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    Ajoure Blog Seite 243

    Beine rasieren – Der Beauty-Trend für echte Kerle

    1990 war gestern.

    Der Mann von Welt trägt heute seine Haare kurz. Gestutzte Beinhaare bei Männern liegen derzeit voll im Trend. Nach der Intimrasur und der umfassenden Pflege von Gesichtsbehaarung, gilt auch die Entfern-ung von Haaren an anderen Körperteilen als mo-dern.Während lange Zeit Beauty-Behandlungen und ausgedehnte Körperpflege vorrangig dem weiblichen Geschlecht vorbehalten waren, hält in der Gegenwart ein neues, ästhetisches Körperbewusstsein auch bei den Männern Einzug.

    Im Sport schon längst angekommen.

    Professionelle Radsportler und Schwimmer nutzen die Körperrasur schon länger, insbesondere die Entfernung von starkem Haarwuchs an den Beinen, um weniger Widerstand zu erzeugen und es ist tatsächlich erwiesen, dass rasierte Extremitäten eine Auswirkung auf die Geschwindigkeit haben. Aus optischen Gründen zeigen außerdem auch Bodybuilder ihre beeindruckenden Muskeln gänzlich unbehaart.

    Vorurteile halten sich ewig.

    Sich aus ästhetischen oder hygienischen Gründen zu rasieren, deutet heutzutage auch nicht mehr auf homosexuell bedingten Körperkult hin, als moderner Mann liegst du mit gestutzten Beinhaaren voll im Trend. Denn besonders im Sommer, wenn du kurze Shorts trägst, fällt starke, insbesondere dunkle Behaarung an den Beinen extrem auf. Die regelmäßige Entfernung von Haaren schafft ein ganz neues, ansprechendes Erscheinungsbild.


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    So gehts:

    Um starken Haarwuchs an den Beinen zu trimmen, stehen dir mehrere Möglichkeiten zur Verfügung. Beim Rasieren hast du den Vorteil, die Haare auf 1mm stutzen zu können, während durch andere Methoden die Beine für einen längeren Zeitraum vollständig glatt werden. Für die Entfernung von Beinbehaarung eignet sich der Nassrasierer besonders gut. Bei starkem Haarwuchs solltest du zu Beginn die zu rasierenden Stellen auf etwa 1cm stutzen. Verwende außerdem ein Rasiergel oder einen Schaum. Für ein sauberes Ergebnis rasiere gegen die Wuchsrichtung. Je nachdem, wie schnell deine Haare nachwachsen, musst du die Prozedur dann in regelmäßigen Abständen wiederholen.

    Die Haarentfernung durch Epilieren hält wesentlich länger an, da hierbei die Haare nicht abgeschnitten, sondern gezupft werden. Das Ergebnis sind dann glatte, völlig haarlose Beine. Eben so ein Ergebnis kannst du mit einer Enthaarungscreme erzielen. Nach dem Auftragen der Creme können die Haare unkompliziert mit Wasser abgespült werden. Die Methode ist völlig schmerzfrei, jedoch können diese Cremes auch Allergien hervorrufen. Es ist also ratsam, das Produkt zuvor an einer Stelle zu testen. Die Methode, Haare durch Kaltwachsstreifen zu entfernen, ist nicht gänzlich schmerzfrei, an den Beinen aber gut durchzuführen. Das Ergebnis hält mitunter mehrere Wochen an. Die beliebteste Methode ist jedoch das Stutzen der Beinbehaarung durch einen Rasierer. Eine anschließende Pflege der rasierten Stellen mit einer Lotion empfiehlt sich bei allen möglichen Varianten.


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    Evolution Mann ist angekommen.

    Rasierte Beinhaare sind also nicht mehr ein Zeichen für versteckte Weiblichkeit, sondern Zeichen für ein neues, modernes Körperbewusstsein und Sinn für Ästhetik. Denn auch bei der Frauenwelt kommen rasierte Männerbeine gut an. Starker Haarwuchs an den Beinen verdeckt schöne, gebräunte Haut und Muskeln. Zudem freut sich ein beachtlicher Teil der weiblichen Bevölkerung über glatte, weiche und nicht kratzende Männerbeine.

    Wenn du dir unsicher bist, empfiehlt sich das Stutzen der Haare mit einem Rasierer auf 1mm. Die Haare wachsen relativ schnell nach und du kannst dich zunächst mit diesem neuen Gefühl vertraut machen, während bei anderen Methoden die Beine mit unter für mehrere Wochen komplett glatt bleiben.
    Fotos: riskms, nokastudio/iStock.com

    Southpaw – Filmkritik & Trailer

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    Southpaw – Die Story

    Boxer Billy Hope (Jake Gyllenhaal) ist als Halbschwergewichts-Weltmeister an der Spitze seiner Karriere, steht finanziell bestens da und hat mit Maureen (Rachel McAdams) und Leila (Oona Laurence) Frau und Tochter, die ihn lieben.

    Doch plötzlich zerreißt ihre heile Welt, als Maureen bei einem tragischen Vorfall ums Leben kommt. Billy, der mit der Situation komplett überfordert ist, verliert nicht nur die Nerven, sondern auch das Sorgerecht für Leila. Und es scheint, als wäre er entgültig ein für alle Mal erledigt.

