Als Jim Terrier (Sean Penn) angegriffen wird, während er für eine Hilfsorganisation Brunnen bohrt, wittert er die bevorstehende Gefahr sofort. Sein altes Leben holt ihn wieder ein. Hat er doch acht Jahren zuvor, als Mitglied einer bezahlten Söldnertruppe, einen hochrangigen Minister im Kongo getötet.
Doch keine Regierung oder Rebellen, sondern sein ehemaliger Auftragsgeber sitzt ihm im Nacken, der sich daran macht, die Überbleibsel jener Mission, in Form von Jim und seinen Mithelfern, zu beseitigen. Doch Terrier wäre nicht Terrier, wenn er sich nicht zu helfen wüsste. Und so beginnt eine wilde Verfolgungsjagd von Afrika über London quer durch Europa.
Gute Action, mittelmäßige Handlung
In „96 Hours“ Manier versucht Regisseur Pierre Morel den Schauspieler Sean Penn, wie einst Liam Neeson, auf seine alten Tage, in die Welt der knallharten Actionmovies einzuführen. Leider gelingt ihm das, anders als in seinem Machwerk mit Neeson, nicht so ganz.
Nach einem starken Auftakt um eine Geschichte, die alles hätte was ein spannender Film braucht, verliert die Erzählung schnell das Wesentliche aus dem Blick. Anstelle raffinierter Handlung entstehen einige packende Actionpassagen, die zwar recht gut gemacht sind, aber die schwächelnde Geschichte nicht überspielen können.
Sean Penn selbst findet sich gut in seine neue Rolle des schlagkräftigen Ex-Special-Forces ein. Dank ordentlicher Vorbereitung kommt er auch gut trainiert und glaubhaft daher. Mit einem besseren Drehbuch hätte er sicher für deutlich mehr Aufsehen sorgen können. So bleibt zu hoffen, dass er noch weitere Chancen bekommt, sein Actiontalent unter Beweis zu stellen. Der übrige Cast spielt solide, im Rahmen ihrer Figuren, die leider jedoch entweder zu wenig Screentime haben, wie der Charakter von Idris Elba, oder viel zu flach daherkommen, wie die Figur von Javier Bardem.
Immerhin ist der Film in Sachen Kamera und Atmosphäre relativ stimmig und kann so noch ein paar Pluspunkte einheimsen.
Für den heimischen Filmabend
Ein Flop ist „The Gunman“ bei weitem nicht. Man kann ihn durchaus zu den ordentlich umgesetzten Action-Thrillern zählen, der zwar nicht unbedingt im Kino gesehen werden muss, aber für einen Filmabend daheim durchaus taugt.
Das kabellose Laden von Smartphones-Akkus findet immer mehr Fans. Viele Geräte haben bereits von Haus aus die Technik integriert, die das drahtlose Aufladen mit Hilfe elektromagnetischer Induktion ermöglicht. Andere Geräte lassen sich mit einfachen Maßnahmen entsprechend nachrüsten. Samsung hat die Möglichkeit direkt in seine beiden beliebten High-End-Smartphones Galaxy S6 und Galaxy S6 Edge verbaut und der schwedische Möbelriese IKEA sorgt mit neuen Möbelstücken dafür, dass das drahtlose Aufladen noch einfacher und bequemer wird.
Wie funktioniert das kabellose Laden?
Das kabellose Laden des Akkus mit Hilfe der elektromagnetischen Induktion sorgt dafür, dass Du kein Kabel mehr in das Gerät stecken musst, um den Energiespeicher aufzuladen. Das Smartphone wird zum Laden einfach auf eine passende Ladestation gelegt und über zwei unsichtbare Spulen mit Energie versorgt.
Dabei greifen die meisten Hersteller auf den „Qi“-Standard zurück. „Qi“ ist das chinesische Wort für „Lebensenergie“ und stellt einen proprietärer Standard dar, der das drahtlose Laden über kurze Distanzen ermöglicht.
Die Vorteile der kabellosen Ladetechnik liegen auf der Hand: Das Smartphone muss zum Laden des Akkus nur noch aufgelegt werden und kann durch die fehlende Kabelverbindung zwischendurch ganz bequem genutzt werden. Aufgrund der kurzen Distanzen ist Telefonieren während des Ladevorgangs zwar in der Regel nicht möglich, nach der Benutzung muss das Handy aber lediglich wieder aufgelegt werden, damit der Ladevorgang fortgesetzt wird.
Das kabellose Laden schont außerdem die Kontakte der Ladebuchse, die oft auch als Datenschnittstelle genutzt wird. Durch die Verwendung des Qi-Standards, der von verschiedenen Herstellern verbaut wird, kannst Du eine Ladestation gleich für mehrere Geräte verwenden. Dabei müssen Ladestation und das Smartphone nicht zwingend vom gleichen Hersteller stammen.
Es gibt allerdings auch kleinere Nachteile, die man erwähnen muss. Der Wirkungsgrad ist beim kabellosen Aufladen schlechter, als bei der Nutzung eines Kabels, was für einen höheren Stromverbrauch und eine längere Ladezeit sorgt. Außerdem sind passende Qi-Ladestationen meistens nicht im Lieferumfang enthalten und müssen als Zubehörteil gekauft werden.
