More
    Ajoure Blog Seite 213

    Los Mützos – Wintermützen mit Stil

    Der Herbst ist da und mit ihm die kalten Tage, es ist nur eine Frage der Zeit, bis der Winter kommt und man es kaum abwarten kann, mit roten Ohren und roter Nase endlich nach Hause ins Warme zu kommen. Ein Hilfsmittel gegen die kalte Nase kennen wir leider noch nicht, doch der Rest des kalten Kopfes kann mit einer warmen Mütze gerettet werden. Unsere Lieblinge sind ein paar schlichtere Beanies, auffälligere, knallige Mützen und ein paar schrille Modelle, die mit dem einen oder anderen Bommel versehen wurden. Bei unserer Wintermützen-Auswahl ist für jeden Geschmack etwas dabei!

     

     

    Fotos: PR/Tracdelight; PeopleImages.com/Getty Images

    Willkommen bei den Hartmanns – Filmkritik & Trailer

    Willkommen bei den Hartmanns – Die Story

    Angelika Hartmann (Senta Berger) möchte ihrem Leben endlich wieder Sinn geben. Als ehemalige Schuldirektorin, die Kinder aus dem Haus, der Mann bei der Arbeit oder im Jugendwahn, sucht sie nach einer Aufgabe. Als sie Kleidung ins Flüchtlingsheim bringt und erfährt, dass Unterkünfte für Flüchtlinge gesucht werden, steht für sie fest, wir nehmen einen auf!

    Doch ihr Mann Richard (Heiner Lauterbach) ist davon gar nicht angetan und verleiht seinem Unwillen deutlich Ausdruck und auch Sohn Philip (Florian David Fitz) hält es für keine gute Idee. Doch für Angelika steht unumstößlich fest, der Flüchtling, das wird ihr Projekt. Immerhin Tochter Sophie (Palina Rojinski) steht ihrer Mutter dabei zur Seite.

    Als sich die ersten Wogen wieder geglättet haben, bekommt Angelika dann auch ihren Willen und schon wenig später steht mit Diallo Makabouri (Eric Kabongo) der Flüchtling fest, der bei den Hartmanns einziehen wird. Doch damit beginnt das eigentliche Drama erst, nicht etwa, weil Diallo problematisch wäre, nein, Familie Hartmann selbst verfügt schon über genügend Krisenpotential, das nun erst so richtig an die Oberfläche gespült wird. Also, herzlich willkommen bei den Hartmanns.

     

     

    Klassische Komödie trifft auf bislang untypische Thematik

    Sie ist da, die erste deutsche Komödie zum Thema Flüchtlingskrise. Mit einem prominenten Cast und viel Witz macht sich Regisseur Simon Verhoeven daran, das mediale Dauerthema in unterhaltsamer Form aufzuarbeiten.

    Dabei bleibt der Film massentauglich und kommt im klassischen Gewand einer typisch deutschen Komödie daher. Einzig die Thematik hebt ihn ein wenig von den übrigen, doch sehr oft gleichförmigen und erwartbaren Komödien ab. Was viele Filme aus diesem Genre hingegen leicht zu einer gewissen Eintönigkeit verkommen lässt, bringt hier die nötige Vertrautheit mit, um ein interessantes, bisher wenig in dieser Form behandeltes Thema für das breite Publikum zugänglich zu machen.

    In einer durchaus gelungenen Mischung aus Ernsthaftigkeit, die aber nie lange ernst bleibt und einer Albernheit, die aber nie so albern wird, dass man die wichtige Thematik dahinter vergisst, manövriert Verhoeven die Handlung zwischen Familienproblemen, Flüchtlingskrise und Gesellschaftskritik durch den Film, der nie ganz bösartig weh tun will, aber trotzdem alles offensiv thematisiert und bei dem allen Seiten ihr Fett weg bekommen.

    Dazu lebt der Film enorm von den vielen verschiedenen Figuren, von den gut aufspielenden Hauptdarstellern Senta Berger, Heiner Lauterbach und Eric Kabongo, über die vielen, zum Teil ebenfalls mit bekannten Gesichtern besetzten Nebenrollen, die in ihrer Vielfältigkeit erst so richtig das Thema von allen Seiten darstellen und mit Leben einhauchen. Der große Cast macht definitiv Sinn und ist hier nicht einfach nur als Namedropping zu verstehen.

    Da sich die gesamte Handlung auf sehr viele Figuren verteilt, entwickelt sich die Geschichte sehr breit gefächert, die klassische Spannungskurve gibt es zwar, dennoch sind es auf dem Weg dorthin vor allem die vielen kleinen Spannungsspitzen, die den Film durchaus reizvoll und sehenswert machen. Zudem mit einer soliden Soundkulisse und ein paar schönen Bild- und Kameraspielereien versehen, gerät auch der Rahmen des Werkes rund und muss sich hinter den Genre-Kollegen in keinster Weise verstecken.

     

    Feelgood mit Hintergrund

    Wer eine unterhaltsame Komödie zwischen Familienangelegenheiten und Flüchtlingskrise erleben will, die ohne übertriebene Schwere auskommt, aber dennoch zum Nachdenken anregt, der ist mit „Willkommen bei den Hartmanns“ bestens bedient.

     

    Willkommen bei den Hartmanns Kinoposter
    Kinostart: 03. November 2016

    Genrewechsel-Blitzrunde!

    Zoomania – Filmkritik & Trailer

     

    Fotos: Warner Bros. Germany

    Will Smith: Die zwei Grundsteine des Erfolgreichseins

    Denkt man an Will Smith, kommt den meisten wohl einer seiner Filme, wie „Men in Black“, in den Sinn. Andere werden an seinen großen Serienerfolg „Prince of Bel Air“ denken und wieder andere an seine musikalischen Werke oder an seinen Auftritt bei TV Total. Der Mann scheint ein Multitalent zu sein und eines ist sicher: Egal ob du ihn magst oder nicht, er weiß wie man wirklich erfolgreich ist.

