Ajoure Blog Seite 206

Die Highlights der Consumer Electronics Show 2017

Vor 50 Jahren fand die erste CES als ein Ableger der Chicago Music Show in New York statt. Inzwischen zählt sie zu den weltweit größten Fachmessen für Unterhaltungselektronik und hat sich in Las Vegas ein Heim geschaffen. Wir zeigen euch einige der interessantesten Highlights dieses Jahres. Dabei stellen wir den flachsten und buntesten Fernseher der Welt vor, lernen Yui, einen personalisierten Fahrassistenten kennen und machen einen Abstecher in die Gaming-Welt.
 

Die brillantesten Farben
Samsung Q9 und QC8

Samsung Q9 und QC8
 

Die neue QLED-Technologie (Quantum-Dot-Leuchtdioden) macht bei Samsung die Runde und sorgt für eine vorher noch nicht dagewesene Farbbrillanz. Technisch gesehen hat QLED nichts mit der OLED-Technologie (Organische Leuchtdioden) zu tun, sondern mit einem LCD-Fernseher, der mit Hintergrundbeleuchtung ausgestattet ist. Verbaute Quantenpunkte in Nanogröße sollen das Geheimnis einer absolut natürlichen Farbwiedergabe sein. Wir haben uns einen Direktvergleich zu einem OLED-Fernseher angesehen und waren von beiden Fernsehern sehr beindruckt. Für uns wirkten die Farben des QLED fast schon übersättigt, was aber auch daran liegen könnte, dass der OLED im Vergleich ein wirklich matteres Bild hatte.
 

Der dünnste Monitor der Welt
Dell S2718D

Dell S2718D
 

Der Dell S2718D hat stolze 27 Zoll und eine 2.560 x 1.440 Pixel-Auflösung. Ironischerweise rückte der Hersteller zum Zeitpunkt der Messe noch nicht mit der Tiefe des Monitors raus. Doch wir wissen, dass es weniger als ein Zentimeter sein wird. Für die Alten, die sich schon seit dem ersten Flachbildfernseher fragen, wohin die Technik verwunden ist, sei gesagt, dass der Monitor auf seinen Fuß angewiesen ist, da dieser die meiste Technik beinhaltet. Bis jetzt gilt der Fuß als etwas unpraktisch, da er sich keineswegs irgendwie verstellen lässt. Er hat jedoch eine Audioklinke, HDMI 2.0, USB C und zwei USB A-Anschlüsse mit Displayport-Unterstützung. 99 Prozent des sRGB-Farbraums werden mit einem 8 Bit-Monitor und 16,7 Millionen Farben dargestellt. Der nominelle Blickwinkel beträgt 178 Grad mit einem Kontrastverhältnis von 1.000:1. Somit ist qualitativ hochwertiges Fernsehen also in jedem Fall gewährleistet. Spannend bleibt die Frage, wie dünn der dünnste Monitor der Welt dann wirklich ist.
 

Fahrassistent Yui
Toyota Concept-i

Toyota Concept-i
 

Toyota Concept-i legt einen kleinen Sprung in Richtung Zukunft hin. Nicht nur, dass dieses Model autonom fahren soll, es besitzt auch einen Bordcomputer, der dich unterhält und sich deinen Vorzügen anpasst. Yui ist wie eine persönliche Siri, spezialisiert auf automatische Abläufe beim Autofahren. Yui verständigt sich viel mit Displays und Lichtern und kann zum Beispiel jederzeit über Displays mit den Mitfahrern auf der Rückbank kommunizieren. Innovativ fanden wir, dass es die zahlreichen Displays möglich machen, die von Türen verdeckte Umgebung außerhalb des Autos darzustellen, fast so, als würde man in einem durchsichtigem Auto sitzen. Nähert man sich seinem Auto, so kann es dich sogar auf eine nette Art begrüßen, indem es deine kinetische Wärme erfasst und darauf reagiert. Soweit klingt das Konzept ja ganz gut. Wir sind gespannt, wie lange es dauern wird, bis man Yui auf der Straße antreffen kann.
 

Gaming-Router
Linksys WRT32X

Linksys WRT32X
 

Linksys hatte offensichtlich genug von den WLAN-Partys auf der Arbeit; immer mit High Ping zocken zu müssen, ist echt gemein. Was nützt auch „The Witcher“ auf High-End-Grafik, wenn das Internet einfach nicht mitspielt? Darum hat Linksys auf der CES 2017 ihren neu entwickelten Gaming-Router vorgestellt. Ihre Partner bei diesem Projekt sind Rivet Networks, die unter anderem dafür bekannt sind High-End-Hardware für Alienware, Razer und MSI herzustellen. Das Interessante an dem WRT32X ist ein spezieller Modus, der je nach Situation Prioritäten im Heimnetz setzt. Spiele-Patches werden beispielsweise untergeordnet, sodass andere Geräte weiter problemlos surfen können. Spiele erhalten natürlich die höchste Priorität, gefolgt von Audio- und Video-Streaming, sowie Telefonie.
 

Prozessor
Snapdragon 835

Snapdragon 835
 

Wenn es um technischen Vorschritt geht, wird in den meisten Fällen auf Bewährtes gesetzt, wie zum Beispiel auf Intel. So sind Software, Prozessoren und Grafiktreiber in Windows-Computern in der Regel von Intel. Das könnte sich aber demnächst, zumindest bei der CPU, ändern. Die Snapdragon 835 vom US-Chipkonzern Qualcomm kommt mit handfesten Zahlen stark um die Ecke und wird sogar auf Mobilgeräten einsetzbar sein. Das wohl Spannenste ist die Funktion, Muster zu erkennen, um so einzelne Bauteile des Systems effizienter arbeiten zu lassen. Die Snapdagon 835 unterstützt außerdem DirectX 12 und 4K-Displays. Man bereitet sich auch auf die Zukunft vor, indem man mit einem 2,45 Gigaherz Octa-Care-Prozessor mit der GPU Adreno 540 den hochauflösenden Spielen und VR-Programmen entgegenkommt. Die 835 bietet außerdem drei Milliarden Transistoren, was die Leistung zum Vorgänger um 27 Prozent überbietet und dabei noch 40 Prozent Energie spart.
 

 

Fotos: Dell Press; Linksys Press; Samsung Press; Snapdragon Press; Toyota Press; Alex Wong/Getty Images

Das perfekte Hemd – Im Test: ETERNA

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Ein perfektes Hemd zu finden ist gar nicht so einfach, weil der modebewusste und aktive Mann von heute viel zu viele Anforderungen daran hat. Es sollte eng anliegen, weil es uns der aktuelle Style so vorlebt, ein optischer Eyecatcher und qualitativ hochwertig sein – schließlich will man nicht schon nach zwei Stunden unangenehm riechen. Darüber hinaus sollte es einen angenehmen Tragekomfort haben, denn wer kennt es nicht, wenn es zwickt und zwackt und man permanent am ziehen und reinstecken ist, damit das Hemd gut sitzt? Es sollte außerdem leicht zu pflegen sein – gerade wenn der Single-Mann es zu waschen und bügeln hat – und es soll bitteschön nicht knittern.

