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    Ajoure Blog Seite 233

    Das neue S-Klasse Cabrio – Das Luxus-Comeback für Sonnenanbeter

    Dass es Mercedes versteht, in der Klasse für luxuriöse Automobile mitzuspielen, ist ja bekannt. Doch jetzt legt der Autobauer aus Stuttgart noch eins drauf – und das gehörig. Mit dem neuen S-Klasse Cabrio bringt Mercedes erstmals wieder seit den 70er ein Cabrio der S-Klasse auf den Markt. Außerdem dringt Mercedes mit dem 4-sitzigen S-Klasse Cabrio in ein Segment vor, wo normalerweise Marken wie Bentley oder Rolls Royce zu residieren pflegen – und Autokäufer mit dem entsprechenden Kleingeld.
     

    Detroid – neue Preise, ein neues Cabrio

    Mercedes hat die Katze aus dem Sack gelassen und die Kaufpreise für seine neuen Cabriolets, von denen einige im Jänner 2016 in Detroit zu bewundern sein werden, bekannt gegeben. Das kleinste Cabrio der S-Klasse ist das S 500 Cabriolet und ist ab stolze 139.051 Euro zu haben. Dafür gibt es einen 4,7-Liter-V8 mit Biturbo und 455 PS. Ausreichend Power, um selbst mit stärkstem Haargel gestylte Frisuren sprichwörtlich im Wind aufzulösen. Aber das S 500 Cabriolet ist – wie erwähnt – nur der Einstieg in die kostspielige Oberklasse der Cabriolets. Wer ein weiteres Sparschwein aus seinem Tresor holt, um es zu schlachten, kann in die nächste Liga vorstoßen.

    Wer den Kaufpreis von 187.484 Euro zu stemmen vermag, darf im Mercedes S 63 Cabriolet Platz nehmen. Für diesen Preis gibt es 585 PS und noch mehr Exklusivität, die unmittelbar mit dem Preis verbunden ist. Denn wenn du knapp 190.000 für ein Cabrio bezahlst, darfst du damit rechnen, dass du zu einem ausgewählten, kleinen Kreis von Personen zählst, die sich ein S 63 Cabriolet leisten können. Ob Mercedes seine Cabriolets S 500 und S 63 in Detroit ausstellt, bleibt abzuwarten. Dass sich der Besuch in Detroid dennoch lohnt, ist einer Ankündigung von Daimler zu entnehmen. Denn in Detroid soll das Top-Modell unter den Cabriolets der S-Klasse, das Mercedes-AMG S 65 Cabriolet, der Öffentlichkeit präsentiert werden.
     

    S-Klasse Cabrio Seitenansicht

     

    V12, Biturbo, 630 PS und 1.000 Nm

    Die Zwischenüberschrift verrät bereits einiges zum Topmodell der Cabrios in der S-Klasse. Doch die Zahlen bringen einem nicht nur zum Staunen, sie machen auch neugierig auf das Auto. Schließlich ist ein Cabrio mit diesen Leistungen nicht einfach nur ein Fahrzeug, mit dem du am Sonntag mit Frau, Kind und Schwiegermutter zum Picknick ins Grüne fährst. Was man mit einem solchen Cabrio machen kann, bleibt für viele ohnehin nur ein Wunschgedanke und wir lieber bei den harten Fakten.

    Für einen Vortrieb, ähnlich eines Rennwagens, sorgt ein 12-Zylinder mit sechs Liter Hubraum, der 630 PS leistet. Trotz der vielen PS ist bei einer Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h elektronisch bedingt die Obergrenze in Sachen Speed erreicht. Mit dem AMG DriverPackage kannst du aber noch etwas zulegen. Doch bei 300 km/h Spitze ist dann auch hier die Obergrenze erreicht, was aber mehr als ausreichend ist. Denn erstens schadet es der Frisur, mit 300 Sachen im Cabrio zu fahren und zweitens: Wer für ein Mercedes-AMG S 65 Cabriolet den von der Auto Bild kolportierten Kaufpreis von 265.000 Euro hinblättert, möchte schließlich auch gesehen und zumindest ein bisschen beneidet werden. Es tut halt so gut, wenn man Anerkennung erfährt. Aus Rücksicht darauf sollte daher das S 65 Cabriolet etwas langsamer gefahren werden. Schließlich tut es auch der Frisur gut – der eigenen und der, der Fahrgäste.
     

    S-Klasse Cabrio Motor
     

    Nicht nur in Sachen Höchstgeschwindigkeit zeigt das S-Klasse Cabriolet Krallen. Auch bei der Beschleunigung heißt es sich festzuhalten. In nur 4,1 Sekunden bist du aus dem Stand auf Tempo 100 angelangt. Beim Benzinverbrauch gibt Mercedes 12 Liter für 100 Kilometer an. Vergleicht man dazu den Kaufpreis, wird der Benzinverbrauch wohl Nebensache bleiben. Interessanter sind der maximale Drehmoment von 1.000 Nm, die Ausstattung und die verschiedenen Features von AMG. Das Mercedes-AMG S 56 Cabriolet ist auf den ersten Blick an den Chromapplikationen zu erkennen, die an Seite, Front und Heck eingearbeitet wurden. Ein Frontspoiler sorgt für optimalen Grip der Vorderräder und der integrierte Spalt für die Luftzufuhr zum Kühler.

    Beim Mercedes-AMG S 56 sind die Kotflügel nicht nur Teil der Karosserie, mit “V12 Biturbo“ Logos verkündigen sie allen anderen Verkehrsteilnehmern was unter der Motorhaube steckt. Die Kotflügel und das Logo machen sich vor allem in Kombination mit den mächtigen Reifen gut. Vorne 255/40 ZR 20 und hinten 285/35 ZR 20 braucht es ganz einfach, um die vielen PS auch auf die Straße zu bringen. Sollte das Mercedes-AMG S 65 Cabriolet einmal zu schnell an einem vorbeirasen, verkünden die zwei verchromten Doppelauspuffrohre im V12-Design, von welchem Auto man gerade überholt wurde.
     