    Wer hätte also gedacht, dass so jemand seinen Schlüssel zum Erfolg bei einer Rede teilt, die fast nur von Kindern gehört wird? Denn genau dies hat Will Smith
    bei seiner Rede bei den Kids Choice Awards im Jahr 2005 gemacht.

    Die Rede dreht sich um zwei wichtige Tipps, die laut Will Smith den Schlüssel zum Erfolg ausmachen. Zum einen ist es das Laufen, von dem Will spricht, zum anderen das Lesen.
     

    Laufen/Joggen:

    erfolgreich durch joggen
     

    Wenn man läuft hat man eine Stimme in seinem Kopf, die alles versucht, damit du aufhörst zu laufen. Sie sagt Sachen wie: „Du bist doch schon so müde!“ oder „Das Sofa tut aber nicht so weh!“. Die einzige Aufgabe dieser Stimme ist also, dass du aufhören möchtest zu laufen, beziehungsweise dich anzustrengen. Wenn du also öfters laufen gehst, wird es für dich zur Gewohnheit diese Stimme in deinem Kopf zu ignorieren. Du lernst wie du es schaffst nicht aufzugeben, sollten einmal schwerere Zeiten auf dich zukommen.

    Ignorieren ist allerdings nicht das einzige, was du mit dieser Stimme machen kannst. Überwindest du dich zum Beispiel erfolgreich dazu zum Sport zu gehen, so wirst du dich nach dem Laufen gehen immer besser fühlen, als an den Tagen an denen du zu Hause geblieben bist. Dieses Wissen solltest du dir ebenfalls zu Nutze machen. Wenn der innere Schweinehund also mal wieder der Meinung ist, dass das alles zu viel für dich ist, denk daran, wie du dich gefühlt hast als du das letzte Mal laufen warst, es wird nicht lange dauern bis du deine Laufschuhe angezogen hast.
     

    Lesen

    erfolgreich durch lesen
     

    Doch wie kann dir Lesen dabei helfen erfolgreich zu werden?

    Will Smith begründet das folgendermaßen: Vor uns haben schon Milliarden andere Menschen gelebt und selbst heutzutage existieren fast acht Milliarden Menschen. Solltest du also ein Problem haben, das unlösbar scheint, wirst du die Lösung in einem Buch finden. Denn es gibt kein Problem auf dieser Welt, was noch kein Mensch vor dir hatte.

    Gerade in der heutigen Zeit, wo wir alle Bücher dieser Welt in Form eines kleinen Computers in unserer Hosentasche mit uns tragen. Früher meinten die Eltern man solle es nachlesen, sich über etwas schlau machen und genau das ist der zweite Schlüssel zum Erfolg: Versuche deine Probleme selber zu lösen und auch wenn es das erste Mal für dich ist, hat es schon ein Mensch vor dir gemacht – nimm dir das zur Hilfe. Du löst deine Probleme also selber, indem du guckst wie andere sie gelöst haben und das ist in der heutigen Zeit des Internets und der Smartphones fast schon zu einfach.
     

    Als wir Will Smiths Tipps das erste Mal gehört haben, belächelten wir sie nur kurz, doch wenn man sich mit der wahren Bedeutung und dem tieferen Sinn auseinander setzt, müssen wir sagen, dass Will Smiths Tipps sehr plausibel klingen.

    Wir machen uns nun auf zum Erfolgreichsein und gehen erstmal eine Runde laufen mit einem Hörbuch auf den Ohren.

     

    Fotos: Gregg DeGuire / Kontributor; Westend61; FangXiaNuo / Getty Images

    Das Comeback des Vinyls – Musik auf Platte

    Wir leben schon länger in einer Zeit, in der Altes wieder modern wird. Dies gilt nicht nur für Kleidung, Autos oder Weine, sondern auch für die Art, wie wir Musik hören. Es gibt große Streamingdienste wie Spotify, die einen Großteil des Musikmarktes eingenommen haben. Die CD verliert dabei enorm an Wichtigkeit, aber der Vorgänger der CD, die Vinyl-Platten sind wieder stark im Kommen. Die Verkaufszahlen für Vinylplatten stiegen im Jahr 2013 um knapp 50 Prozent. Doch wie kommt es, dass die veraltete Variante plötzlich wieder so gehypt wird?

    Dies hat unter anderen mit dem oben angesprochenen Aspekt zu tun, das Altes wieder hip und stylish wird. Da der Plattenspieler und die Vinylplatte qualitativ nicht schlechter sind als eine CD und dessen Player, bietet es sich natürlich an, auf die Retro-Variante umzusteigen. Außerdem gibt es wohl keinen Menschen, bei dem das Knistern, sobald man den Tonarm auflegt, nicht Vorfreude auf die Musik macht. Wir würden sogar behaupten, es ist ein Stück Lebensqualität. Plattenspieler lassen dich wie jemanden wirken, der Ahnung von Musik hat und sich auch Zeit nimmt, um Musik richtig zu hören. Dieser Aspekt trifft bei vielen Menschen wohl auf Verständnis, denn die Musik begleitet uns immer, egal was für Musik du gerne hörst.


