Ajoure Blog Seite 234

Revolution! Smartphones kabellos aufladen

Technovator-XE: Der Router, der dein iPhone kabellos bis zu einer Distanz von fünf Metern auflädt

Kabellos Smartphones aufladen? Die Idee, auf eine Lösung zu kommen, welche dem Problem des schnellen Entladens von Smartphones unterwegs ohne Kabel entgegentritt, ist nicht revolutionär – die effektive, alltagserleichternde Umsetzung ist es aber schon. Auch du möchtest bestimmt ohne Kabel das Handy aufladen, um unterwegs nicht auf die Smartphone-Funktionen zu verzichten.

Bahnbrechend bis heute sind deshalb Teslas physikalische Erkenntnisse, die er vor mehr als 100 Jahren – vor 1894 – im langjährigen Forschungsprozess gewann. Im Bereich der elektromagnetischen Energietechnik zeigte er in zahlreichen Experimenten auf, wie Strom als induzierte, elektromagnetische Spannung – in Form kabelloser Ladungen – per Drehspule durch die Luft übertragen werden kann. Diese Erkenntnisse, auf denen weitestgehend die heutige Elektrotechnik beruht, gehören in den weiterführenden Schulen zum heutigen physikalischen Grundlagenwissen.

Nikola Teslas Erkenntnisse – weiterentwickelt, um den hohen Energiebedarf unserer Smartphones zu stillen. Das polnische Start-Up-Unternehmen „Technovator“ hat jene Forschungsarbeiten über das Fortschreiten elektromagnetischer Wellen, im gesundheitsverträglichen Kleinstwellenbereich, weiter verfeinert und mit dem „XE“-Router einen funktionierenden Prototypen im Forschungs- und Entwicklungslabor angefertigt. Ivan Chuba, der Chief-Executive-Officer (CEO) von Technovator, hat im Team mit acht Wissenschaftlern aus Polen und der Ukraine auf der Grundlage von Teslas Arbeiten einen erfolgreichen Prototyp kreiert.

Nach Angaben von Technovator lassen sich die Smartphone-Akkus mit dieser Technologie kabellos innerhalb eines Radius bis zu fünf Metern Entfernung aufladen. Je näher sich das Smartphone am Router mit Ladefunktion befindet, desto schneller erfolgt der Lade-vorgang. Umgekehrt empfängt der Smartphone-Akkumulator mit zunehmender Entfernung weniger Ladung, da durch die Moleküle in der Luft die elektromagnetischen Wellen schwächer werden.
 

Technovator XE

 

Die Vorzüge des Technovator-XE-Routers und die praktischen Zukunftsaussichten zum Laden von Smartphones

Laut Angaben der Entwickler könne ein Smartphone bei einer Entfernung von bis zu drei Metern bereits innerhalb von vier Stunden den vollen Ladestand erreichen. Im Vergleich zu den Technologien mit „Quick-Charge“, die innerhalb von 30 Minuten (Quick Charge 3.0) das Handy voll aufladen, scheint dies durch die Luft erheblich länger zu dauern. Aber der Vorteil liegt eben in der Unabhängigkeit vom Kabel, der zunehmenden Flexibilität und in der Vision, künftig in allen öffentlichen und privaten Einrichtungen automatisch sein Smartphone beiläufig und unbemerkt durch die Hosentasche aufzuladen, ohne an einen festen Ort lange verweilen zu müssen.

Der Router zum induktiven Laden sendet über elektromagnetische Felder Frequenzen aus, ähnlich wie bei der mobilen Datenverbindung, bei Radio Receivern oder per Wi-Fi-Funktechnologien. Die elektrische Energie empfängt das Handy im gleichen Frequenzbereich liegend über die Transmitterspulen.

Beispielsweise bietet sich der Einsatz des Technovator-XE-Routers in Büros an, wo die Mitarbeiter laufend auf ein aufgeladenes Smartphone angewiesen sind, um Aufträge zu bearbeiten und mit Kunden zu kommunizieren.
 

Technovator XE Router

 

Induktives Handy-Laden mit dem iPhone 6

Die bald erscheinenden Technovator-XEs werden mit einem entsprechenden Reciever-Case zum induktiven Aufladen ausgestattet. Neben der Ladestation gehört die „XE App“ zum Gesamtpaket. Dort kannst du erkennen, wie hoch der Akkustand deines Handys ist, sowie Ladezyklen und Ladezeiten individuell einstellen. Die Spule, die im Lade-Case des Rou-ters eingebaut ist, besitzt eine Breite von 0,3 Zentimetern. Die Entwickler von Technovator geben an, diese in Zukunft unmittelbar im Smartphone einbauen zu wollen, um Ladeleistung und Reichweite zu erhöhen. Die Entwickler von Technovator vertreten die Auffassung, dass Strom und elektromagnetische Ladungen durch die Luft keine Gefahren für Mensch, Tier und umliegende Technik darstellen, da der Frequenzbereich besonders niedrig sei. Das induktive Laden dürfte beim Smartphone der Zukunft zum Standard gehören, nur die Einigung auf einen einheitlichen Standard innerhalb aller Handy-Anbieter und Smartphone-Modelle scheint aus Verbrauchersicht schwierig zu werden. Die kooperative Zusammenarbeit zwischen Energie-Entwicklern und Smartphone-Herstellern ist unerlässlich, um den Kunden technischen Mehrwert zu bieten.
 

