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Genuss mit Herkunftsnachweis: Warum Kenner heute nach dem Laborbericht fragen

Erst war es der Kaffee, dann die Schokolade, dann der Whisky: Wer heute Genuss ernst meint, fragt nach Herkunft, Charge und Handwerk — nicht nach dem Etikett. Ein Blick auf die jüngste Kategorie, die sich diesem Anspruch stellen muss.

Es gibt einen Moment, in dem aus Konsum Genuss wird, und er ist erstaunlich gut datierbar: Es ist der Moment, in dem jemand anfängt, Fragen zu stellen. Woher kommt die Bohne. Wie lange lag das Destillat im Fass. Wer hat die Kakaomasse conchiert und wie lange. Bis vor wenigen Jahren galt das als Nerd-Territorium. Heute steht die Antwort auf der Packung — und wer sie nicht liefert, hat ein Problem.

Diese Verschiebung ist die vielleicht unterschätzteste Entwicklung der letzten zehn Jahre im gehobenen Alltag. Sie hat nichts mit Verzicht zu tun und wenig mit Askese. Sie hat damit zu tun, dass Herkunft zum Teil des Produkts geworden ist.

Wie die Transparenz zum Statussymbol wurde

Der Kaffee hat es vorgemacht. Vor fünfzehn Jahren war „Arabica" eine Auszeichnung; heute ist es eine Selbstverständlichkeit, und interessant wird es erst bei Anbaugebiet, Höhenlage, Aufbereitung und Röstdatum. Bei Schokolade heißt dieselbe Bewegung Bean-to-Bar: eine Herkunft, ein Hersteller, eine nachvollziehbare Kette vom Anbau bis zur Tafel. Beim Whisky sind Fassstärke, Alter und Einzelfass längst wichtiger als der Markenname auf dem Etikett. Und beim Olivenöl fragt man inzwischen nach der Mühle, nicht nach dem Supermarktregal.

Das gemeinsame Muster ist immer dasselbe. Erst wird ein Produkt zur Massenware. Dann verschwindet die Information. Dann kommt eine Generation von Herstellern, die die Information zurückbringt — und genau daraus ihr Qualitätsversprechen macht. Der Laborbericht, das Analysezertifikat, die Chargennummer: Das ist der Jahrgang des 21. Jahrhunderts.

Die jüngste Zeile auf der Genusskarte

Genau an diesem Punkt steht gerade eine Kategorie, die viele noch nicht auf dem Schirm haben: Esswaren auf Nutzhanf-Basis. Fruchtgummis, Gebäck, Schokolade und Getränke, hergestellt aus Hanf, der rechtlich klar eingeordnet ist.

Kurz zur Einordnung, weil sie oft verwechselt wird: Das Konsumcannabisgesetz regelt „Cannabis" und nimmt Nutzhanf ausdrücklich davon aus — nachzulesen in § 1 Nr. 8 Buchstabe d und Nr. 9. Maßgeblich ist ein Gehalt von unter 0,3 Prozent Gesamt-THC. Wer in diesem Rahmen produziert, stellt kein Cannabis im Sinne dieses Gesetzes her, und die Produkte sind entsprechend frei verkäuflich. Kein Graubereich, kein Import-Abenteuer, kein Bestellen bei anonymen Adressen — sondern Onlinehandel mit Impressum, Widerrufsrecht und Rechnung.

Wichtig für das Verständnis der Packungsangaben: Die 0,3-Prozent-Schwelle ist eine Konzentrationsangabe, keine Mengenangabe. Sie beschreibt einen Anteil, nicht das, was am Ende in der Tüte steckt. Was tatsächlich enthalten ist, steht in Milligramm auf der Packung — und zwar sowohl als Gesamtgehalt als auch pro Stück. Zwei Zahlen, zwei völlig verschiedene Aussagen.

Der Laborbericht ist der neue Jahrgang

Wer die Kategorie ernst nimmt, erkennt seriöse Anbieter an denselben Merkmalen, die auch beim Kaffee oder beim Rum funktionieren: Nachvollziehbarkeit statt Behauptung.

Konkret heißt das ein Certificate of Analysis für jede einzelne Charge — und, das ist der entscheidende Punkt, mit Chargenbezug. Ein Analysezertifikat, das sich nicht über die Nummer auf der Packung zuordnen lässt, ist ungefähr so aussagekräftig wie ein Weingut, das keine Jahrgänge angibt. Ein Hersteller, der seine Analysen öffentlich stellt, hat sie unter Kontrolle. Wer nur ein hübsches Logo hat, hat ein hübsches Logo.

Der zweite Prüfstein ist noch banaler: die Vorderseite der Packung. Gesamtgehalt, Gehalt pro Stück, Füllmenge, Stückzahl. Wer das alles ausweist, hat die Werte kontrolliert. Wer eine große Zahl draufdruckt und den Rest offenlässt, in aller Regel nicht.

Vier Formate, vier Anlässe

Die Kategorie hat sich auf vier Darreichungsformen eingependelt, und jede hat ihren eigenen Charakter.

Fruchtgummis sind das bekannteste Format — gewürfelt wie die Space Cubes oder als klassische Bärchen wie die Spacejellies 2.0, in Sorten von Erdbeere bis Mango. Sie sind portioniert, gut dosierbar und der unkomplizierteste Einstieg. Gebäck — Cookies und Brownies — ist die handwerklichere Seite: hier zählt tatsächlich, wie gut jemand backen kann, denn ein trockener Cookie bleibt ein trockener Cookie. Schokolade ist die Kategorie mit der steilsten Lernkurve, weil sich Rezepturfehler dort am wenigsten verstecken lassen.

Und dann sind da die Getränke, das jüngste und für ein Lifestyle-Publikum vielleicht interessanteste Format. Kleine Flaschen mit klar deklariertem Gehalt, Sirup zum Selbstmischen, ordentliche Geschmacksprofile von Pfirsich bis Vanille — ein Format, das sich anständig servieren lässt, statt aus der Tüte gegessen zu werden. Bei den Drinks auf Nutzhanf-Basis von LEAFZ etwa ist das die am schnellsten wachsende Linie.

LEAFZ Space Cubes Ananas Packshot
LEAFZ Spacejellies Mango Packshot

Warum die Gestaltung mitentscheidet

Ein Punkt, den man in dieser Kategorie nicht unterschätzen sollte: das Design. Lange sah alles in diesem Segment aus, als hätte es sich für sich selbst geschämt — Blätter, Grüntöne, Comic-Sans-Anmutung. Marken wie LEAFZ haben das gedreht und arbeiten mit einer eigenen Bildwelt: Weltraum-Motive, kräftige Farben, Verpackungen, die man auf den Tisch stellen kann, ohne sie zu erklären. Das ist kein Nebenaspekt. Es ist der Unterschied zwischen einem Produkt, das man versteckt, und einem, das man mitbringt.

Fünf Fragen vor dem ersten Kauf

  • Steht eine Chargennummer auf der Packung — und gibt es dazu einen Laborbericht?
  • Wird der Gehalt pro Stück ausgewiesen, nicht nur der Gesamtgehalt?
  • Gibt es eine vollständige Zutaten- und Allergenkennzeichnung wie bei jedem Lebensmittel?
  • Steht hinter dem Shop ein vollständiges Impressum mit einer greifbaren Gesellschaft?
  • Ist die Alterskennzeichnung klar — und wird sie ernst genommen?

Fehlt einer dieser Punkte, ist das kein Schönheitsfehler. Es ist eine Auskunft über den Anbieter.

Am Ende zählt dasselbe wie immer

Guter Geschmack war nie eine Frage des Preises, sondern der Information. Wer weiß, was er vor sich hat, trifft bessere Entscheidungen — beim Espresso, beim Single Malt und eben auch bei der jüngsten Kategorie auf der Karte. Der Rest ist, wie immer, Sache des persönlichen Geschmacks.

Abgabe ausschließlich an Erwachsene ab 18 Jahren.

Nina Vogt, LEAFZ (leafz.de)

Gretsch Renegade RGE625BM im Test: Wie viel Schlagzeug bekommt man für rund 500 Euro?

Fünf Trommeln, komplette Hardware, Hocker und Becken: Das Gretsch Renegade verspricht den unkomplizierten Einstieg ins akustische Schlagzeugspiel. Unser ausführlicher Check zeigt, warum die eigentlichen Trommeln deutlich mehr können, als der Preis vermuten lässt – und an welcher Stelle Gretsch besonders konsequent gespart hat.

Ein akustisches Schlagzeug zu kaufen, klingt zunächst einfach. Bassdrum, Snare, ein paar Toms – fertig. In der Realität beginnt die Kostenrechnung damit jedoch erst. Hinzu kommen Becken, Ständer, Bassdrumpedal, Hi-Hat-Maschine, Hocker, Sticks und je nach Set sogar noch die Tomhalterung.

Genau an dieser Stelle setzt das Gretsch Renegade RGE625BM an. Das fünfteilige Komplettset soll praktisch alles enthalten, was Einsteiger für die ersten Grooves, Proben und Band-Sessions benötigen. Das Versprechen: auspacken, aufbauen, stimmen und losspielen.

Mit einem regulären deutschen Marktpreis von rund 500 Euro pro Set bewegt sich das Renegade deutlich unter vielen etablierten Einsteiger-Komplettsets. Zum Lieferumfang gehören nicht nur die fünf Trommeln, sondern auch Hardware, Hocker, Sticks sowie ein kleines Messing-Beckenset.

Doch kann ein derart umfassendes Paket zu diesem Preis mehr sein als eine kurzfristige Anfängerlösung?

Gretsch Renegade RGE625BM Black Mist als komplettes fünfteiliges Drumset

Gretsch-Tradition zum Einsteigerpreis

Gretsch gehört zu den traditionsreichsten Namen der Schlagzeugwelt. Die Marke blickt auf mehr als 140 Jahre Geschichte zurück und ist vor allem für ihre hochwertigen USA-Custom-, Broadkaster-, Brooklyn- und Renown-Serien bekannt. Das Renegade darf mit diesen Instrumenten allerdings nicht verwechselt werden: Es handelt sich ausdrücklich um eine preisgünstige Einsteigerlinie, die den Markennamen und einige typische Designelemente in ein deutlich niedrigeres Preissegment überträgt.

Das ist zunächst weder ungewöhnlich noch problematisch. Entscheidend ist, ob Gretsch nur ein Logo auf ein beliebiges Billigset setzt oder ob Konstruktion, Größenwahl und Hardware tatsächlich sinnvoll zusammengestellt wurden.

Die Antwort fällt erfreulich deutlich aus: Die eigentlichen Trommeln bilden eine ernst zu nehmende Grundlage. Die größten Kompromisse liegen weniger beim Kesselsatz als beim Zubehör – vor allem bei den Becken.

Gretsch Renegade RGE625BM Black Mist im seitlichen Produktfoto

Warum wir das Gretsch Renegade gleich zweimal getestet haben

Für unseren Praxistest haben wir nicht nur ein, sondern zwei identische Gretsch-Renegade-Sets eingesetzt. Der Grund dafür liegt im musikalischen Einsatzgebiet: Das Schlagzeug sollte unter realistischen Bedingungen in einer Metal-Band getestet werden, die mit einem klassischen Double-Bass-Setup arbeitet.

Statt einer einzelnen zweiten Bassdrum wurden zwei vollständige Renegade-Kits angeschafft. So ließ sich ein symmetrisches Setup mit zwei 22-Zoll-Bassdrums aufbauen, wie es insbesondere im Heavy-, Thrash- und klassischen Metal häufig verwendet wird. Gegenüber einer einzelnen Bassdrum mit Doppelpedal bietet diese Konfiguration nicht nur die charakteristische Optik, sondern auch zwei unabhängig schwingende Kessel und damit ein anderes Spielgefühl.