    Auch interessant für dich: Vinyl-Klassiker: Diese Schallplatten dürfen in deiner Sammlung auf keinen Fall fehlen


    Ein anderer Grund, sich für die Anschaffung eines Plattenspielers zu entscheiden, kann sein, dass sie in der Theorie einen besseren Klang besitzen als CDs. Damit ein Lied von einer CD abgespielt werden kann, muss die Musik erst digitalisiert werden. Bei diesem Prozess gehen unweigerlich Daten verloren, dies ist ein Nebeneffekt der Digitalisierung. Wenn du dich also mit den richtigen Boxen und dem passenden Plattenspieler ausstattest, kann eine CD theoretisch nicht an die Klangqualität des Plattenspielers rankommen.

    Der passende Plattenspieler muss nicht immer teuer sein! Zwar geht die Preisspanne bis zu 3000 Euro, doch wie bei jedem technischen Gerät gibt es auch bei den Plattenspielern Geräte von extrem hoher und niedrigerer Qualität. Wenn du nach einem Plattenspieler suchst, der nicht zu teuer ist, aber trotzdem gute Qualität liefert, oder auch nach einem, der für mehr Geld extrem gute Qualität verspricht, empfehlen wir dir fono.de. Dort solltest du den passenden Plattenspieler für deine Bedürfnisse auf jeden Fall finden.

    Steig lieber schnell um:

    Kostenlos Musik hören hat ein Ende: „Wir haben einen Fehler gemacht!“

     

    Foto: Westend61 / Getty Images

    Das Alter – eine Büchse der Pandora

    Das Leben besteht aus vielen verschiedenen Phasen, die dich prägen und bestimmen, was du in der Zukunft bist, was du machst. Schon während des Studiums beziehungsweise der Ausbildung arbeiten wir auf das hin, was wir später einmal werden wollen. Dennoch hört man ab einem gewissen Alter stets Beschwerden über das älter werden. Denn die Zukunft ist ungewiss und jedes neue Lebensjahr ist ein Schritt in Richtung eines alten Ichs. Das Alter hält einige unangenehme Situationen für dich bereit, die meisten davon kann man nicht mal verhindern. Heute werden wir dir ein paar dieser Unannehmlichkeiten vorstellen und zeigen, was du dagegen tun kannst. Aber dabei nicht vergessen: das Alter ist nicht nur schlecht!
     

    1. Wo sind meine Haare hin?

    Haarausfall ist ein omnipräsentes Problem von Männern, welches mit lustigen Hilfsmitteln daherkommt. Bei den meisten Männern fängt das Haar ab dem 30. Lebensjahr an zu lichten. Dies hängt mit dem Testosteronhaushalt zusammen. Die einzige sichere Möglichkeit Haarausfall vorzubeugen wäre es, sich die Hoden abnehmen zu lassen. Ob dir das Wert ist, bleibt deine Entscheidung. Der Wirkstoff Finasterid verhindert, dass Testosteron umgewandelt wird. Es wäre also eine Möglichkeit Finasterid einzunehmen, um das Problem in den Griff zu bekommen. Doch die Einnahme müsste schon zwischen dem 30. Und 40. Lebensjahr geschehen und dürfte nicht wieder abgesetzt werden. Da man die Kosten selber tragen muss, ist dieses Hilfsmittel eher teuer und mühselig. Auch Haarwuchsmittel ist kein bewehrtes Produkt. Die beste Hilfe für Haarausfall ist die Akzeptanz! Glatzen sehen nicht schlecht aus und wenn du über dem Problem stehst, hast du dann überhaupt noch ein Problem?
     

    2. Früher stand er wie eine eins!

    Potenzprobleme kommen auf jeden Mann zu! Dies ist mit der Evolution zu erklären. Wir leben wesentlich länger als vor einigen Jahren. Unsere frühere Bestimmung war es, etwa 40 Jahre alt zu werden und uns fortzupflanzen. Dass du mit 50-90 Jahren keine Sexmaschine mehr bist, ist also nicht deine Schuld, sondern die der Evolution! Die Zellen aus denen wir bestehen sind ab einem gewissen Alter nicht mehr das, was sie mal waren und können nicht die gleiche Leistung bringen. Mit der Standfestigkeit lässt auch die Lust nach, was das Benutzen von Mitteln wie Viagra erschwert, da für ihre Wirkung ausreichend Lust und Erregung vorhanden sein muss. Insgesamt gibt es drei Alternativen zu Medikamenten: Man kann sich etwas in den Penis spritzen lassen, ein Gel in die Harnröhre einführen oder eine Vakuumpumpe benutzen. Wer hätte gedacht, dass die Vakuumpumpe die einzige Möglichkeit ist, bei der die Krankenkassen einen Teil der Kosten auf sich nehmen? Alle Varianten haben Vor- und Nachteile, es liegt an dir herauszufinden, was die beste Variante für dich ist.
     

    3. Läuft bei dir!

    Inkontinenz im Alter hört sich anfangs sehr drastisch an, doch dieser Begriff beschreibt viele Fälle, die eine unterschiedliche Schwere besitzen. Häufig verbreitet ist das so genannte „Nachtropfen“. Du wirst ab einem gewissen Alter feststellen, dass immer ein bisschen in der Unterhose landet, egal wie lange du schüttelst. Dazu kommt, dass du nicht mehr so lange warten kannst, bis du den befreienden Toilettengang antrittst. In diesem Fall können Medikamente helfen, doch wir empfehlen Einlagen! Hier haben sich vor Allem die Einlagen von Tena Men bewiesen. Die Diskretion und Qualität überzeugt und sorgt dafür, dass man gar nicht mehr zu Medikamenten greifen will. Die Produkte können sogar gratis ausprobiert werden. Die Produkt-Palette reicht von sehr diskreten „Shields“, die dem Nachtropfen perfekt nachbeugen, über Einlagen bis hin zu Schutzunterwäsche. Die Produkte sind für unterschiedlich starke Blasenschwächen konzipiert. Tena Men besitzt Produkte für jeden Fall und du kannst dir sicher sein, dass dir – solltest du Probleme mit der Blase haben – bei Tena geholfen wird. Nimm deine Finger weg von Medikamenten und vertraue auf diskrete Einlagen.
     