Konkurrenten im Forschungsbereich des kabellosen Ladens

Neben Technovator, die sich primär auf das induktive Handyladen spezialisiert haben, ist das Unternehmen „uBeam“ zu nennen, das im Bereich der kabellosen Energie-Übertragung forscht und Technologien weiterentwickelt. Dieses strebt als Ziel eine kabellose Welt an, in der Geräte wie Smartphones, Tablets, PCs oder Fernseher, die Energie wireless im selben Frequenzbereich empfangen. So arbeitet beispielsweise eine Forschungsgruppe der Universität Cornell an der kabellosen Energieübertragung per Wi-Fi-Funkschnittstelle.
 

Technovator XE App

 

Fazit

Mit dem Smartphone iPhone 6 kannst du in Kürze zusammen mit dem Technovator-XE-Router im Radius von fünf Metern dein Handy kabellos aufladen. Die Technologie erlaubt bislang keine weiteren Distanzen, da die Ladungen durch die Luft mit zunehmender Distanz schwächer werden. Zusammen mit der App kannst du dich um das Energie-Management deines Smartphones kümmern.

Ob eines Tages Sendemasten errichtet werden, die alle Handys im größeren Umkreis von 5 oder 10 Kilometern unbemerkt aufladen können, bleibt abzuwarten. Dazu muss die Technologie tiefgreifend weiterentwickelt werden, um solch große Distanzen ohne Energieverlust zu überbrücken. Das Problem der Batterie-Langlebigkeit von Smartphones würde so teilweise gelöst werden können.

Um eine flächendeckende Energieversorgung ohne Kabel für alle mobilen Geräte sicherzustellen, müssen die Energie-Unternehmen weiter intensiv forschen und experimentieren – ganz im Sinne Teslas.

 

Fotos: Technovator XE PR

Dandy vs. Black – Welcher Styling-Typ bist du?

Dandy-Style:

Der Dandy-Style zeichnet sich durch seine klassische Eleganz und seinen Charme aus. Gut sitzende Mäntel, Anzüge, Westen, Hüte, Hosenträger, Krawatten und elegante Schuhe sind ein absolutes Muss für diesen Stil, der darüberhinaus auch so viel mehr als nur das ist – nämlich ein Lebensgefühl und eine Hommage an längst vergangene Zeiten.

Advents Look Tag 2
 

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Black is beautiful:

Schwarz ist der Farb-Klassiker schlechthin! Denn in Schwarz ist man immer gut gekleidet – egal zu welchem Anlass. Keine Farbe ist zeitloser und eleganter, schlicht und doch kraftvoll zugleich. Wenn du dich also am liebsten in Schwarz hüllst, bist du modisch immer auf der sicheren Seite.

Adventslook Tag 4

 

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Fotos: Zalando

The Revenant – Der Rückkehrer – Filmkritik & Trailer

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Zu Beginn des 19. Jahrhunderts, als Amerika noch weitgehend unberührt von der europäischen Welt ist, ziehen der Trapper Hugh Glass (Leonardo DiCaprio) und sein Sohn Hawk (Forrest Goodluck), als Mitglieder einer Expedition, durch das weite Land.

Als sie nach einem Indianerangriff viele Männer verlieren und in den Norden fliehen, gerät Glass, während einer Erkundungstour, an einen Grizzly, der ihn so brutal zurichtet, dass kaum Hoffnung besteht ihn zu retten. Und so lässt ihn der Leiter der Expedition, Andrew Henry (Domnhall Gleeson), schweren Herzens zum sterben zurück. Um ein ordentliches Begräbnis zu gewährleisten, stellt er, neben Hughs Sohn Hawk und dem jungen Jim Bridger (Will Poulter), der sich freiwillig meldet, den knurrigen Fitzgerald (Tom Hardy) ab. Doch dieser hat eigene Pläne und denkt nicht daran zu warten bis Glass das Zeitliche segnet.

Die Leiden des DiCaprio

Was kann man einem Schauspieler alles abverlangen? Diese Frage muss einem nach diesem Film unweigerlich im Kopf schwirren. Wenn es einen Oscar für „Leiden in einem Film“ gäbe, DiCaprio würde haushoch gewinnen. Was der Schauspieler in diesem unglaublich stark inszenierten und wunderschön bebilderten Werk abliefert, ist absolut oscarverdächtig. Und so verwundert es auch nicht, dass seine Mitstreiter deutlich hinter ihm zurück stecken müssen. Denn wenn ein DiCaprio sich quälen darf, dann macht er das offensichtlich nach allen Regeln der Kunst.

Aber auch wenn Leonardo DiCaprio der Dreh- und Angelpunkt des Films und die meiste Zeit sehr präsent ist, ab und zu gelingt es seinen Schauspielkollegen dann doch sich, durch ebenfalls starkes Spiel, bemerkbar zu machen. So hat Will Poulter, der einen unerfahrenen jungen Kerl spielt, einige kurze aber dafür umso stärkere Szenen, während Domnhall Gleeson und Tom Hardy vor allem zu Beginn und gegen Ende des Films zeigen können zu was für Leistungen sie fähig sind.

Neben den Darstellern muss in erster Linie die Bildgewalt und großartige Kameraarbeit betont werden. Die extreme Nähe zu den Darstellern und zugleich die unglaubliche Weite der Landschaft so gekonnt einzufangen, dabei immer viel zu zeigen und dennoch direkt am Geschehen zu sein, ist ganz großes Kino. Denn während sich die Musik die meiste Zeit (sehr passend) dezent im Hintergrund hält, aber dennoch immer wieder Akzente setzen kann die aufhören lassen, ist man, dank der Kameraarbeit, immer mittendrin im Geschehen.

