Ajoure Blog Seite 164

Die 10 besten Fitness-Apps für dein Trainingsziel

Der Weg ins Fitness-Studio ist ganz schön weit und wenn du dort ankommst, dann machst du aber immer die gleichen Übungen? Dann solltest du auf dein individuelles „Fitti“ umsteigen, das sich auf deinem Smartphone versteckt. Längst gibt es zahlreiche Fitness-Apps, die dich ganz bequem zuhause zum Schwitzen bringen. Na gut, gemütlich geht es dabei nicht zu. Aber so hast du deinen Trainingsplan immer griffbereit und kannst sogar morgens vor der Arbeit eine Session einlegen. Wir haben die zehn attraktivsten Fittness-Apps zusammengestellt:

Runtastic

Fitness-Apps

Runtastic richtet sich insbesondere an Lauffreunde, die wissen möchten, wie weit sie laufen, wo sie joggen, wie schnell sie unterwegs sind und wie viele Kalorien sie gerade verbrennen. Dank GPS-Verbindung ermöglicht Runtastic unter anderem Live-Tracking und Geo-Tagging, und die Erfolge kannst du mit deinen Freunden teilen. Auch andere Sportarten wie Biken oder Wandern werden mit der App aufgezeichnet.

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MyFitnessPal

Fitness-Apps

Genussvoll und ohne zu hungern Pfunde verlieren? MyFitnessPal verfügt über eine riesige Datenbank von Nahrungsmitteln und zudem kannst du mit dem Bar-Code-Scanner Produkte identifizieren. In Windeseile erhältst du alle Angaben zu Fettgehalt, Kohlenhydraten und CO. Lege einfach dein Ernährungsziel fest, und tracke kontrolliert dein Essen sowie deine Workouts.

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Freeletics Bodyweight

Fitness-Apps

Die Freeletics Bodyweight App basiert auf dem Functional Training: Übungen, Workouts oder Runs werden vornehmlich mit dem eigenen Körpergewicht durchgeführt. Zudem ermöglicht die 2×2 Variante es, Trainings auf beschränktem Raum auszuführen. Wenn du Struktur und Ansporn benötigst, stellt dir der „Coach“ in der kostenpflichtigen Version auf Basis eines Fitnesstests ein individuelles Programm zusammen.

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Seven – 7 Minuten Training

Fitness-Apps

Lediglich sieben Minuten täglich – allerdings sieben Monate lang: Wie der Name verrät, werden bei Seven knackige HIIT-Workouts absolviert, die nicht länger als sieben Minuten beanspruchen. Du benötigst lediglich dein Körpergewicht, einen Stuhl und eine Wand für diese Fitness-App. Damit die Motivation bleibt, hast du pro Monat drei „Leben“ zum Pausieren. Lässt du das Training öfter ausfallen, wirst du in deinem Status zurückgeworfen.

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30 Tage Fitness Challenge

Fitness-Apps

Auch diese App verspricht sichtbare Erfolge in kurzer Zeit. Da du dein Fitness-Level selbst einstellen kannst, beginnen die Workouts der Challenge für dich entsprechend einfach und werden im Laufe der 30 Tage immer intensiver und schweißtreibender. Alle Übungen werden genau erklärt, sogar per Video, und so eignet sich die App auch für Sportmuffel.

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Asana Rebel: Yoga und Fitness

Fitness-Apps

Mit dem Asana Rebel gehst du auf eine „entspannende“ Fitness-Reise. Denn in der App werden intensive Workouts mit Yoga-Übungen verknüpft. Das stärkt Muskulatur und Geist! Dabei passen sich die Workouts natürlich deinem individuellen Fitnesslevel an und dauern zwischen zehn und 30 Minuten. Mit dieser App sparst du dir also den Yoga-Kurs und tust etwas Gutes für deine Fitness.

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Bodyweight Training Mark Lauren

Fitness-Apps

Die Idee ist simpel: Ganz egal wo, wann und womit trainieren! Die Übungen und Workouts, die auf dem von Mark Lauren verfassten Buch basieren, werden ohne Geräte absolviert. Stattdessen kannst du einfach zu Wasserflasche, Buch und Co. greifen. Außerdem hast du die Wahl, ob du das zehnwöchige Programm durchspurten möchtest oder einzelne Übungen bewältigst. Keine Zeit? Kein Problem – die App bietet sogar zwei-minütige Schnell-Workouts!

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Aktuell nicht im App Store verfügbar

LOOX Fitness Planer

Fitness-Apps

Okay, du hast es ins Fitness-Studio geschafft. Aber der Trainingsplan zeigt keine Erfolge? Dann solltest du dir den LOOX Fitness Planer herunterladen. Diese App bietet mehr als 300 Pläne, voreingestellt oder ganz individuell, die auf verschiedenste Fitness-Ziele ausgerichtet sind. Sie eignen sich sowohl für Anfänger als auch für Dauer-Studio-Gänger.

Aktuell nicht im Play Store oder App Store verfügbar

Gymondo

Fitness-Apps

Wenn du lieber auf deiner Matte im Wohnzimmer trainierst und das Ganze langsam angehen möchtest, ist Gymondo eine perfekte Einstiegs-App. Ganz ohne Geräte kannst du etwa 20-minütige Workouts absolvieren und dazu präsentiert die App Ernährungspläne und Rezepte, damit deine Küche sich auch auf die Fitness-Welt einstellt und deinem Körper Gutes liefert.

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Nike Training Club

Fitness-Apps

Schweißtreibend geht es auch mit dem Nike Training Club zu: Mehr als 100 Übungskombis, die zwischen 30 und 45 Minuten beanspruchen, warten auf dich – ob blutiger Anfänger, ambitionierte Sportskanone oder auf dem Weg zur Traumfigur. Die Workouts fordern deine Kraft, deine Ausdauer und deine Beweglichkeit. Falls dir mal die Motivation fehlt, kannst du beim Nike Training Club auch Seite an Seite mit Athleten wie Sängerin Ellie Goulding trainieren.

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Die besten Fitness-Innovationen der CES 2018


Fotos: Google Play Store; Apple iTunes Store / PR; alvarez / Getty Images

Die Street Styles im März – Die Trends aus Milan

Eigentlich sehnen wir uns ja endlich nach einer wärmeren Jahreszeit, denn Regen und Kälte setzen unserer Laune mal wieder zu. Langsam ist vielleicht Land in Sicht, denn der Frühling steht beinahe vor der Tür. Nicht so in Mailand. Denn da fand gerade die Fashion Week Herbst/Winter 2018/19 statt und wohin das Auge blickte war eins definitiv zu erkennen: Der nächste Winter naht. Allerdings bekommen wir bei den Street Styles im März definitiv bessere Laune, denn was da auf uns zurollt, lässt sich sehen.

