Ajoure Blog Seite 263

Die neue Apple Watch – besser als die Samsung Gear 2 ?

Apple hat es mal wieder geschafft, die Gerüchteküche schon vor der Veröffentlichung der Watch zum brodeln zu bringen. Eins machte Apple jedoch wahr, denn die Watch wurde mit dem iPhone vorgestellt. Apple scheint sich dieses Mal sogar richtig was einfallen gelassen zu haben, denn die Watch ist in mehreren Varianten auf dem Markt erschienen. Damit setzt Apple die Konkurrenz wieder stark unter Druck. Doch nun stellt sich unwillkürlich die Frage, was die Watch alles besitzt und wieso man diese Armbanduhr kaufen sollte.

Wir haben uns einmal in der umgehört und wollen dir nun die neusten Fakten zur Watch präsentieren. Die Watch besitzt 10 unterschiedliche Sensoren. Diese 10 Sensoren sollen alle körperlichen Daten des Nutzers sammeln. Einige dieser Daten sollen dem Blutzucker, der Atmung und dem Herzschlag zukommen. Alle gesammelten Daten laufen dann in der Gesundheits-App „Health“ zusammen und werden dort ausgewertet.

Die neue Apple Watch-Armbanduhr wurde zusammen mit dem iPhone 6 am 09. September gemeinsam der Welt präsentiert. Sie erschien in drei Varianten. Die Watch besitzt einen 1,3 oder 1,5 Zoll großen Touchscreen und einen Speicherplatz von 512 MB RAM und 8 GB Flash-Speicher. Zum Vergleich: Die Gear 2 von Samsung besitzt nur 4 GB Flash-Speicher und ist demnach nicht so gut ausgerüstet wie die Computeruhr von Apple. Von der Display-Größe unterscheiden sich beide Uhren nicht.

Apple Watch Modelle
Apple Watch Modelle

 

Voice Mail-Funktion für die Watch- die Samsung Gear 2 hinkt

Die neue Watch von Apple soll mehr können als andere Modelle wie beispielsweise die Samsung Gear 2. Nutzer bekommen die Möglichkeit, mit der Watch Sprachnachrichten aufzuzeichnen und diese gleichzeitig zu versenden, damit ist ein unnützes Tastensuchen und heraussuchen des Smartphones nicht mehr nötig. Mit dieser Funktion ist die Computeruhr von Apple um einiges besser als die Samsung Gear 2.

Durch die Sprachfunktion bietet sich der Vorteile der Zeitersparnis für den Nutzer, in dem Sprachnachrichten aufgezeichnet werden und sofort verschickt werden können. Ein Vorteil, den sicherlich viele Nutzer schätzen werden, denn bei der Gear 2 gibt es diese Funktion nicht. Nutzer müssen bei der Samsung-Uhr auch in Zukunft das Smartphone zücken, wenn es um das Antworten geht.

 

Samsung Gear S Modelle
Samsung Gear S Modelle

Das Curved-Display von LG

Dass die Watch in mehreren Varianten erscheint, ist nun bekannt. Mindestens eine Variante hat laut Angaben ein gebogenes Display, wieder ein Vorteil gegenüber der Samsung Gear 2. Das gebogene Display soll von der Firma LG kommen. Es soll eine rechteckige Form besitzen und durch die gebogene Form hebt es sich vom Handgelenk ab. Natürlich wird auch das Display der Watch wie die des iPhone 6 von Saphirglas geschützt. Hier bleibt Apple seinem Konzept also treu. Damit ist Apple wieder einen Schritt vor dem Samsung Modell.

 

Der Preis der Watch und der Samsung Gear 2

Apple macht mit dem Preis für die Watch jedoch keine positiven Punkte. Auch wenn die Funktionen in zahlreichen Praxistest besser waren oder gleichwertig mit den Samsung Modellen, so ist der Preis um einiges teurer. Dieser soll sich bei 300 bis 350 Dollar einpegeln. Die Samsung Gear 2 hingegen ist um einiges billiger und schon ab 250 Euro zu bekommen.

 

Apple stößt in neue Produktbereiche vor – Samsung auch

Apple stößt mit der Watch in neue Produktbereiche vor und versetzt die Konkurrenz damit in eine missliche Lage, denn Apple hat eindeutig mit der Watch auch neue Funktionen in diesem Bereich vorgestellt.

Apples größter Konkurrent Samsung hat im Bereich der Computeruhren ebenfalls einiges zu bieten. Die Samsung Gear 2 wird im April 2015 erscheinen und soll um einiges besser sein als der Vorgänger. Damit hat Apple wieder einmal einen starken Konkurrenten. Samsung hat bereits mit der Samsung Gear viele Erfolge verbuchen können.

Apple Watch Kampagne
Apple Watch Kampagne

Wir wollen in diesem Zusammenhang die Gear 2 von Samsung einmal ganz kurz beleuchten. Die Samsung Gear 2 soll rund 250 Dollar kosten, aber mehr Funktionen aufweisen. Damit unterscheidet sich die Samsung-Computeruhr nicht wesentlich von der Apple-Computeruhr, obwohl die Watch schon zahlreiche nützliche Funktionen besitzt, die zahlreiche Test bestanden haben.

Die Gear 2 soll jedoch über einen Fingerabdruckscanner, der zur Verifikation beim Online-Einkauf genutzt werden kann verfügen. Auch die Kompatibilität zum Smartphone oder Tablet soll sich um einiges verbessert haben.

Laut Gerüchten soll die Samsung Gear 2 kein Androidsystem mehr besitzen, ob das wirklich so wird, ist zurzeit noch nicht bestätigt. Aber was sicher ist, die Gear 2 kommt in unterschiedlichen Farben auf den Markt.