     

     
    Nach all diesen Einblicken bleibt aber dennoch zu sagen, dass Älterwerden wirklich nichts Schlechtes ist! Mit einem fortgeschrittenen Alter kommt auch eine Weisheit daher, die junge Menschen niemals besitzen werden, denn diese Erfahrung und Bildung hat sich über Jahrzehnte entwickelt. Ältere Menschen sind in vielen Aspekten kompetenter und weitaus erfahrener als junge Menschen. Im Leben erreicht man immer wieder Punkte, an denen man an sein früheres Ich denkt und einem bewusst wird, was man doch alles falsch gemacht hat. Lehne dich im Alter also zurück und belächle all die falschen Entscheidungen, die andere in deinem Umfeld treffen werden, die du schon vor langer Zeit getroffen und daraus gelernt hast.

     

    Foto: Westend61 / Getty Images

    Augmented-Reality-Apps: Diese 5 Pokémon Go Alternativen bringen dich nach draußen!

    Bye-Bye Pokéhype

    Die Pokémon Go-Ära ist fast vorbei und jetzt, wo es nur noch die eingefleischten Fans spielen, haben wir anderen kein Spiel mehr, das uns auf einer so spielerischen Art dazu animiert, raus zu gehen. Doch das ist ein Trugschluss!

    Pokémon Go mag die erste App gewesen sein, die so eingeschlagen ist, doch Vorreiter der Augmented-Reality-Spiele für das Smartphone ist sie lange nicht! Deswegen bringen wir dir heute fünf Alternativen für Pokémon Go, bei denen du trotzdem noch angespornt wirst, an die frische Luft zu gehen und dich zu bewegen.
     

    1. Ingress

    Ingress AppFangen wir doch mit dem wahren Vorreiter der Augmented Reality Spiele auf dem Smartphone an – nämlich Ingress. Es wird von Niantic entwickelt, die auch für die Entwicklung von Pokémon Go zuständig sind. In Ingress ist man ein Agent, der sich in Portale einhacken kann, die in der echten Welt verstreut sind. Ähnlich wie bei Pokémon kämpfen hier zwei verschiedene Fraktionen um die Weltherrschaft – Team Grün und Team Blau. Viele Portale von Ingress wurden übrigens übernommen und sind bei Pokémon Go als Pokéstops und Arenen zu sehen. Da Ingress schon seit 2013 existiert, gibt es eine stolze Anzahl an Spielern, was so einigen Spielspaß vorprogrammiert.

    Download für iOS im Apple iTunes Store
    Download für Android im Google Play Store

     

    2. Clandestine: Anomaly

    Clandestine: Anomaly AppSo wie bei Ingress handelt es sich bei Clandestine Anomaly ebenfalls um ein Science-Fiction Abenteuer, welches in die reale Welt eingefügt wird. Clandestine
    ist im Großen und Ganzen ein Tower Defense-Spiel. Neonfarben zeigen dir den Weg zu einem Portal auf, welches du dann vor einfallenden Aliens verteidigen musst, indem du nach typischer Tower Defense-Manier deine Türme platzierst und verbesserst. Erhältlich ist das Spiel für Android und iOS für satte vier Euro, doch wer Tower Defense-Spiele mag und gerne draußen unterwegs ist, wird bei diesem Spiel voll auf seine Kosten kommen.

    Download für iOS im Apple iTunes Store derzeit deaktiviert

     

    3. Landlord Immobilienmogul

    Landlord Immobilienmogul AppEin Brettspielklassiker in Augmented Reality Form findest du mit Landlord. Denn die Entwickler von Reality Games haben eine Art Monolopy erschaffen, dass von unserem Smartphone aus gespielt werden kann und mit realen Gebäuden zu tun hat. Du kannst also Gebäude aus deiner Umgebung erwerben, natürlich nicht für echtes Geld. Sollten nun Leute mit Facebook oder Foursquare „einchecken“, kriegst du eine kleine Provision – wie für Monopoly üblich. Das Ziel hierbei ist sein eigenes Immobilien-Imperium aufzubauen. Schade nur, dass es sich um ein virtuelles Imperium handelt.

    Download für iOS im Apple iTunes Store
    Download für Android im Google Play Store
     

    4. Zombies, Run!

    Zombies, Run! AppBei dieser App wird der Bewegungsaspekt großgeschrieben. In dem von Six to Start entwickeltem Spiel ist die Zombie-Apokalypse ausgebrochen und dem Spieler bleibt nichts anderes übrig als zu rennen – aber in der Realität. Es ist eine Fitness App wie Runtastic, nur das noch einige themenbezogene Features eingebaut sind. So erinnert zum Beispiel eine Stimme daran, dass Tempo beizubehalten, um nicht gefressen zu werden. Man kann aber auch per Kopfhörer der Geschichte lauschen, die sich die Entwickler ausgedacht haben oder seine ganz eigene Lauf-Playlist erstellen.

    Download für iOS im Apple iTunes Store
    Download für Android im Google Play Store
     

    5. Geocaching

    Geocaching AppDieses Spiel existiert schon länger als Smartphones, konnte sich diese allerdings extrem zu Nutze machen. Das Prinzip ist ganz einfach: Jemand versteckt einen Geocache und verrät den Standpunkt mit GPS-Daten und gibt noch einige Tipps zum Finden. Solltest du diesen Cache finden, kannst du dich in ein Logbuch eintragen und eine kleine Botschaft hinterlassen. Bei diesem Spiel ist vor allem das Suchen selber das Highlight. Es kostet zwar 32 Euro im Jahr, doch dank der großen Community und der Hingabe mancher Geocacher kann man mit dieser App auf jeden Fall ein neues Vollzeit-Hobby entdecken.

