Ajoure Blog Seite 213

Mein Gesprächspartner – das Smartphone

Wir sind in einer Zeit angekommen in der man, egal zu welchem Zeitpunkt, jemanden zum Reden hat, sollte man das Bedürfnis dazu haben. Ein kurzer Anruf genügt und schon hat man einen guten Freund am anderen Ende der Leitung, der dir mit Rat und Tat zur Seite steht. Falls man in der heutigen Zeit mal niemanden erreichen sollte, was schon sehr unwahrscheinlich ist, gibt es immer noch das Internet und Google. Doch das ist längst nicht mehr die einzige Variante. Schon seit einigen Jahren reden wir mit unseren Smartphones beziehungsweise den installierten Assistenten, doch durch die mechanische Aussprache, die teils falschen Antworten und das generelle Gefühl was übermittelt wird (nämlich, dass man sich mit einem Computer unterhält) lässt die Nutzung zu wünschen übrig.

Mit WaveNet sehen Siri & Co. bald blass aus

Hier kommt der neue Durchbruch von Googles Abteilung für künstliche Intelligenz ins Spiel. DeepMind heißt die Tochterfirma, die neu entwickelte Sprachausgabe hört auf den Namen WaveNet. Mit dieser Technologie ist es den Sprachassistenten möglich wesentlich menschenähnlicher zu klingen, als ihre Vorgänger.

Das ist darauf zurückzuführen, dass herkömmliche Programme, wie Apples Siri oder Microsofts Cortana, eingesprochene Wörter beziehungsweise Wortgruppen bauklotzartig zu einem Satz zusammensetzt. Dies wird als Text-to-Speech-Verfahren bezeichnet.

WaveNet hingegen erzeugt die Sprache aus einzelnen Audiosignalen. Doch hier ist noch lange nicht Schluss. Das Programm lernt auch dazu und verwertet die Erfahrungen für eine Prognose der nächsten Sprachausgabe. Das Programm wird also im Laufe der Zeit intelligenter. Da bei WaveNet nicht nur Worte aneinandergehängt werden, sondern versucht wird, die menschliche Sprache perfekt zu mimen (daran zu merken, dass es teilweise sogar Atemgeräusche und kleine Schmatzer einbaut), wird wesentlich mehr Rechenleistung beansprucht – das Ergebnis ist es laut Google allerdings wert.

Darüber hinaus ist WaveNet in der Lage verschiedene Sprechweisen anzunehmen, was aus dem Lernprozess des Programmes resultiert. Aus diesem Grund gilt auch, dass WaveNet ein besseres Sprachergebnis produziert, wenn es mit vielen verschiedenen Leuten geredet hat und somit von vielen Quellen lernen konnte.

Wie gut der Sprachassistent wirklich ist wurde von DeepMind ebenfalls getestet und es stellte sich heraus, dass die Neuheit die älteren Produkte klar in den Schatten stellt. Bei dem Versuch mussten Probanden die Sprechqualität bestimmter Sätze beurteilen. Die menschliche Sprache selbst wurde mit einer 4,55 benotet. WaveNet schaffte es auf unglaubliche 4,21 Punkte, was die herkömmlichen Methoden mit 3,86 und 3,67 Punkten wohl eher alt aussehen lässt.

Noch ist die Sprachausgabe noch nicht in die Hände der Öffentlichkeit gelangt, solltest du ein paar Bespieltexte hören wollen, findest du diese und ein paar erklärende Grafiken auf dem Blog von DeepMind.

Ob dies der erste Schritt in die Richtung einer Herrschaft der Maschinen ist oder ob wir bald mit unserem Handy über Gott und die Welt philosophieren können, lässt sich nicht sagen. Wir freuen uns jedenfalls auf kompetentere Sprachassistenten und hoffen, dass sie irgendwann ein Level erreichen, auf dem es Sinn macht, sie täglich zu benutzen.

 


 

„Ich habe dich nicht verstanden.“

Bis WaveNet auf dem Markt ist könnten dir diese kostenlosen Apps als Alternative zu Siri helfen – oder du nutzt das Siri Handbuch:

Jeannie von Pannous
Jeannie/Genie von Pannous GmbH
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Voice Answer Free von Sparkling Apps BV
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Fotos: MEHAU KULYK / Getty Images; Google DeepMind Press; Amazon

Tom Wlaschiha: Der Mann ohne Gesicht aus „Game of Thrones“ zeigt uns, wer er wirklich ist

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Wir trafen den charismatischen Schauspieler in Berlin zum Interview und sprachen mit ihm über seine Rolle Jaqen H’ghar in der Erfolgsserie „Game of Thrones“, darüber, wie schwer es ist, in der Branche Fuß zu fassen und haben herausgefunden, welche Projekte als nächstes anstehen.

 

Ajouré: Wer bist du?

Tom: Definitiv jemand.

Ajouré: Wie bist du zu deiner Rolle in „Game of Thrones“ gekommen?

Tom: Ganz normal durch ein Casting. Seit einigen Jahren habe ich eine Agentur in England. „Game of Thrones“ wird zum Großteil dort bzw. in Nordirland gedreht; in London fand dann das Casting dazu statt. Im ersten Schritt habe ich aber selber ein Video aufgenommen und eingeschickt – und zufälligerweise hat das dann geklappt.

Ajouré: Hat dich deine Rolle vor eine Herausforderung gestellt?

Tom: Jaqen H’ghar hat eine seltsame Art zu reden – er spricht von sich immer in der dritten Person. Die Herausforderung war also, es so rüber zu bringen, dass es trotzdem natürlich klingt und nicht zu gestellt.

Ajouré: Schaust du dir die Serie eigentlich selber an?

Tom: Ja, na klar! Aber bei mir ist es nicht so, dass ich nicht die nächste Folge abwarten kann. Sobald eine Staffel erschienen ist, schaue ich sie mir dann meistens in einem Rutsch an.
 

Jaqen H'ghar in Game of Thrones
Foto: HBO

 

Ajouré: Hast du die Bücher vorab gelesen?

Tom: Als ich wusste, dass ich die Rolle spielen werde, habe ich die ersten beiden Bücher gelesen. Da ich aber tendenziell eher ein bisschen faul bin, ist es dabei auch geblieben. Um so ein dickes Buch durchzulesen brauche ich immer einen Strandurlaub – sonst schaffe ich das nicht (lacht).