Samsung Gear S Kampagne
Samsung Gear S Kampagne

 

Fazit

Preislich werden sich beide Modelle von beiden Herstellern unterscheiden, was im ersten Moment für Samsung sprechen könnte. Jedoch bietet Apple einige beeindruckende Funktionen. Sicherlich werden iPhone-Kunden der Marke treu bleiben, was für die Kompatibilität auch besser wäre. Ebenso wie beim Modell von Samsung. Denn eins steht fest, die beiden Uhren sind nur mit dem Smartphone des jeweiligen Herstellers kompatibel.

 

 
Fotos: Apple PR / Samsung PR

black dioNiso – Die Kunst am Schuh

Diese abgefahrenen Teile erinnnern dich an Converse? Richtig! Denn die erste Kollektion des Labels BLACK DIONISO waren veredelte und aufgepimpte Schuhe originaler All Stars. Die kunstvollen Sneaker kamen so gut an, dass die Marke daraufhin eigene herstellte, welche sogar noch mehr Komfort bieten. Ausgefallen Accessoires wie Reptilienhaut, Nieten, Fell oder Federn machen jedes Paar einzigartig und zum absoluten Hingucker.

Mehr über die stylischen Treter auf:
http://www.blackdioniso.com/

 black dioNiso Sneakers

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Fotos: black dioNiso PR

Maze Runner – Die Auserwählten im Labyrinth

Unsere Filmkritik & Trailer zu Maze Runner

Als Thomas (Dylan O’Brien) in einem käfigartigen Aufzug zu sich kommt, der, umringt von anderen Jungen, auf einer Lichtung steht, kann er sich darauf erst einmal keinen Reim machen. Und auch erinnern kann er sich, abgesehen von seinem Vornamen, an nichts. Schnell erfährt er von den anderen Jungen, dass es bisher jedem so ging. Alle 30 Tage wird ein „Neuer“ mit dem Aufzug und ohne Gedächtnis auf der Lichtung abgeliefert.

Hier erfährt Thomas dann auch, dass die Lichtung das Zentrum eines großen Labyrinths ist und die Jungen seit Jahren einen Ausweg suchen, bisher jedoch ohne Erfolg. Zudem schließen sich die Tore zum Labyrinth am Abend und niemand der jemals bei Nacht noch im Labyrinth war hat es lebend verlassen, denn in den Tiefen des Irrgartens lauern unheimliche Kreaturen: die „Griewer“.

Doch kurze Zeit nach Thomas‘ Ankunft wird der Aufzug erneut in Betrieb gesetzt und mit ihm, zum ersten Mal seit Beginn, ein Mädchen (Kaya Scodelario) auf die Lichtung gebracht. Kurze Zeit darauf überschlagen sich die Ereignisse und die Zeit scheint den Bewohnern der Lichtung davonzulaufen.

 

 

Gelungene Buchadapition

Mit „Maze Runner – Die Auserwählten im Labyrinth“ gelangt ein weiterer Jugendbuchbestseller auf die große Leinwand. Und auch wenn er in seinem Erscheinungsbild die Annäherung an die „Tribute von Panem“ Filme nicht leugnen kann, kommt die Geschichte selbst doch eigenständig und erfrischend daher.

Ebenso frisch und abwechslungsreich wie die Handlung spielen auch die Darsteller auf. Angefangen von den oft viel zu wenig beachteten Statisten, über die toll agierenden Nebendarsteller, bis hin zu Dylan O’Brien als Hauptcharakter Thomas ist die Besetzung rundum gelungen. Den Darstellern ist es dann auch zu verdanken, dass sie mit ihrer Darbietung gut durch die ruhigeren Minuten zu Anfang tragen bis der Film an Fahrt gewinnt und sein komplettes Potential ausschöpfen kann. Und obwohl, oder gerade weil, der Film wenig unterschiedliche Schauplätze bietet und sich damit noch stärker auf die Darsteller konzentriert, kann er überzeugen. Man fiebert und leidet mit, fragt sich, wer diesen Menschen nur so etwas antuen kann und hofft einfach nur auf ein Happy End.

Mit schöner Optik, sattem Sound und tollen Effekten kann der Film auch in den weiteren Disziplinen punkten und rundet das Gesamterlebnis gekonnt ab. Besonders im Umgang mit Effekten macht der Film vieles richtig, setzt er diese doch gezielt und eher dezent ein, ohne, wie in anderen Blockbuster Streifen, in ein überladenes Effektfeuerwerk auszuarten.

Schauspielnachwuchs in seinem Element

Wer Lust hat den aufstrebenden Schauspielnachwuchs im Kino zu erleben und Filme wie die der „Tribute von Panem“ Reihe mag, der kommt mit „Maze Runner – Die Auserwählten im Labyrinth“ voll auf seine Kosten.

Wer mehr Krachbumm, simplere Story und einen deutlich höheren Altersdurchschnitt braucht kann ja auf „The Expendables 4“ warten. ;)
 

Maze Runner - Die Auserwählten im Labyrinth
 
 
Foto: Twentieth Century Fox

Schauspieler Andreas Guenther – Charaktertyp mit coolem Style

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Anders – authentisch – Andreas

Andreas Guenther ist Schauspieler aus Leidenschaft. Schon immer wollte er in verschiedenste Rollen schlüpfen und ihnen das gewisse Extra verpassen. Heute gehört er zu den begehrtesten Charakterdarstellern der deutschen TV-Branche, seine Vita liest sich hervorragend. Der Wahl-Berliner ist aber auch bekannt für seinen guten Style. Im Interview erklärt er, wieso er Frauenbrüste tragen musste und dass ein Bier am Strand von Bora Bora für ihn wahnsinnig sexy wäre.

