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    Ajoure Blog Seite 220

    Kann Prime Music mit Spotify & Co. mithalten?

    Amazon Prime Music – hat der Dienst eine Chance gegen Spotify und Co.?

    Ein jeder hört gerne Musik. Der Kauf von neuen CDs oder Downloads summiert sich jedoch mit der Zeit, sodass die meisten Nutzer zu einer Musikflatrate greifen. Die bekannten Platzhirsche sind hier vor allem Spotify und Apple Music. Nun möchte zudem Amazon in den Markt der Musikflatrates eingreifen. Doch kann dem Onlineshop dieser Schritt gelingen. In diesem Beitrag erfährst du, welche Vor- und Nachteile Prime Music derzeit besitzt. Auch erhältst du einen Ausblick auf die mögliche Zukunft von Amazon Prime Music.

    Amazon Prime Music – allgemeine Infos zu diesem Dienst

    Amazon ist bekannt als weltweit größter Onlineshop für die unterschiedlichsten Waren. Warum traut sich dieses Unternehmen also an den Musikmarkt? Der Grund hierfür liegt wohl an den schon vorhandenen Streaming Angeboten von Amazon. So können Kunden unter anderem eine praktische Netflix-Alternative erhalten, das Streamen von Filmen und Serien ist bei Amazon schon seit einigen Jahren möglich. Aus diesem Grund macht es durchaus Sinn, dass das Unternehmen nun auch Musiktitel anbietet.

    Amazon Prime Music besitzt derzeit noch ein etwas anderes Bezahlsystem als Spotify und Apple Music. Solltest du einen der beiden Anbieter nutzen, dann musst du monatlich einige Euro abdrücken. Meist belaufen sich die Preise dabei auf rund 10 Euro. Obwohl diese Kosten schon überschaubar sind, legt Amazon Prime Music hier noch einmal eine Schippe drauf. Das Streaming Angebot von Amazon ist derzeit nämlich in jedem Prime Konto inbegriffen. Diese Art des Kontos verhilft Nutzern von Amazon zu einem kostenlosen Versand von Onlinebestellungen, auch kannst du mit diesem Konto auf das Videoangebot des Anbieters zugreifen. Die Kosten hierfür belaufen sich auf unschlagbare 4 Euro. Ein derartiges Angebot kann kein anderer Streaming Dienst bieten, zumal bei Amazon noch zahlreiche weitere Services inbegriffen sind.

    Wo liegt der Haken? – die Nachteile von Amazon Music Prime

    Auf den ersten Blick wirst du denken, Amazon Prime Music ist dein nächster Streaming Dienst. Zu diesen Preisen dachten auch wir, dass es sich hier um ein wahres Schnäppchen handelt. Doch bevor du dich für eine Kündigung bei Spotify und Co. entscheidest, solltest du auch über die Nachteile von Prime Music aus dem Hause Amazon Bescheid wissen.

    So gilt es hier in erster Linie das leider sehr geringe Angebot an Musiktiteln zu nennen. Alle großen Anbieter wie Spotify oder Apple Music bringen es auf mehr als 30 Millionen Titel, sodass für jeden Musikgeschmack ein ausreichendes Angebot vorhanden ist. Selbst kleine, unbekannte Bands können hier gefunden werden. Bei Amazon Prime Music haben die Nutzer keine derart große Auswahl. Stattdessen wird der Musikumfang hier auf lediglich 1 Million Titel begrenzt. Was sich zuerst nach viel anhört, ist in der Praxis jedoch durchaus negativ spürbar. So gelingt vor allem die Suche nach Neuerscheinungen nicht ideal, in der Regel sind die auf Prime Music erhältlichen Titel schon mindestens ein halbes Jahr alt.

    Wer sich also für die aktuellen Charts interessiert, für den ist in der jetzigen Zeit Amazon Prime Music keine Alternative zu den Platzhirschen am Markt.


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    Wie wird Amazon Prime abgerufen?

    Die Nutzer von Apple Music oder Spotify haben die Auswahl zwischen Applikationen für mobile Devices und Desktopanwendungen für den Rechner oder Laptop. Damit Apple Prime Music hier mithalten kann, wurden auch vom Versandriesen passende Programme entwickelt. So findet sich sowohl in den Appstores von Apple als auch im Play-Store von Android die Musikanwendung von Amazon. Diese wartet im typischen Design des Onlineshops auf, sodass sich die Nutzer hier auf keine neuartigen Gesten und Oberflächen einstellen müssen. Und auch die Bedienung selbst gelingt einfach, alle wichtigen Funktionen sind hier an Board. So kann mit den Apps für Smartphones und Tablets die Suche schnell aufgerufen werden und auch das Abspeichern einzelner Songs oder ganzer Playlists für die Offlinenutzung ist möglich. Hier erwartet dich also dasselbe Bedienfeeling wie bei Spotify.

    Auch die Desktopanwendung von Amazon Prime Music weiß zu überzeugen, die Bedienung ist intuitiv und einfach. Als wahres Highlight gilt es zudem die Webversion zu nennen. So kann auf den Streaming Dienst von Amazon einfach mittels eines Browser zugegriffen werden. Dies erspart dem Nutzer die Installation einer Anwendung. Vor allem für Anwender, die oft auf einen fremden PC zurückgreifen müssen, ist dieses Detail ein wichtiges Feature.

     

    Kann Amazon Prime Music mit den Platzhirschen mithalten?

    Die für dich wichtigste Frage ist natürlich, ob du mit Amazon Prime Music denn wirklich eine hochwertige Alternative zu Spotify, Google Music und Apple Music erhältst. Tja, hier können wir leider keine klare Antwort geben. Wer nicht viel Geld ausgeben möchte, für den lohnt sich die Flatrate von Amazon auf jeden Fall. Für rund 4 Euro kann kein anderer Anbieter derart viele Dienste und Services unter einen Hut packen. Benötigst du aber vor allem ein großes Musikangebot, dann bist du mit Prime Music an der falschen Adresse. Gerade einmal 1 Million Songs, das ist in der heutigen Zeit einfach nicht ausreichend. Vor allem aber enttäuscht die geringe Auswahl an aktuellen Charts, meist handelt es sich bei den Titeln von Amazon Prime Music um die Hits von vor einem Jahr.

    Aufgrund dieser beiden Punkte, dem geringen Preis und der gleichzeitigen, vergleichsweise geringen Musikauswahl, kann bei Prime Music nicht unbedingt von einer Alternative zu Spotify gesprochen werden. Hier musst du ganz klar entscheiden, ob die geringen Kosten die Einschränkungen für dich rechtfertigen. Sollte dies der Fall sein, so können hiermit große Preise eingespart werden.

    Die Zukunft von Amazon Prime Music – was plant der Versandriese?

    Der Anbieter Amazon erkannte das Problem, dass eine zu geringe Anzahl an Musiktiteln nicht funktionieren kann. Aus diesem Grund steht wohl in Planung, dass das Angebot an Songs auf ein Niveau der Konkurrenz angehoben werden soll. Dies soll, den Gerüchten zufolge, aber auch einen höheren Preis erforderlich machen. So soll Amazon Prime Music in Zukunft ein eigenständiger Dienst sein, der zu einem Preis von rund 10 Euro zu Buche schlägt.
    Doch trotz dieses möglichen, umfangreicheren Angebots bleibt die Frage, ob du und viele andere Nutzer von Musikdiensten tatsächlich wechseln werden. Schließlich sind der Preis und die Leistung bei Spotify und Co. noch immer dieselbe, sodass ein Kontowechsel für die meisten Nutzer nur wenig Sinn machen dürfte.

     

    Fotos: -strizh-/iStock.com; Amazon; Spotify; Google Play

    Manu Bennett: „Ich musste mich für Eins entscheiden und das war das Künstlerische.“

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    Im Interview mit Manu Bennett

    Wir trafen den charismatischen Schauspieler Manu Bennett zum Interview und sprachen mit ihm über seine unterschiedlichen Rollen, über seine Maori-Wurzeln und darüber, wie er zur Schauspielerei kam.
     

    Ajouré: Wir sitzen hier auf der Dachterrasse des Amano Hotels mit einer wundervollen Aussicht auf Berlin. Ist es dein erstes Mal in der Stadt?

    Ich war schon vor ein paar Jahren hier und habe damals einen Fotografen kennengelernt, der übrigens auch dieses Cover macht – Paul Partyzimmer. Er ist ein fantastischer Fotograf und ich war mir sicher, dass tolle Fotos dabei herauskommen werden.

    Ajouré: Was macht mehr Spaß – einen Spartaner oder einen Orc zu spielen?

    Meine interessanteste Rolle als Schauspieler war bis jetzt Crixus. Seine Figur macht eine unglaubliche Entwicklung durch. Er ist ein Mann, der als Bestie und Quäler in der Arena anfängt und am Ende die Liebe findet. Aber auf der anderen Seite gab mir die Rolle von Azog die Möglichkeit mit Peter Jackson zu arbeiten. Es ist auch wirklich irre in einem Film wie „Der Hobbit“ mitzuwirken, den so viele Menschen gesehen haben. Was jedoch viele Menschen nicht realisiert haben, war, dass ich den Orc gespielt habe. Wir haben Motion Capture benutzt, wodurch man mein Gesicht nicht sehen konnte. Ähnlich wie bei Andy Serkis als Gollum verlangte die Rolle eine große Vielfalt von mir, weil man ja eine Kreatur spielt.

