Ajoure Blog Seite 159

Hit der Woche: Marmalade – Macklemore feat. Lil Yachti

Macklemore und Lil Yachti bringen dir diese Woche mit Marmalade gleich den nächsten Sommer-Track. Außerdem lösen sie die Legende um Tom Bradys verschollenes Trikot auf. Unser Hit der Woche erfüllt also auch diesmal wieder seinen Bildungsauftrag.

I be riding through the town

Marmalade

Preisfrage: Was haben Jimi Hendrix, Kurt Cobain, Quincy Jones, Eddy Vedder, Bruce Lee und Macklemore gemeinsam? Richtig, sie alle haben einmal in Seattle, Washington gelebt. Und was hat das jetzt mit Marmelade zu tun? Na nichts. Im Song geht es darum, dass Macklemore alleine auf der Straße unterwegs ist, durch die Stadt fährt und laut Musik pumpt.

Im Video folgen wir den jungen Versionen der zwei Rapper, die in einem schwarzen Maybach durch die Stadt cruisen. Mit aktuell über 150 Millionen Views auf YouTube in nicht einmal einem Jahr hat es definitiv seine Daseinsberechtigung. Marmalade ist der dritte Titel seines zweiten Solo-Studio-Albums und wurde von Xperience, Macklemore, Lil Yachti, Budo, Tyler Dopps und Josh Rawlins aufs Papier gebracht.

Lil Boat

Marmalade

Das ist nicht etwa der kleine Bruder von Lil Yachti, sondern er selbst. Sein Mixtape heißt übrigens auch so. Seine neue junge Art hat Macklemore schon immer gefallen, also musste es früher oder später zu einer Zusammenarbeit kommen. Der Song wurde, trotz seines Sommer-Vibes am 08. November 2016 aufgenommen. In den Staaten war das Wahlnacht für den Präsidenten, also war die Stimmung im Studio etwas gedämpft.

Genau am Ende kommt dann auch die „fuck Donald Trump“ Line, die recht improvisiert daherkommt. Das alleine zeigt schon den Gedanken, den Lil Yachti in seine Track steckt, denn obwohl die Line improvisiert ist, ist sie auch eine Anspielung an den Song „FDT“ von YG, in dem Macklemore einen Feature-Auftritt hatte.

Das offizielle Musikvideo zu Marmalade!

 
Genre: Hip-Hop / Rap
Länge: 4:21 Minuten
Album: GEMINI
Label: Bendo

Lyrics

 

Fotos: Macklemore LLC / YouTube

Ortsunabhängig arbeiten: Raus aus dem 9-to-5 Job und rein ins Leben

Viele Menschen träumen davon, ungebunden und frei arbeiten zu können. Die Welt zu entdecken, durch fremde Länder zu reisen und dabei Geld zu verdienen. Nicht mit Farmarbeit oder Kellnern in einem Café – sondern mit ihrem eigenen Business, als ihr eigener Chef. Digitale Nomaden arbeiten ortsunabhängig. Sie nehmen Freelancer-Jobs an oder starten ihr eigenes Onlinebusiness. Auch wenn das klassische Arbeitsmodell mit einem 9-to-5-Job viele Vorteile bietet, scheint der Reiz des digitalen Nomadentums deutlich größer. Dieser Artikel erklärt, was es beim ortsunabhängigen Arbeiten zu beachten gibt, für wen sich der Lifestyle eignet und wie der Start als digitaler Nomade gelingt.

Wie funktioniert das ortsunabhängige Arbeiten und für wen eignet es sich?

Ein digitaler Nomade braucht meist nicht mehr als einen Laptop, eine stabile Internetverbindung und einen ruhigen Ort zum Arbeiten. Er reist um die Welt, lebt dort, wo er sich wohl fühlt und verdient Geld mit Tätigkeiten, die er online ausführt. Was für viele wie ein Traum klingen mag, bringt auch einige Schwierigkeiten mit sich. Beim ortsunabhängigen Arbeiten werden Strukturen gebrochen, es gibt keine festen Arbeitszeiten, keinen festen Rhythmus und allem voran kein festes Einkommen. Tag für Tag müssen sich digitale Nomaden selbst motivieren. Tun sie dies nicht, folgt am Ende des Monats auf dem Konto das böse Erwachen. Vor allem dann, wenn das Onlinebusiness Freelancer oder gar Angestellte beschäftigt. Diese möchten nicht nur bezahlt werden, auch die Lohnabrechnung muss rechtzeitig erledigt sein.

Auch wenn keine Angestellten im Unternehmen tätig sind oder das ortsunabhängige Arbeiten aus Freelancer-Tätigkeiten besteht, kann vor allem die Anfangszeit als digitaler Nomade schwer sein. Aufträge sollten konsequent bearbeitet und abgearbeitet werden und auch die Buchhaltung fällt an. Da beim ortsunabhängigen Arbeiten in der Regel alle Unterlagen digital hinterlegt sind, ist eine zuverlässige Buchhaltungssoftwarebesonders wichtig.

Aus diesen Gründen ist es nötig, sich trotz der Selbstständigkeit eine nach dem eigenen Bedarf strukturierte Arbeitsweise anzueignen. Das ortsunabhängige Arbeiten eignet sich daher nur für Personen, die diszipliniert sind und keine Probleme damit haben, sich selbst zu motivieren. Damit dies gelingt, sind in unserem Artikel 14 Wege vorgestellt, um produktiver zu sein.
 

Welche Möglichkeiten gibt es für das ortsunabhängige Arbeiten?

Grundsätzlich bedeutet ortsunabhängiges Arbeiten nicht automatisch, selbstständig zu sein. Es gibt auch digitale Nomaden, die in einem Unternehmen angestellt sind, allerdings nicht in der Firma anwesend sein müssen. Dies sind aber meist Ausnahmen, weshalb viele Ortsunabhängige selbstständig tätig sind. Sie nehmen als Freelancer Jobs im Internet an, beispielsweise als Grafiker oder Texter. Welche Tätigkeit für sie infrage kommt, ist abhängig von ihren Interessen und Fähigkeiten. Typische Berufe für digitale Nomaden sind beispielsweise folgende:

• Webdesigner
• Informatiker
• Programmierer / App-Entwickler
• Lektor / Korrektor
• Fotograf
• Coach
• Übersetzer
• Virtueller Assistent
• Blogger
• Schriftsteller

Nicht nur als Freelancer lässt sich der digitale Lifestyle ermöglichen, auch mit dem eigenen Onlinebusiness steht der Unabhängigkeit nichts im Weg. Viele digitale Nomaden verkaufen Produkte im Internet oder gründen Plattformen, auf denen sie Onlinekurse anbieten. Möglich ist beispielsweise die Selbstständigkeit als Ernährungscoach und Berater. Wer viel Erfahrung mit der gesunden Lebensweise hat, kann sein Wissen in Form von Videos, Blogartikeln, Kursen, Podcasts oder eBooks weitergeben.
 