    S Klasse Cabrio Cockpit

     

    Innen Leder und Raute-Design

    Im Inneren verwöhnt dich Mercedes mit feinstem Leder, das gekonnt mit Raute-Design und Kontrastnähten verziert ist. Die Sitze sind konturiert und bieten auch bei hohen Kurvengeschwindigkeiten ausreichend Halt. Das Stoffverdeck ist innen mit Microfaser verkleidet. Drückst du den Knopf, dauert es gerade einmal 17 Sekunden bis dir die Sonne auf das Haupt scheint. Das Stoffverdeck verschwindet übrigens unauffällig im Kofferraum.

     

    Fotos: Mercedes-Benz PR

    WhatsApp Videochat – schon bald verfügbar?

    Der Messengerdienst WhatsApp ist wieder einmal in den Schlagzeilen mit einer möglichen Neuerung, welche Anwendungen wie Skype oder Facetime deutliche Konkurrenz machen könnte. Die Rede ist von einem Update, dass es den Nutzern ermöglicht, neben der kostenlosen Sprachtelefonie auch kostenlose Videoanrufe zu machen. Außerdem soll es einige Änderungen im Design geben.

    Mit über 800 Millionen Nutzern hat Whatsapp im Messaging-Bereich eindeutig die Nase vorn. Letztes Jahr führte WhatsApp die kostenlose Sprachtelefonie ein. Des Weiteren wurde es möglich, mit Whatsapp-Web die Chatapplikation auch über den Browser des eigenen Computers zu verwenden. Nun kommt die App schon bald mit neuen Features, die dein Chat-Erlebnis deutlich verändern könnten.
     

    WhatsApp Videochat Update
     

    Die Rede ist von einer Videochatfunktion, wie man sie von Skype oder auch FaceTime kennt: Das Vollbild zeigt dein Gegenüber und auf einem kleineren Bild siehst du dein Kontrollbild. Dieses kann beliebig auf dem Display verschoben werden. Zusätzlich wird es möglich sein, euer Mikrofon stumm zu schalten und zwischen Front- und Rückkamera zu wechseln. Ob die Qua-lität des neuen Features mit der von Skype und FaceTime mithalten kann bleibt abzuwarten. Hier sollte Whats-app dennoch besonderen Wert drauf legen, da die neue Sparfunktion für Datenvolumen bei der Anruffunktion immer mal wieder Störgeräusche und Verzögerungen hervorruft. Inwieweit die Videochat-Funktion auch mit einer mobilen Datenverbindung möglich sein wird und wie viel Datenvolumen es generell verbraucht, ist bislang noch unklar.

    Auch im Design wird sich einiges ändern. Dabei soll die Farbe „grün“ wohl mehr in den Vordergrund rücken. Zudem wird an einer Form von Tabs gearbeitet, ähnlich wie du es von Facebook oder von Internetbrowsern kennst, die es dem Nutzer ermöglichen sollen, schneller zwischen einzelnen Chats zu wechseln, um nicht den umständlichen Weg über die Chat-Übersicht zu gehen.
     

    … und ab wann wird es verfügbar sein?

    Wann das revolutionäre Update erscheint, ist derzeit leider noch unklar. Man munkelt, dass für einen Betatest bereits die WhatsApp-Version 2.12.16.2 für iOS bereitgestellt wird. Die aktuelle WhatsApp-Version für iOS hat die Nummer 2.12.13.
    Wann diese Betaversion der Allgemeinheit zugänglich gemacht wird ist aktuell noch nicht bekannt. Wir werden dich bezüglich aller Neuheiten zu diesem Thema natürlich auf dem Laufenden halten.

     

    Fotos: andresr, Mutlu Kurtbas/iStock.com; WhatsApp

    Ride Along 2: Next Level Miami

    Sie sind zurück! In Ride Along 2: Next Level Miami mit dem aufgedrehten Wachmann Ben Barber (Kevin Hart) und sein Bald-Schwager James Payton (Ice Cube), der Cop.

    Nachdem sich Ben von seinem ersten Abenteuer mit James erholt und dieses erstaunlich gut gemeistert hat, ist er nun als Anwärter in der Probezeit bei der Polizei. Doch das reicht Ben immer noch nicht, er möchte schnellstmöglich Detective werden und Partner von James, um dessen Schwester Angela (Tika Sumpter), Bens zukünftige Ehefrau, zu beeindrucken.

    Als bei einem Undercovereinsatz James Partner verletzt wird, wittert Ben seine Chance James auf einen Einsatz nach Miami zu begleiten. Doch der weist ihn eiskalt ab, da er Ben weder dafür gewachsen sieht, noch die Nervensäge dabei haben will.

    Doch Angela legt ein gutes Wort bei James ein, da ihr Ben bei den Hochzeitsvorbereitungen ständig im Weg ist und überredet ihren Bruder ihre geliebte Nervensäge mitzunehmen. Und so machen sich Ben und James nach Miami auf, um einen Hacker (Ken Jeong) zu befragen, ohne zu wissen, in was sie dort hineingeraten werden.

     

     

    Next Level – Better Level

    Mit Ride Along 2 bekommt der Zuschauer genau was er erwartet: Eine Fortsetzung, die sich den klassischen Elementen einer Fortsetzung verschrieben hat und trotzdem nicht einfach nur höher, schneller, weiter erfüllt, sondern auch im Spiel und der Raffinesse der Geschichte zulegt.