IKEA stellt seine erste Möbelkollektion mit Aufladefunktion vor.
Welche Geräte kann ich kabellos aufladen?
Neu ist die Technik des kabellosen Aufladens nicht. Schon das Palm Pre ließ sich im Jahr 2009 per Induktion drahtlos aufladen. Richtig durchsetzen konnte sich die alternative Lademethode aber bisher nicht, obwohl viele Hersteller in der Vergangenheit die Technik für das kabellose Aufladen in ihre Smartphone integriert haben.
Verschiedene Smartphones mit Android- und Windows Phone-Betriebssystem ermöglichen Dir bereits das Aufladen per elektromagnetischer Induktion. Google bietet die Möglichkeit in unterschiedlichen Geräten seiner Nexus-Reihe. Die Smartphones Nexus 4, Nexus 5 und Nexus 6 sowie das Tablet Nexus 7 wurden von Auftragsherstellern gefertigt und können drahtlos geladen werden.
Das gilt ebenfalls für das Optimus G Pro und das Flaggschiff G3 von LG. Auch als Nutzer verschiedener Nokia-Smartphones der Lumia-Reihe kannst Du auf das Laden per Induktion zurückgreifen. Die Akkus in den Lumia Modellen 735, 830, 920 und 930 können kabellos geladen werden, genau wie das Tablet Lumia 1520.
Einen Schub bekommt die Qi-Technik durch den südkoreanischen Hersteller Samsung, der die Technik direkt in seine beiden neuen Flaggschiffe Samsung Galaxy S6 und Galaxy S6 Edge integriert hat, die einen sehr großen Kundenkreis ansprechen. Samsung bietet für die Geräte eine Qi-Ladefläche als optionales Zubehörprodukt an, mit deren Hilfe die beiden High-End-Smartphones durch einfaches Auflegen aufgeladen werden können.
15W Induktive Schnellladeständer Kabellose Ladestation Handy Ladegerät für iPhone 14 13 12 Mini 11 Pro Max SE Xr X 8 Samsung Galaxy S22 S21 S20 Google Pixel usw
Obwohl die kabellose Ladetechnik bereits seit Jahren existiert, verbauen nicht alle Hersteller eine entsprechende Möglichkeit von Haus aus in ihren Geräten. Ein prominentes Beispiel ist Apple, der kalifornische Hersteller verzichtet sowohl beim iPhone, als auch beim iPad auf das kabellose Aufladen.
Lediglich die neue Apple Watch besitzt eine entsprechende Funktion, dabei geht Apple aber einen eigenen Weg und setzt nicht auf den weit verbreiteten Qi-Standard. Es gibt allerdings einfache Möglichkeiten, mit denen Du das kabellose Laden nachrüsten kannst. Dabei handelt es sich in den meisten Fällen um ansteckbare Hüllen mit der drahtlosen Ladetechnik, die mit dem normalen Kabelanschluss verbunden werden.
In anderen Fällen kann der Akkudeckel durch ein alternatives Bauteil ersetzt werden, das die Technik nachrüstet. Durch solche Zubehörprodukte kannst Du auch das iPhone und andere Smartphones drahtlos aufladen.
Die Zeiten, in denen Männer sich nicht um ihre Intim-Frisur gekümmert haben, sind eindeutig vorbei. Heutzutage gibt es verschiedene Produkte, Verfahren und Frisuren, die auch für den Mann geeignet sind. Immerhin finden 33 Prozent der Frauen einen rasierten und glatten Intimbereich bei Männern sexy. Damit du bei deiner nächsten Intimrasur alles richtig machst, haben wir die beliebtesten Rasuren aufgelistet. Denn hier bietet sich für den Mann eine große Bandbreite an Möglichkeiten: Stutzen, Nassrasieren, Epilieren oder Lasern.
Stutzen
Die einfachste Form ist wohl das Stutzen mit einem Bartschneider oder einer Haarschneidemaschine (hier eventuelle einen separaten Aufsatz verwenden). Der Vorteil ist, dass diese Prozedur in wenigen Handgriffen erledigt ist. Ein Nachteil ist jedoch, dass die Haare bereits in wenigen Tagen wieder nachwachsen und man erneut stutzen muss.
Nassrasur
Die wohl beliebteste Alternative ist die Nassrasur. Dabei werde mit einer Klinge alle Haare im Schambereich entfernt. In Fachkreisen nennt man das den „Hollywood Cut“. Nach der Rasur ist dann alles schön glatt und wirkt sehr gepflegt. Es kann jedoch gelegentlich zu Haarwurzelentzündungen kommen, da die Klinge die Haut schneiden und reizen kann. Außerdem sollte man nach der Rasur auf After Shaves auf alkoholischer Basis verzichten, sondern lieber eine Lotion mit Aloe Vera verwenden.
Epilieren
Hier werden die Haarwurzeln mit einem Epiliergerät entfernt, das die Härchen wie eine Pinzette zupft. Dadurch kann es bis zu vier Wochen dauern, bis die Haare erneut nachwachsen. Außerdem wird die Haut viel weniger gereizt, als beispielsweise bei der Nassrasur. Leider ist die Methode nicht ganz schmerzfrei. Eine Alternative zum Epilieren ist das Waxen mit Warmwachs, wobei man eher dazu abraten kann, da die Haut im Intimbereich (vor allem am Hoden) empfindlich ist. Hierzu solltest du auf jeden Fall einen Profi aufsuchen. Eine Sitzung kostet, je nach Studio, zwischen zehn und 50 Euro.