Die zusätzlichen Toms und Hardwarekomponenten ermöglichten außerdem eine größere, individuell angepasste Konfiguration. Gleichzeitig konnten beide Sets hinsichtlich Verarbeitung, Gleichmäßigkeit der Kessel, Hardwarequalität und Praxistauglichkeit miteinander verglichen werden. Das war besonders interessant, weil sich bei sehr preisgünstigen Serieninstrumenten mitunter deutliche Unterschiede zwischen einzelnen Exemplaren zeigen können.

Beide getesteten Sets erwiesen sich dabei als vergleichbar verarbeitet und konnten ohne grundlegende technische Probleme zu einem großen Metal-Drumkit kombiniert werden. Es handelt sich dabei um einen praktischen Testeinsatz, nicht um einen über Monate angelegten Langzeittest.

Der reguläre Verkaufspreis liegt bei rund 500 Euro pro Komplettset. Damit kostet ein solches Double-Bass-Setup auf Basis von zwei Renegade-Kits rund 1.000 Euro – inklusive zweier vollständiger Kesselsätze, zweier Hardwarepakete, zweier Hocker und der mitgelieferten Einsteigerbecken.

Gretsch Renegade RGE625BM mit Bassdrum, Toms, Snare, Hi-Hat und Becken

Technische Daten des Gretsch Renegade RGE625BM

BestandteilGröße und Ausführung
Bassdrum22 x 16 Zoll
Racktom 110 x 7 Zoll
Racktom 212 x 8 Zoll
Floortom16 x 14 Zoll
Snaredrum14 x 5 Zoll
KesselmaterialPappel laut aktuellen europäischen Händlerangaben
KesseloberflächeFolienfinish in Black Mist
SpannreifenDreifach geflanschte Stahlspannreifen
KesselhardwareVerchromt
TomhalterungDoppel-Tomhalter auf der Bassdrum
Hi-Hat13 Zoll Messing
Crash/Ride15 Zoll Messing
HardwareBassdrumpedal, Hi-Hat-Ständer, Snareständer, gerader Beckenständer
ZusätzlichDrumhocker und Sticks
ModellnummerRGE625BM beziehungsweise GR801050

Gretsch selbst führt auf der aktuellen Produktseite die Kesselgrößen, Hardware, klassischen Gretsch-Spannböckchen und das Logo-Frontfell auf. Mehrere aktuelle europäische Fachhändler spezifizieren zusätzlich Pappelkessel, dreifach geflanschte Stahlspannreifen und eine folierte Oberfläche.

Ein wichtiger Hinweis zur Modellgeschichte

Bei der Recherche zum Renegade stößt man auf widersprüchliche Angaben. Einige ältere Produktseiten nennen Lindenholz beziehungsweise Basswood, teilweise ein 18-Zoll-Crash/Ride sowie Remo-Felle. Die aktuelle europäische Ausführung wird dagegen überwiegend mit Pappelkesseln, 13-Zoll-Hi-Hats und einem 15-Zoll-Crash/Ride angeboten.

Auch Nutzerbewertungen unter der Modellbezeichnung RGE625 reichen bis mindestens 2012 zurück, obwohl Gretsch die Renegade-Reihe Ende 2023 erneut als neue Einsteigerlinie vorgestellt hat. Offenbar wurde die Serie überarbeitet oder neu aufgelegt, während die grundsätzliche Modellbezeichnung erhalten blieb. Alte Erfahrungsberichte sind daher nur bedingt auf die aktuelle Version übertragbar.

Für diesen Testbericht beziehen wir uns auf die aktuelle europäische RGE625BM-Ausführung mit 15-Zoll-Crash/Ride. Bei der Zahl der Kessellagen und der Marke der serienmäßigen Felle sollte man sich nicht auf ältere Shoptexte verlassen.

Gretsch Renegade RGE625BM Black Mist mit verchromter Hardware

Design: Erwachsener Auftritt statt Spielzeugoptik

In der Farbe Black Mist präsentiert sich das Renegade angenehm zurückhaltend. Die schwarzen, folierten Kessel, die verchromte Hardware und das große Gretsch-Logo auf dem weißen Frontfell ergeben eine klassische Rock-Optik. Das Set wirkt nicht wie ein verkleinertes Kinderschlagzeug, sondern wie ein reguläres Full-Size-Drumkit.

Das ist ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Gerade junge Spieler verlieren schnell die Motivation, wenn ihr erstes Instrument schon optisch nach einem Übergangsprodukt aussieht. Das Renegade vermittelt dagegen das Gefühl, hinter einem richtigen Schlagzeug zu sitzen.

Die Folierung ist in dieser Preisklasse eine sinnvolle Entscheidung. Ein hochwertiges Lackfinish würde das Set verteuern und wäre im Alltag empfindlicher. Die Folie ist pflegeleicht, unproblematisch im Proberaum und verzeiht kleinere Berührungen beim Auf- und Abbau eher als eine aufwendige Hochglanzlackierung.

Die klassischen Gretsch-Spannböckchen und das markante Logo sorgen zudem für einen hohen Wiedererkennungswert. Natürlich darf man die Detailverarbeitung nicht mit einem Gretsch Renown oder USA Custom vergleichen. Innerhalb seiner Preisklasse wirkt das Renegade jedoch erstaunlich erwachsen und geschlossen.

Gretsch Renegade RGE625BM Detailansicht der Kessel und Spannböckchen

Kessel und Konstruktion

Aktuelle europäische Händler führen das Renegade mit Pappelkesseln. Pappel ist im Einsteigersegment weit verbreitet, weil sich damit robuste und musikalisch brauchbare Kessel zu vertretbaren Kosten herstellen lassen. Klanglich darf man keine besonders komplexen Obertöne oder die ausgeprägte Projektion hochwertiger Ahorn- oder Birkenkessel erwarten. Dafür liefert Pappel einen eher runden, unkomplizierten Grundcharakter, der sich für Pop, Rock und zahlreiche moderne Stilrichtungen gut formen lässt.

Ein Fachhändler beschreibt die Kessel als neunlagig und nennt 45-Grad-Gratungskanten. Da Gretsch diese beiden Angaben auf der aktuellen eigenen Produktseite nicht aufführt, sollte man sie nicht als weltweit verbindliche Spezifikation jeder Renegade-Generation betrachten. Für die derzeit angebotene europäische Version werden sie jedoch von mehreren Händlern übereinstimmend genannt.

Die dreifach geflanschten Stahlspannreifen sind in dieser Klasse eine gute Wahl. Sie sind leichter und offener klingend als schwere Gussreifen und erlauben den Kesseln genügend Schwingung. Gleichzeitig sind sie stabil genug für den normalen Unterrichts-, Proberaum- und Hobbyeinsatz.

Eine Stimmsicherung oder besonders aufwendige Kesselhardware bietet das Renegade nicht. Das wäre bei diesem Preis auch überraschend. Eine saubere Grundstimmung sollte dennoch stabil bleiben, sofern die Spannschrauben gleichmäßig angezogen werden und das Set nicht permanent extremen Temperatur- oder Feuchtigkeitsschwankungen ausgesetzt ist.

Gretsch Renegade RGE625BM Black Mist als Einsteiger-Drumset

Die Größenwahl: Vollwertige Rock-Konfiguration

Die Zusammenstellung aus einer 22 x 16 Zoll großen Bassdrum, zwei flachen Racktoms in 10 und 12 Zoll sowie einem 16-Zoll-Floortom entspricht einer klassischen Rock- und Pop-Konfiguration.

Gretsch bezeichnet die flacheren Racktoms als Quick Sizes. Das 10-Zoll-Tom ist sieben Zoll tief, das 12-Zoll-Tom acht Zoll. Dadurch lassen sich beide Trommeln niedriger und ergonomischer über der Bassdrum positionieren als tiefe Power-Toms. Das ist für kleinere Spieler hilfreich, kommt aber ebenso Erwachsenen zugute, die eine kompakte und flache Anordnung bevorzugen.

Die 22-Zoll-Bassdrum macht das Set dennoch zu einem vollwertigen Erwachsenen-Kit. Sehr junge oder besonders kleine Spieler können mit einer 20-Zoll-Bassdrum ergonomisch besser zurechtkommen. Wer dagegen Rock, Punk, Metal, Alternative oder druckvollen Pop spielen möchte, wird die größere Bassdrum zu schätzen wissen.

Das 16-Zoll-Floortom ergänzt die beiden kleineren Toms sinnvoll. Zwischen 10, 12 und 16 Zoll entsteht ein deutlich abgestufter Tonhöhenverlauf. Gerade bei Rock-Fills wirkt ein 16-Zoll-Floortom erheblich erwachsener und voluminöser als die 14-Zoll-Varianten vieler kompakter Einsteigersets.

Gretsch Renegade RGE625BM Komplettset mit Zubehör und Becken

Aufbau und Ergonomie

Das Renegade wird mit einer auf der Bassdrum montierten Doppel-Tomhalterung geliefert. Die kurzen Toms lassen sich dadurch relativ flexibel ausrichten. Für eine gesunde Spielhaltung sollten sie möglichst flach und nah beieinander positioniert werden. Stark geneigte Toms sehen zwar auf manchen Einsteigerfotos spektakulär aus, erschweren aber saubere Rebounds und führen häufiger zu ungewollten Rim-Treffern.

Die mitgelieferte Hardware wird von aktuellen Händlern als doppelstrebig beschrieben. Das ist für ein Set dieser Preisklasse ein Pluspunkt. Doppelstrebige Beine erhöhen die Standfestigkeit von Snare-, Hi-Hat- und Beckenständer, bringen allerdings etwas mehr Gewicht mit sich.

Der Lieferumfang enthält:

  • einen Snareständer,
  • eine Hi-Hat-Maschine,
  • einen geraden Beckenständer,
  • ein Bassdrumpedal,
  • einen Drumhocker,
  • einen Doppel-Tomhalter,
  • ein Paar Sticks.

Damit ist das Set grundsätzlich sofort spielbar. Was fehlt, ist ein zweiter Beckenständer. Sobald ein separates Ride- und Crashbecken hinzukommen, muss mindestens ein weiterer Ständer oder ein Beckenarm angeschafft werden.

Der Hocker erfüllt seinen Zweck, sollte aber korrekt eingestellt und regelmäßig auf festen Sitz geprüft werden. Ein schlechter oder wackeliger Hocker wirkt sich unmittelbar auf Balance, Pedalkontrolle und Körperhaltung aus. Wer täglich lange übt, wird möglicherweise früher in einen hochwertigeren Sitz investieren als in ein neues Bassdrumpedal.

22-Zoll-Bassdrum des Gretsch Renegade RGE625BM Black Mist

Die Bassdrum: Mehr Fundament als erwartet

Eine 22 x 16 Zoll große Bassdrum ist ein bewährter Allrounder. Sie verbindet ausreichend Luftvolumen und Tiefbass mit einer noch gut kontrollierbaren Kesseltiefe. Im Vergleich zu besonders tiefen 18- oder 20-Zoll-Bassdrums reagiert sie schneller und benötigt weniger Kraft, um einen klaren Impuls zu erzeugen.

Im serienmäßigen Zustand hängt der Klang stark von Stimmung und Dämpfung ab. Ein günstiges, ungedämpftes Schlagfell kann schnell zu viel Nachklang und einen etwas undefinierten Basketball-Ton produzieren. Das ist jedoch nicht automatisch ein Problem des Kessels.

Mit gleichmäßiger Fellspannung, einer kleinen Dämpfung im Inneren und einem kontrollierten Schlagfell lässt sich die Bassdrum auf einen kompakten, rocktauglichen Punch trimmen. Für Pop, Rock, Punk, Alternative und erste Metal-Proben bietet sie genügend Fundament. Für Jazz oder sehr leise Akustik-Sessions ist die 22-Zoll-Konfiguration weniger ideal, aber auch nicht dafür konzipiert.

Wer später aufrüsten möchte, erzielt mit einem vorgedämpften Bassdrumfell besonders viel Wirkung. Ein Remo Powerstroke P3 ist beispielsweise auf fokussierte Mitten und Bässe sowie kontrollierte Obertöne ausgelegt. Evans bietet mit dem EMAD-System eine verstellbare äußere Dämpfung, mit der Attack, Sustain und Fokus verändert werden können.