    Aber Billy gibt nicht auf, dafür liebt er seine Tochter zu sehr. Und so beschließt er, sich an den Boxtrainer Tick Wills (Forest Whitaker) zu wenden, um sich zurück zu arbeiten, um seine Tochter wieder zu bekommen und zu zeigen, dass er sich noch nicht aufgegeben hat.

     

     

    Das Gyllenhaal Phänomen

    Mit Southpaw könnte zur Zeit einer der Anwärter für die nächste Oscarverleihung in den Kinos laufen. Die im Grundriss einfache Geschichte eines erfolgreichen Boxers, der alles verliert und sich wieder zurück kämpft, ist deshalb so gelungen, weil die Darsteller der Hauptcharaktere die Geschichte in jedem Augenblick tragen.

    Mit Jake Gyllenhaal, Rachel McAdams und Forest Whitaker in den wichtigsten Rollen, fährt der Film auch ein paar der derzeit besten Geschütze auf, die Hollywood in Sachen authentisches, auf den Punkt gebrachtes Schauspiel zu bieten hat. So kann man sich in die Emotion und Leidenschaft ihrer Figuren in fast jedem Augenblick hineinversetzen. Dagegen erscheint der weitere Cast fast unscheinbar, obwohl auch hier so gut wie jeder Darsteller eine gelungene Leistung abruft.

    Die generelle Erzählstruktur und die immer wieder auftretenden Hochs und Tiefs der Geschichte sind ein weiterer Punkt, der den Zuschauer gut bei der Stange hält und ihn mit in die Welt von Boxweltmeister Billy Hope zieht. So kann man durchaus sich selbst, aber auch andere Zuschauer im Kino, mit geballten Fäusten, oder einer knapp verdrückten Träne beobachten, sollte man sich einmal von der Leinwand losreißen können.

    Als einzigen Negativpunkt, der bei genauerer Betrachtung doch nicht so richtig negativ zu sein vermag, könnte man die simplen Klischees aufführen, die der Film mit vielen seiner Figuren bedient. Doch gerade das lässt den Film an manchen Stellen zum Glück so einfach werden, dass im besonderen Gyllenhaal sich das Herz aus dem Leib spielen kann.
     

    Voll auf die Zwölf!

    Bei einem Film wie Southpaw bedarf es eigentlich nicht vieler Worte. Eine Geschichte mit solch starker Schauspielpräsenz, die gleichzeitig simple und doch so mitreißend daher kommt, sollte man unter keinen Umständen verpassen.
     

    Ein Underdog kämpft sich ins Leben zurück: Mitreißendes Boxer-Drama mit Jake Gyllenhaal in der Hauptrolle.
    Kinostart: 20. August 2015

     

    Kinoposter: Tobis

    The Transporter Refueled – Filmkritik & Trailer

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    The Transporter Refueled – Die Story

    Gerade noch hat Transporter Frank Martin (Ed Skrein) gemütlich mit seinem Vater (Ray Stevenson) auf dessen Ruhestand angestoßen, da befindet er sich mitten in einem Auftrag, der nicht nur ihn, sondern auch seinen Vater mit einbezieht. Denn ein paar unbekannte Schönheiten entfachen einen Krieg gegen Gangster Karasov (Radivoje Bukvic), einen alten Bekannten des Transporters. Und um sicher zu gehen, dass Frank auch brav das tut was sie verlangen, kidnappen sie erst einmal seinen Vater.

     

     

    Neuauflage, oder Fortsetzung?

    Nachdem Jason Statham ablehnte, zum vierten Mal die Rolle des Frank Martin zu übernehmen, kommt nun Ed Skrein zum Zug. Optisch nicht gänzlich unähnlich, kann er mit der Rauhbein Nummer seines Vorgängers nicht ganz mithalten und legt seine Figur deshalb etwas filigraner an. Das tut dem Transporter keinen Abbruch, dürfte aber für einige Irritationen beim Publikum führen, die nach drei Filmen vom Erscheinungsbild und Auftreten Stathams geprägt sind.

    Mit der Story legen die Drehbuchautoren um Mastermind Luc Besson im direkten Vergleich zu den früheren Transporter Filmen nochmals eine Schippe Irrsinn drauf. Vieles im Film ergibt nicht zwingend Sinn, und so manche Wendung und Aktion ist zu klischeebeladen, als dass man sie wirklich erwarten würde. Dennoch vermag die banale, abstruse Geschichte zu unterhalten.

    Kamera und Schnitt sind im größten Teil des Films richtig gut gelungen. Doch gerade bei den Kampf- und Actionszenen verwehren die zum Teil zu schnellen Schnitte den vollen Genuss so manch gut choreographierter Momente.

    Weder die Erwartungen, dass alles beim alten bleibt, noch die Hoffnungen mancher, dass mit dem Neustart der Transporterreihe alles anders wird, werden erfüllt. Im Großen und Ganzen bleibt das Meiste gleich, an ein paar Schrauben und Rädchen wurde gedreht und das „höher, schneller, weiter“-Prinzip, ein klassisches Element einer Fortsetzung, findet hier Anwendung. Jedoch, ohne damit den Film viel besser oder extrem viel schlechter zu machen.

     

    Kann Spaß machen, muss aber nicht

    Statham Fans werden vermutlich nicht glücklich über die Neuauflage ohne ihren Helden. Und Logikfreunde erst recht nicht. Wer auf beides verzichten kann, aber auf rasante Action, simple Handlung und absurde Aktionen steht, der dürfte sich bei „The Transporter Refueled“ bestens unterhalten fühlen.