Ajouré: Was ist dir von den Dreharbeiten am stärksten in Erinnerung geblieben?

Tom: Am meisten hat mich tatsächlich die Größe der Produktion beeindruckt. Das geht bereits damit los, dass meistens drei bis vier Teams parallel in unterschiedlichen Ländern drehen. Am Set direkt ist es wirklich faszinierend, was an Set-Design alles auf die Beine gestellt wird – da werden ganze Schiffe in Originalgröße angefertigt. Ich dachte davor immer, dass viel vor dem Green Screen gedreht wird, aber das ist gar nicht so. Für die fünfte und sechste Staffel habe ich viel im „Haus von Schwarz und Weiß“ und in der „Halle der Gesichter“ gedreht – dort ist alles tatsächlich so komplett hingebaut, mit unzähligen Gipsabdrücken von Gesichtern und riesigen Säulen – das Set ähnelte einer halben Kathedrale, was schon ziemlich imposant war.

Ajouré: „Game of Thrones“ zählt zu den weltweit erfolgreichsten Serien. Was hat sich seitdem für dich verändert?

Tom: Viel – und doch nichts. Viel natürlich hinsichtlich dessen, dass es für einen Schauspieler ein Geschenk ist, in so einer erfolgreichen Serie dabei sein zu dürfen. Und die Tatsache, dass man dann automatisch auf einen Schlag viel bekannter ist, was den praktischen Nutzen hat, bei Castern und Produzenten auf den Vorschlagslisten zu landen. Ich bekomme jetzt wesentlich mehr Angebote als vorher.

Und nichts in dem Sinne, dass ich weiterhin ganz normal wohne und lebe wie zuvor.
 

Tom Wlaschiha
Foto: Paul Partyzimmer
 

Ajouré: Du hast schon unterschiedliche Charaktere verkörpert. Wen spielst du lieber – den good oder bad guy?

Tom: Wenn ich Drehbücher geschickt bekomme, schaue ich immer, ob die Rolle, die mir angeboten wird, vielschichtig ist und eine Entwicklung durchmacht. Ob man verschiedene Seiten der Figur kennenlernt, ob sie Probleme hat, für oder gegen etwas kämpft. Solange es keine eindimensionale Figur ist, ist mir das Genre und die Tatsache ob good oder bad guy eigentlich egal. Obwohl ich sagen muss, dass bad guys tatsächlich interessanter sind, da sie meist etwas zu verbergen haben. Aber im Grunde kommt es mir immer auf die Komplexität der Figur an – und natürlich auch auf die Leute, mit denen man zusammenarbeitet. Man selber kann nämlich immer nur so gut sein, wie das ganze Team ist. Von daher gucke ich auch immer, wer die Regie macht und wer meine Schauspielpartner sind.

Ajouré: Gibt es denn ein Film-Genre, das du bevorzugst?

Tom: Vor „Game of Thrones“ hätte ich immer gesagt, dass mich Fantasy so gar nicht interessiert, weil ich das richtige Leben meist spannend genug finde. Aber jetzt habe ich gar kein Genre mehr, das ich abwählen würde.

Ajouré: Drehst du lieber Filme oder Serien?

Tom: Das Kino hat natürlich den Reiz der großen Leinwand und die Möglichkeit, Geschichten sehr bildgewaltig zu erzählen. Das wird auch immer die Stärke des Kinos bleiben. Dennoch hat auch das Fernsehen in den letzten zehn, fünfzehn Jahren hinsichtlich der technischen Entwicklungen und Erzählweise, hauptsächlich dank der amerikanischen Serien, die mittlerweile auch zu uns herüberkommen, einen Riesensprung gemacht. Viele neue Serien werden in einer horizontalen Erzählweise erzählt. Der Reiz liegt dabei darin, dass man viel tiefer in eine Figur eintauchen und mehr Facetten zeigen kann, als es in einem 90-minütigen Kinofilm möglich ist.
 

Tom Wlaschiha Shooting
Foto: Paul Partyzimmer
 

Ajouré: Eine Zeit lang warst du auch auf Theater-Bühnen zu sehen. Reizt dich das noch?

Tom: Unbedingt! Nur ist das in Deutschland mit unserem Stadttheater-System etwas problematisch, so toll es auch ist, dass wir es haben. Es macht es etwas schwierig zwischen den Medien zu wechseln. Wenn man einen Festvertrag hat, hat man selten Zeit zu drehen. Wenn man als Gast ein Stück spielt, muss man sich auch über einen längeren Zeitraum verpflichten und jeden Monat mehrere Aufführungen geben, was dann meistens auch mit den Drehplänen kollidiert.

Ajouré: Als Synchronsprecher bist du hin und wieder auch noch tätig. Was macht es für dich so besonders, einem Charakter die Stimme zu verleihen?

Tom: Mir macht es großen Spaß! Das sind Arbeitsmöglichkeiten, die man als Schauspieler jenseits der Bühne und Kamera machen kann, an die ich früher so nicht gedacht hätte. Letztes Jahr habe ich zum Beispiel einen Animationsfilm synchronisiert. Man hat die Möglichkeit, nur mit seiner Stimme einen Charakter zum Leben zu erwecken, wo man sonst auch noch Mimik und Gestik zur Verfügung hat – das fällt so ja weg.

Momentan tun sich generell viele neue Tätigkeitsfelder auf. Ich mache auch viele Lesungen, die mir Freude bereiten. Kürzlich habe ich auch zum ersten Mal bei einer großen Umweltkonferenz moderiert. Es bleibt also immer abwechslungsreich und spannend.

Ajouré: Was würdest du jungen Schauspielern oder die, die es noch werden wollen, mit auf dem Weg geben?

Tom: Was man tatsächlich braucht, wenn man diesen Beruf lange machen möchte, ist extremes Durchhaltevermögen – es ist definitiv ein Marathon und kein Sprint!
Es geht weniger darum, dass man Erfolg haben will, als dass man wirklich liebt, was man tut. Es ist kein einfacher Weg; man muss gut mit Unsicherheiten leben können, denn dieser Job ist sehr unsicher. Man weiß nur selten, wie die nächsten Monate werden, aber genau das mag ich so sehr daran.

Ajouré: Gab es bei dir auch Momente, in denen deine Ausdauer schwand?

