweiten Sportbootführerschein. Wasser bedeutet für mich absolute Freiheit. Wenn ich manchmal in meiner Heimat Düsseldorf am Rhein oder in München an der Isar sitze, ist das so, als wäre ich ganz weit weg an irgendeinem Strand. Ein schönes Gefühl.

    Ajouré: Verrate uns deine Fitness-Routine!

    Für einen gesunden Körper und Geist trainiere ich im Idealfall drei- bis viermal die Woche im Fitnessstudio. Unsere Gesundheit ist unser wichtigstes Gut. Wenn man dafür keine Zeit hat, sollte man sie sich nehmen. Außerdem schadet es nie, „spontan sportlich“ unterwegs zu sein. Fahrrad statt Auto, Treppe statt Aufzug. So bleibt man fit. Eine qualitative und ausgewogene Ernährung ist ebenso entscheidend. Auch beim Mineralwasser schadet es nicht, mal einen Blick auf die Nährwerte zu werfen.

    Ajouré: Was werden wir als nächstes von dir sehen?

    Ganz aktuell ist unser Fantasy-Abenteuer „König Laurin“ in den Kinos gestartet – mit mir in der Rolle des Bösewichts „Wittich“. Wir haben lange auf diesen Moment hingearbeitet. Ein echtes Herzensprojekt, das die berühmte Südtiroler Sage um den legendären Zwergenkönig Laurin und seinen Rosengarten nacherzählt.

    Die Geschichte über Freundschaft, Leidenschaft und Individualismus steht eins zu eins für die Entstehung unseres Films. Mit Herzblut und unbeschreiblichem Teamgeist ist zum Erstaunen einer ganzen Branche aus einem ursprünglichen Abschlussfilm der HFF München im Laufe der letzten zwölf Monate ein großes und vielfach prämiertes Werk entstanden. Ein Film, der ohne die Menschen, die daran beteiligt gewesen sind, niemals möglich gewesen wäre.

    Kürzlich habe ich unter der Regie von Thomas Jauch und Michael Karen drei Folgen der erfolgreichen ZDF-Herzkino-Reihe „Frühling“, mit Simone Thomalla als Katja Baumann, abgedreht. Hier spiele ich die Rolle des querschnittsgelähmten Astrophysik-Studenten Peet Hagen.

    Aktuell laufen die Dreharbeiten für „Der Staatsanwalt: Hass“ unter der Regie von Uli Zrenner, ein weiteres Projekt ist gerade in der Pipeline. Der Film „Das letzte Mahl“, mit meiner jüdischen Film-Familie, u.a. bestehend aus Bruno Eyron, Michael Degen, Bela B und Adrian Topol, steht kurz vor der Fertigstellung.

    Im Winter dürfen wir dann im ZDF mit der TV-Premiere von „Das Traumschiff: Kuba“, sowie Anfang 2017 mit den Ausstrahlungen von „Eltern allein zu Haus“ rechnen. Parallel arbeite ich außerdem durchgehend an zahlreichen neuen Audio-Produktionen, sowie an meinen eigenen Projekten.

     

    Foto: Andreas Kuschner / ALIMONIE.DE

    Von Kopf bis Fuß: Herbst-Outfit

    Willkommen zum ersten „Von Kopf bis Fuß“. Hier zeigen wir dir ein komplettes Outfit, angepasst an die Jahreszeit und verschiedene Stilgruppen, denn zum Glück sind wir alle individuell. Heute werfen wir einen Blick auf einen eleganten Herbst-Street-Style. Angefangen wird mit einem paar schwarzen Budapestern, die unter anderem für den eleganten Touch sorgen. Die graue Slim Fit Jeans sorgt für einen passenden Übergang zum blauen Sweater. Abgerundet wird das Outfit mit derbordeauxfarbenen Bomberjacke, die der Star des Outfits ist. Sie zieht die Aufmerksamkeit auf sich und wird durch die eher schlichten, anderen Kleidungsstücke nur noch hervorgehoben.
     