Style 1

Street Styles im März


Mantel:

Street Styles im März

Calvin Klein
CARLO – Wollmantel/klassischer Mantel
227,95 €


Cap:

Street Styles im März

New Era
9FORTY LEAGUE NEW YORK YANKEES – Cap
Farbe: navy
17,55 €


Brille:

Street Styles im März

MR.BOHO
ISOLA – Sonnenbrille
59,95 €


Pullover:

Street Styles im März

Benetton
Strickpullover
22,45 €


Jeans:

Street Styles im März

G-Star
3301 TAPERED – Jeans Relaxed Fit
ab 64,95 €


Socken:

Street Styles im März

Falke
RUN ERGO SOCK – Socken
9,55 €


Schuhe:

Street Styles im März

Birkenstock
BOSTON – Hausschuh
89,95 €


Auch interessant für dich: Streetstyle: Mit Longshirts in den Herbst


Style 2

Street Styles im März


Sonnenbrille:

Street Styles im März

Emporio Armani
Sonnenbrille
124,95 €


Mantel:

Street Styles im März

JOOP!
MARON – Wollmantel/klassischer Mantel
Farbe: grau
209,95 €


Anzugshose:

Street Styles im März

Club Monaco
SUTTON – Anzughose
Farbe: navy
110,95 €


Anzugsakko:

Street Styles im März

KIOMI
Anzugsakko
Farbe: navy
59,95 €


Schuhe:

Street Styles im März

Lloyd
SEVERIN – Schnürer
ab 79,95 €


Tasche:

Street Styles im März

Timberland
Aktentasche
Farbe: black
103,95 €

Style 3

Street Styles im März


Brille:

Street Styles im März

Oakley
LATCH – Sonnenbrille
Farbe: matte black
139,95 €


Jacke:

Street Styles im März

sandro
SOUL – Winterjacke
Farbe: camel
974,95 €


Hose:

Street Styles im März

Folk
THE ASSEMBLY PANTS – Chino
115,95 €


Schuhe:

Street Styles im März

Bugatti
Schnürer
Farbe: cognac
ab 58,45 €


Ring:

Street Styles im März
Rebel Heritage
TRINITY – Ring – silver
71,95 €

Style 4

Street Styles im März


Sonnenbrille:

Street Styles im März

Puma
Sonnenbrille
119,95 €


Pullover:

Street Styles im März

POLER
EYE PATCH – Kapuzenpullover
Farbe: white
59,95 €


Mantel:

Street Styles im März

Uniforms for the Dedicated
SINATRA – Wollmantel/klassischer Mantel
Farbe: white/grey/black
389,95 €


Lederjacke:

Street Styles im März

Tigha
BOBBY – Lederjacke
359,95 €


Jeans:

Street Styles im März

New Look
Jeans Skinny Fit
Farbe: black
22,45 €


Schuhe:

Street Styles im März

Zign
Stiefelette
63,95 €


Fotos: Christian Vierig / Kontributor; NurPhoto / Kontributor / Getty Images; Zalando PR

Der neue Porsche 911 GT3 RS – Rennsport zum Greifen nah

Wenn es Worte gibt, die Männerherzen höherschlagen lassen, dann sind das in der Regel Worte die aneinandergereiht am Ende so klingen: Weltpremiere des stärksten Serien-911 mit Saugmotor! Und handelt es sich dann noch um ein deutsches Vorzeigeprodukt aus dem Hause Porsche, ja dann sind wir Männer meist nicht mehr zu bremsen – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Also heißt es jetzt „Save The Date“, denn auf dem Genfer Automobil Salon, der vom 08. bis 18. März stattfindet, präsentiert Porsche sein neues Kunstwerk mit dem Namen 911 GT3 RS – dem stärksten Serien-Sauger der 11er Reihe. Der 911 GT3 RS ist somit binnen nur eines Jahres der dritte GT-Sportler für den Straßenverkehr nach dem 911 GT3 und dem 911 GT2 RS.

Eine Präzisionsrakete mit 9.000/min

Porsche 911 GT3 RS

Wieso das Rad neu erfinden, wenn die Basis für den RS bereits geschaffen war? Das dachte sich auch Porsche und schnappte sich die Basis des 911 GT3 und entwickelte diese einfach weiter. Schärfer, schneller und dynamischer als je zuvor. Das Resultat: Ein Hochleistungssportwagen, mit nochmals gesteigertem Triebwerk. Die neuen Fahrwerkabstimmungen lassen den Porsche 911 GT3 RS zu einer Präzisionsrakete werden, denn die Hinterachslenkung ist auf höchste Dynamik und präzises Lenkverhalten ausgelegt. Sein Vierliter-Hochdrehzahl-Saugmotor leistet 520 PS und ist somit 20 PS stärker als sein Vorgängermodell und als sein kleiner Bruder, der 911 GT3. Dank seiner gesteigerten Leistung, feuert der neue GT3 RS in 3,2 Sekunden über die Tempo 100 Marke und erreicht seine Höchstgeschwindigkeit erst bei sagenhaften 312 Stundenkilometer. Der Vier-Liter-Boxer verfügt über eine Drehzahlspanne, die mühelos die 9.000/min erreicht. Nicht grundlos kann der neue Porsche 911 GT3 RS als reinrassiger Supersportler bezeichnet werden, der dank seines speziell abgestimmten Siebengang-PDKs auf höchsten Niveau agieren kann. Hochleistungstriebwerk meets Hochleistungspräzision. Ein All-In-One Paket, was mehr Sport und Spaß nicht versprechen könnte.

Agilität und Traktion in Perfektion

Porsche 911 GT3 RS

Zur besseren Agilität und Lenkfähigkeit stehen dem neuen Porsche 911 GT3 RS vorne 265/35 Spotreifen mit 20“ zur Verfügung, die extra neu entwickelt wurden. Für eine Traktion per excellence sorgen die 21“ Räder der Größe 325/30 an der Hinterachse. Während die „normalen“ elastokinematischen Lager ein sonst gutes Ergebnis liefern, entschied man sich an allen Lenkern für Kugelgelenke, die die Präzision im Vergleich zu den elastokinematischen Lagern noch einmal deutlich verbessern. Wem das noch zu wenig Rennsport-Feeling ist, der hat, wie bei allen aktuellen GT-Sportwagen aus dem Hause Porsche die Wahl, sich kostenfrei für das Clubsportpaket zu entscheiden. Hier kommen dann Überrollbügel, Handfeuerlöscher, ein Sechspunkt-Gurt und die Vorrüstung für einen Batterietrennschalter zum Einsatz.

Immer noch nicht genug? Auch hierfür bietet Porsche eine Lösung. Allerdings ist diese nicht im Preis inklusive, sondern muss optional dazu gebucht werden. Die Rede ist hier vom Weissach-Paket, sowie Magnesium Rädern, um das Gewicht weiter nach unten zu drücken. Hier werden dann Teile des Fahrwerks durch Carbon-Bauteile ersetzt. Ebenso beim Interieur und Exterieur und den optionalen Magnesiumrädern. Fasst man alles zusammen, wiegt der 911 GT3 RS nur noch 1.430 Kilogramm. Für die ambitioniertesten Fahrer unter uns, dürfte das Weissach-Paket wohl ein Must-Have sein.

Wann, wo und wieviel?

Porsche 911 GT3 RS

Die gute Nachricht vorab: Es muss nicht Monate lang gewartet werden, bis der neue GT3 RS erscheint. Bestellbar ist er nämlich ab sofort. Die Markteinführung steht bereits für Mitte April dieses Jahres an und ist somit zum Greifen nah. Nicht ganz zum Greifen nah ist der Preis des neuen Porsche 911 GT3 RS, denn der stärkste Serien-911er mit Saugmotor startet in Deutschland bei 195.137.- Euro. Dafür ist die Mehrwertsteuer aber bereits im Paket enthalten.

 

Fotos: Porsche / PR

Hit der Woche: Human – Rag ’n’ Bone Man

Der Lumpensammler hat sich damals mit seinem Superhit Human für geschlagene elf Wochen Platz Eins der deutschen Charts gesichert. Na gut, Lumpensammler ist er nicht, denn Rory Graham wurde bestimmt schon mal bei dir im Auto, auf Arbeit, beim Duschen oder in den Öffentlichen gespielt. Du solltest ihn aber besser unter seinem richtigen Synonym kennen. Der Hit der Woche begrüßt Rag ’n’ Bone Man in der Playlist.

I’m only

Human

Durch seine Eltern ist Rory so richtig an die Bluesmusik rangekommen, denn diese waren selbst Musiker. Die ersten paar Jahre als Künstler hat er allerdings in der Hip-Hop-Szene verbracht. Mit seiner Crew Rum Comittee war er sogar einige Jahre als Vorgruppe unterwegs. Der Name Rag ’n’ Bone Man ist von der britischen Comedy-Serie Steptoe and Son inspiriert, in der es um zwei Altwarenhändler geht.