Tom: Ständig! Nach meinem Studium habe ich etwa fünf Jahre am Theater gearbeitet, wollte dann aber auch drehen, weshalb ich den Sprung in die Selbstständigkeit gewagt habe. Es ist am Anfang wahnsinnig schwer auch nur an kleine Jobs heran zu kommen, weil es ein knallhartes Geschäft ist. Es ist schwierig, Leute zu finden, die dir einen Vertrauensvorschuss geben, wenn du noch nichts vorzuzeigen hast. Mich hat es einige Jahre gedauert, Fuß zu fassen. Zwischendurch habe ich schon öfters überlegt gehabt, ob ich meine viele Energie, die ich hatte, nicht besser in einem anderen Job sinnvoller einsetzen kann.
 

Tom Wlaschiha im Gespräch
Foto: Paul Partyzimmer
 

Ajouré: Was würdest du in Zukunft gerne mal machen?

Tom: Das Tolle an meinem Beruf ist ja, dass man im besten Fall immer überrascht wird. Ich weiß überhaupt nicht, was in einem halben Jahr sein wird – und das finde ich auch gut so. Momentan tun sich viele neue Sachen auf. Ich habe aber keinen Masterplan, sondern genieße gerade die vielfältigen Möglichkeiten des Berufs.

Ajouré: Gibt es jemandem mit dem du gerne mal zusammenarbeiten möchtest?

Tom: Ja, obwohl ich mich immer scheue, Namen zu nennen. Es gibt viele tolle Kollegen und Regisseure, von denen man lernen kann. Wenn ich jetzt ein paar Namen nennen würde, werden es diese garantiert nicht.

Ich habe aber auch nicht die eine Lieblingsrolle, die ich unbedingt spielen möchte.

Ajouré: Was steht als Nächstes an?

Tom: Im Frühjahr habe ich mit Ken Duken den Roadmovie/Thriller „Berlin Falling“ gedreht – das war gleichzeitig auch sein Regie-Debüt. Der Film wird wahrscheinlich im Januar oder Februar 2017 in die Kinos kommen, worauf ich mich wirklich sehr freue, da es eine intensive Arbeit war.

Im Sommer habe ich die Komödie „Eltern lügen besser“ gedreht, die auch im kommenden Jahr erscheinen wird.

Als nächstes freue ich mich aber erst einmal auf einen Fernsehfilm, bei dem Lars Kraume Regie führt. In dem Film geht es um die NSU-Morde – ein wirklich spannendes Drehbuch. Es bleibt also alles sehr abwechslungsreich, was mir wichtig ist, da ich mich ungerne auf ein Genre festlegen lassen möchte.

Ajouré: Du bleibst also auch weiterhin deutschen Produktionen treu …

Tom: Unbedingt! Sprache ist nämlich ein ganz wichtiger Faktor bei einem Schauspieler. Deutsch ist ja meine Sprache – zu der ich einen ganz anderen emotionalen Zugang habe, als ich ihn zum Englischen je haben werde. Egal wie gut man eine Fremdsprache spricht, man kann sie nur lernen. Den emotionalen Rucksack, den eine Sprache samt ihrer vielen natürlichen Assoziationen für Worte mit sich bringt, bekommt man nicht mitgeliefert. Von daher möchte ich unbedingt auch weiterhin hierzulande arbeiten.

Ajouré: Die letzte Frage wird sicher alle „Game of Thrones“-Fans brennend interessieren: Wirst du bis zum Ende der Serie zu sehen sein?

Tom: Das könnte ich dir jetzt verraten, aber dann müsste ich dich töten.
 

Drei Gründe, um mit Game of Thrones anzufangen!

Drei Gründe, um mit Game of Thrones anzufangen!

 

Fotos: Paul Partyzimmer; HBO

Normal vs. Teuer: Ein Style in zwei Varianten

Dieses Mal zeigen wir dir den gleichen Style in zwei verschiedenen Variationen – der wichtigste Unterschied: Das eine Outfit kostet 750 Euro mehr als das andere. Nur weil etwas sehr stylisch ist muss es dich also nicht gleich in den finanziellen Ruin treiben. Beide Outfits haben einen großen Schal als Eyecatcher und runden diesen mit einem herbstlichen Mantel ab. Dazu kommt noch eine weit geschnittene Hose, die hochgekrempelt und mit Sneakers kombiniert wird. Letztes Merkmal ist die runde Sonnenbrille, die zusammen mit der Mütze bei dem teureren Outfit eine künstlerische Ader erahnen lässt.

 

Style 1:

8 Artikel für gesamt: € 499,60
 

Normal vs. Teuer
 

T-Shirt: Brooklyn’s Own by Rocawear T-Shirt print – dark green € 19,95

Hose: Chasin‘ DALAI – Cargohose – olive € 99,95

Cap: Djinn’s BASIC BEAUTY – Cap – olive € 24,95

Schuhe: Reebok Classic CLASSIC – Sneaker low – white/light grey€ 84,95

Tasche: Zign Shopping Bag – black € 49,95

Schal: Cheap Monday Schal – grey melange € 29,95

Jacke: Black Kaviar KANAK – Strickjacke – taupe € 139,95

Brille: Komono URKEL – Sonnenbrille – black chameleom € 49,95

 

Style 2:

7 Artikel für gesamt: € 1249,65
 

Normal vs. Teuer
 

Schal: Versace Schal – bluette € 239,95

Mütze: Menil PARMA – Mütze – navy € 49,95

Brille: Ray-Ban Sonnenbrille – dark grey € 239,95

Mantel: Strellson NOAR – Wintermantel – schwarz € 299,95

Pulli: Superdry Strickpullover – fisherman twist € 69,95

Jeans: J Brand MICK – Jeans Slim Fit – black € 219,95

Sneaker: Nike Sportswear AIR MAX COMMAND – Sneaker low – grey € 129,95

 

 
Fotos: PR/Zalando

10 Tipps, um noch genialer zu werden, als du schon bist

Viele Menschen haben sich im Laufe der Geschichte Gedanken darüber gemacht, was „Genie“ bedeutet. Einige darunter waren selbst Genies. Albert Einstein zum Beispiel war der Überzeugung, dass Genie „ein Prozent Talent und 99 Prozent harte Arbeit“ sei. Unabhängig davon, ob man sich nun für ein Genie hält oder nicht: Es kann förderlich sein, sich Denkmuster und Arbeitsweisen von Menschen abzuschauen, die Geniales geleistet haben. Dazu braucht es keinen hohen IQ. Die folgenden Anhaltspunkte können dabei behilflich sein um noch genialer zu werden, als du schon bist:

 
Ab jetzt wird’s nur noch genialer

 

1. Keep it simple!

Oftmals ist ein Genie derjenige, der etwas Einfaches zum ersten Mal denkt. Gute Einfälle müssen nicht unbedingt hochkomplex oder ausgefallen sein. Die Erfindung des Rads beispielsweise erscheint uns heute offensichtlich. Doch auf das Prinzip eines Rads zu kommen, ohne jemals ein Rad gesehen zu haben, ist genialer als man denken mag, und dabei doch so simpel. Indem man Aufgabenstellungen auf das Wesentliche reduziert und etablierte Konzepte hinterfragt, kommt man möglicherweise auf überraschend einfache und elegante Lösungen.

