Birdman oder (Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit) – Die Story
Vor vielen Jahren war Riggan Thomson (Michael Keaton) ein Star. Durch seine Darstellung des Superhelden Birdman lag ihm Hollywood und die Welt zu Füßen. Doch die Zeiten sind längst vorbei.
Um wieder relevant zu sein und seine Karriere aufleben zu lassen, startet er als Bühnendarsteller, Autor und Regisseur das Projekt, eine Bühnenadaption von Raymond Carvers Kurzgeschichte „What We Talk About When We Talk About Love“ zu inszenieren. Mit Hilfe von Kumpel Jake (Zach Galifianakis), der das Ganze produziert, will Thomson wieder zurück in die Köpfe der Menschen und auf die Titelblätter der Zeitungen.
Mit Mike Shiner (Edward Norton), einem erfolgreichen Broadway-Schauspieler und den anderen Darstellern, gibt es jedoch immer wieder Probleme. Und ständig taucht sein alter Ego Birdman in seinem Kopf auf und quatscht ihm dazwischen. Oder ist das etwa doch real?
Zwischen unfreundlichen Theaterkritikern, verrückten Schauspielern, der Familie und unzähligen weiteren Schwierigkeiten muss sich Riggan durchkämpfen, um am Ende hoffentlich doch die erlösende Premiere seines Stücks feiern zu können.
Wenn anders gleichbedeutend ist mit gut
Mit „Birdman oder (Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit)“ liefert der mexikanische Regisseur Alejandro González Iñárritu einen Film ab, der sich, mit einer bunten Mischung aus Dramatik und schwarzhumoriger Komödie, absolut sehen lassen kann.
Zu recht hat die Erzählung rund um Michael Keatons Charakter Riggan Thomson, bei den Oscars vier der begehrten Trophäen abgeräumt. Unter anderem in der wohl wichtigsten Kategorie „bester Film“. Sind doch sowohl Figuren als auch Kameraarbeit, Sets, Geschichte und Schauspieler auf allerhöchstem Niveau.
Neben den schauspielerischen Leistungen, die durch die Bank weg stark sind, sind vor allem Erzählstil und Kameraführung zu erwähnen, die fest Hand in Hand einhergehen, da der Film keinen (sichtbaren) Schnitt hat und die Kamera permanent eine der Figuren begleitet. So wird der Zuschauer ganz praktisch überall hin mitgenommen und trifft mit dem jeweiligen Charakter auf die vielen anderen Figuren um die es sich in Birdman dreht.
Das macht den Film alleine schon zu einem Erlebnis. In Kombination mit der interessant geschriebenen Geschichte um die anstehende Premierenaufführung eines Theaterstücks und die Probleme der einzelnen Personen mit sich selbst, aber auch miteinander, entsteht hier ein Leinwanderlebnis das den Betrachter in seinen Bann zu ziehen vermag. Selten war eine Geschichte so erlebbar und dichter dran als 3D es könnte.
Der Soundtrack hingegen dürfte für den ein oder anderen etwas gewöhnungsbedürftig oder gar störend wirken, passt jedoch in seiner Andersartigkeit wiederum super zum Film. Ein weiteres Element, das den Film abhebt von allen anderen.
Lass dir ruhig den Vogel(mann) zeigen
„Birdman oder (Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit)“ ist einer der Filme, die bewusst versuchen alles irgendwie anders zu machen und anders zu sein als der Rest. Was oft aufgesetzt wirkt, funktioniert hier hervorragend und sollte von vielen Leuten auf der großen Leinwand bewundert werden.
Wem die gewohnte Erzählweise des klassischen Hollywood Kinos allerdings nicht fehlen darf, der kann hier gerne einen Bogen drumherum machen, auf die Gefahr hin, einen der stärksten Filme dieses Kino Jahrzehnts zu verpassen.
Kennst du das? Du kommst aus dem Geschäft nach Hause. Der Tag war schwer, viel Stress im Büro gehabt, der Chef hat wieder mal genervt, die Kunden waren unverschämt und jemand hat den Außenspiegel an deinem Wagen draußen auf dem Firmenparkplatz beschädigt, ohne sich zu melden. Wie fühlt man sich in solch einem Moment? Lässt du dich dann erschöpft und völlig fertig auf das Sofa fallen und verbringst den Abend mit einer Packung Chips vor dem Fernseher, oder ziehst du dein geplantes Vorhaben durch, indem du eine Runde joggen oder in das Fitnessstudio gehst?
Es ist immer eine Frage der Willensstärke: Ist man mental schwach und zögert nur eine Sekunde lang, hat der innere Schweinehund die Oberhand gewonnen und wir lassen unsere Pläne sausen. Der innere Schweinehund. Mit anderen Worten – die Willensschwäche, obwohl das niemand gerne zugeben wird. Egal, wie man es nennt, ob Willensschwäche oder „Komfortzone“, wir werden immer verlieren, wenn wir den inneren Schweinehund weiterhin „füttern“ oder ihm erlauben stark zu sein. Befindet man sich innerhalb der Komfortzone, will man sie nur äußerst ungern verlassen. Auch wenn man weiß, dass es die persönliche Weiterentwicklung zum Erliegen bringt.