Wo leben digitale Nomaden?

Grundsätzlich kann ein digitaler Nomade überall leben. Allerdings gibt es Orte, die als typisch für das ortsunabhängige Arbeiten gelten. Meist sind dies Länder mit einer stabilen Internetverbindung und überschaubaren Lebenshaltungskosten. Da die Einnahmen als Selbstständiger häufig schwanken, sollten sowohl die Ausgaben für die Unterkunft wie auch für die Lebenshaltung nicht zu hoch sein. Auch muss die Infrastruktur gut ausgebaut sein, um Transport, Einkaufen und Freizeitaktivitäten vor Ort zu ermöglichen. In diesem Ranking sind die Länder mit der besten Infrastruktur 2017 zu finden. Als besonders beliebt für das ortsunabhängige Arbeiten gelten die thailändische Insel Koh Samui, Bali und Lissabon in Portugal.

 

Vier Anzeichen dafür, dass jemand für das ortsunabhängige Arbeiten geeignet ist

Ortsunabhängig tätig zu sein, ist nicht für jeden geeignet. Viele fürchten sich auch davor, ihren sicheren 9-to-5-Job aufzugeben und mit der freiberuflichen Tätigkeit oder dem eigenen Onlinebusiness ein Risiko einzugehen. Dabei gibt es einige Anzeichen, an denen sich erkennen lässt, ob jemand für das Leben als digitaler Nomade geeignet ist:
 

1. Flexibilität

Das ortsunabhängige Arbeiten eignet sich für Personen, die nicht jede Minute ihres Tages durchgeplant haben. Sie sind gerne flexibel und erledigen Aufgaben nach ihrem eigenen Ermessen. Und sie empfinden es als kreativitäts- und produktivitätsstörend, wenn sie von Vorgesetzten festgelegt bekommen, in welcher Reihenfolge sie Aufträge abarbeiten müssen. Deshalb würden sie gerne selbst bestimmen, zu welchen Uhrzeiten und an welchen Wochentagen sie arbeiten.
 

2. Motivation

Es ist nicht nötig jeden Tag überdurchschnittlich motiviert zu sein, doch fällt es der Person leicht, sich Ziele zu setzen und diese zu erreichen. Auch unliebsame Aufgaben werden erledigt und liegen nicht über Wochen hinweg auf dem Schreibtisch. Wer ortsunabhängig arbeiten möchte, weiß, zu welchen Tageszeiten er besonders effektiv tätig ist und nutzt das auch aus. Dies kann früh am Morgen wie auch am späten Abend sein.
 

ortsunabhängig
Digitale Nomaden müssen sich immer wieder selbst motivieren.
 

3. Routine und Struktur

Für digitale Nomaden ist der Gedanke an tagtäglich dieselben Abläufe erschreckend. Sie möchten sich jeden Tag ihres Lebens neuen Herausforderungen stellen und ihre Kreativität ausleben. Routine ist für sie ein Fremdwort und sie haben keine Schwierigkeiten damit, ihren gesamten Ablauf regelmäßig zu überdenken und neu zu strukturieren. Aufgaben werden danach eingeteilt, worauf sie Lust haben und nicht nach strickten Mustern abgearbeitet.
 

4. Offenheit

Ortsunabhängiges Arbeiten eignet sich nur für Personen, die sehr weltoffen sind. Es sollte ihnen leicht fallen, mit anderen Menschen zu kommunizieren, um Jobs zu finden und Kontakte zu knüpfen. Auch das Arbeiten bei sogenannten Coworking-Spaces ist typisch für sie. An diesen Orten kommen viele digitale Nomaden zusammen, um gemeinsam zu arbeiten. Wer zurückgezogen lebt und nicht auf Menschen zugehen kann, dem wird das Leben als digitaler Nomade schnell einsam vorkommen.

Diese Anzeichen sind keine Garantie dafür, dass jemand für das ortsunabhängige Arbeiten geeignet ist. Allerdings sind es wichtige Voraussetzungen und Kriterien dafür, mit der selbstständigen Tätigkeit Erfolg zu haben.
 

Fotos: Pixabay.com © AdrienBe; geralt / CC0

Avengers Infinity War – Unsere Review

Was haben wir da gerade gesehen? Also, wenn du nach den ersten drei Minuten denkst, dass dieser Film jetzt schon alles verändert hat, dann werden die nächsten 157 Minuten nur noch geiler. Keine Sorge, diese Review ist absolut spoilerfrei und wird dein Filmerlebnis in keinster Weise verschlechtern.

Der verrückte Titan

Infinity War

Thanos, ein Name der uns noch in den nächsten Marvel-Filmen durch Mark und Bein gehen wird. Kein Witz, Thanos ist mit Abstand der beste Antagonist, den das Marvel Cinematic Universe bis jetzt auf den Big Screen gebracht hat. Er ist kein zweiter Ultron geworden, der einfach nur dort ist, um den Bösewicht zu spielen und am Ende des Films weggeworfen wird, sondern ein dreidimensionaler Charakter, der sich mit gnadenloser Härte in unsere Herzen schlägt. Aber auch die Verwundbarkeit des vermeintlich unbesiegbaren Titanen ist ein wesentlicher Part seiner Story. Eine Vorgeschichte mit Hand und Fuß lässt uns Thanos’ Seite der Medaille betrachten und sorgt somit für eine Art Hass-Liebe.

Thanos ist im gesamten Film eine allgegenwärtige Bedrohung und das stellt er nur zu gerne zur Schau. Er schafft es immer wieder, das Publikum mit seiner überwältigend einschüchternden Art zu erstaunen und immer noch ein Ass aus dem Ärmel, Hasen aus dem Hut oder etwas aus der Hinterhand zu ziehen. Du sagst spring und Thanos sagt wie hoch. Das ist auch kein Wunder, denn er hat quasi 50% der Screentime des Films eingenommen. Man hätte den Streifen beinahe Thanos: Infinity War genannt, denn alle anderen Charaktere sehen neben ihm wie eine Nebenrolle aus.

Besonders die Beziehung zwischen ihm und Gamora ist unglaublich entscheidend für seine Charakterentwicklung. Wir sind aus dem Film rausgegangen und wussten natürlich, dass Thanos der Antagonist der Geschichte ist und gerade 1000 Fan-Theorien für kommende Filme zerstört hat, aber irgendwie konnten wir uns nicht komplett gegen ihn stellen.

Die Avengers-Initiative

Infinity War

Der Film ging leider nur 149 Minuten, also haben wir garantiert noch nicht alles gesehen, was auch durch das Ende impliziert wird. Das Material, was wir aber zu Gesicht bekommen haben, hat uns in den Kinosessel gedrückt. Die, durch die Ereignisse in Civil War, gespaltenen Avengers müssen zusammen mit den Guardians of the Galaxy gegen den verrückten Titanen und seine Black Order rüsten, um die Zerstörung des halben Universums zu verhindern.