Mit 19 begann dann der Einstieg in den Blues. 2013 gab’s den ersten Plattenvertrag und auch schon zwei EPs. Erstaunlicherweise wurde Rag ’n’ Bone Man erst 2015 als Entdeckung von BBC & Co vorgestellt. Der 21. Juli 2016 ist dann DER Tag, an dem Human releast wurde.

Wir können nicht alles

Human

Die Unfähigkeit, alles in Ordnung zu bringen, macht uns irgendwie menschlich. Die wirklich schwierigen Dinge im Leben, die wir alle haben, aber niemand so richtig ausdrücken kann oder will, sind ein großes Thema in Human. Unsere eigene Schwäche, Ignoranz, Schuld, Heuchelei und die fehlende Möglichkeit, alles davon ins Lot zu bringen, ist der Kern des Songs. Geschrieben von Rory selbst und Jamie Hartman ist Human die klare Einsicht, die uns alle treffen sollte, dass wir uns unseren Problemen stellen sollten.

Du hast den Song aber auch schon bestimmt überall gehört. Er ist z.B. in den Trailern zur neuen Marvel/Netflix Serie Inhumans, in der Netflix Dokumentation 13th und im Bioware Videospiel Mass Effect: Andromeda vorgekommen. Der Rag ’n’ Bone Man, der auch schon in unserem Star Style vertreten war, hat für seine Botschaft also ein recht erstaunlich großes Publikum.

Das offizielle Musikvideo zu Human!

 
Genre: Soul
Länge: 3:19 Minuten
Album: Human
Label: Sony Music, Columbia Records

Lyrics

 

Fotos: RagnBoneManVEVO / YouTube

Insta360 Nano S – Wenn dein iPhone zur 4K 360° Kamera wird

Die Welt ist in Bewegung und so sind wir es mit ihr. Ständig unterwegs und immer wieder fällt uns auf, wie gerne wir Freunde, die gerade dann nicht bei uns sind, gerne bei uns haben würden. Dass das nicht immer geht, versteht sich von selbst. Besonders dann, wenn wir uns vielleicht im Urlaub oder einer Party befinden. Was also tun, um möglichst vielen zu zeigen, wie cool es gerade bei uns ist. Der Weg führt automatisch auf die Social-Media-Plattformen, die es ja zu genüge gibt. Facebook, Instagram, Twitter oder YouTube. Irgendwo werden wir eine Möglichkeit finden, eine kurze Story zu posten. Aber wäre es nicht viel genialer, wenn wir nicht, wie alle anderen, ein langweiliges Video streamen, sondern eine 4K 360° Aufnahme mit der Insta360 Nano S abliefern? Hochauflösend mit Rundumblick?

Natürlich gibt es die Kameras, die das ermöglichen, bereits eine Weile, aber so richtig vom Hocker hat uns keine geworfen. Uns meistens ist es so, dass wir nicht nur unser Smart-Phone mit uns rumschleppen müssen, sondern noch weiteres Equipment dazu benötigen. Und das ist lästig, denn wer will sich mit unnötigem Krimskrams rumärgern. Schließlich haben wir Männer keine Handtaschen dabei und auch Rücksäcke sind nicht immer am Start.

Wir haben uns also die neue Insta360° Nano S Aufsteck-Kamera für iPhones besorgt und getestet, was diese so kann und ob sie hält, was sie verspricht. Nämlich eine kinderleicht zu bedienende Oberfläche, gepaart mir überragenden Videos und Fotos im 360°-Format.
Da wir die Kamera in keinem Technik-Store bekommen konnten, haben wir unseren besten Freund Mr. Amazon gefragt. Und sieht da – vorhanden. Für 279.- Euro wird die Nano S dort angeboten.


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Eine der wichtigsten Fragen wird wohl sein:

Was kann die Insta360 Nano S?

Insta360 Nano S

Die Nano S ermöglicht 4K Ultra-HD 360° Videos, die in gestochen scharfer Qualität auf eine Micro-SD Karte (nicht im Umfang enthalten) aufgezeichnet werden. Neben Videos ist sie ebenfalls in der Lage, 360° Fotos mit 20 MP zu schießen. Die ganz neuen Features, die ebenfalls mit an Bord sind, wären MultiView und MultiView Live, sowie MultiView Chat. Außerdem 360° live-Streaming, eine fortschrittliche Echtzeit-Stabilisierung, FreeCapture und SmartTrack und zu guter Letzt lassen sich noch sämtliche Farben beeinflussen.
Besonders genial, wenn auch einfach gehalten, ist das Feature, dass ihr mit der Nano S VR-Content kreieren könnt. Im Lieferumfang ist eine zusammenbaubare VR-Brille, in die du dein iPhone einfach reinschieben kannst. Somit hast du die Möglichkeit dich direkt nach der Aufnahme in dein eben gedrehtes Video hineinzuversetzen.

Die Insta360° Nano S kommt mit den eigentlich gängigen iPhones klar. Angefangen beim iPhone 6 und 6+, bis hin zum neusten iPhone X, die alle mindestens iOS 9.0 installiert haben.

Die gerade einmal 68 Gramm leichte Kamera überzeug uns auf den ersten Blick durch ihr dezentes Aussehen. So ist die nur 11 cm hoch und 3cm breit. Mit ausreichend Power wird sie durch eine enthaltene Lithium-Ionen-Batterie versorgt, die unter Hochbetrieb eine Stunde schaffen soll. So, genug von den Hard-Facts. Schauen wir uns die Kamera mal an und checken, wie sich die Nano S in der Praxis anstellt, denn Theorie kann ja jeder. Geliefert wird die Insta360° Nano S in einer tatsächlich hochwertigen Verpackung. Man hat zuerst den Eindruck, dass man ein neues iPhone bestellt hat, denn die Verpackung ist durchaus ähnlich. Noch während des Auspackens wird klar, dass es sich um ein durchaus hochwertiges Produkt handelt, denn von der Art der Verpackung bis hin zur Haptik der Nano S passt alles. Es klappert nichts, es hängt nichts und stören tut auch nichts. Soweit so gut. Ran ans iPhone X und schauen, ob unsere Begeisterung anhält.

Insta360 Nano S

Die Gebrauchsanweisung (und wer liest die schon) ist kurz und kurz ist in diesem Fall gut. Außer eine App runterzuladen muss nicht viel getan werden. Nach dem Einschalten wird noch kurz die Firmware aktualisiert und dann stöbern wir kurz durch die diversen Einstellungen, die man vornehmen kann. Wir entscheiden uns also für die passende Auflösung, stellen Farbe ein und verknüpfen Facebook mit der App. Und hier kommen wir zum einzigen Negativ-Punkt. Es werden diverse Social-Media-Plattformen für eine Verknüpfung angeboten, aber leider nicht Snapchat und Instagram. Allerdings ist dieses Problem bereits in einer Lösungsphase und somit nur noch eine Frage der Zeit, bis zumindest Instagram funktionieren soll. Und machen wir uns nichts vor, Facebook und Instagram sind das Non-Plus-Ultra, was Livestreaming angeht.

Sind alle Settings eingestellt, kann es auch sofort losgehen. Die Kamera wurde teilgeladen geliefert und wir können direkt 40 Minuten testen, ob die Linsen etwas taugen. Die Fotos, die die Nano S mit 20 MP macht, sind scharf. Auch die Videos können sich sehen lassen. Gestochen scharf und auch bei etwas schlechteren Lichtverhältnissen kann die Nano S punkten. Mit der Insta360° Nano S Live Stream Funktion kannst du ebenso sicher sein, dass deine Videos in 1A Qualität angeschaut werden können und das ganze in Echtzeit. Ebenso praktisch ist die Funktion, dass die Dateien in der Galerie direkt nach der Aufnahme auf das Handy gespeichert werden können, so dass, gerade bei kurz geschossenen Fotos, nicht erst die Nano SD Karte in einen Rechner eingelegt werden muss.