Der innere Schweinehund hindert uns zum Beispiel daran, unangenehme Tätigkeiten – wie der Versuch, sich einem Problem zu stellen – anzugehen. Dadurch verlieren wir neue Erfahrungen und Erkenntnisse, die unser Leben bereichern. Der innere Schweinehund ist auf seine Art klug und schlau und bietet uns immer verlockende Alternativen an: Statt nach draußen in die Kälte und Nässe zu gehen, um einige Kilometer zu laufen, kannst du vielleicht eine Flasche deines Lieblingsbiers aufmachen und sich ein Fußballspiel anschauen. Was würdest du wählen, wie würdest du dich entscheiden? Wie stark bist du mental und wie kämpfst du gegen deinen inneren Schweinehund?
Raus aus der Komfortzone – rein ins Leben
Den inneren Schweinehund richtig erkennen
Damit du im Kampf gegen den Schweinehund erfolgreich bist, musst du ihn erst mal identifizieren. Kennst du seine gemeinen Tricks, mit denen er verhindert, dass du deine Komfortzone verlässt, dann kannst du handeln. Die folgenden Punkte könnten dabei behilflich sein:
Bequemlichkeit:
Spürst du die Faulheit, die Bequemlichkeit aufkommen, dann wirst du plötzlich arbeitsscheu und wollst nichts tun und passiv bleiben, dann müssten die Alarmglocken klingeln, es ist die höchste Zeit zum Handeln. Wenn es bis jetzt nur ein oder zwei Mal vorgekommen ist, dann nehme dir erst eine Auszeit, und beruhige alle deine Sinne und tanke neue Kräfte auf. Sollte das ein Dauerzustand sein, frage dich, wie dein Leben weiter gehen soll. Dein Wille ist gebrochen und du musst jetzt handeln.
Trägheit:
Lustlosigkeit, Müdigkeit oder Trägheit ist das Wasser auf die Mühle des inneren Schweinehunds. Du lieferst dich ihm auf dem Präsentierteller und bist für ihn eine leichte Beute. Sobald du merkst, dass du träge wirst, gehe raus aus dem Haus, laufe eine Runde im Park oder packe deine Tasche und gehe in ein Fitnessstudio. Tu etwas und bleibe aktiv. Denn wer nicht handelt, der wird behandelt!
Pausenlosigkeit:
Ohne Rast rennst du von einer Aufgabe zu anderen, von einem Ort zum anderen, aber so wirklich nimmst du auf diese Weise nicht aktiv am Leben teil. Im Prinzip schleicht man nur von einer Ecke in die nächste und hat im Grunde genommen keinen vernünftigen Plan. Der innere Schweinehund funktioniert dabei wie eine Blockade, die es zunichtemacht, klare Gedanken fassen zu können und etwas Sinnvolles zu machen. Schalte einen Gang runter, suche dir einen ruhigen Ort, wo du nicht gestört werden kannst und sammel und fokussiere deine Gedanken und schaffe dir innere Klarheit.
Die wichtigsten Eigenschaften, um den Schweinehund zu besiegen und die Komfortzone zu verlassen, sind Selbstdisziplin und Motivation. Dafür ist nicht wirklich viel nötig – mit dem ersten Schritt aus der Komfortzone hast du schon gewonnen. Verlasse das Sofa und gehe an die frische Luft um dein Leben zu überdenken – wie kann ich etwas Sinnvolles machen? Die Antwort darauf findest du in den folgenden Punkten:
Ohne Selbstdiszplin und Motivation geht es nicht.
1. Mache dir einen Plan und setze dir neue Ziele
Wenn du keinen Plan und keine Ziele hast, hat der Schweinehund ein leichtes Spiel. Setzt man sich dagegen klare und vor allem realistische Ziele, entzieht man ihm seine Handlungsgrundlagen. Es ist wichtig, sich Ziele zu setzen, die einen zwar herausfordern, aber auch nicht überfordern, weil man dann ganz schnell seine Pläne aufgeben wird. Deine Ziele sollten dich anziehen und motivieren, statt dich zu deprimieren oder abzuschrecken, sie sollen aber vor allem erreichbar sein. Denke scharf nach, wozu du aktuell in der Lage bist, was kannst du mit der vorhandenen Motivation und Selbstdisziplin momentan erreichen. Es ist zudem vorteilhaft, die Ziele schriftlich zu formulieren und dann an einem Ort abzulegen, den man täglich vor Augen hat. Merke dir: Je größer das Ziel auf dich wirkt, umso mehr zweifelst du an der Realisierung und desto mehr Angriffsfläche bieten Sie dem Schweinehund an.
2. To-do-Listen für den Tag
Setze dir klare und überschaubare Aufgaben für den Tag, dann sind sie leichter zu bewältigen. Mit einem konkret formulierten Tagesplan in dem schriftlich steht, was du wann erledigen sollst, und wie viel Zeit du dafür brauchen wirst, trotzt du mit Erfolg dem Schweinehund entgegen. Um sich noch mehr zu motivieren, hakst du alle erledigten Aufgaben auf deiner To-do-Liste ab. Damit erkennst du, dass du überhaupt vorankommst.
3. Gib deinem Schweinehund einen Namen
Es ist leichter gegen etwas anzutreten, wenn es einen Namen hat. Deshalb gebe deinem Schweinehund einen Namen, um ihn besser zu visualisieren oder mit ihm zu kommunizieren. Höre dann innerlich seine Stimme und das, wie er versucht, dich in deine Komfortzone zu verweisen. Dann solltest du mit ihm klare Worte wechseln und ihn auf seine eigene Komfortzone hinweisen.
