Ajoure Blog Seite 190

Die 5 nützlichsten Nachrichten-Apps

In einer Zeit von Fake News und einem Überangebot von Nachrichten verliert man leicht die Orientierung. Es ist oftmals schwer festzustellen, welchen Quellen man glauben kann und welchen nicht. Wenn es dir ähnlich geht, raten wir dir, zu News-Apps zu greifen, da sie die Nachrichten aus verschiedenen Quellen anzeigen und du dir somit einen besseren Überblick machen kannst. Wir präsentieren dir heute dazu unsere fünf Favoriten unter dem großen Angebot der Nachrichten-Apps. Alle Apps, die wir ausgewählt haben, sind für iOS und Android erhältlich.
 

Feedly

Im Gegensatz zu den Kontrahenten in unserer Liste handelt es sich bei der App Feedly im Prinzip um einen herkömmlichen RSS-Reader, doch was heißt das eigentlich? Mit Feedly kannst du so ziemlich jede Quelle zu deinem News-Feed hinzufügen. Du kannst also selbst Blogs und Artikel von kleinen Magazinen problemlos zu eurer Kollektion ergänzen. Die App selbst schlägt ebenfalls Artikel zu verschiedenen Themen vor, die du bei Gefallen problemlos per Klick in deine Kollektion einpflegst. Auch graphisch überzeugt die App mit ihrem schönen, aber gleichzeitig selbsterklärendem Design. Solltest du Offline-Reader-Apps haben, ist der Transfer von Artikeln zu eben diesen Apps mit praktischen Schnittstellen gewährleistet. Zu guter Letzt bietet die App noch eine Teilen-Funktion, mit der du deinen Freunden Artikel senden kannst.

FeedlyFeedly im Google Play Store

Feedly im Apple iTunes Store

 

Google News & Wetter

Du kannst dir wohl schon ziemlich genau vorstellen, was diese App so alles kann. Richtig – Wetter und Nachrichten, aber das kann sie wirklich gut. Im Großen und Ganzen ist die App sehr einfach gehalten, da sie sich auf das Wesentliche, nämlich die Nachrichten konzentriert. Der Startbildschirm beispielsweise zeigt oben das Wetter für deinen Standort, darunter befinden sich die Nachrichten zu den Themen, die du zuvor festgelegt hast. Filtern kannst du die Nachrichten, indem du Themen und Orte festlegst, anders als bei Feedly kannst du nicht willkürlich Artikel aus dem Netz zu deiner Startseite hinzufügen. Die Offline-Schnittstellen und Social-Media-Aspekte bleiben zwar aus, dafür ist Google News aber die beste App, wenn es darum geht, ohne viel Schnickschnack schnell informiert zu werden.

Derzeit nicht verfügbar.
 

Google Play Kiosk

Diese App ist der sehr viel größere Bruder von Google News. Hier kannst du nicht nur die normalen Online-Medien abonnieren, sondern auch große Zeitschriften, wobei du für diese meist ein Abonnement bei der Zeitung selbst brauchst. Die App ermöglicht dir von allen unseren getesteten Apps am besten, deine Nachrichten zu personalisieren. Du kannst Stichwörtern, Themen und einzelnen Medien folgen und diese blockieren. Die App selbst versucht euch dann im Laufe der Zeit die Nachrichten immer passender zusammenzustellen. In der Bibliothek kannst du deine Artikel einsehen, hier werden jeweils drei Themen zu deinen favorisierten Themen angezeigt. Zusätzlich kannst du noch das Briefing nutzen, welches dir einen schnellen Überblick über die wichtigsten Themen des Tages gibt. Das Einzige, was Google Play Kiosk nicht besitzt, ist eine RSS-Reader Funktionsweise. In allen anderen Aspekten ist sie allerdings unschlagbar.

Google Play KioskGoogle Play Kiosk im Google Play Store

Google Play Kiosk im Apple iTunes Store

 

News Republic

Bei News Republic legst du wie schon bei den anderen Mitstreitern zuerst deine Themen fest, über die du Neuigkeiten erfahren willst. Es gibt ebenfalls die Möglichkeit, Artikel zu markieren, die dir nicht gefallen haben, damit auch diese App die Nachrichten nach einer gewissen Zeit perfekt für dich zuschneiden kann. Natürlich gibt es auch hier keine RSS-Funktion, allerdings ermöglicht es News Republic Android Nutzern Push-Benachrichtigungen einzustellen, die dir Nachrichten auf dem Sperrbildschirm anzeigen, wenn dein Smartphone gesperrt ist. Zusätzlich gibt es einen Offline-Reader und einige App-interne Social Media-Aspekte. Als letztes i-Tüpfelchen gibt es noch einen Video-Feed, mit dem du Videos über deine wichtigsten Themen ansehen kannst.

News RepublicNews Republic im Google Play Store

Nicht mehr im Apple App Store verfügbar
 

Squid App

Diese App ist für alle Nachrichten-Fans, die es bunter und aufregender mögen. Die rausgesuchten Themen werden dann in verschiedenen Reitern aufgelistet. Du hast sogar die Möglichkeit, lokale Filter für größere deutsche Städte einzuschalten. Natürlich darf auch in dieser App die Blacklist nicht fehlen. Die Social-Media-Aspekte werden bei Squid allerdings sehr groß geschrieben. So hast du die Möglichkeit, Bilder von Artikeln nicht nur zu teilen, sondern sie wie bei Snapchat zu gestalten, wie du lustig bist. Wer also neben der ganzen Nachrichtenflut noch ein wenig in seiner Nachrichten-App abschalten und rumspielen möchte, ist hier genau richtig.

SquidSquid App im Google Play Store

Squid App im Apple iTunes Store

 

Fotos: Linghe Zhao / Getty Images; iTunes Store; Google Play Store

Bedeutung & Herkunft von Sprichwörtern & Redewendungen

Den Vogel abschießen

Bedeutung:
Negativ – Wer den Vogel abschießt, war mit seiner Aktion erfolglos, tat etwas Peinliches oder ging als Verlierer hervor.
Positiv – Erfolgreich gewesen sein oder die Erwartungen übertreffen.

