Ajoure Blog Seite 200

Patch it! Nichts geht mehr ohne die bunten Aufnäher

Um Patches kommt der modebewusste Mann von heute einfach nicht umhin. Wer dachte, der Trend würde schnell wieder abklingen, hat sich geirrt. Denn die bunten Sticker halten sich nach wie vor hartnäckig an unseren Lieblingsteilen. Das Tolle daran: Der Fantasie sind dabei einfach keine Grenzen gesetzt! Du kannst sie nach Lust und Laune kombinieren. Aber keine Sorge: Solltest du nicht zu den Kreativsten gehören, kannst du dir die Mühe auch sparen und dir stattdessen zum Beispiel bereits fertige Bomberjacken mit Patches zulegen.
 

Best of Patches Bomberjacken

 

 

Fotos: PR/Tracdelight

Hangover-Alarm! Was bei Kater wirklich hilft

Weihnachtsfeiertage, Fasching und jetzt Ostern. Eskalierende Wochenenden im Club oder einfach nur ein Abendessen mit der Liebsten – die Gründe, um zum ein oder anderen Gläschen zu greifen, reißen einfach nicht ab. Dumm nur, wenn wir uns am nächsten Tag schon wieder so fühlen, als hätte ein Baukran eine Abrissbirne durch unsere Schädel transportiert und wir uns mal wieder denken „Nie wieder Alkohol!“. Doch was tun, wenn man so überhaupt keinen Bock hat, den ganzen Tag leichenähnlich auf der Couch dahin zu vegetieren? Wir haben dir die Essenz der Kater-Konter-Möglichkeiten zusammengetragen.

„Alkohol ist keine Lösung. Sondern ein Destillat.“ „Alkohol ist nicht die Antwort, aber man vergisst die Frage.“ „Nüchtern betrachtet, war’s betrunken besser.“ Die Sprüche über Alkohol nehmen kein Ende und hier und da steckt sogar ein bisschen Wahrheit dahinter. Doch so lustig es während der Trinkphase ist, so schlecht ist es für unseren Körper.

Aber was passiert eigentlich genau und woher kommen die Kopfschmerzen?
Kurz erklärt kann man sagen, dass Alkohol dem Körper Wasser und somit auch sehr schnell Stoffe aus dem Blut entzieht. Dazu kommt die Wirkung der strukturellen Veränderung und Stimulierung unserer körpereigenen Eiweiße durch Acetaldehyd. Letzteres ist unter anderem für unseren Kater verantwortlich. Wer dazu noch raucht, verstärkt den Schmerz nochmals.

Auf das Getränk kommt es an!
Die gute Nachricht ist, dass die Chance auf einen Kater von Getränk zu Getränk variiert. Pfeifst du dir beispielsweise abends gemütlich mit deinem Frauchen eine Flasche Rotwein rein, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass du dies am nächsten Tag bereut, ziemlich hoch. Das Gleiche gilt für Whiskeys, Brandys, Champagner und Prosecco.
Aber jetzt die gute Nachricht: WODKA! Wodka geht. Das heißt nicht, dass du von Wodka nicht auch am nächsten Tag flachliegen könntest, aber die Wahrscheinlichkeit auf einen Kater ist erst einmal geringer.

Was hilft während des Trinkens?
Da Alkohol dem Körper Wasser entzieht und dies der Hauptgrund für Kopfschmerzen ist, solltest du zwischendurch einfach ein kleines Glas Wasser trinken. Keine Angst, davon wist du nicht nüchtern und zerstörst auch nicht im Handumdrehen dein hart erarbeitetes, unbesiegbares Gefühl, sondern wirkst lediglich der Dehydration entgegen.

Doch was, wenn es zu spät ist und du mit dem Mega-Kater aufgewacht bist?
Wir haben dir mal eine Reihe Lebensmittel gesucht, die dich zurück in die Bahn werfen sollten:

Ideal für deine Leber, die am letzten Abend wohl schwer in Mittleidenschaft gezogen wurde, sind folgende kleinen Helfer: Brokkoli, Kohl, Zitrone, Kurkuma (auch gelber Ingwer genannt) und Rote Beete. Aber auch so exotische Lebensmittel wie Milchdistel, Löwenzahn, Klette oder Schisandra Beeren. Klingt nach dem scheußlichsten Smoothie ever, aber deine Leber wird es dir danken.

Leg dir zudem noch die altbekannten Produkte wie Bismarckheringe, Rührei mit Krabben und Oliven auf den Frühstückstisch, dann sollte es dir im Handumdrehen besser gehen. Warum? Diese Lebensmittel füllen deinen Eiweißspeicher wieder auf und verursachen gleichzeitig ein starkes Durstgefühl. Du wirst also zum Trinken verleitet – diesmal den Durst allerdings bitte mit Wasser löschen!

Wie du bereits vorab den Kater wirkungsvoll vermeiden kannst, verraten wir dir hier.

Entspannung aus Prinzip – So funktioniert die Work-Life-Balance

Wir werden unser gesamtes Leben auf die Arbeit vorbereitet, bis wir endlich anfangen können unser eigenes Geld zu verdienen. Endlich bei dieser Arbeit angelangt, fallen wir in einen ewigen Kreislauf aus Alltag und der kleinen Entspannung, welche uns das Wochenende liefert. Im Job wird täglich gefordert, dass man sein Bestes gibt. Dies ist einer der Gründe, warum viele Menschen heutzutage überarbeitet sind. Es endet darin, dass wir unsere gesamte Energie für die Arbeit aufbrauchen, um dann abends die letzten Stunden eins mit dem Sofa zu werden.

Alles in Allem kann man sagen, dass wir zu viel arbeiten. Du kannst sagen: „Man kann schlafen, wenn man tot ist“, doch mit dieser Einstellung wird dies früher eintreten als du denkst. Jeder Mensch braucht eine Auszeit! Wir zeigen dir, wie wichtig es wirklich ist, sich eine Auszeit zu nehmen und wie du sie richtig gestaltest.
 

Erholung ist ein Muss!

Die Erholung unseres Körpers steht im direkten Zusammenhang mit unserem Erfolg in der Arbeitswelt und dem Leben an sich. Mittlerweile hat das Wort allerdings eine andere Bedeutung, da sich unser Leben in den letzten Jahrzehnten extrem geändert hat.

Eine kleine Auszeit zu Hause hat öfters gar nichts mit Erholung zu tun, da man durch Handy und PC trotzdem ständig zu erreichen ist. Man ist quasi permanent auf Abruf und kann gar nicht mehr richtig abschalten. Ein weiterer Grund für die Erholung liegt in unserem Gehirn und in seiner Funktionsweise. Forschungen haben ergeben, dass unser Gehirn in Zeiten der Entspannung aktiver ist, als zum Beispiel bei der Erfüllung von Aufgaben auf der Arbeit.