    Um mir bei der Rolle zu helfen, habe ich einen Abend vorher „Jaws“ und „The Empire Strikes Back“ geguckt. Spielbergs „Jaws“ hat mich inspiriert, weil er selten die Bestie zeigt – wodurch sie noch bedrohlicher wirkt. Als Azog habe ich versucht, mein Gesicht so wenig wie möglich zu zeigen.

    Crixus hingegen war in meinem eigenen Körper – Azog fühlte sich hingegen viel größer an. Die Art der Bewegung und die Stimme waren auch anders. Meine Stimme wurde separat aufgenommen und um eine Oktave vertieft – und es wurde noch ein Knurren hinzugefügt. Als ich es mir anhörte, klang es ein bisschen wie Didgeridoo.

    Ajouré: Wenn man eine Rolle wie „Azog“ spielt – erkennt man sich dann überhaupt selber wieder?

    Das Ding bei Motion Capture ist, dass man trotzdem die Bewegung braucht. Was sie machen ist eine Animation über das eigene Gesicht und Körper rüberzulegen. Leute, die mich kennen, können feine Gesten von mir erkennen, z.B. meinen Gang erkennen sie in der Rolle des Azog wieder. Ich habe auch vieles von meiner Erfahrung aus „Spartacus“ zu „Der Hobbit“ einfließen lassen können. Bei „Spartacus“ hatte ich schon einiges übers Kämpfen gelernt und obwohl Peter Jackson bereits eine Choreographie für die Kampfszenen fertig hatte, konnte ich noch einiges hinzufügen.

    Man muss eine neue Dimension mit reinbringen, wenn man mit Motion Capture arbeitet, wie Andy Serkis schon einmal gesagt hat. Mit Peter Jackson zu arbeiten, fühlte sich so an, als wäre man von Aliens entführt worden. Die Technnologie war erstaunlich! Noch ist es sehr teuer, aber ich glaube in zehn Jahren werden wir viel mehr solcher Filme sehen.

     
    Manu Bennett
    Foto: Matthias Nareyek / Kontributor / Getty Images

     

    Ajouré: Du warst in jungen Jahren auch ein sehr aktiver Rugby-Spieler – wie bist du dann schließlich zu der Schauspielerei gekommen?

    Ich habe zuerst Breakdance getanzt und meine Freundin tanzte Ballett – durch sie wäre ich beinahe sogar in die Richtung gegangen. Mir wurde sogar ein Stipendium angeboten, nach New York zu gehen, um dort tanzen zu lernen.

    Ich lehnte jedoch ab, um in der Uni einen Tanz- und Schauspiel-Kurs zu belegen, wodurch ich zur Schauspielerei kam. Beim Schauspielen hatte man eine Stimme, was mir beim Tanzen fehlte. Ich finde, dass viele meiner Rollen sehr körperlich sind. Ich glaube, dass ich einen gewissen Vorteil gegenüber anderen Schauspielern für solche Rollen habe, da ich das Gelernte vom Tanzen in solchen Figuren umsetzen kann.

    Wenn man tanzt, muss man einen Raum mit seinem Ausdruck füllen. Man ist sich bewusst, wo man sich hinbewegt. Beim Filmen von „Spartacus“ waren mir die Kameramänner sehr dankbar, da ich ihnen schon vorher sagte, ich würde in die Kamera kicken und sie vertrauten mir, da ich es sehr gut kontrollieren konnte. Ich habe auch Rugby gespielt und bin mit 16 zu einer speziellen Schule gegangen, wo ich gegen die härtesten Typen spielte. Ich hatte auch die Chance mich für das australische Rugby-Team vorzustellen, jedoch musste ich Schwanensee tanzen. Es war ein richtiger Billy-Elliot-Moment in meinem Leben. Ich musste mich für eins entscheiden und das war das Künstlerische.

    Ajouré: Also würdest du im nächsten Leben eher Tänzer oder Rugby-Spieler werden?

    Ich glaube jeder hat die Chance das zu finden, womit er am meisten strahlt. Je mehr man an etwas arbeitet, desto mehr Erfahrungen bekommt man in diesem Bereich. Die besten Sportler strahlen am meisten durch ihren Sport, Künstler durch ihre Kunst und Schauspieler durch ihre Filme. Ich benutze auch viele meiner Lebenserfahrungen für meine Figuren. Meine Mutter und mein Bruder sind beide innerhalb von zwei Wochen durch separate Autounfälle gestorben. Ich war sehr jung und musste einen Weg nach vorne finden. Ich brauchte etwas Positives nach diesem Verlust. Und dadurch kam ich zur Kunst, wodurch ich meinen Schmerz in etwas Positives verarbeiten konnte.

    Mit 23 Jahren traf ich zufällig Anna Strasberg in New York – ich habe sie angesprochen und gefragt, ob ich ihre Schauspielschule besuchen könnte. Am nächsten Tag bin ich hingefahren und sie hat mir ein Stipendium angeboten. Ich habe ihr meine Lebensgeschichte erzählt und sie hat gemerkt, dass ich versucht habe, meine Erfahrungen in etwas Gutes umzusetzen. In dem Moment wusste ich, dass ich es schaffen kann! Dass jemand wie sie, jemandem wie mir half, war sehr beeindruckend. Jeder braucht ein Mentor in seinem Leben, der einem sagt, dass man etwas Besonderes ist.

     
    Manu Bennett
    Foto: Paul Partyzimmer

     

    Ajouré: Was fühlt sich mehr nach Heimat an? Neuseeland oder Australien?

    Neuseeland steht natürlich für meine Maori-Abstammung. Mein Urgroßvater war ein bekannter, großer Kämpfer. Als Maori glaubt man, dass die eigenen Vorfahren bestimmte Dinge weitergeben und dass sie einem helfen den Weg durchs Leben zu gehen. Als ich an der Rolle des Crixus arbeitete, habe ich viel an meine Vorfahren gedacht. Und das gab mir ein besonderes Gefühl der „spirituellen Identität“. Man muss auch die Charaktere verstehen, die man spielt – weshalb ich versucht habe, die Erfahrungen meiner Vorfahren zu nutzen.

    Ajouré: Was gefällt dir an der Arbeit als Schauspieler am meisten?

    Man darf um die ganze Welt reisen und lernt so viele Leute kennen. Immer wieder werde ich angesprochen und gefragt, ob ich Crixus sei. Ich finde es manchmal etwas schwierig, den Menschen in der Rolle von Crixus zu begegnen. Ich ziehe mich auch eher zurück und suche auch nicht nach Aufmerksamkeit. Wo ich herkomme, ist das nicht so wie in Hollywood, wo Ruhm eine wichtige Rolle spielt. Amerikanische Schauspieler gehören mehr zu diesem riesen Hollywood-Trubel, sie müssen viel mehr mit der Presse arbeiten und stehen häufiger in der Öffentlichkeit. In Neuseeland ist das ganz anders, niemand interessiert sich so sehr für mich. Leute gehen einfach an mir vorbei und sagen „Hey Bro!“. Neuseeland ist ein ruhiges Land, was ich sehr gut finde. So bleibt man bodenständig.

    Ajouré: Du wirkst auch sehr relaxt und bodenständig.

    Ich versuche durch die Welt Schritt für Schritt zu gehen und jeden kennenzulernen, der mir über den Weg kommt. Bei den Conventions kommen viele zu mir und es ist mir wichtig mit allen einen besonderen Austausch zu haben. Es ist eine Ehre, jemanden kennenzulernen und von demjenigen auch noch gelobt zu werden. Ich nehme das alles nicht als selbstverständlich. Es gab eine Zeit, als ich meine Mutter und meinen Bruder beerdigen musste, und ich hätte mir nie erträumen lassen, dass ich einen Weg daraus finde.

    Zudem fühlen sich viele durch meine Arbeit angesprochen. Es ist erstaunlich, dass ich durch diese Blechkisten, die in jedem Wohnzimmer stehen, Menschen erreichen und berühren kann. Manchmal sprechen mich Soldaten aus dem Irak-Krieg an und brechen in Tränen aus. Sie sagen, dass sie Trost in Crixus gefunden haben. Ich versuche oft diese schwere Zeit in meinem Leben in emotionalen Szenen zu verarbeiten. Das sind wahre Emotionen.
     

    Manu Bennett
    Foto: Paul Partyzimmer
     

    Ajouré: Was wäre denn deine Traumrolle?

    Irgendetwas, das von der neuseeländischen Kultur inspiriert wurde, vielleicht etwas über meine Vorfahren. An so etwas zu arbeiten wäre einerseits sehr persönlich und kompliziert aber anderseits auch sehr belohnend, da ich mich mit der Rolle besser identifizieren könnte.

    Ajouré: Was war deine schwierigste Rolle bis jetzt?