    Von Kopf bis Fuß: Herbst-Outfit

     

    Fotos: Zalando; zbruch / Getty Images

    Fakten, die dein Vorhaben mit dem Rauchen aufzuhören positiv beeinflussen

    Wir haben interessante Facts über das Rauchen gesammelt, die dir vielleicht helfen werden, aufzuhören.

    Natürlich ist es nicht einfach mit dem Rauchen aufzuhören und schließlich ist es jedermanns eigene Entscheidung, ob er sich das Laster bald abgewöhnen wird, oder nicht. Wir möchten dir deshalb auch nicht mit erhobenem Finger vor Augen führen, wie schädlich es ist zu rauchen, sondern einige interessante Tatsachen nennen, die wir für dich recherchiert haben und die du über das Qualmen wahrscheinlich noch nicht gewusst hast. Vielleicht hast du schon länger mit dem Gedanken gespielt rauchfrei zu leben – diese kleinen Fakten & Tipps werden deine Einstellung positiv beeinflussen.
     

    #Schlank & Fit
    22 Minuten Radfahren…
    … und du hast 200 kcal verbraucht. Genau die Menge an Kalorien, die dein Körper weniger verbrennt, wenn du mit dem Rauchen aufgehört hast.
     

    #Hygiene
    Stinkt
    Raucher haben viermal häufiger Mundgeruch als Nichtraucher. Oder anders herum: Deine Mundgeruch-Wahrscheinlichkeit sinkt um 80 %, wenn du aufhörst zu rauchen!
     

    #Schlank & fit
    Sport hilft beim Rauchfrei sein
    Britische Forscher haben herausgefunden: Schon zehn Minuten Joggen oder Radfahren verringern das Verlangen nach einer Zigarette.
     

    #Hautpflege
    Hallo Collagen!
    Deine Haut freut sich, wenn du aufhörst! Denn Rauchen führt zu Collagenabbau in der Haut. Somit ist auch die Elastizität und Spannkraft der Haut in Gefahr.
     

    #Stressfrei
    Weniger Stress
    Forscher haben herausgefunden, dass Ex-Raucher weniger unter Stress leiden, seit sie nicht mehr zur Zigarette greifen.
     

    #Schwangerschaft
    Schwanger durch Rauchen
    Ein Teil der Pillenhormone wird bei Raucherinnen ungenutzt wieder ausgeschieden. Das macht die Pille unsicher.
     

    #Ernährung
    Süßes oder Saures?
    Kakao, Zucker, Honig, Lakritze, Vanillin, Menthol und Soda. Diese Zusatzstoffe erhöhen das Suchtpotenzial von Zigaretten, im Körper kommt mehr Nikotin an.

     

    Fotos: Hong Li / Getty Images

    Die glorreichen Sieben – Filmkritik & Trailer

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    Die glorreichen Sieben – Die Story

    Rose Creek, eine kleine, unscheinbare Stadt im Wilden Westen, wird vom brutalen Banditen und skrupellosen Geschäftsmann Bartholomew Bogue (Peter Sarsgaard) heimgesucht, der mit seiner brutalen Bande von gekauften Söldnern auch vor Mord nicht zurückschreckt, um die Leute zu zwingen, ihm ihr Land zu überlassen. Als Bogue Emma Cullens (Hayley Bennett) Mann Matthew (Matt Bomer) und weitere Bewohner eiskalt umbringt, macht sich die junge Frau auf, um Hilfe gegen den übermächtigen Feind zu suchen.