Während wir entspannen geht unser Gehirn in eine Ausgangslage, in der wir Abstand von allem nehmen können um einfach zu verarbeiten, was uns gerade etwas angeht. Entspannung an sich sorgt also nicht nur für Energie und Gesundheit, sondern auch für die psychische Stärke und Sicherheit die wir brauchen, um unsere großen Aufgaben des Lebens zu bewältigen. Ein gut erholter Körper erlaubt dir, die beste Version von deinem Selbst aus dir herauszuholen.
 

Wieso schaffen wir es nicht uns zu erholen?

Eine Problematik ist, dass wir Stress und Erholung nicht wirklich verstehen. Wir gehen unter anderem davon aus, dass alles, was nicht Arbeit ist, Entspannung bedeutet, was schlichtweg nicht die Wahrheit ist. Das große Problem ist, dass wir nicht absichtlich entspannen. Bei großen oder unangenehmen Problematiken neigt der Mensch dazu, eher davonzulaufen, als sich dem Problem an sich zu stellen. Dieses Davonlaufen geschieht meist durch Ablenkungen jeglicher Art, wie ein Treffen mit Freunden oder Fernsehen. Diese Art von Entspannung sorgt zwar für Ablenkung und lädt die Batterien ein wenig auf, doch eine wirkliche Erholung ist es nicht. Wirkliche Erholung hat damit zu tun, Stress abzubauen und sich auf neue stressige Phasen vorzubereiten, zumindest im Geist.
 

So erholst du dich richtig:

Schlaf

Es ist wichtig, dass du ausreichend schläfst, dies ist der Grundstein für dein Wohlempfinden. Schlaf hängt direkt mit unserer Fähigkeit, gute Entscheidungen zu treffen, zusammen. Die Produktion von Testosteron lässt nach, wenn man nicht genügend schläft. Ein Testosteron-Mangel sorgt nicht nur für wenig Männlichkeit, sondern es kann zu einem schlechten Gedächtnis führen und dafür sorgen, dass man Probleme nicht mehr so schnell lösen kann. Zu wenig Schlaf kann weiterhin noch zu psychischen Krankheiten, weniger Belastbarkeit und Gewichtszunahme führen. Der Grundstein für eine richtige Erholung ist also die richtige Erholung im Schlaf. Nicht zu schlafen spart im Grunde genommen nicht viel Zeit, wenn es darum geht, etwas fertigzustellen.
 

Workout und Ernährung

Natürlich ist auch Essen ein wichtiger Energielieferant und Wohlfühlfaktor. Du solltest dich gesund und ausgewogen ernähren, um deinem Körper den Best möglichen Treibstoff zu liefern. Dass viel Wasser trinken auch extrem wichtig ist, sollte klar sein. Abgesehen von der Ernährung ist auch ein wenig Sport angebracht. Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass Sport nicht nur Müdigkeit vorbeugt, sondern auch deine Fähigkeit, Freude und Vergnügen zu empfinden, verbessert. Die Sporteinheit muss auch nicht lang sein, komplett fehlen sollte sie allerdings nicht.
 

Geh nach draußen!

Die Natur eignet sich sehr, wenn es darum geht den Körper und den Geist zu entspannen. Egal in welcher Form du die Natur auch in dich aufnehmen möchtest. Sei es ein Rucksack-Trip am Wochenende durch die Wälder oder ein simples, kleines Picknick in einem Park. Nicht nur die Natur, sondern auch die Sonne trägt dazu bei, dass wir gesünder sind.
 

Teile deine Zeit ein!

Hierbei geht es nicht nur um die Einteilung deiner Freizeit, deiner Erholungszeit, sondern auch um deine Arbeitszeit. Denn der wichtigste Punkt hierbei ist es, die Arbeit von dem Rest des Lebens zu trennen. Denn nur mit einer klaren Grenze kannst du auch eine komplette Erholung gewährleisten. Im Job ist es wichtig klarzustellen, wann man für die Arbeit bereitsteht und wann eben nicht. Damit man in einer fünfzehn minütigen Pause auch wirklich ein wenig Erholung bekommt und nicht da nochmal eine E-Mail checkt und hier nochmal über die Arbeit eines Kollegen drüber guckt. Dies klingt anfangs vielleicht ein wenig egoistisch, was es auch ist, doch es ist eine notwendige Maßnahme, um wirkliche Erholung genießen zu können.

Doch auch deine Freizeit solltest du einteilen. Da die Wochen relativ stressig sein können, neigen wir dazu, alle anderen anstehenden Termine aufs Wochenende zu verlagern, weswegen wir selbst an diesen Ruhetagen nicht wirklich zur Ruhe kommen. Es hat nichts mit Entspannung zu tun, wenn man wie besessen eine Serie guckt und den ganzen Tag nichts anderes macht. Außerdem sollten wir aufhören so extrem viele Sachen auf einmal zu machen. Wenn man sich vor dem Fernseher entspannen will und dies schon den ganzen Tag geplant hat dann kann man sich auch ohne Handy oder weiteres vor den Fernseher setzen, um einfach mal wirklich abzuschalten. Wenn du deine Freizeit planst brauchst du dich nicht schuldig fühlen, weil du mal nichts machst, denn du hast es mit deiner Arbeitszeit wohl verdient, auch einfach mal nichts zu tun.
 

Natürlich hat jeder Mensch andere Wege um sich zu erholen. Für den einen mag es Sport sein, für den anderen Meditation und für jemand anderen einfach nichts zu tun. Wichtig ist allerdings, dass man sich seine verdiente Erholung auch einfordert. Wir hoffen einige unser Tipps können dir dabei helfen, dich mal so richtig zu erholen und das auf deine Art.

 

Foto: Westend61 / Getty Images

Deine Problemzonen sagen mehr über dich, als du denkst

Es ist längst kein Geheimnis mehr und schon von vielen Fachärzten bewiesen, dass du an der Stelle deiner Fettpolster erkennen kannst, was in deinem Lebensalltag falsch läuft. Fakt ist, dass egal in welcher Körperregion Fett entsteht, du diese nur mit Sport und guter Ernährung verhindern bzw. wieder loswerden kannst. Dazu kommen aber noch dein Alltag und dein Lebensstil, der sich besonders auf die verschiedenen Regionen deines Körpers auswirkt.
 

1: Du nimmst am ganzen Körper gleichmäßig zu

Übergewicht durch Lebensmittel

Du achtest nicht auf deine Ernährung und isst mehr, als dein Stoffwechsel verarbeiten kann. Zu wenig Bewegung und zu viel Essen am Tag sorgen für dein ständig wachsendes Übergewicht.
 

2: Deine Problemzone ist vor allem dein unterer Bauch

Übergewicht durch Nervosität

Wenn dein Unterbauch wächst und wächst, dann liegt das ausschließlich an Ängsten, Depression und Stress. Wenn du diesen Kampf gewinnen willst, dann tu was für dich und was dir persönlich guttut.
 

3: Po und Oberschenke sind deine Problemzone

Windel-Übergewicht

Diese Art von Fettpolster sind nicht nur ein Frauenproblem, sondern entstehen auch bei Männern. Meistens ist das ein hormonelles Problem, kann aber auch an zu viel Alkohol, Zigaretten und schlechtem Sitzen liegen.
 

