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    Ajoure Blog Seite 254

    Crossfit-Training für Zuhause

    Crossfit liegt derzeit voll im Trend. Die Sportart hat eine unglaubliche Entwicklung hingelegt. Erfunden in den 1980er Jahren, von dem ehemaligen Leistungsturner Greg Glassman, entwickelte sich Crossfit zu einer weltweit vernetzten Anhänger-Gruppe, die mittlerweile in mehreren tausend Crossfit-Boxen (Studios) rund um den Globus trainiert. Die Hauptidee Glassmans war, ein Work-Out zu entwickeln, um das Training abwechslungsreicher zu gestalten. Dafür nahm er Übungen aus den Bereichen Turnen, Leichtathletik und Gewichtheben. Ein Crossfit-Work-Out besteht aus einigen Übungen, die innerhalb eines WODs (Workout of the day) versammelt sind.

    WOD ist also eine kompakte Trainingseinheit, die aus unterschiedlichen Übungen, wie beispielsweise Liegestütze, Sit-ups, Kniebeugen, oder Klimmzüge besteht. Ein WOD deckt meistens die Bereiche Kraft, Ausdauer und Schnelligkeit ab. Die Ausführung eines WODs kann unterschiedlich verlaufen: auf Zeit, Runden auf Zeit, AMRAP („As Many Rounds As Possible” bzw. „As Many Repetitions As Possible“) oder EMOTM („Every Minute On The Minute“ – bestimmte Anzahl von Wiederholungen pro Minute).
     

    Darauf musst du beim Crossfit-Training achten

    Im Prinzip gibt es beim Crossfit drei Grundregeln, die du unbedingt beachten solltest:

    • Achte auf deine Technik: Jeder Bewegungsablauf einer Übung soll technisch einwandfrei ausgeführt werden. Die Kontrolle darf zu keinem Zeitpunkt verloren gehen, denn sonst leidet die Effizienz und du läufst Gefahr, dich während des Trainings zu verletzen.
    • Bleib konstant: Das Crossfit-Training ist sehr intensiv. Du musst aber während des gesamten Work-Outs dein Trainingsniveau beibehalten, ohne dabei die Technik aus den Augen zu verlieren.
    • Intensität: Die Trainingsintensität darf erst dann gesteigert werden, wenn du die Übungen technisch perfekt beherrschst und sie über längere Zeit ohne Technikeinbuße ausführen kannst.

    Führst du dein Training zu Hause durch, vergiss deine eigene Sicherheit nicht! Ist eine Übung von der technischen Seite her zu kompliziert, wähle eine andere aus, die du gut beherrschst. Ansonsten ist es ratsam, in Anwesenheit eines Partners zu trainieren. Zum einem bekommst du so eine zusätzliche Portion Motivation, zum anderem kann dir der Partner bei schwierigeren Bewegungen Hilfestellung leisten.

    Niemals ohne Warm-up anfangen!

    Das richtige Aufwärmen ist nicht nur beim Crossfit ein fester Bestandteil des Trainings. Mit der Aufwärmphase bringst du deinen Körper auf Betriebstemperatur und bereitest ihn so auf das eigentliche Training vor. Beim Crossfit ist das Warm-Up jedoch etwas komplexer. Man hört oft, dass „das Warm-up beim Crossfit härter als das Training ist” – daran erkennst du, wie anstrengend diese Sportart ist. Das Aufwärmen dauert in der Regel zwischen acht und 15 Minuten, in denen die komplette Muskulatur angesprochen werden soll. Das Warm-Up stellt ein Zirkeltraining dar, währenddessen die Körpertemperatur und die Herzfrequenz erhöht werden. Darüber hinaus führt man ein Dehnprogramm sowie einige Übungen durch, die den Körper auf ein Athletiktraining richtig vorbereiten. Zu den Bewegungen gehören unter anderem einige ziehende und drückende Bewegungen, wie auch das Beugen und Strecken der Hüfte, Beine und des Rumpfs.

    Die 10 besten Crossfit-Übungen für das Training daheim

    Wenn du aus verschiedenen Gründen nicht ins Fitnessstudio gehen kannst, um dort dein Crossfit Training zu absolvieren, kannst du dein Workout in das Wohnzimmer verlegen. Manche Crossfit-Übungen lassen sich nämlich überall ausführen, du benötigst dafür keine speziellen Geräte oder sonstige Ausrüstung. Wichtig ist jedoch ein solides Schuhwerk, um während des Trainings einen stabilen Stand zu haben.

    Von diesen Übungen wirst du begeistert sein:
     

    1. Lunges

    Crossfit Zuhause Lunges

    … ist die englische Bezeichnung für Ausfallschritte.

    Ausführung: Aufrecht stehend die Füße etwa hüftbreit nebeneinander stellen. Blicke geradeaus, spanne dabei die Bauchmuskeln an und bilde im Bereich des unteren Rückens ein leichtes Hohlkreuz. Aus dieser Stellung machst du mit einem Bein einen Schritt nach vorne, und zwar so weit, dass deine Unter- und Oberschenkel den rechten Winkel nicht unterschreiten. Deine Knie dürfen dabei nicht über deine Fußspitzen hinausragen. In dieser Phase atmest du ein. Es ist wichtig, dass die Knie in die gleiche Richtung zeigen wie deine Fußspitzen. Halte die aufrechte Position, ohne zu wackeln. Die Muskelanspannung hilft dir dabei. Zum Schluss drückst du dich mit der Ferse des vorderen Fußes nach hinten ab und kehrst in die Ausgangsposition zurück. In dieser Phase atmest du aus. Halte zwischen Ober- und Unterschenkel stets einen Winkel von 90 Grad ein, damit das Kniegelenk nicht überstrapaziert wird.

    Beteiligte Muskeln: Großer Gesäßmuskel – M. gluteus maximus, Vierköpfiger Oberschenkelmuskel – M. quadrizeps femoris
    Unterstützende Muskulatur: Beinbeuger – M. biceps femoris

     

    2. Sumo Squats

    Crossfit Zuhause Sumo Squats

    …eine sehr effektive Beinmuskelübung, die leider immer noch wenig populär ist.

    Ausführung: In der Ausgangsstellung stellst du deine Füße etwa schulterbreit auf (in einem Winkel von 10-20 Grad nach außen gedreht). Knie bleiben leicht angewinkelt, Rücken gerade, dein Kopf bildet die Verlängerung der Wirbelsäule. Die Arme lässt du vor dem Körper ausgestreckt, oder verschränkst sie vor ihm. Jetzt beugst du langsam und kontrolliert die Beine in den Kniegelenken, bis die Oberschenkel parallel zum Boden sind. Deine Knie dürfen nicht über die Zehenspitzen hinausragen, deswegen solltest du den Po nach hinten herausstrecken (das schont die Kniegelenke). Die Knie sollten in die gleiche Richtung zeigen wie deine Zehenspitzen. In der zweiten Übungsphase gehst du zur Ausgangsposition zurück, indem du die Beine in den Kniegelenken wieder streckst (nicht vollständig durchdrücken!).