4. Verhandel mit dir selbst
Wie wäre es mit einem Vertrag mit sich selbst? Ein Vertrag ist verbindlich und deswegen wird es dann schwerer, die selbst gestellten Regeln zu brechen. Schreibe dir einfach alles zusammen, was du dir erlaubst und was nicht. Diese Methode ist insbesonders für die Vergesslichen unter uns gut geeignet.
5. Suche dir Unterstützung bei deinem Partner
Nichts motiviert besser als ein Partner. Vorausgesetzt, er will dir wirklich helfen und dich bei deinem Vorhaben unterstützen. Ist das der Fall, dann bleibt der Partner die treibende Kraft und kann dich sogar bei Aufgaben, die wenig lustig sind, zum Lachen bringen. Wenn du Glück hast, findest du einen Partner, der deine Leidenschaft teilt und der dich so liebt, wie du bist.
6. Motivationsspruch oder Motivationszeichen gibt mehr Kraft
„Gibt’s nicht – geht nicht!“ – mit solchen oder ähnlichen Sprüchen brichst du deine eigenen Grenzen durch. Wenn du dich an deinen persönlichen Motivationsspruch erinnerst, kannst du noch mehr aus dir herausholen. Das muss aber nicht unbedingt ein Spruch sein, ein Symbol oder ein Talisman, der einem frische Kräfte verleiht, tut das auch. Solche Symbole, an die man glaubt, haben eine Macht, die man nicht unterschätzen darf.
7. Sich selbst belohnen
Belohnung löst bei vielen Menschen neue Motivationsquelle aus. Probiere es aus: Kaufst du dir zum Beispiel ein Stück Designkleidung, das du schon immer haben wolltest, oder ein Paar neue Laufschuhe der neusten Generation mit allen technischen Schnickschnack, dann wirst du sehen, motivierend das sein kann und wie sich deine Stimmung aufhellt. Du hast es dir verdient!
Eigenlob stinkt nicht immer, besser noch, das kann sehr motivierend sein. Lobe dich vor allem dann, wenn du eine unangenehme oder schwere Aufgabe erledigt hast. Genieße deinen Erfolg und die Tatsache, mit etwas Schwierigen doch fertig geworden zu sein.
8. Achte bewusst auf deine Gedanken!
So wist du dem Schweinehund die Macht entziehen. Schon im babylonischen Talmud steht geschrieben:
„Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte.
Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen.
Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.
Achte auf Deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal.“
Kontrolliere und richte deine Gedanken auf das Wesentliche. So stoppst du etwaige Ausreden und bauest dein Selbstbewusstsein auf. Du kannst nur dann handeln, wenn du dich auf deinen Plan konzentrierest und positiv denkst.
Und falls es doch mal nicht weiter geht:
Es gibt Tage, an denen die Motivationstricks nicht funktionieren und man keine Chance hat, gegen die Unlust und Trägheit anzukommen. Bevor du dich an einem solchem Tag an einer scheinbar leichten Aufgabe die Zähne ausbeißt und trotz aller Bemühungen nicht vorankommst, widme dich besser anderen Tätigkeiten oder mache falls möglich früher Schluss. Komme auf andere Gedanken, indem du etwas anders tust. Und – hab kein schlechtes Gewissen dabei, morgen ist wieder ein Tag und du wirst ihn mit Bravour meistern und den Schweinehund in die Schranken verweisen!
Es ist ja nicht so, als gebe es nicht ausreichend Auswahl an Sportwagen beziehungsweise sportlichen Autos, die gerne ein Sportwagen wären, es aber letztendlich dann doch nicht geschafft haben. Muss dann einer der bekanntesten Automobilkonzerne der Welt den Sprung zur eigenständigen Sportwagenmarke wagen?
Wir sagen: Ja, bitte.
Sagen wir es mal so: Mercedes ist jetzt nicht zwingend bekannt für Sportlichkeit, oder außergewöhnliche Designs. Natürlich wissen wir, dass AMG das Ganze immer etwas ändert, aber letztendlich ist eine C-Klasse-AMG immer noch eine C-Klasse – nur halt teurer und mit grandiosem Sound.
Der erste Schritt in eine andere Liga war wohl der SLS-AMG, welcher mittlerweile nicht mehr hergestellt wird und vom Mercedes-AMG-GT abgelöst wird. Und dieser AMG GT hat es in sich!
Mercedes startet mit völlig neuem Kon-zept durch. Unter dem Claim „Handcrafted by Racers“ hat sich der Stuttgarter Automobilkonzern eine Kampagne ausgedacht, die unglaublich realistisch beim Kunden ankommen soll. Ein besonderes Highlight beschäftigt sich mit der Frage, wie die „atemberaubende Dynamik des AMG-GT hautnah erlebt werden kann“. Die Lösung ist ebenso einfach wie grandios!
Mercedes feuert in einem TV-Sonderformat drei Kurzspots auf die Zuschauer, die in Echtzeit die massive Beschleunigung des Mercedes-AMG GT zeigen.
Der erste Spot ist lediglich 3,8 Sekunden lang, denn genau so lange benötigt der AMG GT von 0-100 km/h. In den beiden anderen Spots, die jeweils von einem Fremdspot unterbrochen werden, katapultiert sich der Wagen auf 200 km/h beziehungsweise 310 km/h.
