Ajoure Blog Seite 192

Das verrät uns Johannes Oerding im Interview

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Wir trafen Singer-Songwriter Johannes Oerding in Berlin zum Interview und sprachen mit ihm über den Entstehungsprozess zu seinem neuen Album „Kreise“ und darüber, was bei ihm zuerst kommt: Melodie oder Text.

 

Ajouré: „Kreise“ ist dein bereits fünftes Album – was ist anders, was ist musikalisch gleichgeblieben?

 
Johannes: Ich glaube, es ist schon eine Fortführung vom letzten Album. Vom Sound her bin ich wieder etwas „live-iger“ geworden – d.h. ich habe schon gleich versucht, mit der Band die Songs einzuspielen, anstatt mich vorm Rechner zu verschanzen und in Kleinstarbeit alles selber zu machen. Und inhaltlich glaube ich, ist es einfach noch breiter gefächert, indem ich mit den Themen weiter weg bin von den klassischen Singer-Songwriter-Themen wie Liebe, und Trennung.

In den letzten zwei Jahren ist einfach so viel passiert – nicht nur bei mir und in meinem privaten Umfeld, sondern auch im Weltgeschehen, was mich dazu bewogen hat, viel mehr Themen zu beleuchten – bei „Weiße Tauben“ geht es zum Beispiel um Politik, bei „Love Me Tinder“ um digital vs. analog – also darum, Dinge gesellschaftskritisch zu betrachten – dann geht es auf dem Album aber auch um das Urbane mit „Leuchtschrift“ und um das Dörfliche mit „Hundert Leben“. Ich habe dieses Mal also die Themen, die mich berühren, breiter aufgestellt.

 

Ajouré: Hast du die Themen inhaltlich vorab geplant?

 
Johannes: Nein, die habe ich vorher nicht geplant gehabt. Das kam aus einem inneren Drang heraus, etwas sagen zu müssen. Ich hatte eigentlich nie Lust, über Politik oder Religion zu singen, weil ich das immer für sehr private Themen hielt, aber ich bin jetzt auch in einem Alter, in dem ich mich wahnsinnig dafür interessiere und eine Haltung entwickelt habe, wodurch ich dieses Mal auch den Drang hatte, das aus mir heraus zu lassen. Die Themen plane ich also vorab nicht, aber ich gucke am Ende schon, welche sich ähneln und welcher Song dann relevanter oder besser ist, damit es keine Überschneidungen gibt und jedes Thema nur einmal vorkommt.

 

Ajouré: Wie war der Entstehungsprozess zu deinem neuen Album?

 
Johannes: Das Gute daran war, dass ich kein Konzept hatte. Ich habe zwei Jahre lang geschrieben, mir Zeilen überlegt, Ideen gesammelt. Zwischendrin bin ich dann immer wieder mal an die Nordsee gefahren, wo ich sehr gerne bin, wenn ich mal meine Ruhe brauche, und habe mich dort in ein Hotelzimmer verschanzt, mich sortiert und an den einzelnen Songs weitergeschrieben. Vieles davon habe ich dann auch schon mit der Gitarre ins Handy eingespielt und aufgenommen, um die ersten Melodien festzuhalten. Dann kam natürlich irgendwann auch der professionellere Prozess hinzu, bei dem man ins Studio geht und die Songs in richtig, gut und schön einspielt und aufnimmt. Das hat bei uns auch ein paar Wochen in Anspruch genommen. Aber wenn die Vision zu einem Song schon ganz klar da ist, und die habe ich Gott sei Dank immer, dann ist das Abarbeiten eigentlich gar nicht mehr so ein Akt.

 

Ajouré: Deine Alben erscheinen tatsächlich im 2-Jahres-Takt: Setzt du dir bewusst zeitliche Grenzen?

 
Johannes: Dieses Mal war ich sogar ganz verrückt und habe zwei Jahre und vier Monate Pause gemacht. Da habe ich die Leute mal richtig warten lassen! (lacht) Für mich hat das immer Sinn gemacht! Ich hatte immer viel Output und viele Songs in der Zeit geschrieben gehabt. Mir wird aber auch sehr schnell langweilig – wenn ich eineinhalb Jahre mit dem selben Song-Material unterwegs bin, lechzt jede meiner Zellen danach, wieder einmal etwas Neues zu machen. Ich will dann auch wieder einmal Gänsehaut kriegen, wenn ich einen Song zum ersten Mal auf der Bühne spiele. Denn ob man will oder nicht: Wenn man einen Song jeden Abend über mehrere Jahre spielt, dann hat man natürlich nicht mehr die gleiche Verliebtheit wie am Anfang.

 
 
Johannes Oerding

 

Ajouré: Uns ist zu Ohren gekommen, du seist Perfektionist. Feilst du da eigentlich auch manchmal zu lange an Songs herum und musst dich „zwingen“, sie irgendwann auch einfach mal beiseite zu legen und gut sein zu lassen?

 
Johannes: Ich gebe mir eine gewisse Zeit. Ich schreibe einen Song, dann lege ich ihn zur Seite und hole ihn nach ein paar Wochen schließlich wieder heraus, um zu gucken was nach wie vor gut ist und was weg muss, wo bleibe ich hängen, was stört mich immer. Dann versuche ich wirklich bis zum Schluss, also einer Deadline, die ich mir manchmal selber setze, diese Dinge zu beheben. Wenn ich also immer wieder an einer Stelle hängen bleibe und mir ein Ton nicht gefällt, dann muss das ausgebessert werden, sonst würde ich auch, wenn der Song erschienen ist, immer daran hängen bleiben. Da gebe ich mir schon Zeit. Womit ich aber keine Probleme habe, ist irgendwann eine Entscheidung zu fällen – Gott sei Dank! Ich eiere da nicht lange rum: Wenn wir z.B. zu zweit in einem Raum sitzen und einen Song so abgefeiert haben, Gänsehaut und eine Träne im Auge hatten, weil es so schön war, dann ist auch fertig!

Dann kann ich auch sagen: So, und nun raus damit! Was ich dieses Mal aber anders gemacht habe, ist, dass ich die Songs sehr lange für mich behalten habe. Ich habe sie nicht schon die ganze Zeit anderen Leuten gezeigt, weil jeder einfach immer eine Meinung hat oder das Gefühl, etwas sagen zu müssen – was ja auch okay ist, nur verunsichert das oft auch und man denkt dann viel darüber nach. Deshalb habe ich bei dem jetzigen Album einfach so lange gewartet bis eigentlich alles fertig war und es gar keine Chance mehr gab, Dinge zu ändern.

 

Ajouré: In dem Titelsong „Kreise“ singst du in den ersten Zeilen „Oft sind Anfang und Ende der gleiche Punkt“. Wie genau meinst du das?

 
Johannes: Wir saßen alle im Studio und hatten die Idee, über Kreise zu schreiben und uns überlegt, was uns dazu alles so einfällt. Und dann sprudelte es aus allen Leuten nur so raus und uns wurde bewusst, wie viele Sachen mit einem Kreislauf zu tun haben – so globale Dinge wie: Sonnenaufgang und Sonnenuntergang, Tag und Nacht, Jahreszeiten, geboren werden, sterben, der Lebenskreislauf, Beziehungen. So ziemlich alles besteht aus einem Kreislauf – und da, wo etwas auf einem Kreis endet beginnt auch wieder etwas Neues. Und wie wir aus der Mathematik wissen, gibt es auf diesem Kreis unendlich viele Punkte und jeder davon kann ein Anfang und ein Ende sein. Diese Vorstellung davon gefällt mir und die Tatsache, dass man da so viel hineininterpretieren kann. Das hat den Song für mich auch so wichtig gemacht. Alle, die den Song hören, finden darin ihre eigene Geschichte. Somit ist der geschlossene Kreis wiederum offen für Interpretationen.

 
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Ajouré: Stimmt es, dass du zuerst deine Texte schreibst und die Musik dann erst später dazu kommt?

 
Johannes: Das Meiste entsteht schon dadurch, dass ich erst ein Thema habe – einen ersten Inhalt, eine erste Zeile – und mich dann frage, wie das klingen könnte. Ich schreibe also erst die Texte und dann kommt die Musik dazu. Vor vielen Jahren war das aber noch anders – da habe ich erst die Musik gemacht und stellte dann immer fest, dass ich ja noch einen Text dazu brauche und habe schnell etwas geschrieben. Damals waren mir die deutsche Sprache und die Texte aber noch nicht so wichtig.