Lasern
Die Haare werden mit einem Laser behandelt, der die Lichtenergie an die Haarwurzel weitergibt und diese daraufhin zerstört werden. So können die Haare langfristig nicht mehr wachsen. Das ist einer der größten Vorteile und sicherlich interessant für Leute, die auf lange Sicht keine Haare mehr sehen wollen. Der Nachteil ist, dass man viele kostspielige Sitzungen über sich ergehen lassen muss. Außerdem besteht die Gefahr, dass es zu kleinen Verbrennungen führen kann. Achtung: Diese Prozedur immer von einem Profi durchführen lassen. Das kostet circa 200 Euro.
Wie Du siehst, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Für welche du dich schussendlich entscheidest, hängt von deinen Vorstellungen, deiner Schmerzempfindlichkeit und auch davon ab, wieviel du für deine Intimpflege ausgeben willst.
Multitasking ist das Stichwort des heutigen Zeitalters. Jeder kennt es; man ist auf dem Weg zur Arbeit, hat die Kopfhörer im Ohr, schreibt schnell noch die SMS an den Partner, checkt nebenbei die E-Mails und denkt über das Abendessen nach. Doch es geht nicht um die Multitaskingfähigkeit jedes einzelnen, sondern um die Unachtsamkeit im Straßenverkehr, denn wie schnell das Leben vorbei sein kann, ist einem oft nicht bewusst.
Das Video der Lausanner Polizei ist im ersten Moment belustigend, die Schweizer sind bekannt für Schwarzen Humor. Doch hinter dem „Abra Kadabra Zaubertrick“ steckt die traurige Wahrheit. 4613. Das ist die Zahl der Menschen die durchschnittlich jedes Jahr an Verkehrsunfällen allein in Deutschland sterben. Ein Viertel aller schweren Verkehrsunfälle sind dabei auf Ablenkung zurückzuführen. Gerade in den Großstädten kommt es zu hohem Verkehrsaufkommen und Menschenmassen – überfüllte Straßen, lautes Hupen, Reifen quietschen, Autofahrer die noch über Rot fahren. Wie oft ist schon ein Auto haarscharf an einem vorbeigerast? Wie oft ist man selbst bei Rot über die Ampel gelaufen? Verständlich, man hat Termine und die 15 Sekunden Warten an der Ampel sind eine Ewigkeit.
Die Lausanner Polizei möchte so viele Menschen wie möglich mit dem Präventionsfilm erreichen. Das Video soll sich im Internet verbreiten und damit nicht nur die Schweizer erreichen, sondern auch andere Nationen. Deshalb gibt es das Video ebenso auf Französisch, Deutsch und Englisch. Denn Achtsamkeit im Straßenverkehr egal in welcher Stadt, egal ob zu Fuß oder im Auto, so übertrieben es sich auch anhört, ist lebenswichtig.
Jimmy Conlon (Liam Neeson) ist nicht mehr der Jüngste. Ehemals gefürchteter Killer, doch nun nur noch dem Alkohol zugetan. Der Einzige, der zu ihm hält, ist sein Freund, der Verbrecherboss Shawn Maguire (Ed Harris). Das ändert sich jedoch ziemlich schnell, als Shawns Sohn Danny (Boyd Holbrook) versucht Jimmys Sohn Mike (Joel Kinnaman) zu töten und Jimmy dazwischen geht und Danny tötet.
Als Shawn davon erfährt, beginnt er Jagd auf Mike, Jimmy und deren Familie zu machen. Sein Ziel ist es Mike zuerst zu töten, um Jimmy genauso leiden zu sehen, wie er leidet, bevor er ihn dann auch umbringen wird. Doch Jimmy kennt das Spiel von früher nur zu gut und geht seinerseits zum Angriff über. Ein wilder Kampf entbrennt, der Verbrecher und Polizei die ganze Nacht in Atem hält.
Altbekanntes stark inszeniert
„Run All Night“ ist ein klassischer Action-Thriller, der schon früh im Film dem Zuschauer alles mit an die Hand gibt was es zu wissen gilt, so dass der Film ohne überraschende Wendungen und größtenteils ohne unvorhergesehene Ereignisse daher kommt.
Das einzig wirklich Überraschende im Film, sind manche Kamerafahrten (Satellitenbildartiges Ein- und Auszoomen der Schauplätze) die Szenenwechseln erzeugen. In manchen Einstellungen wirkt das durchaus raffiniert, in anderen jedoch zu wild und hat etwas von unkontrollierter Achterbahnfahrt. Die Optik und Kameraarbeiten an sich sind aber gut umgesetzt und inszenieren die Erzählung gekonnt.
Doch nicht nur wegen guter Kameraarbeit, funktioniert die Geschichte, mit der starken Vater-Sohn Thematik, bestens. Das liegt im Besonderen auch an den gut besetzten Vätern, die mit Ed Harris und Liam Neeson zwei Darsteller zu bieten haben, die besonders im direkten Zusammenspiel zeigen, was sie schauspielerisch drauf haben. Und auch die übrigen Darsteller machen ihre Sache gut. Besonders hervorzuheben wäre vielleicht noch Vincent D’Onofrio als ermittelnder Polizist Harding, der zwar wenig Screentime hat, dann jedoch auf den Punkt ist und dem Film gekonnt eine weitere Ebene verpasst.