Doch warum der ganze Aufriss? Die Antwort ist einfach: Der Mercedes-AMG GT ist überragend. Es stimmt nahezu alles – Design, Charakteristik, Antrieb, Motor. Bereits auf der Berliner Fashion Week stand der gelbe AMG GT im Fashion-Zelt und zwar für die komplette Woche. Ein Hingucker, der seinesgleichen sucht. Da versagten zum Teil selbst die gutaussehenden Models, die hier und da neben dem Boliden posierten.
Der Mercedes-AMG-GT bietet Hightech auf höchstem Niveau. Ob hiermit der Sprung zur eigenständigen Sportwagenmarke geschafft wird, lässt sich wohl noch nicht beantworten, aber zumindest ist eines sicher: die Richtung stimmt schon einmal.
Macht auch optisch eine sehr gute Figur – der neue Mercedes-AMG GT
Die Daten des AMG GT in aller Kürze:
Käufer, die sich für diesen “Affalterbacher” entscheiden, können zwischen zwei Leistungsstufen entscheiden:
Beide kommen mit einem 4.0L V8 Biturbo-Aggregat daher, welches durch das AMG-Speedshift-DCT-7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe beherrscht wird. Der AMG GT bügelt mit 462 PS über unseren Asphalt, während sein großer Bruder, der AMG GT S, von einem 510 PS Aggregat angetrieben wird. Von 0-100 km/h schafft es der GT S in besagten 3,8 Sekunden und kommt somit beinahe an Werte eines Porsche- 911-Turbo S – aber eben nur beinahe. Die Frage ist allerdings, nimmt man „beinahe so schnell“ in Kauf, wenn man dafür rund 100.000 € sparen kann? Denn der Mercedes- AMG GT liegt mit einem Basispreis bei circa 115.000 € und der AMG GT S bei 135.000 €. Natürlich ist mit Sonderausstattungen noch gewaltig Platz nach oben.
Zum ersten Mal bringt Mercedes ein Coupé im klassischen Fastback-Design. Gestreckte Frontpartie kombiniert mit markanten Ausbuchtungen in der Motorhaube und einem weit nach hinten zurückgesetzten Cockpit, welches in ein abgerundetes Heck verläuft.
Eine optimale Gewichtsverteilung von 47% zu 53% zwischen Vorder- und Hinterachse wird durch das in Transaxle angeordnete AMG-Speedshift-DCT-7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe und einem Frontmittelmotor erreicht. Kombiniert mit der Tatsache, dass der Mercedes-AMG-GT mit nur 233kg Leergewicht daher kommt und somit einen Spitzenwert im Sportwagensegment erreicht, macht ihn das zu einem „Rising King“ auf unseren Straßen.
Wir sind gespannt, wie oft wir den GT auf der Straße sehen.
Der Film „Zurück in die Zukunft“ (original: „Back to the future“) hat mit seinen beiden Teilen in dein Achtziger Jahren eine ganze Generation von Teenagern geprägt. Berühmt sind neben allerhand Sprüchen aus dem Film vor allem das Hover-Skateboard und eben die unverwechselbaren Zukunftstreter, auch „Mag“ genannt, von Hauptperson Marty McFly. Die grauen Stiefel im modernen Design waren mit einem Klick zugeschnürt. Futuristisch halt! Klar, dass sowohl das Hover-Board, als auch die Schuhe von Marty McFly begeisterte Fans gefunden haben, die sich schleunigst an Nachbauten versuchten.
Marty McFly mit seinen Nike Mags auf dem Hover-Board
Während das Hover-Skateboard zwar schon einige Prototypen hervorgebracht hat, die aber allesamt ungeeignet für den Markt waren, hat der Sportartikelhersteller Nike bereits im Jahr 2011 eine Replik des Originalschuhs entworfen. Nachdem das originale Schuhwerk im Film ausschließlich als Requisite für die Verwendung im Film entworfen wurde, verkaufte Nike im Jahr 2011 immerhin 1500 Exemplare über ebay.
Nike Air Mag kommt zur Ankunft von Marty McFly am 21. Oktober
Dieses Jahr kommt eine zweite Version des Mags in die Läden, voraussichtlich mit dem Namen „Nike Air Mag“ in Anlehnung an den kultigen „Air Max“. Nike kommt dabei ein günstiger Zeitpunkt bei der Vermarktung gelegen. Denn die Drehbuchautoren von Zurück in die Zukunft ließen die Hauptperson Marty McFly im zweiten Teil des Films ins Jahr 2015 reisen und eben dieses Jahr ist für die Fans ein ganz besonders und damit letztendlich auch für die Geschäftszahlen von Nike. Auf der Jordan Brand’s Flight Lab in New Orleans äußerten sich der damalige Designer des Schuhs Tinker Hatfield und der heutige CEO Mark Parker positiv über eine neue Replik des Mags und auch das Patent ist bereits angemeldet.
Vor dem 21. Oktober sollen die Schuhe in den Läden zu kaufen sein. Denn am 21. Oktober um 16:29 Uhr soll ja Marty McFly laut dem zweiten Teil von Zurück in die Zukunft aus der Vergangenheit gereist kommen. Spaßeshalber soll angeblich eine Willkommensfeier für den anreisenden Marty von Fans organisiert werden, zu der wohl der eine oder andere Teilnehmer gerne den neuesten Nike Air Mag präsentieren würde.