Thanos hat den „Infinity Gauntlet“ und begibt sich nun auf die Suche nach den Steinen, welche ihm die eigentliche Macht geben. Alleine der „Power Stone“, welcher schon im ersten Guardians das erste Mal auftauchte, besitzt die Macht, einen ganzen Planeten auszulöschen. Alle sechs in seine Hände fallen zu lassen, gilt es also zu verhindern. So kommen auch die abtrünnigen Avengers unter der Führung von Steve Rogers wieder ans Licht und unterstützen die offiziellen Mitglieder, die von Tony Stark geleitet werden.

Wir sehen auch Thor, Loki und Hulk wieder, die nach Thor: Ragnarök mit dem Rest der Bevölkerung von Asgard in einem Flüchtlingsschiff durchs All fliegen. Eine entscheidende Plotszene später ist Thor auf dem Schiff der Guardians und schmiedet Pläne, wie sie auf den Rest der Superhelden auf der Erde stoßen können, um sie beim Kampf gegen die Black Order und Thanos zu unterstützen.

Vision und Dr. Strange spielen, als Besitzer von je einem Infinity-Stein, eine ganz entscheidende Rolle im Heldenepos, da sie selbst auch zu Zielen des Titanen werden. Nun gilt es, diese Steine zu beschützen und gleichzeitig Thanos in die Knie zu zwingen. Für das absolut massive Aufgebot an Helden sollte das rein theoretisch zu schaffen sein. Wen wollen wir hier eigentlich etwas weismachen?


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Die Helden des Films

Infinity War

Vier Charaktere sind für uns besonders hervorgestochen: Thanos (Überraschung), Spiderman, Gamora und Drax.

Thanos, naja, weil er einfach der beste Charakter und Antagonist des bisherigen Marvel Cinematic Universe ist. Sich innerhalb eines Films so derartig zu etablieren, schaffst du wirklich nur mit den Infinity-Steinen und einer ganzen Menge an Badassigkeit. Spiderman, weil sein Charakter so eine große Entwicklung von der freundlichen Spinne aus der Nachbarschaft zum Titanen bekämpfenden Superhelden gemacht hat. Sein Auftritt ging, untertrieben gesagt, von null auf hundert los, steigert sich dann, erreicht ganz kurz seine Spitze und wird dann nur noch besser. Gamora, weil sie bekanntermaßen die Tochter von Thanos ist und auch dementsprechend viel Plot bekommen hat. Du weißt, dass ein Charakter wichtig ist, wenn er mehr Screentime als Captain America in einem Avengers-Film bekommt. Ihr wird von Anfang an eine Bürde auferlegt, die auch für Peter Quill (Star-Lord) und den Rest der Helden schwerwiegende Folgen haben wird. Zu guter Letzt Drax, weil immer noch nichts in seinen Kopf vordringt.

Das Einzige, was uns gestört hat, ist, dass es mal wieder eine Kampfszene mit 1000 Handlangern zum Wegholzen gab. Lediglich die vier benannten Untergebenen von Thanos, Ebony Maw, Cull Obsidian, Proxima Midnight und Corvus Glaive geben etwas mehr Spannung in einer ansonsten zum dritten Mal gesehenen Kampfszene. In Avengers 1 und 2 gab es schließlich auch schon Kampfszenen mit unglaublich vielen Kanonenfutter Minions.

Ach ja, Stan Lee macht auch mit.

 

Fotos: Walt Disney Germany

Wann Unternehmen auf Künstliche Intelligenz setzen sollten

Heutzutage ist der Begriff in aller Munde, jeder redet darüber, jedoch sind die meisten Menschen schon mit der Frage nach einer eindeutigen Definition überfragt: Künstliche Intelligenz (kurz: KI). Was versteht man eigentlich unter künstlicher Intelligenz, wie genau ist die technische Umsetzung und noch viel wichtiger: Was bringt uns künstliche Intelligenz? Ein inhaltsloses Schlagwort, welches maximal die Forschung interessiert, vielleicht noch die NASA bei ihren Projekten unterstützt, aber ansonsten für den Normalbürger obsolet ist? Oder kann uns künstliche Intelligenz im Alltag helfen, ist vielleicht sogar ein Wandel in der Unternehmenskultur notwendig, um künstliche Intelligenz auch wirtschaftlich nutzen zu können?

Heute oder besser erst morgen – Künstliche Intelligenz

Das menschliche Gehirn ist ein biologischer Supercomputer ohne gleichen. Es verknüpft Kausalzusammenhänge eigenständig und zieht daraus Schlussfolgerungen. Der Mensch „lernt“. Verantwortlich hierfür sind komplexe Vorgänge im menschlichen Gehirn, die ein „Lernen“ überhaupt erst möglich machen.

Ein Computer „lernt“ in diesem Sinne nicht. Ein Computer ist programmiert und kann nur das ausführen, was ein Mensch ihm vorher „beigebracht“, sprich, programmiert hat. Also führt ein Computer, oder auch Roboter, vorab festgelegte Handlungen und Abläufe durch. Man könnte jetzt unterstellen, die Geräte „denken“ in dem Sinne, als dass sie auf Umweltparameter entsprechend (richtig) reagieren. Um „Denken“ handelt es sich hierbei allerdings keineswegs. Es sind nur vorab festgelegte Entscheidungswege. Die Forschung rund um die künstliche Intelligenz befasst sich mit der Aufgabe, diese starren (weil vorab festgelegten) Entscheidungswege flexibel zu machen. Die Maschine soll eigenständig „lernen“, richtig auf kausale Zusammenhänge zu reagieren und bei einer ähnlichen Situation die einmal gemachte Erfahrung (das Gelernte) abzurufen und in die neue Entscheidungsfindung einzubinden.

Künstliche Intelligenz im Alltag?

Wo genau kann uns künstliche Intelligenz nun wirklich helfen? Das menschliche Gehirn ist unschlagbar, wenn es um das Erkennen von neuen Situationen und deren Bewertung geht. Allerdings stößt der Biocomputer auch schon mal an seine Grenzen: nämlich dann, wenn es gilt, sehr komplexe Planungs- und Entscheidungsvorgänge miteinander zu verknüpfen und zu steuern. Insbesondere gilt das für betriebliche Prozesse, taktische Managemententscheidungen und komplexe Produktionsketten, die oft übergangslos in einander übergehen. Oftmals sind Tausende von Entscheidungskombinationen möglich, deren Verknüpfungen, Auswirkungen, inklusive verbundener Vor-und Nachteile, sich selbst für erfahrene Prozessingenieure oft als unüberschaubar darstellen. Die möglichen Schäden können hierbei bis in die Millionenhöhe gehen. Dabei muss es sich nicht einmal um spektakuläre, einzelne Fehlentscheidungen drehen. Wenn ein Logistiker falsche Ladevolumen oder falsche Tourendisposition tagtäglich zur Routine macht, fahren ganze Kolonnen von LKW unwirtschaftlich durch die Landschaft. Wenn ein Lagerist die Übersicht über sein Lager verliert, werden unnötige Teile bevorratet, die Kapital binden, während dringend Benötigte fehlen und den Produktionsprozess zum Stillstand bringen können. Einzeln genommen unnötige, aber überschaubare Fehlleistungen. Am Ende des Tages bedeuten sie in Summe jedoch einen erheblichen Wert- und Effektivitätsverlust.