     
    The Transporter Refueled
    Kinostart: 3. September 2015
     

    Kinoposter © Universum Film (Walt Disney)

    Zukunftstrend Hoverboard?

    Wolltet ihr als Kind auch manchmal so sein wie der pfiffige Marty McFly aus dem Film Zurück in die Zukunft und mit einem Hoverboard durch eine futuristische Stadt schweben? Marty lebt im langweiligen Jahr 1985 in der verschlafenen Kleinstadt Hill Valley. Doch eines Tages beginnt ein abenteuerlicher Trip: Der durchgeknallte Wissenschaftler Doc Brown hat eine Zeitmaschine erfunden und nimmt Marty mit in die Zukunft. Marty staunt nicht schlecht: fliegende Autos, Videotelefonie, hydrierte Pizzas, bizarre Klamotten – und schwebende Skateboards. Zukunftsmusik eben.

    Im Film reisen Marty und Doc Brown ins Jahr 2015. So ist es nur konsequent, dass es dieses Jahr so weit ist: Das Hoverboard wird vorgestellt. Kein Witz. Am 5. August soll es so weit sein. Der Toyota-Hersteller Lexus hat es konstruiert und auf seiner Website in einem kurzen Trailer angekündigt. Auf Nachfragen, ob es sich nicht vielleicht doch um einen PR-Gag handele, antwortet das Unternehmen: Nein, das Hoverboard wird definitiv kommen. Seit anderthalb Jahren wird nun angeblich schon an dem Teil getüftelt. Gerade sollen Profi-Skateboarder das Schwebebrett in einem eigens dafür gebauten Skatepark in Barcelona testen.

    Laut Lexus läuft bzw. schwebt das Hoverboard auf Basis von Supraleitern und Magneten. Damit die Supraleiter überhaupt funktionieren, müssen sie mit flüssigem Stickstoff permanent gekühlt werden. Daher sieht das Hoverboard in dem Hersteller-Video auch ein bisschen so aus wie eine schwebende Nebelmaschine. Doch trägt der herausströmende Dampf schließlich zum futuristischen Gesamteindruck des Gefährts bei. Der Trailer zeigt das Hoverboard vor der Kulisse eines gewöhnlichen Skateparks. Wenn ihr jetzt aber glaubt, ihr könnt mit dem Brett einfach da aufkreuzen und eure Freunde mit coolen Tricks beeindrucken, so müssen wir euch leider enttäuschen. Lexus räumte auf Nachfrage ein, dass das Hoverboard wegen seiner Magneten nur auf metallischem Untergrund funktioniert. Sogar im Film Zurück die Zukunft werden an die Realität immerhin so weit Zugeständnisse gemacht, dass das Hoverboard auf Wasser den Geist aufgibt und Marty McFly dabei ganz schön alt aussieht. Und auch so waghalsige Stunts wie Marty sie performt, wird man mit dem echten Hoverboard wohl vorerst nicht zustande bringen. Im Video schwebt es ganz gemächlich und unspektakulär ein paar Zentimeter über dem Boden.
     

     

    Aber ein Anfang ist gemacht: Das Hoverboard steht! Und es schwebt. Nun stellt sich die Frage: Kann es auch wirklich einen Menschen tragen? In dieser Frage zieht sich der Hersteller ein wenig aus der Affäre. Optisch ist Lexus’ Hoverboard nicht übel. Es vereint Hightech mit natürlichen Materialien. Die Oberfläche mit dem markanten Lexus-Logo soll aus Bambus sein.

    Seit den Zurück in die Zukunft-Filmen ist das Hoverboard fester Bestandteil der Popkultur. Und wie das bei der Popkultur nun einmal ist: Wild ranken sich die Mythen. Schon seit dem Jahr 2001 gibt es immer mal wieder Gerüchte über vermeintliche echte Hoverboards, die bald auf den Markt kommen und den Kindheitstraum wahr werden lassen sollen. Letztes Jahr wurde ein nicht unbeeindruckendes Video veröffentlicht mit Gastauftritten der Skateboard-Ikone Tony Hawk, dem Musiker Moby und dem Schauspieler Christopher Lloyd (der verrückte Wissenschaftler aus Zurück in die Zukunft). Aber wie so viele Hoverboard-Geschichten stellte sich das Video bald als viraler Marketing-Gag heraus.

    Es scheint also, als habe Lexus tatsächlich eine Pionierleistung vollbracht. Bald wissen wir mehr. Ob das Hoverboard eine – im wahrsten Sinne des Wortes – tragfähige Erfindung ist, wird sich noch zeigen.

     

    Fotos: Lexus / Youtube

    Haar-Transplantation unter der Lupe

    Was du tun kannst, wenn es kahl wird

    Zwischen 50-100 Haare verliert ein gesunder Mensch pro Tag, jedes Haar darüber, wird als Haarausfall bezeichnet. Bei Männern entsteht durch die schwindende Haarpracht oft ein Verlust der Lebensqualität, denn das Gefühl von Attraktivität und Wohlbefinden sind häufig mit vollem Haar verbunden. Kaum einer sieht dem Verlust seiner Haare gelassen entgegen. Kein Wunder, denn was verändert den eigenen Typ so sehr, wie unser Haarschopf? Und weil nicht jeder über einen Charakterkopf à la Bruce Willis oder Andre Agassi verfügt, werden zunehmende Geheimratsecken und die hohe Stirn in der Regel mit Sorge beobachtet.