Die neue Version soll gegenüber der alten Version von 2011 endlich die originale automatische Schnürvorrichtung mit Powerlaces haben, die das Festschnüren des Schuhs wie in dem Film mit einem Handgriff ermöglichen soll. Originalgetreu werden auch die integrierten Leuchten unter der Ferse des Schuhs nicht fehlen.
Die Beleuchtung darf beim neuen Nike Air Mag natürlich nicht fehlen.
Preislich wird Nike sich bei dem Nike Air Mag bestimmt nicht lumpen lassen. Ähnlich anspruchsvolle Modelle kosten schon mal um die 200 Dollar bei Nike und auch der Verkaufsschlager Nike Air Max ist mit einer Preisspanne von 100-200 Dollar je nach Modell kein Schnäppchen. Nur ist die letztendliche Nachfrage nach dem Schuh eine berechtigte Frage, denn um eine Rentabilität des Schuhs zu garantieren, müssten außer den Fans auch andere Kunden kaufwillig sein. Und ob der futuristische Look mit den Powerleuchten auf Interesse jenseits der Zurück in die Zukunft-Fangemeinde stößt, bleibt zumindest abzuwarten.
Als 1939 das britische Militär herausragende Köpfe sucht, die den deutschen Enigma Code entschlüsseln können der alle Botschaften der Nazis codiert, meldet sich auch Alan Turing (Benedict Cumberbatch). Der sonderbare, arrogant auftretende Turing eckt zunächst bei seinen Kollegen an und auch aufgrund der wenigen Erfolge der Entschlüsselungsversuche wird die Stimmung im Team nach und nach gereizter.
Als Alan auch noch eine Beschwerde bei Premierminister Winston Churchill einreicht und daraufhin die Leitung des Teams übertragen bekommt und eine, in den Augen seiner Mitarbeiter, völlig unnütze Maschine bauen lässt, droht das ganze Unterfangen zu kippen.
Doch dann stößt Joan Clarke (Keira Knightley) zum Team und schafft es das Vertrauen zu Turing zu gewinnen und zwischen ihm und seinen Kollegen zu vermitteln. Doch neben dem Wettlauf gegen den Code und die Zeit hütet Alan ein weiteres Geheimnis, das ihm noch zum Verhängnis werden könnte.
Cumberbatch überzeugt erneut
Im mehrfach nominierten Oscarkandidaten „The Imitation Game“ brilliert Benedict Cumberbatch als genialer aber arroganter und sozial inkompetenter Mathematiker Alan Turing.
Eine Geschichte die drei Handlungsstränge um ein und die selbe Person erzählen, kann schonmal schnell zu einem undurchschaubaren Durcheinander geraten. „The Imitation Game“ meistert dies jedoch gut und kreiert mit den aktuellsten Geschehnissen (im Jahr 1951) um Alan Turing die Rahmenhandlung, erzählt im Hauptteil (1939) die etwas weiter zurück liegende eigentlich aufsehenserregende Geschichte Turings und blendet zwischendurch Momente aus dessen Jugendjahren (1927) ein.
So entsteht ein komplexes Bild des Menschen Alan Turing, der fast sein ganzes Leben der Arbeit an einer raffinierten Maschine widmet, die Grundstein wird für spätere Entwicklungen im Bereich der Computertechnik.
Dass diese, vielleicht nicht immer 100 Prozent historisch korrekt gezeichnete Figur, den Betrachter in seinen Bann zieht, liegt vorallem an der beeindruckenden Darbietung Benedict Cumberbatchs. Denn das Faszinierende an Benedict Cumberbatch ist, egal welchen Charakter er spielt, er bringt den Zuschauer dazu zu glauben, dass diese Person genau so sein muss. Cumberbatch lässt mit Charisma und gutem Schauspiel Personen lebendig und (be)greifbar werden. So wäre es auch nicht verwunderlich, wenn er für diese Darstellung den Oscar bekäme.
Der Film an sich ist in seiner Erzählweise gut gemacht, fokussiert aber stark auf Turings Arbeit für die Regierung und behandelt den Menschen Alan Turing mit seinen weiteren Facetten nur in Nebenschauplätzen, die jedoch einige Einblicke geben. Diese Herangehensweise kommt allerdings der Dramatik um die spannende Entschlüsselung des Nazicodes zu gute und lässt den Film dadurch nie zu arg abschweift.
Die Nebendarsteller liefern durch die Bank weg einen guten Job ab und fügen sich schön ein in das Spiel mit Cumberbatch, der Dreh- und Angelpunkt des gesamten Films ist. Auch optisch und in seiner Stimmung mag der Film überzeugen, wenn gleich das eigentliche Kriegsgeschehen nur am Rande präsentiert wird und somit nur schemenhaft in der Geschichte vorkommt. Aufgrund der spannenden Entschlüsselungsgeschichte fällt dies jedoch nicht unbedingt störend auf.
Kinostart: 22. Januar 2015
Gut gelungenes Machwerk
Eine Geschichte, die weder zu abstrakt und nerdig noch zu mainstreamig weichgespült daher kommt, die gutes Schauspiel bietet und zum nachdenken anregt. Wer daran Interesse hat, sollte „The Imitation Game“ ganz klar auf der großen Leinwand sehen.
Im Büro setzen wir auf seriöse Stilpartner wie Regular-Fit-Jeans, ein kariertes Hemd und Dufflecoat. Dunkles Blau, Schwarz und Grau verstärken den eleganteren Charakter des Looks.
