Ajoure Blog Seite 175

Der große Amazon Alexa Angriff

Seit fast einem Jahr können wir uns nun mit Alexa aus dem Hause Amazon unterhalten. Versteckt hat Amazon diesen Sprachassistenten anfangs nur im Amazon Echo, einer kleinen Box, die dir bei Fragen weiterhelfen kann, Auskünfte gibt und deine Smart Home-Geräte kontrolliert. Da das bei den Leuten relativ gut angekommen ist, versucht Amazon nun ihren Sprachassistenten Alexa in allen möglichen Geräten und Anwendungen zu integrieren. Über Echo Look und Amazon Echo haben wir schon berichtet, nun will Amazon in eine wirkliche Offensive gehen und viele neue Produkte an den Markt bringen, die Amazon Echo ähneln. Diese Produkte sollen dir zu Hause im Alltag helfen – und das natürlich mit der Hilfe von Alexa.

Momentan gibt es schon einige Produkte, in denen sich Alexa im Inneren versteckt. Da gibt es beispielsweise das Amazon Echo oder Echo Dot, Echo Look, die stilberatende Kamera und Echo Show, ein Gerät, dass mit Touchscreen und Videotelefonie daherkommt. Nun soll Amazon allerdings auch an einer intelligenten Brille abreiten, die natürlich auch nicht ohne Alexa auskommt.

 

Die neuen smarten Amazon-Produkte

Alexa

Aussehen soll die intelligente Brille wie eine herkömmliche Brille; sie kommt ohne Kopfhörer aus, da der Ton durch den Knochenschall übertragen werden soll. Wenn wir uns eine intelligente Brille vorstellen, haben wir die Vorstellung, dass eine Art Display im Inneren der Gläser eingeblendet wird, welches dem von Computern ähnelt. Die Brille von Amazon soll allerdings ohne Display auskommen. Für die Entwicklung der Brille ist der Gründer von Google Glasses verantwortlich, wir können also hoffen, dass die Brille ein gutes Produkt wird, das im Alltag auch wirklich Verwendung findet.

Beim zweiten Alexa-Produkt, welches Amazon als nächstes geplant hat, handelt es sich um eine Überwachungskamera, die vor allem bei Häusern mit Smart Home-Geräten zum Einsatz kommen soll. Theoretisch könnte sie ähnlich aussehen wie das Amazon Look, welches für seine Hauptfunktionen ebenfalls auf eine Kamera zurückgreift. Die Bilder, die mit den neuen Überwachungskameras aufgenommen werden, können dann beispielsweise auf dem Display des Echo Show angezeigt werden.

Laut den Financial Times könnte eines dieser beiden Geräte sogar noch dieses Jahr auf den Markt kommen. Präsentiert werden die neuen Produkte wahrscheinlich Keynote-ähnlich mit anderen Updates für die Echo-Geräte, die es mittlerweile schon zu kaufen gibt. Außerdem wurde das herkömmliche Amazon Echo schon seit einigen Jahren nicht mehr wirklich überarbeitet. Man kann es mittlerweile auch nicht mehr bei Amazon kaufen, was vermuten lässt, das auch hier bald ein Nachfolger den Markt betritt.

Es zeichnet sich also ab, dass Amazon plant, bald unser ganzes Leben mit Echo zu beschallen. Die Geräte sind teilweise allerdings sehr nützlich und können manche alltäglichen Abläufe wesentlich angenehmer gestalten. Ob man allerdings wirklich jedes Echo Gerät braucht und ob bald sogar unser Toaster mit Alexas Stimme antworten muss, ist zu bezweifeln.

 

Fotos: Amazon Presse

Wie funktioniert das eigentlich?

Unsere heutige Welt kann schon mal etwas komplizierter sein. Es gibt so viele Technologien, die wir beinahe täglich nutzen, aber so wirklich verstehen wir nicht, wie das alles funktioniert. Dabei fänden wir es spannend mal zu erfahren, was so hinter der Technik steckt, die uns den Alltag so wunderschön erleichtert. Deshalb werden wir in unserer neuen Reihe „Wie funktioniert das eigentlich?“ einige spannende Technik-Phänomene für dich aufklären.

 

Wie funktioniert eigentlich das Fliegen?

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Fliegen zu können war schon lange ein Traum der Menschen, doch es sollte mehrere Jahrtausende dauern, bis wir uns diesen Traum verwirklich konnten. Anfangs blieb uns nur ein neidischer Blick auf die Vögel, die fröhlich durch die Lüfte flatterten. Allerdings lieferten sie uns gute Ansätze, um uns das Fliegen zu ermöglichen. Die größte Gemeinsamkeit zwischen den Vögeln und unseren Flugzeugen sind wohl die Flügel. Darauf ist schon Leonardo da Vinci vor 500 Jahren gekommen, allerdings fehlten noch einige wissenschaftliche Entdeckungen, bis das Fliegen Wirklichkeit wurde.

Angefangen hat es mit dem sogenannten Bernoulli-Effekt, den der gleichnamige Physiker im 18. Jahrhundert entdeckte. Dieser Effekt beschreibt, dass strömende Stoffe einen geringeren Druck auf ihre Umgebung ausüben als Stoffe, die sich in Ruhe befinden. Das Experiment, mit dem er diesen Effekt entdeckt hat, ist extrem trivial, allerdings hat es die Weichen für unsere modernen Flugzeuge gestellt. Bernoulli hielt ein Papierblatt an jeder Ecke fest, was dazu führte, dass es in der Mitte runterhing. Danach hat er über die Oberseite des Blattes gepustet und konnte beobachten, dass sich das Blatt in der Mitte anhebt.

Diese Erkenntnis wurde nun für die Konstruktion der Flügel benutzt. Diese sind nämlich asymmetrisch – das bedeutet: die Flügelunterseite ist nahezu gerade und die Oberseite ist gewölbt. Dadurch muss die Luft unten einen kürzeren Weg zurücklegen und strömt deswegen langsamer, als die Luft an der oberen Seite des Flügels, was laut des Bernoulli-Effekts für Auftrieb sorgt. Auch das leichte Anwinkeln der Flügel, durch das die Luft nach unten gedrückt und eine Gegenkraft erzeugt wird, nehmen wir als Auftrieb wahr. Die letzte geheime Zutat dieses Rezeptes ist eine gewisse Mindestgeschwindigkeit, die je nach Flugzeug unterschiedlich ist. Sollte diese Geschwindigkeit unterschritten werden, so wird die Strömung und somit auch der Auftrieb unterbrochen, und das Flugzeug würde geradewegs runterfallen, wie der Apfel auf Newtons Kopf.

 

Wie funktioniert eigentlich das Telefonieren?

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So wie das Flugzeug mittlerweile selbstverständlich ist, gehören auch die Smartphones zu unserem Leben dazu. Es sind kleine Supercomputer, die Informatiker aus älteren Zeiten wohl mit offenem Mund zurücklassen würden. Die wichtigste Funktion unserer technischen Begleiter ist aber das Telefonieren an sich. Die Basis dieser Technologie sind elektromagnetische Felder, also eine Kombination aus einem Magnet- und einem elektrischen Feld. Diese breiten sich wellenförmig und mit Lichtgeschwindigkeit aus. Wir können diese aber nicht wahrnehmen, weil die Wellenlänge außerhalb unseres Sichtbereichs liegt. Es würde uns wohl auch verrückt machen, wenn wir die ganze Zeit bunte Wellen an uns vorbeifliegen sehen würden. In der Mobilfunkbranche werden diese Wellen genutzt, um Daten, wie zum Beispiel die Sprache, zu übertragen. Es ist heutzutage kinderleicht, elektromagnetische Felder zu erzeugen, sie werden auch als Funkwellen bezeichnet. Um die Telefonie auf der ganzen Welt zu ermöglichen, brauchen wir Stationen, die ein Sende- und ein Empfangsteil besitzen, damit sie die Wellen auch von dir zu deinem gewünschten Gesprächspartner leiten können. Wenn du telefonierst, etabliert dein Handy eine Verbindung mit der nächsten sogenannten Basisstation, diese nimmt die Signale auf und leitet sie über ein Kabel zu einer Vermittlungsstelle weiter. Daraufhin wird das Gespräch zum Festnetz umgemünzt und zum gewünschten Empfänger übermittelt. Solltest du ein anderes Handy anrufen, so wird das Signal vom Festnetz wieder über eine andere Vermittlungsstelle zur nächstgelegenen Basisstation und dann zum Empfänger geleitet.

 

Wie funktionieren eigentlich Bitcoins?

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Bitcoins wurden mit dem Gedanken erschaffen, eine Währung zu kreieren, die unabhängig von Zentralbanken, Staaten und der Politik ist. Ansporn dafür war die Finanzkrise von 2008. Die Währung an sich ist nur virtuell. Sie wird in dem sogenannten „Mining“-Prozess hergestellt. Dieser Prozess besteht aus sehr komplexen Rechenoperationen, die durch viele Computer ausgeführt werden. Die Bezahlung mit den Bitcoins geschieht natürlich über das Internet, es handelt sich schließlich um eine rein virtuelle Währung. Die Transaktionen werden ausführlich und für jedermann nachvollziehbar protokolliert. Deswegen ist die zweifache Nutzung oder die Fälschung von den Bitcoins weitestgehend ausgeschlossen, zumindest, solange jeder Nutzer gewillt ist, das System nicht auszunutzen.