So erschafft Regisseur Collet-Serra einen düsteren, harten Thriller, der, ohne das Genre neu zu erfinden, funktioniert und mit beeindruckender Intensivität daherkommt.
Klasse klassisch
Mit „Run All Night“ ist ein solider klassischer Krimi gelungen, in dem Liam Neeson einmal mehr seine Paraderolle spielt, mit Ed Harris ein starkes Gegenüber erhält und somit zu neuer Bestform aufläuft.
Wer auf gradlinige Krimikost und eine schnörkellose, gut erzählte Geschichte steht, der sollte den Film nicht verpassen.
Viele von uns haben sie im Kleiderschrank: Exklusive Fashion Statements.
Ob Michalsky, Just Cavalli oder True Religion, jeder hat seinen individuellen Lieblingsdesigner und trägt diesen auch oft offensichtlich. Hauptsache ist, das Label wird erkannt, denn „Sehen und Gesehen“ werden ist hierbei ganz klar das Motto. Der Stil liegt im Auge des Betrachters, dennoch sollte man darauf achten nicht zuviel Labels zu offensichtlich zu tragen, das kann oft überladen und albern wirken. Fashion Statements können ziemlich cool sein, wenn man es aber übertreibt, entwickelt sich daraus sicher ein Fashion Fauxpas. Weniger ist oftmals mehr.
Versace PALAZZO – Sneaker high – bianco/oro – ca. 779,95 €
Na? Auch schon dein Gesicht hochgeladen und checken lassen, wie alt du bist?
Dann wünschen wir Herzlichen Glückwunsch, dass du persönliche Daten von dir kostenlos an Microsoft übergeben und zur Verfügung gestellt hast.
„Wir sind so alt wie wir uns fühlen“… Aber was, wenn wir deutlich älter aussehen, ist der Vorwand von Microsoft über ihr neues Onlineprogramm, das angeblich euer Alter anhand eines von euch hochgeladenen Fotos analysiert. Allerdings liegt es oft meilenweit vom richtigen Alter entfernt. „Man arbeite noch an der Genauigkeit“, heißt es seitens Microsoft.
Wahrscheinlich liegen dort alle samt auf den Schreibtischen und lachen sich gemeinsam halb tot, wenn alle freiwillig ihre Fotos hochladen, die sie dann wahrscheinlich schön verarbeiten.
Userdaten sind natürlich nur interessant und auch gut zu verkaufen, wenn man genug Daten gesammelt hat. Deswegen darf man gerne neben dem Alter auch sein Geschlecht angeben. Damit auch nichts verloren geht, können fleißige Hashtagger unter #howoldrobot“ direkt zum Foto auch seinen Twitter- oder Instagram-Account mit angeben.
Bereits voll mit diversen Bildern von privaten Probanten, als auch von Prominenten, die mehr oder weniger unfreiwillig Opfer von Fans wurden, die deren Bild zum Analysieren hochgeladen haben, müsste die Datenbank inzwischen schon sein. Microsofts Plan geht also völlig auf, weil sich zwar alle über Datenschutz aufregen, aber völlig hirnlos ihre privaten Fotos freigeben.
Ach es kann so einfach sein, sich gläsern zu machen.
Was müsst ihr tun um euch auch gläsernd zu machen?
Ganz einfach: Öffnet How-Old.net und ladet ein Bild von euch hoch. Natürlich werdet ihr vorher gefragt, ob how-old.net auf eure Bilder zugreifen darf, man kann ja mal fragen. Offiziell heißt es, dass Microsoft die Bilder nach einiger Zeit wieder vom Server löscht. (Wer es glaubt, kommt aber trotzdem in den Himmel.) Im Kleingedruckten steht allerdings auch, dass man sich das Recht vorbehalte, die hochgeladenen Bilder zu Werbezwecken zu benutzen. Ups, wie blöd, jetzt ist die Katze aus dem Sack. Es könnte also sein, dass ihr euer, eventuell um Jahre verschätztes Bild bald online in einer Microsoft-Werbecampagne wieder findet (oder auf der nächsten Hämorriden-Salben-Verpackung).
Hier der Auszug aus den Nutzungsbedingungen:
(http://azure.microsoft.com/en-us/support/legal/website-terms-of-use/)
However, by posting, uploading, inputting, providing, or submitting your Submission, you are granting Microsoft, its affiliated companies, and necessary sublicensees permission to use your Submission in connection with the operation of their Internet businesses (including, without limitation, all Microsoft services), including, without limitation, the license rights to: copy, distribute, transmit, publicly display, publicly perform, reproduce, edit, translate, and reformat your Submission; to publish your name in connection with your Submission; and to sublicense such rights to any supplier of the Website Services.
Der Andrang auf die Seite wird immer größer und die Menschen machen sich leider überhaupt keine Gedanken darüber, was mit ihren Fotos eigentlich passiert, die sie bereitwillig zum Spaß auf eine fremde Seite hochladen.
Was steckt hinter How-Old.net?