Herkunft:
Im Mittelalter übten die Männer mit Pfeil und Bogen, um im Fall der Fälle ihre Heimat vor Angreifern zu beschützen. Ende des 19. Jahrhunderts fingen auch Kinder an, mit Pfeil und Bogen oder Luftgewehren das Schießen zu üben. Hierfür schossen sie auf einen Holzvogel, der auf der Spitze einer Stange angebracht war. Wer es schaffte, erhielt dann natürlich den Titel als derjenige, der den Vogel abgeschossen hat. Wenig später kam es dann auch zu einer negativen Variante des früh interpellierten Sprichworts.
 

Hand und Fuß haben

Bedeutung:
Positiv – Wer Hand und Fuß in sein Schaffen legt, der hat sein Vorhaben gut durchdacht. Das Vorhaben macht außerdem einen soliden Eindruck und weckt Vertrauen bei Dritten.

Herkunft:
Schon im 16. Jahrhundert entstand diese Redewendung. Wer Hand und Fuß hatte, der besaß noch alle Gliedmaßen und war körperlich nicht eingeschränkt. Denn nur, wenn du alle Hände und Füße hast, kannst du deine Familie ernähren und verteidigen.
 

Reinen Tisch machen

Bedeutung:
Wer reinen Tisch macht, der stellt etwas richtig, gibt etwas zu, schafft etwas aus der Welt, klärt Missverständnisse auf und sorgt für die Wahrheit.

Herkunft:
Neutral – Reinen Tisch machen kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „geglättete Tafel“. Die sogenannten Tabula rasa Tafeln dienten als erste Form des Schriftstücks, indem man in einen Holzrahmen Wachs goss und in dieses Buchstaben ritzte. Später erhitzte man das Wachs und die Tafel konnte neu beschriftet werden. So glättete man eine Tafel immer, wenn man Mitschriften zur Lösung eines Problems machen wollte, also um reinen Tisch zu machen.
 

Das Geld zum Fenster hinauswerfen

Bedeutung:
Negativ – Das Geld zum Fenster hinauswerfen verbindet man mit einer verschwenderischen Art seiner Ressourcen. Man kauft sich unnütze Sachen und verprasst so sein ganzes Geld.

Herkunft:
Am Regensburger Rathaus-Fenster soll früher mehrmals der Kaiser gestanden haben, um mit seinem Volk zu sprechen und um sich huldigen zu lassen. Dieser warf zusätzlich für die Bettler und Obdachlosen stets Münzen aus dem Fenster. Dem Pöbel gefiel dies natürlich nicht so gut, da es ihre Steuergelder waren, die der Kaiser aus dem Fenster warf. Dies zumindest vermutet man hinter der Redewendung „Das Geld zum Fenster hinauswerfen“.
 

Jemandem etwas in die Schuhe schieben

Bedeutung:
Wenn man jemandem etwas in die Schuhe schiebt, wälzt man die Schuld auf ihn ab.

Herkunft:
Wer damals in einer Herberge eine Unterkunft für die Nacht ersuchte, musste sich oft sein Zimmer mit mehreren Leuten teilen. Das sorgte immer wieder für ein großes Durcheinander und dies nutzten natürlich Diebe aus. Wenn der Wirt Verdacht schöpfte und man den Dieb stellen wollte, so versteckte er sein Diebesgut schnell in der Kleidung oder den Schuhen anderer, um die Schuld von sich zu weisen.

 

Foto: Hiroshi Watanabe / Getty Images

Was Facebook alles über dich weiß

Mittlerweile generieren Netzwerke wie Facebook unglaubliche Nutzerzahlen. Der Gigant der sozialen Medien kommt auf rund 1,9 Milliarden Nutzern pro Monat. Mit dem Vormarsch des Internets und anderer neuer Technologien kommt immer wieder die Frage über den Datenschutz auf. Fast jeder Mensch weiß, dass die großen Konzerne wie Facebook, Google und Co. gerne persönliche Daten von uns sammeln, um die Werbung besser auf uns zuschneiden zu können.

Doch was genau alle diese Firmen über uns wissen, ist größtenteils unbekannt. Es ist allerdings gar nicht schlecht zu wissen, was sich Facebook alles merkt, denn dies ermöglicht es dir, wesentlich sensibler damit umzugehen. Wenn du die sozialen Medien weiter nutzen möchtest, sind deine Daten zwar immer noch in den Händen Dritter, allerdings kannst du verhindern, dass manche dieser Daten „gegen“ dich verwendet werden kann, indem du ihnen keinen Stoff lieferst, der dir schaden könnte.

Deswegen präsentieren wir dir alle Informationen, die Facebook über dich weiß:

  • Alle persönlichen Nachrichten mit jedem einzelnen User
  • Deine Likes und geteilten Inhalte, egal was für Inhalte
  • Alle Beiträge, die du gelöscht hast
  • Nicht gepostete aber eingegeben Sachen, die du vor dem Posten wieder löschst
  • Fotos und Videos, die du postest und teilst, auch die, in denen du verlinkt bist
  • Wann du Leute geaddet oder entfreundet hast und wann du mit ihnen kommuniziert hast
  • Alle Nachrichten, Posts und sonstige Aktionen, die du bei Instagram oder WhatsApp machst, da beides zu Facebook gehört
  • Alle Geräte, die du benutzt hast, um dich einzuloggen
  • Events, die du besucht hast, sowie Länder und Städte, in denen du warst beziehungsweise bist
  • Alle Dinge, die du auf Webseiten gemacht hast, bei denen du dich über Facebook einloggst oder registrierst
  • Dein Bildungslevel und dein Einkommen
  • Webseiten, auf die du durch Posts oder Werbung von Facebook weitergeleitet wirst
  • Alle deine Aktivitäten auf Seiten, die über einen „Auf Facebook teilen“-Button verfügen
  • Deine Kreditkartennummern
  • Deine politischen Präferenzen
  • Dein Gesicht, welches immer genauer in der Datenbank gespeichert wird, mit jedem Foto welches du hochlädst oder auf dem du markiert wirst

Diese ganzen Informationen können wirklich Angst einjagen, uns beruhigt es zumindest, dass diese Daten (aktuell) lediglich für eine angepasste Werbung verwendet werden. Wenn du dich dazu entschließt, deinen Facebook Account zu löschen, werden die gesammelten Daten allerdings nicht verschwinden, denn sie bleiben ewig gespeichert. Allerdings weißt du dank der Liste ganz genau, was sich Facebook merkt und kannst somit wesentlich vorsichtiger mit Facebook umgehen.