    Kevin Hart, der Mario Barth Americas, ist zusammen mit seiner besseren (Schauspiel-)Hälfte Ice Cube wieder am Start. Und auch in Ride Along: Next Level Miami mischt das ungleiche Duo die amerikanische Gangsterwelt ordentlich auf. Das hat im ersten Film bereits schon ganz ok funktioniert und sich, bei nicht zu hohen Produktionskosten, als guter Kassenschlager entwickelt. Also musste ein Nachfolger her. Oft endet so etwas in einer 0815 Kopie des Erstlings, ohne Herz und Seele.

    Anders jedoch bei dieser Fortsetzung. War Teil eins noch streckenweise bemüht, Handlung und Kevin Harts schräge Aktionen rund wirken zu lassen, so klappt das im Nachfolger deutlich besser und wirkt sich positiv auf den Gesamteindruck aus. Auch die Handlung kann im Vergleich zum Vorgänger noch etwas zulegen. Natürlich hat man als aufmerksamer Betrachter manches bereits im ersten Ride Along gesehen, aber das trägt hier eher zum wiedererkennen und schmunzeln bei.

    Kevin Hart, der kleine Gag-Riese, spielt sich mal wieder die Comedy-Seele aus dem Leib und blödelt herum, als gebe es kein Morgen mehr. Dieses Mal bekommt er dafür in einigen Szenen sogar noch Unterstützung von Ken Jeong, den man aus den Hangover Filmen noch gut in Erinnerung haben dürfte. Beide liefern sich stellenweise eine echt irre Show, die herrlich anzusehen ist. Ebenso wieder sehr gelungen, Ice Cube als cooles Gegenstück zum aufgedrehten Hart. Olivia Munn und Benjamin Brett, die neu zum Cast dazustoßen, kommen zwar nicht so häufig zum Zug, wie man es sich vielleicht gewünscht hätte, können aber dennoch überzeugen.

    Die abgedrehte Sause macht, alleine optisch, mit tollen Bildern und cooler Action, dieses Mal im schicken Miami absolut Laune. Und kann sich mit nettem Soundtrack durchaus auch hören lassen. So entsteht im zweiten Ride Along Teil, ein deutlich homogeneres Gesamtbild als noch im Vorgänger.

     

    Habt Spaß!

    Natürlich ist Ride Along: Next Level Miami kein Film, der sich mit so großen Filmen wie z.B. Mad Max oder diversen Dramen messen kann. Die Ride Along Filme dienen einzig der kurzweiligen Unterhaltung. Und das funktioniert, wenn man das Duo Kevin Hart und Ice Cube mag, bestens.

     

    Ride Along 2: Next Level Miami
    Kinostart: 21. Januar 2016
     

    Fotos: Universal Pictures Germany

    Bernadette Kaspar: „Die Nähe zu meinen Fans ist mir wichtig!“

    Du bist Model, Moderatorin, Youtuberin und das Gesicht für die App „Fitnessmeister Pro“. Wie bekommst du das alles unter einen Hut?

    Das ist eine gute Frage, das frage ich mich selbst sehr oft und trotzdem klappt es immer wieder. Es ist natürlich auch nur aus dem Grund möglich, dass mein Freund mich sehr unterstützt und hinter mir steht.

    Wie sieht dein Alltag in der Regel aus? Bleibt da noch Zeit für dein Privatleben?

    Mein Alltag ist glaube ich wie von jedem: aufstehen, arbeiten, abends heimkommen und schlafen (lacht). Natürlich sieht meine Arbeit etwas anders aus, wenn ich meine Modeljobs mache, aber eigentlich ist es nichts anderes als bei „normalen“ Menschen. Es ist ja so, dass mittlerweile Social Media-Plattformen wie Instagram, Facebook und Youtube voll mit sogenannten Models und Performerinnen sind. Meist sind diese ja weniger erfolgreich oder nur für eine kurze Zeit.

    Was denkst du, was dich von diesen Eintagsfliegen unterscheidet? Was hast und tust du für deine Fans, was andere nicht tun?

    Ich glaube, der Unterschied zwischen mir und anderen ist, dass ich mich um meine Fans kümmere und mit mir jeder „privat“ in Kontakt treten kann. Da ich auch Fantreffen mache, bekommen meine Fans eine gewisse Nähe und somit sind diese treu und halten zu mir. Vielleicht ist wirklich dieser kleine Unterschied schon der Ausschlaggebende.

    Familie statt Karriere oder Karriere um jeden Preis?

    Karriere ist mir natürlich sehr wichtig, aber ich denke, wenn man es richtig anstellt ist beides möglich.

     

    Model Bernadette Kaspar
    Foto: Joe Dean

     

    Wir sind gerade ins neue Jahr gerutscht. Hast du Vorsätze, die du dir an Neujahr gesetzt hast? Oder Ziele, die du verwirklichen willst?

    Ja, auch ich habe einen Vorsatz für dieses Jahr: Ich will noch fitter werden und meinen Körper besser formen. Ich denke, ich bin bereits auf einem guten Weg. Außerdem möchte ich in diesem Jahr mehr reisen. Na mal schauen, ob ich das alles schaffe …

    Du hast schon unzählige Male vor der Kamera gestanden und mit vielen Fotografen gearbeitet. Was ist das Verrückteste, was dir je passiert ist?

    Och, mir ist schon so viel passiert. Vom Heiratsantrag bis hin zur blöden Anmache war alles dabei. Ich muss aber gestehen, dass es sehr selten vorkommt, da die meisten eher etwas Angst bzw. Respekt vor mir haben. Was mir natürlich sehr lieb ist.

    Du hast für 2016 erneut einen sehr erotischen Kalender produziert. Wie fühlt sich das an, wenn du weißt, dass sich viele Männer an deinen Bildern aufgeilen?