    Definitiv Azog! Alle meine anderen Charaktere waren ich – nur in einem Kostüm. Mit Azog musste ich mich ganz anders bewegen. Es war als ob man einem kleinen Jungen gesagt hätte, er solle Arnold Schwarzenegger spielen. Sie haben mich in einen superengen Körperanzug mit komischen Bällchen drauf gesteckt und mir gesagt, ich solle einen Orc spielen. Es gab Monitore, wo man mich als Azog während des Filmens sehen konnte. Wenn ich mich normal bewegt habe, war es für Azog zu schnell, also musste ich robuster werden und so tun, als ob ich riesen Arme und einen großen Hals hätte. Dafür musste ich mich sehr konzentrieren, deswegen bin ich immer eine halbe Stunde vor dem Drehen da gewesen, um in die Bewegung reinzukommen.

    Ajouré: Was machst du in deiner freien Zeit am Set?

    Es ist von Set zu Set anders. Bei Spartacus waren wir alle sehr gut miteinander befreundet. Wir haben viel herumgealbert, hatten Push-Up-Duelle und gaben uns oft den sogenannten Bruderschaftshandschlag. Dabei haben wir unsere Hände so heftig geschlagen, dass sie blau wurden. Und der, der zuerst aufhörte, hatte verloren.

    Die Arbeit und Stimmung am Set ist auch immer sehr stark von der Beziehung zu den anderen Schauspielern abhängig. Man hat auch immer einen Trailer am Set, wo man sich zurückziehen kann, um sich auf schwierige Szenen vorzubereiten.

    Ajouré: Wer würde dich spielen, wenn man einen Film über dein Leben drehen würde?

    Gute Frage … ich glaube ein Maori-Junge.

    Ajouré: Vielen Dank, Manu Bennett.
     

     

    Fotos: Paul Partyzimmer; Matthias Nareyek / Kontributor / Getty Images

    Das sollte ein Vater seinem Sohn mit auf den Weg geben

    Weil wir nicht mehr als unsere Kinder lieben

    Eltern lieben ihre Kinder. Und Väter lieben ihre Töchter. Oft sogar abgöttisch und mit einer so ausgeprägten Eifersucht, dass bereits vom kleinen Max aus der Vorschulklasse, der offensichtlich für die kleine Marie schwärmt, argwöhnisch ein umfassendes Charakterprofil verlangt wird. Trotz aller Liebe bleiben Töchter ihren Vätern in vielen Dingen oft ein unlösbares Rätsel. Denn sie gehören wie Mütter, Geliebte, Ehefrauen und Chefinnen zur weiblichen Hälfte der Menschheit und diese Hälfte tickt – Himmelseidank! – häufig anders als der männliche Rest.

    Wohl auch deshalb verbindet sich die Freude über das übergroße Glück, ein Kind bekommen zu haben, bei jungen Sohn-Vätern nicht selten mit der Erleichterung: „Es ist ein Junge!“ Es erscheint Männern schlicht und ergreifend leichter, sich in die Psyche und Bedürfnisse eines Jungen hineinzuversetzen, als sich mit den fremden Welten komplizierter Befindlichkeiten heranwachsender Girls auseinandersetzen zu müssen. Dabei spielt es noch keine Rolle, dass es statistisch gesehen einige Jahrzehnte später in der Regel eher die Töchter und nicht die Söhne sind, die sich um ihre älter gewordenen Väter kümmern werden. Allerdings machen sich viele Väter bei aller Freude über den neuen männlichen Zuwachs in der Familie oft nicht klar, dass natürlich auch die Vater-Sohn-Beziehung überaus komplex und emotional sein kann.

    Wir als Väter haben eine enorme Verantwortung, bei der Entscheidung, was wir unseren Söhne auf dem Weg geben. Jungs orientieren sich ganz wesentlich am Vorbild und den Erwartungshaltungen ihrer Väter. Da passt es gut, dass Väter im Gegensatz zu Müttern oder Lehrerinnen nicht so viel Wert auf die Betonung typisch weiblicher Fähigkeiten wie Schön-Stillsitzen, Schön-ordentlich-Bilder-Ausmalen oder Schön-die-Haare-Kämmen legen, sondern eher die raueren Dinge des Lebens interessant finden.

    Auf Augenhöhe miteinander reden

    Bei der Aufstellung von Regeln gibt es naturgemäß bei Vater und Sohn oft unterschiedliche Ansichten. Wenn der Vater die Meinung vertritt, dass Minecraft an Schultagen nicht länger als eine Stunde gespielt werden darf oder dass um 21.00 Uhr ins Bett gegangen werden muss, wird der 14-jährige Sohn diese Ansichten mit Sicherheit nicht teilen. In solchen Situationen ist es wichtig, nicht einfach nach Basta!-Manier jede Diskussion abzublocken, sondern zu erklären, warum eine solche Regelung Sinn macht. Der Junge kann seine Gegenargumente einbringen („Deniz darf auch bis zehn aufbleiben!“, „Mann, ich bin doch kein Baby mehr!“) und fühlt sich ernstgenommen. Vielleicht wird sich im Ergebnis auf eine halbe Stunde länger Minecraft und „Ab ins Bett“ um 22.00 Uhr geeinigt. Ich vielen Bereichen muss du der Alleinentscheider bleiben, aber nach und nach wird es immer mehr Bereiche geben, bei denen der Sohn die Entscheidung teilweise oder ganz treffen kann.

    Mit Gesprächen auf Augenhöhe kannst du deinem Sohn vermitteln, dass er schrittweise immer mehr Verantwortung übernehmen kann und du es ihm auch zutraust. Dabei bringe ihm bei, wie befriedigend Selbstverantwortung und die Verwirklichung eigener Ideen sind. Wer sich dagegen ständig von seinen Eltern verwöhnen und gängeln lässt, läuft Gefahr auch mit 30 sein Bett nicht alleine machen zu können und als Erwachsener eine Existenz in dauernder Unselbständigkeit zu führen.

    Mache deinem Sohn in diesem Zusammenhang auch klar, dass deine (noch) vorrangige Entscheidungskompetenz bei manchen Dingen, die ihn betreffen, nicht auf mangelnde Intelligenz oder einen geringeren Wert seiner Person gründet, sondern lediglich auf deine im Laufe der Zeit erworbene größere Erfahrung und gelerntes Wissen. So gibst du deinem Jungen auch mit, dass er eine einzigartige und gleichwertige Persönlichkeit ist und keine Junior-Kopie seines Vaters, der er zu entsprechen hat.

    Fehler eingestehen und Gefühle zeigen

    Für die Persönlichkeitsentwicklung des Jungen ist es unbedingt positiv, wenn sein Vater vor ihm Gefühle zeigt und auch ohne Zögern eingesteht, wenn ihm ein Fehler unterlaufen ist. Auch eigenes Scheitern kannst du deinem Sohn gegenüber eingestehen, der so begreift, dass Scheitern normal ist und nicht den Weltuntergang bedeutet oder Liebesentzug aus Enttäuschung zur Folge hat. Wichtig ist, die Gründe des Scheiterns aufzuarbeiten und gegebenenfalls einen neuen Versuch zu starten.

    Mit Spott und Widerständen gelassen umgehen

    Wichtig ist auch, sich nicht ständig rechtfertigen und beweisen zu müssen. Selbst, wenn der freche Spruch eines Kumpels dich vielleicht vor deinem Sohn dumm dastehen lässt, weil du keine schlagfertige Antwort parat hast, kannst du ihm vorleben, dass es keine Pflicht gibt, mit gleicher Münze zurückzuzahlen. Letztendlich zeigt derjenige mehr Souveränität und Selbstbewusstsein, der sich nicht auf das Spiel des Provokateurs einlässt, sondern es mit einem gelangweilten Achselzucken quittiert.
     

    Respekt vermitteln

    Kommunikation auf Augenhöhe gehört auch zum für den weiteren Lebensweg wichtigen Bereich „Respekt“. Lebe deinem Sohn vor, dass es insbesondere im Verhältnis zu anderen Menschen ohne Respekt nicht geht. Nicht nur er selbst hat den Anspruch, dass er wertschätzend behandelt wird, sondern auch andere. Dabei kommt Höflichkeit im öffentlichen Raum, aber auch im Familien-und Freundeskreis eine erhebliche Bedeutung zu. Das heißt natürlich nicht, zentralen Wert auf die Beachtung übertriebener Höflichkeits-Floskeln zu legen. Aber „Bitte“ und „Danke“ sollten auch für einen Zehnjährigen selbstverständlich sein. Du solltest aufpassen, wie du dich gegenwärtig in dieser Hinsicht selbst beim Tun und Sprechen verhältst. Insbesondere abfällige Bemerkungen über andere Menschen oder Menschengruppen sollten tabu sein oder nachvollziehbar begründet werden („Hitler war ein Arschloch!“). Gerade negatives Verhalten und Meinungen werden schnell vom Vater auf den Sohn übertragen.
     

    Das verlässliche Fundament sein und klare Regeln aufzeigen

    Zu den wichtigsten Dingen, die du als Vater deinem Sohn geben kannst und musst, zählt die ihm gegenüber immer wieder deutlich gemachte Vergewisserung immer auf seiner Seite zu stehen. Egal, ob er beim Nachbarn einbricht, seinen Vater dreist anlügt oder eine Sechs im Sport nach Hause bringt: Es kann auf der Welt nichts geben, was die Vaterliebe zerstören kann. Das heißt nicht, dass du nicht wütend auf deinen Sohn sein darfst und alles, was er macht schon im Vorfeld blankoscheckmäßig verzeihst. Mache deinem Sohn unmissverständlich klar, dass es bestimmte Regeln gibt, deren Nichtbefolgung entsprechende Konsequenzen hat. Aber zeige ihm auch genauso klar auf, dass du immer für ihn da bist und Loyalität und Einfühlungsvermögen zu den Grundlagen eines guten Lebens gehören. Der Spruch „Böser Junge, Papi hat dich jetzt nicht mehr lieb!“ ist absolut verboten: Er wirkt verheerend auf die Seele eines Jungen.