Entwickelt wurde es unter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto. Bis heute ist nicht klar, ob es sich dabei um eine oder mehrere Personen handelt. Bitcoins kann man allerdings nicht nur in dem Mining-Prozess erhalten. Man kann sie auch kaufen und verkaufen, sogar die Umwandlung in reale Währungen ist möglich. Einziges Problem ist, dass der Wechselkurs extrem schwankt, er wird schließlich nicht von Banken künstlich kontrolliert. So waren die Bitcoins anfangs nur ein paar Cent wert. Dieser Wert stieg aber schon auf unglaubliche 1000 Euro an. Mittlerweile liegt er bei ungefähr 100 Euro. Es gibt immer mehr Unternehmen, bei denen man mit der virtuellen Währung bezahlen kann. Die Benutzung von Bitcoins erfordert einen gewissen Mut, denn Vieles ist nicht über die Währung bekannt, manche sehen sie als Nischenwährung, die für böse Zwecke genutzt wird, da die Bezahlung komplett anonym ist. Andere Leute sehen sie als Zahlungsmittel der Zukunft.

Wenn Abläufe und Technologien zu kompliziert sind, nehmen wir sie oft einfach hin. Was genau hinter alltäglichen Abläufen steckt, finden wir allerdings sehr interessant. Vielleicht geht es dir ja ähnlich und du bist ein genauso großer Fan unserer neuen Reihe. Wir freuen uns schon, wenn wir den nächsten Technologien auf den Grund gehen können.

 

Fotos: Dimitri Otis; Peter Borchers / EyeEm; Tom Merton; Bloomberg / Kontributor / Getty Images

Playstation VR vs. Oculus Rift – Der Virtual Reality Vergleich

Inzwischen sind die Virtual Reality-Brillen auf dem digitalen Markt angekommen, dennoch zögern viele noch, sich eine VR-Brille zu kaufen. Lohnt es sich denn wirklich, so viel Geld in die Hand zu nehmen, um einzig und alleine damit zocken zu können? Wir von der AJOURE´ haben uns über mehrere Wochen mit beiden Brillen auseinandergesetzt und haben sie auf Herz und Nieren getestet. Verglichen haben wir im Test den Preis, das Verhalten im Spiel, die Auswahl der Games, die aktuell am Markt vorhanden sind, die Bequemlichkeit während des Spielens und natürlich alle technischen Aspekte wie Installation, Einrichtung der Brille, Genauigkeit und Lebensdauer.

 

Kosten:

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Megaport High End Gaming PC Intel Core i9-11900KF 8X 5.30GHz Turbo • Windows 11 • Nvidia GeForce RTX4070Ti • 32GB 3200 MHz DDR4 • 1TB M.2 SSD • Wasserkühlung • WLAN • Gamer pc Computer Gaming

 

In beiden Kombinationen haben wir immer die High-End-Variante für ein flüssiges und ruckelfreies Zocken gewählt. Also haben wir uns bei der Sony Playstation für die Pro-Version entschieden, die aber nicht System-Voraussetzung für die Sony-VR und deren Spielerlebnis ist. Hier könntest du noch 100 Euro sparen, falls du auf die 4K-Konsole verzichten kannst.

Ebenso haben wir am PC die neue Nvidia GeForce GTX1080 gewählt, obwohl sich die Oculus Rift schon mit der Nvidia GTX970 zufriedenstellt, was die Systemvoraussetzungen angeht. Auch haben wir doppelt so viel RAM wie nötig für ein flüssig und gut laufendes Spielerlebnis am PC reingepackt. Du kannst also zwischen 500 – 600 Euro sparen, falls du die normale Variante wählst.

Wie du unschwer an den Preisen erkennen kannst, haben wir sowohl eine Variante zusammengestellt, die den Mindestvoraussetzungen des Herstellers entspricht, als auch eine Variante, mit der beide Maschinen absolut stressfrei laufen. Mit unseren beiden Testgeräten haben wir einen extremen Preisunterschied von 1.217 € erzielt. Ob Oculus Rift so viel besser ist, als die Playstation VR und diese Differenz rechtfertigen kann, wird uns der folgende Test zeigen.

 

Das Verhalten im Spiel

Virtual Reality

Playstation VR

Wir haben auf der Playstation von Achterbahn- über Autorennspielen bis hin zu Scary-Moments-Schockern, wie zum Beispiel Blood & Rush oder Resident Evil, alle Spiele auf den Prüfstand gestellt und konnten nicht wirklich große Probleme feststellen. Was auffällt und auch bei der Playstation längst bekannt ist, ist das Ladeverhalten im Spiel, das teilweise nervt, wenn du mit aufgezogener Brille ein bis zwei Minuten lang warten musst, um in das nächste Level zu kommen. Die Move-Controller finden wir allerdings etwas fragwürdig, da sowohl vom Design, als auch von der Genauigkeit her Einiges zu wünschen übrig bleibt. In Spielen wie zum Beispiel Resident Evil hatten wir des Öfteren grafische Bugs, die sich mit Überschneidungen von Gegenständen in Personen wiederfanden oder einfach die Hand nicht an der Stelle ist, an der sie wirklich sein sollte. Das heißt, die Kamera der Playstation nimmt den Move-Controller perfekt auf, wenn du frontal vor ihr stehst. Wenn es aber das Spiel erfordert, dass du dich um fast 180 Grad drehen musst, dann treten öfters Probleme in puncto Genauigkeit oder gar Funktion auf. Alles in allem ist die Playstation VR aber schön zu spielen und bringt wirklich viel Spaß mit sich.

Oculus Rift

Bei der Oculus Rift wirst du von Spielen nahezu erschlagen, da das Angebot an Games sowohl über den Oculus-Store als auch über Steam-Store aktuell unschlagbar ist. Da wir jedoch im Vergleich mit der Playstation VR sind, haben wir uns für ähnliche Spiele wie Achterbahnen, Scary-Games und Autorennspiele entschieden, um im Test weniger Abweichungen zu haben. Das Ladeverhalten während des Spielens ist atemberaubend, erst recht, wenn man den direkten Vergleich zur Playstation VR hat. Hier spürt man ganz klar den Preisunterschied von 1200 Euro zur Sony Playstation VR. Was auch extrem ins Gewicht fällt, ist das 360-Grad-Spielen und die perfekte Raum-Einmessung, die die Oculus während der Installation fordert und voraussetzt.

Du läufst während des Spielens nicht einmal Gefahr, an eine Wand im eigenen Zimmer zu stoßen, da diese in der Brille mit einem grünen Netz sichtbar wird, sobald du in die Nähe der Wand kommst. Es ist ein viel angenehmeres Spielverhalten, wenn man weiß, dass man sich dabei nicht verletzen oder seine Controller demolieren kann. Gerade beim Zocken von schnellen Spielen verliert man sehr gerne die Kontrolle und weiß nicht mehr, wo man wirklich im Raum steht. Oculus löst das Problem mit der Raumvermessung nahezu perfekt, wodurch das Gefühl entsteht, dass die Jungs von Sony an dieses Problem anscheinend nicht einmal gedacht haben. Aber auch im Spiel mit der Oculus Rift bekommst du das ein oder andere Mal die Meldung, dass du dich außerhalb des Spielebereichs befindest und du wieder in diesen zurückgehen sollst. Meistens kommt diese Aufforderung, wenn du komplett mit dem Rücken zu den Sensoren stehst und deine Hände vor dem eigenen Körper hast.

 

Auswahl der Games

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Anzahl der Games in den Stores bei der Playstation VR
Im Playstation-Store: 107

Anzahl der Games in den Stores bei der Oculus Rift
Im Steam-Store: 1291
Im Oculus-Store: 630

Die Anzahl der Games ist bei der Oculus natürlich phänomenal, wobei wir dazu sagen müssen, dass sich viele Spiele im Steam- und Oculus-Store überschneiden. Trotzdem schlägt die Oculus Rift die Playstation VR im Punkt Anzahl der Games um Längen und du hast für den perfekten Spielespaß alles, was das Herz begehrt. Was uns gleich zu Beginn aufgefallen ist, sind die Spiele mit der großen Ladekapazität von weit über 10 GB. Hier ist ganz klar die grafische Welt so angepasst, dass wir sehr gespannt waren, was uns erwartet. Um mal ein Beispiel zu nennen: Wir hatten Robo Recall mit 11,32 GB heruntergeladen und es hat uns danach fast aus den Schuhen gehauen, welch unglaubliche VR-Welt sich aufgetan hat. Hier hat sich jede Minute Download-Wartezeit gelohnt.

 

Die Bequemlichkeit

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Playstation VR

Die Playstation VR-Brille ist unserer Meinung nach etwas zu groß, zu viel Plastik und auf Dauer etwas unbequem. In der Redaktion hatten sie sowohl unsere weiblichen, als auch unsere männlichen Redakteure auf. Bei allen konnten wir die Brille nicht so einstellen, dass das Sichtfeld der realen Umgebung komplett verhüllt werden konnte. Wenn du deinen Kopf stark nach oben bzw. in den Nacken schiebst, hast du die Möglichkeit, unter der Brille durchzuschauen, um deine Kontroller vor dir zu finden. In Sachen Sound liefert die Sony-VR einen Kopfhörer mit integriertem Sound, den man aber nur an einem Ohr tragen kann. Hier solltest du dir in jedem Fall externe Kopfhörer dazu kaufen, die du dann über die Brille aufsetzt, um das Spiel mit vollem Sound-Erlebnis spielen zu können.