Racktom-Setup des Gretsch Renegade RGE625BM mit 10- und 12-Zoll-Tom

Die Racktoms: Kurze Kessel, schnelle Ansprache

Die Kombination aus 10 x 7 und 12 x 8 Zoll ist eine der Stärken des Sets. Die kurzen Kessel sprechen schnell an, lassen sich ergonomisch positionieren und liefern eine klare Trennung zwischen den beiden Tonhöhen.

Das 10-Zoll-Tom bringt einen hellen, fokussierten Attack. Das 12-Zoll-Tom ergänzt mehr Körper und bildet den Übergang zum großen Floortom. Bei sauberer Stimmung entsteht ein musikalisch sinnvoller Verlauf, ohne dass sich die Trommeln gegenseitig in die Quere kommen.

Die serienmäßigen Felle bilden vermutlich den größten limitierenden Faktor. Günstige einlagige Werksfelle können durchaus brauchbar klingen, reagieren aber empfindlicher auf unsaubere Stimmung und erzeugen häufig ausgeprägtere Obertöne.

Ein Wechsel auf doppellagige Tomfelle lohnt sich insbesondere für Rockmusik. Remo Emperor Clear bestehen aus zwei Lagen mit jeweils sieben Mil Stärke und sind auf Attack, Projektion und Haltbarkeit ausgelegt. Evans G2 Clear verfolgen mit zwei sieben Mil starken Lagen ein ähnliches Konzept und sollen Tiefe, Sustain und Attack miteinander verbinden.

Der entscheidende Punkt: Die Kessel müssen nicht ersetzt werden, um einen deutlich professionelleren Klang zu erhalten. Gute Felle und eine sorgfältige Stimmung holen aus dem Renegade erheblich mehr heraus.

Gretsch Renegade RGE625BM Floortom in Black Mist

Das Floortom: Der heimliche Star des Sets

Das 16 x 14 Zoll große Floortom sorgt für die notwendige Tiefe. In vielen günstigen Sets wird an dieser Stelle ein kleineres 14-Zoll-Modell verbaut. Das spart Platz und Material, wirkt im Rock-Kontext jedoch häufig weniger mächtig.

Das Renegade-Floortom besitzt genügend Durchmesser für ein solides Low-End, bleibt durch die moderate Tiefe von 14 Zoll aber relativ direkt. Richtig gestimmt kann es sowohl offen und resonant als auch kurz und kontrolliert eingesetzt werden.

Gerade mit einem doppellagigen Schlagfell dürfte das Floortom erheblich größer und souveräner klingen, als der Anschaffungspreis des gesamten Sets erwarten lässt. Für Rock-Fills, schwere Achtelgrooves und tomlastige Übergänge ist die 16-Zoll-Trommel klar die richtige Entscheidung.

Gretsch Renegade RGE625BM Snaredrum mit Ständer

Die Snaredrum: Funktional, direkt und ausbaufähig

Die passende Holzsnare misst 14 x 5 Zoll. Damit fällt sie etwas flacher aus als viele moderne 5,5- oder 6,5-Zoll-Snares.

Der Vorteil liegt in einer schnellen, direkten Ansprache. Rimshots und Backbeats können sich gut durchsetzen, ohne dass die Trommel übermäßig viel tiefes Volumen erzeugt. Für Pop, Punk, Funk und geradlinigen Rock ist das grundsätzlich passend.

Die Grenzen zeigen sich beim Wunsch nach besonders viel Körper, Tiefe oder breitem Studio-Sound. Eine fünf Zoll tiefe Einsteigersnare besitzt nicht dieselbe Autorität wie eine hochwertige 14 x 6,5 Zoll große Stahl-, Messing- oder Ahornsnare.

Trotzdem ist sie keineswegs nutzlos. Mit einem guten beschichteten Schlagfell, sauber ausgerichtetem Snareteppich und gleichmäßiger Stimmung kann sie einen klaren, präsenten Backbeat liefern. Erst wenn der Spieler einen konkreten anderen Snarecharakter sucht, wird der Kauf einer separaten Snare wirklich sinnvoll.

Gretsch Renegade RGE625BM mit 13-Zoll-Hi-Hat und 15-Zoll-Crash-Ride

Die Becken: Der deutlichste Kompromiss

Zum aktuellen Renegade gehören eine 13-Zoll-Hi-Hat und ein 15-Zoll-Crash/Ride aus Messing. Damit kann ein Anfänger sofort grundlegende Grooves, Hi-Hat-Figuren, Crash-Akzente und einfache Ride-Patterns spielen. Genau dafür sind die Becken gedacht.

Musikalisch sind sie jedoch der schwächste Teil des Pakets.

Das kleine 15-Zoll-Becken soll gleichzeitig Crash und Ride ersetzen. Als Crash reagiert es schnell und nimmt wenig Platz ein. Als Ride fehlt ihm jedoch die Fläche und Masse eines regulären 20-Zoll-Rides. Eine klare Glocke, ein definierter Stick-Sound und ein tragfähiger Ride-Teppich sind daher nur eingeschränkt zu erwarten.

Auch die 13-Zoll-Hi-Hat erfüllt zunächst ihren Zweck, bietet aber weniger klangliche Tiefe und Dynamik als eine bessere 14-Zoll-Hi-Hat. Günstige Messingbecken neigen zudem zu einem kurzen, härteren und weniger komplexen Klang als hochwertige Bronzelegierungen.

Erfahrungsberichte zum RGE625 loben wiederholt die Trommeln und die Hardware, kritisieren aber ebenso regelmäßig die serienmäßigen Becken. Weil auf denselben Bewertungsseiten teilweise ältere Renegade-Versionen mit anderen Beckengrößen zusammengefasst werden, sind diese Aussagen nicht eins zu eins als Test der aktuellen Becken zu verstehen. Die grundsätzliche Tendenz ist dennoch eindeutig: Die Becken sind als Startlösung brauchbar, aber der erste ernsthafte Upgrade-Kandidat.

Hardware des Gretsch Renegade RGE625BM mit Beckenständer und Hi-Hat-Maschine

Die Hardware: Besser als eine reine Zugabe

Günstige Komplettsets scheitern häufig nicht an den Trommeln, sondern an instabilen Ständern, rutschenden Tomhaltern oder schwergängigen Pedalen. Beim Renegade fällt die Hardware nach den verfügbaren Händlerangaben und Nutzerberichten erfreulich solide aus.

Die Ständer sind funktional, höhenverstellbar und laut Fachhändler doppelstrebig ausgeführt. Auch das Bassdrumpedal wird in Erfahrungsberichten positiver bewertet, als man es bei einem kompletten Set dieser Preisklasse erwarten würde.

Das bedeutet nicht, dass die Hardware professionellen Tourbetrieb über Jahre hinweg ohne Verschleiß überstehen wird. Für Unterricht, tägliches Üben, regelmäßige Bandproben und gelegentliche kleinere Auftritte sollte sie jedoch ausreichend sein.

Besonders wichtig ist die richtige Bedienung: Flügelschrauben müssen fest, aber nicht mit Gewalt angezogen werden. Überdreht man Gewinde oder Klemmen regelmäßig, kann auch gute Einsteigerhardware frühzeitig Schaden nehmen.

Stimmen statt sofort austauschen

Ein günstiges Schlagzeug klingt nach dem Aufbau fast nie automatisch gut. Das liegt häufig weniger an den Kesseln als an einer ungleichmäßigen Fellspannung.

Vor dem Kauf neuer Felle sollte das Renegade deshalb gründlich gestimmt werden:

Jede Spannschraube wird zunächst handfest angezogen. Anschließend arbeitet man über Kreuz und erhöht die Spannung in kleinen Schritten. Die Tonhöhe sollte an jeder Spannschraube möglichst ähnlich sein. Erst danach werden Schlag- und Resonanzfell aufeinander abgestimmt.

Bei den Toms empfiehlt sich für Rock ein mittleres bis eher tiefes Tuning, ohne dass die Felle völlig schlaff werden. Die Snare benötigt ein deutlich strafferes Resonanzfell, damit der Snareteppich präzise reagiert. Die Bassdrum sollte nicht übermäßig gedämpft werden; ein kleines Kissen oder ein schmaler Dämpfer mit leichtem Fellkontakt reicht häufig aus.

Ein schlecht gestimmtes 2.000-Euro-Set kann unangenehmer klingen als ein sauber gestimmtes Renegade. Umgekehrt können auch hochwertige Felle eine fehlerhafte Grundstimmung nicht vollständig retten.

Wie laut ist das Gretsch Renegade?

Das Renegade ist ein vollwertiges akustisches Schlagzeug und entsprechend laut. Die 22-Zoll-Bassdrum, das 16-Zoll-Floortom und eine offen gespielte Snare erzeugen Pegel, die in einer normalen Mietwohnung problematisch sind.

Das Set eignet sich daher primär für:

  • einen Proberaum,
  • ein freistehendes Haus mit geeigneter Schallisolierung,
  • eine Musikschule,
  • einen Übungsraum,
  • eine Bühne oder einen Veranstaltungsraum.

Für leises Üben können Meshheads, Low-Volume-Becken oder Dämpfungspads eingesetzt werden. Sie verändern allerdings Spielgefühl und Klang. Wer dauerhaft in einer hellhörigen Wohnung üben muss, ist mit einem elektronischen Schlagzeug meist besser beraten.

Proberaum, Bandbetrieb und Metal-Setup

Für den Bandproberaum ist die Konfiguration gut geeignet. Die große Bassdrum und das 16-Zoll-Floortom liefern genügend akustische Substanz, um sich gegen E-Gitarren und Bass zu behaupten. Die Full-Size-Konfiguration passt damit klar zu Rock, Punk und Metal.

Im erweiterten Metal-Setup mit zwei 22-Zoll-Bassdrums zeigte sich, dass die eigentlichen Kessel die größte Stärke des Renegade darstellen. Zwei identische Sets lassen sich zu einem optisch eindrucksvollen und funktionalen Double-Bass-Kit kombinieren. Für die meisten Einsteiger genügt selbstverständlich ein einzelnes Set mit Doppelpedal. Wer jedoch bewusst zwei echte Bassdrums spielen möchte, erhält mit dem Renegade eine vergleichsweise preiswerte Grundlage.

In einer laut spielenden Rock- oder Metalband werden zuerst die Becken an ihre Grenzen stoßen. Vor allem ein 15-Zoll-Crash/Ride kann nicht dieselbe Breite und Definition liefern wie ein vollwertiges Becken-Setup aus Hi-Hat, Crash und Ride.

Die Trommeln selbst besitzen dagegen eine sinnvolle Ausgangsbasis. Mit Mikrofonierung, guten Fellen und kontrollierter Stimmung kann das Renegade auch bei kleineren Konzerten eingesetzt werden.

Eignet sich das Renegade fürs Studio?

Für professionelle Studioaufnahmen direkt aus dem Karton ist das Renegade nicht konzipiert. Die serienmäßigen Becken und Felle dürften in hochwertigen Mikrofonaufnahmen ihre Grenzen besonders deutlich zeigen. Mikrofone erfassen harte Obertöne, ungleichmäßige Fellspannung und wenig komplexe Becken sehr viel gnadenloser als das menschliche Ohr im Proberaum.

Die Kessel sind jedoch grundsätzlich aufnahmefähig. Mit guten Schlagfellen, sauberer Stimmung, geeigneter Dämpfung und vernünftigen Becken lässt sich ein brauchbarer Rock- oder Pop-Sound erzielen.

Für moderne Produktionen werden Drums ohnehin häufig stark bearbeitet, komprimiert, mit Samples ergänzt oder vollständig ersetzt. Ein sauber gespieltes und gestimmtes Renegade kann dafür eine solide akustische Grundlage liefern.