Letzten Donnerstag wurde das neue Programm aus dem Hause Microsoft erst vorgestellt. Hintergrund ist die neue entwickelte Gesichtserkennung. Die Programmierer Thompson und Balasubramanian haben zunächst mit einigen wenigen Bildern gerechnet. Bereits nach kurzer Zeit waren es allerdings bereits mehr als zehntausend Bilder. Da die Ungenauigkeit der Schätzungen bekannt ist, entschuldigt man sich bereits im Vorfeld über eventuelle Fehleinschätzungen. So wurden Persönlichkeiten wie Altkanzler Schmidt (96) auf junge 77 geschätzt. Jedimeister Yoda (900) auf 83 und so weiter.
Microsoft hält uns extrem zum Narren und kann sich dabei auf die Dummheit Naivität der Leute verlassen.
Mit einer Vielzahl an Neuheiten eröffnete BMW im Januar das Autojahr 2015.
Das Ganze fand auf der North American International Auto Show in Detroit statt – kurz: NAIAS.
BMW wäre wohl nicht dort, wo sie heute sind, würden sie nur ein einziges Modell vorstellen. Im Gegenteil! Den neuen BMW 6er präsentieren die Bayerischen Motorenwerke gleich in mehreren Varianten – dem BMW 6er Coupé, dem 6er Cabrio und dem 6er Grand Coupé. Hier sollte für jeden Autoliebhaber ein passendes Modell dabei sein. Und wem die Standardmotorisierungen nicht reichen, der kann problemlos auf die M-Variante ausweichen und sich somit für eine Rakete im Tiefflug á la M-Power entscheiden.
Ohne Zweifel war die Präsentation der neuen 6er-Reihe eines der Highlights auf dem BMW Stand der diesjährigen NAIAS. BMW selbst gibt die neue Reihe der Oberklasse als eine „Kombination aus faszinierender Sportlichkeit, souveränem Fahrkomfort und luxuriösem Innenraumambiente“ an. Und damit dürfte der Automobilkonzern durchaus Recht haben, wie sich gleich herausstellen wird.
BMW gilt seit Jahrzehnten als einer der Premiumhersteller unter den Automobilkonzernen und mit einem jährlichen Ausstoß von über Zweimillionen Fahrzeugen wird das wohl auch so bleiben. Wir können wohl davon ausgehen, dass der neue 6er ebenfalls in Dauerproduktion vom Band laufen wird.
Doch genug von grauer Theorie – wir wollen Daten und Bilder sehen, denn von Statistiken bekommen wir in diesem Fall sicherlich keine schlaflosen Nächte oder schweißnasse Hände!
Ein kleines Schmankerl vorab: Alle Modellvarianten kommen serienmäßig mit einem 8-Gang Steptronic Sport Getriebe daher und das alleine verspricht schon eine Menge Spaß. Wer dem Ganzen die Krone aufsetzen will, der entscheidet sich direkt für den intelligenten Allradantrieb BMW x-Drive und geht auch bei schlechtem Wetter auf Nummer sicher.
Der neue BMW 6er steht für eine nachahmungswürdige Effizienz bei allen Motoren, sowie eine souveräne Kraftentfaltung bei gleichzeitig hoher Laufkultur. Zur Verfügung stehen sowohl die Variante des Reihensechszylinder als Diesel, als auch eine V8 Benzinmotorvariante. Das stärkste Modell des BMW 6er leistet mit seinem V8 TwinPower-Turbo satte 450 PS bei gerade einmal 9,1L Verbrauch. Sein kleinerer Bruder schafft mit einem Reihensechszylinder-Benzinmotor immerhin stattliche 320 PS. Sein „Leistungsdefizit“ macht dieser mit einem deutlich geringeren Verbraucht von 7,4-7,9L auf 100km wieder wett. Wem dieser Verbrauch noch zu hoch ist, der entscheidet sich am Besten für die Dieselvariante mit 313 PS und einem Verbrauch deutlich unterhalb der 6L-Grenze. Selbstredend ist die Tatsache, dass natürlich alle Modellvarianten die Abgasnorm EU6 erfüllen.
Mit gänzlich anderen Zahlen kommen die BMW 6er-Schöpfungen aus dem Hause der BMW M GmbH daher. Leistung im Überfluss bei gleichzeitig reduziertem Verbrauch gegenüber den Vorgängern. Doch machen wir uns nichts vor – ein BMW M-Modell will auch dementsprechend gefahren werden und da wird der Verbrauch auch mal schnell zur Nebensache. Neben einer deutlich höheren Motorleistung, punkten die 6er aus dem Hause M mit einer deutlich besseren Serienausstattung. Mit an Board sind neben LED-Scheinwerfern und Park Distance Control auch das technisch moderne Interieur mit Central Information Display.
Die BMW M GmbH schickt die neuen 6er mit einem 4,4L-V8-Twin-Turbomotor vom Band – bereit sich mit nahezu jedem Gegner auf unseren Straßen anzulegen, denn das High-tech-Aggregat leistet unwiderstehliche 560PS und hat damit so viel Leistung wie der neue Porsche 911 Turbo S.