Wenn du keine peinlichen Partybilder oder ähnliches von dir postest, können die gesammelten Daten auch nie gegen dich verwendet werden. Wenn du dich beispielsweise bewirbst und dein potentieller Arbeitgeber dein Facebook-Profil durchstöbert, liegt es in deiner Hand, was er von dir sieht. Facebook kann also nicht nur dazu führen, dass das Bewerbungsgespräch schlecht läuft. Wenn du auf den Inhalt deiner Posts achtest, kann es sogar dafür sorgen, dass dein Bewerbungsgespräch gut läuft, wenn du mit deinem Profil einen guten Eindruck hinterlassen hast.

Wir hoffen, wir haben dir mit dieser Auflistung keine unnötige Angst eingejagt. Mit ihr hast du die Macht zu entscheiden, welche Informationen Facebook über dich sammelt. Wenn du das kontrollieren kannst, erscheinen die gesammelten Daten doch belangloser als zuvor.


Auch interessant für dich: Facebook Account löschen – so geht´s


 

Foto: Screenshot facebook.de

So trainieren die Filmstars

Hugh Jackman

Der X-Men Trainingsplan

Wenn man über muskelbepackte Hollywood-Schauspieler redet, darf man Hugh Jackman nicht vergessen. Der X-Men-Star trainiert jedes Mal erneut seinen Körper auf ein absolutes Maximum und dies steigert sich immer weiter von Film zu Film. Eine ikonische Superheldenrolle, die erst Anfang des Jahres im Film Logan – The Wolverine
einen krönenden Abschluss fand. Um solch einen Körper zu bekommen, hat Jackman seinen Preis in hartes Training zahlen müssen. Wir zeigen dir einen Teil aus Hughs extremen Trainingsplan.
 

Dips

• Auf den Holm stützen, dabei Füße anheben und überkreuzen
• Arme beugen und dabei den Körper langsam nach unten sinken lassen
• Wenn deine Arme einen 90-Grad-Winkel erreicht haben, drück deinen Körper wieder langsam nach oben
 

Eingedrehte Curls

• Schulterbreiter Stand
• In beiden Händen eine Kurzhantel seitlich am Körper halten
• Handflächen zeigen nach hinten
• Arme beugen und dabei Handflächen von innen nach außen drehen
 

Schulterrotation

• Schulterbreiter Stand.
• In jede Hand eine Kurzhantel, diese bis auf Brusthöhe anheben und halten
• Gewichte nach oben drücken und die Schulter dabei hochdrehen
• Arme um etwa 90 Prozent austrecken
 

 

Christian Bale

The Dark Knight Massephase

Kaum ein Schauspieler kommt an die Fähigkeiten von Christian Bale ran, wenn es um Muskelaufbau geht. So hat es der Schauspieler geschafft für den Film The Machinist in gerade einmal vier Monaten 31 kg abzunehmen, um so den 55 kg leichten, abgemagerten Protagonisten zu spielen. Doch exakt fünf Monate später hatte Bale für Christopher Nolens Film The Dark Knight wieder 45 kg Muskelmasse aufzubauen. 2014 legte Bale aber noch mal so richtig nach und nahm für die Rolle in American Hustler noch einmal 20 kg zu, um den fettleibigen Irving Rosenfeld zu verkörpern. Wir haben für dich einen Massephasen-Trainingsplan rausgesucht, wie ihn auch Christian Bale benutzt hat.

Montag: Brust
• Schrägbankdrücken, 3 Sätze à 8–12 WH
• Schräg- oder Flachbankdrücken mit Kurzhanteln, 2 Sätze à 8–12 WH
• Überzüge, 3 Sätze à 8–12 WH
• Kabelzüge über Kreuz, 2 Sätze à 8–12 WH

Dienstag: Beine, Waden, Bauch
• Beinpressen, 3 Sätze à 15–20 WH
• Beinstrecken, 2 Sätze à 15–20 WH
• Beincurls, 2 Sätze à 15–20 WH
• Wadenheben stehend, 2 Sätze à 15–20 WH
• Wadenheben sitzend, 2 Sätze à 15–20 WH
• Crunches, 3 Sätze à 15–20 WH

Donnerstag: Schulter, Trizeps
• Frontdrücken, 3 Sätze à 8–12 WH
• Nackendrücken, 2 Sätze à 8–12 WH
• Seitheben, 3 Sätze à 8–12 WH
• Reverse Fliegende an der Butterfly-
maschine, 2 Sätze à 8–12 WH
• Trizepsdrücken am Kabel,
3 Sätze à 8–12 WH
• Einarmiges Trizepsdrücken am Kabel,
2 Sätze à 8–12 WH

Freitag: Rücken, Bizeps
• Klimmziehen, 3 Sätze à 8–12 WH
• Frontziehen mit Unterhandgriff,
2 Sätze à 8–12 WH
• Rudern mit freien Gewichten oder
an der Maschine, 3 Sätze à 8–12 WH
• Einarmiges Rudern am Kabel,
2 Sätze à 8–12 WH
• Bizepscurls mit freien Gewichten,
3 Sätze à 8–12 WH
• Bizepscurls am Kabel, 2 Sätze à 8–12 WH
 

 