Wer dagegen einen besonders offenen, dreidimensionalen und bereits unbearbeitet luxuriösen Studiosound sucht, muss in eine höhere Instrumentenklasse investieren.

Für welche Musikrichtungen eignet sich das Set?

Am überzeugendsten passt die Konfiguration zu:

Rock und Alternative

Die 22-Zoll-Bassdrum und das große Floortom liefern die richtige Basis.

Punk und Pop-Punk

Schnelle Ansprache, klare Tomgrößen und eine eher direkte Snare passen gut zu geradlinigen Grooves.

Pop und Indie

Mit kontrollierter Stimmung deckt das Set klassische Pop-Arrangements problemlos ab.

Hard Rock und erste Metal-Projekte

Kesselgrößen und Lautstärke passen, bessere Becken und robustere Felle sollten allerdings eingeplant werden.

Funk

Die kleinen Racktoms und die flache Snare reagieren schnell. Für feinere Hi-Hat-Arbeit ist ein Becken-Upgrade besonders wichtig.

Für traditionellen Jazz, kleine Akustikensembles oder sehr kompakte Club-Gigs wäre die 20-Zoll-Version des Renegade handlicher und klanglich kontrollierter. Die getestete 22-Zoll-Ausführung ist klar stärker auf Pop und Rock ausgerichtet.

Der sinnvollste Upgrade-Plan

Das Renegade besitzt einen großen Vorteil: Es muss nicht komplett ersetzt werden, sobald der Spieler Fortschritte macht. Die Grundkonstruktion lässt sich schrittweise aufwerten.

1. Becken

Die größte klangliche Verbesserung bringt ein richtiges Beckenset mit 14-Zoll-Hi-Hat, 16- oder 18-Zoll-Crash und 20-Zoll-Ride. Dazu wird mindestens ein zusätzlicher Beckenständer benötigt.

2. Schlagfelle

Ein doppellagiges Tomfell-Set in 10, 12 und 16 Zoll verbessert Haltbarkeit, Kontrolle und Rocktauglichkeit. Aktuelle Sets in diesen Größen beginnen bereits deutlich unter 100 Euro.

3. Bassdrumfell

Ein vorgedämpftes 22-Zoll-Fell sorgt für einen definierteren Kick und reduziert den Aufwand bei der inneren Dämpfung.

4. Snarefell

Ein gutes beschichtetes Snarefell ist günstig und kann Attack, Kontrolle und Spielgefühl deutlich verbessern.

5. Zusätzlicher Beckenständer

Sobald Crash und Ride getrennt werden, ist ein zweiter Ständer unvermeidbar.

6. Hocker oder Pedal

Diese Teile sollten erst ersetzt werden, wenn Ergonomie, Haltbarkeit oder persönliches Spielgefühl tatsächlich Probleme verursachen.

Mit dieser Reihenfolge fließt das Geld zuerst in die Komponenten, die den größten hörbaren Unterschied erzeugen.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Zum regulären Preis von rund 500 Euro pro Set ist das Renegade ausgesprochen aggressiv kalkuliert. Unser aus zwei vollständigen Sets aufgebautes Double-Bass-Testsetup entspricht damit einem regulären Gesamtwert von rund 1.000 Euro.

Vergleichbare aktuelle Full-Size-Komplettsets etablierter Marken liegen in Deutschland teilweise deutlich höher. Das bedeutet nicht automatisch, dass das Gretsch in jeder Einzelkategorie besser ist. Pearl, Tama oder Yamaha können bei Hardwaredetails, Qualitätskontrolle, Fellbestückung oder langfristiger Ersatzteilversorgung Vorteile bieten.

Das Renegade überzeugt vielmehr durch die Menge an brauchbarer Grundsubstanz, die Gretsch für das Geld liefert. Wer ein begrenztes Anfangsbudget besitzt und trotzdem ein vollwertiges akustisches Set sucht, erhält ein ungewöhnlich vollständiges Paket.

Gretsch Renegade gegen ein gebrauchtes Mittelklasse-Set

Für rund 500 Euro kann alternativ ein gebrauchtes Mittelklasse-Schlagzeug interessant sein. Ein älteres Yamaha Stage Custom, Pearl Export, Tama Superstar oder Mapex Mars kann bessere Kessel oder hochwertigere Hardware bieten.

Allerdings kommen beim Gebrauchtkauf Risiken hinzu:

  • fehlende oder beschädigte Hardware,
  • alte und verbrauchte Felle,
  • verbogene Spannreifen,
  • defekte Gewinde,
  • unvollständige Tomhalterungen,
  • keine Gewährleistung,
  • häufig keine Becken und kein Hocker.

Das Renegade ist deshalb nicht zwingend die beste Wahl für erfahrene Schnäppchenjäger. Für Einsteiger, Eltern oder Käufer, die ohne aufwendige Einzelteilsuche ein vollständiges Set benötigen, ist es jedoch die unkompliziertere Lösung.

Stärken und Schwächen

Stärken

  • Vollwertige 22-Zoll-Rockkonfiguration
  • Sinnvolle Tomgrößen mit flachen Racktoms
  • Großes 16-Zoll-Floortom
  • Umfangreicher Lieferumfang
  • Solide wirkende, doppelstrebige Hardware
  • Erwachsenes Gretsch-Design
  • Gut ausbaufähige Kesselbasis
  • Sehr starkes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Geeignet für Unterricht, Proberaum und erste Auftritte
  • Mit zwei Sets als preiswerte Grundlage für ein echtes Double-Bass-Metal-Kit nutzbar

Schwächen

  • Kleine Messingbecken sind der deutlichste Engpass
  • Nur ein Beckenständer pro Set enthalten
  • Keine klar kommunizierte Fellserie
  • Technische Händlerangaben widersprechen sich teilweise
  • 22-Zoll-Bassdrum ist für sehr kleine Spieler weniger ergonomisch
  • Serienzustand für anspruchsvolle Studioaufnahmen nur bedingt geeignet
  • Hardware nicht für kompromisslosen professionellen Tourbetrieb gedacht

Für wen ist das Gretsch Renegade geeignet?

Das Set ist eine überzeugende Wahl für:

  • jugendliche und erwachsene Einsteiger,
  • Musikschüler,
  • Gitarristen oder Produzenten, die ein komplettes Zweitset benötigen,
  • Bands, die ein günstiges Proberaum-Schlagzeug suchen,
  • Wiedereinsteiger,
  • Drummer mit klarer Upgrade-Strategie,
  • Käufer, die ein vollständiges Set ohne lange Zubehörsuche wollen,
  • Metal-Bands, die mit zwei echten Bassdrums experimentieren möchten.

Weniger geeignet ist es für professionelle Tourdrummer, anspruchsvolle Studios, sehr kleine Kinder oder Musiker, die bereits hochwertige Becken und Hardware gewohnt sind.

Testurteil

KategorieBewertung
Kessel und Grundsound8,0/10
Größen und Ergonomie8,5/10
Verarbeitung und Finish8,0/10
Hardware7,8/10
Serienfelle6,5/10
Serienbecken4,5/10
Erweiterbarkeit9,0/10
Preis-Leistungs-Verhältnis9,3/10

Fazit: Ein echtes Schlagzeug mit schwachen Becken – nicht umgekehrt

Das Gretsch Renegade RGE625BM ist kein professionelles Drumkit zum Einsteigerpreis. Ein solches Produkt existiert nicht. Es ist aber auch weit mehr als ein kurzlebiges Übungsset.

Die wichtigste Erkenntnis lautet: Gretsch hat an der richtigen Stelle eine brauchbare Grundlage geschaffen. Die Kesselgrößen sind sinnvoll, die Hardware wirkt für die Klasse solide, das Set sieht erwachsen aus und lässt sich Schritt für Schritt verbessern.

Der größte Kompromiss steckt in den kleinen Messingbecken. Sie ermöglichen den sofortigen Einstieg, sollten aber nicht als dauerhafte Lösung betrachtet werden. Wer das Renegade kauft, sollte mittelfristig ein besseres Beckenpaket und neue Schlagfelle einplanen.

Danach kann aus dem günstigen Komplettset ein überraschend leistungsfähiges Proberaum- und Einsteigerinstrument werden. Die 22-Zoll-Bassdrum, die kurzen Racktoms und das große Floortom liefern genau die Substanz, die man für Rock, Pop, Punk und Alternative benötigt.

Auch als Grundlage für ein echtes Double-Bass-Metal-Setup ist das Renegade interessant: Zwei identische Sets kosten regulär rund 1.000 Euro und liefern zwei vollständige 22-Zoll-Bassdrums samt zusätzlicher Hardware. Für viele Einsteiger genügt ein einzelnes Set, doch im Metal-Kontext ist die doppelte Anschaffung sachlich nachvollziehbar und praktisch nutzbar.

AJOURÉ MEN Gesamtwertung: 8,2 von 10 Punkten

Urteil: Klare Empfehlung für Einsteiger und preisbewusste Bands – besonders dann, wenn das eingesparte Budget später gezielt in Becken und Felle investiert wird.

Fotos: Gretsch PR

Sommerschuhtrends für Herren: Mokassins und Sneaker

Der Sommer ist die perfekte Jahreszeit, um neue, leichte und stilvolle Herrenschuhe zu entdecken. Besonders Sneaker und Mokassins erfreuen sich dabei seit langer Zeit ungebrochener Beliebtheit, da sie zahlreiche Kombinationsmöglichkeiten bieten und dabei einen hohen Tragekomfort haben. Die aktuelle Kollektion von zum Beispiel Floris van Bommel präsentiert moderne Modelle, die perfekten Komfort mit angesagtem Design verbinden und so für jeden Anlass den passenden Begleiter darstellen.

Mokassins: Der ideale Slipper für den Sommer

Slipper sind auch im Sommer gefragt. Insbesondere Mokassins setzen sich immer mehr durch. Ihr unkompliziertes Handling und die lässige Eleganz machen sie zu echten Allroundern für verschiedene Anlässe. Die Herren Mokassins von Floris van Bommel überzeugen besonders durch ihr klassisches Design, weiche Veloursleder-Oberflächen und helle sommerliche Farben. Sie bieten an warmen Tagen nicht nur optische Leichtigkeit, sondern auch echten Tragekomfort ohne Kompromisse.

Mann in modischer Kleidung draußen mit Herren Loafer

Besonders beliebt sind Mokassins aus feinem Veloursleder, denn sie schmiegen sich angenehm an den Fuß und bleiben auch nach längerem Tragen geschmeidig. Helle Farben wie Beige, Grau oder Blau sind diesen Sommer besonders gefragt und lassen sich hervorragend zu luftigen Sommerhosen und leichten Hemden oder T-Shirts tragen. Ein weiterer Pluspunkt: Mokassins sind schnell an- und ausgezogen, was sie zum perfekten Schuh für entspannte Sommerabende im Freien oder den spontanen Stadtbummel macht.

Leichte Sohlen und sommerliche Farben: Die Trends bei Sneakern

Leichte Sohlen gehören aktuell zu den wichtigsten Trends bei Herrenschuhen. Kein Wunder, denn an warmen Tagen möchte niemand auf schweres Schuhwerk setzen. Floris van Bommel kombiniert bei seinen Sneakern innovative Materialien mit durchdachtem Komfort. Der sportive Sneaker De Rezer hebt sich mit seiner federleichten Runner-Sohle besonders hervor und sorgt dafür, dass sich der Schuh wie eine zweite Haut trägt. Durch das geringe Gewicht der Sohle wird jeder Schritt angenehm abgefedert, besonders im Alltag oder bei längeren Spaziergängen ein echter Pluspunkt.

Beige Herren Sneakers in der Luft schwebend

Weiße Sneaker sind nach wie vor ein fester Bestandteil der Sommermode und lassen sich zu fast jedem Outfit kombinieren. Sie passen hervorragend zu Jeans, Shorts oder sogar zu leichteren Anzügen, weshalb sie aus der aktuellen Herrenkollektion kaum wegzudenken sind. Neben dem klassischen Weiß bieten Floris van Bommel Sneakers sommerliche Farbvariationen sowie dezente Details, die für einen stilvollen, aber individuellen Look sorgen und sich dennoch flexibel stylen lassen.