Wir haben dazu einen Kopfhörer von Teufel verwendet, um alles gut zu hören und damit perfekt spielen zu können. Was man allerdings dabei nicht vergessen darf, ist, dass man schon allein mit der Brille ein Gewicht von 975 g auf dem Kopf hat, plus der Kopfhörer, den man leider dazu braucht, um ein optimales Spielerlebnis zu haben. Letztendlich kommt man dann auf ein Gewicht von über einem Kilo, das man beim Spielen auf dem Kopf trägt und das ist auf Dauer nicht wirklich angenehm. Aber nicht nur das Gewicht trägt bei der Playstation VR stark auf, sondern auch das viele Plastik, das man am Kopf inklusiver der Gummiumrandung, die direkt auf dem Gesicht aufliegt, spürt. Alles in allem ist die Brille nicht ganz rund, was den Komfort angeht und bei langen Games eher störend. Für das kurze VR-Erlebnis ist die Brille absolut ok.

Oculus Rift

Bei der Oculus würden wir schon fast behaupten, dass es der Porsche unter den VR-Brillen ist. Das Design ist stimmig und sehr hochwertig. Ein Defizit ist wohl laut einigen Foren-Einträgen das HDMI-Kabel, das angeblich bei manchen Usern Probleme bereitet. Wir hatten damit jedoch in den Wochen des Spielens keine Störungen. Die Brille ist zur Gesichtsseite hin mit weichem Schaumstoff an den Rändern ausgestattet, sodass man keine harten Plastikteile spüren kann. Zusätzlich sorgt der Schaumstoff dafür, dich komplett von der Außenwelt abzuschotten und kein Licht ins Spielvergnügen zu lassen. Somit tauchst du wirklich innerhalb einer Millisekunde in die VR-Welt ein. Oculus hat die Controller in die virtuelle Welt integriert, sodass du sie auch problemlos mit aufgezogener Brille im Raum finden und aufnehmen kannst. Überzeugt hat uns auch das Kampfgewicht der Oculus Rift von 470 g, die somit nur fast halb so viel wiegt als die Sony VR.

Wenn wir also nur die beiden Brillen vom Preis her vergleichen, dann hat man hier durch 100 Euro Unterschied wirklich den Porsche zum Trabant gekauft. Bei der Bequemlichkeit und im Handling im direkten Vergleich lässt die Oculus Rift Sonys VR-Brille im Regen stehen.

 

Die technischen Aspekte: Installation, Einrichtung der Brille, Genauigkeit und Lebensdauer

Virtual Reality

Playstation VR

Die Einrichtung der VR von Sony ist nicht wirklich schwer. Sony hat alle ihre Kabel-Eingänge mit Nummern gekennzeichnet und somit lässt sich die Brille bei einem normalen technischen Verstand sehr schnell zum Einsatz bringen. Auch die softwareseitige Einrichtung ist step by step erklärt und bringt keine Probleme mit sich. Störend fanden wir, dass man den USB-Steckplatz an der Front der Playstation benötigt und somit nur noch ein weiterer übrigbleibt, um seine Controller oder Moves zu laden. Bei zwei Move-Controllern und zwei normalen Controllern bleibt es somit nicht aus, extern zu laden oder sich einen USB-Hub dazuzukaufen. Zur Lebensdauer der VR-Brille können wir bis jetzt wenig sagen.

Wir haben uns zur Aufbewahrung einen Glaskopf gekauft, auf dem die Brille ihren Platz findet, um nicht ungeschützt in der Schublade zu liegen. Auch zeigt die Brille nach über drei Monaten keinen Ansatz von Gebrauchsspuren, obwohl wir die Brille fast täglich im Einsatz hatten.

Oculus Rift

Die Installation für die Oculus ist extrem gut durchdacht, da Oculus an viele kleine und liebevolle Details gedacht hat. Zum Beispiel ist jeder USB 3.0-Stecker im Inneren des Steckers mit der dazugehörigen Farbe Blau und die HDMI-Stecker mit Schwarz gekennzeichnet. Nicht wirklich wichtig, aber trotzdem schön anzuschauen, wenn sich ein Hersteller auch in Details Mühe gibt. Von der Einrichtung her ist es ähnlich gestaltet wie bei der Playstation VR, nur mit dem kleinen Unterschied, dass bei der Einrichtung über die Software jedes Kabel einzeln gecheckt wird und man sofort eine Meldung am PC bekommt, falls etwas nicht in Ordnung ist.

Auch bei der Einrichtung der Sensoren hast du über die grafische Oberfläche eine genaue Abbildung deines Zimmers zuhause und kannst somit deine Spieleumgebung perfekt abstimmen. In den letzten Schritten der Einrichtung setzt du die Brille auf und gibst deine Spielhöhe zum Boden (Körpergröße) an, um das perfekte Verhältnis zu haben, wenn du dich im Spiel bücken oder strecken musst, um einen Gegenstand aufzuheben. Die Oculus Rift ist sehr durchdacht und mit vielen Details konstruiert worden, um den Spielespaß so perfekt wie möglich zu gestalten. Sie hat nach zwei Monaten voll im Einsatz genauso wie die Playstation keine Gebrauchsspuren und wirkt sehr robust und edel.

 

Fazit:

Virtual Reality

Die große Frage war natürlich, ob sich der Preis von 1200 Euro Unterschied bemerkbar macht und wir können inzwischen sagen, dass er das auch deutlich macht. Man könnte nach dem Test beinahe sagen, dass es fast nicht fair ist, den direkten Vergleich zu ziehen, da man auf der einen Seite mit der Playstation eine reine Konsole hat und auf der anderen Seite einen extrem starken, alltagstauglichen PC, der natürlich weitaus mehr kann als nur spielen.

Wenn es auf den Geldbeutel nicht ankommt, würden wir in jedem Fall jedem zur Oculus Rift raten, da sie die Playstation in allen Belangen in den Schatten stellt. Wir konnten keinen Punkt finden, in dem die Playstation VR besser überzeugen konnte. Des Weiteren hat man natürlich die Möglichkeit, mit seinem PC noch allerlei andere Dinge zu tun, als nur mit der VR zu spielen und schon alleine deswegen finden wir, ist der Preisunterschied vollkommen angebracht ist. Wir wollen zu diesem Test auch noch hinzufügen, dass wir weder von der einen, noch von der anderen Seite beauftragt wurden, diesen Vergleich durchzuführen. Es war uns persönlich eine große Frage, deren Antwort wir im Nachhinein natürlich auch unseren Lesern mitteilen wollen.

In diesem Sinne wünschen wir dir viel Spaß beim Daddeln.

Lerne noch mehr über die wundersame virtuelle Realität.

Zukunft hat einen neuen Namen: Oculus Rift

 

Fotos: Oculus Rift Presse; Playstation Presse

Achtung: giftiges Ei! – Smartphone-App checkt auf Insektizide bei Eiern

Da wird doch das Huhn in der Pfanne verrückt. Immer mehr Bundesländer stehen im Mittelpunkt bezüglich entdeckter Eier, die mit dem giftigen Insektizid Fipronil belastet sind. Nicht tausende, sondern Millionen dieser Eier kommen aus unseren Nachbarstaaten, den Niederlanden und Belgien und von dort aus auf direktem Wege zu uns in die heimischen Supermärkte. Genauer gesagt handelt es sich um über zwei Millionen Eier, und die Zahl wächst zusehends.

Diverse Betriebe wurden bereits geschlossen und es tauchen immer mehr Eier auf, die für den Menschen äußerst ungesund und giftig sein können. In hoher Konzentration kann Fipronil schwere Organschäden hervorrufen. Damit wären dann Schäden an Niere, Leber und Schilddrüse wahrscheinlich. Eine kleine Entwarnung gibt es dennoch, denn die Behörden gehen nicht davon aus, dass erwachsene Menschen beim Verzehr kleinerer Mengen etwas zu befürchten haben – körperliche Gesundheit vorausgesetzt.

 

Woher kommt Fipronil und wie kommt er überhaupt in die Eier?

Insektizid

Das Einsatzgebiet für Fipronil liegt unter anderem in der Veterinärmedizin als Anti-Zecken-Mittel und dient ebenso als Pflanzenschutzmittel. Nachdem die EU allerdings erkannt hat, dass das Mittel auch das Leben von Honigbienen bedroht, wurde der Einsatz von Fipronil stark limitiert. Das Problem ist jedoch, dass über einhundert niederländische Legehennen-Betreibe bereits Fipronil verwendet hatten, und auch in Deutschland sind mehrere Betriebe bekannt und gesperrt worden.

 

Doch wie kann eine App uns bei der Auswahl der Eier behilflich sein?

Insektizid

Diese Antwort ist simpel, denn jedes bei uns zu erwerbende Ei besitzt einen Code, der mittels Stempel auf der Schale angebracht ist. Dieser Stempel zeigt genau, woher die Eier kommen. Dies beginnt schon beim angegebenen Ländercode „DE“ für Deutschland oder „NL“ für Niederlande bis hin zur genauen Eingrenzung des Bundelandes. Die App „Faules Ei – der Eier Checker zum aktuellen Skandal“ kann diesen Code auslesen und entschlüsseln.

Im Google Play Store wurde „Faules Ei“ bereits über 10.000-mal runtergeladen. Die Antworten, ob das Ei verzehrbar oder besser nicht gegessen werden sollte, bekommst du sowohl auf Deutsch, als auch auf Englisch. Generell gilt momentan allerdings, dass auf Eier aus den Niederlanden lieber komplett verzichtet werden sollte. Supermarkt-Größen wie Lidl, Aldi und Rewe haben den Verkauf verdächtiger Eier aus den Niederlanden bereits gestoppt. Aldi Nord und Süd nahmen sogar sämtliche Eier aus den Regalen, sofern nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden konnte, dass die Eier unbelastet sind.