Künstliche Intelligenz ist nicht mit komplexen Parametern überfordert. Kann sie noch nicht wirklich „lernen“, kann SIE jedoch alle wichtigen Einzelentscheidungen miteinander verknüpfen und eine klare Aussage über die zu erwartende Konsequenz machen. Ohne emotionale Beteiligung, ohne „Flüchtigkeitsfehler“, ohne nicht berücksichtigte Faktoren. Die Maschine vergisst nichts. Auch verschiedene Szenarien können von der KI in Sekundenbruchteilen simuliert werden, um abzuchecken, welche Alternative die beste Entscheidung und welche die Ungünstigste wäre. Algorithmen sind unbestechlich.

künstliche Intelligenz

Ersetzt die KI menschliche Entscheider?

Eine Frage mit Brisanz. Tun sich heute Führungskräfte noch schwer damit, die Entscheidung einer Maschine zu überlassen, könnten sie Morgen schon dazu gezwungen sein, sich dies als selbstverständlich zu eigen zu machen. Die Entscheidung nämlich wird nicht von der Maschine selbsttätig getroffen. Sie bewegt ihre Algorithmen nur in den Grenzen der Vorgaben des menschlichen Entscheiders. Eine Delegation der Entscheidung an die Maschine, jedoch gebunden an das Raster der menschlichen Vorgaben. Genau genommen ist dies im Alltag vieler Menschen schon Usus. Millionen Kilometer werden anhand der Vorgaben von Google Maps oder Navigationsgeräten zurückgelegt. Oftmals sogar mit blindem Vertrauen. Niemand, oder nur Einzelne, kommen auf den Gedanken, hier die „Entscheidung“ der „KI“ in Frage zu stellen. In den meisten Unternehmen werden allerdings weiterhin analogen Entscheidungsprozessen den Vorrang gegeben. Obwohl damit in Kauf genommen wird, dass schnellere Prozesse und eine höhere Produktivität durch mathematische Optimierungsrechnungen geopfert werden.

Sind Unternehmen reif für KI?

Hier muss ganz klar gesagt werden: das Ganze muss systemimmanent optimiert sein. Solange ein Unternehmen weiterhin größtenteils „analog“ entscheidet, nutzt eine digitale KI als einsame Insel nichts im Optimierungsprozess. Agilität ist das Stichwort. Wenn alle Prozesse effektiv ineinandergreifen sollen, muss die Unternehmenskultur sich diesbezüglich orientieren. Und wachsen; so wie Rom nicht an einem Tag erbaut worden ist, so lässt sich auch ein Unternehmen nicht von einem analogen Faultier in einem Jahr zu einem digitalen Rennpferd umstrukturieren. Auch wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass, bleiben wir bei dem „Pferdebild“, ein Pferd auch unterhalten werden und hin und wieder zum Hufschmied muss. Sprich, auf eine veränderte Situation muss entsprechend reagiert werden. Anpassungen an die immer wieder auftretenden Störfaktoren von außen sind zwingend notwendig, weil ansonsten die so wunderbar optimierten Prozesse an der Realität vorbeilaufen.

Fazit

Künstliche Intelligenz ist keine Wunderwaffe im täglichen Prozessbetrieb. Sie ist eher ein langfristig und nachhaltig wirkendes Mittel, um komplexe Abläufe und Entscheidungsketten effizienter, schneller und durchschaubarer zu machen. Die Vorgaben und Randparameter sind weiterhin vom menschlichen Entscheider zu treffen. KI allein kann bislang noch keine selbsttätigen Optimierungen schaffen, auch wenn die technischen Grundsteine für die Zukunft schon gelegt sind. Wichtig ist hierbei allerdings: Eine lange Reise beginnt mit einem ersten Schritt. Die Voraussetzungen, ein analoges Entscheidungswesen durch KI zu unterstützen, müssen von Unternehmen im eigenen Hause geschaffen werden. Entscheider müssen akzeptieren, eigene strategische Vorstellungen an die KI abzugeben. Die ersten Schritte in diese Richtung müssen vorab konsequent gegangen werden, seien sie auch noch so klein.

 

Fotos: peshkov; monsitj / Getty Images

Ein Skorpion in der Schublade – Sternzeichen und ihre ersten Dates

Da ist sie, die Welt des gemeinsamen Kennenlernens, des Datings, des Ausfragens und des Kategorisierens. Schublade auf, die ersten Eindrücke zusammenfassen und rein da mit dem Date, welches uns gegenüber sitzt. Um kaum eine andere Sparte in unserem Leben dreht sich mehr Aufmerksamkeit, es sei denn, wir sind bereits in einer Beziehung und selbst dann stellt sich bei dem ein oder anderen die Frage nach Treue und Loyalität. Wir stehen also immer mal wieder vor einem Abend, an dem wir eine neue potentielle Lebensabschnittsgefährtin treffen, die wir irgendwo getroffen, getindert oder geinstagramt haben. First Date – First Try. Während für den einen der Stress vor Aufregung bereits Tage vorher beginnt, sind andere völlig gechillt und lassen einfach alles auf sich zukommen. Was besser ist, vermag ich an dieser Stelle nicht zu beurteilen, denn all die Faktoren würden Stunden dauern, sie auseinanderzunehmen.

Das Ziel ist jedoch bei beiden Parteien identisch: Das Beste von sich zeigen und bloß nicht aus Versehen in ein verstecktes Fettnäpfchen latschen oder gar mit Anlauf und einer Arschbombe reinspringen. Das Problem an der Sache ist, dass wir vieles manchmal gar nicht als No-Go identifizieren können, da diverse Dinge für den ein oder anderen völlig normal, uninteressant oder nichtig erscheinen. Und da kommt er dann geflogen – der Haufen Scheiße, den wir selbst mit der größten Schaufel nicht aus dem Weg geschippt kriegen. Aber ganz so weit muss es ja nicht immer kommen.