Dennoch kommt es aber auch mal vor, dass ich den ganzen Tag mit einer Melodie herumlaufe oder sie immer wieder am Klavier spiele – das heißt, sie ist so gut, dass sie mich berührt, dass ich sie auf jeden Fall umsetzen muss. Auch jetzt sitze ich schon wieder am Klavier und spiele Harmonien, Akkorde oder Melodien und denke sofort daran, diese bereits für mein nächstes Album aufzunehmen, weil ich weiß, dass ich das nicht mehr loswerde und deshalb einen Song daraus machen muss. Daher gibt es auch diesen Weg, dass ich mich frage: Wonach klingt die Musik? Ist es traurig? Klingt es schön? Motivierend? Sehnsüchtig? Dann versuche ich, das richtige Gefühl dafür zu finden und dann findet sich so auch manchmal der Text zur Melodie.

 

Ajouré: Welcher Song ist dein liebster auf dem Album?

 
Johannes: Das ist schwer zu sagen und ist bei mir, wie sicher bei den meisten Menschen, immer auch situationsabhängig – je nachdem, wie man sich gerade fühlt. Aber ich erwische mich schon dabei, dass „Kreise“ auch mich mit einer Wucht abholt, weil es zwei große Gefühlswelten beinhaltet – zum einen eine Sehnsucht und Traurigkeit und zum anderen aber auch etwas Motivierendes und Hoffnungsvolles. Das sind Gefühle, die ich total wichtig finde und auch mag. Das alles taucht in dem Song auf und deshalb höre ich ihn auch total gerne und auch die Produktion und der Sound gefallen mir. Wenn ich dann aber auch mal Ruhe und etwas herunterfahren möchte und nachdenklicher bin, dann höre ich auch intimere Songs wie „Zwischen Mann und Kind“ oder „Freier Fall“.

 

Ajouré: Deine Freundin, Ina Müller, ist selber Musikerin. Tauscht ihr euch musikalisch aus?

 
Johannes: Ja, absolut! Es gibt natürlich schon einen kleinen Kreis, der mit in dem Entstehungsprozess involviert ist. Und gerade wenn sie auch vom Fach sind, ist das gut, aber ich habe auch bewusst Laien im engeren Kreis, die rein nach ihrem Geschmack gehen und mir ihr Feedback geben. Bei Ina ist das natürlich genauso, ich lege sehr viel Wert auf ihre Meinung. Sie hat gute Antennen für schöne Melodien, aber auch für Inhalte, die gut in Worte gefasst wurden. Da unterstützen wir uns sehr und sagen auch, wenn etwas z.B. grammatikalisch keinen Sinn macht. Sowas ist natürlich wahnsinnig viel wert.

 

 

Ajouré: Kannst du mit Kritik umgehen?

 
Johannes: Nein! Ich kann überhaupt nicht gut mit Kritik umgehen. In meiner Musik steckt so viel Persönliches und so viel, was mein Leben bedeutet drin. Wenn man jetzt übertreiben würde, könnte man sagen: Ich habe doch nur meine Musik! Und deshalb ist mir das auch so wichtig. Wenn jemand meine Musik nicht mag, fühlt sich das manchmal so an, als würde man mich persönlich auch nicht mögen. Das schaffe ich auch nicht immer abzulegen. Ich tu mich daher wahnsinnig schwer mit Kritik. Man will immer wie ein kleines Kind Applaus, für das was man macht, bekommen. Das ist aber natürlich nicht immer der Fall und ich muss mich daran auch immer wieder gewöhnen. Dann bin ich auch erst einmal ein, zwei Tage beleidigt, reflektiere dann aber in Ruhe und revidiere dann auch oft meine Meinung.

 

Ajouré: Wie gehst du mit Kritik speziell aus den Medien um?

 
Johannes: Da habe ich einen Schutzmechanismus eingebaut und versuche zu vermeiden das alles zu lesen. Also auch Konzert- und Platten-Kritiken lese ich eigentlich gar nicht mehr gerne, weil ich eben weiß, dass mir das sehr nahegeht und ich nicht die Chance habe, mich zu rechtfertigen. Natürlich ist Musik auch immer eine Geschmacksache – ich kenne das ja auch selber von mir, dass, wenn ich einen Song zur falschen Zeit höre, ihn auch ganz schnell mal schlecht finden kann. Und Kommentare aus dem Internet darf man nicht immer so ernst nehmen – ich vermeide das immer zu lesen. Umso mehr freue ich mich, wenn ich eine Tour spiele und sehe, wie viele Leute kommen, die wirklich zu 100 % Bock auf mich und meine Musik haben. Das ist dann das größte Kompliment.

 

Ajouré: Zurück zu Ina und dir: Ihr seid schon eine ganze Weile zusammen. Wie schafft ihr es, wo ihr beide ja so viel unterwegs seid, eure Beziehung aufrecht zu erhalten? Was ist euer Rezept?

 
Johannes: Ich glaube da gibt es kein Rezept – das ist typabhängig. Wenn man so ein Typ ist, der auch gerne mal alleine und eigenständig ist, und vielleicht auch so ein bisschen egozentrisch veranlagt ist, dann kann man sich auch gut alleine beschäftigen. Deshalb hat uns das auch nie gestört, wenn der eine mal vier Wochen irgendwo auf Tour ist und man sich nur mal kurz sieht. Ich sage immer, solange sich das gesund und normal anfühlt, gibt es keinen Grund zur Sorge und das hat es bisher auch noch nicht. Ganz im Gegenteil: Ich mag das sogar, dass ist so, als hätte ich zwei Leben. Einmal mein Musik-Leben, in dem ich im Mittelpunkt stehe und dann gibt es eben auch das andere Leben, das privater und abgeschirmter ist.

 

Ajouré: Im Herbst geht es wieder auf Tour. Was ist bis dahin alles geplant?

 
Johannes: Ich habe schon versucht, dass die Tour das große Ding sein soll und ich will mich bis dahin etwas zurückziehen – auch gerade live, sodass die Leute alles was neu ist erst bei den Konzerten erleben werden. Das ist aber natürlich nicht ganz einfach, gerade jetzt, wenn die Plattenveröffentlichung bevorsteht, steht man schon sehr in den Medien, gibt Interviews und macht TV- und Radio-Auftritte. Hier und da finden dann auch mal kleinere Live-Auftritte statt, aber im Grunde soll das auch die Ruhe vor dem Sturm sein, weil die Tour für mich dann das Highlight einer neuen Platte ist und auch die Essenz, live Musik zu machen und aktiv auf einer Bühne zu stehen.

Bis dahin werde ich mich fit machen und versuchen, weiterhin Nichtraucher zu bleiben, um Luft zu haben für die Tour. Ich glaube, wir werden uns etwas Besonderes einfallen lassen, damit die Tour noch eins aufs Album oben draufsetzt und damit nicht jeder Song wie auf der Platte klingt. Darauf können sich die Leute dann auch immer verlassen – auf das Live-Erlebnis, das noch einmal eine andere Ebene aufmacht. Nicht nur, weil man uns auf der Bühne sieht, sondern weil wir uns auch immer etwas einfallen lassen, was es so auf anderen Konzerten und bei anderen Live-Künstlern vielleicht nicht gibt. Ich lasse meine Fans bis dahin also etwas schmoren. (lacht) Ich weiß, das ist hart – ich bin selber ja auch Fan von Musik und mich nervt es total, wenn ich lange auf neues Material von meinen Heroes warten muss.

 

Ajouré: Wen hörst du denn persönlich eigentlich selber gerne?

 
Johannes: Ich mag z.B. Bruce Springsteen sehr gerne. Allerdings ist es nicht immer nur die Musik, die mir gefällt, sondern eben auch die Art und Weise, wie sie über Jahrzehnte beständig da sind oder wie sie sich durchgebissen oder zurückgekämpft haben. Udo Lindenberg ist auch ein schönes Beispiel dafür. Überhaupt auch dafür, eine eigene Sprache zu entwickeln, eine eigene Lyrik, die wir so in Deutschland bis dato nicht hatten – so ein bisschen dieser Straßen-Slang. Stevie Wonder mag ich einfach tierisch gerne als Komponist und Sänger. Und etwas moderner gedacht, weg von den ganz großen, höre ich auch gerne Ed Sheeran oder Bruno Mars. Das sind alles so Typen, denen es egal ist, ob sie einen Sound haben oder ob jeder Song anders klingt. Sie zeigen einfach, was in ihnen steckt und was sie können – egal ob Ballade oder mal ein Funk-Song. So sind meine Alben ja auch – jeder Song klingt anders und ich habe nicht nur diesen einen „Oerding-Sound“, sondern es geht dabei eher um die Inhalte.