The Rock

Fast & Furious Ernährungsplan

Ein Beitrag geteilt von therock (@therock) am

Der Schauspieler und Ex-Wrestler Dwayne The Rock Johnson sollte uns allen durch Filme wie Fast & Furious, Faster, Pain & Gain und diversen Kinderfilmen wie Zahnfee auf Bewährung und Daddy ohne Plan bekannt sein. Fast jeder kennt ihn und 99,9 % davon lieben den 1,94 Meter großen, muskelbepackten, dauergrinsenden Riesen. Es ist nur logisch, dass The Rock einen auf sich angepassten Ernährungsplan hat und diesen wollen wir dir nicht vorenthalten …

Mahlzeit 1
Rührei (aus 10 Eiern)
3 Portionen Reisbrei
3 Reiswaffeln

Mahlzeit 2
170 g Hühnchen
1 Tasse Maisgrütze
170 g Süßkartoffeln
1 Tasse Spargel

Mahlzeit 3
170 g Fisch
1 Tasse Vollkornreis
1 ganze Gurke

Mahlzeit 4
170 g Fischfilet
1 Tasse Gerstenkörner
170 g Ofenkartoffeln
1 Tasse grüne Bohnen

Mahlzeit 5
170 g Schweinefleisch
1 Tasse Vollkornreis
170 g Süßkartoffeln
1 Tasse Erbsen

Mahlzeit 6
Rührei (aus 10 Eiern)
3 Portionen Reisbrei

Außerdem trinkt The Rock bis zu 4 Liter Wasser an einem Tag.

 

Fotos: carduus / Getty Images; YouTube; Ajouré Redaktion

Notebooks, Ultrabooks und Convertibles: Die besten Geräte im Test

Smartphones können immer mehr und werden Schritt für Schritt zu einem vollwertigen Computer, den man in seiner Hosentasche mit sich führt. Bis die kleinen Computer allerdings mit ihren großen Brüdern mithalten können, wird wohl noch so einige Zeit vergehen. Für Menschen, die viel unterwegs sind und trotzdem einen Rechner benötigen, reicht das Smartphone oft nicht aus. Wir hätten jedenfalls keine Lust, Artikel auf unserem Smartphone zu schreiben.

Genau für solche Menschen gibt es Notebooks, leistungsstarke Computer, die man problemlos mitnehmen kann. Stiftung Warentest hat nun 18 aktuelle Notebooks getestet und diese in die Gruppen Notebooks, Ultrabooks und Convertibles aufgeteilt. Diese sind zwar alle Notebooks, allerdings sind die Verwendungszwecke doch etwas unterschiedlich. Damit auch du weißt, welche Notebooks am besten abschneiden, stellen wir dir die besten Mitstreiter aus den Kategorien vor.
 

Was ist der Unterschied zwischen den Notebooks?

Notebooks sind technisch am besten, sind allerdings am größten. Sie können also am meisten, sind aber auch am schwersten und am größten in der Familie der Notebooks. Ultrabooks sind sehr klein und sehr leicht gehalten. Sie besitzen meist einen kleineren Bildschirm als die anderen Kontrahenten und würden im Stresstest wohl mit am schlechtesten abschneiden. Allerdings sind sie die perfekte Lösung für jemanden, der einen Computer haben möchte und viel unterwegs ist. Die Convertibles sind eine Mischung aus Notebook und Tablet. Du kannst die Tastatur einfach abnehmen und erhältst so ein technisch sehr starkes Tablet, allerdings musst du die Tastatur immer mit dir schleppen, solange du nicht nur den Tablet-Modus verwenden möchtest.
 

Wer sind die Gewinner?

Bei den Notebooks wurden insgesamt sieben getestet, dort setzte sich das Macbook Pro mit 15 Zoll durch. Es hat die Note 1,9 erhalten und ist somit besser als seine Mitstreiter. Das zwei Zoll kleinere Macbook erhielt nur eine 2,1. Allerdings ist das Macbook mit einem stolzen Preis von ca. 2.490 Euro (je nach Ausstattung) extrem teuer. Wer eine günstigere Variante sucht, kommt mit dem HP Probook 450 sehr gut aus. Dieses erhielt die Note 2,0 und kostet nur 899 Euro. Ob diese eine Kommastelle wirklich 1.600 Euro wert ist?
 

 

Bei den Ultrabooks ging das HP Envy 13 als klarer Gewinner hervor, insgesamt wurden sechs Ultrabooks getestet. Für rund 1.000 Euro erhält man ein filigranes Notebook mit einem guten Akku und reichlich Rechenleistung. Mit einer Note von 1,8 schlägt es wohl sogar das Macbook Pro.
 

 

Außerdem wurden noch fünf Convertibles getestet. Hier ging das Asus Zenbook Flip UX360 als Gewinner hervor, das Convertible hat ebenfalls eine Note von 1,8 erreicht und ist für 929 Euro erhältlich. Die anderen getesteten Geräte wie zum Beispiel das Acer Spin 5 mussten sich mit einer Note von 2,1 zufriedengeben.
 

 

Wenn du schon darüber nachgedacht hast, dir ein Notebook zu holen, solltest du zuerst wissen, welche dieser Geräte am besten für dich geeignet ist. Von den Notebooks, die wir dir hier vorgestellt haben, wirst du auf jeden Fall nicht enttäuscht.

 

Fotos: PR / Amazon; Hero Images / Getty Images

Die besten Cyberpunk- Filme aller Zeiten

Der Cyberpunk ist ein spektakuläres Filmgenre, das sich seit 1980 erstmals beim Namen nannte und heute einen prägenden Einfluss auf die Popkultur sowie die Subkultur unserer Technik-Freaks und Serien-Nerds hat. Der Begriff setzt sich aus den Wörtern Cyber (altgr. kυβερνάω für steuern oder lenken) und Punk (Assoziation von Rebellen) zusammen und beschäftigt sich mit einer dystopischen Richtung der Science-Fiction-Literatur.

Doch der Cyberpunk bringt meistens noch eine Brise Mindfuck mit sich. „Ich bin ich. Ich bin das Resultat der Zeit und der Verbindung mit den Menschen. Die zwischenmenschliche Berührung formt mich. Die Berührung zu anderen und die Zeit formte meine Seele.“ – Zitat: Rei Ayanami aus Neon Genesis Evangelion.
 