Vintage-Sneaker als Comeback: low profile Sneaker trend

Ein weiterer Trend, der sich in diesem Sommer besonders abzeichnet, sind low profile Sneakern und das Comeback der Vintage-Sneaker. Inspiriert von klassischen Indoor-Sportschuhen greifen viele Marken den Retro-Look vergangener Jahrzehnte wieder auf. Das Herrenmodell De Zaler von Floris van Bommel spiegelt diesen Trend eindrucksvoll wider. Mit seiner sportlichen Cupsohle und der klaren Vintage-Optik schafft er die gelungene Verbindung zwischen Nostalgie und Moderne. Außerdem überzeugt die Auswahl an hellen Farbtönen, die sich perfekt für die warme Jahreszeit eignen.

Mann vor einer Holztür, lässig gekleidet mit Vintage-Sneaker

Vintage-Sneaker bieten zahlreiche Vorteile: Sie wirken zeitlos, lassen sich vielseitig kombinieren und setzen modische Statements, ohne zu aufdringlich zu wirken. De Zaler von Van Bommel ist daher für alle geeignet, die Wert auf Authentizität, Qualität und einen Hauch von Retro-Flair in ihrem Outfit legen. Durch die moderne Verarbeitung und den Fokus auf ergonomische Passformen steht auch bei diesem Vintage-inspirierten Sneaker der Tragekomfort im Mittelpunkt.

Stilsicher durch den Sommer: Kombinationstipps für Sneaker und Mokassins

Sneaker und Mokassins lassen sich auf sehr unterschiedliche Weise in die sommerliche Herrengarderobe integrieren. Mit weißen, leichten Sneakern gelingt fast jeder Casual-Look, besonders wenn sie zu Jeans oder Chinos kombiniert werden. Wer sich für ein Vintage-Modell wie den De Zaler entscheidet, kann diesem Statement mit pastellfarbenen Poloshirts oder sportlichen Shorts zusätzlichen Ausdruck verleihen.

Mokassins harmonieren besonders gut mit Anzughosen oder Stoffshorts in hellen Farben. Wer einen smart-casual Look anstrebt, setzt sie ideal zu einer leichten Chino und einem Leinenhemd ein. Für den perfekten Urlaubsstil bietet sich die Kombination von Mokassins mit entspannten Bermudashorts und einem leichten T-Shirt an. Beide Schuhtypen profitieren von einer harmonischen Farbabstimmung zwischen Obermaterial und Accessoires wie Gürtel oder sommerlichen Taschen. Für den individuellen Akzent sorgen kleine Details, etwa farbige Nähte, auffällige Sohlen oder dezente Musterungen, wie sie auch die aktuellen Modelle von Floris van Bommel auszeichnen.
 

Fotos: Floris Van Bommel

Superfoods im Trend und was sie für eine bewusste Ernährung von Männern leisten

Der Hype um Superfoods prägt mittlerweile viele Ernährungsroutinen bei Männern, denn unkomplizierte Lösungen für Gesundheit und Fitness sind gefragt. Nicht jeder Trend hält, was er verspricht, trotzdem können ausgewählte Lebensmittel sinnvoll in den Alltag integriert werden. Hier erfährst du, wie Superfood-Trends tatsächlich unterstützen können und worauf du beim Einkauf achten solltest.

Im Alltag vieler Männer steht Ernährung für Leistungsfähigkeit, zeitsparende Abläufe und einfache Gewohnheiten, während Superfoods oft als schnelle Lösung gelten. Abnehmen gesund ist ein Thema, das in diesem Zusammenhang immer wieder auftaucht und oft mit Superfoods in Verbindung gebracht wird. Gerade die vielen Versprechen rund um exotische Lebensmittel führen jedoch schnell zu Missverständnissen. Es lohnt sich, Superfood-Trends mit Blick auf ihre Rolle in einer bewussten Ernährung realistisch zu betrachten und klare Kriterien für den eigenen Nutzen anzulegen.

Superfoods richtig einordnen und verstehen

Superfoods sind keine Wundermittel, sondern Lebensmittel, die von Natur aus besonders viele Nährstoffe enthalten. Sie überzeugen durch ihren Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen oder sekundären Pflanzenstoffen und können eine ausgewogene Ernährung bereichern.

Ihr Potenzial zeigt sich jedoch nur als Teil einer insgesamt gesunden Ernährung, nicht durch einzelne Produkte. Wie regelmäßig und in welchem Umfang du zum Beispiel Beeren, Nüsse oder Hülsenfrüchte konsumierst, ist oft entscheidender als der gelegentliche Einsatz exotischer Pulver.

Wichtige Superfood-Gruppen praxisnah betrachten

Beeren sowie farbintensives Obst gelten als einfache Quelle für Antioxidantien im Alltag. Sie lassen sich unkompliziert in Overnight Oats oder Smoothies einbauen und sparen Zeit bei der Zubereitung.

Auch Saaten und Nüsse eignen sich als Snack-Alternative und können zu einer langanhaltenden Sättigung beitragen. Viele Männer greifen im hektischen Büroalltag auf schnelle Snacks zurück, abnehmen gesund und so ermöglichen diese Lebensmittel, wertvolle gesunde Fette in die tägliche Ernährung zu integrieren.

Hülsenfrüchte und Vollkorn gehören zu den bewährten Grundlagen einer ausgewogenen Ernährung, auch wenn sie oft unterschätzt werden. Sie liefern dem Körper komplexe Kohlenhydrate und Ballaststoffe und sind dabei leicht zubereitet.

Fermentierte Lebensmittel wie Sauerkraut oder Joghurt bringen Vielfalt auf den Teller, ohne zu viel Aufwand oder Werbung. Grüne Pulver und Shots sind zwar aktuell im Trend, aber ihr tatsächlicher Zusatznutzen sollte immer kritisch hinterfragt werden.

Alltagstaugliche Integration von Superfoods leicht gemacht

Im praktischen Alltag kannst du Superfoods flexibel nutzen: als Frühstück to go, als Snack zwischendurch oder als schnelle Zutat zum Abendessen. Bowls mit Beeren, Samen oder Nüssen lassen sich ohne großen Aufwand ergänzen und bieten eine gute Basis.

Auch mit einem sinnvoll bestückten Vorratsschrank ist gesunde Ernährung leichter umzusetzen. Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte und Nüsse sind länger haltbar und können abwechslungsreich kombiniert werden.

Wer möchte, ergänzt mit kleinen Protein-Snacks oder fermentierten Lebensmitteln und baut so unkompliziert gesunde Routinen in den Tag ein. So bleiben praktische Gewohnheiten im Vordergrund, statt sich von jedem neuen Trend ablenken zu lassen.

Qualität erkennen und Auswahl optimieren

Beim Einkauf ist es sinnvoll, auf Zutatenlisten und versteckten Zucker zu achten, besonders bei verarbeiteten Superfood-Produkten. Regionale Alternativen können eine gute und nachhaltige Auswahl zu exotischen Importen sein.

Auch der Vergleich von Trend-Produkten mit bewährten Lebensmitteln hilft dabei, das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für sich zu finden. Nachhaltigkeit und kurze Lieferwege sind zudem Vorteile, die dem Budget und der Umwelt helfen können.

Superfoods können eine praktische Ergänzung deiner Ernährung sein, solange sie bezahlbar bleiben und individuell in den Alltag passen. Den größten Nutzen bieten sie, wenn du auf beständige, ausgewogene Gewohnheiten setzt und nicht auf kurzfristige Trends allein.

 

Foto: Bazoom AI

Quiet Luxury Special zum Serienfinale von “The Bear: King of the Kitchen” am 26. Juni!

Am 26. Juni startet die gefeierte Serie „The Bear: King oft he Kitchen“ exklusiv auf Disney+.

Die Serie The Bear hat nicht nur die Gastronomiewelt geprägt, sondern auch einen der einflussreichsten Männerlooks der letzten Jahre hervorgebracht. Im Mittelpunkt steht Carmy, gespielt von Jeremy Allen White, dessen Stil zum Sinnbild moderner Quiet Luxury geworden ist: Keine auffälligen Logos, keine Trends, sondern hochwertige Basics mit perfekter Passform.

Besonders ikonisch ist sein Look aus schlichtem weißem T-Shirt, Arbeitshose und zurückhaltenden Accessoires. Die Wirkung entsteht nicht durch Extravaganz, sondern durch Qualität, Authentizität und Understatement. Genau das macht Carmy zum „King of the Kitchen“ – und zu einer unerwarteten Modeikone einer Generation, die Luxus lieber subtil als demonstrativ trägt.

Zum Staffelfinale verlosen wir das ikonische Shirt von Merz b. Schwanen Shirts in Größe M:

215 Loopwheeled Classic Fit Midweight T-Shirt

https://www.merzbschwanen.com/de/products/mens-loopwheeled-t-shirt-7-2oz-sq-yd-classic-fit-4

Die fünfte und finale Staffel der FX Serie „The Bear: King of the Kitchen“ setzt am Morgen nach einer Hiobsbotschaft an: Sydney Adamu (Ayo Edebiri), Richard „Richie“ Jerimovich (Ebon Moss-Bachrach) und Natalie „Sugar“ Berzatto (Abby Elliott) haben erfahren, dass Carmen „Carmy“ Berzatto (Jeremy Allen White) die Gastronomie aufgegeben und ihnen das Restaurant überlassen hat. Während sie plötzlich die Verantwortung für das Restaurant tragen, kämpfen sie mit finanziellen Problemen, der drohenden Veräußerung und einem gewaltigen Sturm. Gemeinsam mit dem verbliebenen Team setzen sie alles auf die letzte Schicht – in der Hoffnung, endlich einen Michelin-Stern zu erhalten. Letztlich erkennen sie, dass das „perfekte“ Restaurant vielleicht weniger eine Frage des Essens ist als eine Frage der Menschen.

Zum Cast zählen außerdem Lionel Boyce, Liza Colón-Zayas und Matty Matheson sowie Ricky Staffieri, Oliver Platt, Will Poulter und Jamie Lee Curtis in wiederkehrenden Rollen.

The Bear: King of the Kitchen

Kreiert wurde „The Bear: King of the Kitchen” von Christopher Storer, der gemeinsam mit Josh Senior, Cooper Wehde, Tyson Bidner, Matty Matheson, Hiro Murai und Rene Gube als Executive Producer fungiert. Courtney Storer fungiert als kulinarische Produzentin. Produziert wird die Serie von FX Productions.

 


 

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** Teilnahmebedingungen:

Teilnahmeberechtigt sind alle volljährigen Personen mit Wohnsitz in Deutschland, Österreich und der Schweiz außer Mitarbeitern der beteiligten Firmen und deren Angehörigen. Die Gewinner werden unter allen Einsendern der richtigen Lösung durch das Los ermittelt und anschließend per E-Mail benachrichtigt. Eine Barauszahlung des Gewinnwertes ist nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Ich möchte den ajoure-men.de Newsletter abonnieren und bin damit einverstanden, dass ich per E-Mail über Angebote der Ajouré GmbH & Co. KG informiert werde. Dieses Einverständnis kann ich jederzeit widerrufen. Teilnahmeschluss ist der 20.07.26.

 

Fotos: Disney PR; Merz b. Schwanen

Die unsichtbare Last der Männer: Gefühle werden im Körper versteckt

Männer suchen seltener therapeutische Hilfe, sprechen weniger über emotionale Belastungen und gelten in nahezu allen verfügbaren Statistiken als stärker betroffen von Suiziden, Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie chronischem Stress. Das Robert-Koch-Institut verzeichnet bei ihnen seit Jahren eine Selbstmordrate, die, zumindest in Deutschland, rund dreimal so hoch liegt wie bei Frauen.