     

    Foto: Halfpoint / stock.adobe.com

    Legend of Tarzan – Filmkritik & Trailer

    Legend of Tarzan – Die Story

    John Clayton III. (Alexander Skarsgård), der der Welt vor allem als Tarzan bekannt ist, hat nun einige Jahre in London zusammen mit seiner Frau Jane (Margot Robbie) verbracht. Auch wenn er die englische Kultur verinnerlicht hat und hier sein neues Zuhause sieht, tief in ihm schlummert immer noch der Urwaldmensch von einst.

    Als Gesandte des belgischen Königs ihn um Unterstützung bitten, ihrem König durch einen erneuten Besuch Africas ein wenig Imagehilfe im Rest der Welt zu geben, lehnt Clayton zuerst ab. Der amerikanische Gesandte George Washington Williams (Samuel L. Jackson) kann ihn schließlich überreden die Reise anzutreten, indem er Tarzan in seine eigenen Pläne, die Aufdeckung von Sklaverei im Kongo, einweiht.

    Doch die Einladung der Belgier war lediglich eine Finte, denn der Abgesandte des Königs, Captain Léon Rom (Christoph Waltz), hat noch ganz andere Pläne und braucht dafür Tarzan als Gefangenen.

     

     

    Schön anzusehen

    Der neue Tarzan Film bietet große Bilder, toll animierte Tiere und Dschungel, einen extrem durchtrainierten Tarzan Darsteller und eine neue Handlung. Neben den optischen Schauwerten bleibt in „Legend of Tarzan“ aber noch viel Luft nach oben.

    Wo andere Filme es oft nicht abwarten können, den Zuschauer in eine actionreiche, hektische Handlung zu werfen, kommt die Legende von Tarzan nur sehr gemächlich in Gang und behält über den weitesten Teil des Films auch eine Geschwindigkeit bei, die zwischen angenehm gemütlich und zäh schwankt. Dabei bleibt viel Zeit, um tolle Bilder der Landschaften und auch der computergenerierten Tiere und Szenen zu zeigen, die in den meisten Situationen wundervoll gelungen sind, dennoch bricht die Dynamik dadurch hin und wieder ein.

    Und während die Action wiederum ansehnlich und unterhaltsam gerät, leidet die Handlung und das Schauspiel an den Figuren und ihrer Umsetzung. So spielt Christoph Waltz einmal mehr die immer gleiche Rolle aus seinen anderen oscarprämierten Filmen. Die ist ihm zwar auf den Leib geschrieben, aber eben in keinem Moment überraschend. Auch Samuel L. Jackson bedient eine Rolle, die zu den Filmklassikern gehört und darf als Sidekick ein paar witzige Momente und coole Kommentare abgeben.

    Die Hauptfigur Tarzan, die Alexander Skarsgård spielt, schwankt hingegen, zwischen englischem Gentleman und dem Urwaldmenschen, der wild und ungezähmt ist. Das hätte durchaus zu vielen spannenden Momenten führen können, wäre dafür mehr Zeit in der Handlung gewesen. So bleibt Skarsgårds Tarzan meist mimisch ausdruckslos, darf sich aber ordentlich prügeln. Ähnlich ergeht es Margot Robbie, die zwar eine kesse und aufgeweckte Jane spielt, dabei aber doch nur Randfigur bleibt und nicht viele Möglichkeiten bekommt, mehr aus ihrer Filmfigur zu machen.

     

    Erwartung runter, Spaß rauf!

    Insgesamt ist „Legend of Tarzan“ durchaus gut anzusehen. Dennoch, der Film schafft das Kunststück, gleichzeitig ständig in Bewegung zu sein und und sich trotzdem zu ziehen. Dabei ist er trotzdem unterhaltend und abenteuerlich, hätte aber mit weniger Klischee, raffinierterer Handlung und Figuren, deutlich mehr bieten können. Wer mit der richtigen Erwartung ins Kino geht dürfte sich gut unterhalten fühlen.

     

    Legend of Tarzan Kinoposter
    Kinostart: 28. Juli 2016
     

    Fotos: Warner Bros. Germany

    Das große Pokémon Spezial – Alles, was du wissen musst

    Es ist beliebter als Tinder, hat mehr aktive Nutzer als Twitter, hält die Nutzer länger beschäftigt als Instagram, war in Australien nach 48 Stunden die am häufigsten heruntergeladene und umsatzstärkste App und benötigte nur vier Stunden um Platz 1 der Apple App-Charts zu werden. Die Rede ist natürlich von Pokémon Go, dem mega Hype von Nintendo und Niantic. Und damit ein herzliches Willkommen zu unserem Pokémon Go-Spezial!
     

    Der richtige Start

    Pokémon
     

    Schon der Start in der Pokémon Welt ist von großer Relevanz und kann dir dabei helfen, schnell nach oben zu gelangen. Anfangs stellt euch Professor Willow vor die Qual der Wahl, welchen Starter ihr haben wollt. Zur Auswahl stehen Bisasam, Glumanda und Schiggi, doch was viele nicht wissen: Mit ein bisschen Geduld kannst du auch ein Pikachu fangen. Dafür musst du einfach immer wieder von den Start-Pokémon wegrennen, anfangs erscheinen sie immer wieder, wenn du dich weit genug entfernst, doch irgendwann taucht auch ein Pikachu auf.

    Solltest du möglichst schnell im Level aufsteigen wollen, lohnt es sich sehr, schon zu Beginn in ein Glücks-Ei zu investieren, welches die erhaltene Erfahrung verdoppelt. Dies ist anfangs sehr effektiv, da man für neu gefangene Pokémon nicht die normalen 100, sondern 500 Erfahrungspunkte erhält. Sollte man am Anfang schon entwickeln können, ist auch hier das Glücks-Ei von großem Nutzen, da eine erstmalige Entwicklung 1000 und nicht 500 EP bringt. Sonst können wir für den Start nur empfehlen, viel zu laufen.

     

    Das große Fangen beginnt

    Nun kann es also losgehen mit der Jagd – dazu haben wir eine Tabelle für euch. Die Tabelle zeigt, welchen Pokémon-Typ ihr an welchen Orten finden könnt. Wichtig ist, dass diese Tabelle natürlich keine Garantie ist, allerdings ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein bestimmter Typ von Pokémon an so einem Ort spawnt, höher.

     

    Pokémon-TypFundorte
    NormalPlätze, Felder, Straßen, Schulen, Universitäten usw. eigentlich überall
    SteinSteinbrüche, Städte, Parkplätze, Autobahnen, große Gewerbeflächen
    StahlModerne Gebäude, Bahnhöfe, Gleisanlagen (Bitte seid vorsichtig)
    PflanzenGras- und Grünflächen, Bauernhöfe, Wälder, grüne Wohngebiete, Ackerflächen
    BodenGleisanlagen und Flughäfen, Gräben, Bäche, offene Land- und Ackerflächen
    DracheBerühmte Wahrzeichen und Orte wie z.B. Schlösser
    FeeFriedhöfe, Kirchen, Warzeichen und Denkmäler
    WasserÜberall da wo Wasser ist
    GeistFriedhöfe
    UnlichtKinos, Theater, Opernhäuser, Friedhöfe
    Käfer/FlugAuf dem Land, Bauernhöfe, Äcker, Wälder, Parks und Spielplätze
    EisGras auch ungefroren, Gletscher und Skigebiete
    PsychoKrankenhäuser, Klinikanlagen, Bildungseinrichtungen
    ElektroGewerbegebiete, Kraftwerke, Kraftwerksanlagen
    FeuerWohngebiete
    KampfStadien, Arenen, große Fitnessstudios
    GiftMoore, Sümpfe

     

    Eins der wichtigsten Features für die Pokémon-Jagd ist die „In der Nähe“-Anzeige unten rechts – dabei gibt es so einiges zu beachten. Zum einen kann man hier unter den Pokémon jeweils null bis drei Fußstapfen sehen. Bei drei Füßen ist das Pokémon mehr als 90 Meter entfernt, bei zweien in einem Umkreis von 60-90 Meter, bei einem in einem Umkreis von 40-60 Meter und wenn ihr keinen Fuß sehen solltet, sollte das Pokémon, wenn ihr ein bisschen wartet, von ganz alleine erscheinen. Doch diese Anzeige verrät euch noch mehr. Die Pokémon werden nämlich von oben links bis nach unten rechts so angeordnet, dass das Pokémon, das gerade oben links steht, am nächsten an dir dran ist – das Pokémon unten rechts ist somit am weitesten entfernt. Das bedeutet, dass du sehen kannst, ob du dich dem Pokémon näherst, auch wenn sich die Anzahl der Füße nicht verändert – nämlich, indem du verfolgst, ob es seine Position auf der „In der Nähe“-Anzeige ändert.