    Zielmuskeln: Vierköpfiger Oberschenkelmuskel – M. quadrizeps femoris; Beinbizeps – M. biceps femoris; Dreiköpfiger Adduktor – M. adductor; Großer Gesäßmuskel – M. gluteus maximus
    Unterstützende Muskulatur: Rückenstrecker – M. erector spinae

     

    3. Burpees

    Crossfit Zuhause Burpees

    Mit Burpees (Liegestützsprung) sprichst du deine gesamte Muskulatur an. Die Übung ist zwar technisch nicht schwer, man sollte jedoch einige Hinweise beachten. Damit der Ablauf fließend ist, sollte die Atmung in die Bewegung gut integriert werden.

    Ausführung: Stell dich aufrecht, die Füße etwa hüftbreit voneinander entfernt. Nun gehst du in die Hocke (dabei ausatmen), die Hände platzierst du auf dem Boden. Erneut einatmen, den Kopf anheben, damit du nach vorne schauen kannst und dann mit den Beinen nach hinten springen. Jetzt befindest du dich in einer Liegestützposition mit gestreckten Armen. Ausatmen. Von dieser Position aus springst du beim Einatmen mit den Füßen nach vorne zwischen die Hände. Beim erneuten Ausatmen springst du zum Schluss hoch und streckst dabei die Arme hoch. Danach die ganze Bewegung wiederholen.

    Zielmuskeln: Mit Burpees trainierst du im Prinzip deinen gesamten Körper, also die Arme, Schultern und Brustmuskeln sowie die Bauch-, Rücken- und Beinmuskulatur.

     

    4. Sit-Ups

    Crossfit Zuhause Sit-Ups

    Mit Sit-Ups, auch Crunchies genannt, stärkst du deine geraden Bauchmuskeln.

    Ausführung: Für diese Übung legst du dich mit leicht angewinkelten Beinen auf den Rücken. Die Fersen bleiben aufgestellt. Isomatten, oder sonstige Unterlagen, können dabei hilfreich sein. Der Kopf wird leicht angehoben und die Bauchmuskeln angespannt, damit es zu keiner Hohlkreuzbildung kommt. Die Arme hältst du entweder neben dem Körper, oder verschränkt hinter deinem Kopf. Achte jedoch darauf, dass du dann den Kopf mit den Händen nicht nach vorne ziehst, sonst kann es zu einer Verletzung im Bereich Halswirbelsäule kommen. Von der Grundposition aus hebst du langsam und ohne Schwung den Oberkörper nach oben – bis zu einem Winkel von etwa 45 Grad. Danach wird der Oberkörper langsam zur Ausgangsposition abgesenkt. Achte auf deine Atmung: Beim Einrollen ausatmen, beim Strecken einatmen.

    Beanspruchte Muskeln: Gerader Bauchmuskel – M. rectus abdominis; Pyramidenförmiger Muskel – M. pyramidalis
    Unterstützende Muskulatur: Schräger Bauchmuskel – M. obliquus abdominis

     

    5. Mountain Climbers

    Crossfit Zuhause Mountain Climbers

    Diese Übung ist ein wahrer Allrounder. Mountain Climbers trainieren gleichzeitig Bauch, Rücken, Po und Beine. Die Übung ist eine Kombination aus Liegestütze und Wechselsprung. Sie ähnelt den Bewegungen, die beim Bergsteigen ausgeführt werden. Daher auch der Name “Mountain Climbers” (zu Deutsch “Bergsteiger”).

    Ausführung: Du begibst dich in die Liege-stützposition. Der gesamte Körper soll angespannt sein. Der Kopf befindet sich in Verlängerung der Wirbelsäule, deine Schultern hältst du über deinen Händen. Jetzt winkelst du ein Bein an und stellst den Fuß dieses Beines auf den Boden (etwa auf Hüfthöhe). Der nächste Schritt ist ein Wechsel der Fußposition, der sprunghaft und dynamisch erfolgen soll. Jetzt wird das andere Bein angewinkelt. Während der Ausführung bleibt das hintere Bein gestreckt, dessen Fuß stützt sich mit den Zehen ab, die Ferse ist angehoben.

    Trainierte Muskulatur: Trizeps, Rückenstrecker, Gerader Bauchmuskel, Beinstrecker, Beinbeuger, Gesäßmuskel und die Brustmuskeln. Außerdem verbesserst du dabei deine Ausdauer, Kraft sowie die Schnellkraft.
     

    6. Pistol Squats

    Crossfit Zuhause Pistol Squats

    Kniebeugen sind eine sehr populäre und effektive Übung, um die Beinmuskulatur zu trainieren. Die klassische Kniebeuge wird zweibeinig ausgeführt. Will man von dieser Übung noch mehr profitieren, kann man sie auf einem Bein machen. Daher auch der Name – Pistol squat.

    Ausführung: Du stellst dich auf ein Bein, der Standfuß liegt ganz auf dem Boden auf. Dein Oberkörper ist aufgerichtet und du blickst gerade nach vorne. Das freie Bein führst du gestreckt nach vorne, es bleibt in einem 45-Grad-Winkel zum Boden. Deine Arme hältst du fixiert vor den Körper, sie spielen bei dieser Übung eine stabilisierende Rolle. Die Übung beginnt mit dem Beugen des Standbeins, dein Körper geht dabei nach unten. Einatmen. Wichtig zu beachten: Das Kniegelenk darf nicht vor die Fußspit-ze des gleichseitigen Beins gelangen. Das nach vorne gestreckte Bein darf den Boden nicht berühren und muss stets angehoben werden. Du gehst bei der Kniebeuge so weit nach unten, bis sich der Oberschenkel des Standbeins parallel zum Boden befindet. Danach das belastete Bein strecken und zur Ausgangsposition zurückkehren (beim Strecken des Beines ausatmen). Anfänger können die klassische Kniebeuge auf beiden Beinen machen.

    Trainierte Muskulatur: Pistol squat trainiert vor allem den Beinstrecker (M. quadriceps femoris). Des Weiteren sind auch der Gesäßmuskel (M. gluteus maximus), der untere Rücken (M. erector spinae) und der Beinbeuger (M. biceps femoris) an der Übungsdurchführung beteiligt.
    Synergisten: Rückenstrecker; Adduktoren; Wadenmuskeln.

     

    7. Supermans

    Crossfit Zuhause Supermans

    Andere Bezeichnung: Rückenstrecken im Liegen. Es ist eine populäre Rückenübung, die ihren Ursprung in der Physiotherapie und Krankengymnastik hat.

    Ausführung: Lege dich mit dem Bauch auf den Boden, die Arme streckst du nach vorne und die Beine nach hinten aus.