In einer Welt, in der wir ohne Social-Media nicht mehr leben können, tauchen allerdings immer wieder Themen auf, die es früher so verbreitet nicht gab. Oder ist es uns einfach nicht aufgefallen? Oder liegt es einfach am Älterwerden und daran, dass wir mehr Erfahrungen sammeln konnten und daher so quer, kompliziert und mit Vorurteilen behaftet denken? Ein anscheinend wesentlicher Aspekt beim Aussieben potentieller Partner scheint mehr und mehr an Gewicht zu gewinnen. Und dabei sind diese nicht einmal wirklich greifbar, bewiesen oder wissenschaftlich belegbar. Oder? Es sind Mythen, Geschichten, die von der alten Generation an die junge Generation weitergegeben werden oder eben in Facebook, Instagram und Co als gegeben klassifiziert werden. Sternzeichen. Jeder hat eins und keiner konnte es sich aussuchen und wechseln geht schon gar nicht. Wo kämen wir denn da hin, wenn sich jeder sein Sternzeichen aussuchen könnte! Niemand wollte mehr Jungfrau sein und dafür laufen dann nur noch wie in der Masai Mara Löwen durchs Land. Sogar schönreden wird hier und da schwierig. Hast du also das Pech, mit einem vermeintlich negativbehafteten Sternzeichen auf dieser Welt umherzuwandern, dann solltest du dir einen Masterplan zurechtlegen, den du im besten Fall auswendig beherrschst und ohne langes Nachdenken zur gegebenen Zeit nutzen kannst, um Vorurteile im Keim zu ersticken.

Die gute Nachricht, es gibt bei weitem mehr positiv angesehene Sternzeichen, als negative. Doch die paar wenigen, die eben nicht gern gesehen sind, haben es in sich und wandeln umher im Fegefeuer der schlechten Erinnerungen und des Hörensagens. Allen meilenweit voran scheint nach ausgiebiger Recherche und eigener Erfahrung der Skorpion zu marschieren. Ein majestätisches Tier mit erhobenem Stachel, welches zu überleben weiß, welches ein Stück weit geheimnisvoll ist, welches man nicht kommen sieht. Doch wenn der Skorpion dann doch einmal in deiner Nähe gesehen wird, sorgt er nicht selten für Stress. Unbehagen und Vorsicht machen sich schneller breit, als Reiner Calmund an einer Wursttheke. Zumindest im Tierreich. Naja, schön wäre es, oder? Denn der Skorpion hat es nicht nur im Tierreich zu den am meisten gefürchteten Widersachern geschafft, sondern allem Anschein nach auch unter seinen Mitmenschen. Für viele dürfte das irgendwie weitestgehend fragwürdig klingen, doch schauen wir uns doch mal die vermeintlichen Pros und Contras an, die so im Netz kursieren.

Den Skorpion-Mann bringt nichts aus der Ruhe und er glänzt mit Selbstbeherrschung, während es in ihm brodelt. Regiert werden Skorpion-Männer vom Planeten Pluto, der für Macht, Wandlung und Auseinandersetzung mit der dunklen Seite steht. Sie ziehen die Fäden im Hintergrund und haben alles in der Hand. Sie sind unergründlich, unnahbar, eifersüchtig und ein Sternzeichen der Extreme. Diplomatie ist Fehlanzeige und auch Gefangene werden nicht gemacht. Sein Wesen wird von Begierden bestimmt und hierfür nimmt er jede Herausforderung an und rechnet nicht mit Folgen. Andere können ihn einen herzlosen Don Juan nennen, doch das hemmt seine Suche nach (sexuellen) Abenteuern nicht. Zurückhaltung kennt er nicht und wer denkt, er könne mit einem Skorpion flirten, ohne die Folgen auf sich zu nehmen, der bleibe diesem Mann besser fern. Skorpione vergessen nie eine Freundlichkeit, aber verzeihen niemals eine Beleidigung und geht es zu weit, ist alles, wonach er sich sehnt, Rache. Doch diese kommt in unverhältnismäßig gigantischem Umfang auf seinen Gegner zu, denn wie bereits erwähnt –Gefangenen macht er keine und halbe Sachen waren noch nie sein Ding.

Ich möchte es an dieser Stelle jetzt mal gut sein lassen. Ich persönlich finde ja, dass da oben nur positive Eigenschaften stehen, aber damit dürfte ich (und all die anderen Skorpion-Männer) wohl die einzigen auf weiter Flur sein. Doch hier geht es ja auch eher um die negativen Eigenschaften.

Die Frage, die sich stellt, ist, stimmen diese Beschreibungen? Kann man sich tatsächlich anhand eines Sternzeichens ein Bild von jemandem machen? Nun, am Ende des Tages kann das nur die jeweilige Person behaupten, die über ihr Sternzeichen liest, denn Außenstehenden, oder Menschen, die sich gerade kennengelernt haben, werden kaum in der Lage sein einzuschätzen, ob alle Vor- und Nachteile auf die jeweilige Person passen oder nicht. Von daher chillt lieber, Freunde. In Zeiten, in denen viele Menschen Sternzeichen „Lauch“ sein könnten, dürften sich zumindest Skorpione darüber freuen, dass man anscheinend genau über sie alles zu wissen glaubt. Welch fataler Fehler…

 

Fotos: johnaudrey / Getty Images

Die heißesten Jobs aller Zeiten

Jetzt tu nicht so, als ob wir nicht recht hätten. Manche Jobs sind einfach nur langweilig und unsexy. Du würdest schließlich auch lieber mit einem Model, als mit einer Altenpflegerin ausgehen oder? AHHHH, erwischt. Der offizielle Tinder-Blog hat nun die am meisten nach rechts gewischten Berufe bekanntgegeben.

Studenten-Life

Die heißesten Jobs

An der Uni hast du schließlich genug Zeit, um gute Noten zu kriegen, ein gesundes soziales Umfeld zu pflegen, genug Freizeit zu haben um… alles klar wir hören ja schon auf mit dem Mist. Du schwänzt also die Hälfte deiner Stunden und hast somit Zeit, um mit deinem Tinder Date auf Platz Zehn etwas Zeit zu verbringen. Als Notarzt kannst du der ein oder anderen Schnecke, auf dem neunten Platz, auch das Leben retten. Na gut, das kommt nie vor.

Die harten Jungs

Die heißesten Jobs

Die Jobs, in denen Man(n) sein Leben jeden Tag aufs Neue in die Waagschale wirft, sind nunmal für das andere Geschlecht unglaublich anziehend. Deshalb stehen der Soldat auf Platz 15 und der Polizist auf Platz 14. Aber auch Finanzberater auf dem 13ten Platz und der Anwalt auf dem elften, reihen sich mit den etwas sichereren Berufen ein. Zwischendrin, auf dem zwölften Platz, steht dann aber wiederum der Personal Trainer. So eine Privatstunde hat schon ihre Vorteile.

Als männliches Model lebt’s sich aber auch ein klein bisschen leichter, als als Müllmann. Die inneren Werte werden da schnell übersehen. So hast du es als Model auf den achten Platz geschafft.