 

Als Schauspieler musst du in ganz verschiedene Rollen schlüpfen. Mal der coole Kommissar, mal der gebrochene Kerl, mal ein Mann, der eigentlich eine Frau sein möchte. Wie sehr hilft dir Mode, dich in die Rolle einzufühlen?

Klamotten sind ein wahnsinnig wichtiger Bestandteil, der Figur näher zu kommen. Mode ist Ausdruck einer Haltung dem Leben gegenüber. Bei „Pöschel“ (Kommissar im „Polizeiruf 110 Rostock“/ARD) haben wir von Anfang an versucht, ihn cool aussehen, aber dabei auch immer ein wenig drüber sein zu lassen. Pöschel ist ja auch als Kommissar immer etwas drüber, auch beim Lösen eines Falles sticht Pöschel aus dem ganzen Polizeiruf-Team heraus. Mode ist hierbei für das Formen der Figur sehr wichtig, auch um mich als Schauspieler in ihn reinzufühlen. Warum zieht er an, was er anhaut? Ich spreche darüber auch mit meiner Kostümbildnerin. Und es ist so: Sobald ich eine Film-Klamotte anziehe, macht das was mit mir. Ich ziehe mein privates „Ich“ aus und schlüpfe in eine andere Klamotte, die dann zu meiner wird.

Eine lustige Geschichte gab es bei „Doc meets Dorf“ (RTL): Da habe ich Brüste verpasst bekommen. Fünf Stunden lang wurden mir Brüste auf den Leib geschneidert. Morgens um 4 haben wir in der Maske angefangen, morgens um 9 begann dann der Dreh. Da fühlt man sich als Mann dann sehr sehr komisch. Wenn man plötzlich Brüste an sich hat, ist das was ganz spezielles. Einerseits war es schon interessant, mal seine eigenen weiblichen Brüste zu haben und daran rumspielen zu können. Auf der anderen Seite ist es aber auch etwas sehr fremdes. Ich war froh, als sie wieder abgenommen wurden…

 

Polizeiruf 110
Foto: Christine Schröder / NDR

 

Musst du denn eine gewisse Sympathie für deine Rolle haben, um sie spielen zu können?

Puh, das ist eine schwierige Frage. Man muss sich seinen Figuren immer annähern. Es gibt Rollen, die sind schwer. Bei „Letzte Spur Berlin“ musste ich im letzten Jahr einen Soldaten spielen, der in Afghanistan war. Er kam mit dem Erlebten nicht klar und hat seine Frau geschlagen. So was zu spielen, ist sehr herausfordernd. Man muss sich in seine Rolle reinleben und sie verstehen lernen. Warum ist der so? Ich glaube ja fest daran, dass Menschen nicht einfach so böse sind. Sie haben irgendwann irgendwas erlebt, dass ihnen einen Knacks verpasst hat. Und diesen muss man ergründen.

Ich muss meine Figuren, die ich spiele, in mein Herz schließen. Egal, was sie machen, ich muss sie an mich ranlassen, erst dann kann ich sie authentisch darstellen.

 

Wieviel nimmt man von seinen Rollen mit nach Hause? Ist es oftmals schwer, wieder in der Realität anzukommen?

Ja, von solchen Rollen ist es tatsächlich schwer, schnell wieder Abstand zu gewinnen. Mir geht es so. Die Rollen berühren einen sehr. Man arbeitet ja auch mit seinen eigenen Gefühlen. Und Gefühle kann man nicht abstellen, das sind Prozesse. Ich gebe ja auch ein Stück von mir in die Rolle. Die Rolle bleibt immer ein Teil von mir. Das ist auch eine Gratwanderung. Manchmal gelingt es einem besser, mal schlechter, eine Rolle abzuschütteln.

 

Wie bist du denn privat? Beschreib dich doch mal in 10 Wörtern.

Neugierig, offen, interessiert, sensibel, manchmal auch gerne wahnsinnig faul = Sofa

 

Andreas Guenther privat
Foto: Georg Meierotto

 

Du bist ja auch auf der Fashion Week unterwegs. Wie wichtig ist dir Fashion privat – und auf was achtest du persönlich bei der Wahl deines Outfits?

Die Fashion Week finde ich spannend, Mode ist ein interessantes Thema. Und noch dazu sieht man viele wahnsinnig hübsche Models, was natürlich auch toll ist!

Privat bin ich sehr entspannt, was Mode betrifft. Ich muss mich wohl fühlen und die Sachen müssen gut sitzen. Gerne trage ich Jeans, dazu ein Longsleeve oder T-Shirt. Ich weiß aber ganz genau, welche Jeans ich anziehe, welches Shirt ich wähle, und ich glaube, ich weiß, was mir steht. Mode ist so wachsend wie wir selber. Wir wachsen mit der Mode und die Mode wächst mit uns. Mittlerweile mag ich sogar Sakkos sehr. Vielleicht auch, weil ich älter geworden bin. Es gibt gute und es gibt schlechte Sakkos. Die, dir mir passen, sind Drykorn-Sakkos, da weiß ich: Die passen einfach, da muss nichts umgenäht werden. Es ist ein Glückstreffer, wenn man weiß, welche Marke einem passt.

 

Du gehörst zu den Schauspielern, die das ganze Jahr über gut gebucht sind und nicht viele drehfreie Wochen haben. Wie verbringst du deine spärliche Freizeit? Wo trifft man dich?