    Download für iOS im Apple iTunes Store
    Download für Android im Google Play Store
     

    Solltest du also noch immer Pokémon Go-Feeling haben wollen, aber dir Pokémon Go kaum noch Spaß macht, weil so wenig Leute es spielen, kommst du mit diesen Apps voll auf deine Kosten – egal ob du eher der Schatzjäger, Hacker oder Tower Defense-Typ bist.

     

     

    Fotos: PJPhoto69 / Getty Images; Apple iTunes Store; Google Play Store

    Von Kopf bis Fuß: Casual Style

    Dieses Mal zeigen wir dir den aktuellen Casual-Look. Natürlich startet dieser mit einem paar Sneakers in der Farbe unserer Zeit: schwarz. Gefolgt von einer skin-tight Jeans in Grau, die zum Highlight des Outfits hinführt – der Kombination aus witzig bedrucktem T-shirt und einer Lederjacke. Das sieht stylish aus und lässt dich ein bisschen rockig wirken. Diese Kombination ist zwar bereits etwas häufiger gesehen, weshalb wir den Look auch nicht ohne Grund als casual bezeichnen – aber das bedeutet ja nichts Schlechtes, eher im Gegenteil: Denn nur wenn das Outfit der breiten Masse gefällt, wird es auch zu einem Klassiker.

     

    Unser „von Kopf bis Fuß“ Look im November

     

    Casual Style Herren

     

    Jacke: Gipsy CHESTER – Lederjacke – black € 199,95

    Shirt: YOUR TURN T-Shirt print – mottled grey € 12,95

    Hose: G-Star 3301 SLIM COJ – Jeans Slim Fit – grey € 119,95

    Schuhe: Nike SportswearROSHE ONE – Sneaker low – black/anthracite sail € 89,95

    Tasche: Pier One Aktentasche – black € 39,95

     

     

    Fotos: PR / Zalando

    Doctor Strange – Filmkritik & Trailer

    Doctor Strange – Die Story

    Dr. Stephen Strange (Benedict Cumberbatch) ist ein brillianter Neurochirurg und mindestens genauso arrogant. Wer nicht mit ihm mithalten kann, wird nicht für voll genommen. Sein Können und Wissen stellt er nur allzu gerne unter Beweis, um den Leuten zu zeigen, was ihn so deutlich von ihnen unterscheidet. Doch dank seiner Überheblichkeit und der Vorliebe für schnelles Autofahren, kommt es zu einem folgenschweren Unfall, bei dem er so schwer verletzt wird, dass er nie wieder als Chirurg arbeiten kann.

    Für Strange, dessen Welt damit zusammenbricht, beginnt eine verzweifelte Jagd nach Möglichkeiten, diesen Zustand zu ändern. Doch was er auch versucht, alles scheint vergebens. Seine Verbitterung bekommt auch seine Freundin Christine (Rachel McAdams) zu spüren, die er mit seiner Arroganz und Wut aus dem Haus jagt.

    Als er schon am Ende seiner Kräfte und aller verfügbarer Möglichkeiten steht, erfährt er von einem Ort in Tibet, an dem es alternative Heilmöglichkeiten geben soll, die sogar Lahme wieder gehen lassen. Doch in Tibet angekommen erwartet ihn weit mehr, als er sich hätte erträumen lassen. Meister Mordo (Chiwetel Ejiofor) und die älteste Zauberin (Tilda Swinton) zeigen ihm auf, was ihm bislang durch seinen auf Wissenschaft fixierten Blick verborgen blieb. Zwischen Magie und anderen Dimensionen, guten und bösen Magiern und vielen geheimnisvollen Dingen erfährt Strange seine wahre Bestimmung.

     

     

    Das richtige Rezept

    Doctor Strange, der Film, der einen weiteren etwas anderen Superheld einführt, zeigt einmal mehr, warum Superheldenfilme trotz unzähliger Varianten und Fortsetzungen immer noch interessant und sehenswert sein können. Hier gelingt den Machern nicht weniger, als ein weiterer Meilenstein in Marvels Cinematic Universe.

    Stechen zu Beginn die starken Darbietungen von Benedict Cumberbatch und Tilda Swinton noch hervor, wird bald schon der ganze Film mit seiner optischen Präsenz und dem überaus gelungenen Rhythmus zum Star. Hier greifen alle Zahnräder ineinander. Die Mischung aus Action, Story, Humor und Optik ist hier in der richtigen Dosis angewandt, die man zuletzt bei Ant Man erleben konnte. Dabei überzeugen die optischen Features, wie die grafische Darstellung von Zauberei, andere Dimensionen und das ins Spiel bringen eben dieser besonders. Regisseur Scott Derrickson beweist dabei zudem ein gutes Händchen für das richtige Timing und den Aufbau der ganzen Geschichte.

    Lediglich der für Marvelfilme typische Humor, welcher hier an manchen Stellen den ein oder anderen Betrachter irritieren könnte, und der nicht ganz so stark ausfallende Auftritt von Filmbösewicht Mads Mikkelsens könnten Anlass zur Kritik geben. Aber das fällt im Fall von Doctor Strange eindeutig unter Jammern auf hohem Niveau.

     

    Ganz schön Strange – ganz schön geil

    Mit Doctor Strange gelingt Marvel ein weiteres Meisterwerk und die gelungene Einführung des etwas anderen Doktors. Wer die Mischung aus Superkräften und Magie, gepaart mit starken Schauwerten und Darstellerleistungen erleben will, sollte unbedingt dafür ins Kino und das Spektakel auf der großen Leinwand erleben.