     

    Der perfekte Wurf

    Pokémon
     

    Solltest du erfolgreich zu deinem Pokémon gelangt sein, kommt es nun auf deine Fähigkeiten als Fänger an. Zu aller erst solltest du beim Pokémon-Fangen den Ball berühren, ohne ihn gleich zu werfen, damit du die beiden Kreise angezeigt bekommst. Wichtig ist hierbei der kleine Kreis, der ständig seine Größe ändert. Dieser zeigt mit seiner Farbe an, wie schwer es sein wird, das Pokémon zu fangen. Bei einem grünen Kreis musst du dir um den Wurf gar nicht so viele Gedanken machen. Bei einem orange-farbenen oder roten Kreis kannst du Himmihbeeren benutzen, die die Fangwahrscheinlichkeit erhöhen. Zusätzlich wird die Wahrscheinlichkeit noch durch einen Curveball erhöht, welchen du machst, indem du den Ball vor deinem Wurf drehst. Die letzte Möglichkeit, die Wahrscheinlichkeit eines Fanges zu erhöhen, liegt in dem kleinen Kreis. Wichtig ist hierbei, dass du mit dem Pokéball in den Kreis triffst – je kleiner der Kreis, desto besser der Wurf. Außerdem bekommst du für gute Würfe mehr Erfahrungspunkte.

     

    Entwickeln & Verbessern

    Pokémon
     

    Zum Entwickeln und Verbessern von Pokémon brauchst du Bonbons und Sternenstaub. Du erhältst drei Bonbons, wenn du ein Pokémon fängst, allerding sind diese Bonbons an das Pokémon und seine Entwicklungen gebunden. Außerdem erhältst du für jeden Fang noch 100 Sternenstaub. Es gibt Pokémon, die bei ihrer Entwicklung 12 Bonbons brauchen. Manche entwickeln sich erst mit 25, 50 oder 100 Bonbons, es gibt sogar eines das 400 benötigt – die Rede ist hierbei von Karpador.

    Solltest du entwickeln, ist es immer wichtig, das Pokémon mit den größten WP (Wettbewerbspunkte) zu nehmen. Wenn du geduldig genug bist, lohnt es sich auch bei Pokémon mit insgesamt 2 Entwicklungen zu warten, bis du ihn direkt zweimal entwickeln kannst. Dies ist zwar schwer, lohnt sich aber im Endeffekt, da man lange braucht, um genug Bonbons zu sammeln und man bestimmt schon stärkere Pokémon hat, wenn man beide Entwicklungen machen kann.

    Auch beim Verbessern solltest du warten, bis du starke Pokémon fängst, da du sonst deinen Sternenstaub für die falschen Pokémon verschwendest. Der Halbkreis um das Pokémon ist übrigens das maximale Potenzial an Wettbewerbspunkten, dieses steigt mit deinem Trainerlevel. Jede Entwicklung bringt dir übrigens 500 Erfahrungspunkte. Solltest du also schnell leveln wollen, lohnt es sich, die Pokémon zu sammeln, bis du viele entwickeln kannst. Vergiss dabei nur nicht, das Glücks-Ei zu benutzen.

     

    Arenen & Kämpfe

    Pokémon
     

    Arenen stellen in Pokémon Go die einzige Möglichkeit dar, In Game-Währung zu erhalten, ohne mit echtem Geld zu bezahlen. Solltest du eine Arena halten, kannst du oben links in deinem Shop auf ein Schild drücken, das dir pro Arena, die du besitzt, 10 Pokémünzen und 500 Sternenstaub gibt. Anhand des Arena-Levels siehst du, wie viele Pokémon in die Arena können. Solltest du z.B. in Team Blau sein und siehst eine blaue Arena mit Level 3, in der zwei Pokémon sind, kannst du ohne Kämpfe dein Pokémon zur Arena geben, um sie zu beschützen. Die Arena kann man übrigens aufleveln, indem man sie selber angreift, dies erhöht das Arena-Level und gibt ein paar Erfahrungspunkte.

    Die Kämpfe können sehr hektisch ablaufen, doch auch hier gibt es einige Tricks. Unter der Lebensanzeige deines Pokémon siehst du eine blaue Leiste, die sich immer mehr auffüllt, wenn du angreifst. Sollte diese Leiste voll sein, kannst du ein bisschen länger auf das gegnerische Pokémon gedrückt halten, um deine zweite, meist stärkere Attacke durchzuführen. Dies machen die gegnerischen Pokémon auch, die Attacke wird sogar angekündigt, was dir vielleicht beim Ausweichen helfen kann.

    Ein großer Faktor bei Kämpfen sind und waren schon immer die Typen der Pokémon und die der Attacken. Damit du deine Gegner besonders gut schlagen kannst haben wir hier eine kleine Liste für dich, wie es sich mit den Schwächen und Stärken der einzelnen Typen verhält. Eine Zwei steht für sehr effektiv, ein Halb für nicht sehr effektiv, eine Null dafür, dass die Attacke keinen Effekt hat und wenn nichts geschrieben steht, passiert nichts Besonderes. In unserer Tabelle greift der linke Typ den obenstehenden Typ Pokémon an.
     

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    Die Zukunft von Pokémon Go

    Zukünftige Updates sollen das Tauschen von Pokémon ermöglichen, sowie das Kämpfen der Trainer untereinander, ohne dass man zwingend Arenen besetzen muss. Außerdem warten wir gespannt auf die Einführung von legendären Pokémon, ob man diese, wie im Trailer gezeigt auf einem großen Community-Event erhalten wird, ist noch unklar.

    Man kann sehen, dass Pokémon GO einzigartig ist und die komplette Welt in den Bann gezogen hat; so kann man mittlerweile starke Accounts für mehrere hundert Euro kaufen und es gibt schon erste Stellenausschreibungen für engagierte Pokémon-Trainer.
    Wo das alles hinführt, werden wir wohl sehen.

     

    *** UPDATE ***

    Aus welchem Ei schlüpft welches Pokémon? Wir zeigen es dir!
    Die im blauen Bereich dagestellten Pokémon schlüpfen nach zwei Kilometern, die im gelben nach fünf und die im roten nach zehn. Allerdings gibt es auch Taschenmonster die nur auf bestimmten Kontinenten ausgebrütet werden können.
    Außerdem: Die Standorte der seltenen Pokémon!
     

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    Fotos: Pokémon Go / Nintendo, Niantic

    Der angesagteste Sommer-Style 2016

    Mit diesem Look kommst du sportlich durch den Sommer!

    Die luftig geschnittene Hose und das weiße Shirt eignen sich super für heiße Sommer-Tage. Abgerundet wird das Outfit mit neonfarbenen Sneakers, einem stylishen Hund mit breiter Krempe, einer runden Sonnenbrille und einem lässigen Rucksack.
     

    Sommer-Style 2016

     

    Shirt: Jack & Jones JJCOSMASH – T-Shirt basic – white € 14,95

    Hose: Tiger of Sweden LEVEN – Stoffhose – concrete € 129,95 ( SALE )

    Rucksack: Nike SB Tagesrucksack – black € 89,95

    Hut: Diesel CASEYT – Hut – sand/blue € 47,95 ( SALE )

    Brille: KIOMI Sonnenbrille – silver/white € 8,20 ( SALE )

    Schuhe: Nike Performance LUNARTEMPO 2 – Laufschuh Neutral – electric green/black/white € 83,95 ( SALE )

     


     

    Elegant in Shorts

    Dass man kurze Hosen sommerlich-elegant stylen kann, zeigt dieser Look bestens. Mit einem taillierten Blazer kann man knielange Shorts upgraden. Darunter trägt man ein schlichtes, weißes Shirt und kombiniert Sneakers dazu – und fertig ist der Look! Nach belieben kann man seinen individuellen Style durch Accessoires zum Ausdruck bringen – das können sichtbare Socken sein, auffälliger Schmuck oder ein Hut mit breiter Krempe.
     

    Sommer-Style 2016

     

    Hut: Black Kaviar Hut – black € 39,95

    Sakko: Pier One Sakko – black € 79,95

    T-Shirt: Jack & Jones JJPRHUGO SLIM FIT – T-Shirt basic – white € 19,95

    Uhr: Komono WINSTON – Uhr – chestnut € 79,95

    Socken: Falke COOL 24/7 – Socken – black € 9,95

    Schuhe: Converse CHUCK TAYLOR ALL STAR – Sneaker low – black/white € 69,95

    Shorts: RagwearKAREL – Shorts – grey € 49,95

     

    Fotos: Melodie Jeng / Getty Images; Zalando

    Sonnencreme Spezial – Schütze deine kostbare Haut vor der Sonne

    Sonnenbrand ist irgendwo etwas ironisch. Man verbringt den Tag in der Sonne um eine schöne braune Haut zu bekommen und steht am Abend vor dem Spiegel, sieht aus wie ein Hummer und 2 Tage später häutet man sich wie eine Schlange. Wie du den Tag zumindest größtenteils in der Sonne verbringen kannst, ohne zum Schalentier zu werden, zeigen wir dir heute mit den 5 besten Sonnenschutz-Artikeln.
     