 

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Fotos: Marcel Schaar; PR/Amazon

Der neue HomePod – Apples beste Neuigkeit


Apple ist jetzt schon seit einem Jahrzehnt eine der größten und bedeutendsten Firmen. Den enormen Aufschwung hat Apple wohl Steve Jobs zu verdanken, da er mit den Smartphones und iPods etwas gesehen hat, was viele noch für Zukunftsmusik hielten. Aufgrund von perfektionierten Marketing-Strategien hält sich Apple konstant auf den ersten Plätzen der Telefon- und Computer-Industrie. Es ist also sehr verständlich, dass die Leute jährlich gespannt ihren Blick auf die Keynote von Apple richten, wo die neuen Innovationen und Ideen von Apple mit uns geteilt werden.

 
Wir warten schon etwas länger auf eine Innovation aus dem Hause Apple, die uns wieder richtig von den Socken haut, doch vielleicht hat das Warten jetzt ein Ende. Nun stellt Apple in der aktuellen Keynote den HomePod vor, Apples Versuch unser Musikerlebnis in unseren vier Wänden zu revolutionieren. Wie du Musik unterwegs hörst, hat Apple auf jeden Fall revolutioniert, ob es auch zuhause funktioniert, ist noch ungewiss.

 

Was ist der HomePod?

 
Das neue Produkt von Apple ist ein SmartSpeaker, der den Klang einer guten Lautsprecher-Box mit den SmartHome-Funktionen von beispielsweise Amazons Alexa kombiniert. Die 17 Zentimeter große Box mit abgerundeten Ecken und einer gemaschten Verkleidung ist in einem dunklen Grau und in Weiß erhältlich. Der HomePod wird anfangs nur in den USA, Großbritannien und Australien ausgeliefert und soll 2018 für umgerechnet 309 Euro auch zu uns kommen.

 

Was kann der HomePod?

 
Unter der Hülle versteckt sich ein System, welches sich an die Umgebung anpassen kann und somit für den perfekten Sound für jeden Raum sorgt. Unten sind sieben Hochtonlautsprecher eingebaut, die die Richtung kontrollieren, in der sie die Musik ausstrahlen. Darüber befindet sich ein großer Subwoofer, der für den nötigen Bums sorgen soll, ohne dass dabei Verzerrungen entstehen, egal bei welcher Lautstärke. Dies wird alles von Apples A8 Chip kontrolliert, den gleichen Chip, den Apple auch für das neuste iPhone verwendet. Die Musikbox besitzt also eine enorme Rechenleistung.

 
HomePod

 
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Was kann er musikalisch?

 
Der HomePod besitzt ein räumliches Bewusstsein. Er nimmt den Raum wahr, in dem er sich befindet und nutzt diese Informationen, um die Musik möglichst gut an die Umgebung anzupassen. Dadurch soll ein Klangerlebnis entstehen, das den gesamten Raum beschallt und somit schon fast wie Surround-Sound wirkt. Außerdem verteilt es einzelne Aspekte der Musik, wie die Vocals und die Klänge aus dem Background unterschiedlich und soll somit einzigartig klingen. Wenn du dich für mehrere HomePods entscheidest, arbeiten diese sogar zusammen, um den Klang an die Umgebung anzupassen und den ganzen Raum mit Musik zu füllen.

 

Was kann die Smart-Funktion?

 
Die Box ist über eine Cloud mit Apple Music verbunden. Du hast somit Zugriff auf 40 Millionen Lieder. Wenn die Box mit „Hallo, Siri“ ansprichst, nimmt sie auf, was du zu ihr sagst, so wie schon auf dem iPhone. Allerdings kann der HomePod wesentlich mehr Befehle entgegennehmen, als zum Beispiel Amazons Alexa. Wenn du beispielsweise „Spiel etwas Neues“ sagst, nimmt sich der HomePod deine Daten von Apple Music zu Hilfe, um einen neuen Künstler abzuspielen, der zu dir passt. Wenn stimmt, was Apple verspricht, kann der HomePod auch bei sehr spezifischen Fragen helfen, beziehungsweise reagieren. Siri braucht keine genauen Befehle, sondern ist in der Lage, das Gesagte zu interpretieren.

 
Der Lautsprecher soll in der Lage sein, deine Stimme zu erkennen, selbst wenn die Musik spielt. Abgesehen von der Musik kannst du den HomePod genau wie Alexa noch als Eingabemittel für weitere Smart-Home Geräte verwenden. Um zum Beispiel das Licht oder die Heizung zu kontrollieren, kannst du das mit dem Befehl: „Siri, mach das Licht im Wohnzimmer an.“ umsetzen.

 
Wenn alles so stimmt, was uns in der Apple-Keynote versprochen wurde, so können wir wirklich davon ausgehen, dass der HomePod ein starker Konkurrent für alle anderen Lautsprecher sein wird. Ob dies allerdings wirklich der Fall ist, oder ob Apple mal wieder etwas übertrieben hat werden wir wohl erst nächstes Jahr im Einsatz erfahren.


Foto: Apple / Newsroom

Die 10 angesagtesten Tätowierer der Welt

Heutzutage ist jeder zehnte Deutsche tätowiert. Zwar ist der Hype um den bunten Körperschmuck noch relativ jung, dennoch zählte man bereits bei der Gletschermumie Ötzi aus den Südtiroler Alpen um die 61 Tätowierungen.
Wie gut ein Tattoo aussehen mag, liegt natürlich nicht nur am Kunden, der sich das Motiv aussucht, sondern vor allem am Tätowierer. Voller Ehrfurcht präsentieren wir nun die die zehn absolut angesagtesten Tätowierer der Welt.

 

Chaim Machlev (Berlin, Deutschland)

Chaim Machlev kreiert in seinem Studio Dots to Lines hundertprozentige individuelle und einzigartige Tattoos. Hierbei kommt es speziell darauf an, die Körperformen mit Linien und Ornamenten herauszuarbeiten, indem er Muskeln, Knochen und Falten dezent betont und verschönert. Geometrische Formen und abstrakte Raster prägen den Stil des Berliners.

 

Mr. K (New York, USA)

Die Einzigartigkeit in Mr. Ks Tätowierungen liegt im Detail. Seine Kreationen sind alles andere als flächendeckend. Wunderschöne und gestochen scharfe Motive zieren die Körper der Kunden und sind dabei oftmals kaum größer als ein Zweieurostück. Schon der erste Blick auf eines der Motive löst Faszination aus und lässt einen die Hingabe des Künstlers spüren.

 

Ondrash (Znojmo, Tschechien)

Ondrash ist ein Paradebeispiel für Watercolor-Tattoos in Perfektion. Die expressionistische Farbgebung strahlt vor allem Energie und Lebensfreude aus. Wunderschöne, in Farbeimer getränkte Motive zieren die Körper.

 

Kenji Alucky (Amsterdam, Niederlande)

Aus Schwarz auf Weiß werde Weiß auf Schwarz. Kenji Alucky färbt bis zu 80 Prozent des Körpers schwarz. Black Geometric Art – seine Motive sind von Schwärze geprägt und er formt mit der wenig übriggebliebenen Fläche geometrische Abstraktionen und Mandalas. Facetten und Gitternetze definieren den modernen Look des Amsterdamers.

 

Alvin Chong (Malaysia/Vietnam)

Detaillierte Portraits, die super realistisch gezeichnet sind, entsprechen der Handschrift von Alvin Chong. Wer schon so lange in der Kunstszene verankert ist und dann zur Nadel greift, der erschafft wahrhaftig Kunstwerke auf der fleischlichen Leinwand seiner Kunden. Trotz des surrealistischen Stils bleiben die Portraits eine erkennbare Zeichnung, die mit ihrer komplexen Zeichentechnik ein Bild für die Ewigkeit porträtieren.

 


 

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Corey Divine (Los Angeles, USA)

Mandala in Perfektion: In der Black Geometric Art tätowiert Corey Divine in der Regel nur ganze Körperglieder, da erst dann die „Leinwand“ komplett genutzt wird. Auf der Suche nach neuer Inspiration und Spiritualität visualisiert er seinen Spirit und den des Kundens auf eine wunderschöne Weise für die Ewigkeit.

 

Marco Manzo (Rom, Italien)

Mandalas und geometrische Formen haarscharf und extrem detailreich – das ist der Look dieser Ornament-Tattoos. Marco Manzo erschafft unvergessliche, filigrane Zierde in einem barockartigen Stil. Wie Schmuckstücke liegen die Motive auf der Haut der überwiegend weiblichen Kundschaft und vermitteln ein Bild von Eleganz und Anmut.