Gott sei Dank ist das so, das war nicht immer so. Wenn ich Zeit habe, gehe ich wahnsinnig gerne gut essen, trinke einen guten Wein, am liebsten mit Freunden. Unter Freunden zu sein, das ist für mich Lebensqualität. In Berlin trifft man mich beispielsweise im „Borchardt`s“, da bin ich gerne, da kenne ich viele Leute, da fühle ich mich wohl. Und natürlich trifft man mich auf dem Golfplatz, da kann ich entspannen, mich konzentrieren.

 

Fällt es dir manchmal schwer, dich zu entspannen?

Ja, manchmal fällt es mir tatsächlich schwer, gerade wenn man einen anstrengenden Dreh hinter sich hat. Man ist bei Dreharbeiten eine lange Zeit mit vielen Menschen zusammen. Dann kommt man nach Hause und fällt dann manchmal fast in ein Loch: Eine Aufgabe ist weg, dann ist es schwer, wieder runterzufahren von dem hohen Energie- und Konzentrationslevel. Aber ich versuche dann, ein paar Tage für mich zu sein, alleine zu sein, runterzukommen. Schaue dann gerne amerikanische Serien auf DVD. Gerade freue ich mich auf „True Detective“. Dabei kann ich gut abschalten.

 

Stichwort Urlaub. Gibt es einen Ort auf der Welt, den du unbedingt einmal besuchen möchtest?

Einen Ort habe ich schon besucht, den ich als Kind immer erleben wollte: Rio de Janeiro. Das war gigantisch! Habe früher immer gedacht: Mann, wenn ich da einmal sein könnte… Vor zwei Jahren hab ich mir nun tatsächlich den Traum erfüllt und war dort! Meine Erwartungen wurden voll erfüllt! Diese Offenheit dort, das Strahlen der Leute im Gesicht, diese Lebensfreude… Den meisten Menschen geht es da nicht so gut, aber die strahlen trotzdem Freude aus. Als ich zurück in Berlin war, war es schon etwas deprimierend. Uns geht es hier doch eigentlich so gut und trotzdem gucken alle muffelig… Die Brasilianer sehen das Glas halbvoll, wir halbleer.

Wo ich gerne einmal hinmöchte, wäre sowas wie Bora Bora, also ein richtiges Südseeparadies. Da am Strand sitzen, aufs Meer schauen und ein schönes kaltes Bier trinken, das fände ich schon ziemlich sexy. Das ist aber erst mal nur ein Traum…

 

Wenn du zu Dreharbeiten oder in den Urlaub fährst – was gehört unbedingt in dein Gepäck?

Mein Drykorn-Sakko muss immer dabei sein. Ne gute Jeans, zwei Hemden, weißes T-Shirt, Zahnbürste und Zahnpasta…

 

Andreas Guenther in Polizeiruf 110
Foto: Christine Schröder / NDR

 

 

Als Schauspieler beobachtet man viele Menschen oder taucht in neue Berufe ein, um sich auf Rollen vorzubereiten. Gäbe es, neben dem Schauspielern, einen Job, den du gerne ausüben würdest? Kommissar zum Beispiel?

Wenn ich als Schauspieler keine Angebote mehr hätte oder nicht mehr davon leben könnte, dann hätte ich einen Plan B: Ich würde zurück an den Bodensee nach Konstanz gehen (Andreas hat lange in Konstanz gelebt). Dort gibt es zwei coole Läden, das „Restaurant Bodan“ und die „Rheinterrasse“, da würde ich arbeiten und mein Geld verdienen, in meiner Freizeit würde ich Golf spielen. Am Bodensee ist die Welt noch in Ordnung, vielleicht würde ich sogar Heiraten (lacht). Aber das Schauspielern ist die Liebe meines Lebens. Mein Job ist das tollste für mich. Tue das, was du tust, mit Liebe, dann wirst du nicht einen Tag in deinem Leben arbeiten – so ist das für mich. Ich sehe es als Geschenk, dass ich diesen Beruf ausüben darf.

 

Du lebst in Berlin. Was gefällt dir an der Hauptstadt?

Auf der einen Seite diese Anonymität, auf der anderen diese Veränderungen. Irgendwas ist immer neu, es gibt ständig neue Restaurants oder Clubs – die Stadt ist ständig in Bewegung, das ist toll. Berlin ist aufregend, und überhaupt nicht typisch deutsch, sondern sehr international. Die Stadt lebt, die pulsiert. Manchmal ist es mir aber auch zu viel. Und dann liebe ich diese Anonymität.

Berlin kann aber auch deprimierend sein: In keiner anderen deutschen Stadt sieht man den Querschnitt der Gesellschaft so deutlich wie hier. In Berlin merkst du sofort, wie es Deutschland geht. Die Stadt ist auch hart, hier kann einem das Leben ins Gesicht schlagen, hier ist nicht alles schick, im Gegenteil.

 

Du bist jetzt 40. War dieser Geburtstag einschneidend? Hast du ein Problem mit dem Älterwerden?

Ja, ganz klares Ja! Ich bin letztes Jahr 40 geworden, da ist auch wirklich was mit mir passiert. Ich fühle mich zum ersten Mal in meinem Leben älter. Mittlerweile muss ich mehr Sport machen, um fit zu werden. Alles wird einfach etwas schwerer. Dazu bin ich auch noch ein Hypochonder, was die Lage manchmal auch nicht besser macht. Und, was ganz auffällig ist: Ich brauche jetzt 1,5 Tage, um mich vom Ausgehen zu erholen. Früher konnte ich zwei Nächte hintereinander Durchmachen, das geht heute leider nicht mehr (Lacht).