Trotz dieser bekannten Umstände mangelt es an der diesbezüglich notwendigen Aufmerksamkeit. Hinter dem Stereotyp des ‘starken Mannes’ findet sich ein komplexes Zusammenspiel aus biologischer Ausstattung, kultureller Prägung und körperlicher Reaktion. Sofern das männliche Geschlecht Gefühle wegschiebt, bedeutet dies nichts anderes als lediglich eine Verlagerung.

Erlernt seit Kindheitstagen

Die Weichenstellung setzt bereits früh ein. Studien aus der Entwicklungspsychologie – etwa die Arbeiten von Robyn Fivush an der Emory University – zeigen, dass Eltern mit ihren Söhnen messbar weniger und kürzer über persönliche Empfindungen sprechen als mit ihren Töchtern.

Während sie Wut tolerieren, sind Reaktionen wie Weinen oder Traurigkeit nur ungern gesehen. Bei vielen Erziehungsberechtigten basiert dies auf einer eingespielten Selbstverständlichkeit, die der sozialen Rolle entspricht. Jungen sollen demnach standhaft, stark und keinesfalls emotional sein, um sich behaupten zu können. Daraus resultiert, dass Jungen nie lernen, offen über ihre Gefühle zu sprechen oder diese zuzulassen.  Zurück bleibt eine emotionale Sprachlosigkeit, die später als Stoizität, Pragmatismus oder Sachlichkeit bezeichnet wird.

Über kurz oder lang bildet dieses Verhalten den Inbegriff der männlichen Stärke, wenngleich es vielmehr darauf hinweist, dass das Vokabular für die Beschreibung des inneren Zustands fehlt. Die Folge: Ohne Worte für die eigenen Emotionen kann niemals eine Regulation erfolgen, stattdessen übernimmt Verdrängung. Eine lebenslang erlernte Strategie mit hohem Problempotential.

Die biologische Komponente: Hormone, Zyklen, Kopf

Neben der kulturellen Anforderung spielt auch das körperliche Fundament eine Rolle. Männer und Frauen unterscheiden sich neurobiologisch erheblich in der Verarbeitung psychischer Reize. Der Testosteronhaushalt eines Mannes folgt einem etwa 24-stündigen Rhythmus, der weibliche Hormonzyklus hingegen erstreckt sich über rund einen Monat. Entsprechend ergeben sich unterschiedliche Stimmungsphasen.

Bildgebende wissenschaftliche Untersuchungen deuten darauf hin, dass das weibliche Gehirn im Schnitt eine ausgeprägtere Vernetzung zwischen den Hemisphären aufweist, was die Integration sprachlicher und emotionaler Information erleichtert. Das männliche Gehirn ist, statistisch betrachtet, stärker auf zielorientiertes Handeln ausgerichtet. Kurz gesagt: Frauen erkennen Empfindungen früher und finden eher die passenden Worte. Männer steuern stattdessen auf die nächste Handlung zu — auch dann, wenn das Innere noch nicht geklärt ist.

Das zeigt, warum einer Vielzahl von Männern das Benennen von Gefühlen objektiv schwerer fällt als das Handeln gegen sie. Kombiniert mit einer Sozialisation, die emotionale Sprache nicht trainiert hat, entsteht daraus ein jahrzehntelang eingeschlichener Mechanismus.

Gefühle werden verdrängt

Andreas Ackermann, erfahrener Hypnosetherapeut und Gründer der Transformationsplattform feelen.com, beschäftigt sich seit Jahren mit den körperlichen Auswirkungen unverarbeiteter Emotionen. Im Rahmen seiner Tätigkeit beobachtet er regelmäßig, dass das Muster bei männlichen Klienten besonders konsistent auftritt: „Viele Menschen unterdrücken diese Gefühle und haben dann das Problem, dass sich in ihrem Leben die ganze Zeit bestimmte Dinge wiederholen. Weil sie Erlebtes nie richtig durchfühlen. Sie lassen den Schmerz nicht hoch und verarbeiten ihn nicht. Gerade Männer sind sehr schlecht darin.“

Die psychosomatische Forschung stützt diesen Befund schon lange. So beschrieb Franz Alexander bereits in den 1950er-Jahren den Zusammenhang zwischen chronisch unterdrückten Affekten und körperlichen Erkrankungen. Neuere Arbeiten, beispielhaft Stephen Porges‘ Polyvagal-Theorie oder die Studien zur HRV-Variabilität bei chronisch gestressten Männern, zeigen, dass anhaltende emotionale Spannung messbar wird. Sie äußert sich insbesondere in muskulärer Daueranspannung, erhöhten Cortisolspiegeln, gestörtem Schlafrhythmus sowie Bluthochdruck.

Was Männer nicht aussprechen, speichert der Körper: Rückenschmerzen, Magenschmerzen, Herzschmerz. Beim Arzt landen sie mit diesen Beschwerden dann immer wieder bei rein organischen Erklärungen, obwohl die Ursache anderswo liegt.

Experte Ackermann beschreibt das Muster am Beispiel einer häufigen Beschwerde: „Wenn jemand über Rückenschmerzen klagt, komme ich schnell auf seine Sorgen, Ängste und Zweifel zu sprechen. Für mich ist klar: Er kann die gefühlsmäßige Last seines Lebens nicht tragen, also tut das Kreuz weh.“

Was hier metaphorisch klingt, ist neurobiologisch greifbar: Anhaltende Aktivierung, faktisch der Zustand permanenter Alarmbereitschaft, lässt Verspannungen wachsen und sich ausbreiten. Der Körper fungiert als Speicherort dessen, was sprachlich keinen Weg nach außen gefunden hat.

Die Wiederholungsschleife

Unverarbeitete Emotionen erzeugen Verhaltensmuster, die sich mit der Zeit verfestigen. Begegnen Männer in Stresssituationen mit Rückzug oder Neutralität, trainieren sie ihr Nervensystem auf eben diese Reaktionen. Als Konsequenz wiederholen sich Konflikte in Beziehungen, Erschöpfungszustände bleiben dauerhaft bestehen und werden zu körperlichen Beschwerden. All dies stammt aus dem eingefahrenen neurobiologischen Programm, nicht aus dem Charakter.

Die Folgen medizinisch zu behandeln ist problematisch, da die Maßnahmen am falschen Ort ansetzen. Schmerzmittel, Physiotherapie oder Medikamente für den Magen lindern nur die Symptome, ohne den wirklichen Ursprung zu erkennen.

„Die Ursache ist in 99,9 Prozent der Fälle geistig, nicht körperlich. Wird sie ignoriert, verschärfen sich die Symptome immer weiter“, betont der Therapeut von feelen.

So schätzt unter anderem die Deutsche Schmerzgesellschaft, dass bei chronischen Rückenschmerzen in bis zu 85 Prozent der Fälle kein eindeutiger somatischer Befund vorliegt. Ein deutlicher Hinweis darauf, dass psychische und emotionale Faktoren eine zentrale Rolle spielen.

Das passiert, wenn nichts geschieht

Jüngere Generationen lösen sich von dem Bild des stoischen, gefühlsabwehrenden Mannes. Das Thema rückt zunehmend in den Vordergrund. Therapeutische Praxen, Männergruppen und betriebliche Gesundheitsangebote verzeichnen eine steigende Nachfrage. Auch in der Forschung gewinnt die Frage nach geschlechtsspezifischen Zugängen zu emotionaler Gesundheit an Aufmerksamkeit.

Gleichzeitig bleibt die statistische Lücke bestehen: Männer suchen Hilfe erst, wenn der eigene Körper sie dazu zwingt. Ein hoher Preis, der sich in Krankheitstagen, Frührenten, Beziehungsabbrüchen sowie Suizidstatistiken niederschlägt.

Allein in der Bundesrepublik verursachen psychische Erkrankungen jährlich Produktivitätsverluste in zweistelliger Milliardenhöhe. Die Zahl zwischen Männern und Frauen wirkt dabei ausgewogen. Dennoch nimmt das vermeintlich starke Geschlecht Hilfe erst viel später in Anspruch, was die Zahl der kritisch schweren Verläufe stark erhöht.

Sicher ist im Gesamtkontext eines: Was unterdrückt wird, verschwindet nicht. Es sucht sich einen anderen Ort.

Dachgepäckträger für viele Jahre – worauf sollte man bei der Montage achten?


Ein Dachgepäckträger muss im Alltag einiges aushalten. Regen, hohe Geschwindigkeiten und schwere Ladung belasten jede Verbindung. Aus diesem Grund kommt es hier auch auf die richtige Montage an. Bereits kleine Fehler können später zu großen Problemen führen. Der Träger kann sich lockern oder Windgeräusche nehmen zu. Im schlimmsten Fall entstehen Schäden am Fahrzeugdach. Deshalb sollten alle Befestigungspunkte genau geprüft werden. Auch die Dachlast spielt eine wichtige Rolle. Viele Fahrer unterschätzen diesen Punkt. Wer den Träger richtig montiert und regelmäßig kontrolliert, spart langfristig Geld und vermeidet unnötigen Verschleiß.

Sitzt wirklich alles dort, wo es sitzen soll?

Oft passieren Fehler schon vor der ersten Fahrt. Immer wieder kommt es vor, dass der Träger zu schnell montiert wird. Dabei bleiben Schmutz oder Feuchtigkeit unter den Auflagen zurück. Dies kann später Kratzer verursachen. Wichtig ist außerdem die passende Konstruktion für das eigene Fahrzeug. Vor allem ist es bei einer Dachbox ohne Reling wichtig, dass Halterungen und Maße exakt passen. Sonst sitzt der Träger nicht stabil genug. Auch falsch angezogene Schrauben sorgen später für Probleme. Es empfiehlt sich immer eine kurze Kontrolle nach den ersten Kilometern. Kleine Anpassungen machen hier oft einen großen Unterschied.

Wie bleibt ein Dachträger lange zuverlässig?

Ein stabiler Dachträger braucht regelmäßige Kontrolle. Das gilt besonders nach langen Fahrten. Wind und Belastung wirken ständig auf die Befestigungen. Dadurch können sich Verbindungen langsam lockern. Wer früh kontrolliert, verhindert größere Schäden.

Welches Material im Alltag überzeugt

Aluminium ist leicht und rostet kaum. Hingegen wirkt Stahl oft robuster bei hoher Belastung. Der Mont Blanc Supra 11 Dachgepäckträger kombiniert Stabilität mit einfacher Montage. Trotzdem sollte jede Verbindung regelmäßig geprüft werden. Saubere Kontaktflächen sorgen zusätzlich für besseren Halt.

Warum lockere Schrauben schnell zum Problem werden

Viele Fahrer kontrollieren den Träger nur einmal. Das reicht auf Dauer nicht aus. Schon kleine Bewegungen verändern die Spannung der Halterungen. Dadurch entstehen Geräusche während der Fahrt. Auch der Verschleiß nimmt schneller zu.

Was Regen und Winter mit dem Material machen

Feuchtigkeit belastet jede Metallverbindung. Im Winter kommt zusätzlich Streusalz dazu. Das bedeutet auch, dass schneller Roststellen und Ablagerungen entstehen. Besonders Schrauben und Klemmen sollten regelmäßig gereinigt werden. Die Lebensdauer kann somit deutlich verlängert werden.

Wie viel Gewicht ist wirklich sinnvoll?

Immer wieder wird ausschließlich auf den Stauraum geachtet. Die zulässige Dachlast wird oft vergessen. Dabei beeinflusst sie das Fahrverhalten deutlich. Zu viel Gewicht belastet das Fahrzeugdach dauerhaft. Auch Kurven und Bremswege verändern sich spürbar. Der Mont Blanc AMC 5002-S49 Stahldachträger bietet eine stabile Basis für schwere Ladung. Trotzdem muss das Gewicht richtig verteilt werden. Schwere Gegenstände gehören möglichst mittig auf den Träger. Zusätzlich sollte jede Ladung fest gesichert werden. Schon kleine Bewegungen erzeugen bei Tempo starke Kräfte.