 
Das Smartphone des Jahres 2017

Das beste Smartphone des Jahres

 

Fotos: Westend61; Ezra Bailey; alexandraribeiro / Getty Images

HURTS im Interview: „Ich glaube, wir leben in einer komischen Zeit…“

Pünktlich um 17 Uhr erwarten uns Theo Hutchcraft und Adam Anderson zum Interview im Berliner Hyatt Hotel. Unglaubliche sieben Jahre sind bereits vergangen, seit ihr Erfolgs-Hit „Wonderful Life“ die Charts eroberte. Seitdem ist eine Menge passiert und der Sound von HURTS hat sich weiterentwickelt. Die britische Synthie-Pop-Band hat mittlerweile ihr viertes Album veröffentlicht und unter anderem in Berlin live präsentiert. Besonders Theo kommt auf der Bühne immer aus seiner Haut und bringt mit seiner Coolness, seinen Moves und seiner unverwechselbaren Stimme die Mädels in den ersten Reihen regelrecht in Ekstase. Etwas gesitteter ging es dann doch in unserem Interview mit den Jungs aus Manchester zu.

Ajouré: Euer neues Album „Desire“ ist sehr einprägsam und die Lieder bringen eine starke Aussage mit sich. Was ist euer Lieblingssong auf dem neuen Album?

Theo: Mein Lieblingslied auf unserem neuen Album ist „Something I Need to Know“. Es ist eine sehr emotionale Ballade, die sich für viele unserer Fans vertraut anhören sollte.

Adam: Ich persönlich mag „Chaperone“ sehr gerne – es ist ein relativ kurzer, süßer und unschuldiger Sound, der ganz anders ist als das, was wir früher produziert haben.

Ajouré: Ihr habt das Album in der letzten Minute fertiggestellt, wie kam es dazu?

Theo: Das liegt daran, dass wir wirklich bis zur letzten Minute arbeiten wollten. Anfangs setzt man sich selber einen Stichtag, irgendwann gibt es dann vom Label einen wirklichen Stichtag. Was häufig passiert ist, dass Lieder schon fast zwei Jahre alt sind, ehe das Album dann endlich herauskommt. Wir wollten das bei dem neuen Album anders machen. Manche unserer neuen Lieder sind wirklich erst ein paar Wochen alt, unsere Musik soll sich dadurch ein wenig frischer anhören. Es ist das erste Mal, dass wir ein Album so produziert haben – es ist zudem auch einfacher, unter Druck zu arbeiten. Allerdings haben es dadurch auch einige Songs gar nicht auf das Album geschafft.

Ajouré: Wie unterscheidet sich das neue Album von euren vorherigen?

Adam: Die Produktion war wesentlich sauberer und besser als bei unseren vorherigen Alben. Die Lieder sind etwas direkter und es gibt einige Songs, die kürzer sind als zuvor. Früher haben unsere Lieder immer um die vier bis fünf Minuten gedauert, auf dem neuen Album sind die Songs immer circa drei Minuten lang. Das Album ist wesentlich konzentrierter, wir haben versucht ein Pop-Album zu machen, jeder einzelne Song ist auch ein Pop-Song. Zusammengefasst würde ich sagen: Das Album ist direkt, kurz, ehrgeizig und herzlich. Es ist insgesamt ein sehr positives Album. Auch wenn die vermittelten Inhalte nicht so eine leichte Kost sind, so hat das Album dennoch einen leichten, aufheiternden Klang.

 
HURTS

Ajouré: Euer Lied „Beautiful Ones“ ermutigt die Leute anders zu sein. Wie kann es sein, dass es in unserer heutigen Zeit, mit all den Möglichkeiten die wir haben, immer noch nicht selbstverständlich ist, individuell zu sein. Was denkt ihr darüber?

Theo: Ich glaube, wir leben in einer komischen Zeit, in der es – aus welchem Grund auch immer – schwer für die Leute ist, individuell zu sein. Das hat viel mit der Einstellung zu tun. Selbst wenn du in Berlin oder in London lebst und denkst, dass du in einer komplett freidenkenden Stadt bist, musst du auch daran denken, dass es Menschen in der gleichen Stadt gibt, denen es nicht so gut geht und auch welche, die nicht wollen, dass andere Menschen sie selbst sind. Wir dachten uns, wenn man eine Stimme hat – so wie wir –, die von vielen Menschen gehört wird, ist das Beste, was wir machen können, die Leute zu ermutigen und zu unterstützen. Denn es ist wichtig, dass du du sein kannst.

Ajouré: Dass euch Individualismus wichtig ist kann man auch im Musikvideo zu „Beautiful Ones“ sehen. Wie kamt ihr auf die Idee zu dem Musikvideo, das rückwärtsläuft und in dem du, Theo, einen Transvestiten spielst, der zusammengeschlagen wird? Warum ist euch das Thema so wichtig?

Theo: Die Idee für das Video war, die Nachricht des Liedes zu verstärken und verständlich zu machen. In dem Lied geht es darüber, dass man sich treu sein soll und wir dachten, diese Message zeigen wir am besten, indem wir in dem Musikvideo zeigen, wie schwer das für manche Menschen sein kann. Wir wollten der Aussage des Songs damit mehr Kraft verleihen. Es ist eine Geschichte über Rache und Stärke, das Video ist auf jeden Fall schwere Kost. Allerdings ist es ein Thema, das die Leute nicht einfach ignorieren sollten, auch wenn es im Video sehr schlimm aussieht. Diese Dinge passieren leider auch nun einmal in der echten Welt.

 
HURTS

Ajouré: Wenn man euch so sieht, ist es klar, dass ihr euch auch in der Modewelt wohlfühlt. Ist das aufgrund des Band-Images oder ist Mode euer persönliches Interesse?

Adam: Mir persönlich ist Stil wesentlich wichtiger als Mode. Ich bin an beidem interessiert, aber ich finde, dass Stil viel wichtiger ist. Stil ist eine Form der Kommunikation, mit der du auf deine ganz eigene Art und Weise kommunizieren kannst. Anstatt Kleidung zu tragen, die jeder trägt, kannst du auch etwas suchen, das nur du tragen würdest. Ich versuche immer Dinge zu finden, die mich ansprechen und mit denen ich etwas Persönliches, Individuelles aussagen kann. Ich finde, man kann viel mit seiner Kleidung aussagen, ohne zu reden.

Ajouré: Ist es wahr, dass es einen speziellen Grund dafür gibt, dass ihr immer Anzüge tragt?

Theo: Wir haben das am Anfang so gemacht, denn wir waren beide arbeitslos und hatten es nicht leicht, als wir mit der Musik starteten. Durch die Anzüge haben uns selbstsicherer und stärker gefühlt. Bei Treffen mit der Record-Firma war es wichtig, dass wir selbstbewusst auftreten, also haben wir angefangen, Anzüge zu tragen, und es hat wirklich funktioniert. Man fühlt sich wirklich selbstbewusster, die Anzüge haben uns in dieser Hinsicht wirklich geholfen.

Ajouré: Was ist euer größtes Desire (Begehren)?

Adam: Das ist eine einfache Antwort: Das zu tun, was wir im Moment machen. Musik zu produzieren macht uns unglaublich viel Spaß und wir sind sehr dankbar, dass wir so weit gekommen sind. Wir haben beide unterschiedliche und natürlich auch gemeinsame Ziele, die wir erreichen wollen und das gemeinsame Arbeiten fühlt sich wie eine tolle Reise an.

 
HURTS

Seit dem 29.09.2017 ist das neue Album „Desire“ auf Amazon  erhältlich.
Wenn dir das Album gefällt und du die Jungs auch einmal live erleben möchtest, hast im November und Dezember die Chance dazu:

14.11.2017 Hamburg, Mehr!Theater
15.11.2017 Berlin, UFO im Velodrom
03.12.2017 München, TonHalle
04.12.2017 Köln, Palladium

Mehr Interview? Kein Problem!

Felix von Jascheroff im Interview: „Nur 20 Sekunden Mut und es passieren wunderbare Dinge.“

 

Fotos: Bryan Adams

Felix von Jascheroff im Interview: „Nur 20 Sekunden Mut und es passieren wunderbare Dinge.“

Frisch verheiratet – inklusive Flitterwochen auf Mykonos –, Testimonial des Fashion Labels PHINOMEN und spannende Projekte in den Startlöchern – es läuft scheinbar alles ziemlich rund bei dem Berliner Schauspieler und DJ. Manchmal fragt man sich, ob Felix von Jascheroff einfach mehr Zeit hat als wir. Das wollten wir natürlich genauer wissen und sind der Frage daher auch gleich mal auf den Grund gegangen.

 
Ajouré: Du bist ganz frisch verheiratet – wie fühlst du dich?

Mir bzw. uns geht es prächtig. Wir genießen gerade unsere kleine Auszeit auf Mykonos, bevor es wieder in den Arbeitsalltag geht. Ja, verheiratet – so richtig ist es noch nicht angekommen. Das wird auch, denke ich, noch ein bisschen dauern, bis es so richtig realisiert ist.

 
Ajouré: Da du ja permanent am Set für GZSZ bist, Musik machst, offensichtlich regelmäßig zum Sport gehst, die Hochzeitsvorbereitungen anstanden und du trotzdem immer mit deinem Hund spazieren gehst – unsere Frage: Hast du mehr Zeit am Tag als andere oder wie bewältigst du all das?