 
Andreas Guenther im TV:
02.11. um 20.15 Uhr
ARD: Polizeiruf 110 – Familiensache
 


Weiterlesen: Sebastian Vettel: Die Meisterklasse

 

Titelfoto: Georg Meierotto / www.georgmeierotto.com

Superhelden T-Shirts der Extraklasse

Die fiktiven Charaktere bestimmen den Look von heute und machen dich zum Style-Giganten. Wer das hier „kindisch“ schimpft, an dem ist der letzte Schrei wohl gnadenlos vorbeigezischt. Denn die bedruckten Superhelden T-Shirts sind derzeit der absolute Renner und das nicht nur für Kids. Batman, Superman und all die anderen Lebensretter machen dich auch zum Helden und ziehen dich mit in den Bann der modischen Superlative! Superhelden im Supertrend.

Vom Hero zum Trendsetter

Mach dich mit deinem Hero selbst zum Hero. Und da es die gigantischen Teile in jeder Farbe gibt, passen sie sich auch deiner Lieblingshose an. Also rein in die Klamotte und der Welt zeigen, wie ein Mann mit Power und Starappeal heutzutage auszusehen hat.
 

Und hier bekommst du die superstarken Teile:

superhelden t-shirts hulk ironman silversurfer
 
Hulk
Ironman
Silver Surfer

 
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Thor
Wolverine
Superman

 
Superhelden T-Shirts
 
Captain America
Green Lantern
Der rote Blitz
Batman

 

Fotos: Zalando

Teenage Mutant Ninja Turtles

In New York treibt eine mysteriöse Bande ihr Unwesen die sich „Foot Clan“ nennt. Die junge Reporterin April O’Neil (Megan Fox), die selten mehr als amüsante News für zwischendurch produzieren darf, wittert darin eine große Story. Ihr Kameramann Vern (Will Arnett) versucht sie davon abzubringen, aber April hat es sich in den Kopf gesetzt mehr herauszufinden.

Als sie eines Abends am Hafen recherchiert, entdeckt sie eine Gruppe des Foot Clans, der gerade Container aufbricht. Plötzlich, aus dem Nichts, taucht eine Gestalt auf und fertigt den Clan ab, ist aber genauso schnell wieder verschwunden. April heftet sich an seine Versen und traut ihren Augen nicht, sie steht auf einmal vor Schildkröten. Jedoch keinen gewöhnlichen, sondern 2-Meter Schildkröten mit Waffen und Masken. Die Teenage Mutant Ninja Turtles!

Doch noch ist ihr nicht klar, dass sie sich und die Turtles in große Gefahr gebracht hat, denn kein Geringerer als Shredder persönlich, hat die Turtles auf seiner Abschussliste. Sind die vier chaotischen Pizzafresser in der Lage dem Shredder Einhalt zu gebieten?

Hilfe, die Grünen kommen!

„Teenage Mutant Ninja Turtles“ könnte es schwer haben. Fans der alten Filme und Zeichentrickserie dürften so manches vermissen, der Nachwuchs, dem die vier Helden aus den 90ern fremd sind, könnte Probleme haben den Kult um die kämpfenden Kröten nachzuvollziehen.

Dennoch macht der Film keinen schlechten Eindruck. Jonathan Liebesman, der Regisseur, schafft es ganz gut die aufgedrehten bepanzerten Teenager und ihren Meister in die Neuzeit zu bringen. Mit schicker Optik, tollen Effekten und gut gemachter Action, kann der Film dann auch direkt punkten. Und auch wenn Michael Bay den Produzentenstuhl inne hat, was man dem Film unschwer ansieht, verkommt dieser nicht zu einer einzigen Zerstörungsorgie ohne Sinn und Zweck.

Der Schwachpunkt des Films ist dann dennoch die Geschichte und ihre Darsteller, zumindest ein Teil davon. Denn während Megan Fox als April und die vier Ninja Turtles noch ganz cool daherkommen, können Bösewicht Shredder und die anderen Nebendarsteller wie Will Arnett und William Fichtner nicht so recht mithalten. Und wo manch anderer Film sich zuviel Zeit für die Einführung und Entstehung seiner Charaktere lässt (z.B. im Reboot von Robocop), geht hier alles Schlag auf Schlag und so verliert die Geschichte um die Turtles an Tiefe die ihr gut getan hätte.

Trotz dieser Negativpunkte bleibt „Teenage Mutant Ninja Turtles“ ein Film der gut unterhalten kann und Spaß macht.

Solider Reboot – trotz Macken

Wer nicht zu sehr an den alten Filmen und der Serie festhält und bereit ist sich auf den neuen Charme der grünen Jungs einzulassen, bekommt, trotz mancher Ungereimtheiten im Film, einen durch und durch unterhaltsamen Streifen geliefert. Die (alten) Turtles sind tot, es leben die Turtles!

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Foto: Paramount Pictures Germany GmbH

Google Apps mit dem iPad nutzen

Die Palette der Produkte, welche bei Google angeboten werden, ist unglaublich vielfältig. Seien es Tools für die Kommunikation – privat oder geschäftlich -, diverse Medienplattformen oder Werkzeuge. Der Großteil dieser Apps und Tools ist kostenlos und wird daher immer mehr auch auf mobilen Endgeräten genutzt. Das iPad ist eines dieser Geräte und es kann auf sehr viele Google Apps zugreifen. Wer nicht sowieso schon mit Google-Apps ausgestattet ist, braucht die grundlegenden Erleichterungen für unterwegs:
 

Hangouts

Bei Hangouts handelt es sich um eine Messanging-App. Hier können Nachrichten, Videos, Videoanrufe, Fotos und animierte Aufkleber gesendet und empfangen werden. Besonders beliebt bei dieser App ist, dass Gruppenvideoanrufe bis zu zehn Personen durchgeführt werden können. Gerade für Geschäftsleute ist dies ein entscheidender Vorteil. Je nach Mobilnetzbetreiber können für Telefonate Gebühren anfallen.