 

Durb Morrison (Ohio, USA)

New School und Neo Traditional Tattoos entsprechen dem Look von Durb Morrison, der gerne die Kulturen vieler Völker zum Besten gibt. Ein farbenfroher Comic-Look überzeugt mit skurrilem bis anmutigem Stil und Motiven. Kontrastvoll und immer auf die Zwölf, spielt der Künstler mit Farben und Formen. Eine visuelle Sinfonie, die Seinesgleichen sucht.

 


 

Vielleicht was für dich: Tattoo geplant? Denk nach, bevor es ein Cover-up wird


 

Bob Tyrrell (Detroit/Los Angeles, USA)

Wenn Metal so richtig unter die Haut geht, dann ist das Bob Tyrells Werk. Der ehemalige Musiker ist berühmt für seine fantastischen, skurrilen Portraits von Rock-Legenden, Horrorfilm-Monstern und Schauspielern. In jedem von ihm gezeichneten Gesicht verbirgt sich eine Seele, die den Betrachter vor Ehrfurcht beben lässt. Bob Tyrrells Schwarz-Weiß-Porträts verursachen Gänsehaut, schon bevor er die Nadel ansetzt.

 

Scott Campbell (New York, USA)

Ein Mann, der sein Handwerk im Design fand. Es lässt vermuten, dass sich Scott Campbell in der Form seiner Kreativität aus duzenden von Stilrichtungen bedient, diese kanalisiert und in einen Kontext bringt. Ein wunderschöner Look begleitet ihn dabei und macht jedes Werk zu einem Unikat. Kontrast in Form der Zusammensetzung des Motivs.

 
Foto: Grafvision / stock.adobe.com

Vom Holzfäller zum braven Jungen – Sommerbart 2017

Sie sind umstritten. Von vielen geliebt und von anderen – vor allem von Frauen – verhasst. Vollbärte kann man lieben oder eben nicht. So oder so ist ihre Zeit aber nun langsam um, und wir zeigen in diesem Sommer endlich wieder Gesicht!

Es gibt sogar einige gute Gründe, die dafür sprechen, dass wir endlich wieder Haare (im Gesicht) lassen. Damit du nicht als Babyface von deinen Freunden bezeichnest wirst, wenn du deinen Bart sommertauglich machst, erklären wir dir, warum der Vollbart diesen Sommer Adieu sagt und warum auch du dich von deinem Bart verabschieden solltest.

 

Frauen:

Worauf stehen wir? Wohl größtenteils auf Frauen! Worauf stehen Frauen so gar nicht? Auf kratzige Küsse! Viele klagen auch über Pickel und Unreinheiten. Kein Wunder: Ca. drei Viertel der europäischen Frauen stehen auf glatt rasierte Männer. Wenn das kein schlagendes Argument ist!? Dazu kommt noch, dass der Bart das Gesicht versteckt, doch genau dieses Gesicht unter der Haarpracht wollen gerade Frauen sehen. Der Bart lässt dich ein bisschen herber, maskuliner wirken, hübscher macht er allerdings nicht unbedingt. Viele Emotionen, die wir durch das Gesicht zeigen, sind nur kleine Regungen und man muss aufmerksam sein, um sie zu sehen, mit einem Bart versteckst du sie allerdings fast gänzlich. Wenn deine Auserwählte eben diese Emotionen nicht sehen kann, schließt sie vielleicht fälschlich darauf, dass du sie gar nicht empfunden hast. So sehr wir Männer unsere Bärte auch lieben, die Frauenwelt wartet nur darauf, dass sie wieder verschwinden.

 

Pflege:

So richtig alltagstauglich ist ein Vollbart nun wirklich nicht. Schnell sieht man wie ein zotteliger, ungepflegter Zausel aus. Und endlich ist auch die Liebste wieder diejenige, die am längsten im Badezimmer braucht. Denn ohne Vollbart verkürzt sich unsere Zeit im Bad enorm: Duschen, cremen, Haare gelen, Bart trimmen oder glattrasieren, fertig! Penibles Stutzen und Schneiden, Färben und Ölen ist somit Schnee von gestern.

 

Business:

Nicht in allen Berufen kommt ein Rauschebart gut an – es sei denn, du bist Rockstar. Daher kann es auch ein Grund sein, weshalb es bei deinem letzten Bewerbungsgespräch vielleicht nicht so gut lief. Aber auch bei bereits bestehenden Kollegen kann so ein auffälliger Bart für Zündstoff sorgen. Vor allem, wenn der Chef oder die Kollegen unter einer nicht so stark ausgeprägten, dicht wachsenden Haarpracht im Gesicht leiden, können neidvolle Blicke die Folge sein. Außerdem gibt es viele Berufsfelder, in denen ein glattrasiertes Gesicht ein Muss ist. Früher war der Vollbart etwas Undenkbares in der Businesswelt, auch wenn sich das mit der fortschreitenden Zeit ändert. Doch diese Denkweise ist noch in vielen Köpfen verankert, mit einem glatt rasierten Gesicht wirst du also immer besser punkten.

 

Sommer:

Jede noch so coole Langhaarfrisur – oder in diesem Fall Langbartfrisur – wird zur Sommerzeit lästiger. Im Winter halten unsere Haare uns noch warm, doch diese Wärme wird in der heißen Jahreszeit schnell zum Verhängnis. Die Schweißtropfen machen es sich im Bart gemütlich und lassen jeden noch so schönen Bart an Charme verlieren. Zudem macht ein haarloses Kinn Schluss mit dem ständigen Jucken und Kratzen, welches im Sommer gerne noch etwas verstärkt auftritt.

 
Good to know:

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Essen:

Was bei Frauen der große Busen ist, ist bei uns Männern der Vollbart – ein Bermuda-Dreieck, das Essensreste scheinbar magisch anzieht. Wir können fortan wieder entspannt beim Geschäftsessen oder Date Getränke und Speisen zu uns nehmen, ohne befürchten zu müssen, dass etwas, vor allem Saucen oder andere flüssige Konsistenzen, sowie Brotkrümel, im Bart landen.

 

Typveränderung:

Nicht nur, dass wir ohne Bart jünger aussehen, sondern es wird auch mal wieder Zeit für eine Typveränderung. So wie sich das Wetter mit der Zeit ändert, lohnt es sich auch sein Auftreten zu verändern und dem Sommer anzupassen. Eine stilvolle Kurzhaarfrisur mit kurzem oder gar keinen Bart spiegelt den Sommer wesentlich besser wider, als eine lange Rockermähne mit Rauschebart.

 

Hygiene:

Ein Vollbart muss nicht per se eine Keimschleuder sein, ist es allerdings doch schneller als ein komplett rasiertes Kinn. Die Hygiene des Bartes hat zwar einzig und allein etwas mit der Pflege zu tun und die meisten Bärte sind auch keine Keimschleudern, dennoch sammeln sich hier wesentlich leichter Bakterien als auf der glatten Haut. Wenn du dich also trotz der hohen Temperaturen für die verschwitzte Bartvariante entscheidest, solltest du ihn genauso mit Shampoo pflegen, wie du es auch mit deinen richtigen Haaren tust. Wesentlich einfacher ist es da, dem zotteligen Freund Lebewohl zu sagen.

 
Keine Sorge, auch ohne Vollbart sind wir männlich. Ohne Bart steht nämlich dein Gesicht im Vordergrund, Und ist unser Gesicht nicht auch das, was uns ausmacht? Wir empfehlen dir, dich an die Jahreszeiten anzupassen und es mal ohne Bart zu probieren.
 
Foto: Image Source/Getty Images

Schrei deine Kinder nicht an!


Du hast es bereits auf die liebenswürdige Art versucht und mit beherrschter Stimme zu deinem Kind gesprochen. Dennoch hat das nicht geholfen. Ein weiteres Mal warst du strenger zu deinem Kind. Dein Mienenspiel wurde von deinen mahnenden Worten begleitet. Beim dritten Zwischenfall warst du äußerst aufgebracht. Deine Stimme wurde entsprechend laut und begann zu zittern.

Anschließend hast du es erkannt – die Augen deines Kindes weiteten sich. Du hast den Schock wahrgenommen, den du mit deinen tadelnden Worten in dem zierlichen Gesicht deines Kindes hinterlassen hast. Du hast jedoch vielmehr bemerkt: War es Furcht? Oder doch große Enttäuschung?

Natürlich hast du deine Taten unverzüglich bereut. Du hast gehofft, dass dir die Worte nicht über die Lippen gegangen sind. Intuitiv hast du gespürt, dass du nicht vorbildlich reagiert hast. Es ist annehmbar, denn du hast es zeitig erkannt. Sicherlich hast du aus dieser Situation gelernt.
 

Dennoch überschreiten zahlreiche Eltern stetig ihre Grenzen!