Mehr Zeit als andere … kommt drauf an, wie man es nennen möchte, aber ich für meinen Teil nutze jede Möglichkeit für Dinge, die für mich wichtig sind und auch eine Verpflichtung darstellen, wie z.B. mein Job oder auch das Rausgehen mit meinem Hund. Viel Freizeit habe ich nicht wirklich. Es gibt immer etwas zu tun, sei es im eigenen Haushalt oder woanders. Aber wenn ich dann Freizeit habe, dann wird sie ausgiebig genutzt: Mal mit meiner Frau aus Berlin rausfahren und ein paar Stunden an einem schönen Ort verbringen oder einfach nur zum Sport gehen.

 
Ajouré: Weil wir gerade das Thema Sport angesprochen haben: Es ist unschwer zu erkennen, dass du aktuell topfit und gut durchtrainiert bist. Wie hast du das erreicht und war es schwer für dich zum einen so abzunehmen und zum anderen den Schweinehund zu überwinden?

Um sich im eigenen Körper wohl zu fühlen muss und sollte man schon ein paar Dinge machen. Auch wenn der innere Schweinehund meistens größer ist als der Wille. Bei mir ist es ein ständiges Auf und Ab. Mal bin ich sehr penibel und ehrgeizig was das Training und die Ernährung angeht, manchmal sage ich mir auch: „Was soll’s, scheiß drauf!“ Aber zum Glück habe ich ja eine Frau an meiner Seite, die mir in solchen Momenten einen ordentlichen Arschtritt verpasst und mich dazu bringt, dann doch über den eigenen Schatten zu springen. Und sind wir mal ehrlich … es tut ja auch gut.

 
Felix von Jascheroff

 
Ajouré: Gut in Form, das Ganze kombiniert mit deinen richtig coolen Styles: Woher nimmst du deine Inspiration? Hast du einen Berater oder sind deine Styles immer eigene Kreationen?

Wenn es danach geht, könnte ich auch den ganzen Tag im Trainingsanzug rumlaufen, aber selbst das kann ja ganz gut aussehen. (lacht) Nein, die meisten Styles kommen von mir. Ich zieh einfach das an worauf ich Bock habe. Jeder sollte sich so kleiden wie es für einen selbst am besten und angenehmsten ist. Das Schlimmste ist, wenn man etwas vorgelegt bekommt, womit man sich nicht identifizieren kann. Das gilt nicht nur für den eigenen Style, sondern in jeglicher Hinsicht.

 
Ajouré: Offensichtlich realisierst du deine Träume und was du dir vornimmst, funktioniert. Wie arbeitest du auf diese Träume hin? Lässt du es auf dich zukommen oder gibt es Methoden, die du betreibst, damit sie wahr werden?

Nicht alles, was ich mir vornehme, klappt auf Anhieb. Viele Dinge brauchen einfach seine Zeit. Aber was lange braucht, wird auch gut. Ich bin ein sehr ehrgeiziger Mensch und versuche immer das Beste aus mir herauszuholen, auch wenn es manchmal sehr schwer ist. Aber das Ziel ist der Weg und wenn man seine Träume, Wünsche und Vorhaben durchzieht und fest an sich glaubt, dann klappt das meistens ganz gut. Ich sage immer: “Nur 20 Sekunden Mut und es passieren wunderbare Dinge.“ So war das auch, als ich meine Frau kennengelernt habe. Einfach machen, nicht lange darüber nachdenken. Denn wenn man zu viel denkt, kann es schon zu spät sein.

 
Ajouré: Mit deiner Hochzeit haben du und deine Frau sich bestimmt gerade einen großen Traum erfüllt. Hast du schon neue Pläne oder Ziele für die Zukunft geschmiedet?

Das große Ziel, unsere Hochzeit, ist vollbracht. Hat ja auch lange gedauert, bis wir unser Fest so durchdacht und geplant hatten. Die nächsten Ziele? Naja, Arbeit geht nicht aus. Ich werde weiterhin vor der Kamera stehen und es kommen auch noch ein, zwei oder sogar drei schöne Projekte dazu, worauf ich mich sehr freue. Vielleicht irgendwann ein Domizil im Warmen, und und und … ;) Träume darf und sollte man haben – was wäre das Leben langweilig ohne Träume.

 
Felix von Jascheroff

 
Ajouré: Du kommst aus einer Schauspieler-Familie. Gab es da denn überhaupt einen anderen Berufswunsch oder wurde dir die Schauspielerei quasi schon direkt mit in die Wiege gelegt?

Für mich stand schon früh fest, dass ich mich, genau wie meine Familie, im Bereich Schauspiel / Musik weiterentwickeln werde. Macht ja auch einen wahnsinnigen Spaß. Das ist das Wichtigste am Job: Der Spaß an der Arbeit. Ist der nicht mehr vorhanden, muss man sich Gedanken machen, einen anderen Weg einzuschlagen. Bei mir ist das nicht der Fall.

 
Ajouré: Uns ist zu Ohren gekommen, dass in Sachen Musik etwas von dir auf uns zukommen wird. Stimmt das? Und wenn ja, darfst du uns schon was darüber erzählen?

Einige wissen ja, dass ich auch viel mit Musik zu tun habe. Die meisten wissen zudem, dass es hin und wieder die Möglichkeit gibt, mich auch live bei „elektronischer Tanzmusik“ zu erleben. Und in dieser Richtung wird es von mir auch mehr geben … aber wann und was, das werdet ihr noch früh genug erfahren, ihr Neugierigen. (lacht)

 
Abschließend drei Berlin-Fragen, da du dich als Urberliner in der City auskennst, wie in deiner Westentasche.

Berlin Frage 1: Best restaurant in town?

Goldhorn Beefclub

Berlin Frage 2: Absoluter place to be?

Zuhause oder im guten Charlottenburg

Berlin Frage 3: Was bedeutet dir Berlin?

Berlin ist für mich Kultur – kann sehr ruhig, aber auch völlig durchgedreht sein. Asozial schick und ganz tief in meinem Herzen.

 
Felix von Jascheroff

 
Aktuell ist Felix von Jascheroff Markenbotschafter des Fashion Labels Phinomen, das von dem Friesen Philipp Puttkammer 2014 gegründet wurde. Neben Sneakers umfasst die Kollektion alles was das Männer-Herz begehrt: Caps, Hoodies, Shirts, Socken und Boxershorts.

Bock auf mehr? Schau dir das Interview mit Philipp Christopher an.

„In der Werbung kann man sich oft austoben“ – Philipp Christopher im Interview

 

Fotos: Chris Noltekuhlmann

Hast du zu viel Stress? Diese Anzeichen sprechen dafür

Zu viel Stress macht krank, wer jedoch in einer chronischen Spirale aus Stress und Hektik gefangen ist, bemerkt dies oft nicht rechtzeitig, um gegenzusteuern. Zunächst ist Stress erst mal nichts Schlechtes für uns Menschen, kurzfristiger Stress kann durchaus auch zu Höchstleistungen befähigen. Aber der menschliche Organismus ist nicht für Dauerstress gemacht und wer im Alltag nicht lernt, auf die entsprechenden Signale des Körpers und der Seele zu achten, muss auf Dauer auch mit schlimmeren, stressbedingten Krankheiten rechnen.

Jeder Mensch ist ein Individuum, weshalb Dauerstress nicht bei jedem Menschen die gleichen Symptome verursacht, es ist deshalb wichtig, sich und seinen Körper gut kennenzulernen, um Stresssymptome eindeutig als solche auch zuordnen zu können. Es fängt oft an mit Gedankenschleifen, aus denen es scheinbar kein Entrinnen zu geben scheint. Verpflichtungen aus Alltag, Beruf und Privatleben, überhöhte Ansprüche an sich selbst sowie die Unfähigkeit zur eigenen Entspannung münden oft in Stresssymptomen. Hat die Stressspirale ein gewisses Ausmaß erreicht, dann kannst du das auch anhand bestimmter körperlicher Symptome feststellen.

 

Stresssymptome von Anfang an ernst nehmen

Dies sind Warnsignale des Organismus, die du unbedingt ernst nehmen solltest, um Schlimmeres zu verhindern. Als typisches Stresssymptom gelten Ohrgeräusche, Tinnitus, welcher von den Betroffenen ganz unterschiedlich entweder als Pfeifen, Rauschen oder Klingeln im Ohr wahrgenommen wird. In Deutschland klagt bereits jeder dritte Erwachsene phasenweise über stressbedingte Ohrgeräusche. Doch dies ist nur ein mögliches Symptom aus einer ganzen Reihe verschiedener Probleme, die beim chronischen Stress auftreten können.

Jede Form von zu viel Stress sollte im eigenen Interesse unbedingt ernst genommen und gegebenenfalls auch medizinisch behandelt werden. Denn während ein kurzzeitiger Stress für den Organismus in der Regel kein Problem darstellt, führt chronischer Stress zu sogenannten Anpassungsproblemen und einer andauernd erhöhten Ausschüttung von gefährlichen Stresshormonen. Es tritt also mit der Zeit sogar eine gewisse Gewöhnung an zu viel Stress ein. Insbesondere dann, wenn sich für typische Stresssymptome wie Tinnitus trotz aufwendiger diagnostischer Untersuchungen keine körperlichen Ursachen finden lassen, liegt es meist am Stress.

Der Übergang in eine körperliche, seelische oder psychische Erschöpfung durch Stress geschieht jedoch in den meisten Fällen allmählich und schleichend. Doch gerade das macht den Stress so gefährlich, nämlich dann, wenn die Symptome gerade zu Anfang weggeschoben oder verdrängt werden. Diese subtilen Symptome der Erschöpfung schleichen sich also ganz langsam in deinen Alltag ein. Dauermüdigkeit, Schlafstörungen, ein unwillkürliches Muskelzucken an den Augenlidern oder vermehrte Reizbarkeit können bereits Anzeichen einer weit vorangeschrittenen Stressproblematik sein.