    Über 80 % der Männer leiden unter der sogenannten “androgenetischen Alopezie”, dem hormonbedingten Haarausfall. Falls es tröstet: Rund 40 % der Frauen kämpfen ebenfalls damit, allerdings werden ihre Haare nach der Menopause meistens nur insgesamt dünner. Flächendeckender Haarausfall bleibt ihnen in den überwiegenden Fällen erspart.

    Geht es dir auch so? Du beobachtest seit einiger Zeit mit Sorge, dass deine Haare immer lichter werden, sich sogar schon lichte Stellen auf dem Kopf gebildet haben?
    Die Geheimratsecken werden immer höher und sie lassen sich mit der Frisur nicht mehr kaschieren? Es gibt trotzdem keinen Grund zu verzweifeln!

    Jürgen Klopp und der Ex-Nationalspieler Wayne Rooney haben es vorgemacht und damit den Männern den Weg in die Welt der Schönheits-OPs geebnet. Beide haben sich jeweils einer Eigenhaartransplantation unterzogen und die Ergebnisse können sich sehen lassen. Klopp trägt jetzt selbstbewusst wieder Kurzhaarfrisur und Wuschelkopf ohne Geheimratsecken und kommentierte Journalisten-Nachfragen lässig mit: “Ist doch ganz gut geworden, oder?” Und auch Rooney hat diesen Schritt nie bereut. Bereits mit 25 Jahren hatte er kaum noch Haare auf dem Kopf und sich zu einer Transplantation entschieden. Danach zeigte er sich selbstbewusst und mit voller Haarpracht.
     

    Was passiert nun genau während eines solchen Eingriffs?

    Zuerst wird dein Haar einer gründlichen Analyse unterzogen, denn es ist wichtig herauszufinden, ob es sich tatsächlich um die Alopezie handelt. Wenn dies zutrifft, und dein Haarschopf eine ausreichende Dichte vorweist, können Haare aus dem sogenannten Haarkranz entnommen und an die gewünschten lichten Stellen gesetzt werden. Der Haarkranz gehört zur Körperbehaarung, deshalb fallen diese Haare nicht aus. Wichtig ist, dass der Operateur nicht nur das Haar, sondern die Follikel entnimmt und damit die Haarumgebung samt Wurzel. Nur so kann das Haar an der gewünschten Stelle eingesetzt werden mit der Chance, auch nachzuwachsen. Das alles geschieht unter lokaler Betäubung.
     
    Eigenhaar-Transplantation
     
    Es gibt unterschiedliche Methoden, bei denen ganze Haarstreifen oder einzelne Follikel entnommen und versetzt werden. Was genau für dich geeignet ist, wird der behandelnde Arzt vorab klären. Wichtig ist, dass du dir darüber im Klaren bist, dass es sich hier um eine Operation handelt. Es gibt also Narben und so ist eine Nachsorgebehandlung der Wunden auf jeden Fall erforderlich. Wie bei allen Eingriffen besteht die Gefahr, dass sich die Einstichstellen entzünden. Die Narben sind bei der Haarstreifen-Entfernung länglich, bei der Einzelfollikel-Entfernung punktuell. Bei einem geglückten Eingriff sollte das Deckhaar allerdings die Narben verdecken. Solltest du dich im Nachhinein doch noch für eine Glatze entscheiden, werden die Zeichen dieses Eingriffs möglicherweise sichtbar sein. Jeder seriöse Arzt wird dich aber darauf aufmerksam machen. Und es gibt keine Garantie. Auch wenn die Haarfollikel exakt und fachlich korrekt transplantiert worden sind, ist das kein Muss für ein erfolgreiches anwachsen. Sie können an der Wunschstelle absterben und ausfallen.
     

    Was kostet eine Haar-Transplantation?

    Ein solcher Eingriff ist nicht günstig. Die Kosten können sehr variieren, in Deutschland geht es bei rund 2.000 Euro los und hoch bis in die hohen fünfstelligen Summen. Du hast dich trotzdem für eine Haartransplantation entschieden? Dann ist die Suche nach einem geeigneten Arzt oder einer Klinik der nächste Schritt. Einen geeigneten Arzt erkennst du an seiner Praxiserfahrung und an einem ausführlichen Beratungsgespräch, in dem der Ablauf eines solchen Eingriffes, Chancen und Risiken sowie die Kosten thematisiert werden. Nur wenn ein Arzt täglich mehrere solcher Eingriffe vornimmt, sollte er über eine entsprechende Routine verfügen und das gewünschte Ergebnisse erzielen können. Lass dir einfach Fotos von anderen Patienten zeigen. Eine entsprechende Dokumentationsmappe liegt in jeder seriösen Praxis aus. Sie ist auch hilfreich, um dein Wunschergebnis zu formulieren.