Lediglich zwei Dinge könnten dem Zuschauer störend auffallen, zum einen gibt es ein paar traumartige Sequenzen, die sich nicht immer ganz passend in die brutale Geschichte einfügen wollen, zum anderen könnte dem ein oder anderen Kinobesucher die Dauerquälerei der Hauptfigur im Verlauf der Geschichte schlicht und einfach zuviel werden.

Das Iñárritu Phänomen

Einmal mehr hat Alejandro G. Iñárritu es geschafft einen Film entstehen zu lassen, der durch seine Machart beeindruckt. Mit „The Revenant – Der Rückkehrer“ zaubert er einen grausamen Rache-Western, den sich zart besaitete Menschen vielleicht nicht unbedingt ansehen sollten. Wer starke brutale Bilder und eine harte Geschichte ab kann, der sollte den Film unbedingt im Kino sehen.

The Revenant Kinoposter
Kinostart: 6. Januar 2016

 

Fotos © 2015 Twentieth Century Fox

So verbrennst du ganz automatisch Fett

Abnehmen muss nicht kompliziert sein, sondern kann einfach in den Alltag eingebunden werden, wenn man nur weiß wie. Der Schlüssel zum Erfolg ist ein aktiver Stoffwechsel, denn dieser sorgt dafür, dass alle aufgenommenen Nährstoffe zu Energie verarbeitet werden. Wenn du es also schaffst deinen Stoffwechsel zu beschleunigen, dann purzeln die Pfunde fast von alleine. Deshalb musst du dafür sorgen, dass dein Stoffwechsel auf Hochtouren läuft, damit du Kalorien ganz einfach und effizient verbrennst.

 

Nach dem Aufstehen

Bereits beim Start in den Tag kannst du die Grundlage zum erfolgreichen Abnehmen schaffen. Zu diesem Zweck stellst Du im Idealfall ein Frühstück zusammen, das hauptsächlich aus Eiweißen und gesunden Fetten besteht. Dass das Frühstück die wichtigste Mahlzeit des Tages ist, ist vielen Menschen bereits bekannt, aber wusstest du, dass sich dein Stoffwechsel um bis zu 70 Prozent beschleunigt, wenn du innerhalb der ersten Stunde nach dem Aufstehen isst? Auf einen solchen Effekt darfst du nicht verzichten, wenn du wirklich abneh-men möchtest.

Übrigens ist diese Aussage mittlerweile auch wissenschaftlich belegt. Forscher aus den USA haben herausgefunden, dass nur halb so viele Personen zur Gewichtszunahme neigen, die bereits am Morgen zwischen 22 und 55 Prozent ihres täglichen Kalorienbedarfs decken, als jene, bei denen es weniger als elf Prozent sind.

Abnehm-Turbo

Um den Stoffwechsel noch weiter anzuheizen, solltest du zu jedem Frühstück ein kaltes Glas Wasser trinken. Studien belegen, dass dies den Stoffwechsel eine halbe Stunde lang ankurbelt und zudem sorgst du dafür, dass dein Herz optimal arbeiten kann. Wenn es dir nämlich an Wasser mangelt, verdickt sich dein Blut und du fühlst dich schnell müde und energielos.
 

Auf dem Weg zur Uni, Schule oder Arbeit abnehmen

Für dich gehört der Kaffee auf dem Weg zur Arbeit einfach dazu, um leistungsfähiger zu sein? Prima, dann tust du bereits unbewusst etwas, um deinen Stoffwechsel zu beschleunigen. Die Erklärung ist einfach: Koffeinhaltige Getränke, wie eben Kaffee, sorgen dafür, dass dein Nervensystem stimuliert wird und somit deine Herzfrequenz gesteigert wird. Dies führt dazu, dass sich dein Stoffwechsel beschleunigt und du ganz automatisch Kalorien verbrennst. Wenn du bislang koffeinfreien Kaffee bevorzugt hast, dann solltest du das ändern, denn Studien haben gezeigt, dass der Stoffwechsel von Personen, die regelmäßig koffeinhaltige Getränke konsumieren um 16 Prozent schneller ist, als bei den Personen, die auf Koffein verzichten.

Abnehm-Turbo

Wenn du mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit, Uni oder Schule fährst, dann kannst du ganz nebenbei noch etwas tun, um schneller abzunehmen. Verzichte auf einen Sitzplatz und lege die Strecke stehend zurück, denn damit regst du die Bildung des Enzyms Lipase an, welches Körperfette aufspaltet.
 

Was Du während der Arbeit tun kannst

Wenn du ein vollwertiges Frühstück gegessen hast, ersparst du dir den Heißhunger während der Mittagspause. Statt also mit den Kollegen viel zu große und ungesunde Portionen zu verputzen, solltest du dir mehrere gesunde Snacks mitnehmen, die du über den Tag verteilt zu dir nimmst. Mit dieser Taktik trickst du deinen Körper aus, denn dieser ist darauf angelegt Energie zu speichern. Wenn du zu große Pausen zwischen den Mahlzeiten aufkommen lässt, geht dein Körper davon aus, dass er Energie speichern muss und fährt den Stoffwechsel herunter, was deinem Ziel abzunehmen natürlich nicht gut tut. Wenn du jedoch regelmäßig Energie zuführst, bleibt dein Stoffwechsel in Schwung und du verbrennst Kalorien, ganz ohne hungern zu müssen. Als Snacks eignen sich Obst oder Nüsse natürlich wesentlich besser als Süßigkeiten oder Fertiggerichte. Plane also am besten am Wochenende, welche Mahlzeiten du in der nächsten Woche mit zur Arbeit nimmst. So kommst du nicht in Versuchung von deinem Plan abzuweichen und ersparst dir zusätzlich Stress.