     

    Doctor Strange Filmposter
    Kinostart: 27. Oktober 2016
     

    Fotos: Walt Disney Germany / Marvel

    Mein Gesprächspartner – das Smartphone

    Wir sind in einer Zeit angekommen in der man, egal zu welchem Zeitpunkt, jemanden zum Reden hat, sollte man das Bedürfnis dazu haben. Ein kurzer Anruf genügt und schon hat man einen guten Freund am anderen Ende der Leitung, der dir mit Rat und Tat zur Seite steht. Falls man in der heutigen Zeit mal niemanden erreichen sollte, was schon sehr unwahrscheinlich ist, gibt es immer noch das Internet und Google. Doch das ist längst nicht mehr die einzige Variante. Schon seit einigen Jahren reden wir mit unseren Smartphones beziehungsweise den installierten Assistenten, doch durch die mechanische Aussprache, die teils falschen Antworten und das generelle Gefühl was übermittelt wird (nämlich, dass man sich mit einem Computer unterhält) lässt die Nutzung zu wünschen übrig.

    Mit WaveNet sehen Siri & Co. bald blass aus

    Hier kommt der neue Durchbruch von Googles Abteilung für künstliche Intelligenz ins Spiel. DeepMind heißt die Tochterfirma, die neu entwickelte Sprachausgabe hört auf den Namen WaveNet. Mit dieser Technologie ist es den Sprachassistenten möglich wesentlich menschenähnlicher zu klingen, als ihre Vorgänger.

    Das ist darauf zurückzuführen, dass herkömmliche Programme, wie Apples Siri oder Microsofts Cortana, eingesprochene Wörter beziehungsweise Wortgruppen bauklotzartig zu einem Satz zusammensetzt. Dies wird als Text-to-Speech-Verfahren bezeichnet.

    WaveNet hingegen erzeugt die Sprache aus einzelnen Audiosignalen. Doch hier ist noch lange nicht Schluss. Das Programm lernt auch dazu und verwertet die Erfahrungen für eine Prognose der nächsten Sprachausgabe. Das Programm wird also im Laufe der Zeit intelligenter. Da bei WaveNet nicht nur Worte aneinandergehängt werden, sondern versucht wird, die menschliche Sprache perfekt zu mimen (daran zu merken, dass es teilweise sogar Atemgeräusche und kleine Schmatzer einbaut), wird wesentlich mehr Rechenleistung beansprucht – das Ergebnis ist es laut Google allerdings wert.

    Darüber hinaus ist WaveNet in der Lage verschiedene Sprechweisen anzunehmen, was aus dem Lernprozess des Programmes resultiert. Aus diesem Grund gilt auch, dass WaveNet ein besseres Sprachergebnis produziert, wenn es mit vielen verschiedenen Leuten geredet hat und somit von vielen Quellen lernen konnte.

    Wie gut der Sprachassistent wirklich ist wurde von DeepMind ebenfalls getestet und es stellte sich heraus, dass die Neuheit die älteren Produkte klar in den Schatten stellt. Bei dem Versuch mussten Probanden die Sprechqualität bestimmter Sätze beurteilen. Die menschliche Sprache selbst wurde mit einer 4,55 benotet. WaveNet schaffte es auf unglaubliche 4,21 Punkte, was die herkömmlichen Methoden mit 3,86 und 3,67 Punkten wohl eher alt aussehen lässt.

    Noch ist die Sprachausgabe noch nicht in die Hände der Öffentlichkeit gelangt, solltest du ein paar Bespieltexte hören wollen, findest du diese und ein paar erklärende Grafiken auf dem Blog von DeepMind.

    Ob dies der erste Schritt in die Richtung einer Herrschaft der Maschinen ist oder ob wir bald mit unserem Handy über Gott und die Welt philosophieren können, lässt sich nicht sagen. Wir freuen uns jedenfalls auf kompetentere Sprachassistenten und hoffen, dass sie irgendwann ein Level erreichen, auf dem es Sinn macht, sie täglich zu benutzen.

     


     

    „Ich habe dich nicht verstanden.“

    Bis WaveNet auf dem Markt ist könnten dir diese kostenlosen Apps als Alternative zu Siri helfen – oder du nutzt das Siri Handbuch:

    Jeannie von Pannous
    Jeannie/Genie von Pannous GmbH
    Kostenloser Download

    Download im Google Play Store derzeit deaktiviert.

    Download auf Amazon*

     

    Voice Answer Free von Sparkling Apps BV
    Voice Answer Free von Sparkling Apps BV
    Kostenloser Download

    Download im Google Play Store

    Download auf Amazon*

     

    Fotos: MEHAU KULYK / Getty Images; Google DeepMind Press; Amazon

    Tom Wlaschiha: Der Mann ohne Gesicht aus „Game of Thrones“ zeigt uns, wer er wirklich ist

    0


    Wir trafen den charismatischen Schauspieler in Berlin zum Interview und sprachen mit ihm über seine Rolle Jaqen H’ghar in der Erfolgsserie „Game of Thrones“, darüber, wie schwer es ist, in der Branche Fuß zu fassen und haben herausgefunden, welche Projekte als nächstes anstehen.

     

    Ajouré: Wer bist du?

    Tom: Definitiv jemand.

    Ajouré: Wie bist du zu deiner Rolle in „Game of Thrones“ gekommen?

    Tom: Ganz normal durch ein Casting. Seit einigen Jahren habe ich eine Agentur in England. „Game of Thrones“ wird zum Großteil dort bzw. in Nordirland gedreht; in London fand dann das Casting dazu statt. Im ersten Schritt habe ich aber selber ein Video aufgenommen und eingeschickt – und zufälligerweise hat das dann geklappt.