Hangouts
Google Hangouts App

 

Google-Suche

Einige denken, dass eine separate App für die Google-Suche nicht notwendig ist, da dies über den Browser funktioniert. Doch diese App kann wesentlich mehr, denn sie ist mit einer Sprachsuche ausgestattet. Es muss nichts eingetippt werden, sondern einfach sagen, was man sucht. Es wird sogar eine akustische Antwort gegeben. So kann sich jeder mit alltäglichen Informationen versorgen, was das Wetter, die Verkehrslage, die Nachrichten, Events, Filme oder den Sport betrifft.

Google-Suche
Google-Suche App

 

Google Maps

Gerade in fremden Städten oder in entfernten Ländern möchte man nicht immer ein separates Navi mitnehmen. Auf dem iPad kann diese App geladen werden und sie ist voll mit allen Informationen, die man unterwegs braucht. Sehr genaue Karten für Länder und Gebiete sind vorhanden, ein sprachgesteuertes GPS-Navi für die Autofahrt, die Fahrradtour oder die Entdeckung zu Fuß. Selbst öffentliche Verkehrsmittel werden gefunden, visuelle Eindrücke von Restaurants, Cafés und Bars.

Google Maps
Google Maps App

 

Google+

Google+ als internes Netzwerk kann auch als App auf das iPad geladen werden. Es kann verfolgt werden, was Freunde oder Geschäftspartner gerade tun und bleibt über Neuigkeiten bestens informiert. Geteilte Inhalte, wie Videos oder Fotos, können gesehen und gespeichert werden. Eigene Beiträge lassen sich kinderleicht integrieren und auch Statusmeldungen wie bei Facebook sind denkbar.

Google+
Google+ App

 

YouTube

Die große Plattform für Filme, Musik und Interessantes, ist auch für das iPad zu haben. Überall kann der Lieblingssong gehört werden. Während man sich ein Video anschaut, kann zudem gleich das nächste geladen werden. Die eigenen Playlists sind vorhanden und ein schneller Zugriff gewährleistet. Ist ein Konto vorhanden, ist das Anmelden schnell erledigt und beim Finden eines interessanten Beitrages, wird dieser einfach in die Liste zum späteren Ansehen eingefügt. Videos, die man teilen möchte auf Google+, Facebook & Co., teilt man einfach direkt aus der App heraus.

YouTube
YouTube App

 

Gmail

Besonderer Vorteil der Gmail App ist, dass diese in Echtzeit funktioniert. Kommt eine E-Mail ins Postfach, dann erscheint diese auch sofort auf dem iPad. Es können zudem bis zu fünf Konten gleichzeitig verwendet werden. Die Profilbilder in E-Mails werden dargestellt, sodass eine schnelle und übersichtliche Zuordnung erfolgen kann. Mit der Autovervollständigung brauchen nur die ersten Buchstaben eines Namens oder eine Nachricht eingegeben werden und schon ist das Profil oder die Mitteilung zu sehen. Alles, was der große Postkasten kann, kann auch die App.

Gmail
Gmail App

 

Chrome

Der Browser von Google als App ermöglicht ein enorm schnelles surfen im Internet. Diese App ist mit einer Synchronisierung ausgestattet, sodass auf Lesezeichen zugegriffen werden kann. Bei einer Suche und der Eingabe erscheinen bereits die ersten Ergebnisse. Es kann zudem auch die Sprachsuche verwendet werden und der Übersetzer ist auch mit dabei. Es können wie an einem Computer so viele Tabs geöffnet werden, wie man möchte oder braucht. Das Abspeichern von Webprotokollen entfällt bei dieser Chrome-App.

Chrome
Chrome App

 

Google Drive

Das ist der Onlinespeicher, der jetzt auch vom iPad aus genutzt werden kann. Sämtliche Inhalte können kostenlos aufgerufen werden, seien es wichtige Dokumente, Fotos oder Videos. Selbst das Einladen anderer, die sich Dateien und Ordner ansehen können, ist mit dieser App möglich. Eine namentliche Suche ist möglich, das Freigeben von Ordnern, das Zugreifen auf Dateien sowie das Überprüfen von Aktivitäten.

Google Drive
Google Drive App

 

Google Play Books

Mit dieser App entscheidet man sich für einen eigenen E-Book-Reader für das iPad. In dem Google Play Store können Tausende von Büchern heruntergeladen werden. Überall ist der Lieblingsroman dabei. Es kann die Schriftgröße individuell eingestellt, eine Bibliothek verwaltet und eine Archivierung durchgeführt werden. Google Play Books ist zudem mit einem Nachtlesemodus ausgestattet und selbst im Offline-Modus ist das Lesen möglich.

Google Play Books
Google Play Books App

 

Google Play Music

Mit dieser App können Musikliebhaber voll auf ihre Kosten kommen. Das Suchen, Anhören und Teilen von Songs ist unglaublich schnell erledigt. Es wird ein all-inklusive Dienst angeboten, denn das Abspielen von Musik ist denkbar und selbst Radiosender können mit Google Play Music personalisiert werden. Daneben steht die Standardversion zur Verfügung. Die Lieblingslieder werden einfach als Favoriten abgespeichert und können im Offline-Modus gehört werden – immer und überall.