Abnehm-Turbo

Wenn du dieses Vorgehen noch weiter optimieren möchtest, dann füge je-der deiner Mahlzeiten Eiweiß hinzu. Dieses muss nämlich vergleichsweise aufwendig vom Körper verarbeitet werden, sodass deine Verdauung länger dauert und dein Stoffwechsel um bis zu 40 Prozent beschleunigt werden kann.
 

Beim Sport abnehmen

Eine sinnvolle Kombination aus Ausdauer- und Krafttraining kurbelt deinen Stoffwechsel optimal an und formt deinen Körper, deshalb solltest du regelmäßig Sport treiben, zum Beispiel im Fitnessstudio. Hier empfiehlt es sich die Intensität des Trainings zu variieren und zu diesem Zweck auf das Intervalltraining zurückzugreifen. Forscher der Universität Southwales in Australien haben herausgefunden, dass zum Beispiel Fahrradfahren im Intervalltraining dreimal mehr Kalorien verbraucht als das Fahren bei gleichbleibender Intensität. Besonders effektiv wird das Training, wenn du es schaffst deinen Puls immer wieder möglichst hoch ansteigen zu lassen, denn dann werden sogenannte Katecholamine ausgeschüttet, die die Fettverbrennung ankurbeln.

Abnehm-Turbo

Führe alle Übungen besonders langsam aus, wenn du den Effekt deines Workouts maximieren willst. Wenn du ein Gewicht beispielsweise innerhalb von drei Sekunden anhebst, statt in einem Ruck, kann dies deinen Stoffwechsel noch bis zu 72 Stunden lang positiv beeinflussen. Zudem fördert ein solches Trai-ning den Aufbau von Muskeln, die ihrerseits wieder vermehrt Fett verbrennen.
 

Beim Abendessen abnehmen

Beim Abendessen solltest du vor allem auf gesunde Fette setzen, denn diese machen nicht nur schneller satt, sondern führen auch dazu, dass deine Leptinwerte sinken und dies beschleunigt deinen Fettstoffwechsel. Iss also vor allem Lachs, Makrelen, Thunfisch und andere Speisen, die reich an Omega-3-Fettsäuren sind.

Abnehm-Turbo

Beim Fernsehen abnehmen? Ja, das geht! Bevorzuge Komödien oder Comedy-Serien, denn lachen ist nicht nur gesund, sondern verbrennt auch noch bis zu 40 Kalorien extra. So macht Abnehmen doch richtig Spaß!

 

Fotos: Jacob Ammentorp Lund, Frank Peters/iStock.com

Musik Spezial – Die Top Alben Neuerscheinungen

Wir sind immer auf der Suche für euch wenn es um das Thema Musik geht. Newcomer, die neusten Alben oder Songs die man einfach gehört haben muss, stehen für uns im Vordergrund.

Madeline Juno: Salvation

Jochen Distelmeyer: Songs from the Bottom Vol. 1

Maria Mena: Growing Pains

Kenay: Rot und Blau

Hildegard Knef: Für Hilde

Sia: This is Acting

 

Bilder: VLADGRIN/iStock.com; Amazon

Candice Bettison – Londons heißeste Versuchung aus Südafrika

Es ist circa 21 Uhr, als die Sonne in Ibiza langsam untergeht und die Partyszene allmählich zum Leben erwacht. Wir befinden uns auf einer Privatveranstaltung im Norden der Insel und unweit von uns sehen ich bereits Candice. Sie ist unschwer zu erkennen, denn sie polarisiert wie kaum eine Zweite. Lange blonde Haare, ein Körper übersäht mit Tattoos, gebräunt und grün-blau-graue Augen, die unter die Haut gehen. Noch ehe sich in uns ein Vorurteil breit machen könnte, kommen wir ins Gespräch. Als wir das nächste Mal auf die Uhr schauen, ist es mitten in der Nacht und wir stellen mal wieder fest, dass die spontanen Abende die besten sind.

Candice Bettison. Sie steht und lebt für ihre Jobs, für Lifestyle und das Londoner Club-Leben. Sie lacht, tanzt, feiert und ist in jeder Hinsicht einzigartig. Wir haben uns das humorvolle und herzliche Model geschnappt und ihr ein paar Fragen gestellt.

 

Candice Bettison

 

Candice, es gibt so viele gutaussehende Frauen auf dieser Welt. Was würdest du sagen, macht dich einzigartig und hebt dich von ihnen hervor?

Nun, wie bereits Coco Chanel sagte: „Um unersetzlich zu sein muss man anders sein.“ Ich bin eine sehr bescheidene Person. Du bekommst, was du siehst. Doch das Wichtigste ist, ich bin authentisch und real. Innere Schönheit vergeht niemals und das ist es, was für mich zählt.

Wir wissen ja, dass du ein Yoga-Fan bist und als Personal-Trainerin arbeitest. Du modelst für diverse Magazine und Veranstaltungen. Was machst du, neben den uns bekannten Jobs, noch in deinem Leben?

Es bleibt mir in meinem Leben nicht mehr viel Luft für andere Dinge. Mein Modeln und das Reisen nehmen die ganze Zeit in Anspruch. Das ist auch der Grund, weshalb ich nur noch mich trainiere und leider keine Personal-Trainings für andere anbieten kann.