    Die Übung erfolgt in vier Phasen:
    1: In dieser Phase hebst du deinen rechten Arm und dein linkes Bein ausgestreckt so hoch, wie du kannst. Am höchsten Punkt sollst du die Spannung für 1-2 Sekunden halten. Danach senke Arm und Bein wieder nach unten ab. Mit dem anderen Arm und Bein die Bewegung wiederholen.

    2: Jetzt gleichzeitig beide ausgestreckte Arme so weit wie möglich nach oben anheben und dann die Spannung für einige Sekunden halten. Danach die Arme wieder langsam nach unten absenken.

    3: Nun sind die Beine an der Reihe. Sie werden gleichzeitig vom Boden angehoben, die ausgestreckten Arme behalten weiterhin Kontakt mit dem Boden. Haben deine Beine den höchstmöglichen Punkt erreicht, hältst du wieder die Spannung. Zum Schluss beide Beine wieder nach unten ablassen.

    4: Der schwierigste Teil. Zeitgleich werden in der vierten Phase beide Arme und beide Beine im ausgestreckten Zustand nach oben angehoben. Am höchsten Punkt die Spannung wieder für einige Zeit halten. Danach kehren die Arme und Beine zum Boden zurück.

    Zielmuskel: Rückenstrecker (M. erector spinae) und Großer Gesäßmuskel (M. gluteus maximus).

     

    8. Push-Ups (Liegestütze)

    Crossfit Zuhause Push-Ups

    Bei der Effektivität sind Liegestütze kaum zu übertreffen. Während dieser Übung lastet fast das gesamte Körpergewicht auf dem Oberkörper, dabei werden viele wichtige Muskelgruppen beansprucht. Außerdem müssen die Rumpf- und Beinmuskeln angespannt sein, um die Übung richtig und effektiv durchzuführen.

    Ausführung: Auf dem Bauch liegend, legst du deine Hände schulterbreit auf Höhe der Brust auf dem Boden ab, deine Finger zeigen nach vorne. Der Körper ist gestreckt, die Füße maximal schulterbreit auf den Boden abgestellt und das Gewicht gleichmäßig auf den Fußballen und die Zehen verteilt. Bauch und Gesäß anspannen. Jetzt beugst du die Ellenbogen und lässt den Körper langsam nach unten ab. Dabei gehst du so tief runter, bis zwischen der Brust und dem Boden nur noch Platz für eine Faust ist. Danach den Körper wieder nach oben hochdrücken. Beim Absinken einatmen, beim Durchdrücken ausatmen.

    Trainierte Muskulatur: großer Brustmuskel.
    Synergisten: Trizeps, großer Brustmuskel, vorderer Deltamuskel. Stabilisatoren: Bauchmuskel (gerade und schräg außen), Hüftbeuger und Bizeps.

     

    9. Plank (Unterarmstütz)

    Crossfit Zuhause Plank

    Dabei handelt es sich um eine statische Übung, die vor allem deinen Bauch in Form bringt. Es ist eine klassische Bodyweight-Übung – sie wird nur mit eigenem Körpergewicht ausgeführt.

    Ausführung: Den Unterarmstütz gibt es in verschiedenen Varianten. Der klassische Plank sieht wie folgt aus: In einer liegenden Position auf dem Bauch, stützt du deinen Oberkörper auf den Unterarm. Deine Ellenbogen hältst du auf Schulterhöhe. Die Füße halten nur über die Zehe den Bodenkontakt. Jetzt spannst du deine gesamte Muskulatur an und bringst den Bauch-Hüftbereich in eine Linie mit den Schultern und Beinen. Dabei ganz normal atmen.

    Geforderte Muskulatur: Hauptsächlich die Bauchmuskeln, obwohl eine Vielzahl weiterer Muskelgruppen an der statischen Haltearbeit teilnehmen (Trizeps, Schulter-, Brust- und Beinmuskeln).

     

    10. Hollow Rock

    Crossfit Zuhause Hollow Rock

    Mit dieser Übung stärkst du deinen Rumpf und verbesserst die Rumpfstabilität.

    Ausführung: Du legst dich mit dem Rücken auf den Boden und spannst den Oberkörper an. Jetzt den Bauch zum Boden ziehen und den Rücken von den Schultern bis zum Po einrollen, sodass nur noch der untere Rücken und die Hüfte Kontakt mit dem Boden haben. Die Arme bleiben über dem Kopf ausgestreckt (Oberarme direkt neben den Ohren halten). Die Beine hältst du leicht über dem Boden zusammen. Aus dieser Position schaukelst du jetzt kontrolliert zurück und vor, der Rücken bleibt weiterhin rund. Der Winkel zum Körper ist unverändert, die Beine nicht aufrichten!

    Beteiligte Muskeln: gerader Bauchmuskel
    Synergisten: seitliche Bauchmuskeln

    Setz dir ein Ziel!

    Das Ziel ist entscheidend

     

    Fotos: estradaanton; undrey; xamyak13; Sebastian Gauert; georgerudy; Kir Smyslov; Maridav; auremar; Jacob Lund / stock.adobe.com

    Shaun das Schaf – der Film: Filmkritik & Trailer

    Shaun das Schaf – Der Film: Die Story

    Jeden Tag dasselbe Spiel. Der Farmer und Hund Bitzer starten den Tag mit der Checkliste und jeder Tag läuft im immer gleichen Trott. Shaun beschließt das zu ändern und heckt, zusammen mit den anderen Tieren, einen raffinierten Plan aus um endlich mal einen freien Tag zu bekommen.

    Doch der Plan geht nach hinten los, als der Wohnwagen, in den die Schafe den schlafenden Farmer gesteckt hatten, sich selbständig macht und den Tieren auf und davon fährt und in der großen Stadt verschwindet.

    Shaun beschließt den Farmer zu suchen und ihn wieder zurück zu bringen. Doch seine Schaf-Freunde lassen ihn auch dieses Mal nicht im Stich. Und so zieht die schräge Truppe los, durch die Stadt, die vor Gefahren und Menschen nur so wimmelt.

     

     

    Tierisch gut gemacht

    Shaun, das wohl witzigste und coolste Schaf der Welt, hat nun (zu recht!) einen Kinofilm bekommen.

    Wer das gewitzte Schaf und seine Freunde aus der Serie kennt, weiß was ihn hier erwartet. Wer die Serie noch nicht kennt, sollte dies unbedingt nachholen. Denn mit Shaun und der restlichen Truppe um den Farmer und seinen Hund Bitzer hat das britische Studio „Aardman Animation“, neben Wallace & Gromit, eine weitere tolle Erzählwelt geschaffen. Und wo die Serie mit kurzen Episoden doch immer so schnell wieder vorbei ist, kann der Film auf 85 Minuten einfach viel ausführlicher sein und eine etwas größere Geschichte erzählen.

    Der Film schafft es dabei, neben der schön erzählten Geschichte, immer wieder augenzwinkernd satirische Elemente einzubauen, die so nur die Erwachsenen verstehen werden, aber die die Kinder nicht überfordern oder stören. Auch verzichtet der Streifen gekonnt zu überdreht und hektisch zu werden. Hält aber sein Erzähltempo relativ konstant und wird somit zu keiner Zeit langweilig.