 

2. Betrachte Probleme aus verschiedenen Blickwinkeln!

Im Englischen wird oft der Begriff „thinking outside box“ gebraucht. Das heißt nichts anderes, als ein Problem aus den verschiedensten Perspektiven zu betrachten und dabei den althergebrachten Standpunkt zu verlassen und auch unkonventionelle oder auf den ersten Blick unsinnige Lösungsvorschläge in Betracht zu ziehen. Dies fällt oft schwer, da jeder nun einmal durch sein Weltbild und seine Erziehung und Ausbildung konditioniert ist, bestimmten Denkmustern und Ansätzen zu folgen. Eine gewisse Distanz vom ursprünglichen Ansatz ist dabei unabdingbar. Insbesondere Brainstorming kann hier sehr behilflich sein. Jede noch so abwegige Idee hat die Berechtigung, zumindest notiert und durchdacht zu werden. Im besten Fall führt das zu neuen kreativen Ansätzen, die über den bisherigen Tellerrand hinausgehen.

 

3. Visualisiere Probleme!

Oft sind Worte oder Zahlen zu abstrakt, aber ein Bild macht intuitiv den gesamten Sachverhalt klar. Es gibt unzählige Beispiele, wo dieser Ansatz erfolgreich war. Die Feynman-Diagramme in der Physik sind ein gutes Beispiel. Richard Feynman machte dabei extrem komplizierte Vorgänge der Teilchenphysik mit Hilfe rudimentärer, intuitiv verständlicher Diagramme deutlich. Die Visualisierung von Aufgabenstellungen ist auch in der Mathematik ein bewährtes Mittel. Beispielsweise lassen sich chaotische Zusammenhänge zwischen vielen Elementen oft elegant in einem einfachen Graph mit Knoten und Kanten darstellen. Auf graphentheoretischen Überlegungen beruht letztendlich auch der Suchalgorithmus, mit dem Google es zu einer der erfolgreichsten Firmen aller Zeiten gebracht hat.

 

4. Keine Angst vor Fehlern und Scheitern!

Einige der größten Erfinder der Geschichte, die unzählige geniale Arbeiten und Erfindungen hervorgebracht haben, haben ebenso viele schlechte Ideen, gescheiterte Erfindungen und Lösungen, die in Sackgassen führten, hervorgebracht. Irren ist menschlich, und Scheitern ist oftmals dennoch ein Fortschritt. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Auch wenn es ein Klischee ist – dieser Satz ist wahr. Gemäß der Devise „Ever tried. Ever failed. No matter. Try again. Fail again. Fail better“ sind Durchhaltevermögen, Disziplin und ein „sich-voran-Irren“ oftmals Charakteristika genialer Köpfe. Auch wenn ein Ansatz nicht funktioniert, hat man meist etwas Nützliches dabei gelernt und ist zumindest insofern schlauer, dass man weiß, was NICHT funktioniert, und weshalb nicht. Oft sind Genies extrem produktiv. Dabei entsteht oft auch viel Unnützes oder Fehlerhaftes. Das ist normal und unvermeidbar.

 

5. Erkenne Analogien!

Ein Merkmal großer Denker ist, dass sie Analogien und Zusammenhänge zwischen scheinbar vollkommen verschiedenen Bereichen erkennen. Der Physiker James Clerk Maxwell beispielsweise erkannte die Gemeinsamkeiten von Hydrodynamik und Eletromagnetismus, was ihn zu den Maxwell-Gleichungen führte. Newton erkannte, dass für die Anziehung der Erde und die Bewegung von Planeten ein und dieselbe Kraft verantwortlich ist.

Es gibt Prinzipien, die allgemeingültig sind. Entdecke sie in der Welt, durchdringe die Gemeinsamkeiten verschiedenster Phänomene, und sei dir dabei der Unterschiede trotzdem bewusst. Das führt zu tiefem Verständnis der Materie. Ein weiterer Vorteil: Oftmals wurde ein Problem in einem anderen, äquivalenten Bereich bereits gelöst. Möglicherweise lässt sich die Lösung dann auf andere Bereiche übertragen.

 

6. Denke in Bildern und Metaphern!

Dieser Punkt kombiniert die Prinzipien der Visualisierung und des Erkennens von Analogien. Wer in Metaphern denken kann, schafft sich eine bildliche Übertragung der Realität in einer Metapher und erkennt dabei die Analogie zwischen Metapher und Fragestellung.

 

7. Erkläre jemandem, was dein Problem ist, und wie du versuchst es zu lösen!

Nur was man erklären kann, hat man wirklich verstanden. Oft werden einem grundlegende Zusammenhänge klar, während man einer anderen Person eben diese erklärt. Ist man nicht in der Lage, die Situation einfach verständlich zu erläutern, erkennt man möglicherweise, wo noch Lücken im eigenen Verständnis vorhanden sind, die man daraufhin füllen kann.

In der Programmierung existiert der Begriff „Rubber duck debugging“. Der Prozess des „debuggings“ besteht darin, Fehler in einem Programm ausfindig zu machen und zu korrigieren. Es wurde die Erfahrung gemacht, dass es oft zielführend ist, einer weiteren Person den Code zu erklären. Dabei kommt man oft während des Prozesses des Erklärens selbst auf die Lösung. Ist im Moment keine andere Person da, der man das Problem schildern kann, greifen manche Programmierer zu einer Gummiente (ja, wirklich) und erklären dieser das Dilemma. Daher der Begriff „Rubber duck debugging“.