Eine iPhone-Halterung ist im Lieferumfang ebenfalls mit dabei, so dass du dein iPhone einfach irgendwo hinstellen kannst und nicht ständig die Kamera samt iPhone festhalten musst. Wie das alles im Regen aussieht, können wir leider nicht sagen, denn hierzu gibt es keinerlei Hinweise. Von daher gehen wir also davon aus, dass die Nano S nicht wirklich Spritzwassergeschützt ist.

Insta360 Nano S

Fazit: Wer den Trend der 360° Fotos und Videos mitmachen möchte und knapp 280 Euro übrig hat, der kauft sich mit der Insta360° Nano S sicherlich ein gutes Gadget, was seinen Preis durchaus wert ist.


Fotos: Ajouré-Men Redaktion

Kolumne: Die Anziehungskraft des Bösen – Männer und die Jagd

Ach Berlin, eigentlich bist du ja echt die beste Stadt Deutschlands. Aber manchmal, nur so manchmal, da denke ich mir: „Wäre mir das jetzt auch woanders so passiert?“ Die Antwort ist ein ganz klares: „Wohl kaum.“ Wahrscheinlich lässt sich der Grund dieser Frage auf viele Gegebenheiten beziehen. Sei es bei Erlebnissen, die einem hier einfach so beim Spazierengehen am Kudamm passieren, beim Bierchen auf dem Bordstein in Friedrichshain oder beim Essen an einer Curry-Bude, die es ja nun wirklich zu genüge gibt. So viele verschiedene Menschen, Nationen und Mentalitäten. Alle sind sie anders und alle kommen damit klar, denn eigentlich interessiert es hier auch niemanden, wer wie ist und auch der Grund ist einfach egal. Ganz nach dem Motto: „Komm klar mit mir, oder lass es.“ Grundsätzlich eine der besten Eigenschaften dieser unterm Strich gar nicht so hässlichen Stadt.

Wir leben hier in der Single-Stadt Nummer Eins in Deutschland. Millionen von Menschen und jeder scheint irgendwie ein Single oder unverheiratet zu sein. Wenn auch manchmal nur für die eine Nacht. Single hin oder her, wer hier niemanden kennenlernt, dem ist wohl oder übel nicht zu helfen. Und nein, ich rede hier nicht von Tinder-Dates, den sogenannten Tinderellas, sondern vom Kennenlernen im Real-Life. Draußen. In Freiheit. In Echtzeit, wo man nicht viel Zeit zu überlegen hat, was man jetzt auf eine Frage antwortet oder wie man am besten einen unangebrachten Witz so verpackt, dass er am Ende des Tages doch nicht so anstößig ist und man nicht direkt wieder eine Abfuhr erteilt bekommt. Und überhaupt, wann hat hier in Berlin mal jemand eine Abfuhr erteilt bekommen? Denn ansprechen und reden kannst du hier ja echt mit jedem, ohne dass es direkt als Anmache gewertet werden würde. Doch genau hier kommen jetzt diese kleinen, wenigen Ausnahmen ins Spiel. Menschen, die auf den ersten Blick so ganz anders zu sein scheinen, als sie tatsächlich sind.

Jetzt kommen sicherlich gleich wieder die ganz schlauen und tiefgründigen Menschen um die Ecke, die behaupten, es kommt auf die inneren Werte an. Beruhigt euch an dieser Stelle bitte gleich wieder, denn ich behaupte hier nicht das Gegenteil, aber wen interessieren die inneren Werte und eine vermeintliche Intelligenz, wenn du die Frau oder den Mann, den du gerade in einer Bar gesehen hast, noch nicht kennengelernt hast? Vor allem, wenn es vielleicht nur um diese eine Nacht geht. Da geht es wohl oder übel nur um das Aussehen. Wie gibt er oder sie sich? Was hat diese Person für einen Kleidungsstil, welche Figur, raucht er oder trinkt sie? Haare, Haut und Location. Irgendwie spielen hundert Dinge eine Rolle, aber sicherlich nicht innere Werte, denn damit diese an Gewicht gewinnen, muss unser anvisiertes Opfer zunächst einmal kennengelernt werden. Und genau hier kommt dann Berlin ins Spiel. Eine Hülle und Fülle an Männlein und Weiblein, die angesprochen werden wollen. Und ja liebe Frauen, auch Männer dürfen angesprochen werden. Es liegt in Zeiten der Emanzipation nicht immer alles an uns. Ihr wollt gleichberechtigt sein? Dann verhaltet euch auch so. Doch darum geht es hier zum Glück nicht. Es geht viel mehr um die Frage, was für eine Art Frau oder Mann gefunden werden soll. Und die Antwort auf diese Frage steht und fällt mit der Location, die ihr euch für diesen Abend ausgesucht habt.

Ich habe einen guten Freund, dessen Namen ich an dieser Stelle nicht nennen möchte, also gebe ich ihm mal einen fiktiven Namen. Sagen wir Mark. Mark lebt natürlich auch in Berlin und kennt gefühlt mehr Menschen, als jeder andere in Berlin. Weshalb das so ist? Weil er jemand ist, der einfach jeden anquatscht, der ihm vor die Nase kommt. Sei es Mann oder Frau. Natürlich sind die Intentionen andere, wenn es sich um eine Frau handelt, aber unterm Strich redet er. Mit jedem. Immer. Überall und zu jeder Uhrzeit. Ich, der sich das Schauspiel immer anschaut, muss ständig grinsen, weil ich weiß, was gleich passiert. Eine Traube neuer Menschen bildet sich um uns, und wenn ich nach Hause komme, habe ich dank Mark wieder ein Dutzend neuer Leute kennengelernt. Und genau so war es auch, als wir wie üblich in einem unserer Lieblingsläden gelandet sind. Es war zwar erst Montag, doch wo steht, dass man nicht schon montags das Wochenende einläuten kann. Berlin halt. Wir fallen bei minus zwei Grad also in einen unserer Stammläden. Das Provocateur in Wilmersdorf / Charlottenburg. Irgendwie so an der Grenze. Ein Mix aus Hotel, sehr gutem Restaurant und Bar, wo, sobald niemand mehr isst, geraucht werden kann. Natürlich kennt man uns auch hier nach dem zweiten Abend, denn Mark ist ja dabei gewesen, und er macht auch nicht vor einer Freundschaft mit den Angestellten halt.

Anziehungskraft des Bösen

Ein Stammplatz direkt auf der einzigen und größten Couch des Ladens hinter der Bar ist uns also sicher. Der Platz, wo man im Prinzip alles im Blick zu haben scheint. Dort, wo dich wirklich jeder sieht, der in ins Pro(-vocateur) reinkommt. Der Plan für diesen Abend: Einfach nur kurz einen trinken gehen, denn ich muss am nächsten Tag arbeiten und wollte eh nicht wirklich raus. Ich chille mich in meinen zerfetzten Jeans und Hoodie also auf die Couch in eine Ecke, werfe meine Beine so halb auf das Couchende und Mark begrüßt, wie soll es auch anders sein, die Barkeeper, die mir zuwinken und grinsen. Ich also hart am Chillen und mein Handy in der Hand, denn ich muss ja wissen, was in den Nebenuniversen Berlins, der sogenannten „Heimat“, noch so los ist. Gin Tonic für Mark und Cuba Libre für mich. Es kann also losgehen. Mark: „Diggi, hast du die beiden Mädels vorne am Tisch gesehen?“ Ich, schon direkt genervt, weil ich wollte ja chillen, schau ihn an, grinse und sage: „Klar, von dem Platz hier fast unmöglich, die nicht zu sehen.“ Eine mit roten, die andere mit langen blonden Haaren. Die Gesichter konnte ich nicht erkennen, aber klar war, dass da zwei Mädels mit Champagner am Tisch sitzen. Und was bedeutet das für Mark? Klar: Feuer frei. Und so war es auch: „Ich geh mal hin.“ Und zack war er weg und ich versank wieder in mein Handy, um die letzten ruhigen Sekunden dieses Abends zu genießen. Außerdem würde Marks Redefluss durchaus für beide Frauen reichen. Ich war also fein raus. Dachte ich zumindest einen Moment lang.