    Da ich jedes Jahr einen Kalender herausbringe, war es für dieses Jahr auch wieder Pflicht. Ich denke aber nicht, dass sich die meisten Männer an meinen Kalendern aufgeilen, da ich nicht billige, sondern eher stilvolle Bilder in meinen Kalendern zeige. Ich habe auch einige Frauen unter meinen Fans, die sich jedes Jahr ein Exemplar kaufen.

     

    Bernadette Kaspar Fotoshooting
    Foto: Phuoc-Bui

     

    Was nervt dich am meisten an Männern?

    Am meisten nervt mich, wenn sie denken mit dummen Sprüchen oder Nacktbildern punkten zu können.

    Und natürlich die Gegenfrage: Was muss ein Mann mitbringen, um dich zu beeindrucken?

    Gar nicht viel, da ich ehrlich gesagt auf die Art Mann stehe, die so ist wie er ist. Hört sich jetzt etwas komisch an, aber ich mag es nicht, wenn Männer sich verstellen. Ich mag offene, lustige und humorvolle Männer!

    Was dürfen wir in Zukunft von dir sehen?

    Ich werde weiterhin mein Bestes als Model geben und ihr werdet auch weiterhin mit vielen Bildern von mir gefüttert. Ich werde mich aber auch hinter der Kamera weiterbilden und dort versuchen, noch mehr Fuß zu fassen.

    Welche Frage beschäftigt dich schon dein Leben lang und warum?

    Warum in so vielen Menschen so viel Hass steckt. Warum? Weil man täglich mit Schlagzeilen in Berührung kommt, wo uns gezeigt wird, wie böse Menschen sein können und das bringt mich immer wieder zum Nachdenken.

    Vielen Dank für deine Zeit und deine ehrlichen Worte.

    Eyecandy-Time!

    Candice Bettison – Londons heißeste Versuchung aus Südafrika

     

    Model Bernadette Kaspar
    Foto: Andreas Jorns

    Der neue Dandy-Style: Selbstbewusst und stilsicher

    Stilsicherheit, ein gepflegtes Erscheinungsbild und gute Manieren zeichnen ihn aus. Dabei ist der Dandy keine flüchtige Modeerscheinung, sondern entspricht dem Vorbild eines klassischen Gentlemans, der um seine Ausstrahlung weiß und diese zusammen mit seinem ausgeprägten Sinn für auffällige Stilbrüche auch einzusetzen weiß.

    Dandy-Style 1

    Dieser Style ist der Dandy-Look par excellence! Besonders erfrischend wirkt der Look, wenn man zwei Farben miteinander kombiniert – wie Blau und Bordeaux. Die Accessoires werden am besten schlicht in Grau und Schwarz gehalten.

    Dandy-Style Look 1

    Noose & Monkey ELLROY – Anzugweste – burgundy – 59,95 € • Pier One Sakko – bordeaux – 79,95 € • Otto Kern Businesshemd – hellblau – 59,95 € • Marc O’Polo Chino – port royale – 99,95 € • Strellson Premium Krawatte – black – 39,95 € • Lloyd NANTE – Slipper – schwarz – 99,95 € • Brixton WESLEY – Hut – grey – 59,95 € • Leonhard Heyden BERLIN – Aktentasche – schwarz – 139,00 € • BOSS Orange Sonnenbrille – ruth orange – 134,95 €

     

    Dandy-Style 2

    Der Dandy-Look muss nicht immer zwangsläufig mit einem Sakko gestylt werden. Wenn du es lieber legerer magst, kannst du auch darauf verzichten und einfach die Ärmel deines Karohemds lässig hochkrempeln und mit einer Weste kombinieren. Hut und Krawatte runden den Look ab.

    Dandy-Style Outfit 2

    Polo Ralph Lauren SLIM FIT – Hemd – cream – 99,95 € • Selected Homme ONE SHCREED – Weste – grey – 69,95 € • Pioneer Authentic Jeans RANDO – Jeans Straight Leg – braun – 69,95 € • Ben Sherman Slipper – chocolate – 99,95 € • Icon Brand Armband – black/white – 49,95 € • Tommy Hilfiger NEW ALMERICO – Gürtel – cognac – 69,95 € • Olymp Level 5 Krawatte – braun – 29,95 € • Menil MILANO – Hut – light/dark brown – 99,95 €

     

    Dandy-Style 3

    Für den rockigen Dandy-Look sind ein Jeanshemd und eine coole Lederjacke unverzichtbar.

    Dandy-Style Look Outfit 3

    Goosecraft PILOT – Lederjacke – cognac – 399,95 € • Levi’s® BARSTOW WESTERN INT – Hemd – black grey – 84,95 € • Shine Original Jeans Slim Fit – devil trash – 69,95 € • Zign Schnürstiefelette – preto – 89,95 € • Ray-Ban JUSTIN – Sonnenbrille – black – 149,95 € • YOUR TURN Sporttasche – olive – 29,95 €

     

    Dandy-Style 4

    Klassisch und dennoch modern ist ein Look in Brauntönen kombiniert zu einem weißen Hemd. Ein blauer Kurzmantel sorgt für einen farblichen Akzent. Schuhe und Accessoires werden am besten ebenfalls in Brauntönen gehalten.

    Dandy-Style Outfit Look

    Selected Homme SHH MASH – Kurzmantel – dark navy – 149,95 € • BOSS Orange SCHINO – Chino – dark brown – 99,95 € • New Look Weste – brown – 29,95 € • Jack & Jones Sakko – port – 119,95 € • van Laack LEROY – Krawatte – dunkelblau – 99,95 € • Selected Homme SHUCOLE – Hemd – white – 39,95 € • Esprit Hut – taupe – 39,95 € • G-Star COMBO HORTER – Sonnenbrille – black – 119,95 € • Pier One Slipper – cognac – 59,95 €

     

    Eine Klasse für sich

    Mitte des 18. bis Anfang des 19. Jahrhunderts erschien der Dandy erstmals auf der Bildoberfläche, um die Geschichte der Mode umzuschreiben. Oskar Wilde, ein “Ur-Dandy”, wie er im Buche steht, der das Haus bestimmt nie ohne Kopfbedeckung verlassen hat, war ebenso der Prototyp eines Dandys wie in der heutigen Zeit es Leonardo di Caprio in der Verfilmung von “The Great Gatsby” einer war.