Synthetische Menschen und biochemische Maschinen auf der Suche nach Menschlichkeit

Sehr viele Werke des Cyberpunks haben, eben weil sie in einer dystopischen Fiction spielen, meist einen bitteren Beigeschmack. Spätestens, wenn du hinter die Plot Devices oder den Plot gestiegen bist, wird dir regelrecht schlecht, da der von dir geliebte Protagonist in Wirklichkeit ein abgefuckter Psychopath ist. Vergleichbar mit Plot Twists wie von „Shutter Island“ oder „Lucky Number Slevin“, nur weniger klar und subtil.

Wunderbar inszeniertes Storytelling, durchdachte Backstorys der Hauptrollen und eine spannende Geschichte sind unweigerliche Begleiter dieses harten Tobaks.
 

Matrix

Matrix

Hinter allen Filmen der Matrix Trilogie verbirgt sich stets die Suche nach der Wahrheit hinter der Wahrheit. Zwei Realitäten und die eine Matrix, jedoch in der fünften Generation zur Zeit der Filmhandlung. Warum erzählt uns der Architekt im zweiten Matrix-Teil, dass nur die erste der fünf Versionen perfekt war? Dies eröffnet einen großen, aber doch nie ausgesprochenen Spielraum, für philosophische Interpretation und metaphorischer Gleichsetzung. Wohlbekannt dient die Matrix als eine Metapher unseres Bewusstseins und unserer Gesellschaft. Doch hat natürlich der Kinogänger zu entscheiden, ob er Wert auf die visuelle Bildgewalt des Filmes mit den berühmten Bullet Time Fighting-Szenen legt oder auf die Fragen, die der Film aufwirbelt.
 

Ghost in the Shell

Ghost in the Shell

Ghost in the Shell ist maßgeblich an der Entwicklung der Matrix-Trilogie beteiligt gewesen und diente zweifelsohne als Inspiration der bekanntesten Szenen in den Matrix-Filmen. Grüner Binärcode-Regen und Anschlüsse im Nacken – von Ghost in the Shell „inspiriert“. Ghost in the Shell ist ein 1989 veröffentlichter Manga vom Manga-Autor Masamune Shirow, der mehrfach als Anime und 2017 als Realverfilmung umgesetzt wurde. Während Matrix oberflächlich betrachtet nur Popcornkino ist, setzt Ghost in the Shell geistige Anwesenheit voraus und konfrontiert den Zuschauer permanent mit den Problemen der Protagonistin.

Kurze Inhaltsangabe:
Im Jahr 2029 haben sich bereits viele Menschen ihren Körper ganz oder nur teilweise durch künstliche Implantate und Gliedmaßen ersetzen lassen. Sogar das Gehirn lässt sich bis auf wenige Stammzellen durch ein sogenanntes Cyberbrain ersetzten. In einer Biokapsel (der Shell) stecken nun in jedem Cyborg menschliche Gehirnzellen, zusammen mit seinem Geist (Ghost), welcher die Identität und die Persönlichkeit der Person ausmacht.

Und jetzt stell dir vor, du bist der erste synthetisch geschaffene Mensch, arbeitest bei der Polizei (also einer moralischen Instanz) und dir wird erzählt, dass du einen Ghost besitzt und ein Mensch bist bzw. sein sollst. Leider gibt es keine guten Psychiater in diesem Gebiet, aber hier hast du eine Knarre, um einen Biohacker aufzuhalten, viel Spaß!
 

Vernetzt – Jonny Mnemonic

Vernetzt

Als Vernetzt – Jonny Mnemonic 1995 in den Kinos lief, stellte man sich das Jahr 2021 sehr spektakulär vor. High-Tech-Konzerne und anarchistische Hacker beherrschen die Welt und handeln Informationen als wertvollstes Gut. Jonny Mnemonic ist ein Überbringer dieser Informationen, überspeichert seine Gehirnkapazität für die gewünschten Daten und opfert damit sein Langzeitgedächtnis und seine Kindheit. Niemand geringeres als William Gibson, der Vater des Cyberpunks, schrieb 1984 das Buch des dystopischen Cyberspace-Thrillers. Auch in diesem Fall bediente sich die Matrix-Trilogie am Look und der Handlung des Klassikers und übernahm letztlich sogar den gleichen Hauptdarsteller, Keanu Reeves.
 

Ex­ Machina

Ex­ Machina

Das Konzept des Turing Tests wurde bereits 1950 erstellt, um festzustellen, ob eine Maschine ein gleichwertiges Denkvermögen wie das eines Menschens besitzt. Dazu muss Person C mittels Fragestellungen herausfinden, wer von den Probanden A und B ein Mensch und wer ein Computer ist. Sind die Antworten von A und B menschlich und können C davon überzeugen, unterstellt man dem Computer menschliches ebenbürtiges Denkvermögen.

Ex Machina treibt diese Dimension jedoch so subtil auf die absolute Spitze, dass dem Zuschauer bewusst wird, dass er der Protagonist sein könnte und ernsthafte Gefühle für eine künstliche Intelligenz entwickelt hat. Diese künstliche Intelligenz funktioniert jedoch nur auf synthetischer Basis und außerdem wird uns nicht an die Hand gegeben, es gäbe – wie bei Ghost in the Shell – eine Seele, die unsere Menschlichkeit definiert. Mit einem verständlichen Statement und einer wahnsinnig guten Umsetzung der Dramaturgie blowt dir Ex Machina den Kopf weg.
 

Neon Genesis Evangelion

Neon Genesis Evangelion

Neon Genesis Evangelion ist ein Anime mit einer großen Bandbreite von Interpretationsansätzen. Manga-Autor Hideaki Anno sagte einmal ironischerweise: „Ich frage mich, warum Evangelion so erfolgreich war. Jeder Charakter, der darin vorkommt, ist bekloppt …“

Die im Westen meist verbreitete Interpretation thematisiert die jüdisch-christliche Verdammnis und Heilslehre. Dafür sprechen viele Faktoren wie die Engel aus der jüdischen Mythologie. Lilith ist hier die erste Frau des ersten Menschen Adams, die jedoch beim sexuellen Interkursus nicht unten liegen wollte und so von Gott aus dem Garten Eden vertrieben wurde. Da sie bereits schwanger war, jedoch nicht mehr unter göttlichem Schutze stand, brachte sie Dämonenkinder zur Welt und diese stürzen sich auf die komplett psychisch instabilen Protagonisten, deren Identifikation mit den Zuschauern reibungslos einhergeht.