Das sind also ganz schön viele Kriterien, die so ein Hemd im Idealfall zu erfüllen hat. Hinzu kommt das scheinbar unendliche Angebot an Herstellern und Marken, die uns mit einer Auswahl an Hemden überschüttet, was die Suche nach dem perfekten Hemd für uns Männer umso schwieriger gestalten lässt. Schließlich werben alle mit der perfekten Passform und einem tollen Tragekomfort, doch leider sieht die Realität, die meistens erst nach dem Kauf und dem ersten Tragen eintritt, anders aus. Wir Männer von der Ajouré kennen diese Probleme nur viel zu gut und haben uns deshalb einmal intensiver mit der Thematik befasst und uns auf die Suche nach dem perfekten Hemd gemacht – und sind fündig geworden!

Die Firma ETERNA hat sich auf Damenblusen und – in unserem Fall interessant – auf Herrenhemden spezialisiert. Das hat uns neugierig gemacht und wir haben uns aus dem aktuellen Sortiment zwei extrem schicke Herrenhemden zur Brust genommen.
 

Unsere Kriterien:

1. Passform & Tragekomfort*
2. Optik
3. Stoffqualität
4. Pflegeeigenschaften
5. Knittereigenschaften

(*mit dem Fokus auf Bequemlichkeit/Bewegungsfreiheit trotz körpernaher Schnittführung)
 

Optik & Tragegefühl:

Keine zweite Chance beim ersten Eindruck! Was uns hier sehr wichtig war, ist, dass das Hemd wirklich „slim“ ist und gut sitzt. Wir haben uns bewusst kein schwarzes oder weißes Basic-Hemd ausgesucht, sondern zwei Eye-Catcher: Ein dunkelblaues Hemd mit kleinen grauen Punkten aus der ETERNA SUPER SLIM-Serie und ein bedrucktes, blaues Hemd aus der gleichen Serie. Beide Hemden sitzen beim ersten Tragen perfekt am Körper und der geringe Elastan-Anteil von drei Prozent ist ausreichend, damit es nicht zwickt und man genügend Bewegungsfreiheit hat, ohne dass es gleich aus der Hose rutscht. Gerade die Rückseite des Hemdes sollte immer lang genug sein, damit es beim Sitzen nicht aus der Hose rutscht. Hier überzeugt uns schon einmal der erste Eindruck, da unsere Hemden genau diese Merkmale beachten.
 

ETERNA Hemd Test
„Slim“, gut sitzend und hat die perfekte Länge

 

Qualität, Pflege- & Knittereigenschaften:

Hinsichtlich des Waschens unterscheiden sich die ETERNA-Hemden nicht wirklich von den vielen anderen Hemden: Man kann sie bei 40° C waschen und sie dürfen nicht in den Trockner. Das Bügeln allerdings ist ein Traum: Es geht sehr leicht von der Hand und alles wird schön faltenfrei. Hier trennt sich daher die Spreu vom Weizen, denn bei vielen Hemden muss man mehrfach über die Falten bügeln, bis sie verschwinden. In unserem Fall haben wir bei beiden Hemden das gleiche Ergebnis erzielt: Einmal mit dem Bügeleisen drüber und die Hemden waren geglättet.
 

ETERNA Hemd Test
Rutscht nicht aus der Hose und bietet genügend Bewegungsfreiheit
 

Unser Fazit & Sternevergabe:

Unsere beiden Hemden lassen sich problemlos den ganzen Tag über tragen. Die Bequemlichkeit ist trotz des figurbetonten Schnitts nicht eingeschränkt und man fühlt sich rundum wohl. Durch den schönen Schnitt auf die Taille macht man auch als Mann mit Standard-Figur einen optisch muskulöseren Eindruck. Die Stoffqualität spricht für die ETERNA-Hemden, da sie sich nicht nur beim Tragen sehr gut anfühlen, sondern auch nach dem Waschen leicht bügeln lassen.

Auch wenn wir von der Ajouré sonst immer sehr kritisch sind, können wir hier tatsächlich keine Nachteile entdecken und vergeben daher überall fünf von möglichen fünf Sternen. Außer bei den Pflegeeigenschaften vergeben wir nur vier Sterne, da wir unsere beiden Hemden nicht in den Trockner werfen dürfen. Das liegt aber ausschließlich an unserer Modell-Auswahl, da ETERNA auch viele Hemden im Sortiment hat, die man problemlos in den Trockner werfen darf.

Sternevergabe:

1. Passform & Tragekomfort *****
2. Optik *****
3. Tragegefühl & Stoffqualität *****
4. Pflegeeigenschaften *****
5.  Knittereigenschaften *****

 

 

Fotos: AJOURE´ Redaktion; ETERNA PR

Smartphone-Sucht: Kannst du noch ohne?

Weshalb dich deine Hormone süchtig nach deinem Smartphone machen

Smartphones sind heutzutage nicht mehr wegzudenken. Viele benutzen sie für die einfachen Aufgaben eines Handys, andere kleben mit dem Gesicht förmlich an den kleinen Supercomputern und lassen diese kaum noch aus den Augen. Es ist natürlich jedem selbst überlassen, ob er Briefmarken oder Dungeon Karten sammelt. Wer die Zeit auf Instagram, beim Snappen oder mit Super Mario Run genießt, der macht alles richtig. Wer allerdings das Gefühl hat, er müsse das Handy immer bei sich haben, um nichts zu verpassen, der sollte jetzt genau mitlesen.

Laut einem Test von GIGI ANDROID greifst du ca. 63 Mal nach deinem Handy, mit einer durchschnittlichen Dauer von 2:49 Minuten. Das sind in einer Woche 22 Stunden, die du mit telefonieren, Messengern, surfen und zocken am Handy verbringst. Wer desweilen keinen Sport macht und auch sonst viel Zeit vor dem Computer verbringt, der muss sich weder über körperliche noch geistige Beschwerden wundern.
 

Wie entsteht die Sucht?

Das Glückshormon Dopamin spielt eine wichtige Rolle. Bei einem Glücksspiel wird Spannung aufgebaut und gewinnen wir, so freuen wir uns. Wir belohnen uns mit Freude, mit Glückshormonen wie Dopamin. Ob uns jetzt ein hübsches Mädchen geschrieben hat oder die neue Dungeon Karte verfügbar ist, bei jedem neuen Entsperren des Smartphones wollen wir uns mit einer positiven Überraschung belohnen. Also gucken wir im Schnitt alle 15 Minuten auf unser Handy, weil wir süchtig nach Glücksgefühlen sind.
 

Wann ist es zu viel?