 

Candice Bettison

 

Stell dir vor, du wärst in einem Club. Welche besondere Eigenschaft muss ein Mann mit sich bringen, um dort von dir wahrgenommen zu werden? Auf welche Art von Mann stehst du am meisten?

Augenkontakt und Vertrauen. Du musst mich zum Lachen bringen und solltest nicht schüchtern sein, dich für Sport interessieren, reisen lieben und das Abendteuer. Du solltest wissen, wie man eine Lady behandelt und wissen, mit meinem verrückten Leben umzugehen. (lacht)

Es soll Bilder von dir im bekannten Maxime Magazin geben. Was ändert sich für dich ab diesem Moment?

Nun, mein persönlicher Artikel wurde gerade auf Eis gelegt, da Maxim einen Imagewandel durchführt und der Inhalt stark gefiltert wird. Man war der Meinung, dass meine Bilder etwas zu gewagt sind. Allerdings werden wir in den nächsten drei bis vier Wochen neue Bilder shooten. Mit etwas Glück könnten diese im Februar/März publiziert werden. Da ich die Führungsebene von Maxime Mag SA kenne, hatte ich das Vergnügen, auf einigen wirklich großen Veranstaltungen für diese zu arbeiten. Das war eine große Ehre für mich.

Wenn wir dich anschauen, dann sehen wir eine lustige, sexy und heiße Blondine mit einem ganz besonderen Charisma, einem durchtrainierten Körper und einzigartigen Augen. Was musst du täglich tun, um dein Aussehen zu halten?

Jetzt lasst ihr mich erröten. Danke! Es ist anstrengend sicher zu stellen, dass du immer bereit für Fotos bist und einigermaßen vernünftig aussiehst. Allerdings mache ich mein ganzes Leben lang schon Sport und von daher ist Sport so etwas wie mein zweites Ich. Ich werde von einer Supplement Company gesponsored und das setzt voraus, dass ich immer top in Form bin. Ich teile mir die Zeit also zwischen Bikram Yoga und Fitnessstudio ein. Ich liebe Wake-Boarding und habe gerade zum ersten Mal auf dem Snowboard gestanden. Man könnte sagen, ich sei ein Adrenalin-Junkie. Und außerdem: Das Leben ist zu kurz um unsexy und spaßlos zu sein, stimmt‘s?
 

Candice Bettison

 

Du lebst in London, bist aber in Südafrika geboren. Was hat dich dazu verleitet nach England zu ziehen? Möchtest du eines Tages zurück oder hast du vor in London zu bleiben?

Ich würde mich selbst echt als Zigeunerin bezeichnen. Ich reise dorthin, wo immer mich die Arbeit hintreibt. Ich habe London als Basis gesehen und bin mittlerweile seit 11 Jahren hier. Aber ich möchte hier mit Sicherheit nicht für immer bleiben. Ich bin gespannt, wohin es mich eines Tages zieht.

Du hast so viele Tattoos auf deinem ganzen Körper und polarisierst dadurch natürlich extrem. Haben diese alle eine besondere Bedeutung für dich oder wonach suchst du deine Motive aus?

Meine ersten Tattoos bekam ich mit 19 Jahren. Es ist wie eine Reise durch mein Leben. Jede Zeit repräsentiert einen besonderen Abschnitt in meinem Leben mit ganz unterschiedlichen Bedeutungen. Aber: Jedes einzelne ist etwas Besonderes für mich!
 

Candice Bettison

 
Erzähl uns etwas über deine nahe Zukunft. Was möchtest du machen? Wo siehst du dich in fünf Jahren? Irgendwelche Wünsche oder Pläne?

Es war ein anstrengendes Jahr für mich. Ich reiste sehr viel. Durch sieben Länder und 51 Städte. Ich würde gerne darüber nachdenken, mich endlich irgendwo niederzulassen, mir etwas Ruhe zu gönnen, um darüber nachzudenken, was ich als nächstes machen möchte.

Dein Instagram-Account hat ungefähr 71.000 Follower. Wie wichtig ist das für dich und deine Jobs? Gibt es Momente, wo dir dieser Social-Media-Druck auf die Nerven geht?

Leider wird unser heutiges Leben von Social-Media-Kanälen bestimmt und in meinem Job bist du unwichtig, bis du eine gewisse Anzahl von Fans oder Followern hast. So traurig es auch klingen mag. Instagram ist daher sehr wichtig für mich und meinen Job. Auch wenn ich meine Fans sehr liebe ist es manchmal sehr anstrengend, diesen Account aktuell zu halten, neue Bilder zu posten, diesem und jenem für Kommentare zu danken. Dann sind da auch noch die Promotions für die Sponsoren. Ich bin für all das sehr dankbar und weiß es zu schätzen. Oft möchten Fans von mir ein Shout-Out und ich denke dann immer, dass es verrückt ist, was Social Media mit uns gemacht hat.

Wie wichtig ist dir deine Familie, deine Freunde und ein fester Freund? Hast du überhaupt Zeit für ein Privatleben oder eher nicht?

Meine Familie ist wie ein riesiger Fels für mich. Sie sind mir sehr wichtig. Es ist hart, so weit von ihnen entfernt zu sein und das ist auch der Grund, weshalb ich mich allmählich häuslich niederlassen möchte. Und hoffentlich kann ich dann meine eigene Familie gründen.