„Diggi, das ist Lisa und Jeanette“ tönt es vor mir. Ich wusste, was das bedeutet, wende mich von meinem Handy ab und gebe beiden die Hand. Die Couch war nun also voll. Und ich hoffentlich auch bald, denn ich habe mit allem gerechnet, aber nicht mit dem, was gleich passieren sollte.

Wer waren die Mädels? Ich kann an dieser Stelle nicht behaupten, dass die beiden hässlich gewesen wären, denn das waren sie beim besten Willen nicht. Im Gegenteil. Eine der beiden hatte einen Beruf, den sie irgendwie nicht verraten wollte und die andere, Lisa die Blondine, war Fitness-Trainerin. Gebürtige Münchnerin, die nach Zürich zog und nun überzeugte Schweizerin zu sein schien. Der Grund des Umzugs (nicht, dass ich es wissen wollte): Geld. Denn sie verdient dort nach ihren Angaben natürlich das Dreifache. Leider war das an diesem Abend auch das einzige, wenn überhaupt, Intelligente, was sie von sich gab. Der Grund hierfür kann natürlich der Alkohol gewesen sein. Oder das Koks. Oder vielleicht auch einfach eine Unverträglichkeit bezüglich einer Kombination aus beidem. Sie war also am Reden. Und zwar beinahe mehr als Mark. Für mich bedeutete dies: Noch ein Cuba Libre, denn ich war im Begriff, in die Tischkante zu beißen. Selten habe ich so viel Stuss von einer einzigen Person gehört.

Welcher Satz sich allerdings an diesem Abend nachhaltig in mein Hirn brannte, war, als sie sagte: „Ich mag Luxus. Ich bin die Schickeria und so. Ich bin Louis Vuitton, Prada und Gucci. Das ist ja ganz klar.“ (Für Hermès hat es wohl nicht gereicht?) Meine erste Frage nach diesem Geständnis war, wann sie denn wieder nach Hause fliegen würde. Zugegeben, die Frage kam nicht zwingend gut an, doch Wayne interessiert‘s? Es stellte sich also heraus, dass sie ihre Freundin mit Geheimjob nur für eine Nacht besuchen würde. Ich, sichtlich erleichtert, schlürfte an meinem Cuba und warf Mark die passenden Blicke zu. Eine Premiere bahnte sich an. Wir überlegten beide, wie wir die Top-Secret-Agentin und die personifizierte Schickeria wieder loswerden würden. Leichter gesagt als getan. Denn während die eine ununterbrochen am Labern war, grinste die andere immer passend zur moralischen Unterstützung in Richtung ihrer Freundin. Nicht, dass wir an dem Abend schon genug Gründe für eine demoralisierende Selbstzerstörung bekommen hätten, aber es ging noch weiter. Die Schweizer Fitness-Blondine mit Schickeria-Hintergrund erzählte stolz von ihrem ach so florierenden Instagram-Account und ihren 11,9K Followern.

So, nun kam also ich ins Spiel, denn ich bin ja ein kleiner Instagram-Suchti. Zumindest was das Stalken irgendwelcher Bilder angeht. Ich schaute mir also ihren Account an, sah die Elftausendneunhundert Follower, bemerkte aber, dass jeder ihrer recht sexy Fotos nur 40 bis 90 Likes vorzuweisen hatte. Ich sank schadenfroh in meine Couch ein, zündete mir eine Zigarette an, nippte kurz an meinem Cuba Libre, während ich ihr ins Gesicht sah und grinste. Auf die Frage, wo sie sich die ganzen Follower gekauft hätte, reagierte sie natürlich empört. Aus der Nummer kam sie dann allerdings nicht mehr heraus, als ich ihr Fakten auf den Tisch legte und ihr klarmachte, dass eine Blondine ihres Aussehens mit den hochgeladenen Bildern weit mehr als 40 Likes haben sollte, wenn sie schon knapp 12.000 Follower hat. Also war auch die Seite ein Fake. Frau und Seite passten also zusammen. Lustigerweise verlor sie bereits während dieses Abends knapp 400 Follower, was ein typisches Zeichen für gekaufte Fans ist.

Als beide auf die Toilette mussten, um die „Nase zu pudern“, zahlten wir. Wir konnten nicht anders und lachten uns tot. Selbst Mark war sowas hier noch nicht passiert.

Ich war an diesem Abend zum Glück schlau genug, um nicht zu erwähnen, wo ich wohne. Aber Mark dachte da anfangs nicht drüber nach, und so bezahlten wir und ließen die Mädels, wo sie waren. Auf der Couch mit einem Champagner in der Hand. Es war ja auch schon halb zwei und ich durfte am nächsten Morgen arbeiten. Aber sei es drum, ich war eine Erfahrung reicher. Mark sollte allerdings zwei Erfahrungen reicher werden, denn er kam nach Hause, legte sich schlafen und wurde dann unsanft aus dem Schlaf gerissen, als es an seiner Haustür klingelte. Und jetzt ratet mal, wer vor der Tür stand. Zwei völlig besoffene, zugekokste Hühner, die ihn zum Feiern abholen wollten. Morgens um vier…

Gute Nacht, Berlin.

Daniel Heilig, 37

Anziehungskraft des Bösen

Eine AJOURE´ ohne Daniel wäre wie ein Perpetuum mobile ohne die Bedeutung der Unendlichkeit. Seit dem Gründungsjahr schrieb Daniel unzählige Artikel und gehört zu den Grundpfeilern in der AJOURE´ Men.

 

Fotos: jacoblund; 1001nights / Getty Images; Daniel Heilig privat

Hit der Woche: The Night Is Still Young – Nicki Minaj

Diese Woche gibt’s The Night Is Still Young von Nicki Minaj im Hit der Woche Mix. Und mach dir mal keinen Kopf, die gute Nicki hat natürlich ihren Kleiderstil nicht mitten im Album vergessen, sondern zeigt uns ihren mitunter fragwürdigen Geschmack wie immer mit Selbstbewusstsein bis zum Umfallen.

Überraschend emotional

The Night Is Still Young

Ganz anders hingegen, gesehen zum Rest des Albums, ist der Musikstil von The Night Is Still Young. Es ist der einzige Song des Albums The Pinkprint, in dem wir ihre Pop-Seite zu hören bekommen. Zuerst war das Video exklusiv auf der Streaming-Plattform Tidal erhältlich, danach aber auch auf VEVO und YouTube.

Und wo wir gerade beim Video sind: Der Eyecatcher ist, wie hätte es auch anders sein sollen, Nicki selbst. Mit der gewohnt freizügigen, betonenden Garderobe wird uns ein überraschend künstlerisches Video präsentiert. Das Video ist hier eher auf Stimmigkeit und Balance ausgelegt. Normalerweise gibt’s bei Nicki ja eher knallige Effekte ins Gesicht geboxt.

Life is a Journey

The Night Is Still Young

Geschrieben von R. City, Cirkut, Dr. Luke, Ester Dean und Nicki selbst geht es in The Night Is Still Young ums Feiern und Spaß haben. Die Strophen drehen sich um die üblichen Partyroutinen an einem Abend im Club. Der Song wird von vielen als ein unterschätzter Pop-Titel gehandelt, und manche meinen, er wäre quasi für KE$ha geschrieben worden.