    Neben den liebevoll angelegten und animierten Charakteren und den tollen Kulissen, ist es vorallem die Musik, die zum einen unzählige Varianten des bekannten Shaun-Thema bereit hält, aber auch einige andere schöne Musikstücke gekonnt und passen in die Geschichte einbindet. Die gelungene Kombination dieser Elemente schafft es dann auch, den Film von Anfang bis Ende rund und aus einem Guss wirken zu lassen.

     

    Unbedingt an-shaun

    „Shaun das Schaf – Der Film“ ist ein lustiges Abenteuer für die ganze Familie und nicht nur für Kinder. Denn, auch wenn alles recht kindgerecht daher kommt, wer ein klein wenig das Kind in sich bewahrt hat, wird seine helle Freude an Shaun und seinen Freunden haben.

     

    Die beliebte Comicserie Shaun - das Schaf jetzt auch als Kinofilm - absolut gelungen!
    Kinostart: 19. März 2015

     

    Kinoplakat: StudioCanal

    Look der Woche: Adam Lambert

    Seine Stimme kennnen nicht nur eingefleischte American Idol Fans: Adam Lambert machte nach seiner Teilnahme 2009 eine steile Karriere, landete mit „Whataya Want From Me“ einen weltweiten Top 10 Hit und wurde sogar schon für einen Grammy nominiert.

    Obwohl er bei American Idol nur Zweiter wurde, ist er einer der erfolgreichsten Künstler, die jemals an der Casting-Show teilgenommen hatten. Seine Songs und Alben haben sich bis heute über 6 Millionen Mal verkauft, seine Touren und Konzerte sind stets bis auf den letzten Platz gefüllt und Kritiker sind hin und weg von seinen Entertainer-Qualitäten. Auf der Bühne blüht der 33-jährige auf wie kein anderer und begeistert mit kraftvoller Stimme und beeindruckenden Shows.

    Heute ist er unser Look der Woche.

    adam-lambert

    Adam Lambert ist bekannt für seinen dramatischen Look: Komplett in Schwarz, dunkel umrandete Augen und akribisch gestylte Haare sind für ihn typisch. Es geht aber auch etwas zurückhaltender. Wir mögen sein Jeans-Outfit, das vor allem jetzt gerade gut zum frühlingshaftem Wetter passt.

    Hier geht es zum Nachstylen.

    t-shirt-von-hilfiger
    T-Shirt von Tommy Hilfiger

    Jeans-Hemd-von-Sisley
    Jeans-Hemd von Sisley

    Jeans-G-Star
    Jeans von G-Star

    adidas-superstar
    Schuhe von Adidas

    Ring
    Ring von Baldessarini

    Foto: (c) Sony Music

    Cubi Smartwatch – Kommunikation für Kinder

    Die Wearables * werden immer populärer. Nach Smartphones und Tablets erscheint auf dem Horizont ein neuer Vertreter der mobilen Endgeräte: Die Armbanduhr mit integriertem Betriebssystem und Internetanschluss (Smartwatch).

     

    Smartwatches auf dem Vormarsch

    Als den Smartwatch-Vorreiter kann man das Projekt „Pebble“ bezeichnen. Seit dieser Zeit wurde der Smartwatch-Markt regelrecht revolutioniert. Fast jeder bekannte Hardware-Hersteller wie Apple, Samsung, LG oder Motorola, entwickelt seine eigene intelligente Uhr. Die Kundenerwartungen für das neue Gadget sind groß, denn die Uhren bieten einige nützliche Vorteile an: Sie haben ein geringes Gewicht, die Hände bleiben frei und die Nähe zum Träger ist noch größer als bei den Smartphones. Des Weiteren spielt für die Anwendungsentwickler die Körpernähe eine große Rolle, denn so können verschiedene Sensoren für die Körpertemperatur, Pulsfrequenz und andere physische Faktoren leicht eingesetzt werden (siehe Apple Health-Kit).

    Die Hersteller sehen in dieser Technologie auch eine gute Chance, eine Smartwatch speziell für Kinder zu entwickeln. Dies haben die Apple-Techniker früh erkannt und eine solche Uhr für Kids – „Cubi“ – herausgebracht. Weil ein iPhone aufgrund der aufwändigen Technik für kleine Kinder zu früh kommt, ist der „Cubi“ eine sehr gute Alternative. Kids wollen ja auch schon miteinander kommunizieren und „Cubi” erfüllt ihnen diesen Wunsch.

     

    Die Funktionen der Cubi Smartwatch für Kinder
    Die Funktionen der Cubi Smartwatch für Kinder

     

    „Star Trek Communicator“ am Handgelenk

    Kunterbunte Farben der Apple Smartwatch, sowie sein futuristisches Design, lassen eine Ähnlichkeit an Science-Fiction und Star Trek zu. „Cubi” ist zwar kein Telefon, Kinder können jedoch damit Sprachnachrichten an ihre Eltern und Freunde verschicken, empfangen, oder, – was auch sehr wichtig ist – per Knopfdruck einen Notfall-Alarm auslösen. Die Sprachnachrichten werden von dem eingebauten Mikrofon aufgenommen und Dank dem 3-G-Modul versendet. Da die Nachrichten versenden und empfangen werden, muss man sie auch abspielen können. Diese Funktion ermöglicht ein eingebauter Lautsprecher. Für die Kids ist es umso attraktiver, denn sie fühlen sich dadurch wie stolze Besitzer eines vollwertigen „Communicators”. Ein weiteres Feature ist die Möglichkeit, sich dank NFC-Technik mit anderen Kindern zu vernetzen, sofern diese den „Cubi” auch ihr Eigen nennen können. Werden zwei Geräte aneinander gehalten, so ist man mit seinem Freund/-in vernetzt und kann miteinander Nachrichten austauschen.

     

    Kontakte können mit Fotos angelegt und kinderleicht angerufen werden.
    Kontakte können mit Fotos angelegt und kinderleicht angerufen werden.

     

    Kindersicherheit

    Neben den spielerischen Funktionen, mit denen die Smartwatch ausgestattet ist, spielen die Sicherheitsaspekte beim Erwerb dieser Uhr eine wichtige Rolle. Dank eingebautem GPS-Chip können Eltern ihre Kinder orten. Außerdem kann man Zonen definieren, aus denen sich die Kids nicht entfernen dürfen – ansonsten werden die Eltern sofort benachrichtigt (ähnlich wie bei anderen Smartwatches wie LGs KizOn oder Flip). Ob man seine Kinder unter Beobachtung haben will oder nicht, bleibt natürlich immer eine persönliche Entscheidung. „Cubi” hat auch eine eingebaute Taschenlampe an Bord. Der Akku soll bei normaler Verwendung bis zu 24 Stunden halten. Bei intensiver Nutzung ist jedoch nach etwa fünf Stunden Schluss. Der Preis liegt derzeit bei rund 85 Euro (100 US-Dollar). Weitere Details auf Heycubi.com
     

    Die Cubi Smartwatch hat einen Alarm-Knopf, um bei Gefahr sofort die Eltern informieren zu können.
    Die Cubi Smartwatch hat einen Alarm-Knopf, um bei Gefahr sofort die Eltern informieren zu können.