Als wir dich das erste Mal getroffen habe, dachten wir nicht, dass du so „normal“ bist. Die meisten anderen Männer um uns herum waren mehr oder weniger zu schüchtern, um mit dir ein Gespräch anzufangen, denn du kommst für manche Menschen eventuell eingebildet oder arrogant rüber. Wir wissen es besser, aber wie oft hast du mit solchen Vorurteilen zu kämpfen?

Die meisten Menschen, die ich treffe, fühlen sich durch mich verunsichert. Das ist auch der Grund, weshalb es so schwierig ist, mich mit jemandem zu verabreden. Es passiert mir also ständig. Ich sage immer: Beurteile ein Buch nicht anhand seines Covers. Ich werde von ihnen automatisch zu jemandem gemacht, der ich gar nicht bin. Ich bin die bodenständigste und realste Frau, die du jemals treffen wirst.

 

Candice Bettison

 

Würdest du dich als romantisch bezeichnen? Oder ist das eine Eigenschaft, die auf dich nicht zutrifft?

Ich bin absolut hoffnungslos romantisch. Ich verliebe mich zu schnell und gebe zu viel, weil ich einfach viel zu nett bin. Allerdings sollte man meine nette Art nicht mit Schwäche verwechseln, denn das wäre ein Fehler.

Du liebst es ja zu reisen. Welche sind deine fünf größten Wünsche, wenn es um Urlaubsziele geht?

Vorab: Ich will überall hinreisen! Also, zuerst möchte ich gerne schwimmenden Schweine in Exhuma sehen. Außerdem möchte ich Vegas sehen (ja, ich war tatsächlich noch nie dort), Bali, die Malediven und ich möchte gerne auf mein Snowboard in Aspen oder Kanada. Ich habe tatsächlich noch viele Ziele, die ich gerne sehen möchte.

Dan Bilzerian – Ein Leben wie im Hollywood-Film

Dan Bilzerian – Ein Leben wie im Hollywood-Film

 

Fotos: www.glenmontgomery.co.za

Trendige Wintermäntel – Zieht euch warm an!

Mit dem richtigen Mantel kommt ihr garantiert warm durch den Winter, ohne bibbern zu müssen. Dass sich Mode und Funktionalität nicht ausschliesßen, zeigen diese schönen Modelle. Ob Wollmantel, Trenchcoat oder Kurzmantel – für jeden Geschmack ist etwas dabei.

 

Männer Mantel Trends

 
1 Ben Sherman Trenchcoat – jet black – 249,95 € • 2 JOOP! MIRO – Kurzmantel – Beige – 399,95 € • 3 KIOMI Trenchcoat – beige – 79,95 € • 4 KIOMI Trenchcoat – grey – 79,95 € • 5 Pier One Wollmantel – black – 199,90 € • 6 Superdry BRIDGE – Kurzmantel – navy – 189,95 € • 7 Jack & Jones JJRIO – Wollmantel – black – 99,95 € • 8 Bugatti Kurzmantel – schwarz – 299,95 €

 

Fotos: Zalando

Die 8 besten Charlie Harper Sprüche

Wir alle kennen die erfolgreiche Sitcom Two and a half men.
In der wir am Leben von Charlie Harper und dessen Bruder Alan Harper mit Sohn Jake teilnehmen durften.
Charlie Harper, gespielt von Charlie Sheen wurde über die Jahre zur Kultfigur.
Hier eine Auflistung der besten Charlie Harper über die Jahre

Charlie Harper

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Charlie Harper (Charlie Sheen), mit bürgerlichen Namen Charlie Francis Harper, wurde 44 Jahre alt  und lebte das Leben eines Playbos.

Dieser Lifestyle führt zu vielen Frauenbekanntschaften und One-Night-Stands.

Er lebt zusammen mit seinem Bruder Alan und später dessen Sohn Jake in einem Strandhaus in der Colona Road, Malibu.

Mit seiner lockeren Art, hatte er immer einen Spruch auf Lager.

Charlie mit Alan

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Alan Harper ( Jon Cryer)  ist der ältere Bruder und ist im Gegensatz zu seinem Bruder nicht so locker im Umgang mit den Frauen.

Nach seiner Trennung zieht der Chiropraktiker zusammen mit seinem Sohn zu seinem Bruder.


Charlie: “Ich glaube an einen gütigen Gott, der kleine Lügen vergibt, solange sie zu erholsamen Sex führen.”
Alan: “Willst du wirklich Gott da rein ziehen?”
Charlie: “Er gab mir den Penis, Alan!”


Alan: “Wer ist die Blondine?“
Charlie: “Keine Ahnung, hab’ sie am Strand gefunden.“
Alan: “Eine Odachlose?“
Charlie: “Heute Nacht nicht!“


Charlie: “Jetzt bereust du das viele LSD, bevor du ihn gezeugt hast.”
Alan: “Ich hatte nie etwas mit LSD zutun.”
Charlie: “Vielleicht tust du von jetzt an lieber so als ob.”


Charlie: “Jetzt bereust du das viele LSD, bevor du ihn gezeugt hast.”
Alan: “Ich hatte nie etwas mit LSD zutun.”
Charlie: “Vielleicht tust du von jetzt an lieber so als ob.”


Charlie mit Frauen

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Psychiaterin: “Ich bekomme 200 Dollar die Stunde, sie waren fünf
Minuten hier, runden wir’s doch einfach ab und sagen 200 Dollar.”
Charlie: “Sogar Nutten geben Rabatt.”
Psychiaterin: “Nutten müssen Ihnen nicht zuhören.”


Charlie: “Ich will dich wieder haben.”
Mia: “Bist du verrückt geworden?”
Charlie: “Nein, ich hab die Idee von meiner Psychologin.”