    Der Dandy-Dresscode

    Diese “Männer von Welt” haben ihren eigenen schillernden Dresscode, der sie aus der Menge hervorstechen lässt. Schließlich wollen sie ja nicht wie alle anderen aussehen. Sie tragen jedoch einen Widerspruch in sich, denn sie verlangen nach Aufmerksamkeit und geben sich zurückhaltend zugleich. Das macht sie für die Frauenwelt natürlich umso attraktiver. Sie zeichnet aus, dass sie bewusste Stilbrüche in ihren Look einbauen, die das “It-Boy-Image” noch mehr unterstreichen.

    Edle “Must-Haves”

    Zu den “Must-Haves” eines Dandys gehören Anzüge, eventuell mit Nadelstreifen oder doppelreihigen Sakkos, sowie Blazer mit extravaganten Schnitten. Auch Smoking-Jacketts werden gerne getragen; nicht nur zu festlichen Anlässen wie einer Silvestergala. Auch Gehröcke stellen eine stilvolle Alternative für den Gentleman, der keine halben Sachen macht, da. Zu den “Key Pieces”, die entweder einzeln oder in Kombination getragen werden und auch ohne Fliege ihre Wirkung nicht verfehlen, gehören eng geschnittene Anzugswesten, die sich sehr schön mit der klassischen schwarzen Stoffhose mit Bügelfalte kombinieren lassen.

    Dazu trägt der Herr, der sich seiner selbstsicheren Ausstrahlung bewusst ist, dunkle und vor allem blank polierte Oxford-Schuhe. Überhaupt sind es die gedeckten Farben, die den Dandy mit seinem ausgeprägten Sinn für die puristische Linie so anziehend machen. Neben Schwarz werden auch Dunkelblau oder Grau bevorzugt. Edle Stoffe wie Seide, Kaschmir und Satin vervollständigen seine modische Identität.

    Gesamtkunstwerk

    Die Stilsicherheit erstreckt sich auf die Accessoires, die den Dandy-Stil nicht nur abrunden, sondern sie sind Pflicht, wenn man das Image ernst nimmt. Dabei sollte stets die Devise “weniger ist mehr” gelten. Es ist die gesamte Erscheinung, die als Aussage und mitunter auch als modisches Kunstwerk auf dem Prüfstand steht. Daher will die Wahl des passenden Accessoires nicht etwa aus schmückenden, sondern aus den Stil unterstreichenden Gründen heraus getroffen werden. Accessoires sind das Tüpfelchen auf dem I. Das kann ein Hut sein, Hosenträger, ein Einstecktuch oder aber eine Taschenuhr, die man mitunter auch ohne viel Geld dafür auszugeben, auf dem Flohmarkt erstehen kann. Auch Manschettenknöpfe sind gerne gesehen, ebenso wie eine Nickelbrille für den besonderen Durchblick.

    Wer den Dandy-Stil perfektionieren will, der muss sich im Klaren darüber sein, dass dieser besondere Modekult auch ins Geld gehen kann. Daher gilt es für alle, die den Stil lieben und nicht gerade über das nötige Kleingeld verfügen, stets auf der Hut nach Alternativen zu sein. Sie sollen so aussehen und sich so anfühlen wie das Original, jedoch ohne mit dem entsprechenden Preisschild versehen zu sein. Vor allem müssen die Stoffe glänzen. Wenn es kein echter Seidenschal sein kann, dann ist ein Baumwollgemisch nicht nur die zweitbeste, sondern die cleverere Wahl. Denn Letzteres ist pflegeleichter. Wichtig ist beim Waschen der edlen Stoffe immer auf die Pflegeanleitung zu achten.

     

    Etwas luftiger gefällig?

    Die aktuellen Street-Style Sommer Looks

    Fotos: Georgie Wileman (1), Daniel Zuchnik (2), Vanni Bassetti(3 & 4)/Getty Images; Zalando

    Wie schnell machen TV-Serien süchtig?

    Dass Serien süchtig machen, kann jeder bestätigen, der schon mal eine gesamte Staffel innerhalb von 24 Stunden gesehen hat. Diese allseits bekannte Gefühl von „Ach komm, eine Folge geht noch“ zieht sich dann über Stunden hin und endet meist damit, dass keine ungesehenen Folgen mehr übrig sind.

    Doch ab welchem Zeitpunkt man einer Serie verfallen ist, kann man im Nachhinein häufig gar nicht sagen. Wir können es nicht, aber Netflix kann es! Der Streamingriese hat eine Studie ins Leben gerufen, die die Daten ihrer Nutzer darauf analysiert, ab welchem Zeitpunkt sie nicht mehr aufhören konnten, die Serie zu schauen. Dafür definierten sie eine Schlüsselfolge der ersten Staffel, ab der 70 Prozent der Zuschauer die restliche Staffel zu Ende geschaut haben. Erhoben wurden die Daten nicht nur in Deutschland, sondern auch in vielen anderen Ländern Europas und Amerikas. Ingesamt wurden 20 Serien in 16 Ländern für diese Studien analysiert.