Kinder dürfen in keinem Fall körperlich verletzt werden – ebenso wenig mit einem sporadischen Klaps. Das sollte mittlerweile in den mehrheitlichen Köpfen angekommen sein. Doch wie steht es um die unsichtbaren Verwundungen? Die Schrammen und Narben, die niemals gänzlich vergehen werden. Diese sind über kurz oder lang in Form von Depressionen oder Angststörungen sichtbar.

Zahlreiche Eltern sind sich nicht bewusst, was sie ihren Kindern damit zumuten, wenn sie mit lauter und zorniger Stimme sprechen. Fakt ist: Es handelt sich hierbei um verbalen Missbrauch! Du solltest nicht deine Stärke nutzen, um dein deutlich schwächeres Kind zu kränken.

Nichts ist verletzender als von den eigenen Eltern angeschrien zu werden!

Worte hinterlassen ebenso Spuren in deinem Kind wie Schläge. Das haben bereits unzählige wissenschaftliche Studien nachgewiesen.
 

Dein Kind verhält sich auffälliger, wenn du es anschreist

Im Jahr 2013 erkannten US-Psychologen der Universität von Pittsburgh, dass Kinder vermehrt zu Depressionen neigen, wenn ihre Eltern sie anschreien, beschimpfen oder gar herabsetzen. Ferner schwindeln und stehlen sie üblicherweise und verhalten sich gereizter als andere Kinder.

Die Studie leitete Ming-Te Wang, der Folgendes zusammenfasste: Die Ansicht, dass unsanfte Disziplin für keinerlei Auswirkungen sorgt, während eine kräftige Eltern-Kind-Bindung besteht, ist missverständlich.

Sporadisches Schreien führt ebenso zu Schäden. Sobald du dein Kind anschreist, verletzt du sein Selbstwertgefühl. Du vermittelst deinem Kind, dass es inkompetent, wertlos sowie nutzlos ist. Selbst, wenn du gelegentlich zu harter verbaler Disziplin greifst, kann dein Kind Schaden davon nehmen. Wenn du deinem Kind in der Regel beistehst, ist es dennoch unvorteilhaft, wenn du die Kontrolle über dich verlierst.
 

Affektive Gewalt ist ebenso dilettantisch wie körperliche Gewalt!

Neben Ming-Te Wang stellten ebenso weitere Wissenschaftler ihre Studien diesbezüglich vor. Dazu zählt vor allem Joseph Spinazolla. Er bewies ebenfalls, dass emotionaler Missbrauch für fulminante Schäden sorgen kann. Dazu zählen Beschimpfungen, Schreien sowie Schmähung.

Der Wissenschaftler erfasste die Daten von mehr als 5000 Kindern. Neben psychischer Misshandlung wie mentale Vernachlässigung zählen ebenso körperliche sowie sexuelle Missbrauchsfälle dazu. Die Ergebnisse veröffentlichte er bereits in einer Fachlektüre.

Ebenfalls fand der Wissenschaftler heraus, dass Kinder, die unter seelischer Gewalt litten, gleichermaßen von Depressionen, Angstzuständen sowie Suizidgedanken betroffen sind, wie Kinder, die körperliche Gewalt erfuhren.
 

Schreien prägt das Gehirn deines Kindes

Aufgrund der Tatsache, dass sich das Gehirn deines Kindes stets in der Entwicklung befindet, ist es besonders anfällig für jegliche Formen von Gewalt. Die Gehirn-Struktur gestaltet sich aufgrund erlebter Teile aus der Kindheit. Das fanden Forscher der Harvard Universität heraus.

Die Modifikation beschränkt sich nicht lediglich auf psychische sowie sexuelle Gewalt. Martin Teicher – der Leiter der Studie, erwähnt, dass es vermehrte Anhaltspunkte dafür gibt, dass ebenfalls verbale Angriffe die Art der Vernetzung des Gehirns verändert.
 

Dein Kind trägt niemals die Schuld!

Beim Schreien handelt es sich um eine Form von Gewalt. Dem lässt sich in keinem Fall widersprechen. Du solltest sie aufgrund dessen bedingungslos verhindern. Doch was unternimmst du, wenn dein Kind in keiner Weise hört?

Wenn du über die Bindung zu deinem Kind frustriert bist, ist das niemals die Schuld deines Kindes. Vielmehr bist du dafür verantwortlich, deinen eigenen Beitrag zur allgemeinen Situation zu verändern. Sobald du deinem Kind die Schuld gibst, kränkst du seine subjektive Integrität, wodurch sich seine Lebenstauglichkeit reduziert. Diesen Inhalt veröffentlichte der Familien-Therapeut Jesper Juul in seinem Buch.

Der entscheidende Entwicklungs-Abschnitt in der Kindheit

Dein Kind befindet sich mehrfach in speziellen Lebensphasen, in denen es besonders trotzig ist. Es verhält sich nicht aus bösem Willen so oder um gegen dich zu sticheln. Hierbei handelt es sich vielmehr um einen normalen Entwicklungs-Schritt, der notwendig ist, damit dein Kind seine Persönlichkeit entwickeln kann.

Insbesondere in diesem Alter und in den jeweiligen Phasen benötigt dein Kind vor allem deine Wertschätzung und deine Leitung. Diese Abschnitte sind bedeutend für dein Kind, damit es neue Fähigkeiten, Selbstvertrauen sowie Selbstwertgefühl entwickelt. Darüber hinaus sind diese Phasen essenziell für die Charakter-Bildung deines Kindes sowie für die Qualität der Bindung zwischen dir und deinem Kind. Du solltest die prägende Unabhängigkeit deines Kindes als Geschenk betrachten – nicht als Problematik.

Natürlich bist du ebenso lediglich ein Mensch. Ungeachtet, wie sehr du dein Kind liebst – auch dir kann gelegentlich etwas herausrutschen, das du so nicht gemeint hast. Das ist in Ordnung. Dein Kind benötigt echte, sowie emotionale Menschen in seiner Umgebung. Du solltest deinem Kind vermitteln, dass du überreagiert hast und die Konsequenz dafür trägst. Anschließend verzeihst du dir selbst!
 

Das Schreien unterlassen

Bedauerlicherweise gibt es zahlreiche Familien, bei denen das Anschreien zur Tagesordnung zählt. Die Eltern gehen häufig davon aus, dass bei ihren Kindern keine Alternativen Abhilfe schaffen.

So war es bei der vierfachen Mutter Sheila McCraith der Fall. Das Schreien zählte bereits zu ihrem Alltag, bis sie sich dazu entschied, ein Jahr lang das Schreien zu unterlassen.

Sobald du aufhörst zu schreien, erlebst du wunderbare Momente mit deinem Kind. In einer Familie profitieren alle Mitglieder, wenn sie das Schreien unterlassen. Du quälst dich nicht mit Selbstvorwürfen. Viel bedeutsamer ist jedoch, dass sich dein Kind zu einer eigenständigen Person entwickeln kann und Vertrauen zu dir aufbaut.

 

Fotos: Bader-Butowski / Getty Images

Die Mumie – Filmkritik & Trailer

Die Mumie – Die Story

Die beiden Soldaten Nick Morton (Tom Cruise) und Chris Vail (Jake Johnson) nutzen ihre Stationierung im Irak aus, um nach antiken Schätzen zu suchen, die sie sich unter den Nagel reißen wollen.

Als sie deshalb in eine Schießerei mit Rebellen geraten und nur durch einen helfenden Luftangriff gerade noch einmal gerettet werden, offenbart der Bombeneinschlag den gesuchten Schatz, eine ägyptische Grabkammer, die so weit von Ägyten weg eigentlich gar nicht existieren sollte.

Doch die herbeigeilte Archäologin Jenny Halsey (Annabelle Wallis), deren Karte sich Nick zu eigen gemacht hatte, klärt auf, dass es sich hierbei um die Grabkammer der bösen Prinzessin Ahmanet (Sofia Boutella) handelt, die einst aus den ägyptischen Geschichtsbüchern getilgt wurde.

Leider ahnt Nick zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass Ahmanet lediglich in ihrem Sarkophag darauf wartet befreit zu werden, und als Nick diesen Prozess ungewollt in Gang setzt, macht er sich automatisch damit zu ihrem Auserwählten.

Als das Chaos ausbricht und Ahmanet zu wüten beginnt, bleibt Nick und Jenny nichts übrig, als alles daran zu setzen den Albtraum irgendwie zu stoppen und den Fluch, der auf Nick liegt, zu brechen.