4: Deine Problemzone ist ein aufgeblähter Bauch

Übergewicht durch schlechten Stoffwechsel

Wenn du ständig einen aufgeblähten Bauch und Atemprobleme hast, dann musst du deinen Stoffwechsel ankurbeln. Mehr Bewegung und Ernährung umstellen können die Lösung schon ziemlich schnell herbeiführen. Diese Region könnte auch auf zu großen
Alkohol-Konsum hinweisen.
 

5: Deine Problemzone sind deine Beine

Venöses Übergewicht

Hier gibt es ein paar Ursachen. Bei Frauen taucht dies oft in der Schwangerschaft auf, kombiniert mit geschwollenen Füßen. Leider ist es aber auch genetisch bedingt und hier kannst du nur mit leichten sportlichen Aktivitäten gegenwirken. Ebenso solltest du die Körperteile nicht zu sehr belasten.

 

Fotos: AJOURE´ Redaktion

The BossHoss: „Unser Erfolgsrezept ist Authentizität, Leidenschaft und harte Arbeit!“

Wir trafen die coolen Kerle von The BossHoss in Berlin zur Präsentation der „Marshall Eyewear Spring/Summer 17“-Kollektion zusammen mit Brille24, für die die Jungs die Testimonials sind. Wie es dazu kam und welche Pläne Hoss Power und Boss Burns für 2017 haben, erfährst du im Interview.
 

Ajouré: Ihr habt als Werbegrafiker bei derselben Firma gearbeitet. Wann war für euch klar, eure Jobs an den Nagel zu hängen und stattdessen nur noch Musik zu machen?

Alec: Wir haben uns in der Firma kennengelernt und erst einmal nur so hobbymäßig zwei Jahre lang zusammen Musik gemacht. Das „BossHoss-Ding“ ist dann so langsam entstanden, peu à peu und just for fun. Als dann aber im Dezember 2004 der Plattenvertrag im Kasten war, haben wir beschlossen, 2005 auf Tour zu gehen und die Jobs sein zu lassen und uns nur darauf zu konzentrieren.

Sascha: Ein paar aus der Band haben zwar erst noch immer unbezahlten Urlaub genommen, solange der Chef eben noch mitgespielt hat, aber das war irgendwann auch einfach nicht mehr möglich. Im ersten Jahr haben wir 200 Gigs gespielt – irgendwann ging es dann nicht mehr, die Bookings wurden immer mehr und als das Album mit Platz elf nur knapp die Top 10 verpasst hat, war klar: alles oder nichts!

Ajouré: Wenn man The BossHoss hört, haben die meisten wahrscheinlich nur euch zwei vor Augen, dabei besteht eure Band aus sieben Männern – das klingt nach einer Menge Testosteron, da gehen die Meinungen doch sicher auch einmal auseinander, oder? ;-)

Alec: Natürlich ist es wie überall, dass man nicht immer zu einhundert Prozent der gleichen Meinung ist. Aber bei uns ist das so, dass wir beide, sozusagen als Gründer von BossHoss, schon ein wenig die Hosen anhaben – sei es musikalisch oder auch rein vom Styling und optischen Auftreten der Band und wie wir uns präsentieren. Nichtsdestotrotz sind wir schon seit Anbeginn, seit über zehn Jahren, zu siebt unterwegs. Wir sind uns schon sehr oft einig und bereden alle Dinge gemeinsam – z.B. wenn es darum geht, eine neue Tour zu machen, wie es auf der Bühne aussehen soll, welche Songs wir spielen, wie sie klingen sollen und wie wir uns inszenieren. Das alles entscheiden wir natürlich gemeinschaftlich.

Ajouré: Eure Band gib es schon seit über zehn Jahren! Was ist euer Erfolgsrezept?

Sascha: So genau lässt sich das gar nicht sagen – es gibt keine goldene Regel. Unterschiedliche Charaktere und Zufälle trafen in unserem Fall aufeinander. Wir waren ja keine Cover-Band, sondern haben die Songs neu arrangiert und neu aufbereitet. Das war damals nicht an jeder Ecke zu hören, dass man Pop-Songs oder Hip-Hop-Songs auf Country-Art macht. Das war so der erste Hinhörer für viele und dann war es so ein perfektes Rundum-Konzept, das wir eigentlich gar nicht so genau überlegt oder konstruiert hatten, sondern das ist ganz natürlich gewachsen und deshalb auch sehr glaubhaft. Es ist eine sehr runde Sache – von den Outfits, bis zu dem Band-Namen und die ganze Gang an sich. Wenn man jetzt so zurückblickt, hätte es kein Stratege besser planen können, was da zufällig aus Leidenschaft entstanden ist. Ich glaube, unser Erfolgsrezept ist daher tatsächlich Authentizität und Leidenschaft.

Alec: Und harte Arbeit! Wir überlassen seitdem nichts dem Zufall. Auch wenn es immer nach Leichtigkeit aussieht, steckt doch viel Hirnschmalz dahinter. Wir versuchen wirklich immer 100 Prozent zu geben. Wir überlegen uns immer alles sehr genau. Ich glaube, das ist sehr wichtig, dass wir niemanden haben, der für uns arbeitet – keine Plattenfirma, die ein Konzept entwickelt oder ein Artwork-Shooting initiiert – sondern dass wir alles über unseren Tisch laufen lassen. Ich glaube, das ist sehr wichtig, damit am Ende auch alles hundertprozentig echt ist.
 

The BossHoss live
 

Ajouré: Worauf kam – oder kommt – es euch bei den Cover-Songs an?

Sascha: Damals war es eben der Gag Songs zu singen, die in ihrer ursprünglichen Fassung weit weg von dem waren, was wir mit ihnen vorhatten. Heute ist die Herangehensweise, wenn wir so etwas nochmal machen, nicht mehr unbedingt die, einen Song zu wählen, der möglichst skurril ist, sondern einen, der geil ist und auf den wir Bock haben. „Jolene“ war auf unserem Jubiläums-Album mal wieder so einer. Der ist so ein „Über-Song“, den wir schon all die Jahre immer im Hinterkopf hatten, wo wir aber nie genau wussten, ob und wie, da er ja von Dolly Parton, einer Frauenstimme eben, gesungen wurde.

Alec: Zum Jubiläum hatten wir uns dazu entschieden, noch einmal eine Cover-Scheibe on top zu machen und dafür eben nur Songs gewählt, auf die wir so richtig Lust hatten.

Ajouré: Hattet ihr schon von Anfang an im Kopf, irgendwann auch einmal eigene Songs zu schreiben?

Alec: Wir beide waren ja vorher schon selbständig in Bands unterwegs, in denen auch immer eigene Songs geschrieben wurden. Das Covern mit BossHoss war eher so eine Tresen-Idee bei einem Bierchen.

Uns war dann schnell klar, dass, wenn wir langfristig Erfolg haben wollen, auch selber eigenständig schreiben müssen. Wir wussten wie der BossHoss–Sound klingen soll und haben das dann auch schnell in die Tat umgesetzt und Songs aus eigener Feder geschrieben.