Die grundsätzliche Message des Songs ist, dass du nicht am Rand der Menge sitzen und nur zuschauen sollst, sondern deinen Arsch hochbekommst und mitfeierst, solange du noch kannst. Solange du noch jung bist, kannst du alles machen, was du willst. Dazu gehört dann natürlich auch, die Kopfschmerzen am nächsten Tag gemeinsam auszusitzen.

Das offizielle Musikvideo zu The Night Is Still Young!

Genre: Hip-Hop; Rap; Pop
Länge: 3:48 Minuten
Album: The Pinkprint
Label: Young Money Entertainment, Cash Money Records, Republic Records

Lyrics


Fotos: Nicki Minaj / YouTube

BENOBY – „Mein Fünftes Element.“

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Die Sonne ist schon lange untergegangen, als wir uns mit Benoby in einem kleinen Berliner Restaurant treffen und über Zukunft, Talent und Wünsche reden. Benoby, ein Newcomer, dessen Album „Mein Fünftes Element“ am 23. Februar auf den Markt kommt und worauf bereits jetzt schon viele Leute sehnsüchtig warten. Der studierte Physiotherapeut, der schon immer all sein Geld für Musikinstrumente und ein eigenes Tonstudio ausgab, ist die neue Konkurrenz zu Tim Bendzko, Andreas Bourani und Co und überzeugt bereits in seinen ersten Strophen mit unglaublichem Talent. Er selbst: Bodenständig, sympathisch und so humorvoll, wie wir es nur selten erleben durften. Kleinigkeiten, wie die Tatsache, dass er Grace Capristo Klavierspielen beibringt, erwähnt er nur am Rande. Ebenso, dass er sich das Spielen sämtlicher Instrumente mehr oder weniger selbst beibringen musste, da er sich mit dem Klavier- oder Gitarrenlehrer immer in die Haare kriegte. Nichts ging ihm schnell genug und man versuchte ihn zu bremsen. Doch „Bremsen“ war noch nie eine Option für Benoby. Aus diesem Grund steuert er mit Vollgas auf sein erstes Album zu.

BENOBY

Ajouré: Ab wann war für dich klar, dass du in die Musik-Branche möchtest?

Benoby: Eigentlich erst sehr spät. Genau genommen erst vor zweieinhalb Jahren, als ich Jochen Schuster kennengelernt habe. Ich habe zwar vorher schon gesungen, aber ich habe es nie darauf angelegt, Musiker zu werden. Das war mehr ein Hobby für mich. Dann sind privat einige Dinge vorgefallen, und dadurch habe ich wieder angefangen, Musik zu machen. Da ich für mich selbst immer schon einmal eine eigene EP aufnehmen wollte, habe ich bei einem Produzenten in München angefragt. Tatsächlich wurde diese EP ganz gut, und so dachten wir damals, dass wir den Song einfach mal rumschicken sollten. Dann kam Jochen zu meinem Produzenten ins Studio und hat die EP in die Hand gedrückt bekommen. Er fand die EP und meine Stimme krass und wollte mich daraufhin kennenlernen. Ich habe ihn in Berlin besucht und rund eineinhalb Jahre später sitze ich hier. Dann kamen einige Stunden beim Vocal-Coach dazu und ebenso eine kleine Tour.

Ajouré: Zu deinem Song „Mein Fünftes Element“ ist der Anlass gewesen, dass du alle schönen Elemente, die du in deiner Beziehung hattest, nach der Trennung mitnehmen wolltest. Hat das geklappt?

Benoby: Ja, mal so mal so. Man ist natürlich schon manchmal auch sauer, wenn man merkt, was übriggeblieben ist. Mit meiner letzten Exfreundin, die ganz nebenbei eine Katastrophe war, habe ich zum Beispiel einen Hund gekauft, einen Labrador. Er ist für mich tatsächlich der beste Typ und etwas sehr Schönes, das ich aus dieser Beziehung mitnehmen konnte.

Ajouré: Man sagt aktuell über dich, dass du die neueste und stärkste Konkurrenz zu Bendzko, Bourani und Co sein sollst. Wie findest du solche Aussagen und wie schätzt das selbst ein?

Benoby: Uuuuh, schwierige Frage. Konkurrenz bin ich mit Sicherheit und die vor allem auch für mich, da wir alle das selbe Genre bedienen und die Charts am Ende entscheiden, ob ich für Labels relevant bleibe oder nicht. Für mich persönlich ist das relativ unwichtig, denn ich denke, jeder soll machen, was er gerne möchte, und ich mach immer so mein Ding. Aber wir stehen halt in der Öffentlichkeit und werden daran gemessen. Und diese Challenge nehme ich gerne an.

BENOBY

Ajouré: Dein neues Album „Mein Fünftes Element“ geht am 23. Februar an den Start. Wie aufgeregt bist du? Was bedeutet dir dieses Release?

Benoby: Ich bin sehr aufgeregt. Allerdings nicht wegen der Verkäufe, sondern einfach nur, ob alles passt und wie die Stimmung danach wird. Ob die Leute das gut annehmen und gut finden oder ob sie sagen: „Nein, kennen wir schon.“ Hier liegt mein Herzblut drin, und darum ist dieses Album alles für mich. Ich habe auch meinem Manager gesagt, dass egal was die Charts bringen, ich finde, dass dieses Album der Hammer ist, selbst dann, wenn es kommerziell nicht erfolgreich werden sollte. Aber in Spoitfy wurde „Mein Fünftes Element“ zum Beispiel schon über 500.000 Mal angehört, das freut mich und macht natürlich auch etwas Hoffnung.

Ajouré: Das Leben hat nicht immer nur Positives im Gepäck. Wie schaffst du es, dass du trotz negativen Erfahrungen so positiv bist?

Benoby: Konzentriere dich auf das, was dich glücklich macht und versuche alles andere auszublenden. Man muss versuchen, die Menschen, die dich stören von denen, die dich glücklich machen zu trennen und nur mit den positiven Leuten Zeit zu verbringen. Niemand braucht Menschen in seiner Umgebung, die einen herunterziehen und bremsen. Selbst dann, wenn es Freunde von früher sind, die sich einfach in eine andere Richtung entwickelt haben.

Ajouré: Du und Grace Capristo – auf was dürfen wir uns freuen?

Benoby: Also ich hoffe doch, dass wir uns auf viele Projekte freuen dürfen. Wir haben jetzt auch viel für ihr Album geschrieben. Und auch Grace habe ich über Jochen kennengelernt, der unser beider Manager ist. Nach dem ersten gemeinsamen Song haben wir uns extrem gut verstanden und dann bot sie von sich aus an, mir zu helfen. Und heute sind wir ganz gut befreundet.

BENOBY

Ajouré: Jetzt, wo es für dich richtig losgeht, haben sich da schon Träume erfüllt? Und welcher Traum fehlt noch?

Benoby: Eine eigene Tour durch alle Städte Deutschlands, wo einige Leute kommen und alle Lieder mitsingen, die ich so singe. Das wäre das Größte für mich. Das gab es so ähnlich jetzt schon bei der Adel Tawil Tour, dass Leute meine EP kannten und in den ersten drei bis vier Reihen mitgesungen haben. Das war ein krasses Gefühl mit viel Gänsehaut. Und um mehr Menschen erreichen zu können, mache ich auch einiges über YouTube und Instagram Lifestream und freue mich hier immer über Resonanz. Man muss halt versuchen, sich auf diesem Markt durchzusetzen.

Ajouré: Hast du bestimmtes Ritual, das du durchführst um schreiben zu können, beziehungsweise um dich in die emotionale Verfassung zu bringen, auf Anhieb kreativ sein zu können?