Vertrau mir, ich bin Ingenieur

Die heißesten Jobs

Der Ingenieur schafft es auf Tinder immerhin auf den siebten Platz der heißesten Jobs, nur um vom Lehrer auf Platz sechs überholt zu werden. Aber auch Personen des öffentlichen Lebens sind schwer gefragt, denn der fünfte Platz wird von TV- und Radio Persönlichkeiten eingenommen. Auf dem undankbaren vierten Platz ist, wie hätte es auch anders sein sollen, der Doktor vertreten.

Die heißesten Jobs

Die heißesten Jobs

Kommen wir nun zu den Top Drei. Bronze holt sich der Feuerwehrmann, der ja schon immer als hoch angesehener Beruf galt. Auf dem Silbertreppchen finden sich Gründer und Unternehmer wieder, denn Elon Musk hat schließlich nicht umsonst eine Freundin wie Amber Heard. Trommelwibel bitte, denn der glorreiche Sieger des Rankings der heißesten Jobs ist, du hast bestimmt schon auf ihn gewartet, der Pilot. Schon seit einer halben Ewigkeit zählt der Pilot zu den beliebtesten Jobs die es gibt. Das Pilotengehalt spielt dabei eine mehr oder weniger tragende Rolle.

 

Fotos: Morsa Images; gilaxia; PeopleImages; PBNJ Productions; Siri Stafford / Getty Images

Echt jetzt? Männer und Pilates

Pilates ist nach wie vor Frauensache – sollte es aber nicht bleiben! Die Trendsportart hilft nämlich, Stress und Rückenbeschwerden zu reduzieren und unterstützt den Muskelaufbau. Und ganz nebenbei lässt sich im Pilates-Kurs des Vertrauens in lockerer Stimmung die eine oder andere hübsche Frau anquatschen.

Vom Kriegsgefängnis ins Fitnessstudio

Die meisten Soldaten in Kriegsgefangenschaft haben wohl anderes im Kopf, als die Haltungsprobleme ihrer Mithäftlinge. Nicht so Pilates-Erfinder Joseph Huber Pilates. Der nutzte seine Inhaftierung während des ersten Weltkrieges, um ein Trainingsprogramm zu entwickeln, welches die Konstitution der anderen Inhaftierten verbessern sollte. Aus der Haft entlassen, entwickelte Pilates sein Konzept weiter, machte eine Geschäftsidee daraus. Er wanderte nach Amerika aus und gründete in New York sein erstes Pilates-Studio. Dort waren zunächst nur Männer unterwegs – und das in Badehose, damit der Sport-Guru Haltungsfehler sofort entdecken und beheben konnte.

Heutzutage darf Mann beim Pilates selbstverständlich tragen, was er will. Nach ein paar Pilates-Stunden macht er aber auf jeden Fall eine gute Figur in der Badehose. Denn die über 500 Pilates-Übungen bauen gezielt die langen, schlanken Muskeln von innen nach außen auf. Dabei kann das Workout für den ganzen Körper ohne schweres und teures Equipment bequem zu Hause absolviert werden. Für Anfänger empfiehlt es sich trotzdem, einen Kurs bei einem Profi aufzusuchen, damit die Übungsabläufe korrekt einstudiert werden. Ein Trainer kann dann einen auf persönliche Bedürfnisse abgestimmten Trainingsplan erstellen – und los geht es zum gesunden Traumkörper.

Anwendungsbereiche von Pilates

Besonders beliebt und erfolgreich ist Pilates schon seit Langem im Gesundheitssektor. Das Workout Programm für den ganzen Körper kann beispielsweise Herz-Kreislaufproblemen vorbeugen. Diese zählen zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland, von denen nach wie vor besonders Männer betroffen sind. In der Physiotherapie gilt Pilates praktisch als Wundermittel, das sowohl zur Prävention, als auch zur Rehabilitation eingesetzt wird. Beispielsweise kann durch gezielte Pilates-Übungen die Beweglichkeit nach Verletzungen wiedererlangt werden.

Um schnell wieder einsatzfähig zu sein, vertrauen immer mehr Profisportler auf anspruchsvolle Ganzkörpertrainings, das ihnen Pilates bietet. Zudem nutzen viele Leistungssportler die Regenerationsphasen zwischen Wettkämpfen, um ihr sporartspezifisches Training durch ein individuell entwickeltes Pilates-Komplementärtraining zu ergänzen. Dabei wird analysiert, welche Muskeln und Gelenke in der betreffenden Sportart besonders beansprucht werden. Anschließend wählt der Pilates-Experte Übungen, welche die seltener genutzten Muskelbereiche aufbauen. Durch diese Ergänzung sind die Sportler weniger anfällig für Verletzungen und beugen verkürzten Muskeln durch einseitiges Training vor.

Aber Pilates ist nicht nur etwas für gesundheitsbewusste Männer, sondern auch für solche, die Wert auf ihr Äußeres legen: Mit speziellen Übung für jede Körperpartie, vom Allerwertesten bis zu den Zehen, ist der gezielte Muskelaufbau kein Problem mehr. Wer Sorge hat, dass er beim Pilates-Training unterfordert sein könnte, kann einen Kurs speziell für Männer besuchen. Dort werden intensivere Übungen angeboten, oft unter Einsatz von Geräten, um die Muskeln stärker zu beanspruchen.

Pilates

Verbesserte Ausdauer, Muskelaufbau, Stressabbau – Pilates ist ein Allrounder für Körper und Geist

Aber Pilates ist nicht nur gut für das Aussehen und somit das Selbstbewusstsein, sondern bietet vor allem viele gesundheitliche Vorteile. Inzwischen ist es für viele die Norm, beruflich fast den ganzen Tag im Sitzen vor dem Computer zu verbringen. Der Preis: Verkrampfte Muskeln, die oft zu Kopfschmerzen führen. Pilates löst durch gezielte Bewegungen, Wirbelsäulengymnastik und Entspannungsübungen die Verspannungen und macht so den Griff zum Aspirin oft überflüssig. Immer häufiger erkranken Menschen an Burnout oder Angstzuständen. Oftmals liegt das daran, dass sie geistig ihre Arbeit mit nach Hause nehmen und verlernt haben, richtig abzuschalten. Bewusstes Atmen, das ebenfalls zum Pilates-Programm gehört, kann helfen, nach einem stressigen Tag im Büro den Kopf wieder frei zu bekommen.