Business Look – Black & White
Jack & Jones JACOB – Kurzmantel – black – ca. 199,95 €
LTB PAUL – Jeans Straight Leg – egmont wash – ca. 69,95 €
Mavi Hemd – grey checked – 49,95 €
adidas Originals TOP TEN HI SLEEK – Sneaker high – schwarz – ca. 99,95 €
CALANDO – Socken – black (10 Paar) – ca. 18,95 €
CASUAL LOOK
Urban, lässig, authentisch kombinieren wir Sneaker zu Sweatpants, Blouson und Print-Shirt. Wer mag, bindet ein Jeanshemd locker um die Hüfte. Tipp: In einer Farbfamilie bleiben.
Casual Look – Black & White
YOUR TURN Übergangsjacke – dark grey melange – ca. 64,95 €
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Diesel SHROB – Hemd – grau – 139,95 €
Jack & Jones JJPRCOME – T-Shirt print – white – ca. 17,95 €
adidas Originals PRO CONFERENCE HI – Sneaker high – black – ca. 109,95 €
Schon seit geraumer Zeit werden immer mehr Apps, Extras und Tweaks für Smartphones entwickelt, die in Sachen Fitness und Lifestyle schon fast als Berater für die eigene Hosentasche gelten. Die Möglichkeiten in der Technologie schreiten fort und und mit ihr entwickeln sich immer mehr nützliche Gadgets, die beispielsweise anhand der Auswertung und genauen Analyse der gesammelten Daten von dir feststellen können, in welchem Zustand sich dein Fitness-Grad aktuell befindet. Solche sogenannten „Fitness-Wearables“ kennen wir alle.
Für eine etwas neuere Brise Wind auf dem Markt sorgt nun jedoch ein neuer Becher namens Vessyl, der schlichtweg ermitteln soll, welches Getränk gerade getrunken wird und feststellt, inwiefern dieses gesund für dich ist. Zumindest versprechen das die Entwickler. Wasser, Tee, Cola, einen Smoothie oder doch Kaffee? Vessyl soll in der Lage sein, jedes Getränk zu erkennen und entsprechend Informationen zur Kalorienanzahl, die du zu dir nimmst, auf dem Bildschirm am Becher oder per Bluetooth auf das Handy preiszugeben.
Jedes Getränk wird automatisch analysiert und erkannt.
Vessyl – Das neue Smart Device?
Der sogenannte „smarte Becher“ ist in dieser Hinsicht der letzte Schrei. Besonders für Fitnessfanatiker oder Sportbegeisterte, aber auch für Normalverbraucher, die Wert auf Gesundheit legen, ist Vessyl eine Neuheit, auf die sich ein näherer Blick lohnt. Dabei handelt es sich bei diesem Gadget lediglich um einen Becher, der mit Hilfe von Sensoren und moderner Technologie in der Lage ist, das Innere des Bechers zu ermitteln und anschließend die Werte des Getränks am Gehäuserand oder am Smartphone auszugeben. So ist der Verbraucher immer darüber informiert, welche Werte sich im Getränk, das gerade konsumiert wird, befinden.
Weitere Funktionen als nur Flüssigkeitserkennung
Die eigene App für das Smartphone hat auch einige nette Funktionen. Sie soll dich mitunter daran erinnern, über den Tag genug zu trinken, aber auch eine Art Kontrolle dafür leisten, wie viel Koffein, Kalorien oder Zucker du konsumierst. Weiterhin lässt sich Vessyl über die Funktion „Pryme“ mit anderen Fitness-Trackern an deinem Körper koppeln, um so weitere Unterstützungen in Sachen Fitness zu leisten und die Erinnerungen anzupassen. Übrigens: Vessyl kann auch angeben, wie viele Proteine sich in der jeweiligen Flüssigkeit befinden und somit auch für den Muskelaufbau beim Training von Nützlichkeit sein.
Per App kannst du genau sehen, was und wieviel du getrunken hast.
Relativ hoher Preis
Fest steht – Vessyl bringt einige nette Funktionen, die nicht nur unterhalten, sondern auch auf unterschiedlicher Weise nützlich sein können. Es bietet eine gute Ergänzung für alle bisher sportlichen Tracker und wird den Markt in gewisser Weise ankurbeln. Das Design des Bechers sieht recht elegant aus und kann in der normalen Variation bis zu 385ml Flüssigkeit aufnehmen. Leider stellt jedoch der Preis einen Nachteil: Dieser liegt aktuell bei rund 200 US-Dollar zuzüglich des Versands von den USA nach Europa. Die Zeit wird eine Antwort darauf liefern, inwiefern das Gadget für den normalen Alltag dann doch etwas taugt.
Den Vessyl-Becher gibt es in individuell zusammenstellbaren Design-Varianten
Als ein mysteriöser Hacker erst einen Reaktor eines chinesischen Atomkraftwerks in die Luft jagt und danach die Börsenkurse an der Wallstreet manipuliert, sind die Experten der Cyber-Kriminalität auf beiden Seiten mit höchster Konzentration daran den Fall zu lösen. Sogar eine Zusammenarbeit von Kriminalisten beider Nationen wird, ob der Gefährlichkeit des Täters, in die Tat umgesetzt.