So kannst du noch mehr im Reinen mit dir sein.

20 Arten, ein respektabler Mann zu werden

 

Körperliche Stresssymptome führen unbehandelt zum Burnout

Wenn du jetzt nicht entgegensteuerst, rennst du förmlich gegen die Wand, was bedeutet, dass du sogar einen sogenannten Burnout erleiden könntest, der dich völlig aus der Bahn werfen kann. Hier signalisiert der Körper, dass es so wie bisher mit dem ganzen Stress einfach nicht mehr weitergehen kann. Du wirst also sozusagen zu notwendigen Änderungen deines Lebensstils gezwungen, damit der Stress endlich weniger wird und Körper, Geist und Seele wieder aufatmen können. Ein Burnout ist also spätestens immer dann die Folge, wenn nicht zuvor schon die Notbremse gezogen wurde.

Auch die Änderung des eigenen Essverhaltens muss als eigenständiges Stresssignal gedeutet werden. Du kennst dein eigenes Essverhalten sicherlich am besten und kannst daher auch Abweichungen gut einschätzen. Manchmal sind diese Verhaltensweisen jedoch so signifikant, dass du sogar von Außenstehenden darauf angesprochen wirst. Einige essen durch zu viel Stress und Grübeleien deutlich weniger als bisher, Untersuchungen zeigen jedoch, dass Stressgeplagte in der Regel deutlich mehr in sich hineinstopfen, als ihnen guttut.

Außerdem werden vermehrt vermeintliche Entspannungsmittel wie Nikotin und Alkohol konsumiert, was letztendlich jedoch nur noch zu mehr Stress und körperlichem Unbehagen führt. In dieser Phase wird alles, was wirklich Entspannung verspricht, also etwa Sport oder Spieleabende mit Freunden, sträflich vernachlässigt.

Durch die Stimmungsschwankungen verlieren viele Stressgeplagte auch mehr und mehr die Lust am Sex und wenn die Stressspirale weiter voranschreitet, können sich außerdem ein zu hoher Blutdruck oder gefährliche Herzrhythmusstörungen einstellen.

 
Stress

 

Hilf dir rechtzeitig selbst, damit der Stress dich nicht in der Hand hat

Die andauernd erhöhten Pegel von Stresshormonen im Blut bewirken darüber hinaus eine signifikante Reduktion der körpereigenen Abwehrmechanismen. Deshalb sind gestresste Personen im Jahresverlauf auch häufiger von Erkältungskrankheiten betroffen. Die allgemeine Leistungsfähigkeit lässt auch durch den chronischen Schlafmangel nach und würde die Stressspirale nicht unterbrochen, können sich sogar bleibende Schäden einstellen.

Obwohl unsere Leistungsgesellschaft also von jedem Einzelnen viel abverlangt, sollte die eigene Stressbewältigung und Stressprävention nicht zu kurz kommen. Es gilt die Stressspirale zu durchbrechen, das eigene Stresslevel herunterzufahren und somit einen psychischen oder körperlichen Zusammenbruch zu verhindern. Wenn du berufstätig bist, solltest du durchaus auch Vorgesetzte auf diese Problematik ansprechen, denn Unternehmen wünschen sich ja dauerhaft leistungsfähige Mitarbeiter und nicht solche, die durch stressbedingte Krankheiten längere Zeit ausfallen.

Ein Allheilmittel gegen Stress gibt es sicher nicht, manchmal wirst du nicht umhinkommen, dich einer stressverursachenden Situation, sei es beruflich oder privat, komplett zu entziehen. Gedankenablenkung, viel Bewegung an der frischen Luft, das Vermeiden von Genussmitteln sowie das Erlernen einer Technik zur Stressbewältigung können bereits viel bewirken, damit der Stress nicht überhandnimmt.

 
Bekämpfe deinen Stress!

10 Fakten, wie du am besten Stress abbaust

 

Fotos: Freddie Darke; Gary Waters / Getty Images

Die 5 besten Smartwatches der IFA

Mit der steigenden Popularität von Smartphones haben die Hersteller immer wieder versucht, das Erfolgskonzept des Smartphones auf andere Geräte zu übertragen. Das erste Produkt, was dafür in Frage kam, war die Uhr und deshalb hören wir auf den großen Keynotes von Apple und Samsung immer wieder von neuen Smartwatches, die von der breiten Masse aber gekonnt ignoriert werden. Das liegt wohl daran, dass die Umsetzung noch nicht perfekt ist und uns somit einfach nicht vom Hocker haut. Außerdem bietet die Uhr nicht gerade den größten Bildschirm, weswegen viele Smartphone-Funktionen gar nicht so viel Spaß machen.

Doch das ist kein Grund aufzugeben, zudem gibt es Länder wie die USA, in denen die Smartwatches schon wesentlich mehr genutzt werden als bei uns in Deutschland. Auf der diesjährigen IFA konnten wir einen Blick auf die neuen Smartwatch-Kandidaten werfen und wir sind uns sicher, dass diese neue Generation der Smartwatches nicht lange ignoriert wird. Deshalb präsentieren wir dir die fünf besten Modelle der IFA und zeigen dir, was die Super-Uhren alles auf dem Kasten haben.

1. Fitbit Ionic

Fitbit Ionic
Im Winter letzten Jahres hat Fitbit den Smartwatch-Hersteller Pebble übernommen und somit die Weichen für ihre eigene Smartwatch gestellt. Wie für Fitbit üblich konzentriert sich die Uhr natürlich auf die Fitness-Funktionen, durch diese Funktionen möchte sich die Uhr von der Konkurrenz absetzen. Die Uhr zeichnet den Puls permanent auf und eine eingebaute Coaching-Funktion gibt individuelle Anweisungen beim Training. Diese Tipps werden mit der Hilfe von Videos übermittelt.

Ein Blick auf die technischen Daten zeigt, dass Fitbit auch auf diese Sparte einen großen Wert legt. Die Fitbit Ionic hat, wie für Smartwatches üblich, einen großen Farb-Bildschirm, den man über Touch bedienen kann. Außerdem wird sie durch Gorilla Glas 3 geschützt. Das Gehäuse besteht aus Aluminium und du hast die Möglichkeit, das Armband auszutauschen, damit es auch farblich zu deinem Outfit passt. Die Uhr ist wasserdicht, sogar bis zu 50 Metern und erkennt beim Schwimmtraining automatisch die Bahnen-Anzahl. Auch der Beginn eines Lauftrainings soll von der Uhr automatisch erkannt werden, woraufhin sie das GPS anschaltet, um die Route nach dem Training einsehen zu können. Außerdem ist die Uhr in der Lage, die maximale Sauerstoffsättigung zu ermitteln. Trägst du die Fitbit Ionic nachts, protokolliert sie deine Schlafzeiten und die Schlafphasen.

Mit einer Akkulaufzeit von vier Tagen hat die Ionic, verglichen mit anderen Smartwatches, die Nase vorn – andere Modelle haben gerade mal eine Laufzeit von zwei Tagen. Doch auch die Bereiche der Uhr, die nichts mit Fitness zu tun haben, sind ausgereift. Die Uhr besitzt einen eigenen Musikplayer und du bist in der Lage, mit der Uhr dank NFC zu bezahlen. Das einzige Manko ist, dass die Uhr nicht mit Android-Betriebssystem läuft und somit auf einen eigenen App Store angewiesen ist. Dieser ist natürlich nicht so umfangreich wie der von Android oder Apple. Die Fitbit Ionic soll im Oktober 2017 für 350 Euro auf den Markt kommen.

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2. Diesel On

Diesel On
Schon im März wurde von Diesel eine Smartwatch-Kollektion angekündigt, die auf den Namen Diesel On hört. Die Uhren sind die ersten Smartwatches von Diesel, die mit Android Wear 2.0 daherkommen. Nach der IFA wissen wir nun endlich, was die Uhren alles können. Was die technische Seite der Uhr angeht, hat sich Diesel ganz schön ins Zeug gelegt. Die Diesel On ist mit einem Snapdragon-Wear-Chip aus dem Hause Qualcomm ausgestattet. Der Geschwindigkeit der Uhr steht also nichts im Wege. Zudem hat die Uhr eine IP67-Zertifizierung, was bedeutet, dass sie staub- und wasserdicht ist. Bei dieser Zertifizierung heißt wasserdicht allerdings nicht, dass du mit der Uhr tauchen solltest.

Die klassischen Smartwatch-Funktionen sind natürlich auch mit an Bord, aber auch das kabellose Aufladen wird von der Diesel-Uhr unterstützt. Doch das ist natürlich nicht alles. Die Uhr trackt deine Aktivitäten, ermöglicht die Steuerung der Musikwiedergabe über das Smartphone und es ist eine LED-Taschenlampe mit eingebaut. In der Uhr befindet sich auch ein Lautsprecher und ein Mikrofon. Wie schon der Chip ist auch das AMOLED-Display eine der Top-Eigenschaften der Uhr, die man sich von den Smartphones abgeschaut hat. So wie bei den anderen Smartwatches kann man auch bei Diesel On die Armbänder beliebig austauschen.

Mit der Smartwatch von Diesel erhält man eine spezielle Wearable-App, die auf den Namen „T-ON-I“ hört, was für Time, Organizing, Notification and Intelligence steht. Die App synchronisiert Wetterdaten, Aufgaben und andere Informationen zwischen der Uhr und dem Smartphone, sie ist auf jeder Diesel Smartwatch vorinstalliert. Die Diesel On-Uhren sind bereits erhältlich und schlagen mit 329 Euro zu Buche.