    1. Nivea Sun Pflegende Sonnenmilch LSF 30

    NIVEA SUN Schutz & Pflege Sonnenmilch
    LSF 30 inkl. gratis Reisegröße (250 ml + 30 ml), Sonnencreme für 48h Feuchtigkeit, sofortiger Sonnenschutz mit UVA-UVB-Filtersystem

    Die Nivea Sonnencreme ist wohl der Klassiker unter unserer Auswahl. Laut Stiftung Warentest erzielt die Sonnenmilch im Bereich Sonnenschutz eine 1,0, wenn man auf guten Schutz aus ist, ist diese Creme also durchaus zu empfehlen. Auch die Feuchtigkeit des Sonnenschutzes erzielte eine 1,0, somit wirkt sie nicht nur schützend, sondern auch feuchtigkeitsspendend für die Haut. Die Creme ist größtenteils wasserfest und auch sehr wetterbeständig. Kleines Manko, wenn man unvorsichtig ist, kann diese Creme auf Kleidungsstücke abfärben. Mit einem Preis von ca. 12 Euro für 250 ml liegt sie im preislichen Mittelfeld, aber wer sich auf den Schutz konzentrieren will macht hier nichts falsch.

    2. Mawaii SunCare SPF 30

    Mawaii, All Weather Prot. Spf 30
    • Hochwirksam Sonnencreme - Ohne Konservierungsstoffe. Ohne Mineralöle und Wachse. Ohne Alkohol. Ohne Parfüm. Ohne Parabene - Reef Friendly!
    • Bodylotion pflegt, schützt, zieht schnell ein, ist wasserfest und schweißbeständig. Kein fettiger Film, damit die Haut weiter atmen kann
    • Entwickelt mit Profisportlern und Hautspezialisten für die Anforderungen von Outdoor-Sportlern, der einzige Outdoor-Sport-Sonnenschutz mit Dermo K3OS Formula - aktiver Outdoor Zellschutz, fördert die Zellregeneration der Haut
    • Reef Friendly - Mawaii SunCare-Produkte sind freundlich zu den natürlichen Riffen, da sie keine für Korallen schädlichen Substanzen enthalten, wie Parabene, Cinnamate, Benzophenone oder Kampher-Derivate
    • Dermatologisch getestet, hypoallergen, für jeden Hauttyp geeignet. Entwickelt für die empfindliche Haut von Kindern, Vitamine und Feuchtigkeit für die Haut fördern die Selbstheilung der Haut. Enthält Bienenwachs.

    Die Mawaii Suncare ist eine Creme, die sich besonders darauf spezialisiert, auch bei viel Bewegung, Schweiß und Wasser noch vor der Sonne zu schützen. Im Bereich Schutz schneidet sie ebenfalls mit der Bestnote 1,0 ab, doch im Gegensatz zur Nivea Creme ist diese Sonnenmilch eher für Action gedacht. Sie ist wasserfest und lässt sich auch auf verschwitzte Haut problemlos auftragen, ohne einen Film auf der Haut zu hinterlassen. Dadurch, dass die Creme so schnell einzieht braucht man allerdings auch etwas mehr, als bei den normalen Varianten. Mit einem Preis etwa 20 Euro für 175 ml muss man schon etwas tiefer in die Tasche greifen, vor allem weil man mehr Creme braucht.

    3. Douglas Sun Sonnenpflege LSF 30

    Anders als bei den Vorgängern, schneidet die Creme von Douglas im Bereich Schutz nur mit einem gut, also 2,0 ab. Der Trumpf dieses Produktes sind allerdings die Inhaltsstoffe, da diese Creme als einzige bei der mikrobiologischen Qualität mit 1,0 abschneidet. Wie die Nivea Milch spendet auch diese Creme viel Feuchtigkeit. Wenn dir also eine Creme wichtig ist, die sehr gesund für deine Haut ist bist du bei dieser Creme genau richtig. Dafür verlierst du allerdings ein bisschen Schutz gegen die Sonne. Mit einem Preis von rund 13€ für 200 ml bewegen wir uns hier wohl im preislichen Mittelfeld.

    4. Nivea Sun Protect & Refresh Kühlendes Sonnenspray LSF 50

    NIVEA SUN Protect & Refresh
    • Zuverlässiger Schutz: NIVEA Sonnenspray bietet sofortigen Schutz vor UVA- und UVB-Strahlen, Sonnenbrand und vorzeitiger Hautalterung und ist zudem schweiß- und wasserabweisend
    • Unsichtbar auf der Haut: Unsichtbar auf Ihrer Haut zieht diese transparente Sonnenschutzformel sofort ein und hinterlässt keine Spuren weißer Rückstände
    • Leicht und nicht fettend: Erleben Sie ein leichtes und nicht fettendes Gefühl mit dem Sonnencremespray, sodass Sie einen effektiven Sonnenschutz genießen können, ohne ein schweres Gefühl auf Ihrer Haut zu haben
    • Anwendung: Tragen Sie Sonnenölspray aus einem beliebigen Winkel auf, bevor Sie sich der Sonne aussetzen, und tragen Sie es häufig erneut auf, insbesondere nach dem Schwimmen, Schwitzen oder Frotteetuch. Geeignet für den Einsatz beim Sport
    • Nachhaltigkeit: Die Formel respektiert den Ozean, da sie frei von den UV-Filtern Octinoxat, Oxybenzon und Octocrylen ist. 89% biologisch abbaubar und zu 100% aus recyceltem Aluminium hergestellt (ohne Ventil, Kappe oder Etikett)

    Nivea schafft es sogar zweimal in unsere Liste, denn ein oder zwei Sonnensprays sollten auf jeden Fall dabei sein, falls mal niemand da ist um dir den Rücken einzucremen. Genau wie Sonnenmilch 1 und 2 schneidet auch dieses Spray beim Schutz mit der Bestnote ab. Auch sonst sind die Testergebnisse mit denen der Nivea Sonnenmilch relativ gleich ausgefallen.
    Der einzige Unterschied ist, dass das Spray immer kühl aus der Aluminium Verpackung kommt und somit erfrischender ist, außerdem ist es einfacher, Problemstellen wie den Rücken mit einem Spray zu erreichen. Mit einem Preis von rund 10 Euro für 200 ml ist sie mit der Nivea Creme die preisgünstigste unserer Cremes.

    5. Piz Buin In Sun Lotion SPF 20

    Piz Buin In Sun Lotion SPF 30
    • PIZ BUIN Feuchtigkeitslotion spendet intensiv Feuchtigkeit und macht die Haut glatt und seidig weich
    • Angereichert mit dem Antioxidans* FEVERWEW PFE, beugt es sonnenbedingter vorzeitiger Hautalterung vor (*In-vitro-Test)
    • Sorgt für sofortigen und effektiven Sonnenschutz//Schweiß- und wasserabweisend
    • Mit fortschrittlichen UVA/UVB-Filtern/UVA **** Superior
    • Gelieferte Artikel: 1x PIZ BUIN In Sun Feuchtigkeitsspendende Sonnencreme SPF 30 200 ml

    Bei dieser Creme ist der Name im Vergleich zu den anderen Cremes eher ein Trugschluss. Beim Schutz schneidet sie ebenfalls mit der Bestnote ab, allerdings ist sie im Vergleich zu den anderen Cremes nicht so feucht. Weitere kleine Mankos gibt es bei der Anwendung, die im Gegensatz zu jeder anderen Creme nur mit gut und nicht mit sehr gut abgeschnitten hat. Punkten tut die Creme allerdings wieder in der Temperaturbeständigkeit. Diese Creme ist also für Schutzsuchende Leute bei sehr heißen Temperaturen zu empfehlen. Mit einem Preis von rund 12€ für 200 ml ist diese Creme noch eine der günstigeren und auch, wenn sie im Vergleich mit den anderen Sonnenschutzmitteln ein bisschen schlechter abschneidet macht man mit dem Kauf nichts falsch.

     

    Bilder: puhhha / stock.adobe.com; Amazon; Douglas

    Star Trek Beyond – Filmkritik & Trailer

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    Star Trek Beyond – Die Story

    Die Crew der Enterprise, seit nunmehr drei Jahren auf Mission, sehnt sich nach etwas Abwechslung im doch eintönigen Weltraum Alltag. James T. Kirk (Chris Pine), aber auch Spock (Zachary Quinto) spielen sogar mit dem Gedanken, sich anderen Aufgaben zu widmen und das Schiff zu verlassen.

    Als sie bei einem Aufenthalt auf der Raumstation Yorktown von einer im unbekannten Nebelgebiet verunglückten Schiffsbesatzung erfahren, macht sich die Truppe um Kirk auf zum Planeten Altamid, um den Verunglückten zu Hilfe zu eilen. Dabei geraten sie jedoch in den Hinterhalt von Bösewicht Krall (Idris Elba), der furchtbare Pläne schmiedet und dafür etwas braucht, das die Enterprise an Bord hat.

    Um gegen den gefährlichen Widersacher ankommen zu können, braucht Captain Kirk die volle Unterstützung seiner Crew und jede weitere Hilfe die er bekommen kann, denn Krall ist drauf und dran, mit einer übermächtigen Waffe Tod und Verderben in die Galaxie zu bringen.

    Neue Welten, neuer Ärger

    Das neue Star Trek Abenteuer, aus der Feder von Scotty Darsteller Simon Pegg und Mitschreiber Doug Jung, orientiert sich im Tonfall etwas mehr an den alten Serien und zelebriert gleichzeitig den Action-Bombast der neuen Reihe.