    Mittlerweile gibt es viele Anbieter in der Türkei oder in den osteuropäischen Ländern, die solche Eingriffe als Urlaubsreise mit Hotel anbieten. Natürlich zu äußerst attraktiven Preisen. Es gibt dazu einige Erlebnisberichte von Leuten, die diese Angebote in Anspruch genommen haben sollen. Das mag auf den ersten Blick verlockend klingen, sollte aber gut abgewogen werden. Was ist, wenn Komplikationen auftreten? Wie ist die Haftung geregelt? Wer garantiert dir, dass es sich bei den behandelnden Ärzten tatsächlich um approbierte Mediziner handelt? Wer übernimmt die Nachsorge? Schlussendlich bleibt ein unkalkulierbares Risiko wie bei jedem operativen Eingriff. Jeder muss hier individuell für sich entscheiden. Und wenn die Unsicherheit sehr groß ist, die Sehnsucht nach einem vollen Haarschopf aber noch größer: Den Doc von Kloppo recherchieren!

     

    Foto © gofotograf, sezer66/iStock.com

    Hitman: Agent 47 – Filmkritik & Trailer

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    Hitman: Agent 47

    Der im Labor perfektionierte Killer Agent 47 (Rupert Friend) erhält den Auftrag, Katia (Hannah Ware), eine junge Frau, aufzuspüren und zu eliminieren. Katia wiederum ist auf der Suche nach einem Mann (Ciarán Hinds), den sie immer wieder in Erinnerungsfetzen sieht. Noch weiß sie nicht, was es mit dem Unbekannten auf sich hat, doch sie erhofft sich von ihm Antworten darauf, warum sie über Fähigkeiten verfügt, die kein normaler Mensch aufweist.

    Durch ihre Fähigkeiten bemerkt sie auch den auf sie angesetzten Agent 47. Als sie sich in Sicherheit bringen will und ihr Verfolger ihr immer näher kommt, taucht plötzlich ein Mann Namens John Smith (Zachary Quinto) auf und hilft ihr zu entkommen. Er gibt an, darauf angesetzt zu sein, sie vor Agent 47 zu schützen. Doch irgendetwas scheint auch mit Smith nicht zu stimmen.

     

     

    Nicht so der Hitman

    Eigentlich hätte „Hitman: Agent 47“ ein kurzweiliger, popcorniger Actionfilm werden können. Denn er hat eigentlich alles, was es dafür braucht. Keine unglaublich raffinierte Geschichte, viel Action, eine junge Schönheit, ein unschlagbarer Killer und viele, viele Gegner. Leider happert es in diesem Streifen gleich an mehreren Ecken.

    Die positiven Dinge zuerst: Rupert Friend passt der Anzug des Agent 47 hervorragend und sein Schauspiel vermag in weiten Teilen des Films zu überzeugen. Auch Zachary Quinto liefert eine solide Leistung ab, ebenso der Großteil der wenigen Nebendarsteller. Daneben sind ein, zwei Actionszenen und der Look des Films durchaus gelungen und auf ordentlichem Niveau.
     

    Doch hier kommen wir bereits schon zu den negativen Dingen.

    Hannah Ware, die die Figur spielt, mit der sich der Zuschauer wohl am ehesten identifizieren könnte, bleibt blass und kann nur wenig zum Film beitragen. Ebenso Thomas Kretschmann, der einmal mehr einen Bösewicht gibt, wirkt steif und hat wenige Möglichkeiten seiner Figur Tiefe zu verleihen.

    Neben den beiden eher schwachen Schauspielleistungen happert es auch gewaltig an den Action-Momenten. Zu oft ist das verwendete CGI allzu offensichtlich. Zu wenig raffiniert sind die Schnitte und Choreographien der Kämpfe, die zudem nur wenig Abwechslung in ihrem Aufbau bieten.

    Etwas mehr Überraschungen, eine raffiniertere Kamera, bessere Effekte und eine Identifikationsfigur, die mehr zum Film beitragen kann, als es die Rolle der Katia in „Hitman: Agent 47“ zulässt, hätten dem Film durchaus gut getan.
     

    Eventuell für Fans & Filmjunkies

    „Hitman: Agent 47“ ist ein nicht gannz geglückter Streifen, den man nicht zwingen im Kino gesehen haben muss. Für Fans des elegant gekleideten Killers mit dem Barcode im Nacken, könnte er vielleicht dennoch interessant sein.
     

    Hitman Agent 47
    Kinostart: 27. August 2015
     

    Kinoposter: 20th Century Fox

    Zenvo ST1 – Überschall war gestern!

    Die NASA entdeckte in den letzten Wochen den erdähnlichsten Planeten seit Anbeginn der Suche nach Leben im All. Dummerweise ist dieser Planet, der auf den Namen Kepler-452b hört, minimale 1.400 Lichtjahre entfernt. Eine Entfernung, die momentan mit keiner Rakete erreichbar wäre. Wir würden an diesem Punkt gerne intervenieren: Schon mal in einem Zenvo ST1 gesessen? Genau – wir auch nicht, aber das Gefühl beim Beschleunigen lässt einen zumindest vermuten, dass man hier drin absolut jeden Planeten in Windeseile erreichen könnte. Einziges Hindernis: Fehlende Auftankstationen in der Galaxie, denn weit kommt man mit dem Zenvo ST1 nicht – zumindest nicht unter Volllast.

    Sein Aussehen: Einzigartig. Sein Charakter: Biestig. Sein Klang: Unmenschlich. Kurz um: So etwas hat die Menschheit definitiv gebraucht.
     

    Zenvo ST1
     

    Zugegeben, der Zenvo ST1 ist kein neues Fahrzeug. Bereits seit 2009 wird das Supersportwagen-Coupe vom dänischen Kleinserienhersteller Zenvo Automotive hergestellt. Es sollen lediglich 15 dieser Fahrzeuge hergestellt werden, von denen keiner günstiger als 830.000,00 Euro ist.