Von buddhistisch-shintoistischer, evangelikal-charismatischer oder kabbalistisch-szientistischen Interpretationen und noch vielen weiteren bedient dieses Meisterwerk außerdem alle Vorzüge eines höchst spannenden und toll geschriebenen Mecha-Science-Fiction-Animes. Den Mindfuck gibt es dann gegen Ende, wenn du mit all der Angst und den Komplexen unserer Helden so hart konfrontiert wirst, dass du dich am liebsten bei deiner Mutter ausheulen möchtest.

 

Fotos: Warner Bros. GmbH; Paramount Pictures Germany; Alliance Communications Corporation, Cinévision & TriStar; Universal Pictures Germany; Noriko Kobayashi (TV Tōkyō), Yutaka Sugiyama

Editorial: Waterfront


Photography & Styling: Oliver Rauh
Hair & Make-up: Jasmin Zelenko
using Chanel Cosmetics & Bumble & Bumble / shine-agentur.de
Digital Operator: Martin Kula
Models: Zandre du Plessis / kultmodelagency & Yannick Konan / Boss Models Capetown
Retouch: Elektronische Schönheit

 

Waterfront
Pulllover: Filippa K
Speedos: Le Slip Francais
 

Waterfront
T-Shirt: Bally
 

Waterfront
Speedo: Arena | Sandals: Bally
 

Waterfront
Speedo: Arena
 

Waterfront
Speedo: EA7 Emporio Armani | Sandals: Versace | Sunglasses: Ron Arad
 

Waterfront
Speedo: Arena
 

Waterfront
Speedo: Le Slip Francais
 

Waterfront
Speedo: Arena
 

Waterfront
Sunglasses: Ron Arad
 

Waterfront
 

 

 

Teuflisch geiles Teil: Der Dodge Challenger SRT DEMON

Die Zeit ist gekommen, da für sämtliche Supersportler der Winter naht. Kann man bei der Entwicklung eines Straßenfahrzeugs übertreiben? Kann man die Latte zu hoch hängen? Kann man es so weit bringen, dass man von Wettbewerben ausgeschlossen wird, weil ganz einfach die Leistung zu krass ist? Die Antwort ist: Ja. Naja, oder vielleicht auch nein. Fakt ist allerdings, dass Dodge mit dem Challenger SRT DEMON ein Auto auf den Markt gebracht hat, was alles vorherige in den Schatten zu stellen scheint. Leistung, Beschleunigung, Geschwindigkeit, Preis. Alles unglaublich. Doch schau selbst …

Erstmals wissen wir kaum, wo wir anfangen sollen. Ein Monster zum Preis einer Mücke, der einen Porsche 911 Turbo S alt aussehen lässt. Warum? Ganz einfach: Die Supersportler, die die 0 auf 100 Stundenkilometer zwischen 2,9 und 3,3 Sekunden absolvieren, liegen preislich normalerweise jenseits der 200.000 Euro-Grenze. Für viele ist das kaum zu stemmen. Was aber tun, wenn man auf der Straße einfach auch mal Erster sein will? Die Antwort liefert nun der Dodge Challenger SRT DEMON.
 

Dodge Challenger SRT DEMON
 

Stell dir folgendes Szenario vor: Du sitzt im SRT DEMON. Deine Hände krallen sich in das Lenkrad, während dein rechter Fuß dazu bereit ist, der Welt zu zeigen, was Power bedeutet. Du kickst aufs Gaspedal und deine Vorderräder heben ab wie bei Vin Diesel in „Fast & The Furious“. Und das ist nicht bildlich gesprochen, denn der SRT DEMON entfaltet beim Beschleunigen unfassbare 1,8 g. Damit drückt dich beinahe das Doppelte deines Körpergewichts in den Sitz. Die 852 PS katapultieren den Wagen dank 1.044 Newtonmeter Drehmoment in nur 2,3 Sekunden auf 60 Meilen pro Stunde, was genau genommen 96 Stundenkilometern entspricht.

Wie ist das möglich? Dodge hat sich sein allseits bekanntes 6,2 Liter Kompressor V8 Aggregat geschnappt und hier kräftig die Schraubenzieher angesetzt. Soll heißen: Hier wurde mächtig modifiziert. Dabei heraus kam der leistungsstärkste V8 Motor, der jemals in Serie gebaut wurde. Mit von der Partie sind unter anderem ein umgestalteter Ansaugbereich, neue Kolben und Ventile und leistungsstarke Benzinpumpen.

Das Drehzahllimit wurde von 6.200 auf 6.500 Umdrehungen pro Minute angehoben und auch der Kompressor erfreut sich von vorher 2,4 nun über 2,7 Liter. Um die Sache rund zu machen, hob Dodge den Ladedruck entsprechend an.
 

Dodge Challenger SRT DEMON
 

Wem es zu „heiß“ ist, die ganze Zeit mit 852 PS unterm Allerwertesten herumzufahren, der hat die Möglichkeit, die Leistung mittels Zündschlüssel zu drosseln. Dann erfreut sich der DEMON immer noch über satte 500 PS und 972 Nm. Für die Starts, bei denen es dem DEMON die Vorderräder in die Luft hebt, ist eine Launch-Control, ein TransBrake-System und ein verstärkter Drehmomentwandler in der Achtgang-Automatik verantwortlich. Mehr Spaß geht nicht.