    Mit Simon Pegg als Drehbuchschreiber machte sich nun ein langjähriger Star Trek Fan an die Drehbuch-Umsetzung des dritten Abenteuers der Reboot-Reihe um Captain Kirk und Crew. Dabei fällt auf, dass sowohl sein Verständnis von Humor, als auch die Nähe zum Stil der alten Serie zunehmen. Nach zwei Filmen, die zwar viele bekannte Elemente aus den früheren Geschichten um die Enterprise beinhalten, aber dennoch einen deutlich anderen Weg einschlagen, kehrt hier wieder ein bisschen das Gefühl der Welten entdeckenden Crew zurück.

    Dabei verzichtet Regisseur Justin Lin aber keineswegs auf Nah- und Weltraumkämpfe. Im Gegenteil, in Star Trek Beyond kracht es gewaltiger und mit epischer Musik unterlegt, nochmal fast eine Stufe cooler, als in den Vorgängern. Das ist schön anzusehen und macht Laune.

    Ebenso guter Laune ist der Cast rund um Chris Pine, Zachary Quinto, Karl Urban und Co. Mit einer Spielfreude und vielen (teilweis absurden) amüsanten Sprüchen, kommt bestes Star Trek Feelling auf. Lediglich Oberbösewicht Krall, gespielt von Idris Elba, kann nie so restlos überzeugen. Zu blass bleibt seine Figur, trotz aller großer Ambitionen.

    Blass bleibt auch ein wenig die gesamte Geschichte. Wo Spielfreude, das Star Trek Feeling an sich und die Action sowieso, absolut stimmig sind, bleibt die Handlung deutlich dahinter zurück. Die Ansätze die diese bietet werden nicht ausgeschöpft, die Inszenierung des Gegners und seiner Motive, sowie der (überraschende) Twist, sind nie so spannend, dass man wirklich mitfiebert oder beeindruckt von der geschichtlichen Entwicklung ist. Auch schlägt an einigen Stellen die Logik, oder besser die Unlogik, kräftig zu. Da hätte man sich durchaus mehr Mühe geben können.

    Unterhaltsam, aber kein Meilenstein

    Star Treck Beyond Kinoposter

    Star Trek Beyond erinnert in seinem Gesamtbild an eine extrem stark aufgemotzte Serienfolge im neuen Look. Humor, Action und Szenario sind dabei stimmig, leidiglich die Geschichte hinkt etwas. Erzählerisch also zwar Luft nach oben, aber für Fans ein Muss. Für alle anderen sicher auch mal einen Blick wert.

    Kinostart: 21. Juli 2016

     

    Bilder: Paramount Pictures Germany

    Made to Win: Mercedes-AMG GT R

    Entwickelt in der „Grünen Hölle“

    Tief, breit, böse, laut und….grün. Passt nicht? Und ob, denn Mercedes-AMG neue Speerspitze aus der AMG GT Reihe hat es in sich. Während der Entwicklungszeit verbrachte der GT R die meiste Zeit auf der anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt – der „Grünen Hölle“ oder besser bekannt als Nordschleife am Nürburgring. Das Resultat: Noch nie zuvor integrierte Mercedes-AMG so viel Motorsport-Technologie in ein Serienfahrzeug wie beim GT R.
     

    AMG GT R
     

    Der AMG GT R feierte am 24. Juni 2016 seine Weltpremiere auf dem Gelände der Mercedes-Benz World und somit direkt auf der traditionsreichen englischen Rennstrecke Brooklands. Aber stopp! Nicht gleich zum nächsten Händler eures Vertrauens rennen, denn die Verkaufsfreigabe erfolgt erst am 21. November diesen Jahres, während die Markteinführung in Europa für März 2017 geplant ist.
     

    AMG GT R
     

    Kommen wir zum Wesentlichen: Der Antrieb.

    In dem neuen „Hulk auf vier Rädern“ brodelt ein 4 Liter V8 Direkteinspritzer mit Biturbo-Aufladung, der es in sich hat. In Kombination mit dem AMG SPEEDSHIFT DCT 7-Gang Doppelkupplungsgetriebe und den 585 PS erzeugt die Frontmittelmotor-Rakete mit Transaxle 700 Nm Drehmoment zwischen 1900-5500 U/min und sorgt für eine Beschleunigungsorgie die sich sehen lassen kann. Von 0 auf Tempo 100 spurtet der GT R in 3.6 Sekunden und erst bei 318 km/h wirft er den Anker.

    Dass solche Leistungen nicht mit Biodiesel erreicht werden dürfte klar sein. Die Ansiedelung in der Effizienzklasse G verdankt er nicht zuletzt dem kombinierten Verbrauch von 11.4 Litern auf 100 Kilometer. Auf der Autobahn gibt Mercedes-AMG einen Verbrauch von unter 10 Litern, nämlich 9.2 Liter an, während er in der Stadt genüssliche 15.0 Liter durch die Auspuffanlage schnorchelt.
     

    AMG GT R
     

    Der Mercedes-AMG GT R ist das dritte Mitglied der AMG GT Familie und stellt die Speerspitze der GT Reihe dar. Dass AMG technisch bei dem Topmodell noch einen drauf setzt, liegt auf der Hand. Der AMG GT R verfügt über ein umfangreich modifiziertes Fahrwerk, einer neuen Aerodynamik und einem intelligenten Leichtbau. Für noch höhere Kurvengeschwindigkeiten und eine noch optimalere Traktion sorgen die breiteren Kotflügen vorne und hinten, denn hierdurch ist mehr Spurweite realisierbar.

    Die neue Heckschürze besitzt einen Doppel-Diffusor für noch mehr Aerodynamik, mehr Effizienz und perfekten Grip. Aktive Elemente in der Frontschürze, eine aktive Hinterachslenkung und ein größerer Heckflügel unterstützen die sportlichen Eigenschaften des AMG GT R ebenso wie die neunfach justierbare Traktionskontrolle und das verstellbare Gewindefahrwerk mit zusätzlich elektronischer Regelung.
     

    AMG GT R
     

    Der Mercedes-AMG GT R ist alles andere als unauffällig. In der exklusiven Sonderfarbe „AMG green hell magno“, die an die Nordschleife erinnern soll, den leichten Schmiederädern mit serienmäßiger Cup-Bereifung und dem erstmals in einem Serienfahrzeug integrierten AMG Panamericana Grill mit vertikalen Streben macht der GT R schnell klar, wofür er kreiert wurde. Mercedes-AMG erklärt den expressiven und sehr eigenständigen Look folgendermaßen: „Form follows function, and function supports form.“ Gemeint ist, dass sämtliche Elemente einen technischen Nutzen in sich tragen und somit die Fahrdynamik optimieren.
     

    AMG GT R
     

    Eine Neuheit versteckt sich unter dem AMG GT R. Die Rede ist von einem völlig neuen aktiven Aerodynamik-Profil, welches sich unauffällig im Unterboden vor dem Motor versteckt. Dieses kleine, nur zwei Kilogramm schwere Carbon-Element, fährt ab einer Geschwindigkeit von 80 km/h im RACE-Modus voll automatisch 40 Millimeter nach unten aus und verändert somit den Luftstrom deutlich. Erzeugt wird hierdurch der Venturi-Effekt, welcher dafür sorgt, dass der Mercedes-AMG GT R noch zusätzlich an die Fahrbahn saugt. Das Resultat ist eine präzisere Lenkung bei hohen Geschwindigkeiten.
     

    AMG GT R
     

    Die Liste der aerodynamischen Neuerungen ist lang. Wichtig ist, was unterm Strich dabei herauskommt. Das Ergebnis sämtlicher Innovationen ist, dass alle Maßnahmen den Bodenkontakt bei Höchstgeschwindigkeit um 155 Kilogramm im Vergleich zum AMG GT erhöhen. Mercedes-AMG sagt: „Der neue AMG GT R bietet daher maximalen Grip, beispiellose Fahrbarkeit und ein kraftvoll proportioniertes Design, das die aerodynamischen Funktionen harmonisch integriert. Und: Trotz mehr Motorleistung, breiteren Proportionen, voluminöseren Rädern, dem größeren Heckflügel, erhöhtem Kühlluftbedarf und mehr Abtrieb weist der AMG GT R einen niedrigeren Luftwiderstandsbeiwert auf als der AMG GT.“

     

    Fotos: Mercedes-Benz PR

    Die besten Multiplayer Games für den Mac

    Der Alltag überrascht uns immer wieder mit Problemen und Stress und ihm zu entfliehen ist schwerer als man denkt. Allerdings brauchen wir irgendwann auch etwas Ruhe und einen Rückzugsort beziehungsweise eine Beschäftigung, wo wir einfach mal abschalten können. Mit Computerspielen hat man immer mal wieder die Möglichkeit abzuschalten und in eine komplett andere Welt zu verschwinden, bevor man sich dem Alltag wieder mit erhobener Brust stellen kann. Wir haben uns gefragt, was die besten Multiplayer Games für den Mac sind, damit du gemeinsam mit Millionen anderer Spieler deinem Alltag für eine kurze Zeit hinter dir lassen kannst.