     

    * Als Wearables werden alle technischen und elektronischen Geräte bezeichnet, die man am eigenen Körper trägt. Der Begriff kommt vom Englischen „to wear something”, was im Klartext „etwas tragen” bedeutet.
     

    Fotos: BeLuvv.com

    Dani Fehr – alias Artofdan im Interview

    Hallo Dan, vielen Dank zuerst einmal für deine Zeit. Wir bewundern schon eine ganze Weile deine Werke und wissen, dass du in der Schweiz ein sehr angesehener und bekannter Fotograf im Bereich „künstlerischer Akt“, nackte Kunst, Erotik, Dessous, Beauty- und Portrait bist. Du fotografierst für große Magazine wie das Penthouse, oder für die METART. Uns hat vor allem die erotische Kunst sehr fasziniert, die deine Bilder zeigen. Es gibt zahllose Fotografen, die Akt fotografieren. Aber deine Bilder haben etwas ganz Besonderes.

    Kannst du uns darüber etwas mehr erzählen? Woher nimmst du diesen Zauber?

    Die Leidenschaft, Bilder von weiblichen Schönheiten zu erschaffen, begleitet mich schon sehr lange. In meiner Jugendzeit begann ich, Aktbilder mit Pinsel und Bleistift aufs Papier zu bringen. Diese Passion begleitete mich viele Jahre. Auch das Umsetzen von Landschafts- und Street-Fotografie zählte zu meinen damaligen Kunstausrichtungen. Vor gut acht Jahren kaufte ich mir meine erste digitale Spiegelreflexkamera. Zeitgleich war es der Startschuss, meinen langersehnten Wunsch zu erfüllen, Akt- und Erotikfotografien von weiblichen Schönheiten darzustellen.

     

    Fotograf Dani Fehr
    Fotograf Dani Fehr

     

    Würdest du behaupten, dass du diese erotische Kunst mit jeder Frau erreichen könntest?

    Ich denke nicht, dass die Art, wie ich Bilder umsetze, mit jeder Frau möglich ist. Mal abgesehen vom Äußerlichen, was sowieso eine Frage des unterschiedlichen Geschmacks ist,  gehört für gewisse Bildwelten, im Bereich Erotik, ein große Portion Talent und Leidenschaft seitens des Models dazu, sodass die letztendlichen Arbeiten zu etwas Besonderem werden und sich von der breiten Masse abheben. Somit sind dann die entstandenen Bilder das Resultat von einem Teamwork und harmonischem Zusammenspiel zwischen Model und Fotograf.

    Weißt du schon vorher, ob es DAS Bild wird, was du dir vorstellst?

    Für sehr viele Bildumsetzungen habe ich im Vorfeld klare Vorstellungen und bin oftmals überrascht von den Resultaten. Viele Arbeiten entstehen jedoch auch spontan während des Shootings. Einige Bilder, welche unter letzteren Voraussetzungen entstanden, zählen zu meinen besten und erfolgreichsten Werken.

    Hattest du von Anfang an in deiner Fotografie-Karriere diesen Kunstfaktor mit in deinen Bildern? Oder hat sich dieser erst mit den Jahren entwickelt?

    Ideen und Visionen hatte ich schon viele Jahre zuvor – noch bevor ich überhaupt mit der Akt- und Erotikfotografie angefangen habe. Seit meinem ersten Shooting war und ist es mir immer wichtig, dass meine Arbeiten stets mit Stil und einem besonderen Charakter umhüllt sind. Es ist für mich entscheidend, dass meine Bildsprache und persönliche Note in meinen Werken erkennbar ist.
     

    Autumn Angel - Artofdan
     

    Viele glauben leider viel zu oft, dass man solche Bilder einfach aus der Hüfte schießt. Hast du vielleicht einen Tipp für Fotografen bzw. diese, die es noch werden wollen, was das A und O ist, um so eine Arbeit abzuliefern?

    Viele Bilder sehen oft einfacher aus, als diese es letztendlich wirklich sind. Da ich nur mit natürlichem Licht arbeite und somit niemals Blitz, Scheinwerfer, oder Aufheller verwende, ist meine Arbeitsweise oftmals nicht ganz einfach, zumal man von den gegebenen Lichtverhältnissen abhängig ist und diese nicht per Knopfdruck beeinflussen kann. Die Art meiner Bilder ist von sehr vielen Faktoren geprägt.

    So zum Beispiel das Wissen, was die Ausrüstung kann, die Beurteilung der Lichtverhältnisse und die Standortwahl der Bildumsetzungen. Auch ist die Auswahl des Models und die Harmonie ein wichtiger Faktor für erstklassige Arbeiten. Letztendlich trägt heutzutage der Feinschliff mit Photoshop sehr viel dazu bei, dass die entstandenen Werke einen persönlichen Stil beinhalten. Bestimmt ist einer der wichtigsten Punkte in meiner Art der Fotografie, dass das Model von der Arbeit und meinen Visionen überzeugt ist und entsprechend vor der Kamera, mit voller Überzeugung und Leidenschaft, agieren kann.

    Du arbeitest überwiegend ohne Visagistin. Hat das ein bestimmten Grund?

    Ich hatte sozusagen noch nie eine Visagistin dabei und meine Models schminken sich alle selbst. Auch dies meistens eher dezent, da ich die Natürlichkeit der Frauen mag. Selbstverständlich versuche ich auch bei meiner Modelwahl entsprechende Frauen zu finden, welche zu meiner Arbeit passen.
     

    Celestical - Artofdan
     

    Sind durch Programme wie Photoshop Make-Up Artists und Visagistinnen überflüssig geworden?

    Für meine Arbeitsweise ist natürlich Photoshop sehr hilfreich, sodass die entsprechende Bildauswahl mit Nachbearbeitung noch perfektioniert werden kann. Ich denke jedoch, dass für viele Sparten der Peoplefotografie, wie beispielsweise im Bereich „Glamour & Beauty“, Make-up Artisten und Visagistinnen von großer Wichtigkeit sind.

    Gibt es ein Model, das du für dein Leben gerne mal vor der Linse haben möchtest?

    Ich muss ehrlich gestehen, dass ich keine favorisierten Models habe. Schon gar nicht irgendwelche Berühmtheiten. Es gibt immer wieder Momente, bei denen ich spontan auf der Straße, oder beim Einkaufen, eine hübsche Frau sehe und ich mir dabei denke, dass diese gerade mein Wunschmodel wäre. Oftmals war ich auch schon spontan und überreichte, verbunden mit einem kurzen Gespräch, meine Visitenkarte. Leider ist es im Bereich, in welchem ich fotografisch tätig bin, nicht ganz einfach, dass spontan Menschen für eine Zusammenarbeit gefunden werden können.
     