Hand aufs Herz: Wer hat nicht schon mal über scheinbar unerklärliche Rückenbeschwerden geklagt? Viele Ärzte sind schnell dabei, in so einem Fall Schmerzmittel zu verschreiben. Und das, obwohl die Probleme die Folge mangelnder Bewegung sein können. Ein paar gezielte Pilates-Übungen können Abhilfe schaffen, indem die Haltung verbessert und die Wirbelsäule stabilisiert wird. Medikamente und Spritzen werden dadurch oft schon in kurzer Zeit überflüssig. Beim Pilates wird viel Wert darauf gelegt, Bewegungen mit möglichst wenig Kraft beziehungsweise Energie durchzuführen. Dadurch werden Koordination und Kondition verbessert. Besonders wichtig beim Training ist die äußerste Präzision, mit der die Übungen ausgeführt werden. Dabei werden Wirbelsäule, Hüft-, Knie-, und Sprunggelenken und Rumpfmuskulatur so gestärkt, dass sie vor Stößen geschützt sind. Dieselben positiven Effekte zeigt Pilates bei der Rehabilitation nach einer Verletzung.

Ein weiterer, nicht zu vergessender Pluspunkt: Wer Pilates macht, hat besseren Sex! Die Sportart steigert nicht nur das Bewusstsein für den eigenen Körper durch die exakt ausgeführten Übungen. Pilates trainiert zudem gezielt den Beckenboden, was zu besserer Ausdauer und längerer Standhaftigkeit im Bett führt.

Männer und Pilates? Echt jetzt!

Pilates begann als Aufbautraining für Soldaten in Kriegsgefangenschaft und verspricht heute Abhilfe gegen Kulturkrankheiten wie Rückenbeschwerden und Stress. Die kontrollierten Bewegungsabläufe helfen, das körperliche und geistige Wohlbefinden zu steigern. Also, liebe Männer: Schnappt euch die nächste Yogamatte und legt los. Und ein kleiner Tipp: Wer sich doch schämt, den Pilates-Kurs im Fitnessstudio zu belegen, kann zum Schnuppern erst mal ganz privat (und ganz kostenlos) ein paar Youtube-Tutorials ansehen.

 

Fotos: SebastianGauert; BraunS / Getty Images

Pizza Hut Schuhe – Vorreiter?

Pizza Hut hat zu „March Madness“ in den USA ein Paar Schuhe auf den Markt gebracht, mit denen du Pizza bestellen und den Fernseher pausieren kannst, sobalb besagte Pizza eintrifft. Die Pizza Hut Schuhe könnten Vorreiter im Bereich „Internet of Things“ sein. Diese sind nicht nur unglaublich limitiert, sondern bieten uns eine Zukunftsperspektive, die sich sehen lassen kann.

„Wie, du hast noch keine Pizza bestellt? Ist schon ok, der Papa ist ja da.“ So oder so ähnlich wirst du wohl später auf jeder Party klingen, einen Knopf auf deinem Schuh drücken und den staunenden Gesichtern die Münder zudrücken, wenn es auf einmal klingelt und der Pizzabote vor der Tür steht.

Pizza auf Knopfdruck

Pizza Hut Schuhe

Stell dir nur einmal eine Welt vor, in welcher du einfach nur auf einen Knopf drückst und der Pizzabote plötzlich vor deiner Tür steht. Genau dieses Konzept hat Pizza Hut zur Finalrunde im College-Basketball in den USA („March Madness“) in die Tat umgesetzt. Diese sind nämlich Partner des Events. Das ist aber nicht alles, was der schicke Treter so drauf hat. Er kann sich auch noch mit dem Fernseher verbinden und das Bild pausieren. Der Schuh weiß natürlich nicht was du bestellen möchtest, deshalb bereitest du die Bestellung vorher in der App vor und löst diese nur aus, wenn du Bock auf dein Essen hast.

Von dieser Rarität wird es nur 50 Paar auf der ganzen Welt geben. Dafür ist ihre Benutzung auch auf die „March Madness“ beschränkt. Danach kannst du den Schuh natürlich auch ganz normal benutzen. Obwohl, wahrscheinlich werden alle 50 Paare in den Vitrinen von Sammlern landen.

Zukunftsmusik?

Was bedeuten die „Pie Tops II“, wie sie von der amerikanischen Pizzakette getauft wurden, für unsere Zukunft? Im Endeffekt wird dieses System auf lange Sicht immer beliebter bei Technik engagierten Firmen. Beispielsweise wird das Internet of Things bei selbstfahrenden Autos unerlässlich sein. Erfahre hier mehr über das IoT und Edge Clouds.

Die „Pie Tops II“ werden für immer zu den vergessenen Vorreitern gehören, um die sich in einem halben Jahr sowieso nur noch 50 Leute scheren. Du selbst kannst dich in den kommenden Jahren aber auch auf ähnliche „Quality of Life“ Produkte freuen. Diese werden uns ganz banale Alltagsaufgaben abnehmen können. Zum Beispiel: dein Kühlschrank merkt, dass du keine Milch mehr hast und schreibt Milch auf deine Einkaufsliste. So hast du morgens zum Katerfrühstück nie wieder den Horror, keine Milch für deine Nougat Bits zu haben.


 
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Fotos: Pizza Hut / PR

Schamgefühle – Warum sind uns Dinge unangenehm?

Wohl jeder Mensch hat in seinem Leben schon einmal eine peinliche Situation erlebt. Der offene Hosenstall, der uns erst nach dem wichtigen Meeting auffällt. Petersilie zwischen den Zähnen, die wir erst bemerken, nachdem die Kollegen lachen. Eine ungewollt blöde Bemerkung, das anschließende Schweigen im Raum. Man schämt sich für das, was man gesagt oder getan hat, wie man in einer bestimmten Situation ausgesehen oder auf andere gewirkt hat. So unangenehm es in der betreffenden Situation auch sein mag: Scham ist ein völlig natürliches Gefühl. Problematisch wird Scham nur dann, wenn Schamgefühle allgegenwärtig sind und Betroffene daran hindern, ihren Alltag frei und selbstbestimmt zu leben.

Was ist überhaupt Scham?

Wie wir Menschen uns verhalten, wird in erster Linie von unseren Gefühlen bestimmt. So hat auch das Gefühl von Scham einen großen Einfluss auf unser Handeln und auf unsere Sichtweise der Welt. Scham reguliert nicht nur den Menschen in seinem Trieben, sondern verhindert so auch, dass man aus der sozialen Gemeinschaft herausfällt. Nicht umsonst fühlt man sich beschämt, wenn man eine Situation erleben musste, in der man sich abgelehnt gefühlt hat. Wer sich schämt, hat meistens gerade erfahren, dass sein Handeln nicht mit dem konform geht, was die meisten Menschen als normal empfinden.

Die meisten Menschen wollen sich sicher in der Gemeinschaft anderer bewegen, wollen nicht negativ auffallen. Geschieht dies doch, reagiert auch der Körper. Viele Menschen, die häufig mit Schamgefühlen zu tun haben, kennen Hitzewallungen oder ungewolltes Erröten, was den Körper zudem noch in einen Stresszustand versetzt. Schon die Furcht vor diesen körperlichen Reaktionen, die mit dem Gefühl von Scham verbunden sind, kann Betroffene in eine soziale Isolation treiben. Sie meiden andere, um nicht erneut negativ aufzufallen, um sich selbst das Gefühl, beschämt worden zu sein, zu ersparen.