    Interessant ist dabei zu beobachten, dass keine einzige Pilotfolge, also die erste Folge einer ersten Staffel, für die Zuschauer so überzeugend war, dass sie bereits „süchtig“ nach der Serie waren. Deutsche Zuschauer verliebten sich besonders schnell in die Serien Breaking Bad und The Walking Dead. Hier war der Großteil der Zuschauer bereits nach 2 Episoden so sehr angefixt, dass er sich nicht zurückhalten konnte, weiterzuschauen. Ähnlich schnell wurden die deutschen Netflix-Zuschauer süchtig nach House of Cards, Orange is the New Black, Pretty Little Liars und The Killing, hier war die dritte Episode die Schlüsselfolge. Am längsten brauchten die Deutschen bei Daredevil, hier schauten sie im Schnitt 5 Episoden, ehe sie die Staffel zu Ende brachten.

    Im weltweiten Schnitt liegt Netflix-Deutschland damit oft in der Nähe des Durchschnitts, nur bei der Anwaltsserie Suits mussten sie sich zwei Episoden länger gewöhnen als der Rest der Welt. Die Schlüsselepisoden waren auch über den gesamten Erdball verteilt meist die gleichen, Unterschiede zwischen einigen Ländern konnte die Studie jedoch trotzdem ausmachen. Während die Deutschen besonders schnell verrückt nach Arrow wurden, verfielen unseren Nachbarn aus Frankreich am ehesten dem Trupp bestehend aus Ted, Barney, Robin, Marshall und Lily aus How I Met Your Mother. Besonders schwer zu überzeugen waren die Serienfans aus Australien und Neuseeland. Ihre Schlüsselepisoden waren bei nahezu allen Serien mindestens eine, oft auch zwei Folgen später als im Rest der Welt. Am längsten brauchten die Junkies auf der gesamten Welt um sich restlos für Mad Men, Once Upon a Time, The Blacklist, Arrows und How I Met Your Mother. Neben The Killing und The Walking Dead konnte auch die Thrillerserie Bates Motel ihre Zuschauer bereits nach der zweiten Folge überzeugen.

    TV-Serien süchtig Netflix Serien machen süchtig

     

    Fotos: Netflix; Tuned_In/iStock.com

    Die 5 erfolgreichsten & reichsten CEO unter 30

    Evan Spiegel (06.04.1990)

    2011 gründet Evan Spiegel zusammen mit Robert Murphy Snapchat. Bereits im September 2013 kam der Dienst auf 350 Millionen versedete Nachrichten am Tag. 2013 lehnten die Snapchatgründer ein Aufkaufsangebot von Facebook in Höhe von 3 Milliarden Dollar ab. Mitllerweile wird der Wert von Snapchat auf 19 Milliarden Dollar geschätzt.

    Evan Spiegel

    Evan Spiegel at TechCrunch 2“ von TechCrunch. Lizenziert unter CC BY 2.0 über Wikimedia Commons.

     

     

    Nick D’Aloisio (01.11.1995)

    2011 entwarf Nick D’Aloisio „Trimit“, eine App zum Zusammenfassen von Texten.Schnell wurde die App bekannt und D’Aloisio erhielt 300000$ von einem Milliardär zur weiteren Finanzierung von Trimit. Ende des Jahres nutzte er die gesammelte Erfahrung und Kritik zu Trimit, um einen Nachfoger herauszubringen: „Summly“. Im März 2013 verkaufte D’Aloisio Summly an Yahoo für 30 Millionen $.

    Nick D’Aloisio

    Nick D’Aloisio, Founder, Summly @ LeWeb London 2012 Central Hall Westminster-1238“ von OFFICIAL LeWEB PHOTOS – Cropped from Nick D’Aloisio, Founder, Summly & Bobbie Johnson, European Correspondent, GigaOm UK @ LeWeb London 2012 Central Hall Westminster-1238. Lizenziert unter CC BY 2.0 über Wikimedia Commons.
     

     

    Michelle Phan (04.11.1987)

    Michelle Phan startete 2003 einen Blog über ihre Erfolgswünsche und ihre Make-Up Routine. 2005 begann sie Tutorial-Vlogs auf Xanga hochzuladen. Dann begann sie 2007 auch auf Youtube Videos zu veröffentlichen. 2011 ist sie Mitbegründer von ipsy, ein Online-Kosmetik unternehmen. 2015 hat ipsy einen geschätzten Jahresumsatz von 120 Millionen Euro.

    Michelle Phan

    Michelle Phan“ by Gage Skidmore from Peoria, AZ, United States of America – Michelle Phan. Licensed under CC BY-SA 2.0 via Commons.
     

     

    Palmer Luckey (19.09.1992)

    Durch seine Unzufriedenheit mit den damaligen Virtual-Geräten fängt Palmer Luckey an, den Prototyp der Oculus Rift in der Garage seiner Eltern zu entwickeln. 2012 gründete er das Unternehmen Oculus VR und startete eine Finanzierungskampagne auf Kickstarter für die Oculus Rift und nahm 2.4 Millionen Dollar ein – fast das 10 Fache des angestrebten Ziels von 250000 $. 2014 kaufte Facebook das Unternehmen Oculus VR für 2 Milliarden Dollar.

    Palmer Luckey

    Palmer Luckey at SVVR 2014“ von DcoetzeeEigenes Werk. Lizenziert unter CC0 über Wikimedia Commons.
     

     

    David Karp (06.07.1986)

    2007 gründet David Karp Tumblr im Appartment seiner Mutter in New York. Bereits nach 2 Wochen hatte der Dienst über 75000 Nutzer. 2008 verkauft er 25% von Tumblr an Investoren. Am 20.05.1013 kauft Yahoo den Dienst für 1.1 Mrd. Dollar. 2015 hat Tumblr insgesamt über 260 Millionen Blogs. Auch nach der Übernahme durch Yahoo verbleibt Karp CEO von Tumblr.