    Fündig wird sie schließlich im staatlichen Kopfgeldjäger Sam Chisolm (Denzel Washington). Da das wenige Geld der Einwohner von Rose Creek jedoch für keine Armee reicht, heuert Chisolm eine wild zusammengewürfelte Truppe von kampferprobten Sonderlingen an. Neben dem Spieler Farraday (Chris Pratt) finden sich mit Fährtenleser Jack Horne (Vincent D’Onofrio), dem Gesetzlosen Vasquez (Manuel Garcia-Rulfo), Scharfschütze Goodnight Robicheaux (Ethan Hawke), dessen Partner Auftragskiller Billy Rocks (Byung-hun Lee) und dem indianischen Krieger Red Harvest (Martin Sensmeier) ein paar Männer zusammen, die bereit sind ihr Leben für die Leute aufs Spiel zu setzen.

    Und so machen sich die sieben ungleichen Gefährten auf, der Stadt zu Hilfe zu eilen und es mit der Übermacht des Bartholomew Bogue aufzunehmen.

     

     

    Ganz neu und doch wie gewohnt

    Mit der neuen Verfilmung der glorreichen Sieben steht nun das Remake eines Remakes in den Kinos. Ursprünglich unter dem Titel „Die sieben Samurai“ im Jahre 1954 erschienen, lehnt sich die 2016er Version doch deutlich mehr an das einstige, gleichnamige Western-Remake von 1960 an. Dennoch vermag die neueste Umsetzung mit eigenem Charm zu überzeugen.

    Der wohl deutlichste Unterschied zum Vorgänger ist die Wahl der Hauptcharaktere. Denn anders als in der Version von 1960, in der diese aus einer Gruppe weißer Revolverhelden bestand, besteht der bunt zusammengewürfelte Haufen dieses Mal aus einem schwarzen Kopfgeldjäger, einem irischen Glücksspieler, einem Indianer, einem messerschwingende Chinesen, einem französisch-stämmigen Scharfschützen, einem gesuchten mexikanischen Banditen und einem alternden Fährtenleser. Das ist, davon abgesehen, dass es auch
    zeitgemäß und damit kein schlechter Regie-Kniff ist, auch dem Unterhaltungwert des Films ganz zuträglich und passt zudem in die Zeit und die Gegend, in der der Film verortet ist.

    Bei der Gewichtung der Rollen bekommen dabei definitiv die beiden angesagtesten Schauspieler der Runde, Denzel Washington und Chris Pratt, den meisten Fokus und sind damit das Grundgerüst des Films. Während Washington, souverän und unaufgeregt wie meist daher kommt und dem Film eine gewisse Ernsthaftigkeit verleiht, lockert Pratt mit seinem augenzwinkernden Spieler und Frauenhelden das Ganze wieder gekonnt auf. Daneben sticht besonders Vincent D’Onofrio als alter Fährtenleser hervor, dessen Figur wunderbar angelegt und gespielt ist. Die restlichen Darsteller machen ihre Sache gut, fallen damit jedoch nur gelegentlich so richtig auf. Besonders schade dabei, dass die Figuren von Ethan Hawke und Bösewicht-Darsteller Peter Sarsgaard, die viele Ansätze bieten und deutlich interessanter sein könnten, leider mangels Screentime nicht ihr volles Potential ausspielen dürfen.

    Die Geschichte selbst ist in der grundsätzlichen Handlung kaum anders als in der Vorlage und auch ebenso simpel, in den Details wiederum stark verändert und ganz eigen. Lediglich die Entwicklung der Charaktere hätte für heutige Verhältnisse stärker ausgearbeitet sein können. Dennoch verändert und stört das den Film und das, was er erzählt nur wenig und der Zuschauer bekommt das geboten, was der Trailer angibt. Einen klassischen, einfachen Western im zeitgemäßen Gewand.

    Das macht sich auch besonders in Musik und Bildsprache bemerkbar. Während die Musik zu größten Teilen vom, leider bereits verstorbenen, Altmeister James Horner (Musik zu Braveheart, Titanic uvm.) kommt und eine sehr klassische Westernstimmung anschlägt, kommt die Bildsprache sehr frisch und modern daher, ohne dabei den alten Westerncharm zu brechen. Dazu trägt auch zu großen Teilen das tolle Set- und Kostümdesign bei. So sind Bild und Ton eine in sich runde Sache, die das alte Westerngefühl gekonnt in die heutige Zeit transportieren.