Ajouré: In Kooperation mit Brille 24 und Marshall erscheint jetzt die „Marshall Eyewear Spring/Summer 17“-Kollektion, für die ihr die Testimonials seid. Wie kam es zu der Kooperation?

Sascha: Wir werden als Band sehr oft auf Kooperationen angesprochen. Die Anfrage kam über die Plattenfirma und Marshall ist natürlich perfekt für eine Band. Jeder, der Marshall liest oder hört, bringt es sofort mit Rock’n’Roll in Verbindung. Für uns war das natürlich ein tolles Angebot. Wir haben uns schließlich mit den Leuten von Marshall getroffen, woraus dann auch die Kooperation entstand, hinter der wir absolut stehen können – einerseits wegen der Sonnenbrillen, andererseits natürlich auch wegen der Marke.

Ajouré: Wie wichtig ist euch generell Fashion?

Alec: Fashion ist vielleicht ein zu großes Wort, das klingt immer so nach „up to date“ und „Trend“. Auf uns bezogen würde ich es eher Style nennen und der ist natürlich schon wichtig. Neben der Musik ist es für eine Band essentiell auch optisch eigenständig zu sein. Man muss sich abheben können und es muss stimmig sein. Uns war es von Anfang an wichtig, dass BossHoss auch etwas für das Auge sind und dass das, was wir musikalisch angefangen haben, auch optisch weitergeführt wird – sprich: Cowboy-Hut, Feinripp, Boots.

Für uns ist es bei jedem Album auch immer noch von Bedeutung, dass wir uns neue Outfits für die Tour und für die Shootings, Artworks und Auftritte zusammenstellen, die das Ganze abrunden.
 

The BossHoss
 

Ajouré: Ihr seid in diesem Jahr die neuen Gastgeber der vierten Staffel von „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert“ – worauf freut ihr euch schon am meisten?

Alec: Die Aufgabe zu bestehen! Wir haben schon einen großen Respekt vor dieser Herausforderung. Einerseits freuen wir uns schon tierisch darauf, andererseits haben wir aber auch ein bisschen Muffensausen.

Ajouré: Für die Dreharbeiten geht es nach Südafrika! Werdet ihr rund ums Lagerfeuer Musik machen?

Sascha: Ja, sicherlich auch. Aber das ist natürlich eine sehr professionelle, getaktete Produktion. Wir drehen die komplette Staffel in acht Tagen, das wird natürlich sehr arbeitsintensiv. Nichtsdestotrotz macht das auch viel Spaß. Jetzt im Vorfeld kann man schon sagen, dass es eine harmonierende Runde ist. Ich würde sagen, dass mich das am meisten freut – mit den Leuten, die wir in dieser Staffel begrüßen dürfen, jetzt endlich die Nummer durchzuziehen. Die sind alle cool und wir hatten bereits tolle Abende zusammen, in denen wir uns schon einmal beschnuppert haben.

Ajouré: Nach „The Voice of Germany“ ist das nun euer zweites Musik-Projekt im Fernsehen. Scheint, als bräuchtet ihr hin und wieder die Abwechslung zum „normalen“ Musiker-Alltag? ;-)

Alec: Es ist ein Feld, das für uns nicht unattraktiv ist. Heute muss man sich als Musiker im Musikgeschäft auch immer etwas umorientieren. TV ist natürlich eine super Promotion-Plattform, um unsere Musik nach draußen zu tragen. Radio ist, und wird, immer schwieriger, weshalb das Fernsehen ein adäquates Mittel ist, um den Leuten zu zeigen, dass es „The BossHoss“ gibt.

Ajouré: 2016 war ein sehr erfolgreiches Jahr für euch. Ihr wart auf Tour und „Dos Bros“ hat viele Auszeichnungen bekommen. Werdet ihr es 2017 musikalisch ruhiger angehen lassen oder können sich eure Fans schon auf etwas Neues freuen?

Alec: Wir haben unsere Fans für dieses Jahr etwas auf die Wartebank geschoben, eben weil das vergangene so busy war, sodass wir uns gesagt haben, wir nehmen uns mal ein wenig zurück. Außer „Sing meinen Song“ wollten wir ein bisschen in die Pause gehen.

Sascha: Aber wir machen noch ein „Best of“-Album, mit möglichst den besten und spannendsten Songs aus den vergangenen zwölf Jahren. Ich finde, nach so einer langen Zeit kann man das auch mal machen und ein Greatest-Hits-Album rausbringen. Darauf können sich die Fans also freuen.

Ajouré: Danke, Alec und Sascha.

 

Fotos: Julia Schoierer; PR Brille24

Power Rangers – Filmkritik & Trailer

Power Rangers – Die Story

Jason Scott (Dacre Montgomery), der einstige Star-Quarterback der Angel Grove Highschool, hat Mist gebaut und darf dafür am Wochenende nachsitzen, inklusive elektronischer Fußfessel.

Beim Nachsitzen trifft er auf Billy Cranston (RJ Cyler), dem er gegen einen Mitschüler hilft. Billy bittet Jason daraufhin bei einer weiteren Sache um Hilfe. Als dieser, nach anfänglichem Zögern, zusagt, begeben die Beiden sich bei Nacht zum örtlichen Steinbruch, wo Billy nach einer geheimen Energiequelle forschen will.

Dort treffen Jason und Billy auf Kimberly Hart (Naomi Scott), die ebenfalls mit ihnen am Wochenende Nachsitzen hat, sowie auf zwei weitere Schüler der Angel Grove High, Trini Kwan (Becky G) und Zack Taylor (Ludi Lin).

Während sich Jason und die anderen noch misstrauisch beäugen, geht die Sprengladung hoch, die Billy für seine Forschung im Berg platziert und ausgelöst hat. Als der Staub sich legt, entdecken die Fünf ein paar münzartige, farbige Gegenstände. Nichtsahnend, dass es sich dabei um die Powermünzen der Power Rangers handelt, stecken die fünf Teenager die Gegenstände ein.

Doch damit beginnt das eigentliche Abenteuer erst, denn eine furchtbare Bedrohung, die die komplette Erde zerstören könnte, ist ebenso wieder erwacht.

 

 

Ein unmöglicher Spagat

Die Power Rangers sind zurück auf der großen Leinwand und lassen es krachen.

Nach zwei weniger geglückten Versuchen 1995 (Power Rangers – Der Film) und 1997 (Turbo: Der Power Rangers Film) starten Lionsgate und Saban mit dem einfachen Titel: Power Rangers erneut den Versuch, die erfolgreiche Serie (seit 1993 im TV) ins Kino zu bringen.

Mit dem Neustart der Entstehungsgeschichte rund um die fünf bunten Weltretter versucht man hierbei, den Spagat zwischen dem Kult der ursprünglichen Serie mit ihren überdrehten Monstern und den albernen Kämpfen und dem ernsteren Tonfall heutiger Superheldenverfilmungen. Dabei kommt eine Mischung heraus, die nicht ganz so recht weiß, wo sie hin möchte.