Warum die Verteilung wichtiger ist als viele denken

Eine schlechte Verteilung merkt man schnell. Das Auto wirkt instabil. Kurven fühlen sich unsicher an. Auch Windgeräusche nehmen oft zu. Vor jeder Fahrt sollten Sie deshalb folgende Punkte prüfen:

  • Gewicht mittig platzieren

  • Taschen fest sichern

  • Dachlast beachten

  • Gurte kontrollieren

Eine gleichmäßige Beladung schützt den Träger. Das Fahrzeug fährt ruhiger. Gleichzeitig sinkt die Belastung für das Dach. Auch lange Fahrten werden dadurch angenehmer.

Wie schützt man das Fahrzeugdach dauerhaft?

Kleine Montagefehler hinterlassen oft große Spuren. Besonders empfindlich sind Lack und Dichtungen. Sitzen die Auflagen nicht sauber, entstehen schnell Druckstellen. Auch Schmutz zwischen Halterung und Dach verursacht Kratzer. Deshalb sollte das Dach vor jeder Montage gereinigt werden. Wichtig ist außerdem der Zustand der Gummiteile. Beschädigte Auflagen verlieren ihre Schutzwirkung. Wer den Träger regelmäßig abnimmt und kontrolliert, erkennt Probleme frühzeitig. Das spart später oft teure Reparaturen.

Welche Pflege wirklich sinnvoll ist

Pflege kostet wenig Zeit. Sie verhindert aber viele Probleme. Feuchtigkeit sollte nie lange am Material bleiben. Besonders im Winter sammeln sich Salzreste an. Folgende Punkte helfen im Alltag:

  • Schrauben trocken halten

  • Salzreste entfernen

  • Gummis regelmäßig prüfen

  • Halterungen sauber lagern

Nach der Reinigung sollte alles gut trocknen. Das verhindert Rostbildung. Auch Kunststoffteile halten dadurch länger. Ein trockener Lagerplatz ist deshalb sinnvoll.

Warum eine saubere Montage langfristig Geld spart

Ein korrekt montierter Dachträger hält deutlich länger. Gleichzeitig bleibt das Fahrzeug besser geschützt. Viele Schäden entstehen durch kleine Nachlässigkeiten. Dazu gehören lockere Schrauben oder verschmutzte Auflagen. Wer regelmäßig kontrolliert, erkennt solche Probleme frühzeitig. Auch Fahrgeräusche lassen sich dadurch reduzieren. Das macht lange Fahrten angenehmer. Zusätzlich sinkt der Verschleiß am Material. Eine saubere Montage verhindert später viele Probleme.

 

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Wenn der Job endet: Diese Rechte sollten Arbeitnehmer kennen

Wenn Arbeitnehmer plötzlich die Kündigung in der Hand halten, ist der Schock oftmals groß. Denn schließlich sorgt die Beendigung eines Arbeitsverhältnisses für Unsicherheit. Doch während einerseits Frust oder gar Trauer darüber wachsen, wird andererseits viel zu oft vergessen, dass auch Arbeitnehmer Rechte haben und Unternehmen Fristen einhalten müssen. Entsprechend kann ein grundlegendes Verständnis des Arbeitsrechts dabei helfen, häufige Fehler zu vermeiden und die aktuelle Situation rund um die Kündigung realistisch einzuordnen.

Ordentliche oder fristlose Kündigung – wo liegt der Unterschied?

Das Arbeitsrecht unterscheidet Kündigungen generell zwischen ordentlichen sowie außerordentlichen. Während bei einer ordentlichen Kündigung die gültige Kündigungsfrist eingehalten wird, beendet eine außerordentliche Kündigung das Arbeitsverhältnis umgehend. Aus diesem Grund wird Letztere im Volksmund auch fristlose Kündigung genannt. Selbige kann nach aktueller Rechtslage nur ausgesprochen werden, wenn ein schwerwiegender Grund vorliegt – etwa bei Diebstahl, massiven Pflichtverletzungen oder groben Beleidigungen. Liegen etwaige Umstände nicht vor, ist eine fristlose Kündigung in der Regel nicht rechtens und sollte dringend überprüft werden.

Wie lange die Kündigungsfrist bei einer ordentlichen Kündigung ist, ist von mehreren Faktoren abhängig. Hierzu gehören neben gesetzlichen Vorgaben auch individuelle Arbeitsverträge sowie Tarifverträge, die möglicherweise greifen. Wichtig ist, im Falle einer Kündigung den § 622 des Bürgerlichen Gesetzbuchs zu beachten, da sich die Fristen mit zunehmender Betriebszugehörigkeit verlängern. Wenn ein Angestellter beispielsweise zehn Jahre in einem Unternehmen tätig war, verlängert sich die Kündigungsfrist auf vier Monate. Bei Arbeitsverhältnissen von weniger als fünf Jahren greift hingegen lediglich eine vierwöchige Frist.

Das sind die häufigsten Kündigungsgründe

In den meisten Fällen lassen sich Kündigungen seitens der Arbeitgeber in drei wesentliche Kategorien unterteilen:

  • betriebsbedingte Kündigung infolge von Umstrukturierungen oder wirtschaftlicher Schieflage
  • verhaltensbedingte Kündigung wegen wiederholter Pflichtverletzungen
  • personalbedingte Kündigung, etwa bei langfristiger Krankheit oder fehlender Eignung

Zugleich besteht auch immer die Möglichkeit der Eigenkündigung, wobei diese gründlich überlegt sein sollte. Wer selbst kündigt, läuft nämlich Gefahr, eine Sperrzeit beim Arbeitslosengeld zu erhalten. Im Zweifel ist es daher ratsam, eine Rechtsberatung in Anspruch zu nehmen, um rechtlich auf der sicheren Seite zu sein und möglichen Fallstricken aus dem Weg zu gehen.

Welche Rechte Arbeitnehmer beim Kündigungsschutz haben

Spricht der Arbeitgeber eine Kündigung aus, ist diese deshalb längst nicht automatisch wirksam. In Deutschland werden Arbeitnehmer diesbezüglich durch das Kündigungsschutzgesetz geschützt. So greift der Kündigungsschutz zunächst meist dann, wenn das Arbeitsverhältnis länger als sechs Monate besteht und das Unternehmen mehr als zehn Mitarbeiter beschäftigt.

Sollten Zweifel an der Rechtmäßigkeit einer Kündigung auftreten, haben Arbeitnehmer die Möglichkeit, eine Schutzklage beim Arbeitsgericht einzureichen. Hierbei ist es wichtig, die Klage innerhalb von drei Wochen nach Erhalt der Kündigung einzureichen. Andernfalls gilt die Kündigung fast immer als wirksam – selbst, wenn sie fehlerhaft ist.

Was im Ernstfall wichtig ist

Wer eine Kündigung erhält, sollte nicht in Panik verfallen, sondern vor allem Ruhe bewahren und die Unterlagen sorgfältig prüfen. Dabei geht es laut AdmiralDirekt Ratgeber für Kündigungsfälle vor allem um Aspekte wie:

  • Name und Anschrift des Arbeitnehmers
  • Datum, zu dem die Kündigung wirksam wird
  • Datum, an dem die Kündigung formuliert wurde
  • Unterschrift des Arbeitgebers oder eines Vertretungsberechtigten
  • mögliche Formfehler
  • vorhandene Abmahnungen oder Dokumentationen

Zudem ist es ratsam, mögliche Gespräche, Vorfälle oder relevante E-Mails rasch zu dokumentieren. Diese können im Zweifel bei rechtlicher Beratung und sogar vor Gericht hilfreich sein.

Rechtliche Grundlagen schaffen Sicherheit

Festzuhalten ist, dass sich viele Beschäftigte erst dann mit ihren Rechten vertraut machen, wenn die Kündigung bereits ausgesprochen wurde. Zwar gehören diese zum modernen Arbeitsleben dazu, sind in der Praxis allerdings oftmals komplexer, als es den Anschein hat. Fristen, Klauseln sowie Regelungen zum Kündigungsschutz stellen nur einige der zahlreichen Besonderheiten dar, die es individuell zu bewerten gilt. Wer sich frühzeitig damit auseinandersetzt, verschafft sich im Ernstfall einen wichtigen Vorteil.

 

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Motorradbekleidung, die Jahre hält: Welche Eigenschaften sind wirklich entscheidend?

Wenn du möchtest, dass deine Motorradausrüstung mehr als nur eine Saison übersteht, solltest du unbedingt auf eine hohe Abriebfestigkeit der Klasse AA oder AAA, fortschrittliche Materialien und das Vorhandensein von zertifizierten Level-2-Protektoren setzen. Durch die Wahl hochwertiger Motorradbekleidung investierst du in eine Ausrüstung, die deinen Körper bei Kontakt mit dem Asphalt tatsächlich schützt. Erfahre, wie du ein Produkt erkennst, das zu deinem zuverlässigen Begleiter wird.

Welche Zertifikate und Schutzstufen garantieren echte Sicherheit?

Die Wahl der Motorradbekleidung ist nie nur eine Frage des Designs, sondern vor allem der Sicherheitstechnik. Auf dem Markt finden sich zahlreiche Produkte, die lediglich wie Schutzkleidung aussehen – modische Lederjacken aus billigem Kunstleder oder Baumwollhemden ohne Verstärkungen halten beim ersten Sturz nicht stand. Echte Motorradbekleidung muss ein europäisches PSA-Zertifikat gemäß der Norm EN 17092 besitzen. Wenn du Ausrüstung für Jahre suchst, orientiere dich an Klasse AA (ideal für Touren) oder AAA (höchster Schutz, wie er in Rennkombis verwendet wird)

Über die Langlebigkeit entscheiden spezifische Fasern. Moderne Textiltechnologien, die Cordura, Kevlar oder Armalith verwenden, übertreffen klassisches Leder oft in Bezug auf Funktionalität und Reißfestigkeit. Die polnische Marke Rebelhorn setzt in diesem Bereich auf Kompromisslosigkeit: Jede Naht und jeder Materialeinsatz ist darauf ausgelegt, realen Einsatzbedingungen standzuhalten.

Welche Protektoren sorgen für Sicherheit auf und abseits der Straße?

Das Herzstück sicherer Motorradbekleidung sind die Protektoren, deren Aufgabe es ist, die Aufprallenergie zu absorbieren. Damit die Ausrüstung über Jahre hinweg dient und real schützt, sollten CE-Level-2-Protektoren gewählt werden. Im Vergleich zu Level 1 bieten diese deutlich höhere Absorptionswerte bei Stößen. Hochwertige Protektoren renommierter Hersteller verhärten nicht mit der Zeit und behalten ihre Flexibilität.

Dabei sollte besonders auf die strategischen Schutzpunkte geachtet werden:

  • Rücken – du solltest auf Schaumstoffeinlagen verzichten und stattdessen einen vollwertigen Level-2-Rückenprotektor wählen.

  • Schultern und Ellbogen – diese sollten durch Protektoren geschützt sein, die bis zum Unterarm verlaufen.

  • Knie und Hüften – dies sind die häufigsten Kontaktstellen mit dem Boden. Ein solider Schutz dieser Gelenke ist die Basis bei Textilhosen und Jeans.

Für alle, die langfristige Unterstützung schätzen, ist das Programm „Rebelhorn DE 5 Jahre Schutz“ eine interessante Lösung. Es ermöglicht, gekaufte Produkte mit einem zusätzlichen, kostenlosen 5-Jahres-Support abzudecken. Nach einer kostenlosen Registrierung des Produkts bietet der Hersteller im Falle einer Beschädigung (ausgenommen natürlicher Verschleiß) eine kostenlose Reparatur an. Sollte diese nicht möglich sein, erhält der Kunde 50 % Rabatt auf einen Neukauf.

Leder oder Textil – welche Wahl ist am besten für den intensiven Einsatz?