 

8. Erkenne die Macht von Gedankenexperimenten!

Sowohl in der Philosophie als auch in der Physik sind Gedankenexperimente extrem hilfreich und beliebt. Oftmals lassen sich Zusammenhänge nicht experimentell überprüfen oder an der Realität testen. Doch ein gut durchdachtes Gedankenexperiment kann ebenso überzeugend sein. Dabei wird eine Situation ersonnen, die das Wesentliche einer Fragestellung zu Tage bringt. Einsteins Zwillingsparadoxon oder das berühmte Trolley-Problem aus der Philosophie sind herausragende Beispiele für dieses Konzept, doch es gibt unzählige gute Beispiele. Das Durchspielen von Fragestellungen und Lösungen in Gedanken, in fiktionalen Situationen, die das Problem auf das Wesentliche reduzieren, kann ein erstaunlich hilfreiches Instrument sein.

 

9. Lerne von Meistern ihres Fachs! Je genialer desto besser

Von wem könnte man besser lernen, ein Genie zu sein, als von einem bereits anerkannten Genie. Oftmals waren Genies einerseits angespornt, und andererseits zugleich eingeschüchtert von den großen Meistern vor ihnen oder unter ihren Zeitgenossen. Hölderlin bewunderte Goethe und Schiller maßlos, in der Überzeugung, er könne selbst nie so gut werden. Doch manche halten Hölderlin heute für den größten aller deutschen Dichter. Ein Schriftsteller, der Shakespeare liest, muss zunächst einmal anerkennen, dass er dagegen unbedeutend ist. Ein wichtiger Punkt ist: Genie wird oft aus Bescheidenheit geboren! Aus dem Bewusstsein heraus, dass es noch andere, noch größere und bessere gibt. Jemand, der sich selbst für ein Genie hält und damit prahlt, ist mit allergrößter Wahrscheinlichkeit kein Genie!

 

10. Arbeite hart und lerne an deinen Fähigkeiten!

Der wichtigste Punkt auf dem Weg zur Genialität ist Durchhaltevermögen und Disziplin. Einstein wusste, wovon er redet, als er sagte, Genie sei 99 % harte Arbeit. Er hatte es selbst am eigenen Leib zu spüren bekommen. An seiner allgemeinen Relativitätstheorie arbeitete er von 1905 bis 1915. Die meiste Zeit musste er sich in die höchsten Sphären der Mathematik einarbeiten, um die Probleme, die sich ihm stellten, überhaupt angehen zu können.

Goethe sagte: „Es bildet ein Talent sich in der Stille, sich ein Charakter in dem Strom der Welt.“ Um wirklich außergewöhnlich zu werden, muss man in der Stille viel Zeit mit Üben, Nachdenken, Wiederholen verbringen. Viele sagen, um ein wirklicher Meister seines Fachs zu werden, braucht es 10.000 Stunden Arbeit. Egal, ob man es zum Pianisten oder zum Hacker bringen möchte. Deshalb ist dies der letzte und wahrscheinlich wichtigste Ratschlag. Üben, üben, üben. Jeden Tag. Jede freie Minute. Prioritäten setzen. Und dabei darauf achten, dass man dennoch ein glückliches Leben führt.

 
Haben dir diese 10 Tipps, um noch genialer zu werden, als du schon bist geholfen?

Löse diese Probleme mit deiner neu gewonnenen Genialität.

6 Männerprobleme von denen Frauen keine Ahnung haben

 

Foto: Chad Baker / Getty Images

The Accountant – Filmkritik & Trailer


The Accountant – Die Story

Christian Wolff (Ben Affleck) ist nach außen hin ein unscheinbarer Buchhalter. Doch seine unglaubliche Begabung mit Zahlen, bedingt durch seinen Autismus, macht ihn zu etwas Einzigartigem in seiner Branche. Dennoch wissen davon nur wenige Menschen, zählen doch in erster Linie die großen Verbrecher dieser Welt zu seinen Kunden. Seine Tarnung ist dabei so simpel wie clever und lässt ihn lange unter dem Radar der Finanzbehörden unsichtbar werden.

Doch ausgerechnet als er einen legalen Fall annimmt, stößt er auf Ungereimtheiten, die sich alsbald als echte Bedrohung herausstellen. Denn irgendjemand setzt alles daran, etwas zu vertuschen und bringt dabei systematisch Menschen um. Zudem kommen ihm mit Ray King (J. K. Simmons) und Marybeth Medina (Cynthia Addai-Robinson) zwei Finanzbeamte so langsam auf die Schliche.

 

 

Rechenschieber trifft Actionheld

Ein autistischer Buchhalter, der illegale Geschäfte betreibt und sich dazu noch in bester Superagentenmanier gegen böse Buben mit dicken Knarren behaupten muss. Mit „The Accountant“ läuft ein weiteres Filmhighlight 2016 in den Kinosälen.

Vorweg sei gesagt, wer hier einen realistischen Film über Autismus erwartet, sollte seine Erwartungshaltung ändern, denn in erster Linie ist hier ein actionlastiger Thriller entstanden, der das Thema Autismus als eine Grundlage nimmt, um damit eine unterhaltsame und spannende Geschichte zu erzählen.

So präsentiert sich Ben Affleck in der Rolle des autistischen Buchhalters als eine gelungene Wahl, die genau das richtige Maß, zwischen Actionheld und hochbegabtem, aber im Umgang mit Menschen schwachem Mathegenie, inne hat. Daraus entsteht zwar eine Figur, die es im echten Leben so wohl nie geben könnte, aber gerade das macht sie wiederum so reizvoll. Daneben kommt mit Anna Kendrick, J. K. Simmons, Jon Bernthal, John Lithgow und Cynthia Addai-Robinson ein interessantes Team an Nebendarstellern zum Einsatz, das sich mehr als sehen lassen kann. Sowohl in Dialog-, als auch Actionszenen machen alle Beteiligten eine gute Figur und sorgen für einen runden Film.

Auch optisch und klanglich macht der Streifen einiges her. Die kühlen, meist klaren Bilder und eine ausgefeilte Soundkulisse tragen zum stimmigen Gesamteindruck maßgeblich bei.