     

    Ein wirklich echter Western

    Die Geschichte der glorreichen Sieben ist quasi eine der Urgeschichten des Films überhaupt und damit oft in andere Settings kopiert oder in abgewandelter Form erzählt. Mit der neuen Version des Klassikers läuft ein „Beinahe-Original“ in den Kinos, das zwar nicht ganz an den zugrunde liegenden Vorgänger heran reicht, aber dennoch bestens unterhalten kann und sowohl für Kenner des ersten Remakes, als auch für Neu-Westernfans einen Besuch im Kino des Vertrauens sinnvoll macht.

     
    Die glorreichen Sieben Filmplakat
    Kinostart: 22. September 2016
     

    Fotos: Sony Pictures Germany

    Interview mit Regisseur Dennis Gansel: „Die Dreharbeiten zu ‚The Mechanic: Resurrection‘ haben uns einiges abverlangt.“

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    Mit „Die Welle“ und „Napola“ feierte der Regisseur hierzulande bereits große Erfolge. Für „The Mechanic: Resurrection“ zog es Dennis Gansel jetzt nach Hollywood, wo er für den Film mit Superstars wie Jason Statham, Tommy Lee Jones und Jessica Alba zusammenarbeitete.
     

    Ajouré: „The Mechanic: Resurrection“ ist dein Hollywood-Debüt. Wie kam es dazu, dass du für diesen Film Regie geführt hast?

    Ich hatte mit der Produktionsfirma Millenium Film ein anderes Projekt in Entwicklung, als sie mir das Drehbuch von Mechanic anboten. Ich las es, sah das enorme Potential, was darin steckte, und präsentierte ihnen meine Ideen dazu. Sie mochten sie und meinten, ich solle als nächstes in die USA fliegen, um den Star des Films – Jason Statham – zu treffen. Ich flog ein und wartete fünf Tage in einem Hotelzimmer auf seinen Anruf. Da dachte ich schon: „Na Servus, das geht ja gut los in Hollywood!“ Er meldete sich schließlich, entschuldigte sich für die Verspätung und lud mich in sein Strandhaus nach Malibu ein, wo wir die Ideen durchsprachen. Wir hatten dieselben Ansichten und haben uns gut verstanden. Am Abend sagte er mir dann, dass er den Film gern mit mir machen wolle.

    Ajouré: Wie war es mit Jason Statham zu arbeiten?

    Sehr angenehm. Er ist schon so lange im Actiongeschäft, sodass er Lust auf neue Regisseure und neuen Input hat. Zudem hat er so große Erfahrung, dass es einfach Spaß macht sich mit ihm auszutauschen. Viele Stunts kann er selber machen. Für einen Filmemacher ist das ein großes Plus, denn man muss den Stuntman nicht im Schnitt verstecken – es ist der Hauptdarsteller, der viele schwierige Szenen selbst ausführt. Außerdem ist er wie ich Europäer, man hat dann doch noch mal eine ganz andere Ebene.

    Ajouré: Der Film ist geballte Action pur. Wie waren die Dreharbeiten und was waren die größten Herausforderungen?

    Die Dreharbeiten haben uns einiges abverlangt, da wir oft draußen in sengender Sonne bei hoher Luftfeuchtigkeit drehten – oder in überhitzten Innensets mit zusätzlichen Scheinwerfern. Anspruchsvoll waren auch die Drehtage auf hoher See auf einem zum Luxusschiff umgebauten ehemaligen Eisbrecher. 100 Mann Team auf und unter Deck und zwei Units gleichzeitig – eine drehte Drama-Szenen, die andere Action-Szenen unter der Benutzung von SFX, Explosionen und MG-Salven. Zudem standen wir unter Zeitdruck und es musste viel Pensum geschafft werden, da das Schiff wieder an US-Musikstars vermietet wurde. Vor uns waren auf dem Schiff Jay Z und Beyoncé Urlaubsgäste. Ein Poker-Online-Millionär hat nach uns den Pool, in den Jessica Alba mit einem Stuntman fiel, mit Crystal Champagner auffüllen lassen. Einfach so. Und wir dachten schon, wir seien verrückt …
     