    Für diesen Preis dürfen die glücklichen Piloten dieses „PKWs“ dann allerdings auch einiges erwarten. Das Herz des Supersportlers wird Kompressor – UND Turboaufgeladen. Eine Tatsache, die unseren Puls auf 375 bringt. Apropos 375 – hierbei handelt es sich direkt um die elektronisch begrenzte Höchstgeschwindigkeit des Zenvo ST1.

    Kommen wir zum Wichtigsten: Daten, Ausstattung, Power!

    Der Body: nichts Geringeres als Kohlefaser. Das Chassis: Vorderer und hinterer Rahmen bestehen aus leichtem Stahl, das Monocoque aus Aluminium. Der handmontierte 6.8L V8 Leichtmetall Motorblock leistet, je nach Einstellung, bis zu 1.104PS bei sagenhaften 6.900 Umdrehungen pro Minute. Ob er die Kraft auf die Straße bringt? Also bitte! Brachiale 1.430 Newtonmeter geben dem Vortrieb erst das richtige Feeling. Unter die Dreisekunden-Marke von 0-100 km/h schafft der Zenvo ST1 es zwar nicht, aber er liegt auch nicht darüber. Binnen 3.0 Sekunden fliegt die Tachonadel an der 100 vorbei – schier unaufhaltsam immer weiter…und weiter…und…da wird er elektronisch abgeriegelt. Im Tiefflug geht es mit 375km/h über den Asphalt und die innenbelüfteten Keramikbremsen warten wie ein Löwe vorm Angriff darauf zuzugreifen.
     
    Zenvo ST1 Innenansicht

     

    Sicherheitsprogramme gibt es im Zenvo auch. Naja, zumindest Airbags und ein ESP, welches allerdings nur im „Wet“-Modus aktiviert ist. Bieten die Straßen und das Wetter allerdings Top-Voraussetzungen, dann hat der Fahrer die Wahl zwischen drei Fahrstufen: Power-Modi, Sport und Rennen. Je nach Fahrstufe unterscheidet sich die PS-Zahl, die der Wagen abgibt. Im Power-Modi stehen dem Zenvo 650 PS zu Verfügung. Sehr anständig, wenn man gemütlich durch die Stadt fährt, um bei Bioland der daheim gebliebenen Frau einen Salat zu besorgen. Wacht man allerdings morgens auf und stellt fest: Heute ist ein Tag zum Helden zeugen, dann gehorchen 850 PS im Sportmodus auf das, was unser Fuß dem Gaspedal befehlt. Reicht noch nicht? Na gut, es gibt da ja noch den Renn-Modus. Nur fliegen ist schöner: 1.104 PS. Die volle Leistung. Einatmen, drauflatschen und an der nächsten Tankstelle auftanken, denn der Tank fasst leider nur 69 Liter. Bei einem angegebenen Durchschnittsverbrauch von 13.7 Liter auf 100 Kilometer reicht dieser zwar eine Weile – aber wir glauben nicht an die Verbrauchsmarke, denn wir fahren nicht im Standgas. Offiziell gibt Zenvo Automotive einen innerstädtischen Verbrauch von 15 Liter an. Auf der Autobahn sollen 10.2 Liter ausreichen. Im Schnitt also lustige 13.7 Liter. Nöööö, wir glauben, das klappt nicht!

    Allrad Fehlanzeige! Der Zenvo wird heckangetrieben. Ein 7-Gang-F1 Getriebe mit Schaltwippen und einem Auto-Modus wachen über die Gangwechsel. Dreifach verstellbare Rennsportdämpfer sorgen dafür, dass uns je nach Wunsch ein „Hauch“ Straßenbelag-Feeling durchs Mark fährt, während sich die vorne und hinten befindenden Stabilisatoren manuell einstellen lassen.
     
    Zenvo ST1

     

    Es ist nicht alles Gold was glänzt. Ein paar Nachteile hat man ja bekanntlich überall. In der 21. Staffel der britischen Autosendung „Top Gear“ testete man den ST1 und stellte folgende Probleme fest:

    Es gab bei den ersten Tests Probleme mit den hinteren Bremsen, die Scheinwerfer setzten Kondenswasser an und die Kupplung fiel aus. Man machte einen zweiten Termin aus, doch auch hier ging etwas schief: Durch einen Defekt der Motorkühlung geriet der Testwagen in Brand. Kein Grund zur Panik, man setzte das Fahrzeug wieder in Stand und erreichte auf nasser Fahrbahn schlechtere Rundenzeiten als mit einem BMW M5 unter gleichen Bedingungen.

    Fazit: Auf dem Weg zu Kepler-452b regnet es nicht, es kommt kein Gegenverkehr, wofür also bremsen und wegen fehlendem Sauerstoff brennt die Kiste auch nicht ab.
     

    Zenvo ST1 Seitenansicht

     

    Fotos: Zenvo PR

    Editorial Riaz DanSarah Tom & Dominik Hauck im Industrial Style

    Design: Riaz Dan (www.riaz-dan.com)
    Photographer: Philip Dehm (www.philipdehm-fotografie.de)
    Hair & Make-up: Angela Klass (www.angela-klass.com)
    Models: Sarah Tom & Dominik Hauck

    Riaz Dan

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    Riaz Dan

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    Riaz Dan

    Welche Zahnpasta macht weiße Zähne?