    From the full moon story - Artofdan
     

    Eine unserer Lieblingsfragen, die wir gerne stellen: Gab es denn schon extrem verrückte Sachen an deinen Sets?

    Nun, für mich ist immer noch mein erstes Shooting eine meiner besonderen Geschichten. Das Model, mit welchem ich mich damals für das Shooting in einer alten Fabrik verabredete, meldete sich sehr kurzfristig krank. Da ich mir für Tests erstmals eine digitale Spiegelreflexkamera von einem Freund ausgeliehen hatte und auch die Location reserviert war, wollte ich das Shooting unbedingt umsetzen. Mir kam die spontane Idee, einen Escort-Service anzurufen, um abzuchecken, ob sich eine Dame auch für fotografische Zwecke anbieten würde. Dies mit Erfolg und einige Stunden später durfte ich auf etwas ungewöhnliche Weise mein erstes Shooting absolvieren – ich war von den Resultaten mehr als überwältigt – im Übrigen auch mein erstes „spontanes“ Fotomodel.

    Dan, Hand aufs Herz, hat man bei so extrem hübschen Frauen nicht auch mal Kopf-Kino?

    Ich denke, dass ich als Fotograf, welcher vorwiegend erotische Bildwelten realisiert, auch zu einer gewissen Weise meine eigenen sexuellen Visionen und Fantasien in meine Bildumsetzungen miteinbringe. Jedoch sehen die Bilder immer um ein Vielfaches erotischer aus, als es dann am Set effektiv war. Es wird hart gearbeitet und oftmals fehlt da die Zeit, dass zu sehr „Kopf-Kino“ mit ins Spiel kommen könnte.
     

    Morning Prayer - Artofdan
     

    Wo präsentierst Du Deine Arbeiten?

    Ich präsentiere einen Querschnitt meiner Arbeiten auf meiner Website (www.artofdan.com) und ich bin mit Portfolios auf verschiedenen Online Plattformen aktiv, wie beispielsweise model-kartei.de, view-stern.de, oder deviantart.com. Unter anderem arbeite ich für METART und das VOLO Magazin. Meine Arbeiten sind Bestandteil von erotischen Jahreskalendern, Online-Magazinen und Büchern. Mein aktuelles Buch „Naked Dream Girls“, herausgegeben vom Verlag „Edition Reuss“, ist seit dem letzten Herbst im Handel erhältlich. In der Vergangenheit erreichten einige meiner Arbeiten auch diverse Erfolge an internationalen Wettbewerben, wie zum Beispiel am „Trierenberg Super Circuit“ oder „The Spider Award“.

    Bietest Du auch Workshops an?

    Immer wieder biete ich Akt- und Erotikworkshops an. Diese finden in der kühleren Jahreszeit in meinem Studio, in der Ostschweiz, statt. In den Sommermonaten realisiere ich Workshops an unterschiedlichen Outdoor-Locations in meiner Region. Neben dem Umgang mit dem vorhandenen Licht, wird das Arbeiten und die Bildgestaltung mit dem Model geübt und entsprechende Bildsets kreiert. Die Teil-nehmerzahl ist meistens auf vier Personen beschränkt. Ebenfalls besteht die Möglichkeit, Einzelcoachings zu buchen.

    Vielen Dank für das tolle Interview und dass du uns einen kleinen Einblick hinter die Kulissen gestattet hast. Wir hoffen, in Zukunft noch viele weitere Bilder von dir sehen zu können.
     

    Aura - Artofdan

     

     
    Fotos: Artofdan

    Zukunft hat einen neuen Namen: Oculus Rift

    Langsam aber sicher ist es vorbei, dass man sich vor ein TV-Gerät setzt und Konsolen-Games spielt, oder einfach nur einen Film schaut. Billige 3D-Brillen, die auf der Nase irgendwann unangenehm werden und der Effekt eher schlecht als recht ist, sind so langsam aber sicher passé, denn die Oculus Rift ist hier!
     

    Die Zukunft heißt:
    Oculus Rift bzw. Oculus Rift DK2

    Eine “Rift-Brille” von Oculus ist die absolute Zukunft. Das heißt, du hast nicht mehr irgendwelche umständlichen Helme mit Stellschräubchen auf, die letztendlich für ein scharfes, oder besser gesagt, nicht scharfes Bild sorgen. Nein – bei der “Oculus Rift” handelt es sich um eine Art Ski-Brille, die einem tatsächlich den Atem raubt.

    Technisch ist die “Oculus Rift DK2” wirklich gut abgestimmt. Man hat zwar noch ein ganz leichtes Raster vor Augen, wodurch man erkennt, dass man sich in einem Game oder Film befindet, aber die Qualität und Bildschärfe sind sagenhaft.

    Anfang 2014 hat man schon via Youtube einige Game-Videos bestaunen können. Von Horror-Games bis hin zu “COD” war wirklich alles dabei. Und schon da waren wir von der Brille sehr angetan. Mittlerweile kannst du aber nicht nur spielen, sondern dir auch den puren Realismus via TV anschauen. Inzwischen nutzen sie auch einige große Hotels und Kreuzfahrtschiffe für Präsentationen ihrer Umgebung. Auch Möbelhäuser
    bieten sie ihren Kunden an, um zum Beispiel Einbauküchen präsentieren zu können.
     

    Ein ganz großer Abnehmer bzw. Befürworter ist die Pornoindustrie

    Pornos nicht nur schauen, sondern fast schon mit dabei sein, klingt natürlich sehr verlockend. Das amerikanische Magazin “Complex” hat dazu mit einigen Probanden Tests durchgeführt und ihnen Pornoszenen mit der “Oculus Rift” gezeigt. Und die Kandidaten waren sichtlich erstaunt:
     


     

    Natürlich wollen wir den ursprünglichen Einsatz der Brille nicht vergessen: GAMES!

    Inzwischen gibt es jede Menge Spiele, die mit “Oculus Rift DK2” kompatibel sind und zu denen du dich mit einer einfachen “Plug & Play-Funktion” connecten kannst. Welche Games dir aktuell zur Verfügung stehen, kannst du auf dieser Wiki-Seite ganz einfach heraus finden:

    Spiele mit Oculus Rift Unterstützung >>
     


     

    Wer dem Ganzen noch nicht richtig traut, ob kompatibel oder nicht, der kann natürlich auch auf die Konkurrenz warten. Sony hat bereits angekündigt, für die Playstation 4 ein ebenbürtiges Produkt auf den Markt zu bringen. Die “Virtual-Reality-Brille” soll unter dem (Codenamen) “Morpheus” an den Markt kommen. Was die Brille allerdings kosten wird, steht aktuell noch in den Sternen.