    Dennis Gansel
    Foto: Paul Partyzimmer
     

    Ajouré: Worin machten sich die Unterschiede zu deutschen Produktionen besonders bemerkbar?

    An der Größe der Teams und am Budget. Aber auch an der Macht der Stars im amerikanischen System – die ist noch größer als die der Produzenten, weil oft nur der Cast einer Produktion das letztendliche Greenlight verschafft.

    Ajouré: Bei welchem Genre würdest du noch gerne Regie führen?

    Bei einem Liebesfilm.

    Ajouré: Was fehlt dir im deutschen Filmgeschäft am meisten?

    Der schwierige Umgang und Angang mit Genre außerhalb von Komödie und all ihrer Spielarten. Das ist im Hinblick auf unsere reichhaltige Filmgeschichte etwas schade. Horror, Science-Fiction, Kriminalfilm – sogar eine Frühform der James Bond-Filme – wurden mit „Nosferatu“, „Metropolis“, „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“ sowie „Spione“ alle wesentlich in Deutschland mitgeprägt oder sogar erfunden. Wo ist diese Themenvielfalt heute im deutschen Kino zu finden? Das skandinavische Kino führt uns seit Jahren vor, wie es gehen kann. Zeit aufzuschließen!

    Ajouré: Musstest du dich streng an das Drehbuch halten oder konntest du deine Ideen und Erfahrungen als Regisseur noch miteinbringen?

    Nein, ich konnte viele Ideen einfließen lassen. Einige haben es aber auch nicht ins Buch geschafft oder wurden im Schnitt doch noch rausgenommen. Insgesamt war der Einfluss aber recht groß, den ich hatte. Man wollte ja auch dieses frische Blut haben. Wegen der Ideen wurde ich engagiert.
     

    Dennis Gansel
    Foto: Paul Partyzimmer
     

    Ajouré: Bei welchem Film hättest du gerne lieber die Regie geführt und was hättest du vielleicht anders gemacht?

    Ich hätte gerne bei „The Imitation Game“ Regie geführt. Ich habe mich mein Leben lang sehr mit dem Zweiten Weltkrieg beschäftigt und seit „Napola“ eine große Affinität zu diesen Themen. Ich fand das Script fantastisch, den Film super besetzt, aber emotional nicht ganz stimmig. Schwer zu sagen, was ich anders gemacht hätte, aber ich hätte mich sehr bemüht, das intensive Gefühl, das ich beim Lesen hatte, möglichst so auf die Leinwand zu bringen. Aber das ist immer leicht gesagt. Jedes Buch, jede Umsetzung hat ihre eigenen Tücken.

    Ajouré: Mit wem würdest du gerne einmal zusammenarbeiten?

    Oh, das sind so viele. In Deutschland stehen annähernd 30 Schauspieler und Schauspielerinnen auf meiner Liste. International sehr gerne mal mit Mel Gibson.

    Ajouré: Stehen schon neue Projekte in den Startlöchern?

    Ja, ich drehe ab Herbst „Jim Knopf“ in Babelsberg, der Bavaria und in Südafrika. Dies ist ein Traumprojekt, seitdem ich als 7-Jähriger das Hörspiel gehört habe. Für mich DER große Fantasy- und Abenteuerstoff in der deutschsprachigen Kinderliteratur. Wir bauen gerade Lummerland und die Drachenstadt. Schöner kann Arbeit nicht sein!
     

    Fotos: Paul Partyzimmer

    Porsche Panamera: Die neue Generation ist da!