    Weiße Zähne sehen nicht nur gesund aus, sie hinterlassen auch einen positiven Eindruck bei anderen, insbesondere bei Frauen. Zusätzlich können sie auch dein Selbstbewusstsein verbessern und das eigene Wohlbefinden deutlich steigern. Doch welche Zahnpasta kann dir nun wirklich zu weißeren Zähnen verhelfen? Kannst du der Werbung vertrauen? Helfen Hausmittel, wie zum Beispiel Backpulver, wirklich?
     

    Zahnpasten für weiße Zähne

    Zunächst einmal: Vertraue nicht der Werbung! Zahnpasten, die die Zähne aufhellen, gibt es nicht. Sie können lediglich die Ursprungsfarbe der Zähne wieder auffrischen und Verfärbungen entfernen, die beispielsweise durch Kaffee entstehen können. Solltest du freiliegende Zahnhälse haben, ist von der Nutzung der Zahnpasten ohnehin abzuraten, da sie die Zähne sogar angreifen und ihnen somit schaden können.
     

    Hausmittel-Mythen

    Ebenfalls nicht zu empfehlen sind die Hausmittel von denen oftmals gesprochen wird. Die Nutzung von Backpulver kann zwar tatsächlich zu weißeren Zähnen führen, jedoch ist der Preis dafür hoch. Der Aufhellungseffekt wird schließlich durch die Säure erzielt, die in dem Backpulver enthalten ist. Diese greift den Zahnschmelz an, das macht die Zähne angreifbar für Bakterien. Auch neue Zahnverfärbungen können schneller entstehen. Durch die Abtragung des Zahnschmelzes, zeigt sich zudem das gelblich-braune Dentin, das darunter liegt.
    Insgesamt ist der positive Effekt also eher von geringer Dauer und die negativen Auswirkungen der Backpulver-Methode sind deutlich zu hoch.

    Auch Zitronensaft ist ein absolutes Tabu! Es besteht das Risiko die Zähne irreparabel zu schädigen. Auch hier liegt es an der im Zitronensaft enthaltenen Säure.

    Auf die Verwendung von Hausmitteln solltest du also generell verzichten und lieber die Beratung eines professionellen Zahnarztes in Anspruch nehmen.
     

    Was du tun kannst

    Natürlich kannst du selbst aber auch dazu beitragen, dass deine Zähne sich nicht verfärben und möglichst weiß bleiben. Ein Weg ist der Verzicht auf Produkte wie Rotwein, Kaffee oder Tee. Konsumierst du diese Getränke weniger oder gar nicht kannst du Verfärbungen vermeiden. Wenn du rauchst, aber großen Wert auf weiße Zähne legst, solltest du darüber nachdenken die Glimmstengel an den Nagel zu hängen. Das darin enthaltene Nikotin erzeugt nicht nur unschöne Flecken, es verstärkt auch die Wirkung von beispielsweise Kaffee oder Rotwein.

    Eine weitere Methode deine Zähne zu pflegen ist die Verwendung von Zahnseide. Mit Hilfe von Zahnseide kannst du nicht nur Verfärbungen vorbeugen, sondern auch bereits bestehende abmildern. Ebenfalls nützlich sind Mundspülungen. Besonders hilfreich sind solche mit ätherischen Ölen, da diese desinfizierend und antiseptisch wirken.
     

    Bleaching

    Wenn du schon darüber nachgedacht hast Bleaching-Produkte auszuprobieren, solltest du zuvor den Rat deines behandelnden Zahnarztes suchen. Nicht für jeden sind diese Produkte geeignet. Die Empfindlichkeit der Zähne kann sich erhöhen, wenn das Produkt auf freiliegende Zahnhälse aufgetragen wird. Auch kann es bei der Nutzung von Bleachingmitteln zur Reizung des Zahnfleisches kommen.
    Am sichersten ist es ein Bleaching beim Zahnarzt durchführen zu lassen und die höheren Kosten von 300 bis 600 Euro in Kauf zu nehmen.
     

    Professionelle Zahnreinigung

    Die professionelle Zahnreinigung hilft deutlich gegen Verfärbungen und führt zusätzlich zu weißeren Zähnen, wobei der Effekt von Person zu Person unterschiedlich stark ausfällt. Die Kosten für die Zahnreinigung werden allerdings nicht zwangsläufig von der Krankenkasse übernommen. Es ist lediglich möglich, dass die Krankenkasse einen Teil der Kosten trägt. Die Zahnreinigung hilft jedoch nicht nur dabei weißere Zähne zu bekommen, sondern beugt auch Karies vor und ist daher eine wirklich lohnende Maßnahme für schönere und gesunde Zähne.
     

    Fazit

    Unterm Strich sind also Zahnpasten die weißere Zähne versprechen oder Hausmittel wie Backpulver nicht erfolgsversprechend und zudem sogar sehr risikoreich. Wenn du wirklich weißere Zähne willst, solltest du – falls möglich – deine tägliche Zahnpflege durch die Verwendung von Mundspülungen oder Zahnseide verbessern oder Rücksprache mit deinem Zahnarzt halten. Auch die Teilnahme an der professionellen Zahnreinigung kann eine vielversprechende Möglichkeit für weißere Zähne sein.
     