Wann der Aufenthalt in der digitalen Welt anfängt Probleme zu bereiten ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Logisch, dass sich der Dalai Lama weniger in den Social Media aufhält, als Youtuber Lefloid. Doch Lefloid könnte aus diesem Grund seinen Smartphone-Gebrauch auf ein Minimum reduziert haben und der Dalai Lama befindet sich möglicherweise auf Platz eins weltweit in der Candy Crash Jelly Saga. Doch Spaß beiseite.

Die Erkennungsmerkmale einer Sucht können die Vernachlässigung von Pflichten auf der Arbeit, Zuhause oder in der Schule sein. Bei schlechtem Empfang oder leerem Akku kann bei „Süchtigen“ bereits nach kurzer Zeit Stress eintreten.

Jeder kennt es außerdem, wenn die dir gegenüber sitzende Person permanent aufs Display schaut und immer wieder zu schreiben beginnt. Doch so etwas passiert jedem mal und die Stimme im Inneren beruhigt dich, weil es sich ja nur um eine Ausnahme handelt. Zugegebenermaßen ist es aber auch einfacher, ein Gespräch mit stereotypischen Smileys zu führen…

Am besten werden deine Freunde in deiner unmittelbaren Umgebung wissen, ob dein Konsum schon negativ auffällt. Frage sie doch einfach mal. Aber verbal nicht durch Whatsapp!
 

–– Tipp 1/2–
Apps

Ironischerweise kann dir eine App namens (OFFTIME)–Ablenkungsfrei helfen. Sie blockiert SMS und Anrufe für eine bestimme Zeit, aber schreibt dem Anrufer eine Nachricht, in der du angegeben hast, wann man dich am besten erreichen kann. Andere Apps wie Break Free, Menthal oder Stay Focused geben dir eine gewisse Art von Selbstreflexion indem sie dir zeigen, wie viel Zeit du am Handy verbringst und welche Apps du am meisten nutzt.
 

–– Tipp 1 –
Möglichkeiten zur Vermeidung

Einfach das Handy aus machen, auf lautlos oder Vibration schalten wäre zu einfach gesagt. Stattdessen schalte die Push-Nachrichten aus, sodass nicht jede App dir Mitteilungen schicken kann. Gerade bei Spielen sollte man vorsichtig sein. Man sollte auch nicht auf jede E-Mail anspringen. Es ist viel effizienter, wenn du längere Zeitabstände lässt und dann alles systematisch abarbeitetest.

Eine weitere Methode ist es, Ersatz für Handyfunktionen zu finden. Eine Armbanduhr ersetzt das antrainierte nach-der-Uhrzeit-Schauen und Nachrichten-Checken. Das Gleiche gilt für einen klassischen Wecker, einen Taschenrechner, Bieröffner, Ziegelstein usw.
 

–– Tipp 2 –
Regelmäßiges Säubern

Natürlich solltest du dein Smartphone nicht zweimal die Woche aufräumen, aber du solltest schon einmal im Monat nachsehen, welche App du innerhalb der letzten sieben Tage nicht benutzt hast, überlegen, ob es sinnvoll wäre eine davon zu behalten und dann all die unnötigen Spiele-, Ratgeber- und pseudowichtigen Apps löschen. Außerdem solltest du dich auf maximal zwei Messenger beschränken.
 

–– Tipp 3 –
Kommunikation oder was?

Triff verbale und klare Abmachungen, halte dich daran und vermeide unnötiges Schreiben. Anwesenheit sollte dann aber auch Anwesenheit bedeuten und nicht passiv-in-der-Ecke-sitzen-und-anderen-schreiben. Übermäßiger Smartphone Konsum verleitet uns außerdem dazu, Projekte in viele kleine Schritte aufzuteilen. Das bedeutet, wir haben ständig die Möglichkeit zu revidieren, und das tun wir auch. Das führt dazu, dass wir Ziele nicht bis zum Ende verfolgen und uns mit zahlreichen Zwischenergebnissen zufrieden geben.
 

 

Foto: Westend61 / Getty Images

Vier gegen die Bank – Filmkritik & Trailer

Vier gegen die Bank – Die Story

Ein ehemals bekannter Seriendarsteller (Jan Josef Liefers), ein erblindender Boxer und Fitnesstrainer (Til Schweiger) und ein sich übergangen fühlender Werbefachmann (Matthias Schweighöfer) haben eine Sache gemeinsam. Alle hatten für ihre Zukunftspläne gutes Geld angelegt und hohe Erträge zu erwarten, die nun mit einem Schlag weg sind.

Denn Bankverwalter Schumacher (Thomas Heinze), der seinen Angestellten Tobias (Michael Bully Herbig) nicht ab kann, sabotiert dessen Kontoführung und sorgt damit dafür, dass Tobias seinen Arbeitsplatz räumen muss. Die Angeschmierten dabei sind Ex-Serienstar Peter, Boxer Chris und Werbemensch Max, die nun alle ihr Geld los sind.

Aber so leicht geben die drei nicht auf und mit Hilfe von Insider Tobias wird der ultimative Banküberfall geplant, der ihnen ihr verlorenes Geld und vielleicht noch ein wenig mehr wieder beschaffen soll.

 

 

Vier Superstars, eine Regielegende – (k)ein Hit?

Mit „Vier gegen die Bank“ verfilmt Regielegende Wolfgang Petersen einen seiner eigenen Filme nach 40 Jahren erneut. Zudem, zum ersten Mal, nach einigen Jahren Hollywood, wieder in Deutschland. Dazu hat er sich mit Liefers, Schweighöfer, Schweiger und Herbig vier der bekanntesten und erfolgreichsten Darsteller des aktuellen deutschen Films in die Hauptrollen geholt.

Dass dies bitter nötig ist, offenbart sich dem Betrachter auch alsbald, denn „Vier gegen die Bank“ ist ein harmloser, wenig raffinierter Aufguss eines alten Films, der ohne viel Überraschung daherkommt. Mit einem Konzept, das auf Nummer sicher geht, manövrieren sich die gut gelaunten Herren Schauspieler durch den Filmplot und bringen ihre Schäfchen ins Trockene. Echte Herausforderungen gibt es keine, dafür aber gute Darsteller und Publikumslieblinge, denen man bei so ziemlich allem gerne zusieht. Ihre Arbeit liefern diese dann auch durchaus souverän ab.

Die Handlung selbst und die viel zu oft gesehen Gags oder Albernheiten sind es dann jedoch, die verhindern, dass der Film so richtig in Fahrt kommt und begeistern kann. Sicher, es ist alles nett anzusehen und an einigen Stellen ist der ein oder andere Lacher dabei. Dennoch bleibt beim Abspann die Frage, ob das denn schon alles war und ein Abend füllender Spielfilm nicht mehr zu bieten haben sollte.