    Wie sich die Zukunft hier weiter entwickeln wird und welcher Hersteller sich letztendlich mit seinem Produkt durchsetzen wird, werden wir sehen. Fakt ist: Was die “Oculus Rift DK2” aktuell alles kann, ist sehenswert!

    Die Brille ist aktuell nur als Demogerät in den USA erhältlich und liegt preislich bei 350 Euro. Das finden wir im Preis-LeistungsVerhältnis wirklich fair. Das Erscheinungsdatum der ersten Brillen für den Endbenutzer dürfte in Kürze bekannt gegeben werden.

    Oculus Rift Daten im Überblick:

    Hersteller: www.oculus.com
    Preis: 350 Euro
    Erforderlich: Ein Windows 7 oder höher, Mac OS 10.8 oder höher, oder Ubuntu 12.04 LTS operating system, 2 USB ports, und ein DVI-D or HDMI Grafik Ausgang.

    Vorteile:
    – einzigartige 3D-Welt-Darstellung
    – besonders großes Sichtfeld
    – schnelle Reaktionszeit
    – Unterstützung vieler bekannter Entwicklerstudios wie Valve, Epic Games oder id Software

    Nachteile:
    – unterstützt nicht alle Spiele
    – geringe Auflösung
    – manche User klagen über Übelkeit

     
    Oculus Rift VR
     

    Fotos: Oculus PR

    Kingsman: The Secret Service – Filmkritik & Trailer

    Kingsman: The Secret Service – Die Story

    Die Kingsmen sind eine unabhängige, sehr geheime Agenteneinheit. Als bei einem Einsatz ein Mitglied ums Leben kommt, wird ein Nachfolger gesucht. Harry Hart (Colin Firth), einer der Topagenten der Einheit, schlägt den wenig passend erscheinenden „Eggsy“ (Taron Egerton) vor, den Sohn eines ehemaligen Agenten der Kingsmen, der Harry einst das Leben rettete und dafür mit dem eigenen bezahlte.

    Doch Harry sieht in dem Jungen nicht nur den Sohn, sondern auch viel Potential. Und so begibt sich Eggsy ins Ausbildungsprogramm der Kingsmen. Das zugleich ein Auswahlverfahren ist, um aus mehreren Kandidaten den Geeigneten auszuwählen.

    Während Eggsy zum Agenten herangezogen wird, geht Harry der Spur des getöteten Kingsman nach und stößt dabei immer wieder auf Milliardär Richmond Valentine (Samuel L. Jackson), der, vordergründig ein wahrer Wohltäter, scheinbar jede Menge Dreck am Stecken hat.

    Als die Gefahr erkannt wird, ist es fast schon zu spät. Die Kingsmen sind gefragt um die Welt zu retten.

     

     

    Von Agenten und anderen Irren

    Mit starker Besetzung, toll inszenierten Actionszenen und einer gelungenen Comicverfilmung, mit vielen Anleihen aus (Agenten-) Filmklassikern, ist „Kingsman: The Secret Service“ ein gelungener Wurf von „Kick-Ass“ Regisseur Matthew Vaughn.

    Dabei schafft es das Zusammenspiel aus Handlung, Action und Schauspielensemble eine so dichte Erzählatmosphere zu erschaffen, dass sie den Betrachter zu fast jeder Zeit bei der Stange hält. Die im Film erzählten drei Handlungsstränge um die Hauptfiguren, gespielt von Colin Firth, Samuel L. Jackson und Taron Egerton, wechseln gelungen hin und her und bleiben dabei immer miteinander verwoben.

    Auch wenn der Film ein erkennbar (verrückt erzähltes) klassisches Ende anstrebt und nie mit den krassesten Wendungen und Überraschungen daher kommt, ist er ein tolles Beispiel dafür, dass man mit Leidenschaft und einer Vision (und der nötigen Freiheit) tolle Filme erschaffen kann.

    Ebenso brilliant und neben Filmbösewicht Samuel L. Jackson am meisten hervorstechende Person, Colin Firth. Als knallharter, aber zugleich gentlemanliker, Superagenten Galahad, hat er hier die perfekte Rolle inne, die seine, bereits bei „The King’s Speech“ perfektionierte, Edelmann Attitüde, um die Seite des actiongeladenen Spions à la James Bond erweitert. Dabei merkt man, wie Firth unheimlich Spaß hat diesen Charakter zu geben.

    In Ton und Bild ist der Film ebenso stimmig und rund wie in der Erzählung selbst. Besonders die Actionsequenzen, mit gelegentlichen Zeitlupen Momenten und tollen Kamerafahrten, sind ganz großes Kino. Und wieder einmal ein Film, der beweist, dass übertriebenes Kameragewackel für Actionszenen nicht von Nöten ist.

     

    Spiel, Spaß und Action

    „Kingsman: The Secret Service“ ist stark gemachtes Actionkino, mit gut erzählter Geschichte, die sich aber nicht zu ernst nimmt und immer noch ein Augenzwinkern parat hat. Wer diese Mischung mag, der wird „Kingsmen: The Secret Service“ lieben!

     

    Kingsman: The Secret Service
    Kinostart: 12. März 2015

     

    Kinoposter: Twentieth Century Fox

    Look der Woche: Alexander Klaws

    Aus Deutschlands erstem Superstar ist einer der ganz großen Publikumslieblinge auf der Theater-Bühne geworden: Nach Chart-Hits feiert Alexander Klaws einen Musical-Erfolg nach dem anderen.

    Viele dachten schon, dass nach einem Nummer-1-Hit nicht mehr allzu viel kommen dürfte, aber Alexander Klaws hat seinen Kritikern das Gegenteil bewiesen. Nach diversen Singles und Alben an der Chartspitze probierte sich der heute 31-jährige mit Erfolg als Schauspieler und konnte in der Telenovela „Anna und die Liebe“ neben Jeanette Biedermann glänzen.

    Noch mehr aber beeindruckt er auf der Musical-Bühne: Seit 2006 war er unter anderem als Hauptrolle in „Tanz der Vampire“, „Tarzan“, „Der Schuh des Manitu“ oder aktuell in „Jesus Christ Superstar“ zu sehen. Positive Kritiken und ausverkaufte Auftritte machen ihn zu einer der Stars der Szene.
    alexander-klaws

    Heute zeigen wir ihn in unserem Look der Woche: Alexander kleidet sich gerne dezent und schick, mit eleganten Basics und Understatement-Farben. Hier geht es zum Nachstyling!

    hemd-olymp
    Hemd von Olymp

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    Weste von Topman

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    Jeans von Benetton

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    Schuhe von Hardrige

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    Uhr von Komono

    Foto: Nikolaj Georgiew / Sony Music

    Love Parade ist zurück in Berlin?

    Nach knapp 5 Jahren kommt die Love Parade zurück in die Hauptstadt. Nicht mehr ganz so bunt und schrill, viel eher mit politischen und unkommerziellen Themen. Sprecher Jens Hohmann (42) erklärt, dass alles sehr an die Love Parade erinnern wird, aber distanziert von dem ehemaligen quietschbunten Spektakel.