Google Play Music
Google Play Music App

 

Fotos: AJOURE´ Men Redaktion

The Equalizer – Denzel als gerechter Killer

The Equalizer – Die Story: Tag ein Tag aus arbeitet der Baumarktangestellte Robert McCall (Denzel Washington) im immer gleichen Trott. Sein Tagesablauf beginnt schon damit, dass er die Zeit stoppt, die er im Bad braucht. Immer gleiche Abläufe, jeden Tag. Und weil er in der Nacht nicht gut schlafen kann, sitzt er, wie so oft, in einem Cafe und liest Hemingway und Co. Dort wartet, wie jede Nacht um diese Zeit, auch die junge Prostituierte Teri (Chloë Grace Moretz), mit der er sich anfreundet und ein paar Worte wechselt.

Als Teri jedoch eines Tages nicht auftaucht und Robert erfährt, dass sie schwer misshandelt im Krankenhaus liegt, erwacht in ihm eine alte lange nicht gesehene Seite, denn Robert ist weit mehr als nur der unscheinbare Baumarktmitarbeiter, er ist „The Equalizer“.

Doch der Kampf, den er nun eröffnet, bleibt nicht ohne Konsequenzen und alsbald steht er einem Mann gegenüber, dessen harmlos klingender Name Teddy (Marton Csokas) ihn nicht darüber hinwegtäuschen kann, dass er es hier mit einem ungemein gefährlichen Gegner zu tun hat. Ist McCall der Herausforderung gewachsen, oder hat sich der selbstlose Rächer letzlich zuviel zugemutet?
 

Der Trailer:

 

Oldschool-Konzept trifft zeitgemäße Aufmachung

Dass „The Equalizer“ eine Adaption aus den 80er Jahren ist, merkt man dem Film an, jedoch nicht im Erscheinungsbild, sondern vielmehr in der Geschichte selbst. So wird hier die klassische „Einer gegen Alle“ Geschichte gespielt, die in den 80er und 90er Jahren im Actiongenre vorherrschte. Diese Version jedoch,in flottem, zeitgemäßem Actiongewand, von Regisseur Antoine Fuqua inszeniert, hat alles was ein unterhaltsamer, solider Actionstreifen im Jahre 2014 braucht. Dabei verzichtet der Film auf unnötige Ballerorgien und setzt lieber die einzelnen Kämpfe brutal und in Zeitlupenoptik in Szene.

Auch wenn manche Füllszene den Film gelegentlich in die Länge zieht und der ein oder andere Nebencharakter recht blass bleibt, sind die meisten Szenen mit Denzel Washington oder seinem Widersacher Marton Csokas auf den Punkt. Beide Darsteller geben ihre Figur sogar so gut, dass man sich wünscht, statt einiger belangloser Zwischensequenzen, mehr Leinwandminuten der beiden Figuren erleben zu dürfen. Und so schafft es der Film in seiner Gesamtheit den Zuschauer bei der Stange zu halten und gut zu entertainen. Lediglich etwas mehr Kompaktheit hätte dem Streifen gut getan.

 

Simple Raffinesse

Um an „The Equalizer“ Gefallen zu finden muss man die schnörkellose, geradlinige Art alter Actionfilme mögen. Auch Fans von Liam Neeson Filmen dürften hier ihre Freude daran haben. Wer jedoch auf Geballer und One-liner hofft sollte lieber zu Stallone und Co. wechseln.

 

Deutscher Kinostart: 9. Oktober 2014
 
kinoplakat the equalizer

Etwas sanfter?

Die Abenteuer von Mr. Peabody & Sherman

 
Filmplakat: S&L Medianetworx GmbH

Monsieur Claude und seine Töchter

Monsieur Claude und seine Töchter

Claude Verneuil (Christian Clavier) und seine Frau Marie (Chantal Lauby) sind ein konservatives französisches Ehepaar. Mit vier schönen Töchtern gesegnet, mit denen sie die guten Familientraditionen hochhalten.

Die Gewohnheiten werden jedoch erschüttert, als zuerst eine Tochter einen Muslim, die Nächste einen Juden und Tochter Nr. 3 einen Chinesen zum Mann nimmt. Für Claude und Marie bricht eine Welt zusammen und es dauert einige Zeit, bis sich die beiden mit der Situation arrangieren können. Nun ruht ihre letzte Hoffnung auf ihrer jüngsten Tochter.

Der Jubel ist dementsprechend groß, als Laure nun verkündet einen französischen Katholiken heiraten zu wollen. Doch der Jubel schlägt in Entsetzen um, stellt sich doch schnell heraus, dass Charls zwar französischer Katholik ist, aber auch dunkelhäutig und seine Familie von der Elfenbeinküste kommt. Das Haus Verneuil scheint unter dieser Kraftprobe zusammenzubrechen. Gibt es noch Hoffnung oder wird die vierte Hochzeit ein einziges Desaster?

Völkerverständigung auf schräge, humorvolle Art

Das Aufeinanderprallen verschiedenster Kulturen, Religionen, Denkweisen ist nicht immer leicht. „Monsieur Claude und seine Töchter“ treibt das Ganze auf die Spitze und hilft so mit einem Schmunzeln zum nachdenken anzuregen.

Wenn im Streifen von Regisseur Philippe de Chauveron aufgezeigt wird wie der Mensch an seine Grenzen stößt, weil er mit Unbekanntem konfrontiert wird, dann ist das irgendwie auch ein Spiegel der Gesellschaft. Nicht jeder ist direkt Rassist, wenn er erst einmal Berührungsängste und eine ablehnende Haltung Andersartigen gegenüber zeigt. Entscheidend ist, was man daraus macht.