 

Nicht jedes Remake funktioniert

Irgendwo zwischen Tatort und deutscher Wohlfühlcomedy bewegt sich „Vier gegen die Bank“. Dabei ist das Ensemble nicht schlecht und rein technisch ein ordentlicher Film entstanden. Wenn jedoch Ideen und kreative Ansätze, in einer zu braven und auf Sicherheit bedachten Umsetzung nicht wirklich zünden können, dann wird auch mit den größten Publikumslieblingen kein großer Hit daraus.

 

Vier gegen die Bank  Kinoposter
Kinostart: 25. Dezember 2016
 

27!

Triple 9 – Filmkritik & Trailer

 

Fotos: Warner Bros. GmbH

Pickel adé! Endlich reine Haut durch die richtige Ernährung

Den Begriff schlechte oder ungesunde Ernährung möchten wir als allererstes als nicht existent erklären. Unser Körper braucht Nahrung, um Energie zur Selbsterhaltung zu produzieren. Alle Lebensmittel lassen sich in Energie umwandeln. Etwas Ungesundes würde ja bedeuten, dass es unserem Körper mehr schadet, als es ihm guttut. Besonders gesunde Ernährung gibt es aber schon und sie verhält sich wie ein Power-up für unseren Organismus. Vor allen Dingen die Haut kannst du relativ einfach durch Ernährung schön werden lassen.

Es kann viele Gründe für unreine Haut geben. Hierbei können zum Beispiel auch Salicylsäure-haltige Pflegeprodukte helfen. Doch wir möchten uns auf die Ernährung beschränken, die sogar fast komplett deine Hautunreinheiten verschwinden lassen kann.
 

Doch zunächst zählen wir ein paar Lebensmittel auf, die die Haut erschlaffen lassen:

Die zuckerhaltige Limonade Cola schadet mit ihren schwachen Säuren und dem vielen Zucker den Gewebefasern. Zucker, der nicht verstoffwechselt werden kann, verhärtet die Fasern und sorgt mit der dadurch entstehenden Plastizität für schnelle Faltenbildung.

Faltenbildung entsteht auch beim Alkoholkonsum, da der Alkohol die Haut dehydrieren lässt und dadurch Falten entstehen. Menschen mit einem Leberschaden bekommen eine fahle, blasse Haut mit großen Poren im Gesicht. Zucker- und salzhaltige, alkoholische Getränke wie Cocktails, Bier oder Weißwein fördern den Prozess. Klare und dunkle Schnäpse enthalten hingegen keinen Zucker.

Apropos salzhaltig: Da Hydrierung wichtig für eine weiche und elastische Haut ist, solltest du das Konsumieren von Salz im Auge behalten. Salz kann nämlich für geschwollene Augen, trockene Haut und ein aufgedunsenes Gesicht verantwortlich sein. Selbstverständlich gilt das auch für Speisen wie Pommes Frites, Rollmops, Popcorn oder ähnliches.

Kaffee, sowie andere harntreibende oder abführende Mittel führen ebenfalls zur Dehydrierung.
 

schlechte Haut durch Ernährung

 

Und was ist nun gut für die Haut?

Flüssigkeit ist die Basis für eine belebte Haut und kann auf viele Wege konsumiert werden. Am gesündesten ist klares Wasser, von dem du etwa 1,5 Liter am Tag trinken solltest. Ein halber bis ganzer Liter wird zusätzlich über die Nahrung aufgenommen.

Dazu eignet sich wasserreiches Gemüse und Obst, welches uns außerdem zusätzlich mit wichtigen Vitaminen für unsere Haut versorgt. Neben einem hohen Wassergehalt enthalten Salatgurken das Spurenelement Silicium, das für die Zusammensetzung des Bindegewebes zuständig ist.

Rettich und Radieschen enthalten Schwefelverbindungen wie z.B. die Aminosäuren Methionin und Cystein. Da die Haut nicht nur für den Schutz vor Kälte, Hitze, Strahlung, chemischer Schädigung, Mikroorganismen, Verlust von Wärme und Wasser, Druck, Stöße und Reibung zuständig ist, sondern auch für die Entgiftung durch Ausscheidung, entlastet sie durch die Schwefelverbindungen den Abbau von Giften innerhalb der Leber und der Galle.

Käse enthält zudem viel Zink, welches zur Kontrolle des Fetthaushaltes und der Bildung von Kollagen zuständig ist. Kollagen ist ein Protein, das für das Bindegewebe der Haut und somit für die Spannkraft unverzichtbar ist.
 

reine Haut durch Ernährung

 

Weitere Lebensmittel, die gut für die Haut sind:

Kiwis tragen mit ihrem Vitamin B zu Wundheilung der Haut bei und decken mit nur einer einzigen Frucht den Tagesbedarf ab.

Walnüsse haben viel wichtige Pantothensäure, sowie Calcium, Zink, Eisen, Magnesium, Vitamin-E und Kalium.

Dinkel beinhaltet viele Vitamine und Mineralstoffe, sowie auch Kieselsäure, die gut für Haut und Haar ist.

Sonnenblumenöl beugt mit Vitamin-E Hauterkrankungen vor und festigt das Bindegewebe.

Möhren speichern sehr viel Vitamin-A, das sowohl die Funktionen der Haut, als auch die der Schleimhaut unterstützt.

Buttermilch hat einen hohen Vitamin-B12- und Calcium-Anteil. Pflegetipp: Ein Buttermilchbad mit warmem Wasser, danach nicht duschen gehen, sondern im Bademantel entspannen. Das glättet die Haut ungemein.

Meerrettich trägt viel Senföl in sich und fördert damit die Durchblutung der Haut. Hiermit wird die Haut von unten nach oben desinfiziert.

Pumpernickel enthält Eisen, Kalium, Magnesium, Selen, viel Vitamin-B und wird aus gesundem Sauerteig hergestellt.

 

 

Fotos: ViewStock; Kai Schwabe; PLAINVIEW; posteriori; gremlin; EasyBuy4u; pixitive; xxmmxx; amphotora; paci77; Westend61; Jack Andersen; Pedro Mariscal EyeEm; Foodcollection; Isabelle Rozenbaum / Getty Images

Ordnung schaffen: So ist deine Wohnung tipptopp aufgeräumt

Ordnung ist sehr wichtig. Denn Ordnung schafft Wohn- und Lebensqualität, sie vereinfacht Arbeitsprozesse und eine angemessene Hygiene ist gut für deinen Körper. Wir haben für dich die besten Tipps, um zuhause schnell und einfach Ordnung schaffen zu können.
 

Die Küche

Sortiere zuallererst deine Lebensmittel aus. Alles wirklich Abgelaufene kommt in den Müll. Hierbei solltest du das Mindesthaltbarkeitsdatum aber nicht zu ernst nehmen, da viele Unwissende den Unterschied zwischen „Mindest“ und „Maximal“ nicht kennen. Überflüssige oder kaputte Küchenutensilien kommen entweder in den Müll oder du kannst sie verschenken. Um es an dieser Stelle etwas leichter zu machen, denke einfach daran, wie oft du es benutzt und ob du es vermissen würdest.