Die Geschichte an sich ist durchweg mitreißend und hält den Spannungsbogen von Anfang bis Ende. Manche Drehung und Wendung im Geschehen bringt dabei frischen Wind, auch wenn der kritische Betrachter die ein oder andere Offenbarung durchaus als zu viel des Guten empfinden könnte. Doch bei einem Film, dessen Story nicht viel mit der Realität gemeinsam hat und dabei doch so echt anmutet, sollte man genau dies erwarten (dürfen).

 

Unberechenbar gut

„The Accountant“ ist ein rundum gelungener Unterhaltungsfilm, der, obwohl einfach gehalten, dank unerwarteter Ereignisse überraschen und mit gut aufspielenden Darstellern überzeugen kann. Wer gute Action mag und an einem unverbrauchten Storyansatz interessiert ist, könnte mit diesem Streifen einen Volltreffer landen.

 

The Accountant Filmposter
Kinostart: 20. Oktober 2016
 

Fotos: Warner Bros. GmbH

Trick-or-Treat – Die richtigen Pieces für den coolsten Halloween-Look

Halloween steht vor der Tür, die ersten Einladungen zu coolen Partys flattern ins Haus und du hast keine Ahnung, was du anziehen sollst? Auf das große Verkleiden und Geschminke hast du keine Lust? Dann findest du vielleicht in unseren Vorschlägen das Richtige für dich!

Denn mit diesen Pieces bist du für jede Party richtig gekleidet, ohne die ganz große Nummer fahren zu müssen.
 


Auch interessant für dich: Last Minute Halloween Kostüme für Männer


 

Fotos: PR/Tracdelight

Die besten Tipps für Android Marshmallow

Neue Version, neue Möglichkeiten

Der ewige Streit zwischen iOS- und Android-Nutzern, welches System besser sei, wird wohl nicht so schnell enden. Dass Android etwas komplexer ist und somit mehr Möglichkeiten bietet das Smartphone anzupassen, allerdings auch schwerer in der Handhabung ist, sollte allerdings jedem klar sein. Damit du dir diesen größeren Spielraum zu Nutze machen kannst, zeigen wir dir dieses Mal die besten Android Tipps für die neue Version 6.0 (Android Marshmallow).
 

Screenshots

Seit dem neuen Update des Betriebssystems führt ein Druck auf den Power-Button und den Home-Button leider nicht mehr zum gewünschten Ergebnis. Die neuen Screenshots werden aufgenommen, indem man mit seiner gesamten Hand über den Bildschirm streicht. Dies ist auf jeden Fall gewöhnungsbedürftig und wir sind uns noch nicht so sicher, ob wir glücklich über diese Änderung sind, vor allem weil man den Befehl in den Einstellungen nicht ändern kann.
 

Google Now

Auf der Startseite ist schon seit längerem das bunte Google-Logo zu sehen, mit einer Suchleiste und einem Mikrofon. Was vorher nur die Spracheingabe und eine Schnellsuchfunktion im Internet darstellte, ist nun zu einer universellen Suchleiste geworden. Bei Eingabe eines Suchbegriffes kriegt ihr binnen weniger Sekunden Apps, Interneteinträge und Musiktitel oder Alben aus den entsprechenden Mediatheken angezeigt.
 

Markieren geht über Studieren

Richtig, diese Überschrift sieht nur so zusammengewürfelt aus, da Android sich kurzerhand dazu entschieden hat, uns ein paar extra Optionen zu geben, wenn wir einen Textausschnitt markieren. Man kann wie üblich alles markieren oder den markierten Teil kopieren, außerdem kann man nun auch die markierte Stelle teilen oder eine Websuche nach dem Wort beziehungsweise einer Wortgruppe durchführen. Zugriff auf das letzte Feature erhältst du, wenn du Google Übersetzer installierst. Denn seit Android Marshmallow kannst du ganze Textpassagen markieren und sie problemlos mit einem Touch übersetzen lassen, egal ob du im Internet oder in Apps unterwegs bist.
 

Geheime Befehle

Um in den Entwicklermodus zu gelangen, der dich als Admin des Android-Systems handeln lässt, musst du zunächst in den Einstellungen auf die Geräteinformationen gehen. Dort musst du siebenmal auf die Modellnummer tippen, daraufhin solltest du eine Benachrichtigung erhalten, dass du nun im Entwicklermodus bist. Doch es gibt noch andere Codes, die du eingeben kannst, um Inhalte zu erreichen, die nicht für die Augen des Benutzers gedacht sind. Diese gibst du über die Telefon-App wie eine Telefonnummer ein, sollte der Code funktionieren, wirst du – sobald du ihn vollständig eingeben hast – zum Programm weitergeleitet.

Mit *#06# wird dir zum Beispiel sofort die IMEI- und die S/N-Nummer angezeigt. *#0*# öffnet das allgemeine Service Menü. Hier hast du viele Befehle, die vor allem dem Hersteller helfen Fehler zu lokalisieren oder generelle Tests durchzuführen. Mit ein bisschen Interesse und Aufwand kannst du allerdings Wege finden, wie diese Menüs nützlich für dich sein können. HTC Handys öffnen das Service Menü mit *#*#3424#*#*.
 

Der Schutzengel (Recovery Modus)

Den Wartungsmodus solltest du nur benutzen, wenn nichts anderes mehr geht, wenn du dich mit ihm auseinandersetzt, könntest du allerdings in der Lage sein, dein Handy selbstständig zu retten. Um in den Wartungsmodus zu gelangen muss das Smartphone zunächst ausgeschaltet werden. Bei Samsung Geräten kommst du in den Recovery Modus, indem du die Lautstärke-Tasten, den Power-Button und den Home-Button gedrückt hältst. Nachdem das Handy hochgefahren ist lässt du den Power-Button los, hältst die anderen Knöpfe aber noch gedrückt. Bei einem HTC Telefon muss man die Lautstärke Taste und den Power-Button gedrückt halten. Solltest du in dem Modus sein, kannst du mit den Lautstärke Tasten steuern und mit dem Power-Button eine Eingabe tätigen. Was genau du im Recovery Modus eingeben solltest um deinen Fehler zu beseitigen solltest du allerdings nochmal nachgucken.

 

 

Dies sind wohl die nützlichsten Tipps für fortgeschrittene Android-Benutzer, man muss allerdings im Hinterkopf behalten, dass viele Tricks sich mit einer neuen Android-Version ändern. Wir wünschen dir viel Spaß beim Ausprobieren und verraten dir jetzt schon, wenn du einmal in den Service-Menüs warst, entdeckst du vielleicht doch den kleinen Hacker, der in dir schlummert.