Und so geht es in „Monsieur Claude und seine Töchter“ vor allem darum, sich aus verschiedenster Richtung anzunähern. Die Vorurteile abzulegen und zu erkennen, dass man, trotz aller Unterschiede, doch nicht ganz so verschieden ist.

Dabei kann sich besonders Christian Clavier, als Familienpatriarch Claude, austoben und mit konservativer Engstirnigkeit um sich werfen. Chantal Lauby, die seine Frau Marie gibt, bildet das perfekte Gegenstück. Während er am liebsten an die Decke gehen würde, ist sie den Tränen nahe. Die vier Töchter, abgesehen von Émilie Caen, die als depressive, malende Tochter Ségolène ein paar Akzente setzen kann, bleiben in weiten Strecken Beiwerk. Die Schwiegersöhne hingegen und Pascal N’Zonzi, als Vater von Schwiegersohn Charls, bringen immer wieder Zündstoff und damit Leben in den Film.

So entsteht eine immer wieder explosive Mischung, die ungemein gut unterhält und dabei zum nachdenken anregt. Selbst dass manches im Film dann doch etwas arg weit hergeholt und zu inszeniert wirkt, kann man der Geschichte verzeihen, geht es doch nicht um ein realistisches Familiendrama, sondern um eine Komödie für Herz und Hirn.

Zum mitdenken, umdenken und kräftig amüsieren

Für Menschen, die zugleich gut bespaßt werden wollen, aber auch nicht auf den Kopf verzichten mögen, ist Monsieur Claude und seine Töchter“ vielleicht genau der richtige Film. Lachend seine eigene Haltung gegenüber anderen Menschen hinterfragen kann nämlich durchaus zu positiven Ergebnissen führen. :)

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This is The Moment – Editorial

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Editorial

Art of Sight

„Warum fotografierst du meistens nur Frauen?“ , fragte mich einmal eine Freundin. Dies zu beantworten, war gar nicht einfach und schon gar nicht in ein oder zwei Sätze zu packen. Ganz klar, ich hatte schon immer ein großes Faible für schöne Frauen. Doch für jemanden, der sich wirklich für das interessiert, was ich tue, reicht diese Antwort nicht aus.

Ich versuchte Worte in meinem Kopf zu verbinden und Sätze entstehen zu lassen, die eine Art Erklärung ergeben sollten. Doch in meinem Kopf tat sich nichts. Dafür reagierten Bauch, Herz und Puls umso intensiver.

Wie erkläre ich meinen Pulsschlag?

Fotografie war für mich immer ein Gefühl. Ich wollte erreichen, dass man durch die Augen des Models in das Model selbst schauen kann. Mir war wichtig, einen Moment entstehen zu lassen und nicht eine Situation. Etwas reales… etwas, was wirklich passiert und da ist.

Wenn sich z.B eine Frau im Wasser räkelt, ihre Brustwarzen auf das kalte Wasser reagieren und dies in ihr einen erotischen Gedanken auslöst, der ihren Blick verändert und sie unwiderstehlich macht, dann ist das real, das ist echt …. DAS IST DER MOMENT !

Als ich vor 7 Jahren mit der Fotografie anfing, merkte ich schnell, dass ich diesen ,,Moment”, den ich einfangen wollte, mit weiblichen Models erlebte. Und diese Momente schmücke ich mit der Eleganz und Schönheit dieser Frau. Das macht meine Bilder aus.

Natürlich hat jeder Fotograf, jede Fotografin auch eine Art Muse, die einem im Leben begegnet. Und so kam Dominika ins Spiel.
Überall erschienen ihre Bilder auf Facebook und mein erster Gedanke war: ,,DIE musst du knipsen.“

Kaum hatte ich diesen Gedanken fertig gedacht, hatte ich sie schon vor der Kamera. Ich wollte eine eher schlichte Location für das Shooting mit Dominika. Eine ,,leise’’ Kulisse, die sie voll und ganz in den Vordergrund stellt. Nichts, was eventuell von ihr ablenken könnte.

Und so passiert in meinem Kopf eine Art ,Brainstorming’. Somit stand ziemlich schnell fest: Nika muss ins Wasser. Mir fiel auf ihren Fotos ziemlich schnell auf, dass sie einen wirklich sehr tollen Körper hat. Und was betont einen Körper mehr als nasse Kleider oder nasse Haut ?!

… weil ihr Blick in meine Kamera mich vibrieren lies

An einem Freitagmorgen trafen wir uns erstmal auf einen Kaffee bei mir. Sie und ich .. wir waren sofort auf der gleichen Wellenlänge , sie und ich .. das konnte einfach nur verdammt gut werden.

Also machten wir uns ziemlich bald auf zur Location. Ich nahm in ihrem Auto Platz. Es war ein sehr warmer Tag. So blieb es nicht aus, dass am See viel los war . Doch das störte weder mich, noch Dominika. Sie posierte, als wären wir alleine . So sicher, so sexy … so verdammt gut.

Nach und nach gesellten sich ein paar Zuschauer zu uns. Die Frauen etwas verwirrt und neugierig zugleich. Die Männer natürlich sehr erfreut. Ihre Blicke in die Kamera liesen mich und die Umgebung regelrecht vibrieren . Und so entstand ein Bild nach dem anderen und am Ende war es eine ganze schwarz/weiss Teilakt-Serie von und mit ihr. Wir beide waren mit den Ergebnissen sehr zufrieden.

Ein toller Vormittag ging zu Ende und Nika fuhr zurück nach Österreich und ich nach Hause , zog meine Bilder rüber auf meinen PC und dachte mir: ,, Genau DESWEGEN fotografiere ich Frauen.’’

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Foto Editorial: Daiana Getrost Photography
Model: Dominika Kissova