Die Antwort auf diese Frage hängt vom Fahrstil ab, doch beide Lösungen haben ihre Vorteile in Bezug auf die Langlebigkeit. Rindsleder ist das Synonym für höchste Abriebfestigkeit, während Textilien durch ihre Funktionalität bei wechselnden Bedingungen punkten. Vor einer Entscheidung lohnt es sich, die jeweiligen Stärken abzuwägen:

  • Vorteile von Leder – extreme Abriebfestigkeit, lange Lebensdauer bei entsprechender Pflege und perfekte Passform am Körper.

  • Vorteile von Textilien – effiziente Belüftungssysteme, wasserdichte Membranen, Leichtigkeit und eine Vielzahl an Taschen, die auf Reisen nützlich sind.

  • Motorradjeans – der ideale Kompromiss für die Stadt. Solche Modelle bieten einen Schutz, der mit klassischer Bekleidung vergleichbar ist, während sie einen zivilen Look bewahren.

Unabhängig vom gewählten Material zählt auch die Funktionalität. Es lohnt sich, die Haltbarkeit der Reißverschlüsse, die Qualität der Nähte und die Verstellmöglichkeiten zu prüfen. Denke daran, dass die bewusste Wahl zertifizierter Ausrüstung eine Investition in viele Saisons sicheren Fahrens ist.

 

Foto: rebelhorn.de

True Motion Aion 3 im Test: Der Laufschuh, der deine Knie liebt

Kategorie: Laufschuhe | Marke: True Motion | Modell: U-Tech Aion 3 (Herren) | Preis: ca. 190 € z.B. bei Intersport | Gewicht (Herren): 290 g | Sprengung: 10 mm (statisch) / 0 mm (dynamisch) | Einsatz: Kurze, lange und ultra-lange Läufe auf festen Untergründen


Made in Germany – und das merkt man

True Motion ist keine Marke, die man mal eben zwischen zwei Investitionsrunden aus dem Boden gestampft hat. Hinter dem Kölner Label steckt ein Gründertrio, das zusammen mehr als 50 Jahre Erfahrung in der Laufschuhindustrie mitbringt: Prof. Dr. Gert-Peter Brüggemann, einer der renommiertesten Biomechaniker weltweit und ehemaliger Leiter des Instituts für Biomechanik an der Deutschen Sporthochschule Köln, André Kriwet, der zuvor bei Nike, Asics und Brooks Laufschuhe entwickelt hat, sowie Christian Arens, der Wirtschaftskopf des Trios.

Gegründet 2019, ausgezeichnet mit dem ISPO Award 2019 und 2020, finanziert ohne externe Investoren – True Motion geht seinen eigenen Weg. Statt Millionen in Marketing zu stecken, investiert die Marke in Forschung, Biomechanik und echte Produktentwicklung. Das Ergebnis ist ein Sortiment, das man nicht erklärt, sondern spürt. Und der Aion 3 ist das beste Beispiel dafür.

Dritte Generation, neue Dimension

Der Aion ist seit der ersten Version das Komfort-Flaggschiff von True Motion. Mit der dritten Auflage legen die Kölner noch einmal spürbar nach – nicht mit Marketingbegriffen, sondern mit echten Weiterentwicklungen von der Mittelsohle bis zum Obermaterial. Wer die Vorgänger kannte: Der Aion 3 macht vieles besser. Wer neu einsteigt: Das hier ist ein guter Zeitpunkt.

TRUE MOTION Aion 3 Herren Laufschuhe

Die Technologie im Detail

Biological U-TECH™ – das Herzstück

Das Alleinstellungsmerkmal von True Motion ist die patentierte U-TECH-Technologie – und beim Aion 3 wurde sie zur Biological U-TECH™ weiterentwickelt. Die hufeisenförmigen Schläuche in der Mittelsohle sind jetzt asymmetrisch gestaltet und orientieren sich an den anatomisch-biologischen Strukturen des menschlichen Fußes. Auf der Innenseite sind breitere Tubes verbaut als auf der Außenseite – weil der Fuß dort anatomisch mehr Unterstützung braucht.

Das Ergebnis: Der Fuß sinkt nach dem Bodenkontakt in weniger als 50 Millisekunden in die Mitte der Konstruktion ein, die Sprengung wechselt dynamisch auf effektiv 0 mm, und schädliche Rotationskräfte auf Knie und Achillessehne werden minimiert. True Motion belegt mit einer unabhängigen Studie mit über 1.700 Teilnehmern, dass die Technologie das Verletzungsrisiko um bis zu 50 % senken kann – besonders an Knie und Achillessehne. Für Männer, die regelmäßig mit Knieschmerzen kämpfen oder nach einer Verletzung ins Training zurückkehren, ist das mehr als ein Versprechen.

40 % mehr Foam – 30 % leichter

Die Mittelsohle des Aion 3 misst 35 mm unter der Ferse und 25 mm unter dem Vorfuß. Gegenüber dem Vorgänger stecken 40 % mehr des neu entwickelten U-TECH Foam drin – und trotzdem ist das Material 30 % leichter als zuvor. Das Herrenmodell kommt auf rund 290 g, was für diese Dämpfungsklasse ein sehr respektabler Wert ist.

Die Dämpfung ist dabei weder träge noch überdämpft. Sie federt weich ab, gibt aber genug Rückmeldung, dass man den Boden unter sich spürt und kontrolliert läuft. Wer schon einmal einen Hoka Bondi getragen hat und das „Schweben auf Wolken“ etwas zu viel fand: Der Aion 3 trifft einen eleganteren Mittelweg.

Z-Element und Rocker-Geometrie

Neu beim Aion 3 ist das Z-Element – sichtbar als Kerben im Mittelfußbereich der Sohle. Es optimiert den Energietransfer beim Abrollen vom Rück- in den Vorfußbereich und ersetzt damit die bisherige MotionBridge. Zusammen mit der markant voluminösen Rocker-Geometrie entsteht ein natürlicher Vorwärtsfluss bei jedem Schritt. Man wird regelrecht nach vorne gerollt, ohne es zu erzwingen.

Und weil True Motion bewusst auf versteifende Mittelsohlenelemente verzichtet: Sehnen, Bänder und Muskeln werden beim Abrollen aktiv entlastet statt blockiert – ein klares Statement gegen den aktuellen Carbon-Platten-Trend in der Laufschuhbranche.

Für alle Läufertypen

True Motion verzichtet konsequent auf klassische Kategorien wie „Neutral“ oder „Stabilität“. Die U-TECH-Konstruktion zentriert den Kraftangriffspunkt für alle Läufertypen gleichermaßen – egal ob du supinierst, neutral läufst oder zur Überpronation neigst. Der Aion 3 funktioniert für jeden, weil er an der biomechanischen Ursache ansetzt, nicht am Symptom.

Passform & Obermaterial: Sitzt. Passt. Läuft.

Großzügige Zehenbox

Einer der häufigsten Kritikpunkte am Vorgänger war die enge Zehenbox. True Motion hat reagiert: Der Aion 3 bietet deutlich mehr Platz im Vorfußbereich – auch für etwas breitere Füße. Gleichzeitig bleibt der Halt im Mittelfuß und in der Ferse fest und präzise. Kein Kompromiss, sondern ein echter Fortschritt in der Passform.

Die Fersenpolsterung ist opulent und umschließt den Fuß von der ersten Minute an angenehm. Kein Drücken, kein Rutschen – das Eintreten fühlt sich sofort vertrauenswürdig an.

Dreilagiges Jacquard-Mesh

Das Obermaterial besteht aus einem dreilagigen Jacquard-Mesh: atmungsaktiv, angenehm weich und dennoch strukturiert genug, um den Fuß sicher zu führen. Das Design des Aion 3 ist modern und schlicht – die Farbvariante „Aquarius“ ist ein echter Hingucker, der auf der Straße genauso gut aussieht wie auf dem Laufband. Die eingearbeiteten „Sonnenstrahlen“ rund ums Logo? Kein reines Designelement – sie symbolisieren laut Mitgründer André Kriwet die Energieübertragung der Mittelsohle in den Fuß.

Laufgefühl in der Praxis

Alltagstrainer ohne Kompromisse

Der Aion 3 ist kein Wettkampfschuh – das will er auch nicht sein. Er ist der ideale Alltagstrainer für alles, was im Grundlagenbereich und darüber hinaus läuft. Ob lockere 8-km-Runde nach der Arbeit, langer Sonntagslauf oder sogar Ultramarathon – der Schuh trägt zuverlässig und schont dabei die Gelenke. Bei schnellen Tempoläufen und Intervallen kommt irgendwann der Punkt, wo mehr Direktheit gewünscht wird – dafür gibt es den Nevos 3 oder Solo 2 aus dem True-Motion-Sortiment.

Auch für Einsteiger und Comeback-Läufer

Wer nach einer Knieoperation, einem Schienbeinschmerz oder einer Achillessehnenentzündung wieder ins Laufen einsteigt, findet im Aion 3 einen idealen Begleiter. Die biomechanische Zentrierung schützt aktiv, ohne dabei ein einengendes Korsett-Gefühl zu erzeugen. Auch für Männer, die noch nie auf Stabilität geachtet haben, aber merken, dass Knie und Fußgelenke nach langen Läufen protestieren: Hier beginnt der erste Schritt in die richtige Richtung.

Nachhaltigkeit: Der grünste Aion bisher

True Motion aktualisiert seine Modelle bewusst nur alle zwei Jahre – kein Fast-Fashion-Rhythmus, sondern ein Statement für Langlebigkeit und bewussten Konsum. Beim Aion 3 wurde konsequent auf Recyclingmaterialien gesetzt: Mesh, Fersenkappe, Zehenboxverstärkung, Zungenmesh, Schnürbänder und Label sind vollständig recycelt. Der Verzicht auf die bisherige MotionBridge spart zusätzlich ein Kunststoffelement. Das Ergebnis: Der Aion 3 ist der bislang nachhaltigste Laufschuh von True Motion.

Technische Daten im Überblick

MerkmalWert
Gewicht (Herren, ca. US 9.5)290 g
Sprengung (statisch)10 mm
Sprengung (dynamisch)0 mm
Mittelsohle Ferse35 mm
Mittelsohle Vorfuß25 mm
TechnologieBiological U-TECH™, Z-Element, Rocker-Geometrie
ObermaterialDreilagiges Jacquard-Mesh (vollständig recycelt)
AußensohleHigh Performance Rubber
EinsatzAlle Distanzen, feste Untergründe
Preisca. 190 €

Fazit: Mehr Komfort. Weniger Verletzungen. Einfach laufen.

Der True Motion Aion 3 ist das Ergebnis von über 25 Jahren Biomechanikforschung – und man spürt es bei jedem Kilometer. Wer einen Schuh sucht, der nicht nur bequem ist, sondern die eigene Laufmechanik aktiv verbessert und Verletzungen langfristig vorbeugt, trifft hier die richtige Wahl.

Der Preis von 190 € ist für die eingesetzte Technologie und die deutsche Entwicklungsarbeit absolut gerechtfertigt. Die leichte Einschränkung bei sehr schnellen Tempoläufen und die Eignung ausschließlich für feste Untergründe sind die einzigen kleinen Abstriche – bei einem Schuh, der explizit als Komfort-Alltagstrainer konzipiert wurde, kaum relevant.

Kurz gesagt: Der Aion 3 ist der Schuh für alle, die endlich ohne Knieschmerzen laufen wollen.

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Für wen ist der Aion 3 ideal?

  • Läufer, die Komfort und Gelenkschonung über alles stellen
  • Männer mit Kniebeschwerden oder Achillessehnenproblemen
  • Wer regelmäßig lange Läufe (15 km+) und Ultramarathons absolviert
  • Läufer mit moderater Überpronation, die auf klassische Stabilitätsschuhe verzichten möchten
  • Wiedereinsteiger und Comeback-Läufer nach Verletzungen
  • Alle, die einen verlässlichen, nachhaltigen Alltagstrainer suchen

Weniger geeignet für:

  • Wettkampf und harte Tempoeinheiten
  • Trails und stark unebenes Gelände

 

Fotos: True Motion PR