Ist die erste Hälfte des Films noch sehr geprägt von den Problemen der Hauptdarsteller und eher ernsthaft gehalten, entwickelt sich der Streifen in der zweiten Hälfte, dank der Power Ranger Elemente und dem Bösewicht wieder sehr stark zu dem, was die Serie von einst ausmachte. Dennoch schafft es der Film nicht, beides stimmig zu vereinen.

Daneben bietet der Film eine Story, die in ihrer Komplexität eher der Serie ähnelt, also simpel und nicht immer logisch. Das führt dann leider auch dazu, dass die Charaktere oft viel zu blass bleiben, auch wenn die Darsteller, soweit möglich, gute Arbeit leisten. Eine mögliche Fortsetzung könnte hier jedoch helfen, die Charaktere noch deutlich mehr herauszuarbeiten.

Die wirkliche Stärke hat der Film dann letztlich in der Action. Gegner und Power Rangers, ihre Zords (Roboter-Saurier) und die, wie im Serienvorbild, durchaus albern wirkenden Kämpfe, sind durch und durch schick anzusehen, wenn auch alles recht künstlich wirkt, was allerdings zum Power Rangers Stil passt.

 

No, no Power Rangers

So richtig funktioniert auch der neueste Versuch, die Power Rangers auf die große Leinwand zu bringen, nicht. Zu unrund ist der Mix aus alten und neuen Elementen. Dennoch ist Potential da, das vielleicht in einer Fortsetzung ausgeschöpft werden kann. Fans der Serie dürften zumindest mit dem letzten Drittel des Films aber ihren Spaß haben.

 

Power Rangers Filmplakat
Filmstart: 23. März 2017
 

Fotos: StudioCanal Deutschland

Die skurrilsten Gesetze der Welt

„Lieber fünf Mal nachgefragt, als einmal nachgedacht.“ – Das Känguru
 

Es gibt rund um die Welt verrückte, verstörende und blödsinnige Gesetze. Während bei FKK-Stränden in Deutschland die Freie Körper Kultur eingehalten werden muss, bekommt man in Amerika beim Nacktbaden sofort eine Anzeige. Wir haben uns mal informiert und die skurrilsten Gesetze rund um den Globus rausgesucht.
 

skurrile GesetzeIn Australien ist der Sex mit einem Känguru nur erlaubt, wenn man betrunken ist. Wir halten diese Handhabung für unfair und setzen uns daher dafür ein, dass dies nun auch für Kängurus gelten soll.

skurrile GesetzeIn dem Dorf Kirkland, Illinois ist es Bienen verboten, das Dorf zu überfliegen. Na wenn sich das mal nicht auf die Qualität des Honigs auswirkt.

skurrile GesetzeWarum reiten Hexen einen Besen? – Staubsauger haben nur eine begrenzte Reichweite.
Das zumindest könnte der Grund sein, warum in Colorado verboten wurde, dem Nachbarn seinen Staubsauger auszuleihen. Wir werden es wohl nie so genau erfahren…

skurrile GesetzeIm US-Staat Alabama ist es Männern gesetzlich verboten, in Anwesenheit von Frauen auf den Boden zu spucken. Aus dir ist ja doch was geworden Bub. Omi ist sehr stolz.

skurrile GesetzeIn New Mexico dürfen die Taschen eines Mannes jederzeit von seiner Ehefrau durchsucht werden. Wie bitte ist dieses Gesetz entstanden?

skurrile GesetzeWillkommen im Mittelalter!
In St. Louis ist es der Feuerwehr verboten, eine Frau zu retten, wenn diese nur mit einem Morgenmantel bekleidet ist. Kängurus im Morgenmantel dürfen gerettet werden.

skurrile GesetzeIn Detroit, Michigan ist es Männern gesetzlich verboten, ihre Frauen an Sonntagen böse anzuschauen. Eigentlich ganz süß.

skurrile GesetzeIn Bhutan ist es dem jüngeren Bruder erst gestattet Sex zu haben, wenn der Ältere keine Jungfrau mehr ist. Was stimmt im Land des Donnerdrachen nicht und wie handhaben das bitte Zwillinge?

skurrile Gesetze#Antikorsettfrauenverein
In Norfolk, Virginia darf keine Frau das Haus verlassen, ohne ein Korsett zu tragen. Früher gab es dafür sogar einen Korsett-
Inspektor.

skurrile GesetzeIn China ist es nicht erlaubt, einen ertrinkenden Menschen zu retten, da dies ein Eingriff in sein Schicksal wäre.

skurrile GesetzeIn Wichita, Kansas wird die Misshandlung eines Mannes durch seine Schwiegermutter nicht als Scheidungsgrund anerkannt. Daher kommt wohl auch die hohe Selbstmordrate junger Männer in Wichita…

skurrile GesetzeWas für Pfeifen!
In Huntington, West Virginia ist es Feuerwehrmännern untersagt, entlangflanierenden Frauen nachzupfeifen. Das spricht immerhin für viele hübsche Frauen in West Virginia.

skurrile GesetzeIn Siena, Italien ist es allen Frauen mit dem Vornamen ,Maria‘ verboten, als Prostituierte zu arbeiten. Die haben wohl auch nur die ersten zehn Seiten der Bibel gelesen…

skurrile Gesetze#Männerstrickclub
Im US-Bundesstaat New Jersey ist es während der Fischfang-Saison den Männern untersagt zu stricken. Der New Jersey Männerstrickclub kämpft schon seit Jahren dagegen an.

skurrile GesetzeAuf Hawaii ist es verboten, sich Geldmünzen ins Ohr zu stecken. Schade eigentlich…

skurrile GesetzeVorwärts immer, rückwärts nimmer!
In Devon, Connecticut ist es verboten, nach Sonnenuntergang rückwärts zu laufen. Es gab noch kein Känguru, das gegen dieses Gesetz verstoßen hat.

skurrile GesetzeIm US-amerikanischen Bundesstaat Illinois müssen alle weiblichen Singles männliche Junggesellen mit „Meister“ anreden. Ist doch eine tolle Vorrausetzung für einen Roman, oder E. L. James?

skurrile GesetzeStatement setzen!
In Memphis, Tennessee dürfen Frauen nur an einem Auto lecken, wenn ein Mann davor herläuft und zur Warnung eine rote Fahne schwenkt. Ein sehr gefährliches Hobby…

 

Fotos: whitemay; saemilee / Getty Images

Gita: Die Zukunft des entspannten Einkaufens

Die technologische Welt befindet sich in einem enormen Wandel. Nie zuvor hatten wir solche Möglichkeiten, was wir unter anderem der Globalisierung verdanken. Natürlich ist Technologie an sich ein großer Überbegriff, doch wir können davon ausgehen, dass sich alle Aspekte der Technik früher oder später weiterentwickeln werden und das mit einer nicht zu verachtenden Geschwindigkeit.