Benoby: Ja. Ich gehe ins Wohnzimmer, schließe alle Gardinen, mache das Licht aus und spiele Klavier. Ich schreibe nicht vorher, denn ich komme tatsächlich vom Freestyle, und so schreibe ich auch. Ich singe, spiele Melodien und texte dann. Ich versuche dann die Emotionen aus den Akkorden in Worte zu fassen, die Strophen schon vorher immer zu fixieren und zu zeigen, worauf ich eigentlich hinaus will. Viele wollen ja nur auf den Refrain raus, aber ich versuche eigentlich schon fast, den Refrain wegzunehmen. Eine Strophe ist für mich meistens schon emotionaler als der Refrain. Beim Chorus ist mehr Denken angesagt. Wie könnte das cool klingen, wie könnte man es emotionalisieren und so weiter.

Ajouré: Da du viel über Liebe schreibst und singst, könnte man meinen, du bist oft verliebt. Stimmt das?

Benoby: Also auf dem Album sind es drei Freundinnen bei 13 Tracks. Bei einem Lied geht es aber allerdings auch darum, dass ich gar keine Freundin haben will. Ich wollte einige Zeit ein Single-Dasein genießen und mich nicht fest binden, sondern mich lieber fit halten, Sport machen und für meinen Triathlon trainieren. Doch auch in solchen Zeiten lernt man natürlich neue Frauen kennen, aber ich wollte mich eben nicht binden. Das habe ich auch immer vorher zu diesen Mädels gesagt, aber am Ende war es dann doch so, dass es immer einem von beiden wehgetan hat.

BENOBY

Ajouré: Auf was dürfen wir uns in naher Zukunft von dir freuen?

Benoby: Ich hoffe auf ganz viel schönen Input. Auf tolle Features und coole Video-Geschichten. Ich versuche, euch auf dem Laufenden zu halten und noch regelmäßiger zu posten, aber unterm Strich: Musik, Musik, Musik.

Lieber Benoby, vielen vielen Dank für dieses tolle Interview. Wir drücken dir hier an dieser Stelle alle Daumen für ein Release und freuen uns, dich bald wieder bei uns zu haben.

 

Fotos: Philipp Gladsome; Julius Trautvetter; Christine Ambrus; Bear Film

Die besten Fitness-Innovationen der CES 2018

Auf der Consumer Electronics Show (CES) 2018 wurden neben vielen anderen Produkten auch brandneue, innovative Artikel aus dem Sportbereich präsentiert. Wir stellen dir an dieser Stelle die sportlichen Highlights der Fachmesse vor.

Der Sprung in die virtuelle Realität

Fitness-Innovationen

Virtual Reality im Fitness-Bereich ist gar nicht so einfach, wenn das Ganze weder blöd aussehen, noch gefährlich sein soll und dich dazu auch noch wirklich ins Schwitzen bringen sollte. Blackbox VR könnte der erste Anbieter sein, der das hinbekommt. Du setzt dir einfach das Headset auf, um ein Spiel zu spielen, welches an ein elektronisch-gesteuertes Kabelsystem angeschlossen ist und eine Widerstandsmaschine simulieren soll. Das Konzept wurde auf der CES mit einem Innovations-Award belohnt.

Interaktiv wird es auch mit dem Peloton Tread Laufband. Ein Bildschirm bietet den Zugriff auf zahlreiche Kurse, sowohl Live als auch On-Demand. Der Spaß ist mit etwa 4.000 US-Dollar allerdings nicht gerade günstig.

Die Musik macht’s!

Fitness-Innovationen

Mehr Komfort versprechen die 200 Euro teuren kabellosen WF-SP700N Kopfhörer von Sony. Da sie spritzwasserfest sind, kannst du sie auch bei schlechtem Wetter draußen verwenden. Sie sollen außerdem Umgebungsgeräusche ausblenden und sprichwörtlich stundenlang durchhalten. Eine Akkuaufladung reicht für drei Stunden, der Akku im Etui lässt sich aber zweimal aufladen. Das etwas günstigere (160 Euro) Modell WI-SP600N verbindet die Ohrstücke mit einem Nackenband und besitzt kein Etui zur erneuten Aufladung. Dafür hält der Akku aber sechs Stunden. Beide Modelle sollen ab Juni erhältlich sein.

Nur Musik abspielen reicht dir nicht? Dann behalte den Run Free Pro Bio Kopfhörer von Soul Electronics im Auge. Über eine App misst er diverse Werte wie Geschwindigkeit und Entfernung und kann dir außerdem Anweisungen für dein Lauftraining geben. Auch das kabellose Modell Soul Electronics Blade bietet diverse Sensoren und soll sogar einen Lauftrainer ersetzen können.

Nach Smart Home gibt es jetzt auch smarte Kleidung!

Fitness-Innovationen

Du willst deine Leistung beim Schwimmen tracken, aber kein klobiges Fitness-Armband tragen? Dann gibt es jetzt eine Lösung für dich. Der Spire Swim Tracker wird einfach an deinem Badeanzug oder Bikini befestigt und analysiert dann deine Leistung. Diese kannst du anschließend über eine App abrufen.

Von Under Armour wird es in diesem Jahr, allerdings bisher noch nicht in Deutschland, zwei neue Modelle aus der Kategorie „smarter Laufschuh“ geben. Der Hovr Phantom und der Hovr Sonic haben in der Sohle je ein Bluetooth-Modul, ein Beschleunigungssensor und ein Bewegungssensor verarbeitet. Ein interner Speicher sorgt dafür, dass du dein Smartphone beim Laufen nicht unbedingt dabei haben musst.

Wirklich interessant sind auch die smarten Unterhosen und BHs von Skiin. In der Unterwäsche befinden sich Sensoren, die so ziemlich alles messen können, was dein Körper hergibt, wie zum Beispiel Wasserhaushalt, Körpertemperatur und Atmung. Anhand der Daten kann die Unterwäsche mit anderen smarten Geräten interagieren. So kann beispielsweise die Heizung reguliert oder das Licht an- oder ausgeschaltet werden.

Laufuhren – hier ist die Uhrzeit Nebensache

Fitness-Innovationen

Auch zahlreiche smarte Laufuhren wurden auf der CES vorgestellt. Darunter zum Beispiel die Garmin Forerunner 645 Music, welche Laufstrecke und Puls messen und nebenbei noch 500 Lieder speichern kann.

Gefällt dir der klassische Stil besser, bist du mit der Misfit Path gut bedient. Die feminine Uhr mit analogem Zifferblatt enthält Sensoren, die deine Schritte zählen und die Infos an dein Smartphone schicken können.

Spannend ist auch die Matrix Industries PowerWatch X, die deine beim Training entstehende Körperwärme nutzt, um den Akku der Uhr aufzuladen. Sie misst außerdem deine verbrannten Kalorien, deinen Aktivitätslevel und deinen Schlaf.

Weitere Gadgets

Fitness-Innovationen

Ein Fitness Tracker oder eine Smart Watch sind dir zu auffällig? Dann ist der Motiv Ring perfekt für dich. Der unauffällige Titan-Ring kann neben Distanz, Kalorienverbrauch und Schritten auch Schlaf und Herzfrequenz tracken.

Die Solos Brille für Radfahrer lässt dich Musik hören, telefonieren und Benachrichtigungen von deinem Smartphone anzeigen. Schaltest du dein Navi an, kann sie dir über Kopfhörer sogar akustisch den Weg weisen.

Mit dem Halo Neuroscience Sport wird es richtig futuristisch. Es sendet elektrische Signale, um die Verbindung zwischen deinem Gehirn und deinen Muskeln zu stärken. Dadurch sollst du, so der Hersteller, Bewegungsabläufe schneller lernen und Wiederholungen effizienter ausführen können. Dieses coole Teil ist aber nichts für den kleinen Geldbeutel – stolze 749 US-Dollar werden dafür fällig.