Eingefleischte Musclecar-Fans wissen um Dodges Hellcat Bescheid. Der SRT DEMON ist keine „Verbesserung“ der Hellcat, sondern stellt etwas stark begrenztes Neues dar. Der DEMON ist in seiner Grundausstattung eher spartanisch ausgestattet. So fehlen ihm für die Gewichtsreduzierung zum Beispiel Beifahrersitze und Rücksitze. Wer hierauf allerdings nicht verzichten möchte, kann sich diese zum Preis von einem Dollar (!) allerdings wieder einbauen lassen.
 

Dodge Challenger SRT DEMON
 

Jetzt zur schlechten Nachricht: Den Dodge Challenger SRT DEMON soll es nur ein Modelljahr lang geben. Hiervon gehen 3.000 Exemplare in die USA und 300 nach Kanada. Wer hierzulande also einen fahren möchte, sollte sich schleunigst einen guten Importeur suchen.

Ob sich dieses sensationelle Musclecar lohnt? Nun, wir denken, zu einem Preis von knapp 85.000 Dollar kann man durchaus mal darüber nachdenken, denn zum aktuellen Dollar-Preis bedeutet dies, dass du einen DEMON bereits für rund 76.000 Euro erwerben könntest. Und bei diesem Preis sieht die Konkurrenz aus den Häusern Porsche, Ferrari, AMG und Co. sehr schnell sehr alt aus.

 

Fotos: Dodge PR

Patrick Dewayne: Von der Börse zur Schauspielerei

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Im Interview mit Patrick Dewayne sprachen wir über seine beiden Leidenschaften – Börse und Schauspielerei und erfuhren außerdem auch noch von seinen spannenden, neuen Projekten.
 

Ajouré: Von der Börse zur Schauspielerei. Wie ist dir damals der Sprung in die Schauspiel-Branche eigentlich gelungen?

Mein Frau hat schon während ihres Studiums immer „GZSZ“ geschaut und ich habe irgendwann zu ihr gesagt, dass ich mich ja schon frage, warum sie das denn täglich konsumiert und gemeint: „Ich könnte das ja verstehen, wenn ich mitspielen würde …“
Dieser Gedanke hallte dann so im Wohnzimmer nach und bei mir war der Gedanke geboren, da mitzuspielen – völlig verrückt, hat aber funktioniert. (lacht)

Ajouré: Seitdem bist du in beiden Bereichen beruflich zu Hause. Wie gelingt dir der Spagat zwischen Schauspielerei und Finanz-und Börsenwesen? Das klingt ja zunächst einmal etwas konträr!

Ich komme als Investment Banker (Aktienhändler) ganz klassisch aus dem Finanzwesen und habe dann eben mein Pokerface perfektioniert und mit in den Job des Schauspielers genommen.
Im Ernst: Tatsächlich gibt es mehr Parallelen zwischen Börsen- und Schauspielwelt, als man augenscheinlich denken könnte. Mit beiden Themen speise ich mein berufliches Wohlbefinden und genieße das abwechslungsreiche Arbeiten enorm.

Ajouré: Was ist das Beste aus den beiden Welten?

Beim Schauspiel ist für mich das Spannende, in andere Menschen, deren Gedankenwelten und Leben hineinzuschlüpfen.
Bei meiner journalistischen Arbeit an der Börse geht es vor allem um Verständlichkeit für den Zuschauer, um Fakten und eine Prise Unterhaltung – denn Börse kann sexy und unterhaltend zugleich sein, denke ich.

 

Patrick Dewayne
Foto: Paul Partyzimmer
 

Ajouré: Kürzlich lief die Jubiläumsfolge „25 Jahre GZSZ“. Du selbst hast 2004 in der Serie mitgespielt. Was ist dir von deiner Zeit bei „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ bis heute noch lebhaft in Erinnerung geblieben?

Für meinen Ausstieg hat man eigens einen ganzen ICE für die gesamte Nacht und einen Helikopter gebucht, plus: Der Co-Regisseur diverser Til Schweiger-Filme, Christof Wahl, war damals der Steadycam-Operator im Zug und hat mich toll in Szenen gesetzt. Das war für einen Schauspielanfänger gleich mal ein richtig dickes Ding, was mich bis heute freut und eine super Erfahrung war.

Ajouré: Wie empfindest du die Entwicklung der Serie?

Die Serie ist wirklich kein Teenager mehr, wie zu meiner Zeit, sondern ein junger Erwachsener. „GZSZ“ ist sehr gut am Markt etabliert und positioniert, denke ich.
Wir sehen in der gesamten TV-Landschaft Bewegung. Das kommt zum einen durch eine größere Formatvielfalt, Innovationen – gerade im Bereich Streaming und Serien aus den USA – und den sich günstiger entwickelnden Produktionskosten.

Was hierzulande noch viel konsequenter verfolgt werden müsste, sind zwei wesentliche Dinge unserer realen Welt: Zum einen ist die Welt, was die Menschen betrifft, viel „bunter“ und durchmischt mit unterschiedlichen Ethnien und Religionen – kurzum einfach sehr divers – und das sieht man viel zu wenig im fiktionalen deutschen Kino und Fernsehen. Dennoch ist es, verglichen mit 2004, schon viel besser geworden, aber im Bereich Moderation und Industrie sind die Entwicklungen viel weiter als im fiktionalen, deutschen TV.

Ajouré: Aktuell schreibst du gemeinsam mit einem Autor an einer eigenen Serie. Kannst du schon verraten, in welche Richtung es gehen wird?

Hmmmm, schwierig! Nur so viel vorab: Ich denke, dass im Themengebiet „Banken“ noch sehr viel Potential verborgen liegt, denn es betrifft jeden von uns.
Egal ob „Nullzinspolitik“, „Kontogebühren“ oder „Lehman-Krise“. Wir allen haben uns beim Thema Geld schon mal geärgert, den Kopf geschüttelt oder wurden Opfer von Betrügereien. Im aktuellen Umfeld denke ich, werden in den kommenden drei bis fünf Jahren zahlreiche Formate entwickelt werden, ein bis zwei dann hoffentlich auch von meinen Geschäftspartnern und mir. Bei unserer Eigenentwicklung geht es aber weniger um Vergangenheitsbewältigung als vielmehr um die Zukunft der Finanzwelt und wovon diese getrieben sein könnte.
 