Preislich startet der kleinste 6er, der 640i, bei 79,500.-€. Je nach Modell steigt dieser Preis bis auf 102,700.-€ an (BMW 650i x-Drive Cabrio). Die BMW M6 Coupé, Cabrio und Grand Coupé pendeln zwischen 126.600.-€ und 134.000.-€.
Bekannte gibt es genug. Bei Facebook bekommt man täglich fast ohne Nachfrage welche dazu. Richtige Freunde sind selten. Freunde sind ein Geschenk. Sie halten wie Pech und Schwefel zusammen, verbringen manche Nacht gemeinsam im Rausch, reparieren Autos, teilen Liebeskummer, haben Meinungsverschiedenheiten und gehen sich auch mal auf die Nerven.
Wenn es Zeit wird, Tschüss zu sagen
Nicht jede Freundschaft hält lebenslang. Beziehungen sind Änderungen unterworfen. Manche sind vorübergehend oder intensivieren das Miteinander, andere sind ungünstig und laufen eindeutig in die falsche Richtung.
Zehn Anzeichen, dass du deine Freundschaft beenden solltest:
1. Neid trifft auf Missgunst
Egal, was dir gelingt, worüber du dich freust, dass Einzige, was dein Freund dir entgegenbringt, ist Neid. Anstatt dich zu bestärken, sich gemeinsam mit dir zu freuen, erntest du nur Missgunst, Ablehnung oder leere Worte.
2. Immer eins auf den Deckel
Dein Freund hält dich klein. Anstatt dich anzuspornen, macht er genau das Gegenteil. Er haut dir eins auf den Deckel, macht sich lustig über dich, behandelt dich wie ein Kleinkind und gibt dir ein schlechtes Gefühl.
3. Du gibst – er nimmt
Du bist immer für ihn da, wenn er dich braucht, bietest ihm deine Hilfe an, schleppst seine Umzugskartons und hast nachts noch Sprechstunde für seinen Liebeskummer. Wenn du seine Unterstützung brauchst, ist sein Telefon defekt, sein Handy ist verloren gegangen oder er macht Überstunden auf der nächsten Party – ohne dich.
4. Ohne ihn magst du dich
Du findest dich völlig okay wie du bist. Dieses Gefühl bleibt so lange erhalten bis du auf ihn triffst. Er ist besser als du, erfolgreicher, attraktiver, ein Frauenheld und du bist nichts außer sein Begleiter, damit er im Vergleich zu dir noch besser ankommt.
5. Er hat zuviel Fantasie
Seine Fantasie ist phänomenal entwickelt und entbehrt jeder Realität. Wann immer er dich hängen lässt, hat er die passende Ausrede parat, sein Vergehen zu erklären. Allerdings sind seine Geschichten immer erlogen.
6. Verständnis? Fehlanzeige!
Ihr sprecht nicht die gleiche Sprache. Egal, was du ihm erzählst, er hört nur die Hälfte und die versteht er nicht. Er gibt dir Ratschläge und es sind die gleichen, die du selbst erwähnt hast. Mit seinen Gedanken ist er sonst wo – aber nie bei dir.
7. Notnagel
Wenn keiner für ihn Zeit hat, bist du an der Reihe. Gehst du mit ihm aus, zeigt er dir, dass sein Freundeskreis noch weitaus größer ist als du vermutest. Dich vergisst er dann, lässt dich stehen und beachtet dich nicht mehr.
8. Ich steh im Regen
und warte auf dich. Verabredungen hält er nicht ein. Er kommt grundlos eine Stunde später oder auch gar nicht. Ob du in der Kälte stehst, alleine vor einem Bier sitzt, Karten für ein Konzert besorgt hast: es gibt immer Dinge, die ihm wichtiger sind als du.
9. Kein Schwein ruft dich an
Weder er noch andere. Gemeinsame Freunde hat er längst auf seiner Seite. Alle wissen, was bei dir falsch läuft – von ihm.
Hallo Tom, vielen Dank für deine kostbare Zeit. Wie bist du eigentlich zur Fotografie gekommen? Hast du das von der Pike auf gelernt?
Ich habe vor einigen Jahren bei einer Zeitung als Redakteur und Fotograf gearbeitet. Schon früh habe ich mich auf die Konzert- und die anspruchsvolle Fine-Art-Fotografie konzentriert. Letzt-lich bin ich jedoch Autodidakt. Meiner Meinung nach kommt das Wort Kunst von „Können“ und nicht von „gelernt“.
Tom, du hast schon die Rolling Stones, Frank Zappa, Robbie Williams und unzählige andere Stars im Bereich Rock und Pop vor der Linse gehabt. Heute arbeitest du vorwiegend im Fine-Art-Metier. Wie kam der Wandel?
Zufall. Ein Bekannter ist Aktfotograf und wollte mal ganz vorne sein beim Konzert im Olympiastadion, mich hat sein Genre gereizt. Unser Deal war dann ein Rollentausch. Und Konzerte mach’ ich immer noch. So stehe ich beispielsweise am 8. Mai bei AC/DC wieder hautnah vor der Bühne!
Sind das nicht sehr unterschiedliche fotografische Welten, AC/DC und Akt?
Garantiert! Im Fotograben muss alles ganz schnell gehen. “1st 3 songs only“ heißt die Devise. Außerdem bist du als Fotograf passiv, du musst auf Künstler, Licht, Ordner, Bühnenaufbau reagieren. Der richtige Blick, das Einschätzen der Situationen, das Wissen um die Besonderheiten des Künstlers, um Stimmung und Action aufzunehmen. Das ist hierbei die Herausforderung.