Chen Dawai (Leehom Wang), der chinesische Experte und seine Schwester Chen Lien (Tang Wei) fordern von den amerikanischen Behörden, den auf 15 Jahre verurteilten Hacker Nicholas Hathaway (Chris Hemsworth) für den Fall frei zu lassen, da er mit Chen vor Jahren, während des Studiums, an dem Code geschrieben hat, den der Täter für seine Verbrechen benutzt. Mit aller Erfahrung und Technik begeben sie sich auf die Spur des Verbrechers.
Hollywoods Hacker Fantasien
Mit „Blackhat“ hat Michael Mann bei weitem nicht seinen besten Film abgeliefert. Dennoch kann die Erzählung, rund um Chris Hemsworth‘ Charakter Hathaway, an einigen Stellen gut unterhalten. Insgesamt krankt der Film jedoch am langatmigen, teilweise schwerfälligen Beginn, übertrieben aufbereiteten Hacker Szenen und vielen inhaltlichen Schwächen.
Denn wenn hochsichere Systeme mit dem Einstecken eines USB Sticks, oder dem Versenden einer Email geknackt werden, ein zu 15 Jahren verurteilter Computernerd neben den neusten Hacker-Methoden auch Kampfkunst und den Umgang mit Waffen beherrscht, dann wird auch dem naivsten Zuschauer schnell klar werden, dass man hier weit weg von der Realität ist. Selbst für einen Film wie „Blackhat“.
Dass Chris Hemsworth als hackender Computerfreak eine ordentliche Figur macht und seine Rolle gekonnt spielt, verhindert leider nicht, dass der Film mit seinem Setting nicht vollends überzeugen kann. Zu langsam nur kommt die ganze Geschichte in Fahrt, fehlender Realismus an Stellen, an denen er dem Film durchaus gut getan hätte, sowie ein zu dürftiger Showdown tun das Übrige. Wo der Trailer noch große Erwartungen schürt, wird im Film davon nur wenig erfüllt.
Sehenswert an „Blackhat“ sind diverse Kamerafahrten, die Actioneinlagen (die leider viel zu kurz kommen) und der Look des Films an sich. So ist der Film, bei allem was er inhaltlich zu kurz kommen lässt, immerhin optisch ein Hingucker.
Mit etwas Wohlwollen
Wer bereit ist sich auf die Geschichte einzulassen, inhaltliche Schwächen zu ignorieren und das hollywoodsche Verständnis von „Hackern“ zu akzeptieren, der bekommt einen coolen Chris Hemsworth präsentiert, der es immer mal wieder im Lauf der Geschichte ordentlich krachen lässt.
Big Brother ist watching you. Das war ja alles noch harmlos, als der „Televisor“ jedes Wort von Winston abhörte. Selbst das kleinste Flüstern wurde in George Orwells Roman 1984 registriert und aufgezeichnet.
Heute, weit 30 Jahre später, brauchen wir uns keine Sorgen mehr über einen „Televisor“ machen, der uns in der Annahme leben lässt, er könnte uns aufzeichnen. Damals konnte man sich „wenigstens“ instinktiv darauf einstellen, dass jedes Geräusch, das man macht, gehört wird und – außer in der Dunkelheit – jede Bewegung beobachtet wurde.
Nein, heute kaufen wir uns einfach ohne darüber nachzudenken Produkte, die uns unwissentlich aufzeichnen. Somit können die Konzerne wie Apple, Motorola, Samsung, LG oder Sony einfach unsere Privatgespräche mithören und unser Konsumverhalten tracken. Wenn es denn wenigstens gefiltert wäre, um nur unser Konsumverhalten aufzuzeichnen. Nein, jeder Streit, alle emotionalen Highlights bis hin zu alltäglichen Gesprächen wird aufgezeichnet und an die Server der Firmen übermittelt.
Aber mal ins Detail:
Wir nehmen uns beispielsweise das neue Gerät von Samsung zur Brust. Es handelt sich um den Samsung Smart TV der Serie 7 und 8. Diese Geräte kann man mit der Smart TV Fernbedienung steuern, weil sie eine Spracherkennung für die Steuerung des Geräts haben. Du kannst so mit deiner Stimme ganz einfach deinen Fernseher bedienen. Aber leider kann die Fernbedienung noch viel mehr. Das Gerät zeichnet alles auf, worüber wir uns unterhalten.
Nett von Samsung ist der Zusatz in der Betriebsanleitung: „Bitte seien Sie sich im Klaren darüber, dass – wenn Ihre gesprochenen Worte persönliche oder andere sensible Informationen enthalten – diese Informationen sich unter den Daten befinden, die durch die Nutzung der Spracherkennung an einen Drittanbieter geschickt werden.“
Durch die Sprachsteuerung der neuen Samsung TV-Modelle bleibt kein Gespräch mehr ungehört.
Original Auszug aus der Betriebsbeschreibung: „Please be aware that if your spoken words include personal or other sensitive information, that information will be among the data captured and transmitted to a third party through your use of Voice Recognition.”
Da fühlt man sich doch gleich pudelwohl bei dem Gedanken oder?
Nicht nur beim TV werden wir komplett überwacht. Nein! Apple und Motorola spielen dieses Spiel schon längst ein paar Schritte weiter. Warum denn nur die eigenen vier Wände aufnehmen? Sie geben den unwissenden Konsumenten einfach ein mobiles Gerät in die Hand und lassen sie – wie zum Beispiel beim Motorola Moto X – die Worte „Google Now“ oder bei den geliebten Apple Geräten „Hallo Siri“ rufen und schon nehmen die Hersteller alles auf. Seit dem Update auf Version iOS 8 macht das das iPhone oder iPad übrigens ganz von alleine, wenn du Siri in den Einstellungen nicht explizit deaktivierst. Und zwar alles – 24 Stunden rund um die Uhr.