    David Karp

    David Karp EBE09 (cropped)“ von Enrique Dans from Madrid, Spain – Con David Karp Uploaded by Emijrp. Lizenziert unter CC BY 2.0 über Wikimedia Commons.

     

    Foto top: Andrew Rich/iStock.com

    The Hateful 8 – Filmkritik & Trailer

    The Hateful 8 – Die Story

    Nachdem ein Schneesturm die Weiterfahrt der Postkutsche nach Red Rock unmöglich macht, sucht der Kopfgeldjäger John „Der Henker“ Ruth (Kurt Russell) mit seiner Gefangenen Daisy Domergue (Jennifer Jason Leigh), sowie den unterwegs zugestiegenen, Major Marquis Warren (Samuel L. Jackson), ebenfalls Kopfgeldjäger, Chris Mannix, der behauptet der neue Sheriff von Red Rock zu sein und dem Kutscher O.B. Jackson (James Parks), Zuflucht in Minnies Miederwarenladen, einem einsamen Anwesen in den Bergen.

    Doch Minnie und ihre Leute sind nicht da. Statt dessen erwartet sie der Mexikaner Bob (Demián Bichir), der angibt, dass Minnie verreist ist und ihm solange das Anwesen überlassen hat, sowie die Insassen einer weiteren Kutsche, die sich als der Brite Oswaldo Mobray (Tim Roth), seines Zeichens Henker, der ehemalige Kriegsheld der Südstaaten, General Smithers (Bruce Dern), sowie der schweigsame Cowboy Joe Gage (Michael Madsen) vorstellen.

    Als ein paar erste Unstimmigkeiten auftreten und sich abzeichnet, dass nicht jeder im Raum der ist, der er zu sein scheint, sondern mehrere Personen wegen der Gefangenen Daisy Domergue gekommen sind, wird die Lage zunehmen angespannter. So angespannt, dass nurmehr die Frage bleibt, wer diesen Ort wohl lebend verlässt.

     

     

    Western Wahnsinn

    Wenn Tarantino so richtig loslegt, wird es brutal, blutig und skurril. Mit „The Hateful 8“ fordert er zudem Geduld und die volle Aufmerksamkeit des Betrachters.

    Wer beim neuesten Streifen von Quentin Tarantino auf rasante Action und die, heutzutage oft üblichen, schnellen Schnitte hofft, der dürfte enttäuscht werden. Alleine die Eröffnung des Films und die Einführung der Charaktere nimmt ein Drittel der Spielzeit ein. Das erfordert Sitzfleisch, aber lohnt sich durchaus. Denn wenn einer in der Filmlandschaft von Hollywood das Händchen für gute Charaktere und schräge Geschichten hat, dann ist das Tarantino.

    Dabei sind es nicht nur die Filmfiguren, die ihm gut gelingen, fast immer ist auch die Besetzung der Figuren auf den Punkt. So auch dieses Mal wieder, denn mit Samuel L. Jackson, Kurt Russell, Tim Roth und Co. besetzt er einmal mehr seine erdachten Charaktere gekonnt. Das hat zur Folge, dass der Spielball des Geschehens nur so zwischen den einzelnen Darstellern hin und her fliegt, ohne dabei hektisch zu werden. Um das volle Maß an Schauspiel und Dialogen erfassen zu können, wird man sich den Film vermutlich noch ein zwei weitere Male ansehen müssen.

    Neben der im Grunde einfachen Geschichte einer im (heutigen) Kino nicht so üblichen Erzählweise und sonderbaren Vögeln vor der Kamera, ist es die Kamera selbst, und Kameramann Robert Richardson, die einen weiteren Aha-Effekt erzeugen. Gedreht für die 70mm Projektion auf 65mm-Film, der zuletzt 1966 Verwendung fand, mit zum Teil langen, ununterbrochenen Einstellungen und Fahrten, ist „The Hateful 8“ ein echter Hingucker geworden.

    Ein weiterer großer Pluspunkt des Films ist der Soundtrack. Zum ersten Mal hat Tarantino diesen für einen Film komplett komponieren lassen. Dabei griff er auf den Kultkomponisten Ennio Morricone zurück, der bereits in den 60er Jahren legendäre Western, wie Spiel mir das Lied vom Tod vertonte. Morricone, der zuvor schon Stücke für Django Unchained beisteuerte, gelingt es, sowohl die klassische Westernatmosphere, als auch die spezielle Art der Tarantino Filme einzufangen und zu verbinden. So untermalt seine Musik die Erzählung sehr gelungen.

    Weiteres Merkmal des Films ist, neben der Unterteilung in Kapiteln, die Zweiteilung des großen Ganzen. So nimmt sich die erste Hälfte des Films alle Zeit der Welt um die Charaktere einzuführen und ihre (möglichen) Motivationen zu zeigen, ohne dass allzuviel passiert, nur um in der zweiten Filmhälfte mehrere Gänge hoch zu schalten und sowohl in den Ereignissen, als auch filmisch, eine andere Sprache zu sprechen. In seiner gesamten Inszenierung und durch die wenigen Schauplätze kommt hinzu, dass dem Film in fast jedem Moment ein Gefühl von Bühne und Theater anhaftet, das die Intensität und Nähe des Geschehens durchaus verstärkt, dabei dennoch immer auch wie eine Aufführung wirkt.

     

    The Stressful Eight

    Quentin Tarantino macht es dem Zuschauer nicht leicht, aber dafür steht er als Filmemacher auch nicht. Bequeme Filme waren nie seine Art. Wer hingegen darauf steht und Tarantions Filmweise und die Charaktere, die er erschafft mag, wird seine Freude daran haben. Dennoch muss man viel Geduld mitbringen, da der Film sich (ganz bewusst) viel Zeit lässt.

     

    The Hateful 8 Kinoposter
    Kinostart: 28. Januar 2016
    Fotos: Universum Film GmbH

    Star Style Oliver Rath

    Lässig – knallig – cool!