    Seit 2009 gibt es den Porsche Panamera, die erste viertürige Luxus-Limousine des schwäbischen Sportwagenherstellers. Das intern unter dem Kürzel Porsche 970 entwickelte Fahrzeug ist vor allem zu den Oberklassefahrzeugen der anderen deutschen Hersteller, wie beispielsweise dem konzerninternen Audi A8 sowie der 7er-Reihe von BMW und natürlich der Mercedes S-Klasse, als Konkurrenz konzipiert. Im Gegensatz zu diesen Modellen steht beim Panamera jedoch die Sportlichkeit und damit verbunden auch die Motorleistung im Vordergrund.

    Die erste Generation des Panamera wurde jedoch häufig kritisiert, primär wegen des Designs, das Kritiker gerne auch als „Buckelwal“ bezeichneten. Schuld daran war die unelegant abfallende Hecklinie und der damit verbundene „Buckel“ der Karosserie. Dieses Jahr präsentiert Porsche nun die zweite Generation des Porsche Panamera, die sich im Hinblick auf das Design ganz deutlich von ihrem Vorgänger unterscheidet. Wir möchten den neuen Panamera daher nun genauer unter die Lupe nehmen.
     

    Design

    Betrachtet man die offiziellen Bilder des neuen Panamera, so wird deutlich, dass er optisch mit dem Vorgängermodell nicht viel gemeinsam hat. Sein neues Design orientiert sich deutlich stärker an DEM Porsche überhaupt, dem Porsche 911. Vor allem im Heck ist die Verwandtschaft aufgrund der Heckleuchten und des durchgezogenen Leuchtenbands klar erkennbar. Aber auch die Front erinnert deutlich an den sportlichen Bruder.
     

    Porsche Panamera Design
     

    Der ausfahrbare Heckspoiler des Panamera ist in seiner Größe deutlich angewachsen und erinnert im ausgefahrenen Zustand nun an den Heckspoiler eines Porsche 911 GT3. Diese Weiterentwicklung sorgt nicht nur für eine sportliche Optik des Panamera sondern vor allem auch für einen deutlich verbesserten Abtrieb an der Hinterachse.
     

    Motoren

    Zunächst wird die neue Generation des Panamera in drei Varianten erhältlich sein:

    * Als Panamera 4S, der von einem V6 Motor mit 2,9 Litern Hubraum angetrieben wird und damit eine Leistung von 440 PS sowie ein Drehmoment von 550 Newtonmeter erreicht.

    * Als Panamera 4S Diesel, dessen vier Liter großer V8 Dieselmotor eine maximale Leistung von 422 PS erzeugt. Er ist damit der stärkste Dieselmotor der Welt, der in einem Serienfahrzeug standardmäßig von Werk aus verbaut wird. Beeindruckend am Dieselmotor ist vor allem jedoch das maximale Drehmoment von 850 Newtonmeter, das das Drehmoment des Panamera Turbo sogar noch übertrifft.

    * In der Topversion als Panamera Turbo, der von einem V8 Motor mit 4,0 Litern Hubraum angetrieben wird und es damit auf eine Leistung von 550 PS sowie auf ein Drehmoment von 770 Newtonmeter bringt.

    Für die Produktion dieses V8-Turbomotors baut Porsche aktuell das Stammwerk in Stuttgart-Zuffenhausen aus, da man diesen Motor zukünftig auch in anderen Modellen des VW-Konzerns verbauen möchte. Denkbar ist beispielsweise ein Einbau in den neuen Audi RS6 oder leicht abgewandelt auch in ein zukünftiges Modell von Lamborghini. Trotz seiner atemberaubenden Leistung hält sich der Durst des Panamera Turbo in Grenzen: Auf dem Prüfstand verbraucht der von Porsche in Eigenregie entwickelte Motor lediglich 9,3 Liter Super Plus auf 100 Kilometern.