Schauspieler Patrick Dewayne
Foto: Paul Partyzimmer
 

Ajouré: Schauspieler, Börsenkorrespondent und nun auch noch eine eigene Serie: Bleibt da genug Zeit für die Familie? Was ist euer „Rezept“?

Ich wundere mich tatsächlich auch, wie meine Frau und ich das schon seit 24 Jahren so gut hinbekommen und hoffe inständig, dass meine drei Kinder später nicht so etwas sagen wie: „Du warst ja nicht oft zu Hause, Papa!“
Wobei, ich muss ehrlicherweise gestehen: Ohne meine Familie würde ich das gar nicht schaffen und bewältigen. Ein Schlüssel unserer Beziehung ist auch, dass meine Frau und ich schon seit Schultagen zusammen sind und ich schon damals wusste, dass wir das hinbekommen. (Anm. d. Red. Patrick sagte schon mit 18 Jahren zu seiner heutigen Frau, dass sie eine zum Heiraten sei.)

Was wirklich hilft – in unserem Fall – ist, dass sie als Gymnasiallehrerin einen ganz anderen Tagesablauf hat, andere Themen und bei uns auch durch die Kinder immer Essentielles zu erledigen ist. Das hilft in der Welt des schönen Scheins, vor der Kamera, enorm und erdet mich nach einem langen Tag am Filmset.
„Unser Rezept“ ist eine Mischung aus Neugier auf den anderen und dessen Leben, dem respektvollen Umgang miteinander und dass wir uns super unterhalten können.
Reden, Reden, Reden, und gaaaaanz viel Knutschen! ;-)

Ajouré: Wo werden wir dich als nächstes wieder im TV sehen?

Ab Herbst bin ich in den Serien „Ein Fall für zwei“ und „Bad Banks“, wo ich eine durchgehende Rolle habe, zu sehen.
Schaltet ein! Ich freue mich von euch gesehen zu werden! ;-)

Ajouré: Vielen Dank, Patrick.

 

Fotos: Paul Partyzimmer

Diese Strahlung ist gefährlicher für unsere Haut als die Sonne!

Wer erinnert sich noch an eine Welt, in der es Worte wie Handy, Smartphone, Tablet und PC nicht gab? Die Zeiten sind lange vorbei und so viele Vorteile die moderne Technik mit sich bringt, so viele Nachteile hat sie auch im Gepäck. Die Frage, die man sich mittlerweile stellen muss, ist, ob Vor- oder Nachteil überwiegt und wie viel man bereit ist zu riskieren oder ob man dem Fortschritt einfach ausgeliefert ist. Denn ein Problem, welches Forscher nun genauer untersuchen, ist, dass die HEV-Lichteinstrahlung (High-Energy-Visible), die von Smartphones, Tablet und PC ausgehen, schädlicher für unsere Haut ist, als das so gefürchtete UV-Licht der Sonne.

Legen wir uns im Urlaub in die Sonne, schützt uns gegen unerwünschte Verbrennungen der Haut eine Sonnencreme. Je nach Hauttyp steigen die Cremes vom Faktor ins schier Unermessliche. Was aber, wenn wir für den größten Strahlenverursacher keine Creme haben?

Laut dem in New York lebenden, amerikanischen Hautarzt Howard Sobel, wurde mit den Forschungen zwar gerade erst begonnen, allerdings zeige sich bereits jetzt, dass die Risiken, die die Bildschirme unserer Haut zumuten, durchaus ernst genommen werden sollten.

Das Problem an der Handy- und PC-Strahlung ist das blaue Licht und die Auswirkungen auf unsere Organe. Hierbei spricht man von hochenergetischem Licht, woher auch der Begriff „HEV“ (High-Energy-Visible) kommt. Dieses Licht hat eine Wellenlänge von bis zu 500 Nanometer, was bedeutet, dass es durchaus tief in unsere Haut vordringen kann und hier entsprechenden Schaden verursacht. Unsere Haut wird regelrecht zum vorzeitigen Altern gezwungen. Sie wird trocken, ist gerötet und als Resultat erscheinen Pigmentstörungen und verfrühte Altersflecken. Forscher sind der Meinung, dass das blaue Licht ebenfalls Mitschuld an Krebs und Augenkrankheiten wie dem Grauen Star hat.
 

Doch was tun dagegen?

Immerhin sind viele Arbeitnehmer heutzutage dazu gezwungen, den ganzen Tag in einen PC zu schauen, da dieser ganz einfach ein Arbeitsutensil geworden und nicht mehr wegzudenken ist. Amerikaner haben mittlerweile eine HEV-Creme entwickelt, die die Haut vor den gefährlichen Strahlen schützen soll. Noch gibt es diese Creme in Deutschland nicht. Dies könnte unter Umständen damit zusammenhängen, dass für eine Zulassung in Deutschland teilweise viele Jahre ins Land streichen. Was uns bleibt, ist eine neue, abstrakte Form der Enthaltsamkeit. Weniger PC. Weniger Tablet und weniger Handy. Während wir diesen Artikel schreiben fällt uns auf, wie unwahrscheinlich es ist, dass wir auf High-Tech verzichten werden, doch einen Gedanken sollte man zumindest daran verschwenden.

Ein wenig Hilfe gibt es dann allerdings doch noch. Es gibt Brillengläser, die blaues Licht absorbieren. Zudem kann man online Schutzhüllen für den heimischen Smart-TV ordern und einfach in den Stores nach Apps Ausschau halten, die das blaue Licht in den Smartphones reduzieren, wie zum Beispiel „Blue Light 0“.

Noch stecken die Forscher mit ihren Untersuchungen in den Anfängen, aber manifestiert sich die Prognose, müssen wir gewappnet sein und wissen, wie wir auch diese Strahlungen in den Griff bekommen können. Bis dahin hilft: Einfach mal das Smartphone ein paar Stunden zur Seite legen und den PC ausschalten.
 

Anti Blue Light & UV Schutzbrille:

 

 

Fotos: Maciej Frolow / Getty Images; PR / Amazon