Für besseren Schlaf sorgt Nokia Sleep. Die Matte wird in deinem Bett unter deine normale Matratze geschoben und überwacht da deine Herzfrequenz, deine Atmung und deine Bewegungen im Schlaf. Die Daten kannst du über eine App, die auch mit Amazons Alexa kompatibel ist, abrufen.


 
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Fotos: Georgijevic; Mikolette / Getty Images; ©Garmin Deutschland GmbH; Black Box PR; Spire PR; Sony / YouTube

Frau weg? Die Single-Bude – Wenn du Up-To-Date eingerichtet sein willst

Ist es mal wieder soweit? Freundin weg oder Frau auf und davon? Du stehst vor einem Problem, oder? Und das ist nicht die Tatsache, dass es dir vielleicht kurzzeitig schlecht geht, sondern dass du mit deinem Ex-Drachen zusammengewohnt hast. Und jetzt heißt es: Ausziehen. Naja, zumindest muss irgendjemand gehen. Und unterm Strich ist es fast egal wer geht, denn das Resultat ist dasselbe: Du brauchst eine neue Einrichtung, denn Frauchen wird nichts bei dir lassen, was nicht niet- und nagelfest ist. Gerade die Gegenstände, die die ganze Bude wohnlich haben wirken lassen, werden dir fehlen. Dass du den Fernseher behältst ist klar, denn der dürfte wahrscheinlich von dir gekauft worden sein. du stehst also vor einer verzwickten Frage: Wie kriegst du deine Bude wieder wohnlich und zeitlich smart, modern und up-to-date? Hier kommt deine Lösung, für einen zugegeben nicht ganz kleinen Geldbeutel. Aber du willst deine neue Liebes-Hochburg ja auch panty-dropper-mäßig eingerichtet haben.

Schon Smart!

Single-Bude

In unserem Artikel über Smart-Home beschreiben wir dir, worauf du achten solltest und was es alles gibt, beziehungsweise ob es zwingend notwendig ist. Also bringen wir dir hier die einzelnen Gadgets, die dein neues Heim auf Hochglanz bringen und die du dir tatsächlich zulegen solltest.

Schon mal daran gedacht, dass alles mit dem richtigen Licht steht und fällt? So ist es auch bei dir zuhause. Es bringt dir ja nichts, wenn du eine nicht dimmbare Baustellenbirne in deinem Wohnzimmer hängen hast, die so gar keine Form von Erotik zulässt, wenn dein neuestes Tinder-Date zu Besuch kommt. Deine Lösung: LED-Birnen von Philips, die auf den Namen HUE hören. Sie sind nicht die billigste Variante, aber sie funktionieren einwandfrei und bei 16 Millionen Farben ist auch hier sicherlich die Richtige für dich dabei. Das Schöne hieran ist, dass, sobald du drei oder vier dieser Birnen in einem Zimmer hast, diese dein Zimmer mittels voreingestellter Szenarien in zum Beispiel einen Sonnenuntergang verwandeln. Natürlich kannst du auch alles selbst einstellen und dir deine eigene Szenerie erstellen. Hier bist du pro HUE bei ca 43 Euro dabei. Ein Gadget, was sich in der Tat lohnt.

Heimkino ist angesagt!

Single-Bude

So, Licht passt. Wie wäre es mit Sound? Und ja, natürlich Smart-Sound. Oder hast du schon mal eine gute Atmosphäre ohne Musik hingekriegt? Die Antwort ist nein und darum schnappst du dir von Sonos die ein oder andere Box. Hier musst du dir nur kurz überlegen, wie viel dir die Musik wert ist, denn packst du dir in jedes Zimmer eine Box, wird’s in der Tat teuer. Die Auswahl an Größe der Boxen ist unterschiedlich. Von der kleinen günstigen Sonos ONE (die Alexa-fähig ist), bis hin zu einer Sonos PLAY:5 gibt es alles. Gehen wir mal davon aus, dass du dir nicht gleich das ganze 5.1-Surround-Sound-Paket kaufen möchtest, tut es im größten Zimmer eine PLAY:3 oder PLAY:5. In die Küche, das Bad und das Schlafzimmer stellst du einen ONE oder PLAY:1. Und zack: Fertig. Sound wohin du kommst.

Alexa… mach was

Single-Bude

Um dein Licht- und Soundsystem zu perfektionieren, freundest du dich am besten ganz schnell mit Amazon Alexa an, denn Alexa steuert auf deinen Sprachbefehl hin jedes dieser Gadgets. Beeindruckend für jeden, der das das erste Mal sieht. „Alexa, dimme das Licht im Wohnzimmer. Alexa schalte meine Erotik-Playlist an…“ Was will man(n) mehr!

Deine Ex hat den Fernseher kassiert? Jetzt wird’s halt leider richtig dumm, denn ein TV kostet Geld. Überlege dir, ob es dir zwingend auf die Größe ankommt, denn es ist beinahe wie überall: Die Größe ist nicht alles. Ein besseres Bild ist vorteilhafter, als mehr Zoll. Natürlich ein Smart-TV, doch heutzutage gibt es ja kaum noch etwas Anderes. Du stehst auf ein qualitativ hochwertiges Bild, da du ein Filmjunkie bist? Dann sollte es ein LG OLED TV oder ein Samsung QLED der neuesten Generation werden. Hier macht dann allerdings auch das Sonos Surround-System irgendwie wieder Sinn. Aber nur, wenn es im Geldbeutel nicht mehr zu sehr wehtut, denn dafür legst du ungefähr 1.500 bis 2.000 Euro hin. Aber Achtung: Von Sonos gibt es immer mal wieder Aktionen, bei denen alle Produkte deutlich günstiger verkauft werden. Etwas warten lohnt sich also hier extrem.

Wenn’s drauf ankommt

Single-Bude

Ebenfalls ein Must-have in einer Single-Bude ist eine iPad-Halterung für die Toilette. Denn am Ort des Geschehens möchte man sich nicht langweilen und die Erfahrung, die du machst, wenn du nicht ständig dein Smartphone in der Hand halten musst, ist unbezahlbar.

In deinem Arbeits- alias Schlafzimmer steht natürlich ein bequemes Boxspringbett, denn dein Tinder-Date muss ja bequem liegen und eventuell übernachten können. Ein Wasserbett ist bei Wohnungen manchmal nämlich schwer zu realisieren, denn hierfür muss ein Statiker vorher oftmals sein OK geben, da diese Betten aufgefüllt sehr schwer werden. Und niemand möchte nachts beim Nachbarn durch die Decke krachen. Zumal ein weiterer Nachteil bei einem Wasserbett, neben dem Preis, der Sex ist. Es ist unbequem und anstrengend und nicht annähernd das, was man sich darunter vorstellt. Passend hierzu schnappst du dir natürlich noch einen Satz blickdichte Gardinen, denn nicht jeder steht auf Zuschauer von gegenüber.

Was für dich zusehends wichtiger werden wird, ist ein elektrischer Türöffner. Super smart natürlich. Denn dieser Öffner öffnet die Tür bereits dann, wenn du schon einige Schritte vor deiner Haustür stehst. Du brauchst also nicht mehr versuchen, betrunken nach einem Clubbesuch dein Schlüsselloch zu finden, denn dein Smartphone regelt das für dich. Schlüssel vergessen ist damit auch hinfällig, und wenn du beim Hochlaufen deine zukünftige Frau auf den Armen trägst, schadet es auch nicht, wenn die Tür dich ohne sie absetzen zu müssen direkt ins Schlafzimmer durchwinkt. „Alexa, starte meine Tinder-Playlist und schalte das Licht im Schlafzimmer auf Erotik.“

Wir gratulieren dir zu deiner Single-Bude des 21. Jahrhunderts.

 

Fotos: MilosStankovic; Ali Piletic / EyeEm / Getty Images; Ajouré Men Redaktion