In der Aktfotografie liegt das Gros des Ergebnisses in meiner Hand. Ich inszeniere das gesamte Foto und bin für die Location, das Modelcasting, die Requisite, die Bildauswahl, jede einzelne Auslösung und die Atmosphäre am Set verantwortlich. Fühlt sich das Model unwohl, kann ich sofort einpacken. Schlechte Laune siehst du auf jedem Foto.
Und welche Rolle spielt dann das Model?
Ein gutes Model ist wichtig. Gutes Mo-deln ist eine Kunst. Ein „bisschen gut aussehen“ tun viele Mädels. Auch Haut zu zeigen ist heute kaum noch das Problem. Ein gutes Model muss in meinen Augen jedoch mehr bieten: Sie muss eine abwechslungsreiche Mimik und Körpersprache besitzen, experimentierfreudig, belastbar und zuverlässig sein. Und nicht klassisch blond, denn Aktfotografie ist etwas Intimes, Feinfühliges. Wenn ich mehrere Stunden ein Vakuum oder einen Aschenbecher ablichten muss, wird’s bestimmt kein Megashot!
Ich habe mehrere hundert Shootings hinter mir – ein Hammershooting mit einem superklasse 1-A-Model, das mich voll begeistert, gibt es selten. Ganz, ganz wenige Models hatte ich mehrmals am Set. Es ist schon etwas Besonderes, wenn ich ein Mädel ein zweites oder drittes Mal vor die Kamera bitte. Leider kann ich nur rund ein Dutzend uneingeschränkt empfehlen. Und richtig persönlich schwach werden würde ich bei kaum einem Mädchen. Ich bin ein sehr visuell geprägter Mensch – trotzdem ist Aussehen nicht alles für mich.
Seltenheitswert: Tom Rider vor der Kamera mit Model Nadine-Yvonne Fotograf: Bernd Passauer
Ernst Prost, der Chef von Liqui Moly, hat dich als einen „Besessenen hinter der Kamera“ bezeichnet. Wie kam es dazu?
Ich habe 2010 den renommierten Liqui-Moly-Kalender in seinem privaten Schloss fotografiert – zum Höhenpunkt der Fußball-WM in Südafrika. Zwölf Models, 14 Stunden an zehn Tagen, Public Viewing draußen – das alles hat Tom Rider nicht gestört. Für mich gab’s nur ein Shooting-Dauer-Feuerwerk. Das war sicher eines meiner fotografischen Highlights. „Für ein gutes Foto tut er alles“, sagt meine Frau über mich. Zumindest fahre ich 400 km für drei gute Bob-Dylan-Pics, shoote nachts in einem Weltkulturerbe oder 500 Meter unter Tage bei Kühlschranktemperaturen.
Hinter der Kamera werde ich ein wenig zum Tier und bin kaum zu stoppen. Wenn ich ein gutes Model vor der Kamera habe, gehen mir die Ideen nicht aus.
Was macht deiner Meinung nach ein gutes und interssantes Foto aus?
Ob meine Fotos gut sind, liegt im Auge des Betrachters. Ein Bild soll Stimmungen transportieren, Raum für Fantasie lassen und das Beste aus dem Model herausholen. Ein erotisches Kribbeln sollte bei meinen Aktfotos natürlich auch spürbar sein. Jedoch immer mit Niveau und nicht billig. Jeder Körper hat Licht- und Schattenseiten. Das gilt es herauszuarbeiten. Ich versuche immer eine tolle, außergewöhnliche Location für mein Model zu erschließen, die sich vom Normalen abhebt. Jede Frau fühlt sich doch geschmeichelt, wenn sie in einem Schloss abgelichtet wird und nicht auf einem Schrottplatz. Ein tolles Mädchen verlangt meines Erachtens auch nach einem spannenden Ambiente: Sei es Galerie, Museum oder Gourmet-Lokal, alles mit einem Hauch Luxus.
Klingt seltsam, aber für mich ist es mittlerweile schwieriger, eine tolle Location als ein tolles Model zu finden. Bei deinen zahlreichen Shootings mit so vielen nackten Frauen: Hattest du schon Momente, in denen du peinlich berührt warst?
Ich bin zuweilen erstaunt, wie cool manche Mädchen sind. Da können Handwerker durchs Set laufen oder Eishockeymannschaften johlen, das stört die nicht im Geringsten. Manche fühlen sich sogar deshalb motiviert. Auch wenn mir das die wenigsten abnehmen: Ein Shooting ist für mich Anspannung, Stress und körperliche Arbeit. Ich bin acht Stunden nonstop in Bewegung und stehe unter Strom. Wenn das Model und ich am Folgetag keinen Muskelkater spüren, dann haben wir nicht unser Maximum gegeben. Von Erotik und knisternder Atmosphäre am Set, wie allgemein vermutet, ist da wenig zu merken. Von mir wird erwartet, dass ich erstklassige Fotos mache: Vom Model, vom Kunden und natürlich von mir selbst. Klar gibt es schlimmeres Arbeiten als ein Akt-Fotoshooting, und etwas Kribbeln ist bestimmt dabei. Aber richtig happy und entspannt bin ich erst nach Sichtung meiner Pics am Rechner.