Welche Formen von Scham kann man unterscheiden?

Psychologen unterscheiden zwei grundsätzliche Typen von Scham. Scham kann zum einen der sozialen Anpassung dienen. Gefühle von Scham, die man in einer bestimmten Situation erlebt, zeigen deutlich, dass gerade sozial anerkannte Regeln verletzt worden sind. Ein unpassender Witz in einer Trauersituation beispielsweise wird schnell zu betretenem Schweigen führen, ebenso eine unpassende Bemerkung über einen Kollegen, die diesem dann zugetragen worden ist.

Aus solchen Erfahrungen kann man lernen und wird sich in vergleichbaren Situationen mehr vorsehen, vielleicht nicht mehr vorschnell reden, Dinge genauer vor einem Urteil hinterfragen. Schon Kinder lernen so die sozialen Regeln der Welt kennen. Scham kann also eine durchaus notwendige Erfahrung sein, um das eigene Verhalten mit dem der anderen abzugleichen und sich sozial anzupassen. Eine andere Form von Scham hilft uns, eine persönliche Identität zu entwickeln und die persönliche Integrität zu wahren. In Situationen, in denen man sich schämt, erfährt man auch gleichzeitig viel über sich selbst. Man lernt die persönlichen Grenzen kennen und achten. Was als beschämend empfunden wird, kann dabei ebenso unterschiedlich sein wie der Umgang mit Scham. Auch ein gutes Selbstgefühl und daraus resultierend ein gesundes Selbstbewusstsein können aus Erfahrungen mit Schamgefühlen resultieren.

Schamgefühle

Ist Scham etwas Krankhaftes?

Scham hat keinen Krankheitswert, solange diese Empfindung nicht den Alltag bestimmt. Vielmehr können erlebte Schamgefühle auch positive Aspekte haben. Scham fördert Empathie, also die Fähigkeit, sich in Dritte hineinzuversetzen. Ebenso hilft ein gesundes Schamgefühl dabei, sich dessen bewusst zu werden, was einem selbst guttut und was nicht. Wer sich beispielsweise ständig für andere „fremdschämen“ muss, tut gut daran, Kontakte zu betreffenden Menschen zu reduzieren. Zum Problem wird Scham dann, wenn sie im Übermaß oder gar nicht vorhanden zu sein scheint.

Ständige Schamgefühle

Menschen, die ständig mit Schamgefühlen kämpfen müssen, erleben ihren Alltag als bestimmt von negativen Emotionen. Die ständige Furcht, als unangenehm aufzufallen, bestimmt das Leben und verhindert eine gesunde Entwicklung der Persönlichkeit.
Jeder Mensch ist anders und Unterschiede damit eher die Regel als die Ausnahme. Somit wird es immer wieder Situationen geben, in denen man sich seiner Individualität stärker bewusst wird. Während die einen das als ganz normal erachten, können Menschen mit großen Schamgefühlen dies oftmals nicht ertragen. Betroffene wollen einerseits als Individuum gesehen und anerkannt werden, fürchten aber gleichzeitig in einer extremen Art und Weise, als Persönlichkeit aufzufallen und eventuell negatives Feedback zu bekommen. Besonders gilt dies für Bereiche des Lebens, die animalische Züge haben: Nahrungsaufnahme, Verdauung und Sexualität.

 

Fotos: Tinpixels; tommaso79 / Getty Images

Nokia 8 Sirocco – Flaggschiff?

Auf der MWC in Barcelona hat Nokia vor einigen Wochen das Nokia 8 Sirocco vorgestellt. Vom Namen her knüpft dieses an eines der alten Modelle an. Ob das „Flaggschiff“ das hält, was es verspricht, wird sich erst mit dem Alter und der nächsten Generation zeigen, von der ebenfalls schon die ersten Gerüchte aufgetaucht sind.

6, 7, Sirocco, 9?

Das Suffix „Sirocco“ kannst du eigentlich als „Pro“ oder „Plus“ ansehen. So langsam muss man wirklich sagen, dass sich Nokia bzw. HDM Global in die richtige Richtung bewegen, was Smartphones angeht. Trotzdem stehen den Finnen noch einige Hindernisse im Weg. So z.B. der alte Snapdragon 835 von letztem Jahr, der immer noch in diesem Gerät verbaut wurde.

Nokia fährt mit dem Sirocco außerdem die 16:9 Display-Schiene. Der 18:9 Trend wird im Moment nur beim Nokia 7 XL mitgemacht. Das alte Seitenverhältnis wird also vorerst beibehalten. Mit einer Auflösung von 1440×2560 Pixel ist das aber nicht weiter dramatisch. Das Display wirkt trotzdem gestochen scharf.
Das Sirocco ist von Gorillaglas umhüllt und hat ein IP Rating von 57. IP steht hier für Ingress Protection, gibt also den Wert an, wie sehr das Gerät vor äußeren Einwirkungen geschützt ist. Die erste Ziffer gibt den Wert für Schutz gegen feste Einwirkungen an, wie z.B. das Gerät einfach fallen zu lassen. Die zweite Ziffer gibt den Wert für flüssige Einwirkungen an, also bsw. Spritzwasser.

Nokia hat ja die Vorgeschichte, Telefone herzustellen, die den Boden zeschmettern, wenn du sie fallen lässt. Das ist in der heutigen Zeit zwar definitiv nicht mehr der Fall, aber der Wert 57 ist schon ziemlich gut. Der höchste Wert, der erreicht werden kann, ist übrigens nicht 99, sondern 69.

Hier geht’s zur Wertetabelle:

Nokia 8 Sirocco

Annehmlichkeiten(?)

Der Fingeprint-Sensor ist endlich dort, wo er hingehört. Auf der Rückseite unter der Kamera. Somit sind Fingerabdrücke auf deiner Linse auch kein Problem mehr. Nokia folgt ebenfalls dem Trend, keinen 3,5 Millimeter Headphone Jack mehr in die Smartphones zu verbauen.

Die Kooperation mit dem Kamerahersteller Zeiss tut ebenfalls gut. So hat das Sirocco auf der Rückseite zwei 12MP Dual Kameras verbaut. Die Front bietet immerhin 5MP und mit der Quick Charge 4.0 Technologie hängst du auch nie allzu lange an Strippe. Außerdem sind der 128 GB interne Speicher und die 6 GB Arbeitsspeicher sehr angenehm. Haben wir erwähnt, dass du einen zweiten SIM Slot hast, in den du eine 256 GB microSD Karte stecken kannst? Wie du siehst, ist das Nokia 8 Sirocco ein recht solides Flaggschiff. Das Nokia 9 wird aber wahrscheinlich nochmal einen drauf setzen.


 
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Fotos: Amazon / PR