Heute wollen wir einen Blick auf die Aspekte des Transports werfen, welcher sich in einem kompletten Umschwung befindet. Die Rede ist von autonom fahrenden und elektronischen Autos, die kurz vor der Perfektion stehen, bis sie endlich vollendet auf den Straßen zu sehen sind. Der Vespa-Hersteller Piaggio hat sich nun Gedanken gemacht, was man in der Transportwelt noch verbessern kann und herausgekommen ist ein kleiner, runder Transportroboter namens Gita, den wir euch nun vorstellen.
 

Was ist Gita?

Gita ist ein blauer, runder Roboter mit zwei Rädern, der etwas kleiner als die durchschnittliche Hüfthöhe ist. Die Besonderheit: Er folgt dem Besitzer wie ein braver Hund. Bei dem Roboter handelt es sich um eine neue, noch experimentelle Methode, um Sachen problemlos und ohne Anstrengung von einem Ort zum anderen zu transportieren. Hierzu kann man die Oberseite öffnen, um insgesamt bis zu 20 Kilogramm Gepäck mitzuführen.

Anfangs soll mit Tests in Fabriken und Freizeitparks gestartet werden, Piaggio selbst hofft allerdings, dass Gita später auch bei Privatpersonen Verwendung findet. Man könnte ihn unter anderem beim Joggen benutzen, wo der Roboter mit seinen 36 Stundenkilometern ohne Probleme mithalten kann. Um sich problemlos durch die Welt zu navigieren besitzt Gita mehrere Kameras am Gehäuse, die eine Masse von Punkten in dreidimensionaler Optik darstellen.
 

Gita Transportroboter

 

Was bedeutet die Entwicklung von Gita?

Zuallererst ist zu sagen, dass der Roboter – wie auch die anderen Neuheiten im Transportbereich – noch teils unerprobt ist, doch die angewandte Technik könnte nicht nur für Gita an sich interessant sein. Der Vorsitzende meint, dass die Technologie auch bei anderen Produkten Piaggios in Zukunft Verwendung haben dürfte. Klar ist, dass Gita für gewisse Berufsfelder sehr interessant sein kann, zum Beispiel für jene, die das Transportieren schwerer Lasten erfordern. Denn der Roboter ist nicht nur in der Lage einer Person zu folgen, er kann auch autonom zu einem Ziel fahren oder in einer Gruppe mit anderen Gitas.

Anstelle von der momentan genutzten, eher teuren Lidar-Technik erfasst der kleine, rollende Ball seine Umgebung mit normalen Kameras, die mehrere Bilder hintereinander erfassen und sie miteinander vergleichen, um einen dreidimensionalen Raum zu erschaffen. Mit allen Kameras verfügt Gita sogar über einem Blickwinkel von 360 Grad. Die Option Personen zu folgen wird momentan noch durch einen Kameragürtel realisiert. Gita hat eine Laufzeit von bis zu acht Stunden und kann problemlos mit einer konventionellen Steckdose aufgeladen werden.
 

Gita Transportroboter

 

Welche Nachteile gibt es noch?

Natürlich ist die gesamte Technologie noch in der Entwicklung und man kann unter anderem nicht vorhersagen, ob sich Gita gut im alltäglichen Verkehr zurechtfinden wird. Es wäre natürlich sehr fatal, wenn die zu transportierenden Güter einfach von einem Auto zerstört werden, wenn Gita auf die Straße rollt. Außerdem sollte Gita auf den Straßen keine anderen Mitmenschen behindern. Die Kameratechnologie ist zudem noch nicht vollkommen ausgereift und kann bei Dunkelheit oder Nebel für Probleme sorgen. Der Kameragürtel, der benutzt wird, um das Folgen von Personen zu ermöglichen, sieht momentan noch sehr gewöhnungsbedürftig aus. Es stellt sich generell die Frage, ob der Roboter überhaupt einen Nutzen für Privatpersonen darstellt.

Bei Gita handelt es sich um eine innovative Technologie, die einen kleinen Blick in die Zukunft erlaubt, auch wenn sie noch nicht vollkommen ausgereift ist. Wir finden die Vorstellung, dass Leute in Zukunft mit kleinen Roboterbällen einkaufen gehen, die ihnen wie ein treues, kleines Hündchen folgen allerdings sehr amüsant und freuen uns schon auf all die Neuheiten, die die Zukunft dieser Technik uns zu bieten hat.

 

Fotos: Piaggio Fast Forward Press

Der neue Lamborghini Aventador S: Wo 1,36 m Höhe auf 740 PS treffen

Die Modell-Liste aus dem Hause Lamborghini ist im Laufe der Jahre lang geworden. Manche haben vielleicht den ein oder vergessen, weshalb wir an dieser Stelle mal eine kurze Gedenkminute einlegen möchten um kurz sämtliche, seit 1964 produzierten Lamborghini, aufzuzählen.

Der Startschuss der Serienmodelle erfolgte 1964 mit dem Lamborghini 350 GT, gefolgt vom 400 GT. Danach reihten sich der Miura, Isolero, Espada und Jarama dahinter. Ab 1974 ging der Lamborghini Countach an den Start. Beinahe zeitgleich kam der Urraco und der Lamborghini Silhouette. 1981 startete der Jalpa, dann der LM002 und ab 1990 der Diablo. Ab 2001 hieß es für den Murciélago „GO“, der sich die erste Dekade des 21. Jahrhunderts mit dem Lamborghini Gallardo teilte.

Seit 2011 rollte das Meisterwerk Aventador vom Band. Der Nachfolger des Gallardo, der Lamborghini Huracán, wird seit 2014 produziert. Die eine Millionen, zwei Millionen und drei Millionen Euro teuren Modelle Reventón und Centenario und Veneno sollen an dieser Stelle nicht übergangen werden, reihen sich aber in Sachen Exklusivität in einer nochmals anderen Liga ein.

So, genug vom nostalgischen Geträume – es wird aktuell. Die nächste Generation des Aventador ist da. Und er kommt vollgepackt mit neuer und überarbeiteter Technik, teilweise neuem Look und Vierrad-Lenkung daher. Doch damit nicht genug. Aber eins nach dem anderen…
 

Lamborghini Aventador S Heck
 

Angetrieben wird der neue Lamborghini Aventador S durch einen stärkeren V12-Saugmotor mit 740 PS. Der sechseinhalb Liter V12-Motor verteilt seine Kraft auf 1,575 Kilo Trockengewicht des Aventador S. Somit kommt auf jedes PS nur 2,13 Kilogramm. Langsam war gestern! Apropos „langsam“. Der neue Aventador S bekommt natürlich maßgeschneiderte Reifen von Pirelli. Genau genommen den Pirelli P Zero, der wegen der neuen Vierrad-Lenkung ebenfalls überarbeitet wurde. Im Zaum hält ihn eine hydraulische Zweikreis-Bremsanlage mit Unterdruck–Bremskraftverstärker, Sechskolben–Bremssätteln vorn und Vierkolben–Bremssätteln hinten.