Charlie: “Muss ich für den Sarkasmus mehr bezahlen?”
Psychiaterin: “Nein, ist ‘ne Flatrate.”


Charlie: “Ich hab’ einen Ausschlag auf meinem Privatgelände.”
Berta: “Privat? Wenn sie noch mehr Verkehr da unten hätten, müssten sie Ampeln aufstellen.”


Charlie mit Jake

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Jake  (Angus T. Jones), der zu Beginn der Serie 10 Jahren ist, besucht seinen Vater und Onkel immer an den Wochenenden im Malibu Srandhaus
Aufgrund seiner Faulheit und der schlechten Noten, gehen die meisten Witze auf seine Kosten.


Jake: “Mann! Dein Auge ist vielleicht rot.”
Charlie: “Und von hier drinnen erst.”


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Fotos: MCT / Kontributor/GettyImages; Warner Bros International Television

Norweger Pullover – Der Winterklassiker neu gestylt

Jeder sollte mindestens einen Norweger-Pullover in seinem Kleiderschrank haben, denn er ist ein echter Winterklassiker und somit eine gute, modische Investition, die auch abseits von Skihütten an euch eine super Figur machen werden. Dabei ist es egal, für welches Motiv ihr euch entscheidet – ob für Nadelbäume, Rentiere, Schneeflocken oder für alles zusammen.

Darüberhinaus sorgen die Strickpullis für Farbe im winterlich-grauen Alltag und heben somit eure Laune und die derer, denen ihr damit begegnet. Damit der Klassiker modern wirkt, kombiniert ihr ihn einfach mit gedeckten und schlichten Farben.
 

Norweger Pullis für Männer
 

1. Jack & Jones JJORXMAS – Sweatshirt – dunkelblau – 39,95 €

2. Topman Strickpullover – dunkelblau – 39,95 €

3. Topman Strickpullover – off white – 39,95 €

4: Pier One Strickpullover – bordeaux – 39,95 €

 

Fotos: Zalando

Schauspieler Tim Wilde im Interview

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Flugangstbändiger, Schauspieler und Opel Markenbefürworter Tim Wilde steht uns auf dem Fehrbelliner Flugplatz Rede und Antwort.

Hallo Tim, wir treffen uns heute am Flugplatz, weil du deine Flugangst mit einem Flugschein bekämpfen willst. Wie bist du auf diese Idee gekommen?

Da muss ich ein bisschen ausholen. Und zwar hat das folgenden Hintergrund: Bevor ich mit der Schauspielerei begonnen habe, war ich bei den Marinetauchern – nicht zu verwechseln mit den Kampfschwimmern. Als ich dort anfing hatte ich echt Angst vor dem Tauchen. Zu meinem Glück gab es da einen tollen Ausbilder. Als er merkte, was für einen Schiss ich hatte, sagte er zu mir: „Pass auf, du schnappst dir deine Tauchausrüstung und gehst an der Leiter des Beckens runter, bis du unter Wasser bist. Und das machst du solange, bis du ein Gefühl dafür bekommst!“ Dann merkte ich, dass ich wirklich immer tiefer gehen konnte. Fünf, sechs, sieben Meter … und irgendwann hatte ich dann tatsächlich keine Angst mehr. Also habe ich mir gesagt: „So mache ich das mit der Flugangst auch!“

Und wie bist du dann hier gelandet?

Also ich hatte immer am meisten Angst vor dem Wackeln, deswegen wollte ich eigentlich den Flugschein für einen Helikopter machen. Weil der aber schweineteuer ist, habe ich mich dann für einen Tragschrauber entschieden, der wackelt genauso wenig und ist auch noch preiswerter. (Anm. der Red.: ein Tragschrauber ist ein Drehflügler ohne Triebwerk. Der Rotor wird angestoßen und durch den Fahrtwind in Drehung gehalten). Irgendwann hatte ich mich dann aber einigermaßen ans Wackeln gewöhnt und mich letztendlich für eine „Fläche“, also ein ganz normales Flugzeug, entschieden.

Konntest du die Flugangst schon überwinden?

Naja, es geht so. Also früher hatte ich wirklich so große Angst – gerade in den großen Maschinen – dass ich Beruhigungsmittel nehmen musste. Das Unwohlsein ist zwar geblieben, aber ich habe echt schon einen riesen Schritt gemacht. Allerdings – wenn ICH fliege, würde ich meinen Sohn vielleicht noch nicht unbedingt mitnehmen.

 

Tim Wilde Flugangst

 
Du hast eine unglaublich lange Filmografie. Welcher Film war dein absolutes Highlight?

Die Highlights sind natürlich immer die Filme mit Til Schweiger und ich glaube, eins davon war „Honig im Kopf“. Am Anfang hatte ich noch keine konkrete Rolle, aber während der Dreharbeiten lief das WM-Spiel, in dem Thomas Müller vier Tore erzielte. Und so kam ich dann durch Til spontan zu meiner neuen Rolle „Thomas Müller“, was natürlich der absolute Knaller war.

Bei all deinen Rollen hast du schon super viele deiner Kollegen kennenlernen dürfen. Gibt es einen, der dich besonders beeindruckt hat?

Von den deutschen Kollegen ist das natürlich Til, den ich wirklich bewundere. Er beeindruckt mich, vor allem weil er echt, geradeaus und ehrlich ist. Wenn man jetzt mal etwas über den deutschen Tellerrand guckt, ist Al Pacino jemand, den ich ziemlich cool finde. Javier Bardem hat mal gesagt: „Ich glaube nicht an Gott, ich glaube an Al Pacino!“ – das hätte auch von mir sein können.