 

 

Abgedrehtes Fantasy-Spektakel

Die Mumie, das neueste Reboot des Filmklassikers von 1932, wirft Tom Cruise, Russell Crowe und Co. ins Dark Universe. Quasi Universals zukünftiges Monsteruniversum, als Gegenentwurf zu Marvel, Star Wars und Co. mit ihren Welten, die sich über ganze Filmreihen erstrecken.

Die Mumie ist nun der Opener für eine Reihe neuer Monsterfilmen und legt, zumindest in Sachen Optik und Action, schonmal ordentlich vor. So gibt es kaum einen Moment im Film, in dem nicht irgendetwas explodiert, eine Verfolgungsjagd ansteht oder gekämpft wird. Das passiert in so rasanter und gut gemachter Art und Weise, dass man als Zuschauer wenig Zeit zum Atmen bekommt. Schön anzusehen ist es obendrein auch noch.

Durchatmen kann man dafür dann bei der Handlung. Die ist grundsätzlich solide und stimmig, beschränkt sich aber auf die grundlegendsten Dinge und versucht erst gar nicht, in die Tiefe zu gehen. Was beim Tempo des Films vermutlich sowieso schwierig geworden wäre.

So bekommt man den Held, die Böse, die Gute, den Sidekick und den Mann im Hintergrund (der vermutlich noch eine größere Rolle in folgenden Filmen spielen wird) auf die klassische Weise präsentiert, die für wenig Überraschung sorgt. Dennoch liefern Tom Cruise, Sofia Boutella als Mumie und Russell Crowe als Dr. Henry Jekyll eine solide bis gute Leistung ab, die natürlich durch den fehlenden Tiefgang im Film nicht oscarverdächtig gerät. Annabelle Wallis als blondes Gegenstück zur bösen weiblichen Mumie und Jake Johnson als Cruise Sidekick bleiben hingegen recht blass und stören eher, als dass sie den Film voran bringen.
 

Mission: Mumie – Action-Reboot statt Grusel-Spaß

Nach den letzten, eher humorigen Die Mumie-Abenteuern mit Brendan Fraser bekommt der Zuschauer ein Reboot, das deutlich ernster daher kommt und nur selten kleine Humormomente bietet. Er bekommt einen Film, der zudem auch nur an einzelnen wenigen Stellen etwas Grusel auspackt und sich sonst ganz der Tom Cruise Action verschreibt.

Mit Die Mumie wird somit kein neuer Trend, Stil oder etwas Innovatives gestartet, sondern ein weiterer grundsolider Actionfilm auf der Basis einer Fantasy-Monster-Story, der durchaus unterhalten kann, wenn man die Kombination aus Mission: Impossible und Fantasy-Genre mag.

 

Die Mumie
Kinostart: 8. Juni 2017
Filmlänge: 1 Std. 51 Min.

 

Fotos: Universal Pictures Germany

Beim Sex im Freien erwischt?!

„Sex on the beach“ hin oder her, Outdoor-Sex erfreut sich stetig wachsender Beliebtheit in Deutschland. Was andere Nationen als fragwürdig oder obszön betrachten, wird in Deutschland gar nicht mal so eng gesehen. Es ist prinzipiell nicht verboten sich im Dickicht, Auto oder auf der Parkbank zu lieben. Der springende Punkt sind die Vorkehrungen, die zum Knuspern getroffen werden. Wenn es unsere Turteltauben nicht drauf anlegen erwischt zu werden, sie sich unbeobachtet zurückziehen und kein Aufsehen erregen, haben sie freies Spiel. Wer jedoch provokativ, gedankenlos oder rücksichtslos die Erregung öffentlichen Ärgernisses verursacht, dem blüht hierzulande eine Geldstrafe von bis zu 1.000 Euro und/oder drei Jahre Gefängnis.
 

Dänemark

Ein schönes Land mit einem netten Völkchen umgeben von Ost- und Nordsee. Früher oder später findet sich jeder auf der Halbinsel im Urlaub wieder und geht am Strand spazieren. Doch plötzlich rutschst du auf einer Muschel aus und findest dich im Koitus mit deiner Panterin wieder. Kleine Ausrutscher können mal passieren, aber sollte dies ein dänischer Polizist sehen und ist nicht gewillt mitzumachen, drohen dir und deiner Perle bis zu vier Jahre Gefängnis hinter dänischen Gardinen.
 

Dubai

Als ein britisches Pärchen 2007 von vier Jahren Haft in Dänemark hörte, entscheiden sie sich wohl für das kleinere Übel, liebten sich an einem Stand in Dubai und gingen dafür drei Monate in den Knast. Glück gehabt, wenn man bedenkt, dass jeglicher Ausdruck von Zuneigung in der Öffentlichkeit, sei es Händchenhalten oder Küssen, als Straftat angesehen wird. Vor allem homosexuelle Menschen können nicht mit einer milden Strafe in Dubai rechnen.
 

Spanien

Atemberaubende Strände und ein wunderschönes Inland laden schon beinahe dazu ein. Doch sollte man sich vor Zeugen in Acht nehmen. Nicht ins Gefängnis, aber mit einer Geldbuße von knapp 2.000 Euro bis zu 75.000 Euro ist zu rechnen, wenn man unachtsam war. Das Gleiche gilt auch auf Mallorca, Ibiza, Formentera und Menorca.
 

Jamaika

In Jamaika ist man so cool, dass ein Ausrutscher nach zu viel Rum gar kein Problem darstellt. Nur gilt hier leider immer noch, dass unter gleichgeschlechtlichen Partnern der Sex verboten ist.
 

Japan

Da eh alle japanischen jungen Männer durch Blutverlust ohnmächtig werden, wenn sie zu viel Bein einer weiblichen Studentin in Schuluniform sehen, sieht man nur sehr selten Anzüglichkeiten in der Öffentlichkeit. Niemand hält Händchen oder gibt sich einen Kuss auf die Wange. In Japan genieren sich Männlein und Weiblein so sehr, dass niemand auf die Idee käme, das Katana rauszuholen.
 

Malaysia

Als Martin Luther die Bibel aus dem althebräischen ins Deutsche übersetzte, dachte er bestimmt an Malaysia, als er den Garten Eden beschrieb. Ein Glück, dass er nicht die Nonnen in diesem Land besuchen wollte. Wer in Malaysia Adam- und Eva-Outfit trägt, wandert für drei Jahre ins Gefängnis. Auch mit dem Rauswurf aus dem Paradies muss sich Martin Luther vertan haben, denn wer der Versuchung nicht widersteht und die Frucht der Schlange entgegennimmt, wird höchstpersönlich von der Malaysischen Polizei verprügelt und darf bis zu 20 Jahre in Haft im „Paradies“ bleiben.
 

Kroatien

Mit 150 Euro Strafe und bis zu 30 Tagen Haft könnte sich das kroatisches Liebesspiel in der Öffentlichkeit sogar schon fast lohnen.
 

Skandinavien

In Norwegen und Finnland ist eine Buße für den Liebesakt sehr selten. In Schweden kann es dann schon eher zu 50 Euro Strafe kommen. Trotzdem erklärt sich jetzt, warum in Skandinavien die glücklichsten Menschen der Welt leben.
 

Kanada

O Canada! Where pines and maples grow. Great prairies spread and lordly rivers flow. Das wohl netteste Völkchen der Welt sieht es mit der Ahornsirup-Praktik nicht ganz so eng. Mitten in der City wäre schon fragwürdig, aber wer sich zurückzieht und in irgendeinem Nationalpark die Totempfähle zählt, bekommt allerhöchstens eine Verwarnung.
 

Bulgarien

Auch in Bulgarien zeigt man Toleranz und stört sich nicht dermaßen am Akt der Liebe. Trifft man ein solches Pärchen, wünscht man seinem Nachbarn noch schnell Glück beim Kinderwunsch und verzieht sich wieder. Kaum zu glauben, dass dieses Land direkt neben Rumänien liegt, wo es bis zu sieben Jahre Haftstrafe für Outdoor-Sex gibt. Nur ist der Akt unter Gleichgeschlechtlichen auch hier strafbar, aber eins nach dem anderen, die Toleranz ist ja schon auf dem Vormarsch.

 

Foto: Ralf Schultheiss / Getty Images

Plan B – Scheiss auf Plan A: So wirst du fit für Plan B

„PLAN B – SCHEISS AUF PLAN A“ ist eine Huldigung an alle Martial-Arts-Filme aus den 1980er und 90er Jahren – aber voll auf die Zwölf!