Die Sachen, die täglichen Gebrauch finden, solltest du in greifbarer Nähe aufstellen. Dinge, die zusammengehören, wie Tassen und Gläser, Teller und Schalen sollten zusammenstehen. Kleinere Hilfsmittel wie Gummibänder oder Besteck etc. gehören gesammelt und in separate Schalen deponiert. Boxen, Töpfe und Pfannen kannst du um Platz zu sparen ineinander stellen. Beim Kochen empfehlen wir, die benutzten Hilfsmittel wie scharfe Messer, Schalen oder Unterlagen abzuwaschen, während das Gemüse kocht. So ist die Küche häufig sauberer als vor dem Betreten.
 

Das Badezimmer

Drogerie-Artikel finden sich in jedem Bad, egal ob bei Mann oder Frau. Diese solltest du auf Effizienz und Haltbarkeitsdatum checken und gegebenenfalls aussortieren. Bei Medikamenten gilt das Gleiche. Toilettenpapier-Vorrat, Hand- und Badetücher kannst du in einem Schrank verschwinden lassen. Kleinigkeiten kommen in Schälchen und verschwinden ebenfalls. Die Zahnbürste solltest du am besten im Kulturbeutel o.ä. verstauen, da beim Spülen der Toilette Bakterien aufgewirbelt werden und sich im Raum verteilen.
 

Das Schlafzimmer

Klamotten-Verwaltung ist das A und O. Was alles in die Saison gehört, aber noch nicht getragen wurde, kann weg. Alles was du häufiger trägst, platzierst du am besten auf Augenhöhe. Getragene Sachen, die sauber geblieben sind, nicht in die Ecke feuern, sondern am Kleiderbügel aufhängen, damit bleiben sie knitterfrei und man weiß, dass sie schon einmal getragen wurden. Eigene Jacken und die von Freunden in die Garderobe und nicht auf Stühle hängen oder damit das Bett belagern. Zu kleiner Schrank? Installiere eine weitere Stange oder ein Regalfach. Nutze immer den Stauraum unter deinem Bett.

Installiere Haken an der Wand, sollest du keine Garderobe oder Platz für Cappys und besondere Kleidungsstücke haben. Am besten du suchst dir eine Stelle aus und legst dort eine Fußmatte hin, falls du deine Schuhe mit ins Zimmer nimmst. Lege die Bettdecke nicht gleich zusammen. Es ist gesünder, wenn du das erst nachdem du aus dem Badezimmer kommst machst. So kann der Schweiß besser austreten und es reduziert die Milbenbildung.
 

Der Schreibtisch

Wenn du viel am Schreibtisch arbeitest, solltest du Dokumente in die Stapel EINGANG und AUSGANG sortieren. Bearbeite erst den Eingangsstapel und sortiere dann vom Ausgang in die dazugehörigen Ordner. Mit einer klaren Ordnerstruktur sparst du sehr viel Zeit beim Suchen und Bearbeiten von Dokumenten. Alles Überflüssige wird weggeschmissen. Persönliche Sachen sollten auch dem Ordersystem unterliegen, aber ruhig etwas weiter vom Arbeitsplatz entfernt sein, um nicht von der Arbeit abzulenken.

Kabelsalat wird zuerst sinnvoll sortiert, neu eingesteckt und dann zusammengebunden, sodass sie sich nicht mehr verknoten können. Arbeitsutensilien, die häufig Gebrauch finden, kommen in die oberste Schublade des Schreibtisches. Auf einem optimalen Schreibtisch befindet sich gegebenenfalls ein Computer-Bildschirm oder ein Mac, Maus, Tastatur, Ein- und Ausgangs-Stapel und gerne noch ein Kugelschreiber mit Merkzetteln zum schnellen Mitschreiben – mehr nicht.
 

Technik

Ordnung sollte aber auch auf deinem Computer sein. Überlege dir dazu ein sinnvolles Ordnersystem und sortiere Dokumente, Fotos und Musik dort hinein. Halte deinen Desktop immer leer und fülle stattdessen deinen Dock mit Programmen, die du täglich benutzt. (Der Dock ist die Leiste unten am Bildschirm.) Lagere neue Dateien nicht auf dem Desktop zwischen, sondern sortiere sie sofort richtig ein.

Dein Smartphone solltest du auch regelmäßig von Fotos und Videos säubern. Wer nicht die Zeit findet, sie manuell auf seinen Computer zu laden, der kann über OneDrive seine Fotos sofort auf dem Computer speichern.
 

Jede Veränderung fängt immer erst im Kopf an. Wenn du mehr Ordnung schaffen möchtest, dann überlege dir gut, ob du es auch durchziehen kannst. Ein halb aufgeräumter Kleiderschrank bringt gar nichts. Wir wünschen dir viel Erfolg!

 

Foto: Westend61 / Getty Images

Mornin’ Glory – Ein Rasurkonzept, das sich sehen lassen kann

Es gibt Dinge bei uns Männern, die sind ein Muss, aber nerven wie blöde. Die Rede ist von der Rasur. Die einen tragen einen Bart und brauchen die Rasur für ihre Konturen, die anderen mögen es glatt und brauchen es fast täglich, und wieder andere tragen einen Vollbart und selbst da ist es notwendig, sich unterm Bart den Hals sauber zu rasieren. Hier haben wir also unser Muss und das Aufwändige an der Sache ist, dass wir Männer immer wieder in Drogerie-Märkte rennen müssen, wenn wir nicht gerade eine Partnerin haben, die dort eh ständig ein- und ausgeht und uns unsere Klingen für den Rasierer mitbringen kann.

Erschwerend kommt hinzu, dass nicht jeder Drogeriemarkt alle Produkte im Sortiment hat und wenn es gerade ausverkauft ist, dann stehen wir oftmals dumm da. Nimmt man ein anderes Rasiergel als sonst, läuft man große Gefahr, einen schlimmen Rasur-Brand zu bekommen. Oder zieht man sich einfach so den Nassrasierer über den Hals? In beiden Fällen kein schönes Ergebnis.

Umgedacht hingegen hat die Firma Mornin’ Glory, die ein Abo-Modell entwickelt hat, bei dem sie dir die Klingen für den Rasierer zum richtigen Zeitpunkt nach Hause schickt, plus das passende Rasiergel und After Shave Balsam.
 

Mornin’ Glory Rasurkonzept

 

Ein Hoch auf Mornin’ Glory!

Somit ist der gepflegte Start in den Tag gesichert und wir können uns den Weg zu Drogeriemärkten sparen, um unsere Produkte zu suchen. Zudem bleibt es in Zukunft aus, dass wir morgens im Badezimmer stehen und feststellen, dass unser Rasiergel leer ist oder die Klingen schon wieder total stumpf sind.