Apple schreibt dazu in den eigenen Richtlinien: „Wenn Sie Siri und die Diktierfunktion verwenden, wird alles, was Sie sagen bzw. diktieren, aufgezeichnet und an Apple gesendet, damit die Anfragen verarbeitet werden können.“
Das wohl größte Problem daran ist wohl, dass wir uns die digitale Wanze, die uns rund um die Uhr überwacht, selbst kaufen, ohne sich Gedanken über die Konsequenzen zu machen, wenn wir persönliche Daten über Körperfunktionen, Aufenthaltsort und sonstige Befindlichkeiten preisgeben. Zukunft in allen Ehren. Aber geht das nicht ein bisschen zu weit?
Dank „Siri“ wird alles, was wir sagen, aufgezeichnet und an Apple geschickt.
Mit „Google Now“ ist auch auf dem Android System des Moto X Sprachsteuerung möglich – direkte Weitergabe an Motorola inklusive.
In der modernen Zeit der Schnelllebigkeit, in der sich alle ich mit ihrem Smartphone beschäftigen und Technik den höchsten Stellenwert seit je zuvor erreicht hat, sind wir vor allem von einem abhängig – dem Strom. Denn nur wenn er fließt, haben wir die Möglichkeit, unseren Alltag unbeschwert weiter fortzuführen, wie wir es gewohnt sind. Blöd nur, dass die Akkulaufzeiten unserer Smartphones die Nutzungsdauer unserer Geräte weit unterschreiten. Doch hier hat sich in den letzten Jahren eine Lösung etabliert: Powerbanks – kleine Kästen für die Hosentasche, die unser Smartphone im Notfall mit Saft versorgen. Doch auch sie sind schnell ausgereizt und stoßen an die Grenzen ihrer Kapazität. Und genau da setzt „kraftwerk“– ein Kickstarterprojekt aus Deutschland – an.
Was ist „kraftwerk“?
Auf den ersten Blick sieht die Powerbank vom deutschen Hersteller eZelleron ganz gewöhnlich aus. Nun, zugegeben: das Design fällt für so einen Alltagshelfer recht schick aus. Verschiedene Farbkombinationen, eine abgerundete Form und der obligatorische USB-Port komplettieren den positiven Ersteindruck. Doch „kraftwerk“ ist alles andere als gewöhnlich.
Der kraftwerk Akku ist in verschiedenen Farben erhältlich.
Was macht „kraftwerk“ so besonders?
Der Unterschied zu den anderen Powerbanks liegt im Detail. Denn wie so oft kommt es auf die inneren Werte an. Und hier überzeugt „kraftwerk“ auf ganzer Linie. Denn im Inneren des kleinen Stars steckt eine Brennstoffzelle. Jetzt fragst du dich bestimmt: „Moment mal, eine was…?“ Und das ist auch verständlich. Doch so ungewöhnlich das klingen mag, so praktisch ist es. Denn die Vorteile liegen klar auf der Hand. Mit ganz gewöhnlichem Feuerzeuggas kann ein Gas-Tank, der sich im Inneren verbirgt, innerhalb von 3 Sekunden aufgefüllt werden und sorgt fortan für Strom und somit dafür, dass dir dein Handy nicht mehr ausgeht. Einzige Voraussetzung: Du brauchst genug Feuerzeuggas!
In 3 Sekunden ist das kraftwerk mit gewöhnlichem Feuerzeuggas wieder komplett aufgeladen.
Wieviel Power steckt in dem Kraftpaket?
Soviel sei gesagt: eine ganze Menge. Anders als gewöhnliche Powerbanks, die meist „nur“ mit 3.000 oder 10.000 mAh daherkommen, tritt „kraftwerk“ mit 25.000 (!) Milliampere-Stunden auf. Somit ist der unscheinbare Kasten in der Lage, ein komplett leeres Smartphone circa 11 Mal aufzuladen – Rekordwert! Das bedeutet, egal wo du bist, ob in der Arktis, im Dschungel oder in der Stadt – das lästige Problem mit der Ausdauerschwäche deines Akkus bist du los, wenn du bereit bist, hierfür etwas Geld in die Hand zu nehmen.
Das kraftwerk hält für ca. 11 Aufladungen deines Smartphones.
Was kostet „kraftwerk“?
Fürstlich bezahlen lässt sich eZelleron ab Dezember 2015. Wenn man den Angaben auf der Plattform von Kickstarter vertraut, so liegt die unverbindliche Preisempfehlung bei um die 149 Euro. Doch hierfür bekommst du einen stets treuen Wegbegleiter, dem nur selten der Saft ausgeht und der sich mit ein wenig Feuerzeuggas zufrieden gibt. Wenn du also schon immer von so einer Art der portablen Steckdose geträumt hast, kannst du hier zuschlagen. Auch wenn die gewünschte Summe auf Kickstarter bereits erreicht wurde, so läuft die Finanzierung noch weiter. Für 99$ bekommst du voraussichtlich ab Dezember diesen Jahres eine exklusive Powerbank der besonderen Art und hilfst obendrein dem Unternehmen.
Mehr über den Power-Akku und den aktuellen Entwicklungsstand auf hellokraftwerk.com.