In der rasanten Actionkomödie geht es um die vier erfolglosen Actionschauspieler und best Buddies Can (Can Aydin), Phong (Phong Giang), Cha (Cha-Lee Yoon) und U-Gin (Eugene Boateng), die sich in bester Martial-Arts-Manier durch Berlins Haufen an Gangstern und Kriminellen prügeln müssen. Als die vier Jungs versehentlich den Geschäften der Berliner Unterwelt in die Quere kommen, wird Phong als Geisel genommen. Can, U-Gin und Cha läuft nun die Zeit davon, da sie im Austausch für ihren Freund den Safe des gefürchteten Gangsters Gabriel klauen müssen. Von Fettnäpfchen zu Fettnäpfchen kämpfen sich die Jungs durch Berlin.

Das Besondere an diesem Film ist die Anlehnung an das Goldene Zeitalter der Martial-Arts-Hits, als Jackie Chan, Donnie Yen und Jet Li auf Augenhöhe mit Sylvester Stallone, Bruce Willis, Steven Seagal und Arnold Schwarzenegger standen und die Herzen der Action-Fans höher schlugen. Gedreht wurde „PLAN B – SCHEISS AUF PLAN A“ im Hongkong-Stil, wodurch vorab schon schnell klar war, dass dieser Film nicht mit normalen Schauspielern zu realisieren sein würde und besetzte die Rollen daher mit Schauspielern von Reel Deal Action Design. Daraus resultieren nun spektakuläre Szenen, mit cleverem Schnitt, guter Kameraführung und tollen Bildeinstellungen.Ein großer Bildausschnitt und eine klare Kameraeinstellung sind die Folge, wodurch der Film überaus authentisch wirkt. Außerdem lassen sich viele Szenen mit Jackie Chans Kämpfen vergleichen, da keine Stuntmänner benötigt wurden, wodurch der volle Fokus auf den Protagonisten beim Kämpfen liegt.
 


 

Auf die Frage, worauf es ihm beim Schnitt zur finalen Version ankam, antwortete Can Aydin, Darsteller und Cutter des Films: „Es gibt bestimmte Kamerawinkel für bestimmte Bewegungen und man muss sich genau mit der Materie auseinandersetzen, also wissen welche Technik von welcher Seite am besten aussieht, damit der Darsteller möglichst gut rüberkommt. Außerdem spielt eine sehr große Rolle, wie viel Futter, also Frames, man beim Schnitt zu der nächsten Szene gibt. Das macht viel für die Wirkung des Endprodukts aus. Wenn ich zum Beispiel einen Side-Kick schneide, dann gebe ich in der nächsten Einstellung zwei, drei Frames dazu, damit sie sich überlappen. Ich zeige also den Side-Kick noch einmal aus einem anderen Winkel, damit das menschliche Auge mitkommen kann.“

Authentizität wird in der Actionkomödie also ganz großgeschrieben. Infolgedessen musste natürlich auch die Musik von „PLAN B – SCHEISS AUF PLAN A“ an die 1980er Jahre angelehnt werden. Für Regisseur Michael Popescu, der auch als Musikproduzent tätig ist, war das kein Problem: Und so zeichnet eine spannende Mischung aus melodisch-harmonischer und rockiger Musik die Actionkomödie aus. Filmmusik-Fans werden also definitiv mit der Klanglandschaft aus Jahn Carpenter, Prince und vielen mehr auf ihre Kosten kommen. Ganz nebenbei erwartet sie dann auch noch eine energiegeladene, stilechte Actionkomödie inmitten Berlins.
 

Plan B

 


 

So wirst du fit für Plan B

Dass Martial Arts nicht nur auf der Leinwand eine gute Figur machen, zeigen unsere Fitness-Übungen. Egal ob mit Karate, Jin Jitsu, Muay Thai oder anderen Kampfkünsten – mit diesen Übungen wirst du so fit wie die Leinwandhelden selbst. Wir zeigen dir ein paar Grundübungen, mit denen du nicht nur ein wenig Selbstverteidigung lernst, sondern auch deinen Körper stählen kannst.
 

Karate

Plan B

Karate ist eine der Hauptkampfsportarten des Martial Arts und lässt sich weit in die Tradition Chinas zurückverfolgen. Inhaltlich charakterisiert Karate vor allem Schlag-, Stoß-, Tritt-, und Blocktechniken. Körperliche Kondition, Beweglichkeit, Schnellkraft und anaerobe Belastbarkeit stehen in Fokus der Kampfkunst.

Während der gesamten Konteraktion wird das Gewicht auf beide Beine verlagert. Diese sind außerdem leicht angewinkelt, um einen stabilen Halt zu wahren. Der Faustschlag des Angreifers wird in der Chûdan tate shutô uke Kiba dachi-Haltung mit dem linken Arm zur Seite geschoben.

Dann beginnt die Kombo mit der Chûdan tachoku zuki Kiba dachi-Haltung. Der linke Arm geht wieder zur Hüfte und die Hand ballt schon hier eine Faust. Gleichzeitig geht mit der rechten Faust ein frontaler Schlag gegen den Unterkiefer oder die Schläfe des Angreifers.

In Folge wechselt der zweite Schlag wieder auf die linke Hand und trifft dieses Mal den Magen in der Chûdan choku zuki Kiba dachi-Haltung.

Dies ist eine Drei-Punkte-Kontertechnik, um dem frontalen Faustschlag eines Gegners auszuweichen und ihn in Bruchteilen von Sekunden K.O. zu setzen. Sie hat in den schlimmsten Fällen einen gebrochenen Kiefer, eine Gehirnerschütterung, mehrere gebrochene Rippen und die Verletzung innerer Organe zur Folge. Darum bedeutet die Anwendung auch immer Verantwortungsbewusstsein.
 

Jin Jitsu

Plan B

Jin Jitsu ist eine von den japanischen Samurai stammende Kampfkunst zur waffenlosen Selbstverteidigung. Das Ziel ist es, den Angreifer möglichst effizient unschädlich zu machen. Dies kann durch Schlag-, Tritt-, Stoß-, Wurf-, Hebel-, und Würgetechniken geschehen. Dennoch gilt hier nicht das Prinzip Kraft gegen Kraft, sondern Sieg durch Nachgeben und die Kraft des Angreifers gegen ihn selbst zu verwenden. Demzufolge zeigen wir drei Möglichkeiten den Angreifer zu Fall zu bringen.

Hat der Verteidiger eine offene Stelle in der Deckung des Angreifers gefunden, so dreht oder stellt er sich mit dem Rücken in den innersten Zirkel. Der Verteidiger zieht den Angreifer mit beiden Armen zu sich nach vorne. Diese Kraft summiert sich häufig schon mit der zentral nach vorne gerichteten natürlichen Bewegung des Angreifers. Dann bedarf es noch eines ausgestreckten Beins und der Angreifer wird nach vorne geschultert. Da dies eine 280-Grad-Drehung und ein Aufkommen aus knapp 1,50 Metern Höhe bedeutet, liegt der Angreifer deckungslos und für kurze Zeit schwer paralysiert auf dem Boden.

Hat es der Verteidiger geschafft, hinter die Deckung des Rivalen zu kommen oder setzt dies die Ausgansposition voraus, kann dieser, statt einem Angriff der deckungslosen Seite, den Rivalen mit der richtigen Drehung und der entsprechenden Kraft an seinen Schultern rückwärts auf den Boden reißen. Aus bis zu 1,5 Metern Höhe kann es zu Schäden an der Wirbelsäule kommen, aber vorzugsweise erleidet der Rivale „nur“ Atemnot und ist erstmal vollkommen handlungsunfähig.

Der Verteidiger tritt stark in die Deckung des Angreifers ein, zieht dessen rechten Arm mit seinem linken zu sich, stößt mit seinem rechten Arm gegen die linke Schulter und versucht ihn über das eigene linke Bein zu werfen. Anders erklärt: Der Verteidiger reißt den Oberkörper des Rivalen herum und versucht ihn über das eigene Bein zu Fall zu bringen. Infolgedessen kann der Verteidiger sich kontrolliert mit dem Fallenden nach unten reißen lassen. Auf dem Angreifer sitzend kann dieser nun fixiert oder anders unschädlich gemacht werden.
 

Muay Thai

Plan B

Muay Thai, oder auch Thaiboxen genannt, ist eine Kampfkunst und der Nationalsport Thailands. Dieser komplexe Kampfsport bezieht sich nicht nur auf Ellbogen, Fäuste und Beine, sondern auch auf Waffen wie Degen, Schwerter, Stöcke, Lanzen und Schilder. Dennoch sind die stilistischen Merkmale des Muay Thai der Einsatz der Ellenbogen, Knietechniken und dem Clinchen. (Clinchen = das Umklammern des Gegners)

In der ersten Technik erkennt man den auf Kicks liegenden Fokus. Während der Rivale einen Roundhouse-Kick ausüben möchte, tritt der Verteidiger in den Zirkel dessen und wehrt ihn mit einem frontalen Kick gegen den Oberschenkel ab. Hierbei ist entscheidend, wo der Verteidiger hintritt. Würde er zu nah an der Leiste abwehren wollen, könnte er die Energie nicht kontrollieren. Sein Bein würde abrutschen und der Roundhouse-Kick träfe ihn hart am offenen Torso. Ist der frontale Kick zu sehr außen, wenn nicht sogar nur am Fuß, so ist die Wahrscheinlichkeit zu treffen geringer und die bereits entwickelte Rotationskraft könnte zu stark sein.