 

Fotos: Amazon/PR; Westend61 / Getty Images

Opel Mokka X – Der Schutzengel fährt immer mit

Stell dir vor du bist überall online und es kostet nichts! Geht nicht? Denkst du! Geht doch!

Wir waren für euch zusammen mit Opel im wunderschönen Edinburgh unterwegs, um den neuen Opel Mokka X zu erleben. Abgesehen von allen technischen Details, auf die wir im Artikel noch eingehen, hat uns aber eins ganz besonders fasziniert, und dafür hat er nicht umsonst den „Connectivity Award 2016“ gewonnen.
 

Und deswegen fährt ein Schutzengel immer mit!

Der neue Service-Assistent OnStar hat den Connectivity Award 2016 gewonnen, da Opel nicht nur den allgegenwärtigen Schutzengel mit automatischer Unfallhilfe, Pannen- und Diebstahl-Notfallservice im Auto eingebaut hat, nein, OnStar gewährleistet auch, dass das System dank leistungsstarkem WLAN-Hotspot die beste Vernetzung für bis zu sieben mobile Geräte hat. Und das völlig kostenlos. Für alle, die noch nicht ganz wissen, was OnStar alles leistet: OnStar hat mit seiner OnStar-Taste im Fahrzeug einen direkten Ansprechpartner bei allen Fragen dieser Welt. Wo ist die nächste Tankstelle? Ein Klick und ein Berater auf der anderen Seite hilft freundlich und schnell weiter. Bei einem Unfall im Straßenverkehr ist OnStar sofort für den Fahrer da. Sobald die Airbags ausgelöst wurden, treten die Mitarbeiter von Opel OnStar mit dir übers Fahrzeug in Kontakt und helfen in Windeseile. Davon sind wir richtig begeistert!
 

Opel OnStar

 

Und wie war das mit dem online sein?

Überall online? – Das wollten wir genau wissen und sind einmal quer durch Schottland gefahren. Und wir waren tatsächlich überall dort online, wo es auch für unsere Smartphone-Geräte möglich war, online zu sein. Wir hatten perfekten Empfang und konnten unsere eigenen Geräte via WLAN zur OnStar-Schnittstelle verbinden, um damit online zu gehen. Das heißt: 98 % die volle Netzabdeckung in einer angenehmen Geschwindigkeit – wir sind überwältigt!

Das OnStar-System ist nur ein Argument, um so positiv über den Mokka X zu schreiben. Das reicht uns natürlich noch nicht, und deshalb schauten wir weiter auf die Fahrzeug-Details. Auf den Prüfstand genommen haben wir zum Beispiel auch Faktoren wie Umweltschutz und wie Opel damit umgeht!
 

Opel Mokka X Cockpit

 

Horsepower:

Unter der Haube hat sich zum Vorgänger nicht allzu viel verändert: Was aber neu hinzugekommen ist, ist ein 1,4 Liter großer Direct Injection Turbo-Benziner, der mit 112 kW/152 PS an die Spitze der Motorpalette rückt. Er leistet eine Höchstgeschwindigkeit von 191 km/h und verbraucht dem Hersteller zufolge im Mittel 6,4 Liter. Das entspricht einem CO2-Ausstoß von 149 g/km. Des Weiteren hat Opel wie bisher zwei weitere Benziner mit 85 kW/115 PS oder 103 kW/140 PS sowie zwei 1,6-Liter-Diesel mit 81 kW/110 PS oder 100 kW/136 PS.
 

Opel Mokka X Rückansicht
 

Zum Preis:

Der hochwertige Auftritt, der bereits den aktuellen Mokka auszeichnet, wird durch das neue Interieur nochmals gestärkt. Preislich bleibt der SUV fast gleichbleibend. Der Mokka X, ein 1,6er mit 115 PS, kostet weiterhin ab 18.990 Euro.
Maximal wäre der Opel für 30.010 Euro zu haben (ehemals 29.710 Euro). Unter seiner Haube: der bekannte 1,6 CDTI mit 136 PS.
 

Unser Fazit:

Der kleine SUV überzeugt uns zwar nicht mit seinem Kofferraum-Volumen, da mehr Platz auf den Innenraum gelegt wurde, aber sonst mit allem anderen, was er zu bieten hat. Der Preis passt optimal zur Leistung und seinem Können. Das neue Design und der niedrige Verbrauch passen absolut in das Jahr 2017 und perfekt in unsere Welt. Daumen hoch sagt die AJOURE´ Men Redaktion!

 

Fotos: Opel PR

Profitmon: So nutzen Firmen den Pokémon Go-Hype

Der Pokémon Go-Hype klingt langsam ab, doch auch wenn nicht mehr die ganze Welt auf die Jagd geht, so tummeln sich noch immer reichlich Spieler auf den Straßen um den virtuellen Monstern Bälle an den Kopf zu werfen. Mit dem Hype kamen auch viele verrückte Geschichten, die teilweise wahr, aber manchmal einfach erfunden waren. Doch heute sehen wir uns einige Marketing-Ideen an, mit denen Unternehmen den Hype zu ihrem Vorteil nutzen.
 

Pokémon Go-Hype
 

Am einfachsten lockt man Pokémon Go-Spieler natürlich mit Pokémon an. Man hätte es sich denken können. So haben es Geschäfte mit benachbarten Pokéstops wohl am einfachsten. Kurzerhand ein Lockmodul auf den Pokéstop gesetzt und schon zieht man sowohl Pokémon, als auch Menschen gleichzeitig an. Beliebt ist es zum Beispiel ein Pokémon-Event zu organisieren, bei dem man die Spieler für einige Stunden mit Lockmodulen versorgt, die man im Spiel für echtes Geld kaufen kann. Eine Pizzeria in New York soll mit dieser Taktik eine Umsatzsteigerung von 75 Prozent erreicht haben. Es ist also eine Marketing-Strategie, die man nicht ignorieren sollte.
 

Pokémon Go-Hype
 

Eine Sache ist natürlich nicht zu vergessen: Pokémon Go kostet viel Akku. Dessen war sich auch die Marke Intenso bewusst, die das Spiel nutzt, um seine Powerbanks an den Mann zu bringen. Sollte kein Pokéstop in der Nähe sein, lohnt es sich immer noch mit Vergünstigungen zu locken. So zum Beispiel die Burger Buben, die Rabatte geben, abhängig davon welchem Team man angehört. Ein Autoteile-Händler aus Wien erlässt beispielsweise 20 Prozent auf Scheibenwischer und Motoröl, sollte man ein Pokémon auf dem Firmengelände fangen.
 