    Foto: PeopleImages, jfmdesign/iStock.com

    iMusic VS Spotify – Welcher Dienst ist denn jetzt der bessere?

    Napster, Xbox Music, Rdio, Deezer, Tidal, Google Play Music – es gibt viele Musikstreaming-Anbieter. Allerdings ist Spotify der größte Dienst und Apple will dem Platzhirsch mit seinem Streaming-Dienst Apple Music nun ernsthaft Konkurrenz machen. Aber wie schneidet iMusic im direkten Vergleich zu dem etablierten Anbieter ab?
     

    Die Anmeldung und die Kosten

    Sowohl bei Spotify als auch bei Apple Music funktioniert die Anmeldung unproblematisch und flott. Bei Spotify ist der Account fix erstellt, bezahlt wird unter anderem via Prepaid- und Kreditkarte. Bei Apple geht es genauso schnell – wer bereits über eine Apple-ID verfügt, die beispielsweise bei Einkäufen im Apple-Store benötigt wird, kann den Dienst mit nur einem einzigen Klick bestellen.

    Spotify bietet bei Neuanmeldung 60 Gratistage; Apple sogar das erste Vierteljahr. Mit 9,99 Euro monatlich liegen beide Dienste danach gleichauf. Bekannterweise bieten die Schweden eine kostenlose Variante, die allerdings von diversen Werbeeinblendungen hin und wieder unterbrochen wird. Bei dem Dienst aus den USA gibt es das nicht, hier bekommen alle Nutzer zumindest den zusätzlichen Radioservice Beats 1 gratis.
    Beide Services bieten eine Familien-Option: Während bei Spotify jede weitere Person neben dem Erstnutzer 5 Euro berappen soll, können bei iMusic monatlich bis zu 6 Personen für 14,99 Euro streamen.

    Alle User, die bei Apple lieber ihr Konto mit Prepaid-Guthaben aufladen, anstatt eine Kreditkarte zu benutzen, mussten im persönlichen Test erst mal eine Hürde überwinden: Da sollte das individuelle Konto zunächst genügend Guthaben aufweisen, um dann einen Monatsbeitrag an Apple entrichten zu dürfen. Erst dann funktionierte die Neuanmeldung, allerdings wurde der Betrag nicht sofort abgebucht.
     

    Apple iMusic
    Apples iMusic Funktionen auf dem iPhone

     

    Die Plattformen und die Bedienung

    In Sachen Bedienung nehmen sich beide Streamingdienste nicht viel: Sowohl die eine als auch die andere App ist schön übersichtlich aufgebaut; sie lässt sich im Anschluss an eine kurze Eingewöhnung leicht und flüssig bedienen. Selbiges trifft auch auf die entsprechenden Computer-Varianten zu. Da und dort sind dann die Lieblingsalben schnell geortet. Im Anschluss an den optionalen Download werden die einzelnen Musikstücke für das Anhören auch ohne Internet vorbereitet.

    Apple Music ist für PC, Mac, watchOS und iOS verfügbar. Im Verlauf des Herbstes sollen sowohl eine Apple-TV- als auch eine Android-Version auf den Markt kommen. Dagegen unterstützt Spotify mit PC, Mac, iOS, Windows Phone und Android mehr Plattformen.
     

    Spotify Devices
    Spotify glänzt auf allen Endgeräten

     

    Die Qualität und die Quantität

    Apple streamt mit 256 Kilobit pro Sekunde. Spotify liefert dagegen bis zu 320 Kilobit. Allerdings erscheint der Unterschied derart marginal, dass er lediglich nur besonders audiophilen Nutzern mit ausgefeilten Equipments auffallen dürfte. Aller-dings dürften die Genannten ohnehin eher Tidal benutzen, ist das doch der bisher einzige Anbieter, der nicht MP3 oder AAC streamt. Tidal streamt im nahezu verlustfreien FLAC-Format für gut 20 Euro pro Monat.

    Nach ihren Angaben offerieren Spotify und iMusic jeweils mehr als 30 Millionen Musikstücke – dabei erstreckt sich das jeweilige Angebot über alles vom Pop-Trallala über Underground-Hip-Hop bis Techno. Besonders obskure Kost wird von beiden Diensten ausgeklammert; Mainstream satt gibt es bei beiden.

    Spotify hat nach eigenen Angaben mehr als 75 Millionen Benutzer, davon gut 20 Millionen Abonnenten, die für den Dienst auch bezahlen. Insider geben an, dass Apple diesen Wert an zahlenden Usern zumindest verfünffachen will.
    Ob Apple das schafft, werden wir sehen. Vergleichend redet der Konzern von mehr als 800 Millionen iTunes-Accounts, die weltweit registriert sind, wobei mehr als 50 Prozent der Nutzer auch ihre Kreditkartendaten angegeben.
    Es wurde schon erwähnt: Das Abonnement ist für Apple-Bestandskunden mit lediglich einem Klick gekauft.
     

    Fazit

    Apple Music hat noch sehr viele Verbesserungen zu machen, bis sie an das Spotify Angebot ran kommen. Von der Qualität bis zu fehlenden Songtexten, bis hin zu Bedienoberflächen, die bei Spotify einfach und Intelligent gehalten sind.

    Ganz klarer Gewinner: Spotify!

    Spotify kann noch mehr!

    Die besten Spotify Tricks – so holst du alles aus der App raus

     

    Fotos: Apple iMusic; Spotify