Mornin’ Glory legt nicht nur Wert darauf, dass wir in Zukunft ein besseres Zeitmanagement haben, indem wir nicht mehr zum Markt müssen, sondern einfach übers Abo-Modell bestellen können, nein, viel wichtiger ist es, dass sowohl der Rasierer inklusive Klingen, als auch die Pflegeprodukte in einer Top Qualität sind und das in einem Preissegment, das sich sehen lässt. Wir haben die Produkte von Mornin’ Glory in unserem Rasurtest unter die Lupe genommen und waren davon begeistert: Der Rasierer liegt gut in der Hand, die Klingen gleiten mit dem Rasiergel schön über die Haut und hinterlassen ein makelloses Rasurergebnis. Mit dem After Shave Balsam wird die Haut nach der Rasur beruhigt und angenehm gepflegt, sodass wir dem Rasurbrand Lebewohl sagen können.

Männer, die sowohl auf ihr Zeitmanagement achten, als auch keine Lust haben, ständig in den Drogeriemarkt zu rennen, können zum Test ganz einfach mit dem Starter Kit Plus starten, um zu sehen was Mornin’ Glory zu bieten hat. Das Starter Kit Plus enthält einen Rasiergriff, 4 Klingen à 3 oder 5 Rasierblätter (Freshman oder Alpha), sowie ein schäumendes Rasiergel.

 

Sponsored Post / Das Produkt wurde uns zum Test kostenlos von Mornin’ Glory zur Verfügung gestellt.

 

Fotos: AJOURE´ Redaktion

Der brandneue BRABUS 850 XL WIDESTAR im Test

Abraham Lincoln sagte einst: „Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Leute ohne Laster auch sehr wenig Tugenden haben.“ Das gleiche dürfte dann allerdings auch für motorisierte Supersport-SUVs aus dem Hause BRABUS gelten, denn diese haben in der Regel ein kleines Laster namens „Verbrauch auf 100 km“, stehen aber tugendhaft für Sportlichkeit, Exklusivität, Einzigartigkeit und Innovation. Kurzum, die Bottroper Edelschmiede steht für eine Art Endgültigkeit in Veredlung bei Luxusfahrzeugen. Sehr tugendhaft wie wir finden!

Polizist: “Wissen Sie, warum wir Sie anhalten?”
Ich: “Reden Sie lauter — die Karre ist so laut!”

Die Essener Motorshow 2016 gehörte zu den wichtigsten Messen dieses Jahres in Deutschland. Und genau hier hat BRABUS’ 850 XL WIDESTAR Weltpremiere gefeiert. Dass BRABUS nicht kleckert, sondern bekanntermaßen klotzt, ist sogar weniger eingefleischten Autoliebhabern wohl bekannt. Auch ihre neuste Kreation kann sich wie immer sehen lassen.
 

BRABUS 850 XL WIDESTAR
 

Es gibt Menschen, denen reicht es vollkommen aus, wenn sie sich bei Mercedes Benz eine GLS-Klasse zulegen. Damit haben sie ja dann ein grundsolides Fahrzeug, wobei „solide“ in diesen Preisklassen eher etwas fehl am Platz erscheint. Wem die Standardvariante des GLS 63 4MATIC allerdings gefällt, aber einfach zu wenig „Bums“ hat, der kommt an BRABUS nicht vorbei. Als Basis dient die eben genannte GLS-Klasse, doch was am Ende dabei heraus kommt, ist einfach gesagt: Krass.

BRABUS schnappt sich den GLS 63 4MATIC Luxus SUV und haucht ihm derart massiv neues Leben ein, dass am Ende ein 2,6 Tonnen schwerer Supersport-SUV als WIDESTRAR Breitversion rauskommt, der neben 850 PS auch noch 1.450 Nm Drehmoment liefert. Ganz nach dem Motto: Kann denn Leistung Sünde sein!?
 

BRABUS 850 XL WIDESTAR Motor
 

Unter der Haube rumort ein auf sechs Liter Hubraum erweiterter Achtzylinder-Biturbo-Hubraummotor, der von der SPEEDSHIFT PLUS 7G-TRONIC gebändigt wird. Lässt man das Biest allerdings von der Leine, katapultiert uns der Super-SUV in nur 4,2 Sekunden von 0 auf Tempo 100.

Um dann nicht irgendwann durch Überlastung der Reifen einen ungeplanten Abflug von der Straße zu machen, wird der Vortrieb elektronisch bei 300km/h abgeregelt. Ein Hoch an dieser Stelle an die Bremsanlage, sowie die Hochleistungsreifen aus dem Hause Continental, die in diesem Fall bis zu einer Größe von 295/35 R 23 gefahren werden dürfen. Richtig gehört: 23 Zoll Bereifung!
 

BRABUS 850 XL WIDESTAR Bereifung
 

Doch was genau hat BRABUS neben der enormen Leistungssteigerung verändert?

Hier wurde rundum der Rotstift angesetzt und einmal kräftig verbreitert, was irgendwie zu verbreitern und zu optimieren war. Das Ende vom Lied?: Acht Zentimeter breiter als zuvor. Der 850 XL kommt als neu entwickelte WIDESTAR Breitversion und mit unverwechselbarer Optik daher. Sicht-Carbon, Aerodynamik-Komponenten und Hightech-Schmiederäder „Platinum Edition“ in 23 Zoll Durchmesser, runden die Optik gekonnt ab. Gleichzeitig wurde die Standardausführung des GLS 63 4MATIC ganze 30 Millimeter tiefer gelegt, was ebenfalls zur Optimierung der Fahrdynamik beiträgt und ganz nebenbei auch noch deutlich besser aussieht. Hierfür haben die BRABUS Fahrwerksingenieure ein spezielles Steuermodul für die AIRMATIC Luftfederung entwickelt.

Elementar für die Leistungssteigerung ist ein neu konstruiertes Aufladungssystem. Die alten Turbolader mussten speziellen Turboladern mit größerer Verdichtereinheit Platz machen. Die neuen Turbos werden dann mit modifizierten Auspuffkrümmern am Triebwerk adaptiert. Die Ansaug- und Ladedruckrohre verfügen über eine „Gold Heat Reflection“ Beschichtung, die dazu dient die Ladelufttemperatur weiter abzusenken.
Ebenfalls mit von der Partie sind größere Downpipes mit 75 Millimeter Durchmesser und eine Edelstahl Hochleistungsauspuffanlage mit Abgasklappensteuerung für ein „aktives Soundmanagement“. Wie auch bei anderen Modellen aus dem Hause BRABUS hat man somit die Wahl zwischen satten V8 Sound oder der Leisetreter-Version, um die Nachbarn nachts nicht aus dem Schlaf zu reißen.
 

BRABUS 850 XL WIDESTAR Innenraum
 

Wer beim Gedanken an all die Umbaumaßnahmen und Modifikationen Angst bekommt, dass der 850 XL WIDESTAR diese Leistungen eventuell nicht unbeschadet übersteht, der kann an dieser Stelle beruhigt sein. BRABUS gibt eine Tuning-Garantie über drei Jahre bis zu 100.000 km (gemäß BRAUS Garantiebedingungen, Stand Juli 2013).