    Geplant ist darüber hinaus in Zukunft ein Plug-In-Antrieb als besonders umweltfreundliche Variante. Außerdem ist davon auszugehen, dass Porsche den Panamera in Zukunft auch noch als leistungsschwächere Basisversion anbietet.

    In der Topversion, die von zwei Turboladern zwangsbeatmet wird, umrundet der Panamera die berühmte Nürburgring-Nordschleife in einer Rundenzeit von 7:38 Minuten. Damit ist er nicht nur die schnellste Luxus-Limousine der Welt auf der Nordschleife sondern gleichzeitig auch in etwa gleichschnell wie ein Porsche 911 GT3 der Generation 997, was uns bereits jetzt die Freudentränen in die Augen treibt.
     

    Technik

    Technisch basiert die zweite Generation des Porsche Panamera auf dem Modularen Standard-Baukasten (MSB) der Volkswagen Gruppe. Damit ist die Plattform des Panamera erstmals keine Eigenentwicklung von Porsche. Auf der gleichen Plattform basiert auch der Audi SQ7 sowie der Bentley Bentayga. Durch Anwendung der bewährten Plattformstrategie von Volkswagen konnten die Entwicklungskosten für die neue Generation des Panamera deutlich reduziert werden. Durch den Plattformwechsel ist der Radstand der neuen Generation des Panamera um 30 Millimeter angewachsen, was ihn eine ganze Ecke spurstabiler macht.
     

    Interieur

    Das Interieur der ersten Generation des Porsche Panamera gehörte zweifellos zu einem seiner großen Kritikpunkte: Es bestand aus einer schier unüberschaubaren Anzahl einzelner Knöpfe, die gerne auch als „Mäusekino“ oder „Bermuda-Dreieck“ bezeichnet wurden. Porsche hat sich diese Kritik jedoch offensichtlich zu Herzen genommen und das Interieur der neuen Generation des Panamera deutlich übersichtlicher und aufgeräumter gestaltet. Nur noch die wichtigsten Funktionen sind direkt über einzelne Knöpfe erreichbar, die anderen Funktionen hingegen lassen sich über das Menü ansprechen, das sehr bequem durch einen großen Touchscreen-Monitor in der Armaturentafel angesteuert werden kann.
     

    Porsche Panamera Interieur
     

    Wie es sich für eine Luxus-Limousine gehört sind als Aufpreis für den neuen Panamera sowohl ein Panorama-Schiebedach aus Glas, als auch sehr komfortable Massagesitze erhältlich. Da Panamera-Käufer im Allgemeinen jedoch deutlich sportlicher orientiert sind als beispielsweise Fahrer einer Mercedes S-Klasse, dürfte ein anderes Feature des neuen Panamera deutlich wichtiger sein: Durch das optionale Sport-Chrono-Paket lässt sich der Panamera durch einen Wahlhebel am Lenkrad innerhalb einer Sekunde von einer komfortablen Luxus-Limousine in einen emotionalen Sportwagen umwandeln.
     

    Fazit

    Betrachtet man die wesentlichen Änderungen zwischen der ersten und der nun folgenden, zweiten Generation des Porsche Panamera so fällt deutlich auf, dass Porsche es erfolgreich geschafft hat die wichtigsten Kritikpunkte am Panamera zu beseitigen und ihn damit deutlich attraktiver zu machen. Auch wurde das Profil des Panamera als Sportler unter den Luxus-Limousinen deutlich geschärft.

    Die wichtigste Änderung betrifft aber definitiv die Optik des neuen Panamera, die dafür sorgt, dass aus dem „Buckelwal“ ein extrem geiler Sportwagen geworden ist. Wir sind uns daher sicher, dass die neue Generation des Panamera für Porsche ein klarer Erfolg werden wird und freuen uns bereits darauf den neuen Panamera nun regelmäßig im Straßenverkehr bewundern zu dürfen!

     

    Foto: Porsche PR