Pokémon Go-Hype
 

Solltest du bei deinem eigenen Geschäft keine Rabatte geben wollen und auch keinen Pokéstop in der Nähe haben, gibt es dennoch ein paar Tricks, die den einen oder anderen Spieler anlocken werden. So werben Unternehmen wie Esso mit Fotos von besonderen Pokémon vor ihren Tankstellen oder mit Pokéstops in der Umgebung, auch wenn sie keine Lockmodule spendieren.
 

Pokémon Go-Hype
 

Nicht zu vergessen ist natürlich die steigende Beliebtheit von Pokémon-Produkten, denn durch das Spiel ist alles, was mit Pokémon zu tun hat, wieder beliebter geworden. Die Fernsehserie Pokémon wird seit dem Release des Spiels wesentlich häufiger im Internet gestreamt und Produkte wie Pokémon-Socken oder T-Shirts erfreuen sich ebenfalls größerer Beliebtheit denn je.
 

Pokémon Go-Hype
 

Man kann natürlich auch viel Geld ausgeben, um Pokémon Go als Marketing-Strategie zu nutzen, so wie es zum Beispiel McDonalds in Japan gemacht hat: Für eine nicht bekannte Summe wurde dafür gesorgt, dass jede Filiale einen Pokéstop oder eine Arena hat.
 

Pokémon Go-Hype
 

Mit ein bisschen Kreativität kann man Pokémon Go auf jeden Fall nutzen, um mehr Kunden anzulocken, selbst jetzt, wo der Hype nicht mehr maximal ist.
 

Pokémon Go-Hype
 

Fotos: Facebook Screenshots von BVG/Weil wir dich lieben, Burger Buben, Netto Marken-Discount, Pickup, Sparkasse, artaxo

Die Insel der besonderen Kinder – Filmkritik & Trailer

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Die Insel der besonderen Kinder – Die Story

Als Jacobs (Asa Butterfield) Großvater (Terence Stamp) unter mysteriösen Umständen stirbt, macht sich Jacob auf, dem letzten Hinweis seines Großvaters nachzugehen. Denn obwohl er die Guten-Nacht-Geschichten seines Großvaters, wie dieser in seiner Jugend im Waisenhaus mit übermenschlich begabten Kindern lebte, mit fortgeschrittenem Alter und dem Zutun seiner Eltern als Fantasien abgetan hatte, wecken die jüngsten Ereignisse seine Neugier.

Und so macht sich Jacob auf die Suche nach dem Waisenhaus, das sich auf einer Insel bei Wales befinden soll. Aber alles was er zunächst findet, sind nur zerstörte Überreste. Bis, ja bis er auf einmal doch noch entdeckt, wonach er gesucht hat und sich die wundersamen Geschichten seines Großvaters als wahr erweisen. Und auf einmal ergibt so vieles einen Sinn.

Doch Jacobs Begeisterung schlägt alsbald um, als er erfährt, dass nicht nur Schönes in dieser fantastischen Welt existiert, denn die Kinder haben einen Feind. Und der ist seit langer Zeit auf der Suche nach ihrem Versteck und gerade jetzt scheint er ihre Fährte wieder aufgenommen zu haben.

 

 

Tim Burton in Höchstform

Mit dem Fantasy-Märchen „Die Insel der besonderen Kinder“ liefert Tim Burton einmal mehr eine skurril, interessante Geschichte, die sich vom Einheitsbrei abhebt.

Vermutlich jeder Kostüm- und Setdesigner träumt davon, einmal einen Burton Film auszustatten. Und auch in seinem neuesten Werk lässt es Burton wieder optisch krachen. Von schrägen Figuren über tolle Orte bis hin zu raffinierten Effekten ist alles dabei, was das Herz eines Burton Fans höher schlagen lässt. Denn der Macher von aktuellen Hits wie Charlie und die Schokoladenfabrik, Alice im Wunderland, aber auch alten Klassikern wie Beetlejuice oder Batman (1989) hat einmal mehr seine Liebe zu außergewöhnlichen Geschichten im Burton-typischen „quietschbunt und dennoch düster“ Look ausgelebt.

Dabei ist ein Film herausgekommen, der irgendwo zwischen Jugendfilm und Erwachsenenmärchen liegt. Etwas Harry Potter, etwas Alice im Wunderland. Verfilmt wurde nach dem Bestseller „Miss Peregrine’s Home for Peculiar Children“ von Ransom Riggs, das eine wunderbare Grundlage für Burtons Stil liefert. Hier, in der abgefahrenen Welt von Riggs Erzählung, schöpft Burton aus dem Vollen.

Ebenso ein gutes Händchen beweist der Regisseur mit der Besetzung der Rollen. Durch die Bank weg passen die verschiedenen Darsteller zu ihren Charakteren. Selbst die Nebenrollen sind gelungen besetzt und tragen mit bereits erwähntem Set- und Kostümdesign, aber auch mit der Musik und allem was dazu gehört, zu einer gelungenen Atmosphäre bei.

Dem Film selbst kann man, außer dass er vielleicht geschmacklich nicht gefällt, höchstens vorwerfen, in seiner Erzählstruktur und der Logik nicht immer zu 100 Prozent rund zu sein. So schön die Geschichte auch umgesetzt ist, an manchen Stellen hätte man dem Betrachter etwas mehr Zusammenhang mitgeben können.

 

Kein Kinderfilm – aber für alle Anderen

„Die Insel der besonderen Kinder“ ist eine spannende Fantasy-Jugendbuchverfilmung in düsterem Gewand. Denn, obwohl Kinder die Hauptrollen inne haben und auch im Titel erwähnt werden, ist der Film alles andere als für (kleine) Kinder. Der Film richtet sich, mit dem was gezeigt wird, an Jugendliche und Erwachsene. Wer generell Burton mag oder einfach Interesse an gut gemachtem Fantasy-Kino hat, der sollte sich den Film nicht entgehen lassen.

 
Die Insel der besonderen Kinder
Kinostart: 6. Oktober 2016

 

Fotos: Fox Deutschland