    Ajouré: Hat dich deine Rolle vor eine Herausforderung gestellt?

    Tom: Jaqen H’ghar hat eine seltsame Art zu reden – er spricht von sich immer in der dritten Person. Die Herausforderung war also, es so rüber zu bringen, dass es trotzdem natürlich klingt und nicht zu gestellt.

    Ajouré: Schaust du dir die Serie eigentlich selber an?

    Tom: Ja, na klar! Aber bei mir ist es nicht so, dass ich nicht die nächste Folge abwarten kann. Sobald eine Staffel erschienen ist, schaue ich sie mir dann meistens in einem Rutsch an.
     

    Jaqen H'ghar in Game of Thrones
    Foto: HBO

     

    Ajouré: Hast du die Bücher vorab gelesen?

    Tom: Als ich wusste, dass ich die Rolle spielen werde, habe ich die ersten beiden Bücher gelesen. Da ich aber tendenziell eher ein bisschen faul bin, ist es dabei auch geblieben. Um so ein dickes Buch durchzulesen brauche ich immer einen Strandurlaub – sonst schaffe ich das nicht (lacht).

    Ajouré: Was ist dir von den Dreharbeiten am stärksten in Erinnerung geblieben?

    Tom: Am meisten hat mich tatsächlich die Größe der Produktion beeindruckt. Das geht bereits damit los, dass meistens drei bis vier Teams parallel in unterschiedlichen Ländern drehen. Am Set direkt ist es wirklich faszinierend, was an Set-Design alles auf die Beine gestellt wird – da werden ganze Schiffe in Originalgröße angefertigt. Ich dachte davor immer, dass viel vor dem Green Screen gedreht wird, aber das ist gar nicht so. Für die fünfte und sechste Staffel habe ich viel im „Haus von Schwarz und Weiß“ und in der „Halle der Gesichter“ gedreht – dort ist alles tatsächlich so komplett hingebaut, mit unzähligen Gipsabdrücken von Gesichtern und riesigen Säulen – das Set ähnelte einer halben Kathedrale, was schon ziemlich imposant war.

    Ajouré: „Game of Thrones“ zählt zu den weltweit erfolgreichsten Serien. Was hat sich seitdem für dich verändert?

    Tom: Viel – und doch nichts. Viel natürlich hinsichtlich dessen, dass es für einen Schauspieler ein Geschenk ist, in so einer erfolgreichen Serie dabei sein zu dürfen. Und die Tatsache, dass man dann automatisch auf einen Schlag viel bekannter ist, was den praktischen Nutzen hat, bei Castern und Produzenten auf den Vorschlagslisten zu landen. Ich bekomme jetzt wesentlich mehr Angebote als vorher.

    Und nichts in dem Sinne, dass ich weiterhin ganz normal wohne und lebe wie zuvor.
     

    Tom Wlaschiha
    Foto: Paul Partyzimmer
     

    Ajouré: Du hast schon unterschiedliche Charaktere verkörpert. Wen spielst du lieber – den good oder bad guy?

    Tom: Wenn ich Drehbücher geschickt bekomme, schaue ich immer, ob die Rolle, die mir angeboten wird, vielschichtig ist und eine Entwicklung durchmacht. Ob man verschiedene Seiten der Figur kennenlernt, ob sie Probleme hat, für oder gegen etwas kämpft. Solange es keine eindimensionale Figur ist, ist mir das Genre und die Tatsache ob good oder bad guy eigentlich egal. Obwohl ich sagen muss, dass bad guys tatsächlich interessanter sind, da sie meist etwas zu verbergen haben. Aber im Grunde kommt es mir immer auf die Komplexität der Figur an – und natürlich auch auf die Leute, mit denen man zusammenarbeitet. Man selber kann nämlich immer nur so gut sein, wie das ganze Team ist. Von daher gucke ich auch immer, wer die Regie macht und wer meine Schauspielpartner sind.

    Ajouré: Gibt es denn ein Film-Genre, das du bevorzugst?

    Tom: Vor „Game of Thrones“ hätte ich immer gesagt, dass mich Fantasy so gar nicht interessiert, weil ich das richtige Leben meist spannend genug finde. Aber jetzt habe ich gar kein Genre mehr, das ich abwählen würde.

    Ajouré: Drehst du lieber Filme oder Serien?

    Tom: Das Kino hat natürlich den Reiz der großen Leinwand und die Möglichkeit, Geschichten sehr bildgewaltig zu erzählen. Das wird auch immer die Stärke des Kinos bleiben. Dennoch hat auch das Fernsehen in den letzten zehn, fünfzehn Jahren hinsichtlich der technischen Entwicklungen und Erzählweise, hauptsächlich dank der amerikanischen Serien, die mittlerweile auch zu uns herüberkommen, einen Riesensprung gemacht. Viele neue Serien werden in einer horizontalen Erzählweise erzählt. Der Reiz liegt dabei darin, dass man viel tiefer in eine Figur eintauchen und mehr Facetten zeigen kann, als es in einem 90-minütigen Kinofilm möglich ist.
     

    Tom Wlaschiha Shooting
    Foto: Paul Partyzimmer
     

    Ajouré: Eine Zeit lang warst du auch auf Theater-Bühnen zu sehen. Reizt dich das noch?

    Tom: Unbedingt! Nur ist das in Deutschland mit unserem Stadttheater-System etwas problematisch, so toll es auch ist, dass wir es haben. Es macht es etwas schwierig zwischen den Medien zu wechseln. Wenn man einen Festvertrag hat, hat man selten Zeit zu drehen. Wenn man als Gast ein Stück spielt, muss man sich auch über einen längeren Zeitraum verpflichten und jeden Monat mehrere Aufführungen geben, was dann meistens auch mit den Drehplänen kollidiert.