    Dass Lederjacken nicht immer nur klassisch Schwarz sein müssen zeigt unser Star Style des Monats. Oliver Rath hat einfach ein Auge für Details. Das beweist der in Berlin lebende Fotograf nicht nur hinter der Kamera, sondern auch bei der Wahl seiner Looks.

    Der gebürtige Heidelberger trägt zu einem schwarzen Shirt mit weißer Aufschrift eine lässige Jogginghose. Die rote, knallige Lederjacke ist ein richtiger Eyecatcher, der den sonstschwarz-grauen Look zu einem Hingucker macht. Abgerundet wird das Outfit durch die rockigen Stiefel und coolen Accessoires.

    Wir finden den Mut zur Farbe toll!
     

    Mehr zum Berliner Fotokünstler erfährst du in unserem Interview mit Oliver Rath >>
     

    Oliver Rath Style
     

    1. Be Edgy SPACE – Lederjacke – red – 349,95 €
    2. Black Kaviar MUZBEK – T-Shirt print – black 24,95 €
    3. The One GAMMA RAY – Digitaluhr – schwarz – 159,00 €
    4. Criminal Damage PLAYER – Jogginghose – black – 54,95 €
    5. Royal RepubliQ SPIRAL – Armband – black – 24,95 €
    6. Fossil Halskette – tricolor – 69,95 €
    7. Pepe Jeans MELTIN – Winterstiefel – black – 164,95 €

     

    Fotos: Franziska Krug/GettyImages; Zalando

    Auf dem Planetenwanderweg zu neuen Galaxien – So gelingt der perfekte Wintertag

    Die Winterferien sind ja wie ein Spielfilm, bei dem der absolute Höhepunkt gleich am Anfang kommt. Das ist bei den Eröffnungs-Szenen von James Bond in Ordnung. Aber daheim bei den Lieben droht da schnell die Langeweile. Wenn alle Geschenke an Heiligabend ausgepackt sind, kommen danach die stillen Tage. Ruhe und Besinnlichkeit sind ja ganz schön. Zuviel Leerlauf kann aber auch aufs Gemüt gehen – und auf die Nerven. Daheim zu hocken ist für aktive Menschen keine Lösung, sonst landet der Weihnachtsbraten gleich auf der Hüfte. Und Kinder brauchen sowieso Bewegung. Also raus zu einem Spaziergang in die Natur.
     

    Mit ein paar Schritten in die Tiefen des Weltalls

    Wer’s richtig macht, kann bei der Fitness sogar noch was lernen. Über das weite Universum zum Beispiel. Für eine kleine Wanderung eignen sich dazu besonders Planetenwanderwege. Über 100 Stück gibt’s davon in Deutschland. Von Warnemünde an der Ostsee bis Egerten-Kandern im äußersten südwestlichen Zipfel Baden-Württembergs. Vom niederrheinischen Rees bis zum sächsischen Sohland an der Spree an der tschechischen Grenze. Ein Planetenweg bildet den Abstand der Planeten in unserem Sonnensystem maßstabsgetreu ab und macht damit selbst galaktische Ausmaße anschaulich. Der perfekte Winterurlaubs-Tag daheim führt zu Fuß direkt ins Weltall.

    Ein besonders schöner Planetenweg im Maßstab 1:1,29 Milliarden führt in München vom Deutschen Museum entlang der Isar bis zum Tierpark Hellabrunn. Die Sonne steht im Innenhof des Museums. Zum sonnennächsten Planeten Merkur sind’s nur ein paar Schritte und auch unser Nachbar, die Venus, ist kaum 100 Meter entfernt. Aber ein einziger Schritt auf dem Planetenweg entspricht einer Million Kilometer im Weltall. Für die Besatzung der bevorstehenden Mars-Mission ist es eine jahrelange Reise ohne Wiederkehr. Auf dem Planetenwanderweg ist die Distanz zwischen Erde und Mars nur ein Katzensprung. In einer Stunde erwandert man sich die Tiefe des Sonnensystems von über vier Milliarden Kilometern.
     

    Gemeinsames Kochen mit Champagner-Genuss

    Die Weihnachtsfeiertage sind eine perfekte Gelegenheit, gemeinsam ein Festessen zu zelebrieren. Am besten schmeckt es, wenn jeder dabei hilft, das Mahl zuzubereiten. Egal ob es Gemüseschnippeln ist oder das Decken der Tafel mit dem Festtagsgeschirr. Wenn alle mittun, bekommt niemand Stress oder schlechte Laune und das Essen wird zum kompletten Gemeinschafts-Erlebnis.

    Außerdem besagt eine alte französische Rezeptregel: Man nehme ein Glas Wein und schütte es in den Koch. Man muss nicht bis zum Essen warten. Ein Gläschen Champagner macht aus dem Kochen ein zwischenmenschlich prickelndes Gesamtkunstwerk. Und wer nach der Weihnachtsbäckerei weiter Lust hat, kreativ zu backen, der kann es mit stilvollen Cake-Pops in Star Wars Optik versuchen.


     

    Zum Tagesabschluss eine Sternstunde des Kinos

    So universal gebildet und gestärkt kann man dem Höhepunkt des Weihnachtstages in Angriff nehmen. Ein Kinobesuch ist ja immer gut gegen Weihnachts-Langeweile. Aber der Besuch des Planetenweges gibt einem dieses Jahr das optimale Rüstzeug für eine im Wortsinne Sternstunde des Kinos. „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ lief am 17. Dezember 2015 an. Außerdem läuft Peanuts – der Film an und für die Action-Begeisterten läuft „Im Herzen der See“.

     

    Fotos: Titel von Kepler62eEigenes Werk, CC-BY-SA 4.0, $3