Die Diesel On Smartwatch auf Zalando >>

 

3. Fossil Q Explorist

Fossil Q Explorist
Bei den Smartwatches von Fossil handelt es sich mittlerweile schon um die dritte Generation. Sie ist, wie schon die Diesel On, ebenfalls mit Android Wear 2.0 ausgestattet. Bei den Uhren von Fossil steht vor allem das Design im Vordergrund. Da sich Android Wear 2.0 und Apples WatchOS kaum unterscheiden und viele Smartwatches die gleichen Funktionen besitzen, ergibt es Sinn, sich auf das Design zu konzentrieren. Die Smartwatch-Variante für den Mann heißt Fossil Q Explorist. Von der Q Venture, der Version für Frauen, unterscheidet sich die Uhr nur vom Aussehen, technisch können sie genau das Gleiche.

Wie bei Diesel setzt auch die Fossil Q auf einen Prozessor von Snapdragon, es gibt einen Arbeitsspeicher von 512 Megabyte und die Uhr hat insgesamt einen Speicherplatz von vier Gigabyte. Durch das Android-Betriebssystem sind ein paar Funktionen für Apple-Nutzer eingeschränkt. So ist das Beantworten von Nachrichten über die Uhr für iPhone-Nutzer beispielsweise nicht möglich. Als letztes Gadget besitzt die Fossil Q Explorist noch ein Mikrofon und einen Lautsprecher, wodurch die Sprachsteuerung ermöglicht wird. Natürlich sind auch bei dieser Smartwatch-Variante die Armbänder austauschbar.

Eine Neuigkeit, die nun mit der neuen Generation der Fossil Watches daherkommt, sind die Herausforderungen. Die Uhr ermöglicht es dir, Ziele zu setzen, wie zum Beispiel mehr Wasser zu trinken. Du kannst dann auf die Uhr tippen und der Smartwatch signalisieren, dass du etwas getrunken hast. Genau wie die Diesel On hat auch die Fossil Q Explorist eine IP67 Zertifizierung – sie ist also wasserdicht, aber nicht zum Schwimmen geeignet. Die Fossil-Uhren sind mittlerweile schon erhältlich und kosten 279 Euro.

Mehr auf der Seite von Fossil

 

4. Samsung Gear Sport

Samsung Gear Sport
Bei der Gear Sport handelt es sich um eine neue Smartwatch aus dem Hause Samsung, die sich gezielt an Sport-Fans richtet. Natürlich enthält sie die klassischen Smartwatch-Funktionen, allerdings steckt noch Einiges mehr unter ihrer Haube. So kannst du die Uhr beispielsweise benutzen, um Gesundheits- und Ernährungsziele zu erreichen. Durch den eingebauten Herzfrequenzmesser wird dir stets in Echtzeit eine Auskunft über deinen Puls gegeben. Anders als Fossil und Diesel ist die Smartwatch von Samsung bis zu 50 Meter wasserdicht, was sie zu einer der besten Fitness-Smartwatches für Schwimmer macht. Dank einer Kooperation mit Speedo ist die Uhr in der Lage zu erkennen, wenn du losschwimmst und zählt sogar die geschwommenen Bahnen mit. Doch nicht nur das Schwimmen wird von der Uhr automatisch erkannt, auch beim Joggen, Tanzen, Tennis oder Basketball und vielen anderen Sportarten merkt die Gear Sport direkt, welche Sportart du gerade machst.

Da die Uhr von Samsung hergestellt wurde, hast du natürlich Zugriff auf alle wichtigen Apps und musst hier keine Abstriche machen. Die Smartwatch ermöglicht dir aber auch die Steuerung von Power Point-Präsentationen über das Display der Uhr und auch Smart Home-Produkte können mit der Uhr gesteuert werden. Das eingebaute Display ist ein 1,2 Zoll AMOLED-Display und wie die anderen Uhren hat auch die Samsung Gear Sport einen Arbeitsspeicher von vier Gigabyte. Natürlich kannst du auch hier die Armbänder beliebig wechseln, es gibt sogar eine relativ große Auswahl von circa 30 verschiedenen Armbändern. Die Uhr kommt Ende Oktober für 349 Euro in den Handel.

Mehr auf der Samsung Seite

 

5. Garmin Vivoactive 3

Garmin Vivoactive 3

Dank ihrer umfangreichen Funktionen und einer sehr guten Akkulaufzeit sind die Sportuhren von Garmin schon lange unter den Top-Modellen für Sport-Smartwatches. Auf der IFA wurden nun drei neue Wearables vorgestellt. Die Garmin Vivoactive 3 hat uns dabei am meisten überzeugt. Anders als die Vorgänger besitzt die Vivoactive 3 nun ein rundes Display. Außerdem ist es die erste Uhr von Garmin, die einen NFC-Chip eingebaut hat, was das Bezahlen mit der Smartwatch ermöglicht, sobald es Partner in Deutschland gibt, die diese Zahlungsart unterstützen. Um die zuvor umständliche Steuerung zu verbessern, hat man auf vier der vorher üblichen fünf Knöpfe verzichtet, die sonstige Steuerung wird nun über den Touchscreen realisiert. So wie schon die Uhr von Samsung ist auch die Vivoactive 3 zum Schwimmen geeignet. Die Akkulaufzeit mit konstant angeschaltetem GPS beträgt 13 Stunden, ohne GPS soll der Akku unglaubliche sieben Tage halten.

Egal ob du ein iPhone oder ein Android-Smartphone besitzt, die Uhr ist mit beiden Betriebssystemen kompatibel. Da schon die Vorgänger von Garmin sehr überzeugend waren und nun das Hauptproblem der Steuerung durch eine intuitive Steuerung über den Touchscreen gelöst wurde, ist die Garmin Vivoactive 3 wohl eine der besten Sport-Watches, die momentan auf den Markt ist. Du kannst dir die Uhr ab Ende September für 330 Euro kaufen.

 

Es scheint mit den neuen Smartwatches wirklich voranzugehen und es wird wohl nur noch eine Frage der Zeit sein, bis die Smartwatches – wie schon die Smartphones – plötzlich überall zu sehen sind. Vielleicht hat dich unser IFA-Bericht schon von den intelligenten Uhren überzeugt. Unsere Top 5 sind ihr Geld auf jeden Fall wert und es werden stets neue Funktionen hinzukommen, die die Uhren noch ein bisschen intelligenter machen.

 

Fotos: Fitbit Presse, PR / Zalando, Fossil Presse, Samsung Presse, Garmin Deutschland Presse

Blade Runner 2049 – Filmkrititik & Trailer

Los Angeles, 2049. Die Stadt, so wie der Rest der Erde, ist heruntergekommen. Echte Tiere und Pflanzen gibt es nicht mehr. Schlechtes Wetter, graue Wohnblöcke und Hologramme dominieren das Stadtbild.

Die neue Generation Replikanten, Androidentyp Nexus 9, leben friedlich mit den Menschen zusammen und erfüllen ihre Aufgaben, bis ihre einprogrammierte Lebensdauer abgelaufen ist.

Einer davon ist Officer K (Ryan Gosling), der für das Los Angeles Police Department arbeitet und dort als Blade Runner die alten Nexus 8 Modelle aufspürt, die vor Jahren untergetaucht sind und nun illegal in Städten und Umland leben. Seine Aufgabe ist es, sie endgültig aus dem Verkehr zu ziehen.

Als er bei einem Job über etwas stolpert, das sein bisheriges Denken und Wissen über den Haufen wirft, beginnt er Nachforschungen anzustellen. Die Entdeckungen, die er dabei macht, rufen Nexus 9-Schöpfer Niander Wallace (Jared Leto) auf den Plan und auch Ks Vorgesetzte ist alarmiert.

Und schnell wird aus dem Jäger ein Gejagter, denn das, was er erfahren hat, ist mehr als brisant – für K, aber auch für die gesamte Welt.

 

 

Die elegante Art Sci-Fi

Nachdem Regisseur Ridley Scott 1982 mit Blade Runner einen Film in die Kinos brachte, der sich erst im Nachhinein zum absoluten Kultfilm entwickelte, hat der Nachfolger von Denis Villeneuve bereits jetzt schon Chancen, als solcher wahrgenommen zu werden.

Die große Stärke des Films ist dabei ganz klar die Kombination aus Filmsets, digitaler Effekte und einer brillanten Kameraarbeit. Hier erschaffen die Macher eine eigene Welt, die sich an den Vorgänger anlehnt, dabei aber cleaner und dennoch wärmer zugleich ist.

Dazu, trotz langer Spielzeit von 164 Minuten, wirkt keine Szene, kein Moment, als wäre sie Füllmaterial. Alles ist sehr auf den Punkt und stimmig. Das wiederum führt dazu, dass Harrison Ford, Ryan Gosling und Co. sich in ein perfekt angelegtes Setting einfügen und so auch ihre Charaktere entsprechen entfalten können.

Die Thematik der Handlung an sich ist einfach und herausfordernd zugleich. Parallelen zu aktuellen Ereignissen, wie Rassismus, aber auch technischer Fortschritt lassen sich ziehen und machen den Film relevanter als viele andere Geschichten, die den Weg auf die Leinwand finden.

Mit der (sehr reduzierten) Musik, von Hans Zimmer und Benjamin Wallfisch, erhält der Streifen zudem eine weitere Ebene, die ganz bewusst die Mischung aus Stille und am Vorgängerfilm angelehnte Klänge sucht und findet.