     

    ZUG DER LIEBE

    Am 18. Juli werden insgesamt zehn Lkw von der Karl-Marx-Allee (Friedrichshain) über die Köpenicker Straße (Mitte/Kreuzberg) bis zum Treptower Park ziehen. Auf der Strecke von knapp 10km werden bis jetzt rund 20.000 Musik-Fans erwartet, die sich dem Thema von Jens Hohmann und seinem Team – ein Zusammenschluss von Musikbegeisterten aus Berliner Clubs und Veranstaltern – anschließen.

    Die geplante Strecke für den "Zug der Liebe" durch Berlin
    Die geplante Strecke für den „Zug der Liebe“ durch Berlin
    Das Thema in diesem Jahr dreht sich um den Erhalt von Grünflächen in der Stadt, mehr Jugendschutz sowie eine kulturorientierte Senatspolitik. Jens Hohmann erklärt weiter, dass im Gegensatz zur einst schillernden Love-Parade die „Zug der Liebe“-Macher einfach nur demonstrieren wollen. Es wird auch keine Start-Gebühr und kein Verkauf von Getränken – geschweige Werbung – geben.

    Was einst die Love-Parade war, die 1989 mit knapp 150 Leuten und dem Motto: „Friede, Freude, Eierkuchen“ startete, soll in Zukunft der „Zug der Liebe“ werden.

    Wir sind gespannt, wie sich die „neue“ Love-Parade entwickelt.

    Zug der Liebe
    Mehr Infos zur Veranstaltung gibt es auf der Seite von Zugderliebe
    Die Facebook-Seite

    Foto: Getty Images, Zug der Liebe, Google Maps

    Im Interview mit Mark Forster

    AJOURE´ Men im Interview mit Sänger und Songwriter Mark Forster – bekannt durch seine Hits „Au Revoir” und „Auf dem Weg”.
     

    Hallo Mark, danke, dass du dir ein bisschen Zeit für uns nimmst. Erstmal herzlichen Glückwunsch zu deinem neuen Job bei „The Voice Kids”. In der aktuellen Staffel wirst du als Juror mit an Bord sein. Freust du dich schon? Was hast du gedacht, als das Angebot kam? Musstest du lange überlegen?

    Vielen Dank! Nein, ich musste nicht lange überlegen. TVK ist ein tolles Format und ich liebe das Ehrliche daran. Hier geht es tatsächlich um den einen Moment, sich vor einem großen Publikum zu zeigen und sich als Talent weiter zu entwickeln.

    Wie bereitest du dich auf den Jury-Job vor? Bereitest du dich überhaupt vor? Das Ganze ist schließlich auch Neuland für dich.

    Du hast recht: vorbereiten kann man sich eigentlich nicht. Ich habe mir ein paar frühere Folgen mit geschlossenen Augen angeschaut und überlegt wie ich entscheiden würde. Letzten Endes muss mich eine Stimme berühren, da kann auch mal ein Nötchen zwischendurch daneben liegen.

    Hast du „The Voice” vorher schon verfolgt? Was macht für dich den Unterschied zu anderen Casting Shows?

    Ich hab’s am Rande verfolgt. „The Voice” steht für Qualität. Zum einen bewerben sich die besten Sänger nur hier, die Coaches sind tolle Künstler und das gesamte Team meint es ernst und kümmert sich hingebungsvoll um die Talente. Viele Dinge, die man gar nicht im Fernsehen sieht, sind hier wirklich liebevoll! Ich glaube, unterm Strich spürt man das als Zuschauer.

    Noch vor gar nicht so langer Zeit warst du selbst noch recht unbekannt. Deinen endgültigen Durchbruch hattest du 2014 mit der Single „Au Revoir”. Ganz ohne Casting-Show und Fernsehen. Wäre ein Weg à la „DSDS” oder „The Voice” für dich denkbar gewesen?

    Ich sehe mich ja noch mehr als Songwriter und Produzent, als klassisch als Sänger. Bei solchen Formaten geht es ja schon um den Aspekt des reinen Singens, was mir persönlich nicht reicht. Das schmälert allerdings nicht meinen Respekt vor den Talenten! Es gibt unzählige Weltstars, die sich aufs großartig Singen „beschränken”.
     

    Mark Forster
     

    Was viele oft vergessen: Du hattest schon vor „Au Revoir” mit „Auf dem Weg” eine Single, die sich über 100.000 Mal verkauft hat und 2013 warst du im Sido-Song „Einer dieser Steine” immerhin auf Platz 4 zu hören. Was hat sich aber 2014 dennoch für dich verändert? Wird man öfter angesprochen? Ist der Terminkalender voller?

    Jup, Terminkalender ist jetzt voll! Ansonsten ändert sich gar nicht so viel. Ich stehe irgendwie im Auge des Sturms, da ist es meistens gar nicht so windig…

    Apropos voller Terminkalender. Wie oft bist du unterwegs und wie oft hast du mal frei und darfst zu Hause die Beine hochlegen?

    Haha. Im Moment eher selten. Aber mir macht mein Job sehr großen Spaß und die meisten Termine empfinde ich nicht unbedingt als Arbeit.

    Ist es heute noch komisch oder aufregend, sich selbst im Radio zu hören oder im Fernsehen zu sehen? Oder auf Magazinen?

    Ja, das ist immer noch fantastisch! Sich selber im Radio zu hören fühlt sich immer ein bisschen an, als würde ich bei irgendwas erwischt werden. So wie früher, wenn die Mutti von deiner 5 in Mathe erfährt. Nur halt in schön…

    Stand es für dich schon immer fest, Musik auf Deutsch zu machen?

    Ja. Ich versuche so unmittelbar wie möglich zu texten, mit so wenig Distanz und Attitüde wie möglich. Das bedeutet, dass ich in der Sprache schreiben muss, in der ich auch denke. Und das ist nicht Englisch oder Chinesisch, das ist Deutsch.

    Was sind deine persönlichen musikalischen Einflüsse?

    Irgendwie eine Mischung aus den großen Songwritern wie den Beatles oder Queen und dem frühen deutschen HipHop, wie zum Beispiel Freundeskreis.

    Dein Album heißt „Bauch und Kopf”. Fällt es dir schwer, Entscheidungen zu treffen? Bist du eher Bauch- oder Kopfmensch? Oder ein Mix?

    Ich bin beides, deswegen heißt mein Album so. Ich habe allerdings gelernt, dass ich die besten Entscheidungen meines Lebens meistens mit dem Bauch und ganz schnell treffe.

    Vielen Dank für deine Zeit und das nette Interview. Wir wünschen dir viel Spaß bei „The Voice Kids” und natürlich weiterhin viel Erfolg mit deiner Musik.

    Danke.
     

    Mark Forster

     

    Fotos: Robert Winter