Wem das alles dann doch ein wenig zu viel und zu breit ist, der kann hier und da ein wenig abspecken. Die WIDESTAR Variante, die den Basis-GLS acht Zentimeter verbreitert, muss nicht zwingend genommen werden. Auch in Sachen Leistungssteigerung gibt es am Ende mehrere Möglichkeiten. Es stehen neben den ultimativen 850 PS nämlich noch 630 PS und 700 PS zur Auswahl.

Bei all dem Spaß kommt am Ende dann immer die Abrechnung an einer unserer Tankstellen, denn 2,6 Tonnen wollen ernährt werden. BRABUS gibt einen kombinierten Verbrauch von nur 12,3 Litern auf 100 Kilometern an – das wäre zu schön um wahr zu sein. Doch trotz aller Vorurteile hat sich der BRABUS 850 XL WIDESTAR seinen Platz in der Effizienzklasse E ergattern können.

Wir sagen: Sauber!

 

 

Fotos: Brabus Press

Die iPhone Kamera DxO One im AJOURE´ Test

Die DxO One Kamera ist ein neues, hochwertiges Accessoire für alle Handyfotografen. Die Kamera zeigt sich als qualitatives Update zur bisherigen Smartphone-Fotografie und ist aktuell ausschließlich Apple-Nutzern vorbehalten, da sie nur mit einem Lightning-Anschluss erhältlich ist. Einer preislich vergleichbaren 500 Euro teuren Spiegelreflex- oder Systemkamera steht die DxO One natürlich in allem nach und sollte darum auch nicht mit ihnen verglichen werden. Als Upgrade zur integrierten iPhone-Kamera überzeugt die 112 Gramm leichte Kamera jedoch allemal.

Wie funktioniert die DxO One?

Wie auch bei der Sony QX-Serie besteht die Kamera aus nur einem Objektiv und einem Bildsensor. Zum Einschalten, sowie zum Ausklappen des Lightning-Steckers wird der Objektivschutzdeckel nach unten geschoben. Ist das Handy mit der Kamera verbunden, lässt sie sich bis zu 60° drehen. Auf dem kleinen Display der DxO One kann man zwischen Filmen und Fotografieren switchen und sieht dabei immer, wie voll die Speicherkarte oder der Akku ist. Auf dem einzigen Kopf befindet sich der Auslöser.

Die restlichen Funktionen sind nun mit der App zu steuern, zu der wir beim erstmaligen Verbinden über den Apple Store geführt werden. Man kann aber im Prinzip die Kamera auch ohne ein Smartphone nutzen, jedoch ist der Verzicht auf einen Monitor und diverse Einstellungen weniger empfehlenswert. Man muss auch sagen, dass die App bis jetzt nur über wenige Funktionen verfügt, sie ist dafür aber intuitiv und sehr einfach zu bedienen. Weitere Updates der App schalten neue Funktionen frei, wie die zuletzt erschienene Firmware, die aktuell fünf Bilder pro Sekunde generiert.
DxO One Test

Wie sieht es mit der Qualität aus?

20 Megapixel sprechen natürlich für eine höhere Auflösung als bei einer iPhone- oder iPad-Kamera und der dafür verantwortliche 1-Zoll-Format-Sensor erreicht mit seiner fünffachen Größe eine viel höhere Bildqualität durch das dazugewonnene Licht. Die detailreichen Aufnahmen fallen schon auf den ersten Blick positiv auf und lassen die Darstellungen auf dem iPhoneDisplay glatt ungewohnt gut aussehen.

Die Tiefenschärfe trennt bei einer maximalkleinen Blende von 1,8 das Motiv wesentlich besser vom Hintergrund ab. So lässt sich mit einem niedrigeren ISO-Wert fotografieren, was Fotos bei Schummerlicht zugutekommt. Ein Blitz ist nicht in der Kamera integriert, es wird stattdessen der Blitz vom iPhone oder iPad mitbenutzt. Kurz gesagt macht es – egal ob bei Tag oder Nacht – wirklich Spaß, mit der DxO One auf dem iPhone zu fotografieren.


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Welches Format haben die Bilder?

Neben dem üblichen JPEG-Format gibt es das klassische RAW-Format, sowie das Super-RAW-Format. Diese Super-RAWs können Fotos jedoch bis zu 269 Megabyte groß werden lassen und sollten nur bei großen MicroSD-Speicherkarten eingestellt werden. In der App kann man entscheiden, ob die Bilder auf den iPad/iPhone gespeichert werden sollen und/oder auf der MicroSD der Kamera.

Der Akku der Kamera lässt sich über ein Mirco-USB-Kabel laden und soll für 200 Fotos gemacht sein. Theoretisch zumindest, praktisch reicht der Akku nur für die Hälfte, jedoch lässt er sich unterwegs natürlich mit einer gewöhnlichen Powerbank wieder aufladen. Den eingebauten Bildstabilisator möchten wir ebenfalls noch einmal lobend erwähnen.

DxO One iPhone Kamera

Was kann die Filmfunktion?

Die DxO One nimmt beim Filmen im Automodus 30 Bilder pro Sekunde in Full-HD auf. Das schaffen iPhone 6 und 6S+ auch noch gerade so. In der Zeitlupe schafft es die DxO One allerdings nur mit 720p auf die 120 Bilder zu kommen. Die Sechsergeneration iPhone kann das mit 120 Bildern in 1080p.

Unser Fazit

Es hat uns viel Spaß gemacht, mit der DxO One so hochwertige Bilder auf dem Smartphone zu schießen. Wer professionelle Fotos machen möchte, der sollte sich für das Geld besser eine System- oder Spiegelreflexkamera kaufen. Wer aber schon immer nach einer qualitativen Fotoadaption für das Smartphone gesucht hat, sollte diese nun gefunden haben.


Bilder: AJOURE´ Redaktion; DxO One PR/Amazon

Produktiv schlafen durch luzides Träumen

Der Mensch verschläft 24 Jahre. Lass dir das ordentlich auf der Zunge vergehen. 24 Jahre entsprechen mehr als einem Viertel unseres Lebens, das den Nichtträumern einfach so verpufft. Während wir das zulassen konzentrieren wir uns darauf, wie mit dem täglichen Fitness-Lifestyle noch das eine oder andere Jährchen rauszuholen ist und essen diszipliniert unsere Goji-Beeren.

Vor langer Zeit wurde dem Träumen eine weitaus größere Bedeutung beigemessen, als es heute der Fall ist. Träumen war etwas Heiliges, den Träumen wurde nachgesagt, sie könnten Omen für zukünftige Ereignisse sein, die Menschen legten so viel Wert auf die Interpretation ihres Geträumten, dass sogar der Beruf des Traumdeuters gefragt war.