Die Carbon-Keramik-Bremsscheiben mit 400 mm Durchmesser vorne und 380 mm hinten werfen beim Betätigen dermaßen endgültig den Anker, als gäbe es kein Morgen. Aber wer will schon freiwillig in solch einem Fahrzeug bremsen? Gas geben macht hier durchaus mehr Sinn und vor allem mehr Freunde. Von Null auf 100 km/h braucht der Aventador S lediglich 2,9 Sekunden. Nach insgesamt 8,8 Sekunden fliegt bereits die 200 km/h kurz sichtbar über die Tachoanzeige, bevor nach 24,2 Sekunden die 300 Stundenkilometer geknackt werden.

Der Vortrieb endet allerdings erst mit der Höchstgeschwindigkeit von 350 km/h. Wer überlegt, von Tempo 100 eine Vollbremsung hinzulegen, dem sei an dieser Stelle kurz gesagt, dass die Nase des Piloten nach nur 31 Metern Bremsweg am Lenkrad kleben könnte.

Auch in Sachen Verbrauch kann sich der neue Lambo durchaus sehen lassen. Na gut, dass ein V12-Saugmotor kein Wenigschlürfer ist, sollte an dieser Stelle klar sein. Der Tank fasst 85 Liter. Auf 100 Kilometer innerorts schluckt der Aventador S 26,2 Liter. Aber wer fährt damit 100 Kilometer durch die Stadt? Das bessere Revier für dieses Prachtexemplar sind Überlandstraßen und Autobahnen.

Hier sinkt der Verbrauch, nicht zuletzt auch dank des 7-Gang-ISR-Getriebes mit robotisierten Gangwechseln in nur 50 Millisekunden, auf nur noch 11,6 Liter. Ebenfalls verbrauchreduzierend handelt das Start-/Stop-System und die Tatsache, dass sich sechs der zwölf Zylinder abschalten, sofern diese nicht benötigt werden.

Kombiniert fallen also 16,9 Liter auf 100 Kilometer durch den Tank. Aber alles natürlich unter besten Bedingungen und alles andere als Vollgas. Denn wer hier die 740 PS abruft, der steht am Ende des Tages schneller an einer Tankstelle, als ihm lieb ist. Doch wen juckt eigentlich der Verbrauch bei einem Fahrzeugpreis von knapp 282.000 Euro (OHNE STEUERN)?!
 

Lamborghini Aventador S Seitenansicht
 

An dieser Stelle möchten wir gerne das extra auf der Pressemitteilung angegebene Kofferraumvolumen angeben (wir haben herzlich gelacht… Kofferraum im Aventador). Wie dem auch sei – der Aventador S fasst immerhin 140 Liter.

Stefano Domenicali, Chairman und Chief Executive Officer bei Automobili Lamborghini wörtlich: „Dies ist die nächste Generation des Aventador und ein neuer Meilenstein bei Technologie und Performance in der Entwicklung von Supersportwagen. Der Aventador S verkörpert ein visionäres Design, wegweisende Technik und reine Fahrdynamik und definiert das Supersportwagen Konzept auf einem neuen Niveau.“

Auch wenn das Profil nach wie vor eindeutig einen Aventador zeigt, wurden dennoch an Front und Heck Weiterentwicklungen verbaut. Durch diese diversen Modifikationen erreicht der Aventador S eine neue aerodynamische Effizienz. Entworfen wurden die neuen Elemente von Lamborghini Centro Stile. Diese neuen Elemente erinnern absichtlich an vergangene Ikonen aus dem Hause Lamborghini. Als Beispiel nennt Lamborghini die neuen hinteren Radhäuser, die an die des Ur-Countach erinnern sollen.

Die Front bekommt einen längeren Frontsplitter für bessere aerodynamische Effizienz, das Heck einen schwarzen, und auf Wunsch Carbon, Diffusor. Dank der Neuerungen verbessert sich der Abtrieb an der Vorderachse um über 130 %.

Der Heckflügel nimmt je nach Geschwindigkeit und Fahrmodus bis zu drei verschiedene Stellungen ein und sorgt somit für eine bessere Balance des Fahrzeugs. Der Wirkungsgrad des Flügels verbessert sich im Vergleich zum Vorgänger bei niedrigem Strömungswiderstand um mehr als 400 %.
 

Lamborghini Aventador S Cockpit
 

Wenn wir schon beim Thema Fahrmodi sind: Der neue Aventador S verfügt über vier verschiedene Fahrmodi, die auf die Bezeichnung STRADA, SPORT, CORSA und EGO hören.

Die Bedeutung ist beinahe selbsterklärend und eingefleischten Lamborghini-Fans bestens bekannt. STRADA für den Alltag, SPORT für außerhalb der Stadt und CORSA für die Rennstrecke. Der neue EGO Modus bietet dem Fahrer die Möglichkeit diverse Einstellungen nach persönlichem Belieben zu programmieren.

Auch das Cockpit wurde überarbeitet und bietet neue Funktionen. Die neue digitale Instrumententafel lässt sich vom Fahrer nach Belieben anpassen. Über die Tatsache, dass Apple CarPlay zur Serienausstattung gehört, dürften sich einige sehr freuen.

Lust bekommen auf den Aventador S? Die Markteinführung ist bereits für das Frühjahr diesen Jahres geplant.

Wir wünschen viel Vergnügen bei der Probefahrt!

 

Fotos: Media Lamborghini

Dehn dich fit! Warum Flexibilität so wichtig ist

Kein Training ohne Dehnung – die wichtigsten Übungen für Männer!

Wozu soll man Dehn-Übungen absolvieren, wenn man doch eigentlich einen gezielten Muskelaufbau verfolgt oder sich auf einen Marathon oder den nächsten Surfkurs beim Strandurlaub vorbereitet?

Ganz einfach: Für eine optimale Motorik brauchst du neben Ausdauer, Kraft und Schnelligkeit auch Beweglichkeit. Durch Stretching, zu Deutsch: Dehnen, erhöhst du deine Flexibilität, kannst Spannungen abbauen und Verletzungen vorbeugen.

Grundsätzlich gilt: Dehnen macht die Muskulatur lockerer und sorgt ganz nebenbei noch für eine aufrechte, entspannte und attraktive Körperhaltung. Ein Muskel, der nicht geschmeidig und gut durchblutet ist, kann bei falscher Belastung leichter verhärten oder verkrampfen. Dehnübungen sind aber nicht zuletzt auch für Gelenke, Bänder, Sehnen und Faszien, also das die Muskeln umgebende Bindegewebe, wichtig. Gezieltes Dehnen verhindert Gelenkverschleiß und chronische Entzündungen, es löst verspanntes oder verklebtes Gewebe und regt den Stoffwechsel an.

Dehnen ist unverzichtbar für jeden effizienten Trainingsplan und es ist darüber hinaus eine der besten Methoden zum Stressabbau.

Dass das Dehnen der Muskulatur einen Muskelkater verhindert, ist ein Mythos, der mittlerweile hinreichend widerlegt wurde. Die meisten Muskelverletzungen passieren bei ganz normalen Bewegungen. Gegen Muskelkater hilft vor allem ein sanftes Aufwärmtraining, das die Durchblutung fördert. Auch dies wird in manchen Trainingsprogrammen mit Dehnen kombiniert.