Bei deinen Jobs bist du umgeben von leicht bekleideten hübschen Frauen. Kam da schon einmal ein unmoralisches Angebot von einem Model?
Ja ein Angebot, aber nicht mehr. Meine Frau würde sich wahrscheinlich freuen, wenn ich eher Blumen, Loks oder Elefanten schießen würde. Aber sie vertraut mir. Mein Motto lautet: „Don’t touch the model“. Ich glaube, dass statistisch wahrscheinlich mehr Lehrer fremdgehen, als Aktfotografen. Da machen sich die meisten einfach eine falsche Vorstellung. Ich vermute, das sind eher heimliche Fantasien von Männern, die nicht fotografieren. Apropos Loks und Elefanten: Akt ist bestimmt das umstrittenste Foto-Genre, das man sich aussuchen kann.
Spürst du das in deiner täglichen Arbeit?
Ja, immer dann, wenn ich Locations anfrage. In unserer Gesellschaft herrscht eine große Doppelmoral. Im TV gibt’s Blut, Mord und Totschlag, in Museen erfreut man sich an Statuen und Gemälden als Kunst, no problem. Wer aber Personen im 21. Jahrhundert nackt fotografiert, wird kritisch beäugt. Klar ist die Gefahr groß, in der Schmuddelecke zu landen. Es gibt leider zu viele Knipser, denen es nur um das eine geht. Die anspruchsvolle Aktfotografie ist daher eine ständige Gratwanderung zwischen Kunst und Porno! Fotografierst du auch Privatpersonen?
Es kommt immer wieder einmal vor, dass eine Frau ihren Partner mit ungewöhnlichen Fotos überraschen möchte, oder dass der Ehemann mich beauftragt, Bilder seiner Angetrauten zu machen. Nur nackte Männer fotografiere ich generell nicht – obwohl ich auch da regelmäßig Angebote bekomme. „Herren der Schöpfung“ kommen bei mir nur als Deko-Element mit aufs Bild. Erotische Frauenfotos machen mir einfach mehr Spaß …
Nach so vielen Jahren Akt-Fotografie, kannst du da Trends erkennen?
Vor 15 Jahren gab es zumindest einen kleinen Skandal im Umfeld oder in der Presse, wenn sich ein Mädel nackig machte. Und vom Playboy gab es dafür angemessenes Honorar. Quasi Schmerzensgeld für den gesellschaftlichen Aufschrei. Heute dagegen ist Textilfreiheit kaum noch etwas Besonderes. Die Online-Omnipräsenz von Nacktheit und der allgegenwärtige „FB-Exhibitionismus“ lassen Preise und Niveau verfallen. Mädels machen Selfies, nennen sich dann Top-Model und werden in Pseudo-Casting-Shows a la GNTM verheizt. Außerdem wird immer mehr optisch getunt.
Was verstehst du denn in diesem Zusammenhang unter „optisch getunt?”
Jedes Foto ist auch ein wenig Betrug am Betrachter, schon seit den Anfängen in der Dunkelkammer. Was niemand auf dem Foto sieht: Kein Model steht und biegt sich so im Alltag, ein Fotograf verrenkt sich für gewagte Einstellungen, um ein super Pic zu zaubern.
Auch gibt es kaum noch ein Mädchen, das „original natur“ ist. Ein Model ohne Implantate, Piercings, Tattoos, Extension, künstlichen Nägel, Zähne, Wimpern, und vielleicht ein paar Härchen im Schritt ist rar, wie die Stecknadel im Heuhaufen. Wenn sie dann auch noch Ausstrahlung, Weiblichkeit, Reife und Rasse hat … Diese Mädchen mögen sich bitte sofort bei mir melden! info@tomrider.eu
Gleichzeitig gehört Beautyretusche zum selbstverständlichen Fotografen-Handwerk. Und die Arbeit einer guten Visagistin ist auch nicht zu unterschätzen. Für die Optik und die Wohlfühlstimmung … Du fotografierst seit über 20 Jahren und hast schon unzählige Frauen vor deiner Kamera gehabt. Was macht für dich ein perfektes Shooting aus?
Perfekt gibt es für mich nie. Nach jedem Shot finde ich immer etwas, das ich im Nachhinein hätte besser machen können. Wichtig ist für mich, dass Fotograf und Model sich gemeinsam für das Triple-A Foto aufopfern, am fotografischen Ergebnis interessiert sind und nicht an der Kohle. Diesen Unterschied sieht man. Da muss die Chemie zwischen dem Model und mir stimmen. Ein Bild soll den Fotografen, das Model und den Betrachter begeistern und ein stilles „Wow“ hervorrufen.
Wenn dann Ajouré anruft, dann bin ich auf dem richtigen Weg!
Wer jetzt auf den Geschmack an deinen Arbeiten gekommen ist: Was empfiehlst du diesen Lesern?
Einfach auf meiner Seite www.tomrider.eu vorbeischauen. Auch gibt es von mir diverse Women- und Girls-Kalender im Handel. Wer selbst fotografiert, den interessieren vielleicht meine Akt-Workshops, die ich zwei Mal jährlich anbiete.