Mit dem zunehmendem Ideal eines erfüllten Lebens, sowohl auf mentaler als auch physischer Ebene und unserem Streben nach dem perfekten Lifestyle, rückt das Träumen weiter ins Bewusstsein leistungsorientierter Menschen. Und wenn luzides Träumen gar bei den Athleten der Olympischen Spiele Anwendung findet, sollte es für dich gut genug sein.
 

Was ist luzides Träumen?

Das Erfahren eines luziden Traumes wird auch als Klarträumen bezeichnet. Ein Zustand während des Schlafes, der dich deines Traumes bewusst werden lässt. Du träumst und realisierst, dass du träumst. Was sich verwirrend anhört wurde in wissenschaftlichen Tests anschaulich dargelegt.

Jeder Mensch träumt jede Nacht, nur kann er sich nicht immer an die Träume erinnern. Befindest du dich in einem Traum, dann ist dein Körper gelähmt, diesen Zustand nennen Experten Schlafparalyse. Bis auf die Augen und Organe, bewegt sich an einem Träumenden rein gar nichts.

Wissenschaftler um Stephen Laberge machten sich auf die Suche nach Beweisen dafür, dass es einen Wachzustand während des Träumens gibt und uns diesen „klar“ erfahren lässt. Es wurde also ein Proband an Messgeräte geschlossen und ins Träumen versetzt, dabei wurden seine Augenbewegungen aufgezeichnet. Aus den Aufzeichnungen war abzulesen, dass der Träumende nach links und rechts schaute. Als er aufwachte, fragten die Wissenschaftler ihn, was er geträumt habe und er antwortete, er träumte von einem Tischtennisspiel.

Diese Entdeckung war die Erkenntnis, dass Signale aus der Traumwelt in der Realität festgehalten werden konnten und so machten sie das nächste Experiment, um zu garantieren, dass es ein bewusstes Träumen, also luzides Träumen und damit die Möglichkeit bewusste Entscheidungen in Träumen zu treffen, tatsächlich gibt. Die Wissenschaftler vereinbarten einen Code mit dem Probanden, dieser solle eine gewisse Reihenfolge an Augenbewegungen ausführen. Die Aufzeichnungen der Messgeräte versicherten, dass der Proband schläft und sie legten auch offen, dass er während des Schlafens die vereinbarten Augenbewegungen ausführte. Damit war die wilde Theorie des luziden Träumens keine so wilde mehr und als Fakt durch die Wissenschaft in Stein gemeißelt.

Wie leistungsfähig unser Gehirn ist, zeigt das luzide Träumen besonders deutlich. Wir sind in der Lage, eine komplette Traumwelt zu erschaffen, die wie die Realität anmutet. Es ist uns während des Klartraums möglich, eine Traumwelt mit allen Sinnen zu erleben. Es gibt absolut keine Barriere, die unser physischer Körper setzt. So können sich beispielsweise Behinderte in einem bewussten Traum völlig frei bewegen.

Die Traumwelt wird durch den Träumenden beeinflusst, es gibt in dieser Welt keine Konsequenzen – physikalische Gesetze können überwunden werden. Wer schon immer mal wissen wollte, wie sich ein Sturz aus dem 7. Stock anfühlt – na, bitte! Großartig dabei – das Potential, Angst im echten Leben zu überwinden. Doch nicht nur Ängste können behandelt werden, olympische Athleten trainieren in Klarträumen Bewegungsabfolgen ihrer Disziplin und verbessern so ihre motorischen Fähigkeiten. Sie trainieren nicht nur tagsüber, sondern auch in der Nacht.

Neben einer Menge Spaß, Abenteuer und der Schulung der motorischen Fähigkeiten, kann luzides Träumen dabei helfen, Alpträume zu überwinden. Es können Ängste beseitigt werden, indem zum Beispiel das Sprechen vor großen Menschenmengen trainiert wird und eine ganze Menge mehr. Die Möglichkeiten sind unbegrenzt! Wenn das nicht genug Gründe sind dem luziden Träumen eine Chance zu geben!
 

Aber wie kann luzides Träumen erlernt werden?

Zunächst ist das Erlernen des Klarträumens ein Training. Es erfordert Disziplin und Übung. Es gibt jedoch Menschen, die auch ohne vorheriges Training Klarträume erleben – das allerdings ist die Ausnahme.

Der erste Schritt ist das Integrieren von sogenannten Reality Checks in deinen Tagesablauf. Durch das ständige Hinterfragen der Wachwelt, durch bestimmte Praktiken, also Reality Checks, gewöhnst du dich an diese und wirst höchstwahrscheinlich auch im Traum irgendwann die Traumwelt hinterfragen. In dem Moment, in dem du dann realisierst, dass du dich nicht in der Wachwelt befindest, wirst du dich deines Traumes bewusst und befindest dich bereits in einem luziden Traum.

Ein Reality Check kann einerseits aus Fragestellungen bestehen. Diese können wie folgt lauten: „Wo bin ich?“, oder: „Wie bin ich hierher gekommen?“, aber auch: „Ist hier alles so wie immer?“ Eine andere Form des Reality Checks ist weniger die Schulung eines kritischen Bewusstseins als technischer Natur. So kannst du beispielsweise deine Finger zählen. Zu beachten ist, dass in Träumen üblicherweise das geschieht, was du erwartest. Erwartest du also, dass du zehn Finger hast, so wirst du im Traum vermutlich auch zehn Finger haben. Das bedeutet, du musst in der Realität die Erwartung fallen lassen, dass du gleich zehn Finger zählen wirst. Zähle deine Finger, als würdest du der erste sein, der herausfindet, wie viele Finger ein Mensch hat. Es gibt unzählige Methoden für Reality Checks. Sagen dir diese beiden Varianten nicht zu, dann stöbere selbst nach Methoden, die dir gefallen.

Zusätzlich solltest du ein Traumtagebuch führen. In ein Traumtagebuch werden die Erinnerungen an Träume geschrieben. Schreibe jeden Traum, der dir im Kopf blieb in dieses Traumtagebuch, vorzugsweise direkt nach dem Wachwerden, somit stellst du sicher, dass du keine Details vergisst. Das handschriftliche Dokumentieren von Träumen lässt dich immer intensiver träumen und du wirst dich häufiger an die Träume erinnern. Ein wichtiger Schritt in Richtung Klarträumen. Führst du ein Traumtagebuch und hast du deine Reality Checks auf dem Kasten, dann wendest du bereits die erste Technik an, diese nennt sich DILD und ist eine Abkürzung für Dream Initiated Lucid Dream.

Ausgestattet mit dem Basiswissen zu luzidem Träumen und der DILD-Technik bist du gut gewappnet für deinen ersten Klartraum. Mach dich locker und wage dich in deine ganz eigene Welt, viel Spaß dabei!

 

Werde selbst außerhalb vom Bett produktiv!

14 Wege, um produktiver zu werden

 

Foto: wundervisuals / Getty Images