    Ajouré: Als Synchronsprecher bist du hin und wieder auch noch tätig. Was macht es für dich so besonders, einem Charakter die Stimme zu verleihen?

    Tom: Mir macht es großen Spaß! Das sind Arbeitsmöglichkeiten, die man als Schauspieler jenseits der Bühne und Kamera machen kann, an die ich früher so nicht gedacht hätte. Letztes Jahr habe ich zum Beispiel einen Animationsfilm synchronisiert. Man hat die Möglichkeit, nur mit seiner Stimme einen Charakter zum Leben zu erwecken, wo man sonst auch noch Mimik und Gestik zur Verfügung hat – das fällt so ja weg.

    Momentan tun sich generell viele neue Tätigkeitsfelder auf. Ich mache auch viele Lesungen, die mir Freude bereiten. Kürzlich habe ich auch zum ersten Mal bei einer großen Umweltkonferenz moderiert. Es bleibt also immer abwechslungsreich und spannend.

    Ajouré: Was würdest du jungen Schauspielern oder die, die es noch werden wollen, mit auf dem Weg geben?

    Tom: Was man tatsächlich braucht, wenn man diesen Beruf lange machen möchte, ist extremes Durchhaltevermögen – es ist definitiv ein Marathon und kein Sprint!
    Es geht weniger darum, dass man Erfolg haben will, als dass man wirklich liebt, was man tut. Es ist kein einfacher Weg; man muss gut mit Unsicherheiten leben können, denn dieser Job ist sehr unsicher. Man weiß nur selten, wie die nächsten Monate werden, aber genau das mag ich so sehr daran.

    Ajouré: Gab es bei dir auch Momente, in denen deine Ausdauer schwand?

    Tom: Ständig! Nach meinem Studium habe ich etwa fünf Jahre am Theater gearbeitet, wollte dann aber auch drehen, weshalb ich den Sprung in die Selbstständigkeit gewagt habe. Es ist am Anfang wahnsinnig schwer auch nur an kleine Jobs heran zu kommen, weil es ein knallhartes Geschäft ist. Es ist schwierig, Leute zu finden, die dir einen Vertrauensvorschuss geben, wenn du noch nichts vorzuzeigen hast. Mich hat es einige Jahre gedauert, Fuß zu fassen. Zwischendurch habe ich schon öfters überlegt gehabt, ob ich meine viele Energie, die ich hatte, nicht besser in einem anderen Job sinnvoller einsetzen kann.
     

    Tom Wlaschiha im Gespräch
    Foto: Paul Partyzimmer
     

    Ajouré: Was würdest du in Zukunft gerne mal machen?

    Tom: Das Tolle an meinem Beruf ist ja, dass man im besten Fall immer überrascht wird. Ich weiß überhaupt nicht, was in einem halben Jahr sein wird – und das finde ich auch gut so. Momentan tun sich viele neue Sachen auf. Ich habe aber keinen Masterplan, sondern genieße gerade die vielfältigen Möglichkeiten des Berufs.

    Ajouré: Gibt es jemandem mit dem du gerne mal zusammenarbeiten möchtest?

    Tom: Ja, obwohl ich mich immer scheue, Namen zu nennen. Es gibt viele tolle Kollegen und Regisseure, von denen man lernen kann. Wenn ich jetzt ein paar Namen nennen würde, werden es diese garantiert nicht.

    Ich habe aber auch nicht die eine Lieblingsrolle, die ich unbedingt spielen möchte.

    Ajouré: Was steht als Nächstes an?

    Tom: Im Frühjahr habe ich mit Ken Duken den Roadmovie/Thriller „Berlin Falling“ gedreht – das war gleichzeitig auch sein Regie-Debüt. Der Film wird wahrscheinlich im Januar oder Februar 2017 in die Kinos kommen, worauf ich mich wirklich sehr freue, da es eine intensive Arbeit war.

    Im Sommer habe ich die Komödie „Eltern lügen besser“ gedreht, die auch im kommenden Jahr erscheinen wird.

    Als nächstes freue ich mich aber erst einmal auf einen Fernsehfilm, bei dem Lars Kraume Regie führt. In dem Film geht es um die NSU-Morde – ein wirklich spannendes Drehbuch. Es bleibt also alles sehr abwechslungsreich, was mir wichtig ist, da ich mich ungerne auf ein Genre festlegen lassen möchte.

    Ajouré: Du bleibst also auch weiterhin deutschen Produktionen treu …

    Tom: Unbedingt! Sprache ist nämlich ein ganz wichtiger Faktor bei einem Schauspieler. Deutsch ist ja meine Sprache – zu der ich einen ganz anderen emotionalen Zugang habe, als ich ihn zum Englischen je haben werde. Egal wie gut man eine Fremdsprache spricht, man kann sie nur lernen. Den emotionalen Rucksack, den eine Sprache samt ihrer vielen natürlichen Assoziationen für Worte mit sich bringt, bekommt man nicht mitgeliefert. Von daher möchte ich unbedingt auch weiterhin hierzulande arbeiten.

    Ajouré: Die letzte Frage wird sicher alle „Game of Thrones“-Fans brennend interessieren: Wirst du bis zum Ende der Serie zu sehen sein?

    Tom: Das könnte ich dir jetzt verraten, aber dann müsste ich dich töten.
     

    Drei Gründe, um mit Game of Thrones anzufangen!

    Drei Gründe, um mit Game of Thrones anzufangen!

     

    Fotos: Paul Partyzimmer; HBO