Die meisten Dehnübungen werden allerdings als Abschluss, zur Lockerung und Entspannung nach dem Sport, eingesetzt. Richtig ausgeführt, erhöhen sie deine Beweglichkeit in jeder Lebenslage.
 

Dehnübungen für jede Sportart

Vor dem Hintergrund der neusten sportwissenschaftlichen Erkenntnisse gibt es besonders für Profi- und Leistungssportler unterschiedliche Empfehlungen, was die Art und Weise der Dehnung und den richtigen Zeitpunkt angeht. Bei einigen Sportarten empfiehlt es sich, ein Stretching zur Regeneration an trainingsfreien Tragen einzubauen, bei manchen ist das Dehnen wichtig für die Vorbereitung, bei anderen perfekt für den Schluss.

Beim Dehnen unterscheidet man zwischen dynamischen und statischen Übungen. Das dynamische oder ballistische Dehnen bezeichnet ein kontrolliertes, federndes oder wippendes Ziehen und Loslassen, durch das die Durchblutung und die Beweglichkeit gefördert werden. Mit statischen Dehnübungen ist das klassische Stretching gemeint, bei dem Muskelpartien über einen Zeitraum von 20 bis 30 Sekunden in die Länge gezogen werden.

Stretching ist dann sinnvoll, wenn die Sportart eine hohe Gelenkreichweite verlangt. Durch eine statische Dehnung erhöht sich die Flexibilität der Bänder und Gelenke, was z.B. für Tänzer oder Kampfsportler vor dem Training ungemein wichtig ist. Statisches Dehnen steigert außerdem die Schmerztoleranz, was etwa beim Kampfsport in Hinblick auf Schläge oder Fußtritte hilfreich sein kann.

Sprintern, Läufern und Kraftsportlern wird diese Art der Vorbereitung nicht empfohlen, weil sie die Schnellkraft senkt. Ein leichtes dynamisches Dehnen nach dem Krafttraining ist durchaus sinnvoll – dann allerdings als umgedrehtes Splitprogramm, also immer für die gegenüberliegenden Muskelpartien, die in der Trainingseinheit nicht beansprucht wurden. In der Regenerationsphase empfehlen sich Dehnübungen nicht, da sie sich störend auf den Muskelaufbau auswirken würden.

Neu im Profisport sind aktiv-dynamische Dehn-Programme, wie die Movement Preparations (Movement Preps), einer neuen Verbindung von Flexibilitätstraining in Verbindung mit Muskelkontraktionen, die die Stabilität des Körpers stärken und ihn auf ungewohnte Bewegungen vorbereiten sollen, oder das Active Isolated Stretching (AIS), bei dem mit jeder Dehnung zugleich der gegenüberliegende Muskel in die Bewegung einbezogen und dabei effektiv gekräftigt wird. Diese ausgefeilten Trainingsprogramme sollte man nicht ohne professionelle Anleitung starten. Aber es gibt auch simple, klassische Übungen mit hoher Effizienz.
 

Männer stehen unter größerer Spannung

Männer bauen schneller Muskeln auf als Frauen. Im männlichen Körper gibt es außerdem einzelne Partien, die einen höheren Muskeltonus haben, d.h. einer höheren Grundspannung unterliegen. Besonders diese Körperpartien tendieren zu Verspannungen und müssen regelmäßig gedehnt werden.

Auch, wenn du sportlich aktiv bist, durch langes Sitzen oder Stehen, durch harte körperliche Arbeit oder andere einseitige Belastungen im Alltag, werden deine Muskulatur und auch dein Bindegewebe, deine Gelenke, Sehnen und Bänder manchmal übermäßig beansprucht. Wenn du dann abends noch die Laufschuhe anziehst oder zu den Hanteln greifst, wird dieselbe Belastung unter Umständen sogar noch erhöht. Mangelnde Flexibilität führt zu Fehlhaltungen und dauerhafte Spannungen können in muskulären Dysbalancen enden.

Achte deshalb beim Training unbedingt auf die Körperpartien, die du besonders stark beanspruchst und auch auf ihren Gegenpart. Dehnen dauert nur ein paar Minuten und sorgt nach dem Sport oder im stressigen Alltag für wohltuende Entspannung.
 

Die wichtigsten Stretching-Übungen für Männer:

Hier sind vier klassische Übungen, die sich als Abschluss jedes normalen Workouts eignen. Sie berücksichtigen besonders die Brust, den Rücken und die Oberschenkel, also die Körperpartien, die bei Männern einen erhöhten Muskeltonus aufweisen.
Beim Stretching ist es wichtig, dass jede Dehnung über einen Zeitraum von 20 bis 30 Sekunden gehalten wird. Bitte keine abrupten Bewegungen, kein Reißen oder Zerren. Die Übung sollte wohltuend und niemals schmerzhaft sein. Tief und gleichmäßig atmen. Beim Ausatmen kannst du die Dehnung sanft intensivieren. Mit dem Einatmen löst du die Position.
 
Dehnübungen für Männer

 

1. Dehnung der Brustmuskulatur

Diese Übung verhilft dir zu einer aufrechten, attraktiven Körperhaltung.
Steh aufrecht, mit hüftbreiten Füßen. Die Hände sind hinter dem Rücken verschränkt. Presse nun die Handballen zusammen und versuche, die Hände sanft immer weiter anzuheben.

 

2. Dehnung des Rückenstreckers

Mit dieser Übung wird der wichtigste Rückenmuskel durchblutet und entspannt. So mobilisierst du den gesamten Oberkörper und unterstützt deine Wirbelsäule.
Setze dich auf den Boden und stelle die Fersen auf. Füße und Knie sind hüftbreit. Lege die Ellbogen an die Innenseite der Beine und lege die Hände von außen um deine Knöchel. Entspanne deinen Nacken und lass den Kopf mit jedem Ausatmen weiter sinken.
 

3. Dehnung des vorderen Oberschenkelmuskels

Diese Übung sorgt für eine optimale Aufrichtung des Beckens und fördert die Statik der Wirbelsäule. Steh aufrecht, verlagere dein Gewicht auf das rechte Bein, umfasse den linken Knöchel und zieh das Bein sanft an dein Gesäß. Halte dabei die Hüfte gerade und in einer Linie mit dem Oberkörper.
 

4. Dehnung der hinteren Oberschenkelmuskulatur

Mit Hilfe dieser Dehnung werden Beine, Knie und Becken locker und beweglich gehalten. Leg dich auf den Rücken und ziehe das rechte Knie Richtung Brust. Leg dabei beide Hände um den hinteren Oberschenkel, strecke das Bein mit der Fußsohle Richtung Decke und ziehe die Zehen zu dir. Der untere Rücken und das linke Bein bleiben möglichst flach am Boden. Wenn dir die Haltung Probleme bereitet, lässt du den linken Fuß aufgesetzt und winkelst das Bein an.

 

Fotos: Peopleimages / Getty Images; AJOURE´ Redaktion