Til Schweiger ist aber nicht nur menschlich für dich ein Vorbild. Du sagtest einmal, er sei ein toller Regisseur. Was macht seine Arbeit so besonders?

Til kann einfach immer schnell umdenken und gut improvisieren, was ich sehr schätze. Bei „Schutzengel“ gab es zum Beispiel diese eine Szene, wo Til mich am Abend anrief und spontan fragte, wie früh ich es am nächsten Morgen ans Set schaffen würde. Um sieben war ich da, um halb acht war die Szene dann im Kasten – obwohl ich gar keine Drehtage mehr hatte. Dieses Improvisationstalent bewundere ich total. Das sind Momente, in denen man voller Adrenalin ist – was ich beim Drehen mag und beim Fliegen hasse.

 
Tim Wilde Portrait

 
Ganz oft spielst du ja den Bösewicht. Woran liegt das eigentlich?

Wahrscheinlich an meiner Fresse! (lacht)

Aus vielen Filmen kennt man dich als Bösewicht. Du hast aber auch in einer ganzen Reihe Komödien mitgespielt. Unterscheidet sich die Arbeit?

Ne, überhaupt nicht, man muss seine Rolle genauso ernst nehmen. Bei Komödien sind die Charaktere für sich genommen alle nicht witzig, sie wollen auch nicht witzig sein. Die Komik liegt in den Situationen. Da liegt meines Erachtens auch häufig das Problem – wenn das Ergebnis dann lustig sein soll, ohne dass das Drehbuch das her gibt, dann muss ich als Schauspieler eben versuchen witzig zu sein. Aber das funktioniert leider nicht – außer man heißt Jim Carey …

Gibt es eine bestimmte Rolle, die du wahnsinnig gerne einmal spielen würdest?

Vielleicht so eine DDR-Geschichte. Das ist etwas, was ich auch gut nachempfinden kann, da ich ja selbst aus dem Osten komme und alles miterlebt habe. Ich würde gern eine Rolle spielen, wo ich genau weiß, wie derjenige sich gefühlt haben muss und alles wahrgenommen hat – einfach, wie alles wirklich war. Vielleicht bekomme ich ja irgendwann die Möglichkeit, eine kleine Rolle in meiner eigenen Geschichte zu spielen. (lacht)

Du bist schon seit vielen Jahren Schauspieler, hast viel Erfahrung. Glaubst du, die Schauspielerei erfüllt eine gesellschaftliche Aufgabe? Wie wichtig ist es, eine „Message“ zu haben?

Ich glaube, meistens kommt so eine Message automatisch mit. Man darf aber nicht so vermessen sein, jemandes Leben verändern zu wollen. Schön finde ich es, wenn ein Film ein gutes Ende hat und einem damit ein gewisses Gefühl vermittelt – ich glaube, da liegt die Möglichkeit eines Films. Aber ob ich als einzelner Schauspieler so viel dazu beitragen kann, glaube ich nicht. Obwohl, als Tom Cruise mit „Last Samurai“ in die Kinos kam, wollte ich mir danach ein paar Samurai-Filme ausleihen – aber es waren alle weg. Der hat es anscheinend irgendwie geschafft, was rüber zu bringen. (lacht)

 

mit Tim Wilde auf dem Flugplatz

 

Du hast ja schon erzählt, dass du eigentlich mal Marinetaucher warst. Wie bist du von da zur Schauspielerei gekommen?

Genau, aber ich war nur ein Jahr bei den Tauchern, dann haben sie mich rausgeschmissen. Davor habe ich Heizungsmonteur gelernt – es ist viel passiert in meinem Leben. Ich bin im Stasi-Gefängnis gewesen und irgendwann offiziell in den Westen ausgereist. Vorher hab ich versucht, zu fliehen – irgendwo an der Grenze müsste noch mein Koffer liegen. Da haben sie mich leider erwischt – lange Geschichte. Im Westen angekommen, habe ich dann alles Mögliche gemacht, zum Beispiel im Altersheim gearbeitet, in der Disko gekellnert, hinter der Bar gestanden und so weiter. Dann bin ich das erste Mal in meinem Leben ins Theater gegangen: „Die Räuber“ im Schiller-Theater in Berlin. Da dachte ich mir: „Hey, das kann ich auch!“ – also bin ich auf die Schauspielschule. Damals war ich schon 27, eigentlich wurde man nur bis 24 aufgenommen und man brauchte Abitur, was ich nicht hatte. Aber mit ein bisschen gedrehtem „Glück“ wurde ich dann genommen. (lacht) Die Ausbildung war echt nicht leicht, aber meine unterschiedlichen Erfahrungen haben mir geholfen.

Was ist aus dem Koffer geworden?

Der müsste tatsächlich noch an der Grenze liegen. Irgendwann fahre ich hin und suche ihn. Ich weiß noch, da war meine teure Jeans drin, die ich im Intershop gekauft hatte. Umgerechnet habe ich dafür 800 Ostmark abgedrückt, kaum zu glauben.

Was sehen wir in Zukunft von dir?

Im TV ist das nächste Projekt der Hamburger Tatort im Ersten – am 01. Januar läuft die Folge „Der große Schmerz“ und am 03. Januar „Fegefeuer“. Und meine neue Serie „23 Cases“ läuft auch demnächst bei Sat.1 an.
 

Tim Wilde Opel

 

Fotos: Bernd Jaworek