 

Kein Film für zwischendurch

Mit Blade Runner 2049 ist ein Film entstanden, der ungemein stimmig und mit gutem Spiel und starken Bildern daher kommt. Allerdings auch ein Film, der sich nicht als reines Popcorn-Kino mal eben ansehen lässt, dafür steckt zu viel Anspruch in Thema und optischer Umsetzung. Wie so oft gilt, wer sich darauf einlassen kann, der erhält ein überaus starkes Kinoerlebnis. Wer Action und lockere Unterhaltung sucht, sollte sich nach einer Alternative umsehen.

 
Blade Runner 2049 Filmposter
Kinostart: 5. Oktober 2017
Filmlänge: 2 Std. 44 Min.

 

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Logan Lucky – Kinokritik & Filmtrailer


 

Fotos: Sony Pictures Germany

Was Frauen sagen und was sie wirklich damit meinen

Es ist nicht mehr zu eruieren, wann es angefangen hat. Vielleicht schon in einer der Vorstadien des modernen Menschen. Es ist durchaus vorstellbar, das bereits Homo Habilis in blinder Verzweiflung seinen Kopf gegen den Fels seiner häuslichen Höhle donnerte. Wieder einmal hat er seine Mithöhlenbewohnerin nicht verstanden. Zum vielleicht 100-mal hat er die falschen Worte gewählt oder eine Frage in der Art beantwortet, das nun aus dem weiblichen Teil der steinernen Unterkunft nur noch eisiges Schweigen herüberweht.

Wieso ticken Frauen anders als Männer und warum haben wir Männer es in ein paar hunderttausend Jahren nicht geschafft, die Geheimsprache der Frau zu entschlüsseln? Ein Wissenschaftler würde nun vermutlich evolutionär bedingte Verhaltensweisen, bestimmte Abweichungen im Neocortex von Mann und Frau oder ähnlich Unverständliches aufführen, während er überlegt, wie er sich am besten bei seiner Frau für das Fettnäpfchen entschuldigen kann, in das er aus Unwissenheit wieder einmal getreten ist.

Kurz gesagt, wir wissen es alle nicht. Wir werden es vermutlich auch nie erfahren. Das Einzige, was wir Männer tun können, ist, möglichst richtig zu agieren und zu reagieren, wenn uns unser Leben lieb ist.

Immerhin haben wir es geschafft, ein paar Verhaltensmuster des weiblichen Geschlechtes zu erkennen. Wir wissen, oder nehmen zumindest an, dass die Denkweise der Frau ein klein wenig von der des Mannes abweicht. Ein guter bildhafter Vergleich wäre der Schienenverkehr. Die männliche Denkweise entspricht einem langen, geradeaus verlaufenden Schienenstrang, der sich bis in den Horizont erstreckt. Die weibliche Denkweise entspricht dem Schienengewirr am Hamburger Güterbahnhof. Ohne Plan geht hier gar nichts. Da wir Männer diesen Plan nicht besitzen, bleibt uns nur die Hoffnung. Eine kleine Hilfe sind vielleicht die folgenden 15 Äußerungen von Frauen und deren ungefähre Übersetzung in die männliche Sprache:

 
meinen

 

1. Frau sagt: „Ich habe absolut nichts zum Anziehen!“

Im selben Moment steht sie dabei vor einem überquellenden Kleiderschrank mit Klamotten, die sie teilweise nur einmal oder noch gar nicht getragen hat.
Du sagst: am besten nichts, denn die einzige richtige und für die Frau zufriedenstellende Antwort könnte für dich teuer werden. In diesen Momenten ist es gut für den Mann, dringend auf die Toilette zu müssen.

 

2. Frau sagt: „Ich bin viel zu dick!“

Hier ist höchste Vorsicht geboten. Unter keinen Umständen einen Scherz auf ihre Kosten loslassen. Viel besser ist ein Kompliment der allgemeinen Art wie: „Du bist wunderschön!“. Niemals ihren Körperbau direkt mit einbeziehen. Du kannst es nur falsch machen.

 

3. Frau sagt: „Ich bin gleich fertig!“

Die Einschätzung, wie lange es nun noch dauert, bis sie tatsächlich fertig ist, hängt mit der Situation zusammen. Hier können nur ungefähre Richtwerte gegeben werden. Steht etwa das Taxi bereits vor der Tür, sind es zehn Minuten. Wird mit dem eigenen Wagen gefahren, sind es zwischen 20 und 30 Minuten. Habt ihr Gäste eingeladen, kommt es darauf an, wer unter den Gästen ist. Dein bester Freund: Sie braucht noch eine Stunde. Ihre beste Freundin: Sie steht fix und fertig an der Tür, wenn es klingelt.

 

4. Frau sagt: „Liebst du mich?“

Bei dieser Frage bestehen wiederum Variationen. A) Sie will etwas. B) Sie will dir etwas Unangenehmes mitteilen (Kratzer im Auto etc.). C) Sie will einfach deine Reaktion sehen, wobei ein schlichtes „Ja“ in keinem Fall ausreicht.

 

5. Frau sagt: „Das ist deine Entscheidung!“

Du hast verloren. Egal wie, diese Äußerung ist eine Sackgasse für dich. Wenn du es tust, könnte die Beziehung zu Ende sein. Machst du es ihr recht, hat sie ab diesem Moment die Hosen an.

 

6. Frau sagt: „Wir müssen reden!“

Die Beziehung hat sich erledigt.

 

7. Frau sagt: „Lass uns Freunde bleiben!“

Schlimmer geht es nicht, denn in den Augen der Frau bist du kein infrage kommender Beziehungspartner, sondern eher ein guter Bekannter, der auf sie keinerlei sexuellen Reiz ausübt.

 

8. Frau sagt: „Ja!“

Ein ganz schwieriges Feld, denn es ist keineswegs sicher, das mit „Ja“ auch: „Ja, in meinem Sinne“ gemeint ist. Bei einer Frau steckt hinter einem schlichten „Ja“ meist ein „Nein“ oder im besten Fall ein „Vielleicht“. Die Ausnahme ist vor dem Traualtar, wobei auch hier keine Sicherheit besteht.

 

9. Frau sagt: „Ich bin nicht eifersüchtig!“

Bei diesem Satz sollten sofort deine Alarmglocken losgehen. Was auch immer du vorhast oder gerade tust, lass es. Die nicht eifersüchtige Frau ist noch nicht erfunden oder auf eure Beziehung trifft Punkt 7 zu.

 
meinen

 

10. Frau sagt: „Oh, ein Überraschungsbesuch, ich freu’ mich!“

Tut sie nicht. Es gibt kaum etwas, was Frauen mehr hassen, als unvorbereitet zu sein. Zumindest, wenn es um männlichen Besuch geht.

 

11. Frau sagt: „Was machst du gerade?“

In der Regel sieht sie, was du gerade machst und sie findet es falsch.

 

12. Frau sagt: „Ich habe Kopfschmerzen!“

Das kann stimmen, muss es aber nicht. Frauen sind oft nicht in der Lage zu sagen, dass sie im Moment einfach in Ruhe gelassen werden wollen. Sie möchten ihren Partner nicht verletzen und täuschen Unwohlsein vor. Kommt dies in deiner Beziehung des Öfteren vor, läuft es wohl irgendwann auf Punkt 6 hinaus.

 

13. Frau sagt: „Ich mach mir nichts aus Weihnachtsgeschenken!“

Du kannst es ja mal versuchen, an Weihnachten oder auch am Valentinstag ohne Geschenk dazustehen, während sie dir trotz ihrer Beteuerungen ein Päckchen überreicht. Ihr Hinweis, dass dies überhaupt nichts mache, widerspricht der Raumtemperatur, die im gleichen Moment unter den Gefrierpunkt sinkt.

 

14. Frau sagt: „Hörst du mir zu?“

Ganz dünnes Eis für dich als Mann. Dass wir Männer im Wortschwall der Frauen gedanklich manchmal etwas abschweifen und vielleicht an ein kühles Bier denken, das frisch gezapft in der Stammkneipe wartet, ist aus unserer Sicht verständlich und verzeihlich. Frauen sehen das anders, selbst wenn es nur um einen gesplitterten Fingernagel geht. Also zumindest versuchen, die Hauptwörter im Text der Frau zu behalten, um auf diese Frage beweisbar antworten zu können.

 

15. Frau sagt: „Es ist nichts, überhaupt nichts!“

Und wie da etwas ist. Es ist ratsam für dich, möglichst schnell herauszufinden, was ihr die Stimmung versaut. In der Regel bist du oder dein Handeln der Auslöser. Nur wird sie es dir niemals direkt sagen. Es bleibt dir nur zu raten, was es sein könnte. Die Bandbreite der Möglichkeiten ist groß. Vom Haushalt, in den du dich nicht genügend einbringst, bis zu deinen Freunden, die ihr möglicherweise ein Dorn im Auge sind. Finde es heraus, sonst herrscht ewige Eiszeit. Der Neandertaler starb übrigens einer Theorie entsprechend zum Ende der letzten Eiszeit aus, weil er sich nicht anpassen konnte. Stellt sich die Frage, an was er sich nicht anpassen konnte, die Natur im Allgemeinen oder an die Natur seiner Frau?

Lerne noch mehr über das Mysterium hinter den Gedanken einer Frau

Was Frauen meinen, wie Männer denken

 

Fotos: Sarah Lawrence, Henrik Sorensen, Jetta Productions/Walter Hodges / Getty Images