Nun wehrt der Verteidiger einen möglichen Messerstich ab. Man beachte die akkurate Fußformation beider. Der Angreifer steht mit dem rechten Fuß hinten, genauso wie es mit einem Angriff des rechten Armes üblich ist. Der Verteidiger erkennt seine Chance, duckt sich und setzt gleichzeitig einen riesigen Schritt nach vorne. Er blockt den Angriff, indem er der Kraft genau an der richtigen Stelle mit seinem linken Arm entgegnet und holt mit dem anderen Arm zum Schlag aus. Dank des großen Schrittes ist der Winkel, und somit der Weg zum Ausholen, so enorm groß, dass dieser Schlag großen Schaden anrichten kann.

Wenn der Angreifer ausgekontert wurde, können nun unterschiedliche Combo-Attacken folgen. In dieser gehen wir von einem blitzschnellen Konter aus. Der Angreifer steht noch auf seinem vorderen Standbein. Der Verteidiger nutzt dies, umfasst den Kopf, wahlweise blockiert er auch die Arme, zieht den Angreifer nach vorne, drückt ihn nach unten und stößt ihm das Knie ins Gesicht. Wichtig dafür ist die richtige Positionierung der Beine. Dies ist eine grundlegende Voraussetzung bei jedem Kampfsport. Nur weil das richtige Bein hinten stand, konnte es der Verteidiger im richtigen Moment nach vorne ziehen. Hätte er falsch gestanden und das andere Bein dafür nutzen müssen, hätte der Stoß weniger Kraft gehabt, länger gedauert und nicht die gewünschte Stelle des Gesichts getroffen.
 

Fotos: © 2017 Twentieth Century Fox; Ajouré Redaktion

 

Diese Smartphones haben den besten Akku

Die Akku-Laufzeit von Smartphones ist ähnlich wie die Energie eines Menschen: Wenn der Mensch die ganze Zeit im Stress ist und viele Sachen erledigen muss, geht auch seine Energie schnell flöten. Auffüllen kann man diese dann durch eine deftige Mahlzeit oder ein wenig Schlaf. Genauso ist das auch bei den Smartphones. Wenn du sie kaum benutzt, halten sie locker den ganzen Tag, bei intensivem Gebrauch musst die sie wohl zwangsläufig mindestens einmal zwischendurch aufladen.

Doch wie bei uns Menschen gibt es auch Smartphones, die etwas weniger Schlaf brauchen als die anderen. Nicht nur in der Business-Welt, in der man teilweise auf die kleinen Computer aus unseren Hosentaschen angewiesen ist, kann ein ständig leeres Smartphone auf die Nerven gehen. Aus diesem Grund stellen wir dir hier die Smartphones mit den leistungsfähigsten Akkus vor. Natürlich ist dabei zu beachten, dass die Akkulaufzeit aufgrund der Nutzung extrem variieren kann.
 

Welche Handys solltest du vermeiden?

Natürlich halten ältere Modelle aufgrund der älteren verbauten Technik nicht ganz so lange durch wie ihre jungen Mitstreiter. Allerdings ist das nicht immer so, da große Bildschirme und bessere Auflösungen stärker an der Akkuleistung ziehen und sich die Akku-Technologie nicht immer mit jeder neuen Generation Handy stark verbessert. Auf das Huawei Mate S, das HTC One A9, das Microsoft Lumia 950, das LG G5 und das Motorola G solltest du verzichten, wenn dir die Akkulaufzeit am Herzen liegt. Die ersten drei Handys halten bei intensiver Nutzung durch Apps nur circa sieben Stunden, das LG G5 und das Motorola G sogar nur drei Stunden.

 
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Bei diesen sieht es schon besser aus!

Viele Menschen meckern täglich über die Akkulaufzeit ihres iPhones oder Galaxy Smartphones. Das liegt wohl einfach daran, dass diese Handys am weitesten verbreitet sind, denn ihre Akkulaufzeiten sind gar nicht so schlecht. Vor allem die teureren Plus-Modelle überzeugen uns. Das Huawei P10 Plus, das Samsung Galaxy S8 Plus und das iPhone 7 Plus kommen auf Laufzeiten zwischen zehn und 14 Stunden. Von den Flaggschiffen überzeugen das Huawei Mate 9 mit 17 Stunden Energie bei intensiver Nutzung und das Samsung Galaxy S7 Edge mit 20 Stunden Laufzeit allerdings am meisten.
 

Das sind die besten Akkus!

Die besten Akkulaufzeiten findest du bei der 2017er-Version des Samsung Galaxy A5, dem LG X Power (wie der Name schon vermuten lässt) und dem Lenovo Moto Z Play. All diese Modelle kommen auf unglaubliche Laufzeiten von mehr als 33 Stunden bei intensiver Nutzung. Ein kleines bisschen weniger Laufzeit haben die Kontrahenten namens Blackberry DTEK60, Huawei P9 und das Huawei P9 Plus. Natürlich ist auch ihre Lebensspanne mehr als genug.
 

Du siehst also, es muss nicht immer das neue Handy von Apple oder Samsung sein, um eine lange Akkulaufzeit zu bekommen, allerdings sind auch diese Modelle nicht schlecht. Mittlerweile ist der Smartphone-Markt breiter aufgestellt und du hast auch mit weniger Geld die Möglichkeit, ein technisch sehr gutes Handy zu erwerben.

 

Fotos: ET-ARTWORKS / Getty Images

Der neue Amazon Fire TV Stick 2: Der derzeit beste Streaming-Player?!

Die Welt des Fernsehens wie wir es kennen stirbt langsam aus, denn die festen Sendezeiten und die ständige Werbung sind ein Modell, welches nicht mehr in unsere Zeit passt. Stattdessen begnügt man sich heutzutage lieber mit Streaming-Diensten wie Netflix und Co.

Um Streamingdienste am Fernseher zu genießen, brauchst du einen Smart TV oder einen Streaming-Player. Vor kurzem ist der neue Amazon Fire TV Stick mit Alexa Sprachfernbedienung erschienen, diesen haben wir für dich getestet.

Natürlich haben sich die Grundfunktionen zur Vorgängerversion nicht geändert. Der Stick erlaubt es dir, Apps wie zum Beispiel Netflix auf deinem Fernseher zu benutzen. Allerdings hat der neue Fire TV Stick einiges mehr unter der Haube, als noch sein Vorgänger. Er ist mit einem Quadcore-Prozessor ausgestattet, was ihn merklich schneller macht als seinen Vorgänger, der nur die halbe Power hatte. Zusätzlich ist Alexa nun auf dem Stick vorinstalliert und lässt dich per Knopfdruck oder per Spracheingabe die Funktionen und Apps auf der Fire TV Oberfläche steuern. Alexa ist somit in ihren Funktionen nicht ganz so umfangreich wie Amazon Echo.

Fire TV Spracheingabe

Leider kann auch diese Generation des Fire Sticks nicht mit einer 4k-Auflösung dienen, aber die Full-HD-Auflösung wirkt sehr souverän. Natürlich konzentriert sich der Stick von Amazon hauptsächlich auf von Amazon produzierte Inhalte, du kannst aber auch Netflix und die Apps von allen großen deutschen Fernsehsendern im Store herunterladen. Mit ein paar Tricks kannst du sogar noch mehr aus deinem Stick herausholen.

Der Stick wird für schlappe 40 Euro angeboten und steht – was die technischen Daten angeht – sehr gut da. WLAN und Bluetooth befinden sich auf dem neusten Stand. Du kannst sogar ein Mikrofon, Kopfhörer und weitere Geräte über Bluetooth anschließen und so Alexa benutzen, selbst wenn der Fernseher ausgeschaltet ist. Nur bei der weiteren Ausstattung lässt der Stick ein bisschen zu wünschen übrig, denn er besitzt keine weiteren Schnittstellen wie USB oder LAN.

Mit diesem Preis und den technischen Daten ist der neue Fire TV Stick mit Alexa Sprachfernbedienung wohl der beste Streaming-Player, der zurzeit auf dem Markt zu haben ist.

 

 

Fotos: Amazon / PR