    League of Legends (LoL)


    Multiplayer Games für den Mac
    Jetzt League of Legends spielen >>

    Das beliebteste Spiel der Welt des Entwicklers Riot Games ist jetzt schon seit dem 27.10.2009 eine absolute Größe im Gaming Bereich. Im April 2016 hatte das Spiel 64 Millionen aktive Spieler und ist in einem konstanten, rasanten Aufstieg. In dem free to play Spiel, das zu den MOBA’s (Multiplayer Online Battle Arena) gehört geht darum, in einem 5er Team das gegnerische 5er Team zu besiegen, indem man sein Hauptgebäude zerstört.

    Es gibt 3 verschieden so genannte „Lanes“, auf denen man auf die gegnerischen Spieler trifft. Zwischen diesen Lanes ist der Jungle, wo man neutrale Monster bekämpfen kann. Auf den Lanes stehen jeweils 3 Türme bevor man zum Hauptgebäude (Nexus) kommt, welcher nochmal von 2 Türmen beschützt wird. Des Weiteren spawnen „Vasallen“, die für das jeweilige Team gegen die gegnerischen Vasallen kämpfen.

    Vor jedem Spiel kannst du einen aus 131 Helden auswählen, die alle 5 verschiedene Fähigkeiten haben, außerdem wählst du noch „Beschwörerzauber“ aus, die dir im Spiel nützlich sind. Wenn du Vasallen, neutrale Monster oder gegnerische Helden tötest bekommst du Geld, mit dem du dir im Shop Items kaufen kannst.

    Neben diesem Spielmodus, indem auch die kompetitiven Spiele ausgetragen werden, gibt es auch noch verschiedene Modi, die immer mal wieder von den Entwicklern mit einem Update zurück ins Spiel kommen. Durch die riesige Auswahl an Champions, die sich alle anders spielen, ist jede Runde von League of Legends, die im Durchschnitt 40 Minuten geht, etwas komplett anderes. Wir sagen: Nicht umsonst ist dieses Spiel das beliebteste Spiel der Welt.

    Diablo III

    Multiplayer Games für den Mac
    Jetzt Diablo 3 spielen >>

    Die Fortsetzung des Klassikers Diablo 2 von Blizzard ist nach einigen Startschwierigkeiten (Auktionshaus) und mit dem neuen Add-on Reaper of Souls, nach 14 Jahren wieder auf dem alten Qualitätslevel angekommen.

    Diablo war eines der ersten Spiele, das die Gaming Ära einläutete, und viele Fans warteten mit enormer Vorfreude ganze 12 Jahre auf Diablo 3. In diesem Action-Rollenspiel kann man einen von 5 Helden (+1 mit Add-on) spielen, den man vor seiner ersten Runde auswählen muss. Mit diesem Helden startet man nun in der Welt von Sankturio.

    Anfangs läuft das Spiel noch relativ gradlinig ab und man stolpert von einer Quest in eine Cut-Scene und so weiter. Später bekommt man allerdings ein wenig mehr Entscheidungsfreiheit und Spielraum, wobei man nach Wahl auch in späteren Teilen des Spiels die Hauptquests hintereinander erfüllen kann, um so schneller zum Ziel zu gelangen.

    Es gibt 4 verschiedene Akte (+1 mit Add-on), die das Spiel wie Kapitel einordnen und in anderen Teilen Sankturios spielen. Diablo besaß schon früher ein großes Suchtpotential. Was daran liegt, dass das ewige Monster verprügeln und die Quests dir immer neue Items und Level bescheren, mit denen dein Charakter immer und immer stärker wird.

    Hast du Diablo einmal durchgespielt, schaltest du neue Schwierigkeitsgrade frei, die stärkere Items und mehr Level für deinen Charakter beinhalten. Wenn du mit Freunden den Monstern auf die Nase hauen willst, wird deren Stärke angepasst und es stellt stets eine Herausforderung dar. Die Fortsetzung des mega Klassikers hat uns auf jeden Fall überzeugt. Mittlerweile ist sie mit 20-25 € nicht all zu teuer und mit ihr kommen viele Stunden zum Spaß haben und abschalten.

    Minecraft

    Multiplayer Games für den Mac
    Jetzt Minecraft spielen >>

    Der Blockbauspaß für Groß und Klein. Minecraft ist wohl eines der einzigartigsten Spiele, die im Moment auf den Markt sind. Das am 17.05.2009 erschienene Indie-Open-World Spiel, welches von Mojang entwickelt wurde liefert eine komplett neue Art des Spielens.

    Im 08/15 Modus des Spiels, dem Survival Modus, geht es darum in einer Welt, die aus Blöcken besteht, zu überleben und alles zu bauen, was dein Herz begehrt.

    Die verschiedenen Blöcke in der Welt reichen von Erde, über Wolle, Diamant, Holz, Obsidian und vieles mehr. Mit einer so genannten „Crafting Box“ kann man sich im Spiel viele verschieden Werkzeuge und Blöcke herstellen, die z.B. das Fundament von deiner Burg sein können.

    Vor allem auf einem Server mit Freunden macht es besonders Spaß, denn Minecraft setzt selten Grenzen, was die Möglichkeiten, wie du das Spiel spielen willst und was du errichten möchtest ins unendliche treibt. Mittlerweile gibt es schon über 100 Millionen registrierte Spieler, wobei darunter natürlich auch viele inaktive beziehungsweise doppelte Accounts zu finden sind.

    Auch wenn das Spiel anfangs wohl eher nach einem Kinderspiel aussieht, so ist es unserer Meinung nach ein guter Weg wirklich abzuschalten, denn du kannst nur das machen, was du machen möchtest. Des Weiteren fördert es die Kreativität und für einen Preis von nur 24 € ist dieses Spiel schon fast ein Muss.

    Borderlands

    Multiplayer Games für den MacJetzt Borderlands spielen >>

    Borderlands ist wohl eines der makabersten Spiele, welches immer mit einer anderen Art von Humor um die Ecke kommt. Der Comic Style, in dem das gesamt Spiel gestaltet ist, sorgt für eine ganz individuelle Atmosphäre, was für diese Spielreihe aber irgendwie typisch ist.

    In dem Science-Fiction-Fantasy-Rollenspiel-Shooter von 2K Games wählt man ähnlich wie in Diablo seine Klasse am Anfang und wird dann in die Welt von Pandora gezogen. Hier gilt es wieder mit deinem Helden und vielen Waffen Quests zu erledigen und Erfahrung und Items zu sammeln. Verglichen mit Diablo hat man in Borderlands eine noch offenere Welt, die nur durch die Hauptquests manchmal ein wenig gradlinig wirkt.

    Genau wie die anderen aufgeführten Spiele ist Borderlands ein Vorreiter in seinem Genre, was durch den Erfolg der Serie nur bestätigt wird. Mit Freunden durch Pandora zu streifen und sich wie der größte Outlaw zu fühlen ist eine der Sachen, die Borderlands dir ermöglichen wird. Die Kämpfe sind ab gewissen Schwierigkeitsstufen eine wahre Herausforderung und dank einem weit gefächertem Fähigkeiten-Baum, den man mit Leveln aufwertet, fühlt sich ein Spiel selbst mit der gleichen Klasse manchmal komplett anders an.

    Die Spielreihe bietet mit seinem Humor und dem Comic Style etwas Einzigartiges, was vor allem mit Freunden für unglaublichen Spaß sorgt. Für 20-25 € pro Spiel und preiswerteren Collections kann dir diese Spielreihe mit Leichtigkeit dabei helfen, den Alltag für ein paar Stunden hinter dir zu lassen.

    Counterstrike Global Offensive


    Multiplayer Games für den Mac
    Jetzt Counterstrike Global Offensive spielen >>

    Der am 21.08.2012 erschienene Taktik Shooter CS:GO erfreut sich vor allem auch durch die aufsteigende E-Sports (Electronic Sports) Szene größter Beliebtheit. Das von Valve entwickelte Spiel ist die Fortsetzung des allseits bekannten Counterstrike Source und hat mit dem Namen Counter Strike schon irgendwo eine Hit-Garantie. Im September 2015 hatte das Spiel 5,4 Millionen aktive Spieler.

    Anders zu vielen stumpfen Ego-Shootern kann man in CS:GO nicht als Rambo gewinnen. Das Spiel erfordert viel Taktik und ein gutes Teamplay um zu Gewinnen. In Alter Counter Strike Manier spielt man 15 Runden als Counter Terrorist und 15 als Terrorist. Der erste mit 16 Runden gewinnt.

    Man spielt 5 gegen 5 auf 28 verschiedenen Karten und gewinnt die Runde, indem man alle Gegner tötet, als Terrorist die Bombe auf einem von 2 Bombenplätzen legt und diese explodiert, oder man als Counterterrorist die gelegte Bombe entschärft. Man bekommt Geld für Tötungen, mit dem man sich am Anfang der Runde Waffen und Ausrüstungen kaufen muss. Die Waffen reichen von einfachen Handpistolen, bis hin zur großen Sniper.

    Vor allem mit dem neuen Competitive Modus und der dazu gehörigen Rangliste hat CS:GO sich als absolutes Muss etabliert, das es schafft seine Spieler stets zu unterhalten. Mit einem Preis von 13,99 € ist das Spiel nicht wirklich teuer, dennoch wird es dir viel Freude bereiten und dir helfen dem Alltag einmal zu entfliehen.

     

    Bilder: Amazon